Räter in den Ladinischen Dolomiten – Take Five zu sportlichen Skitagen in Alta Badia – 2016
Von Sa., 12. März 2016 bis Mo., 14. März 2016
Obwohl ich am Vorabend erst spät von einer Iran-Reise aus Teheran nach München zurück kam, brechen Michi Plank, Jürgen & Maximilian Schunda, sowie Pascal Gryczka und ich am nächsten Morgen um 5 Uhr zum Skifahren in die Dolomiten auf. Wir freuen uns - wie in vielen Jahren zuvor - auf unsere bevorzugte Destination La Villa in Alta Badia und haben uns dort in der für uns bewährten Pension Olga eingebucht. Von Samstag bis einschliesslich Montag geniessen wir tolle Tage mit vorwiegend schönem Wetter und traumhaften Abfahrten auf unserer Hausstrecke Gran Risa, in Arabba, auf der Marmolada und in Cortina d´Ampezzo. Wie immer machen wir Halt in der an der Lagazoi Abfahrt gelegenen Scottoni Hütte und sind zu einem ausgezeichneten und recht teuren Abendessen in Cassiano. Unseren Abfahrtstag verbringen wir in Cortina d´Ampezzo und besuchen dort die Tofana und den Monte Cristallo. Vor ca. 9.000 Jahren wurde das Gadertal von den ersten Menschen entdeckt. Es waren Jäger und Sammler, die im Sommer in Wiesen und Wäldern ihre Nahrung für die harte Winterzeit beschafften. Die Völker, die vor der römischen Eroberung die Alpen bewohnten, werden als "Räter" bezeichnet. Über ihre Herkunft und Sprache weiß man auch heute wenig. Vor etwas mehr als 2.000 Jahren eroberten die Römer die ladinischen Dolomiten-Gebiete und integrierten sie in das Römische Reich. Die Römer revolutionierten die politische Organisation des eroberten Landes. Die vulgäre lateinische Sprache der Soldaten und Beamten vermischte sich mit der rätischen Sprache. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich die ladinische Sprache.
Um das Jahr 1000 wurde der Alpenraum christianisiert. Viele alte, heidnische Traditionen sind aber bis heute erhalten geblieben. Im Jahr 1027 gründete die kirchliche Organisation das Fürstbistum in Brixen und die linke Seite des Gadertales wurde dem Bischof in Brixen zugewiesen. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts begannen einige junge Burschen, die Dolomiten zu besteigen und sie begannen erste „Fremde“, wie man damals die Touristen nannte, in die Berge zu begleiten. Das Land konnte sich mit einigen berühmten Dolomiten-Bergführern, die in der Schule des deutsch-österreichischen Alpenvereins ausgebildet wurden, rühmen.
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Mit dabei waren
- Michael Plank, Michael Kamm





















































































































































































































































































































































































































































