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Invitations & Celebrations - Culture & Music

Aida – dramatisch musikalische Wucht live on Stage in München – 1998

Am Do., 30. Juli 1998
Eine Oper für das geopolitische Ereignis des Jahrzehnts: Zur Eröffnung des Suezkanals bestellte der damalige Herrscher Ägyptens bei Giuseppe Verdi die Oper „Aida“. Heute vor 150 Jahren entfaltete die Kriegs- und Liebestragödie in Kairo erstmals ihre dramatische und musikalische Wucht live on stage. Die Uraufführung der „Aida“ am 24. Dezember 1871 in Kairo befeuerte die nationale Identität des modernen Ägypten. Der Khedive in Kairo hatte Verdi eingeladen, zur Eröffnung des Suezkanals etwas Großräumiges für das neue Opernhaus dort zu komponieren. Ein Abenteuer für den längst weltweit berühmten 56-jährigen Komponisten. Verdi reagierte skeptisch, studierte dann aber das glänzende Exposé des Ägyptologen Auguste Mariette, erfuhr von dem offerierten schwindelerregenden Honorar in Höhe von 150.000-Francs und stürzte sich unverzüglich in die Arbeit. Der blendend geformte Klang- und Bilderbogen sicherte der „Aida“ einen bis heute auf allen Opernbühnen der Welt durchschlagenden Erfolg. Als glühender Verdi Fan war es mir ein Bedürfnis auch Annette für den Besuch der Oper im Münchner Nationaltheater zu überreden und wir genossen einen tollen Abend.

Sonntagsdinner beim Bayerischen Hofbaumeister – November Feeling am Nymphenburger Schlosspark – 2016

Am So., 27. November 2016
Ende November sind Annette und ich von Heike und Christian Neu zum Abendessen in ihr Nymphenburger Haus eingeladen. Das letzte Wochenende des Monats hatte ich in München verbracht und fuhr erst am folgenden Montag wieder nach Hannover, wo ich seit zwei Monaten meiner Verantwortung als CEO der CBR Fashion Group nachging. Christian Neu habe ich durch Roman Sauermann im März 2006 in der Lenbach Bar in München kennengelernt. Er war damals Geschäftsführer der Firma Danone und ein beruflicher Kontakt von Roman als Personalberater. Seine spätere Frau Heike haben wir im Mai des folgenden Jahres erstmals im Mai am Gardasee getroffen. Christian war schon in erster Ehe regelmäßiger Gardasee Besucher und Stammgast im Hotel Villa Capri. Auch Heike war für Danone tätig und damals noch für die Produkte Fruchtzwerge und Actimel verantwortlich. Die beiden haben mit Sophie und Leon zwei heranwachsende gemeinsame Kinder und leben in der Zucalli Straße direkt am Nymphenburg Schloßpark. Seit einigen Jahren haben sie auch ein Haus in Gardone-Riviera, wodurch wir uns im Sommer am Gardasee häufig sehen. Christian ist als leidenschaftlicher Golfer auch fester Bestandteil unserer Ryder Cup Fraktion.Die Zuccalistraße in Nymphenburg führt entlang des Nymphenburger Schlossparkes von der Hirschgartenallee zur Herthastraße und wurde nach Enrico Zuccalli (1643-1724), dem Hofbaumeister des Barock am Hofe in München benannt. Er wirkte unter anderem am Bau von Schloss Nymphenburg mit. Als erstes erhielt Enrico die Aufgabe, den Gebäudekomplex rund um die Gnadenkapelle in Altötting, seit 500 Jahren der bedeutendste Marienwallfahrtsort Deutschlands, neu zu gestalten. Als Bauleiter stand ihm Giovanni Antonio Viscardi aus dem Nachbardorf San Vittore zur Seite, der später selbst ein angesehener Architekt in Bayern werden sollte. Auch sein Schwager Kaspar zog nach Fertigstellung des Klosters Andechs hierher und unterstützte ihn bei diesem Großprojekt, das sieben Jahre in Anspruch nahm. In München wurde Zuccalli 1673 bayerischer Hofbaumeister in Bayern als Nachfolger von Agostino Barelli. Er übernahm dessen Baustellen und vollendete die Theatinerkirche in München sowie das Schloss Nymphenburg. 1677 wurde Zuccalli zum Oberbaumeister befördert, 1689 avancierte er zum Hofkammerrat. Er heiratete 1682 Maria Magdalena Caduff. Zwischen 1684 und 1688 entwarf und baute Zuccalli für Kurfürst Maximilian II. Emanuel das Schloss Lustheim im Park von Schloss Schleißheim, 1689 den Schleißheimer Kanal. Als prominente Anwohnerin ist die Schauspielerin Ruth Leuwerik (1924–2016) bekannt, die seit 1958 an in ihrer Villa in der Zuccalistraße 31 lebte

Touch Down in der Via Panoramica – Erste Einladung bei Dierk & Michi in Gardone – 2005

Am So., 21. August 2005
Mitte August hatten Annette und ich während der Feiertage zu Ferragosto unseren Münchner Bekannten Fritz Obermaier in Salò am Gardasee getroffen. Fritz hat uns dabei im Rahmen eines gemeinsamen Abendessens mit Michaela und Dierk Thomas bekannt gemacht. Die beide lebten damals zusammen mit ihrem kleinen Sohn Leopold in der Via Panoramica in Gardone und luden uns eine knappe Woche später gemeinsam mit Fritz in ihr Haus - was heute unser Haus ist - zu einem Aperitif ein, in dessen Rahmen wir erstmals den wundervollen Ausblick geniessen konnten, bevor wir zu einem gemeinsamen Abendessen nach Bogliaco fuhren.. Dadurch haben wir uns im Sommer 2005 kennengelernt und ab dem Folgejahr 2006 das Haus in der Via Panormica mit den beiden geteilt. Mit Michaela und Dierk Thomas verband Annette und mich die einzige enge Freundschaft, die heute nicht mehr existiert, da wir uns komplett aus den Augen verloren haben und nichts mehr voneinander sehen und hören. Leider ist es eine sehr unschöne Geschichte mit einer negativen Entwicklung, die nur Verlierer kennt. Fritz Obermaier, der mit Dierk in Grünwald in die Schule ging und mit ihm und Christian Schottenhammel zusammen eine Riva Olympic im Centro Nautico bei Alberto Arcangeli liegen hatte maxchte leider die selbe Erfahrung. Fritz hatten wir bereits im Jahr zuvor mehrfach am Gardasee getroffen, wobei er uns damals unbedingt Dierk vorstellen wollte. Ab 2006 waren wir dann - noch als Gäste des Hotels Bellerive - sehr eng miteinander und zogen 2007 mit in Dierks Anwesen in der Via Panoramica, in der wir Annette und ich bis heute wohnen. Wir teilten uns Haus und Hof und hatten - auch mit den beiden Kindern Leo und Lena - eine tolle Zeit miteinander. Dann machte Dierk verschiedene Dummheiten und landete hinter Gitter. Einsicht war nur bedingt vorhanden, was auch der Grund war, dass wir uns mehr und mehr von Dierk distanzierten. Schade um die schöne Freundschaft und auch um Michi, die ein absolut bodenständiger Mensch und eine großartige Mutter und Gastgeberin war.
Mit dabei waren
  • Michaela & Dierk Tho, Fritz Obermaier, Annette & Michael Kamm
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Entenlieferant & Wiesnwirt – Geburtstagsfest von Petra Wössner im Tischlerwirt in Reith – 2007

Am Mo., 1. Januar 2007
Direkt am ersten Tag des neuen Jahres sind Annette und ich von Petra Wössner eingeladen, mit ihr ihren Geburtstag in Tirol zu feiern. Die Party steigt in Reith bei Kitzbühel, wo die Familie Wössner einen Zweitwohnsitz hat. Die Gemeinde mit 1692 Einwohnern liegt im Gerichtsbezirk Kitzbühel im Brixental, in unmittelbarer Nachbarschaft von Kitzbühel. Im Tischlerwirt gibt es typisch Tiroler Gerichten. So wie die Küche im Tischlerwirt ist auch das Gasthaus geprägt vom Tiroler Stil mit einer Prise stylisch urbanem Flair. Wie früher üblich verströmt die Altholzstube urige Gemütlichkeit. Auch das typische Karomuster findet sich in der Gaststube , wobei der klassischen Rot-Weiß Kombi mit Lila und Grün frischen Schwung verleihen wurde. Wir genießen die typische bodenständige & ehrliche Tiroler Küche mit ihrer langen Tradition. Aber auch die neuen Gerichte, die von der Tiroler Tradition inspiriert sind zaubern einen kleinen bis großen Touch Innovation auf unsere Teller. Ob Tradition oder Innovation, Regionalität steht immer hoch im Kurs und so kommen etwa unsere Eier von der Bäuerin von nebenan. Und das schmeckt man. Ein sehr schöner gemütlicher Abend in bester Tiroler Gastlichkeit mit jeder Menge netter Gäste, die sich wie üblich aus den selben Personen zusammensetzen, die man sonst in München trifft. Meine Tischdame an diesem Abend war Uschi Dämmrich von Luttitz - eine Moderatorin des Bayerischen Rundfunks - deren Ehemann Großlandwirt und Entenlieferant von Vinzenz Murr aus Weyern ist. Die gemeinsame Tochter Stefanie ist Schülerin in Neubeuern. Damals war Petra noch mit dem ehemaligen Bertelsmann Vorstand Frank Wössner verheiratet, mittlerweile ist sie die Gattin von Ludwig Reinbold, welcher Betreiber des Franziskaner und des Schützenzeltes auf der Wiesn ist.
Mit dabei waren
  • Petra & Frank Wössner, Annette & Michael Kamm
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Schlacht im französischen Brienne wird Namensgeber für Münchner Prachtstraße – Geburtstag in der Carlton Bar – 2002

Am Di., 9. April 2002
Alexandra Voigt - Ehefrau meines Golffreunds Pepe - feiert ihren runden 40. Geburtstag und hat Annette und mich zu einem Abendessen in die Carlton Bar eingeladen. Damals eine sehr schöne Adresse, doch heute gibt es die Carlton Bar & Restaurant nicht mehr. Diese ehemals sehr attraktive Location im Münchner Nachtleben in der Brienner Straße ist mittlerweile zum Lucky Who geworden, mit einem Konzept, das sich an das Erfolgsrezept Dinner & Dance anlehnte – nur alles etwas lockerer. Sprich einer mietbaren Eventlocation. Aber die Zeiten ändern sich und das Lucky Who hat sich auch geändert. Wichtigster Punkt: die Terrasse – als die weitläufige Fläche im Innenhof endlich bespielt werden konnte, ist das Lucky Who richtig aufgeblüht und nun ein absoluter Hot Spot zu jeder Jahreszeit – natürlich insbesondere im Sommer. Das Essens-Konzept hat sich auch geändert. Nach diversen Umbauphasen hat man sich hier auf ein höheres kulinarisches Niveau begeben, das nun doch weitaus mehr zum anspruchsvollen Barkonzept passt – hochwertige, regionale Zutaten werden zu frischen, kosmopolitischen Speisen verarbeitet. So gesehen ist Dinner & Dance im Lucky Who nach wie vor in seiner Blütezeit – auch dank der stetigen Entwicklung des Konzepts. Die Brienner Straße befindet sich in der Altstadt und der Maxvorstadt von München. Sie ist nach dem Ort der Schlacht von Brienne benannt und neben der Ludwigstraße, der Maximilianstraße und der Prinzregentenstraße eine der vier städtebaulich bedeutenden Prachtstraßen der Landeshauptstadt von Bayern.
Mit dabei waren
  • Alexandra & Wolfgang Voigt, Annette & Michael Kamm
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Beziehungskrise bei Rosamunde Pilcher in Cornwall – Gleiche Dramatik bei Stefanie & Alexander in Inning am Ammersee – 2006

Am Sa., 30. Dezember 2006
Zwischen Weihnachten und Silvester sind Annette und ich zum Abendessen bei Stefanie und Alexander Stecher in ihrem Haus am Ammersee eingeladen. Im zu Ende gehenden Jahr hatte ich verschiedene Projekte mit Alexander zusammen durchgeführt und wir waren alle noch zu Beginn des Monats Dezember Gäste bei der Bambi Veranstaltung in Stuttgart. Der brillante Talkmaster, Journalist und Schauspieler Alexander-Klaus Stecher gibt sich zwar bodenständig, aber er hat auch einen Faible für perfekte Liebesschnulzen, für englischen Landadel und das entsprechende Ambiente. Der Ammersee liegt mitten in Cornwall. Das ist zwar geografisch nicht korrekt, aber es gibt ein paar Quadratmeter irgendwo oberhalb des Sees, die diesen Eindruck durchaus entstehen lassen. Auf besagtem Grundstück flattert die britische Flagge im Wind. Im Garten ranken Rosen und es gibt einen Brunnen. Seit einigen Jahren lebt und arbeitet der Schauspieler, Talkmaster, Moderator, Autor, Sänger, TV-Produzent und Unternehmer schon am Ammersee. Und er ist einer, der allein angesichts seiner Reihe von Berufsbezeichnungen und Aktivitäten selbst nicht gerade ein Müßiggänger sein kann. Er sollte später ein Volontariat absolvieren, Journalistik studieren und die so erworbenen Fähigkeiten bis heute sogar recht eindrucksvoll unter Beweis stellen. Denn in diesem Teil seines Lebens gelingt es ihm - nach ersten und offenbar recht erfolgreichen eigenen Talkshows in privaten Radio- und Fernsehsendern - 1998 jährlich einmal "Stechers Stammtisch" zu veranstalten, die in der Folge abwechselnd in Berlin, München und auf der MS Deutschland stattfinden. Es ist ein Mix zwischen Gala-Dinner und Talkshow, bei der Stecher prominente Ehrengäste interviewt - seit 2004 zusammen mit Patricia Riekel, der Chefredakteurin der "Bunten". Zum Zeitpunkt unseres Abendessens sind das Ehepaar Stecher noch vereint, obwohl für Steffi bereits Ungemach droht. Judith Williams - die heutige Gattin von Alexander und damalige Kollegin von Steffi beim Sender HSE - wohnte bereits in dem Gästehaus der Familie auf dem "Conrnwall" Grundstück, woduch der Zugang zum späteren Gatten sicher erleichtert wurde. Die betrogene Steffi machte sich auf die Suche nach einem neuen Mann und landete - seinem Beute Schema entsprechend - vorübergehend in den Armen unseres Freundes Roman.
Mit dabei waren
  • Alexander & Stefanie Stecher, Annette & Michael Kamm
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Dinner Einladung in die Landsbergerstrasse – Izakaya im Münchner Roomers – 2019

Am Do., 7. März 2019
Die Gegend ist sicher kein Highlight, was aber bei unserem heutigen Event mit Ute und Stephan Rupprecht zweitrangig ist. Denn wer noch nicht im IZAKAYA war, der sollte das unbedingt nachholen. Mit ein bisschen Verzögerung hat nun das Roomers Hotel auch endlich in München aufgemacht – und mit ihm das mindestens genauso bekannte asiatische Restaurant Izakaya, das es bisher nur vier Mal in Europa gibt und das in Amsterdam zu den Top-Restaurants überhaupt gehört. Vollkommen zurecht, denn auch in München werden nur allerfeinste japanische Sharing-Gerichte serviert, die zum Beispiel in Form von peruanischen Gewürzen auch immer einen Touch Südamerika beinhalten. Schon von der Straße aus kann man den fleißigen Köchen vom Izakaya zugucken. Gleich links nachdem man das Hotel betreten hat, findet ihr die Roomers Bar, die verbunden mit dem Restaurant zu einem Raum und Konzept verschmilzt. Man kann also an der Bar sitzen bei einem leckeren Sake-Drink oder Shōchū (japanischen Wodka) und sich die leckeren Teller teilen – man kann aber auch im Restaurant essen und sich einen der außergewöhnlichen Drinks an den Tisch bestellen.Und diejenigen, die bereits in dem mystischen Halbdunkel des Restaurants mit seinen schwarzen Möbeln und hellen Eichenlamellen gespeist haben, wissen warum: Knuspriger Oktopus, in Soja geschmorte Ente, Jakobsmuschel mit YuzuTrüffel-Soße sowie kunstvolle Sushi und Sashimi, die man die Meister in der offenen Küche rollen, schneiden und verzieren sieht, sind eine Offenbarung der japanischen Küche. Wir und unsere Freunde, die Rupprechts können der positiven Bewertung nur zustimmen! Hinzu kommen eigens kreierte Cocktails mit exotischen Zutaten wie der „Born in the Jungle“ mit Monarda-Blüte, Yuzu und fruchtig-pfeffrigem Gekko Tonic.
Mit dabei waren
  • Ute & Stephan Rupprecht, Annette & Michael Kamm
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Reunion am Gardasee – Dinner Meeting mit Maria Levetzow in Porto Portese – 2021

Am So., 6. Juni 2021
In der ersten Juni Woche treffen sich Annette und ich mit Maria Levetzow und ihrem Freund zum Essen im Ristorante Gran Fausto in Porto Portese. Wir haben uns ewig nicht gesehen und so gibt es viel zu berichten. Maria und ihren damaligen Ehemann Peter haben wir zu Beginn meiner Aigner Zeiten im Jahr 2003 kenenngelernt und hatten die beiden damals zu verschiedenen Events eingeladen, da auch ich von Peter in seinen Zeiten bei Conde Nast und Burda häufiger Gast von Golf- und Ski-Events gewesen war. Mit dem Essen im Gran Fausto hatten wir es nicht perfekt getroffen, denn leider scheint sich das Lokal auf dem Weg zur Touristenabzocke zu befinden. Die Preise haben deutlich angezogen, die Qualität sich aber entgegengesetzt bewegt. Die Lasagne mit Bolognese war ein schlechter Witz, die wir beim Service reklamiert hatten und dann einfach ignoriert wurden. Dafür war es die teuerste Lasagne, die wir in der Gegend gesehen hatten. So nicht. Auch von weiteren Gästen kommen keine guten Kommentare, denn es drehte sich viel zum Negativen. So wollte man einen lockereren Abend mit Freunden haben… anfangs was alles gut. Bis wir dann den schlechten Service zu spüren bekommen haben… das Essen war nicht billig und für diesen Preis nicht gerecht. Das Essen war neben dem oben genannten Mangel auch noch mit einer Wartezeit von über 1 Stunde an unserem Tisch angelangt. Zudem ist das Essen nicht gleichzeitig am Tisch angekommen. Der eine bekam seine Vorspeise und die anderen ihren Hauptgang. Als der eine fertig war kam das Essen der anderen nach einer Stunde auch an unseren Tisch. Wirklich nicht mehr zu empfehlen und alles sehr hektisch und auch der Knoblauch in den Spaghetti war angebrannt, die Beilagen zum Hühnchen sehr überschaubar. Ich würde mich nicht anstellen um einen Platz zu bekommen. Dem zur Gemeinde San Felice del Bonaco gehörenden Portese ist es gelungen, sich seinen urtümlichen Charakter zu bewahren und dennoch zu einem Reiseziel zu avancieren, in dem es anspruchsvollen Urlaubern an nichts mangelt. Im kleinen Ortskern von Portese gelegene Lokale präsentieren die moderne Seite dieses Dorfes. Sogar die wunderschöne Badebucht Porto Portese hat sich als Anziehungspunkt von Sonnenanbetern etabliert, die dem Reiz des Gardasees nicht widerstehen können. .
Mit dabei waren
  • Maria Levetzow und Freund, Annette & Michael Kamm
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Nette Gäste beim Suits.Salon bei MyTheresa – zwischen den Regalen des Aschheimer Logistikzentrums unterwegs – 2017

Am Do., 19. Oktober 2017
Es war eine Premiere für den SUITS.Salon, als 40 handverlesene Gäste aus der Branche auf Einladung von SUITS. ins Logistikzentrum von Mytheresa.com in Kirchheim bei München kamen und sich von der im März des Jahres eröffneten Anlage beeindruckt zeigten. GDI-CEO Dr. David Bosshart warf einen Blick in die Zukunft des Einzelhandels „Retailing is essential. Retailers are not“ und am Ende gab es, wie es sich für ein Warehouse gehört: Hamburger. Der Onlinehändler mytheresa.com – Spezialist für Luxusmode - hat im Frühjahr dieses Jahres ein neues Lager in Kirchheim-Heimstetten bei München bezogen. Mit einer Regallagerfläche von 32.000 Quadratmetern über vier Ebenen habe das Unternehmen auf das Wachstum der vergangenen Jahre reagiert. Der Online-Retailer versendet Kleidung von rund 200 Designern wie etwa Balenciaga, Saint Laurent oder Valentino. Von dem Lager aus beliefert mytheresa.com Kundinnen weltweit innerhalb von maximal 72 Stunden. Um Bestellungen auch künftig in kurzer Zeit versandfertig zu machen, verbindet ein Fördersystem mit einer Länge von rund etwa einem Kilometer alle vier Lagerebenen mit den Abfertigungsstationen. Als interessantes Detail sei erwähnt, daß eine eigens von mytheresa.com entwickelte App Lagerplätze sowie Produkte scannt, Laufwege optimiert Laufwege und digitale Picklisten abbildet. Erst wenn die Vollständigkeit einer Bestellung über die App bestätigt wird, kann die Kommissionierung abgeschlossen werden und die Produkte können in die exklusiven mytheresa.com Boxen gepackt werden. Mit einer Grundfläche von 16.000 Quadratmetern vergrößert sich die Lagerfläche im Vergleich zum bisherigen Standort um 60 Prozent. Die Firma schaffte so neuen Raum für die rund 150 Mitarbeiter der Operations-Abteilungen Wareneingang, Versand, Returns und Lager sowie Styling und Fotostudio. Die von mytheresa.com Managing Director Sebastian Dietzmann geleitete Planungs- und Realisierungsphase des neuen Logistikzentrums erstreckte sich über rund eineinhalb Jahre. Der Umzug des kompletten Lagers in die neuen Räumlichkeiten dauerte vier Tage. Von dem Standort aus werden mehr als 120 Länder weltweit in maximal 72 Stunden beliefert.
Mit dabei waren
  • Jürgen Müller und Michael Kamm sowie Simon Engelhorn (Engelhorn), Christina Rosenberg (Hermès), Arndt Brockmann (Reverse Retail), Gerald J. Corbae (Atelier Goldener Schnitt), David Schüttenkopf (Deckers Germany), Jürgen Leuthe (Luisa Cerano), Daniela Drabert (Hagemeyer), Henning von Einsiedel (Holy Fashion Group), Mathias Boenke (Intersport Austria), Angelika Schindler-Obenhaus (Katag), Matthias Alipass (Inditex), Dr. Gabriele Castegnaro (Konen), Peter Eberle (Konen), Bastian Ammelounx (La Martina), Dirk Reichert (Laurèl), Peter Graf (Kleider Bauer), Alexander Gedat (ehem. Marc O’Polo), Sebastian Klinder (Munich Fabric Start), Isabel May (mytheresa.com), Sebastian Dietzmann (mytheresa.com), Michael Kliger (mytheresa.com), Jan Rosenberg (Silhouette), Adrian Runhof (Talbot Runhof), Patrick Raming (ehem. Tchibo), Dr. Sven Bernhardt (Breuninger), Benjamin Günther (ehem. Stylight/Personio), Dr. Thomas von Werner (EMH Partners), Rainer Worbs (Roland), Torsten Poschardt (Ralph Lauren), Christoph Rosa (ehem. CBR Fashion Holding), Holger Lendner (vente-privee.com), Sabine Spieler (Text+Trend), Stefanie Saga (Allianz), Torsten Widarzik (ehem. Asics), Johnny Talbot (Talbot Runhof) und Dr. David Bosshart (GDI) sowie das SUITS.-Team: Tanja Bey, Alexander Ebert, Inga Empt, Sandra von Keitz, Anna Ludwig, Jürgen Müller und Kristina von Thun
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Buona Pasqua – Family & Friends im Ostergarten von Gardone – 2009

Am So., 12. April 2009
Ostern wird doch erst mit kleinen Kindern lebendig! Die spannende Suche nach den versteckten Ostereier, die Aufregung und Anspannung in den kleinen Gesichtern. Da sind wir Erwachsene doch nur Statisten am Rande des Spielfelds. Und lassen es uns dabei doch auch recht gut gehen. Besser noch: Den guten Tropfen und die kulinarischen Köstlichkeiten müssen wir nicht einmal suchen, die warten schon auf uns. Zum Verstecken und der Suche von Ostereiern gibt es verschiedene Theorien. In der Wohnung, im Garten, im Park – Ostereier verstecken gehört ebenso zum Osterfest wie das Färben oder Basteln im Vorfeld. Doch woher kommt dieser Brauch eigentlich? Angeblich ist diese Tradition heidnischen Ursprungs. Denn um die Frühlingsgöttin Ostara zu ehren, wurden Eier verschenkt. Sie gelten von jeher als Zeichen der Fruchtbarkeit. Der Kirche missfiel dieser Brauch und so verbot sie den Brauch. Die Folge war daher, daß die Eier nun heimlich verschenkt, sprich versteckt wurden. Auch in einem anderen Bereich haben Ostern und Eier eine Verbindung: Im Mittelalter entrichteten Bauern ihrem Grundherrn den sogenannten „Zehnt“, eine zehnprozentige Steuer, in Form von Eiern. Allerdings nur im Frühjahr, denn dann waren die Hennen besonders legefreudig. Dieser Brauch fiel irgendwann weg, was sich bis heute hingegen hält: Eier gibt es um Ostern in Hülle und Fülle. Man sieht daher, daß es nicht ganz eindeutig ist woher der Brauch der Ostereiersuche genau stammt. Vermutlich haben zur Entstehung dieser Tradition mehrere Rituale und Geschichten gleichzeitig beigetragen. Wir haben die schöne Zeit vor Ort genossen und sind am Ostermontag nach München gefahren, da es für Ette und mich bereits am Mittwoch nach Gran Canaria weiterging.
Mit dabei waren
  • Eva, David, Christopher und Thomas Hellmann, Michaela, Dierk, Leo und Lena Thomas sowie Annette und Michael Kamm
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Weihnachtliches Patenessen in Ebenhausen – Jährliches Come Together in der Zeller Straße – 1999

Am Sa., 25. Dezember 1999
Annette und ich feiern den Abend des zweiten Weihnachts-Feiertages im Rahmen eines großen Patenessens als Gäste von Simone und Michael Hoesch immer wieder gerne in ihrem schönen Haus in Ebenhausen im Isartal. Die beiden organisieren an diesem Tag jeweils jährlich ein wunderbares Come Together mit den in und um München herum verfügbaren Paten ihrer fünf Kinder. Dabei kommen bei einer Fullhouse Situation mehr immer mehr als 20 Personen zusammen. Bei jeweils einem männlichen und einem weiblichen Paten sowie den jeweiligen Partnern ist das - zusammen mit mindestens 7 Mitgliedern der Familie Hoesch - eine ansehnliche Truppe, die gerade so an dem langen Tisch im großen Esszimmer der Familie Platz findet. Der Abend wird seit vielen Jahren – weil es so nett ist - auch immer ziemlich gleich zelebriert. Nach dem Eintreffen der Gäste treffen wir uns alle im Wohnzimmer vor dem Christbaum und dem Kamin, wo Heppel eine Flasche Sekt aufmacht und wir dann gemeinsam auf einen schönen Abend anstoßen. Für die mitanwesenden Patenkinder ist dies auch immer eine schöne Gelegenheit zu berichten, was sie im abgelaufenen Jahr alles erlebt und erreicht haben. Auch wir freuen uns die weiteren Patenpaare zu sehen, und uns mit Ihnen auszutauschen. Es sind weitere gute Freunde wie Uwe & Ulrike Hasbargen, Kristin & Michael Veeser, Steffi & Armin Kauf, Vreni & Georg Knott, Angie Kublinski, Günther Banholzer und auch Uta & Wilhelm Schröder mit dabei. Selbstverständlich sind auch Camilla, Adrian, Isabella, Alexa und mein Patenkind Tati mit von der Partie. Im Anschluss freuen wir uns auf ein schönes gemeinsames Abendessen, das von Simone vorbereitet wurde und auch immer wieder von einem Nachttisch von Annette ergänzt wird. Ich habe Michael Hoesch bereits im Sommer des Jahres 1980 durch seine Verwandschaft – die Familie Hoesch aus Lindau bzw. Schafwaschen am Chiemsee – kennen gelernt. Simone habe ich 6 Jahre später erstmals in München getroffen, da Michael bei unserem ersten Treffen noch nicht verheiratet war. Ab dem Jahr 1985 habe ich Heppel regelmäßig gesehen. Dies besonders dadurch, daß er mit Simone in München, im Chiemgau und später im Isartal lebte.
Mit dabei waren
  • Simone & Michael Hoesch, Uwe & Ulrike Hasbargen, Kristin & Michael Veeser, Steffi & Armin Kauf, Vreni & Georg Knott, Angie Kublinski, Uta & Wilhelm Schröder sowie Annette & Michael Kamm
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Ab in die Pfanne – Tiroler Köstlichkeiten zum runden Geburtstag – 2016

Am Do., 24. März 2016
Ende März feiern Annette und ich mit den Familien Vogl, Held, Hübner und Hellmann sowie all den sonstigen und üblichen Verdächtigen gemeinsam Herberts Geburtstag (60) im Restaurant Pfandl in Reith. Schon seit 1985 steht das Pfandl in Reith bei Kitzbühel für echten Genuss, regionale authentische Speisen und für kreative Schmankerln. Bekannt wurde das Restaurant mit herzhafter Tiroler Hausmannskost, die in riesigen gusseisernen Pfannen serviert wird. Ette und ich wohnen praktischerweise im vom Pfandl fussläufig gelegenen Cordial Hotel, jetzt das Lisi Hotel. Wir haben riesig viel Spaß und sind daher auch die Letzten, die heimgehen.
Mit dabei waren
  • Nina und Herbert Vogl, Eva und Thomas Hellmann, Gaby und Martin Held, Annette und Michael Kamm, Kerstin und Vincent Hübner, Marion & Kurt Goldstein, Korzius und ein ganzer Schwung weiterer netter Freunde
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Curd Jürgens und Roger Moore – Veronica Ferres und die Stoiber Girls – Deutscher Filmball in München – 2006

Am Sa., 14. Januar 2006
Alljährlich wird im Januar - in der Regel unmittelbar vor dem Wochenende, an dem auch das Kitzbüheler Hahnenkamm Rennen stattfindet - der Deutsche Filmball im Bayerischen Hof in München gefeiert. Annette und ich sind auch in diesem Jahr wieder mit dabei, da die Etienne Aigner AG seit Jahren Sponsor der Veranstaltung ist und wir daher die begehrten Eintrittskarten dieser Branchenveranstaltung auch als Nicht Film Schaffende erhalten. Organisiert wird der Treff von Joachim Henkel - einem Freund meines Aigner Cosmetic Geschäftsführerkollegen Werner Negges - der diesen Event bereits seit 1974 für Filmleute, Schauspieler, Wirtschaftsbosse und Politiker organisiert. Dieses Jahr ist es allerdings sein letzter Auftritt als Großer Zampano. Schon in den frühen Jahren zog es Romy Schneider, Curd Jürgens und Roger Moore zu den ersten Bällen nach München. Die Faszination ist ungebrochen. Schon Wochen vor der großen Party, die man nur auf Einladung besuchen kann, gibt es regelmäßig keine Karten mehr. Ein Ort, wichtige Kontakte zu knüpfen, glanzvoll zu feiern, der zudem 2003 durch den mit Millionenaufwand renovierten Ballsaal und die hinzugewonnene Falk Bar auch von den Räumlichkeiten her gewann. Der Filmball 2006 im Bayerischen Hof soll alljährlich nicht nur ein Branchentreff sein, sondern vor allem auch Geld zu Gunsten der Deutschen Filmkünstler Nothilfe einbringen. Große Tische sind wie jedes Jahr von den großen Filmfirmen UIP, Buena Vista, Sony Pictures, Twentieth Century Fox, Bavaria Film und Constantin Film reserviert und man sitzt mit dem Who is Who deutscher Schauspieler und Regisseure Rücken an Rücken. Zahlreiche prominente Gäste haben auch diesmal ihr Kommen angesagt. Reichlich Champagner, zauberhafte Klänge des Pepe Lienhard Orchester und Präsente der Firma Aigner (Parfum) und von Silberschmied Thomas Sabo (Schmuck), Tombolagewinne von IWC International Watch Schaffhausen oder auch der Hypovereinsbank versüßten den Gästen den Abend. Die Gäste wurden mit dem Audi Fahrservice vorgefahren. In der Regel immer mit dabei sind Steffen Kuchenreuther (Präsident der Filmwirtschaft), Michael Glos (Bundesminister für Wirtschaft), Dr. Klaus Schaefer (Filmfernsehfond Bayern), Ralph Weyler (Vorstand Audi), Joachim Henkel (Organisator Deutscher Filmball), Bernd Eichinger (Produzent) und erstmalig zusammen in der Öffentlichkeit: Veronica Ferres und Carsten Maschmeyer, die auch mit uns zusammen den Abend feierten bzw. im Palaiskeller ausklingen liessen.
Mit dabei waren
  • Pamela & Werner Negges, Annette & Michael Kamm
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Toleranz am Kiez – Partypeople aus der David- und Herbertstraße – Hafenfest im Yachtclub Seeshaupt – 1999

Am Sa., 24. Juli 1999
Ende Juli geht es für Ette, Nina, Herbert und mich wieder einmal zum Hafenfest unseres Yachtclubs in Seehaupt. Der gesellschaftliche Höhepunkt des Jahres und wie schon so oft zuvor souverän von Hansi Klein und seinen zahlreichen Helfern perfekt in inszeniert. Das Motto ist Reeperbahn, wobei dieser uns allen aus Hamburg bekannte Name von den Reepschlägern, den Taumachern stammt, die für die großen Schiffe die langen Haltetaue flochten und dafür lange gerade Straßen benötigten.

 Die Hamburger Reeperbahn ist übrigens die zweitbekannteste Straße der Welt – nach der Wall Street. Sie ist das Zuhause der Nachtschwärmer, Kneipengänger, Theater- und Musical-Besucher und einer ganzen Meute von Partypeople, die losziehen, um ihr Vergnügen zu finden. Dass sich diese unterschiedlichen Besucher mischen und gemeinsam oder wieder getrennt weiterziehen, liegt in der Natur der Sache und macht diesen wahnsinnigen Reiz aus. Doch das heimliche Herzstück des Kiez ist sein Erotik-Angebot. Sex-Shops, Table-Dance Bars und Film-Entertainment bestimmen das Bild. Dazu gruppieren sich die berühmte Davidstraße und die Herbertstraße mit ihren hübschen Prostituierten, zu der Frauen keinen Einlass haben. Doch längst hat sich der Kiez emanzipiert, auch Frauenentertainment hat regen Zulauf. Weiteres Plus ist natürlich die Nähe zum Hafen. Kaum ein paar Treppen hinunter und der Gast sieht sich übergroßen Schiffen und Containeranlagen sowie einer reichlichen Auswahl an Fischbrötchen und Hafentouren gegenüber. Aber was den Kiez wirklich auszeichnet, ist die vorhandene Toleranz gegenüber Nationen, Glaubensrichtungen, Outfits und Weltanschauungen. Hier kann jeder sein, was und wie er will. Natürlich gibt’s auch mal Streit, das ist bei der täglichen Masse an Besuchern in ihren jeweiligen Zuständen nicht zu verhindern.
Mit dabei waren
  • Nina & Herbert Vogl, Annette & Michael Kamm, Hansi & Horsti Klein
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Augustiner Klöster & Internationale Kulinarik im Oberland – Restaurant Gut Faistenberg bei Beuerberg – 1996

Am Mi., 24. Januar 1996
Nach einem gemeinsamen Besuch auf der Messe BOOT in Düsseldorf begleiten mich meine amerikanischen Geschäfts-Partner Tom Whidden und John McCalry nach Penzberg, um in unserem dortigen North Sails Surf Headquarter an der mittelfristigen Lizenz- und Markenstrategie für North Sails Windsurfing zu arbeiten. Im Rahmen unserer Gespräche lade ich die beiden zu einem sehr schönen Essen in das damals noch bestehende Restaurant auf Gut Faistenberg ein. Dieses Lokal war über viele Jahre ein kulinarisches Highlight im Oberland und zudem mit einem phänomenalen Blick auf die Bayerischen Alpen gesegnet. Dies war dann zwei Jahre später sicher auch der primäre Grund, weshalb Corrado Dornier mit Gattin Martine Tiefenthaler das Anwesen als Privathaus erwarben. Nunmehr leben sie im Pfarrdorf Beuerberg, im Loisachtal etwa zehn Kilometer südlich von Wolfratshausen liegt. Dies auf einer Höhe von 607 m ü. NN und fünf Kilometer östlich von der Südspitze des Starnberger Sees. Beuerberg bestand schon im 10. Jahrhundert und ist wahrscheinlich noch wesentlich älter. Im Jahre 1121 wurde das Kloster der Augustiner-Chorherren gegründet. Weil es kaum dienende Brüder aufwies, mussten alle Arbeiten von den Beuerberger Hörigen und Dienstboten des Klosters verrichtet werden, so dass die Geschichte von Dorf und Kloster eng verbunden war. Nach dem Einsturz der alten dreischiffigen Stiftskirche 1628 wurde diese von 1630 bis 1635 durch Baumeister Isaak Bader im Stil des Frühbarock neu erbaut. Von 1642 bis 1643 wurde als Pfarrkirche die kleinere Marienkirche errichtet, an ihrer Stelle stand schon vor dem Bau des Klosters eine kleine Kirche. 1778 bis 1791 erhielt sie ihre Spätrokoko-Ausstattung mit Altären und Stuckarbeiten von Tassilo Zöpf und Franz Doll. In der Sendlinger Mordweihnacht 1705 kamen von den 1100 getöteten aufständischen Bauern 24 aus Beuerberg. Im Jahre 1803 wurde das Kloster im Zuge der Säkularisation aufgelöst. Die Klosterkirche (Stiftskirche) wurde Pfarrkirche. 1835 kamen Salesianerinnen (Schwestern von der Heimsuchung Mariä) nach Beuerberg, sie betrieben im Kloster eine Mädchenschule und später ein Müttergenesungsheim.
Mit dabei waren
  • Tom Whidden, John McClary, Michael Kamm
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Surprise Party zu Michaels Geburtstag – Abendlicher Ausflug nach Garmisch-Partenkirchen – 1994

Am Fr., 3. Juni 1994
Mein 35. Geburtstag fiel auf einen Freitag und ich war auf einen ruhigen Abend mit Carolina, Larissa und Paul eingestellt, als ich aus dem Büro nach Hause in Murnau kam. Weit gefehlt, denn Caro hatte eine Überraschingsparty mit Freunden in der Kreisstadt geplant und vorbereitet. Also ging es zum Essen und anschließenden Disco Besuch nach Garmisch-Partenkirchen, war im südlichen Oberbayern reizvoll nahe der österreichischen Grenze liegt. Gut 700 Meter über dem Meeresspiegel gelegen, fällt der Blick immer wieder auf Deutschlands höchsten Berg, die nahe gelegene Zugspitze. Den rund 27.000 Einwohnern sowie zahlreichen Touristen und Besuchern bietet sich natürlich auch eine bezaubernde Altstadt mit ausgedehnter Fußgängerzone, die zu gemütlichem Bummeln einlädt. Sehenswert ist unter anderem auch die Burgruine Werdenfels (Namensgeberin für das Werdenfelser Land und jetzt auch für das Boutique Hotel), das Könighaus am Schachen (Ludwig II) mit seinem botanischen Garten, das Olympia-Skistadion mit Skisprungschanze, die Spielbank und mehrere Kirchen, z. B. die Wallfahrtskirche St. Anton, die neugotische Pfarrkirche ''Maria Himmelfahrt'', die Sebastianskirche und die alte Pfarrkirche St. Martin. Unter römischer Herrschaft entstand das heutige Partenkirchen als Reisestation "Partanum". Im Hochmittelalter galt Partenkirchen als eine wichtige Station für Fugger und Welser aus Augsburg auf ihrem Handelsweg nach Italien. Das Germareskauue genannte Garmisch wurde im Jahr 802 erstmals urkundlich erwähnt. Zahlreiche Sportstätten, ein Schwimmbad, mehrere Skigebiete (Skigebiet Zugspitze und Skigebiet Garmisch Classic), zwei Museen und Wanderrouten und Radwege z. B. zur nahe gelegenen Partnachklamm, ein enges Tal zwischen steil aufragenden Felsen südlich von Partenkirchen laden zu Aktivitäten während des Urlaubs ein.
Mit dabei waren
  • Carolina & Michael Kamm mit Family, Friends und Nachbarn
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Sound of Classic Motown – Temptations im Prinzregententheater – 2019

Am Fr., 22. November 2019
Barbara Hartmann hatte uns gemeinsam mit Margit und Fritz Kagerer sowie Ihrer Nichte Julia Wegscheider Ende November zum Konzert "The Sound of Classic Motown" im Prinzregententheater eingeladen. Ron Williams - der legendäre Sprecher des Radiosenders AFN - präsentierte seine grandiose Hommage an "The Jackson Five, Diana Ross and The Supremes, Stevie Wonder, The Temptations and Marvin Gaye". Für uns alle war es ein toller Abend in der ersten Reihe und damit mitten drin im Schwarzen Soul.
Mit dabei waren
  • Michael und Annette Kamm, Barbara Hartmann, Margit und Fritz Kagerer, Julia Brettschneider
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Privater Jazz Abend in der Gräfelfinger Lärchenstrasse – Musik Genuss bei Agnes, Lukas & Epi – 2015

Am Sa., 25. Juli 2015
Ende Juli sind Annette und ich bei meinem Internats- und Regatta-Freund Andreas Heuck in Gräfelfing zu einem Jazz-Abend eingeladen. Andreas - den wir während unserer gemeinsamen Schulzeiten Epi genannt haben, stammt ursprünglich wie auch ich aus Leonberg, wo Andreas Vater Prof. Friedrich Heuck damals der Chefarzt des Kreiskrankenhauses war. Andreas wurde selber auch Arzt und betreibt recht erfolgreich radiologische Praxen in München. Zu Schulzeiten habe ich mich gemeinsam mit dem zwei Jahre älteren Andreas um unsere Neubeurer Segelgilde gekümmert und danach auch in der Kielzugvogelklasse zusammen Regatta gesegelt. Segeln geht Andreas ab und zu immer noch, wobei seine Leidenschaft mittlerweile jungen Jazz Künstlern gilt. Auch in diesem Jahr findet die Verleihung des Jungen Münchner Jazz Preises (JMJP) statt. Aus den eingegangenen Bewerbungen wählt die von ‘mucjazz – dem Münchner Verein zur Förderung von Jazz’ eingesetzte Fachjury die drei besten Bewerber im blind fold Verfahren aus. Die ausgewählten Bewerber werden für den 13. November 2015 nach München in den Jazzclub Unterfahrt zum Finale eingeladen, bei dem sie im Rahmen eines Konzertes um den 1. Platz spielen. Das Finale findet in Kooperation mit BR Klassik statt und beginnt um 20.00 Uhr. Die Gesamtdotation des Jungen Münchner Jazzpreises beträgt 6.000,- €. Die Jury besteht aus Johannes Enders, Michael Stückl, Ralf Dombrowski, Andrea Hermenau und Andreas Heuck. Die Jurymitglieder werden in der Regel für 2 Jahre bestellt. Frühere Jurymitglieder sind: Christiane Böhnke-Geisse, Harald Rüschenbaum, Oliver Hochkeppel, Henning Sieverts.
Mit dabei waren
  • Andreas & Agnes Heuck, Annette & Michael Kamm
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Bayerisch-Italienische Rezepte – Münchner Chef-Köchin & venezianische Geniesser – 1997

Von Mo., 3. November 1997 bis Do., 6. November 1997
Nach einigen Monaten Single Haushalt war ich der Meinung, daß es durchaus hilfreich wäre, wenn ich wüßte, wie ich meine neue Küche in der Möhlstrasse sowie die sich hiefür angeschaffte Kocheinrichtung nutzen kann. Am praktischen Wissen mangelte es bei mir durchaus erheblich. Daher buche ich einen Kochkurs bei der Münchner Volkshochschule und lerne im Rahmen der verschiedenen Termine erste eigene Gerichte zuzubereiten. Zudem lerne ich bei der Veranstaltung auch den aus Venedig stammenden Dr. Fabio Zoffi - damals Deutschland Geschäftsführer von Benetton - kennen, mit dem ich später geschäftlich engagiert bin. Fabio wollte unbedingt bayerische Gerichte kochen ... die VHS-Lehrerin und Chef-Köchin war aber auf die italienische ausgerichtet. Es ging hin und mehr und wir bekamen schlußendlich von beiden Genüssen was geboten. Essen ist mehr als eine Notwendigkeit? Kochen lernen ist kein Hexenwerk und jeder kann es versuchen. Zudem ist Kochen eine extrem wichtige Fähigkeit, welche einem sehr viele Vorteile im Alltag bringen kann. Wer kochen gelernt hat, gibt weniger Geld für Essen aus und kann sich auch viel gesünder und ausgewogener ernähren. Kochen kann sehr viel Spaß machen und für oder mit anderen zusammen zu kochen verbindet und ist eine schöne Aktivität. Gutes Essen ist Balsam für die Seele und Kochen ist nicht unbedingt eine lästige Aufgabe im Alltag. Es kann sehr viel Spaß machen mit anderen zusammen zu kochen oder neue Rezepte auszuprobieren. Zudem hat jedes Land verschiedene Gerichte und in jeder Kultur wird anders gekocht. Man kann also auch kulinarisch andere Kulturen oder die eigene, wie zum Beispiel die Deutsche Küche durch das Kochen traditioneller Rezepte besser kennenlernen. Wo kann man Kochen lernen? Es gibt viele Mittel und Wege, um das Kochen zu lernen. Wie man dabei vorgehen möchtest bleibt ganz einem selbst überlassen. Wenn man etwas mehr Geld und Zeit investieren möchte, dann lohnt sich auch der Besuch eines Kochkurses. An der Volkshochschule ist das auch durchaus bezahlbar.
Mit dabei waren
  • Fabio Zoff, Michael Kamm
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Zitronenlaube und Tenderservice – Geburtstagsfeier im Ristorante Il Sogno in San Felice – 2014

Am Mi., 2. Juli 2014
Die Feier des Geburtstages unserer Freundin Caroline Lupfer ist schon fast ein gesetzter Event am Gardasee. Auch diesmal treffen Annette und ich uns mit Caroline und Jürgen zu einem schönen gemeinsamen Abendessen in der Bucht von Manerba. Der alte Name des Gardasees lautet übrigens Benaco. Davon zeugt noch heute die Ortschaft San Felice del Benaco, die im Westen des Gardasees an der Bucht von Manerba liegt. Idyllisch in den fruchtbaren Hügeln des Valtenesis ist das hübsche San Felice del Benaco, das seinen Besuchern eine wunderbare Aussicht beschert auf einer Halbinsel gelegen Der Hauptort mit seinen alten Gassen und einer romantisch überwucherten Festungsruine befindet sich etwa 2 Kilometer oberhalb des Gardasees. Über enge Sträßchen erreicht man von hier die schönen Badebuchten um Porto San Felice, Porto Portese und die Landzunge San Fermo. Vor der Landzunge San Fermo liegt die herrlich bewachsene Isola del Garda, die größte Insel des Gardasees. Das elegante Restaurant Sogno bietet eine magische Atmosphäre für wahre Genießer. Erlesene Speisen in traumhaftem Ambiente direkt am See. 
Das Restaurant Sogno und das gleichnamige zugehörige 4-Sterne-Hotel machen ihren Namen alle Ehre: Im Sommer speisen Sie auf der Seeterrasse mit toller Aussicht, im Winter auf Anfrage im gemütlichen Speiseraum mit Kamin und im Frühjahr in der geschätzten Zitronenlaube. Das Restaurant verfügt über einen privaten Steg und einen Tenderservice für die Gäste. Im Restaurant Sogno kann man sich kulinarisch verwöhnen lassen. Die Küche bietet vor allem vorzügliche Fleisch- und Fischgerichte. Eine große Auswahl an Weinen begeistert. 
Außerdem bietet die Küche auch einige Gerichte an, die mit biologischen Zutaten zubereitet werden. All das geniessen wir mit Lupfers und haben im Anschluß eine wunderbare Rückfahrt mit dem Boot nachSalò. 

Mit dabei waren
  • Caroline, Franca und Jürgen Lupfer, Annette & Michael Kamm
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Positionsbestimmung im Norden – Business Talks mit Lunch bei G&J – Dinner im Fischereihafen – 2006

Am Di., 23. Mai 2006
Unmittelbar nach meiner Rückkehr von einer Asienreise nach China, Singapur und Bangkok und vor der Abreise von Annette und mir zum Formel 1 Grand Prix in Monte Carlo mache ich einen Kurztrip nach Hamburg, um dort den Verlag Gruner & Jahr zu besuchen. Mit Gruner & Jahr bin ich bezüglich des Anzeigengeschäfts von Etienne Aigner in einem regelmäßigen Austausch. Meine Ansprechpartner waren damals Stan Sugarman, Thomas Lindner und Bernd Buchholz, mit denen ich auch diesmal Termine wahrnehme. Das Führungstrio Gerd Bucerius, Richard Gruner und John Jahr gründen mit Gruner & Jahr bereits 1965 einen der größten deutschen Verlage in Hamburg. Das Vertragswerk soll ein Unternehmen schaffen, das ein Gegengewicht zum dominierenden Axel Spinger-Verlag bildet. Und so entsteht eines der größten Verlagshäuser des Landes mit damals 4.100 Mitarbeitern. Neben der Wochenzeitung "Die Zeit" verlegt Gruner + Jahr vor allem Zeitschriften, darunter "Brigitte", "Schöner Wohnen" und vor allem das mit einer Auflage von fast zwei Millionen höchst erfolgreiche Magazin "Stern". Mit dem "Stern" war für Richard Gruner bereits früh auch der eigene unternehmerische Erfolg verbunden: Schon seit 1948 lässt der Publizist und Verleger Henri Nannen sein Magazin von Gruner drucken. Gruner + Jahr wurde 2021 eine Tochtergesellschaft von RTL Deutschland und somit Teil der börsennotierten RTL Group, an der Bertelsmann die Mehrheit hält. Im Jahre 2023 wurde das Unternehmen schließlich vollständig von RTL aufgekauft und die Firmierung entfernt. Später gab RTL bekannt, unter der Marke Gruner + Jahr einige Magazine zusammenfassen zu wollen, bei denen nur geringe Synergie-Effekte mit RTL Deutschland bestünden. Die Publishing-Einheit wird seitdem von Bernd Hellermann als Geschäftsführer geführt. Heute ist GJ leider in Auflösung begriffen und der Name verschwunden. Im Rahmen meines Trips in den hohen Norden treffe ich mich am Abend noch mit meinen Freunden Thomas und Bettina Poullain zu einem Dinner im Fischereihafen Restaurant bevor es am nächsten Morgen zurück nach München und weiter ans Mittelmeer geht
Mit dabei waren
  • Bettina & Thomas Poullain, Stan Sugarmann, Thomas Lindner, Bernd Buchholz und Michael Kamm
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Tower Circle Frühjahrsempfang im Botanikum – Kommunikatoren & Multiplikatoren in Moosach – 2010

Am Mo., 22. März 2010
Ende März waren Annette und ich zu einer Veranstaltung des Münchner Tower Circle ins Botanikum in Moosach eingeladen. Der Tower Circle ist eine Kommunikationsplattform des Münchner Flughafens, der den Dialog zwischen den verschiedenen Multiplikatoren aus Gesellschaft, Wirtschaft, Politik und Kultur und den verschiedenen Zielgruppen des Flughafens unterstützt. Dr. Michael Kerkloh, Vorsitzender der Geschäftsführung und Arbeitsdirektor der Flughafen München GmbH sowie Dr. Stephan Heller, Gründer der heller & partner communication GmbH stellten den Tower Circle ursprünglich einer kleineren Gruppe von Münchner Entscheidern vor. Michael Kerkloh äußerte sich deutlich zur Offenheit, die die Gesellschaft von einem weltweit agierenden, Großunternehmen fordert: „Man muss langfristig glaubhaft bleiben. Man darf nicht etwas kommunizieren, was absolut nicht der Realität entspricht. Die große Kunst besteht darin, in allen Bereichen des Flughafens die richtige Sprache zu finden. Sowohl innerbetrieblich, als auch nach außen hin, muss die Kommunikationssprache gut überlegt sein.“ Durch den direkten, kontinuierlichen, offenen und ehrlichen Dialog mit den Multiplikatoren aus Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Kultur könne der öffentliche Meinungsbildungsprozess beeinflusst werden. Dies könne man am aktuellen Beispiel der geplanten dritten Start- und Landebahn veranschaulichen. So ein großes Projekt erfordere einen unglaublich hohen Grad an Kommunikation und Offenheit. Insbesondere dann, wenn es Gegner eines Großprojektes gebe, müsse von Beginn an eine Möglichkeit für die Gesellschaft bestehen, alle Vorhaben und Prozesse einzusehen und mit zu verfolgen. Die Intention des Munich Tower Circle war daher auch die Vernetzung von Opinion Leadern zur Unterstützung der strategischen Pläne des Münchner Flughafen. In unserer globalisierten Welt müssen gerade Multiplikatoren und Entscheidungsträger hoch mobil sein. Multiplikatoren und Entscheidungsträger in Bayern gehören in der Regel der Anspruchsgruppe „Passagiere“ an. Durch den direkten, kontinuierlichen, offenen und ehrlichen Dialog mit Multiplikatoren aus Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Kultur kann der öffentliche Meinungsbildungsprozess beeinflusst werden. Der Munich Tower Circle bietet hierzu die Plattform. Die Location des Tower Circle Frühjahrsempfangs - das Botanicum - ist ein kreatives Konzept, das Natur, Mensch und Kunst verbindet. Bettina und Heinrich Bunzel gestalteten aus dem klassischen Gärtnereibetrieb im Nordwesten Münchens ein einzigartiges paradiesisches Kunst-Biotop und eine charmante, grüne Eventlocation mit mediterranem Flair. Heinrich Bunzel ist dabei ein deutscher Künstler und "Kunstgärtner" und eröffnete nach mehreren Studienjahren in Italien und Deutschland 1985 in einer ehemaligen Großgärtnerei in München-Moosach das Botanikum. Darin sind inmitten einer mediterranen Pflanzenwelt Künstlerateliers, Ausstellungsräume, Räume für Kunstaktionen und Events enthalten.
Mit dabei waren
  • Michael Kerkloh, Annette & Michael Kamm
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Rocca Riviera – südliches Flair mit kalifornischem Charme am Wittelsbacherplatz – – 2018

Am Di., 23. Januar 2018
Ende Januar treffe ich mich in München mit Stan Sugarman zum Lunch. Der langjährige Werbe- und Digitalchef des Hamburger Zeitschriftenverlags Gruner+Jahr ist vor drei Jahren in die Softwarebranche gewechselt und heuerte als gebürtiger Kalifornier und Berkeley Absolvent bei der US-Softwarefirma Salesforce im Januar 2015. Dort wird er als Senior Vice President in Europa direkt an Vorstandsmitglied Polly Summer berichten. Der 47-jährige Amerikaner verlässt damit die Medienbranche, um wieder in die rasant wachsende Branche von Betriebssoftware einzusteigen. Bevor Stan zu Gruner+Jahr ging - wo wir beide Jahre lang super zusammen gearbeitet haben, war er zu Beginn der Neunziger Jahre bereits bei Oracle tätig. Zu den Kunden von Salesforce gehören zahlreiche Unternehmen, darunter Microsoft, Facebook, Vaillant, Zeiss und Sixt. Wir haben uns das Ristorante Rocca Riviera ausgesucht, gelegen an einer der ersten Adressen der Stadt, am Wittelsbacherplatz. Wer in München heute mit einer Restauranteröffnung noch Aufmerksamkeit erregen will, der muss schon ordentlich trommeln. Nach der Ausschreibung holte man sich daher als Mieter ein Team von fünf erfahrenen Gastronomen ins Haus, unter ihnen erprobte Namen wie Uli Springer und Dino Klemencic (Restaurant Koi, Brasserie Oskar Maria, The Grill im Künstlerhaus). Für die Gestaltung wurde das bekannte Architektur- und Design-Büro "Hildmann Wilke" verpflichtet. Die zwei Etagen sind im glamourösen Retrostil gehalten, mit geschickt in der Gegenwart verankerten Zitaten aus den 60er und 70er Jahren. Wohin man schaut, wertige Materialien: Das Erdgeschoss dominiert eine gewaltige Onyx-Bar, die Galerie ist eingefasst von einer Brüstung aus Rauchglas und gebürstetem Messing. Loungesofas wechseln mit Bistro-Sesseln und zierlichen Stühlen, alles bezogen mit edlen Stoffen und inszeniert vor Wänden in geschmackvollsten Blau- und Grautönen zu warmem Licht aus gelben Stofflampen. Nicht nur optisch hat alles gepasst, auch kulinarisch war es ein Highlight und was unserer Konversation angeht ... die war wie immer großartig

Tower Circle in der Flugwerft Schleissheim – Mobilität als gemeinsames globales Ziel – 2011

Am Mi., 30. November 2011
Auf Einladung von Dr. Michael Kerkloh - dem langjährigen Chef des Flughafens München - trafen sich die Mitglieder des Tower Circle, welche alle Unterstützer des Flughafens Münchens sind, zu einem der regelmäßig veranstalteten Abend Events diesmal in der Flugwerft in Schleissheim. Die Flugwerft Schleissheim bei München ist ein Ableger des Deutschen Museums. Ganz in der Nähe der alten Schlösser entstand 1919 der Flugplatz für die Königlich-Bayerischen Fliegertruppen. Anfang der 1990er ist an diesem Ort eine neue Ausstellungshalle errichtet worden, in der mittlerweile die Luftfahrtsammlung des Deutschen Museums zu sehen ist. Viele Flugzeuge, die schon lange nicht mehr am Himmel kreisen, kann man hier aufwändig restauriert aus der Nähe betrachten. In dieser einzigartigen Szenerie genoßen wir als Gleichgesinnte tolle Unterhaltungen, interessante Begegnungen, dazu viele Informationen zum Flughafen und den Zukunftsplänen und ein wunderbar abwechslungsreiches Rahmenprogramm.
Mit dabei waren
  • Dr. Michael Kerkloh, Annette und Michael Kamm
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Wasser- und Ski-Sport Professionals bitten zu Tisch – Dinner Invitation in Tutzing – 2009

Am Mo., 16. Februar 2009
Früh im Jahr fahren Annette und ich von München an den Starnbergersee, um einer Einladung zum Abendessen bei Yola und Toni Bichler in Tutzing Folge zu leisten. Die Holländerin Yola und ihren bayerischen Gatten Toni kenne ich seit meinen Windsurfing Jahren bei North Sails und war nach der Übernahme von Mistral mit ihr gemeinsam Geschäftsführer der Tochtergesellschaft Club Mistral in Weilheim. Dieses Unternehmen habe ich im Jahr 1995 an Yola verkauft und sie hat es als Unternehmerin grossartig weiterentwickelt. Dies auch in nicht imer einfachen Zeiten, wobei sie Kämpfen schon in ihrer erfolgreichen zeit im Windsurfing Worldcup bewiesen hat, wo sie viele Preise gewann. Yola war in erster Ehe mit Ernstfried Prade - einem Windsurfing Pionier verheiratet - der mit als Vater der Marke Mistral gilt. Die Existenz von Mistral ist dabei eigentlich der Vision eines Mannes zu verdanken, Peter Brockhaus, der maßgeblich an der Popularisierung des Windsurfers® von Ten Cate in Almelo, Holland, beteiligt war. 1976 stellte er fest, dass der Sport ein anderes Design und eine andere Lifestyle-Philosophie brauchte, aks die amerikanische Marke bot. In gleichberechtigter Partnerschaft mit einem renommierten Hersteller sollte der neue Name Mistral die erste Lifestyle-Marke der Welt werden, unterstützt von der Vision des Modedesigners Christian Muller-Kittnau. Ursprünglich war Ernstfried Prade damit beauftragt worden, die Leitung des Board- und Produktdesigns zu übernehmen, und innerhalb von zwei Jahren verpflichtete Brockhaus Rick Naish auf Hawaii als Mistrals Hauptdesigner, und das Erbe der Naish-Familienverbindung bleibt bestehen. Heute steht der farbenfrohe Wassersport-Lifestyle der 80er durch sein Engagement im Bereich der SUPs wieder gut da. Yolas Gatte Toni war über viele Jahre unternehmerisch mit der Skischule Alpina unterwegs, hat sich jedoch schon längst zur Ruhe gesetzt. Aus früheren Diskussionen und eigenen Erfahrungen habe ich auch selber aus diesem bereich viel mitgenommen. Mit Yola und Toni verbindet uns seit Jahren eine vertrauensvolle Freundschaft und ich freue mich immer sehr die beiden zu sehen.
Mit dabei waren
  • Yola & Toni Bichler, Annette & Michael Kamm
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Blickfeld Loisachtal, Karwendel, Breitenstein und drei Dutzend weitere Berge – Sprengenöder Alm in Eurasburg – 1992

Am Fr., 18. Dezember 1992
Während mehrerer Jahre haben wir die North Sails Weihnachtsfeier im Restaurant Sprengeöder Alm oberhalb von Eurasburg gefeiert. Dann war das Lokal längere Zeit geschlossen. Nun ist das Gasthaus "Sprengenöder Alm" bei Eurasburg wieder geöffnet. Und alles bleibt in der Familie: Im Januar 2015 hatte Inhaber Josef Geisberger das Lokal geschlossen, die Gasträume nur noch für Feste und Veranstaltungen vermietet und das Hotel weiterbetrieben. Jetzt haben seine Tochter Iris und ihr Mann Shahid Abdul die Verantwortung übernommen und die Wirtschaft Anfang März wieder aufgesperrt. Iris Abdul setzt auf kulinarische Kontinuität: "Die Speisekarte haben wir praktisch kaum verändert. Es wird weiter bayerische Schmankerl geben", sagt sie. Sogar den alten Koch des Gasthauses hat sie wiedergewonnen und noch einen zweiten eingestellt. Die Bedienung übernimmt derzeit noch die Familie. Vater, Ehemann und der älteste Sohn helfen mit. Damit hat im Landkreis eine einst teils schillernde Traditionsgaststätte wieder geöffnet. 1949 bewirtete die Inhaber-Familie erstmals Gäste auf der Sprengenöder Alm. Das Haus wurde im Lauf der Jahre erweitert und modernisiert. Später übernahmen Pächter, machten die Sprengenöder Alm zu einem beliebten Ausflugslokal und Treffpunkt der Münchner Schickeria. Regisseurin Dagmar Wagner machte die Familie, die Wirtschaft und den angrenzenden Bauernhof mit ihrem Dokumentarfilm "Das Ei ist eine geschissene Gottesgabe" Anfang der 90er-Jahre bekannt. 2007 übernahm die Familie das Gasthaus wieder selbst. Josef und Theresia Geisberger führten den Betrieb. Das Aus für die Gastwirtschaft vor mehr als zwei Jahren hatte Josef Geisberger unter anderem mit seinem Alter von damals 65 Jahren und den Problemen, Personal für die Ausflugsgaststätte außerhalb von Eurasburg zu finden, begründet. Schon früher hatten seine Tochter und ihr Mann im Lokal mitgearbeitet. Wie Iris Abdul erklärt, halte sich ihr Vater nun eher im Hintergrund. Er sei aber erster Ansprechpartner für alle, die das Salettl mit Platz für 150 bis 200 Gäste für ihre Feier mieten wollten. Auch die Gaststube mit Stüberl könnten für bis zu 120 Personen gemietet werden. Sonnenterrasse übt die größte Anziehungskraft aus. Die Sonnenterrasse übt auch nach der Neueröffnung auf viele Gäste die größte Anziehungskraft aus. Eine Reservierung ist deshalb ratsam. „Aber man kann hier natürlich auch gut sitzen, essen und trinken, wenn das Wetter einmal nicht so schön ist z.B. in der großen, gemütlichen Stube im Landhausstil. Und selbstverständlich richten die neuen Betreiber ihre Räumlichkeiten einschließlich des beliebten Salettl weiterhin gerne für Feste jeder Art her. Unsere North Sails Weihnachtsfeier auf der Sprengenöd Alm war übrigens ein Highlight ... und nur dadurch bei mir in nicht ganz so guter Erinnerung, da ich auf dem Heimweg nach Murnau einen schweren Unfall mit meinem Audi Avant auf Glatteis hatte
Mit dabei waren
  • North Sails Team & Michael Kamm
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Just Married 1 – Lindau am Bodensee – 1985

Von Fr., 6. September 1985 bis So., 8. September 1985
Mit dem erfolgreichen Abschluss unserer beiden BWL Studien und meinen bereits angetretenen ersten Job bei Arthur Andersen & Co in München beschlossen Nici und ich nach sechs Jahren Beziehung - und davon bereits vier im Verlobungsmodus - zu heiraten. Unsere wunderbare Hochzeit haben wir am 6. September am Bodensee gefeiert. Den Termin verdanke ich meiner Mutter, die mich im Vorfeld darauf aufmerksam gemacht hatte, daß dieser Termin der Geburtstag unseres bayerischen Landesvaters und Ministerpräsidenten Franz-Josef Strauss sei und an diesem Tag gutes Wetter vorprogrammiert ist. Naja ... Sie hatte Recht. Die standesamtliche Trauung fand in Lindau-Aeschach statt. Hier liegt das Standesamt - in das wir am Freitag zum offiziellen Trauungsakt schritten - direkt am Wasser. Die Umgebung ist für eine Hochzeit der absolute Traum! Der Trausaal befindet sich direkt am Seeufer und bietet einen spektakulären Blick auf die Alpen. Die kirchliche Trauung am darauf folgenden Samstag hatte einen noch romantischeren Rahmen, da wir uns als Evangelen in der katholischen Seekirche St. Georg in Wasserburg - wieder direkt am Wasser - einander das Ja Wort geben konnten. Auf den sanften Wellen des Bodensees ging es mit dem Schiff von Schachen nach Wasserburg hin und zurück. Der anschliessende Empfang war im Garten meiner Schwiegermutter Marion wieder direkt am See, die klassische Brautentführung durfte natürlich auch nicht fehlen und führten uns ins Lindauer Hinterland zum Montfort Schlössle. Am Abend feierten wir ein rauschendes Fest im stilvollen Hotel Bad Schachen. Ein rundherum perfekter Tag!
Mit dabei waren
  • Nicola & Michael Kamm, Marion Schielin, Clothilde Filser, Bettina Poullain, Siegfried Nuemann, Martin Kühner, Axel Pattterson, Rainer Rühle, Tina Hartmann und viele andere wie zum Beiispiel die Paare und Ehepaare Bianchi, Bachmann, Jules Maier, Delacher, Heller, Winkler, Veeser, Halbig, Mang, Vogl
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Forum der Textilwirtschaft in Heidelberg – Networking mit Branchen-Insidern – 2004

Von Do., 6. Mai 2004 bis Fr., 7. Mai 2004
Im Mai bin ich das erste Mal beim TW Forum in Heidelberg zu Gast. Die vom Deutschen Fachverlag und seinem modischen Flaggschiff "Textilwirtschaft" veranstaltete Tagung kann man nur auf Einladung besuchen und sollte dazu in führender Position in der Mode- und Textil-Industrie tätg sein. Das war ich als Vorstandsvorsitzender der Etienne Aigner AG seit dem vergangenen Sommer zum Glück und daher auch als Gast gelistet. Ich checkte im Europäischen Hof ein und war gespannt, was mich erwartet. Das Textil Wirtschaft Forum tagte in diesem Jahr wie immer in Heidelberg. Die Ruprecht-Karls-Universität der Stadt wurde 1386 gegründet und ist damit eine der ältesten in Europa und die älteste Universität Deutschlands. Die Uni Heidelberg ist mit rund 14.500 Beschäftigten sogar der größte Arbeitgeber in Heidelberg. In der Stadt am Neckar leben rund 160.000 Menschen – das macht sie zur fünfgrößten Stadt in Baden-Württemberg. Die Stadt ist wegen ihrer Größe kreisfrei und gleichzeitig Verwaltungssitz des Rhein-Neckar-Kreises. Die Altstadt Heidelbergs liegt in der Oberrheinischen Tiefebene am linken Ufer des unteres Neckar. Genauer gesagt vor dem Neckar-Ausfluss aus dem Odenwald in einer länglich sich flussauf zuspitzenden Talsohle. Die „Ruperto Carola“ wurde 1386 gegründet und ist damit die älteste Universität Deutschlands. Vom 14. Jahrhundert bis 1720 war Heidelberg die Hauptstadt der Kurpfalz. 1518 hielt Martin Luther seine „Heidelberger Disputation“, die eine wichtige Rolle bei der Ausbreitung der Reformation spielt. Als eine der wenigen deutschen Großstädte überstand Heidelberg den Zweiten Weltkrieg nahezu unversehrt und verfügt so über eine unversehrte barocke Altstadt. Fast 12 Millionen Gäste kommen jährlich nach Heidelberg, über eine Millionen von ihnen besuchen das Heidelberger Schloss. Die Heidelberger Hauptstraße gilt mit einer ununterbrochenen Länge von 1,6 Kilometern als „längste Fußgängerzone Europas“. Lauter Superlative ... wie auch die TW Veranstaltung ... die sich zum Netzwerken optimal eignet, da hier alle Entscheider zusammenkommen.
Mit dabei waren
  • Aigner Team, Michael Kamm
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Aigner Alumni in Thalkirchen – Steven Kim & Friends im Asam Schlössl – 2022

Am Do., 28. Juli 2022
Im Rahmen eines beruflichen Besuchs meines langjährigen und daher eng vertrauten Aigner und Sympatex Mitarbeiters Steven Kim in München organisiere ich Ende Juli ein gemeinsames Treffen einiger Aigner Alumni mit Steven im Asam Schlössl. Dort werden sich die meisten von uns das erste Mal seit Jahren wieder einmal persönlich sehen. Ich selbst hatte Steven noch vor dem Ausbruch der Corona Pandemie in Korea besucht und ihn dort das letzte Mal getroffen. Mit insgesamt 17 Personen erleben wir am Donnerstag einen herrlichen Sommerabend im Biergarten des Asam Schlössl in der Nähe der Flosslände an der Isar. Das Asam-Schlössl ist ein Gebäude im Münchner Stadtteil Thalkirchen. Es war das Wohnhaus des Barockkünstlers Cosmas Damian Asam. Heute wird das Gebäude als historische Gaststätte genutzt. Es ist als Baudenkmal in die Bayerische Denkmalliste eingetragen und die Augustiner-Brauerei renovierte das barocke Anwesen, das außen wie innen ein echtes Schmuckstück ist: Reiche Fresken-Bemalung an der Fassade, dezent und gemütlich ausgestattete Gasträume und ein prächtiger Barocksaal, der für Festlichkeiten gemietet werden kann. Im Sommer ist der Wirtsgarten ein beliebtes Ausflugsziel. Das Haus liegt im zu Thalkirchen gehörenden Ortsteil Maria Einsiedel am Fuß des Isarhangs an dem Straßendreieck der von der Wolfratshauser Straße herabführenden Straße Kreppeberg, der vom Ortskern Thalkirchens herkommenden Maria-Einsiedelstraße und der von der Zentrallände herkommenden Benediktbeuerer Straße. Bereits 1687 erbaute der kurfürstliche Hofrat Adrian von Kray neben der seit dem 14. Jahrhundert bestehenden Schadeckmühle einen Landsitz in Thalkirchen, der damals deutlich vor München lag. Im Jahr 1724 kaufte Cosmas Damian Asam den Landsitz und baute ihn in der jetzigen Form zum Künstlersitz um. Die Kosten beglich er mit dem Honorar, das er für seine Freskoarbeiten im Schweizer Kloster Einsiedel erhalten hatte. Daher benannte er das Anwesen nach dem Schweizer Wallfahrtsort Asamisch Maria Einsiedel. Gegenüber dem Schlössl baute er eine Kapelle. Asams Tod beendete die Bautätigkeit und in der Folge wechselte das Schlössl mehrfach den Besitzer, bevor es eine Gastwirtschaft wurde. Von 1993 bis 2019 war Birgit Netzle Wirtin im Asam Schlössl. Nach einer umfassenden Sanierung des Schlössls führen Barbara und Shane McMahon seit September 2020 die traditionsreiche Wirtschaft als neue Wirte.
Mit dabei waren
  • Steven Kim, Olaf Drubba, Ingo Horger, Andreas Klefisch, Christian Schmidt, Annette & Michael Kamm, Monica Billes, Beate Hoerl, Isabella Herrmann, Heike Gessert, Michaela Hellwege, Kay Heldsdörfer
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Party Time bei Heppel im Isartal – Runder Geburtstag in Ebenhausen – 1999

Am Fr., 29. Januar 1999
Unser Freund Heppel - so wird Michael Hoesch von Freunden & Familien in der Regel genannt - ist mein Jahrgang und so feiert auch er in diesem Jahr seinen runden 40. Geburtstag. Diesmal findet die Party in seinem Heimatort Ebenhausen im Isartal statt. Heppel und seine Ehefrau Simone sind gut vernetzt, im sozialen und familiären Kreis sehr aktiv und so kommt bei ihren Gästen schnell eine große Anzahl von Gästen zusammen, die es zu organisieren gilt. Zu den jährlich wiederkehrenden Partys gehören ja auch Geburtstagsfeiern, die je nachdem wie alt man geworden ist, ganz unterschiedlich ausgestaltet sein können. Wie bei den meisten Partys ist eine gute Vorbereitung die halbe Miete, damit der Event ein Erfolg und nachhaltig in Erinnerung bleibt. Über ein paar grundsätzliche Dinge sollte man sich schon im Vorfeld Gedanken machen. Hierzu gehört zunächst, wann man eigentlich feiern möchte. Soll am Abend vor dem eigentlichen Geburtstag gefeiert werden, so dass man reinfeiern kann? Oder soll am eigentlichen Geburtstag die Party steigen? Man kann sich leider den Wochentag für eine Party nicht aussuchen. Damit die meisten Gäste auch Zeit finden und am nächsten Tag nicht früh zur Arbeit müssen, empfiehlt sich ein Freitag oder Samstag als Party-Tag. Damit ist am ehesten eine Open End Party garantiert. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Location. Wo genau soll die Geburtstagsfete stattfinden? In den eigenen vier Wänden? In einem Club oder einem Restaurant? Es sollte eine Location gewählt werden, die genügend Platz für alle eingeladenen Gäste bietet. Sie sollte einerseits nicht zu klein sein, so dass sich alle auf die Füße treten aber auch anderseits nicht zu groß, da sonst aufgrund der schieren Größe keine ausgelassene Stimmung aufkommen kann. Der nächste Punkt ist die Frage wer denn alles eingeladen werden soll. Feiert man im engsten Kreis ist die entsprechende Einladungsliste relativ kurz. Soll die Geburtstagsparty einen größeren Rahmen haben, kann ein großer Freundeskreis eingeladen werden. Das Erstellen einer detaillierten Gästeliste ermöglicht den Überblick zu behalten und auch die Menge an Essen und Getränken abzustimmen. Ist die Liste erstellt, können die Einladungen geschrieben werden. Für eine einzigartige Party muss man sich schon etwas Besonderes einfallen lassen. Zu- und Absagen können durchaus per Email, WhatsApp oder SMS erfolgen. Wichtige Hinweise wie Adresse und Verkehrsanbindungen sollten nicht fehlen. Einladungen nicht zu früh und auch nicht zu spät verschicken. Als Richtwert sollten 4-6 Wochen ausreichend sein. In der Einladung sollte ebenfalls der Dresscode Erwähnung finden, da dies durchaus Konfliktpotenzial beherbergt und die eine oder andere peinliche Situation hervorrufen kann. So kann beispielsweise schnell jemand „overdressed“ sein und sich völlig unwohl in seiner Haut fühlen. Also lieber im Vorfeld darüber informieren, ob es sich um ein feierliches Event handelt, bei dem man besser Hemd und Anzug trägt, oder ob eine lockere Veranstaltung im Sommerlook ist. Die Stimmung steht und fällt zudem unweigerlich mit dem Essen und dem Trinken. Somit sollte die Menge und die Auswahl wohl überlegt sein. Fingerfood, Dips und reichlich gute Getränke sollten immer in ausreichenden Mengen vorhanden sein. Wenn Partygäste auf den trockenen sitzen, kann auch eine Geburtstagsparty schlagartig langweilig werden.
Mit dabei waren
  • Simone & Michael Hoesch, Ulrike & Uwe Hasbargen, Kristin & Michael Veeser, Annette & Michael Kamm
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Bootstag mit Geburtstags-Lunch am Ostufer – Familien Ausflug am Gardasee – 2017

Am Sa., 3. Juni 2017
Unseren 58. Geburtstag verbringen mein Zwillingsbruder Thomas und ich im Rahmen eines Bootstages gemeinsam auf dem Gardasee, nachdem ich fürs Wochenende von Hannover aus nach Italien geflogen war. Thomas kam mit seiner Ehefrau Stefanie, Schwägerin Nolly und Tochter Donata samt deren Freund nach Saló und wir unternahmen eine Aquarama Tour in den Norden des Sees. Dabei besuchten wir Gargnano, Campione, Limone und Malcesine bevor wir zum Mittagessen im Ristorante Umberto in Brenzone Station machten. Anschließend ging es über San Vigilio und Porto Torchio wieder zurück in die Bucht von Salò. Den Abend feierten wir privat zu Hause in der Casa Gemelli, bevor die Familie meines Bruders wieder zurück ins Hotel Gardesiania nach Gargnano fuhren, das gegenüber unseres heutigen Tagesziels liegt. Brenzone liegt mit seinen 16 kleinen Dörfern direkt am beeindruckenden Massiv des Monte Baldo Dieser Berg ist nicht nur ein wunderbarer Blickfang und lässt den Ort noch idyllischer wirken, er ist zudem ein wahres Wanderparadies und für Bergsteiger und Biker ebenso ein faszinierendes Ausflugsziel. In den Orten in Brenzone spürt man noch heute die Ursprünglichkeit der Dörfer. Romantisch kleine Gassen umgeben einen hier mit dem typischen und ursprünglichen italienischem Flair. Die Orte, die am traumhaften Gardasee liegen, sind umgeben von Promenaden und schönen Cafés. Einfach die Seele baumeln lassen und den malerischen Blick über den See genießen. Alltagsstress ist hier ein Fremdwort. Auftanken und sich wohl fühlen heißt hier die Devise. Heute vermuten Historiker, dass die Bezeichnung „Brenzone“ von dem Namen „Brenni“ herrührt. Brenni war die Betitelung eines germanischen Volks, das sich am Monte Baldo ansiedelte, um von diesem Ort aus zu Raubzügen zu starten. Später siedelten sich Römer in der Region an, um ihre nördlichen Gefilde zu verteidigen und daraufhin Teil des Römischen Reichs zu werden. Ein historischer Meilenstein des 12. Jahrhunderts war die Erbauung eines Klosters in Castelletto, das noch heute im Besitz des Ordens der Kleinen Schwestern von der Heiligen Familie ist. Ein weiteres bedeutendes Gotteshaus entstand im 14. Jahrhundert, das heute in Assenza zu Hause ist. Trotz dieser Ereignisse schreibt Brenzone heutzutage als verhältnismäßig junge Gemeinde Geschichte, die sich im 20. Jahrhundert Schritt für Schritt aus einst unabhängigen Ortschaften zusammenschloss. Seit 2014 trägt die Gemeinde den Namen „Brenzone sul Garda“.
Mit dabei waren
  • Stefanie, Nolly, Donata und Thomas Kamm, Michael Kamm und Simon
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Nils Frahm beim Festival del Vittoriale – Tener-A-Mente in Gardone-Riviera – 2023

Am Do., 6. Juli 2023
In der ersten Juli Woche tritt der deutsche Pianist und Komponist Nils Frahm im Vittoriale und damit quasi vor unserer Nase auf. Obwohl wir durch unsere Nähe zur Konzert-Location die Musik auch von unserem Balkon aus hören können, ist es immer wieder schön live in der Arena zu sitzen, weshalb ich zu diesem Konzert Karten gekauft habe. Allerdings gehe ich nicht wie geplant mit Annette zum Konzert, sondern lade meienn Bruder Thomas und meine Nichte Donata zu einem Besuch in der Arena des Vittoriale ein. Zuvor gehen wir noch gemeinsam zum Abendessen ins Antico Brolo und ich passe während des Konzerts auf Donatas Dackel Maxl auf. Nils Oliver Frahm ist am 20. September 1982 in Hamburg geboren und wurde durch die Kombination von Elementen der Neo-Klassik mit minimalistischen Elektroklängen sowie seine unkonventionelle Herangehensweise an diesen Musikstil bekannt. Als Solokünstler arbeitet er mit Musikern wie Ólafur Arnalds, F.S. Blumm und Woodkid zusammen. Nils Frahm lebt und arbeitet heute in Berlin. Frahm bekam eine frühe Einführung in die Musik, in der er sich mit Werken klassischer und zeitgenössischen Komponisten beschäftigte. Bereits während seiner Kindheit erhielt er Klavierunterricht von Nahum Brodski, einem Schüler von Alexander Borissowitsch Goldenweiser und Grigori Romanowitsch Ginsburg. Großartig, daß er in diesem Jahr Teil des Vittoriale Sommer Programms ist. Das Vittoriale Festival “Tener-a-mente” ist ein großes Event des Sommers am Gardasee und findet mit tollen Live-Acts an verschiedenen Tagen von Juni bis Juli statt. Tener-a-mente ist ein Wortspiel, in dem „teneramente“ zärtlich bedeutet und „tenere a mente“ im Gedächtnis behalten. Dieses Festival ist eines der wichtigsten Ereignisse nicht nur am Gardasee, sondern in ganz Italien. Das Festival findet im majestätischen Vittoriale Amphitheater in Gardone Riviera und in seinem wunderschönen Park statt, der 2012 zum “schönsten Park Italiens” gewählt wurde. Dieser Ort voller Kunst, Kultur und Natur fasziniert immer wieder aufs neue. Viele große internationale und nationale Musikkünstler treten in einer Reihe von Konzerten, nationalen Premieren und Shows auf. In den letzten Jahren waren renommierte Künstler der internationalen Musik- und Unterhaltungsbranche zu Gast, wie zum Beispiel Mario Biondi, James Blunt, Ben Harper, James Taylor, The National, Patti Smith, James Morrison, New York City Ballet, Ludovico Einaudi sowie Paolo Conte. Und auch im Jahr 2023 erwarten uns bei “Tener-a-mente” wieder Konzerte und Shows vieler berühmter Künstler in einer wunderbaren Umgebung. Top Interpreten sind James Bay, Dean Lewis, Tom Odell und Herbie Hancock. Wer Musik in einzigartiger Atmosphäre genießen möchte, und dabei in einem Amphitheater unter Sternen und einem spektakulärem Blick auf den Gardasee, die Isola del Garda und die Rocca di Manerba sitzen möchte sollte ein Konzert im Vittoriale in Gardone Riviera besuchen.
Mit dabei waren
  • Michael Kamm
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Goldener Bagger im Einsatz – Medienschaffende beim Golf Event und Wiesn Abend – 2008

Am So., 21. September 2008
Ein lustiger Wiesn Abend nach dem tagsüber stattgefundenen Golfturnier der Arabella Hotel Gruppe von Alexandra Schörghuber im Golfclub Schloss Egmating vor den Toren Münchens. Unser eloquenter und großzügiger Gastgeber war Robert Salzl, der damalige CEO der Gruppe. Mit uns am Tisch im Spatenzelt - dem Wettbewerber der familieneigenen Paulaner Brauerei - waren unter anderem der Medien Unternehmer Georg Kofler sowie Stefan Fromann, der damalige Chef des Sport Resorts der Zeitung Welt, der beim Anbaggern meiner Schwägerin Nani ganz schön Gas gegeben hat.
Mit dabei waren
  • Robert Salzl, Annette & Michael Kamm, Ellen Zimmermann, Georg Kofler, die Stoiber Girls, Stefan Fromann, Nani Schunda
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Hochzeit von Susanne & Dieter Schön im Landgasthof Karner in Frasdorf – Zehn Jahre nach Kingston am Lake Ontario – 1986

Von Fr., 7. November 1986 bis Sa., 8. November 1986
Ein gutes Jahr nach Nici und mir hatten sich auch Dieter und Susanne Schön getraut in den Stand der Ehe einzutreten und heirateten im schönen Chiemgau. Zum Zeitpunkt dieses Events kannten sich die zwei bereits 10 Jahre, da sich sich als "Jugendliche" auf der Olympiade im kanadischen Montreal kennengelernt hatten. Parallelen zu Paul und Feli, die sich ebenfalls nach Jahren Kennenlern Phase für den Karnerhof in Frasdorf im Rahmen ihrer eigenen Hochzeits-Feier entschieden haben. Der dortige Landgasthof Karner ist ein komfortables Ferienhotel mit eleganter Atmosphäre und unter Denkmalschutz stehendem Haupthaus. Nirgends lässt es sich idyllischer feiern als zwischen Chiemsee und Chiemgauer Alpen. Frasdorf ist nah genug an Städten wie Salzburg und München gelegen, um zentral mit Bahn oder Auto erreichbar zu sein, aber fern genug ab vom Trubel. Der über 550 Jahre alte Landgasthof wurde komplett neu renoviert und zeigt sich nun mit einer charmanten Mischung aus bayerischer Tradition und geschmackvoller Moderne. Jedes Zimmer ist so individuell gestaltet wie der Landgasthof selbst. Mit eigenen Restaurants, Bar und Wellnessbereich, fehlt es uns Gästen an nichts. Schlösser & Klöster, Almen & Seen, Bier und Genuss: Der Chiemgau ist nicht ohne Grund seit Jahrzehnten eine der beliebtesten Urlaubsregionen Deutschlands. Schon Leopold Mozart machte gerne im Chiemgau Halt – des süffigen Bieres wegen. Währenddessen komponierte sein Sohn, der Wolferl, ein paar Offertorien für das Kloster Seeon. Dort steht heute noch die „Mozart-Orgel“. Diese Kombination aus Braukunst und Hochkultur, kulinarischem und kulturellem Genuss macht bis heute den Reiz des Chiemgaus aus. Die Landschaft – der große Chiemsee vor der Silhouette der Chiemgauer Alpen – ist nicht nur beliebtes Fotomotiv, sondern ein begehrtes Terrain für alle, die sich gerne bewegen: auf dem Rad, mit Wanderschuhen oder Ski, im Kajak und SUP, auf dem Golfplatz oder bei einem Spaziergang zum nächsten Biergarten.
Mit dabei waren
  • Susanne Nolte & Dieter Schön, Nicola & Michael Kamm
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Corona Alarm in der Via Seminario – Party Spass über der Bucht von Salò – 2022

Am Sa., 9. Juli 2022
Sommer, Sonne, wärmste Temperaturen, gekühlte Getränke und nette Menschen .... was wollen wir mehr? Das dachte sich auch Sanne und lud uns zu einer Poolparty in die Via del Seminario in Salò ein. Mit der gesamten Schunda Familie - Jürgen & Nani, Katha & Max, Johanna mit ihren Girls und Anna Lena mit ihrem Kevin sowie Gehrckens und Nebauers waren eng vertraute Gäste anwesen. Zudem kam Sannes Nachbar Steven mit seiner neuen Freundin sowie Kirsten und Steffi, wobei sich diese beiden Damen dann gemeinsam mit Sanne ins Corona Positiv Lager einliefern lassen mussten. Bei der Party Vorbereitung passierte länger dann nichts, bis in den letzten Tagen vor dem Event Bewegung in die Veranstaltung kam. Dann kamen die familiären Helferlein und zauberten eine kleine Party Oase in Sannes Garten. Dieses Szenario könnte sich mit einer sommerlichen Deko, erfrischenden Drinks, entspanntem Poolfeeling und einem geschmückten Garten perfekt entwickeln. Als zentraler Pool-Mittelpunkt der am Gardasee versammelten Familie bietet Sanne die Plattform und delegiert die Details an die familiären Organisationstalente um sie herum. Die einschlägig Vorbelasteten wissen dann schon, was bei der Planung einer Poolparty auf jeden Fall berücksichtigt werden muss: Erst einmal ist der Pool zu säubern und startklar zu machen. Das ist bei Sanne von Haus aus durch ihren zuverlässigen Pool Boy gegeben. Zudem ist der Garten auf Vordermann zu bringen, schließlich verbringen die Gäste dort die meiste Zeit. Das macht Sanne mit ihren Rasenmähern und weiteren Gerätschaften am liebsten selbst. Des Weiteren ist für gute Musik und genügend Beleuchtung zu sorgen. Eine Poolparty kann ja auch locker mal bis in die späten Abendstunden gehen. Die Musik ist das A und O einer Party und darf auch bei Sannes Poolparty auf keinen Fall fehlen, um für gute Stimmung zu sorgen! Der DJ - weiblich oder männlich - muss noch bestimmt werden und sollte auch die Musik auflegen, die den Gästen dann gefällt. Als Musik eignet sich für Pool Partys alles, was nach Sommer klingt. Bekanntlich sind die Geschmäcker allerdings verschieden und so sollte für jeden der Gäste etwas dabei sein. Musik erzeugt schließlich einen Großteil der Stimmung und damit kann dann fast gar nichts mehr schiefgehen. Ob Schlager- und Mallorca-Hits, rhythmische Salsa Beats oder die neuesten Songs der Charts, die bereits den Sommer eingeläutet haben und ordentlich für Stimmung sorgen – hier ist alles erlaubt ... allerdings muss dann auch einer die Playlist erstellen. Als Deko ist dann alles erlaubt, was zum Thema Poolparty passt. Wichtig ist, dass der Garten nach einer tollen Sommeroase aussieht. Am besten schmückt man also den gesamten Garten und auch das Haus und nicht nur den Poolbereich. Girlanden, die an Bäumen oder Hauswänden befestigt werden können, machen besonders viel her und lassen den Garten festlich wirken. In Kombination mit Lampions und Wabenbällen, die in den Bäumen hängen, kommt eine super Stimmung auf. Lichterketten in den Bäumen lassen den Garten zum Beispiel in ganz besonderem Glanz erstrahlen. Die Poolparty wird so sehr viel festlicher erscheinen. Die Lichterketten kann man auch wunderbar am Pool entlang oder quer über den Essbereich spannen.
Mit dabei waren
  • Dr. Susanne Hoischen, Nani & Jürgen Schunda, Katharina & Max Schunda, Johanna Schunda, Annette & Michael Kamm
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Weihnachtsfeier mit Etienne Aigner – Versöhnlicher und lustiger Jahresabschluß im Ristorante Antica Trattoria in Harlaching – 2005

Am Mi., 14. Dezember 2005
Das lustige Come Together unserer Mitarbeiter zum Ende des Jahres fand Mitte Dezember wieder nicht in der Nähe unseres Münchner Geschäftssitz im besten Mittersendling, sondern in Harlaching statt. Dabei beschreibt sich die Etienne Aigner AG weder als - wie der Name vermuten liesse - als französische, sondern als deutsche Marke mit italienischer Seele. Deutsche Präzision soll mit toskanischer Tradition verbunden werden, das Haus lässt seine Waren überwiegend in Italien produzieren. Das Design für die Damenmode entsteht in Deutschland, das Design für die Lederwaren und Fashion-Accessoires in Florenz. Aigner-Produkte sind bekannt für ihre kräftigen Farben. So wurde das „Antic Rot“ zu einem Erkennungszeichen der Marke. Mit dieser „Signalfarbe“ will Aigner eine Hommage an den toskanischen Rotwein Chianti Classico setzen. Da liegt es doch nahe, die diesjährige Weihnachtsfeier beim „Italiener“ auszurichten. Die Antica Trattoria – ein Restaurant in München-Harlaching – beschreibt sich in ihrer Speisekarte selbst wie folgt: „Elegantes Ambiente mit typischer „Cucina Italiana“ – direkt am Isarhochufer. Serviert werden italienische Spezialitäten mit einem Hauch Toskana. Unser Restaurant befindet sich in einer denkmalgeschützten Jugendstilvilla im grünen Harlaching. Seit der Eröffnung 1994 ist die Antica Trattoria der Treffpunkt für alle, die moderne italienische Küche schätzen. An warmen Tagen kann man das Menü im gemütlichen Sommergarten genießen. Innenarchitektonische Akzente setzen helle Wände mit halbhohen dunklen Vertäfelungen und die tiefroten Polster der Stühle. Ein gut gewählter Ort um das Geschäftsjahr harmonisch ausklingen zu lassen und das haben wir immer wieder gerne getan.
Mit dabei waren
  • Aigner Team und Michael Kamm
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Von Viehhofen über die Dienerstrasse nach Solln – Abendessen auf der Prinz-Ludwigs-Höhe – 1994

Am Sa., 2. April 1994
Die vom Tegernsee stammenden Zwillingsbrüder Thomas und Helmut Uder habe ich Ende der 60er Jahre bei einer Sport Scheck Kinder-Skikurs Reise nach Saalbach Hinterglemm kennengelernt. Zusammen mit meinem Zwillingsbruder Thomas wurde ich damals von unseren Eltern jeweils ab dem zweiten Weihnachtsfeiertag bis in die erste Januar Woche zur Skiausbildung bei Sport Scheck Reisen geschickt. Das gleich galt für die mit uns gleichaltrigen eineiigen Uder Brothers Thomas und Helmut. In diesem Rahmen lernten wir uns im Ski-Hotel Oberwirt in Viehhofen so in jungen Jahren kennen, wobei die beiden Uders die am 1. Januar geboren sind. Durch ihre Geburtstagsfeier nach dem bereits zusammen gefeierten Silvesterabend habe ich mir Namen und Gesichter damals gut merken können. Viele Jahre später habe ich während meines Studiums mit Thomas Uder gemeinsam beim Wertpapier Trader Hornblower Fischer in der Dienerstrasse in der Innenstadt gearbeitet und mich damals mit ihm befreundet. Er lebte mit seiner ersten Frau Claudia Wölfer in Solln und Carolina und ich waren Anfang April zum Abendessen bei ihm eingeladen. Dort entstand - geplant durch den Architekten Jakob Heilmann - die Villenkolonie Prinz Ludwig-Höhe. Die um die Waldhöhen von Großhesselohe gelegenen Flächen schienen für einen Villenvorort größeren Stils besonders günstig gelegen und so entstand die Villenkolonie Prinz-Ludwigs-Höhe. Das ehemalige Dorf Solln wurde in den 1930er Jahren in München eingemeindet. Heute ist Solln ein Teil des Stadtbezirks mit dem langen Namen Thalkirchen-Obersendling-Fürstenried-Forstenried-Solln. Solln teilt sich auf in den alten Dorfkern, die Villenviertel Prinz-Ludwigs-Höhe - zum Teil auch zum Bezirksteil Thalkirchen gehörend - und Villenviertel Solln, sowie die Parkstadt Solln. Nördlich von Solln befindet sich Obersendling, im Süden die Gemeinde Pullach. Um die St. Johann Baptist Kirche gibt es Cafés, Wirtshäuser, Biergärten, Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten. Insgesamt geht es in Solln eher ruhig zu. Anschluss zu den Öffentlichen Nahverkehrsmiiteln besteht durch durch den S-Bahnhof Solln an die S7, die im Süden nach Wolfratshausen fährt.

Grill-Meeting in Münchens Ludwigs- und Isarvorstadt – Schwaben zum Get Together in der Lindwurmstrasse – 2021

Am Sa., 24. April 2021
Am letzten April Wochenende treffen wir uns mit Silke Dongus und ihrem Mann Walter Hübner zum Grillen bei Sanne in der Lindwurmstrasse. Die Lindwurmstraße ist eine 2,4 Kilometer lange Pappelallee in den Münchner Stadtbezirken Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt und Sendling und verläuft einen Kilometer nordwestlich parallel zur Isar und größtenteils eben auf einer Höhe von etwa 520 m ü. NN vom Sendlinger Tor in südwestlicher Richtung zum Sendlinger Berg an der Plinganserstraße. Zwischen der Poccistraße und der Implerstraße unterquert sie in einer Unterführung am nordwestlichen Ende des Bahnhofs München Süd die Bahnstrecken München–Rosenheim. Bekannte Anlieger sind das Klinikum der Universität München, das Haunersche Kinderspital sowie die Kirchen St. Matthäus und St. Margaret. Sie hieß ehemals Sendlinger Landstraße und wurde 1878 nach dem Dermatologen und Chefarzt Joseph von Lindwurm (1824–1874) umbenannt. Das Haus Nr. 127 - heute eine Zweigstelle der Münchner Volkshochschule - diente der jüdischen Kultusgemeinde als Notunterkunft, weil die Nationalsozialisten die Synagoge und Gemeindegebäude an der Herzog-Max-Straße abreißen ließen. Im Jahr 1941 kam es zu Deportationen. Die Lindwurmstraße ist heute ein Ort des Kulturgeschichtspfads Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt. Als Denkmal ist das Schmied-von-Kochel-Denkmal von Architekt Carl Sattler und Bildhauer Carl Ebbinghaus (1906–1911), schräg gegenüber der Alten Sendlinger Kirche bekannt. Die Lindwurmstraße ist für den Straßenverkehr vierspurig ausgebaut und hat in beiden Richtungen ausgewiesene Radwege, gesäumt von hohen Pappeln. Im Dezember 2021 wurde auf der Südseite zwischen der Alten Pfarrkirche St. Margaret und der Aberlestraße ein neuer Radweg auf der Fahrbahn eingerichtet. Der ÖPNV erschließt die Straße am U-Bahnhof Sendlinger Tor, Goetheplatz und Poccistraße mit den Linien U 3 und U 6. Weiterhin verkehren die Buslinien 62 und 132 sowie die Nachtbuslinien N 40, N 41 und N 45 dort auf Teilstrecken. Die Gegend ist mittlerweile Multi Kulti mit einem ziemlich Konzentration auf eine griechische Gemeinde. Für mich war die Strasse immer nur die massgebliche Ausfallstraße zur Garmischer Autobahn ... für meine Schwägerin ist sie vertraute Wohnlage geworden.
Mit dabei waren
  • Silke Dongus, Walter Hübner, Susanne Hoischen, Annette & Michael Kamm, Karl Rheinheimer, Pascal Gryczka, Herbert Vogl, Jürgen Schunda
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Bierochsen unter Kastanien – mit koreanischen Gästen im Augustiner Keller – 2015

Am So., 19. Juli 2015
Mit Koreanern beim Biertrinken unter freiem Himmel. Ein Besuch der Famile Park - Eigentümer der Outdoor Marke Kolping, die nicht mit der der Kolping-Akademie München zu verwechseln ist - in einem der ältesten Biergärten Münchens. Und einem der schönsten. Es ist ein Ort, wo man auftanken und richtig entspannen kann. Zum Beispiel unter einer der mehr als 100 Kastanien. Bei einer frisch vom Holzfass gezapften Maß Augustiner Edelstoff. Und mit zahlreichen Köstlichkeiten aus unserer Schmankerlgasse oder Küche. Erstmals erwähnt wurde der heute 5.000 Plätze umfassende Biergarten übrigens schon im Münchner Stadtplan von 1812 und seit 1895 hat sich an seinem äußeren Bild nichts mehr verändert. Gut so, denn wie sollte man dieses Prachtstück bayerischer Biergartentradition schöner gestalten. Im Jahr 1812 wird der heutige Augustiner-Keller erstmals im Münchner Stadtplan als Bierlagerstätte erwähnt. Das Anwesen war damals im Besitz der Büchl-Brauerei. Allerdings bestand zu dieser Zeit ein allgemeines Verbot der Speisenausgabe auf den Lager- und Sommerkellern. Im Jahr 1862 erwirbt Joseph Wagner - der Besitzer der Augustiner Brauerei - das Areal und Gebäude. Zu diesem Zeitpunkt ist lediglich die unmittelbare Umgebung des hufeisenförmigen Kellergebäudes bepflanzt. Der übrige, weitaus größere Teil des Grundstücks war eine Wiese, die Wagner später aufforstete. Im Jahr 1880 erhielt der Augustiner-Keller seinen heutigen Namen und elf Jahre später wird der letzte Bierochse in den Ruhestand geschickt. Bis dahin war es die Aufgabe von Rindviechern, das im Keller gelagerte Bier immer im Kreis trottend über ein Seil- und Windensystem ans Tageslicht zu befördern. Das wussten zum Zeitpunkt unseres Besuchs damals weder Parks noch ich ... Spaß hatten wir trotzdem und geschmeckt hat sowohl Bier wie auch die bayerischen Köstlichkeiten
Mit dabei waren
  • Family Park, Annette & Michael Kamm
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Lunch Termin am Prinze – Wiedersehen mit Mirjam Zwarnig im La Cucina – 2020

Am Fr., 30. Oktober 2020
Ende Oktober bin ich während einer weiteren Lock Down Phase meines Schweizer Arbeitgebers Triumph in München und am Freitag Mittag mit einer jungen Dame zum Lunch in der Trattoria La Cucina verabredet. Unser Lokal Ziel in der Neherstrasse kombiniert klassische italienische Küche mit modernen Einflüssen und offeriert eine sich stets wandelnde Tageskarte, saisonal ausgerichtete, exzellente Gerichte und hervorragende Weine aus dem eigenen Weinkeller. Im Herzen Bogenhausens treffen sich im La Cucina – nur wenige Minuten von uns entfernt - italienische Leichtigkeit und kulinarische Klasse. Ob im reduziert stylischen Restaurant oder unter weissen Sonnensegeln auf der Aussenterrasse. Der Chef Nicola Nubile hat auch für uns im La Cucina ein traumhaftes Stück südländischer Lebensart geschaffen. Direkt hinter dem Prinzregentenbad gelegen war es daher diesmal idealer Treffpunkt für ein Mittagessen mit meiner früheren Mitarbeiterin Mirjam Zwarnig, die kurz vor unserem Lunch Termin mit ihrem Freund in die Maria-Theresia-Strasse – und damit unsere unmittelbare Nachbarschaft – gezogen war. Das direkt neben dem La Cucina liegende Prinzregentenbad ist im übrigen ein wahrer Allrounder – und das von Januar bis Dezember. Im Sommer bietet das „Prinze“ wohltuende Abkühlung im Freibad: Mitten in der Stadt entspannen die Sommerbadegäste auf der Liegewiese oder auf dem mit Sand aufgeschütteten Prinzestrand, kraulen durchs Sportbecken oder vergnügen sich im Erlebnisbecken. Kinder sausen die Rutschen hinunter und tollen im Planschbecken sowie auf dem Spielplatz herum. Im Winter drehen Schlittschuhfans auf der Eisbahn ihre Runden. In der Saunalandschaft des Prinzregentenbades kommen Saunagäste das ganze Jahr über auf ihre Kosten: Als größte der Münchner Stadt-Saunen überrascht das Prinze mit einem extra großen Whirlpool und einem asiatischen Zen-Garten.
Mit dabei waren
  • Mirjam Zwarnig, Michael Kamm
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Happy Birthday in der Möhlstrasse – Zweisamkeit mit kreativen Ideen – 2009

Am Do., 3. Dezember 2009
Annettes 43. Geburtstag feiern wir an einem Donnerstag und während meiner Verhandlungen mit Morgan Stanley und Stephan Sanktjohanser bezüglich der Sympatex CEO Position sehr entspannt und alleine in unserer Wohnung in der Möhlstrasse. Nirgends ist es so schön wie in den eigenen vier Wänden. Besonders, wenn man seinen Partner nicht nur bei, sondern ganz für sich alleine hat. Doch was kann man zu zweit machen, wenn man zuhause ist? Während sich die ungestörten Tage hinter verschlossenen Türen zu Beginn einer Beziehung hauptsächlich im Bett abspielen, macht sich bei langjährigen Paaren schon mal Langeweile breit. Dann sitzt man vor Handy oder Laptop, der Fernseher dudelt im Hintergrund und hoppla, da ist schon wieder alles vorbei und der Pärchen-Abend war eigentlich gar keiner. Um das zu vermeiden gibt’s eine ganz Menge Empfehlungen: Verstecken spielen, mit einem Fernrohr in die Sterne gucken oder die Nachbarn beobachten, den Balkon mit saisonalen Pflanzen bestücken, sich gegenseitig zeichnen und die Werke benoten, drei Sorten Plätzchen backen, Kissenschlacht mit Kitzeln und Knutschen, auf dem Computer durch alte Fotos klicken und dann die schönsten drucken und zusammen ein Album vollkleben. Man kann auch mal für einen Tag die Rollen tauschen oder zusammen in der Badewanne Schaumburgen bauen. Oder eine Fotosession abhalten – mit Verkleidung, Grimassen und Co.vAnspruchsvolle Cocktails mixen… und ein Musikinstrument lernen. Sich gegenseitig aus einem bescheuerten Buch vorlesen. Die Wohnung von A bis Z blitzeblank putzen und sich abwechselnd Lieblingslieder vorspielen. Kleidung für den Flohmarkt aussortieren – aus dem Schrank des anderen. Die Musik voll aufdrehen und im Wohnzimmer tanzen. Und die nächste Date Night planen … und am Abend direkt umsetzen. Die Umgestaltung der Wohnung planen … und direkt mit dem Möbelrücken beginnen. Ein aufwendiges Drei-Gänge-Menü kochen … und es in Abendgarderobe verputzen. Ein Spieleabend-Duell veranstalten … und dem Gewinner eine Massage verpassen.
Mit dabei waren
  • Annette & Michael Kamm
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Patchworking im Herzogpark – Dinner Konversationen in der Flemingstrasse – 2013

Am Fr., 11. Januar 2013
Nachdem Nici und ich im Oktober gemeinsam in der Schön Klinik in Harlaching lagen, wo wir beide aus jeweils unterschiedlichen Gründen gleichzeitig an der Wirbelsäule operiert wurden, hatten wir im Rahmen dieser Zwangspause ausreichend Gelegenheit uns über unsere gemeinsame Vergangenheit sowie noch offene Begleitumstände unserer Trennung im Jahr 1988 - und damit vor 25 Jahren - auszutauschen. Nach der Zeit in der Klinik waren viele lange offene Fragen bezüglich des Umgangs mit Patchwork Family Themen zunächst beantwortet und wir konnten uns auch wieder in vertrauter Runde unbeschwert privat treffen. Dankenswerter Weise lud uns Nici dann bereits Anfang Januar zu einem sehr netten Abendessen in ihrem schönen Haus in der Flemingstrasse im Herzogpark ein. Neben unserem alten Freund Ziggy waren dann auch Paul und Feli mit von der Partie und auch Nicis Kinder waren zum Teil mit vor Ort.
Mit dabei waren
  • Nici, Wolfgang, Nicolas und Lydia Plaumann, Ziggy Nuemann, Paul, Annette & Michael Kamm sowie Felicia Bernheimer
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Reunion mit der US Westcoast – Johnson Family im Agli Angeli in Gardone – 2010

Am Fr., 20. August 2010
Nach Ferragosto kommt David Johnson mit seiner Frau Mary und ihrem jüngsten Sohn zu Besuch nach Gardone und wir verbringen einige Tag am Gardasee miteinander. David war während meiner North Sails Zeit über viele Jahre mein Partner sowie der Managing Director unserer amerikanischen Vertriebs-Gesellschaft an der US Westküste. Zunächst in Seattle und später in White Salmon am Columbia River. Er ist bis heute im Wassersportgeschäft aktiv, wo er aufblasbare Rutschbahnen, Badeinseln und andere großvolumige Toy Artikel produziert und vertreibt. Er wohnt während des Aufenthalts im Hotel Agli Angeli und ich erinnere mich an einen feuchtfröhlichen und damit denkwürdigen Abend in der Via Panoramica, von wo aus er ziemlich betrunken nicht wirklich nach Hause gefunden hat. Das alles mit dem Auto bergab. Arme Mary. In seinem Hotel befindet sich zudem die Trattoria agli Angeli, die im Jahr 1976 durch Pio, Ines und ihre Tochter Patrizia übernommen wurde. Die Leitung der alten Trattoria agli Angeli - die es bereits seit 1902 als „Agli Angeli“ gibt, wurde nach den Namen der Besitzer Angelo und Angela Di Stani genannt und begründete eine Geschichte, die mit einer rustikalen Trattoria mit acht Zimmern begann. Elisabetta besuchte die Hotelfachschule und ging dann zu ihrem Vater Pio in die Küche, in ein rustikales Lokal für echte Liebhaber der Küche von Brescia, wo das Kochen reines Vergnügen ist, verbunden mit der Liebe zum Land: Spieß und gegrilltes Fleisch sind echte Renner. Dann der Qualitätssprung: In der Welt des Kochens vollzieht sich seit einigen Jahren ein tiefgreifender Wandel: größere Sorgfalt bei den Rohstoffen, Auswahl von Produkten mit kurzer Lieferkette, sorgfältige Präsentation und Gestaltung, ein gewisses Augenmerk auch auf die Leichtigkeit und Bekömmlichkeit der angebotenen Gerichte. Das ist die neue Vision der „Locanda agli Angeli“, die heute von den Schwestern Patrizia und Elisabetta geleitet wird. Eine Entscheidung, die die Produkte der Gegend durch eine einfache, aber gleichzeitig raffinierte Küche mit einem Blick auf die Auswahl der Weine aufwertet. Durch diese kulinarische Erfahrung führt Sie Chefkoch Valpiani, dank seiner Erfahrung auf dem Gebiet und seiner Fähigkeit, traditionelle Rezepte mit einem Hauch von Kreativität zu überarbeiten.
Mit dabei waren
  • Mary & David Johnson, Annette & Michael Kamm
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High Noon in Baldham – Runder Geburtstag von Andi Schwabe – 2019

Am Fr., 2. August 2019
Bekanntlich kann man leider nicht auf mehreren Hochzeiten gleichzeitig tanzen. In diesem speziellen Fall war das besonders bitter für uns, da Annette und mir durch zwei kollidierende Einladungen die wunderbare Feier zum 50. Geburtstag von Andi Schwabe entging. Immerhin schafften wir es auf dem Weg zur Hochzeit von Louisa Poullain im Salzburger Land bereits zum Brunch bei Schwabes in Baldham vorbei zu schauen. Das Fest am Abend haben wir dann leider verpasst ... durften jedoch von unseren anwesenden Freunden erfahren, daß es ein besonders schöner Event mit vielen sehr netten Gästen gewesen ist.
Mit dabei waren
  • Andreas Schwabe, Jürgen Schunda, Jens Bosbach, Markus Schulze, Karl Maierhofer, Martin Held, Wolfgang Klinder, Günther Warchola, Thomas Wilde, Michael Kamm, Herbert Vogl, Pascal Gryczka, Werner Conrad, Thomas Hellmann, Simpert Hafenmeier, Karl Rheinheimer und Karl Pohler
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Christtag & erster Weihnachtsfeiertag – Essen bei Petersenn-Rauers in der Möhlstrasse – 2017

Am Mo., 25. Dezember 2017
Den ersten Weihnachtsfeier verbringen Annette und ich erstmals mit unseren seit dem Sommer neuen Nachbarn in der Erdgeschoss Wohnung unseres Anwesens in der Möhlstrasse. Die Familie Petersenn-Rauer ist uns mit Andrea - Mutter der beiden Jungs Mika und Bjaerne - sehr ans Herz gewachsen. Olaf Petersenn wurde im diesem Sommer Literatur-Programmleiter des Piper Verlags. Zuvor leitete er 16 Jahre lang das Lektorat für deutschsprachige Literatur bei Kiepenheuer & Witsch in Köln. Diese Stelle wird er zum 30. Juni aufgeben und einen Tag später nahtlos seine neue Stelle in München antreten. Der 1968 geborene Petersenn studierte Neuere deutsche Literatur, Mediävistik, Philosophie und Pädagogik in Kiel. Seit 2001 arbeitet er bei Kiepenheuer & Witsch. Bei Piper soll sich Petersenn in erster Linie um die deutschsprachige Literatur kümmern. Man kann sich natürlich ganz vortrefflich mit Olaf über Literatur unterhalten ... zudem ist er begeisterter Rennrad Fahrer. Der 1. Weihnachtstag oder Christtag ist übrigens einer der bedeutendsten christlichen sowie gesetzlichen Feiertage. Er wird alljährlich am 25. Dezember und damit unmittelbar im Anschluss an Heiligabend gefeiert. Gedacht wird dabei der Geburt Jesu. Die Bedeutung ist mit der von Ostern und Pfingsten gleichzusetzen. Die erste Erwähnung als kirchlicher Feiertag datiert auf das Jahr 336. Augenfällig ist dabei die Nähe zum römischen Fest des Sonnengottes Sol Invictus, das ebenfalls am 25. Dezember zelebriert wurde. Frühe Christen sahen Jesus als ihre „wahre Sonne“ und wählten möglicherweise aus diesem Grund diesen Termin. Sowohl in der katholischen wie in der evangelischen Kirche findet am 1. Weihnachtstag ein besonders festlicher Gottesdienst statt und der Tag markiert das eigentliche katholische Hochfest. Viele Christen nutzen jedoch bereits den Heiligabend für ihren weihnachtlichen Kirchgang. In den Familien kommt man am 1. Weihnachtstag zusammen und begeht diesen gemeinsam mit einem Festessen.
Mit dabei waren
  • Andrea, Olaf, Mika & Bjaerne Petersenn, Annette & Michael Kamm
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Atemlos durch Helene Fischer – Arena Tournee in der TUI Arena in Hannover – 2017

Am Mi., 13. September 2017
Jahre lang habe ich mich über Annette amüsiert, wenn Sie sich Konzerte von Helene Fischer im Fernsehen ansah und konnte den unglaublichen Hype über diese deutsche Sängerin selber nicht wirklich nachvollziehen. Während meiner Zeit bei der CBR Fashion hatte ich mit meiner Asssistentin Denise und der PR Verantwortlichen Melanie Simon zwei junge Damen im Vorzimmer, die sich ebenfalls unglaublich für Helene Fischer begeisterten. Um endlich selber mitreden zu können, habe ich daher kurz entschlossen zum Auftakt Ihrer im September startenden neuen Tour vier Karten für die Premiere in Hannover besorgt und nahm Jürgen, Denise und Melanie mit zu dem Event, bei dem wir alle das Vergnügen hatten Helene Fischer erstmals live erleben zu dürfen. Und dies in einem neuen, atemberaubenden Kapitel ihren einmaligen Live-Karriere mit der Arena-Show zum 2017 erscheinenden Album. Sie ist die erfolgreichste Künstlerin Europas und hat in den letzten Jahren sämtliche Rekorde im deutschsprachigen Musikgeschäft gebrochen. Im Rahmen ihrer letzten Live-Tournee zum Erfolgsalbum „Farbenspiel“ konnte sie über 1,2 Millionen Zuschauer begeistern. Aber nicht nur die Größenordnung ihrer Tournee, sondern vor allem auch die bombastische, fantasievolle und atemberaubende Inszenierung der Bühnenshows, hält jedem internationalen Vergleich mühelos stand. Die Live-Shows von  Helene Fischer sind seit jeher immer etwas ganz Besonderes gewesen, und man kann sicher ohne Übertreibung behaupten, dass sie in den letzten Jahren nochmals neue Maßstäbe gesetzt und ein gänzlich eigenes Genre kreiert hat. Die Show war in Zusammenarbeit mit dem CIRQUE DU SOLEIL - der seit vielen Jahren auf außergewöhnliche Groß-Events spezialisierten Gruppe aus Kanada – organisiert und so kann man heute schon mit Sicherheit sagen, dass diese Show ihresgleichen suchen wird. Es war ein großartiges Erlebnis und auch die Halle der TUI Arena ist schon spektakulär. Die Arena ist mit 128 Metern Länge, 115 Metern Breite, 34 Metern Höhe eine der größten Hallen Europas und die größte in Niedersachsen. Sie wurde im Jahr 2000 nach 21-monatiger Bauzeit fertiggestellt, wobei die Kosten bei rund 138 Millionen Euro lagen. Wir hatten hier auf spektakulären Plätzen eine grandiose Übersicht von oben und gingen alle ganz berauscht nach Hause
Mit dabei waren
  • Denise Jahn, Melanie Siemon, Jürgen Groth, Michael Kamm
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Alumni ZOOM Meeting – Virtuelles Come Together mit Sympatex & Aigner – 2020

Am Fr., 22. Mai 2020
Nachdem wir viele Freunde und Bekannte sowie zahlreiche Geschäftspartner durch den Lockdown der Corona Krise seit mehreren Monaten nicht mehr gesehen haben, beschliesse ich ein virtuelles Meeting mit den Alumni von Sympatex und Aigner durchzuführen und organisiere hierzu zwei große Zoom Calls. Zoom ist ein US-amerikanisches Softwareunternehmen mit Sitz im kalifornischen San José, das Software für Videokonferenzen anbietet. Seit 2018 werden VoIP-Anrufe und Zoom-Apps unterstützt. Im April 2019 ging das Unternehmen an die Börse. Es sieht sich als Marktführer für reine Videokonferenzen. Während der COVID-19-Pandemie stieg die Nutzerzahl von 10 Millionen im Dezember 2019 auf über 200 Millionen monatliche Nutzer im März 2020, dadurch stieg der Börsenwert des Unternehmens auf mehr als 40 Milliarden US-Dollar an. Eingesetzt wurde Zoom nicht nur von Unternehmen, sondern auch von Schulen und Universitäten für den Online-Unterricht sowie im privaten Bereich. Zoom erweiterte daraufhin den Funktionsumfang der Gratis-Version. Im ersten Quartal 2020 machte Zoom 27 Millionen US-Dollar Gewinn, ein Jahr später waren es – bei einem Umsatz von 956 Mio Dollar - bereits 227,4 Millionen US-Dollar. Zentrales Produkt ist „Zoom Meetings“, ein Dienst, mit dem Nutzer über eine Desktop- oder Smartphone-App, über eine Weboberfläche, per Telefon oder über ein Konferenzraum-System an Online-Videokonferenzen in HD-Qualität teilnehmen können. Über einen Chat können Nutzer Textnachrichten und Dateien austauschen und ein virtuelles Whiteboard nutzen. Zoom-Videokonferenzen können aufgeteilt werden, erlauben Bildschirmfreigaben(auch für mobile Geräte) und können aufgezeichnet und transkribiert werden. Eine eingeschränkte Nutzung des Diensts zur Veranstaltung von Videokonferenzen ist für registrierte Nutzer kostenlos, dabei ist insbesondere die Dauer von Videokonferenzen mit Gruppen in der Regel auf 40 Minuten beschränkt. Seit 2019 steht Zoom häufig in der Kritik wegen zum Teil gravierender Sicherheitslücken und vernachlässigtem Datenschutz sowie mangelhafter Behebung von Fehlern. Insbesondere im Zuge der starken Verbreitung des Dienstes während der Corona-Krise wurde eine Reihe von Sicherheitslücken breit diskutiert. Sicherheit hin oder her ... wir konnten uns im Rahmen unseres mehrstündigen Calls - den ich im übrigen auch mit meinen Alumnis von Etienne Aigner durchführte - wunderbar in mehreren Chat Gruppen unterhalten und wir waren nach einem abwechslungsreichen Abend wieder alle Up to date mit den news aus dem erweiterten Kreis der beruflichen Freunde und Bekannten.
Mit dabei waren
  • Sympatex Team und Michael Kamm
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Boris wuppt den Doppel-Wumms – Thomas grillt den Triple-Burger – 2023

Am Sa., 21. Januar 2023
Eva und Thomas Hellmann haben Barbara Hartmann sowie Annette und mich zu einem sehr gemütlichen Abendessen am Samstag Abend in ihr Haus in Planegg eingeladen. Nachdem die Anreise ins Würmtal aus Bogenhausen bei Schnee bedeckten Straßen immer ziemlich ambitioniert ist, kommt Barbara zu uns und wir sind mit einem Nicht-Trinker - nämlich mir - am Steuer unseres Audi gemeinsam in die Egenhofener Strasse gefahren. Natürlich gibt es bei den Hellmännern wie immer ein köstliches Dinner mit Vorspeise, Hauptgang und Dessert. Wir unterhalten uns über zahlreiche aktuelle Themen wie den katastrophalen Krieg in der Ukraine, die bockschlechte Regierung in Berlin, anstehende Urlaube und diverse Gesundheitsthemen sehr intensiv. Kanzler Scholz bezeichnete die geplante staatliche Stützung der Energieversorgung und die vorgesehenen Preisbremsen als „Doppel-Wumms“. Er erinnerte an seinen Ausspruch zu zurückliegenden staatlichen Hilfen in der Corona-Krise, dass es darum gehe, mit Wumms aus der Krise zu kommen. Man kann sagen, das ist hier ein Doppel-Wumms sagte Scholz. Es gehe darum, zügig und für alle schnell feststellbar, die Preise für die Energie zu senken. Der Kanzler stellte klar, dass Russland seine Energielieferungen als Waffe einsetze. Spätestens seit den Beschädigungen an den Pipelines in der Ostsee könne man daher sagen, daß auf absehbare Zeit kein Gas aus Russland mehr geliefert wird und wir als größtes europäisches Land endlich ein klares Bekenntnis im Rahmen der Verteidigung der Ukraine übernehmen müssen. Aktuell dominieren Pumas & Leoparden Schlumpf Olafs Verteidigungs-Strategie. Schön war es trotz negativer Themen und wir waren bereits gegen halb Eins wieder zurück in der Möhlstrasse, um gemütlich in den Sonntag hinein zu schlafen.
Mit dabei waren
  • Eva & Thomas Hellmann, Barbara Hartmann, Annette & Michael Kamm
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Parsifal und Vliesstoffe – Party Time mit Captain Tom in Bayreuth – 1987

Von Sa., 28. November 1987 bis So., 29. November 1987
Ende November fahre ich mit Nici übers Wochenende nach Oberfranken, um mit Moni Sandler und ihrem damaligen Ehemann Tom dessen Geburtstag zu feiern. Wir trafen jede Menge alter Studienfreunde - auch Ziggy Nuemann kannte Moni Sandler aus früheren Zeiten - die sich nach unseren Examen an der LMU in München zu vielen unterschiedlichen Standorten abgesetzt haben. Moni selbst kommt aus der Bayreuther Gegend, in der die Familie Sandler bedeutende Textilunternehmer sind und sie selbst mit Tom das Unternehmen ihres Vaters leitet. Seit 1876 genießt Bayreuth als Festspielstadt Weltruf. Die Stadt ist aber nicht nur während der Festspielzeit ein Publikumsmagnet. Besucher, die diese Stadt besuchen, sind vor allem eines: kulturinteressiert. Das sind wir natürlich auch, aber uns führt in erster Linie als versierte Party Fans die Einladung von Moni & Tom Sandler in die schöne Stadt am Roten Main im deutschen Bundesland Bayern. Wagners Opern werden im Bayreuther Festspielhaus aufgeführt, dem Austragungsort der jährlichen Bayreuther Festspiele. In der Parkanlage Eremitage am östlichen Stadtrand liegen das Alte Schloss, das ein Museum beherbergt, und der dem Gott Apoll gewidmete Sonnentempel. Hier noch ein wenig Historie: Die Enstehungs-geschichte der Bayreuther Festspiele. Erste Wahl war Bayreuth nicht. Als Richard Wagner seine Festspielidee 1850 grob skizzierte, kreisten seine Gedanken um Zürich oder Weimar, später auch um München. Der 1813 in Leipzig geborene Richard Wagner sammelte seine ersten Theatererfahrungen in Magdeburg, Königsberg und Riga, wo er von 1837 bis 1839 als erster Kapellmeister angestellt war. 1846 wurde Richard Wagner zum königlich sächsischen Hofkapellmeister ernannt. Die ersten Festspiele in Bayreuth (mit drei Ring-Zyklen) endeten in einem finanziellen Desaster. Das Festspielhaus stand daraufhin sechs Jahre leer. Doch künstlerisch steckte Richard Wagner nicht auf, zudem handelte er mit München einen Finanzierungsvertrag aus: Die Bayreuther Festspiele erhielten ein verzinstes Darlehen, das aus Tantiemen der Münchner Wagner-Aufführungen zurückgezahlt wurde. Wagner kündigte für Bayreuth die Aufführung sämtlicher Hauptwerke an, was dann nach seinem Tod von Cosima Wagner durchgesetzt wurde. Wagners letztes Werk Parsifal kam am 26.7.1882 bei den zweiten Bayreuther Festspielen zur Uraufführung. Ein halbes Jahr später verstarb Richard Wagner in Venedig. Sein Grab befindet sich im Garten des Hauses „Wahnfried“ in Bayreuth.
Mit dabei waren
  • Monika & Tom Sandler, Siegfried Nuemann, Michael Hosch, Nicola & Michael Kamm
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Winnies Piano Bar & Il Giardino dei Limoni – Party im Grandhotel – 2012

Am Sa., 28. Juli 2012
Das wunderbare Fest anläßlich des 50. Geburtstages meiner Neubeurer Internats- und Schulfreundin Esther Weisert findet ganz in der Nähe unserer zweiten Heimat in Norditalien statt. Ein tolles Fest im schönen Ballsaal im des Grandhotel Gardone. Der grandiose Saal ist mittig im Hotel und besticht mit seiner davor liegenden großen Terrasse. Dieses gehobene Hotel aus dem Jahr 1884 liegt am Ufer des Gardasees, 1,1 km vom Vittoriale degli Italiani, dem ehemaligen Anwesen des berühmten Dichters Gabriele d'Annunzio, entfernt. Die eleganten Zimmer sind im klassischen Stil des 19. Jahrhunderts oder im Art-déco-Stil eingerichtet. Esther hat am Gardasee ein schönes Haus direkt am See in der Bucht von Manerba und noch in der Gemeinde von San Felice. Ansonsten wohnt sie in Nürnberg, woher sie auch stammt. Später am Abend wechseln wir vom Ballsaal in Winnies Piano Bar. Als Sir Winston Churchill unmittelbar nach dem Krieg im Grand Hotel verweilte, entspannte er sich am liebsten in dieser eleganten Bar, mit einer Zigarre und einem Gläschen Pol Roger, seinem Lieblingschampagner. Ihm zu Ehren wurde dieses Lokal mit Garten zum See "Winnie's Bar" genannt. Das Mittagessen am zweiten Tag von Esthers Fest fand im Garten des Hoteleigenen Restaurants statt. Das Gourmet-Restaurant "Il Giardino dei Limoni" bietet Gerichte der besten italienischen und internationalen Tradition, kombiniert mit mehr als 100 Etiketten in einer Weinkarte, die eine sorgfältige Auswahl der besten lokalen und nationalen Labels bietet. Besonders entspannt war für uns natürlich die Nähe und dass alle Stationen der großzügigen und gelungenen Feier unter einem Dach stattgefunden haben.
Mit dabei waren
  • Esther Weisert, Martina Scherbaum, Andreas Heeschen, Annette und Michael Kamm
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Erholung, Ruhe & Sport in Tirol – Relax-Wochenende bei Uschi & Karl in Reith bei Kitzbühel – 2014

Von Fr., 28. März 2014 bis So., 30. März 2014
Ende März - ich bin in dieser Woche erst von einer Reise an die amerikanische Westküste via Dresden und Zittau nach München zurückgekehrt - sind wir von Uschi und Karl Pohler zu einem Wochenende in ihr schönes Haus nach Reith in Tirol eingeladen. Die beiden haben sich dieses Anwesen nach dem Verkauf von Karls Firma Ifco geleistet und es ist besonders schön und grosszügig und zudem in völliger Alleinlage. Ette und ich bringen am Freitag Nachmittag noch Tati nach Hohenthann und geniessen nach unserer Ankunft ein gemütliches Abendessen mit Uschi und Karl in ihren vier Wänden. Am Samstag gehen wir zu einem gemeinsamen Mittagessen ins Rehkitz und treffen uns zum Abendessen mit Dierk und Michaela Thomas. Am Sonntag gibt es mit Michi und Dierk auf unserer Heimreise noch ein Mittagessen im Landhaus Bocking, bei dem wir uns zu diversen Themen Dierk betreffend austauschen. Der kleine Ort Reith wird übrigens erstmalig Ende des 12. Jahrhundert urkundlich mit dem Namen "ruote" erwähnt, und somit der Bedeutung nach ein alter Rodungsplatz, gehörte er einst zur Grundherrschaft des Klosters Berchtesgaden. Zu den ältesten Bauwerken zählt die im 12. Jahrhundert errichtete katholische Pfarrkirche "Zum Heiligen Ägidius und Sylvester", deren Kirchenschiff im 15. Jahrhundert verlängert wurde. Ein Neubau als Wandpfeilerkirche erfolgte am gleichen Standort im Jahre 1727 im barocken Stil. Besonders sehenswert ist das in der Chor-Galerie vorhandene Deckenfresko des berühmten österreichischen Barockmalers Simon Benedikt Faistenberger, das die Glorie der Heiligen Ägid, Sylvester und Sebastian darstellt. Ein näherer Blick lohnt sich ebenfalls bei dem in der Mitte des 15. Jahrhunderts durch die Lehnsherren "Münichauer" erbauten Schloss Münichau. Wie auch viele andere Ortschaften in der Region, ist das Dorf Reith von einem über die Jahrhunderte andauernden Kupfer- und Silberabbau geprägt. Abseits der Geschäftigkeit seines größeren Nachbarn Kitzbühel bietet Reith vor allem für Ruhe- und Erholungssuchende ein umfangreiches sportliches Freizeitangebot. Entlang von bunt blühenden Wiesen und Heidelbeerfeldern lässt sich auf gut ausgebauten und markierten Pfaden unterschiedlichster Schwierigkeitsgrade die herrliche ländliche Umgebung erkunden. Ein Sprung ins erfrischende Nass ist in den nahe gelegenen naturbelassenen Badeseen Schwarzsee, Vogelsberger Weiher oder Gieringer Weiher inmitten des Wander- und Rad-Erholungsgebiets "Bichlach" möglich. Den Seen wird aufgrund des Moorgehalts von den Einheimischen eine kräftigende Heilwirkung zugesprochen. Eine tolle Gegend zum Wohnen, weshalb Uschi und Karl hier mittlerweile auch dauerhaft leben.
Mit dabei waren
  • Uschi & Karl Pohler, Annette & Michael Kamm
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Kabeljau auf lauwarmem Spargel-Linsensalat – Ingwer Prozess versalzt dem Platzl Koch die Suppe – 2005

Am Sa., 26. November 2005
Ende November lädt Martin Ette und mich zu einem köstlichen Abendessen in die Südtiroler Stuben von Alfons Schuhbeck am Platl ein. Alfons Schuhbecks kleines Imperium am Platzl hat hier seine Keimzelle. In gewohnt elegantem Ambiente hat man sich der weltoffenen bayerischen Küche verschrieben - dazu gehört z. B. "Kabeljau auf lauwarmem Spargel-Linsensalat". Ebenfalls am Platzl zu finden: Eis, Schokolade und Gewürze ... und alles gibt es heute nicht mehr in bekanntem Umfang. Am 5. Oktober hat nämlich der Prozess mit dem Namen "Ingwer" gegen Promi-Koch Alfons Schuhbeck in München begonnen. Der Münchner Starkoch Alfons Schuhbeck ist in 25 Fällen wegen Steuerhinterziehung und versuchter Steuerhinterziehung angeklagt worden. Das teilte das Landgericht München I am Montag mit, welches die Anklage gegen Schuhbeck zugelassen hat – und das Verfahren gegen den Koch nach dessen gerne verwendeter Zutat "Ingwer" nennt. Einem mitangeklagten Angestellten wird nach Gerichtsangaben Beihilfe zur Steuerhinterziehung und Beihilfe zur versuchten Steuerhinterziehung zur Last gelegt. Der Prozess soll am 5. Oktober beginnen, bis zum 22. Dezember sind 18 Verhandlungstage angesetzt. Anfang August hatte das Landgericht die Anklage zugelassen. Dass gegen den prominenten Koch ermittelt wird, war Ende Juni 2019 bekannt geworden. Auch Geschäftsräume waren damals untersucht worden. Schuhbeck hatte daraufhin erklärt, er wolle eng und offen mit den Behörden zusammenarbeiten. Der 73-Jährige ist einer der bekanntesten Köche und Gastronomen der Republik. Mit seinem Namen als Marke schuf er ein Imperium mit Restaurants, einem Catering-Service, einem Eissalon und Gewürzläden. Vergangenes Jahr wurde bekannt, dass sein Unternehmen in finanziellen Schwierigkeiten steckte. Er meldete Insolvenz an und begründete das mit dem Ausbleiben von Staatshilfen im Zuge der Corona-Pandemie.
Mit dabei waren
  • Eva & Martin Kühner, Annette & Michael Kamm
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Left Outside Alone – Anastasia in der Olympiahalle – 2004

Am Di., 26. Oktober 2004
Ende Oktober machen sich Annette und ich auf den Weg in die Münchner Olympiahalle und sehen sie Live in Action: Anastacia Newkirk, 1973 in Chicago geboren, die nach einer Tanzausbildung als Tänzerin und Backgroundsängerin für verschiedene Musikproduktionen engagiert wird. 1998 nimmt Anastacia an einem Gesangswettbewerb von MTV teil und kommt unter die letzten zehn Bewerberinnen. Sie bekommt einen Plattenvertrag. Im Jahr 2000 erscheint das Debütalbum „Not That Kind“, im März 2001 gewinnt Anastacia dafür den „Echo“ in der Kategorie „Best International Newcomer“. Das Nachfolgealbum „Freak Of Nature“ verkauft sich über zehn Millionen Mal. Im Januar 2003 erschüttert die Nachricht von ihrer Brustkrebserkrankung die Musikwelt. Dank der frühzeitigen Diagnose besiegt sie ihre Krankheit in sechs Monaten. Im Frühjahr 2004 erscheint ihr neues Album „Anastacia“, das eine gereifte Künstlerin präsentiert, die in den Texten ihre Erfahrungen mit der Krankheit verarbeitet. Im Herbst 2005 veröffentlicht sie ihr erstes Greatest-Hits-Album „Pieces of a Dream“, und im Duett mit Eros Ramazzotti schafft sie ihren ersten Nummer-Eins-Hit in Deutschland: „I Belong to You“.

Weihnachtliches Vorglühen im Bogenhauser Hof – Besuch bei Susanne & Gerhard Gleinser – 2013

Am Mo., 23. Dezember 2013
Am Tag vor dem Heiligen Abend gönnen sich Annette und ich ein herrliches Abendessen bei Susanne und Gerhard Gleinser im Restaurant Bogenhauser Hof. Erst am Vorabend kamen wir von einem Besuch bei Vogls in Kitzbühel zurück und zu Weihnachten geht es am folgenden Tag wie immer zu Nani und Jürgen. Bei unserer Nachbarsfamilie Gleinser haben wir für gutes Essen auch eine perfekte Anlaufstelle um die Ecke. Vor fast 200 Jahren wurde der Bogenhauser Hof im gleichnamigen Bezirk der bayerischen Landeshauptstadt München als Wirtschaft eröffnet. Seitdem hat sich die denkmalgeschützte Immobilie, die seit 1960 im Besitz der Familie Schörghuber ist, zu einem beliebten Restaurant und Treffpunkt für Nachbarn, Münchener und Besucher aus aller Welt entwickelt. Heute präsentiert sich der Bogenhauser Hof mit einem modernen Interieur, in dem eine alpine Küche mit asiatischem Twist serviert wird. Seit dem 19ten Jahrhundert zählt auch der Bogenhauser Hof zu einem festen Bestandteil des Bezirks. Ideal gelegen zwischen dem Englischen Garten und dem Arabellapark empfängt das Restaurant mit seinen vier Themenzimmern und der herrlichen Terrasse bis zu 150 Gäste am Mittag oder Abend. Ob Geschäftsessen, romantisches Date oder Familienfeier – hier lässt es sich entspannt genießen und feiern! Für die Küche im Bogenhauser Hof zeichnet heute der gebürtige Allgäuer Hannes Reckziegel mit seinem Team verantwortlich. Im Restaurant kümmert sich Betriebsleiter Stephan Fobo gemeinsam mit Sommelière Daniela Lohmeier und einem erfahrenen Team um das Wohl der Gäste. Leider musste das legendäre Restaurant von dem uns persönlich gut bekannten Gerhard Gleinser zum Ende des Jahres 2021 schließen, da die Schörghuber Gruppe als Verpächter und Eigentümer der Brauerei Pschorr den Vertrag nicht mehr verlängert, sondern das Haus einer umfangreichen Sanierung unterzieht. Seit jeher war das Lokal eine der Topadressen für Feinschmecker in München und bekannt für seine gehobene Küche. Zudem ein beliebter Treffpunkt für viele Prominente und Politiker. Seit 2001 führte Wirt Gerhard Gleinser gemeinsam mit seiner Frau Susanne das Restaurant. Der Koch arbeitet dort insgesamt sogar schon seit 31 Jahren. Bogenhausen gilt als einer der schönsten Stadtteile Münchens. Kein Wunder, war der 13. Bezirk doch einst imposanter Herrensitz. Und auch heute zieren Bogenhausen noch beeindruckende Gründerzeitbauten, weitläufige Grünanlagen und Monumente wie der Friedensengel, das Museum Villa Stuck oder das Prinzregententheater.
Mit dabei waren
  • Susanne & Gerhard Gleinser, Annette & Michael Kamm
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Big Macs für einen guten Zweck – McDonalds Charity Gala in der Zenith Halle – 2007

Am Sa., 24. November 2007
Ende November waren Annette und ich von Michael Heinritzi zu seiner jährlichen McDonalds Charity Party in München eingeladen. Jede Menge Promis waren am 24. November in der Zenith Halle in Spendenlaune. Die Gäste spenden gern einmal für einen guten Zweck - besonders, wenn sie dabei fürstlich speisen können. McDonalds hatte zur Gala für die hauseigene Kinderhilfe-Stiftung geladen - das lockte sogar Henry Maske und Oliver Pocher. Er hoffte Starmodell Heidi Klum zu treffen, die Schirmherrin der Stiftung. Doch Heidi Klum war nicht da, schickte aber eine Videobotschaft, die Moderator Kai Pflaume zwischendurch sogar noch charmant zu synchronisieren versuchte, denn bei Heidis Videobeitrag versagte die Technik. Das Publikum nahm's gelassen, hatte sich so manches Sternchen wie Schauspielerin Tamara Sedmak vorher auf dem roten Teppich doch ganz schön verausgabt. Ausserdem waren einige wie auch Dana Schweiger noch als Losverkäuferinnen unterwegs. Ich selbst ersteigerte zwei chice Maßanzüge von Baldessarini .... und die anderen Lose waren ebenfalls bald weg, der Abend dagegen noch ziemlich lang und es hatte etwas von Hochzeitsessen - die weißgedeckten runden Tische, die weißen Hussen auf den Stühlen, mächtige Kerzenleuchter und gebundene Sträuße. Zum Essen gab es - und das ist in diesem Fall doch interessant - keine Burger! Sondern: Käfermenue. Später gab es dann eine musikalische Einlage von Charmeboy Tommy Reeve und dann tauchte noch Roger Cicero mit seiner Band auf. Ein merkwürdiger Justin-Timberlake-Verschnitt, meinte ein Gast, doch die Gruppe brachte Schwung in die Bude. Das war nötig, denn der Abend sollte noch dauern, und es war gewollt. Direkt im Anschluss gab es die Versteigerung in der unter anderem eine Helikopter-Schnupperstunde oder auch ein Frühschoppen in der Käfer Wie'sn Schänke angeboten wurden.
Mit dabei waren
  • Michael Heinritzi, Alexandra Swarowski, Annette & Michael Kamm
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Weihnachtsessen in Zell – Tatjana mit Ette am Boden & Käthe Kruse in St. Michael unter der Erde – 2001

Am Mi., 26. Dezember 2001
Es ist schon seit vielen Jahren eine lieb gewordene Tradition, daß Simone und Michael Hoesch am 26. Dezember die Pateneltern ihrer Kinder zu einem gemeinsamen Abendessen in ihr schönes Haus in der Zeller Strasse in Ebenhausen einladen. Sehr gerne nehmen Annette und ich daran so oft es nur geht Teil, da es durch unser aller Reisetätigkeit jeweils eine der wenigen Gelegenheiten bietet die Patenkinder - in meinem Fall die jüngste Hoesch Tocher Tatjana - persönlich zu sehen. Während das Essen noch von Simone vorbereitet wird spielen Annette und ich mit Tatjana auf dem Boden und versuchen Ihr ein Weihnachtsgeschenk näher zu bringen. Hoeschs wohnen bereits eine ganze Weile in ihrem großzügigen Anwesen in der Zeller Straße, wobei auf dem Friedhof der Katholischen Kirche St. Michael in Zell die Schauspielerin und Puppenmacherin Käthe Kruse, ihre Tochter Maria Kruse, sowie der Schauspieler Karl Lieffen und die Schauspielerin Ingeborg Lapsien bestattet sind. Seit März 2021 ist auf dem Friedhof eine Gedenktafel für die im Jahr 1919 im Kloster Schäftlarn ermordeten Spartakisten zu finden. Eine erste Erinnerungstafel verschwand mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten. Heute geht es im Isartal wesentlich gesitteter zu und die Region um die Gemeinde Schäftlarn hat sich zu einem begehrten Wohngebiet entwickelt.
Mit dabei waren
  • Simone, Tatjana und Michael Hoesch, Annette und Michael Kamm
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Windsurfer & Liegestuhl – Hochsommer in Seeshaupt – 1989

Am So., 30. Juli 1989
Wir geniessen unseren ersten Sommer mit Larissa als Kleinkind am Starnberger See. Es war wirklich eine glückliche Fügung und großes Glück, dass wir seit meinem Start bei North Sails in Penzberg im April des Vorjahres mit dem Anwesen in der St. Heinricher Strasse 33 in Seeshaupt ein Refugium mit Ideallage und eigenem Garten direkt am See gefunden hatten. Selbst einen Steg zum Anlegen von Booten hatten wir anzubieten. So kamen Freunde & Bekannte auch ohne Einladung immer gern zum Baden, Drinks und Austausch vorbei. Oder um Larissa zu bestaunen und sportliche Aktivitäten wiie Segeln und Windsurfen auszuprobieren, denn für die entsprechenden Produkte saß ich ja jetzt bei North Sails an der Quelle. Jedenfalls wurde es nie langweilig, und da man mit einem Kleinkind plötzlich nicht mehr so mobil ist, war unser Garten am Wasser - der im Hochsommer oft aussah wie ein Heereslager - ideal, um das soziale Leben weiterhin zu pflegen können.

Lion Night Train durch München – Tour zur Zeitung, Feuerwehr, Flughafen & Krankenhaus – 1991

Am Fr., 19. Juli 1991
Der Vorstand des Lions Club München-Geiselgasteig organisierte für seine Mitglieder in regelmäßigen Abständen interessante und abwechslungsreiche Events auf unterschiedlichem Terrain. Im Juli war eine nächtliche Veranstaltung geplant, die uns zu vier unterschiedlichenZielen bringen sollte. Alles Highlights der besonderen Art - in einer Nacht! Wir starteten mit der Süddeutschen Zeitung, wo ich selbst eine besondere Überraschung erlebte. Das Hochhaus Süddeutscher Verlag in München beherbergt die Zentrale des Süddeutschen Verlags sowie die Deutsche Journalistenschule. Es liegt im Gewerbegebiet des Stadtteils Zamdorf zwischen der Autobahn A 94 und der S-Bahn-Station Berg am Laim. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite der Hultschiner Straße steht seit 1985 die Druckerei des Verlages. Wir waren mit dabei als die ersten Zeitungen für den nächsten Tag aus der Produktion kam ... und ich fand mich auf der Seite 3 in der Rubrik "Newcomer, Dynastien, Aussenseiter" wieder. Absoluter Zufall, da ich nicht wusste, wann der Artikel zu einem Interview erschien, daß ich einige Woche zuvor mit der SZ hatte. Weiter ging es zum Flughafen ... damals noch dem in Riem, denn erst am 17. Mai 1992 zieht der Flughafen München um – in nur einer Nacht von Riem ins Erdinger Moos. 1600 Laster, rund 5000 Mitarbeiter. Eine Meisterleistung, die Geschichte schrieb. Den Premieren-Abflug übernimmt die Lufthansa, um 5.55 Uhr hebt die Maschine „Stadt München“ mit 218 geladenen Gästen zu einem Alpenrundflug ab. Alles nach Plan. Für uns ging es dann weiter zur Hauptfeuerwache, die am 11. Juli 1904 als Ersatz des zu kleinen Zentralfeuerhauses, das 25 Jahre lang von der Berufsfeuerwehr verwendet wurde, eingeweiht worden war. Ihr damaliges Aussehen wurde, abgesehen von kleineren Renovierungen, bis heute nicht verändert. Die Hauptfeuerwache ist ein viergeschossiges Gebäude im Stil der Neorenaissance. Unsere letzte Station war die Münchner Klinik in Bogenhausen, die ein sehr gutes Beispiel dafür ist, dass sich die Krankenhausarchitektur dem Fortschritt in der Medizin ständig anpassen muss. Während Ende des 19. Jahrhunderts die Krankenhäuser im Pavillon-Stil gebaut wurden – um den Hospitalismus einzudämmen – entstehen die jetzigen Krankenhäuser als Folge der Spezialisierung in der Medizin. Das Krankenhaus München-Bogenhausen stellt ein Kompaktkrankenhaus dar, das alle ärztlichen und versorgenden Dienste unter einem Dach beherbergt.

Codex Leicester im Haus der Kunst – Bill Gates & Leonardo da Vinci – 1999

Am Fr., 17. September 1999
Im Rahmen meiner Mitgliedschaft und meines Engagements im Verein der Freunde vom Haus der Kunst sind Annette und ich Mitte September zu einem Event an der Prinzregentenstrasse 1 eingeladen. Microsoft-Chef Bill Gates stellt im Haus der Kunst die kostbare Handschrift "Codex Leicester" von Leonardo da Vincis aus seinem Privatbesitz vor, die erstmals in Deutschland zu sehen ist und damit auch in München eine Premiere ist. in München. Der bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber eröffnete gemeinsam mit Bill Gates, dem Präsidenten der amerikanischen Computer-Software-Firma Microsoft am Donnerstag im Münchner Haus der Kunst die Schau. Dem "Codex Leicester" von Leonardo da Vinci (1452- 1519) wird in der Ausstellung ein Zyklus von 96 Zeichnungen von Josef Beuys (1921-1986) gegenübergestellt, der am Ende des 20. Jahrhunderts wie zuvor Leonardo die Wissenschaft mit der Kunst vereinen wollte. Bill Gates hatte den Codex 1994 bei einer Auktion für 30,8 Millionen Dollar ersteigert und bereits in mehreren Städten gezeigt. Die Handschrift, die nach ihren langjährigen Besitzern benannt wurde, bleibt bis zum 9. Januar in München. Anschließend wird der aus 18 gefalteten Doppelblättern bestehende Codex noch in Berlin im Martin-Gropius-Bau präsentiert. Die Handschrift, die Leonardo da Vinci von 1506 bis 1510 verfasste, enthält seine Vorstellung von der Entstehung der Welt und einige seiner Erfindungen.

Revierförster am Starnbergersee – Geburtstag im Forsthaus in Feldafing – 2015

Am Mi., 3. Juni 2015
It's a celebration! Wir feiern meinen Geburtstag in kleinem Rahmen bei einem vergnüglichen Abendessen im Forsthaus am See in Feldafing. Das Wetter zeigt sich von seiner sonnigsten Seite. Caroline und Jürgen Lupfer kamen aus Oberstdorf und blieben über Nacht. Won-Hee kam aus Korea und blieb mehrere Monate. Birgit und Klaus Abendschein kamen aus dem südlichen Seeshaupt und Hannwackers und Vogls wie wir auch aus München. Eine gemeinsame Boots Tour mit Lupfers und WonHee auf dem Boeschboot über den tiefblauen Starnberger See, ein Besuch bei Hafenmeiers im Süden bei Tutzing zu Kaffee und Kuchen, Wonhees Freundschaft mit Tati, welche Lebensbuntheit! Zur gelungenen Abrundung dieses gelungenen Tages fanden wir dann direkt noch eine Wohnung für Wonhees Aufenthalt in den kommenden Monaten in München!
Mit dabei waren
  • Birgit und Klaus Abendschein, Birgit und Volker Hannwacker, Caroline und Jürgen Lupfer, Nina, Christina und Herbert Vogl, Won-Hee Park, Annette, Larissa und Michael Kamm
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Topadresse für Feinschmecker und Filmstars – Themenzimmer im Bogenhauser Hof – 2003

Am Mi., 3. Dezember 2003
Den Abend von Annettes 37. Geburtstag verbringen wir zu zweit mit einem köstlichen Essen im Restaurant Bogenhauser Hof, der für uns sehr praktisch zu Fuss von der Möhlstrasse aus erreichbar ist. Dies nachdem ich gerade von einer Asienreise zurück nach München gekommen bin und Ette in München bei der Premiere des Filmes Actually Love eingeladen war. Bei diesem Event hatte Annette die beiden mitwirkenden Schauspieler Laura Linney und Hugh Grant getroffen, die im Rahmen ihres Münchner Aufenthalts auch beim Essen im selben Restaurant waren. Von diesem Ereignis gab es Photos ... von Ettes und meinem Geburtstagsabend gibt es keine. Vor fast 200 Jahren wurde der Bogenhauser Hof im gleichnamigen Bezirk der bayerischen Landeshaupt-Stadt München als Wirtschaft eröffnet. Seitdem hat sich die denkmalgeschützte Immobilie, die seit 1960 im Besitz der Familie Schörghuber ist, zu einem beliebten Restaurant und Treffpunkt für Nachbarn, Münchener und Besucher aus aller Welt entwickelt. Heute präsentiert sich der Bogenhauser Hof mit einem modernen Interieur, in dem eine alpine Küche mit asiatischem Twist serviert wird. Bogenhausen gilt als einer der schönsten Stadtteile Münchens. Kein Wunder, war der 13. Bezirk doch einst imposanter Herrensitz. Und auch heute zieren Bogenhausen noch beeindruckende Gründerzeitbauten, weitläufige Grünanlagen und Monumente wie der Friedensengel, das Museum Villa Stuck oder das Prinzregententheater. Seit dem 19ten Jahrhundert zählt auch der Bogenhauser Hof zu einem festen Bestandteil des Bezirks. Ideal gelegen zwischen dem Englischen Garten und dem Arabellapark empfängt das Restaurant mit seinen vier Themenzimmern und der herrlichen Terrasse bis zu 150 Gäste am Mittag oder Abend. Ob Geschäftsessen, romantisches Date oder Familienfeier – hier lässt es sich entspannt genießen und feiern! Für die Küche im Bogenhauser Hof zeichnet heute der gebürtige Allgäuer Hannes Reckziegel mit seinem Team verantwortlich. Im Restaurant kümmert sich Betriebsleiter Stephan Fobo gemeinsam mit Sommelière Daniela Lohmeier und einem Team erfahrener Gastgeber:innen um das Wohl der Gäste. Leider musste das legendäre Restaurant in München zum Ende des Jahres 2021 schließen, da die Schörghuber Gruppe als Verpächter und Eigentümer der Brauerei Pschorr den Vertrag nicht mehr verlängert, sondern das Haus einer umfangreichen Sanierung unterzieht. Seit jeher war das Lokal eine der Topadressen für Feinschmecker in München und bekannt für seine gehobene Küche. Zudem ein beliebter Treffpunkt für viele Prominente und Politiker. Seit 2001 führte Wirt Gerhard Gleinser gemeinsam mit seiner Frau Susanne das Restaurant. Der Koch arbeitet dort insgesamt sogar schon seit 31 Jahren.
Mit dabei waren
  • Annette & Michael Kamm, Hugh Grant & Laura Linney
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Familienfeier zum runden Zwillings-Geburtstag – Treffen im oberbayerischen Chiemgau – 1999

Am Do., 3. Juni 1999
Meinen 40. Geburtstag verbringe ich - wie bereits zehn Jahre zuvor den Dreissigsten - gemeinsam mit meinem Zwillungsbruder Thomas. Ich treffe mich aus diesem Anlaß zunächst mit meiner Schwester Ulrike und ihm in Schloßberg bei Rosenheim. Hier wohnt Thomas mit seiner Frau Stefanie und den beiden Kindern Severin und Donata. Es bietet sich an, daß wir alle gemeinsam Cafe und Kuchen geniessen, bevor es dann im Anschluß weiter nach Prien am Chiemsee ins Haus unserer Eltern geht. Am Chiemsee gehen wir alle zusammen zum Abendessen und verzichtend adurch auf eine große Geburtsparty, sondern verbringen den Tag im Kreis der Familie. Unsere Eltern lebten damals im Sommer in ihrem Haus in der Kranzhornstrasse am Priener Herrnberg in herrlicher Lage mit einem schönen Blick auf die Berge und dabei zentral das Massiv der Kampenwand. Das schöne Chiemgau ist nicht weit von München, Tirol und Salzburg entfernt und bietet mit den Bayerische Alpen sowie dem Chiemsee attraktive Ziele. So erwartet einen im Bayerischen Meer auch das Schloss Herrenchiemsee sowie vielfältige Kultur und Tradition. Man kann durch Städte wie Rosenheim und historische Orte wie Wasserburg am Inn spazieren oder sich in Thermen oder in der Bilderbuchlandschaft mit Bergen und an über 30 kleineren Seen, Wäldern und Mooren entspannen. Unbedingt erleben sollte man den Chiemsee mit Fraueninsel, Herreninsel und Schloss Herrenchiemsee. Urbanes Flair in Rosenheim, Wasserburg am Inn, Bad Aibling, Kolbermoor und Prien am Chiemsee. Berg-Erlebnisse und Almen in den Chiemgauer und Mangfall-Taler Alpen für Anfänger und Fortgeschrittene mit einer vielfältigen Kultur und schöner bayerischer Tradition. Es ist eine Bilderbuchlandschaft mit Bergen, Seen, Flüssen, Streuobstwiesen, Wäldern und Mooren, in der man Stille und gesunde Luft genießen kann.
Mit dabei waren
  • Uta & Karl-Heinz Kamm, Ulrike & Adam Schall, Thomas & Stefanie Kamm, Michael & Annette Kamm
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Tanti Auguri – Geburtstagsparty in Gardone-Riviera – 2019

Am Sa., 1. Juni 2019
Zum Vorglühen im Rahmen meines 60. Geburtstages war mir eine kleine Feier im sehr vertrauten und überschaubaren Rahmen mit den gerade am Gardasee anwesenden Freunden und Mitgliedern der Familie gerade recht. Wir hatten zu Hause in der Via Panoramica einen schönen Abend bei herrlichem Wetter und einer sehr kompatiblen Truppe. Zudem waren wir mit unseren Nichten per Boot in San Vigilio.
Mit dabei waren
  • Eva und Franz Bauer, Susanne und Mathias Gehrckens, Björn und Nina Weidehaas, Ben Thomsen, Susanne Hoischen, Johanna Schunda, Katharina und Max Schunda, Anna-Lena Schunda mit Kevin Löffelbein, Annette und Michael Kamm,
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Tausend und eine Nacht in Jumeirah – Dinner Meeting mit Meena und Pishu Chainani – 2007

Von So., 2. Dezember 2007 bis Di., 4. Dezember 2007
Im Rahmen eines Kurztrips in die arabischen Emirate treffe ich mich mit den beiden Geschwistern Meena und Pishu Chainani zum Abendessen in Jumeirah. Jumeirah ist ein Stadtteil in Dubai und damit einer der Metropolen in den Vereinigten Arabischen Emirate. Seine prominente touristische Seite ist der ebenso lange fast schnurgerade "Jumeirah Beach“. Hier finden sich auch wunderbare Restaurants und Hotels. In einem meiner Lieblingslocation - dem Al Qasr in Madinat - treffe ich mich mit den beiden Chainanis, die die Aigner Uhren- und Schmuck Interessen in Middle Easr vertreten zu einem schönen Dinner, in dessen Rahmen wir die Ausweitung unserer Geschäftsbeziehungen besprechen. Jumeirah gilt inzwischen als eine der teuersten Wohngegenden Dubais. Bis vor wenigen Jahrzehnten wohnten hier nur einige einheimische Fischer, zugewanderte Arbeiter und Kleinhändler, heute besteht das riesige Areal zu weiten Teilen aus großzügig gebauten Villen, hochwertigen Freihandels- und Dienstleistungszonen und touristischen Anlagen. In Strandnähe sind in den letzten Jahren viele luxuriöse Hotels gebaut worden, unter anderem der Burj al Arab und das wellenförmige Jumeirah Beach Hotel. Weiter befindet sich dort der Vergnügungspark Wild Wadi Water Park und das weitläufige Hotel- und Geschäftszentrum Madinat Jumeirah. Auch viele Villengrundstücke und eine Marina sind hier zu finden. Vor der Küste Jumeirahs entstand von 2001 bis 2008 die erste künstliche Insel "Palm Jumeirah" der Palm Islands. Am südwestlichen Ende des Jumeirah Beach liegt die hochhausbestückte Dubai Marina, weiter landeinwärts die Wolkenkratzerkette der Jumeirah Lake Towers und daran anschließend die Wohnanlage Jumeirah Islands. Zwischen all diesen Anlagen befinden sich natürlich auch noch herrliche Golfplätze
Mit dabei waren
  • Meena & Pishu Chainani, Michael Kamm
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Weihnachtsfeier mit Exit Plan – North Sails Team im Buchscharner See-Wirt – 1994

Am Do., 22. Dezember 1994
Dieser Donnerstag war ein denkwürdiger Abend für Michael Plank und mich. Wir haben unsere North Sails Mitarbeiter in eine Location zwischen Ambach und St. Heinrich an den Starnberger See eingeladen, um ihnen im Rahmen einer gemeinsamen Weihnachtsfeier zu berichten, daß wir am nächsten Tag bei einem Notar im Schweizer Zug unseren Firmenverkauf an Klaus J. Jacobs final und verbindlich besiegeln. Für unsere feuchtfröhliche Feier haben wir den Buchscharner Seewirt ausgesucht. Passend am Ufer des Starnberger Sees gelegen, im Erholungsgelände Ambach. Die Lage auf dem Erholungsgelände macht das Gasthaus zu einem Ort der Extreme zwischen sommerlichem Trubel und melancholischer Stille, besonders wenn im Herbst die Nebelschwaden sich wie Watte an die Seeoberfläche schmiegen. Beliebt ist auch die bodenständig-raffinierte Küche mit dem Schwerpunkt auf Fisch- und Wildgerichte. Bis Ende der Achtzigerjahre stand das heutige Gasthaus als sogenannter Kleinhäuslerhof – kleiner landwirtschaftlicher Betrieb – in der Tiroler Wildschönau. Seine Bauweise – gemauertes Erdgeschoss mit aufgesetztem Balkenstockwerk, Rund-um-Balkon und angebauter Brettertenne über dem kleinen Stall – ist im gesamten nördlichen Alpenraum anzutreffen. In Tirol musste das unwirtschaftlich gewordene Gebäude 1988 einem Neubau weichen. Kurz zuvor wurde das Abbruchhaus von der Spaten-Brauerei erworben, in seine Teile zerlegt, jeder Balken, jedes Brett nummeriert, zum Ost-Ufer des Starnberger Sees transportiert und hier Stück für Stück wieder aufgebaut. Auf diese Weise entstand der Gastronomie-Betrieb “Buchscharner Seewirt”, der nicht nur auf den ersten Blick so aussieht, als stünde er seit langer Zeit auf seinem Platz am Starnberger See. Die alten Holzdecken und Wände der gemütlichen Gasträume im ersten Stock für insgesamt gut 80 Personen verbreiten eine angenehme Atmosphäre. Für Michi und mich wurde es ein sehr kurze Nacht ... es hatte ziemlich geschneit und wir lieferten uns eine denkwürdige Schneeballschlacht und ich war erst um 2 Uhr früh zu Hause und um 6 Uhr bereits auf dem Weg zur Unterschrift in die Schweiz ...
Mit dabei waren
  • North Sails Team mit Michael Plank & Michael Kamm
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Hole in One zum Jahreswechsel – Party Time mit Top Stimmung am Lago di Garda – 2013

Am Di., 31. Dezember 2013
Eine gemeinsame Silvesterparty mit den Ehepaaren Nani & Jürgen Schunda, Andrea & Pascal Clemens-Gryczka, Andrea & Markus Schulze-Bilger sowie Ette und mir steigt in diesem Jahr bei uns in der Via Panoramica in Gardone-Riviera am Gardasee. Das Abendessen und der folgende Dance Floor sind diesmal "Home Made". Eine gediegene und recht sportliche Herren Golf Runde findet sich im Chervo Golf Club, dabei spielt Markus Schulze ein sensationelles "Hole in One" am Loch 5. Sanne logiert mit Kirsten in ihrer damaligen Wohnung in Salò und hat als liebenswerten Neuzugang den Springer Spaniel Cookie im Präsentations-Angebot. Cookie gehört mittlerweile seit vielen Jahren in den Haushalt von Johanna Schunda.
Mit dabei waren
  • Nani und Jürgen Schunda, Andrea Clemens und Pascal Gryczka, Andrea Bilger und Markus Schulze, Annette und Michael Kamm
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Liebesattacke in den Kornaten – Jahrestag im Hippocampus – 2004

Am Mo., 14. Juni 2004
Der 14. Juni ist der Jahrestag des Kennenlernens unserer Freunde Jasmin und Michael Plank, was im Jahr 1997 unter meiner Mitwirkung auf der kleinen Insel Piskera in den Kornaten stattfand. An diesem Tag treffen wir uns immer wieder gerne im kleinen Kreis und dieses Mal im Restaurant Hippocampus, wo auch Annette Jasmin im Oktober 1997 kennengelernt hat. Das Hippocampus ist in Bogenhausen für uns quasi um die Ecke und nur einen Katzensprung vom Prinzregententheater entfernt, wobei es im Juli 1996 erstmals öffnete. Es ist nicht irgendein Italiener, sondern ein richtig nettes, lebendiges Ristorante mit klassisch-italienischer Cucina. Man kann à la carte wählen oder sich ein Überraschungs-Menü zusammenstellen lassen. Auch auf die Weinempfehlungen können Sie sich verlassen! Dazu ein schönes Ambiente mit stilvollen Details wie halbhohen Nussbaumholz-Wandertäfelungen, Marmorboden und Jugendstillampen. Erst auf den zweiten Blick offenbaren sich die vorwiegend aus Italien importierten Kostbarkeiten: Die halbhohen Wandvertäfelungen aus edlem Nussbaumholz (Noce Nationale), der gelb-schwarz gemaserte Marmorfußboden aus Siena, die Jugendstil-Bronzelampen an den Wänden aus einem ehemaligen Luxushotel der 20er Jahre; die Zinkauflagen der kleinen Aperitif-Bar – eine äußerst seltene französische Handarbeit. Im Sommer genießt man die Terrasse: umgeben von einer üppig grünen Hecke sitzt man im Garten äußerst bequem auf stilvollen schmiedeeisernen Stühlen mit weichen hellen Polstern. Abends werden die großen Eisenfackeln angezündet, die dem ganzen Garten ein romantisches Licht geben und einem das Gefühl von Urlaub vermitteln. Nicht umsonst gilt die Gartenterrasse des Hippocampus als eine der schönsten in München. Das Hippocampus bietet auch für geschlossene Veranstaltungen und Business Events aller Art einen exklusiven Rahmen, wobei bis zu 50 Gäste im gesamten Restaurant Platz finden.
Mit dabei waren
  • Jasmin & Michael Plank, Annette & Michael Kamm
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Jahreswechel im Münchner Osten – Silvesterfeier bei Bine & Michael in Hohenthann – 1998

Am Do., 31. Dezember 1998
Im Jahr 1998 feiern Annette und ich gemeinsam mit Nani und Jürgen Schunda den Jahreswechsel im Haus von Bine und Michael Hanewacker in Hohenthann. Hohenthann ist einer der vielen Gemeindeteile von Tuntenhausen, einer Groß-Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Rosenheim. Mit rund 1300 Einwohnern ist Ostermünchen der größte Ortsteil der Gemeinde. Der Ortsname Tontinhusa weist auf einen bajuwarischen Ursiedler namens Tonto hin, dessen Name seit etwa 770 überliefert ist. In dem verhältnismäßig kleinen Ort gibt es insgesamt 57 Gemeindeteile. Der Ort Tuntenhausen wird bereits in den Regensburger Urkundenregistern von ca. 1000 n. Chr als Tontinhusa ersturkundlich genannt. Die Marienwallfahrt Tuntenhausen gibt es seit 1441, dem Jahr des ersten nachgewiesenen Mirakels. Seither ist Tuntenhausen Ziel von Wallfahrern aus allen Teilen Altbayerns und Tirols. Die Pfarreien Tuntenhausen und Schönau wurden in der Mitte des 13. Jahrhunderts dem Augustiner-Chorherrenstift Beyharting einverleibt. Das Kloster war eine selbstständige Hofmarkund konnte auch bestimmte Rechte ausüben. Übergeordnete juristische Organisationen waren die Landgerichte Rosenheim, Aibling und Schwaben (Markt Schwaben). Nach der Säkularisation 1803 entstanden als Steuerdistrikte die Verwaltungseinheiten Tuntenhausen, Beyharting, Lampferding und Hohenthann, die mit dem bayerischen Gemeindeedikt von 1818 Selbstverwaltungsrechte erhielten. Die Gemeinde Tuntenhausen wurde am 1. Mai 1978 im Zuge der Gemeindegebietsreform um die Gemeinden Beyharting und Hohenthann sowie den größeren Teil der Gemeinde Lampferding erweitert. Der Wallfahrtsort ist auch bekannt für die alljährlich zweimal stattfindende Tagung des Katholischen Männervereins Tuntenhausen, zu der sich auch führende bayerische Politiker der CSU einfinden. Ebenfalls in Tuntenhausen fand lange Jahre das seit dem 19. Jahrhundert jährlich durchgeführte Treffen des Bayrisch-Patriotischen Bauernbundes statt. Zwischen 1988 und 2018 wuchs die Einwohnerzahl der Gemeinde von 4603 auf 7150 um 2547 Personen bzw. um 55,3 %. Soweit die Statistik ... wir genossen einen netten Abend mit Fondue und guten Weinen und blieben dann bei Nani und Jürgen über Nacht.
Mit dabei waren
  • Bine & Mikel Hanewacker, Nani & Jürgen Schunda, Annette & Michael Kamm
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Badespaß mit Blick auf Schloss Ammerland – Sommerspaß bei Hafenmeiers in Garatshausen – 2018

Am So., 15. Juli 2018
Annette und ich sind auf dem Rückweg von der Einladung zum diesjährigen Sommerfest der Familie Holderried in Röthenbach im Allgäu und steuern auf unserer Fahrt an einem heißen Sonntag im Juli Ziel sicher das westliche Ufer des Starnberger Sees an. Hier kann man sich darauf verlassen, daß Simpert Hafenmeier braun gebrannt in seinem großzügigen Garten in der Badehose abhängt und seine Gattin Katja schnell einen Cafe zubereitet, wenn man - wie wir - den passenden Kuchen vom Tutzinger Konditor zum Überraschungsbesuch mitbringt. Der Rest des Nachmittags ist gemütliches Abhängen am Steg mit Abfrischung im See angesagt und im Anschluß ein lockeres Abendessen in der Wirtschaft am Tutzinger Bahnhof die mit Abstand beste Option. Am Westufer des Starnberger Sees liegt - auf halber Höhe zwischen Nord- und Südende des Gewässers - die etwa 9.500 Einwohner zählende Gemeinde Tutzing. Es ist ein mehr als 1.250 Jahre altes Fischer- und Bauernstädtchen, das viele Kenner heute als schönsten Ort am See bezeichnen – doch natürlich hat jeder seinen eigenen Geschmack. Unbestritten ist aber, dass Tutzing tatsächlich sehr hübsch ist, sei es direkt am Seeufer, wo sich das Schloss befindet, sei es auf der Ilkahöhe südlich der Gemeinde, von der man aus 711 m Höhe einen fantastischen Blick auf Tutzing, den gesamten See und die Bergketten der Alpen genießt. An klaren Tagen bietet sich von hier ein hunderte Kilometer langes Panorama der Alpen aus, das in Deutschland wohl seinesgleichen suchen dürfte. Historiker sind sich einig, dass Tutzing eine der ältesten am Starnberger See gelegenen Siedlungen ist. Die Tutzinger Schlossanlage wurde nach einer Zerstörung während des 30-jährigen Kriegs zu Beginn des 19. Jahrhunderts durch Initiative des Grafen Friedrich von Vieregg wieder aufgebaut und erweitert. Seitdem sich die Anlage seit 1949 im Besitz der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern befindet, wird der Prunkbau als Tagungszentrum und Arbeitsstätte genutzt. Der Startpunkt der Entwicklung Tutzings als Touristenzentrum ist mit der Erbauung der Eisenbahnlinie aus München gleichzusetzen. Seit der Eröffnung der Bahnlinie in den 1860er Jahren gilt Tutzing als einer der bedeutungsvollsten Fremdenverkehrsorte des Fünfseenlands.
Mit dabei waren
  • Katja & Simpert Hafenmeier, Annette & Michael Kamm
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Ein halbes Jahrhundert im Schwabinger Penthouse – Final Destination Kaulbachstrasse – 2010

Am Sa., 3. Juli 2010
Unser Freund Roman feiert seinen 50. Geburtstag. Die entsprechende Party zum Feiern dieses Ereignisses steigt in der Kaulbachstrasse, oben auf der herrlich luftigen Dachterrasse seiner Penthouse Wohnung mitten in Schwabing. Eine gute Mischung aus Familie und lieben Freunden sorgt für beste Stimmung. Die große Überraschung des Abends! Felix, Romans Sohn, der in Los Angeles wohnt, ist extra eingeflogen. Die Nacht ist wunderbar mild und Deutschland schlägt Argentinien haushoch im Fussball. Am Schluss tanzen die Gäste, was kann man sich mehr wünschen. Wenn man schon in ein neues Jahrzehnt gehen muss, dann so!
Mit dabei waren
  • Roman Sauermann mit Tessa und Felix, Birgit & Volker Hannwacker, Elke & Kurt Rossknecht, Susanne & Thomas Holderried, Annette & Michael Kamm, Diane Riedel, Eva und Thomas Hellmann, Anita Gandl, Hansi und Gisi Ober, Yoko und Matthias Zitzmann
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Nordlichter trauen sich – Hochzeit auf Sylt – 1988

Von Fr., 10. Juni 1988 bis So., 12. Juni 1988
Im Sommer heiraten unsere Freunde Iris und Alexander Freys auf der schönen Insel Sylt. Die Familie Freys war - durch ihre beiden mit Nici ungefähr gleichalten Söhne - bereits recht lange mit der Familie Schielin bekannt, da sie schon viele Jahre Stammgäste im Hotel Bad Schachen gewesen waren. Die beiden Jungs waren schon damals super Tennisspieler und damit adäquate Gegner für meine sportlich talentierte Ehefrau auf dem Hotel eigenen Tennisplatz in Schachen. Die Hochzeit von Iris und Alexander - die heute in Berlin leben - war wunderbar, ein herrliches Fest im hohen Norden, wobei die Location der Herkunft der Braut geschuldet war. Nici und ich waren im Juni zwar schon getrennt, jedoch beide vor Ort eingeladen. Carolina war noch damals gerade als Lufthansa Stewardess international unterwegs, wäre jedoch auch nicht zu der Einladung mitgenommen, da dies die Stimmung und Atmosphäre auf beiden Seiten sicher getrübt hätte. Zu dieser Zeit gab es auch für mich den angenehmen Nonstop Flug München -Westerland … ein weiterer ganz großer Pluspunkt dieses wunderbaren Events.
Mit dabei waren
  • Iris & Alexander Freys, Conny & Fri Biainchi, Tina Hartmann, Moni Sandler, Andi Wrba,
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Orangerie im Englischen Garten – Vernissage von Tina Hamberger – 2019

Am Do., 17. Januar 2019
Tina Hamberger - Best Buddy meiner Schwester Ulrike - hat in den letzten Jahren ihre künstlerische Karriere intensiv weiter betrieben und lädt im Januar zu einer Vernisage in den Englischen Garten ein. Neben Ihr sind es auch Künstler wie Fahar Al Salih, Josef Förster, Annette Werndl, Sylwia Komperda und Claudia Hassel die die Liebe zur Farbe verbindet und die die sich daraus resultierenden unendlichen Möglichkeiten umsetzen. In der Orangerie im Englischen Garten werden die Bilder und Skulpturen der Künstler ausgestellt, wodurch Ihre verschiedenen Herangehensweisen im Umgang mit der Farbe klar ersichtlich werden. Trotz ihrer Gemeinsamkeiten werden in eindrucksvoller Weise die unterschiedlichen Techniken und die Wege jedes einzelnen im Umgang mit der Farbe erkennbar. Wer sich Zeit beim Betrachten der Werke nimmt, kann dabei auch die tiefere Botschaft der Künstler ableiten. Die Besucher können bei dieser Ausstellung die vielen unterschiedlichen Gefühle und Emotionen, welche durch die Werke der Künstler vermittelt werden in bemerkenswerter Weise selbst erleben. Bei der Eröffnung der Ausstellung am 17. Januar um 19 Uhr wird der renommierte Kunstsammler und Träger des österreichischen Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst, Herr Rupert Fegg, die Eröffnungsrede halten. Auch die Künstler werden bei der Vernissage anwesend sein. Hier gibt es für jeden etwas zu entdecken der sich Zeit für die Farben und die daraus resultierenden Gefühle nimmt. Die Orangerie liegt ganz in der Nähe des Chinesischen Turms im Englischen Garten. Dadurch befand sich leider auch der durch mich intuitiv gewählte Parkplatz bereits im Englischen Garten und verursachte einen entsprechenden Strafzettel. Der Englische Garten war übrigens für viele Parks ein Vorbild ... so zum Beispiel auch für den Central Park in New York.
Mit dabei waren
  • Tina Hamberger, Ulrike von Schhall-Riaucour, Michael Kamm
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Mit Shir Khan im Erlebniszoo Hannover – 2017

Am Di., 13. Juni 2017
Immer schon war ich ein großer Freund zoologischer Gärten - ist wohl seit meinen ersten Besuchen als Kind in der Wilhelma in Stuttgart hängen geblieben - und so habe ich auf vielen meiner Reisen nach interessanten Zoos Ausschau gehalten, wenn Zeit für eine Besichtigung war. Während meiner Zeit bei der CBR machte man es mir besonders einfach und ich wurde für einen Unternehmer Empfang in den dortigen Zoo eingeladen. Da sagte ich natürlich zu: Der seit 1996 so genannte Erlebnis-Zoo Hannover gliedert sich weitgehend in Themenbereiche, in denen der Besucher scheinbar in den natürlichen Lebensraum der Tiere versetzt wird und diese ohne Gitter beobachten kann. In diesem extravagantem Rahmen fand dann auch im Juni das Sommerfest der Wirtschaftsförderung Niedersachsen statt. In diesem wahrhaft ungewöhnlichen, aber sehr gelungenen Ambiente lässt es sich ungezwungen gute Kontakte zu interessanten Unternehmern knüpfen.

PradaBambi – Party Time der Girls in der Möhlstrasse – 2008

Am Mi., 3. Dezember 2008
Happy Birthday, liebe Ette! There's a special day for everyone That comes but once a year And for you my love that day of days Is here So have a happy birthday baby May all your dreams come true The way mine have with you This special day, I'd like to say I wish you every happiness I hope you're feelin' fine Now you'll have a real good time And I wish you happy birthday baby, mine!
Mit dabei waren
  • Barbara Hartmann, Domenica Dassler, Angelica Carl, Birgit Hannwacker, Nani Schunda, Martina Knop-Sydow, Yvonne Runge, Katrin Schumacher, Eva Hellmann, Michaela Thomas, Katharina Schunda, Annette und Michael Kamm
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Geburtstagsessen in Penzberg – Familienfeier mit Rolf Neeb im Restaurant Troadstadl – 1996

Am Mi., 20. März 1996
Anläßlich des Geburtstags meines Schwiegervaters Rolf Neeb treffen wir uns zu einem gemeinsamen Familien Essen in Penzberg. In unmittelbarer Nähe meines North Sails Büros befindet sich in einem ehemaligen Getreidespeicher seit einigen Jahren ein nettes kleines Lokal. Das Restaurant Troadstadl befindet sich direkt am Ortseingang des rund 50 Kilometer südlich von München gelegenen Penzberg. Mitten in Oberbayern präsentiert das Restaurant eine regionale und gutbürgerliche deutsche Küche. Bereits bei der Anfahrt ist die Problemlosigkeit des Restaurants zu spüren, so stehen den Gästen viele Parkplätze zur Verfügung. "Troad" steht im bayerischen für Getreide, so dass sich die Geschichte der Namensherkunft schnell erzählt: Im Jahre 1583 wurde das heutige Restaurant als Getreidespeicher des gegenüberliegenden Kirnberger Hofes erbaut. Das alte denkmalgeschützte Gebäude bietet einen herrlichen Blick auf die Voralpenlandschaft und erfreut sich eines großen Charmes.Im Jahre 1988 wurde aus dem altehrwürdigen Gebäude ein Restaurant samt einer Tenne/essBar. Nach langen Umbaumaßnahmen bieten die Räumlichkeiten des Troadstadl 30 Sitzplätze im Restaurant- und 50 Plätze in Tenne/essBar-Bereich. Im Sommer dient der Außenbereich mit seinen uralten Linden für einige schöne Stunden im Freien. Eine wichtige Änderung dürfen wir den Lesern allerdings nicht vorenthalten, so ist seit dem Jahre 2002 die Familie Brettner für das gutbürgerliche Restaurant zuständig. Die Familie legt viel Wert auf frische und hochwertige Produkte, was der regionale Bezug dieser unterstreicht. Bernadette und Jörg Brettner bieten eine regionale Küche, die durch deutsche Spezialitäten ergänzt wird und anhand von internationalen Klassikern ihre Vollendung findet. Viele Holzelemente prägen die Räumlichkeiten des Restaurants und der essBar, klare Linien und helle Wände sorgen für die perfekte Symbiose. Mit viel Liebe zum Detail hat Familie Brettner den Räumlichkeiten zu einem neuen Glanz verholfen.Dass die Innenräume des Restaurants in einem umgebauten Getreidestadl aus dem 12. Jahrhundert liegen, merkt der Gast an der besonderen Atmosphäre der Räumlichkeiten. Auf der Speisekarte des Restaurants Troadstadl befinden sich Feinheiten wie Entrecôte vom Nebraska-Rind mit rotem Ziebelconfit, Wachtel auf Radicchiorisotto mit Kräuterseitlingen oder Yellow-Fin-Thunfisch mit Spinat. In der hauseigenen essBar fallen die Gerichte eher kleiner aus und erinnern an ein Bistro. So finden hier hausgemachte Gnocchi mit Basilikumpesto oder balinesisches Hühnercurry den Weg auf die Teller der Gäste. Außerdem stehen für den Gast im Restaurant Menü-Angebote zur Verfügung, welche die hochwertige Küche des Restaurants weiter unterstreichen.
Mit dabei waren
  • Dina & Rolf Neeb, Carolina & Michael Kamm, Patricia & Matthias Groth
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Anfiteatro del Vittoriale in Gardone-Riviera – James Blunt in Concert – 2022

Am Mo., 27. Juni 2022
In der letzten Juni Woche erlebten Annette und ich gemeinsam mit Birgit und Klaus Schneider ein musikalisches Highlight in Gardone-Riviera. Wir waren zusammenen zu einem Konzert im Vittoriale, um dort den Weltstar James Blunt live singen und spielen zu sehen. James Blunt ist ein am 22. Februar 1974 in Tidworth, Wiltshire geborener britischer Singer-Songwriter. Er wurde 2005 durch den Nummer-1-Hit "You’re Beautiful" bekannt. James Blunt stammt aus einer Familie mit langer Militärtradition; sein Vater diente beim Army Air Corps. Während seiner Jugend verbrachte Blunt zehn Jahre in der Nähe von Soest, als sein Vater dort bei der Rheinarmee stationiert war. Blunt bekam ein Stipendium der British Army für die Bristol University, bevor er seine Ausbildung an der Royal Military Academy Sandhurst abschließen konnte. Er wurde Offizier der Life Guards, diente mit seinem Regiment im Rahmen der KFOR im Kosovo und nahm im April 2002 als Mitglied der Ehrenwache an der Beerdigung von Queen Mum teil. Während seines Dienstes im Kosovo schrieb er das Lied No Bravery. 2002 beendete er seine sechsjährige Dienstzeit als Captain. Ein Jahr nach Verlassen der Armee unterschrieb Blunt bei EMI Music Publishing als Sänger und Songwriter. Die ehemalige Sängerin der 4 Non Blondes, Linda Perry, die bereits Songs für Pink, Courtney Love und Christina Aguilera geschrieben und produziert hatte, wurde auf ihn aufmerksam. Perry nahm Blunt bei ihrem neuen Label Custard Records unter Vertrag, und er nahm in Los Angeles mit Produzent Tom Rothrock sein Debütalbum Back to Bedlam auf. Seine Single You’re Beautiful verschaffte ihm den Durchbruch. Der Song stieg auf Platz 12 in die UK-Charts ein und kletterte innerhalb von sechs Wochen auf Platz 1. Nach dem großen Erfolg in Großbritannien wurde das Lied auch im restlichen Europa veröffentlicht und dort einer der Sommerhits 2005. Als das Lied in den USA veröffentlicht wurde, war er der erste britische Künstler nach neun Jahren, der es schaffte, an die Spitze der Billboard Charts zu springen. Damit beerbte er Elton John, dem dies 1997 mit Candle in the Wind gelungen war. Im August 2007 wurde 1973 als Single veröffentlicht. Das Stück, in dem Blunt über das Eröffnungsjahr seines Lieblingsclubs, der Diskothek Pacha auf Ibiza singt, war die erste Auskopplung aus seinem zweiten Album All the Lost Souls. 2010 erschien Blunts drittes Studioalbum Some Kind of Trouble. Sein viertes Studioalbum trägt den Titel Moon Landing und erschien im Oktober 2013. Bereits im Juli war daraus Bonfire Heart ausgekoppelt worden, das auf Anhieb Platz 1 der deutschen Single-Charts erreichte. Allein sein erstes Album ging bis heute fast 15 Millionen Mal über die Ladentheke. Damit ist es eines der erfolgreichsten Debütalben der Musikgeschichte. Im September 2014 heiratete Blunt Sofia Wellesley, die vermögende Enkelin von Arthur Wellesley, dem 8. Duke of Wellington. Das Paar hat zwei Söhne und seinen Hauptwohnsitz auf Ibiza. Im Winter verbringt James Blunt viel Zeit in seinem Chalet in Verbier, Schweiz. Das Konzert im Vittoriale war - bei nur 1.500 möglichen Besuchern in der Arena - bereits seit dem letzten Jahr ausverkauft. Wir erlebten einen Fan nahen und sehr sympathischen Interpreten, der all seine Welthits für uns performte. Durch den herrlich warmen Abend und die phantastische Kulisse wird es ein unvergesslicher Event bleiben
Mit dabei waren
  • Birgit & Klaus Schneider, Annette & Michael Kamm
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Schwabinger Sommerfest – Bei Schröders in der Eisenacherstrasse – 1999

Am Fr., 24. September 1999
Ende September sind Annette und ich zu einem späten Sommerfest bei Uta und Wilhelm Schröder in ihr Haus in der Eisenacher Strasse in Schwabing eingeladen. Schröders hatten wir über Hoesch kennengelernt, da Heppel als Single mit Uta in Nymphenburg eine Wohnung teilte. Die Eisenacher Straße führt von der Leopoldstraße zur Isoldenstraße. Sie wurde nach der Stadt Eisenach in Thüringen benannt, wobei Eisenach eine Stadt im Wartburgkreis im Westen Thüringens und mit rund 42.000 Einwohnern die sechstgrößte Gemeinde Thüringens ist. Sie ist eine der sogenannten Lutherstädte. Die Mittelstadt war von 1998 bis zum 30. Juni 2021 kreisfreie Stadt und ist heute die erste Große Kreisstadt Thüringens. Außerdem ist sie das Zentrum Westthüringens sowie der angrenzenden nordosthessischen Gebiete. Eisenach liegt an der Hörsel am Nordrand des Thüringer Waldes. Bekannt ist Eisenach durch die Wartburg oberhalb der Stadt, die zum UNESCO-Welterbe gehört und im Mittelalter Sitz der Landgrafen von Thüringen war. Dort übersetzte Martin Luther im Herbst 1521 das Neue Testament vom Griechischen ins Deutsche. 1817 fand dort das Wartburgfest statt, eines der wichtigsten Ereignisse des Vormärz. Seit Februar 2017 ist Eisenach eine Hochschulstadt, inoffiziell führt die Stadt den Beinamen Wartburgstadt. Im Jahr 1685 wurde der Komponist Johann Sebastian Bach in Eisenach geboren. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts setzte in Eisenach die Industrialisierung ein. So wurde 1896 die Fahrzeugfabrik Eisenach gegründet, die ab 1928 zu BMW gehörte und später als Automobilwerk Eisenach den Wartburg baute. Die Tradition des Automobilbaus wurde nach 1990 durch die Adam Opel AG fortgeführt. Die Werke der Automobilindustrie wie Opel und Bosch beschäftigen heute über 4000 Mitarbeiter, was Eisenach zu einem Industriezentrum Thüringens macht.
Mit dabei waren
  • Uta & Wilhelm Schröder, Smone & Michael Hoesch, Annette & Michael Kamm
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Jedermann auf dem Salzburger Domplatz – Buhlschaft und Tod mit Schöns – 1998

Am So., 9. August 1998
Susanne und Dieter Schön haben Annette und mich zu einer Aufführung des Jedermann nach Salzburg eingeladen. Der Jedermann ist fester Bestandteil der Salzburger Festspiele. Vor der einzigartigen Kulisse des Salzburger Doms wird das „Spiel vom Sterben des reichen Mannes“ jedes Jahr aufgeführt. Im Zentrum der Tragödie steht der „Jedermann“, der kurz vor seinem Tod sein ausschweifendes Leben bereut und daraufhin von Gott begnadigt wird. Vier Sommer lang war der Kammerschauspieler und Nestroy-Preisträger Gert Voss unter der Regie von Gernot Friedel als Jedermann bei den Salzburger Festspielen am Salzburger Domplatz zu sehen. In dieser Besetzung konnten wir das Schauspiel in diesem Sommer 1998 sehen: Gert Voss als Jedermann, Maddalena Crippa als Buhlschaft und Martin Benrath als Tod in der Jedermann-Inszenierung von Gernot Friedel am Salzburger Domplatz. Ein toller Abend, der noch von einem grandiosen Abendessen gekrönt wurde.
Mit dabei waren
  • Annette & Michael Kamm, Susanne & Dieter Schön
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Hall of Fame der Werbebranche – Holtzbrinck im Ritz Carlton in Berlin – 2006

Am Mi., 15. Februar 2006
Mitte Februar bin ich als Gast der Holtzbrinck Mediengruppe in Berlin. Die Hall of Fame der deutschen Werbung ist eine Auszeichnung für Werbetreibende. Er wurde von der WirtschaftsWoche im Jahr 2001 initiiert. Mit ihr sollen bedeutende Persönlichkeiten der deutschen Werbebranche geehrt werden. Eine Jury wählt jährlich ein bis zwei neue Mitglieder in die Hall of Fame. Seit 2004 richtet der Gesamtverband Kommunikationsagenturen (GWA) die Veranstaltung mit der WirtschaftsWoche aus. In diesem Jahr findet der Event im Berliner Ritz Carlton Hotel statt. Das am Potsdamer Platz - dem Wahrzeichen von Berlin Mitte - gelegene tolle Hotel hat lange Zeit die Film- und Unterhaltungsindustrie angezogen und sich so über die Jahre in einen Treffpunkt für Unternehmen aus aller Welt verwandelt. Im Zentrum dieses Drehkreuzes bietet das The Ritz-Carlton, Berlin einen exklusiven und wunderschönen Rahmen für Konferenzen, Messen, Produkteinführungen und Incentive-Reisen. Das Hotel beherbergt den größten luxuriösen Ballsaal der Stadt und kann in Zusammenarbeit mit dem benachbarten Berlin Marriott Hotel auch größere Veranstaltungen erfolgreich realisieren. Dieter von Holtzbrinck war bis 2006 gemeinsam mit seinem Bruder Stefan und seiner Schwester Monika Schoeller Miteigentümer der vom gemeinsamen Vater gegründeten Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck. Bei Dieter von Holtzbrincks Ausscheiden vereinbarten die Geschwister, ihren Bruder über einen längeren Zeitraum auszuzahlen. Mein Studienfreund Dr. Rolf Grisebach, einer der Geschäftsführer des Unternehmens hatte mich zu der interessanten Networking Veranstaltung eingeladen.
Mit dabei waren
  • Martina Leibl, Rolf Grisebach, Michael Kamm
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Kraillings Pyromanen am Werk – Fondue Topf mit Fleischeinlage abgefackelt – 2022

Am Fr., 11. Februar 2022
Nina und Herbert Vogl haben Andrea und Pascal Gryczka sowie Annette und mich Mitte des Monats zu einem gemütlichen Fondue Essen in die Bergstrasse eingeladen. Bevor wir uns im Eßzimmer zum Brutzeln an den vorbereiteten Tisch setzen, treffen wir uns mit den noch jungen Eltern Sabrina und Patrick Vogl auf einen Aperitif im Wohnzimmer. Die beiden sind erst kürzlich ins neu gebaute Nachbarhaus eingezogen und informieren uns bei der Gelegenheit über die aktuellsten Entwicklungen beim Hausbau, Trends beim Daten mit Tinder sowie die Kontrolle von Kleinkinder durch elektronische Hilfsmittel. Auch zum Thema Skifahren tauschen wir uns mit der familiär aus Söll in Tirol stammenden Sabrina aus. Patrick startet am 1. April 2022 bei der Büschl Group als Projektentwickler durch und soll als sicher spannende Aufgabe das Mega Projekt "Großmarkthalle" betreuen. Krailling – die Gemeinde in welcher Herbert in der Bergstrasse aufwuchs - ist ein nordöstlich im oberbayerischen Landkreis Starnberg gelegener Ort, der an die Landkreise München und Fürstenfeldbruck grenzt und im Würmtal, etwa 14 Kilometer nördlich der Kreisstadt Starnberg und vier Kilometer südwestlich von München liegt. Im Gegensatz zur Gemeinde Planegg – mit der Krailling zusammengewachsen ist – gehört es nicht zum Landkreis München, sondern zum Landkreis Starnberg. Krailling ist der nördlichste Ort des Landkreises Starnberg. Richtung Süden geht das Siedlungsgebiet nahtlos in den Gautinger Ortsteil Stockdorf über. Im Waldgebiet Kreuzlinger Forst liegt die Kraillinger Innovations Meile. Dieses im Jahr 1996 gegründete Gewerbegebiet bietet etwa 120 kleinen und mittleren Unternehmen Platz. Die ca. 90.000 m² große KIM ist auf dem ehemaligen Pionierübungsplatz der Bundeswehr im Kreuzlinger Forst platziert und grenzt an die Nachbargemeinden Gauting und Germering. Neben Herbert gilt es bei den beliebtesten Kraillingern noch den Volksschauspieler Gustl Bayrhammer zu erwähnen, der an unserem Kraillinger Besuchswochenende 100 Jahre alt geworden wäre.
Mit dabei waren
  • Nina & Herbert Vogl, Sabrina & Patrick Vogl, Andrea & Pascal Gryczka, Annette & Michael Kamm
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Dinner an der Menterschwaige – die üblichen Verdächtigen in Harlaching – 2018

Am Sa., 8. Dezember 2018
in der Vorweihnachtszeit sind Annette und ich gemeinsam mit Nina und Herbert Vogl, sowie Eva und Thomas Hellmann am zweiten Adventswochenende von Gaby und Martin Held zum Abendessen in ihr Haus an der Menterschwaige im Münchner Stadtteil Harlaching eingeladen. Annette und ich kamen direkt vom Tegernsee, an dem wir anläßlich der Tauf-Feier des Sohns von Nina und Björn Weidehaas schon ein üppiges Mittagessen im Altenbad in Wildbad Kreuth geniessen durften. Der bei Helds um die Ecke liegende Gutshof Menterschwaige ist ein denkmalgeschütztes, dreiflügeliges Gebäude direkt am Hochufer der Isar, nur durch einen öffentlichen Fuß- und Radweg und alten Waldbestand von der Hangkante getrennt. Er liegt im Münchner Stadtteil Harlaching, das ihn umgebende Quartier ist nach ihm als Menterschwaige benannt. Heute befindet sich in dem Gutshof ein Gasthof mit Biergarten. Die Menterschwaige geht auf eine als Harthausen bezeichnete Schwaige zurück die um das Jahr 1012 erstmals in einer Besitzurkunde erwähnt wurde. Der Name stammt vom Wort Hardt für einen hochgelegenen Wald. Im 15. Jahrhundert gelangte der Hof wie das rund fünf Kilometer südlich gelegene Grünwald in den Besitz der Herzöge von Bayern. Herzog Johann IV. zog sich im Pestjahr 1463 aus München in die abgelegene Schwaige Harthausen zurück, wurde aber dennoch infiziert und starb dort. Im Jahr 1504 brannte der Gutshof nieder, der wiederaufgebaute Hof wurde 1632 im Dreißigjährigen Krieg von den Schweden zerstört. Kurfürst Ferdinand Maria schenkte das Grundstück 1660 seinem Oberlandeshofmeister Maximilian Graf von Kurz, der dort wieder einen Hof mit Viehwirtschaft aufbaute. Nach dessen Tod erwarb die herzogliche Familie die Schwaige wieder, sie blieb bis 1793 im Besitz der Wittelsbacher. Anschließend wurde der Hof mehrmals kurz hintereinander verkauft. Das Gasthaus wurde wegen seiner reizvollen Lage auf dem Hochufer mit Blick auf den Fluss und die Alpen zu einem viel besuchten Ziel für Landpartien aus der Stadt, auch längere Aufenthalte in der Sommerfrische waren beliebt. Von besonderer Bedeutung waren die jährlichen Künstlerfeste, die König Ludwig I. in der Menterschwaige ausrichtete. Ursprünglich für den 1. Mai angesetzt, wurden sie wegen des Wetters oft verschoben, manchmal bis weit in den Juni. Es handelte sich um gemeinsame Feste aller Münchner Künstler- und Sängervereine, die als Promenade mit „Musik, Fahnen, Frauen, Trinkhörnern und Sonnenschirmen“ aus der Stadt rund eineinhalb Stunden an der Isar entlang zum Gasthof zogen.
Mit dabei waren
  • Gaby & Martin Held, Nina & Herbert Vogl, Eva & Thomas Hellmann, Annette & Michael Kamm
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Echte Geschmackserlebnisse in der Lederer-Straße – Hotelbar Cortiina im Test – 2002

Am Di., 22. Januar 2002
Das neue Jahr ist noch jung, als Annette und ich uns mit Nina und Herbert Vogl zum ersten Test des neuen Hotels Cortiina in der Münchner Altstadt treffen. Die Bar im Hotel Cortiina bietet echte Geschmackserlebnisse, die aber ihren Preis haben. Hotelbars sind Orte, in die sich manche einheimische Nachtschwärmer nur selten verirren, weil sie auf Deibel komm raus keinen Touristen über den Weg laufen wollen. Denen sei gesagt: Ihr verpasst etwas. In einigen Münchner Hotelbars stehen echte Meister hinterm Tresen, zum Beispiel im Design-Hotel Cortiina an der Ledererstraße, das das Gastro-Duo Rudolf Kull und Albert Weinzierl seit 2001 betreiben. Abends ist die Bar mit ihrem gedämpften Licht und ihrer durchgestylten Ausstattung mit Ledersesseln, Kaminflamme, indirekter Beleuchtung und Kunst im Raum ein Ort, an dem es sich gut von einem stressigen Tag erholen lässt. Kaum hat man Platz genommen, steht schon der Kellner am Tisch, fragt, ob man einen schönen Tag gehabt habe und bringt die Barkarte, die auch eine ordentliche Auswahl an Barfood wie Caesar Salad, den üppigen Cortiina-Burger oder ein Pastrami-Sandwich aufweist. Wer nicht so recht weiß, was er trinken soll, kann sich beraten lassen und Vorlieben äußern. Die Bar ist seit Langem bekannt für ihre exzellenten Drinks, unter denen sich ausgefallene Eigenkreationen befinden. Alleine dem Barchef Patrick Vazquez beim Mixen zuzuschauen, macht Spaß. Manche Drinks sind ansprechend dekoriert, manche kommen puristisch ohne Schnickschnack daher. Was dabei zählt, ist, was ins Glas kommt: Qualität. Man muss es gleich sagen: Billigheimer sind sie nicht im Cortiina. Der "Mademoiselle Rausch" zum Beispiel kostet stolze 14,50 Euro, dafür ist die Verbindung aus exquisiten Zutaten - Champagner, French Gin, Thymian, Zitronengras und Zitrone ein echtes Geschmackserlebnis. Das gilt auch für den "Boazn Daiquiri" mit verschiedenen Rumsorten, auf dem als Gag obendrauf Weißbierschaum kommt. Großartig schmeckte auch der "Monaco Fritze", was eine Art verfeinerter Gin-Tonic ist, der wunderbar fruchtige "Hakuma Matata", der angenehm herbe Marrakesh Mule mit Ayurveda Gin, Lemongras, Gingerbeer und Cardamom, der aufregend rauchige Laphroaig Collins oder der Crystalino. Der Vollständigkeit halber kam auch ein alkoholfreier Fruit Punch auf den Tisch, eine schmackhafte Vitaminbombe, derer es im Cortiina mehrere verschiedene gibt. Vorsichtig sollte sein, wer sich einen Gin Tonic bestellt. Natürlich bietet der Kellner eine exquisite Sorte an, und nach dem Preis zu fragen, wäre in so einem Fall kleinlich, denkt man sich zunächst. Dass der Drink dann mit einem "Siegfried" gemischt wird, der dieses Jahr bei den World Spirit Awards zum besten deutschen Gin gewählt wurde, geht dann ins Geld. Allein der Gin kostet 13,50 für vier cl, das dazugehörige Tonic Water noch mal 4,50 Euro. Autsch - da bekommt man weniger vom ausgezeichneten Alkohol Kopfweh als vielmehr vom Zahlen. Aber gut: Auch wenn ein allzu verschwenderischer Genießer im Cortiina brennt wie ein Luster, dann kommt er dort immerhin genusstechnisch voll auf seine Kosten.
Mit dabei waren
  • Nina & Herbert Vogl, Annette & Michael Kamm
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Fleischerei in Prenzlberg – Dinner Meeting an der Schönauer Allee – 2019

Am Do., 24. Oktober 2019
Während eines beruflichen Aufenthalts in Berlin traf ich mich mit Larissa und einem ihrer Freunde zu einem gemeinsamen Abendessen am Prenzlauer Berg. Larissa hatte für uns einen Tisch im Restaurant Fleischerei in der Schönauer Allee reserviert. Die Schönhauser Allee in Berlin ist eine der Hauptverkehrsstraßen im Ortsteil Prenzlauer Berg des Bezirks Pankow. Die über 2,8 Kilometer lange Ausfallstraße ist die größte Einkaufsstraße in Prenzlauer Berg und nach dem Schloss Schönhausen im Pankower Ortsteil Niederschönhausen benannt. Die Straße beginnt als Verlängerung der aus Richtung Hackescher Markt kommenden Alten Schönhauser Straße und geht im Norden hinter der Kreuzung mit dem Innenstadtring an der Ecke Schonensche Straße in die Berliner Straße über. Die nördliche Hälfte hinter der Kreuzung Eberswalder Ecke Danziger Straße ist Teil der Bundesstraße 96a. Die Schönhauser Allee entstand im Mittelalter als Verbindungsweg zwischen der noch recht kleinen Stadt Berlin und den Dörfern Pankow und Niederschönhausen. Das Gebiet beiderseits des Wegs war bis ins 13. Jahrhundert hinein bewaldet und wurde dann gerodet und landwirtschaftlich genutzt. An der Schönhausensche Landstraße wurden 1695 die ersten Bäume gepflanzt. Zu gewisser Bedeutung kam die Straße ab 1691, als Kurfürst Friedrich III. der Familie Grumbkow das Gutshaus Niederschönhausen abkaufte und zum Schloss umbauen ließ. Um dem Fürsten die etwa sechs Kilometer lange Reise zu seinem Schloss angenehmer zu machen, wurden vier Jahre später entlang der Schönhausenschen Landstraße Linden gepflanzt. Die von Friedrich II. nach der Thronbesteigung verstoßene Gattin Elisabeth Christine wurde 1740 von diesem nach Schloss Niederschönhausen abgeschoben. Da aber ausländische Gesandte der Königin weiterhin ihre Aufwartung machen mussten, wurde die Schönhausensche Landstraße zum ersten Mal in ihrer Existenz zur Protokollstrecke für Staatsbesucher und Diplomaten.
Mit dabei waren
  • Larissa und Michael Kamm
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Ethnologische Hochzeit in cooler Location – Wedding Dinner im Völkerkunde-Museum – 1987

Am Sa., 31. Januar 1987
Einen eher ungewöhnlichen Ort für ihre Hochzeitsfeier im kalten Januar hatten sich Marion Feyock und Joseph Halbig ausgesucht, zudem auch einen außergewöhnlichen Rahmen. Allerdings auch einen besonders Bedeutsamen in der Münchner Innenstadt. Wir waren als Gäste auf jeden Fall ziemlich beeindruckt an einer Festtafel in Mitten zahlreicher Exponate in einem der schönsten und spannendsten Museen Münchens Platz nehmen zu dürfen. 1862 als Königliches Völkerkundemuseum gegründet, ist es das erste Museum seiner Art in Deutschland. Seine weltweit herausragenden historischen und zeitgenössischen Sammlungen zeigen die Einzigartigkeit und Vielfalt von Kulturen aus Afrika, den Amerikas, Asien, Australien, dem Orient, Ozeanien und Europa.“ Ludwigs Sohn Maximilian II. wollte als engagierter Förderer von Wissenschaft und Kunst München zu einem führenden Zentrum im deutschsprachigen Raum machen. Im Zuge dessen beschloss er die Gründung eines ethnologischen Museums in der bayerischen Hauptstadt, das von Beginn an dezidiert der wissenschaftlichen Forschung verpflichtet war und ist. Bereits seit 1820 waren nämlich auf Veranlassung des Hauses Wittelsbach erste ethnologische Sammlungen nach München gelangt, die so genannten „Transatlantischen Sammlungen“ von Forschungsreisen nach Brasilien, der Südsee und Russisch-Amerika. Das Haus ist das erste ethnologische Museum in Deutschland. Im Lauf seiner Geschichte trug es fünf unterschiedliche Namen. Diese lauteten von 1862 bis 1912 Königlich Ethnographische Sammlung, von 1912 bis 1917 Königlich Ethnographisches Museum, von 1917 bis 1954 Museum für Völkerkunde sowie von 1954 bis 2014 Staatliches Museum für Völkerkunde. Fest verwurzelt in der staatlichen Museumslandschaft Bayerns trägt es seit September 2014 den Namen Museum Fünf Kontinente. Und ist damals wie heute einen Besuch wert! Nici und ich saßen mit unseren engen Buddies Sigfried und Birgit Nuemann an der herrlichen Tafel in der ziemlich kalten Halle an der Maximilianstrasse.
Mit dabei waren
  • Marion & Joseph Halbig, Birgit & Sigi Nuemann, Nicola & Michael Kamm
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Celebrazione dell’anniversario di matrimonio – Revisione e Preparazione – 2023

Von Mo., 4. September 2023 bis Mi., 6. September 2023
In der ersten Septemberwoche haben nicht nur Annette und ich unseren Hochzeitstag, sondern auch einige unserer engsten Freunde. Unter anderem feierten Jasmin und Michael Plank am 4. September bereits das 24. Mal ihre Eheschliessung - die Satin-Hochzeit - , wobei es bei Ette und mir am 6. September das 21. Mal und damit die Opal-Hochzeit ist. Hölzerne Hochzeit, Silberne Hochzeit, Rubinhochzeit und jede Menge weiterer; es gibt viele Jubiläen zu den jeweiligen Hochzeitstagen. Die besonderen Jubiläen des Ehelebens haben fast alle einen eigenen Namen. Vom 1. Hochzeitstag, der Papierhochzeit, an der die Ehe noch jung und nicht so gefestigt ist bis zum 100. Hochzeitstag, der Himmelshochzeit, die bisher noch kein Mensch erreicht hat, gibt es einige Jubiläen, die hervorgehoben gehören. Und jedes davon kann man auf besondere Weise feiern. Eine vollständige Liste aller Hochzeitstage findet ihr im entsprechenden Link auf dieser Site. Nach fünf Jahren als Ehepaar steht die Hözerne Hochzeit an. Mittlerweile hat sich das gemeinsame Leben gefestigt. Der Name sagt es eigentlich schon: Die schönste und passende Dekoration für die Hölzerne Hochzeit nimmt sich ganz natürlich aus, nämlich im rustikalen Kraft-Look mit möglichst vielen Holz-Elementen. Eine schöne Tradition ist übrigens, dass das Brautpaar seinen Hochzeitstanz in Holzschuhen wiederholt. Das erste gemeinsame Jahrzehnt ist vorüber. Zur Rosenhochzeit braucht es naheliegenderweise viele Rosen in der Dekoration. Und auch die Traditionen haben mit Blumen zu tun: Die Haustür mit Rosen schmücken, der Ehefrau zehn rote Rosen schenken oder gemeinsam einen Rosenstrauch pflanzen - auf eine weiterhin blühende Liebe. Diese Ehe hat sich unter Beweis gestellt. 25 Jahre Mann und Frau – das ist eine glänzende Leistung. Die Silberhochzeit darf ruhig größer gefeiert werden, mit Freunden und Verwandten und optimalerweise den Gästen der ursprünglichen Hochzeit. Auch hier bietet sich natürlich wieder Dekoration an, die dem Namen alle Ehre macht. Silbern schimmernde Ausstattung, gern kombiniert mit klassischem Weiß, gibt ein wundervoll feierliches Bild ab. Viele Paare erneuern zu dieser Gelegenheit übrigens ihr Ehegelübde. 40 Jahre zusammen und geschliffen wie ein wertvoller Edelstein – das sagt die Rubinhochzeit aus. Deshalb ist leuchtend rote Ausschmückung genau das richtige für dieses Ehe-Jubiläum. Deutlicher kann das Paar gar nicht sagen: „Schaut her, wir sind immer noch verliebt!“ Gerade, wenn die Eheleute später im Leben geheiratet haben, ist das nächste große Jubiläum unter Umständen schwer zu erreichen. Deshalb darf die Rubinhochzeit gern in richtig großem Rahmen gefeiert werden. Eine nicht überall verbreitete, aber sehr schöne Tradition zum 40. Hochzeitstag ist es, den Ehering um einen Rubin zu erweitern. Die Goldene Hochzeit nach 50 Jahre Ehe. 50 Jahre verheiratet sein – das muss man erst Mal schaffen. Wer zum illustren Kreis derer gehört, die seit einem halben Jahrhundert ihr Leben mit einem Menschen teilen, sollte diese wahnsinnig besondere Verbindung in leuchtendem Gold und so denkwürdig wie möglich feiern. Oft wird das Fest nicht vom Ehepaar selbst, sondern von Verwandten organisiert. Die goldene Dekoration unterstreicht, wie edel und wertvoll die Ehe nach all der gemeinsamen Zeit ist. Es gibt vieles, auf das während der Feier mittels Reden oder lustiger Einlagen zurückgeblickt werden kann. Die Goldene Hochzeit darf mit Fug und Recht wie eine zweite Hochzeit zelebriert werden. Obwohl es noch weitere Jubiläen gibt, ist die Diamanthochzeit der letzte große Anlass in unserer Liste, denn – selten erreicht – ist die Ehe hier an einem Punkt, an dem sie stabiler nicht werden kann. Deshalb auch der Diamant im Namen: Die Liebe der Verheirateten ist unzerstörbar. Wie kann man das optisch ausdrücken? Mit glanzvollem Dekor und kristallinen Elementen. Wer 60 Jahre verheiratet ist, hat schon einige Jahre hinter sich. Deshalb muss es keine anstrengende Großveranstaltung sein. Ein Beisammensein im Kreis der Familie freut das alte Paar wahrscheinlich viel mehr. Falls einer der beiden Eheleute das Jubiläum nicht mehr erleben kann, ist es dennoch schön, wenn die engsten Verwandten zusammenkommen, um sich gemeinsam mit dem verbliebenen Part an die vergangene Zeit zu erinnern.
Mit dabei waren
  • Jasmin & Michael Plank, Annette & Michael Kamm, Uta Kamm, Irmi Naber, Paul & Felicia Kamm, Carolina Kamm, Patricia Groth, Michael Toursarkissian, Nani & Anna-Lena Schunda, Johann Stockhammer, Heike, Sophie, Leon & Christian Neu
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Sommerfest am eleganten Bauernberg – Sticken & Friends im Priener Golfclub – 1999

Am Fr., 25. Juni 1999
Von Tina Sticken waren wir Ende Juni zu ihrem Geburtstagsfest in den Golfclub Prien eingeladen. Ein kleiner, altehrwürdiger und doch modern, symphatisch und aufgeschlossener Club, der auch in der heutigen Zeit seiner Philosphie treu bleiben und den Luxus ohne Startzeiten spielen zu können, erhalten möchte. Der Chiemsee Golf-Club Prien e.V., der im Jahre 1961 auf dem Gelände eines traditionsreichen Gutshofs entstandt, zählt zu den ältesten und schönsten Anlagen Bayerns. Der ursprüngliche 6-Loch, der in späteren Jahren zu einem 9-Loch-Platz wuchs, wurde unter der Leitung des international bekannten Schweizer Golfplatz-Architekten Harradine geplant und gebaut. Mit Beschluss einer Mitgliederversammlung in 2007 und dem zu diesem Zeitpunkt vorhandenen angrenzenden landwirtschaftlichen Grundstück, konnte in 2009 der Ausbau des Platzes auf 18 Loch starten. Bereits im September 2009 erfolgte die feierliche Eröffnung der neuen 9 Spielbahnen. Auf dem neuen 18-Loch-Platz mit Blick auf den Chiemsee und die Chiemgauer Alpen, ist nun alles vereint: die idyllische Lage, die anspruchsvollen, teils hügeligen Fairways, abgeschirmt durch alten Baumbestand, begeistern sowohl den Genußgolfer, als auch den sportlich ambitionierten Spieler. Übrigens ist seit vielen Jahren Christian Karg der Präsident des Clubs .... war damals beim Sticken Fest allerdings noch nicht mit dabei.
Mit dabei waren
  • Rainer Sticken, Martina Hamberger, Ulrike & Adam Schall-Riaucour, Annette & Michael Kamm
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Mögen hätt ich schon wollen aber dürfen habe ich mich nicht getraut – Dinner Invitation bei Karl Valentin – 2021

Am Fr., 8. Januar 2021
Anfang Januar waren wir noch mitten in der Corona Pandemie und mussten in dieser Krise mit abendlichen Ausgehverboten im Rahmen des Lock Down umgehen. Unser nettes Abendessen bei Eva und Thomas Hellmann startete somit bereits um 17:00 Uhr, damit wir pünktlich um 20:30 Uhr wieder zu Hause in der Möhlstrasse sein konnten. Skurile Zeiten und so waren dann auch die Themen bei unserem gemütlichen Dinner. Demokratie Verständnis mit seinen Folgen. Planegg - als Ort des Geschehens - grenzt im Südwesten an die Landeshauptstadt München und liegt in einer bevorzugten Lage zwischen der Großstadt und dem bayerischen Alpenvorland. Bei gutem Wetter kann man von Planegg aus die Alpenkette mit der Zugspitze, dem höchsten Berg Deutschlands, sehen. Wer heute über den Planegger Marktplatz schlendert, dessen Blick begegnet unweigerlich der Figur Karl Valentins. Ein Brunnen zur Erinnerung an den großen Komiker und Voksschauspieler befindet sich in der Mitte des Platzes und heißt die Besucher willkommen. Die Gemeinde Planegg hat hiermit dem großen Sohn ihrer Gemeinde, der zwar ein Münchner ist, aber eben auch ein bisschen Planegger, ein bleibendes Denkmal gesetzt. Viele Geschichten und Anekdoten sind bis heute bei den Planegger Bürgern im Gedächtnis und erheitern die Gemüter, machen jedoch auch nachdenklich in ihrer typischen hintergründigen Art und Weise. „Mögen hätt ich schon wollen aber dürfen habe ich mich nicht getraut“ oder „Fremd ist der Fremde nur in der Fremde“ sind hier nur eine kleine Lese-Kostprobe des Künstlers. Obwohl der Komiker lediglich seinen letzten Lebensabschnitt in Planegg zubrachte, haben die Planegger das Gefühl: Er gehört zu uns. Karl Valentin und Planegg, das gehört zusammen.

Geboren wurde Valentin Ludwig Fey, genannt Karl Valentin, am 4. Juni 1882 und 
Anfang Februar 1948 zog sich Karl Valentin eine heftige Erkältung zu, von der er sich nicht mehr erholte. Er starb am Rosenmontag den 9.2.1948 und ist auf dem Planegger Friedhof begraben.

Mit dabei waren
  • Eva und Thomas Hellmann, Annette & Michael Kamm
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Sonntags Ausflug ins Oberland – Geburtstagsessen in Schönmühl an der Loisach – 1988

Am So., 14. Februar 1988
Mein beruflicher Freund Joerg von Petrikowsky lädt zu seinem Geburtstag ins Oberland ein. Jörg ist Steuerberater sowie Wirtschaftsprüfer und ich habe ihn in unserer gemeinsamen Zeit bei und mit Arthur Andersen (1984-2002) schätzen gelernt. Gerne folge ich daher seiner Einladung, mit ihm und seiner Frau Susanne im charmanten Gasthaus Schönmühl seinen Geburtstag zu feiern. Das Gasthaus Schönmühl ist ein ehemaliges Gasthaus im Penzberger Stadtteil Schönmühl. Die Tafernwirtschaft in Schönmühl wurde ursprünglich vom dort ansässigen Müller betrieben. Mühle und Tafernwirtschaft gehörten schon sehr früh zum Kloster Benediktbeuern . Der heute noch bestehende Steinbau zeugt vom Reichtum des Müllers, denn er stammt aus einer Zeit, in der die meisten Höfe in der Gegend aus Holz erbaut wurden. Mit dem Aufkommen der Flößerei auf der Loisach florierte das Gasthaus. In den 1990er-Jahren wurde Schönmühl zum Ziel der Münchner Schickeria. Ende 2019 wurde die Gaststätte, die zwischen 1937 und 1946 der Politiker Anton Prandl gepachtet hatte, geschlossen. Das Gebäude diente auch als Filmkulisse, unter anderem für Hölleisengretl (1994) und Josef Bierbichlers "Zwei Herren im Anzug" (2018).1. Die Speisekarte ist mit Bedacht klein gehalten. Schweinsbraten, Tafelspitz und Sülze mit Bratkartoffeln gibt es seit Jahrzehnten in immer gleicher Qualität. Manche Gäste erinnern sich noch an die Haltestelle der Kochelseebahn, nur wenige Meter vom Gasthaus entfernt. Als 1982 die Familie Schiermeier das Gasthaus pachtete, gab es die aber schon nicht mehr.

Party Time & Frecce Tricolori am Lago di Garda – Vierbeinige Gäste zu Ferragosto – 2016

Von Mi., 10. August 2016 bis So., 4. September 2016
In der zweiten Augustwoche nähert sich für Annette und mich in Gardone langsam der Sommer Höhepunkt Ferragosto. Wir geniessen die Zeit in der Via Panoramica und haben unter anderem Nani, Johanna & Jürgen Schunda mit einem Schwung Hunde zu Besuch. Zudem sind unsere Freunde Caroline & Jürgen Lupfer mit ihrer Tochter Franca sowie Nina & Björn Weidehaas in ihren bevorzugten Hotels Bella Riva und Spiaggia d´Oro zu Gast. Am 10. August sind wir zu Karl Pohlers Geburtstag in Saló eingeladen und treffen uns mit Conrads und Lupfers zum Mittagessen im Alla Grotta und da Rino. Auch unsere vierbeinigen Lieblinge kommen nicht zu kurz. Sie sind diesmal auch nicht zu übersehen, da sie in größerer Anzahl überall mit dabei sind, was bei der Quantität vorwiegend Nani zu verdanken ist. Allein in Deutschland leben über 10 Millionen Hunde als Haustiere. In vielen Ländern ist die Kontrolle der Hundepopulation ein Problem. Hunde können nach ihrer Nähe zum Menschen und ihrem sozialen Zusammenleben mit ihm in verschiedene Gruppen eingeteilt werden. Der Haushund ist ein Haustier und wird als Heim- und Nutztier gehalten. Seine wilde Stammform ist der Wolf, dem er als Unterart zugeordnet wird. Die Domestizierung hat nach wissenschaftlichen Schätzungen schon um etwa 15.000 vor Christus stattgefunden. Im engeren Sinn bezeichnet man als Haushund die Hunde, die überwiegend im Haus gehalten werden, und kennzeichnet damit also eine Haltungsform. Historisch wurde ein Hund, der zur Bewachung des Hauses gehalten wird, als Haushund bezeichnet. Eine weitere Verwendung des Begriffs ist die Einschränkung auf sozialisierte Haushunde, also Hunde, die an das Zusammenleben mit Menschen in der menschlichen Gesellschaft gewöhnt und an dieses angepasst sind. Damit wird der Haushund abgegrenzt gegen wild lebende, verwilderte oder streunende Hunde, die zwar auch domestiziert, aber nicht sozialisiert sind. Unsere bevorzugte Rasse sind die Magyar Vizsla, die auch Kurzhaariger Ungarischer Vorstehhund genannt werden. Jäger begeistert er durch seine Ausdauer und Schnelligkeit. Bei ausreichender Auslastung ist diese Rasse aber auch als Familienhund geeignet. In seinem Wesen ist er anhänglich, loyal, sanftmütig, intelligent, freundlich, kinderlieb, lebhaft und sehr sozialverträglich. Vizslas haben eine durchschnittliche Lebenserwartung von 12 bis 15 Jahren. Fans der Hunderasse schwärmen, der kurzhaarige ungarische Vorstehhund sehe aus wie eine Statue. Mit seinem muskulösen, harmonischen Körperbau erinnert der Vierbeiner außerdem an seine Verwandten wie den Deutsch Kurzhaar und französische Vorstehhunde. Rüden erreichen eine Schulterhöhe zwischen 58 und 64 Zentimetern, Hündinnen sind maximal 60 Zentimeter hoch. Das Gewicht bewegt sich zwischen 18 und knapp 30 Kilogramm. Die Rasse Magyar Vizsla entstand Anfang des 20. Jahrhunderts. Jedoch bereits die Magyaren brachten einen solchen Hundetyp aus Asien mit, als sie im 9./10. Jahrhundert das Karpatenbecken besiedelten. Die goldene Farbe hat den Zweck einer Tarnfarbe in den Steppen und Getreidefeldern. Die Vorfahren dieser Hunderasse verschwanden im 19. Jahrhundert immer mehr, als Pointer, Setter und Vorstehhunde in Mode kamen. Etwa um 1920 besann man sich auf den alten Jagdhundtyp und begann den Bestand zu registrieren. Am 29. Mai 1920 wurde die „Ungarische Vizsla-Züchtervereinigung“ gegründet, die diesen Hund züchterisch betreut. 1936 wurde die Rasse von der FCI anerkannt. Nach weiteren Rückschlägen durch die Weltkriege gewann der Vizsla immer mehr Liebhaber. Mittlerweile sind die Rassebestände gesichert. In Deutschland werden pro Jahr ca. 150 Welpen geboren.
Mit dabei waren
  • Uschi & Karl Pohler, Eva & Werner Conrad, Caroline & Jürgen Lupfer, Nina & Björn Weidehaas, Nani & Jürgen Schunda, Annette & Michael Kamm
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Speakeasy im Lehel – Isar Cocktails bei Isabel in der Widenmayerstrasse – 2016

Am Fr., 19. Februar 2016
Unsere liebe Freundin Isabel feiert ihren Geburtstag und lädt dazu ihren netten Freundeskreis in die große Linde Wohnung in der Widenmayerstrasse ein. Im Rahmen einer Cocktail Party, mit leckeren Drinks, köstlichen Kleinigkeiten und interessanten Gästen stellt sich die gute Laune sehr schnell ein. Die Cocktailparty hat ihre Wurzeln nicht im adligen bzw. herrschaftlichen Gesellschaftsleben, sondern entstand in den 1920er Jahren in den USA und wird von Kulturhistorikern in Zusammenhang mit der damaligen Prohibition gesehen, die Alkoholausschank in öffentlichen Kneipen und Restaurants verbot und nur in privaten Räumen zuließ. Die in illegalen sogenannten Speakeasys - kleinen Kneipen - kreierten Cocktails wurden auf den privaten Cocktailpartys legal serviert. Oft schloss sich direkt daran ein formelles Abendessen für die Gäste an. Die Prohibition endete 1933, das Interesse an den Cocktailpartys hielt jedoch – gefördert durch Literatur und Kinofilme – an. Es wurde üblich, Arbeitskollegen und Geschäftspartner zu solchen Partys einzuladen. In den 1960er Jahren ebbte der Trend ab, um Mitte der 1980er Jahre erneut aufzuleben, allerdings vorwiegend außer Haus in öffentlichen Räumen. In den 1990er Jahren verstärkte sich das Interesse an Cocktailpartys durch die aufkommende Retrowelle. Und auch im Jahr 2016 hat die Cocktailparty nichts von ihrem Charme eingebüßt. Unsere heutige Partylocation ist die herrschaftliche Widenmayerstraße, im Lehel gelegen führt sie von der Maximiliansbrücke bis zur Tivolistraße auf der westlichen Uferseite an der Isar entlang. Sie ist als denkmalgeschütztes Ensemble in die Bayerische Denkmalliste eingetragen und nach Johannes von Widenmayer (1838–1893), dem ersten Bürgermeister von München benannt.
Mit dabei waren
  • Isabel & Michael Linde, Annette & Michael Kamm, Roman Sauermann & ca. weitere 30 Gäste
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Profilsuche bei Interim Executives – Geschmacksfindung bei sportlichen Armbanduhren – 2020

Am Fr., 16. Oktober 2020
Am Freitag Mittag treffe ich mich mit Dominique Endler und seinem Kollegen vom Interims Provider Profilers zum Mittagessen im Les Deux in der Münchner Innenstadt, bevor ich im Anschluß zu einem Restrukturierungs Event bei Atreus gehe. Dominique Endler ist bereits seit knapp 17 Jahren als Personalberater tätig und arbeitet unter anderem auch für uns bei Triumph. Eine weitere Parallele ist unser Uhrengeschmack ... wir tragen alle drei zu diesem Essen das selbe Rolex Modell. Endlers Werdegang begann bei einem großen internationalen Personalberatungsunternehmen, immer fokussiert im Segment Interim Management. Sein großes, personenbezogenes Netzwerk wird von seinen Mandanten heute sehr geschätzt. Zu den Kunden zählen bekannte Konzerne, sowie mittelständische Unternehmen national und international. Privat zählen u.a. Ausdauersport und Schach zu seinen Hobbys. Er ist Gründer der PROFILERS und verantwortet die Geschäftsfelder Interim Management und Aufsichtsräte. Profilers ist ein dynamischer Nischen-Dienstleister mit hohem Qualitätsanspruch. Das Unternehmen besetzt Interim Manager in Konzernen und mittelständischen Unternehmen, sowie Aufsichts- und Beiräte für mittelständische Unternehmen im deutschsprachigen Raum. Das Netzwerk soll den Mandanten dabei nachhaltige Erfolge verschaffen, wobei sich das Unternehmen an den Werten Integrität, Nachhaltigkeit und Zuverlässigkeit orientiert. Das jeweilige Ziel ist es drei mit zufriedenen Kunden, der Interim Managern und PROFILERS drei Gewinner zu haben. Besondere Kompetenz hat das Team im Bereich Finance & Accounting. Dies ist das häufigste Einsatzgebiet von Interim Managern und die am meisten gesuchte Kompetenz bei Aufsichtsräten. PROFILERS sind darüber hinaus kompetenter Ansprechpartner für Private Equity-Häuser, Banken, Rechtsanwalts-Gesellschaften und Insolvenzverwalter für die Besetzung von CEOs, CFOs, COOs und CROs.
Mit dabei waren
  • Dominik Endler, Michael Kamm
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Top Location zur Sommerfrische im Isartal – Grosshesselohe passt auch an Silvester – 2007

Am Mo., 31. Dezember 2007
In diesem Jahr geht es für den Jahreswechsel zu Bärbel und Ernst Fischer in die Wettersteinstrasse in Grosshesselohe. Fischers sind / waren früher enge Golffreunde von Vogls und Hellmanns, wobei Thomas und Eva die beiden schon aus frühen Windsurfer Jahren auf Sardinien kennen. Ernst war ehemals ein IBM Kundenberater, ist bereits länger pensioniert, jedoch immer noch umtriebig. Die letzten Jahren engagierte er sich als Marshall und Platzwart im Golfclub St. Eurach, wodurch er sich allerdings nicht nur Freunde machte. Alles ganz egal ... damals feiern wir lustig Silvester, essen und trinken gut und kommen irgendwie auch wieder mit dem Taxi aus dem Isartal nach Hause. Die Gemeinden Grosshesselohe und Pullach im Süden München verfügen übrigens über zwei spektakuläre Gebäudeareale, die der Mehrheit wohl nicht zwingend bekannt seien dürften. Zum einen die Villa Bellemaison in Höllriegelskreuth, einem Ortsteil der Gemeinde Pullach im Isartal im Landkreis München. Sie wurde 1908 für den Dichter Carl Sternheim (1878–1942) errichtet. Damals wohnte Sternheim mit seiner Frau Thea in Pullach. Die für ihn am Höllriegelskreuther Isarhochufer errichtete Villa Bellemaison gehört zu den bedeutendsten Denkmälern auf dem Gemeindegebiet. In der weiteren Historie des Gebäudes spiegelt sich die politische und kulturelle Geschichte Deutschlands im 20. Jahrhundert. Gegen Ende des Kaiserreichs war die Villa Treffpunkt von Künstlern und Literaten, nach der Novemberrevolution wurde sie von einem entthronten Fürsten erworben. Von der Bombardierung der benachbarten Industrieanlagen verschont und vor späteren Abrissplänen bewahrt, dient Bellemaison heute als Firmensitz. Spannend ist auch die Geschichte dieses Gebäudekomplexes. Auftraggeber und Bauherr war Martin Bormann, seinerzeit Leiter des Stabes des Stellvertreters des Führers, der Pullach als Ort für eine Mustersiedlung auswählte. 1938 zogen hier die ersten Bewohner ein. Die Modellsiedlung bestand aus Ein- und Zweifamilienhäusern, die auf das zentral gelegene Stabsleitergebäude hin ausgerichtet waren. Die einzelnen schlichten Gebäude mit Walmdächern hatten streng gegliederte Fassaden mit außenputzbündig eingelassenen Sprossenfenstern einschließlich innenliegender Klappläden. Als architektonisches Vorbild galt Goethes Gartenhaus in Weimar, das für die Nationalsozialisten das spitzgiebelige Ideal des deutschen Heims war. Es handelte sich hier um eine Modellsiedlung, entsprechend der nationalsozialistischen Ideologie der Volksgemeinschaft. Aufgenommen wurden „arische“, politisch zuverlässige Familien mit mindestens zwei Kindern. Bravo ...
Mit dabei waren
  • Bärbel & Ernst Fischer, Nina & Herbert Vogl, Eva & Thomas Hellmann, Annette & Michael Kamm
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Magnifica Patria an der Limonen Riviera – Runder Geburtstag im Casino von Gardone – 2007

Von Fr., 5. Oktober 2007 bis Mo., 8. Oktober 2007
Nach dem Ende des diesjährigen Oktoberfests in München und kurz vor der Veranstaltung zum 100jährigen Bestehen des KaDeWe in Berlin sind Annette und ich zum 50. Geburtstag von Klaus Schneider eingeladen. Für das in Gardone-Riviera stattfindende Fest fahren wir für ein verlängertes Wochenende an den Gardasee und wohnen im Hotel Bellerive in Salò. Klaus feiert im großem Stil mit vielen Freunden und Familie im Ristorante Casino von Alberto Forneller seinen runden Geburtstag. Das Ristorante Casino steht für Feiern und Genießen in besonders schöner Atmosphäre. Im Sommer auf der herrlichen Terrasse über dem Gardasee und im Winter im gemütlichen familiär eingerichteten Restaurant ... dem einstigen Spielsalon des Casinos. Die Küche bietet Ihnen internationale und besonders regionale Speisen. Viel Wert legt der Küchenchef auf den Einkauf der Ware. Ob Fleisch, Fisch oder Gemüse – immer tagesfrisch! Je nach Saison ändert sich das Speisenangebot – was der Markt gerade bietet. Die Spezialitäten des Restaurants sind Fische aus See und Meer, wunderbar zubereitet von unserem Chefkoch. Nudeln und Süßspeisen sind, bis auf ganz wenige Ausnahmen, hausgemacht. Zu einem guten Essen gehört natürlich auch ein „guter Tropfen“. Der Weinkeller bietet Ihnen überwiegend Weine aus der Region. Ob Rot, Weiß oder Rose´- es sind die Besten von den bekannten Winzern. Auch ein französischer Champagner oder ein hervorragender Prosecco von Franciacorta wird angeboten. Genießen Sie nach dem Essen einen Dessertwein, einen auserlesenen Grappa oder eine gute Zigarre – diese natürlich bei herrlichem Wetter auf der Terrasse. Gardone Riviera ist eine italienische Gemeinde am Westufer des Gardasees mit 2608 Einwohnern. Der Ort liegt wenige Kilometer nördlich von Salò und ist seit 2017 Mitglied der Vereinigung der schönsten Orte Italiens. Gardone besteht aus den Ortsteilen Gardone Sotto, Gardone Sopra, Fasano Sotto und Fasano Sopra. Die Hügel, die das Dorf umschließen, sorgen für ein mildes Mikroklima, in dem sich mitteleuropäische und mediterrane Vegetation wie Zitruspflanzen, Zypressen und Agaven abwechseln. In der Gemeinde gibt es zahlreiche Parks und Gärten. Gardone liegt auf der westlichen Seite des Gardasees. Mit den Gemeinden Limone sul Garda, Tremosine, Tignale, Gargnano, Toscolano-Maderno, Magasa und Salò bildet Gardone die Riviera dei Limoni. Von 1337 bis 1797 gehörte Gardone Riviera zur „Magnifica Patria“ mit dem Regierungssitz Salò. Ende des 19. Jahrhunderts wurde Gardone Riviera ein Kurort. Deutsche Ärzte wie Ludwig Rohden empfahlen den Ort, der früher Hildebrandsburg hieß, wegen der therapeutischen Eigenschaften seines Klimas besonders für längere Aufenthalte. Aus diesem Grund wollte der Österreicher Ludwig Wimmer das erste größere Hotel am See bauen. Als er im Jahr 1881 Bürgermeister Gardones wurde, fing er an, für die Gemeinde erfolgreich zu werben. Innerhalb von wenigen Jahren wurde es zu einem Kurort. Zahlreiche deutsche Komponisten und Schriftsteller hatten in Gardone in dieser Zeit ihren Zweitwohnsitz, so Paul Heyse, Ludwig Neuhoff und Paul Königer. Im Jahr 1900 erhielt Gardone Bahnanschluss an die Straßenbahnstrecke Brescia–Salò–Gargnano. Bereits 1934 wurde die Strecke endgültig stillgelegt. Von 1921 bis 1938 lebte Gabriele d’Annunzio in Gardone in seinem weitläufigen Anwesen Vittoriale degli italiani, in dem sich auch seine monumentale Grabstätte befindet. Während der Zeit der Italienischen Sozialrepublik waren die großen Hotels und Villen Sitz von Kommandostellen, Botschaften und Lazaretten. Unter anderem lag im Ortsteil Fasano das Büro des „höchsten SS- und Polizeiführers“ in Italien Karl Wolff, der einer der einflussreichsten Männer der deutschen Besatzungstruppen in Italien nach dem Waffenstillstand von Cassibile war.
Mit dabei waren
  • Birgit, Conny, Sebastian, Philipp & Klaus Schneider, Astrid & Michael Eidenmüller, Heike & Charlie Hornberger sowie Annette & Michael Kamm
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Herrliches Licht im ursprünglichen Moos – Geburtstagsfeier von Ulrike Schall-Riaucour in Dachau – 1992

Von Sa., 25. April 1992 bis So., 26. April 1992
Meine Schwester Ulrike wird 30 und sie feiert ihren runden Geburtstag im damaligen Haus in Dachau, in dem auch ihr Ehemann Adam aufgewachsen ist. Zwar liegt das Anwesen an der stark befahrenen Münchner Strasse, jedoch ist es hinten raus durch den großen Garten dennoch idyllisch und ruhig. Dachau ist meines Erachtens als Stadt unterschätzt und wird zu schnell mit dem Dachauer Konzentrationslager in einem Satz genannt. Vielleicht nicht vielen bekannt ist die Künstlerkolonie Dachau. Das stimmungsvolle Moos mit seinen wechselnden Lichtverhältnissen bot der zu Beginn des 19. Jahrhunderts aufkommenden Landschafts- und Freilichtmalerei eine Fülle lohnender Motive. Nicht zuletzt begünstigt durch seine Lage vor den Toren Münchens wurde Dachau zum beliebten Treffpunkt der Münchner Landschaftsmalerinnen und -maler. Anziehungspunkte waren die günstigeren Ateliermieten sowie eine überreiche Fülle an Motiven: malerische Stadtansichten, idyllische Dörfer wie Etzenhausen und Haimhausen im direkten Umfeld sowie die weitläufige ursprüngliche Mooslandschaft. Bereits ab 1805 kamen vereinzelt Künstler in den Ort, so zum Beispiel Carl Spitzweg, der ab 1850 für mehrere Jahre in Dachau weilte und sein berühmtes Bild 'Der Bücherwurm' im Schloss Dachau malte. Die Künstlerkolonie Dachau bildete sich dann ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Vor allem ab 1875 drängten bedeutende deutsche Maler in die Stadt, um sich hier von Menschen und Landschaft inspirieren zu lassen und sich mehrere Monate oder Jahre niederzulassen. Dies waren unter anderem Ludwig Dill, Adolf Hölzel und Arthur Langhammer, denen die Stadt teilweise günstige Wohnungen und Arbeitsräume zur Verfügung stellte. Dachau wurde nun deutschlandweit als Malerkolonie bekannt. Neben Worpswede stellt Dachau die bedeutendste Künstlerkolonie in Deutschland dar. Weitere Künstler die hier gearbeitet haben waren Max Liebermann, Lovis Corinth, Emil Nolde, Hermann Stockmann, Ignatius Taschner,  Hans von Hayek, Carl Thiemann, August Pfaltz,  Paula Wimmer, Walther Klemm. Sicher hat dies auch meine Schwester inspiriert künstlerisch tätig zu werden ... zumindest was die Organisation ihrer Geburtstagsfeier anging. Diese war extrem nett und lustig und es gab köstliches Essen und ausgezeichnete Getränke.
Mit dabei waren
  • Ulrike & Adam Schall-Riaucour, Carolina & Michael Kamm
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Parzenbichl mit Schicksalsgöttinen – North Sails Weihnachtsfeier auf der Ilkahöhe – 1988

Am Di., 20. Dezember 1988
In meinem ersten Jahr bei der North Sails habe ich sehr viel erlebt und zum Glück auch einiges in die richtige Richtung bewegt. So hatten wir zum Ende des Jahres auch noch die finanziellen Mittel all unsere Mitarbeiter zu einer schönen gemeinsamen Weihnachtsfeier einzuladen. Als Location haben wir die Ilkahöhe ausgesucht. Es gibt nur wenige oder überhaupt keine anderen Orte am Starnberger See, die einen so unvergleichbaren Panoramablick auf den Starnberger See ermöglichen, wie dieser Platz oberhalb von Tutzing. Benannt ist die Ilkahöhe nach der Adligen Anna Maria Juliane Helene genannt “Ilka” von Wrede, die 1838 in Tutzing geboren wurde und für ihr herausragendes Engagement bei der Pflege verwundeter Soldaten des Deutsch-Französischen Krieges ausgezeichnet wurde. Zuvor hieß die Erhebung “Parzenbichl”, in Anlehnung an drei antike Schicksalsgöttinnen. Antik wird es auch an einer ehemaligen Tempelstätte, von der heute lediglich eine kleine Schautafel zeugt: Zu Ehren des Verlagsbuchhändlers Georg Eduard von Hallberger, der ein Schloss in Tutzing besass und im Alter von nur 58 Jahren verstarb, errichtete seine Tochter jenes Denkmal auf der Ilkahöhe mit einer Bronzestatue des Vaters. Der Tempel wurde jedoch in den 1970er-Jahren abgerissen, nachdem er bereits stark beschädigt war. Mit Liebe hat man das ehemalige Forsthaus frisch, modern und wertig gestaltet - von Stube über Bistro-Stil bis Wintergarten-Flair. Es gibt saisonale Küche mit mediterran-internationalen Einflüssen sowie regionalen Klassikern. Idyllisch die erhöhte Lage mit Seeblick - da lockt natürlich die Terrasse! Bei einer Weihnachtsfeier ist das natürlich nicht die erste Option. Dafür sieht man am Ufer des Starnberger Sees stimmungsvolle Lichter blitzen. Unsere Weihnachtsfeier war so schön und stimmungsvoll, daß ich mich im April des Folgejahres auch dazu entschieden habe an selber Stelle meine Hochzeit mit Carolina zu feiern.
Mit dabei waren
  • North Sails Team mit Michael Plank & Michael Kamm
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Spritz Aperol in der Via Panoramica – Compleanno in Gardone – 2011

Am Fr., 3. Juni 2011
"Gesundheit und ein heit'rer Sinn führen leicht durch's Leben hin." Theodor Fontane gibt das Motto vor. Bei einem Abendessen anlässlich meines Geburtstags in Gardone im Kreise der üblichen Verdächtigen feiern wir mein Älterwerden leicht und heiter und später leicht beschwingt. Bei schönem Wetter und in bester Gesellschaft war es wieder einmal ein herrlicher Abend!
Mit dabei waren
  • Dierk & Michaela Thomas, Nina & Herbert Vogl, Marion & Kurt Goldstein, Uschi & Karl Pohler, Nani & Jürgen Schunda, Eva & Thomas Hellmann, Barbara Hartmann sowie Annette & Michael Kamm
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Men of the Year – GQ Event im Prinzregententheater – 2007

Am Do., 25. Oktober 2007
Großer Andrang am roten Teppich vor dem Münchener Prinzregententheater: Das Männermagazin "GQ Gentlemen's Quarterly" kürte traditionell die "Männer des Jahres". Und zur Gala 2007 war ein besonders großes Aufgebot internationaler Stars und Promis an die Isar gereist - von Donatella Versace bis Armin Mueller-Stahl. Der Shuttle-Service war der Bedeutung des Publikums angemessen edel. Die britische Traditionsmarke Land Rover sorgte mit mehr als zwei Dutzend hochwertigen Offroadern für einen adäquaten Transport der VIPs. Nicht Hollywoodstars wie Brad Pitt oder Leo di Caprio machten das Rennen. Bei den "GQ-Awards" gehörten Herren mit lichtem Haupthaar wie Schauspieler Jürgen Vogel zu den "Männern des Jahres". Sogar eine Frau ist unter den Preisträgern... Bereits zum neunten Mal veranstaltete das Männermagazin GQ seinen groß in Szene gesetzten und an Sponsoren reichen Preisregen. Auszeichnungen wurden in insgesamt elf Kategorien vergeben. Bevor auf der Bühne des Prinzregententheaters mit Live-Musik von Sophie Ellis-Bextor und Mousse T. gefeiert werden durfte, wurden außerdem geehrt: Fiat-Erbe Lapo Elkann (Bester Stil), Schauspieler Kostja Ullmann (Shootingstar) und der Umweltaktivist David de Rothschild für sein Engagement. "Ihr habt alle die Macht, etwas zu verändern", rief er ins Publikum. Zu den prominenten Gästen und Laudatoren des Abends zählten die Schauspielerin Diane Kruger, Topmodel Tatjana Patitz, Schauspieler Clemens Schick, Designer Michael Michalsky und der britische Kunsthändler und Ex-Verlobte von Claudia Schiffer, Tim Jefferies. Im Gegensatz zu Donatella Versace oder Hamilton, die sofort nach Ende der Veranstaltung nicht mehr zu sehen waren, blieb Josh Hartnett noch länger, unterhielt sich mit Kollegin Kruger und posierte mit Fans für Fotos. Das Motto hatte er zuvor vorgegeben: "Es ist mein zweites Mal in München und ich habe nur einen Tag. Also lasst uns Spaß haben heute Nacht." Und das hatten auch wir! Reichlich!
Mit dabei waren
  • Condé Nast als Gastgeber, Annette und Michael Kamm
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Heller Grillen in Unterhaching – Innovationen und Trends im Münchner Umland – 2007

Am Fr., 29. Juni 2007
Ein lustiger Grillabend bei Stephan und Susanne Heller in Unterhaching. Stephan ist seit vielen Jahren ein besonders umtriebiger Geschäftspartner mit seiner "Heller & Partner" Werbeagentur mit Sitz in der Bogenhausener Possartstrasse. Das Ehepaar Heller sind sehr großzügige und immer amüsante Gastgeber und zudem hervorragend vernetzt mit Wirtschaft und Politik. An diesem Abend mit von der Partie sind Eva und Thomas Hellmann und ein weiteres Ehepaar. Hellers wohnen aus unserer Sicht auf dem Land, denn Unterhaching war biis zum Jahr 1900 ein reines Bauerndorf. Grundherren waren bis zur Säkularisation in 1803 - wie fast überall in Altbayern - Klöster, Kirchen und Bischöfe. Bis dahin war der Landrichter in Wolfratshausen der Chef im Ring und entsprechende Obrigkeit. Erst anschließend wurde Unterhaching dem Bezirksamt München zugeordnet. Die Klöster Tegernsee und Schäftlarn hatten wirtschaftlich eine große Bedeutung, weshalb das Gemeindewappen auch aus dem Abtstab des Klosters Schäftlarn und dem grünen Seeblatt aus dem Klosterwappen von Tegernsee besteht. Das älteste Gebäude ist die um 1310 erbaute Dorfkirche St. Korbinian. Mit dem Anschluss an das Bahnnetz und dem Bau des Wasserwerks ab der letzten Jahrhundertwende begann die Besiedlung und die Strukturveränderung vom Bauerndorf zu einer Wohngemeinde. Unterhaching ist heute eine der größten von insgesamt 29 Gemeinden im Landkreis München und für uns der Ort eines interessanten Austauschs über beherrschende weltpolitische Themen
Mit dabei waren
  • Stephan und Susanne Heller, Eva und Thomas Hellmann sowie Annette und Michael Kamm
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Fisch oder Fleich am Lungolago – Qual der Wahl im Ristorante Biagioni in Salò – 2023

Am Mo., 2. Januar 2023
Mit Eva und Franz Bauer treffen wir uns zum Start ins neue Jahr zum Abendessen im Ristorante Biagioni in Salò. Das Lokal hat im Sommer 2022 am Platz vor der Dampferanlagestelle beim ehemaligen Hotel Metropole neu eröffnet. Das Biagioni bietet zwei verschiedene Toprestaurants für Fleisch- und Fisch-Liebhaber. Das schöne Ambiente des Fleisch-Restaurants mit seiner eleganten Einrichtung lässt auch geschmacklich keine Wünsche offen. Top Service und Top Qualität. Um die Ecke gibt es neben dem Biagioni Bistrot für Fleichliebhaber auch noch ein Lokal für Fischliebhaber, was ebenfalls ein elegantes Restaurant an der Uferpromenade in Salo ist. Die Fischgerichte sind alle sehr lecker und auch eine Augenweide. Die Küche ist also nur zu empfehlen. Die Bedienung könnte eventuell etwas verbindlicher sein und die Musik einem Restaurant angepasst werden und die Menukarten so gebunden sein, dass man alles lesen kann. Darüberhinaus immer Wein per Flasche bestellen, da Wein per Glas eher dürftig eingeschenkt wird. Aber insgesamt sehr empfehlenswert! Abseits der touristischen Pizza Lokalitäten ist es ein Restaurant in Salò, das im Service, den Speisen und dem Ambiente direkt am See seines gleichen in Salo sucht. Und auch die Weinkarte ist sehr umfangreich. Die Preise sind für die Qualität angemessen allerdings nichts für Billigesser. Ein Genuss für Augen und Gaumen. Sowohl der Besitzer, als auch das Personal sind sehr freundlich. Im Fischlokal wurde bei einem sehr zuvorkommenden Service ein hervorragendes Essen serviert. Risotto mit roten Gamberi und zarter Octopus vom Grill, tolle Häppchen vorneweg vom Haus, ein ungewöhnlich vielfältiger Brotkorb und zum Abschluss ein sehr guter Espresso. Das wird sicher ein neuer "Place to be" in unserer Ecke am Gardasee
Mit dabei waren
  • Eva & Franz Bauer, Annette & Michael Kamm
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Mitgliederversammlung des Deutschen Mode Instituts in Berlin – EMI Event im China Club im Adlon – 2005

Von Do., 3. November 2005 bis Fr., 4. November 2005
Anfang November bin ich im Rahmen eines Aigner Shop Besuchs am Kurfürstendamm sowie der Mitgliederversammlung des Deutschen Mode Instituts in Berlin und zudem zur EMI Konferenz eingeladen. Der China Club Berlin ist ein Refugium über den Dächern Berlins, ein diskreter Rückzugsort und Begegnungsstätte zugleich für die Mitglieder. Schon mit dem ersten Schritt in den Club beginnt die Reise: Wie durch den Blick in ein Kaleidoskop führen die bunten Glaspaneele in eine Welt, die das Gefühl glamouröser chinesischer Metropolen der Zwanzigerjahre und europäischer Salons zum Leben erweckt. Mit akribischer Sorgfalt haben Initiatorin Anne Maria Jagdfeld und Interior Designer Richard Blight jedes einzelne Detail ausgewählt, um eine einzigartige Atmosphäre zu schaffen, die historische Mondänität der Belle Époque mit der Lebendigkeit der Moderne verbindet. Das Interieur wurde eigens für den Club entworfen; von ihren zahlreichen Reisen in den Fernen Osten hat Anne Maria Jagdfeld kostbare Schätze zusammengetragen: zeitgenössische Kunst, Porzellan aus der Ming-Dynastie, Skulpturen aus der Han-Dynastie und Möbel aus dem 19. Jahrhundert, aber auch Objekte anderer Epochen, die den Räumlichkeiten des Clubs ihre einzigartige Signatur verleihen. Im Restaurant MEDINIS überzeugt der Mailänder Simone Suardi mit einer klassischen italienischen Küche – saisonal und hausgemacht. Als Meister seiner Zunft gelingt es ihm, mit Leidenschaft und großer technischer Perfektion geschmackliche Kreationen mit Betonung der Grundaromen zuzubereiten. Dabei setzt er auf beste Zutaten in Bio-Qualität. Fisch und Garnelen stammen aus Wildfang – Fleisch und Geflügel bezieht er aus artgerechter Haltung vom Biohof Gut Vorder Bollhagen an der mecklenburgischen Ostseeküste, genau wie Gemüse, Kartoffeln und Eier. Der China Club Berlin bietet seinen Mitgliedern und Gästen den angemessenen, stilvollen Rahmen für jeden besonderen Anlass. Ob repräsentativer Firmenempfang, Familienfeiern oder ein romantisches Dinner zu zweit – jedem individuellen Wunsch wird die größte Aufmerksamkeit entgegengebracht. Für besondere Veranstaltungen inszeniert man die Club-Räumlichkeiten und plant das Programm mit Sorgfalt und Liebe zum Detail nach den Wünschen des Gastgebers. Ein hoch professionelles Team sorgt für ein kulinarisch-sinnliches Erlebnis mit passendem Menü, exzellenter Weinauswahl, angemessenem Unterhaltungsprogramm, geschmackvoller Dekoration und perfektem Service – kompetent und diskret.
Mit dabei waren
  • Sven Thierhoff, DMI Team & Michael Kamm
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Orientalische Exotik ohne Fernost-Kitsch – Geburtstagsfeier in der Ismaningerstraße – 2016

Am Sa., 3. Dezember 2016
Zu ihrem 50. Geburtstag lädt Annette ihre Schwester Nani samt Familie sowie Nina und Herbert Vogl zu einem schönen Abendessen ein. Praktischerweise gehen wir von uns aus quasi um die Ecke in das asiatische Restaurant Chuchin in der Ismaninger Straße und haben dort das Separee reserviert. Selbst kam ich zu diesem Anlass fürs Wochenende von meinem Job bei der CBR in Hannover nach München und hatte in der Folgewoche auch noch meine eigene Sympatex Abschiedsveranstaltung im Restaurant Daherkomma in der selben Straße. Das umtriebige Gastronomenpaar Anh Thu und Hieu Tran - er war bereits mit mir im Internat in Neubeuern - hat mit dem Chuchin in Bogenhausen einen weiteren Vietnamesen eröffnet, dessen Besuch durchaus lohnt. Als die französischen Kolonialherren endlich aus dem Land geworfen waren, hinterließen sie Vietnam Krieg, Zerstörung und sonst nicht viel. Sogar kulinarisch war der nachhaltigste Eindruck, der von der küchenstolzen Grande Nation in Südostasien blieb, eher bescheiden: Baguette bestrichen mit Leberwurst, als Bánh Mi Pâté noch heute an nahezu jeder Straßenecke Saigons günstig zu haben. Haute Cuisine nach Art der Eroberer dagegen konnte den Vietnamesen gestohlen bleiben. Feine, raffinierte Garkunst hatten sie ja selber, vor allem kultiviert in den Hofküchen der Kaiserstadt Hué, aber auch weit darüber hinaus. Im fernen Europa dagegen muss sich die Erkenntnis erst noch durchsetzen, das Cuisine à l'Indochine mehr ist als billiges Streetfood aus den Garküchen-Woks der Backpacker-Enklaven. Das Chuchin ist eines von immerhin vier Lokalen, mit denen Anh Thu und Hieu Tran auch die Münchner davon überzeugen möchte, ziemlich erfolgreich offenbar. Damit sind sie nun in Bogenhausen angekommen, 200 Meter Luftlinie nur vom Käfer, dem kulinarischen Tempel jener spezifischen Münchner Mischung aus Geld, Glitzer und Gediegenheit. Und, ja, ein bisschen scheint das abzufärben. Das Chuchin, obwohl sehr ähnlich wie die Schwabinger Schwesterlokale Anh Thu und Cochinchina, ist bereits bemerkenswert Bogenhausen - sogar für Bogenhausen. Der Nachkriegsbau mag von außen vor den jugendstilhaften Prachtfassaden gegenüber arg unauffällig aussehen. Aber drinnen wirkt schon erstaunlich, was sich aus einem niedrigen, verwinkelten Gastraum so machen lässt. Viele Pflanzen stehen herum, in bunten Blumenmustern bemalte, dramatisch ausgeleuchtete Paravent-Paneele schmücken die Wände, die floralen Motive finden sich auf den zum Sitzen an den Tischen erstaunlich geeigneten Sofas wieder und in den hölzernen Raumteilern, die gemütliche Nischen und Separées abtrennen. Von Kolonialnostalgie geprägte Europäer mögen einen Hauch orientalischer Exotik verspüren, doch alles ist erfreulich frei von Fernost-Kitsch.
Mit dabei waren
  • Nani, Jürgen, Katharina, Anna-Lena und Johanna Schunda, Nico Senger, Nina und Herbert Vogl, Andrea Bilger, Annette & Michael kamm
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Good Neighborhood an der Zitronen Riviera – Relations zwischen Piovere & Salò – 2023

Von Fr., 30. Juni 2023 bis Mo., 3. Juli 2023
Am letzten Tag des Monats Juni kommen Birgid und Will Lieser kurt entschlossen von Garmisch an den Gardasee, um sich in der Via Seminario in Salò eine zum Verkauf stehende Wohnung anzusehen. Wir nutzen das Treffen für ein besonders nettes gemeinsamens Abendessen bei Gabriele Terzi im Baia d´Oro in Gargnano. Liesers müssen direkt nach der Wohnungsbesichtigung wieder heim nach Garmisch, da es im Anschluß für die beiden zur Examensfeier ihres Sohnes nach Rotterdam geht. Annette und ich sind am Samstag bei Susanne und Mathias zum Grillen in San Felice eingeladen und meine berufstätige Gattin fährt noch am Sonntag Abend nach München, von wo aus sie am Montag zu einem Kundenevent nach Sylt weiterreist. Ich besuche mit Tati und Ginger meinen Bruder Thomas in seiner Wohnung in Piovere, wo er einige Tage mit Maxl - dem Dackelwelpe seiner Tocher Donata - verbringt. Ein Abstecher nach Piovere ist wie eine Reise in eine andere Welt. Piovere – ein verträumter Ort mit gerade einmal 190 Einwohnern – hat sich seinen urtümlichen Charakter bis heute bewahrt und genau dieses Ambiente zeichnet dieses Dorf aus. Die Zentren in Tignale wie der Hauptort Gardola sind einige Kilometer von Piovere entfernt. Obwohl sich diese Distanz dennoch nur auf wenige Kilometer beläuft, liegen für viele Urlauber Welten zwischen dem friedlichen Piovere und wesentlich quirligeren Orten der Region. Aber genau diese Harmonie, diese Ruhe und dieser Friede verleihen Piovere seinen Reiz. Romantiker durchqueren nahe Piovere eine idyllisch gelegene Schlucht, an der ein Wasserfall in die Tiefe stürzt. Der Wildbach Vione verbindet die Ortsteile Piovere und Aer und lädt seine Gäste sogar dazu ein, sich nach einer Wanderung im Wasser zu erfrischen. Weitere Wanderwege enden an urigen Restaurants. Lieben Urlauber die Herausforderung, sollten Sie sich ab Piovere auf eine Wanderung ins verschlafene Aer begeben.
Mit dabei waren
  • Birgid & Wilhelm Lieser, Susanne & Mathias Gehrckens, Thomas & Michael Kamm
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Zeltbauer im Dennenmoos – Runder Geburtstag in Lindau Bad Schachen – 1984

Am So., 6. Mai 1984
Anfang Mai sind Nici und ich zu Kurt Rossknechts runder Geburtstagsfeier im Dennenmoos in Bad Schachen am Bodensee eingeladen. Kurt wird 30 Jahre alt und feiert das mit vielen Freunden im Garten seines Hauses. Rossknechts hatten ein großes Zelt aufgebaut, denn selbst im Wonnemonat Mai kann man in unseren launischen Breitengraden dem Wetter nicht trauen. Kurt und seine Ehefrau Elke hatte ich durch das Golfspiel kennengelernt, im Golfclub Lindau Bad Schachen. Er ist Golfplatzarchitekt und mittlerweile tragen zahlreiche Plätze weltweit seine Handschrift. Unterhaltsam und humorvoll pflegt er einen großen Freundeskreis und im immer offenen Haus der Familie fühlt man sich jederzeit herzlich willkommen. Kein Wunder, dass an seinem heutigen Ehrentag so viele gekommen sind, um mit ihm zu feiern.
Mit dabei waren
  • Elke & Kurt Rossknecht sowie Nicola Schielin & Michael Kamm
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Dekoration & Möbelstoffe aus Westfalen – Showroom und Shop Eröffnung JAB in München – 2010

Am Fr., 19. März 2010
Mitte März sind Annette und ich von Philipp Keller sowie Stephan Anstoetz zu einer Feier anläßlich der Neueröffnung eines JAB Anstoetz Shops mit Showroom in der Münchner Innenstadt eingeladen. Gerne kommen wir zu dem netten Event, zumal wir den in Bielefeld lebenden Eigentümer - den ich vom Golfspielen kenne - selten sehen. Die Unternehmensgruppe JAB Anstoetz ist ein Textilverlag mit Firmensitz in Bielefeld in Nordrhein-Westfalen. Die Gesellschaft JAB Anstoetz, das Akronym steht für Josef Anstoetz Bielefeld, geht auf die Gründung eines Großhandels für Dekorations- und Möbelstoffe im Jahr 1946 durch Josef Anstoetz zurück und wurde nach und nach um verschiedene Geschäftsfelder, wie zum Beispiel 1956 durch die Polstermöbelfabrik BW Bielefelder Werkstätten erweitert. Im Jahr 1979 gründete Heinz Anstoetz in Gedenken an seinen Vater die Matthias Anstoetz Stiftung, die sich unter anderem um blinde indische Waisenmädchen kümmert. 1985 begann Ralph Anstoetz, der Sohn von Heinz Anstoetz, für die JAB Anstoetz KG zu arbeiten. Die Belegschaft belief sich zu diesem Zeitpunkt auf 935 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Seine beiden Brüder Claus und Stephan beteiligen sich nachfolgend ebenfalls an der Leitung des Unternehmens. Heinz Anstoetz verstarb 1998. Im Jahr 2010 wurden der Sportfilialist Golfhouse und 2012 die Möbelmarke Hans Kaufeld übernommen. Im Jahr 2014 belief sich der Umsatz auf 270 Millionen Euro bei 1300 Beschäftigten. Zur Zeit wird das Unternehmen von Stephan und Claus Anstoetz in der dritten Generation sowie Chris-Jacob Schminnes geleitet. In meiner Zeit bei der Etienne Aigner AG hatte ich eine mehrjährige Sponsoring Partnertschaft mit JAB ins Leben gerufen, die sich über Damen Golf Veranstaltungen positionierte. Wir reden hier von der gleichen Zielgruppe und haben daher Easy Access zu JAB. Events wie Shop Eröffnungen sind in München übrigens seit Jahren besonders of an Donnerstagen ... wie auch diesmal.
Mit dabei waren
  • Ralph Anstoetz, Philipp Keller, Annette & Michael Kamm
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Clubkultur mit Barbara – Drinks und Pizza in der Prinzregenten-Strasse 1 in München – 2005

Am Mi., 18. Mai 2005
Unsere liebe Freundin Barbara Hartmann ist bekannt für ihre ausgelassenen, lustigen und großzügigen Feiern. Gerade und besonders, wenn sie soeben wieder ein Jahr älter geworden ist. Kein Grund zum Trübsal blasen - ganz im Gegenteil! Tanzen, trinken, tafeln; und das am besten in Münchens angesagtestem Club - dem legendären P1. Das P1 gibt es schon sehr viel länger als Barbara – nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Location bereits 1949 als Club für die amerikanischen Besatzungstruppen eröffnet, damals einfachheitshalber nach der Strassenadresse am Anfang der Prinzregentenstrasse "P-One" genannt. 1984 übernahm Michael Käfer die "Disco" und der Name P1 war zum ersten Mal offiziell – nach diesem Datum feiert der Club heute auch seinen 38. Geburtstag. Damals zog das "Oansa" in den Keller vom Haus der Kunst – der Ruf des Clubs war aber auf dem absoluten Höhepunkt. Denn kein Club passte besser in das Bussi-Bussi-Monaco-Franze-München der 80er Jahre. Das P1 wird gehasst für sein Schickimicki-Image, seine knallharte Tür und seine Gäste, die immer zwischen 16 und 76 waren, was sie allerdings nicht davon abhielt miteinander rumzumachen oder sich zumindest Drinks auszugeben. Man könnte die große Altersspanne auch als Zeichen der Offenheit betrachten, wären das große Überthema nicht "Geld" gewesen. Aber das P1 wird auch gelobt – für seine gute Anlage, für die schön gelegene Location, die gute Pizza und für Oliver Kahn als Stammgast. Und in unserem Fall: für Barbaras gelungenen Party Abend! Wer sich noch einmal in die tolle Zeit des P1 zurück "beamen" lassen möchte, dem sei die großartige Ausstellung - Nachts. Clubkultur in München - ans Herz gelegt.
Mit dabei waren
  • Barbara Hartmann, Roman Sauermann, Annette & Michael Kamm
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Sommerfest im Münchner Schlachthofviertel – Dinner Meeting mit der GWP im Atlantik – 2006

Am Mi., 19. Juli 2006
Annette und ich sind Mitte Juli - und somit auch mitten im Hochsommer - von den beiden Vermarktungs-Ladies Patricia Rudigier und Ursula Haslauer im Namen der GWP media-marketing und damit der Vermarktungsorganisation der Verlagsgruppe Handelsblatt, Düsseldorf zu deren Sommerfest in München eingeladen. Die GWP media-marketing ist der größte Werbevermarkter für Wirtschafts- und meinungsbildende Medien. Die GWP zählt im TV-Bereich bislang Bloomberg Television, Discovery Channel, ARTE und terranova zu ihren Kunden. Die GWP bietet als Einziger innerhalb Deutschlands für die Ansprache ihrer anspruchsvollen Zielgruppen sämtliche Medienkanäle an: Wirtschafts- und Entscheidermagazine, Tages- und Wochenzeitungen, Online-Sites, TV-Sender, Ambient- und Inflight Communication sowie Adressvermarktung. Zum Portfolio zählen im Printbereich unter anderem das Handelsblatt, die WirtschaftsWoche, karriere, DIE ZEIT, der Berliner Tagesspiegel, die VDI nachrichten sowie Cicero - Magazin für politische Kultur. GWP betreut außerdem die Lufthansa Inflight Medien und bei den Online-Medien unter anderem Handelsblatt.com, wiwo.de, zeit.de und Tagesspiegel.de. GWP international media Service vermarktet mehr als 300 ausländische Medien. Der Abend verspricht Genuss für alle Sinne und dies im einzigartigem Ambiente in Münchens pulsierendem Dreimühlenviertel. Besondere Highlights sind Atlantik Spezialitäten wie Austern, Hummer, Langusten und Taschenkrebse aus dem hauseigenen Salzwasserbecken. Beste Zutaten, einfach und raffiniert zubereitet, für höchste Ansprüche. Es war ein wunderbarer Event mit interessanten Gästen, inspierenden Unterhaltungen und ausgezeichnetem Essen ... immer wieder gerne treffen wir uns daher auch zukünftig im Schlachthofviertel Münchens.
Mit dabei waren
  • Patricia Rudigier, Ursula Haslauer, Harald Wahls, Annette & Michael Kamm
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Ein Elefant steht im Raum – Lunch Meeting mit Daniel Terberger – 2017

Am Fr., 31. März 2017
Ende März treffe ich mich in meiner Funktion als CEO der CBR Fashion Group mit Daniel Terberger - dem Chef der KATAG - zum Mittagessen im Münchner Brenner. Ein Lokal von internationalem Format! Gekonnt und mit viel Sinn für Details wurde im Brenner die Architektur der alten höfischen Pferdehalle mit lichtdurchfluteten modernen Elementen verbunden. Das Ergebnis ist ein Sinnesrausch, der die Gäste zu beleben scheint. Im Brenner herrscht eine besondere Elektrizität, ein ständiges Wogen und Brausen. Die Münchner Medien- und Geschäftswelt ist hier gern zu Gast, aber – und das ist selten in der Stadt – niemals nur unter sich. Daniel Terberger ist der Chef des größten deutschen Handelsverbunds für Mode, der Katag. Eines der vielen Themen, die unser köstliches Mittagessen heute begleiten, ist, das der stationäre Modehandel mehr und mehr zu kämpfen hat. Da müssten dringend innovative Ideen entwickelt werden. Daniel Terberger ist da der richtige Gesprächspartner und extrem gut vernetzt. Nicht nur im Textilbusiness sondern auch in der obersten Gesellschaft ... seine Gattin ist eine Prinzessin von Bayern, mit der im entzückenden Schloß Wildenwart im Chiemgau lebt. Die Katag AG war einmal ein reiner Einkaufsverbund im Textilhandel, wie es so manche in Westdeutschland gab. Aber seit Terberger im Jahr 2001 in dritter Generation das Geschäft übernahm, haben sich die Umsatz- und Kundenzahlen mehr als verdoppelt, während zeitgleich Konkurrenten aufgaben oder in die Insolvenz schlitterten. Die Katag AG dagegen macht an 1500 Standorten gute Geschäfte. Ihre 373 Kunden erzielen einen Außenumsatz von 3,3 Milliarden Euro. Damit gehört die in der Öffentlichkeit weitgehend unbekannte Firma im europäischen Textilhandel zu den großen Tieren. Ein Elefant steht im Raum, und keiner sieht ihn. "Ja, es stimmt, der Endverbraucher kennt uns nicht", sagt Terberger. "Aber unsere Kunden tun es, und darauf kommt es an."
Mit dabei waren
  • Daniel Terberger & Michael Kamm
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Keine guten Zeiten für Sterne-Restaurants – Chef-Koch Christian Jürgens verwöhnt Martins Geburtstags-Gäste in der Maximilianstraße – 1998

Am Sa., 21. Februar 1998
Zu Martin Kühners 40. Geburtstag sind Annette und ich in das Restaurant "Am Marstall" in der Münchner Maximilianstrasse eingeladen. Der Marstall selbst - und damit die ehemalige Hofreitschule, die Marstall genannt wird, ist ein Nebengebäude der Münchner Residenz. Für das Restaurant "Am Marstall" war es ein Bilderbuchstart in der Maximilianstraße. Nach einjährigem Bestehen der erste Michelin-Stern, vom Fachblatt "Der Feinschmecker" zum "Restaurant des Jahres" gekürt, vier Bestecke im Aral-Schlemmeratlas, zwei Kochmützen und die Einstufung als eines der 20 besten Restaurants im Varta-Gourmet-Führer. Im Jahr 1996 hatte Kaffee-Erbin Bärbel Jacobs den Gourmet-Tempel im Haus Maximilianstraße 16 eröffnet. Mit hohem Anspruch entwickelte sie das Lokal zum zeitweilig zweiten Zwei-Sterne-Restaurant der Stadt, punktgleich mit dem "Tantris" von Fritz Eichbauer. Christian Jürgens erhält 1998 als Küchenchef des Restaurants „Am Marstall“ in München den ersten Michelin-Stern. "Frau Jacobs hat die letzten Jahre über alles versucht, das Restaurant zu halten. Aber sie hat Monat für Monat draufgelegt. Jetzt mag sie nicht mehr", sagt Lechner. "Es sind keine guten Zeiten für Sterne-Restaurants, auch in München nicht. Die Gäste werden weniger und die wenigen knausern", so Gastro-Kritikerin Bettina Bartz im "Geo Special München". "Sogar die Leute, die Geld haben, geben es nicht mehr aus", bestätigt Manuel Lechner: "Die Krise hat uns spürbare Umsatzeinbrüche beschert." Im Moment wird viel geklagt, sagt Claudia Eilers, Chefredakteurin des Magazins "DelikatEssen". "Ich bin mir sicher, dass auch die richtig teuren Restaurants die Auswirkungen der wirtschaftlichen Situation zu spüren bekommen." Das war damals in der Asienkrise - einem wirtschaftlichen Einbruch, der sich gewaschen hatte. Wir haben es als Martins Gäste nicht wirklich mit bekommen, sondern ausgezeichnet gegessen und uns zudem prima unterhalten. Solche Geburtstage feiern wir gerne mit.
Mit dabei waren
  • Eva & Martin Kühner, Annette & Michael Kamm
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Modewoche in Paris – Haute Couture mit Udo Edling – 2008

Am Do., 3. Juli 2008
Während meiner Zeit bei Aigner hatte ich mit dem Creativ Director Johann Stockhammer ziemlich lange eine sehr konstante Größe im Team. Johann kam als diplomatischer Kreativer auch mit anspruchsvollen Charakteren wie Madeleine Häse und anderen Accessoires Designern gut klar. Im Jahr 2006 folgte allerdings die Trennung von Madeleine und im Jahr drauf wurde Johann als Professor an die Fashion Hochschule in Pforzheim berufen. Eine für ihn ideale Aufgabe. Als Ersatz habe ich über die in Mailand und Paris ansässige Personalberatung Sterling den aus Siebenbürgen stammenden Udo Edling verpflichtet. Er blieb mir bis heute ein vertrauter befreundeter Mitarbeiter, der immer noch in Frankreich lebt. So wird Udo auch - als in Paris lebender Designer - im Juli als eingeladenes Mitglied der Chambre Syndicale de la Couture eine Kollektion im Rahmen der Haute Couture-Woche in Paris zeigen. Sein Name steht zum ersten Mal auf der Liste der Pariser Schneider-Innung – neben 17 weiteren neuen Talenten, die in den vergangenen Saisons zu den Couturiers gestoßen sind. Der deutsche Jung-Designer mit rumänischen Wurzeln wird anstelle von Maß-Modellen eine kleine Kollektion Luxus-Prêt-à-porter präsentieren. » Udo Edling war zudem der neue Art Director bei Aigner, da er bei unserem Münchner Lederspezialisten Etienne Aigner nach acht Jahren den Designer Johann Stockhammer ablöste. Neben den eng getakteten Prèt-à-porter-Modenschauen hat Paris jedoch noch weitere Höhepunkte zu bieten: Zahlreiche Modemessen, rauschende After-Show-Feiern und Runways für Herrenmode werden noch zusätzlich gekrönt von den legendären Haute Couture Schauen, auf denen ausgewählte Couturiers handgefertigte Kunstwerke der Schneiderei auf exquisiten Défilés zeigen. Paris ist nicht nur die Stadt der Liebe, sondern auch die Hauptstadt der internationalen Fashionwelt. In Paris ist Mode überall: Auf der Straße, in den Boutiquen, auf den Laufstegen und in den Museen. Jedes Jahr werden auf den internationalen Modewochen die neuesten Kollektionen der Top-Designer vorgestellt. Die Modewoche in Paris gilt als die wichtigste der vier großen Fashion Weeks, neben New York, Mailand und London.

Guido al Duomo – Antipasto und Fisch im Schatten des Doms – Accidental Meetings in München – 2019

Am Mi., 17. April 2019
Für Manfred Graeff ist das Restaurant von Guido seit vielen Jahren wie sein Wohnzimmer. Das liegt natürlich auch daran, daß er während seiner beruflichen Bankkarriere nie weiter als 500 Meter vom Lokal weg gearbeitet hat. Daher war es für Manfred immer ein nahezu perfekter Ort für ein Lunchmeeting. Direkt an der Liebfrauenkirche gelegen, kommt man bei Guido in ungezwungener Atmosphäre in den Genuss mediterraner Köstlichkeiten. In dem kleinen, aber feinen Ristorante geht es lebhaft zu und im Sommer sitzt man im Schatten des Doms an einem der lebendigsten Plätze der Stadt. Auch heute treffe ich mich hier mit Manfred zu einem privaten Austausch. Die Speisekarte, die als kleine Kreidetafel von Tisch zu Tisch wandert, bietet eine köstliche Auswahl an Antipasti, Pasta sowie Fisch- und Fleischgerichten ­– dazu hält die Küche neben Klassikern auch immer tagesaktuelle Besonderheiten bereit. Guidos - Namensgeber und Besitzer des kleinen und feinen Restaurants - Leidenschaft lagert zwei Türen weiter. Von dort finden viele leckere Tropfen ihren Weg ins Restaurant – darunter auch exklusive Raritäten für kundige Weinliebhaber. Dieser Ort ist eine Empfehlung von Deutschlands erster Sommelière Paula Bosch. Das Wort Restaurant ist eine Substantivierung aus französisch restaurer („sich erholen, stärken, erquicken“), was auf lateinisch restaurare („wiederherstellen, erneuern“) zurückgeht. Und aufs beste erstärkt nehmen wir beide nach dem Lunch wieder die Geschäfte auf und freuen uns auf den nächsten gemeinsamen Besuch an diesem so bewährten Plätzchen
Mit dabei waren
  • Manfred Graeff, Thomas & Helmut Uder, Monika Nöthling (Weiß) und Michael Kamm
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Abendessen für Strohwitwer – Einladung nach Ebenhausen im Isartal – 2021

Am Mi., 17. Februar 2021
Während Annette im Rahmen ihres Eingriffs im Klinikum Grosshadern liegt, bin ich von Simone und Michael Hoesch zum Abendessen nach Ebenhausen eingeladen. Eine schöne Gelegenheit um sich endlich wieder einmal auszutauschen, da wir uns durch die Corona Phase, jeweils eigene Reisetätigkeiten und die Entfernung von der Möhlstrasse in die Zellerstrasse nicht so oft sehen können. Ebenhausen ist ein Ortsteil der oberbayerischen Gemeinde Schäftlarn im Landkreis München und wurde urkundlich erstmals 1130 unter dem Namen Emmenhusen erwähnt. Bis 2001 war Ebenhausen Sitz der Stiftung Wissenschaft und Politik, die seither in Berlin residiert. Von 1826 bis 1861 fand in Ebenhausen jährlich ein Fest zu Ehren des schwedischen Naturforschers Carl von Linné statt. Initiiert wurde die Tradition durch Carl Friedrich Philipp von Martius, den Gründer des botanischen Gartens in München, der zusammen mit Kollegen und Studenten in jedem Sommer einen Ausflug ins Isartal unternahm. Linné zu Ehren wurde von der Festgesellschaft 1828 ein Baum gepflanzt. Ebenhausen liegt an der Bundesstraße 11, die von München nach Innsbruck führt. Der Ort verfügt über einen eigenen S-Bahnhof wodurch Wolfratshausen, München und Kreuzstraße miteinander verbunden sind. Der Bahnhof wurde für die historische Isartalbahn zwischen München und Bichl eingerichtet. In Ebenhausen ist das ehemalige, 1934 erbaute Postamt als Sehenswürdigkeit besonders erwähnenswert, ein Beispiel des Neuen Bauens in Bayern, dessen ursprüngliche Gestaltung nach umfangreichen Umbauarbeiten kaum noch zu erkennen ist. Sehenswert ist auch der Gasthof zur Post, von dem behauptet wird, dass Goethe dort auf seiner Reise nach Italien übernachtet haben soll. Im nahe gelegenen Naturschutz-Gebiet Pupplinger Au und damit den Isarauen zwischen Schäftlarn und Bad Tölz fliesst die Loisach in die Isar. Die Wiege des Alpenflusses liegt dabei noch in Tirol. Wolfratshausen ist dabei die historische Flößerstadt an Loisach und Isar. Und in der Region bieten sich wunderbare Wanderungen entlang der beiden Flüsse an. Hoeschs wohnen in ihrem großzügigen Anwesen in der Zeller Straße, wobei auf dem Friedhof der Katholischen Kirche St. Michael in Zell die Schauspielerin und Puppenmacherin Käthe Kruse, ihre Tochter Maria Kruse, sowie der Schauspieler Karl Lieffen und die Schauspielerin Ingeborg Lapsien bestattet sind. Seit März 2021 ist auf dem Friedhof eine Gedenktafel für die im Jahr 1919 im Kloster Schäftlarn ermordeten Spartakisten zu finden. Eine erste Erinnerungstafel verschwand mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten.
Mit dabei waren
  • Simone & Michael Hoesch, Michael Kamm
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Paolo Conte live on Stage – Konzert im Vittoriale in Gardone-Riviera – 2014

Am Sa., 21. Juni 2014
Seit Anfang des neuen Jahrtausend haben Annette und ich unseren Ferienwohnsitz in der Gemeinde Gardone-Riviera am Gardasee. Wir haben dabei immer in Gardone-Sopra gewohnt, und damit jeweils oberhalb des Geländes des Vittoriale, in dem sich unter anderem ein schönes Amphitheater befindet. Die Klänge aus ungezählten Konzerten haben wir dadurch ohne Aufwand oft von unserem Balkon aus geniessen können. Ab und zu machen wir eine Ausnahme und besuchen das Konzert auch persönlich. So auch im Juni, als ich gemeinsam mit Birgit und Klaus Schneider das Konzert des legendären Musikers Paolo Conte im Amphitheater des Vittoriale in Gardone besuchte. Der Komponist von dem allbekannten Evergreen Azzurro, inzwischen ein Klassiker italienischer Musik, gibt sich heute an diesem seidenweichen Sommerabend die Ehre. Die Atmosphäre ist einzigartig, Italien könnte überwältigender nicht sein, später am Abend funkeln dazu noch die Sterne über dem See! Via con me!

You allways meet twice – Serien-Abschieds-Profi Robert Salzl – Schörghuber Farewell – 2006

Am Fr., 7. April 2006
Wir sind Gäste der Abschiedsgala für Robert Salzl als Generalbevollmächtigter der Schörghuber Gruppe. Es war nicht sein erster Abschied und vermutlich auch nicht sein letzter: Robert Salzl, Mitglied des Holdingvorstands der Schörghuber Unternehmensgruppe und bis zum 1. November 2005 Sprecher der Geschäftsführung der Arabella Hotel Holding International München, scheidet aus dem Unternehmen aus, bleibt dem Haus aber als Berater verbunden. Vor elf Jahren hatte er schon einmal seinen Abschied gefeiert – von der Lufthansa. So waren denn Salzls Gefährten aus seinem ersten und zweiten Berufsleben ins Münchner ArabellaSheraton Grand Hotel gekommen, um den umtriebigen Ex-Chefpiloten und Hotelier-Manager zu feiern. Es war ein sehr schönes Fest, die vollständige Familie von Robert mit seinen Söhnen war präsent, und nachdem die Veranstaltung im Arabella Hotel in Bogenhausen stattfand, waren Annette und ich im Anschluß auch in wenigen Minuten wieder zu Hause.
Mit dabei waren
  • Robert & Hetty Salzl, Alexandra & Stefan Schörghuber, Annette & Michael Kamm
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Couscous Royal – Einladung im Münchner Damenstift Gryczka – 2020

Am Sa., 25. Januar 2020
Pascal und Andrea sind immer sehr großzügige Gastgeber im Rahmen besonders netter und entspannter Abendessen. Für Ende Januar kam diesmal die Einladung zum Couscous Royal, einem durch Pascal und seine beiden Damen - Gattin Andrea und Tochter Anne - vorbereiteten ganz besonders köstlichen nordafrikanischen Gericht. Mit Annette und mir waren auch Katja und Simpert Hafenmeier sowie Johanna und Karl Rheinheimer als Gäste vor Ort. Sehr wahrscheinlich war dies eine der letzten Einladungen in die so sehr zentral in der Münchner City gelegene Wohnung von Pascal in der Damenstiftstrasse, da Andrea und Pascal bereits im März nach Nymphenburg umziehen werden. Leider durfte ich an diesem Abend aus medizinischen Gründen keinen Alkohol trinken und ergötzte mich an 2 Liter Mineralwasser. Dafür stand ich später als völlig trockener Fahrer für die Heimfahrt zur Verfügung.
Mit dabei waren
  • Pascal und Anne Gryczka mit Andrea Clemens, Karl und Johanna Rheinheimer, Simpert und Katja Hafenmeier sowie Michael und Annette Kamm
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Small Talk mit Knigge Test in Grosshesselohe – Dinner Einladung von Evi Brandl – 2003

Am Mi., 18. Juni 2003
Zwei Wochen vor meinem offiziellen Start als Vorstand der Etienne Aigner AG lädt die Mehrheitsgesellschafterin Evi Brandl - die auch die Aufsichtsratsvorsitzende von Aigner ist - Annette und mich zu einem Abendessen ins Restaurant Bittmann - das es heute nicht mehr gibt - am Tennisclub in Grosshesselohe ein. In mehr als 50 Jahren unternehmerischer Tätigkeit hat Evi Brandl Betriebe aus verschiedenen Branchen entwickelt. Mit beharrlichem Einsatz hat sie zunächst die vinzenzmurr GmbH mit inzwischen 230 Filialen aus dem ehemaligen Metzgereibetrieb ihrer Eltern mit einem Stammhaus und drei Filialen geschmiedet. Über die Branchengrenzen hinaus investierte Evi Brandl außerdem in die Modefirma Etienne Aigner AG und richtete das Unternehmen neu aus. Evi Brandl besuchte das Gymnasium bei den Armen Schulschwestern in Garmisch und absolvierte anschließend eine kaufmännische Ausbildung als Handelskauffrau. Aufgrund der Erkrankung ihrer Mutter übernahm sie im Alter von nur 24 Jahren die Verantwortung für 65 Mitarbeiter im Stammbetrieb in der Schellingstraße in Schwabing und der Filiale in der Rosenstraße in der Münchener Innenstadt. Im Laufe der kommenden Jahre baute sie den Betrieb sukzessiv zu einer Filialorganisation auf. Heute sind es 230 Filialen in ganz Bayern – alleine in München 150 Filialen, mit insgesamt 2.300 Mitarbeitern, davon 300 Auszubildende. Ende der 60er Jahre heiratete sie den Metzgermeister Rudolf Brandl. Sie hat drei Kinder: Stefanie, Markus und Alexander und ist Oma von acht Enkelkindern. Zwölf Jahre lang war sie ehrenamtliche Handelsrichterin. Für ihr Engagement in Qualität der Produkte, Ausbildung und Klima- und Umweltschutz wurden ihr zahlreiche Preise verliehen. Die vinzenzmurr GmbH und Vertriebs GmbH blickt auf eine lange Geschichte und Tradition zurück: 1902 eröffneten Vinzenz Murr und seine Frau Rosa ihre Metzgerei in der Schellingstraße 21 in Schwabing. Bereits kurz danach wurden weitere Filialen in München im Tal, in der Nymphenburger Straße, in der Bayerstraße und am Färbergraben eröffnet. Das durch Kriegseinwirkung zerstörte Haus in der Rosenstraße 7 im Herzen Münchens wurde wiederaufgebaut, so dass 1947 die Metzgerei ihren ersten „Schmankerl-Imbiss“ eröffnen konnte. Damit wurde ein weiteres Geschäftsfeld initiiert: Tausende Menschen essen bei vinzenzmurr zu Mittag, oder nehmen ihre Mahlzeit mit nach Hause oder ins Büro. Nach wie vor ist dieses Geschäft die größte und modernste Filiale. 1949 starb Firmengründer Vinzenz Murr. 1959 übernimmt Evi Brandl bei ihren Eltern Rosa und Karl Deuringer die Mitverantwortung im wachsenden Unternehmen. Seit dem Ableben der Mutter trägt Evi Brandl 1963 die Verantwortung für Verkauf und Verwaltung. Sie verlegte den heutigen Stammsitz von vinzenzmurr nach München-Sendling. Die Produktion in München-Sendling wurde ständig erweitert und immer auf dem modernsten Stand gehalten. Ein fortschrittliches Qualitätsmanagement und ein eigenes Labor im handwerklichen Betrieb wurden eingerichtet. 1981 konnte bereits die 100. Filiale eröffnet werden. Im Jahr 1996 wurde die 200. Filiale in der Annastraße in Augsburg eröffnet und vinzenzmurr der Erasmus-Grasser-Preis für besonderes Engagement und Verdienste um die Lehrlingsausbildung verliehen. Ende der Achtziger Jahre wurde Evi Brandl zudem Mehrheits-Eignerin des Leder-Luxus-Labels Etienne Aigner. 2003 übernahm sie schließlich den Vorsitz des Aufsichtsrats. Etienne Aigner ist eine AG, wird aber wie ein Familienunternehmen geführt. Evi Brandl ist heute 100-prozentige Eigentümerin. Das Unternehmen gilt heute als eines der wenigen erfolgreichen, international anerkannten deutschen Luxusmodeunternehmen. Wir haben uns an diesem Abend gut unterhalten und auch beide gezeigt, daß wir uns mit Messer und Gabel auskennen und benehmen können. Es wurde dann eine interessante und lehrreiche Zeit mit Evi Brandl.
Mit dabei waren
  • Evi & Steffi Brandl & Annette & Michael Kamm
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Hölle, Teufelsgraben & Schöpfungsweg – Biblische Wege bei fränkischen Bambergern – 2003

Von Sa., 9. August 2003 bis So., 10. August 2003
Im August verbringen Annette und ich ein flottes Wochenende bei Schneiders in Bamberg. Grund für unsern Besuch im Frankenland ist die Abholung von Paul, der einige Tage bei Phlipp in Bamberg verbracht hatte. Ich selbst war in der Vorwoche mit den beiden im Europa Park Rust bei Freiburg gewesen und hatte die jungen Herren dann während unserer Rückfahrt mit dem Auto aus dem Badischen nach München von Augsburg aus mit dem Zug nach Bamberg versandt. Nun also geniessen wir die schöne Stadt in erweiterter Runde übers Wochenende gemeinsam. Hügel aufwärts, Hügel abwärts, Einkehrschwung: Das ist der richtige Rhythmus für die fränkische Bier-Hochburg mit ihrem Barock, den vielen Gärten und Kirchtürmen Sie führt einen an der Nase herum, die fränkische Welt­kulturerbe­-Stadt mit ihren drei histo­rischen Bezirken: In den Altstadtgassen der barocken Inselstadt duftet es nach backfrischen "Hörnla", nach Würstel und natürlich nach Malz, Hopfen und Hefe. In der Gärtnerstadt auf der anderen Seite der Regnitz erschnuppert man Süßholz und Spitzwegerich. Von einst 600 Betrieben bauen noch 40 Ge­müse, Blumen und Kräuter an, wie Sebastian Niedermaier.das liebe­voll gestaltete Gärtner- und Häckermuseum. Im Mussärol, dem Schaugarten von Gertrud Leumer, wachsen zwischen Wildem Majoran, Ananasminze und Lavendel. Auf dem Benediktinerweg hinauf zur Bergstadt schließlich liegen Silvaner und Honig in der Luft. Seit der Landes­gartenschau 2012 wachsen auf dem Hang unter der Stiftskirche St. Michael wieder Reben. Wer Bamberg erwandert, geht biblische Wege, kommt wahr­scheinlich an der "Hölle" vorbei, die wiederum auf die "Untere Seelgasse" trifft. Im "Teufelsgraben" steht ein Zirkuszelt, und der "Schöpfungsweg" führt über eine Streuobstwiese zum Café Villa Remeis hoch über der Stadt. Dort oben im Paradiesweg geniessen auch Schneiders ihr familiäres Leben und wir kommen immer wieder gerne zu Besuch.
Mit dabei waren
  • Birgit, Klaus & Philip Schneider, Annette, Paul & Michael Kamm
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Down Hill Thrill am Hahnenkamm – Streif von Kitzbühel – 1999

Von Fr., 22. Januar 1999 bis So., 24. Januar 1999
Seit 1931 gibt es nun schon das legendäre Abfahrtsrennen am Hahnenkamm. Dieses Jahr sind auch wir wieder einmal live dabei. Mit Dieter und Susanne Schön, die damals schon einen wunderbar restaurierten und herrlich gelegenen Bauernhof bei Oberndorf hatten, treffen wir uns bereits am Freitag zum Abendessen und Warm Up, bevor es dann am Samstag Mittag mit dem Rennen los ging. Übrigens nicht einfach, am Freitag vor dem Rennen abends überhaupt noch einen freien Tisch zu bekommen, aber Susanne machts möglich. Wie in jedem Jahr gab es wieder sehr viel Prominenz unter den Zuschauern, es gibt immer die neueste Skimode zu bestaunen, und natürlich ist es auch ein guter Ort, um auch weitere Freunde vor Ort zu treffen. Neben Schöns haben wir so auch Conny und Fri Bianchi gesehen und zudem Willy Bogner getroffen, für den Annette zu dieser Zeit in seiner Firma arbeitet. Solche Begegnungen rundeten den Event daher aufs vergnüglichste ab. Kitzbühel brummt! Ach ja, Sieger in diesem Jahr war Lasse Kjus aus Norwegen, seine Zeit: 2:14!
Mit dabei waren
  • Annette und Michael Kamm, Willy Bogner, Susanne & Dieter Schön, Conny & Fri Bianchi
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Family Reunion & Geburtstage – Jubiläen & Hochzeiten – Events zwischen Gardone-Riviera & Monaco di Bavaria – 2023

Am Do., 29. Juni 2023
Die letzte Woche im Juni sind Annette und ich beide von Gardone aus getrennt unterwegs. Dies sowohl beruflich wie privat! Am Sonntag treffen wir uns mit den gerade aus Düsseldorf nach San Felice angereisten Susanne und Mathias Gehrckens zum Abendessen in der Osteria Il Gallo in Campoverde. Am Montag kommt unser Vermieter Guglielmo Corradi mit seinem Verwalter Enrico Corvino in der Via Panoramico vorbei, um die beiden Themen Wasserentnahme für die Olivenplantage und Baumfäll Arbeiten zu besprechen. Am Dienstag breche ich mit dem Audi samt Anhänger nach München auf und Annette fährt am nächsten Morgen mit dem Fiat nach Desenzano und von dort aus mit dem Freccia Rossa weiter nach Mailand. Dort hat sie Vertriebsmeetings mit ihrem Pomellato Termin und ich bin im Klinikum in Grosshadern, um den zweiten Termin im Rahmen meiner Teilnahme an der Fibrose-Studie von Boehringer-Ingelheim wahr zu nehmen. Neben den gesundheitlichen Themen treffe ich mich mit meinem Cousin Hans-Peter Kleebinder und dessen Tochter Mariella zu einem Event im alten Fruchthof, bin zum Arbeiten in meinem Büro in der Leopoldstrasse sowie auf einen Cafe bei meiner Schwester Ulrike. Zudem treffe ich mich geplant mit Norbert Endres zum Mittagessen und ungeplant mit Svenja Ratzel bei einem Photo Shooting an der Ludwigstrasse. Unsere Tage sind alle gut durchgetaktet und so komme ich auch wie geplant am Donnerstag Abend zu selben Zeit wie Ette wieder nach Gardone zurück, wo wir uns am Freitag mit Birgid und Will Lieser zum Abendessen im Baia d´Oro treffen.
Mit dabei waren
  • Annette & Michael Kamm, Nina Saxinger, Isabella Herrmann, Christina Whelan, Christiane & Jürgen Schunda, Marion & Kurt Goldstein, Svenja Ratzel, Norbert Endres
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Sternschnuppen-Nacht in den Weinbergen von Montonale – Wein, Jazz & Astronom – 2023

Am Do., 10. August 2023
In der zweiten Augustwoche hatten Annette und ich geplant gemeinsam mit Susanne und Cari aus Kapstadt eine besonder Verkostung im Weingut von Motonale südlich von Desenzano zu besuchen. Bereits vor zwei Jahren waren wir im Rahmen eines nächtlichen Dinners vor Ort. Aus unserem Besuch wir dann doch nichts, da Sannes Freundin Elke mit ihrer Tochter Emilia zu Besuch nach Salò kommt und die vier Damen dann ohne uns aufbrechen. Montonale geht auf die bäuerliche Tradition der Familie Girelli zurück, die an den Hügeln von Desenzano del Garda entstanden ist. Anfang des 20. Jahrhunderts bewirtschaftete Francesco Girelli hier zwei Hektar Land im Ort Conta. Er pflanzte Turbiana di Lugana, Cabernet Sauvignon und Merlot. Man berichtet, dass das Bouquet des Lugana-Mostes so intensiv war, dass die Nachbarschaft davon angelockt wurde. Sein Sohn Aldo folgte den Spuren des Vaters und kaufte sechs Hektar Weinberge, die mit Turbania, Barbera und Marzemino bestockt waren. Als früher Botschafter des Gebiets belieferte er Kunden im gesamten Alpenraum und machte den Namen Lugana bekannt. Nach ihm profitierte Luciano von den Erfahrungen der Vorfahren und erwarb weitere 60 Hektar Weinberge, die teilweise von der adeligen Familie Bertani mit Turbania bestockt worden waren. Erbteilungen machten jedoch seinen Traum vom Winzerdasein zunichte. Die Rebflächen wurden fast total gerodet, 1998 wurde die letzte, traurige Lese eingebracht. Alles schien verloren, als ein Großonkel Luciano zwei Jahre später zwei Hektar Rebgarten überließ. Und damals bat der zweite Sohn Roberto Luciano darum, die önologische Tradition der Familie Girelli wieder zu beleben. Roberto Girelli atmet zusammen mit seinen Brüdern Claudio und Valentino seit seiner Jugend den Duft des Weinkellers ein. Mit zwanzig Jahren war er im Jahr 2002 für seine erste Weinernte verantwortlich. Im nächsten Jahr präsentierte er 800 Flaschen mit der Marke Girelli und schrieb sich an der Fakultät für Weinbau und Önologie der Universität Verona ein. Der erste Lugana erschien mit dem Jahrgang 2004 und 2005 bepflanzte die Familie weitere fünf Hektar Rebfläche mit Turbania und anderen roten Rebsorten. Seit 2010 heißt der Betrieb Montonale wie der Ort, in dem er beheimatet ist. 2012 ist der neue Weinkeller fertig, und der Wunsch von Roberto, das Potenzial des Terroirs zu erforschen, beginnt Realität zu werden. Unterstützt wird Roberto von seinen Brüdern Claudio und Valentino. Claudio, der Erstgeborene, ist verantwortlich für Verwaltung; Valentino, der Jüngste, kümmert sich um die Weinberge. Drei unterschiedliche Charaktere mit einem gemeinsamen Ziel: den Weinen der Lugana eine neue Zukunft zu geben. Die Girellis vertreten die Meinung, dass die Rebsorte Turbania di Lugana Weine mit ausgeprägter Identität und Langlebigkeit hervorbringen kann, die über das Potenzial verfügen, mit der Zeit besser zu werden, um dem Weintrinker ausdrucksstarke und unerwartete Tertiäraromen bieten können.
Mit dabei waren
  • Susanne Hoischen, Elke Kürner-Ensinger, Annette & Michael Kamm
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Affe wird Zitrone – Dinner Invitation in der Amalienstrasse – Monkey Room & Limoni – 2004

Am Di., 17. Februar 2004
Im Frühjahr 2004 firmierte die heute als Limoni Restaurant bekannte Cucina Italiana in der Amalienstraße noch unter dem Namen Monkey Room. Über gut zwei Jahre war dieses Lokal damals eine extrem angesagte Location in München und Mitte Februar hatte Bernd Runge - damals noch der Chef von Condé Nast - Annette und mich zu einem Abendessen dorthin eingeladen. Bernds Ehefrau Yvonne war damals noch mit uns unterwegs ... ein Jahr später hat er Sie verlassen, um mit seiner Mitarbeiterin Anja Schwing ein Verhältnis zu beginnen ... das später in eine feste Partnerschaft überging. Das wird dann jedoch noch eine andere Geschichte ... wie sich die Welt und die Menschen entwickeln. Auch die ehemaligen Monkey Room Macher haben sich getrennt und heute geben die beiden Gastronomie-Experte Roberto und Paco (Michelin-Sterne-Koch) das perfekte Gastgeber-Paar im Limoni ab. Als Besucher in ihrem seit 2006 bestehenden Gourmet-Restaurant Limoni fühlt man sich willkommen und zu Hause wie sonst nur selten. Schon bei der Begrüßung vermittelt der charmante Gastwirt das Gefühl zu La famiglia Italiana zu gehören. Mit einer gelungenen Mischung aus Fürsorge und Witz wird der Aperitivo gereicht – ein Glas Prossecco oder feinster Ruinart Champagner, der so schön prickelt. Herrlich entspannt kann man sich nun der Auswahl der Speisen widmen. Das Angebot ist zwar überschaubar, macht die Entscheidung jedoch nicht einfacher. Bei der Beschreibung geradezu aller Gerichte läuft einem das Wasser im Mund zusammen. Die wechselnden Menüs sind fester Bestandteil der Karte und umfassen vier oder fünf Gänge, die die Entscheidung nicht leichter machen. Von Vitello Tonnato über getrüffelte Tagliatelle und Seeteufelmedaillons mit Olivenpaste bis zur perfekt gegrillten Tagliata vom Rind: die Gerichte sind einfach köstlich! Roberto steuert eine perfekte Weinbegleitung dazu, die selbst Weißweintrinker vom köstlichen Roten überzeugt. Als Dessert wird ein Traum aus Schokolade und ein Sorbetto Limoni serviert – himmlisch! Egal ob zu Zweit, mit Freunden oder Familie – im Limoni fühlt man sich dank unaufdringlicher, aber sehr guter Bewirtung und des unaufgeregt stilvollen Ambientes fast wie zu Hause. Roberto, wir kommen wieder!
Mit dabei waren
  • Bernd Runge, Anja Schwing, Annette & Michael Kamm
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Lions Club München-Geiselgasteig – Segelausflug am Chiemsee – 1990

Von Sa., 1. September 1990 bis So., 2. September 1990
Durch Initiative und Einladung unseres Freundes Federico Bianchi war ich in den Jahren 1988 bis 2001 als Mitglied des Lions Club München-Geiselgasteig aktiv. Dieser Club setzte sich vorwiegend aus in Grünwald lebenden Herren zusammen und war im Jahr 1986 gegründet worden. Zwei Jahre später wurde auch ich als damaliger Seeshaupter Mitglied dieser mehrheitlich sehr netten Truppe. Die Lions Club Organisation war mir bereits durch die lange Mitgliedschaft und die damit verbundenen sozialen und gruppendynamischen Aktivitäten unseres Vaters im Lions Club in Leonberg bestens vertraut. Zu seiner Zeit bei Lions mussten wir nämlich schon als Kinder einmal im Jahr auf dem jeweils durchgeführten Bücher Basar im Schwabenland mithelfen. Auch unsere Aktivitäten im Grünwälder Club umfassten - neben den monatlichen Treffen - primär soziale Projekte. Besonders die nachhaltige Unterstützung eines auf der Grünwalder Eierwiese erbauten Wohnheims für Krankenausschwestern im Ruhestand war unser Fokus. Zudem gab es monatliche Vorträge im Rahmen gemeinsamer Abendessen in unserem Vereinslokal im Forsthaus Wörnbrunn, sowie jede Menge privater Treffen und Ausflüge. Schon früh in meiner Mitgliedschaft organisierte ich selbst im September 1990 einen Segelausflug mit zwei gecharterten Segelyachten auf dem Chiemsee. Viel Wind war zwar nicht, aber irgendwie schafften wir es dann doch vom Bootsverleih Meltl in der Schaffwaschener Bucht bis zur Fraueninsel. Hier konnten wir ein köstlich kurzweiliges Mittagessen bei Tassilo im Inselwirt geniessen, bei dem neben den Clubmitgliedern auch zahlreiche unserer Familienangehörige mit von der Partie waren.
Mit dabei waren
  • Lions Freunde, Patricia Neeb, Conny & Fri Bianchi, Carolina, Larissa, Uta, Karl-Heinz & Michael Kamm
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Binderzunft und Offiziers-Casino – Geburtstagsfeier im Lindauer Forum am See – 2009

Von Sa., 20. Juni 2009 bis So., 21. Juni 2009
Nachdem ich bereits - seit längerer Abstinenz - im Februar die Familie Curtius in Lindau-Aeschach besucht hatte - führt Annette und mich nun eine weitere Einladung gemeinsam auf die schöne Lindauer Insel. Michaela Weiß rundet und feiert ihren 50. Geburtstag mit einer ganzen Reihe netter Freunde. Wo Sie heute Abend feiert, befand sich zu früheren Zeiten das Haus der Binderzunft. Das heutige Forum am See befindet sich im Herzen der historischen Altstadt von Lindau auf der Insel. Von dem geschichtsträchtigen, ehemals als Offizierscasino errichteten Gebäude, genießt man einen herrlichen Blick auf den Segelhafen, den Bodensee und das Bergpanorama. Im Kirschbaumsaal, dem Herzstück des Gebäudes mit seiner warmen Holztäfelung und den antiken Deckenelementen, wird ausgelassen gefeiert. In Michaelas launiger Rede zeichnen sich schon die Schatten der kommenden Veränderungen ab … aber jetzt erst einmal zur Vergangenheit. Im Jahre 1594 baute die Lindauer Binderzunft auf bereits bestehenden Grundmauern ihr Zunfthaus am Brettermarkt. Das Binderhandwerk stellte für den damals ausgedehnten Weinanbau in der Bodenseeregion Fässer her. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts zerstörte ein Schädling, die Reblaus, weite Teile der Weinanbaugebiete in ganz Europa und auch der Bodenseeregion, so dass die Binderzunft in Lindau aufgelöst wurde. Das Fest war ausgesprochen nett und - wie zuvor schon angekündigt - war danach leider die Ehe von Michaela und Michael in Auflösung begriffen ... eine never ending Story. 1873 zogen die Offiziere der königlich-bayerischen Garnison in das bisherige Binderzunftgebäude.Die bunt verzierte Kassettendecke im Festsaal zeigt in eindrucksvoller Weise die Handwerkskunst und die Stilrichtung der Zeit um 1900. Beim Einbau einer Zentralheizung im Jahr 1938 wurden die wertvollen Eichenholzvertäfelungen leider entfernt. Zwischen 1945 und 1954 wurde das Haus von der französischen Besatzungsmacht genutzt und danach bis 1970 von der Bundeswehr. Nach 1970 stand das Haus dann fast 30 Jahre lang leer, bis es von 1998 - 2000 für die Nutzung als Tagungs- und Kulturhaus umgebaut wurde. Der eindrucksvolle Baukörper des Gebäudes, der weitgehend unverändert belassen wurde, ist nach der Renovierung heute ein Schmuckstück in der historischen Lindauer Uferansicht.
Mit dabei waren
  • Michaela & Michael Weiß, Annette & Michael Kamm
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Every Picture Tells a Story – Vernissage Brenda Bramley im Kunstkino Solln – 2004

Am Mi., 14. Januar 2004
Mitte Januar sind Annette und ich gemeinsam mit vielen netten Freunden auf die Vernissage einer lieben Freundin und Künstlerin Brenda Bramley eingeladen. Ausstellungsort ist das Kunstkino Solln, der Titel der Ausstellung "Every Picture Tells A Story" ist Programm. Die Bilder könnten Filmstils sein, Momentaufnahmen aus Kinofilmen, herausgerissen aus ihrem Kontext. So kann sich der Betrachter, anhand eines kurzen Textes, der neben dem Bild steht, seine eigene Geschichte spinnen. Dazu ist das Motiv noch einmal unscharf wiedergegeben. Ein Hinweis darauf, wie trügerisch und schemenhaft unsere Erinnerung zuweilen ist. Fotos sind da zweifelsohne ein nahezu perfektes Mittel, einen Moment relativ sicher in der Erinnerung zu verankern. Die Künstlerin durfte sich vom Kinobetreiber einen Film aussuchen. Es wurde der erlesen fotografierte und romantische "In the Mood for love" von Wong Kar-Wai aus dem Jahr 2000, der in Hongkong spielt. Ein faszinierender, dramaturgisch wie kameraästhetisch formvollendeter Film, der über die Unmöglichkeit einer Rückkehr in persönliche wie kollektive Erinnerungen an die frühen 60er-Jahre trauert und ein höchst differenziertes Bild seelischer Befindlichkeiten zeichnet. Ein Film über das Vergehen der Zeit, über Sehnsucht und auch über Abschiede ...
Mit dabei waren
  • Birgit und Volker Hannwacker, Barbara Hartmann, Karl Rheinheimer, Roman Sauermann, Arnim & Steffi Kauf, Georg & Vreni Hoesch, Annette & Michael Kamm
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Wölfe an Bord – Taschenmesser & Branzino – Birthday Trip nach San Vigilio – 2021

Am Di., 10. August 2021
Anläßlich von Karl Pohlers Geburtstag sind wir - gemeinsam mit Michaela und Kurt Wolf aus Heubach - zu einem wunderbaren Abendessen in das Restaurant des Hotels San Vigilio am Ostufer eingeladen. Von Salò aus geht´s mit Karls Boot rüber auf die andere Seeseite. Die Punta San Vigilio ist eine kleine Landzunge am Gardasee zwischen Garda und Torri del Benaco am Fuße des Monte Baldo und ragt nach der Halbinsel Sirmione am weitesten in den See hinaus. Die Punta, italienisch für Spitze, besteht heute aus der Villa Guarienti di Brenzone, der Locanda San Vigilio mit einer Kirche gleichen Namens und einem kleinen Hafen mit edlem Hotel, Restaurant und der Taverne auf einer Mole. Im Norden schließt sich die Baia delle Sirene an, die als schönste Badebucht des ganzen Sees gilt. Mit seinen Tischen entlang dem kleinen Hafen ist die Taverne - wo wir uns zunächst einen herrlichen Aperitif gönnen - ein charmanter Ort, um sich bei einem Drink zu entspannen und den wunderbaren Seeblick zu geniessen. Während des Tages erhält man Erfrischungen und kleine Snacks und abends, wenn der Sonnenuntergang den Himmel färbt und das Wasser in Regenbogenfarben strahlt, ist es richtig romantisch. Das schöne Restaurant befindet sich in einem eleganten Speisesaal mit Sitzgelegenheiten am Wasser und serviert traditionelle italienische Gerichte, die mit frischen Produkten der Saison zubereitet werden. Im Sommer kann man im Freien im Innenhof der Kirche San Vigilio aus dem 15. Jahrhundert, speisen. Die intime Umgebung bietet einen herrlichen Blick auf den See mit spektakulären Sonnenuntergängen, die man von jedem Tisch aus sieht. Das Restaurant steht auch zur privaten Vermietung zur Verfügung. Wir sind mit die ersten Gäste, haben wie immer einen hervorragenden Tisch und werden von dem aufmerksamen Personal optimal verwöhnt
Mit dabei waren
  • Uschi & Karl Pohler, Michaela & Kurt Wolf, Annette & Michael Kamm
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Oskar Maria Graf & Adolf mit Gefolge – Triumph Vorstand & UniCredit Restrukturierung – Abendessen in der Osteria – 2020

Am Do., 20. Februar 2020
In der ersten Woche nach meinem beruflichen Start als Vorstand bei der Triumph AG in Bad Zurzach galt es Touch Base mit dem Führungsteam unseres Konsortial Führers im Bankenbereich zu organisieren. Das Team um den UniCredit Restrukturiungs Vorstand Jan Groß waren Martina Rabe und David Barthel und dieser Mannschaft sollte ich als neuer Transformations Chef vorgestellt werden. Selbstverständlich kam auch Markus Spiesshofer nach München, wo ich einen Tisch in der Trattoria Osteria Italiana in der Schwabinger Schellingstrasse reserviert hatte. Die Osteria Italiana ist ein Restaurant in der Maxvorstadt in München. Das im Jahr 1890 gegründete Lokal im Anwesen Schellingstraße 62 war eine der ersten Gaststätten in München, die auf italienische Küche spezialisiert waren, und hat seine Ausstattung seit der Eröffnung weitgehend erhalten. Sie wird als bedeutendes Zeugnis früher mediterraner Gastronomie in München angesehen. Der Gründer des Restaurants, Joseph Deutelmoser, war Freund der italienischen Landschaft, Küche und Kunst. Die Ausstattung spiegelt das Verständnis von mediterranem Flair des ausgehenden 19. Jahrhunderts wider. Ein Nebenraum ist als säulengetragene italienische Loggia gestaltet, wobei flache Säulenvorlagen diese Architektur imitieren, Wandgemälde von Carl Wuttke einen Ausblick auf die Bucht von Neapel vortäuschen. Die Decke ist bemalt mit Motiven aus der griechisch-römischen Mythologie und mediterranen Landschaften. Auch der Hauptraum ist in mediterranem Stil gestaltet; er ist mit dunklem Holz getäfelt und trägt eine dunkle hölzerne Kassettendecke. Durch Bänke mit hohen Lehnen ist ein Großteil des Raumes in Sitzgruppen gegliedert. Dank seiner Lage in der Maxvorstadt nahe der Münchner Universität, der heutigen Münchner Technischen Universität und der Kunstakademie München wurde das Restaurant schnell zum Treffpunkt von Studenten, Professoren und Künstlern. Zu den wiederkehrenden Gästen zählte Oskar Maria Graf, der sich dort mit Redakteuren des Simplicissimus traf; in seinen Erinnerungen schildert er den unangenehmen Eindruck, den Adolf Hitler und seine Gefolgsleute auf ihn machten, wenn sie im Nebenzimmer des Lokals saßen. Seine britische Verehrerin Unity Mitford lernte Hitler 1935 in der Osteria kennen.
Mit dabei waren
  • Dr. Markus Spiesshofer, Jan Groß, Martina Rabe, David Barthel, Michael Kamm
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Urban vibrierende Athmosphäre im Brenner – Lunchtermin mit loyalem Ladies-Team – 2019

Am Mi., 5. Juni 2019
Nachdem ich meinen 60. Geburtstag noch beim BDI Treffen in Berlin verbracht hatte, ist es nun Zeit, daß ich den verpassten Geburtstag noch etwas nachfeiere. Zu einem sommerlichen Lunch bieten sich Cathleen Riehl und Katrin Schumacher an und so verabreden wir uns im Restaurant Brenners in der Maximilianstrasse. Rudi Kull und Albert Weinzierl, Gastronom und Architekt, haben es mit nunmehr fünf Restaurants und zwei Hotels rund um den Viktualienmarkt geschafft, die Moderne in die Innenstadt Münchens zu holen. Viel mehr noch: Sie haben das Herz der Stadt wiederbelebt, von dem man lange glaubte, es sei kampflos an die Hofbräuhaus- und Bustouristen verloren. Begonnen hat alles 1996 mit dem französischen Restaurant Buffet Kull in der Marienstraße, fünfzig Meter vom »Hofbräuhaus« entfernt. Es lief so gut, dass die beiden um die Ecke in der Ledererstraße die italienische Bar Centrale eröffnen konnten und ein paar Meter weiter im Tal die Riva Bar & Pizzeria mit einem Ableger in Schwabing. Viele behaupten, es gebe dort die beste Pizza der Stadt. Es folgten das Hotel Cortiina, wieder in der Ledererstraße, das sich bald einen Ruf als erstes echtes bayerisches Designhotel erobert hatte, und schließlich das Restaurant Brenner in der Maximilianstraße. Allen Läden gemein sind: stabile Umsätze, wenig Personalwechsel und der Respekt der Münchner. Manch einer spricht schon von einem Imperium, das Kull und Weinzierl aufgebaut haben. Tatsächlich breitete sich das Unternehmen schon 2003 mit dem Brenner beträchtlich aus: Etwa zehn von 21 Millionen Euro Gesamtumsatz machte der Laden im vergangenen Jahr. Von insgesamt 420 Mitarbeitern arbeiten allein 170 im Brenner an der Maximilianstraße. 

Ich persönlich finde es besonders im Sommer schön dort, da man dann auch - wie wir bei dieser Gelegeneheit - draussen sitzen kann. Innendrin gilt: Atmosphäre, Feuer und Leben. Das Brenners in der denkmalgeschützten Säulenhalle des Marstalls vermittelt ein inspirierendes Großstadtgefühl: schneller, gut geschulter Service, die alte Bausubstanz mit zeitlosen Elementen und die einzigartige Dreiteilung des beeindruckenden Raumes schaffen eine Dynamik, die ihresgleichen sucht. Der Grillbereich ist von der offenen Feuerstelle mitten im Raum geprägt, im zweiten Bereich entsteht täglich frisch und von Hand gefertigt hochwertige Pasta und die Bar lockt mit ihrem Lounge-Charakter. Kulinarisch verfolgen wir eine gesundheitsbewusste Trennkost-Küche auf höchstem Niveau. In diesem Lokal verbinden sich zwei Kulturen – Norditalien und Süddeutschland, Mailand und München – zu einer in sich stimmigen, urbanen, vibrierenden Atmosphäre.
Mit dabei waren
  • Cathleen Riehl, Kathrin Schumacher und Michael Kamm
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White Horse Inn in der Baldhamer Waldschule – Geburtstag von Joerg von Petrikowsky – 1998

Am Sa., 14. Februar 1998
Zur Feier seines 40. Geburtstages hat Joerg von Petrikowsky - ein langjähriger Freund aus Arthur Andersen Zeiten - Annette und mich in seinen Wohnort Baldham eingeladen. Wir feiern mit Joerg und seiner Frau Susanne sowie einem Schwung netter gemeinsamer Freunde beim führenden Italiener im Ort. Baldham ist ein Ortsteil der Gemeinde Vaterstetten im oberbayerischen Landkreis Ebersberg. Es befindet sich ca. 18 km östlich der Landeshauptstadt München und 15 km westlich der Kreisstadt Ebersberg. Was nur wenige wissen; die Kolonie Baldham wurde vor Beginn des Zweiten Weltkriegs als Standort für das Atelier von Hitlers Bildhauer Josef Thorak gewählt. Das von Albert Speer zwischen 1938 und 1941 errichtete Gebäude an der heutigen Adresse Waldstraße 17 und damit in direkter Nachbarschaft zu Andi Schwabe besteht aus einem zentralen Baukörper mit einer Höhe von 18 Meter und einer Grundfläche von 700 m². An der Frontseite öffnen sich drei gewaltige Tore von 11,8 m Höhe, die den Monumentalstatuen Durchgang gewähren sollten. Am 5. Mai 1945 trafen sich hier die Delegationen der deutschen Heeresgruppe G und der 7. US-Armee, um über die Kapitulation der gut 200.000 deutschen Soldaten in Süddeutschland zu verhandeln. Nach 1945 diente das Gebäude den Amerikanern als Garage und Offizierskasino und bekam wegen Thoraks Pferdeskulpturen den Beinamen „White Horse Inn“. Die Skulpturen hatten die Amerikaner im Park aufgestellt und bei ihrem Abzug 1947 zerschossen. Anschließend war bis 1954 die Baldhamer Waldschule dort untergebracht. Dann nutzte die KG Divina-Film GmbH & Co. (ursprünglich Diana-Film) von Ilse Kubaschewski das Gelände als Divina-Studio Baldham. Von 1963 bis 1983 war das Gebäude Kulissenlager der Bayerischen Staatsoper. Im Jahre 1989 übernahm das Denkmalamt das Gebäude als Depot. Es steht unter Denkmalschutz und wird heute von der Archäologischen Staatssammlung genutzt. Was man hier nicht wieder alle erfährt ...
Mit dabei waren
  • Joerg und Susanne von Petrikowsky, Annette und Michael Kamm
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Jopi Heesters und ein Überraschungs Bambi – Burda Party in Düsseldorf – 2007

Von Do., 29. November 2007 bis Fr., 30. November 2007
Die 59. Bambi-Verleihung fand am 29. November 2007 im CCD Congress Center in Düsseldorf statt, wurde von Harald Schmidt moderiert und live in der ARD übertragen. Annette und ich waren von der Burda Medien Gruppe, die dieses besondere Spektakel seit vielen Jahren veranstaltet, dankenswerterweise eingeladen und genossen so einen abwechslungsreichen Abend unter vielen gutaussehenden und zum Teil auch sehr prominenten anderen Gästen. Geehrt wurde unter anderem Entertainer Hape Kerkeling für sein Buch "Ich bin dann mal weg. Meine Reise auf dem Jakobsweg", das bereits über 2,20 Millionen Mal über die Ladentheken ging. Den Preis für ihr Lebenswerk erhielt Schauspielerin Sophia Loren, die an unserem Nachbartisch saß. "Der neunte Bambi für Sophia Loren ist eine Verbeugung vor einer starken Frau, die mit ihrer unwiderstehlichen Ausstrahlung, ihrem großen Talent und ihrem unbestechlichen Charakter Außergewöhnliches vollbracht hat", urteilte die Jury. Für Aufsehen sorgte die Verleihung der "Courage"-Bambis an Schauspieler Tom Cruise. Er suche die künstlerische Herausforderung und gehe für seine Projekte auch Risiken ein, hieß es in der Begründung mit Blick auf die Entscheidung, den Hitler-Attentäter Stauffenberg zu spielen. In der Kategorie "Film national" nahmen Matthias Schweighöfer und Katja Riemann die Preise entgehen. Den Publikums-Bambi gewann der ARD-Zweiteiler «Die Flucht» mit Hauptdarstellerin Maria Furtwängler. Johannes Heesters hatte bereits 1997 seinen vierten Bambi erhalten, den für sein Lebenswerk. Wenige Tage vor seinem 100. Geburtstag hatte er 2003 einen Ehrenbambi erhalten. Für 2007 wurde ihm von der Bunte-Chefredakteurin Patricia Riekel ein weiterer Bambi überreicht, für den man den Namen Überraschungs-Bambi gefunden hatte. Im Anschluß an die vielen Preis Verleihungen ist dann jeweils Party angesagt, wo die zuvor durch die Tischordnung separierten Gästen wieder locker zueinander finden .... vor 3 Uhr geht da kaum einer nach Hause.

Geheimtipp mit gut bestücktem Parkplatz – Geburtstag bei Oscar im Pieroli – Wahl- und Turnierschlappen – 2021

Von So., 26. September 2021 bis Fr., 1. Oktober 2021
Einsame Buchten am See und kühle Schluchten in den Bergen: Selbst im Hochsommer kann man dem Massentourismus am oberitalienischen Gardasee entfliehen. Ob Landschaft, Kultur, Küche oder Wein: Hier ist alles üppig und in Spitzenqualität vorhanden. Kein Wunder, dass von Ostern bis zum späten Herbst Urlauber, Gourmets, Leistungssportler und Familien aus der ganzen Welt anreisen und sich nach einem sonnenreichen Tag durch die Gassen von Malcesine oder Sirmione schieben. Dennoch findet sich immer noch ein Plätzchen am See, die Holzofenpizza ist knusprig, Valpolicella und Lugana, gekeltert im Hinterland, sind süffig. Kurz: Wer es turbulent und abwechslungsreich mag, ist zwischen Riva und Desenzano selbst in der Hochsaison immer richtig. Und wenn man den stillen Moment am See sucht, einen einsamen Spazierweg in der Nähe, ein Restaurant mit einem hingebungsvollen Koch oder das besondere Naturereignis abseits der Massen? Auch das geht ohne großen Aufwand. Vorausgesetzt, man hält die Augen offen und verhält sich antizyklisch zum touristischen Tagesablauf. Allerdings gilt auch dann: Die sogenannten Geheimtipps bleiben nicht lange geheim ... dazu sind hier viel zu viele Gäste unterwegs, die mit der üblichen Mund zu Mund Propaganda dazu beitragen, daß ein kleines Ristorante mit bisher vorwiegend einheimischen Gästen bald über einen großen Parkplatz verfügt, auf dem dann überwiegend teure Autos mit deutschen Kennzeichen zu finden sind. Ce la vie ... das geht uns auch im Casa Mia so, wo wir heute zu einem Essen zu Gast sind. Auch neben diesem schönen Essen ist in dieser Woche einiges passiert: Bundestagswahl, Ryder Cup und Tomahawk Steaks neben neuer Jausenstation und historischem Bananenhäuschen. Es war jede Menge an abwechslungsreichen Events mit dabei ...
Mit dabei waren
  • Eva & Thomas Hellmann, Andrea & Pascal Gryczka, Nani & Jürgen Schunda, Nina & Herbert Vogl, Susanne Hoischen, Michael Fehringer & Ruth Mundanjohl, Silke & Andreas, Ulrike & Baltram Schweitzer
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Dinner Invitation mit Stephen Kerns in der Steinstrasse – Messe ISPO & Munich Fabric Start – 2018

Von Di., 30. Januar 2018 bis Mi., 31. Januar 2018
Stephen Kerns - ehemaliger General Manager der Sympatex Inc. in den USA - ist über die Jahre unserer intensiven Zusammenarbeit im amerikanischen Markt ein guter Freund geworden. Ich habe ihn unzählige Male in seinem Wohnort Newburyport in Massachusetts besucht, bin mit ihm zum Fischen und Boot fahren auf dem Nordatlantik und zum Skifahren in den Rocky Mountains gewesen. Ende Januar ist er für seinen neuen Arbeitgeber - die Schoeller Textilgruppe, deren US President er mittlerweile ist aus Amerika zur Sportartikelmesse ISPO nach München gekommen. Er wohnt mit dem Schoeller Team in einem Hotel in Haidhausen und so verabrede ich mich mit ihm im Ristorante Vinaiolo. Wie so oft diskutieren wir im Rahmen eines ausgezeichneten italienischen Abendessens über die US Politik und Donald Trump, wobei Stephen als Bostonian Demokrat ist.
Mit dabei waren
  • Stephen Kerns und Michael Kamm
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Diamantenes Jubiläum in Salò – Tomasos zwischen Alle Rose und Gran Fausto – 2009

Am Sa., 30. Mai 2009
Unser Tomaso rundet und so feiern wir den 60. Geburtstag von Thomas Hellmann in größerer Runde in Salò am Gardasee. Familie und Freunde sind über den Brenner nach Oberitalien gekommen! Seine Familie mit den Kids und sein Bruder, und natürlich auch die Familien Vogl und Gleich. Ein Abendessen genießen wir im Alle Rose, ein anderes im Da Vela und ein Mittagessen im Ristorante Gran Fausto. Die meisten der Gäste haben im Spiaggio d´Oro gewohnt und so war es easy tagsüber gemeinsame Aktivitäten am Wasser zu unternehmen.
Mit dabei waren
  • Eva und Thomas Hellmann, Susanne & Reiner Hellmann, Nina und Herbert Vogl, Helma und Alfred Gleich, Marion und Kurt Goldstein, Annette und Michael Kamm,
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Im Angesicht des Todes – mit der Cosmopolitan und James Bond im Engadin – 2006

Von Fr., 24. Februar 2006 bis So., 26. Februar 2006
Im späten April durften Annette und ich noch einmal unsere Koffer mit Ski Equipment und Winter Outfits packen und uns in ein Auto mit Matsch & Schnee Reifen setzen. Von München aus ging es ins Engadin, denn dort erwartete uns in St. Moritz eine besondere Einladung. Dies deshalb, da das Magazin Cosmoplitan mit Ihrer Chefredakteurin Petra Winter, die Geschäftsleitung des MVG Medien Verlags mit Waltraut von Mengden und Albrecht Hengstenberg und last but not least auch der Verleger und Eigentümer Jürg Marquard die Gastgeber sind. Seine Wohn- und Arbeitsorte hat der Schweizer Verleger Jürg Marquard ja ganz lässig den Jahreszeiten angepasst, weil’s andersrum ja auch schlecht möglich ist. Von Januar bis Februar belebt er den Turm des „Badrutt’s Palace“ in St. Moritz. Dieses Jahr ist er auch mit uns im April vor Ort und der Empfang zu unserer mehrtägigen Sause startet auch in seinem Turm Domizil. Das Hotel Badrutt's Palace ist dabei weit mehr als nur ikonischer Glamour. So wurde das Turmzimmer 1969 an Gunther Sachs vermietet und vom Künstler Andy Warhol eingerichtet. Der ehemalige Berufs Playboy ist im übrigen mit seiner Frau Mirja auch teilweise bei unserem Event - nämlich beim Bobfahren - mit dabei. Sehr brav, denn sein legendärer Dracula Club öffnet erst nachts seine Pforten. Der Dracula Club ist weltberühmt und liegt fast 1.900 Meter über dem Meeresspiegel, hoch über St. Moritz. In den 1970er Jahren eröffnete Gunter Sachs, eine der schillendsten Persönlichkeiten des internationalen Jetsets, den Club auf dem Gelände des feinen Kulm Hotel. Und auch heute öffnen sich die Tore des privaten Clubs nur für männliche Mitglieder und deren Freunde, beziehungsweise Freundinnen. Rolf Sachs, Sohn von Gunter Sachs, steht derzeit dem Herren-Club vor. Jedes der rund 100 Mitglieder hat seinen eigenen silbernen Trinkbecher und zu besonderen Festen werden Damen geladen.
Mit dabei waren
  • Petra Winter, Waltraut von Megden, Albrecht Hengstenberg, Jürg und Rachel Marquard, Annette und Michael Kamm
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House Warming Party – Käfer Party Service in der Möhlstrasse – 1997

Am Do., 18. Dezember 1997
Mein Umzug vom Murnauer Oberland ist nach drei Monaten im November langsam, aber sicher abgeschlossen. Nachdem viele Einrichtungsgegenstände - durch zum Teil erhebliche Lieferzeiten - neu angeschafft wurden, hat es länger als geplant gedauert bis alles fertig ist. Nun, wo alle Möbel stehen, die Farbe an der Wand getrocknet, ist und alle Kartons ausgepackt und eingeräumt sind können wir endlich anfangen, die Strapazen des Umzugs zu vergessen. Es ist daher Zeit für die klassische Housewarming Party im Dezember, um erstmals Freunde und Familie in die neue Wohnung einzuladen. Der Begriff „Housewarming“ kommt buchstäblich noch aus den Zeiten, als es keine Zentralheizung gab und die Gäste Feuerholz mitbrachten, um sie im Kamin des neuen Domizils zu entzünden. Da diese Zeiten zum Glück der Vergangenheit angehören, ist es heutzutrage eher im übertragenen Sinn zu verstehen. Unsere Gäste verbreiten in unseren neuen Räumen auch ohne Holz eine angenehm warme Atmosphäre. Es ist eine wunderbare Gelegenheit für uns Gastgeber, unseren Freunden nach dem Umzug unser neues Zuhause zu präsentieren. Gerne wird Brot und Salz mitgebracht. Die beiden Sachen stehen symbolisch für Wohlstand und auch dafür, dass immer etwas zu Essen im Haus ist. Wenn die zwei Dinge jedoch jeder schenkt, wird es schnell langweilig und die frisch Eingezogenen können sich vermutlich nun wochenlang von Brot ernähren. Nun kann endlich unsere Einweihungsparty stattfinden, auf die vermutlich alle Beteiligten schon gewartet haben. Ich hole weit aus und beauftrage den Party Service Käfer das Fest auszurichten ... kein günstiges Vergnügen, jedoch der perfekte Rahmen um ausgiebig in den neuen vier Wänden in der Möhlstrasse zu feiern.
Mit dabei waren
  • Michael Kamm, Annette Hoischen sowie ca. 50 Gäste
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Köstliche Küche im Gutshof – Alte Kisten in der Scheune – Dinner Einladung im oberbayerischen Reichling – 2015

Am Sa., 24. Oktober 2015
Unsere besonders liebenswerten Freunde Katja und Simpert Hafenmeier pendeln ständig zwischen ihren vier Wohnsitzen auf Mallorca, Schongau, Tutzing und Reichling. Der sicher am wenigsten bekannte Ort Reichling liegt im bayerischen Landkreis Landsberg am Lech und ist damit nachfolgend erst einmal en Detail vor zu stellen: Der niedrigste Punkt der Gemeinde befindet sich auf 618 Meter am Lech, der höchste ist mit 748 Meter Höhe der Weißenberg. Bekannter ist jedoch der 743 Meter hohe Wurzberg. Somit ist Reichling in jedem Fall sicher die höchstgelegene Ortschaft des Landkreises Landsberg am Lech. Verschiedene Bodenfunde belegen die römische Vergangenheit Reichlings. Von der benachbarten Siedlung Epfach aus verlief eine Römerstraße über eine Lechfurt durch das heutige Gemeindegebiet nach Osten. Auf der Terrassenkante über dem Lech wurde in den 1930er Jahren ein römischer Ziegelbrennofen freigelegt. Nach dem Ende der römischen Herrschaft im 5. Jahrhundert gründeten alemannische Sippen um ihren Chef Richilo den Ort Reichling. Ludenhausen entstand im Zuge der ersten Ausbauphase im frühen Mittelalter. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Reichling 1080 als Richilingen. Mit dem Beginn der wittelsbachischen Herrschaft am Lechrain im 13. Jahrhundert wurde Ludenhausen Teil des Landgerichts Landsberg. Reichling kam zum Pfleggericht Rauhenlechsberg, das abwechselnd zu den Landgerichten Landsberg, Schongau und Weilheim gehörte. Mit der Auflösung des Landkreises Schongau am 1. Juli 1972 kam Reichling zum Landkreis Landsberg am Lech. Gleichzeitig wurde die bis dahin selbstständige Gemeinde Ludenhausen nach Reichling eingemeindet. Mit diesem Wissen treffen sich Annette und ich gemeinsam mit Dieter Rickert und Karin Porsche sowie Bert Bleicher und seiner zukünftigen Gattin Kiana zu einem köstlichen Abendessen bei Katja und Simpert und geniessen einen extrem abwechslungsreichen Abend und eine ebenfalls extrem neblige Heimfahrt. Neben dem wunderbaren Bauernhof von Hafenmeiers befindet sich übrigens die Sceune mit den diversen Oldtimern von Simpert, die auch einen Besuch wert ist.
Mit dabei waren
  • Katja & Simpert Hafenmeier, Dieter Rickert, Karin Porsche, Bert Bleicher, Kiana Mardi, Annette & Michael Kamm
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Äthiopien bis Elfenbeinküste – Kontinent des Staunens – Africa Africa von André Heller in Stuttgart – 2007

Von Sa., 27. Januar 2007 bis So., 28. Januar 2007
JAB Anstoetz - ein Vermarktungspartner der Etienne Aigner AG ist Mitsponsor der neuen Show von André Heller, der im Dezember 2005 AFRIKA! AFRIKA! erstmals in Frankfurt am Main präsentierte. Die umjubelte Weltpremiere war der Auftakt für eine der erfolgreichsten Showproduktionen der letzten Jahrzehnte. Ende Januar findet eine Veranstaltung in Stuttgart statt, zu der mich der Marketing Leiter Philipp Keller eingeladen hat, nachdem ich zuvor wegen Terminkollisionen mehrmals absagen musste. AFRIKA! AFRIKA! zeigt die künstlerische Gegenwart genauso wie das traditionsreiche Erbe vom „Kontinent des Staunens“ – von Äthiopien bis zur Elfenbeinküste, von Marokko bis Südafrika sowie deren Weiterentwicklung von Afro-Amerikanern und Afro-Europäern in der „Diaspora“, die afrikanisches Talent und Temperament mit den kulturellen Einflüssen anderer Kontinente verbinden. Die Show schafft es verlässlich den Zuschauern ein frohes Herz zu schenken. Der Regisseur Georges Momboye will nun die Erfolgsgeschichte des magischen Zirkusspektakels um eine neues Kapitel erweitern: “Die Vision meines Freundes und Mentors André fortsetzen zu dürfen, ist eine große Ehre für mich. AFRIKA! AFRIKA! ist mehr als eine außergewöhnliche Show, es ist Hoffnung, Stolz und ein wahrgewordener Traum für viele Afrikaner und eine Bereicherung für jeden Besucher.“ Die Initialzündung für „AFRIKA! AFRIKA!“ hatte André Heller nach eigenen Angaben bereits 1972. Es dauerte bis 2005, um diese Idee in die Tat umzusetzen. Bereits zwei Jahre zuvor begannen Talentsucher den Kontinent von Marokko bis Südafrika, von Äthiopien bis zur Elfenbeinküste zu durchforsten. Sie suchten in Musik-, Tanz- und Zirkusschulen sowie auf Hochzeiten, Tauffeiern und Dorfplätzen. Sie fanden einzigartige Tänzer, Musiker, Akrobaten und Artisten und versammelten sie in Deutschland zu mehrwöchigen Proben. Im Dezember 2005 feierte André Hellers Zirkusextravaganz AFRIKA! AFRIKA! in Frankfurt am Main Weltpremiere. Es war der umjubelte Start für eine der erfolgreichsten Showproduktionen der letzten Jahrzehnte. Annette und mir hat es super gefallen und wir nutzen unseren Aufenthalt in Stuttgart auch, um den Aigner Shop in der Innenstadt sowie Kristiane Dongus zu besuchen. Das Publikum darf sich beispielsweise auf die Premiere sogenannter „Ikarischer Spiele“ bei AFRIKA! AFRIKA! freuen, bei denen ein Artist von einem Partner spektakulär mit den Füßen durch die Luft gewirbelt wird. Auch der Banquin-Act – neun Männer, die ihre starken Arme als Trampoline nutzen – ist erstmals in der Show zu sehen, genauso wie die Stuhlpyramide und die atemberaubende Nummer mit sieben Artisten auf dem „Koreanischen Schleuderbrett“. Für bedächtiges Staunen sorgt Andreis Jacobs Rigolo mit seiner sinnlichen Sanddorn-Balancenummer, die einen spannenden Ruhepol in der ansonsten sehr lebendigen Show darstellt. Unter den rund 70 Künstlerinnen und Künstlern sind auch alte Bekannte, wie die Menschenpyramiden und Stangenakrobaten aus Tansania oder die afro-amerikanischen SlamDunk-Basketballer aus den USA, die ihre neugestalteten Showacts präsentieren.
Mit dabei waren
  • Philipp Keller, Kristiane Dongus, Annette & Michael Kamm
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Tor zu Europa – Kelten, Hunnen und Goten vor den Roccaforti – Burg-Dinner bei Familie Stock im Friaul – 1998

Am Do., 14. Mai 1998
Annette und ich folgen einer netten Einladung meiner erst Ende Januar neu gewonnenen Heli-Ski-Bekannten - der italienischen Familie Stock und ihrer Freunde - nach Gorizia. Die sportliche Truppe aus der Gegend von Triest habe ich gemeinsam mit Dieter Schön in der Bobbie Burns Lodge in den kanadischen Rocky Moutains kennen gelernt. Die Stadt und Provinz Gorizia (deutsch Görz) liegt im Südosten des Friauls an der Grenze zu Slowenien an der Adria. Dieses kleine Gebiet umschließt eine mannigfaltige Natur und beeindruckende, abwechslungsreiche Landschaften, zusammen mit einem historischen und künstlerischen Erbe, das den kulturellen Einfluss von Germanen, Slawen und Römern bezeugt. Die Küste beherrscht die wunderschöne Lagune von Grado, ein Urlaubsziel von internationalem Ruf mit goldenen Stränden neben Kanälen und eindrucksvoll miteinander verbundenen Inseln und Eilanden. Wir genossen dort ein gemeinsames Abendessen in einer herrlichen Burg im Friaul.
Mit dabei waren
  • Annette & Michael Kamm, Aldo Stock mit Family & Friends
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Nachfeier in Gardone-Riviera – Pfingstwochenende am Lago di Garda – 2022

Von Sa., 4. Juni 2022 bis So., 5. Juni 2022
Mein diesjähriger 63. Geburtstag war von der wunderbaren standesamtlichen Trauung von Feli und Paul im Chiemgau dominiert. Der 3. Juni 2022 hatte dadurch eine völlig andere Bedeutung als in den sonstigen Jahren. An diesem Tag feierten wir im engsten Familienkreis mit meiner Mutter, Carolina und Dina, Patricia, Paulina, Matthias und sowie Annette und mir gemeinsam mit der gesamten Familie Bernheimer und den Trauzeugen zunächst im Landgasthof Karner in Frasdorf und im Anschluß bei Konni und Barbara in Pfifferloh bei Wildenwarth. Annette und ich fuhren nach den Festivitäten mit zwei Autos und Sannes Hänger voller Möbel nachts noch nach Gardone. Dort holten wir meine Geburtstagsfeier dann am Pfingstwochenende nach und luden die anwesenden Family & Friends Gruppe zu einem Geburtstagsessen in die Trattoria Riolet in Fasano Sopra - einem Ortsteil von Gardone - ein. Der Ort Gardone Riviera war bereits vor den Zeiten Gabrielle d´Annunzios durch zahlreiche nordische und mitteleuropäische Gäste - vor allem Österreicher, die hier einen milden Winter verbrachten - ein international bekannter Kurort. Der erste Zeuge von Gardone in der Belle Epoque ist das Savoy Palace, eines der drei historischen Grand Hotels, das 1906 im Stil der Wiener Sezession gebaut wurde. Die beiden anderen sind das Grand Hotel Gardone aus dem Jahr 1883, das von Stefan Zweig im Roman Untergang eines Herzens verewigt wurde und das von Luigi Wimmer, dem „Entdecker“ Gardones, gegründete Grand Hotel Fasano, einem ehemaligen Jagdschloss der Habsburger. Auf der als Kurpromenade des Kurortes entworfenen Lungomare befinden sich zudem die Villa Acquarone, die Villa Turati Ruhland und die malerische Villa Alba (1904-1910) mit ihrer monumentalen Treppe. Gegenüber der Villa Alba steht der Aussichtsturm von San Marco, der von Gabriele D´Annunzio 1925 im venezianisch-militärischen Stil umgebaut wurde. Rechts davon befindet sich Villa Fiordaliso, die 1930 im Stil der Neo-Renaissance umstrukturiert und von Paul Heyse zwischen 1899 und 1909 bewohnt wurde, bevor dieser den Literatur-Nobelpreis erhielt. Die Villa Alba und der Torre wurden von dem Magdeburger Industriellen Richard Langensiepen erbaut, der ein großer Blumenliebhaber war und gerne seine Zeit am Gardasee verbrachte.
Mit dabei waren
  • Michael Plank, Susanne Hoischen, Nani & Jürgen Schunda, Manuela & René Nebauer, Heike & Christian Neu, Birgit & Uli Lohr, Sieglinde Wagner, Martina Bovendek
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Hundstage, Schraubendreher & Geburtstagsglück – Gardasee Highlights im Juli – 2021

Am Di., 27. Juli 2021
Nach dem Ende der schönen und besonders langen Juni Tage sind wir in den Monat Juli gestartet. Am Gardasee ist dies in der ersten Hälfte ein herrlicher Monat. Erst die Tage ab dem 23. Juli werden Hundstage genannt. In dieser Zeit geht der Sirius auf. Er ist Teil des Sternbildes "Großer Hund" und einer der für uns am hellsten erscheinenden Fixsterne, im Jahreslauf erstmalig zu den Hundstagen im Morgendunkel erkennbar. Sein Erscheinen fällt in Ägypten mit der Fruchtbarkeit bringenden Nilüberschwemmung zusammen. Daher in der Antike ein "heiliger Stern". Allerdings erst im Winterhalbjahr herrlich zu beobachten, direkt links unterhalb des Sternbildes Orion. Umgangssprachlich hat sich der Begriff Hundstage für besonders heiße und sonnige Tage eingebürgert. Die Getreidefelder werden gelb, und der Duft der Landschaft wechselt von einem saftiggrünem Junigeruch in einen herbfrischen Eindruck von Stroh. Jetzt kann man die Farbe Gelb förmlich riechen und das sommertrockene Braun der Erde gibt morgens seinen typischen Duft von Ocker und Tau dazu. Täglich prüfen jetzt die Bauern, z. B. auf den Feldern ihre Gerste, beißen auf die Körner, ob sie schon hart und trocken genug zur Ernte sind. Und immer geht ihr prüfender Blick zum Himmel: Juli kühl und nass, leere Scheuer, leeres Fass, heißt die Bauernregel. Der Juli ist jedoch meist warm, aber oft auch nass. Die Frühlingslieder der Vögel sind weitgehend verstummt: Der Juli ist ein stiller Monat in der Natur. Das Leben verlagert sich in die Nacht. Käfer und Nachtfalter sind bei lauen Temperaturen in der Dunkelheit unterwegs. Der Juli ist oft ein unbeständiger Wettermonat und beeinflusst mit Wärme oder Kühle nachhaltig das Pflanzen- und Tierleben. Wir haben Glück und lassen uuns vom Wetter nicht beeinflussen. Annette und ich sind am 27. Juli bei Ruths Geburtstagsessen im Ristorante Casa Mia zu Gast und treffen zudem verschiedene andere Freunde, die zum Urlaub am Gardasee weilen zum Essen und Golf.
Mit dabei waren
  • Ruth Mundanjohl, Michael Fehringer, Birgit, Klaus und Sebastian Schneider, Michael & Adrian Hoesch, Mathias & Susanne Gehrckens, Ben & Simone Thomsen, Susanne Hoischen, Simone & Wolf Mang, Martin & Gaby Held, Nina & Herbert Vogl, Christian Neu, Michael Hanewacker, Nina Hallwachs
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Jagd auf den Palmrüssler – Ozapft is im Georgenhof – Unterhaltsames Abendessen in Schwabing – 1998

Am Di., 6. Oktober 1998
Im Oktober treffe ich mich mit Yvonne von Wechmar, die ich einige Wochen zuvor über Jasmin und Michael Plank kennen gelernt habe. Wenn ich mich richtig erinnere war der Anlass unseres gemeinsamen Abendessen, die Bitte von Planks zur freundschaftlichen Beratung von Yvonne, die damals in einer Phase der beruflichen Neu-Orientierung war. Ich denke nicht, daß ich für Yvonne diesbezüglich sehr förderlich war, jedoch hatten wir einen abwechslungsreichen unterhaltsamen Abend, anläßlich dem ich Yonne das letzte Mal gesehen habe. Wenn mich das Netz nicht betrügt ist Yonne seit vielen Jahren mit einem Gartenbaubetrieb auf Mallorca ansässig und jagt dort unter anderem den gefürchteten Palmrüssler. Wir trafen uns damals im Schwabinger Georgenhof und damit nicht weit weg von Yvonnes Wohnung in der Amalienstrasse. Der Name Georgenhof kommt von der seit dem 15. Jahrhundert um Feuchtwangen sehr verbreiteten Familie Georg, die als Georgi oder Georgii bis heute noch besteht. Von dem früheren Familien-Hof bei Feuchtwangen stammte seit ungefähr 1580 auch die Familie Soldner. Später wurde das Anwesen unter zwei Brüdern geteilt, sodaß seitdem zwei Familien Soldner dort lebten. Auf dem oberen, mit einer Gedenktafel geschmückten Hofe, wurde am 16. Juli 1776 der berühmte Erfinder der Koordinaten, Johann Georg Soldner geboren, der als Schulknabe schon eine Reihe geometrischer Lehrsätze erfand und, nachdem ihm als achtzehnjährigem Jüngling in Feuchtwangen und Ansbach die Bahn zur weiteren Ausbildung eröffnet war, es zur Berühmtheit in der Feldmeßkunst und Sternkunde brachte. Als Georg von Soldner, Vorstand der Münchner Sternwarte und Ritter hoher Orden, ist er am 13. Mai 1833 in Bogenhausen bei München gestorben. Mittlerweile ist der Georgenhof eines der typischsten Schwabinger Lokale. Zum Beispiel zapft jeden Abend im Georgenhof ein Kellner um Punkt 20 Uhr das Holzfass an. Diese Szene ist typisch für das gut bürgerliche Restaurant in der Schwabinger Georgenstraße. Soweit zu den historischen Geschichten. Yvonnes Vater war übrigens der deutsche Diplomat Rüdiger von Wechmar - ein recht bekannter FDP Politiker - der historisch den ersten deutschen Reisepass erhielt.

Beste Bogenhauser Nachbarschafts-Pflege beim Dinner Meeting mit Lars Isenberg – 2017

Am Fr., 3. Februar 2017
Anfang Februar sind Annette und ich von unserem Freund und früheren Möhl-Straßen Nachbarn Lars Isenberg zum Abendessen in seine neue Wohnung in der Keplerstrasse eingeladen. Bei dem Abend leistet uns auch meine Neubeuerer Schulfreundin und Lars Nachbarin Ilona von Mariassy Gesellschaft. Nachdem er sich von seiner Ehefrau Anja - die immer noch in unserem Anwesen wohnt - getrennt hatte, ist er in Bogenhausen geblieben, um auch nah bei seinen beiden Kindern wohnen zu können. Ursprünglich stammen Lars und Anja aus Haltungen, wo die Grafen von Isenberg eine Nebenlinie der Grafen von Altena-Berg gewesen sind. Um das Jahr 1175 kam es zu Konflikten zwischen Arnold und Friedrich von Altena um das Erbe des Vaters Everhard von Altena. In der Folge kam es zur Spaltung in die Linien Altena-Isenberg und Altena-Mark. Graf Arnold von Altena, der zunächst die Burg Nienbrügge als Hauptsitz besaß, ließ vor dem Jahr 1200 in der Nähe von Hattingen die Burg Isenberg errichten. Nach dieser Burg hat sich Arnold später auch benannt. Der bekannteste Vertreter der Familie war Graf Friedrich von Isenberg, verheiratet mit Sophie von Limburg. Nach einer von ihm 1221 veranlassten Vogteirolle besaß er 36 Oberhöfe mit 1.440 Bauernhöfen in mehr als 900 Orten. Friedrich hat an der Spitze einer Adelsverschwörung 1225 seinen Onkel, den Erzbischof Engelbert I. von Köln ermordet, nachdem letzterer zuvor versucht hatte, die Macht der mit dem Erzstift Köln konkurrierenden Adelsgeschlechter zu brechen. Nach der Tat wurde Friedrich geächtet und hingerichtet und seine Besitztümer wurden aufgeteilt. Angehörige der Familie wie Engelbert von Isenberg oder Bruno von Isenberg verloren ihre Ämter oder Aufstiegsmöglichkeiten im kirchlichen Dienst. Die Isenburg wurde 1226 von Erzbischof Heinrich I. von Müllenark zerstört. Trotz erheblicher Verluste gelang es Dietrich von Isenberg in einem etwa dreizehn Jahre lang andauernden Kampf – den Isenberger Wirren - gegen die eng verwandten Grafen von Altena-Mark ein etwa 120 km² großes Gebiet zu behaupten. Nach dem neuen Hauptsitz Limburg nannte sich das Geschlecht ab 1247 Grafen von Limburg. Der Isenberg ist dabei eine Anhöhe linksseitig der Ruhr östlich von Niederbonsfeld und westlich von Hattingen-Mitte. Sein höchster Punkt liegt auf 160 m über dem Meeresspiegel. Der Berg erstreckt sich als Egge quer zur Ruhr in südwestliche bzw. nordöstliche Richtung. Er liegt am Nordrand des Rheinischen Schiefergebirges und ist mit einem Eichen-Buchen-Mischwald bewachsen. Nahe dem Burgfried befindet sich die Freilichtbühne Isenburg. Weiter südwestlich liegt auf dem Bergrücken ein Klettergarten des Deutschen Alpenvereins (DAV). Nach Nordwesten hin wird er vom Isenbergbach sowie den in den Deilbach entleerenden Osterdeller Bach und der Straße Am Isenberg begrenzt. Hier befindet sich ein stillgelegter Steinbruch, an dessen Fuß sich früher eine Ziegelei befand. Heute ist dort ein Schießstand.
Mit dabei waren
  • Lars Isenberg, Ilona von Marias, Annette & Michael Kamm
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Nashörner & Wildschweine am Lago di Garda – Dinner Meetings mit Friends & Dogs – 2023

Von Mi., 5. Juli 2023 bis So., 9. Juli 2023
Unsere erste Juli Woche in Gardone verläuft sehr entspannt, zumal ich mit den beiden Hunden Tati und Ginger die meiste Zeit alleine bin, nachdem Annette via München für einige Tage beruflich nach Sylt gereist ist. Neben Gehrckens sind im Lauf der Woche nicht nur mein Bruder Thomas, sondern auch Eva und Werner Conrad, Heike Neu und ihre Freundin Esther, Uschi & Karl Pohler sowie Lisa Strauss und Christoph Pfaff nach Gargnano bzw. Gardone gekommen. Wir treffen uns zu unterschiedlichen Gelegenheiten und Locations zum Abendessen und geniessen daneben selbst ruhige Tage bei bestem Wetter zu Hause und auf dem Bike. Zum Eessen gehen wir unter anderem in unsere Favoriten wie das Da Rino. Das seit dem Jahr 1967 von der Familie Cremonesi geführte Ristorante da Rino befindet sich direkt am See in Manerba del Garda. Vom Restaurant und der Gartenterrasse aus genießt man einen herrlichen Blick auf die Bucht von Manerba und die Moränenhügel über Salò. Das Restaurant liegt am Hafen Porto Torchio in Manerba del Garda, dem Ausgangspunkt für Ausflüge in den Park Rocca di Manerba del Garda, zur Insel San Biagio und zur Insel Borghese – der Isola del Garda. Die Küche des Restaurants verwendet frische Erzeugnisse von lokalen Fischern und erstklassigen Fischgeschäften des Gardasees. Je nach Angebot des Marktes und Tagesfang bietet das Ristorante da Rino Vorspeisen auf Fischbasis, Carpaccio von der Forelle auf Rucola, geräucherte Forelle auf Salat mit Croutons, marinierter Döbel. Erste Gänge mit frischen Nudeln wie Bigoli al Torchio, mit Sardinen und Anchovis, dünne Bandnudeln mit Renke, Nudeln mit geräucherter Forelle und Zucchini, Spaghetti nach italienischer Art und viele andere Tagesgerichte wie Nudeln mit Flusskrebsen. Unter den Hauptgerichten Hecht vom Gardasee alla Barcarola mit Polenta, gedünstete Filets von der Renke mit Gemüse, gegrillte Sardinen, Filets vom Flussbarsch aus dem Gardasee, Forelle in Folie, Gardasee-Forelle, Schleie, Fleischgerichte und sonstige Angebote des Tages. Unter den Süßspeisen und Desserts gebackene Waffel mit Obstsalat und Cremeeis. Verschiede Kuchen, darunter die typische „Torta Bresciana“. Sowohl das in der Küche zur Zubereitung unserer Gerichte verwendete Öl als auch das Öl auf den Tischen im Speisesaal des Ristorante da Rino ist ausschließlich natives Olivenöl extra aus den Ölmühlen des Valtenesi.
Mit dabei waren
  • Susanne & Mathias Gehrckens, Eva & Werner Conrad, Uschi & Karl Pohler, Lisa Strauss & Christoph Pfaff, Heike Neu, Annette & Michael Kamm
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Sommerfest im Würmtal – Gartenparty bei Katrin & Mirko Meyer-Schönherr in Gräfelfing – 2008

Am Sa., 24. Mai 2008
Annette und ich sind zu einem frühen Sommerfest in das neue Haus von Mirko Meyer Schönherr und seiner Frau Katrin in Gräfelfing eingeladen. Hier treffen wir in einem tollen Anwesen auf viele bekannte Gesichter und zahlreiche Freunde und Bekannte. Gräfelfing, das im Jahr 763 erstmals urkundlich erwähnt wurde, ist heute die älteste und größte Würmtalgemeinde des Landkreises München. Gräfelfings Lage, unmittelbar am Stadtrand der Landeshauptstadt München und in der Nähe zum Fünf-Seen-Land und damit eine der beliebtesten Urlaubs- und Freizeitregionen Bayerns bietet das bestmögliche Verhältnis zwischen Wohnen, Arbeiten und Erholung. In unmittelbarer Nachbarschaft befinden sich weltbekannte kommerzielle und universitäre Forschungszentren der Max-Planck-Gesellschaft und der LMU München im Biotechnologie-Cluster Martinsried. Zusätzlich bietet Gräfelfing eine hervorragende Infrastruktur. Mit zwei S-Bahnhöfen, einem gut ausgebauten ÖPNV-Netz und einem Gewerbegebiet mit direktem Anschluss an die Autobahnen A96 und A99 zur schnellen Erreichbarkeit des Flughafens München sowie der Messe München garantiert Gräfelfing seinen ansässigen Unternehmen entscheidende Standortvorteile. Gleichzeitig ist die Gartenstadt Gräfelfing mit ihrem Villencharakter und ihrer großzügigen, aufgelockerten Bebauung seit Jahrzehnten ein höchstbegehrter Wohnort am Unterlauf der Würm. Neben zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten, nicht nur für den alltäglichen Bedarf, bietet die Gemeinde vielfältige Sport-, Freizeit- und Kulturangebote für jede Altersgruppe. Regelmäßige Veranstaltungen, wie z. B. das Kulturfestival im Paul-Diehl-Park oder das Weinfest, locken zahlreiche Einwohner und Besucher an und spiegeln das lebhafte und abwechslungsreiche öffentliche Leben in Gräfelfing wider. So fühlen sich die Menschen hier wohl und Gäste sind stets herzlich willkommen. Das können wir nur bestätigen.
Mit dabei waren
  • Katrin & Mirko Meyer-Schönherr, Annette & Michael Kamm
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Celebrating Eva bei Thereses Töchtern – Dance Floor in der Villa Wagner – 2022

Am Sa., 22. Oktober 2022
Unsere in Regensburg lebende Freundin Eva Conrad wird 60 und feiert diesen runden Geburtstag dankenswerter Weise auf der für Annette und mich nahe liegenderen Theresienhöhe in der bayerischen Metropole München. Die von Eva und Werner umsichtig durchgeführte Suche nach der passenden Location läßt uns Ende Oktober in der Villa Wagner direkt an der Bavaria zusammenkommen. Der erste Eindruck beim Betreten der Villa ist geprägt von einem außergewöhnlich eleganten Ambiente, welches durch Details wie eine versteckte Bibliothek, einen schweren Marmorwaschtisch und antike Bilder an den Wänden untermalt wird. Die erst 2016 aufwendig und detailreich sanierte Villa an der Schwanthalerhöhe ist ideal zugeschnitten für Produktpräsentationen und exklusive Feiern bis 150 Gäste. Das Anwesen gehört der Edith Haberland Stiftung, einer kinderlosen Erbin der Paulaner Brauerei, die es ihrer Stiftung vermacht hat. Der Stiftung gehört auch das Gebäude, in dem die Etienne Aigner AG ihren Shop in München betreibt und Catherine Demeter - die heutige Vorständin der Stiftung - war die erste Gattin unseres Freundes Markus Buchner. Mit uns sind zahlreiche langjährige Freunde aus der halben Welt zu Gast und von den engeren Freunden - die Conrads durch uns kennen gelernt haben - feiern wir mit Gehrckens, Bilgers, Schwabes, Groths, Schulze, Sanne und Warcholas. Es sind flache Schuhe gefragt, denn Evi möchte Tänzer sehen.
Mit dabei waren
  • Eva & Werner Conrad, Franca La Marca & Jürgen Groth, Katja & Simpert Hafenmeier, Andrea Bilger & Markus Schulze, Gabi & Fritz Kozka, Susanne Hoischen, Stefanie & Günther Warchola, Julia Berger & Andreas Schwabe, Alexandra & Ralf Bühler sowie Bianca & Jürgen Kassel
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Klein Venedig und Altenburg – Geburtstagsfeier im Bamberger Paradiesweg – 2002

Am Di., 8. Oktober 2002
Einheimische sind sich sicher: Die schönste Stadt Deutschlands? Bamberg! Das malerische Städtchen in Franken hat neben seiner hübschen Altstadt und Highlights wie Klein Venedig oder dem Dom noch so viel mehr zu bieten. Das Schöne ist unter anderem die überschaubare Größe. Vor allem die Highlights rund um den Bamberger Altstadtkern kann man perfekt zu Fuß, mit einem Fahrrad, oder auch mit etwas abenteuerlicheren Fortbewegungsmitteln, wie zum Beispiel einem Segway, ganz leicht erkunden. Bamberg hat Charme! Es hat unendlich viele wunderschöne Ecken, gute Restaurants, süße Cafés und vielfältige Ausflugsmöglichkeiten zu bieten. Wie schon das antike Rom wurde auch Bamberg auf sieben Hügeln erbaut. Diese Tatsache legt nahe, dass man im Fränkischen Rom, so wird Bamberg nämlich auch manchmal genannt, viele wunderschöne Ausblicke von oben auf die Stadt genießen kann. So wie sie heute noch aussieht, wurde die Altenburg im frühen 15. Jahrhundert erbaut. Seitdem wacht die mittelalterliche Höhenburg, deren Turm sich knapp 400 Meter über dem Meeresspiegel befindet stolz über Bamberg. Von ihren dicken Burgmauern aus genießt man einige der schönsten Blicke nicht nur auf die Bamberger Altstadt, sondern auch über das gesamte Umland. In manchen Reiseführern wird die Altenburg sogar als das Wahrzeichen der Stadt und sogar als die schönste der zahlreichen Bamberg Sehenswürdigkeiten gehandelt! Annette und ich waren allerdings nicht als Touristen, sondern als Geburtstagsgäste unseres Bamberger Freunds Klaus Schneider auf einen der Hügel ... und dort in den Paradiesweg gekommen.
Mit dabei waren
  • Birgit & Klaus Schneider, Annette & Michael Kamm
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Narwalzahn und alte Meister – Unternehmerabend des Alphazirkels mit Konrad Bernheimer im Bayerischen Hof – 2015

Am Mi., 21. Oktober 2015
Nachdem ich erst mittags von einer Asienreise nach München zurückgekommen bin, besuche ich Ende Oktober eine Veranstaltung des Alphazirkels im Bayerischen Hof, in dessen Rahmen Konni Bernheimer - Schwiegervater meines Sohnes Paul und damit ein Verwandter im weiteren Sinne - schöne Geschichten aus seinem interssanten Leben erzählt sowie sein neuestes Buch vorstellt. Das Unternehmen Bernheimer entstand im friedvollen halben Jahrhundert zwischen der Reichsgründung 1871 und dem Sprung in den Abgrund im August 1914. In Bayern heißt diese prosperierende Epoche die Prinzregentenzeit. Konrads Urgroßvater Lehmann Bernheimer gründete 1864 in München sein Geschäft, im selben Jahr bestieg dort der 18-jährige Ludwig II. den Thron. Der Urgroßvater hatte enormen Erfolg. Bald stattete er die Schlösser der regierenden Fürstenhäuser Europas aus, mit feinsten Orientteppichen, Seiden, Tapisserien, Möbeln, Dekor. Nur nicht mit Bildern, ein Kunsthändler im strengen Sinne war er nicht. Das blieb so über die Generationen. Als Konrad Bernheimer 1977 an die Spitze trat, übernahm er einen klingenden Namen, eine stolze Tradition – eine jedoch, die ihre große Zeit hinter sich hatte. „Ich übernahm das buchstäblich größte Kunsthandelshaus der Welt, mein Urgroßvater hatte es am Lenbachplatz gebaut, über 14.000 Quadratmeter Verkaufsfläche. Aber die Kunsthändler und vor allem die Museen nahmen mich nicht ernst, ich war ja ein Teppichhändler, ein Möbelhändler und Einrichter mit einer berühmten Stoffabteilung.“ Konrad O. Bernheimer ist, wie es Großvater und Urgroßvater waren, fraglos Teil der Münchner Gesellschaft. „Hochintegriert“ seien beide Familien gewesen, sagt er. „Meine Frau und ich sind vielleicht noch integrierter. Wir sind assimiliert, aber das sagt man heute nicht mehr.“ Je älter er werde, desto wichtiger werde das Jüdische für ihn. Dabei ist er ein Kind zweier Welten. „Da ist das streng Katholische meiner venezolanischen Mutter und das jüdische Erbe meines Vaters. Vielleicht macht einen das etwas weltläufiger.“ Das ist mit Sicherheit der Fall und so ist er auch noch heute ein sehr interessanter Gesprächspartner über viele Themen des Lebens.
Mit dabei waren
  • Andreas Mach, Dr. Albert Michael Geiger, Konrad Bernheimer, Michael Kamm
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Textil & Fashion Forum in Helsinki – Branchentreff in Pikku-Finlandia und City-Sightseeing – 2023

Von Mi., 25. Oktober 2023 bis Sa., 28. Oktober 2023
Das diesjährige Textile & Fashion Forum Helsinki fand vom 26. bis 27. Oktober 2023 statt. Die Veranstaltung wird vom Finnischen Textile & Fashion Verband sowie EURATEX organisiert. Das Textile & Fashion Forum Helsinki 2023 sieht dabei eine zweitägige Veranstaltung vor, eine Hauptveranstaltung in Pikku-Finlandia am ersten Tag und Unternehmensbesuche am zweiten Tag. Am ersten Tag bietet das Forum Brancheneinblicke, interessante Diskussionen, inspirierende Redner und Geschäftsbeispiele aus ganz Europa. Auf dieser Veranstaltung werden innovative Unternehmen der Branche und ihre Strategien zum Aufbau einer nachhaltigen und widerstandsfähigen Textilzukunft vorgestellt. Das Textile & Fashion Forum Helsinki ist der Treffpunkt unserer Branche. Der zweite Tag bietet die Möglichkeit, finnische Textil- und Modeunternehmen und ein Forschungszentrum im Großraum Helsinki zu besuchen. Die private Erkundung von Helsinki sollte man dann am dritten Tag am historischen Senatsplatz beginnen, der ein zentraler Punkt der Stadt ist. Hier kann man sowohl den beeindruckenden Dom wie auch das Regierungsgebäude bewundern und die Aussicht bewundern. Die beeindruckende Architektur und die wunderschönen Gemälde im Inneren des Doms sind ein Muss. Im Anschluß fährt man am besten in den Sibelius-Park und besichtigt das Jean Sibelius Monument. Es ist eine beeindruckende Skulptur aus 600 Stahlrohren und eine Hommage an den berühmten finnischen Komponisten. Die Temppeliaukio Felsenkirche ist eine der einzigartigsten Kirchen der Welt, da sie in den Felsen geschnitten ist. Das Innere ist beeindruckend, insbesondere das natürlich beleuchtete Gewölbe. Machen Sie zudem einen Abstecher zur Kauppatori Markthalle am Hafen. Hier kann man frische finnische Delikatessen probieren, von Räucherfisch bis hin zu Rentierfleischpasteten. Später fährt man mit der Fähre zur UNESCO-Weltkulturerbestätte Suomenlinna. Diese historische Festung bietet einen Einblick in die Geschichte Finnlands und eine malerische Umgebung zum Erkunden. Wenn man Kunst liebt, ist das Ateneum Kunstmuseum einen Besuch wert. Es beherbergt eine beeindruckende Sammlung finnischer und internationaler Kunst. Helsinki bietet eine Fülle von Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten, und ein Tag reicht nur aus, um einen kleinen Einblick in diese charmante Stadt zu bekommen.
Mit dabei waren
  • Michael Kamm & EURATEX Board
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Silvester im Villenquartier des Hofgartendirektors Jakob Möhl – Rückgrat des Denkmal-Ensembles Alt-Bogenhausen – 2014

Am Mi., 31. Dezember 2014
Eine seltene Ausnahme im Ritual unserer Feiern zum Jahreswechsel gab es am Jahresende von 2014. Wir feiern Silvester in München. Gemeinsam mit Drea und Markus bei uns in der Möhlstrasse. In ganz kleiner Runde, doch mit großen Gesprächen und viel Spaß. Es gab, natürlich, ein köstliches Fondue. Um Mitternacht stürzten wir uns ins Getümmel am nahe gelegenen Friedensengel , einem der beliebtesten Silvester Feierplätze der Stadt. Von dort oben hat man einen umwerfenden Ausblick auf das Lichtermeer der Feuerwerksraketen. Und, ein zusätzliches Plus für uns - der kleine Ausflug ist verbunden mit einem schönen Spaziergang durch den Park. ... Unglaublich, wie viel Abfall am nächsten Morgen in den Maximiliansanlagen und auf der Möhlstrasse lag.

Charity Lunch Meeting – Heiner Lauterbach im Golfclub Beuerberg – 2005

Am Mi., 13. April 2005
Er war zwar kein besonders guter Schüler, allerdings schon immer an der Schauspielerei interessiert: Heiner Lauterbach. Wie ich selbst war auch er Internatsschüler in Neubeuern und machte - wie auch ich - seine ersten Schauspielerfahrungen unter der Regie unseres Erziehers Goldberg, der ihn schon damals für extrem talentiert einstufte und ihn zu seiner zukünftigen Karriere überredete. Mitte April treffe ich mich mit ihm zum Lunch im Golfclub Beuerberg, um mit ihm seine Teilnahme an einem Charity Turnier für unsere alte Schule zu besprechen. Er hat sich dann auch überreden lassen und war gemeinsam mit mir im Juli am Start. Da war er auch das perfekte Zugpferd, denn wer kennt ihn nicht? Seinen großen Durchbruch als Schauspieler hatte er mit dem riesigen Publikumserfolg „Männer“ im Jahr 1985 von Doris Dörrie, in welchem er an der Seite von Uwe Ochsenknecht die Hauptrolle spielte. Für seine Rolle wurde der Schauspieler mit dem Bundesfilmpreis ausgezeichnet. Im Laufe der nächsten Jahre spielte Heiner Lauterbach in unzähligen Filmen und Fernseh-Serien mit wie „Tatort“, „Ein Fall für Zwei“ oder von 1988 bis 1993 in der Serie „Eurocops“. Zu seinen bekannteren Filmen zählen unter anderem „Charlie & Louise – Das doppelte Lottchen“ (1994) neben Corinna Harfouch, „Das Superweib“ (1996) an der Seite von Veronica Ferres und Til Schweiger oder „Rossini – oder die mörderische Frage, wer mit wem schlief“ (1997) neben Götz George und Mario Adorf. Für diesen Film bekam er den Bayrischen Filmpreis und den Publikumspreis bei der Bambi-Verleihung verliehen. Bei dem Film „Andersrum“ führte Heiner Lauterbach zusammen mit Mark Keller auch zum ersten Mal selbst Regie. Zusammen mit seiner Familie lebt er heute im früheren Haus des Franziskanerchefs Edi Reinbold am Starnberger See.

Millionen & Manieren – Dinner mit High Potentials in der Prinzregentenstrasse – 2000

Am Mi., 8. März 2000
Anfang März traf ich mich mit Max Cartellieri - dem Sohn des ehemaligen Deutsche Bank Vorstands Ulrich Cartellieri - und Frederick Paul - dem Ehemann der Tochter der Lindauer Einrichtungs-Familie Böhm - zu einem Abendessen im Restaurant Käfer in der Prinzregentenstrasse. Ich hatte die beiden erfolgreichen Start Up Unternehmer in meinen m2b Zeiten über Fabio Zoffi kennen gelernt und war interessiert mit ihnen - den Gründern von Ciao - zusammen zu arbeiten. Ciao.de war eine Verbraucher-Online-Community innerhalb der LeGuide Group. In Großbritannien, Frankreich, Spanien, Italien und den Niederlanden gehört Ciao zu den jeweils größten Shopping-Portalen. Das Portal wurde im Sommer 1999 von Frederick Paul, Max Cartellieri und Verena Mohaupt in München gegründet. Im November 1999 ging das Portal online. Im Februar 2000 fusionierte Ciao mit dem Mitbewerber Amiro.de. Der Hauptsitz des neuen Unternehmens Ciao GmbH wurde München. Über drei Kapitalrunden wurde Ciao durch die Risikokapitalgeber Wellington Partners, Index Ventures, Apax und Acton Capital Partners sowie verschiedenen Business Angels mit ca. 28 Millionen EUR finanziert. Das Unternehmen beschäftigte in den sieben europäischen Vertretungen München, London, Paris, Breslau und Timișoara über 220 Mitarbeiter. Im April 2005 kaufte das amerikanische Online-Panel-Unternehmen Greenfield Online, Inc. (NASDAQ: SRVY) die Ciao AG für 154 Millionen USD. Zum 1. Mai 2007 gliederte das Unternehmen die beiden Geschäftsbereiche „Ciao Comparison Shopping“ und „Ciao Surveys“ in eigenständige Unternehmen aus. Der Umsatz 2007 betrug 67 Mio. USD. Im Oktober 2008 übernahm Microsoft die Ciao GmbH für rund 486 Millionen USD, um das Angebot in den Bereichen Suche und E-Commerce in Europa deutlich zu erweitern. Max Cartellieri gründete 2008 das Expertennetzwerk AlphaSights. Im März 2012 wurde Ciao durch die französische Unternehmensgruppe LeGuide Group übernommen, welches zuvor schon den Mitbewerber dooyoo.de gekauft hatte. Nach dem Ausscheiden von Corinne Lejbowicz übernahm Olivier Sichel die Geschäftsführung der Shopping Guide GmbH, die das Shopping-Portal Ciao in sieben Sprachen und Märkten betreibt, im Juli 2012. Anfang 2018 wurde die Plattform vom Netz genommen. Die Berichte sind nicht mehr erreichbar. Mittlerweile ist eine Onlineshopsuchmaschine unter dieser Domain erreichbar. Ciao.de bot Preisvergleiche zu über sechs Millionen unterschiedlichen Produkte und Dienstleistungen sowie einen Shopping-Ratgeber an, der aus über fünf Millionen von der Ciao Community verfassten persönlichen Erfahrungsberichten mit Produkten und Dienstleistungen bestand. Der weitaus größte Teil dieser Berichte befasste sich mit Lebensmitteln und Drogerieartikeln. Verbraucherschützer warfen den Bewertungsportalen vor, dass Bewertungen von Produkten durch finanzielle Anreize nicht immer 100 % objektiv waren. Allerdings lag bei Ciao die erreichte Gesamtvergütung selbst für einen hochwertigen Erfahrungsbericht meist in der Größenordnung von 1 €, so dass dieses Argument für Ciao-Mitglieder nur in geringem Umfang zutraf. Ab Mai 2007 agierte das Bewertungs- und Preisvergleichsportal Ciao.de unabhängig von dem Online-Marktforschungsunternehmen Ciao Surveys.
Mit dabei waren
  • Max Cartellieri, Frederick Paul & Michael Kamm
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In Line mit Tennisspielern, Fussballern und Promi-Anwälten – Edle Hochzeit im Bogenhauser Hof – 2013

Am Sa., 14. September 2013
Unsere Freunde Birgit & Uli Lohr trauen sich! Birgit das erste Mal und Uli mit mehr Übung und einiger Erfahrung. Wenn schon, dann bitte im »Bogenhauser Hof«, der Lieblingswirtschaft von Fußballern, Tennislegenden und Rechtsanwälten. Ein Markenzeichen für eine kreative, abwechslungsreiche, leicht bayerisch eingefärbte Küche mit mediterranen und französischen Anleihen auf höchstem Niveau ist der Bogenhauser Hof in München. Das unter Denkmalschutz stehende Gebäude blickt auf eine lange traditionsreiche Geschichte. 1825 erbaut, wurde der Bogenhauser Hof bereits 1854 als "Tafernwirtschaft" zugelassen und war schon im letzten Jahrhundert ein beliebtes Ausflugsziel der Münchner. 1950 wurde das Anwesen von der Pschorr Brauerei München erworben und in den Jahren 1983 und 1984 von Grund auf renoviert. Mit viel Engagement, Know-how und Liebe haben der Tiroler Gerhard Gleinser und seine Frau Susanne hier ihr Lebenswerk aufgebaut. Sie fühlen sich der Tradition des Hauses verpflichtet und praktizieren alte Münchner Gastlichkeit auf höchstem Niveau. Gerhard Gleinsers abwechslungsreiche, kreative Küche hat schon viele ins Schwärmen gebracht. Bei ihm kommt auf den Tisch, was gerade Saison hat, was frisch ist und was bevorzugt aus der Region stammt. Er zaubert daraus eine unvergleichliche leichte bayerisch eingefärbte Küche mit mediterranen und französischen Anleihen. Alles serviert, ja zelebriert in einem kuscheligen Landhaus-Ambiente mit exklusivem Tafelsilber und perfekt gefalteten Servietten. Der ideale Rahmen für einen gelungenen Start in ein gemeinsames Leben, der noch dazu in Annette und meiner unmittelbaren Nachbarschaft zur Möhlstrasse umgesetzt wird. Wir haben als geladene Gäste einen wunderbaren Event genossen und wünschen dem frisch vermählten Paar das denkbar Beste für ihr weiteres gemeinsames Leben.
Mit dabei waren
  • Birgit & Uli Lohr, Annette & Michael Kamm
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Ländlicher Lebensstil, schöne oberbayrische Bauernhöfe & sehenswerte Kirchen – Familien-Essen in Hagen bei Murnau – 1992

Am Fr., 3. Januar 1992
Carolina und ich waren mit Larissa und Paul am 1. Oktober in unser großzügiges neues Haus in Hagen bei Murnau eingezogen und mein Zwillingsbruder Thomas kam mit seiner Gattin Stefanie im Rahmen eines gemeinsamen Abendessens das erste Mal zu Besuch bei uns. Das Kirchdorf Hagen liegt wenige hundert Meter östlich der Stadtgrenze des Marktes Murnau am Staffelsee und nördlich von Loisach und der Autobahn 95, eingebettet in die Moos- und Moränenlandschaft mit Blick auf die Berge Herzogstand und Heimgarten. Aufgrund archäologischer Funde, die bis in die frühe Bronzezeit zurückreichen, kann von einer langen Siedlungsgeschichte ausgegangen werden. Erstmals schriftlich erwähnt wird Hagen in einer Überlieferung, der zufolge es seit 1177 in Hagen eine Burg gab, von der jedoch keine Bauzeugnisse mehr existieren. Namensgebend für den Ort war eventuell das hier ansässige Rittergeschlecht von Hagen, das 1525 ausstarb, und von dem heute noch ein Grabstein in der Kirche in Hagen zeugt. In Hagen gibt die Kirche St. Blasius, die im barocken Stil, dem sogenannten Jesuiten-Barock, ausgestattet ist. Der Schauspieler Siegfried Rauch wohnte in Hagen, wobei die Familie Rauch - und auch sein Bruder - unsere direkten Nachbarn war und wir Zaun an Zaun lebten. Im idyllischen Voralpenland, nur eine knappe Autostunde südlich von München liegt die Gemeinde Riegsee am gleichnamigen See. Der dörfliche Charakter mit schönen oberbayrischen Bauernhöfen, sehenswerten Kirchen und ländlichem Lebensstil wurde bis heute bewahrt. In so ruhigen, gemütlichen Dörfern ohne Durchgangsverkehr, inmitten einer weitgehend ungestörten Landschaft von Seen, Hügeln und Wäldern, kann man mit der ganzen Familie Erholung und Entspannung finden und dass immer mit Blick auf die Zugspitze. Ich habe es geliebt hier zu wohnen ... Carolina war es etwas zu einsam.
Mit dabei waren
  • Stefanie & Thomas Kamm, Carolina, Larissa, Paul & Michael Kamm
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Kurze Wege machen´s einfach – bei Cartier in der Maria Theresia Strasse – 2006

Am Di., 21. März 2006
Das Maison Cartier lud nach München und zahlreiche SchauspielerInnen und MusikerInnen folgten der Einladung zur Vorstellung neuer Produkte. Auch Annette und icih ließen uns - weder Schauspieler noch Musiker - auch sehr gerne lange bitten. Zumal die Event Location praktischerweise direkt bei uns ums Eck und damit weniger als 200 Meter von der Möhlstrasse entfernt liegt. Wenn das französische Label Cartier neben edlen Accessoires und Schmuckstücken für eines bekannt ist, dann sind es wohl die legendären und ausgelassenen Partys des Schmuckherstellers. Anlässlich des Launchs der neuen Clash de Cartier Schmucklinie ließ es sich das Luxusunternehmen deshalb auch nicht nehmen, diesen Anlass mit einem wundervollen Event zu feiern. Cartier lud seine Gäste, unter denen sich auch zahlreiche prominente Persönlichkeiten befanden, in eine repräsentative Villa in die Maria Theresia Strasse in München ein. Selbst unter Münchens vornehmsten Adressen nimmt die Maria-Theresia-Straße immer och eine Sonderstellung ein. Gegenüber der Maximiliansanlagen gelegen, stehen hier die prächtigsten Villen der Stadt. Die Prachtbauten der Gründerzeit – unter Ihnen die Bauten die Könige Maximilian I. und II., die Grafen Montgelas und Törring, der Industriemagnaten Diesel und Maffai reihen sich hier aufs Herrlichste aneinander. Ein wirklich prächtiger Rahmen für die Luxusmarke Cartier, einem französischen Schmuck- und Uhrenunternehmen, welches zum Schweizer Luxusgüterkonzerns Richemont gehört.
Mit dabei waren
  • Annette & Michael Kamm
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Sportlich & Ländlich – Geburtstagsfeier im Golfclub in St. Eurach – 2005

Am Fr., 3. Juni 2005
Geburtstag haben, Geburtstag feiern und wieder ein Jahr älter werden. I did it again, wurde 46 Jahre jung und hatte keinen Grund, sentimental zu werden. Im Gegenteil, das soll kurzfristig und ohne großen Aufwand gefeiert werden. Was böte sich da besser an, als diesen Tag mit unseren Golf-Freunden in unserem heimatlichen Golfclub zu feiern. St. Eurach bei Iffeldorf, südlich von München gelegen, bietet eine landschaftliche Top-Lage mit atemberaubendem Blick auf die Alpenkette von der Benediktenwand über das Karwendelgebirge bis hin zum Wettersteingebirge mit der Zugspitze und den Allgäuer Alpen. Grandios! Der St. Eurach Land- und Golfclub bietet ein wohltuendes Club-Ambiente mit vielen Annehmlichkeiten über den Golfsport hinaus, sowie ein gastronomisches Erlebnis, iund das in einer so traumhaften Kulisse. St. Eurach bietet Golfspielen im Einklang mit Umwelt und Natur, zertifiziert in Gold. Die Terrasse bietet eine spektakuläre Sicht auf die Alpen um die Zugspitze und die Küche von Jürgen Becker läßt keine Wünsche offen ... Golffreunde zum gemeinsamen Feiern sind schnell gefunden und sofort haben wir eine lustige Truppe beisammen
Mit dabei waren
  • Nina & Herbert Vogl, Birgit & Klaus Abendschein, Nani & Jürgen Schunda, Eva & Thomas Hellmann, Bine & Mikel Hanewacker
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Musical Event im Deutschen Theater in München – Kunstgenuss in der Schwanthalerstrasse – 1998

Am Di., 29. September 1998
Ende September 1998 besuche ich mit Jasmin und Michael Plank sowie deren Freundin Yvonne von Wechmar eine Vorstellung im Deutschen Theater in München. Michis Bruder Bernhard war damals der Pressesprecher des Theaters und hatte uns besonders schöne Sitzplätze besorgt. Das Deutsche Theater in München in der Schwanthalerstraße 13 wurde am 26. September 1896 eröffnet. Das Programm umfasst mit Musicals, Tanz und Shows sowie mit Konzerten internationaler Künstler weite Bereiche der darstellenden Unterhaltungskunst. Darüber hinaus verwandelt sich das Theater im Fasching alljährlich in Münchens größtes Ballhaus und bietet den Rahmen für zahlreiche Gesellschafts- und Kostümbälle. Das Deutsche Theater ist mit seinen rund 1.500 Sitzplätzen und rund 300 Vorstellungen pro Jahr das nach der National-Oper größte Theater in München und das wohl auch berühmteste Gastspieltheater mit Vollbühne in Deutschland. Seit 1982 verantwortet die stadteigene „Deutsches Theater München Betriebsgesellschaft mit beschränkter Haftung“ den Spielbetrieb. Im Jahr 1896 wurde das im Stil des Neobarock gehaltene Theater erbaut, das zunächst „Feenpalast“ genannt wurde. Der Gebäudekomplex enthielt neben einem Theatersaal mit 1679 Plätzen auch den kleineren Veranstaltungssaal „Silbersaal“ sowie Restaurants, ein Café, zahlreiche Geschäfte und 30 Wohnungen. Das Theater wurde ursprünglich vor allem für Varieté-Veranstaltungen genutzt, aber auch für volkstümliche Komödien, Volksschauspiele, Sportveranstaltungen und Faschingsbälle. Im Vergleich zu dem 1883 gegründeten Deutschen Theater in Berlin, das als Ensemble-Theater genutzt wurde, war das Münchner Haus von Beginn an ein reines Gastspieltheater. Seit der Eröffnung bis heute findet ab Januar bis zum Aschermittwoch die traditionelle Ballsaison mit festlichen Galas und Kostümbällen statt. In den 1920er Jahren avancierte das Theater zum prächtigsten Ort der Hauptstadt für glitzernde Revuen. Unter Hans Gruß, der ab 1918 das Theater führte, traten unter anderem die Tiller Girls und Karl Valentin auf. Ein Gastspiel von Josephine Baker wurde 1929 aber verboten. Am 9. März 1943 wurde das Theater durch Bomben zerstört. Lediglich der neobarocke Silbersaal blieb verschont und ist bis heute als einziger Raum des Originalbaus erhalten geblieben. Mit der West Side Story eroberte 1961 das Musical die Bühne des Deutschen Theaters und feierte sensationelle Triumphe. Die Gattung „Musical“ war den Deutschen, die durch den Zweiten Weltkrieg von der internationalen Entwicklung des Musiktheaters abgeschnitten waren, weitestgehend unbekannt. Das Deutsche Theater öffnete den Münchnern mit solchen Shows erstmals ein Fenster zum New Yorker Broadway und zur Welt. Gastspiele ausländischer Ensembles wurden nun immer häufiger. Daneben fanden aber auch Veranstaltungen wie Olf Fischers Komödienstadel ihre Heimat am Deutschen Theater: Die großen Volksschauspieler wie Beppo Brem, Erni Singerl und Maxl Graf gastierten in diesem Rahmen regelmäßig in der Schwanthalerstraße. Ab 1965 übernahm Kurt Plapperer das Theatergebäude als Pächter und zudem die Direktion des Deutschen Theaters. Das Deutsche Theater war bis zu diesem Zeitpunkt der letzte Familienbetrieb dieser Größenordnung in der deutschen Kulturlandschaft. Das Pachtverhältnis endete nach einer notwendigen Sanierung im Jahr 1977. Im Anschluß gestaltete Reinhard Riemerschmid das Theater im Stil des Pop Art um, wobei die Stadt München wieder den Spielbetrieb übernahm und Kurt Plapperers Adoptivsohn Heiko Plapperer-Lüthgarth als Geschäftsführer einsetzte. Seit Februar 2022 leitet Thomas Linsmayer das Theater.
Mit dabei waren
  • Jasmin & Michael Plank, Yvonne von Wechmar und Michael Kamm
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Iden des März – Dinner Meeting im Renten- & Juwelen-Flow – Holz-Terrasse & Elektro Venezia zur Disposition – 2023

Am Fr., 3. März 2023
Unser Start in den Frühlings-Monat März verlief erwartungsgemäß ruhig, da Annette und ich aktuell nicht nur viel arbeiten dürfen, sondern ich auch auf meine Gesundheit zu achten habe. Die meisten Abende verbringen wir daher zu Hause, wobei wir uns am ersten Freitag des Monats mit Andrea und Pascal zu einem - wie immer mit diesen beiden besonders lieben Freunden - sehr netten Abend-Essen im Tabacco in der Hartmannstrasse verabreden. Altersgerecht führten wir Herren wunderbare Gespräche über passende Senioren-Residenzen und großzügige Rentenlücken 😂 und die Damen beschäftigten sich mit der zeitnahen Anschaffung attraktiver Schmuckstücke aus italienischer Produktion. Im Lokal haben wir zufällig Isi und Carsten von der Heyden neben uns am Tisch sitzen. Mein Bruder Thomas meldet sich an diesem Freitag von einer Fahrt mit seinem Pössl Wohnmobil zur Bootsmesse nach Tulln in Niederösterreich, wo er sich um den Verkauf seines etwas zu groß geratenen Elektroboots des Typs Frauscher Venezia 707 kümmern möchte. Jasmin und Michael Plank verbringen das erste März-Wochenende mit ihren beiden Girls in Madrid. Hier ist die jüngere Tochter Mini für ein Auslands-Semester an einer spanischen Universität immatrikuliert. Mein amerikanischer Freund Stephen verbringt Schnee reiche Tage in Utah und ist in einem meiner früheren Lieblinslokale in Salt Lake City zum Essen. Meine Schwägerin Sanne bastelt zusammen mit ihrem baltischen Handwerker in Salò an einer neuen Terrasse, was wohl ihrem italienischen Nachbarn und etwas seltsam anmutenden Zeugen Jehovas nicht so gut gefällt. Das Thema muss noch gelöst werden, sondern kommen die Iden des März zum Tragen. Der März ist übrigens der dritte Monat des Jahres im gregorianischen Kalender. Er hat 31 Tage und ist nach dem römischen Kriegsgott Mars benannt, nach diesem nannten ihn die Römer Martius. Ursprünglich versammelten sich in diesem Monat, mit dem die Feldzugssaison begann, die waffenfähigen römischen Bürger auf dem so genannten Marsfeld vor den Toren der Stadt, um gemustert zu werden und ihre Feldherrn zu wählen. Der alte deutsch-germanische Name ist Lenz.
Mit dabei waren
  • Andrea Clemens & Pascal Gryczka, Annette & Michael Kamm, Isi & Carsten von der Heyden, Thomas Kamm, Susanne Hoischen, Jasmin & Michael Plank
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Holzvertäfelung und Kronleuchter – Altneubeurer Treffen im Wappensaal des Hofbräuhauses – 2003

Am Fr., 14. März 2003
Seit mehr als 50 Jahren treffen sich ehemalige Schüler unserer früheren Internatsschule in Neubeuern jährlich zu einem Alumni Treffen in München. Immer war der Wappenssal im Münchner Hofbräuhaus die Location, wo wir alle zusammen kamen, um uns auszutauschen, was zu essen und miteinander zu trinken. Dem Ort entsprechend in der Regel Bier. Kaum zu glauben, aber wahr: Im 16. Jahrhundert war Bayern noch keine Biernation. Wer etwas auf sich hielt, trank Wein – oder Bier aus Norddeutschland. Dieses Importbier war teuer und die bayerischen Regenten durstig. Also gab Herzog Wilhelm V. am 27. September 1589 den Bau einer eigenen Brauerei in Auftrag. Sie sollte künftig den Hof versorgen und so die staatlichen Bierausgaben reduzieren. Bald war die Brauerei als Braunes Hofbräuhaus bekannt, denn das beliebte obergärige Bier wurde damals als Braunbier bezeichnet. Bis 1610 war es ausschließlich Mitgliedern und Bediensteten des bayerischen Hofes vorbehalten. Gut, dass die Zeiten sich geändert haben. Heute ist es der perfekte Platz, um unserem Altneubeurer Treffen den richtigen Rahmen zu geben. Hier im Wappensaal, einst als Gast­raum für die Hof­bediens­teten der Herzöge und Könige, später als Gesell­schafts­zimmer des Bier­palastes viel­seitig genutzt. Die Holz­ver­täfe­lungen und Kron­leuchter lassen den Charme der damaligen Zeit erahnen. Der Saal ist um­säumt von gemalten Wappen der bayerischen Regie­rungs­be­zirke. Wo damals die Höf­linge ihr Bier getrunken haben, lassen wir nun Erinnerungen auferstehen und die Bierkrüge krachen. Alle Bayern müssen jetzt ganz stark sein: Das bekannteste Lied übers Hofbräuhaus stammt von einem Berliner. „In München steht ein Hofbräuhaus“ wurde 1935 von Wilhelm Gabriel komponiert, Spitzname „Wiga“. Ich selbst war über viele Jahre nur ein unregelmäßiger Gast bei den Altneubeurer Treffen, was sich allerdings zwei Jahre nach diesem Treffen änderte, als ich den Vorstand der Altschülervereinigung der Freunde und Förderer der Schule Schloß Neubeuern übernahm, wodurch das jährliche Meeting im Hofbräuhaus eine Pflichtveranstaltung für mich wurde.
Mit dabei waren
  • Michael Kamm und circa 50 Altneubeurer
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One more Thing – Hightech Präsentationen beim Königlichen Hofgärtendirektor – 2008

Am Fr., 12. Dezember 2008
Eine fröhliche Geburtstagsparty bei unserer in direkter Nachbarschaft lebenden Freundin Nina Hallwachs. Es gab eindeutig einen Frauenüberschuss - reichlich Damen aus dem Konsumgüterbereich, in dem auch Nina ihrem Job als PR-Fachfrau nachgeht. Ihre Stationen waren die Marken Bogner, Porsche und Marc O´Polo, wodurch sowohl Annette als auch ich Nina beruflich kennen. Ihr Brunder Alexander - ein Medizin Professor - war ehemaliger Praxispartner von Jasmin Plank in Harlaching. An diesem Abend bin ich quasi der Hahn im Korb udn bleibe daher auch nicht lang.. Sicher habe ich einen amüsanten Mix aus der Präsentation und dem Vergleich der neuesten elektronischen Geräte und Schminkeinlagen sowie das Verköstigen kulinarischer Schmankerl verpasst. Das Hallwachs Haus wurde übrigens bereits im Jahr 1894 als eine der ersten Villen der späteren Möhlstraße als Doppelvilla auf den Grundstücken Möhlstraße 35 und Möhlstraße 37 errichtet. Architekten waren die Gebrüder Adam, Johann Grässel und Max Krauss. Als Besitzer ist 1895 der »Königliche Hofgärtendirektor a.D.«Jakob Möhl eingetragen, der der ganzen Straße seinen Namen gab und als deren »Vater« er bezeichnet werden darf, da nach seinen Plänen Straßenführung, Bautrassen und Bauplatzverteilung der Möhlstraße erfolgte. Jakob Möhl selbst verkaufte sein Anwesen für 80.000 Mark aber bereits im Jahr 1900 weiter an den Rechtshistoriker Dr. Karl von Amira und seine Frau Maria. Ende der 1920er Jahre ging die ehemalige »Möhl-Villa« an das Apothekerehepaar Hilde und Hermann Vogel und an 1938 an die Familie des Bankdirektors Hallwachs, der sie noch heute in dritter Generation gehört.

Phileas Fogg am Tegernsee – Taufe von Leonhard Weidehaas in Rottach – 2018

Am Sa., 8. Dezember 2018
Im Dezember waren wir von Nina Weidehaas, einer mit Annette befreundeten Vertriebskollegin der Marke IWC und ihrem als Rechtsanwalt tätigen Ehemann zur Taufe des ersten Kindes Leonhard an den Tegernsee eingeladen. Nina und Björn stammen beide aus Ulm an der Donau, jedoch lebt Björns Mutter am Tegernsee. Aus diesem Grund fand auch die Taufe in der dortigen evangelischen Kirche in Rottach-Egern statt. Umgeben von vielen jungen Familien mit Kinder genossen wir im Anschluss der Tauffeierlichkeiten ein wundervolles Essen in Wildbad Kreuth.
Mit dabei waren
  • Nina, Björn und Leonhard Weidehaas, Annette & Michael Kamm
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Raclette Technik, Bordstein-Schwalbe samt Trieb-Täter sowie Andrea Berg mit Udo Jürgens – Silvester Vor- und Nachbereitung in Paradiso – 2022

Am Sa., 31. Dezember 2022
Nach unserem Start ins Jahr 2022 mit Birgit und Klaus Schneider im TOP Hotel von Attila und Alban Scheiber auf 2.150 Höhen-Meter in Hochgurgl in den Ötztaler Alpen beenden wir ein in vielerlei Hinsicht herausforderndes Jahr bei Susanne und Mathias Gehrckens am Gardasee circa 2.000 Meter tiefer. Auf Einladung der beiden feierten Annette und ich gemeinsam mit ihren Söhnen Hugo und Henri, sowie Susannes in Paris lebender Studien-Freundin Babsi Markert, ihrem Mann Remy und deren Sohn Tobi in der am Hang oberhalb von San Felice liegenden Urbanisation Paradiso. Das Jahr 2022 war geprägt von unerwarteten Veränderungen und vielen Emotionen. Obwohl die Corona Pandemie zum Jahresbeginn immer noch präsent war, wurde sie durch andere Ereignisse überlagert. Der Krieg in der Ukraine schockierte ab Ende Februar bis zum heutigen Tag die gesamte Welt und besonders die Menschen in Europa. Die erst im Dezember zu Ende gehende diesjährige Fußball-Weltmeisterschaft in Katar war ein kritisches Sportereignis mit moralisch unwürdigen Siegern. Zudem hat auch der Tod von Queen Elizabeth II. viele Menschen beschäftigt und auch unser deutscher Pabst Benedikt stirbt am letzten Tag des Jahres nach langer Krankheit. Die Gesellschaft für deutsche Sprache hat den Begriff "Zeitenwende" zum "Wort des Jahres" 2022 gekürt wobei der Begriff einen Übergang in eine neue Ära bezeichnen soll, mit dem wir wohl auch in den nächsten Jahren umgehen müssen. Wir liessen uns allerdings am Silvesterabend noch nicht beirren und gingen daher zunächst sehr versiert mit der Vorbereitung unseres Abendessens - ein mit besonders köstlichen Saucen begleitetem Fondue - sowie technischen Problemen beim Anschluß eines altersschwachen Raclette Gerätes äußerst professionell um. Auch Getränke technisch gab es keine Probleme und Beanstandungen ... die Versorgung war gesichert. Zwischen Hauptgang und einem ausgezeichneten Eis zum Nachtisch gab es die amüsanten Gesellschaftsspiele "Wer bin ich und Scharade" und nach einer halben Stunde zu Mitternacht auf der Dachterrasse einen Song Contest der besonderen Art. Jeder durfte sich mit den persönlichen Hits seiner eigenen Playlist ins Sonos System des Hauses einhacken und dann dem Rest der Truppe seinen persönlichen Stempel ganz eigenen Musik Geschmacks aufdrücken. Ein rund herum netter und abwechslungsreicher Abend, den ich völlig nüchtern absolvierte. Das wäre auch in einem anderen Fall besser gewesen, denn ein zweifelsohne angetrunkener Mini Fahrer hatte sein Fahrzeug auf der schmalen Straße hinter dem Golfplatz von Colombaro noch in der Nacht in die Botanik befördert .. wie wir auf unserem Heimweg festellen mussten.
Mit dabei waren
  • Susanne, Mathias, Hugo & Henri Gehrckens, Babsi Markert und Remy Harache sowie Sohn Tobi, Freund Justus, Annette & Michael Kamm
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DIY – do it yourself – Studentischer Party Spaß – Geburtstagsfeier in jungen Jahren – 1981

Am Fr., 9. Januar 1981
Zu Nicis 21. Geburtstag im Januar ist unsere Hütte in unserer Studentenwohnung voll! Dieser ultimative Partyspaß steigt in der Schleißheimer Straße. Alles wurde selbst gekocht und hergerichtet, sämtliche studentischen Freunde waren an Bord und mit den meisten von Ihnen stehen wir bis heute immer noch im regelmäßigen Kontakt.
Mit dabei waren
  • Nicola Schielin, Michael Kamm, Martin Kühner, Marion Geiger, Sabine Klein, Sigi Nuemann, Michael Weiß, Rainer Osterwind, Horst Reinecken, Robert Frowein
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Ministerpräsident & Genußmensch – Dinner Meeting im ersten China-Restaurant Bayerns – 1995

Am Do., 9. Februar 1995
Anfang Februar sind Carolina und ich mit Thomas und Helmuth Uder zum Abendessen im Restaurant Tai Tung in Bogenhausen verabredet. Damals war das Tai Tung eine angesagte und elegante Dinner Location im Souterrain der Villa Stuck und bot sich für mich auch perfekt für einen vertraulichen Austausch zu Kapitalanlage Möglichkeiten mit den beiden diesbezüglich versierten Uder Brüdern an, nachdem Ende Dezember die Zahlung für die verkaufte North Sails Beteiligung auf meinem Giro-Konto eingegangen war. Sehr viel früher gab es ein ganz anderes süß-saures Jubiläum: 1923 war nämlich nicht nur das Jahr der Hyper-Inflation, sondern damals ging auch etwas los, was bis heute viele köstlich finden. Einmal die Hundert, bitte. Und zwar in Jahren - für Chinarestaurants. Vor 100 Jahren soll das erste Chinarestaurant Deutschlands eröffnet worden sein. Zeit für eine Spurensuche. Laut Bundeszentrale kamen erste Chinesen Anfang des 20. Jahrhunderts nach Berlin und studierten zum Beispiel an der Technischen Hochschule Charlottenburg. Am nahen Kurfürstendamm befand sich damals auch die chinesische Botschaft. In den 20ern habe der seit 1902 bestehende Verein chinesischer Studenten sein Büro in der Kantstraße 118 gehabt. Das erste chinesische Restaurant in München hieß Tai-Tung. Es befand sich damals in der Amalienstraße 25 und zwar genau an der Ecke Theresienstraße in Schwabing. Das Restaurant ist der gehobenen chinesischen Küche zu zuordnen. Es erfreute sich in München großer Beliebtheit bei regionalen und internationalen Gästen aus Kultur und Politik. Ende Mai 1972 endete der Vertrag für das China-Restaurant Tai-Tung. Eine Tochter des Hoteliers und Hausbesitzers Bosch übernahm das Restaurant. Im Herbst 1980 wurde das Tai-Tung in der Villa Stuck neu eröffnet. Nicht nur bayerische und italienische Küche schätzte der Genussmensch und Ministerpräsident Franz-Josef Strauß. Er hat auch gern chinesisch gegessen, erinnert sich sein Adlatus Georg Tandler. Das Tai-Tung, das erste chinesische Restaurant Münchens, war zu der Zeit unten in der Villa Stuck. Das gibt es heute nicht mehr. Da war er oft, weil es mittags nicht so stark frequentiert und nicht weit weg vom Landtag war.
Mit dabei waren
  • Thomas & Helmuth Uder, Carolina & Michael Kamm
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Abgleiten in die berufliche Surf Historie – Mistral Revival Party in München – 2013

Am Sa., 23. November 2013
As time goes by! Ein Vierteljahrhundert nach meinem Einstieg bei North Sails/Mistral war vergangen. Ich hatte das Gefühl, daß Berufliches wie auch Privates wie in einem TGV an mir vorbeirauschte. Gerne hätte ich ab und zu mal die Notbremse gezogen, um einfach nur innezuhalten. Da flatterte mir eine Einladung von Mistral Sportswear ins Haus - dem Unternehmen, dem ich lange Jahre meines Berufslebens widmete. Einer musste ja im Driver Seat sitzen, um die ganze Mannschaft zu reaktivieren, sonst wäre es wie so oft bei Lippenbekenntnissen geblieben. 25 Years Revival Party war das Motto. Fast fühlte es sich an wie das letzte Abi-Treffen. Wer kam wohl, wie würde es sein, langjährig vertraute Mitarbeiter:Innen nach so langer Zeit wieder zu treffen und auch mit der ein oder anderen schlechten Nachricht umzugehen. Diesmal waren es ja nicht die Personen, die ich über die Jahre hinweg regelmässig traf und mich austauschte. Die Location, die Mistral aussuchte, war auch schon vorprogrammiert für das Eintauchen in alte Zeiten. Die Zielstattstrasse. Der Ort, an dem wir angefangen hatten und gute wie auch verzwickte Zeiten erlebten. Die Überlieferung besagt ja, daß Alumnis Personen sind, die von anderen mit Speis & Trank versorgt werden und in guten Sitten unterrichtet werden. Das mit dem Speis und Trank hat an diesem Abend wunderbar geklappt, mit den guten Sitten nahmen wir es nicht so ernst. Dafür war es viel zu feuchtfröhlich und lustig. Nach Ausklang des langen Abends war jeder von uns beschwingt, mit Erinnerungen angereichert und nahm sich vor, doch mal öfter den Telefonhörer in die Hand zu nehmen. Das nächste Vierteljahrhundert war just angebrochen...
Mit dabei waren
  • Ehemaliges Mistral Team, Michael Plank, Rainer Ramelsberger und Michael Kamm
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Die Konstruktion des Geheimnisses in der Pinakothek der Moderne – Paul Klee denkt als Künstler auch vor dem Abendessen – 2018

Am Sa., 21. April 2018
Im April sind Annette und ich von Susanne und Joerg von Petrikosky - langjährigen Freunden, die ich bereits aus meinen ersten Jahren bei Arthur Andersen kenne - zu einem wunderbaren Kultur Event mit anschliessendem Abendessen eingeladen. Die Münchner Pinakothek der Moderne zeigt dabei eine der fulminantesten und aufregendsten Klee-Werkschauen der vergangenen Jahre: "Konstruktion des Geheimnisses". Oliver Kase und Nadine Engel von den Bayerischen Staatssammlungen fassen ihn nun in einer gewaltigen Einzelausstellung in der Münchner Pinakothek der Moderne überzeugend als furiosen "denkenden Künstler" zwischen konstruktivistischer Ratio und poetischer Mystik. 145 Werke sind in München zu sehen. Davon stammen 16 aus dem eigenen Bestand. Die 129 mit drei, vier Ausnahmen äußerst hochklassigen Leihgaben kommen aus drei Kontinenten, eine Handvoll ist zum ersten Mal seit mehr als 80 Jahren in Deutschland, ja in Europa wieder zu sehen. In der 2002 eröffneten Pinakothek der Moderne sind die Ausstellungssäle bekanntlich heikel, sie sind, wenn es sich nicht gerade um ein Riesentriptychon von Max Beckmann handelt, im Grunde an der Kunst vorbei geplant. Sechs Meter hoch sind die Wände. Zusammen mit der Szenografin Juliette Israël entwickelten Kase und Engel ein stupendes Konzept, indem sie hier farbige Rhomben, Linien und geometrische Muster auf die Wände aufgebracht haben, die Bezug nehmen auf die Arbeiten, wenn sie diesen nicht gleich direkt entlehnt sind. Dort haben sie rotglühende Bilder auf ein tiefschwarzes Farbrechteck gehängt. Sie haben die Durchgänge verengt und als Ruhebänke große weiße Dreiecke bauen lassen und schwarze Wandpodeste. Und so einen sehr abwechslungsreichen Parcours geschaffen. Was nun in München zu sehen ist, dürfte obligatorisch für angehende Ausstellungsmacher sein. Wir waren beeindruckt und hatten beim anschliessenden Abendessen im Feinkost Käfer ausreichend Gelegenheit uns über diese Ausstellung auszutauschen.
Mit dabei waren
  • Susanne & Joerg Petrikowsky, Annette & Michael Kamm
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O´zapft is beim Wiesn Revival – Morgens Anstich & Abends Hausbox Ausklang – 2022

Am Sa., 17. September 2022
Nach zwei Jahren Zwangspause heißt es beim Oktoberfest endlich wieder: „O‘zapft is. Mit Spannung wurde die entsprechende Verkündung des Münchner Oberbürgermeisters Dieter Reiter erwartet. Ministerpräsident Markus Söder hatte sich bereits Mitte Februar zuversichtlich gezeigt, dass das Volksfeste im Sommer stattfinden können. Seit Freitag, den 29. April ist es offiziell: Vom 17. September bis 3. Oktober heißt es wieder „O‘zapft is“ auf der Theresienwiese in München. Der Anstich in der Schottenhamel-Festhalle ist jedes Jahr der symbolische Startschuss zum Oktoberfest. Um Punkt 12 Uhr zapft Münchens Oberbürgermeister das erste Bierfass an. Die erste Maß geht dann an den bayerischen Ministerpräsidenten. Auch Annette und ich sind diesmal wieder am ersten Tag mit dabei. Ich bin bereits zum Anstich um 12:00 Uhr mit einer Gruppe von Textil- und Mode Managern auf Einladung von hartmann.Consultants im Marstall Zeit, bevor sich Ette und ich am Abend mit Michael Weiß und Stefanie Büchele in der Hausbox des Augustiner Zelts treffen. Genauso traditionell wie der Wiesn-Anstich ist der Einzug der Wiesn-Wirte, der kurz davor stattfindet. Mit festlich geschmückten Wagen und Pferdegespannen starten die Festwirte am ersten Tag der Wiesn zum Festgelände. Los geht das Ganze um 10.45 Uhr von der Josephspitalstraße. Dann marschieren die Wirte über die Sonnenstraße, die Schwanthalerstraße und den Bavariaring, bis hin zum Festgelände. Angeführt werden sie vom Münchner Kindl Viktoria Ostler und dem Oberbürgermeister, mit dabei sind neben den Wiesn-Wirten, auch Bedienungen, Musikkapellen und Schausteller. Wer einen Tisch auf der Wiesn reservieren will, sollte damit nicht allzu lange warten. Schnell sind die beliebten Festzelte ausgebucht, vor allem an den Wochenenden. Die großen und bekanntesten Zelte sind das Augustinerzelt, das Hackerzelt, das Löwenbräuzelt, das Winzerer Fähndl der Paulanerbrauerei, die Bräurosl und die Ochsenbraterei und das Hofbräuzelt. Des Weiteren gibt es das Armbrustschützenzelt und die Fischer-Vroni, die Käfer Schänke, Kufflers Weinzelt, das Marstall, das Schottenhamel und das Schützenzelt. Am ersten Wiesnsonntag ziehen traditionell Trachten- und Schützengruppen durch die Münchner Altstadt bis zur Festwiese. Über 9000 Teilnehmende ziehen dabei mit Wägen, Kutschen und zu Fuß von der Maximilianstraße zur Theresienwiese. Das Volksfest findet seit dem Jahr 1810 auf der Theresienwiese statt. Nur Kriege und Pandemien konnten das größte Volksfest der Welt bisher stoppen. 2020 und 2021 fiel das Oktoberfest wegen der hohen Corona-Zahlen aus. Vor allem im vergangenen Jahr eine große Enttäuschung für die Beteiligten. Vor Corona fiel das Fest zuletzt im Jahr 1948 aus, bevor sich die Theresienwiese 1949 erstmals nach dem Krieg wieder mit Oktoberfestgästen füllte. Seitdem fand die Wiesn bis zum ersten Coronajahr 2020 durchgehend statt.
Mit dabei waren
  • André & Sandra Maeder, Simone & Nick Hartmann, Dietmar Axt, Thomas Tochtermann, Michael Weiß, Stefanie Büchele, Annette & Michael Kamm
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Arm … aber sexy – Night of Glamour & Duft Stars in Berlin – 2006

Von Do., 16. März 2006 bis Sa., 18. März 2006
Im Rückblick mutet es ganz schön arm an, dass Klaus Wowereit, der prägende Politiker des Nachwende-Berlins, den wichtigsten Satz seiner Karriere ausgerechnet dem neoliberalen Focus Money gesagt hat. „Arm, aber sexy“ sei Berlin, behauptete Wowereit und dieser Satz wurde zum Leitmotiv der Stadt. Und er stimmte sogar, denn das Berlin des beginnenden Jahrtausends hatte einen gut zehnjährigen Rausch hinter sich; voller politischer Höhepunkte und emotionaler Euphorie, genauso wie tiefer finanzieller Abstürze und Depressionen. Die Mauer war gefallen, doch auf sechs Millionen Menschen, von denen die Stadt träumte, wollten die Stadt an der Spree partout nicht wachsen. Vielmehr brachen die Jobs weg, die Arbeitslosenquote erreichte mit 19 Prozent ihren Höhepunkt. Von Aufschwung keine Spur. Nur das Nachtleben brummte. Und mit ihm die Kultur, denn in Berlin, so die gängige Übersetzung von Wowereits Spruch, brauchst du kein Geld, um zu leben und vor allem viel zu er-leben. Die Wohnungen waren noch billig, die Freiräume im Stadtbild noch da. Blühende Landschaft, hier sind wir. Wobei blühend nicht gleichbedeutend war mit schön, sondern damit, dass immer noch alles irgendwie möglich schien. Auch ich kam in dieser Zeit immer wieder gerne zu Events in die Hauptstadt und diesmal in der Mitte des Monats März sogar in einer Doublette. Am Donnerstag zum Geburtstag der Glamour und am Freitag zum deutschen Parfumpreis Duftstars. Dies ist die höchste Auszeichnung der deutschen Parfumbranche. Die Duftstars werden seit 1993 jährlich in Deutschland verliehen. Die Preisverleihung findet zumeist im Frühjahr im Rahmen einer Galaveranstaltung an wechselnden Orten in Deutschland statt. In diesem Jahr feierten rund 600 Gäste am 17. März bei einer Gala-Veranstaltung die 14. Verleihung des bedeutendsten Parfumpreises in der Berliner Ullstein-Halle. Die Ullstein-Halle in Berlin, die bislang als Veranstaltungsort genutzt wurde und diverse Springer-Galas wie "Die Goldene Kamera" oder "Ein Herz für Kinder" beherbergte, wird künftig das neue Domizil der überregionalen Redaktion der im vergangenen Jahr gebildeten Redaktionsgemeinschaft von "Welt"-Gruppe, "Hamburger Abendblatt" und "Berliner Morgenpost“. Die Passage war über die Ullstein-Halle mit dem historischen Axel-Springer-Hochhaus verbunden und befindet sich auf dem Gelände der ehemals denkmalgeschützten Rotationshalle des Axel-Springer-Verlages, die Ende der 1990er Jahre zugunsten der Passage abgerissen wurde. Unter dem neuen Namen Duftstars (ehemals FiFi-Award) ehrte die Fragrance Foundation Deutschland auch Topmodel Naomi Campbell als Trendsetterin und erhob Aramis als dreimaligen Sieger der Kategorie „Bester Klassiker“ in die Hall of Fame.  Als bestes Parfum wurde „Haute Couture“ ausgezeichnet, bei den Damendürften: „Un Jardin sur le Nil, Hermès“ und bei den Herren: „Dior Homme, Dior“. Ausserdem Dutzende von bestens aussehenden und angezogenen Herren, sowie Hunderte von gut riechenden Damen ... das war ein Fest
Mit dabei waren
  • Burda, Condé Nast, Michael Kamm
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Birthdays & Weddings are good reasons – Reunion in Thalkirchen – 2022

Am Do., 26. Mai 2022
Durch den glücklichen Umstand, daß Peter Schmitz in der Woche nach seinem Geburtstag - zu dem wir zumindest telefonischen Kontakt hatten - mit Anja und Laurenz zu einer Hochzeit nach München kam, hatten wir nach vielen Jahren endlich wieder einmal Gelegenheit für ein gemeinsames Treffen in Bayern. Annette kannte Anja und Peter überhaupt noch nicht, da ich die Familie Schmitz die letzten Male jeweils allein in Essen besucht habe. Peter - der vom Baldeney See kommt - hatte nicht nur mit mir BWL an der LMU in München studiert, sondern nach seinem Examen, das er ein halbes Jahr nach mir ablegte, auch die Steuerberatungs- und Wirtschafts- Prüfungsgesellschaft Arthur Andersen als seinen ersten Arbeitgeber ausgesucht. So hatten wir von 1985 bis 1988 einen engen privaten und beruflichen Kontakt, der mit seinem Einstieg in der väterlichen Kanzlei und dem damit verbundenen Umzug nach Essen leider Entfernungs bedingt nur noch sporadisch stattfand. Um so schöner, daß wir einen wunderbaren gemeinsamen Abend bei köstlichem Essen im Asam Schlößl in Thalkirchen verbringen konnten. Klar, daß dann die alten Geschichten wieder hochkamen, aber auch über den Spannungsbogen des Lebens in Gänze diskutiert wurde. Laurenz, der jüngste von 5 Schmitz Kindern legte am Tag zuvor seine letzte Abiprüfung ab und wird jetzt ein Jahr in Israel in der Holocaust Gedenkstätte Yad Vashem tätig sein. Yad Vashem was „Denkmal und Name“ bedeutet ist die Bezeichnung der Gedenkstätte der Märtyrer und Helden des Staates Israel im Holocaust und damit die bedeutendste Gedenkstätte, die an die nationalsozialistische Judenvernichtung erinnert und sie wissenschaftlich dokumentiert. Die Gedenkstätte befindet sich in Jerusalem. Sie wurde durch das Yad-Vashem-Gesetz, das die Knesset am 19. August 1953 beschloss, als eine staatliche Behörde gegründet. Yad Vashem wird jährlich von über zwei Millionen Menschen besucht. Die ersten Überlegungen für eine Holocaust-Gedenkstätte in Jerusalem reichen in das Jahr 1942 zurück und wurden auf einer Vorstandssitzung des Jüdischen Nationalfonds diskutiert. 1945 wurde ein provisorischer Vorstand von Yad Vashem installiert. Nach der Gründung des Staates Israel befürwortete dessen erster Staatspräsident Chaim Weizmann 1948 ausdrücklich das Vorhaben einer Holocaust-Gedenkstätte. Durch den Palästinakrieg 1948–1949 verzögerte sich die Umsetzung jedoch erheblich. Die Leitung der geplanten Gedenkstätte hatte bereits verschiedene Projekte gestartet: Sammlung der Namen der Opfer des Holocaust, Dokumentation persönlicher Zeugnisse von Überlebenden, vorbereitende Untersuchungen für die zukünftige Forschung und für geplante Publikationen. Am 29. Juli 1954 wurde auf dem Mount of Remembrance westlich von Jerusalem der Grundstein für das zentrale Museumsgebäude von Yad Vashem gelegt. Das Museum und weitere bis dahin bereits fertig gestellte Teile der Gedenkstätte wurden 1957 für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Tatsache, daß Laurenz nun ein Jahr in Israel leben wird motiviert mich, meine noch offene Reise dorthin in den kommenden 12 Monaten umzusetzen ... ich hoffe, daß dies klappt.
Mit dabei waren
  • Anja, Peter und Laurenz Schmitz, Annette und Michael Kamm
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Geburtstags-Einladung von Susanne Gleinser im Garten des Bogenhauser Hofs – 2014

Am Fr., 1. August 2014
Es ist nicht die erste Adresse der Stadt, nicht einmal die zweite oder dritte, wenn es um die kulinarischen Meriten geht. Weder strahlt ein Michelin Stern über dem Haus, noch gönnt ihm der Gault Millau seine Aufmerksamkeit. In dieser Hinsicht stehlen ihm die besternten Kollegen von Acquarello über Königshof bis Tantris die Show. Der Bogenhauser Hof an der Ismaninger Straße ist nicht mehr, aber auch nicht weniger als ein gehobenes Restaurant mit feiner Wäsche auf den Tischdecken und einem grün gekachelten Ofen in der Mitte des Gastraumes im Erdgeschoss. Und doch ist er für viele Gäste, die etwas bereden wollen und das gern ohne großes Hallo tun, der perfekte Treffpunkt. Der Betrieb im denkmalgeschützten Gebäude aus dem Jahr 1825, das von den Betreibern Susanne und Gerhard Gleinser 2010 renoviert wurde, strahlt von der Fassade bis zum Gastraum in neuem Glanz. Die Chefs der Unternehmensberatung Roland Berger schätzen die Mischung aus verhaltenem Luxus und nicht überkandidelter Gourmetküche ebenso wie Goldman-Sachs-Chef Alexander Dibelius oder die Politiker Horst Seehofer und sein Vorgänger als Ministerpräsident Edmund Stoiber. Für das kurze Gespräch zu zweit reicht der Gastraum, für längere Besprechungen im größeren Kreis stehen mehrere Extraräume im Obergeschoss zur Verfügung. Im Sommer ist es vor allem der Garten mit seinen Schatten spendenden Bäume, der den Gästen behagt. So geht es auch Annette und mir und daher freuen wir uns auch ganz besonders, daß wir von Susanne Gleinser zu ihrem Geburtstagsessen in den Bogenhauser Hof eingeladen sind. Für uns ist das Lokal in zwei Minuten erreichbar und wir verbringen einen tollen Abend bei herrlichem Wetter im wunderbaren Garten. Dies nicht nur gemeinsam mit Susanne und Gerhard und ihrer Tochter Jessica, sondern auch ihren Eltern und Gerhards Schwester mit Gatte Guido Tolle sowie Zoe und Caesar - den Eigentümer des vietnamesischen Restaurants Zoe.
Mit dabei waren
  • Susanne & Gerhard Gleinser, Annette & Michael Kamm
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Neo-Pop-Ästhetik by Jeff Koons – BMW Art Car Presentation in Paris – 2010

Am Di., 1. Juni 2010
Auf Einladung des BMW Vorstands besuche ich einen tollen Event in Paris im Centre Pompidou. Es geht um die Vorstellung des neuen Art Cars. Der Künstler des Autodesigns war der renommierte Jeff Koons. Jeff Koons ist einer der populärsten zeitgenössischen Künstler der Vereinigten Staaten. Stark von der Konsumkultur beeinflusst, ist er für seine Neo-Pop-Ästhetik und seine konzeptuellen Fähigkeiten bekannt. Mit überdimensionalen Skulpturen kitschiger Souvenirs, knalliger Spielzeuge und glänzender Ornamente macht er banale Objekte zu attraktiven Sammlerstücken. Dieser Abend hier ist wirklich ein sehr besonderes Ereignis, so waren auch alle Fahrer aus der BMW Langstrecke und die wesentlichen BMW Vorstände sowie der Künstler selbst mit vor Ort. Die Firma Sympatex war Lieferant der Materialien für die Jacken der Teams und Sponsor der Langstrecken Serie wie z.B. die 24 Stunden vom Nürburgring. BMW Art Cars war eine tolle Sache - Sportautos von BMW wurden in einer besonderen Serie von den berühmtesten Künstlern der Welt, so zum Beispiel Andy Warhol, Roy Lichtenstein, David Hockney, Rob Rauschenberg u.a. entworfen.

Spareribs in Grosshesselohe – Dinner Meeting mit Sollner Friends in der Waldwirtschaft – 1995

Am Mi., 19. Juli 1995
Mitte Juli treffen sich Carolina und ich mit Thomas und Petra Uder zu einem gemütlichen Abend in der Waldwirtschaft in Grosshesselohe. Damals war dieses Restaurant schon ein Highlight mit Live Musik, das im Management von Sepp Krätz an schönen Abenden einige Tausend Besuchern anzog. Wenn man es ganz genau nimmt, ist Sepp Krätz eigentlich gar nicht mehr der alleinige Chef der Waldwirtschaft. Nach seiner Verurteilung wegen Steuerhinterziehung 2014 verlor er nicht nur das Wiesnzelt Hippodrom, sondern auch die Konzession für seine Gaststätten in München. Wie beim Andechser am Dom zog sich der Patriarch auch in Großhesselohe aus dem operativen Geschäft zurück, die Geschäftsführung teilt er sich mittlerweile mit seiner Tochter Stefanie und dem langjährigen Betriebsleiter und Küchenchef Erhart Schneider. Und doch dreht sich in Großhesselohe immer noch alles um Sepp Krätz, der sich beispielsweise momentan mit der Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (Gema) auseinandersetzen muss, die höhere Tarife verlangt für die Beschallung der Gäste. Eine ernste Bedrohung für seinen Jazz-Biergarten, wie er sagt. Bei allem Verdruss ist der 65-Jährige immer noch mit Leib und Seele Wirt, obwohl er in seiner Heimat am Lech noch eine Rinderzucht betreibt und auf dem Hof regelmäßig selbst Hand anlegt. In der Waldwirtschaft wird jedenfalls keine Entscheidung getroffen, ohne den Chef zu Rate zu ziehen. Und der blickt sich zufrieden um in seinem Biergarten. "Schick, modern, sauber, persönlich und herzlich", sagt Krätz, wenn man ihn nach den wichtigsten Eigenschaften der Waldwirtschaft fragt. Hier in Großhesselohe gibt es auch Weißbiergläser, nicht nur Maßkrüge wie in den meisten anderen Biergärten. Überhaupt sei der Alkoholausschank in den letzten Jahren zurückgegangen, sagt Krätz. Der Verkauf von alkoholfreien oder -reduzierten Getränken habe dagegen deutlich zugenommen. Die Gerichte aus der Waldwirtschaft zählen zum Besten, was man in den Biergärten der Region bekommen kann. Krätz selbst empfiehlt die Pfifferlinge in Rahmsoße oder die Short Ribs aus seiner eigenen Rinderzucht. Und er schwört immer noch auf die Spareribs, seiner Meinung nach "die besten der Welt", die immer noch mit jener Sauce serviert werden wie 1981, als der Wirt die Waldwirtschaft übernahm. "In den Neunzigerjahren habe ich an einem Tag mal 950 Portionen selbst geschnitten", erinnert sich der gelernte Metzgermeister. Das sei die Zeit gewesen, in der man auch mal 3000 große Brezen täglich unters Volk gebracht habe. Mittlerweile geht es im Traditionsbiergarten in Großhesselohe ruhiger zu. "Wir sind alle bodenständiger geworden, das schadet nicht", sagt Sepp Krätz.
Mit dabei waren
  • Thomas & Claudia oder Petra Uder, Carolina & Michael Kamm
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Orgie in Orange – Altium Jubiläum im Tantris – 2015

Am Do., 12. Februar 2015
Eine Einladung ins Münchner Sterne Restaurant Tantris ist immer etwas Besonderes und für das Firmen Jubiläum der erfolgreichen Firma Altium von Martin Kühner und Michael Hinderer eine perfekte Location. Tantris stammt aus dem indisch buddhistischen Kulturkreis und bedeutet "Auf der Suche nach Vollkommenheit". Leidenschaft und Genuss prägen bis heute diesen außergewöhnlichen Ort, an dem bis vor kurzem - und damit mehr als 20 Jahre lang - der Küchenchef Hans Haas als "Meister der Einfachheit" seine Kochkunst präsentiert, die mit 2 Sternen ausgezeichnet ist. Das Restaurant Tantris wurde 1971 vom Schweizer Architekten Prof. Dr. Justus Dahinden erbaut, der gemeinsam mit dem Feinschmecker Fritz Eichbauer die Ideen umsetzte, die ihn auf seinen Reisen inspirierten. 2012 wurde der Bau unter Denkmalschutz gestellt. Der Innenbereich wurde 2004 von Stephan Braunfels originalgetreu restauriert. Fritz Eichbauer erhielt 2017 für die unveränderte Erhaltung des Restaurants die Bayerische Denkmalschutzmedaille. Das Auge isst mit. Und gewöhnt sich mit der Zeit auch an Irritationen. Solche etwa, wie sie die Farbe des Restaurants bietet. Diese Orgie in Orange, der Modefarbe der frühen Siebziger, hat die Zeitläufte unbeschadet überdauert, was vor allem der Sturheit des Besitzers zu verdanken ist. Im Oktober 2019 wurde bekannt, dass die erforderliche Sanierung des Gebäudes fast 10 Millionen Euro kosten soll, weshalb der Fortbestand des Restaurants fraglich wurde. Ende 2020 wurde das Restaurant für Renovierungsarbeiten geschlossen und im Oktober 2021 wieder eröffnet. Seit ein paar Monaten präsentiert sich das Tantris nach fast dreijähriger behutsamer Generalsanierung wieder in besonders frischen Farben, die dann die für gewöhnlich dunklen Anzüge der männlichen Gäste bereichern. Damen waren beim Altium Event auch in der Minderzahl ... da vorwiegend Herren aus dem beratenden und finanzierenden Gewerben als interessante Gesprächspartner vor Ort waren.
Mit dabei waren
  • Martin Kühner, Michael Hinderer, Detlef Dinsel, Georg Schultze und Michael Kamm
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Dinner an der Hochleite – Von Arnimsche Gäste in der Villenkolonie Menterschwäge – 2000

Am Di., 14. November 2000
Mitte November hatte Joachim von Arnim - mein Vermögensverwalter bei der Deutschen Bank - Annette und mich zum Abendessen in sein Harlachinger Haus eingeladen. In der wunderbaren Villa an der Hochleite lebte zuvor bereits Joachims Mutter. Das Abendessen war wie beim von Arnimschen Uradel zu erwarten recht förmlich. Das Haus war klasse und ein echtes Schmuckstück. Die Villenkolonie Menterschwaige ist eine Siedlung am Hochufer der Isar in München im Stadtteil Harlaching. Die Bebauung bestand ursprünglich aus großzügigen Wohngebäuden des späten Historismus, insbesondere des Heimatstils. Die Kolonie ist rund 48 ha groß und wurde ab 1896 von dem Bauunternehmen Heilmann & Littmann erschlossen. Sie ist nach dem Gutshof Menterschwaige benannt, der im Nordwesten des Gebiets steht. 1896 kaufte das Bauunternehmen Heilmann & Littmann Gasthof und Gelände mit zusammen 52 ha für 450.000 Mark, um dort eine seiner Villenkolonien anzulegen, mit denen es seit 1887 im Großraum München erfolgreich war. Das Unternehmen reichte einen Baulinienplan ein, der schon 1897 durch die Stadt München genehmigt wurde. Den Gutshof verkauften sie 1898 an das Bürgerliche Brauhaus München, eine Großbrauerei und Betreiber von Gaststätten, die der Familie von Heilmanns zweiter Frau Josephine, geborene Hierl, gehörte. Die Heilmann’sche Immobiliengesellschaft bot die Menterschwaige in Form von einzelnen, unbebauten Grundstücken an. Anders als bei früheren Bauprojekten wie in der Villenkolonie Prinz-Ludwigs-Höhe auf dem gegenüberliegenden Isarufer baute sie selbst keine Häuser, vielmehr gaben die Käufer der Grundstücke Entwurf und Bau der Häuser bei Architekten ihrer Wahl in Auftrag. Die Bebauung der Grundstücke verlief wesentlich langsamer als vorgesehen. 1910 waren erst vier Häuser errichtet, darunter das Landhaus Lehmann des Verlegers Julius Friedrich Lehmann und das Landhaus Spatz seines Schwagers, Hofrat Bernhard Spatz. Rudolf Heß wurde später selbst Bewohner der Menterschwaige. Er kaufte 1935 eines der größten Grundstücke der Kolonie direkt an der Hangkante, das 1925 mit einem Landhaus mit Nebengebäuden bebaut worden war. Heß ließ das Haus durch den Architekten Peter von Seidlein weitgehend umbauen und auf die nahezu doppelte Nutzfläche erweitern. Das Gebäude wurde im Zweiten Weltkrieg beschädigt und brannte teilweise aus. Nach dem Krieg wurde das Grundstück von der US Army als Jugendcamp für die Kinder der Besatzungstruppen genutzt. Andererseits wohnte in der Menterschwaige auch der deutsch-russische Arzt Hugo Schmorell mit seiner Familie. Sein Sohn Alexander Schmorell lernte als Medizinstudent in der Sanitätskompanie der Wehrmacht 1941 den ebenfalls Medizin studierenden Hans Scholl kennen und freundete sich mit ihm an. Es entwickelte sich ein Freundeskreis, der auch Christoph Probst einschloss und sich regelmäßig im Haus der Schmorells zu literarischen und philosophischen Gesprächs- und Leseabenden traf. Anfang 1942 wurden die Freunde im Widerstand gegen den Nationalsozialismus aktiv und gründeten die Weiße Rose. Nach Schmorell ist heute der einzige größere Platz in der Menterschwaige benannt. Weitere prominente Bewohner der Menterschwaige vor und während des Zweiten Weltkriegs waren der Hotelier und Gastronom Alfred Walterspiel, die Schriftstellerin Kuni Tremel-Eggert und der Komponist Siegmund von Hausegger.
Mit dabei waren
  • Joachim von Arnim, Annette & Michael Kamm
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Schotten & Iren als Britische Abtrünnige – Briefing der Highland Bagpipes bei Molly Malone – 2014

Am Mo., 17. März 2014
In Ermangelung eines ordentlichen schottischen Restaurants oder auch nur einer Bar treffen wir uns in diesem Jahr zur Vorbesprechung unseres beliebten Ryder Cup Golf Events der Highland Bagpipes zumindest in einer thematisch eng verwandten Lokalität, dem irischen Pub „Molly Malone“ in Haidhausen. Hier kann man besonders guten Fisch, perfekt zubereitene Pommes und gute Hirtenpastete genießen. Dieser Ort ist auch bekannt für schmackhaften Scotch, besonders gutes irisches Bier oder guten Cider. Die Besprechung läuft entsprechend flüssig, im Laufe des Abends thematisieren wir die Unterschiede zwischen den verwandten Ländern Schottland und Irland und ihre Hassliebe zur britischen Regierung in London. Nordirland, Schottland und Großbritannien sind die drei Länder, die das Vereinigte Königreich ausmachen, da sie das gleiche Regierungssystem haben. Daher neigen viele Menschen dazu, Schottland und Irland als ähnliche Länder zu betrachten. Die geografische Lage Schottlands und Irlands dient jedoch der klaren Unterscheidung. Das Klima in Schottland gemäßigt und ozeanisch, was mit viel milderen Wintern und kühleren, feuchteren Sommern in verschiedenen Regionen sehr wechselhaft ist. Insgesamt ist Schottlands Geographie ein großer Teil seiner Attraktivität für Touristen. Irland ist auch für die Verbreitung der Kneipenkultur in der ganzen Welt bekannt, in der die Kneipen nicht nur als Ort des Trinkens, sondern auch als Ort der Begegnung und des Genusses genutzt werden. Zu den berühmten, von Irland international gehandelten Produkten gehören Irish Whiskey und Stout, ein dunkles Bier, das von einer Reihe von Unternehmen, darunter Guinness, hergestellt wird. Und diese Produkte genießen wir an dem Abend und nach Klärung aller Fragen in bester Gemeinsamkeit.
Mit dabei waren
  • Karl Rheinheimer, Martin Held, Jürgen Schunda, Michael Kamm, Herbert Vogl, Markus Schulze, Thomas Hellmann, Pascal Gryczka
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Mystischer Abend im Vittoriale degli Italiana – Notturnale mit Bekanntschaften der Strada del Sole – 2023

Am Fr., 11. August 2023
In der Denkmalsanlage des Vittoriale degli Italiani in Gardone Riviera werden auch in diesem Sommer wieder die Notturnali Nächte veranstaltet. Bei diesen Events handelt es sich um abendliche Führungen durch die Museumsanlage, die einst der Wohnsitz des exaltierten italienischen Dichters Gabriele d'Annunzio war. Annette und ich sind am Wochenende vor Ferragosto mit Claudia und Thomas Horstmann, die ich vor kurzem auf einer flotten Autobahn Fahrt von Innsbruck nach Gardone auf der A22 als ernsthafte Verfolger kennen gelernt habe vor Ort. Gabrielle d´Annunzio gestaltete die Anlage nach seinen zum Teil ungewöhnlichen Vorstellungen. Dabei liess er sich besonders von der Nacht inspirieren, und so tauchen auch die Besucher in diese nächtliche Schaffensatmosphäre des Dichters ein. Es ist bereits die sechste Ausgabe der „Notturnali“, wie diese Besichtigungstouren poetisch genannt werden. Organisiert werden sie an einigen wenigen August-Wochenenden zwischen dem 5. und 26. August. Im Rahmen der Besichtigung geht es zu den verborgensten Ecken von D'Annunzios Haus, und dies entlang von Wegen, die dank eines innovativen Außenbeleuchtungs-Projekts in einem ganz besonderen Licht erscheinen. Alle nächtlichen Besucher werden um 20.45 Uhr am Eingangsportal mit einem Aperitif empfangen. Es folgt eine Führung zum MAS96 und dem Schiff Puglia, durch das Museum von d'Annunzio und in die Villa Prioria, dem Wohnsitz von d'Annunzio. Der Vittoriale degli italiani – was übersetzt Siegesdenkmal der Italiener bedeutet - ist ein Museumskomplex in Gardone Riviera am westlichen Ufer des Gardasees in Italien. Er ist der ehemalige Wohnsitz des italienischen Schriftstellers Gabriele D’Annunzio (1863–1938), der das Anwesen ab 1921 unter der Gesamtleitung des Architekten Giancarlo Maroni gestalten ließ. Das Gelände umfasst neun Hektar und besteht neben den Gebäuden und einem Freilichttheater aus Gärten, Parks, Plätzen und Wasserläufen. Jährlich besuchen etwa 300.000 Gäste den Vittoriale. Abgesehen von politisch-historischen Implikationen ist die weitläufige Anlage zweifellos eindrucksvoll durch ihre Größe und ein deutliches Zeugnis hinsichtlich des exaltierten Dichters Gabriele D’Annunzio. Die mit unzähligen symbolträchtigen Dekorations- und Erinnerungsstücken angefüllte Villa atmet noch den Geist des Symbolismus und des Fin-de-Siècle, auch wenn einzelne Objekte durch ihren Stil oder ihren militärisch-technischen Charakter deutlich dem 20. Jahrhundert angehören. Sie steht in der Tradition der Villen anderer Künstlerfürsten wie Richard Wagner, Franz von Lenbach oder Franz von Stuck. Die Frage, ob das Kunst oder Kitsch sei, wurde unter dem Einfluss der künstlerischen und architektonischen Moderne lange Zeit im Sinne des Kitsches beantwortet. Erst seit einigen Jahrzehnten erfährt die Kunst des späten 19. Jahrhunderts mehr Wertschätzung.
Mit dabei waren
  • Claudia & Thomas Horstmann, Annette & Michael Kamm
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Isar Floßfahrt – mit Familienunternehmern durch die Pupplinger Au – 2015

Am Sa., 8. August 2015
Was für eine Gaudi! Das sollte jeder einmal erleben dürfen. Leinen los! heißt es alljährlich vom 1. Mai bis Mitte September. Dann schippern die Flöße auf der Isar. Auf traditionellen Holzflößen geht's zur feucht-fröhlichen Sause. Auf den traditionellen Holzstammflößen, die auf der Isar noch heute nach alter Handwerkskunst zusammengebaut werden, finden bis zu 55 Personen Platz. Auf Einladung des Verbands der bayerischen Familienunternehmer darf auch ich zur gemeinsamen Floßfahrt auf der Isar mit an Bord sein. Stimmung und Unterhaltung auf den Holzstämmen sind bestens, wir haben auch herrliches Wetter und ausreichend Essen und Getränke an Bord. Organisator des lustigen Events war Markus Rieger, seit Anfang 2013 ist er ehrenamtlich Vorstandsmitglied im Regionalkreis München/Südbayern des Verbands DIE FAMILIENUNTERNEHMER/ASU. Schön war´s ... und vielen Dank, daß ich dabei sein durfte.
Mit dabei waren
  • Michael Kamm, Markus Rieger und ca. 50 Mitglieder des Familienunternehmerverbandes in Bayern
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Schwaben unter sich – Kompanie Geschichten vom Kienlesberg im Münchner Osten – 2002

Am Fr., 18. Januar 2002
Mitte Januar sind Annette ich von Julia und Rainer Rühle zum Essen in ihr Aschheimer Heim im Münchner Osten eingeladen. Mit dem Schwaben Rainer - der wie ich in Stuttgart geboren und aufgewachsen ist - habe ich Ende der 70er Jahre in der Ulmer Kienlesberg Kaserne meinen Bundeswehrdienst verbracht. Nach seinem Wirtschafts-Studium in Hohenheim heuerte er bei Siemens an und blieb dort im weitesten Sinne sein gesamtes Leben. Zwar immer wieder auch mal in Stuttgart, doch dann langfristig bis heute in Aschheim, einer Gemeinde im oberbayerischen Landkreis München. Sie liegt nordöstlich von München. Unter anderem bekannt ist Aschheim für sein DriveIn Autokino, das es seit 1967 dort mit ganzjährigem Spielbetrieb gibt. Das Kino liegt auf einer etwa sechs Hektar großen Fläche an der Münchner Straße zwischen Aschheim und Dornach. Es hat zwei Leinwände und Platz für 250 Auto-Stellplätze. Am 22. Mai 1969 wurde feierlich mit Blaskapelle, Bier und einem Feuerwerk Eröffnung gefeiert. Zur Premiere lief auf der großen Leinwand das „Pauker und Pennäler-Lustspiel“ Klassenkeile mit Uschi Glas, Walter Giller und Willy Millowitsch. Bei seiner Eröffnung besaß es nach eigenen Aussagen die größte Leinwand Deutschlands. Eine weitere Attraktion in Aschheim ist der Roberto Beach, in erster Linie eine karibische Eventlocation für Firmenevents, Seminare, Präsentationen sowie Hochzeiten und Geburtstage. Bis heute bin ich mit Rainer gut befreundet, der leider seine Gattin Julia vor einigen Jahren durch eine nicht aufzuhaltende Krebserkrankung verlor.
Mit dabei waren
  • Julia & Rainer Rühle
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Ausflug ins Dachauer Moos – Dinner am Sommerschloss des Kurfürsten Max Emanuel – 2002

Am Di., 15. Januar 2002
Mitte Januar sind Annette und ich zu einem Abendessen bei Uli und Adam in ihrem Haus in Dachau eingeladen. Die Stadt Dachau liegt nordwestlich von München an der Amper an der Nahtstelle zwischen der Münchner Schotterebene, in der das Dachauer Moos liegt, und dem nördlich angrenzenden tertiären Donau-Isar-Hügelland. Der höchste Punkt innerhalb der Stadtgrenzen ist der Schlossberg, wobei zu den Sehenswürdigkeiten in Dachau neben dem Schlossberg mit Hofgarten und Park auch das Dachauer Moos und entlang der Amper ein Vogelschutzgebiet zählen. Ab 1578 entstand auf dem Hügel der hübschen Dachauer Altstadt ein kleines Sommerschloss. Das Schloss rückte zu einem beliebten Landsitz des Münchener Hofes auf. Ab 1715 ließ Kurfürst Max Emanuel, der eine besondere Liebe für Dachau empfand, den Saaltrakt im barocken Stil umgestalten. Das heutige Schloss stellt nur einen Teil der ursprünglichen Anlage dar, da drei von vier Flügeln unter der Napoleonischen Besatzung schweren Schaden genommen haben und abgerissen werden mussten. Stehen blieb nur der Südwestflügel, der frühere Tanzsaaltrakt, mit seiner prunkvollen Renaissance-Holzdecke, von wo aus mit einen herrlichen Ausblick nach München und die bayerischen Alpen hat. Beliebte Aussichtspunkte sind die Terrasse des Hofgarten und die Terrasse am Rathaus mit einem weiten Blick über die Schotterebene bis München und besonders bei Föhn auf die Alpenkette. Von der Thomawiese, am westlichen Fuß der Altstadt, aus erfasst man die typische Dachauer Stadtsilhouette mit einem Blick. Vom Dachauer Schloss über neues und altes Rathaus, dahinter erhebt sich der Turm der St. Jakobskirche.
Mit dabei waren
  • Ulrike & Adam Schall-Riaucour, Annette & Michael Kamm
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Schickeria am Puls des Schwabinger Nachtlebens – Geburtstagsessen im Occam Bistro 33 – 1986

Am Do., 9. Januar 1986
Nicis 26. Geburtstag feiern wir zu zweit im Bistro 33 - einem im Jahr 1986 angesagten Restaurant in der Schwabinger Occamstrasse 33 und damit nur wenige Minuten zu Fuss von unserer Wohnung in der Mandlstrasse entfernt. Das Lokal - welches es schon lange nicht mehr unter diesem Namen gibt - hatten wir ursprünglich durch Susanne & Joerg von Petrikowsky kennen gelernt, die damals im Nebenhaus des Restaurants - und damit direkt am Puls des Münchner Nachtlebens - gewohnt haben. In den 1980er-Jahren gab es in München genügend Gründe, um anzustoßen: Die Wirtschaft boomte, München war aufgrund der Olympischen Spiele weltbekannt. Nun zog die Schickeria um die Häuser – und mit ihr Stars aus aller Welt. Die wichtigsten Orte des Jahrzehnts und wo man die 80er heute noch in München erleben kann. Die Olympischen Spiele machten München weltberühmt – und das kostete die Stadt in den 80ern in vollen Zügen aus: Die Schickeria genoss das luxuriöse Leben, berühmte Bands aus aller Welt kamen in die Stadt, um ihr neues Album aufzunehmen und Party zu machen. Nur in der Architektur wusste man nicht so richtig wohin: Man setzte auf verspielte Formen und kombinierte verschiedenste Epochen miteinander, was heute zum Beispiel immer noch gut an der Neuen Pinakothek zu erkennen ist. Während in den wilden 70ern vor allem die Hippie- und Alternativ-Szene Münchens Nachtleben unsicher machte, wurde es in den 80ern mit Münchens Schickeria langsam wohlhabender und konservativer. Einer der beliebtesten Clubs der Stadt war damals das Sugar Shack – eine Diskothek, die zwischen den 70er- und 90er-Jahren auch weltbekannte Stars anzog. Hier feierten Mick Jagger, Frank Zappa und Freddie Mercury. Auch Bands wie Led Zeppelin und Deep Purple waren Stammgäste – sie kamen meistens, um in den Musicland Studios aufzunehmen. Schwabing war besonders für die Touristen hip und so war die Gegend zwischen der Münchner Freiheit und dem Englischen Garten abends immer voll unter Strom. Die Occam- und Feilitschstrasse waren angesagte Adressen für jede Menge Bars, Clubs und Restaurants.

Adventstreffen von Schmelzkäse Fans – Raclette Abend in der Möhlstrasse – 2022

Am Sa., 17. Dezember 2022
Mitte Dezember haben wir Nina, Marion, Katja, Herbert, Kurt und Simpert zu einem sehr netten und besonders gemütlichen Raclette Abend zu Gast in unserer Wohnung in der Möhlstrasse. Wie bereits zwei Wochen zuvor in einer größerern 14er Runde geniessen wir diesmal zu acht das von Ette zubereitete Raclette. Ich selbst bin für die Technik des Abends verantwortlich und habe mich so nicht nur um den korrekten Anschluß der Raclette Gerätschaften sondern auch um die musikalische Begleitung sowie eine Video Show über die eingeladenen Gäste gekümmert. Themen unserer Gespräche waren wie schon so oft zuvor der Krieg in der Ukraine und der zu erwartende wirtschaftliche Abschwung in Deutschland. Beides keine schöne Entwicklungen, allerdings leider auch noch dauerhaft omni präsent. Raclette ist sowohl der Name eines beliebten Kuhmilchkäses als auch der Name eines warmen Gerichts, das wie das Käsefondue durch langsames Schmelzen von Käse entsteht. Der Name Raclette stammt vom französischen Walliserdialektwort racler, das schaben heisst, da die an der Feuerglut gegrillte und geräucherte obere Schicht des halben Käselaibs mit einem Messer auf einen Teller oder ein Stück Brot abgeschabt wurde. Mit ihm wurde ab 1874 im Schweizer Kanton Wallis offiziell der entsprechende Käse benannt. Im Jahr 1909 wurde Raclette als nationales Walliser Gericht einer erweiterten Öffentlichkeit bekannt. Die Bezeichnung Raclette für sich ist nicht geschützt, deshalb wird der Käse heute über die Walliser Kantonsgrenzen hinaus auch in Teilen der übrigen Schweiz, Frankreichs, Österreichs, Deutschlands, Finnlands und der Vereinigten Staaten hergestellt.
Mit dabei waren
  • Nina & Herbert Vogl, Katja & Simpert Hafenmeiner, Marion & Kurt Goldstein, Annette & Michael Kamm und in der "Live-Schaltung" auch Eva & Thomas Hellmann
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Jacobsmuscheln auf Linsen – Einfach & Gut bei Isabels Geburtstag in der Schwabinger Friedrichstreasse – 2008

Am Fr., 22. Februar 2008
Isabel Geser hat Geburtstag und lädt Annette und mich zu ihrem netten Fest in ein Schwabinger Lokal ein. Damals noch unverheiratet, jedoch bereits fest mit Michael Linde liiert. Wie sollte ein Essen in der Regel sein, um satt und glücklich zu machen? Ganz genau: Einfach & Gut. Im gleichnamigen internationalen Restaurant in Schwabing stellt dieses Motto das Fundament der ganzen Küche dar – auch wenn nach einem Besuch schnell klar wird, dass das Essen wesentlich besser als nur gut und die köstlichen Kreationen auf der wechselnden Wochenkarte alles andere als einfach zuzubereiten sind. Kurzum: Der Inhaber Wilfried Summerauer führt sein kleines, charmantes Lokal in München wie es nur ein erfahrener Koch und Weinconnaisseur kann: Mit Leidenschaft, Herzblut und beeindruckender Expertise. Das Restaurant liegt in Schwabing, nicht weit von der Münchner Freiheit, es bietet eine Mischung aus traditionell bayerischen, italienischen und asiatischen Gerichten an. Das Restaurant legt viel Wert auf Qualität und deshalb gibt es auch auf der wöchentlich wechselnden Speisekarte nicht mehr als 10 Gerichte.
 Es befindet sich in der hübschen Friedrichstraße, benannt nach Friedrich III., mit vollem Namen Friedrich Wilhelm Nikolaus Karl von Preußen, der am 18. Oktober 1831 im Neuen Palais in Potsdam geboren wurde und am 15. Juni 1888 im selben Palais verstarb. Er stammte aus dem Haus Hohenzollern und war in seinem Todesjahr 99 Tage lang Deutscher Kaiser und König von Preußen. Im Deutschen und im Deutsch-Französischen Krieg war er ein preußischer Feldherr. Kaiser und Könige hatte Isabel nicht als Gäste, aber wie immer ihre ganze Familie und andere Freund, die wir unter anderem aus dem Euracher Golfclub kannten.
Mit dabei waren
  • Isabel Geser & Michael Linde, Roman Sauermann, Annette & Michael Kamm
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Ganszipfel & Katzfischbucht – beim Grünäugl in Gstadt am Chiemsee – 2013

Am Fr., 2. August 2013
Die nette Geburtstagseinladung von Gaby Denk lockt Annette und mich nach längerer Zeit mal wieder ins Chiemgau - meine langjährige zweite Heimat. Der Chiemsee ist der größte See in Bayern und liegt in malerischer Voralpenlandkulisse. Seinen Reiz machen nicht nur die landschaftliche Schönheit, sondern auch die vielfältige Freizeitmöglichkeiten aus, die ihn zu einer der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Deutschlands machen. Die Feier findet im Haus des Schwagers Uli Lohr - er ist mit Gaby´s Schwester Birgit verheiratet - in Gstadt am Chiemsee statt. Der Ort Gstadt liegt direkt gegenüber der Fraueninsel am Chiemseeufer und war in meiner Jugend oft und gerne Anlaufstelle, wenn wir uns ein Boot beim Bootsverleih Grünäugl ausgeliehen haben, um damit schnell und individuell zum Inselwirt oder dem Gasthaus Linde auf der Insel zu kommmen. An die Kleiderordnung haben wir uns bei der Party nicht gehalten - denn der Gegend entsprechend kam der Großteil der Gäste in Tracht - und hatten dennoch unseren Spaß.
Mit dabei waren
  • Anne und Paul, Gaby Denk, Birgit Denk, Uli Lohr, Annette und Michael Kamm
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Executive Dinner von Assyst + Style3D – Marktsicherung bei Hartmann Consultants – 2023

Am Mo., 10. Juli 2023
Mitte Juli war ich von Hans-Peter Hiemer - dem Geschäftsführer von Assyst und einem mir seit vielen Jahren privat und beruflich bestens bekannten Textil-Fachmann - zu einem Dinner in München eingeladen, wobei ich meine teilnahme leider kurzfristig absagen musste. Es wäre sicher ein interessanter Abend geworden. Die Textil- und Mode- Branche verändert sich rasant und Europäische Bekleidungsunternehmen müssen sich jetzt auf die neue Situation einstellen, um ihre Märkte für die Zukunft zu sichern. Beim Executive Dinner von Assyst + Style3D stecken die Protagonisten der Industrie die Koordinaten für Hersteller, Einzelhandel und Lieferanten unter diesen neuen Marktbedingungen ab. Gemeinsam wollen wir klären, welche unserer altbewährten Routinen bald nicht mehr funktionieren und welche Eingriffe notwendig sind, um im Markt erfolgreich zu sein. Den Anfang macht mein Studienfreund Dr. Thomas Tochtermann mit seiner Dinner-Rede "BEYOND" - Patterns of global changes in the fashion and consumer goods industry. Danach gibt es ausreichend Gelegenheit für Gespräche sowie für gezielte Einblicke in die neuen Technologien und ihren Business-Impact von Style3D-Gründer Eric Liu und Hans Peter Hiemer, Geschäftsführer von Assyst. Das Executive Dinner findet am 10. Juli 2023 um 19:00 Uhr auf der Dachterrasse von Hartmann Consultants im Herzen von München, Maffeistr. 3, 80333 München statt.
Mit dabei waren
  • Hans-Peter Hiemer, Eric Liu, Dr. Thomas Tochtermann, Simone & Nick Hartmann, Michael Kamm
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Oper Lohengrin in der Münchner Staatsoper – Schwan & Sohn des Gralskönigs Parzival – 2010

Am Do., 29. Juli 2010
Von Stephan Rupprecht und seiner Ehefrau Ute sind Annette und ich im Rahmen der Festspiele zu einem Wagner Opernabend mit einer Lohengrin Aufführung eingeladen und nehmen diese Einladung in der Bayerischen Staatsoper in München auch gerne an. Ich bin ein großer Wagner Fan und diese Oper - besonders die Overtüre - zählt zu meinen absoluten Lieblingskompositionen. Lohengrin ist eine romantische Oper in drei Akten des deutschen Komponisten Richard Wagner. Sie spielt vor dem historischen Hintergrund Brabants in der ersten Hälfte des 10. Jahrhunderts. Die Uraufführung fand am 28. August 1850 in Weimar unter der Leitung von Franz Liszt im Großherzoglichen Hoftheater statt, die Titelfigur sang dabei Karl Beck. Das vom Komponisten verfasste Libretto basiert auf dem Sagenkreis um Lohengrin und Elsa, der in verschiedenen Fassungen überliefert ist. Die literarische Figur des Lohengrin taucht im letzten Kapitel des mittelalterlichen Versepos Parzival Wolframs von Eschenbach als Seitenfigur auf. Der Gralsritter Lohengrin, Sohn des Gralskönigs Parzival, wird auf einem Schwan der Herzogin von Brabant als Helfer und Beschützer gesandt. Als Bedingung für seine Hilfe darf sie ihn niemals nach seinem Namen fragen. Als sie sein Verbot bricht, muss er sie verlassen. Wagner griff die Figur auf und baute das Frageverbot zum Kern einer Geschichte aus, die das Verhältnis zwischen göttlicher Sphäre und irdischem Jammertal und zwischen frühmittelalterlichem Christentum und germanischer Götterwelt darstellt. Gleichzeitig versuchte Wagner, Elemente der griechischen Tragödie in die Handlung einzuflechten. Mit Lohengrin schuf Wagner die neue Opernform des durchkomponierten Musikdramas. Die Komposition ist nicht in einzelne Nummern aufgeteilt, sondern wird ohne Unterbrechung aktweise durchgespielt. Wagner setzt sich damit von der herkömmlichen Struktur der Nummernoper mit Arien, Rezitativen und Chorpartien ab. Trotzdem sind auch in Lohengrin noch große arien- oder ensembleartige Fragmente erhalten, so zum Beispiel Elsas Traumerzählung und Lohengrins Gralserzählung, die immer noch an die Form der klassischen Soloarie erinnern.
Mit dabei waren
  • Ute & Stephan Rupprecht, Annette & Michael Kamm
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House Warming in der Gartenstadt – Reiches Kulturleben in Gräfelfing an der Würm – 2000

Am Sa., 11. November 2000
Vera und Georg, die ich bereits in meinen frühen Studienjahren im Jahr 1980 durch Martin Kühner an der HSG in St. Gallen kennengelernt habe, sind im Münchner Würmtal ansässig geworden und haben sich in Gräfelfing ein Haus gekauft, zu dessen House Warming Party wir eingeladen sind. Eine Einweihungsparty ist eine Party, die traditionell kurz nach dem Einzug in eine neue Wohnung stattfindet. Es ist eine Gelegenheit für die Gastgeber, ihren Freunden nach dem Umzug ihr neues Zuhause zu präsentieren, und für Freunde, Geschenke zu machen, um das neue Zuhause einzurichten. Vera Lückerath kommt ursprünglich aus Düsseldorf Schorsch aus Schweinfurth, wo seine Familie seit Generationen ein bedeutender Arbeitgeber durch die Herstellung von Kugellagern ist. Vera ist als Cleverle bei McKinsey beschäftigt und Georg ist bei BMW im Finanzbereich tätig. Ihr neuer Wohnort ist ziemlich populär im Münchner Südwesteb. „Wahrscheinlich gibt es in Deutschland nur wenige Orte, in denen sich Ortsbild, Bevölkerungsstruktur und Einwohnerzahl in kurzer Zeit so sehr gewandelt haben wie in Gräfelfing. Um die Jahrhundert­wende noch ein kleines Dorf mit rein bäuerlicher Bevölke­rung, inmitten von Wiesen und Äckern gele­gen und eingeschlossen in einen Ring von Wäldern mit rei­chem Wildbestand, ist Gräfelfing heute ein Groß­stadtvorort mit fast 12.000 Einwohnern aus allen Tei­len Deutschlands, in dem bäuerliches Leben kaum noch bemerkt wird, mit einer Bevölkerung großstädti­schen Charakters und großstadtähnlichem Verkehr." So beginnt eine 1960 wohl vom damaligen Bürger­meister und Ortschronisten Dr. Paul Diehl erstellte „Kleine Geschichte" Gräfelfings. Jahrhunderte lang waren Gräfelfing und Lochham kleine Dörfer an der Würm. Der karge kiesige Boden ließ große reiche Güter nicht entstehen. Die we­nigen Höfe und Sölden standen unter vielfältiger Grundherrschaft. Über­schwemmungen, Brände, Seuchen und Kriegsfolgen belasteten die Bevölkerung. Vom Kunstkreis initiierte Kunstausstellungen im Rat­haus seit 1975, Kulturfestival im Paul-Diehl-Park seit 1979, Straßenfeste der Geschäftsleute seit 1989 und kulturelle Themenwo­chenenden im Bürgerhaus be­reichern das traditionell reiche Vereins- und Kul­turle­ben des Ortes. Um allen Anforderungen gerecht zu werden, wird ein maßvoller Ausbau des Gewerbegebiets angestrebt, um so die „Gartenstadt" Gräfelfing für Gewerbetreibende und Einwohner gleichermaßen attraktiv zu erhalten.
Mit dabei waren
  • Vera & Georg Schäfer, Michael & Annette Kamm
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Quattro Stagioni di Bella Italia – Dinner Events am Lago di Garda – 2022

Von Fr., 10. Juni 2022 bis Di., 21. Juni 2022
In der zweiten Juni Woche durften wir einige wunderbare Abende mit einem sich perfekt entwickelnden Vollmond bei herrlichem Wetter am Gardasee geniessen. Diese Schönwetterphase nutzten wir dazu - bei traumhaft warmen Nächten - jeden Abend in ein anderes Restaurant zum Essen zu gehen. Die Serie starteten wir mit Uschi & Karl am Freitag mit dem Miravalle in Polpenazze, gefolgt vom Il Sogno in San Felice, dem Baia d´Oro in Gargnano und dem Da Rino in Manerba. Zwischendurch gab es auch mittags noch einen Abstecher nach San Vigilio. Die vier Abend Stationen erinnerten mich so auch an eine Quattro Stagioni Pizza, obwohl diese nichts mit Stationen zu tun hat, aber auch so unterschiedlich ist wie es unsere Lokale sind. Mit Pilzen, Schinken, Artischocken und Paprika belegt steht sie stellvertretend für die vier Jahreszeiten. Nach italienischer Tradition ist sie eine Pizza, die zu je einem Viertel unterschiedlich belegt ist, um die Jahreszeiten Frühling, Sommer, Herbst und Winter darzustellen. Die Pizza Vier Jahreszeiten besteht oft aus ähnlichen Zutaten, die auch für eine Pizza Capricciosa üblich sind: Tomaten, Mozzarella bzw. Parmesan, Basilikum, Pilze, Artischocken, gekochter Schinken, Oliven, Öl. Die Zutaten können aber auch variieren. Unsere vier "Stationen" waren allerdings keine Pizzerien, sondern unsere Lieblingslokale Miravalle, Il Sogno, Baia d´Oro und Da Rino, die wir gemeinsam mit Uschi & Karl Pohler, Eva und Franz Bauer sowie Heike und Christian Neu in der Pfingstwoche an vier Tagen hintereinander besucht haben.
Mit dabei waren
  • Uschi & Karl Pohler, Eva & Franz Bauer, Susanne Hoischen, Heike & Christian Neu, Niels Ijzerman, Mario di Pippo
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Habilitation am Wächter des Allgäus – Party im Buchenberger Bauernhof am Grünten – 2002

Am Sa., 13. Juli 2002
Das Wort Habilitation stammt von mittellateinisch habilitatio, dieses ist seinerseits abgeleitet von habilis was sinngemäß geschickt, geeignet oder fähig bedeutet. Mit dem Begriff wird daher auch der Prozess zur Verleihung des Titels eines Professors bezeichnet, die unser Freund Uwe Hasbargen im Sommer des Jahres 2002 erlangt. Diesen schönen Erfolg feiern wir in einer größeren Runde auf dem schönen Bauernhof der Familie Hasbargen im kleinen Weiler Buchenberg nördlich des Berges Grünten im Allgäu. Diese Ansammlung von wenigen Gebäuden ist nicht mit dem bekannteren Buchenberg bei Kempten zu verwechseln, über das Folgendes zu berichten wäre: Zwischen Wiesen und Wäldern umgeben in einer Höhe von ca. 1.000 m ü. M im voralpinen Hügel- und Moorland, am südwestlichen Rand des Kemptner Illerbeckens am Übergang zum Bergland des Adelegg liegt der Markt Buchenberg. Die Entwicklung der Gemeinde zu einem modernen Wohn- und Erholungsort setzte zu Beginn der 60er Jahre ein, ihre Geschichte reicht allerdings zurück bis in die Römerzeit. Spuren der im Jahre 20 n. Ch. erbauten Straße sind heute noch rund um Buchenberg zu finden. Im Mittelpunkt der interessanten geschichtlichen Vergangenheit des Ortes steht die Schlacht am Buchenberg, die am 17. März 1460 zwischen 334 Schweizer Söldnern und 1300 Soldaten des Kemptener Fürstabtes entbrannte und mit dem Sieg der Schweizer endete. Die Georgskapelle und das Wappen der Gemeinde erinnern heute noch an das blutige Geschehen. Ulrike Hasbargen habe ich im damals noch nicht mit Uwe verheiraten Zustand im Dezember 1987 bei der Weihnachtsfeier unseres gemeinsamen Arbeitgebers Arthur Andersen & Co kennen gelernt. Uwe habe ich erstmals im folgenden Sommer 1988 im Rahmen eines Sommerfestes von Michael Veeser und Martin Kühner in Konstanz getroffen. Uwe hatte gemeinsam mit Michael Veeser und Michael Hoesch die Schule besucht und mit den beiden - sowie auch Günther Banholzer - im Internat Schloss Gaienhofen am Bodensee Abitur gemacht. Ulrike und Uwe haben mit Kathrin (geboren am 6. Oktober 1993) und Tim (geboren am 5. März 1996) zwei reizende und besonders clevere Kinder. Uwe ist ein begnadeter Arzt und dabei als Professor in Großhadern vorwiegend im Bereich der Geburtskunde aktiv. Neben seinem grandiosen medizinischen Spektrum deckt er sehr versiert noch viele weitere cross funktionale Fähigkeit ab. So kann er auch hervorragend Trecker fahren. Ulrike hat eine beispiellose Karriere als Steuerberaterin und Wirtschaftsprüferin gemacht und war bis zum Sommer 2020 Partnerin bei EY (Ernst & Young) und damit der Nachfolgegesellschaft unseres ehemals gemeinsamen Arbeitgebers Arthur Andersen in Deutschland. Sie leben in ihrem schönen Haus in Nymphenburg und optimieren zudem einen wunderbaren Bauernhof im Allgäu. Ulrike stammt ursprünglich aus Köln und Uwe aus Bruchsal. Die netten Eltern von beiden kennen wir durch unsere langjährige Freundschaft ebenfalls. Seit vielen Jahren treffen wir uns terminbedingt unregelmäßig mit gemeinsamen Freunden – häufig bei der Familie Hoesch – da wir bei diesen Funktionen als Patenonkels ausüben.
Mit dabei waren
  • Prof. Dr. Uwe Hasbargen & Ulike, Annette & Michael Kamm, Simone & Michael Hoesch
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Orangha im Gärtnerplatzviertel – Runder Geburtstag von Nina Hallwachs – 2001

Am Sa., 15. Dezember 2001
Nina Hallwachs - Freundin, Branchenkollegin und Nachbarin aus der Möhlstrasse feiert ihren 40. Geburtstag und lädt Annette und mich zu ihrem Fest in das Restaurant Orangha in die Klenzestrasse ein. Damals eine gute Location, die später geschlossen hat und dann Jahre später wieder zurück kam. Das Bar-Restaurant von Tommy Bauer hat nämlich nach sieben Jahren Gastro-Abstinenz wieder in den alten Räumen in der Klenzestraße 62 geöffnet. Es hat sich einiges dort getan, seit Bauer im Juli vor elf Jahren unter gleicher Adresse mit Roswitha Kirchgässner erstmals an den Start ging. 2004 musste Bauer trotz bester Kritiken Insolvenz anmelden. Stefan Alof übernahm das Lokal und baute daraus das Rubico, zusammen mit dem Ex-Orangha-Küchen-Chef Martin Baudrexel, der das Restaurant ab 2006 alleine betrieb. Baudrexel stieg bei den Küchenchefs von Vox inzwischen zum Fernsehkoch auf und eröffnete 2009 das Isargold in der Ismaningerstraße. Zuviele Baustellen, weshalb Baudrexel den im Juli diesen Jahres auslaufenden Mietvertrag fürs Rubico nicht mehr verlängerte. Die Isar-Renaturierung 2011 hat dem Glockenbach- und Gärtnerplatzviertel noch einmal einen ziemlichen Schub gegeben. Immer mehr In-Lokale eröffnen. Im "The Seven" in der Müllerstraße entstanden die teuersten Wohnungen der Stadt, in der Nachbarschaft hippe Läden für Turnschuhe und Brillen. Mit einem Durchschnittsalter von 39,1 Jahren hat der Bezirk Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt laut Statistik der Stadt nach dem Univiertel Maxvorstadt.die zweitjüngsten Einwohner in München. Das Glockenbachviertel ist so ein bisschen das Williamsburg von München. Gentrifizierung, teure Mieten und hipsterisierte Szeneläden beschreiben auch das Glockenbachviertel heute ohne Frage recht treffend. Doch das war natürlich nicht immer so – und würde man vor allem ältere Münchner fragen, was sie mit dem Viertel verbinden, kämen in ihren Erzählungen wahrscheinlich kein überteuertes Augustiner in 0,3-Flaschen und Barbershops vor. Was mir an dem Viertel damals besonders gefallen hat, war der entspannte und weltoffene Flair. Genau wie in Williamsburg auch, lag das vor allem an den Künstlern, Kreativen und Freischaffenden, die seit den 1980er Jahren in die damals noch günstigen Altbauwohnungen zogen. Heute kaum noch vorstellbar. Doch ursprünglich war die Gegend zwischen Müllerstraße und Isar ein Gewerbe- und Arbeiterviertel, weshalb es auch in den 1980er Jahren dort noch verhältnismäßig günstigen Wohnraum gab.

Good Buddies Never Lie – Mistral Gossip zum ISPO Dinner – 1999

Am Sa., 6. Februar 1999
Seit Anbeginn meines beruflichen Deep Dives im Wassersport- und Outdoorbusiness war die ISPO ein Must im Terminkalender. Mit neuem Konzept schlug die Sportartikelmesse zu Anfang 1998 sprichwörtlich ihre Zelte auf dem Geländer der Neuen Messe in Riem … und damit vor den Toren Münchens auf. Seither war und ist sie beliebter Treffpunkt von Geschäftsleuten der Sportartikelbranche und denen, die es werden wollen. Für mich war es immer wieder Blick in die Vergangenheit wie auch in die Zukunft. Welche Innovationen gibt es, was hat reele Marktchancen und wie laufen vor allem die Marken, die ich jahrelang begleitet habe. Der Zugang zu Informationen wie auch Gossip war unendlich. Wir hatten unser eigenes kleines North Sails/Mistral Gossip Team und versammelten uns am Abend in gewohnter Geschäftsführer Runde beim Italiener zum gemütlichen Austausch. Michi Plank, Flo Brunner und Christian Ewert. Es ging uns allen nach den jeweiligen Abschieden von Mistral allen gut und wir hatten unseren Weg gefunden. Michi Plank und ich hatten mittlerweile m2b gegründet und beschleunigten hier so manches Business. Auch Flo Brunner war zwischenzeitlich dem Wassersport untreu geworden und folgte dem Ruf von Kneissl nach Tirol, wo er den CEO Posten übernahm. Wie es sich raustellte, auch kein leichter Job. Christian Ewert, der als mein Nachfolger die Mistral Sports GROUP leitete und in meiner Zeit auch schon die North Sails Segelproduktion in Katunayake leitete, hatte aus Sri Lanka den weitesten Weg zur Messe. Sein Weg führte ihn dann Jahre später - wie auch mich - nach Brüssel. Diesmal gab es keine schlechten Vibes zwischen Michi und Christian, wie noch in den Jahren der Zusammenarbeit. Das war Schnee von gestern. Es fehlte eigentlich nur noch Rainer Ramelsberger, der mir ja nach seinem forcierten Ausstieg bei Mistral nie mehr so ganz gewogen war. Manche Dinge muss man einfach aussitzen, denn sie waren dem damaligen Umstand geschuldet und nicht der Person an sich. So wartete ich, bis die unangenehmen Dinge zwischen uns in Vergessenheit gerieten und ließ Gras über die Sache wachsen. Hoffen wir mal, daß kein Esel kommt und es wieder aussreist..
Mit dabei waren
  • Michael Plank, Florian Brunner, Christian Ewert & Michael Kamm
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Touch Down in der Isaminger Strasse – Lunch Termin mit Monti Cup Kooperation – 2007

Am Fr., 2. Februar 2007
Anfang Februar treffe ich mich erstmals mit dem österreichischen Tausendsassa Monti Lüftner zu einem privaten Austausch im Rahmen eines gemeinsamen Essens im Bogenhauser Hof, um eine Kooperation von Aigner und ihm bezüglich seines Monti Cup zu besprechen. Egmont Lüftner stammte noch aus der Generation Münchner Unternehmer, welche die Marke Etienne Aigner in ihren besten Jahren erlabt hatte und daher auch noch eine enge Bindung zum Unternehmen und den Produkten hatte und mich sicher auch deshalb in sein Herz geschlossen hatte. Monti Lüftner konnte zudem Künstler wie Udo Jürgens, Peter Alexander, Rex Gildo, Mireille Mathieu und Heintje an seine BMG-Ariola binden. Sie wurden mit seiner Hilfe zu Stars. Auch Michael Holm und The Hollies gehörten dazu. Später gehörten Tina Turner und Amanda Lear sowie Whitney Houston, Bob Marley und Cat Stevens zu den Sängern, die von ihm in Deutschland vermarktet wurden. Außerdem arbeitete Lüftner mit dem Musiker, Komponisten und Produzenten Dieter Bohlen und entdeckte Frank Farian, den späteren Gründer von Boney M. Im Jahr 1967 übernahm Lüftner die Generaldirektion der ausländischen Niederlassungen der Ariola-Eurodisc. Als Bertelsmann 1969 den Vertrieb der Ariola von Gütersloh nach München verlegte, übernahm Lüftner zusammen mit Friedel Schmidt die Leitung der Ariola-Eurodisc-Produktionsgesellschaft. Unter seiner Ägide entwickelte sich das Label zur viertgrößten Plattenfirma der Welt. Seit 1977 gehörte Lüftner dem Konzern-Vorstand von Bertelsmann an. 1987 kam es zur Gründung der Bertelsmann Music Group, bei der Lüftner die Position des Co-Chairmans übernahm. Anfang der 1990er Jahre verließ er Bertelsmann als Vice Chairman und President of Artist & Repertoire und CEO / President von BMG im deutschsprachigen Raum nach 36 Jahren Konzernzugehörigkeit und ging in den Ruhestand. Am 7. Mai 2009 wurde er auf einem Wertstoffhof in Garching bei München von einem Lkw überfahren und getötet.
Mit dabei waren
  • Monti Lüftner, Michael Kamm
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Oscar der Düfte in Berlin – FiFi Award bei Springer in der Ullstein Halle – 2005

Von Fr., 29. April 2005 bis Sa., 30. April 2005
Ende April bin ich im Rahmen meiner Verantwortung für den Aigner Duft Bereich als Gast bei einem Gala Event unserer Industrie in Berlin. In der Branche trägt der Preis den Beinamen "Oscar der Düfte", und so luden die Veranstalter zur Verleihung der deutschen Parfum-Auszeichnung "FiFi Awards 2005" Hollywood like 500 elegant gekleidete internationale Gäste in die Ullsteinhalle im Verlagshaus Axel Springer ein. Zum 13. Mal ehrte die Fragrance Foundation Deutschland - eine Vereinigung, zu der Hersteller, Händler und Medienunternehmen gehören - Parfums aus fünf Kategorien. Neben den Spitzenvertretern unserer Branche erschien reichlich Prominenz, etwa Schauspielerin Andrea Sawatzki , die den roten Teppich scheinbar gar nicht mehr verlassen wollte. Auch Rochelle Bloom, die Präsidentin der Fragrance Foundation der USA war vor Ort. Bei der Verleihung in Amerika schauen auch Sarah Jessica Parker oder Sigourney Weaver gerne bei der entsprechenden Veranstaltung vorbei. In Berlin war - neben vielen anderen bekannten Gesichtern - auch Friseur Udo Walz (trug T-Shirt zum Smoking) und Designerin Jette Joop da. Moderator des Abends war Kai Pflaume - nach einem Sportunfall noch immer auf Krücken. Die Fragrance Foundation ist eine gemeinnützige Forschungs- und Fortbildungseinrichtung. Sie wurde 1949 von Coty, Guerlain, Elizabeth Arden und Helena Rubinstein in den USA gegründet. 1973 wurde der erste FiFi Award in den USA und 1993 in Italien, Spanien, Frankreich, Deutschland und England für besondere Leistungen innerhalb der Parfümindustrie, verliehen. Dieser Oscar der Parfümindustrie wird einmal jährlich veranstaltet. Der Name "FiFi leitet sich aus den beiden "F's" der Fragrance Foundation ab. An diesem interessanten Abend lernte ich durch die mich begleitende Alexa Osmers - mit der Annette und ich am Freitag zuvor in München die Nacht der Tracht besuchten - auch den GALA Chefredakteur Peter Lewandowski kennen, was uns für die folgenden Jahre eine Freieinweisung des BUNTE Wettbewerbers einbrachte.
Mit dabei waren
  • Peter Lewandowski, Alexa Osmers, Michael Kamm
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Power Girls als flotter Vierer in Gern – Hochzeit von Cathleen & Christian in Nymphenburg – 2008

Am Sa., 17. Mai 2008
Mitte Mai heiraten Cathleen und Christian Riehl in der Bethlehems Kirche im Untermenzinger Teil des Stadtteils Hartmannhausen in München und hatten Annette und mich - worüber wir uns beide sehr gefreut haben - zu Ihrer Trauung eingeladen. Ausgesprochen gerne waren wir zu diesem Ereignis mit von der Partie, obwohl wir mit Riehls so gut wie keinen privaten Kontakt haben. Cathleen ist eine meiner mir liebsten Aigner Mitarbeiterinnen und so bin ich hier eher als "Chef" dabei. Allerdings treffen wir auf der Feier auch weitere ehemalige Kolleginnen wir Kathrin Schumacher, Julia Brucher und Christina Whelan. Cathleen sollte mir zwei Jahres später auch zu Sympatex folgen, wo wir wieder sehr gut zusammengearbeitet haben.
Mit dabei waren
  • Cathleen und Christian Riehl, Kathrin Schumacher (Wunderer), Julia Brucher, Christina Whelan, Annette und Michael Kamm
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Üppiger Barock schlägt schmucklose Zisterzienser – Party Location in der Salemer Prälatur – 2007

Von Sa., 15. September 2007 bis So., 16. September 2007
Zu seinem runden 50. Geburtstag lotste uns Wolf Mang an den Bodensee und wir feierten mit ihm und vielen netten Gästen ein grandioses Fest in einem würdigen Rahmen im Schloss Salem. Im April 1920 gründeten Prinz Max von Baden, sein Berater Kurt Hahn und der bekannte Pädagoge Karl Reinhardt in Salem die Schule Schloss Salem. Von Beginn an gaben die drei Gründer ihrer koedukativen Schule ein entschieden reformpädagogisches Profil, das bei aller notwendigen Modernisierung von Erziehung und Unterricht bis heute richtungsweisend ist. Wolf verbrachte im überregional bekannten Internat seine gesamte Schulzeit und hatte dort mit Simone auch seine heutige Gattin kennen gelernt. Constantin und Isabelle, die Kinder der beiden sind ebenfalls schon Alt Salemer. Ein lustiges Fest mit den üblichen Verdächtigen, tatsächlich alles alte Studienfreunde, da ist die Stimmung sowieso gleich auf dem Höhepunkt. Zusätzlich haben wir das Wochenende effizient genutzt und auch Gotthardin Thylmann - Ettes ehemaligen Chef und Bogner Chef Designer - besucht, der sich den still gelegten Salemer Bahnhof gekauft und zu einem Wohnhaus umgebaut hat. Auf unserer Heimfahrt haben wir natürlich auch noch im schönen Lindau vorbei geschaut.
Mit dabei waren
  • Wolf & Simone Mang, Katharina & Herbert Vogl, Annette & Michael Kamm, Susanne & Dieter Schön, Susanne & Bruno Weidl, Mildred und Michael Pfaff, Heidi & Axel Patterson
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Ostasiatisches Liebesmahl aus dem Bremer Essighaus – Diplomatie, Politik & Wirtschaft in Hamburg – 2010

Am Fr., 26. Februar 2010
Am 17. Januar 1901 trafen sich im historischen Essighaus in Bremen, bekannt wegen seines gepflegten Bordeaux, zwölf Herren zu einem guten  Essen. Alle  hatten  eines  gemeinsam: Sie waren lange beruflich Jahre in Asien - East of Suez - gewesen. So wurde der Ostasiatische Verein (OAV Bremen) gegründet. Am  Gründungsabend vor 109 Jahren wurde beschlossen, monatlich  im  Winter  eine  Zusammenkunft mit gemeinschaftlichem Dinner im Kreise der Mitglieder und besonderer Gäste abzuhalten. Heute zählt der Verein rund 180 Mitglieder, zu denen damals auch Klaus Dames-Willers - der Aufsichtsrat unser Produktionsgesellschaft North Sails in Sri Lanka - gehörte, der mich gemeinsam mit seinem Schwiegersohn Christian Ewert zu der Veranstaltung Ende Februar einlud. Mit über 300 hochrangigen Gästen zählt das Ostasiatische Liebesmahl zu den bedeutendsten Asien-Veranstaltungen. Auf dem jährlich stattfindenden Event, welches traditionell in Hamburg stattfindet, treffen sich wichtige Persönlichkeiten aus den Bereichen Wirtschaft, Politik und Diplomatie. Die Teilnehmer nutzen das Liebesmahl zum internationalen Erfahrungsaustausch und zum Ausbau ihrer Kontakte. Darüber hinaus findet ebenfalls jährlich in verschiedenen Städten das Kleine Liebesmahl statt, das von den dann rund 130 Teilnehmern ebenfalls als Plattform für die Anbahnung und Vertiefung von Geschäftskontakten genutzt wird. Bremen ist ebenso vielfältig, bunt und interessant wie die Menschen, die hier leben. Es gibt so viel in der abwechslungsreichen Stadt an der Weser zu entdecken, so viele Geschichten zu erfahren und so viele Abenteuer zu erleben, dass ich bestimmt wiederkomme.
Mit dabei waren
  • Klaus Dames-Willers, Christian Ewert, Michael Kamm
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Pasta & Piano an der Würm – Runder Geburtstag im Mulino Bianco in Gräfelfing – 2006

Am Sa., 25. März 2006
Herberts runden 50. Geburstag feiern wir bei Pasta und Piano im Ristorante Mulino Bianco in Gräfelfing. Viele nette und Annette und mir lang und gut bekannte Gäste feiern mit uns und so wird es ein extrem inspirierender Abend mit bester Unterhaltung. Sofern es nicht nur der uninspirierten Kalorienzufuhr gilt, ist Essen an sich in der Regel Genuss. Mit Musik wird es allerdings noch besser, zumal mit Pianobegleitung. Das Mulino Bianco bietet derlei nun für seine Gäste. Die alte Mühle, direkt an der Würm gelegen, ist seit einigen Jahren ein beliebtes kleines Hotel und wurde nun vom Pächter Pietro Bianco mit einem hübschen Restaurant versehen. Eine Pasteria soll das Lokal sein - Hauptaugenmerk auf frische Nudelgerichte. Und dazu erwartet den Gast immer freitags und samstags musikalische Live-Untermalung. Die Innenausstattung des Restaurants ist farbenfroh, was manchmal ein bisschen zu bemüht wirkt. Die Verbindung aus Pasta und Piano, die auf den ersten Blick ambitioniert wirkt und nicht mehr, ist viel besser, als gedacht. Die Klassiker der Barmusik perlen durch den Raum und, es stimmt, die Laune steigt, man fühlt sich wohl, die Finger schnippen im Takt. Schon kommen die Vorspeisen, etwa eine köstliche Perlhuhnterrine mit ofenwarmen Brioche und Preiselbeeren. Auch das Vitello Tonnato vom Truthahn schmeckt, besonders die Thunfischcreme ist gelungen. Und der Pianospieler gibt "As time goes bye" zum Besten. Frisch durch die Nudelmaschine gedreht, eine echte Verlockung. Linguine, Farfalle oder Spaghettini mit Vongole Veraci, mit Trüffeln, mit sautiertem Gemüse, mit grünem Spargel und Zander auf Sahne- oder Tomatenbasis. Alles geht. Wobei man hinzufügen muss, dass drei Pastagänge hintereinander vollauf genügen. Denn die Portionen sind reichlich bemessen. Zwischen Judy Garland und Frank Sinatra noch ein Blick auf die Desserts. Wer sich nicht entscheiden kann, nimmt die Variation und damit von allem etwas. Eine cremige Panacotta zum Beispiel, ein fluffiges Tiramisu, eine Crème brûlée oder ein Mousse au Chocolat.
Mit dabei waren
  • Nina & Herbert Vogl, Annette & Michael Kamm
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Schokoriegel, Katzenfutter und Chappi unter einem Dach – Mars Inspektion an der Aller – 1988

Von Mo., 28. März 1988 bis So., 3. April 1988
In der etzten Woche vor meinem Arbeitsbeginn bei North Sails Windsurfing besuche ich Carolina in Frankfurt, meinen früheren Arthur Andersen Kollegen Gerd Plettendorf in Verden an der Waller sowie Bettina und Thomas Poullain in Hamburg. Daher war es ein Trip per Auto in den Hohen Norden. Gerd war als Controller von Arthur zu Effem gegangen und hat es sich in diesem Rahmen an der Aller gemütlich gemacht. Verden an der Aller ist die Kreisstadt des Landkreises Verden in Niedersachsen und eine selbständige Gemeinde. Die Stadt liegt in der Mittelweserregion an der Aller unmittelbar vor deren Mündung in die Weser. Sie trägt als Zentrum der Pferdezucht und des Pferdesports den Beinamen Reiterstadt. Die Stadt befindet sich etwa 35 km von Bremen und 70 km von Hannover entfernt. Von 1517 bis 1683 fanden in Verden Hexenverfolgungen statt. 80 Frauen und neun Männer gerieten in Hexenprozesse, 26 Frauen und sechs Männer wurden verbrannt. Margarethe Sievers, 15 Jahre, Tochter eines Steinhauers, vermutlich nervenkrank, angezeigt von den eigenen Eltern, wurde 1618 enthauptet. Sechs Frauen starben unter der Folter, fünf in der Haft. Im Jahr 1606 wird bei 16 Prozessen vermerkt: Flucht, Prozessausgang unbekannt. Heinrich Rimphoff, ab 1642 Superintendent über das Bistum Verden, war für die Wiederaufnahme der Hexenverfolgungen im Bistum Verden verantwortlich. Zusammen mit dem Verdener Domkapitel, dem Magistrat und der juristischen Fakultät der Universität Rinteln war er 1647 treibende Kraft in einem Hexenprozess, der für mehrere Frauen mit dem Tod endete. Der Hexenprozess gegen Catharine Wolpmann war der Auslöser dafür, dass Königin Christina 1649 im schwedischen Königreich, zu dem Verden an der Aller damals gehörte, Hexenprozesse verbot. Durch den Westfälischen Frieden fiel das Bistum Verden als Reichslehen an die schwedische Krone. 1667 wurden die Norder- und Süderstadt durch die schwedische Krone zwangsvereint. Im Schwedisch-Brandenburgischen Krieg wurde 1675 Verden in einem Feldzug durch mehrere Staaten des Heiligen Römischen Reiches und Dänemark erobert und blieb bis zum Kriegsende 1679 in alliiertem Besitz. Soweit zur früheren Geschichte. In unserem Jahrhundert nahm im Jahr 1960 die Deutsche Petfood GmbH als Tochter der Mars Inc ihre erste Fabrik in Verden in Betrieb. Produziert wurde Heimtiernahrung wie Chappi, Kitekat und Trill für den deutschen, später auch kontinentaleuropäischen Markt. Ziel war es, die bereits in England erfolgreiche Fertignahrung in Dosen und Schalen, aber auch Trockenfutter in Deutschland zu etablieren. Mitte der sechziger Jahre wurde das Unternehmen umbenannt in Effem GmbH. Der Name setzt sich aus den Initialen des Besitzers Forrest Mars – F.M. – zusammen, wird aber "Effem" ausgesprochen. 1982 eröffnete die Effem GmbH ihren zweiten Standort in Minden. Seit 1961 werden auch die Süßwaren-Produkte der Mars Inc. auf dem deutschen Markt verkauft. Um die wachsende Nachfrage in Deutschland decken zu können, baute das Unternehmen im nordrhein-westfälischen Viersen eine Süßwarenfabrik, die 1979 in Betrieb ging. Sie firmiert unter dem Namen Mars GmbH Deutschland. 1986 kaufte Mars den Eiscremehersteller Dove und baute auch für Deutschland mit Schokoriegel auf Eis einen neuen Geschäftsbereich auf. Inzwischen sind die Eiskremvarianten von Mars, Twix und Snickers als Riegel- und Stieleis, aber auch im Becher in Deutschland etabliert. 2001 führte die Mars Inc. die deutschen Töchter (Mars GmbH und Effem GmbH) unter dem Namen Masterfoods zusammen. Seit 2007 firmieren sie unter dem Familiennamen Mars. Seit der Übernahme von Wrigley durch Mars Inc. im Jahr 2008 gehört auch die deutsche Niederlassung des Kaugummiherstellers in Unterhaching als eigenständige Tochter zu Mars Deutschland.
Mit dabei waren
  • Gerd Plettendorf & Michael Kamm
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Schwabinger Weihnachtscocktail – Einladung von Uta & Wilhelm Schröder – 2004

Am Sa., 18. Dezember 2004
Kurz vor Weihnachten laden Uta und Wilhelm Schröder Annette und mich zu einer schönen Party in ihr Privathaus in der Schwabinger Eisenacher Strasse an. Jede Menge alte Freunde treffen sich in ihrem großzügigen Haus und nicht nur sie - alle waren schon in Schwabing, denn es gab ja auch eine Menge zu sehen hier – da lief man schon mal Mick Jagger über den Weg und wunderte sich nicht über ausgeflippte Gestalten, die mit Krokodilen an der Leine entlang der Leopoldstraße spazieren gingen. Passend zu dieser skurrilen und bunten Zeit baute Architekt Justus Dahinden 1973 das 160 Millionen DM teure Schwabylon – ein "Einkaufs- und Vergnügungszentrum", wie es offiziell hieß. Wer das Schwabylon nicht mit eigenen Augen gesehen hat, der kann heute kaum noch glauben, dass München einmal so ein Gebäude hatte. Der außergewöhnliche Bau war allerdings nicht nur für seine Architektur (keine Fenster und statt Treppen gab es nur Rampen) bekannt, sondern auch für sein nicht weniger buntes Innenleben. Neben Büros, Wohnungen und Ateliers beherbergte das Schwabylon hundert Läden, zwölf Restaurants, einen Biergarten, eine Spielhalle. Außerdem ein Kino, Solarium, Schwimmbad, eine Eislaufhalle, eine Sauna und Therme. Am abgefahrensten war allerdings wahrscheinlich der Club nebenan, das Yellow Submarine. Die Diskothek war wie ein riesiges Aquarium – in 600.000 Litern Wasser schwammen über 30 Haie. Wirklich so passiert. Doch das futuristische Einkaufszentrum war seiner Zeit leider weit voraus, denn so richtig warm wurden die Münchner mit dem außergewöhnlichen Gebäude nicht. Knapp ein Jahr später stand es schon wieder so gut wie leer.
Mit dabei waren
  • Uta und Wilhelm Schröder, Nici & Wolfgang Plaumann, Alexa & Karl Haeusgen, Annette & Michael Kamm
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Dinner Meetings with Friends – Doublette in Bogenhausen und Nymphenburg – 2021

Am Di., 27. April 2021
Während meiner COVID bedingten und in München verbrachten Triumph Home Office Phase im April treffen sich Annette und ich zweimal mit unseren lieben Freunden Andrea Clemens und Pascal Gryczka zum Abendessen. Das erste Mal am 1. April im Rahmen eines gemeinsamen Dinners in unserer Wohnung in der Möhlstrasse und das zweite Mal gemeinsam mit Johanna Rheinheimer in der Aiblingerstrasse in Nymphenburg, wohin die beiden im Jahr zuvor gezogen sind. Pascal kennen wir seit Nannis Geburtstag im November 2010 und Andrea seit Nannis Geburtstag im November 2012. Beide sind uns daher in besonderer Weise durch Jürgen und Nani Schunda zugeführt worden. Mit den Hobbies Golf und Ski pflegen Pascal und ich dieselben sportlichen Leidenschaften und zudem haben wir durch unser Faible für gutes Essen & Trinken genügend Anlässe für weitere gemeinsame Treffen. Andrea und Pascal leben in Nymphenburg; Pascal stammt aus Lothringen und Andrea aus der Pfalz. Die beiden sind seit 2011 ein Paar und seit 2017 verheiratet. Mit Marie (1990) und Anne (1993) hat Pascal zwei Töchter aus einer früheren Ehe. Pascal ist auch ein fester Bestandteil unserer Dolomiten Herren-Skigruppe mit Jürgen Schunda und Michael Plank und zudem eins sehr bewährtes Mitglied im Ryder Cup Team „Links der Isar“. Pascal ist als Richter am Europäischen Patentamt beruflich tätig und Andrea arbeitet in einer Klinik. Beide sind besonders angenehme Menschen und es macht viel Spaß etwss Gemeinsames zu unternehmen.
Mit dabei waren
  • Andrea Clemens & Pascal Gryczka, Johanna Rheinheimer sowie Annette & Michael Kamm
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Orthopädische Party Nacht im Mathäser Kino – Praxis Einweihung in der Bayerstraße – 2005

Am Mi., 9. Februar 2005
Anfang Februar sind Annette und ich von Michael Nager zu einer großen gemeinsamen Party anläßlich der Eröffnung seiner neuen Orthopädie Praxis im Mathäser wie auch der Feier seines Geburtstags in die Bayerstrasse eingeladen, wobei wir am Vorabend erst von unserem Faschings-Skiausflug aus Kitzbühel zurückgekommen waren. Michael und seine Frau Anke hatten wir einige Jahre zuvor durchs Golfspielen und gemeinsame Urlaube am Gardasee kennengelernt. Als Orthopäde verfolgt Michael und sein Team eine klare Philosophie und setzen sich dabei ständig neue Ziele, die sie an den Bedürfnissen der Patienten und an den Anforderungen der modernen Medizin messen. Hierzu gehört eine patientenorientierte Betreuung, gute Aufklärung, eine optimale Kommunikation und Kooperation zwischen Ärzten, Mitarbeitern und anderen Fachärzten, eine ständige Bereitschaft des gesamten Praxisteams, auf dem neuesten Stand der Wissenschaft zu bleiben sowie kontrollierte Organisations- und Handlungsabläufe u.v.m. Die Patienten sollen sich einfühlsam und gut betreut fühlen. Wir arbeiten im Team und selbstverantwortlich in den jeweiligen Arbeits- und Zuständigkeitsbereichen. Wir gehen offen, höflich, aufmerksam und respektvoll miteinander um. Dabei sind die Grundlagen gegenseitige Toleranz, Respekt und Wertschätzung. Wir sind uns bewusst, dass jeder mit seiner individuellen Tätigkeit zum Gesamterfolg der Praxis beiträgt. Kontinuierliche, organisierte Weiterbildung ist die Basis unserer Qualitätsarbeit. Alle Praxismitarbeiter/innen sind sich im persönlichen Auftreten, in der Sprache, im Verhalten gegenüber Patienten/innen, Praxisbesuchern und sonstigen Kontaktpersonen darüber im Klaren, dass sie die Repräsentanten der Arztpraxis auch in der Öffentlichkeit sind. Die Einführung eines Qualitätsmanagementsystems in unserer Praxis soll fortlaufend zu einer Bereicherung auf allen Ebenen führen, insbesondere zur ständigen Verbesserung der Patientenversorgung, der Arbeitszufriedenheit und der allgemeinen Lebensqualität aller in der Praxis mitarbeitenden Personen.
Mit dabei waren
  • Anke & Michael Nager, Annette & Michael Kamm
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Shakespeares Sommernachtstraum – Romantische Komödie in München – 2004

Am Do., 25. März 2004
Eine wunderbare Aufführung erwartete Annette und mich Ende März im Münchner Nationaltheater. William Shakespeares Komödie Sommernachtstraum entstand Ende des 16. Jahrhunderts und zählt bis heute zu den meistgespielten Theaterstücken. Felix Mendelssohn Bartholdy schrieb eine Ouvertüre und eine Schauspielmusik mit dem Titel "Ein Sommernachtstraum". 1960 stellte Benjamin Britten seine Oper "Ein Sommernachtstraum" vor. In Shakespeares romantischer Komödie findet man Liebesverwirrungen, Ränkespiele um Macht, höfische Zeremonie und Zauberhaftes. Die Komödie ist zudem so reich an Anspielungen, dass selbst ein „Native speaker“ heute vieles nicht verstehen oder identifizieren kann. Dass der hochgebildete Benjamin Britten in seiner Adaption dieses Stoffs - das Libretto wurde von Britten und seinem Lebensgefährten, dem Tenor Peter Pears, erstellt-, die vielschichtigen Ebenen des Werkes, auch das Derbe und Politische darin, nicht gezielt herausgearbeitet hat, mag allerdings weniger dem schwierigen Sprachidiom Shakespeares geschuldet sein als vielmehr der konservativen Lebens- und Kunstauffassung Brittens. Seine Partituren bestechen durch handwerkliche Meisterschaft.

Punschabend an heissen Quellen – Besuch bei Perrs in Cambodunum an der Iller – 2002

Am Sa., 23. November 2002
Ende November fahren Annette und ich in die Allgäu Metropole Kempten, um dort unsere Gardasee Freunde Iris und Thomas Perr zu besuchen. Es war schon recht frostig da oben und wenns draussen kalt ist wärmt man sich am besten mit einem klassischen Punsch. Als Punsch wird ein alkoholisches, meist heißes Mischgetränk bezeichnet, das ursprünglich aus Indien stammt und aus fünf Zutaten besteht. Die traditionellen Zutaten sind Arrak, Zucker, Zitronen und Tee oder Wasser mit Gewürzen. Wir wärmen uns in Kempten an der Iller. Die Stadt punktet mit seiner zentralen Lage im Herzen des Allgäus. Die Wirtschaft profitiert von kurzen Wegen in die Metropolregionen, während Touristen das vielfältige kulturelle Angebot und die Natur genießen. Die Lage am Ufer der Iller nördlich der Alpen und die heißen Quellen führten dazu, dass die Römer das heutige Kempten als Standort einer neuen größeren Siedlung auswählten. Unter den Römern wuchs Cambodunum zur Hauptstadt der Provinz Raetien heran, die sich vom Schwarzwald bis ins heutige Südtirol erstreckte. 1802 wurde das Allgäu von Bayern annektiert und die Fürstabtei säkularisiert. Die um sie entstandene Stiftsstadt wurde mit der Reichsstadt vereint. 1852 fuhr der erste Zug von Kempten über die neue König-Ludwig-Brücke Richtung Kaufbeuren und läutete das Zeitalter der Industrialisierung ein. Eine Baumwollspinnerei schaffte über tausend Arbeitsplätze und lockte viele junge Menschen aus dem ländlichen Umland an. Der Zustrom billiger Arbeitskräfte sorgte dann wiederum dafür, dass die Industrie weiter wuchs. Das Bevölkerungswachstum von Kempten setzte sich auch im neuen Jahrtausend fort. Zählte die Stadt 1990 noch 62.282 Einwohner, waren es 2016 bereits 67.529.
Mit dabei waren
  • Iris & Thomas Perr, Annette & Michael Kamm
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Vierzylinder am Riesenfeld – Werksbesichtigung in Milbertshofen – 1998

Am Mo., 25. Mai 1998
Als bekennender Autoliebhaber steht für mich heute ein spannender Termin an: Die Besichtigung des BMW-Werks in München, das heute korrekt BMW Group Werk München heißt. Es ist das Stammwerk des Automobilherstellers BMW in der Landeshauptstadt München und liegt an der Lerchenauer Straße im Stadtteil Milbertshofen. Das direkt nördlich des BMW-Vierzylinders gelegene Werk befindet sich seit 1960 innerhalb des Wohngebietes "Am Riesenfeld", wobei die Ursprünge der BMW Produktion hier bis in das Jahr 1917 zurückreichen. Seit dem Jahr 1922 hat BMW seinen Stammsitz an der Lerchenauer Straße östlich des heutigen Olympiaparks. Zuerst wurden dort Flugmotoren gebaut, dann Motorräder und schließlich Automobile und Fahrzeugmotoren. Das BMW Group Werk München gehört heute zu den modernsten Werken Europas. Am angehängten Forschungs- und Innovationszentrum an der Knorrstraße wird an den Automobilen der Zukunft geforscht. In der Hanauer Straße 46 liegt BMW Forschung und Technik. Im Münchener Stammwerk der BMW Group kann man ausgewählte Produktionsbereiche der Automobilfertigung kennenlernen. Rund 8000 Mitarbeiter aus über 50 Nationen arbeiten an diesem Standort, davon etwa 850 Auszubildende. Täglich entstehen hier – eingebunden in das weltweite Produktionsnetzwerk – rund 1.000 Automobile und über 600 Motoren. Stellvertretend für alle internationalen Produktionsstandorte gewährt das Stammwerk der BMW Group hautnah aufschlussreiche Einblicke in modernsten Automobilbau. In München werden die 3er-Reihe und der 4er produziert. Die restlichen Modelle werden in den Werken, die zum Beispiel in Regensburg, Dingolfing oder Leipzig liegen, in ganz Deutschland verteilt gefertigt. Im BMW Museum und generell in der BMW Welt München kann man den kompletten Produktionsprozess miterleben, angefangen beim Ausstanzen der Bleche, über die Zusammensetzung der Karosserie, der Lackierung, des Inneneinbaus, bis hin zum Reifentest und letztendlich der Ausfahrt des fertigen Autos. Das ist nicht nur für Freaks wie mich interessant ...

Chairmans Meeting um die Ecke – Dinner mit August von Joest im Bogenhauser Hof – 2015

Am Di., 2. Juni 2015
Der Bogenhauser Hof war bis 2021 ein traditionelles Restaurant in München-Bogenhausen. Das rund 200 Jahre alte Haus steht unter Denkmalschutz und befindet sich direkt um die Ecke zu unserer Wohnung in der Möhlstrasse. Ab Abend vor meinem Geburtstag treffe ich mich dort mit unserem Sympatex Chairman August von Joest zum Abendessen. Das Restaurant mit gehobener Küche ist rund zwei Kilometer vom bayerischen Landtag entfernt und wurde auch von Politprominenz besucht, so Franz Josef Strauß oder Edmund Stoiber. Neben dem Gastraum wird im Sommer im Garten serviert. Seit 2014 wurde die Küche vom Guide Michelin mit einem Assiette ausgezeichnet. 1950 wurde das Anwesen von der Pschorr Brauerei München erworben und in den Jahren 1983 und 1984 von Grund auf renoviert. Mit viel Engagement, Know-how und Liebe haben der Tiroler Gerhard Gleinser und seine Frau Susanne hier ihr Lebenswerk aufgebaut. Sie fühlen sich der Tradition des Hauses verpflichtet und praktizieren alte Münchner Gastlichkeit auf höchstem Niveau. Gleinsers abwechslungsreiche, kreative Küche hat schon viele ins Schwärmen gebracht. Im Sommer ist der lauschige Garten des Bogenhauser Hofes mit seinen großen Kastanien und einem Meer von Blüten eine wahre Oase inmitten der Großstadt, die zum ausgiebigen Schlemmen einlädt. Ende 2021 wird das Restaurant geschlossen, weil der Pachtvertrag mit der Schörghuber Unternehmensgruppe nach 20 Jahren nicht erneuert wurde. Die Gaststätte soll nach Sanierung 2022 wiedereröffnet werden.
Mit dabei waren
  • August von Joest, Michael Kamm
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Dinner Meeting in der Nachbarschaft – Jägermeister und Playmate im ChuChin – 2018

Am Do., 11. Januar 2018
Anfang des Jahres treffen sich Annette und ich mit unserem Freund und früheren Nachbarn Lars Isenberg und seiner neuen Freundin zum Abendessen im Restaurant ChuChin. Lars war der Ehemann von Anja Isenberg, die bis heute mit uns im selben Anwesen in Bogenhausen wohnt. Lars ist wie wir begeisterter Vizsla Besitzer und zudem regelmäßiger Jäger, weshalb er seinen Rüden auch entsprechend ausbilden liess. Lars ist nach seiner Trennung von Anja in die Keplerstrasse umgezogen und brachte erstmals seine neue Freundin mit. Heydi Núñez Gómez wurde am 27. Oktober 1979 in Santo Domingo in der Dominikanischen Republik geboren und ist ein dominikanisch-deutsches Model, Musikerin und Reality-TV-Teilnehmerin. Ihre Mutter gab ihr den Namen Heydi, nachdem sie diesen in einer deutschen Zeitschrift gelesen hatte. Bis zu ihrem 15. Lebensjahr wurde sie in einem Internat, der katholischen Klosterschule María Inmaculada in Santo Domingo, erzogen. Mitte 1995 kam sie nach Deutschland, arbeitete als Fotomodell und erhielt an der Berufsfachschule in Trier Gesangs- und Kompositionsunterricht. Der deutsche Playboy stellte sie im November 1998 als „Miss November“ vor, die Leser wählten sie zum Playmate des Jahres 1999. Daraufhin hatte sie Fernsehauftritte, unter anderem 1999 in den Shows von Harald Schmidt und Stefan Raab. Im Jahr 2002 produzierte sie mit Ralph Siegel eine Coverversion des Stones-Klassikers Let's Spend the Night Together und veröffentlichte 2003 den Titel Boom Boom Ba. Bekannt wurde sie zudem durch die Berichterstattung über ihre angebliche Affäre mit Boris Becker. Im Jahr 2004 nahm sie an der zweiten Staffel von Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! Teil, wobei sie im November von den Zuschauern aus der Show gewählt wurde und insgesamt den sechsten Platz belegte. 2008 nahm sie an der Sendung Das perfekte Promi-Dinner teil. Núñez Gómez war mit dem ehemaligen Basketballer Malik Arrendell verheiratet, der zu seiner aktiven Zeit als Malik Ruddigkeit bekannt war. Im Dezember 2009 wurde sie Mutter eines Sohnes. Im Jahr 2015 wurde sie von Arrendell geschieden. Sie hat die deutsche Staatsbürgerschaft und lebt und arbeitet als Modedesignerin in München.

Altneubeurer Treffen in Gardone-Riveira – Dinner Events im La Darsena & Nablus – 2013

Von Fr., 14. Juni 2013 bis Sa., 15. Juni 2013
Interessanterweise stammen aus unserer relativ kleinen italienischen Heimatgemeinde Gardone-Riviera eine ganze Reihe ehemaliger Neubeurer Internationsschüler. So sind mit Carlo, Sandro, Elisabeth und Rosi Bresciani vier Geschwister und mit Patrick und Olliver Mayr zwei Brüder vom Gardasee in Neubeuern in die Schule gegangen. Dies jeweils deshalb, weil die Mütter unserer damaligen Mitschüler aus Bayern stammten und einen Bezug zu unserer Schule im Inntal hatten. Jedes Jahr herrscht durch diese Zusammenhänge bei den Neubeurern im Juni viel Sonnenscheinstimmung. Unter dem gemeinsamen Nenner „dolce vita“ finden sich, unterschiedlich beheimatet, Neubeurer jeden Alters ein – in bester Laune, keinem persönlichen Gespräch untereinander abgeneigt, um wunderbare gemeinsame Tage am Lago di Garda zu erleben. Am Freitagabend werden die angereisten Teilnehmer in der Regel von den beiden Altschülern Olliver und Patrick Mayr im Restaurant La Darsena sehr herzlich empfangen und erleben visuelle und kulinarische Genüsse hoher Art und Güte an einem traumhaft schönen Ort direkt am Wasser. Auch das Ambiente des Samstags ist ein abendlicher Hochgenuss mit authentischen Gerichten im Restaurant Nablus oberhalb von Gardone und besticht mit zauberhafter Sicht über den See. Dieses Treffen verzaubert jedes Jahr aufs Neue, das Wetter sonnig und warm, die Umgebung fantastisch, die Erlebnisse herzlich und nachhaltig, und es lädt uns jedes Jahr zu einer Wiederholung ein. Auch ich treffe mich mit den ca. 25 ehemaligen Mitschülern, zu denen auch immer Jörg und Sonja Müller zählen, die Annette und mich auch in der Via Panoramica besuchen.
Mit dabei waren
  • Sonja & Jörg Müller, Annette & Michael Kamm, Michael Hahn, Monika
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Sommerfest in Niederpöcking – mit Helene bei Carsten und Isi am Starnbergersee – 2016

Am Sa., 24. September 2016
Kurz vor meinem Start bei der CBR Fashion Group in Niedersachsen sind Annette und ich bei Carsten und Isi von der Heyden in ihrem wundervollen neuen Haus in Niederpöcking eingeladen. Eine grandiose Villa direkt am See mit Helene Fischer als damalige Nachbarin auf dem selben Grundstück. Das kann sich sehen lassen! Die Gästeliste auch! Nicht nur ich starte meinen durch Carsten vermittelten neuen Job am 1. Oktober, auch Kaspar Rorstedt, der durch die von der Heyden Personalberatungsgesellschaft bei Adidas als CEO platziert wurde beginnt am selben Tag wie ich in Herzogenaurach. Auch er ist an diesem Abend zu Gast bei von der Heydens. Auch viele andere Menschen, die Geist und Seele baumeln lassen wollen, statten dem Starnberger See immer wieder gerne einen Besuch ab. Kein Wunder, denn an einigen Stellen des Sees findet man ebenso viel Natur wie Ruhe. Johannes Brahms komponierte in Tutzing am Starnberger See. Carl Spitzweg erschuf sein Bild „Ankunft in Seeshaupt“ im gleichnamigen Ort am Starnberger See. Oskar Maria Graf erblickte in Berg am Starnberger See das Licht der Welt, wo heute Jens Lehmann und Michael Ballack Häuser ihr Eigen nennen. Die besondere Tiefe des Starnberger Sees hat Auswirkungen auf die Wassertemperaturen, denn im Gegensatz zu vielen anderen Gewässern kühlt der Starnberger See nur langsam ab, erwärmt sich im Gegenzug aber auch genauso langsam. In milden Wintern friert der Starnberger See nicht zu. Den Tiefstand bei den Temperaturen erreicht der Starnberger See im Monat Januar, wobei sich die Temperaturen mit maximalen Werten von etwa vier Grad in den meisten Jahren noch deutlich im Plusbereich befinden. Während man sich im April immer noch auf einstellige Wassertemperaturen einstellen muss, geht die Tendenz ab Mai eindeutig nach oben und erreicht wohlige zweistellige Bereiche. Die Villenkolonie Niederpöcking entstand ab 1854 innerhalb weniger Jahre am Westufer des Starnberger Sees. Sämtliche Bauherren kamen aus der gehobenen Schicht des Münchner Bürgertums.
Mit dabei waren
  • Isi & Carsten von der Heyden, Uschi & Karl Pohler, Annette & Michael Kamm
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Das Ei ist eine geschissene Gottesgabe – Langzeitbeobachtung des Niedergangs der Familie Geisberger & der Sprengenöder Alm – 1993

Am Do., 16. Dezember 1993
Zur Sprengenöder Alm ist bereits alles gesagt und sie ist auch diesmal wieder die Location für unsere North Sails Weihnachtsfeier. Daher wird heute unter anderem über den Film mit dem Ei bzw. der Filmemacherin Dagmar Wagner berichtet: Sie sind mutig. Sie sind witzig. Sie sind weise. Und sie sind über 100 Jahre alt. Die bayerische Filmemacherin Dagmar Wagner hat acht Hochbetagten ein sehenswertes Dokumentarfilm-Denkmal gesetzt. Nun kommt der Film "Ü100" in die Kinos. Was fragt man eine 100-Jährige in einem Interview? Zum Beispiel: "Was war Ihnen im Leben immer wichtig?" Leider hört Theresia Steinberger nicht mehr gut. "Frühstück?", krächzt die alte Dame unsicher zurück. – "Wichtig! Wichtig! Was war Ihnen immer wichtig?", versucht es die Interviewerin mit erhobener Stimme. Die alte Dame muss lachen: "Was immer zum Frühstück gebn hat?", amüsiert sie sich über die rätselhafte Frage, und ihr Gebiss schaukelt lustig im Mund. Nein, die Einschränkungen im Alter beschönigt der Film "Ü100" von Dagmar Wagner nicht. Schlecht hören, wenig sehen, sich nur noch mühsam bewegen können, das ist kein Spaß. Aber es ist berührend und spannend, acht über hundert Jahre alten Menschen zu begegnen und zu sehen, mit wie viel heiterer Würde hochbetagte Menschen ihr Leben meistern. Die Filmemacherin Dagmar Wagner hat 1993 für ihre Abschlussarbeit an der Münchner Filmhochschule gleich einen Bayerischen Filmpreis abgeräumt. In "Das Ei ist eine geschissene Gottesgabe" erzählte sie in einer Langzeitbeobachtung den Niedergang der Familie Geisberger und ihres einst stattlichen Sprengenöd-Hofs bei Eurasburg, östlich von Seeshaupt am Starnberger See. Wagner hat mit Helmut Dietl und Georg Stefan Troller zusammengearbeitet, Drehbücher geschrieben, war Moderatorin und Dozentin. In den letzten Jahren verlegte sie sich auf Biografien für private Auftraggeber – in Buchform oder als Film. Aus dieser Biografiearbeit und der Auseinandersetzung mit dem Älterwerden erwuchs das Dokumentarfilmprojekt "Ü100". Hella (102) bringt es gleich zu Anfang der Dokumentation auf den Punkt: "100-jährig, das ist ja kein Verdienst. Man wartet nur ab. Man wird geehrt, aber eigentlich wird man selber ja nicht wirklich geehrt, sondern nur das Alter. Ich glaube, für Außenstehende ist das viel wichtiger. Für einen selber geht das Leben einfach so weiter." Und: "Man bleibt immer ich". Erfrischend ist, wie sehr die Dokumentation ihre Protagonisten in die Gegenwart holt: Auf abgefilmte Fotos oder biografische Stationen verzichtet Dagmar Wagner und lässt die alten Menschen einfach erzählen, wie ihr Leben jetzt, heute, als "Ü100" aussieht. Begleitet sie beim Fußball- oder Aus-dem-Fenster-Schauen, zeigt auch die Einsamkeit und das Kreisen um die Erinnerungen. Lässt sie von ihrem Glauben erzählen, über das Sterben nachdenken und über das, was danach kommen könnte. Dass wir immer älter werden, verleiht der Dokumentation zudem Aktualität: Lag der Anteil der 80-Jährigen an der Bevölkerung 1950 gerade mal bei einem Prozent, sind es heute schon sechs Prozent. Jedes Kind, das heute geboren wird, hat realistische Chancen, 100 Jahre und älter zu werden, sagen Altersforscher. Rund 17 000 Hundertjährige gibt es heute in Deutschland. 2060 könnten es fast 200 000 sein. Gleichzeitig verlängern sich auch körperliche und geistige Fitness: Die 80-Jährigen von heute sind ungleich "jünger" als die 80-Jährigen der 50er-Jahre. Auch diese Tendenz wird sich fortsetzen. Das alles stellt die Gesellschaften Europas vor große Herausforderungen. Wo in den Diskussionen darüber mit Begriffen wie "Überalterung" oder "Rentnerschwemme" (Unwort des Jahres 1996) hantiert wird, lässt das für die Zukunft der Alten nichts Gutes ahnen. Vor diesem Hintergrund ist "Ü100" auch deswegen ein wichtiger Beitrag: Weil der Film zeigt, dass das Leben auch mit 100 noch längst nicht vorüber ist. Weil er ein warmes und dennoch ehrliches Licht darauf wirft, was es mit dem "Altern in Würde" auf sich hat. Und was es bedeutet, wenn Aussehen und Statussymbole keine Rolle mehr spielen. An diesem Ende des Lebens winkt eine große Freiheit.
Mit dabei waren
  • North Sails Team & Michael Kamm
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Klar zur Wende – Birthday Party von Heppel im BYC in Starnberg – 2019

Am Di., 29. Januar 2019
Kurzfristig hat sich mein gleichaltriger und enger Freund Michael Hoesch - von allen im übrigen nur Heppel genannt - dazu entschieden seinen 60. Geburtstag im Bayerischen Yachtclub in Starnberg zu feiern. Viele nette Gäste haben diese Einladung angenommen und die Gelegenheit gerne wahrgenommen zum Feiern nach Starnberg zu kommen. Wie so oft war es mit der Hoesch Family im BYC sehr unterhaltsam, zumal Heppel und ich einen ganzen Schwung gemeinsamer Freunde und Bekannte haben, mit denen ich mich bei dieser festlichen Gelegenheit wieder einmal gut austauschen konnte. Nachdem Annette an diesem Tag geschäftlich in Frankfurt und unser zweites Auto im Service war, habe ich mich dazu entschieden mit öffentlichen Verkehrsmitteln des MVV von Bogenhausen nach Starnberg und zurück zu fahren. Die Anreise klappte reibungslos ... bei der Rückreise musste ich damit leben, daß in München eine U-Bahn Tunnelröhre wegen nächtlicher Bauarbeiten gesperrt war, wodurch ich mehrmals umsteigen musste und eine völlig andere Route wählen durfte.
Mit dabei waren
  • Michael und Simone Hoesch, Vera und Georg Schäfer, Ulrike und Uwe Hasbargen, Günther Banholzer, Wolfgang Hubert sowie neben Michael Kamm noch viele weitere andere Gäste
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Tanti Auguri im Tattenbach im Lehel – Vacanze auf der Liparischen Insel Panarea – 2003

Am So., 6. Juli 2003
Am ersten Sonntag im Juli feiert Wolfgang Voigt Geburtstag und lädt Annette und mich zu einem kleinen Fest in seine damalige Wohnung in der Tattenbachstrasse ein. Die Tattenbachstraße liegt im Lehel und führt von der Thierschstraße zur Liebigstraße. Sie wurde benannt nach dem Adelsgeschlecht der Tattenbachs, die hier Grundbesitz hatten. Wolfgang - den seine Freunde alle Pepe nennen - wohnte direkt über dem Lokal Tattenbach und ich habe ihn 1996 im Rahmen der Beiratsbildung des Golfclubs Iffeldorf kennengelernt und später mit ihm für eine vorübergehende Phase als Berater zusammen gearbeitet. Pepe hatte mit der Squadra Consult ein kleines Beratungsunternehmen mit Sitz in der Liebigstrasse. Zunächst waren wir gemeinsam im Rahmen von staatlichen Aufträgen und später auch in der Supply Chain von Aigner Italien tätig. Letzteres bot sich an, da Pepe fliessend italienisch sprach. Dies durch eine berufliche Phase in Italien und durch ein Haus seiner Tante, dass er im Sommer auf der Insel Panarea bewohnte.Panarea gehört mit seinen Nachbarinseln Lipari, Stromboli, Vulcano, Salina, Filicudi und Alicudi zum Archipel der Liparischen Inseln, die im Tyrrhenischen Meer vor der Nordküste Siziliens liegen. Sie gehört der Gemeinde Lipari in der Metropolitanstadt Messina an. Panarea hat eine Fläche von 3,4 km² sowie eine Bevölkerung von 241 Einwohnern. Die Insel ist die kleinste und älteste Vulkanformation des Archipels. Zusammen mit der benachbarten, unbewohnten Insel Basiluzzo und verschiedenen Klippen vor der Ostküste bildet Panarea einen eigenen kleinen Archipel mit gemeinsamem vulkanischen Ursprung. Die höchste Erhebung der Insel ist der Punta del Corvo im nordwestlichen Teil mit einer Höhe von 421 m. Im Südosten der Insel liegt das Capo Milazzese. Die drei Dörfer San Pietro, Ditella und Drauto, deren Grenzen inzwischen fließend ineinander übergehen, befinden sich an der Ostküste. Vom Hafen in San Pietro verkehren Fähren und Tragflächenboote nach Messina, Milazzo und zu den anderen Liparischen Inseln. Funde bezeugen, dass Panarea bereits während der Bronzezeit bewohnt war. In der Antike hieß die Insel auf Grund der reichhaltigen Fauna und Flora Eunonymus (Insel der guten Vorzeichen). Im 16. Jahrhundert suchte der Korsar Turgut Reis (auch Dragut genannt) mehrmals Unterschlupf an der Ostküste Panareas. Der Ortsname Drauto wird darauf zurückgeführt. Der Tourismus ist Haupterwerbszweig der Inselbewohner. Neben den Tagestouristen während der Sommermonate gilt Panarea als Sommertreff wohlhabender Italiener. Der schönste Strand befindet sich im Südosten an der Cala di Junco. Weitere Bademöglichkeiten an Sand- und Kiesstränden sind teilweise nur vom Wasser aus erreichbar.
Mit dabei waren
  • Wolfgang (Pepe) Voigt, Annette & Michael Kamm
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Grüne Oase in der Münchner Innenstadt – Geburtstagsessen in der Nymphenburger Stuberstrasse – 2002

Am Do., 16. Mai 2002
Den 36. Geburtstag von Jasmin Plank feiern wir noch einmal gemeinsam in der Nymphenburger Wohnung in der Stuberstrasse bevor Planks im kommenden Jahr dann in ihrem schönen Haus in der Harlachinger Lindenstrasse leben. In der Stuberstrasse hatte sich Michi schon in den Ehezeiten mit seiner früheren Garrin Petra eine schöne Penthouse Wohnung gekauft. Die Stuberstraße führt von der Kuglmüllerstraße zur Volpinistraße. Sie wurde nach Nikolaus Gottfried Stuber (* 1688; † 1749) einem deutschen Maler des Barockzeitalters benannt. Zu seinen wichtigsten Werken gehört das Altarbild der Klosterkirche in Aldersbach (1720/30), die Neugestaltung des Hochaltars der Stadtpfarrkirche St. Peter in München (ab 1730) sowie das Deckenfresko Die Verteidigung des Glaubens der Kirche des Deutschordensschlosses in Bad Mergentheim (1731–1734). Im Taufbuch von Brühl bei Köln wird er 1731 "kurfürstlicher Hofmaler" genannt. Vermutlich arbeitete er auch gemeinsam mit seinem Vater Caspar Gottfried Stuber an den Deckenfresken in der alten Pfarrkirche St. Margaret in Untersendling. Der ruhige Stadtteil Nymphenburg wird von Münchnern wie Touristen gleichermaßen wegen seiner Parks und Grünflächen geschätzt und bietet einen hohen Freizeitwert. Das berühmte Schloss Nymphenburg prägt das gleichnamige Gebiet westlich der Innenstadt und so thront das barocke Schloss Nymphenburg Über allen anderen Sehenswürdigkeiten im Stadtteil. Der beeindruckende Bau aus dem 17. und 18. Jahrhundert ist umgeben von einem weitläufigen Schlosspark. Auf dem Gelände befinden sich zudem kleine Lustschlösschen wie die Badenburg oder die Amalienburg sowie der Apollotempel. Der Botanische Garten mit Palmenhaus schließt sich nördlich an den Schlosspark an. Am östlichen Ende des Schlosskanals liegt der überdachte Hubertusbrunnen. Zu den bedeutendsten Sakralbauten in Nymphenburg zählen die evangelisch-lutherische Stephanuskirche und die katholische Kirche Christkönig. Nymphenburg wird oft als grüne Oase in der Münchner Innenstadt bezeichnet. Nicht nur der Park um das berühmte Schloss Nymphenburg und der nebenan gelegene Botanische Garten sind im Sommer großartige Orte für Erholung. Auch der weitläufige Hirschgarten mit Münchens größtem Biergarten, einem Hirschgehege und zahlreichen Spiel- und Grillmöglichkeiten ist sehr beliebt. Das städtische Dantebad im Bezirk Neuhausen-Nymphenburg zählt zu den beliebtesten Münchner Bädern. Immerhin hat es auch ein beheiztes Außenbecken und Sommerfreibad sowie eine große Saunalandschaft zu bieten. Das nebenan gelegene Dantestadion ist Münchens viertgrößte Sportanlage. Skateboard-Begeisterte können sich auf der Skateanlage am Hirschgarten austoben. Am Nymphenburger Schlosskanal treffen sich zu jeder Jahreszeit Jogger und im Winter auch Eisstockschützen. Durch seine repräsentative und gehobene Bausubstanz unterscheidet sich Nymphenburg vom benachbarten Neuhausen. Im Umkreis der Schlossanlage entstand gegen Ende des 19. Jahrhunderts eine malerische Bebauung mit Gründerzeitvillen. Viele dieser prachtvollen Häuser sind heute noch zu besichtigen, etwa in der Gegend um das Rondell Neuwittelsbach. Auch in der Villenkolonie Gern, nördlich des Nymphenburger Schlosskanals, finden Architekturbegeisterte einen großen Bestand an sehenswerten Altbauten aus der Jugendstil-Zeit.
Mit dabei waren
  • Jasmin & Michael Plank, Annette & Michael Kamm
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Durch Compliance für die Katz – Ski Event mit Condé Nast im Hospiz in St. Christoph am Arlberg – 2005

Von So., 27. Februar 2005 bis Mi., 2. März 2005
Sechs Jahrhunderte lang war die Herberge am Arlberg ein lebensrettender Zufluchtsort für diejenigen, die zwischen Tirol und Vorarlberg über den Arlberg-Pass unterwegs waren, bis 1884 mit dem Bau des Eisenbahntunnels durch den Arlberg begonnen wurde und nur noch wenige Menschen den Berg überquerten. Die Herberge war dem Verfall preisgegeben. Carl Ganahl, Landesstadthalter von Vorarlberg und Urgroßvater von Arnold Ganahl, dem späteren Besitzer des Hospizes, erwirkte beim Vorarlberger und Tiroler Landtag, dass das alte Gebäude unter Denkmalschutz gestellt wurde. Im Jahrhundertwinter 1900/1901 eroberten vier Ski-Pioniere die tief verschneiten Hänge des Arlbergs – eine Premiere, die den Arlberg und die Geschichte des Arlberg Hospiz Hotels nachhaltig prägte. Die vier Skifahrer statteten dem bekannten und gastfreundlichen Hospizwirt Oswald Trojer einen Besuch ab und machten das Hospiz über Nacht zum Geburtshaus des Skisports am Arlberg. Seit dem Jahr 1959 erstrahlt das Arlberg Hospiz Hotel in neuem Glanz. Der Ruf, das modernste und schönste Hotel am Arlberg zu sein, verbreitete sich weit über die Gipfel der österreichischen Alpen hinaus und so war das schöne Haus auch immer wieder Ziel schöner Einladungen. Im Februar war dies wieder einmal - bevor strenge Compliance-Regeln zum Dealbreaker wurden - der Fall und Bernd Runge lud als Chef des Condé Nast Verlags in München seine begeistert Ski fahrenden Lieblingsanzeigenkunden für einige luxuriöse Tage in das herrliche Hotel am Arlbergpass ein.
Mit dabei waren
  • Bernd Runge, Anja, Annette und Michael Kamm
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Birthday Party zwischen Mangfall und Glonn – Trip nach Hohenthann in den Münchner Osten – 2001

Am Mo., 19. November 2001
Michael Hanewacker hat Geburtstag und Annette und ich sind - zwischen Geburtstags-Events von Birgit Schneider in Bamberg und Kerstin Hübner in Grünwald sowie einem Besuch bei Quodts in Antdorf zu seiner Feier in Hohenthann eingeladen. Dazu fahren wir gerne am Montag Abend in den Münchner Osten. Hohenthann gehört aufgrund der Gebietsreform seit dem 2. Mai 1978 zur Gemeinde Tuntenhausen. Der Ort liegt im Bereich des Landkreises Rosenheim und befindet sich am nordwestlichen Rand des Landkreisgebietes. Die Ortschaft ist neben Nordhof, Stetten und Hopfen der am weitesten in den Landkreis Ebersberg vorgeschobene Teil des Landkreises Rosenheim. Von der erstmaligen nachweisbaren Erwähnung des Namens Hohenthann - besiedelt war das Gebiet bereits im 6. Jahrhundert nach Christus - im Jahre 1472 bis heute hat sich das Dorfbild und die Funktion des Ortes sehr verändert. Hohenthann liegt auf einem weithin sichtbaren Landriegel östlich des Moosachbeckens, und seine spitztürmige Kirche überragt mit Ihrer Höhenlage von 574 m die weitere Umgebung und bietet eine prächtige Sicht in die Alpen vom Untersberg bis zur Zugspitze. Offenbar lag der Ort früher am Rand eines Waldes. Diese Beschreibung hat natürlich bis heute ihre Gültigkeit nicht verloren. Hohenthann gliedert sich in den historischen Ortskern mit Kirche, Friedhof, Gasthaus und Dorflinde, die im Norden, Süden und Westen nach 1945 hin- zugekommenen Wohngebiete und die sich östlich anschließenden Neubaugebiete. Im Nordwesten liegt ein kleines Gewerbegebiet. Von einem ursprünglich überwiegend landwirtschaftlich geprägten Ort mit ca. 40 Häusern und 420 Seelen bis zum heutigen Einwohnerstand von rund 1.000 Bürgern und ca. 350 Häusern vergrößerte sich Hohenthann in den letzten Jahrzehnten um ein Mehrfaches seines historischen Kerns und wandelte sich zu einem Wohnstandort mit Gewerbe. Sabine und Michael Hanewacker habe ich schon bald nach meinem Kennerlernen von Annette und ihrer Schwester Christiane Schunda im Dezember 1997 kennen gelernt. Die beiden sind Best Friends von Nani und Jürgen und leben ebenfalls in Hohenthann. Die Familie mit ihren zu Katharina, Johanna und Anna-Lena gleichaltrigen Mädchen Melli, Lorena und Tini standen immer in einer engen Beziehung zu meinem Schwager und meiner Schwägerin. Mikel war sein gesamtes Berufsleben in der Automobil-Industrie und dort im Verkauf tätig und war als ich ihn im Jahr 1997 kennenlernte bei der BMW Niederlassung am Frankfurter Ring in München tätig. Später wechselte er zu Porsche, wo er auch heute noch im Vertrieb in der Niederlassung im Münchner Süden aktiv ist. Mikel gehörte früher sowohl der Gruppe unserer Dolomiten Skifahrer wie auch der Ryder Cup Golfer an, hat sich aus den gemeinsamen Events und Reisen jedoch zurückgezogen und konzentriert sich mehr auf familiäre Themen und sein lokales Golfspiel im Club Schloß Elkofen. Dennoch sehen Annette und ich Hanewackers regelmäßig in Hohenthann, zumal Bine über viele Jahre auch für die Versorgung unseres Hundes Tati während unserer Reisen verantwortlich war.
Mit dabei waren
  • Sabine & Mikel Hanewacker, Nani & Jürgen Schunda, Annette & Michael Kamm
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Atlantic Fish Bones – Edles Ambiente & exklusive Küche im Münchner Schlachthof – 2017

Am Sa., 25. März 2017
Zu seinem Geburtstag lud Günther Warchola diesmal eine sehr lustige und große Runde in das Restaurant Atlantic Fish auf dem Münchner Schlachthof Gelände ein. Wir trafen viele nette Freunde und Bekannte und hatten einen Riesenspaß und einen tollen Abend bei köstlichem Essen und hervorragenden Getränken. Warcholas erwiesen sich wie immer als extrem großzügige Gastgeber und es wurde an nichts gespart. Mit uns vergnügten sich auch Eva und Werner Conrad, sowie Theo Freundorfer mit Gattin
Mit dabei waren
  • Stefanie und Günther Warchola, Eva und Werner Conrad, Theo Freundorfer, Annette und Michael Kamm und viele andere nette Gäste
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Geburtstagsrunde in Nymphenburg – Birthday Dinner in der Richildenstrasse – 2008

Am Di., 3. Juni 2008
Für gewöhnlich verbringen Annette und ich die erste Juni Woche immer am Gardasee, wodurch ich meinen Geburtstag auch seit vielen Jahren in Italien feiere. In diesem Jahr sind wir in München, da ich am Vortag von einer Reise mit der Burda Golf Truppe nach Marbella zurück gekommen war und am nächsten Tag mit Ursula Haslauer zum Golfspielen am Mondsee im Salzkammergut verabredet war. Daher nahmen wir gerne die Einladung von Michi und Dierk an, meinen Geburtstag bei Ihnen in Nymphenburg zu feiern. Damals lebten die beiden noch recht unbeschwert in der Richildenstrasse und wir verbrachten einen netten Abend zu viert. Die Richildenstraße in Nymphenburg führt von der Wotanstraße zur Zuccalistraße. Sie wurde nach der Heiligen Richildis von Hohenwart benannt. Die Straße ist gut 600 Meter lang und verläuft, mit der niedrigsten Hausnummer beginnend, ab der Wotanstraße, weniger als 60 Meter nach Norden, macht dann einen Schwenk nach Westen, gen Laimer Straße ziehend. Dort wird sie durch diese unterbrochen. Entlang der Laimer Straße geht es etwa 25 Meter abermals in nördlicher Richtung, an einem Transformatorenhaus zieht sie dann abermals nach Westen. Diese Richtung hält sie bis zur Zuccalistraße ein, an der sie endet. Die Grundstücke entlang der Straße wurden überwiegend durch die Pasinger Terraingesellschaft erschlossen, und bebaut. Dies geschah in einer Zeit ab dem Jahr 1905.
Mit dabei waren
  • Michaela & Dierk Thomas, Annette & Michael Kamm
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Über den Dächern von Kitzbühel – Neujahr am Schloßhotel vom Lebenberg – 2010

Am Fr., 1. Januar 2010
Nachdem wir den Silvesterabend 2009 bei Vogls in Ellmau verbracht hatten, besuchen Annette und ich am Neujahrstag Conny und Fri Bianchi in ihrer neuen Wohnung am Kitzbühler Lebenberg. Direkt unterhalb des Schloß-Hotels, in dem ich in früheren Jahren mit Carolina zu Polly Hillbrunners Wickel-Abnehmkuren war haben sich die beiden eine Bleibe in Tirol gekauft. Das Lebenberg Schlosshotel liegt über den Dächern von Kitzbühel. Nachdem 1446 die Reichertsheimer von Wagrain die Burg erwarben, ließen sie auf halber Höhe des Hügels einen neuen Wohnturm errichten, der ab 1500 als Lebenberg bezeichnet wurde. Erstmals namentlich erwähnt wurde das Lebenberg Schlosshotel im Jahre 1446. 1885/88 eröffnete Hugo Anton Emil Graf von Lamberg im Schloss eine der ersten Pensionen von Kitzbühel. Ab 1950 wurde das Lebenberg Schlosshotel schließlich als Hotelbetrieb geführt. Das Schloss, das auf dem etwa 80 Meter hohen Lebenberg-Hügel über Kitzbühel thront, war im Mittelalter dem Bistum Bamberg zugehörig. Vor circa 600 Jahren wurde das Schloss mit Blick auf Kitzbühel erbaut und war lange Zeit Sitz von Geistlichen und Landadeligen. Der Edelsitz sollte der Ausdruck des Lebensstils sein, der sich von dem der Bürger und der Bauern abhob. 
Lange Zeit gehörte das Schloss der Adelsfamilie Lamberg, die durch die Verwaltung des Kitzbüheler Gerichts einen großen Einfluss auf die Entwicklung Kitzbühels hatten. 



Der Schlossteil des Hotels bietet bis heute 11 Zimmer, die im Stil des Schlosses sind und zum Teil noch Elemente der mittelalterlichen Handwerkskunst zeigen.
Mit dabei waren
  • Conny & Fri Bianchi, Annette & Michael Kamm
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Schummer-Bar und Flüsterkneipe – Maria Passagne gewährt Einlass in Haidhausen – 2004

Am Mo., 29. März 2004
Volker Hannwacker feiert seinen 50. Geburtstag als Überraschungs-Party stilgerecht in einer Flüsterkneipe.Auf den ersten Blick macht das Maria Passagne einen seltsamen Eindruck. Man spaziert nicht einfach zur Tür hinein, sondern man muss klingeln. Drinnen ist alles in schummriges Licht getaucht, die Wände hängen voll mit Masken und Kleinkram. Das Maria Passagne ist eine der alteingesessenen Bars in Haidhausen. Die Auswahl an Cocktails ist groß, die Qualität großartig. Wer hungrig ist, kann sich Maki-Rollen oder eine Sushi-Platte bestellen. Manche Orte sind so gut, dass man sie am liebsten für sich allein haben will. Deswegen ist es auch nicht ratsam, der Welt von diesen Orten zu berichten, sonst kommen die Leute in Scharen, rennen die buchstäbliche Tür ein, und vorbei ist es mit der Gemütlichkeit. Deswegen äußert man sich höchstens vage und in der Möglichkeitsform. Sobald man Einlass gewährt bekommen hätte vom stets betont neutral gelaunten Mann an der Bar, wüsste man, dass sich das alberne Klingeln gelohnt hat: Der kleine Raum schwach erhellt von Rotlicht, das so gar nicht puffig wirkt, aus aller Welt zusammengetragenes Mobiliar, unzählige afrikanisch anmutende Masken an der Wand, ohne, dass das nach Souvenirshop aussieht. Hätte man einen Platz an den kleinen Tischchen gefunden, fände man eine ausgeklügelte Karte vor mit einer Whiskey- und Tequila-Auswahl, mit teils bekannten und vielen unbekannten Cocktails zu angemessenen Preisen.

Italian Life Style – Tozzis, Rossknechts & Hellmanns in Salò on Tour – 2006

Am So., 3. September 2006
Eine kleine Sommerverlängerung am Gardasee? Da lassen sich unsere Freunde Elke und Kurt Rossknecht, Allessandra (Bamba) und Eduardo nicht lange bitten. Eva und Thomas sind ja sowieso schon vor Ort, und so machen wir in erweiterter und etwas größerer Runde gewohntes Terrain unsicher. Die Tozzis sind eh " Einheimische", stammen doch beide aus Italien. Essen gehen, Wein trinken, Boot fahren, die unnachahmliche italienische Lebensart genießen, das macht auch in dieser neuen Konstellation wie immer sehr viel Spaß. Carpe diem!
Mit dabei waren
  • Elke & Kurt Rossknecht, Eva & Dr. Thomas Hellmann, Allessandra & Eduardo Tozzi, Annette & Michael Kamm
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Vivienne Westwood und Andreas Kronthaler – Dinner im NRW Forum in Düsseldorf – 2006

Am Sa., 4. Februar 2006
Ein Abendessen auf Einladung des Wirtschaftsmagazins Handelsblatt mit Vivienne Westwood, der „Grande Dame“ des britischen Modedesigns" in Düsseldorf dürfen Annette und ich uns keinesfalls entgehen lassen. Anläßlich der Eröffnung ihrer Ausstellung wird ein wunderbares Abendessen vom Handelsblatt organisiert, bei dem ich beim Dinner in kleinem Rahmen der Tischherr von Vivienne Westwood bin und Annette das Vergnügen mit Christian von Daniels - dem Eigentümer des Hemdenherstellers Van Laack hat. Letzterer hatte sicher seine Schuhe nicht unter dem Tisch ausgezogen - meine Tischdame schon - und sie dann ständig mit ihren Füßen wieder gesucht. Sie war sehr amüsant ... wie auch ihr aus dem Tiroler Fügen stammende Ehemann Andreas Kronthaler, der auch bei uns saß und ein besonders netter und bodenständiger Kollege ist. "Wir sind sehr glücklich, die Ausstellung nach Düsseldorf geholt zu haben", betonte Museumschef Werner Lippert vor der Presse. In Asien hat sich die Schau längst als Blockbuster erwiesen. Von Tokio sind die Exponate in zwei Frachtllugzeugen nach Düsseldorf geflogen worden. Nach der Station in Düsseldorf wandern die rund 150 Exponate nach Bangkok, dann nach Amerika. Die damals 64-jährige Britin, die bis vor wenigen Monaten an der Universität der Künste in Berlin als Professorin den modischen Nachwuchs inspirierte, wollte nach eigenen Worten nie, "dass meine Frauen wie Kunstobjekte aussehen". Genau das aber taten sie, und deshalb sind sie vielen auch als exzentrisch und Aufsehen erregend in Erinnerung geblieben. Im Mittelpunkt der üppig-bunten Schau stehen Kreationen aus drei Jahrzehnten. Westwoods Kollektionen orientierten sich an der Mode- und Kostümgeschichte vom Rokoko bis zum Piraten- oder Harlekin-Look. Viele der Kostüme - mal romantisch, mal aristokratisch, mal zerrissen wie beim Rock "Rubbish" - sind in Düsseldorf ausgestellt. Lurex-Stoffe, Taft, Seide, Latex, Leder, Spitze, Filz, Fell und Baumwolle - kein Material, mit dem Westwood nicht gearbeitet hätte. Gezeigt wird ihr Werk im NRW-Forum Düsseldorf, ein Ausstellungshaus und Kulturzentrum mit den Schwerpunkten Fotografie, Pop und digitale Kultur. Mit Klassikern und Nachwuchstalenten der Fotografie, digitaler Kunst und experimentellen Formaten versteht sich das NRW-Forum als einen Ort für Experimente, Austausch, Vernetzung und neue Vermittlungsformen.
Mit dabei waren
  • Vivienne Westwood, Annette & Michael Kamm
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Boat People und Porsche Experten – Dinner Meeting in Tutzing – 2001

Am Fr., 16. Februar 2001
Mitte Februar sind Annette und ich gemeinsam mit Nina und Herbert Vogl von Anne und Hans Weller zu einem Abendessen in deren Haus in die Tutzinger von Hillern Strasse eingeladen. Vogls hatten Wellers - die auch Boat People sind und gleichzeitig mit Vogls an der Cote d´Azur im Hafen lagen - bereits vor einigen Jahren kennen gelernt und später in Lignano in der Adria wieder getroffen. Daher kannten auch Annette und ich die beiden. Hans war ein erfolgreicher IT Unternehmer und hatte Zahlungs- und Abrechnungssysteme entwickelt. Am Westufer des Starnberger Sees liegt - auf halber Höhe zwischen Nord- und Südende des Gewässers - die knapp 10 Tsd Einwohner zählende Gemeinde Tutzing. Es ist ein mehr als 1.250 Jahre altes Fischer- und Bauernstädtchen, das viele Kenner heute als schönsten Ort am See bezeichnen, wobei natürlich jeder seinen eigenen Geschmack hat. Unbestritten ist aber, dass Tutzing tatsächlich sehr hübsch ist, sei es direkt am Seeufer, wo sich das Schloss befindet, sei es auf der Ilkahöhe südlich der Gemeinde, von der man aus 711 m Höhe einen fantastischen Blick auf Tutzing, den gesamten See und die Bergketten der Alpen genießt. An klaren Tagen bietet sich von hier ein hunderte Kilometer langes Panorama der Alpen aus, das in Deutschland wohl seinesgleichen suchen dürfte. Historiker sind sich einig, dass Tutzing eine der ältesten am Starnberger See gelegenen Siedlungen ist. Die Tutzinger Schlossanlage wurde nach einer Zerstörung während des 30-jährigen Kriegs zu Beginn des 19. Jahrhunderts durch Initiative des Grafen Friedrich von Vieregg wieder aufgebaut und erweitert. Seitdem sich die Anlage im Besitz der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern befindet (1949), wird der Prunkbau als Tagungszentrum und Arbeitsstätte genutzt. Der Startpunkt der Entwicklung Tutzings als Touristenzentrum ist mit der Erbauung der Eisenbahnlinie aus München gleichzusetzen. Seit der Eröffnung der Bahnlinie in den 1860er Jahren gilt Tutzing als einer der bedeutungsvollsten Fremdenverkehrsorte des Fünfseenlands.
Mit dabei waren
  • Anne & Hans Weller, Nina & Herbert Vogl, Annette & Michael Kamm
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Cipolla Einladung zum runden Geburtstag – Party Happening in der Villa Flora – 2002

Am Sa., 23. Februar 2002
Ein herrliches Geburtstagsfest unseres Freundes Günther Warchola bringt uns in ein wundervolles Münchner Architektur Juwel. Die Villa Flora ist eine Villa im Münchner Stadtbezirk Sendling-Westpark. Das Bauwerk ist als Baudenkmal in die Bayerische Denkmalliste eingetragen. Ein sehr spezieller Ort und bestens geeignet, dort mit einer großen Gästeschar den 50. Geburtstag zu feiern. Der schlichte Walmdachbau wurde 1874 durch den Architekten Josef Wolf im Stil des Biedermeier als Wohnhaus errichtet. Die Villa befand sich an einem Feldweg weit vor den Toren Münchens. Erst kurz vor dem Ersten Weltkrieg wurde sie mit dem Bau der Hansastraße an das Münchner Straßennetz angeschlossen. 1890 eröffnete in der Villa eine Gaststätte und das Gebäude erhielt seinen heutigen Namen. Das Lokal wurde 1900 von der Wirtsfamilie Hagmaier übernommen, die es mit Biergarten und Kegelbahn ausbaute. Der Ort entwickelte sich schnell zu einem beliebten Ausflugsziel der Münchner Bürger. 1937 wurden die Besitzer der Gaststätte enteignet und die Villa kam in den Besitz der Stadt München. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs waren in dem Gebäude ein Bauhof und später ein Wohnheim untergebracht. Ab den 1970er Jahren stand es leer und verfiel zusehends. Erst in den Jahren 1996/1997 wurde die Villa von Grund auf saniert. Seit den 1970er Jahren besteht sie aus zwei Gebäuden, der alten Villa und einem halb versenkten Anbau. Günther Warchola, den wir vor vielen Jahren im Urlaub am Gardasee kennen gelernt haben, ist als Zwiebel (Cipolla) Großhändler seit Generationen beruflich am Großmarkt tätig und mit seiner Ehefrau Stefanie in Oberhaching wohnt, lässt es auch diesmal krachen und versammelt zahlreiche private und berufliche Freunde um sich, die ihn hochleben lassen.
Mit dabei waren
  • Stefanie und Günther Warchola mit Familie und weit mehr als 100 Festgästen einschließlich Annette & Michael Kamm
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Runde Nummer mit Nani – Family Dinner im Il Rivale in Padenghe – 2015

Von Sa., 21. November 2015 bis So., 22. November 2015
Meine Schwägerin Nani rundet in diesem Jahr so richtig und wird 50. Anlass genug, um die gesamte Familie im November einzupacken und vom beschaulichen Hohenthann an den spät herbstlich ruhigen Gardasee zu fahren. Viele unserer bevorzugten Sommer Lokale haben nach der langen Sommersaison schon Urlaub und sind bereits geschlossen. Dem Anlass entsprechend wollen wir allerdings gut und edel zu Abend essen gehem. Das Ristorante Il Rivale ist daher eine sichere Adresse für eine etwas feinere italienische Küche ohne sich dabei zu sehr in Richtung „Schäumchen zu, an, bei“ zu verlieren. Es ist wunderschön auf den Tellern präsentiert, ohne dabei überkandidelt zu sein. Das Interieur ist freundlich elegant mit einen französischen Landhaus Twist. Bekannt ist das Restaurant für sein gutes „Bistecca“, aber auch für die wunderbaren Desserts. Es liegt herrlich im kleinen Ort Padenghe. s sind nicht viel mehr als 4.200 Einwohner, die in Padenghe sul Garda ein Zuhause gefunden haben. Doch diese Menschen können sich wirklich glücklich schätzen. Das am südwestlichen Gardasee-Ufer gelegene Dörfchen beeindruckt mit seiner imposanten Lage auf einem Hügel, die mitreißende Panoramablicke in die Region verspricht. Als Teil der Valtanesi-Region fügt sich Padenghe harmonisch in ein Weinanbaugebiet ein, das von besonders mildem Klima begünstigt wird. Deshalb hat sich an diesem zauberhaften Ort eine wunderschöne mediterrane Vegetation herausgebildet, die allein schon eine Reise wert ist. Attraktionen wie der kleine Hafen oder die Burg Padenghe zeugen von dem Bestreben einstiger Einwohner, dieses Städtchen mit Leben zu füllen und dessen Einzigartigkeit zu unterstreichen. An seiner flachen Uferebene hat Padenghe einen sehr schönen langen Strand. Im Hinterland gibt es eine hochmoderne Golfanlage. Im Zentrum der Anlage steht der Palazzo Arzaga. Er wurde bereits im 15. Jahrhundert errichtet und diente lange Zeit als Kloster.

 Da war ich dann auch noch mit Jürgen für eine Runde Golf unterwegs ... und beide Locations sind eine knappe halbe Stunde von unserer Heimat in Gardone-Riviera entfernt
Mit dabei waren
  • Nani, Katharina, Johanna, Anna-Lena und Jürgen Schunda, Susanne Hoischen, Annette und Michael Kamm
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Geburtstagseinladung von Wilhelm Schröder – Adventsfeier in Schwabing – 2006

Am Mo., 18. Dezember 2006
In der Adventszeit sind Annette und ich zu Wilhelm Schröders Geburtstagsfeier in Schwabing eingeladen und kommen daher gerne in die Eisenacher Straße. Die Straße führt von der Leopoldstraße zur Isoldenstraße. Sie wurde nach der Stadt Eisenach in Thüringen benannt. Eisenach ist eine Stadt im Wartburgkreis im Westen Thüringens und mit rund 42.000 Einwohnern die sechstgrößte Gemeinde Thüringens. Sie ist eine der sogenannten Lutherstädte. Die Mittelstadt war von 1998 bis zum 30. Juni 2021 kreisfreie Stadt und ist heute die erste Große Kreisstadt Thüringens. Außerdem ist sie das Zentrum Westthüringens sowie der angrenzenden nordosthessischen Gebiete. Eisenach liegt an der Hörsel am Nordrand des Thüringer Waldes. Bekannt ist Eisenach durch die Wartburg oberhalb der Stadt, die zum UNESCO-Welterbe gehört und im Mittelalter Sitz der Landgrafen von Thüringen war. Dort übersetzte Martin Luther im Herbst 1521 das Neue Testament vom Griechischen ins Deutsche. 1817 fand dort das Wartburgfest statt, eines der wichtigsten Ereignisse des Vormärz. Seit Februar 2017 ist Eisenach eine Hochschulstadt, inoffiziell führt die Stadt den Beinamen Wartburgstadt. Im Jahr 1685 wurde der Komponist Johann Sebastian Bach in Eisenach geboren. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts setzte in Eisenach die Industrialisierung ein. So wurde 1896 die Fahrzeugfabrik Eisenach gegründet, die ab 1928 zu BMW gehörte und später als Automobilwerk Eisenach den Wartburg baute. Die Tradition des Automobilbaus wurde nach 1990 durch die Adam Opel AG fortgeführt. Die Werke der Automobilindustrie wie Opel und Bosch beschäftigen heute über 4000 Mitarbeiter, was Eisenach zu einem Industriezentrum Thüringens macht.
Mit dabei waren
  • Uta & Wilhelm Schröder, Annette & Michael Kamm
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Forellenquintett von Anton Schumann – Fischessen im Valtenesi – 2019

Am Mi., 2. Januar 2019
Das neue Jahr haben Annette und ich gemeinsam mit Sanne und Gehrckens im Brunati gefeiert und sind dort sehr gut ins neue Jahr reingekommen. Am 2. Tag des Jahres sind wir mit Ruth & Michael Fehringer, sowie der Familie von Tobi & Manu Schweizer im Hinterland von Salò verabredet. Hier treffen wir uns zum Abendessen in der Forelle ... italienisch der La Trota. Die italienische Küche ist ein Vergnügen für alle Kunden hier. Es gibt schmackhafte Forelle, gut zubereitete Antipasti und perfekt zubereitene Tagliatelle im Angebot. Besonders guter Käse und köstliche Millefoglie sind die leckersten Gerichte. Dieses Restaurant bietet eine Auswahl von schmackhaftem Wein. Die großartige Lage von Trattoria Alle Trote mit seinem riesigen Parkplatz macht es leicht, das Lokal zu erreichen. Das nette Personal an diesem Ort demonstriert ein hohes Niveau an Gastfreundschaft. Das Ambiente hier ist sehr lauschig, hier ist es ein leichtes, einen schönen Abend in netter Gesellschaft zu erleben ....
Mit dabei waren
  • Michael Fehringer, Ruth Mandanjohl, Tobi & Manu Schweizer, Annette & Michael Kamm
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Kurfürstlicher Barockmaler in Nymphenburg – Dinner Invitation in der Stuberstrasse – 2003

Am Sa., 15. März 2003
Mitte März sind Annette und ich - nach einem gemeinsamen Skiausflug mit Michi in St. Anton - bei Jasmin und Michael Plank zu einem Abendessen in ihrer Wohnung in der Stuberstrasse eingeladen. Hier hatte sich Michi noch gemeinsam mit seiner früheren Garrin Petra eine schöne Penthouse Wohnung gekauft. Die Stuberstraße führt von der Kuglmüllerstraße zur Volpinistraße. Sie wurde nach Nikolaus Gottfried Stuber (* 1688; † 1749) einem deutschen Maler des Barockzeitalters benannt. Zu seinen wichtigsten Werken gehört das Altarbild der Klosterkirche in Aldersbach (1720/30), die Neugestaltung des Hochaltars der Stadtpfarrkirche St. Peter in München (ab 1730) sowie das Deckenfresko Die Verteidigung des Glaubens der Kirche des Deutschordensschlosses in Bad Mergentheim (1731–1734). Im Taufbuch von Brühl bei Köln wird er 1731 "kurfürstlicher Hofmaler" genannt. Vermutlich arbeitete er auch gemeinsam mit seinem Vater Caspar Gottfried Stuber an den Deckenfresken in der alten Pfarrkirche St. Margaret in Untersendling. Der ruhige Stadtteil Nymphenburg wird von Münchnern wie Touristen gleichermaßen wegen seiner Parks und Grünflächen geschätzt und bietet einen hohen Freizeitwert. Das berühmte Schloss Nymphenburg prägt das gleichnamige Gebiet westlich der Innenstadt und so thront das barocke Schloss Nymphenburg Über allen anderen Sehenswürdigkeiten im Stadtteil. Der beeindruckende Bau aus dem 17. und 18. Jahrhundert ist umgeben von einem weitläufigen Schlosspark. Auf dem Gelände befinden sich zudem kleine Lustschlösschen wie die Badenburg oder die Amalienburg sowie der Apollotempel. Der Botanische Garten mit Palmenhaus schließt sich nördlich an den Schlosspark an. Am östlichen Ende des Schlosskanals liegt der überdachte Hubertusbrunnen. Zu den bedeutendsten Sakralbauten in Nymphenburg zählen die evangelisch-lutherische Stephanuskirche und die katholische Kirche Christkönig. Nymphenburg wird oft als grüne Oase in der Münchner Innenstadt bezeichnet. Nicht nur der Park um das berühmte Schloss Nymphenburg und der nebenan gelegene Botanische Garten sind im Sommer großartige Orte für Erholung. Auch der weitläufige Hirschgarten mit Münchens größtem Biergarten, einem Hirschgehege und zahlreichen Spiel- und Grillmöglichkeiten ist sehr beliebt. Das städtische Dantebad im Bezirk Neuhausen-Nymphenburg zählt zu den beliebtesten Münchner Bädern. Immerhin hat es auch ein beheiztes Außenbecken und Sommerfreibad sowie eine große Saunalandschaft zu bieten. Das nebenan gelegene Dantestadion ist Münchens viertgrößte Sportanlage. Skateboard-Begeisterte können sich auf der Skateanlage am Hirschgarten austoben. Am Nymphenburger Schlosskanal treffen sich zu jeder Jahreszeit Jogger und im Winter auch Eisstockschützen. Durch seine repräsentative und gehobene Bausubstanz unterscheidet sich Nymphenburg vom benachbarten Neuhausen. Im Umkreis der Schlossanlage entstand gegen Ende des 19. Jahrhunderts eine malerische Bebauung mit Gründerzeitvillen. Viele dieser prachtvollen Häuser sind heute noch zu besichtigen, etwa in der Gegend um das Rondell Neuwittelsbach. Auch in der Villenkolonie Gern, nördlich des Nymphenburger Schlosskanals, finden Architekturbegeisterte einen großen Bestand an sehenswerten Altbauten aus der Jugendstil-Zeit.
Mit dabei waren
  • Jasmin & Michael Plank, Annette & Michael Kamm
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Happy Easter Birthday Lunch von Manina – Sweet Thirty Celebration in der Villa Arcadio – 2023

Am So., 9. April 2023
Am Ostersonntag sind Annette und ich von Uschi & Karl Pohler anläßlich des 30. Geburtstages ihrer Tochter Manina zu einem sehr schönen Oster-Lunch in die Villa Arcadio oberhalb der Bucht von Salò eingeladen. Mit uns und der Familie lassen Lisa Strauss und Christoph Pfaff sowie zwanzig Freunde von Manina das Geburtstagskind hochleben. Manina hatte über das lange Osterwochenende ein großes Haus im Franciacorta in der Nähe des Lago d´Iseo gemietet, von wo aus die "Jugend" an den Gardasee gefahren kam. Wir haben ab mittags gut und lang bis zum frühen Abend geschlemmt und uns dabei bestens unterhalten. Danach ging es für Ette und mich nach Hause, wo ich die Finalrunde des Masters Turnier in Augusta verfolgte. Das Turnier wurde erstmals von dem Basken Jon Rahm gewonnen, der Phil Mickelson und Brooks Koepka sicher im Griff hatte. Dies genau am Geburtstag eines noch bedeutenderen spanischen Masters Gewinner. Denn nicht nur unsere Vizsla Hündin Tati, sondern auch Severiano Ballesteros feierte am 9. April Geburtstag. Die Villa Arcadio befindet sich an einem bezaubernden Hang oberhalb des Ortes Villa, nur zweieinhalb Kilometer Luftlinie von der historischen Altstadt von Salò entfernt. Es ist ein wunderschöner Ort, der im zauberhaften Umfeld eines Klosters aus dem 14. Jahrhundert jene angenehme Atmosphäre bietet, die seit jeher Dichter, Künstler und Touristen in ihren Bann zieht. Im Herzen eines 11 Hektar großen grünen Hügels mit Olivenbäumen, Obstgärten, Wäldern und Blumen, ist das Hotel Villa Arcadio eine wahrhafte Residenz am Gardasee, wo der Reiz der Geschichte und der Literatur mit Design, modernsten Technologien und Wohlbefinden verschmilzt und somit eines der exklusivsten heimeligen Resorts am Gardasee entstanden ist. Anspruchsvolle Besucher werden sich in der zauberhaften und eleganten Atmosphäre des Hotel Villa Arcadio mit einem professionellen Service wohl fühlen. Mit Blick auf den Gardasee kann man das Frühstück und die Köstlichkeiten des Restaurants genießen, die auf den Panoramaterrassen serviert werden; in den Wohnzimmern des Hotels stehen den Gästen gemütliche Sitzgelegenheiten sowie internationale Tageszeitungen zur Verfügung; die Tagungsräume sind gemütlich eingerichtet und eignen sich für kleine Versammlungen. Für jene Gäste, die ein authentisches Wellness-Erlebnis wünschen, stehen die finnische Sauna des Hotels sowie ein entspannendes und regeneratives Komplett-Programm an orientalischen Massagen, Körperbehandlungen, Ayurveda, Yoga und Shiatsu zur Verfügung.
Mit dabei waren
  • Manina, Uschi, Karl & Nici Pohler, Lisa Strauss & Christoph Pfaff, Patricia, Philomena, Penelope und Pantelis Poetis, Annette & Michael Kamm sowie 20 Friends of Manina
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Silvester zwischen Möhlstrasse und Max-Weber-Platz – Party am Friedensengel – 2020

Am Do., 31. Dezember 2020
Das erste Corona Silvester begehen wir zusammen mit Andrea Rauer und Olaf Petersenn - unseren Nachbarn aus dem Erdgeschoß - in München. Den Abend verbringen wir mit einem Essen in unserer Wohnung und laufen dann vor Mitternacht über den Europaplatz und den Friedensengel zum Max-Weber-Platz in Haidhausen, um den Jahreswechsel auf dem Balkon der Wohnung meiner Schwester zu begehen. Die Möhlstraße ist eine Innerortsstraße im Stadtteil Bogenhausen von München. Sie ist nach dem königlichen Hofgartendirektor Jakob Möhl (1846–1916) benannt, der unter anderem die nahe gelegene Prinzregent-Luitpold-Terrasse geschaffen hat. Die schon auf einem Plan aus dem Jahr 1865 ausgewiesene Trasse der Möhlstraße führt östlich am historischen Dorfkern von Bogenhausen vorbei. Die Bebauung der Straße erfolgte großenteils kurz vor 1900. Das Areal zwischen den Maximiliansanlagen und dem Bogenhauser Dorfkern war bei der Eingemeindung Bogenhausens nach München zum 1. Januar 1892 bereits nach dem „Möhlschen Plan“ planmäßig trassiert und in Bauplätze eingeteilt. Nach 1933 betraf auch die Möhlstraße die Arisierung. Heinrich Himmler wohnte zeitweise in der Straße, zunächst in Nr. 19, dann Nr. 12a. Die Villa von Karl Wiesel mit der Hausnummer 9 sowie unser Nachbarhaus Nr. 30 wurden als „Judenhäuser“ genutzt. In der Möhlstraße soll auch ein Außenlager des Konzentrationslagers Dachau bestanden haben. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde ein Teil des Villenbestands von der amerikanischen Besatzungsmacht beschlagnahmt und für Hilfsorganisationen für Verfolgte genutzt. In Haus Nr. 14 siedelten sich Stellen der Israelitischen Kultusgemeinde an. In der ersten Nachkriegszeit entwickelte sich die Möhlstraße zu einem bedeutenden Schwarzmarktstandort. Die auf dem nordwestlichen Eckgrundstück zur Neuberghauser Straße 11 gelegene Lauer-Villa, die das Bild der Möhlstraße wesentlich mitprägt, steht an der Stelle der in den 1860er Jahren errichteten, um 1910 abgebrochenen Gastwirtschaft Neuberghausen. Sie wurde 1925 an das Corps Suevia München verkauft, dem sie bis 1939 gehörte, und nach 1945 als orthodoxe jüdische Synagoge mit Mikwe und angeschlossener Volksschule und hebräischem Gymnasium genutzt war. Nach 1970 wurde das Anwesen als Kindergärtnerinnenseminar und als Fachbereich Sozialpädagogik der Fachhochschule München verwendet. Derzeit beherbergt sie einen Kindergarten und die städtische Sing- und Musikschule. Die Möhlstraße verläuft auf dem rechten Isarhochufer parallel zur westlich gelegenen Maria-Theresia-Straße und zur östlichen Ismaninger Straße. Sie verbindet die als Europaplatz bezeichnete Erweiterung der Prinzregentenstraße östlich des Friedensengels mit der Montgelasstraße, die von der über die Isar führende Max-Joseph-Brücke zum Herkomerplatz führt. An der Möhlstraße liegen zahlreiche herrschaftliche Anwesen, so im Süden bedeutende konsularische Vertretungen wie das der Russischen Föderation, die seit 2011 im ersten Haus auf der linken Straßenseite ansässig ist. Das ehemalige Palais Hohenzollern beherbergte vor dem Jahr 2011 das Finanzgericht München. Daneben befinden sich die Generalkonsulate der Italienischen Republik (Haus 3), von Großbritannien (Haus 5) und Griechenland (Haus 22). Außerdem war im Haus Nr. 14 der Kindergarten der Israelitischen Kultusgemeinde und das ehemalige Verbindungshaus der als rechtsextrem eingeordneten Burschenschaft Danubia München (Haus 21, 2016 verkauft). In der Straße wohnten einige Prominente, so die Brauereifamilie Pschorr (Pschorr-Villa, Haus 2), der Nobelpreisträger Richard Willstätter (Haus 29), der Schriftsteller Theodor Haecker (Haus 34) und der Pädagoge Georg Kerschensteiner (Haus 39). Viele Häuser in der Möhlstraße sind in die Denkmalliste eingetragen
Mit dabei waren
  • Andrea Rauer und Olaf, Mika & Bjarne Petersenn, Ulrike & Adam Schall-Riaucour, Annette & Michael Kamm
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Doublette in Nymphenburg – Einladungen bei King Charles & Lola Montez – 2020

Am Fr., 16. Oktober 2020
Erst im Sommer waren Andrea und Pascal aus der Innenstadt nach Nymphenburg gezogen und seitdem durften wir bereits zweimal zu Gast bei Ihnen sein. Im Oktober zu einem ganz wunderbaren Raclette Abend gemeinsam mit Nina und Herbert Vogl. Das zweite Mal wurden wir am 3. Dezember - Annettes Geburtstag - von Pascal bekocht. Andrea und Pascal sind besonders großzügige Gastgeber, die Ihre Gäste durch die Kochkünste der beiden jeweils vollumfänglich verwöhnen. Dies bereits mehrfach an legendären Abenden in Ihrer aussergewöhnlichen Dachwohnung in der Damenstiftstraße und nun also auch in Ihrer herrlichen neuen Wohnung in der Aiblinger Straße. Beide Abende haben sehr viel Spaß gemacht und wir freuen uns auf die Revanche.
Mit dabei waren
  • Annette & Michael Kamm, Nina & Herbert Vogl, Pascal Gryczka & Andrea Clemens
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Seitenspung und Ernüchterung – Die Fledermaus in der Maximilianstrasse – 2003

Am Fr., 10. Januar 2003
Treue, Betrug, Liebe und Lug. Wenn einer glaubt, seine ausgebrannte Ehe könne er am besten mit einem Seitensprung reparieren, dann sollte er aufpassen, dabei nicht zufällig an die eigene Frau zu geraten. Ernüchterung gibt´s immer am Morgen danach: Im Gefängnis. Diese Operette ist "das" absolut gültige Meisterwerk zum Thema "Spaßgesellschaft"! Und jedesmal wieder ein köstliches Vergnügen. Johann Strauss’ ebenso schwungvolle wie doppelbödige Operette über die Brüchigkeit gesellschaftlicher Fassaden sorgt seit der ersten Aufführung 1874 für Champagnerlaune. Wegen des großen Erfolges dieser Aufführung wurde die Uraufführung der gesamten Operette rasch vorangetrieben, musste aber infolge der inzwischen ausgebrochenen Wirtschaftskrise mehrfach verschoben werden. Schließlich ging sie am 5. April 1874, unter der musikalischen Leitung des Komponisten, im Theater an der Wien über die Bühne. Bis 1888 folgten weitere 199 Aufführungen in demselben Theater. Annette und ich hingegen waren Anfang Januar im Münchner Nationaltheater bei der Fledermaus und genossen sie voll umfänglich

Innige Liebe im Klatschmohn – Tristan und Isolde in der Bayerischen Staatsoper in München – 2006

Am Sa., 8. Juli 2006
Die bekannteste aller Wagner-Opern - Tristan und Isolde - wurde 1865 an der Bayerischen Staatsoper uraufgeführt. Schon früh fanden Uraufführungen statt, die europaweit Beachtung fanden. Doch seit einigen Jahren begann ein erneuter Höhenflug. Im Jahr 2014 wurde die Bayerische Staatsoper vom internationalen Musikkritikern zum ersten Mal zum »Opernhaus des Jahres« gewählt. Die Kritiker aus Europa und den USA heben vor allem »das exzellente musikalische Niveau, die Breite und Qualität des Spielplans« sowie den Einsatz für »markante szenische Handschriften« hervor. Den Ausschlag gab laut der Fachzeitschrift Opernwelt die Arbeit des Generalmusikdirektors Kirill Petrenko, der 2013 den US-Amerikaner Kent Nagano beerbte und durch mutige Inszenierungen wie etwa die Neuproduktion "Die Soldaten" dem Haus den Anschluss an die Gegenwart bescherte. Für den deutschen Tenor Jonas Kaufmann, der auf der ganzen Welt singt, ist die Bayerische Staatsoper mittlerweile »sein neues Stammhaus«. Er spricht von Aufführungen und »von unglaublich hohem internationalem Niveau, wie man es in Deutschland kaum, vielleicht gar nicht, und in der Welt sehr selten findet. Es lohnt sich also, die Stufen des klassizistischen Theatertempels aufzusteigen und in Münchens goldener Mitte ein Musiktheater auf Weltniveau zu genießen. Auch Annette und ich sind wieder aufs Neue begeistert und geniessen im Rahmen der Münchner Opernfestspiele den Besuch der Vorführung am Samstag, den 8. Juli. Das Stück selbst habe ich bereits in verschiedenen Inszenierungen mit meiner Schwiegermutter Marion und Nici - die den Stoff als Stunden lange Liebe im Klatschmohn-Feld titulierte - in meinem Opernleben besucht.
Mit dabei waren
  • Annette & Michael Kamm
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Reunion in der Taverna Picedo di Polpenazze – Dinner Meeting mit Friends & Kids – 2004

Am So., 29. August 2004
In der letzten Augustwoche sind wir mit Christiane und Michael Böhm verabredet und treffen uns mit Ihnen und ihren beiden Kindern Benita und Levina zu einem gemeinsamen Abendessen mit Esther Weisert und Martina Scherbaum in Picedo bei Puegnago im Westen des Gardasee. Esther hat einen großen Tisch in der Taverna Picedo reserviert und wir haben an dem Abend - obwohl es wie so oft in der Wetter Wechsel Phase zwischen August und September richtig schüttet - viel Spaß und nette Gespräche über frühere Zeiten. Michael Böhm und ich hatten uns durch die gemeinsame Segelleidenschaft unserer Eltern schon als Kinder kennen gelernt und mit Esther war ich in den 70er Jahren gemeinsam im Internat in Neubeuern. Die Tavrena Picedo ist immer einen Besuch wert, aber auf jeden Fall sollte man vorher reservieren. Eine kleine aber sehr feine Speisekarte und eine große Weinkarte. Der Service ist aufmerksam und immer höflich und die Aussicht auf der Dachterasse einfach grandios. Paul und Levina hatten sich an diesem Abend das erste Mal gesehen und sich ein Jahr später - im Rahmen ihrer Segelausbildung am Chiemsee - miteinander befreundet.
Mit dabei waren
  • Christiane & Michael Böhm mit Benita und Levina, Esther Weisert, Martina Scherbaum, Annette, Paul & Michael Kamm
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Hauptstadtjournalisten mit Polit-Profis in Berlin – Eleganter Austausch beim Bundespresseball – 2022

Am Fr., 29. April 2022
Ende April war ich in meiner Funktion als Mitglied des Präsidiums des Gesamtverbands Textil- und Mode zu Gast auf dem 69. Bundespresseball im Hotel Adlon in Berlin. Der Ball fand in großer Solidarität mit der Ukraine statt, deren Botschafter Melnyk die Bundesregierung – wie bereits mehrfach zuvor – nachhaltig kritisiert. So hat er die Bundesregierung für ihr weitgehendes Fehlen beim Bundespresseball der Hauptstadtjournalisten kritisiert. Der Ball werde in diesem Jahr als Zeichen der Solidarität mit der Ukraine präsentiert, sagte Melnyk am Abend bei der Eröffnung des Balls im Berliner Hotel Adlon. Melnyk betonte, er danke den deutschen Medien für ihre dringend notwendige Berichterstattung über den Krieg Russlands gegen sein Heimatland. „Wenn ein Krieg lange dauert, droht die Aufmerksamkeit der Medien nachzulassen. Ich bitte Sie daher, verlieren Sie nicht das Interesse an dem, was der Ukraine angetan wird, sonst sterben die Menschen unbemerkt.“ Nachdem Bundespräsident Steinmeier seine Teilnahme abgesagt hatte, hatten auch Außenministerin Baerbock, Innenministerin Faeser und weitere Minister ihre Zusagen zurückgezogen, so dass letztlich kein Kabinettsmitglied kam. Auch Bundeskanzler Scholz nahm nicht teil, er sollte erst im Laufe des Freitags von einer Reise nach Japan zurückkehren. Rund 1.800 Gäste feierten auf dem Ball, der wegen der Corona-Pandemie mehrfach verschoben worden war. Darunter waren auch der SPD-Vorsitzende Klingbeil, der CDU-Vorsitzende Merz, die Grünen-Vorsitzende Lang und Berlins Regierende Bürgermeisterin Giffey. Viele Besucher trugen Anstecker oder Schleifen in blau-gelb, den Nationalfarben der Ukraine. Das Tolle an dem Ball ist, daß man wirklich jeden noch so prominenten Politiker einfach ansatzlos ansprechen konnte, um sie auf die Probleme der Textilbranche aufmerksam zu machen.
Mit dabei waren
  • Ingeborg Neumann, Petra Diroll, Paul & Michael Kamm, Simone & Wolf Mang, Thomas Berthold, Markus Regenstein, Friedrich Merz, Ricarda Lang, Marie-Agnes Strack-Zimmermann
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Prix de Beauté der Cosmopolitan – Damenüberschuss im Kurhaus Wiesbaden – 2008

Am Mo., 11. Februar 2008
Zum 16. Mal lud die COSMOPOLITAN zur glamourösen Verleihung des „Prix de Beauté 2008“ ins Kurhaus Wiesbaden. Wo könnten die glitzernden Prix de Beauté-Diamanten besser vergeben werden als in einem der schönsten Festbauten Deutschlands? Für die Preisverleihung des PRIX DE BEAUTÉ residiert COSMOPOLITAN im prunkvollen Kurhaus von Wiesbaden. Die stilvolle Location verbindet historische Architektur mit modernstem Komfort. Hier wird alljährlich der rote Teppich ausgerollt - für das Who is Who der Kosmetik-, Marketing- und Agenturbranche. Im Stil Louis XVI. wurde der bekannte Rote Pavillon 1807 erbaut. Prachtvoll ausgestattete Räume, wie der Muschelsaal und der Weinsalon in gelbem Marmor, machen den Bau einzigartig und somit zum perfekten Ort für die Verleihung des PRIX DE BEAUTÉ. Mehr als 350 ausgewählte Gäste, darunter die Finalistinnen der Heidi-Klum-Show „Germany ́s next Topmodel“, kamen der Einladung nach und erlebten einen Abend der Extraklasse. Nach dem Champagner-Empfang am roten Teppich ging es mit der Verleihung des begehrten „Prix de Beauté 2008“ weiter. 14 Sieger wurden unter der Leitung von Verleger Jürg Marquard, Geschäftsführerin Waltraut von Mengden und Chefredakteurin Petra Gessulat im luxuriösen Ambiente des Kurhauses Wiesbaden ausgezeichnet. Die Jury aus Dermatologen und anderen Experten musste aus mehr als 700 Produkten, die von 110 Unternehmen eingesendet wurden, die Produktneuheiten 2008 auswählen. Die Verleihung der begehrten Preise wurde mit einem eigens für den Prix de Beauté kreierten Galadiner gekrönt. Im Anschluss daran feierten sehr viel mehr Damen als Herren - das muss an der Branche liegen - im stilvollen Ambiente von „Käfer ́s Bistro“ bis in den frühen Morgen ... und hier war dann in der Tat richtig was los.
Mit dabei waren
  • Petra Winter, Gabriele Medingdörfer, Uwe Seyfried, Claudia Soerensen, Jean-Christophe Jourde, Michael Kamm
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Sweet Sixty in San Felice del Garda – Birthday Party mit Family & Friends in der Villa Delma – 2023

Am Sa., 29. Juli 2023
Dieser Termin war schon sehr rechtzeitig als Save the Date kommuniziert und wir haben den Tag gerne in unseren Kalendern vermerkt, um auf keinen Fall das schöne Fest anläßlich Ruths 60. Geburtstag am Gardasee zu vergessen. Ruth, Michael und ihre Kinder haben sich extrem viel Mühe mit der Vorbereitung gegegeben und Michael ist sogar mit einem großen Merceds-Benz Transporter von Mannheim über den Gotthard an den Gardaseee gekommen, um einen zusätzlichen Grill sowie Kühlschränke und weiteres Party-Equipment in ihrer Wohnung in der Via delle Magnolie in San Felice vor Ort zu haben. Es waren nette 40 Gäste, die sich aus zahlreichen Mitgliedern der Familie, sowie jeder Menge Freunde aus dem Mannheimer und Heidelberger Raum und einigen - wie Gehrckens, Sanne und uns - vom Gardasee zusammensetzten. Ich kam und fuhr an diesem Abend mit der Vespa und Ette mit dem Fiat, da es mir an diesem Abend - wie auch Tati - gesundheitlich nicht sehr gut ging. Aus dem Disco Fieber wurde bei mir daher nichts, das Abendessen habe ich mit Ruths Cousin Georg und ihren beiden Brüdern Werner und Uwe am Tisch genossen. Besonders mit Georg - einem ehemaligen Diplomaten aus Luxembourg konnte ich mich zu einigen interessanten Ländern in Asien ausführlich austauschen. Ein tolles Fest ... wir hatten viel Spaß, wurden hervorragend bewirtet und vom Service Team umsorgt
Mit dabei waren
  • Ruth Mundanjohl & Michael Fehringer mit Emma und Clara, Susanne & Mathias Gehrckens, Susanne Hoischen, Annette & Michael Kamm
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Like Winston Churchill & Vivien Leigh – San Vigilio Dinner – 2021

Am Fr., 9. Juli 2021
Für Annette und mich sind Abendessen im Restaurant des am Ostufer zwischen Torri del Benaco und Garda gelegenen Hotels San Vigilio besonders an Abenden mit schönem Wetter immer ein besonderes Highlight. Umsichtig bucht Ette daher für uns schon sehr früh in der Saison entsprechend fixe Termine - bevorzugt an Tagen mit Vollmond Nächten - in diesem stets ausgebuchten Restaurant ein, damit wir dann dort gemeinsam mit anderen - oder auch allein - einen Abend verbringen können. Diesmal sind wir mit unseren Hamburger Freunden Simone und Ben Thomsen und ihren beiden Kindern Colin und Nico verabredet. Nachdem ein Besuch in San Vigilio für uns zwangsläufig mit einer Bootsfahrt verbunden ist, holen uns Thomsens mit ihrer Aquarama Speciale am Ristorante Casino in Gardone-Riviera ab, was für Ette und mich immer der beste Einstiegsort ist, da wir von der Via Panoramica aus nur schnell den Berg runter fahren und im dortigen Hafen von Luigi Bottura elegant an Bord gehen können. Es war auch diesmal eine herrliche Fahrt am frühen Abend zur anderen Seeseite sowie in der Nacht zurück und dabei das erste Mal, daß wir nach dem fürchterlichen Bootsunglück in der Bucht von Salò drei Wochen zuvor wieder nachts mit dem Boot auf dem Wasser unterwegs waren. Zum Absacker setzen wir uns nach der Rückkehr am Casino noch für ein Dessert auf die dortige Terrasse und liessen uns von Nicolas Labhardt - dem Chef des Restaurants - seinen neu geplanten Club auf der Dachterrasse zeigen.
Mit dabei waren
  • Annette & Michael Kamm, Simone, Ben, Nico & Colin Thomsen
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Auch kreative Geister werden älter – Geburtstagsfeier in der Stuntzstrasse – 2002

Am Sa., 5. Januar 2002
Am ersten Wochenende des neuen Jahres sind Annette und ich - unmittelbar nach der Rückkehr von unserem Skiurlaub am Arlberg - zur Geburtstagsfeier von Reinhard Pascher in der Stuntzstrasse eingeladen. Er wohnte damals mit seiner Frau direkt gegenüber der früheren Wohnung von Annette und wir kommen gerne, um mit ihm und seinen interessanten Gästen in Reinhards Geburtstag rein zu feiern. Reinhard habe ich ursprünglich durch Michael Plank kennen gelernt und ihn während seiner langjährigen Tätigkeiten für Sportmarken wie auch Sportdesign-Agenturen auf Führungsebene verfolgt. Er hat fundierte Kenntnisse in Markenstrategie und visueller Identität und neigt dazu, über den Tellerrand zu schauen. So verfügt er über mehr als 30 Jahre Erfahrung im Markenaufbau und im Sportdesign-Denken. Ihm gelang die Schaffung kompletter Marken-DNA-Strukturen als Ausgangspunkt für einzigartige Marken-, Produkt- und Kommunikationskonzepte. Sein Wissen über die Verbindung dreidimensionaler Industriedesignformen mit 2D-Grafikdesignansätzen half ihm auch bei der Entwicklung ikonischer Produkte. Ein wesentlicher Teil von Reinhards Berufsleben war die Erfindung von Sportmarken und Sportprodukten. Er ist ein sehr kreativer Kopf, hält mehrere Patente und war Miterfinder der Flow-Bindung – der weltweit führenden Snowboardausrüstung. Zudem ist er ein proaktiver Teamcoach mit der Fähigkeit, interdisziplinäre Kreativteams bei Pascher+Heinz und seinen Sportmarkenpartnern zu leiten. Seit 30 Jahren ist er Jurymitglied verschiedener Design-, Trend- und Sportpreise. 32 Mal war er Chefjuror des ISPO Brandnew Award, dem größten Startup-Wettbewerb der Sportartikelbranche. Derzeit ist er außerdem Juror beim German Design Award. Reinhard war ein sehr aktiver Skateboarder und professioneller Windsurfsportler, der am Euro Funboard Cup und am PWA Windsurfing World Cup teilnahm. Auch heute noch hat er eine starke Verbindung und Leidenschaft zum Boardsport. Reinhard Pascher hat das Volvo Sports Design Forum and Award ins Leben gerufen, das sieben Jahre lang die weltweit führende Plattform für Design und Innovation in der Sportartikelindustrie war. Während dieser Zeit arbeitete er mit vielen großartigen Persönlichkeiten wie Jake Burton, Apple-Mitbegründer Steve Wozniak, Oakleys CEO Colin Baden, kreativen Designern wie David Carson, Erik Spiekermann, Ross Lovegrove, Henrik Otto und Steve Mattin und so fantastischen Athleten wie David Coulthard, Robby Naish, Felix Baumgartner und Boern Daelie zusammen.

Vorzügliche Versorgungslage in der Maxvorstadt – Dinner Einladung am Karolinenplatz – 2001

Am Do., 5. April 2001
In der ersten Aprilwoche dürfen sich Annette und ich wieder einmal von den besonderen Kochkünsten unseres Freundes Karl überzeugen lassen, da Johanna und er uns zum Abendessen in ihre schöne Dachterassenwohnung am Karolinenplatz eingeladen haben. Der Karolinenplatz ist ein imposanter Platz im Münchner Stadtbezirk Maxvorstadt. Er ist der erste Platz in München, der das Motiv des Strahlenplatzes aufgreift. Gleichzeitig symbolisiert der Karolinenplatz die Entwicklung der besonderen Beziehung zwischen Bayern und Frankreich im frühen 19. Jahrhundert. Die Geschichte des Karolinenplatzes ist eng mit der Brienner Straße verknüpft. Karl von Fischer, der im Auftrag des damaligen Kronprinzen und späteren Königs Ludwig I. zusammen mit Friedrich Ludwig Sckell den ehemaligen Fürstenweg mit der Brienner Straße zu einer Pracht- und Hauptstraße ausbaute, versuchte den starren Rasterplan der Maxvorstadt durch Plätze aufzubrechen, die er an Stellen, an denen quer einfallende Straßen auf den Fürstenweg zuliefen, projektierte. Vor allem durch Erweiterungen der Brienner Straße selbst wurden diese Plätze realisiert. Anders als die anderen beiden Plätze, Wittelsbacherplatz und Königsplatz, entstand der Karolinenplatz 1809–12 nicht durch Erweiterung der Straße. Dieser wurde – als erster Platz in München überhaupt – mit dem Motiv des Strahlenplatzes konzipiert. Dadurch hebt sich der Karolinenplatz aus der freien Rhythmisierung der Brienner Straße heraus und erhält einen eigenständigen Charakter. Benannt wurde der Platz nach der zweiten Frau von König Maximilian I. Joseph, und damit Prinzessin Karoline von Baden, der ersten Königin von Bayern. Er ist zugleich ein Symbol der besonderen Beziehung zwischen Bayern und Frankreich. Der im Jahr 1833 enthüllte, 29 Meter hohe Obelisk in der Platzmitte erinnert an die im Jahr 1812 insgesamt 30.000 bayerischen Gefallenen des napoleonischen Russlandfeldzuges, bei dem Bayern auf Seiten Frankreichs stand. Brienner Straße und Barer Straße, die den Platz kreuzen, sind nach Orten von Schlachten der Befreiungskriege gegen Napoleon 1813 bis 1815 benannt, an denen bayerische gegen französische Truppen kämpften. Somit sind beide Seiten dieser besonderen Beziehung zwischen Bayern und Napoleon am Karolinenplatz vereint. Unter der NS-Diktatur waren zwischen Karolinenplatz und Königsplatz die Verwaltungsgebäude der NSDAP mit dem „Braunen Haus“ als Zentrum angesiedelt und am Karolinenplatz selbst befand sich das Oberste Parteigericht der NSDAP.
Mit dabei waren
  • Karl & Johanna Rheinheimer, Nina & Herbert Vogl, Annette & Michael Kamm
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Rübezahl an der Mangfall – Ski-Buddy & Gardaseefreunde aus dem Moorheilbad Aibling – 2003

Am Sa., 11. Januar 2003
Zum Beginn des neuen Jahres sind Annette und ich in der zweiten Januar Woche in Bad Aibling bei Heike und Charlie Hornbergers zum Abendessen in ihr Haus im Rübezahlweg eingeladen. Quirin Hornberger – der von all seinen Freunden Charlie genannt wird – habe ich im März 2000 im Rahmen einer gemeinsamen Skireise nach Revelstoke am Columbia River in den kanadischen Rocky Mountains kennen gelernt. Zusammen mit ihm, Dieter und Michael Schön sowie Markus Obermaier haben wir dort für eine Woche einen Helicopter gechartet und sind in den Selkirk Mountains Tiefschnee gefahren. Im August desselben Jahres haben Annette und ich dann seine Frau Heike und ihn am Gardasee besucht, wo Sie mit Ihren drei Söhnen Quirin, Dominik und Marius den Sommerurlaub im Grand Hotel Fasano verbracht haben. In diesen Aufenthalt haben wir uns damals für eine Woche eingeklinkt, was letztlich auch unser beider Einstieg in den bis heute bestehenden Bezug zu Gardone-Riviera war. Nach diesen Ferien haben wir nämlich beschlossen, gemeinsam mit Hornbergers in Fasano-Sopra zwei Wohnungen der Familie Meier zu mieten. Durch die gemeinsame Zeit vor Ort, durch Boot- und Motorrad Fahren sind wir enge Freunde geworden. Auch Schneiders, Warcholas, Perrs und Orners haben wir über Heike und Charlie kennen gelernt. Charlie ist in der Immobilienbranche tätig und zwischen Rohrdorf und Frasdorf aufgewachsen. Heike stammt ursprünglich aus der Gegend von Aschaffenburg. Ihre drei Söhne sind mittlerweile alle erwachsen, verheiratet und selber Eltern, wodurch Charly und Heike auch glückliche Großeltern sind. Sie leben seit langem in Bad Aibling und haben wie wir bis heute eine Wohnung am Gardasee. Bad Aibling ist eine Stadt im oberbayerischen Landkreis Rosenheim. Die im Mangfalltal liegende Stadt ist Bayerns ältestes Moorheilbad und seit der Eröffnung der Therme Bad Aibling am 17. September 2007 auch Bayerns jüngstes Thermalbad. Für ihr Wasser aus einer Tiefe von nahezu 2300 Metern hat die Stadt die staatliche Anerkennung als Heilquelle durch das Bayerische Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz erhalten. Die Stadt liegt im oberbayerischen Alpenvorland, im Kessel des ehemaligen Rosenheimer Sees. Im Stadtgebiet fließt die Glonn in die Mangfall. Die dicht bebaute Innenstadt liegt am Fuß eines Moränenhügels, des Klafferers, der am nordwestlichen Ende mit dem Hofberg abschließt. Am südlichen Rand der Stadtmitte liegt der Kurpark mit dem Irlachweiher. Die Stadt befindet sich rund 50 km südöstlich der Landeshauptstadt München, 23 km südlich von Grafing bei München, 33 km südwestlich von Wasserburg am Inn, 10 km westlich von Rosenheim, 40 km nördlich von Kufstein und 22 km nordöstlich von Miesbach. Verkehrstechnisch ist die Stadt mit einer Anschlussstelle an die Bundesautobahn 8 und mit zwei Bahnhöfen an der Mangfalltalbahn Holzkirchen–Rosenheim erschlossen.
Mit dabei waren
  • Heike & Charlie Hornberger, Annette & Michael Kamm
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Fashion Event am Potsdamer Platz – Unterhaltsame Nacht im Ritz Carlton in Berlin – 2011

Von Mi., 6. Juli 2011 bis Do., 7. Juli 2011
Zweimal im Jahr trifft sich die internationale Modewelt zu den Vorstellungen der neuen Kollektionen, zahlreichen begleitenden Mode-Shows und weiteren Einladungen und Events. Ganz früher fanden diese Veranstaltungen in München, danach über viele Jahre in Düsseldorf und mittlerweile seit einigen Jahren in der Bundeshauptstadt statt. Zur Fashion Week versammelt sich daher die internationale Modeszene auch in diesem Sommer wieder in Berlin. Auf Modemessen, Fashion Shows und zahlreichen Events werden die neuen Trends und Innovationen der Designer und Labels präsentiert. Unter anderem besuche ich in meiner Funktion als CEO von Sympatex und Ploucquet einen Event im Berliner Ritz Carlton Hotel. Die Architekten Heinz Hilmer und Christoph Sattler sehen das Luxushotel Ritz Carlton, das ein Teil des seinerzeit neugeschaffenen Beisheim-Centers ist, als eine zeitgemäße Interpretation der europäischen Stadt mit Häuserblocks, Straßen und Plätzen. Die Architektur ist eine Hommage an die Goldenen Zwanziger in den Vereinigten Staaten, als Häuser im Stil des Art Déco ihre Blütezeit hatten. Das Hochhaus hat 19 Stockwerke und ist 70 Meter hoch. Der Name Ritz-Carlton geht auf den Schweizer Hotelier César Ritz (1850–1918) zurück, der ab 1898 das Ritz Paris und ab 1899 das Carlton Hotel in London betrieb. Jedoch gehört das Ritz Paris nicht zur Ritz-Carlton Kette und das Carlton existiert seit 1940 nicht mehr. 1905 wurden beide Namen für ein Restaurant auf dem Schiff Amerika erstmals zusammengeführt. 1911 wurde das erste „Ritz-Carlton Hotel“ in New York City eröffnet. Im Berliner Ableger feierte ich bis spät in die Nacht auf Einladung der BURDA Gruppe mit alten Weggefährten aus der Mode- und Medienszene sehr ausgelassen erst im Ballsaal und dann in der Bar und kam annähernd schlaflos dennoch pünktlich früh morgens am Flughafen in Tegel an. Von hier ging es via Düsseldorf weiter zu einem anstrengenden Meeting mit Herrn Vander und Michael Kaplan bei Gardeur in Mönchengladbach und abends weiter zum Start der Arabella Classic an den Spitzingsee
Mit dabei waren
  • Isabel von Loesecke, Michael Kaplan und Michael Kamm
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Zwischen den Apfelbäumen im Villino – Birthday Party hinterm Hoyerberg – 1999

Am So., 30. Mai 1999
Susanne Holderried feiert ihren 40. Geburtstag mit vielen Freunden im idyllischen Boutique Hotel Villino in Bodolz bei Lindau am Bodensee. Inmitten romantischer Apfelbaum Plantagen gelegen erhielt das Restaurant Villino ein Jahr zuvor seinen ersten Stern im Guide Michelin, der seit jeher jährlich wieder verliehen wird. So haben wir nicht nur herrlich gefeiert, nein, auch erlesen gespeist. Es war herrliches Wetter und ein wunderbarer Event.
Mit dabei waren
  • Annette & Michael Kamm, Susanne & Thomas Holderried mit Family & Friends
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Historical Regatta in Venedig – Logenplatz am Leuchtturm – 2000

Am So., 3. September 2000
An jedem ersten Sonntag im September findet in Venedig die historische Regatta, "La Regata Storica di Venezia" statt. Sie ist der wichtigste Termin des Jahreskalenders der „Voga alla Veneta-Rennen“, einer einzigartigen Disziplin, die in der Lagune von Venedig seit Jahrtausenden praktiziert wird und einzigartig auf der Welt ist. Während dieses spektakulären Events treffen wir Conny und Fri Bianchi mit Ihrer Tochter Carolina. Bianchis leben in Mogliano di Veneto im Norden von Venedig. Gleichzeitig sind Annette und ich mit Nina und Herbert Vogl aus Krailling unterwegs, wobei wir mit diesen per Boot aus Grado kamen und uns einen herrlichen Liegeplatz im kleinen Hafen von San Giorgio gesichert haben. Mit einigen Flaschen Wein bewaffnet kapern wir den Leuchtturm und überzeugen den Hafenmeister und Leuchtturm Wärter mit alkoholischem Nachschub uns als Gäste auf seiner Dach-Terrasse aufzunehmen, wodurch wir uns optimale Logenplätze zur Beobachtung der Regatta sicherten.
Mit dabei waren
  • Conny, Carolina & Fri Bianchi, Nina & Herbert Vogl, Annette & Michael Kamm
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Asiatische Kulinarik in Thalkirchen – Gemelli Dinner im Mangostin – 1996

Am Do., 11. Juli 1996
Im schönsten Sommer verabreden sich Carolina und ich mit Thomas und Petra Uder zum Abendessen im Garten des Restaurants Mangostin. Dies bot sich für uns als Murnauer an, nachdem mich Carolina zuvor vom Flughafen abholte, wo ich von einem Distributor Meeting von der griechischen Insel Kos zurückkam. Thomas - den ich bereits als 12jährigen beim Skifahren mit Sport Scheck Skireisen in Saalbach-Hinterglemm kennengelernt hatte - habe ich während meines Studiums als Kollege bei Hornblower Fischer wiedergetroffen. Er lebt mit seiner zweiten Frau Petra in Solln, ist im Bereich Finanzanlagen tätig und wie ich ist er ein Zwilling. Sein Bruder Helmut und er sind allerdings eineinig. Der Austausch mit ihm ist immer besonders interessant und abwechslungsreich. Im Jahr 1990, als das Mangostin eröffnet hatte, da bedeutete asiatische Kulinarik unter Münchnern: Mai-Thai-Cocktails schlürfen im Trader Vic’s im Bayerischen Hof. Freilich gab es einige familiengeführte China- und- Thai-Restaurants, aber die Küche aus dem Fernen Osten war bei uns noch nicht wirklich angekommen. Als dann im besagten Jahr das Mangostin in der Maria-Einsiedel-Straße aufmachte, zauberte das Lokal nur wenigen ein Lächeln ins Gesicht. Münchner Gastronomen beäugten das Dreier-Konzept aus japanischer, thailändischer und asiatisch-kolonialer Küche kritisch. „Werst sehng, in drei Monat iss a Stier (sprich: pleite)“, erzählt Mangostin-Geschäftsführer und Chefkoch Joseph Peter. Solche Sprüche haben ihn aber grad erst motiviert, sagt Peter heute. Die Motivation hat offenbar gut gewirkt: Das Mangostin feiert 33. Geburtstag! Jetzt kann Peter mit Gaudi zurückdenken an früher. Damals, als die Thalkirchner unschlüssig im Biergarten des neuen Restaurants standen, das zuvor das Wirtshaus Deutsche Eiche war und von Erich Kaub, Schwager des Großgastronomen Roland Kuffler - Seehaus und Weinzelt - geführt wurde. Die Leute fragten: „Wo is ietz nacha da Chinäs?“ Und Joseph Peter, der bayerischen Mundart nicht abgeneigt, antwortete den Herrschaften: „I bin da Chinäs.“ Ein Vierteljahrhundert später lässt sich festhalten: Nicht nur zur Völkerverständigung hat Peter, Sohn bayerischer Wirtsleute vom Klosterstüberl im Kloster Fürstenfeld, beigetragen. Authentische Küche mit Kompositionen aus Thailand, Japan und Vietnam. Ich gehe bis heute gerne ins Mangostin zum Essen.
Mit dabei waren
  • Thomas und Petra Uder, Carolina und Michael Kamm
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Hilfe … 70! – Ria´s Feier in Garmisch-Partenkirchen – 2016

Am Sa., 16. April 2016
Annette und ich haben uns sehr über die Einladung zum runden Geburtstag von Ria Fahrngruber gefreut, da wir uns leider nicht mehr so häufig sehen, seit Ria und Willy einen Großteil des Jahres in St. Maxime in der Bucht von St. Tropez leben. Ihr Fest im April fand dann jedoch in der bayerischen Heimat statt, da die Familie Fahrngruber ihren Erstwohnsitz immer noch in Ohlstadt haben. Die Party Location war der Berggasthof Panorama, oberhalb von Garmisch-Partenkirchen. Der Name ist Programm und wir können die schönste Aussicht über das weite Tal geniessen. Ria ist die Ehefrau meines ehemaligen Geschäftsführer Kollegen von MARKER, Willi Fahrngruber und beide Fahrngrubers sind zudem langjährige Harley Motorrad- und Ski-Freunde. Es war uns zudem ein Vergnügen, ihre gemeinsame Tochter Kathrin bei dieser gelungenen Feier einmal wiederzusehen. Und natürlich auch eine gute Gelegenheit für einen regen Austausch mit dem gemeinsam befreundeten Ehepaar Katja und Simpert Hafenmeier sowie Eva und Thomas Hellmann, die ebenfalls unter den Gästen waren.
Mit dabei waren
  • Katja & Simpert Hafenmeier, Annette & Michael Kamm, Eva & Thomas Hellmann sowie Ria und Willi Fahrngruber
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Ciao Bello – Farewell Dinner mit Leo Giovacchini im San Michele – Ottima Cena in Berg am Laim – 2005

Am Mo., 20. Juni 2005
In den frühen 2000er Jahren war das Ristorante San Michele in der Baumkirchner Strasse in Berg am Laim ein absoluter Favorit von Ette und mir. Das Lokal in einem bayerischen Knusperhäuschen liegt nicht in der schicksten Gegend von München, aber das macht nichts: der Garten ist idyllisch, das Restaurant teilt sich in zwei kleine gemütliche Räume. Die Speisenkarte ist übersichtlich, dafür sind die Zutaten zum Teil hausgemacht wie Fussili mit Auberginen, Tomaten und Basilikum, Entrecote mit Meersalz gegrillt, Kartoffeln, Spinat und zum Abschluss Waldbeeren mit Rosineneis. Einfach ausgezeichnetes italienisches Essen, weshalb ich mich Ende Juni anläßlich des bevorstehenden Abschieds unseres Aigner Geschäftsführer in der italienischen Niederlassung hier zum Essen verabrede. Der aus der Toskana stammende Leo Giovacchini weiß was gutes Essen ist und wir verbringen einen wunderbaren Abend mit einem ausgezeichneten Menü und passenden Weinen. Noch heute treffe ich mich mit Leo alle Jahre zu einem guten Essen in Florenz.
Mit dabei waren
  • Leo Giovacchini, Michael Kamm
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Perfektes Arrangement – von Haeundae zu Heeezle – Hochzeit in Busan – 2019

Am Sa., 13. April 2019
WonHee Park, die jüngste Tochter von den drei Kindern meines koreanischen Geschäftsfreundes Man-Young Park hat im April in Busan geheiratet. Nachdem Annette und ich die Reise nicht einrichten konnten, vertrar Larissa unsere Familie allein als Gast bei den Feierlichkeiten. Der wunderbaren und sehr traditionellen Vermählung gingen einige Monate intensiver Suche der Eltern nach dem passenden Partner voraus. Am Ende dieses in Korea wie auch Indien völlig normalen Prozesses wurde es für WonHee ein sehr netter, humorvoller junger und kultivierter Mann, der - wie auch WonHee - bereits Erfahrungen im internationalen Ausland gemacht hat. So hat er sein Medizinstudium in England absolviert. Larissa berichtete von einem tollen Fest und einer interessanten Mischung netter Gäste. Zudem schön und passend war, daß WonHee als Hochzeitstag den 30. Geburtstag von Larissa ausgewählt hat.
Mit dabei waren
  • WonHee Park, Man-Young Park und Larissa Kamm
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Astor La Vista Baby – Konzert von Willy Astor im alten Viehmarkt in Weilheim – 1994

Am Di., 26. April 1994
Ende April besuchen Carolina und ich gemeinsam mit unseren befreundeten Nachbarn Elke & Volker Gärtner sowie Marianne & Ingo Lefken ein Konzert in der Halle des Weilheimer Viehmarktes, bei dem der Münchner Künstler Willy Astor mit seiner Tour Astorlavista auftrat. Wilhelm Gottfried „Willy“ Astor wurde am 6. September 1961 in München geboren und ist ein deutscher Kabarettist, Musiker und Komponist. Astor wuchs im Münchner Stadtteil Hasenbergl auf und besuchte dort die Grund- und Hauptschule. Nach seinem Schulabschluss 1976 absolvierte er eine Berufsausbildung zum Werkzeugmacher bei BMW und danach eine Aufstiegsfortbildung zum Maschinenbautechniker, die er 1985 abschloss. Im Alter von 14 Jahren begann er mit dem Akkordeonspiel, ab 1979 erlernte er das Gitarrespiel in einem Volkshochschulkurs, später vermehrt autodidaktisch. Ab etwa 1983 schrieb Astor erste Songs und Prosatexte, die in der Münchner Kleinkunstszene auf der Bühne Musikalisches Unterholz (MUH), in der Liederbühne Robinson und im Kunstkeller Neuhausen aufgeführt wurden. Nach der Berufsausbildung beschloss Astor, seine kabarettistische Tätigkeit hauptberuflich zu betreiben. Die Programme „Lieder, Nonsens, Instrumentals“, „Oamoi neidabt glangt“ und „Merci Mausi“ fanden beim Publikum jedoch kaum Beachtung. So verdiente sich Astor seinen Lebensunterhalt als Gitarrendozent an der Münchner Volkshochschule und am Freien Musikzentrum. Bekannt wurde Astor ab den frühen 1990er Jahren vor allem durch seine wortspielerischen Kabarett-Nummern, bei denen er gleich oder ähnlich klingende Wörter in an sich sachfremde Texte verpackt. So erzählt etwa Radkäppchen und der böse Golf das Märchen vom Rotkäppchen, verwendet aber im Text etliche Automobilbestandteile und -marken. Ähnliches findet sich im Rauchermärchen mit Zigarettenmarken oder in den mehrteiligen Stücken „Länderspiele“ mit Ländern und Städten. Die Wortspielereien finden sich auch in der Musik Astors. Vielfach versieht er bekannte Lieder mit neuen Texten, zum Beispiel wird The House of the Rising Sun der Animals bei Astor zum See-Haus in the Freising sun, das dann natürlich aufgrund seiner guten Lage eine Bello Immobilie darstellt - frei nach Gianna Nannini: Bello e impossibile. Astor wurde bekannter mit ersten Radio- und Fernsehauftritten in Bayern und seiner Autorentätigkeit für den Radiosender Antenne Bayern, der von 1990 bis 1999 auch Astors Comedy-Sendung Die Feuchtgrubers ausstrahlte. Das bayerische Fernsehen sendete 1993 erstmals eine Stunde aus Astors aktuellem Programm, 1996 folgte die erfolgreiche Serie Die Willy Astor-Show unter anderem mit Günter Grünwald. Mit seinen Wortspielereien war er bei Bayern 3 mit dem wöchentlichen Comedy-Beitrag Willys Wortstudio in Anlehnung an Das aktuelle Sportstudio vertreten und ab 1999 häufig Gast bei 7 Tage, 7 Köpfe. Daneben trat er 2009 mit einem Vollprogramm beim Arosa Humor-Festival auf. 1994 wurde ihm der oberschwäbische Kleinkunstpreis „Ravensburger Kupferle“ verliehen. Astor gibt seit Mitte der 1990er-Jahre zahlreiche Konzerte – mit seinen selbstkomponierten, vorwiegend für Gitarre geschriebenen Instrumentaltiteln füllt er mittlerweile fünf Alben. Mit dem Album Leuchtende Tage schlägt er in Liedermacher-Tradition eine nachdenklichere, kritischere Richtung ein. Er spannt damit einen weiten Bogen vom lustigen, spaßigen Kabarettisten bis zum „philosophierenden“ Musiker. 1997 komponierte Astor die aktuelle Hymne des FC Bayern München, Stern des Südens, wobei Stephan Lehmann, sein damaliger Kollege bei Antenne Bayern und Stadionsprecher des FC Bayern München, zum Text beitrug. Die Interpretation der Bayern-Fans United kam im Februar 1998 auf Platz 67 der deutschen Single-Charts. Astor übernahm zuletzt 2021 im siebten Eberhoferkrimi mit dem Titel Kaiserschmarrndrama die Rolle eines Arztes.
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Beleidigte Leberwurst Einladung fürs betreuende Hepatitis Ärzte-Team – Dinner mit Sanne, Uwe und Martin im ChuChin – 2017

Am Fr., 24. November 2017
Ende November lade ich meine Schwägerin Susanne sowie unsere beiden Freunde Uwe Hasbargen und Martin Held zu einem Abendessen ins Restaurant ChuChin ein. Alle drei sind Ärzte und haben mich in einer kürzlich überstandenen Heptatits E Erkrankung intensiv unterstützt. Hepatitis E ist eine Entzündung der Leber, die durch das Hepatitis-E-Virus (HEV) hervorgerufen wird. Je nach HEV-Genotyp sind die Übertragungswege unterschiedlich: Genotypen 1 und 2 werden durch mit Fäkalien verunreinigtem Trinkwasser in Ländern mit unzureichender Trinkwasserhygiene übertragen. Auch eine Übertragung durch Schmierinfektion von Mensch-zu-Mensch ist möglich. Die HEV-Genotypen 3 und 4 werden durch bestimmte Tierarten zum Beispiel von Haus- und Wildschweine, aber auch von Rotwild auf den Menschen übertragen. Dies kann durch den Verzehr von nicht ausreichend gegartem Fleisch infizierter Tiere, oder auch durch direkten Kontakt mit beruflichen Risikogruppen wie Jägern und Tierärzten geschehen. Die Inkubationszeit – worunter man die Zeit zwischen Ansteckung und Krankheitsausbruch versteht - beträgt 15 bis 60 Tage. Die Symptome einer akuten Hepatitis E sind jenen einer akuten Hepatitis A sehr ähnlich und häufig unspezifisch: es kann zu Müdigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Oberbauchschmerzen und Fieber kommen. Oft tritt Gelbsucht (Ikterus) auf. In der Regel heilt die Hepatitis E ohne bleibende Schäden aus. Bei Immunsuppression allerdings kann es jedoch zu schweren und auch chronischen Krankheitsverläufen mit rasch voranschreitender Leberschädigung kommen. Das HEV kommt weltweit vor. Die HEV-Genotypen 1 und 2 kommen hauptsächlich in Afrika, Asien und Mexiko vor. Gegen die Hepatitis E gibt es in Europa derzeit keinen zugelassenen Impfstoff. Infektionen mit den Genotypen 1 und 2 lassen sich durch Trinkwasserhygiene, sowie durch strikte Händehygiene verhindern. Zur Vermeidung von Infektionen mit den Genotypen 3 und 4 ist auf die Einhaltung von Küchen- bzw. Lebensmittelhygiene zu achten: es sollte nur vollständig durchgegartes Fleisch verzehrt werden. Ebenso ist der Kontakt zu vermeintlich infizierten Tieren zu vermeiden. Nachdem wir im ChuChin vorrangug Meeresfrüchte zu uns nahmen war hier keine Gefahr mehr im Verzug
Mit dabei waren
  • Ulrike & Uwe Hasbargen, Gaby & Martin Held, Susanne Hoischen, Annette & Michael Kamm
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The Way We Walk – Genesis mit Phil Collins im Münchner Olympiastadion – 1992

Am Fr., 17. Juli 1992
Im Jahr 1992 waren Genesis auf Tour, um ihr erfolgreichstes Album überhaupt vorzustellen. Im Juni waren sie noch in Nordamerika, ehe sie Ende Juni dann nach Europa kamen und vor allem in Deutschland unzählige Stadien füllten. Wie nach jeder LP-Veröffentlichung von Genesis, so wurde auch nach Erscheinen des We Can't Dance-Albums wieder kräftig darüber spekuliert, was wohl von der neuen Live-Show zu erwarten sein würde. Ähnlich wie bei Pink Floyd hat auch Genesis bei musikbegeisterten Konzertgängern das Image, immer wieder etwas bahnbrechend Neues zu bringen. So verwunderte es auch nicht, dass vier Wochen nach dem Kartenvorverkaufsbeginn im November 1991 bereits 400.000 Karten für die Konzerte auf deutschem Boden verkauft waren. Gesponsert wurde die Tour diesmal von Volkswagen, die anlässlich dieses Konzerthighlights '92 auch zwei VW-Sondermodelle auf den Markt brachten. Wie eigentlich bei fast jeder Genesis-Tour wollte man auch diesmal neue Maßstäbe, was die technische Seite der Show betrifft, setzen. Auch Carolina und ich wollten diesbezüglich Mitte Juli informiert sein, weshalb wir zu einem Ausflug von Murnau nach München starteten, um hier ein grandioses Konzert zu sehen.

Aigner Weihnachtsfeier am Isarhochufer – Ristorante Antica Trattoria in Harlaching – 2006

Am Do., 21. Dezember 2006
Auch die diesjährige Aigner Weihnachtsfeier organisieren Petra Mayer und ich wieder in der Antica Trattoria in Harlaching. Hier haben wir bereits in den Vorjahren ausgezeichnet gegessen, viel Spaß gehabt und mit Vito Storione - der auch diesmal wieder mit an Bord ist - einen hervorragenden Alleinunterhalter dabei gehabt. Das Lokal beschreibt sich in seiner Speisekarte selbst wie folgt: Elegantes Ambiente mit typischer „Cucina Italiana direkt am Isarhochufer. Serviert werden italienische Spezialitäten mit einem Hauch Toskana. Das Restaurant befindet sich in einer denkmalgeschützten Jugendstilvilla im grünen Harlaching. Seit der Eröffnung 1994 ist die Antica Trattoria der Treffpunkt für alle, die moderne italienische Küche schätzen. An warmen Tagen kann man das Essen in einem gemütlichen Sommergarten genießen. Innenarchitektonische Akzente setzen helle Wände mit halbhohen dunklen Vertäfelungen und die tiefroten Polster der Stühle. In den beiden Räumen unseres Restaurants finden insgesamt 120 Gäste angenehm Platz. Auch auf der Terrasse kann der Wirt 120 Personen bewirten. Und damit trifft es die Realität schon ziemlich genau. Wir fühlten uns von Anfang an wohl und direkt nach dem Eintreten strömte uns die gemütliche Atmosphäre und das einladende Ambiente entgegen. Der Service in der Antica Trattoria lässt keinen Spielraum für Kritik. Die durchweg italienischen Kellner sind aufmerksam und auch zum Scherzen aufgelegt. Ganz günstig ist das Lokal nicht, wobei diese Ecke in Harlaching wohl auch zu den etwas angesagteren Lagen zählt. Das Restaurant liegt direkt angrenzend an die grünen Spazierwege entlang der Isar. Wer nicht weiß, dass die Antica Trattoria sich dort befindet, kommt eigentlich auch nicht vorbei. Die Antica Trattoria lebt durch das tolle Ambiente, die dunklen Möbel, karierte Vorhänge, die dezent und gut ausgewählten Dekorationselemente, zahlreiche Weinflaschen, Blumen und große Bilder an den Wänden. Ein großer Torbogen mitten im Lokal, weiße Tischtücher auf den Speisetischen im Raum, dunkle Parkettböden, hohe Decken mit sehr schlichten Eisenkronleuchtern und ein roter Teppich vor der schweren, dunklen Holzeingangstür des Restaurants. Schon im Zwischenbereich zwischen Gebäude und Restaurant überzeugt das Gebäude mit viel Charme und Flair.
Mit dabei waren
  • Aigner Team, Michael Kamm
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Ein Deckel für die Fliegen – Brot, Oliven & Mandeln in der Tapas Bar an der Uni – 2002

Am Fr., 26. April 2002
Meine Schwester Ulrike wird 40 und wir feiern ihren runden Geburtstag gemeinsam in der Tapas Bar in der Schwabinger Amalienstrasse. Daher Bienvenido in den Räumen der „Bar Tapas“, die in ihrem Gründungsjahr 1995 eine der ersten Tapas Bars in München war. Lassen Sie sich in die Welt der Tapas entführen, die täglich frisch mit vielen Zutaten aus Spanien zubereitet werden. Zu den original spanischen Gerichten bietet man eine Auswahl erlesener spanischer Weine an. Genießen Sie mit ihren Freunden die typisch spanische Atmosphäre und lassen Sie sich für einen Abend verzaubern. Sie können sich entspannt an unseren Hochtischen versammeln, sich gemütlich im Restaurantbereich niederlassen oder auch spontan an die Bar gesellen. Seien Sie für einen Abend unser Gast, genießen Sie das Ambiente und fühlen Sie sich wohl. Tapa ist spanisch und bedeutet ursprünglich Deckel. In den spanischen Bodegas und Weinbars bekam man früher zu seinem Glas Wein oder Sherry eine Scheibe Brot dazu, um das Glas gegen die Fliegen abzudecken, und um das Aroma des Sherrys im Glas zu bewahren. Mit der Zeit begannen einzelne Gastwirte damit, auf diesem Deckel – dem Tapa - einige Olive oder vielleicht auch gesalzene Mandeln zu servieren. Allmählich wurden diese kleinen Gerichte immer phantasievoller, längst schon waren sie nicht mehr nur dazu da, ein Glas abzudecken, sondern um den Gast mit vielen kleinen Gerichten ein vielfältiges Angebot zu offerieren: Die spanische Küche wurde geboren. Andererseits wird der Ursprung des Wortes auch damit erklärt, die Auswirkungen des Rausches zu verbergen – oder vielmehr zu lindern –, wie es auch in einer der ersten bekannten Geschichten über die Geburt der Tapas der Fall ist. Im 13. Jahrhundert fand König Alfons X., „der Weise“, in Kastilien heraus, dass die Wirkung von Wein beim gleichzeitigen Essen langsamer einsetzt. Er ordnete daher im ganzen Land an, dass eine Portion Essen mit Wein serviert werden sollte. Wir haben beides sehr genossen und daher einen besonders netten Abend verlebt.
Mit dabei waren
  • Ulrike Schall-Riaucour, Michael Kamm
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Das Filmfestival in Venedig beginnt und der rote Teppich bleibt leer – 2023

Am Di., 29. August 2023
Das Festival in Venedig soll beweisen, dass das Kino lebt, trotz Streik in Hollywood. Doch ohne das übliche Aufgebot an Weltstars könnte das schwierig werden. An diesem Mittwoch beginnen die Filmfestspiele von Venedig, es sind die achtzigsten, wobei ich mich noch gut an unseren Besuch der 57. Festspiele erinnere. Einstweilen schickt sich das Festival an zu beweisen, dass das Kino noch intakt ist, auch in den USA. Die Amerikaner sind, weil sich das Festival im Laufe der vergangenen zwanzig Jahre eine Sonderstellung als Startrampe fürs Oscar-Rennen geschaffen hat, immer besonders stark am Lido vertreten. Das wird auch in diesem Jahr so sein, auch wenn auf den letzten Metern der Eröffnungsfilm ausgetauscht werden musste: Luca Guadagninos "Challengers", ein Tennis-Liebesdrama mit Zendaya in der Hauptrolle, musste durch den weit weniger glamourösen italienischen Weltkriegsfilm "Comandante" von Edoardo De Angelis ersetzt werden. Denn in den USA streiken ja die Schauspieler - aus Angst, dass immer weniger Leute für immer geringere Gagen gebraucht werden. Und weil Zendaya deswegen keine Werbung für den Film machen darf, wurde das ganze Projekt aufs nächste Jahr verlegt. Trotzdem würde ein Festival, dass nicht noch ein bisschen mehr Glamour und Stars zu bieten hat, wohl auf wenig öffentliches Interesse stoßen. In Venedig sind viele Filme im Programm, die amerikanisch sind oder in denen amerikanische Stars mitspielen, weil der Glamour Teil des ganzen Gebildes Festival ist: Die Schaulustigen spülen Geld in die Kassen der Städte, die große Filmfeste finanzieren, die Filmfirmen lieben die großen Filmfeste, weil sie auf Aufmerksamkeit hoffen, die ihre Filme bekannter macht - aber das alles funktioniert nur, wenn auch tatsächlich alle Bausteine dieses Gebildes vorhanden sind. Im Wettbewerb von Venedig wird deswegen Bradley Cooper als Leonard Bernstein in seinem selbst inszenierten "Maestro" zu sehen sein, und Michael Manns Biopic "Ferrari" mit Adam Driver als Enzo und Penélope Cruz; David Finchers "The Killer" mit Michael Fassbender als Auftragsmörder, der plötzlich ein Gewissen entwickelt, und Sofia Coppola wird für ihren Spielfilm "Priscilla" mit der echten Elvis-Witwe Priscilla Beaulieu Presley anreisen, von deren Leben sie erzählt.
Mit dabei waren
  • Eva & Werner Conrad
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Wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen – Happy Birthday im Forsthaus Höhlmühle – 1996

Am Mi., 28. Februar 1996
Caro feiert ihren 34. Geburtstag. Wir sind mit einem Schwung Freunde im tiefen Wald im Forsthaus Höhlmühle - einer gemütlichen Wirtschaft an einer kleinen Nebenstarsse zwischen Murnau und Sindelsdorf, die es heute leider nicht mehr gibt. Elke & Hans-Peter Quodt geben ein Ständchen mit Gitarre und Gesang. Es wurde ein lustiger, spritziger, ausgelassener und sehr feucht fröhlicher Abend, keine Ahnung, wie wir da später heim gekommen sind. Aber; das sind wir. Und alle in der Zwischenzeit ein paar Jährchen älter geworden...
Mit dabei waren
  • Carolina & Michael Kamm, Elke & Hans-Peter Quodt, Elke & Volker Gärtner, Ria & Willy Fahrngruber, Nina & Herbert Vogl, Conny & Werner Kräussel, Christian Ewert
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Kuhhirtenturm und Klappergasse – Brunch bei Heidi und Axel Patterson in Sachsenhausen – 1999

Am So., 5. September 1999
Nachdem Annette und ich in den Vortagen bis einschließlich Samstag Abend auf der Hochzeit von Jasmin und Michael Plank in Frankfurt zu Gast waren, sind wir am Sonntag zum Brunch bei Heidi und Axel Patterson eingeladen. Mit Axel hatte ich seinerzeit in München BWL studiert und er dann später auch Heidi kennengelernt. Die beiden hat es in der Folge beruflich in die hessische Bankenmetropole gezogen - obwohl Heidi aus Fürstenfeldbruck und damit aus dem Münchner Westen stammt. Zunächst haben Pattersons das hippe Frankfurter Stadtviertel Sachsenhausen als neue Heimat ausgesucht, bevor sie in den Taunus gezogen sind. In Sachsenhausen herrscht eine entspannte Atmosphäre und hier befindet sich auch das Museumsufer, eine am Fluss gelegene Ansammlung von Museen für bildende Künste, Architektur, Film und jüdische Geschichte. Die kopfsteingepflasterten Gassen der Altstadt bieten lebhafte Apfelweinlokale, bis spät in die Nacht geöffnete Bars, Clubs und Restaurants mit deutscher Küche. Radfahrer, Rollerblader und Jogger nutzen gerne den Uferweg entlang des Main. Alt-Sachsenhausen ist das bekannteste Viertel des Stadtteils. Hier findet man noch mittelalterliche Bauwerke, wie den Kuhhirtenturm der Frankfurter Stadtmauer und urige Fachwerkhäuser. Die Altstadt von Sachsenhausen ist verkehrsberuhigt, es gibt fast nur Kneipen, Bars und Restaurants. Im Sommer sind die Gassen vollgestellt mit Bierbänken und Tischen. Die bekannteste Straße ist die Klappergasse mit dem Brunnen der Frau Rauscher, der frech auf die Passanten spritzt. In der Kleinen Rittergasse findet man internationale Gastronomie mit Irish Pub, Hooters, Shishabar, Cubanitas, Oberbayern und ähnliches. In der Kleinen Rittergasse ist abends am meisten los. Heidi und Axel sehen wir leider viel zu selten, da es Annette und mich gemeinsam so gut wie nie nach Frankfurt zieht ....
Mit dabei waren
  • Heidi & Axel Patterson, Annette Hoischen & Michael Kamm
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Ausflug zur Menterschwaige – Spätsommerliche Gartenparty bei Kerstin & Tim Zimmermann in Harlaching – 2009

Am Sa., 12. September 2009
Im September sind wir bei Kerstin und Tim Zimmermann in ihrem neuen Haus in Harlaching zu einem späten Sommerfest eingeladen. Tim und Kerstin haben Annette und ich einige Jahren zuvor bei ihren heutigen Nachbarn Hans und Marina Steininger kennengelernt. Tim hat Wirtschaftswissenschaften an der Hochschule St. Gallen studiert und dort auch promoviert. Seit 2001 war er als Senior Partner bei Roland Berger tätig, ab 2018 als Senior Advisor. Er ist ein Experte für Organisation, Transformation, Corporate Performance und Leadership und einer der Partner der ZS Leadership Advisory GmbH. ZS bietet Leadership Advisory für Unternehmen und Führungskräfte. Es ist eine Premium Consulting Boutique und setzt maßgeschneiderte Programme und Interventionen um. Als Leadership Advisor unterstützt Tim seine Klienten dabei, ihre Performance und den Wert ihres Systems zu verbessern. Harlaching ist eine der vornehmsten und ruhigsten Münchner Wohngegenden. Direkt an der Isar gelegen, lockt die Natur zahlreiche Besucher an. Den größten Freizeitwert in Harlaching bieten zweifellos die Isarauen, die bei jedem Wetter zu ausgedehnten Spaziergängen am Fluss einladen. Sportbegeisterte finden hier auch ausreichend Strecken zum Joggen und Radfahren. In der Gegend gibt es gleich zwei Schwimmbäder der Stadtwerke München: Zum einen im benachbarten Untergiesing das städtische Schyrenbad, das älteste Münchner Freibad, zum anderen das städtische Bad Giesing-Harlaching, das nach umfangreichen Sanierungsmaßnahmen 2013 wiedereröffnet wurde. In Harlaching befindet sich der Tierpark Hellabrunn, der das ganze Jahr über Besucher aus aller Welt in seinem Zoo begrüßt. Wie Thalkirchen auf der gegenüberliegenden Isarseite ist auch Harlaching ein Stadtteil mit viel Grün. Das Stadtbild Alt-Harlachings ist geprägt von reizvollen Villen und Einfamilienhäusern aus dem frühen 20. Jahrhundert. Im Umkreis des Gutshofes Menterschwaige, direkt an der Isar, liegt dabei eine der vornehmsten Wohngegenden Münchens. Viele prominente und reiche Bewohner siedelten sich ab Ende des 19. Jahrhunderts in der Kolonie Menterschwaige an. Unter anderem wohnte hier im Haus seines Vaters auch Alexander Schmorell, ein Mitglied der studentischen Widerstandsbewegung „Weiße Rose“, nach dem heute der größte Platz im Wohngebiet benannt ist. Zimmermanns haben einen großen Freundeskreis eingeladen, von denen auch wir viele Gäste kennen und so geniessen wir einen sehr abwechslungsreichen Abend in äußerts angenehmer Umgebung.

Geburtstagsdoublette von Tomaso & Michele im Il Chiostrino – 2012

Von Sa., 2. Juni 2012 bis So., 3. Juni 2012
Eine besonders nette und - auf Grund unseres gemeinsamen Freundeskreises am Gardasee - auch ziemlich praktische Idee! Thomas Hellmann (1. Juni 1949) und ich (3. Juni 1959) selbst feiern gemeinsam unsere beiden Geburtstage in der rechnerischen Mitte am 2. Juni in Gardone-Riviera. Die Party findet im malerischen Rustico Il Chiostrino im südlich von Gardone gelegenen Ortsteil Morgnaga statt. In dem Anwesen, in dem Thomas & Eva im Sommer immer zu Gast sind, gab es damals noch eine von den beiden Eigentümern Giorgio und Kati bewirtschaftete Cucina mit einem davor liegenden wunderbaren Innenhof. Hier treffen wir uns unter einem italienisch blauen Himmel, der am Abend immer dunkler wird ... und haben sehr viel Spaß mit unseren sich ebenfalls am See aufhaltenden gemeinsam Freunden. Auch das Bootsfahren am nächsten Tag über den tiefblauen See war ein Muss. Dabei ging es von einem Essenstermin zum anderen. So z.B. vom Restaurant La Vela in Saló weiter zur Punta San Vigilio. Besonders dieser magische Ort diente Prominenten aller Art, von Adeligen, Künstlern und Intellektuellen früherer Zeiten bis zu heutigen Filmstars, als Rückzugsort, was niemanden der ihn kennt verwundert. Auch wir lassen es uns hier so richtig gut gehen. Doppelt so gut, versteht sich.
Mit dabei waren
  • Eva und Thomas Hellmann mit David und Christopher, Johanna & Karl Rheinheimer, Evelyn Rukower und Markus Buchner, Katharina und Herbert Vogl mit Christina, Patrick und Lucy - der roten Gefahr -, Michaela und Dierk Thomas mit Leo und Lena, Eva und Werner Conrad, Esther Weisert und Martina Scherbaum, Annette und Michael Kamm mit Paul und Felicia Bernheimer
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Inhorgenta & Schwimmtrainings – Tieftauchende Gespräche im Gourmet Tempel – 2015

Am Do., 19. Februar 2015
Am Abend des 19. Februar 2015 hatten Annette und ich das Vergnügen, unsere Freunde Caroline und Jürgen Lupfer aus Oberstdorf in einem der renommiertesten Restaurants in München, dem "Bogenhauser Hof," zu treffen. Lupfers waren zur Schmuckmesse Inhorgenta in München und ich selbst kam an dem Abend von einem Besuch in unserer Ploucquet Produktionsstätte in Zittau aus der Oberlausitz zurück. Der "Bogenhauser Hof" zeichnet sich durch ein elegantes und charmantes Ambiente aus. Schon beim Betreten des Restaurants wurden wir von einem herzlichen Empfang durch das Personal begrüßt. Die gedämpfte Beleuchtung und die geschmackvolle Einrichtung schufen eine warme und einladende Atmosphäre. Die Tische waren mit frischen Blumen geschmückt, was eine zusätzliche Note an Eleganz verlieh. Die Speisekarte im "Bogenhauser Hof" bietet eine exquisite Auswahl an Gerichten aus der regionalen und internationalen Küche. Jeder von uns entschied sich für ein unterschiedliches Menü, um möglichst viele der kulinarischen Highlights zu probieren. Unsere Wahl umfasste Vorspeisen wie Hummersuppe und frische Austern, gefolgt von Hauptgerichten wie Rinderfilet mit Trüffelsoße, frischem Lachs und vegetarischen Optionen. Die Gerichte wurden meisterhaft zubereitet und präsentiert, und die Qualität der Zutaten war deutlich spürbar. Besonders beeindruckend waren die fein abgestimmten Aromen, die jeden Bissen zu einem kulinarischen Erlebnis machten. Das Restaurant bot auch eine umfangreiche Weinkarte, die es uns ermöglichte, den Abend mit exquisiten Weinpaarungen zu begleiten. Der Service im "Bogenhauser Hof" war erstklassig. Das Personal war äußerst aufmerksam und kannte sich bestens mit der Speisekarte aus. Sie standen uns jederzeit für Fragen und Empfehlungen zur Verfügung und trugen maßgeblich dazu bei, dass wir uns rundum wohl fühlten. Der Abend war nicht nur kulinarisch ein Genuss, sondern auch zwischenmenschlich bereichernd. Jürgen und Carolina hatten viele interessante Geschichten und Neuigkeiten aus Oberstdorf zu teilen, und es war eine Freude, in angeregten Gesprächen die Zeit zu verbringen. Dabei sprachen wir nicht über die Messe, sondern auch über meine aktuell laufenden Schwimmtrainings sowie den Besuch bei einer Verkehrspsychologin am Vortag
Mit dabei waren
  • Caroline & Jürgen Lupfer, Annette & Michael Kamm
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Jubiläumsessen zum Hochzeitstag – Nymphenburger Freunde feiern in Bogenhausen – 2003

Am Mi., 3. September 2003
Anläßßlich ihres 4. Hochzeitstages sind Annette und ich von Jasmin und Michael Plank zu einem sehr schönen Abendessen in den Bogenhauser Hof eingeladen. Das Restaurant liegt in unmittelbarer Nähe zu unserer Wohnung in der Möhlstrasse und ist nicht nur daher für Ette und mich immer erste Wahl für ein tolles Essen. Vor fast 200 Jahren wurde der Bogenhauser Hof im gleichnamigen Bezirk der bayerischen Landeshauptstadt München als Wirtschaft eröffnet. Seitdem hat sich die denkmalgeschützte Immobilie, die seit 1960 im Besitz der Familie Schörghuber ist, zu einem beliebten Restaurant und Treffpunkt für Nachbarn, Münchener und Besucher aus aller Welt entwickelt. Heute präsentiert sich der Bogenhauser Hof mit einem modernen Interieur, in dem eine alpine Küche mit asiatischem Twist serviert wird. Seit dem 19ten Jahrhundert zählt auch der Bogenhauser Hof zu einem festen Bestandteil des Bezirks. Ideal gelegen zwischen dem Englischen Garten und dem Arabellapark empfängt das Restaurant mit seinen vier Themenzimmern und der herrlichen Terrasse bis zu 150 Gäste am Mittag oder Abend. Ob Geschäftsessen, romantisches Date oder Familienfeier – hier lässt es sich entspannt genießen und feiern! Für die Küche im Bogenhauser Hof zeichnet heute der gebürtige Allgäuer Hannes Reckziegel mit seinem Team verantwortlich. Im Restaurant kümmert sich Betriebsleiter Stephan Fobo gemeinsam mit Sommelière Daniela Lohmeier und einem erfahrenen Team um das Wohl der Gäste. Leider musste das legendäre Restaurant von dem uns persönlich gut bekannten Gerhard Gleinser zum Ende des Jahres 2021 schließen, da die Schörghuber Gruppe als Verpächter und Eigentümer der Brauerei Pschorr den Vertrag nicht mehr verlängert, sondern das Haus einer umfangreichen Sanierung unterzieht. Seit jeher war das Lokal eine der Topadressen für Feinschmecker in München und bekannt für seine gehobene Küche. Zudem ein beliebter Treffpunkt für viele Prominente und Politiker. Seit 2001 führte Wirt Gerhard Gleinser gemeinsam mit seiner Frau Susanne das Restaurant. Der Koch arbeitet dort insgesamt sogar schon seit 31 Jahren. Bogenhausen gilt als einer der schönsten Stadtteile Münchens. Kein Wunder, war der 13. Bezirk doch einst imposanter Herrensitz. Und auch heute zieren Bogenhausen noch beeindruckende Gründerzeitbauten, weitläufige Grünanlagen und Monumente wie der Friedensengel, das Museum Villa Stuck oder das Prinzregententheater.
Mit dabei waren
  • Jasmin & Michael Plank, Annette & Michael Kamm
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Ausgebremst beim Porsche Renn-Training – Rasantes Wochenende in der Gersbergalm am Salzburgring – 1997

Von Do., 18. September 1997 bis Sa., 20. September 1997
Nachdem ich mir als bekennender Schnellfahrer nach dem vollzogenen Verkauf der Firma North Sails im Frühjahr 1995 eine ganz persönliche Belohnung gönnen wollte, hatte ich mir einen Porsche Carrera 4 bestellt. Es war damals der letzte Luft gekühlte Sechszylinder, den ich auch gerne flott bewegen wollte. Da kam die Einladung meines Garmischer Porsche-Händlers Heitz zu einem Renn Wochenende im Salzkammergut gerade recht. Der Salzburgring lässt mit seinen 4.255 Metern Rennstrecke, 12 Kurven, 4 Geraden und einem Höhenunterschied von 25 Metern das Herz eines jeden ambitionierten Sportfahrers höher schlagen. Hier konnte auch ich bei einem Renntraining der Extraklasse Fahrspaß pur erleben. Besonders in meinem eigenen Porsche der Baureihe 993, der die Baureihe 964 im Modelljahr 1994 abgelöst hat. Diese war nicht nur in technischer, sondern auch in optischer Hinsicht eine erhebliche Weiterentwicklung. Die vorderen Kotflügel des 993 Carrera waren breiter und verliefen flacher.
 Auch die hinteren Kotflügel waren breiter geformt und verliefen geradliniger zum Heck mit den höher gesetzten Rückleuchten hin. Der 993 war zunächst als Coupé und Cabriolet mit Heckantrieb erhältlich. Zum Modelljahr 1995 folgten die Allradversionen Carrera 4 und 911 turbo mit Viscolamellen-Kupplung, in den Modelljahren 1996/97 der Carrera 4S sowie der Carrera S. Das ab 1996 produzierte Targa-Modell hatte erstmals anstelle des herausnehmbaren Faltdachs ein großes, elektrisch verstellbares Schiebedach aus getöntem Verbundglas. Der bisherige Überrollbügel konnte daher entfallen. Für den Antrieb der Carrera und Targa-Modelle sorgte ein neuer 3,6-Liter-Motor mit zunächst 272 PS Leistung. Heute klingt das wenig, damals hat es gereicht, daß ich mich zweimal auf der Rennrunde in die Auslaufzonen verabschiedet habe ... zum Glück, ohne Schaden anzurichten. Allerdings wollte ich den hinter mir fahrenden Porsche Turbo auch nicht vorbei lassen. Es war ein toller Ausflug mit netten Markenkollegen und von Porsche Heitz hervorragend organisiert. Zudem haben wir in einem Stück Paradies am Stadtrand von Salzburg, in der wunderschönen Gerstbergalm übernachtet. Kein Trubel. Kein Lärm. Nur frische Luft und idyllische Natur und ausgezeichnetes Essen.
Mit dabei waren
  • Team von Porsche Heitz in Garmisch-Partenkirchen, Michael Kamm
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Pandemie Silvester am Friedensengel – Sieges-Göttin Nike zur mahnenden Erinnerung an den Französischen Krieg – 2020

Am Do., 31. Dezember 2020
Am ersten Corona Silvester waren wir in Deutschland noch massiv in unseren persönlichen Freiheiten eingeschränkt, denn es waren weder Feuerwerke noch Parties erlaubt. In den Urlaub fahren, um dort zu feiern konnte man sich ebenfalls abschminken. Annette und ich entschieden uns daher dazu, in der Möhlstrasse zu bleiben und auf größtmöglichen Hausgemeinschafts-Niveau mit unseren befreundeten Nachbarn Andrea und Olaf den Jahreswechsel in hoffentlich bessere Zeiten zu feiern. Wir nahmen ein gemeinsames Abendessen bei uns zu Hause ein und machten uns anschließend zu Fuß durch die Maximiliansanlagen auf den obligatorischen Weg zum Silvester Hotspot in Bogenhausen, da man vom Friedensengel aus einen wunderbaren Ausblick auf den Münchner Nachthimmel hat. Dieser Treffpunkt hat mittlerweile Kultstatus und ist zu einer festen Silvestertradition geworden. 1895 wurde von der Prinzregent-Luitpold-Stiftung ein Wettbewerb für die Errichtung eines Denkmals zur Erinnerung an den Sieg des Deutsch-Französischen Krieges von 1870 bis 1871 und als Dank für die Segnungen des Friedens ausgeschrieben. Als Standort war ursprünglich das „Franzosenviertel“ im Stadtteil Haidhausen vorgesehen. Die Grundsteinlegung erfolgt zeitgleich mit der Einweihung der Prinzregent-Luitpold-Terrasse am 10. Mai 1896. Die feierliche Einweihung fand am 28. Jahrestag des Einzugs der siegreichen bayerischen Truppen nach München am 16. Juli 1899 statt. Noch heute wird jährlich an einem Wochenende um dieses Juli-Datum herum das Friedensengelfest gefeiert. Das Friedensdenkmal ist an die ionische Korenhalle des Erechtheion auf der Athener Akropolis angelehnt und die goldene Figur an der Spitze ist einer in Pompeji gefundenen Statue der griechischen Siegesgöttin Nike nachempfunden. Am 6. Juli 1890 entschied sich der bayerische Prinzregent Luitpold für ein Modell, das der Königlich Bayerische Hofgärtendirektor Jakob Möhl zusammen mit seinem Mitarbeiter Wilhelm Zimmermann vorgestellt hatte. In den Jahren 1891 bis 1894 wurde die Anlage mit den beidseitigen Straßen-Auffahrtsrampen der Prinzregentenstraße für 200.000 Mark errichtet, die heute unsere tägliche genutzte Passage ist, wenn wir von unserer Wohnung in der Möhlstrasse in die Innenstadt fahren.
Mit dabei waren
  • Andrea & Olaf Petersenn, Annette & Michael Kamm
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Miso marinierter Black Cod im Nobu – Signature Dish im Mandarin Oriental – 2015

Am Fr., 11. Dezember 2015
Ein Abendessen im Nobu ist ein absolut kulinarisches Highlight! Mit Eva und Werner Conrad sowie Stefanie und Günther Warchola genießen Annette und ich die Küche von Starkoch und Gastronom Nobuyuki (Nobu). Er mixt in seinem Restaurant im Luxushotel Mandarin Oriental in München japanische Küche mit peruanischen Einflüssen. Der in Saitama in der Nähe von Tokio geborene Nobu begann als 15-Jähriger eine Ausbildung in einem Sushi-Restaurant in Tokio. Sieben Jahre später machte ihm einer seiner Gäste das Angebot, ein Sushi-Restaurant in Lima, Peru zu eröffnen. Aufgrund des Mangels an traditionellen japanischen Zutaten und der Vielfalt lokaler Lebensmittel kombinierte Matsuhisa die japanische mit der peruanischen Küche und kreierte damit seinen unverwechselbaren Stil. In den darauffolgenden Jahren arbeitete Matsuhisa in Argentinien, Alaska und fasste schließlich in Los Angeles Fuß. Am La Cienega Boulevard in Beverly Hills eröffnete er 1987 sein erstes Matshuhisa-Restaurant. Der direkt aus Japan importierte frische Fisch verhalf ihm zum Erfolg. Hollywoodstars wie Robert de Niro zählten zu seinen Stammgästen. Mit ihm eröffnete Matsuhisa 1994 ein Nobu Restaurant in Manhattan, gefolgt von zahlreichen weiteren Häusern in der ganzen Welt. Der Name Nobu steht inzwischen für weltweit 43 Restaurants und zehn Hotels, zusätzlich zu seinen elf exklusiven Matsuhisa Restaurants. Sein bekanntester Signature Dish ist der in Miso marinierte Black Cod!  
Mit dabei waren
  • Stefanie & Günther Warchola, Eva & Werner Conrad, Annette & Michael Kamm
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Mistral Alumni – Meeting auf der ISPO in München – 2001

Am Di., 6. Februar 2001
1998 eröffnete der damalige Bundespräsident Roman Herzog offiziell die Neue Messe München im Osten der Stadt. Hier fand auch die ISPO ihre neue Heimat, die schon immer ein beliebter Treffpunkt von Sport Business Professionals aus aller Welt, Innovationstreibern und Gastgeber spannender Events war. Im Februar 2001 traf ich mich mit Michi Plank, Florian Brunner und Rainer Ramelsberger auf dem ISPO Gelände zur "Elefantenrunde" des ehemaligen Mistral Geschäftsleitungs Teams. Rainer war der dienstälteste Geschäftsführer bei Mistral und schon vor der Übernahme durch Kaffeekönig Klaus Jacobs in Charge für den Surf- und Snowboard Hersteller und somit auch mein Vorgänger. Erst mit Michis und meinem Verkauf von North Sails an Klaus Jacobs kam hier Leben in die Bude. Mistral schien während der Zeit im Jacobs Portfolio zuvor ein hoffnungsloser Fall. Obwohl Jacobs 20 Millionen Franken investierte, um das Unternehmen verkaufsfähig zu machen, wurden ihm anschliessend nicht mehr als 2 Millionen dafür geboten. Nach der Fusion mit North Sails sowie dem anschliessenden Kauf der Wettbewerber F2 und Fanatic wurden alle Aktivitäten der Brands in der Gruppe Boards & More gebündelt. Rainer war mir nach seinem "forcierten Ausstieg" als CEO nie mehr richtig gewogen, aber wir konnten uns zumindest professionell austauschen. Florian Brunner, Ex-CEO von HiFly und bis heute Best Buddy, holte ich nach seinem dortigen Engagement zu Mistral. Danach zog es ihn in das Winterbusiness und er wurde als Geschäftsführer von Kneissl verpflichtet. Wasser hatten wir ja alle genug gehabt, außer Rainer, der zwischenzeitlich die weltweite Windsurfing Board Produktion mithilfe seines thailändischen Partners unter Kontrolle hatte. Mein Partner und Freund Michi Plank und ich gründeten in 1999 die Firma m2b und waren fortan als professionelle Businessbeschleuniger in der Sport-Artikel und Lifestyle Branche unterwegs. Es beschleunigte sich noch so manch anderes in unser beider Leben...
Mit dabei waren
  • Michael Kamm, Florian Brunner, Michael Plank und Rainer Ramelsberger (vlnr)
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Advent in Harlaching – Gold im Kamin von drei Jungfrauen – früher gab es Stiefel & Socken für den Nikolaus – 2022

Am So., 11. Dezember 2022
In der Adventszeit sind wir von Jasmin & Michael Plank zu schönen gemeinsamen Stunden in ihr Harlachinger Haus eingeladen. Leider ist Annette an diesem Sonntag schon auf dem Weg zu einem beruflichen Termin in Mailand, weshalb ich früh alleine bei der Party aufschlage und mich zunächst noch in aller Ruhe mit Kerstin und Tim Zimmermann austauschen kann. Michi hat - wie er in seiner Rede eindeutig formuliert - fast alles vorbereitet, eingekauft und dann gemeinsam mit Jasmin das Haus geschmückt. Früher war die heutige Adventsparty immer ein Nikolaus Event mit Kids, von denen es heute keine megr gab. Eigentlich schade, denn besonders Michi gibt sehr glaubwürdig einen Nikolaus ab. Das Fest war schön vorbereitet und sehr nett, wobei ich bei geschätzt 35 Gästen ausser Zimmermanns und Tolles niemanden wirklich kannte. Der Nikolaustag verdankt seinen Namen dem heiligen Bischof von Myra, der im dritten Jahrhundert in Lykien im Südwesten von Antalya und damit der heutigen Türkei geboren und mit dem Namen "Nikolaus" getauft wurde. Der Name entstammt dem Griechischen und bedeutet so viel wie "Sieg des Volkes". Nachdem Nikolaus mit 19 Jahren in seiner Heimat zum Priester geweiht wurde, zog es ihn in die Stadt Myra, ebenfalls eine Stadt der heutigen Türkei. Dort wurde er im Jahr 325 n. Chr. zum Bischof geweiht und somit zum Bischof von Myra. Erzählungen zufolge machte der Bischof seinem Namen alle Ehre und handelte stets barmherzig und uneigennützig. So soll er das beträchtliche Vermögen, das er von seinen wohlhabenden Eltern erbte, vollständig an die Armen gespendet haben. Der 6. Dezember gilt gemeinhin als der Todestag des heiligen Nikolaus. Dieser Tag wird in Andenken an seine guten Taten gefeiert. Hierin ist auch der Ursprung des Feiertages zu sehen. Um den Bischof von Myra kreisen viele Legenden und Mythen. Von besonderer Bedeutung für die heutige Tradition, den Festtag zu begehen, ist die legendenhafte Geschichte von einem sehr armen Mann: Ihm fehlte das Geld für die Heirat seiner drei Töchter, weshalb er sie in die Prostitution schicken wollte. Als Nikolaus davon erfuhr, warf er Gold in den Kamin der Mädchen. Dieses fand sich in ihren Stiefeln und Socken wieder, die dort zum Trocknen hingen. So rettete er die Mädchen vor ihrem Schicksal. So ist der Brauch und die Tradition an die Legende der drei Jungfrauen angelehnt worden. Der Nikolaus soll seitdem jedes Jahr an seinem Todestag durch den Kamin kommen und Kinder, die brav und artig waren, mit Geschenken bescheren. Dabei legt er die Geschenke in die Stiefel, Schuhe oder Socken, die am Kamin aufgehängt werden. Oft ist er dabei in Begleitung von Furcht einflößenden Gehilfen. Während der Nikolaus als der gutherzige Geschenkgeber dargestellt wird, ist die Aufgabe seiner gemeinen Gehilfen, unter anderem Knecht Ruprecht, verzogene und unartige Kinder zu bestrafen. Die Ruine einer frühmittelalterlichen Basilika erinnert am Rande der Kleinstadt Demre noch an das erste Grab des Bischofs Nikolaus. Der Körper des Heiligen befindet sich jedoch längst nicht mehr in dem Sarkophag, denn dieser wurde an der Seite aufgebrochen und ist leer. 1087 sollen seine Gebeine nach Bari in Italien gebracht worden sein. Gut fünf Dutzend italienische Seefahrer und Kaufleute sollen mit drei Schiffen an der Küste vor Myra gelandet und in die fast verlassene Stadt eingedrungen sein. Dort raubten sie das Skelett und brachten es ungehindert in ihre Heimatstadt. Die Überreste befinden sich noch immer als von Katholiken und Orthodoxen verehrte Reliquie in der Basilika San Nicola in Bari in Süditalien.
Mit dabei waren
  • Jasmin & Michael Plank
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SoKo München Team Event – Weihnachtsfeier auf höchstem Münchner Niveau – 2005

Am Do., 15. Dezember 2005
Mit Martin Busse hatte sich ein ehemals unter meinen Fittichen bei North Sails erfolgreich ausgebildeter "Sportartikler" mit seiner eigenen Firma SoKo München im Bereich Database Publishing und Kommunikation selbstständig gemacht. Michael Plank und ich waren mit unserem Unternehmen m2b für einige Jahre Mieter von Teilen seiner Räumlichkeiten in der Münchner Dachauerstrasse und genossen dort eine inspirierende Bürogemeinschaft. Auch nach meinem eigenen Ausscheiden aus der dortigen Location hatte ich einen engen Kontakt zu Martin und so lud er mich Mitte Dezember auch zur SoKo Weihnachtsfeier in den Münchner Olympiaturm ein. Wer sich vom Schnelllift den Olympiaturm hinauftragen lässt zum höchsten Punkt Münchens, der wird auch kulinarisch in die Spitzenregion der Stadt katapultiert. Hier erlebt man eine neue Dimension kulinarischer Exklusivität!
 International gehobene Küche auf 181 Metern mit einem 360° Rundumblick über München. Genau der richtige Ort für unsere gelungene Weihnachtsfeier mit Überblick. Der Name des Münchener Fernmeldeturm, „Olympiaturm”, deutet auf seine Funktion als Sendeturm während der Olympischen Sommerspiele 1972 hin. Von hier aus gingen die Fernsehaufnahmen von den sportlichen Ereignissen per Richtfunk zu den nationalen und internationalen Sendezentren und von da aus in die ganze Bundesrepublik und in alle Welt. Der Turm diente mit seiner Rundstrahlantenne aber auch der Verbreitung der Fernsehprogramme von ZDF und Bayerischem Rundfunk im Großraum München. Von Anfang an war in den Planungen vorgesehen worden, den Turm auch für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Außer den Sendeanlagen wurden daher eine Aussichtsplattform und ein Turmrestaurant vorgesehen. Dies hatte zur Folge, dass zwei voneinander getrennte Turmköpfe separat entworfen wurden. Während für den unteren Kopf für den Funkbetrieb die Architekten der Oberpostdirektion München verantwortlich waren, erhielt der obere Kopf mit Aussichtsterrasse und Restaurant seine Form vom Architekten des Hochbauamtes der Stadt München. Die feierliche Eröffnung des »Olympiaturms« erfolgte Ende Februar 1968 mit der Inbetriebnahme des Drehrestaurants. Wir hatten mit dem gesamten Soko Team einen besonders netten Abend in diesem Lokal, das sich seit seiner Eröffnung einer konstanten Beliebtheit bei seinen Gästen erfreut.
Mit dabei waren
  • Martin Busse, Andy Rath, Michael Plank & Michael Kamm und das SoKo München Team
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Kreative Natur-Künstler im besten Moosach – Runde Feier im Botanicum – 2016

Am Fr., 10. Juni 2016
Zu Jasmins runden 50. Geburtstag hat sie Annette und mich - sowie viele andere nette Gäste aus dem Kreise von Familien und Freunden - ins Botanikum in Moosach eingeladen. Das BOTANIKUM ist ein kreatives Konzept, das Natur, Mensch und Kunst verbindet. Bettina und Heinrich Bunzel gestalteten aus dem klassischen Gärtnereibetrieb im Nordwesten Münchens ein einzigartiges paradiesisches Kunst-Biotop und eine charmante, grüne Eventlocation mit mediterranem Flair. Heinrich Bunzel ist dabei ein deutscher Künstler und "Kunstgärtner" und eröffnete nach mehreren Studienjahren in Italien und Deutschland 1985 in einer ehemaligen Großgärtnerei in München-Moosach das Botanikum. Darin sind inmitten einer mediterranen Pflanzenwelt Künstlerateliers, Ausstellungsräume, Räume für Kunstaktionen und Events enthalten. Nicht nur durch seine Vorbildung schon immer der Natur verbunden, liegt ein Schwerpunkt der künstlerischen Aktionen im Bereich der Natur-Kunst. Da seine künstlerischen Ideen langsam den Rahmen des Botanikums sprengen, beginnt er sich mit großflächiger Land Art zu beschäftigen. Bunzel realisiert 1992 auf einem Feld bei München sein erstes Projekt dieser Art von Landschaftskunst unter dem Titel „Das Auge des Horus“. Es folgen weitere Land Art Arbeiten, wobei der Name „Artfield“ für seine Kunstfelder-Projekte geboren wird. 1993 hat er als einer der ersten in Europa die bahnbrechende Idee, Land Art und Werbung zu verbinden. Was auf den ersten Blick vielleicht merkwürdig klingt, hat sich in der Realität doch als eine bunte, aber natürlich in die Landschaft einfügende Verbindung von Natur, Kunst und Werbung entpuppt. Anstatt großflächiger und künstlicher Werbe-Flächen in der Natur, forcierte der die Idee die Natur selbst als Medium zu nutzen. Eine schöne Idee und das Botanicum eine tolle Location, um schöne Feste zu feiern. Uns hat es prima gefallen und so haben wir den Sommerabend sehr genossen.
Mit dabei waren
  • Jasmin und Michael Plank, Annette & Michael Kamm
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Limburger Ironie & Selbstkritik – Humorvolle Hochzeit in Maastricht – 1993

Von Fr., 16. April 1993 bis So., 18. April 1993
Hochzeit bei Holländern; Caros Freundin Felice Buytendinck heiratet in Maastricht. Maastricht ist eine bunte und weltoffene Stadt mit allen Zutaten einer mittelalterlichen Stadt am Fluss und einer modernen Universitätsstadt mit internationalem Flair. Auf Schritt und Tritt begegnen einem historische Bauwerke, die an die Zeiten einstiger Besatzer aus Rom, Spanien und Frankreich erinnern. Dorthin fahren wir und stauen uns auch erstmals durch die Stadt der EU Verträge - in der Paul später studieren sollte. Es war eine lustige Familie mit derben Scherze, tja, die Niederländer haben wirklich Humor! Tatsächlich ist die niederländische Werbung viel witziger und vor allem ironischer als die Deutsche. Niederländer bemühen sich im Vergleich zu Deutschen vor allem um mehr Selbstspott, Ironie und Selbstkritik, was auch für einen Ausländer in den Niederlanden so ungefähr die wichtigsten Bedingungen sind, um akzeptiert zu werden. Wer nicht „ein wenig selbstironisch tiefstapelt“, ist ganz schnell ein Angeber. Unsere Anreise erfolgte ab München mit der Lufthansa nach Düsseldorf und dann weiter mit einem BMW Leihwagen nach Maastricht. Patricia, Caros Schwester war auch mit von der Partie.

Peterle unterhalb des Feldbergs – Olaf oberhalb des Titisees – 2020

Am Di., 20. Oktober 2020
Von meinem bezaubernden Häuschen in Gutenburg im Schlüchttal mache ich mich Ende Oktober mit dem Auto auf den Weg zu einem Abendessen mit Olaf Drubba im Hochschwarzwald. Wir treffen uns zu einem köstlichen Abendessen und interessanten Austausch im Restaurant des Hotels Peterle in Feldberg. Zum Luftkurort Feldberg gehört mit dem 1493 Meter hohen Feldberg auch der höchste Gipfel des Schwarzwaldes. Rund um den Feldberg kann man idyllische Pfade und grandiose Panoramen geniessen, wobei sich besonders die Bergstation der Feldbergbahn auf 1.450 Metern als Startpunkt zu den schönsten Touren durch das Höhenwandergebiet empfiehlt. Mit der Feldbergbahn lassen sich die Höhenmeter entspannt überwinden. Oben angekommen wartet ein atemberaubender Ausblick in alle Richtungen. In dem dortigen Skigebiet bin ich sogar einmal Leonberger Jugend-Ski-Stadt-Meister geworden. Im Ort Feldberg treffen Sie sowohl auf jede Menge hübscher Ferienwohnungen wie auch auf den Rundumservice moderner Hotels. Bei einem Besuch im Feldbergturm, lässt sich im Schinkenmuseum mehr über die Schwarzwälder Spezialität lernen. Unterhalb des Berges liegt der Feldsee, welcher von steil aufragenden Hängen umkreist ist. Olaf Drubba und seine Brüder sind Unternehmer in der Hotelerie und im Einzelhandel am nicht weit entfernt liegenden Titisee und unter anderem auch Kunden von Annette. Olaf und ich haben einige Jahre lang sehr erfolgreich bei Etienne Aigner AG zusammengearbeitet und auch danach nie aus den Augen verloren.
Mit dabei waren
  • Olaf Drubba & Michael Kamm
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Dinner mit Sannwalds in den Fünf Höfen – Zeitgenössisches Gegenstück zu den Höfen der Residenz – 2002

Am Di., 5. März 2002
Anfang März treffen sich Annette und ich mit Nadine und Bernt Sannwald im damaligen Ca Brunello - dem heutigen Restaurant Les Dux - zu einem Abendessen. Bernt Sannwald hatte ich durch Michael Hoesch und Klaus Jaenecke kennen gelernt und er stammt aus Stuttgart. Seine Frau Nadine war damals gerade noch in den letzten Zügen ihre Ausbildung als Zahnärztin. Bernt sehe ich ab und zu noch ... Nadine habe ich ewig nicht mehr gesehen, daher konzentrieren wir uns auf die Location. Bei weitgehendem Erhalt der historischen Fassaden und Gebäudeteile bauten Herzog & de Meuron nämlich den riesigen, bislang geschlossenen Altstadtblock im Inneren radikal um, höhlten ihn aus und modellierten ihn neu, bis ein elegantes Ensemble aus Höfen und Passagen mit überraschenden Ein- und Durchblicken entstand. Jede Passage, jeder Hof hat seinen eigenen Charakter. 


Das Konzept für die Fünf Höfe kann einerseits als ein zeitgenössisches Gegenstück zu den historischen Höfen der Residenz verstanden werden, andererseits aber auch als eine europäische Antwort auf die amerikanischen Shopping-Malls.

 In den Fünf Höfen findet man neben zahlreichen guten Geschäften auch besonders stylishe Lokale, wie etwa das Armani Café, die Barista Bar oder das Commercial. Ideal um Architektur-Spotting, Shopping und schick Trinken & Essen zu kombinieren. Un dass mitten in der Münchner Innenstadt, wo einst Bayerische Hypotheken- und Wechselbank und Bayerische Vereinsbank residierten. Heute heisst es im City Quartier Fünf Höfe Bummeln und Shoppen, Genießen und Arbeiten. Im historischen Herz der Stadt zwischen Marienplatz, Promenadeplatz, Salvatorplatz und Theatinerstraße ist neues Leben zu Hause. Mittendrin: die Kunsthalle München mit wechselnden Themen-Ausstellungen – von Rembrandt–Tizian–Bellotto bis Giacometti, Lüpertz und Baselitz, mit Werkschauen von Jean Paul Gaultier und Peter Lindbergh oder wunderbaren Themen-Ausstellungen zu „Faust“ oder „Lust der Täuschung“, die seit der Eröffnung 1985 ein kunstsinniges Publikum begeistern.
Mit dabei waren
  • Nadine & Bernt Sannwald, Michael Kamm
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Als Sonntagsbier bitte ein Weiss Gold – Geburtstagswochenende in der Allgäuer Metropole in Kempten – 2005

Von Sa., 8. Januar 2005 bis So., 9. Januar 2005
Sehr gerne folgen Annette und ich gleich zu Anfang des Jahres der Einladung zum 50. Geburtstag unseres Freundes Michael Weiß. Gemeinsam mit seiner Frau Michaela und den Drillingen Cosima, Conrad und Constantin lebt er im idyllischen Heimenkirch, einem hübschen kleinen Ort mit stolzen Bauernhöfen, umgeben von Streuobstwiesen mitten im Allgäu. Dominiert wird der kleine Marktflecken von der Familienbrauerei MECKATZER LÖWENBRÄU, die Michael als geschäftsführender Gesellschafter nun schon in 4. Generation erfolgreich leitet. Seit 280 Jahren hat das Unternehmen das Braurecht inne. Mit seinen rund 110 Mitarbeitern will es als Marktführer in der Region Allgäu, Bodensee, Oberschwaben dem Bier wieder zu dem Ansehen verhelfen, das dieses früher als hochwertiges Genussgut hatte. Bereits 1905 meldete die Brauerei beim Patentamt die erste Allgäuer Biermarke an: Meckatzer Weiss-Gold, das Allgäuer Sonntagsbier. Und das fliesst auch reichlich an seinem 50. Geburtstagsfest. In gemütlicher Atmosphäre mit Allgäuer Schmankerln und dem Wiedersehen vieler langjähriger Freunde wird es ein überaus lustiger Abend im Gasthaus Engel in Kempten, welches das Flaggschiff der Meckatzer Brauerei in der Kreisstadt ist. Die einstige Römerstadt blickt auf eine lange Geschichte zurück, die sich vielerorts erleben lässt: im Archäologischen Park Cambodunum, im unterirdischen Schauraum Erasmuskapelle, in den Prunkräumen der Residenz oder im Kempten-Museum im Zumsteinhaus. Kempten ist zudem die größte Stadt des Allgäus und Kempten zählt neben Speyer, Worms, Trier, Köln und Augsburg zu den ältesten Städten Deutschlands. An diesem Abend sitzen wir mit Fritz Kozka zusammen, der damals noch mit der Kusine von Michael verheiratet ist und heute mit seiner zweiten Frau Gaby unsere Nachbarn am Gardasee sind.
Mit dabei waren
  • Michaela & Michael Weiß, Fritz Kozka, Annette & Michael Kamm
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Grape Me mit Pisco in Mitte – Kurt Salmon Stragie-Dinner im Katz Orange – 2017

Am Di., 14. November 2017
Zum 25. Mal fand am 15. und 16. November in Berlin der Deutsche Handelskongress statt. In diesem Umfeld treffe ich mich auf Einladung der Kurt Salmon Gruppe – eine der führenden Strategieberatungen für den Einzelhandel in China, Deutschland, Japan, Großbritannien und den USA – mit Dorothea Ern-Stockum, einer der Geschäftsführerinnen im angesagten Restaurant Katz Orange in Berlin Mitte. Das Katz Orange Restaurant befindet sich im Innenhof der ehemaligen Josty Brauerei, in einem herrlichen historischen Neo-Renaissance Gebäude aus rotem Sandstein. Dieses Szene-Restaurant Katz Orange ist besonders bei den Kreativen in Mitte beliebt ist, dort vereinen sich rustikale Holzmöbel mit alten Backsteinwänden in den Räumen einer ehemaligen Brauerei. Das Restaurant ist ziemlich groß, dennoch herrscht eine sehr angenehme und warme Atmosphäre. In die Deko mischen sich folkloristische Elemente aus Südamerika. Denn die Geschichte hinter dem Restaurant besagt, dass die Betreiber eine orangefarbene Katze auf einer Lateinamerikareise zu ihrer Lokalität inspiriert hat. Die Küche im Katz Orange verarbeitet Premium-Produkte aus der Region wie Tartar vom Brandenburger Hirsch oder Ziegenquark mit Quinoa-Falafel.
Nach einem guten Essen, kann man den Abend an der Bar des Katz Orange ausklingen lassen mit einem der wechselnden Haus-Cocktails wie dem „Grape Me“, welcher neben dem Traubenschnaps Pisco auch Basilikum und Minze enthält, oder einem der Brände aus kleinen, deutschen Destillerien.
Mit dabei waren
  • Dorothea Ern-Stockum, Michael Kamm
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Weihnachtliches Patenessen in Ebenhausen – Jährliches Come Together in der Zeller Straße – 2000

Am Di., 26. Dezember 2000
Annette und ich feiern den Abend des zweiten Weihnachts-Feiertages im Rahmen eines großen Patenessens als Gäste von Simone und Michael Hoesch immer wieder gerne in ihrem schönen Haus in Ebenhausen im Isartal. Die beiden organisieren an diesem Tag jeweils jährlich ein wunderbares Come Together mit den in und um München herum verfügbaren Paten ihrer fünf Kinder. Dabei kommen bei einer Fullhouse Situation mehr immer mehr als 20 Personen zusammen. Bei jeweils einem männlichen und einem weiblichen Paten sowie den jeweiligen Partnern ist das - zusammen mit mindestens 7 Mitgliedern der Familie Hoesch - eine ansehnliche Truppe, die gerade so an dem langen Tisch im großen Esszimmer der Familie Platz findet. Der Abend wird seit vielen Jahren – weil es so nett ist - auch immer ziemlich gleich zelebriert. Nach dem Eintreffen der Gäste treffen wir uns alle im Wohnzimmer vor dem Christbaum und dem Kamin, wo Heppel eine Flasche Sekt aufmacht und wir dann gemeinsam auf einen schönen Abend anstoßen. Für die mitanwesenden Patenkinder ist dies auch immer eine schöne Gelegenheit zu berichten, was sie im abgelaufenen Jahr alles erlebt und erreicht haben. Auch wir freuen uns die weiteren Patenpaare zu sehen, und uns mit Ihnen auszutauschen. Es sind weitere gute Freunde wie Uwe & Ulrike Hasbargen, Kristin & Michael Veeser, Steffi & Armin Kauf, Vreni & Georg Knott, Angie Kublinski, Günther Banholzer und auch Uta & Wilhelm Schröder mit dabei. Selbstverständlich sind auch Camilla, Adrian, Isabella, Alexa und mein Patenkind Tati mit von der Partie. Im Anschluss freuen wir uns auf ein schönes gemeinsames Abendessen, das von Simone vorbereitet wurde und auch immer wieder von einem Nachttisch von Annette ergänzt wird. Ich habe Michael Hoesch bereits im Sommer des Jahres 1980 durch seine Verwandschaft – die Familie Hoesch aus Lindau bzw. Schafwaschen am Chiemsee – kennen gelernt. Simone habe ich 6 Jahre später erstmals in München getroffen, da Michael bei unserem ersten Treffen noch nicht verheiratet war. Ab dem Jahr 1985 habe ich Heppel regelmäßig gesehen. Dies besonders dadurch, daß er mit Simone in München, im Chiemgau und später im Isartal lebte.
Mit dabei waren
  • Simone & Michael Hoesch, Uwe & Ulrike Hasbargen, Kristin & Michael Veeser, Steffi & Armin Kauf, Vreni & Georg Knott, Angie Kublinski, Uta & Wilhelm Schröder sowie Annette & Michael Kamm
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Lock Down Geburtstag in Gardone-Riviera – Friseurtermine & Badespaß in Salò – 2020

Am Mi., 3. Juni 2020
Meinen 61. Geburtstag begehe ich mit Annette durch den Lock-Down bedingt in zweiter Trausamkeit sehr privat zu Hause in Gardone. Wir waren schon etwas früher als eigentlich erlaubt von Deutschland nach Italien gereist und stellen auch hier fest, daß das öffentliche Leben so gut wie nicht existiert. Geschlossene Restaurants und Bars prägen das Bild. Anders als in Deutschland haben jedoch zumindest die Friseurgeschäfte geöffnet. Neben uns ist auch Sanne da ud so treffen wir uns bei schönstem Wetter an ihrem gerade erstmals eingelassenen neuen Pool in der Via Panoramca. Erst 10 Tage später werden die diversen Einschränkungen aufgehoben und die deutschen Gäste - wie auch Gehrckens und Lupfers - kommen am See an. Die Corona-Beschränkungen haben Friseure in Deutschland besonders hart getroffen. Der Umsatz bricht ein. Nach gut zehn umsatzlosen Wochen keimt nun langsam wieder Hoffnung. Die Coronakrise hinterlässt tiefe Spuren im Friseurhandwerk. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes vom Freitag sank der Umsatz in den ersten drei Quartalen 2020 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 11,8 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten verringerte sich um 4,3 Prozent. Hoffnungen macht den Friseuren, dass sie nach gut zehn umsatzlosen Wochen aufgrund des zweiten Lockdowns ihre Salons unter Einhaltung strenger Hygieneregeln wieder öffnen dürfen. Seit dem Bund-Länder-Beschluss können sich die Betriebe nach Angaben des Zentralverbands des Deutschen Friseurhandwerks kaum retten vor Kundenanfragen. Verbandspräsident Harald Esser hatte angesichts der Berliner Entscheidung von „Licht am Ende des Tunnels“ gesprochen. Gut sei auch, dass Friseure seit kurzem einen Antrag stellen können für staatliche Unterstützung – die sogenannte Überbrückungshilfe III. Zumindest die Teilzahlung werde wohl relativ bald kommen, sagte Esser. „Unsere Branche braucht das Geld dringend.“ Im Frühsommer 2020 hatten sie dichtmachen müssen. Zwischendrin durften die Betriebe nur unter Einhaltung strenger Hygieneauflagen öffnen. Den dafür zusätzlichen Aufwand bekamen auch die Kunden bei der Rechnung zu spüren. Sie mussten im Anschluss an den ersten Lockdown im Mai 2020 für Haarschnitte und Co. nach Angaben der Statistiker 5,4 Prozent mehr bezahlen als im Vorjahresmonat. Im September 2020 lagen die Preise sogar um 6,3 Prozent über denen des Vorjahresmonats, trotz des zum 1. Juli 2020 für ein halbes Jahr gesenkten Mehrwertsteuersatzes.
Mit dabei waren
  • Annette & Michael Kamm, Giorgio, Susanne Hoischen
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Partylaune in der Nymphenburger Zucalli Strasse – Geburtstag von Christian Neu – 2019

Am Sa., 9. Februar 2019
Anfang Februar sind Annette und ich zu Christians Geburtstagsparty eingeladen. Er feiert ihn privat zu Hause in München, wo wir uns eigentlich selten sehen, da unser Kontakt im Normalfall über unsere gemeinsame zweite Heimat in Gardone am Gardasee läuft, wo wir nur wenige Minuten auseinander wohnen. Die Strasse, in der Heike und Christian Neu in München-Nymphenburg leben und heute auch Geburtstag feiern ist nach Enrico Zuccalli benannt. Dieser wurde im Jahr 1642 in Roveredo im Schweizer Kanton Graubünden geboren und ist am 8. März 1724 in München verstorben. Zuccalli war ein Schweizer Architekt und als Baumeister auch in Bayern recht benannt. Zuccallis Bauten sind vom italienischen Hochbarock geprägt. In diesem Stil entstanden 1696 die ersten Pläne einer Sommerresidenz des bayerischen Kurfürsten in Schleißheim. Schon ab 1695 war Zuccalli immer wieder in München und begann 1701 mit dem Bau des Neuen Schlosses in Schleißheim. 1702 wurde sein Widersacher Viscardi wieder Hofbaumeister in München und Zuccalli musste ihm den Bau von Schloss Nymphenburg überlassen. Zuccalli wurde dann 1706 aufgrund der österreichischen Administration Bayerns aller seiner Ämter enthoben und lebte bis 1714 im Kloster Ettal. Zuccalli ummantelte hier die gotische Klosterkirche, der er mit einer Doppelturmfassade eine barocke Prospektwirkung über dem ebenfalls neugestalteten grossen Hof gab. Das eigentliche Kloster legte er nun als Zweihofanlage in den bisher unbebauten Ostteil der Anlage. Das Zeltdach und das gotische Gewölbe plante er mit einer stützenlosen Kuppel zu ersetzen. Mangelnde Geldmittel verzögerten jedoch die einzelnen Bauetappen. Nach 1714 setzte Zuccalli nach der Rückkehr des Kurfürsten aus dem Exil noch den Bau des Treppenhauses im Neuen Schloss Schleißheim nach seinen Plänen durch. Zum neuen, französisch geschulten Hofbaumeister Joseph Effner, der das Neue Schloss vollendete, fand Zuccalli keinen Zugang und somit war sein Schaffensdrang in Bayern dann leider auch wieder beendet. Christian Neu war und ist dahingegen als Saarländer immer noch in Bayern aktiv und war dabei während seiner beruflichen Karriere viele Jahre lang der Geschäftsführer des Nahrungsmittelkonzerns Danone. Dies sowohl für den deutschen wie auch den nordeuropäischen Markt, jedoch auch mit Verantwortungen in Japan und Brüssel. In zweiter Ehe ist er mit Heike verheiratet, mit der er die beiden Kinder Leon und Sophie hat.
Mit dabei waren
  • Heike & Christian Neu, Annette & Michael Kamm
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Hausparty in Altschwabing – Geburtstag in der Mandlstraße – 1987

Am Fr., 9. Januar 1987
Das neue Jahr startet mit einer netten Geburtstagsparty von Nici in unserer Wohnung in der Alt-Schwabinger Mandlstrasse. Gut zwanzig Personen hat unser Wohn- und Eßzimmer als sitzende Gäste vertragen. Zumal wir damals auch schon gerne etwas enger zusammen rutschten und sehr flexible Tische hatten. Der Service wurde wie immer gerecht aufgeteilt; Nici managed die Küche und ich die Getränke. Alles klappt wie am Schnürchen, alle sind gesprächig und in bester Partylaune. Bei der Bilanz nach gut 35 Jahren stelle ich fest: Nur den Kontakt zu Daniel und Barbara Fikuart haben wir nach deren späteren Trennung - und dem Wegzug aus München - endgültig verloren, alle anderen damaligen Gäste gehören noch immer zu unserem erweiterten Freundeskreis, obwohl niemand von Ihnen mehr in München lebt und wir uns somit nicht ständig sehen. Dies war auch München als interessanter Studentenstadt geschuldet, in der man als junger Mensch gern einige Zeit lebte, bevor es dann wieder in die ursprüngliche Heimat, bzw. berufs- oder Partner bedingt an ganz neue Ziele ging .... ich als ehemaliger Stuttgarter blieb.
Mit dabei waren
  • Conny & Fri Bianchi, Catarina Pollak, Sabrina Hofmann, Peter Schmitz, Tina Hartmann, Nicola & Michael Kamm, Barbara & Daniel Fikuart, Siegfried Nuemann, Iris & Alexander Freys, Manuel von Moeller und Nina Nolte
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Sommerfest in Stromeyersdorf am See-Rhein – Friends in Konstanz – 1989

Am Sa., 22. Juli 1989
Ende Juli machte ich mich von Seeshaupt am Starnberger See auf den Weg nach Konstanz an den Bodensee. Dort war ich zum Sommerfest von Michael Veeser und Martin Kühner eingeladen. Direkt am See-Rhein befindet sich das Gelände Stromeyersdorf, das nach der gleichnamigen Textilunternehmerfamilie benannt ist, die mit Michael und Martin befreundet ist. Hier fand die Party der beiden auch statt, wofür zuvor in "Do it yourself Manier" eine kleines Zeltdorf zur Überdachung des Events gebaut worden ist. Passend zur Lokalität, denn das Unternehmen Stromeyer war ein bedeutender Zelthersteller, das jedoch leider in den Siebziger Jahren in die Insolvenz ging. Nach dem Konkurs stand das Fabrikgelände in Konstanz zunächst leer. Zwischenzeitlich gehörte das Gelände dem Bundesvermögensamt. Im Jahr 2000 kaufte die Genossenschaft Neuwerk das hundert Jahre alte Gebäudes der ehemaligen Stromeyer Zeltfabrik. Es wurde bis 2005 grundlegend saniert und erweitert. Heute vereinen sich auf rund 9000 m² Fläche Gewerbe, Handwerk, Hobby, Kunst und Kultur unter einem Dach. Viele Jahre zuvor hatten wir auf dem Gelände bei bestem Hochsommerwetter einen tollen Event, an den ich mich sehr gerne zurück erinnere.
Mit dabei waren
  • Martin Kühner, Michael Veeser, Kristin Geissert, Michael Hoesch, Uwe und Ulrike Hasbargen, Vera und Schäfer, Michael Kamm
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Ein Bayer im Himmel – durch hessische Hochzeit beflügelt – 1999

Von Fr., 3. September 1999 bis So., 5. September 1999
Die Hochzeit von Jasmin & Michi Plank in Frankfurt war ziemlich legendär. Das reizende Standesamt lag im schönen Taunus und nach diesem offiziellen Termin ging es im kleinen Kreis zum Mittagessen beim einem Super Italiener in die Stadt. Das große Fest samt Dinner fand dann im Union Club statt. Es gibt kaum einen Ort, der typischer für Frankfurt sein könnte als der Union International Club in der Villa Merton zwischen Bockenheim und dem Westend. Frankfurterisch im besten Sinne: weltoffen, traditionsbewußt und modern, „social“ und sozial. Also ein perfekt passender Ort für das multikulturelle Hochzeitpaar. Ich durfte schon morgens der Trauzeuge sein und habe zudem am Abend bei der glamourösen Party auch noch eine Roller Skate Performance im Stil von Starlight Express aufs Parkett gelegt. Zwei Jahre nach ihrem Kennenlernen in den Kornaten - da war ich live udn vermittelnd mit dabei - haben sich Jasmin und Michi (in zweiter Runde) getraut und sich dazu auch noch mutig in Lederhosentracht (der bayerische Michi) und Jasmin ihrer Abstimmung vom indischen Subkontinent entsprechend im Sari der Hochzeitsgesellschaft präsentiert. Es war ein wundervolles Fest und die Hochzeit nur der Start in eine großartige Ehe.
Mit dabei waren
  • Jasmin & Michael Plank, Elke & Kurt Rossknecht, Nina & Herbert Vogl, Annette & Michael Kamm
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Warm Up für den Ryder Cup in Barcelona – Dinner in der Bodega Dali in München – 2017

Am Mo., 6. März 2017
Einen Monat bevor wir zu unserem Ryder Cup Turnier nach Barcelona aufbrechen, treffen sich die Dali Toreros zu einem Dinner Warm Up sowie der Übergabe unserer Team Outfits in München. Unserem späteren Ziel im April geschuldet ist der Treffpunkt die Bodega Dali in der Tengstrasse 6 in Schwabing. Der im katalonischen Figueras geborene Salvador Dalí zählt zu den berühmtesten Künstlern des 20. Jahrhunderts. Er ist Mitnamensgeber für unseren heutigen Abend, das Treffen der Dali Toreros vor dem Ryder Cup in Barcelona. Torero (von spanisch toro ‚Stier‘) ist die Bezeichnung für eine am Stierkampf, der Corrida, aktiv beteiligte Person. Bei Kerzenlicht einen ausgezeichneten Rioja genießen - das kann man in der Bodega Dalí ganz wunderbar. Von der Straße aus bemerkt man die Bodega Dalí nur mit Mühe. Will man in das spanische Restaurant in der Münchner Maxvorstadt, muss man erst einmal einige Stufen hinabsteigen, um in den urigen Weinkeller zu gelangen. Auf Anhieb fühlen wir uns hier wohl. Das alte Gewölbe und das dunkle Holz der Möbel strahlen eine angenehme Wärme aus, zahlreiche Nischen sorgen für ungestörte Gemütlichkeit. Wir sitzen bei Kerzenlicht in geselliger Runde, während die Kellner zwischen den Tischen hin- und herflitzen. Voller Vorfreude bestellen wir spanische Spezialitäten von der gut sortierten Karte. Der Wein stammt aus Penedés, einer Gegend, die bekannt ist für hervorragende Weißweine. Es war ein herrlicher Abend mit unserer von Haus aus netten Runde an Golffreunden und gab den richtigen Drive für die einen Monat später statt findende Reise nach Katalonien.
Mit dabei waren
  • Pascal Gryczka, Jürgen Groth, Mathias Gehrckens, Simpert Hafenmeier, Werner Conrad, Thomas Hellmann, Karl Pohler, Thomas Heydolph, Jürgen Schunda, Markus Schulze, Michael Kamm, Andi Schwabe, Günther Warchola, Wolfgang Klinder und Martin Held
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Collage aus einem analogen Oktober – Dinner mit Kunst & Genuss in der Friedastrasse – 2000

Am Do., 5. Oktober 2000
Im goldenen Oktober sind Annette und ich zu einem sehr netten herbstlichen Abendessen bei Birgit und Volker Hannwacker in München-Solln eingeladen. Wir hatten die beiden ein Jahr zuvor über Elke und Kurt Rossknecht aus Lindau Bodensee kennengelernt und ich mit ihnen und all unseren Kids einen gemeinsamen Urlaub in den Herbstferien auf Kreta verbracht. Am heutigen Abend sind noch zwei ihrer Freunde dabei. Mechtild König-Kugler und ihr Lebensgefährte Thomas. Die Unterhaltung ist angeregt, tendiert sehr in Richtung Kunst. Volker und Mechtild kennen sich aus einem Kunstgeschichtsstudium hier in München. Leider gibt es von diesem Abend keine reale Aufnahme, die Mode, jedes Event im Bild festzuhalten steckte damals noch in den Kinderschuhen. Im Heimanwenderbereich haben sich Digitalkameras erst schleppend durchgesetzt und erzielen aufgrund rapide fallender Preise erst seit dem Jahr 2003 höhere Verkaufszahlen als analoge Fotogeräte. Die kreative Birgit hat allerdings eine Collage gebastelt, die fast alle damals Anwesenden mehr oder weniger zum damaligen Zeitpunkt zeigt. Der Erinnerung Leben einzuhauchen ist ja schließlich auch eine Kunst ....
Mit dabei waren
  • Annette und Michael Kamm, Birgit und Volker Hannwacker, Mechtild König-Kugler und Thomas
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Violetta Valéry im lebhaften Paris – Traviata im vorweihnachtlichen München – 1999

Am So., 12. Dezember 1999
Wie meistens ist der Inhalt hochdramatisch. Die Edelprostituierte Violetta Valéry, die vom reichen Baron Douphol finanziert wird, gefällt sich in der Rolle der vom Weg der Tugend Abgekommenen - Traviata - und stürzt sich in ein Leben voll Luxus und Ausgelassenheit, um ihre lebensbedrohliche Krankheit zu vergessen. Die Handlung der Oper La Traviata dreht sich dabei um eine attraktive und beliebte Frau im lebhaften Paris der 1830iger Jahre. Die Oper beginnt mit einem aufwändigen Fest von Violetta. Der neue Gast Alfred Germont wird von der Gastgeberin aufgefordert, einen Trinkspruch zu geben. Violetta Valery leidet an Tuberkulose und daran stirbt sie auch am Ende der Oper. Eine der schwersten Infektionswellen der Neuzeit ereignete sich zu Lebzeiten Verdis in Mitteleuropa. Diese herrliche Oper ist eines von Verdis Meisterwerken und Annette und ich geniessen sie bei einem Besuch im Nationaltheater im Rahmen unseres Opern-Abonnements

Nacht der Tracht im Löwenbräu-Keller – 2005

Am Fr., 22. April 2005
Ende April 2005 wurde in München zum vierten Mal das besonders nette „Nacht der Tracht“ Fest von Christian Schottenhamel und Philip Greffenius von Edition Sportiva,  veranstaltet. Die „Nacht der Tracht“ fand, wie auch in den Jahren davor, im Löwenbräukeller am Stiglmaierplatz statt. Zu dieser Veranstaltung kommen alljährlich viele Gäste aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Sport und Kultur. „Die Karten sind wie immer heiß begehrt und bereits Wochen vor dem Event ausverkauft" so Philip Greffenius, Geschäftsführer der Agentur Edition Sportiva im Vorfeld der Veranstaltung. Auch wir haben uns dazu entschieden hier aufzulaufen und damit zur Hälfte des Jahres nach der Wiesn und knapp fünf Monate vor dem nächsten Wiesn Beginn die Tracht aus dem Keller zu holen und uns ins Getümmel zu stürzen.
Mit dabei waren
  • Fritz Obermair, Alexa Osmers, Andrea und Albert Haushofer, Annette und Michael Kamm
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Dark Dinner in der Osteria Italiana – im Dunkeln ist gut munkeln – 2019

Am Mo., 4. Februar 2019
Einer besonders lieben Einladung von Stephan Rupprecht in den Kellerraum der Osteria in der Schellingstrasse folgend, konnte ich wieder einmal bei köstlichem Essen interessante Unterhaltungen zwischen den lagernden Weinraritäten führen. Und den einen oder anderen herrlichen Tropfen auch genießen. In vino veritas...

Terrassenparty am Karolinenplatz – Dinner Einladung bei Rheinheimers – 2017

Am Sa., 13. Mai 2017
An einem herrlichen Frühsommer Abend waren Annette und ich zu Gast bei Johanna und Karl Rheinheimer in ihrer schönen Wohnung am Karolinenplatz in der Maxvorstadt. Mit dem Chefkoch Karl hatten wir eine großen Kompositeur ausgefallener Gerichte am Herd und in der Küche und haben uns als Gäste auf der wundervoll eingedeckten Terrasse mit köstlichen Drinks die Zeit vertrieben.
Mit dabei waren
  • Johanna und Karl Rheinheimer, Annette und Michael Kamm
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Party-Time im Rosenheimer Becken – Geburtstagseinladung am Inn-Gletscher bei Stephanskirchen – 2018

Am Do., 7. Juni 2018
Zwischen den Terminen meiner Geburtstagsfeier im Casa Mia und San Michele und unserem anschließenden Pfingsturlaub am Gardasee geht es für Annette und mich noch einmal schnell nach Bayern, um den 29. Geburtstag von Katharina in ihrer damaligen Wohnung in Stephanskirchen und der unmittelbaren Nähe zum Simssee zu feiern. Stephanskirchen - wo auch mein Bruder Thomas seit vielen Jahren mit seiner Familie lebt - ist eine der größten Gemeinden im oberbayerischen Landkreis Rosenheim. Rathaus und Sitz der Verwaltung befinden sich im Gemeindeteil Schloßberg, wobei Stephanskirchen mit Bad Endorf, Riedering, Prutting und Söchtenau eine der fünf Simssee-Gemeinden ist. Die Gemeinde befindet sich auf einer glazial überformten Hochebene und wird im Westen durch den Inn und im Osten durch den Simssee begrenzt. Das Tal der Sims ist die natürliche südliche Grenze, im Norden liegen Waldgebiete mit mehreren kleinen Seen. Stephanskirchen liegt innerhalb des Rosenheimer Beckens im Gebiet des früheren Inn-Gletschers. Im Gemeindegebiet befinden sich daher zahlreiche Findlinge. Die Nachbargemeinden von Stephanskirchen sind Schechen, Vogtareuth, Prutting, Bad Endorf, Rohrdorf, Riedering und Rosenheim, wobei es ingesamt 48 Gemeindeteile gibt. Die ältesten Spuren datieren auf das dritte und vierte Jahrtausend v. Chr. und sind im Doblergraben sowie am Ziegelberg zu finden. Eine Römerstraße überquerte bei Leonhardspfunzen den Inn und verlief in Richtung Westen bis nach Augsburg. Von der ersten christlichen Kirche wird im Jahr 790 in der Gegend um Sims berichtet. 1130 wurde das Dorf Stephanskirchen erstmals urkundlich erwähnt. Auf dem Schlossberg befand sich die Burg Rosenheim, auch Schloss Rosenheim genannt. Erstmals im Jahre 1232 erwähnt, diente es später als Verwaltungs- und Gerichtssitz der Wittelsbacher und verfiel Anfang des 19. Jahrhunderts. Die Pestepidemien des Mittelalters forderten auch in Stephanskirchen ihren Tribut. Im Wald zwischen Kieling und Baierbach sind viele begraben. Während des Dreißigjährigen Krieges im Jahr 1632 herrschte in den Ortschaften der Umgebung die Pest. Viele Menschen starben an dieser Krankheit und wurden hier an diesem stillen Ort in Massengräbern bestattet. Der Überlieferung nach sind ganze Ortschaften ausgestorben. Von November 1944 bis April 1945 befand sich im Gemeindeteil Haidholzen das Außenlager Stephanskirchen des Konzentrationslagers Dachau, in dem etwa 250 KZ-Häftlinge Zwangsarbeit verrichten mussten. Die Häftlinge arbeiteten für regionale Auftraggeber und für die Chiemgauer Vertriebsgesellschaft O.H.G, ein Zweigwerk der Firma BMW, das in Stephanskirchen Flugzeugmotoren fertigte, seinen Betrieb aber nie voll aufnahm. Aus mehreren unabhängigen Quellen geht hervor, dass es im Außenlager Stephanskirchen auch zu Morden an Inhaftierten kam. Auf Befehl Heinrich Himmlers wurde im März und April 1945 eine Evakuierung in rückwärtige Konzentrationslager durchgeführt, in deren Verlauf viele Häftlinge aus Erschöpfung starben oder von der SS erschossen wurden. Nach dem Zweiten Weltkrieg kamen etwa 1500 Flüchtlinge und Heimatvertriebene nach Stephanskirchen und gründeten in der Nähe der Kaserne die Flüchtlings-Siedlung Haidholzen. Straßennamen wie „Schlesierstraße“ oder „Sudetenland-Straße“ weisen bis heute auf die Herkunft dieser Vertriebenen hin.
Mit dabei waren
  • Katharina & Max Schunda, Nani & Jürgen Schunda, Annette & Michael Kamm
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Erin Brockovich & Russell Crowe mit dabei – Gladiator Birthday in Krailling – 2001

Am So., 25. März 2001
Eine Einladung von Herbert und Nina Vogl bringt Ette und mich nach Krailling. Wir feiern den Geburtstag von Herbert mit seiner Familie und alten Freunde im neu bezogenen Elternhaus. Michi und Jasmin sind ebenfalls vor Ort. Was am selben Tag noch geschah: Am 25. März wurde Norwegen Mitglied des Schengener Abkommens. Die fünf nordeuropäischen Länder Dänemark, Finnland, Island, Norwegen und Schweden traten dem sog. Schengen-Abkommen von 1985 bei und schafften die Grenzkontrollen für Bürger aus EU-Ländern ab. In Los Angeles wurde bei der 73. Oscar-Verleihung der Film „Gladiator“ mit fünf Oscars zum erfolgreichsten Film gekürt. Das Kampfkunst-Melodram „Tiger & Dragons“ und der Drogen-Thriller „Traffic“ erhielten jeweils vier Auszeichnungen. Beste Darstellerin wurde Julia Roberts für „Erin Brockovich“ und bester Darsteller wurde Russell Crowe für „Gladiator“. Für uns alle stand allerdings am heutigen Tag Herbert im Zentrum der Aufmerksamkeit!
Mit dabei waren
  • Familie Vogl, Jasmin & Michael Plank, Ingrid & Olaf Blank, Anne & Hans Weller sowie Annette und Michael Kamm sowie einige andere
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Beim Ring der Nibelungen – Walküren in der Maximiliansstraße – 1999

Am So., 11. April 1999
Die Walküre stellt die Anbetung des romantischen Musikdramas schlechthin dar und Richard Wagner schenkt ihr die liebkosenden Worte. Kaum ist der Vorhang geöffnet übernimmt das Orchester die Führung. Gewitter, Inzest, göttlicher Zorn, nicht unterdrückbare Leidenschaft. Alles scheint schon in lebendigen Maßen zu gären, das folternde Schicksal der Helden wird angekündigt. Dank seines ständig beweglichen Kompositionsstiles, wo jedes Instrument jederzeit Teile der Tragödie übernehmen kann, gelingt es Wagner gleichsam durch seien Leitmotive zu sprechen, Worte oder Handlungen zu formen. Sie bewegen sich zwischen den Sängern, in deren Stimmen, werden umgebildet und entwickeln so das Drama. Die Walküre ist der zweiter Teil des Ring des Nibelungen ( Rheingold als Vorspiel, Siegfried und Götterdämmerung als weitere Tage) und die populärste und widersprüchlichste der Tetralogie. Hier in der Bayrischen Staatsoper spüren Annette und ich bei unserem Besuch Mitte April was das ist: Oper. Nämlich etwas, was sich zwischen Körpern im Raum ereignet. Erhebend und gewaltig.
Mit dabei waren
  • Annette und Michael Kamm
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Aller Spaß auf Erden – Verdi´s Falstaff – Oper mal in komisch – 2001

Am Di., 10. Juli 2001
Wie so oft besuchen Annette und ich mitten im heißen Monat Juli wieder eine Aufführung im Münchner Nationaltheater. Verdis letzte Oper Falstaff - Eine grandiose Komödie: Der dicke Lebemann Sir John schreibt denselben Liebesbrief an zwei verschiedene Frauen. Logisch: das führt zu Turbulenzen auf der Bühne. Das heitere Alterswerk Verdis gipfelt in der weisen Erkenntnis: "Alles ist Spaß auf Erden". Ambrogio Maestri als Falstaff! Verdis letzte Oper war sein erst zweiter Ausflug ins komische Genre: Fast fünfzig Jahre nach dem Misserfolg des Frühwerkes Un giorno di regno wagte er sich an den Shakespearschen Stoff, den sein Librettist Arrigo Boito kongenial aufbereitete. Falstaff solle Geist haben, schrieb Verdi an Boito, und der ergänzte zu diesem Zweck die Vorlage, Shakespeares The merry wifes of Windsor, durch Passagen aus Henry IV (in dem Shakespeare Sir John Falstaff erstmals auftreten ließ), sparte nicht an literarischen Verweisen und dichterischen Kunstgriffen und erfand einige der wunderbarsten Schimpftiraden der Literaturgeschichte. Verdi folgte dem Libretto mit einer detailreich durchkomponierten Tour de Force voll Witz und Tiefe, in der die treibende Groteske ebenso unvergleichlich in Musik gesetzt ist wie die lyrischen Momente. Feinsinnige Regie! Verdi-Herz was willst du mehr?

Zisterzienser und Kaltwasser-Heilanstalt in Bad Herrenalb – Hochzeit von Kristin & Michael Veeser in Mönchs Posthotel – 1993

Von Fr., 27. August 1993 bis So., 29. August 1993
Ende August bin ich zur Hochzeit von Kristin Geisert und Michael Veeser nach Herrenalb im Schwarzwald eingeladen. Nachdem Kristins Familie in Pforzheim lebt wuchs sie selber in dieser Gegend auf. Michael stammt aus Konstanz, wo die Familie von Kristin und Michael mit ihren Kindern auch seit vielen Jahren lebt. Die kirchliche Trauung und das abendliche Hochzeitsfest findet in Mönchs Posthotel in Herrenalb statt, am Freitag Abend war ein Polterabend in einem herrlichen Schwarzwälder Bauernhaus in der Region, zu der wir mit einem Bus chauffiert wurden ... so ich mich recht erinnere. Durch meine damalige Trennung von Carolina war ich auf dieser Hochzeit als Single unterwegs. Die Eventlocation der Hochzeit - Mönchs Posthotel in Bad Herrenalb - ist ein denkmalgeschütztes Hotel am Rathausplatz, das an eine Klosterschänke angeschlossen ist. Es ist eines der ältesten Gasthäuser Süddeutschlands, dessen Geschichte sich bis ins Jahr 1148 zurückverfolgen lässt. Das Hotel ist seit einigen Jahren geschlossen und machte durch den mysteriösen Tod seines letzten Besitzers und die darauf folgenden Besitzstreitigkeiten Schlagzeilen. Seit 2009 ist das Posthotel zudem ein bauwirtschaftlicher Brennpunkt in der Region, der durch internationalen Verkauf und ständige Planungsänderung auffällt. Das damalige Gasthaus wurde 1863 von Karl Andreas Mönch erworben und 1890 um 60 Gästezimmern erweitert. Seither hatten fünf Generationen der Familie Mönch das Hotel zu einem der bekanntesten deutschen Gourmets Hotels ausgebaut. 1968 war Werner Mönch in der dritten Generation Hotelier. Er gründete den Golfclub Bad Herrenalb-Bernbach, um den Tourismus anzutreiben und war ein guter Bekannter meiner früheren Hoteliers-Schwiegereltern Robert und Marion Schielin. Das schöne Fest der Veesers wurde dadurch nicht beeinflusst und ich kann mich an ein wunderbares Wochenende erinnern
Mit dabei waren
  • Kristin & Michael Veeser, Michael Kamm
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Echte Stars & leuchtende Sterne – Großes Kino beim Filmball – 2004

Am Sa., 17. Januar 2004
Jedes Jahr lädt die Spitzenorganisation der Filmwirtschaft e.V. (SPIO) im Januar zum Deutschen Filmball in München. Die festliche Gala ist für die Branche der erste glamouröse Termin im Kalender. Im Bayerischen Hof feiern über 1000 Persönlichkeiten aus Film, Medien, Politik und Gesellschaft bis in die frühen Morgenstunden. Der Deutsche Filmball rollt den Roten Teppich aus für Etablierte und New Stars, für Stars und Macher. Ihre Ankunft sorgt für ein Medienereignis: strahlende Schönheiten im Blitzlichtgewitter und launige Interviews am Rande – die Vorfreude ist überall zu spüren. Der festlich geschmückte Saal des Bayrischen Hofes dient als idealer Ort für eine rauschende Ballnacht. Die schwarzen Smokings der Herren dienen als stilvoller Kontrast zu den atemberaubenden und in Farben erstrahlenden Abendkleidern der Damen. An den Tischen herrscht Hochstimmung: Man trifft sich wieder oder lernt sich kennen, man plaudert oder schmiedet Pläne – kaum eine Branche kann Fleiß und Freude besser miteinander verbinden als der Film! Annette und ich geniessen gemeinsam mit Pamela und Werner Negges auch in diesem Jahr diesen Event mit einem chicen Abendessen, dem grandiosen Ball und anschließenden Weisswürsten im Palais Keller. Dies alles begleitet von vielen deutsche Stars auf Tuchfühlung und wir zudem als beliebte und hofierte Teilnehmer beim Veranstalter, denn Aigner Cosmetis & Perfumes war wie immer Sponsor des unterhaltsamen und amüsanten Abends mit jeder Menge Rahmenprogramm. Werner Negges war mit mir Geschäftsführer des Unternehmensbereichs Cosmetic bei Etienne Aigner

Salon M im Alten Fruchthof – Krise & Kommunikation – mehr Chance als Risiko – 2023

Am Mi., 28. Juni 2023
Kommunikation als Management-Instrument in Zeiten disruptiver Veränderung war Top-Thema des „Salon M“. Der Salon ist Netzwerkformat und Dialogplattform für Opinion Leader der Kommunikationsbranche und fand erstmals in München im Alten Fruchthof statt. Gastgeber des Salons ist PANTARHEI Corporate Advisors. PANTARHEI ist eine Unternehmensberatung für Kommunikation, geführt von Markus Schindler, Markus Kirchschlager und Hans-Peter Kleebinder. Über 50 Gäste folgten der Einladung zur Diskussion. Alexander Bilgeri (Vice President Communications, BMW Group) und Kilian Wichmann (Head of Marketing & Communications, Swiss Life International) diskutierten mit dem Publikum die aktuellen Herausforderungen und Trends der Kommunikationsbranche. Alexander Bilgeri: „Wir befinden uns mitten in der Renaissance der Öffentlichkeitsarbeit. In der redaktionellen Gesellschaft wird jeder zum Sender und zum Empfänger. Heute habe ich als Unternehmen die Chance, direkt an für mich relevante Zielgruppen heranzutreten, ohne in die alleinige Abhängigkeit von Intermediären wie Journalisten zu geraten. Das bedeutet aber auch, dass Führung, Kommunikationsaufgabe und Kommunikation Führungsaufgabe ist. So wie in der Vergangenheit betriebswirtschaftliche Disziplinen für jede Führungskraft Pflicht war, sind es heute kommunikative Herausforderungen. Die Letzten, die das Licht ausmachen, sind die Kommunikatoren.“ „Marketing und Kommunikations-Bereiche von Unternehmen stehen vor einer Zeitenwende: nur mit der Nutzung agiler Frameworks, dem Ausbau der Fähigkeiten zur Datenanalyse sowie Interpretation und einer vollständig integrierten Marketing-Kommunikation lassen sich die Ziele der Zukunft erreichen. Unter dem Motto ‚Take back control‘ haben wir uns heute über Erfahrungen, Lösungen und Ansätze ausgetauscht, wie nationale und multinationale Unternehmen ihr Marketing und ihre Kommunikation fit für die Zukunft machen können”, so Kilian Wichmann. Markus Schindler, Managing Partner PANTARHEI: „Kommunikation ist das zentrale Management-Instrument im Change. Die Welt ist in konstanter Veränderung. Nur, wer auch unter diesen veränderten Rahmenbedingungen seine Geschichte erzählen kann, hat eine Chance Gehör zu finden, Interessen durchzusetzen und Change zum Erfolg zu machen.” Markus Kirchschlager, Managing Director PANTARHEI ergänzte: „Wir unterstützen Unternehmen und Organisationen, ihre gewachsenen Kommunikationsstrukturen zum funktionalen Newsroom zu entwickeln und damit wieder die Deutungshoheit über ihre Geschichte zu erlangen.“ Hans-Peter Kleebinder, Kurator des Salons und Moderator der Diskussion, fasst zusammen: „Die technologischen und auch die kulturellen Aspekte von Kommunikation sind einem fundamentalen und radikalen Wandel unterworfen. Wir beobachten, dass sich Unternehmen, Organisationen und Marken zunehmend zu Medienhäusern entwickeln, um ihre Ziele erreichen zu können. Das gilt insbesondere für die Mobilitäts- und Finanzindustrie, aber auch für staatliche Institutionen, Start-ups, Verbände und KMU.“
Mit dabei waren
  • Dr. Hans-Peter Kleebinder, Markus Kirchschlager & Michael Kamm
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Goldig …. Glenn Gould & Benny Goodmann – musisch kulinarische Genüsse in Nymphenburg – 2021

Am Fr., 29. Oktober 2021
In unserem Freundes- und Bekanntenkreis sind Andrea und Pascal eindeutig die Gastgeber mit der höchsten Einladungsfrequenz. Ende Oktober luden die beiden schon wieder eine größere Runde zu einem musikalischen Genußabend in ihre schöne Wohnung in Nymphenburg ein. Nicht nur dass wir dem Gesang und der Darbietung der Jazz Künstler ergriffen lauschen durften .... es wurde besonders von den Damen sogar aufs Heftigste getanzt. Ein herrlicher Abend, der nur durch die Verselbständigung der im Vorfeld extra für diesen Anlass gegründeten WhatsApp Gruppe zuvor leicht aus dem Ruder gelaufen war. Am Abend selbst war alles wieder perfekt im Lot und Annette und ich hatten mit Markus und Drea sogar das passende "Taxi" für die Heimfahrt nach Bogenhausen ergattern können.
Mit dabei waren
  • Pascal & Andrea Gryczka, Herbert & Nina Vogl, Jürgen Schunda, Karl & Johanna Rheinheimer, Annette & Michael Kamm, Andrea Bilger & Markus Schulze, Anne Gryczka, Andi Schwabe, Evelyn Rukower
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Studentischer Stammtisch in Schwabing – wöchentliche Treffen im Golden Twenties – 1986

Am Mi., 19. März 1986
Nachdem die meisten unserer Studienfreunde - wie auch Nici und ich - im Sommer des Vorjahres unsere Examen an der LMU abgelegt haben, verstreuten wir uns mehr oder weniger beruflich in alle Winde und sahen uns nicht ständig im Hörsaal oder in der Bibliothek. Um den Kontakt dennoch zu halten, organisierten wir mit Herbert und Nina sowie Miranda und Gaby Angermair einen wöchentlichen Stammtisch mit den alten Buddies und haben uns dazu mit dem Golden Twenties ein damals angesagtes Lokal in Schwabing ausgesucht. Anders als es der Name vielleicht vermuten ließe, war das Golden Twenties ein italienisches Restaurant in München in der Georgenstrasse an der Ecke Arcisstrasse. Es war aber auch über die Grenzen von München hinweg für seine besonders leckere Küche bekannt. Ein beliebtes Ristorante mit gehobener, nicht ganz klassischer italienischen Küche. Küchenchef Raimondo Deplano war früher im Vinaiolo tätig. Leider gibt es das Restaurant nicht mehr. Sehr schade, diente es Nici und mir und unseren Freunden hervorragend als Treffpunkt für unseren Stammtisch. Dank seiner guten Lage mitten in Schwabing war es für uns alle gut erreichbar. Wie es ausgerechnet zu seinem nicht sehr italienischen Namen gekommen war bleibt ein Rätsel. Golden" waren die 1920er-Jahre sicherlich nur für die Allerwenigsten. Doch von der brüchigen Epoche der Weimarer Demokratie gehen entscheidende kulturelle Impulse aus. Der Mythos der "Golden Twenties" zeigt in vielen Facetten das andere, das hoffnungsvolle Gesicht der Weimarer Republik. Die Menschen versuchen nach dem Ende des Ersten Weltkriegs einen Neuanfang in Politik, Gesellschaft, Kultur und Freizeit. Charleston und Jazz, Revue und Freikörperkultur bedeuten die Abkehr vom rigiden preußischen Staatswesen, das autoritär bis in die Privatsphäre jedes Einzelnen hineinreglementierte. Egal, die Qualität der Pizzas dort war legendär, so ist überliefert, dass 2012 ein Eintrag auf der Restaurant eigenen facebook Seite zu lesen war: „Wow ... Tonight Jon Bon Jovi has ordered 42 pizzas at the ... Golden Twenties !!!
Mit dabei waren
  • Nina & Herbert Vogl, Gaby Angermair, Miranda Stelzer, Nicola & Michael Kamm
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Sogno Dinner Cruise mit Hahn im Korb – 2021

Am Do., 29. Juli 2021
Ende Juli sind unsere Nichte Johanna mit ihrer sehr netten und immer lustigen Freundin Svenja zu Besuch bei uns in Gardone am Gardasee und wir fahren an einem herrlichen Freitag Abend mit der Super Florida Rigel zum Abendessen ins Ristorante Il Sogno in der Bucht von Manerba. Auf dem Weg dahin checken wir im Hotel Bella in Porto Portese schnell noch, ob Birgit & Klaus Schneider bereits angereist sind und ihr Boot schon auf dem Liegeplatz vor dem Hotel liegt, was nicht der Fall ist. Ette zückt auf der Fahrt bei schönem Licht ihre Smart Phone Kamera und die beiden jungen Damen sind entsprechend dankbare Photo Opfer. Nach einem köstlichen Essen an einem schönen Tisch geht es am späten Abend an der beleuchteten Isola del Garda vorbei zum Lungolago von Gardone und anschließend wieder nach Hause in den Hafen Centro Nautico in Salo
Mit dabei waren
  • Johanna Schunda mit Cookie, Svenja Wiedemann, Annette & Michael Kamm
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Public world in Private space – Dinner im Salon – 2001

Am Fr., 6. April 2001
Wie schon im Jahr 2000 haben wir auch 2001 diverse inspirierende Abendessen mit professioneller Unterstützung durch unsere Köchin Claudia Buchmaier veranstaltet. Es waren immer unterschiedliche Gruppen, letztlich eine Neuinterpretation des guten alten Salons. Zu guten Mahlzeiten gehören nicht nur die Zutaten, sondern ebenso die Menschen, mit denen wir gemeinsam Zeit verbringen: nette Gespräche und gutes Essen, ein Austausch zwischen verschiedenen Lebensentwürfen machten diese Abende so spannend. Gemeinsame Zeit ist wertvoll. Und: „ A public world in a private space. “
Mit dabei waren
  • Susanne Seidler (Gehrckens), Roman Sauermann, Joachim von Arnim, Udo Graf Lambsdorff, Annette und Michael Karbacher, Henning Giesecke und Frau, Andi Wrba und Frau, Ziggy und Lucia Nuemann, Fabio Zoffi, Birgit Denk, Jasmin und Michael Plank, Bernd und Nadine Sannwald, Gaby und Dirk Schöppner, Martin & Eva Kühner, Christian von Bechtolsheim, Annette und Michael Kamm
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Tortellini mit Porcini und Tartuffo – Ladinisches Dinner in Pederoa – 2022

Am Do., 17. März 2022
Während unseres sportlichen Dolomiti Ski Aufenthaltes in La Villa in Alta Badia sind Jürgen, Michi und ich von der Familie Hellmann zu einem sehr netten Abendessen in ihr hübsches Ferienhaus im Ort Pederoa im Gadertal eingeladen. Das Anwesen hatten sich die Hellmanns bereits im Oktober 2021 gemietet und die Zeit vor Ort schon damals sehr genossen. Jürgen Schunda mussten wir an diesem Abend leider gesundheitlich angeschlagen in unserem Hotel in La Villa zurücklassen, doch Michi und ich machten uns gerne auf den Weg und fuhren von La Villa aus eine knappe Viertelstunde Tal abwärts bis nach Pederoa. Thomas hatte sich jede Menge Arbeit mit den Vorbereitungen gemacht, den Tisch hübsch gedeckt, ladinische Spezialitäten zur Vorspeise aufgefahren und zum Hauptgang Pasta - es waren wohl Tortellini oder Ravioli - gekocht. Ich selbst hatte bei einem bestens sortierten örtlichen Händler ordentlichen Weisswein besorgt und eine Flasche Rotwein aus unseren Reisebeständen mit genommen. So konnte ab halb acht ein unterhaltsamer und lustiger Abend beginnen. Nachdem die Hellmänner Michi noch nicht so richtig gut kannten, ließ ich ihn reden, da er ja genug Gesprächsstoff zu unserer gemeinsamen privaten und beruflichen Historie anzubieten hatte. Erst sehr spät sind wir in die Diskussion über den Krieg in der Ukraine eingestiegen ... und das war Thomas auch lieber so. Auch Christopher Hellmann war mit seiner Freundin Katja Hofmann vor Ort und so hatten wir eine optimale Bandbreite an interessierten Zuhörern. Ein herrlich abwechslungsreicher Abend ... vielen Dank an die Gastgeber für die nette Einladung ... wir kommen wieder
Mit dabei waren
  • Eva und Thomas Hellmann, Christopher Hellmann und Katja Hofmann, Michael Plank und Michael Kamm
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Cocktail-Party im stilvollen Altbau an der Isar – House Warming in der Widenmayerstrasse – 2017

Am Mo., 20. Februar 2017
Unsere Freunde Isabel und Michael Linde sind aus ihrer Altbogenhauser Cuvillié-Strasse in die Widenmayer-Straße im Lehel umgezogen und laden zu Cocktails in ihre prachtvolle neue Wohnung direkt an der Isar ein. Viele nette Gäste - einige die wir schon lange kennen und andere die uns neu vorgestellt wurden - bereichern unseren netten Abend. Der Altmünchner Stadtteil Lehel ist heute mit seinen stilvollen Altbauten eine der begehrtesten Wohnadressen und gehört zu den beliebtesten Stadtteilen Münchens. Hier wohnt man mitten im Leben und gleichzeitig absolut ruhig. Alle Annehmlichkeiten dieser herrlichen Gegend liegen einem zu Füßen: In der Morgensonne Joggen entlang der Isar, den Lunch im Trendlokal um die Ecke, Shopping auf der Maximilianstraße und das facettenreiche Abendprogramm vom Kinobesuch bis zum Theater- oder Opernerlebnis und einem eleganten Dinner. Der malerische St.-Anna-Platz lädt zum Flanieren, zum gemütlichen Kaffeetrinken oder auch nur zum Relaxen ein. Das Lehel ist ein altes, gewachsenes Wohnviertel, es gibt alle Geschäfte für den täglichen Bedarf und noch weit darüber hinaus. Sogar Schuster und Post sind in nächster Nähe, ebenso Straßenbahn-Haltestelle und U-Bahn-Station.
Mit dabei waren
  • Isabel & Michael Linde, Annette & Michael Kamm
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Im feurigen Tatzelwurm – Geburtstagsgaudi in Oberaudorf – 2011

Von Fr., 21. Januar 2011 bis Sa., 22. Januar 2011
Das Alpenhotel Tatzelwurm ist aus dem 19. Jahrhundert und im Chaletstil gebaut. Es ist nur 4 Gehminuten von den Tatzlwurm-Wasserfällen des Auerbachs und je 7 km vom Skigebiet Sudelfeld sowie der Wendelsteinbahn entfernt. Der nächste Ort Oberaudorf liegt südlich von München in einer der schönsten und attraktivsten Bergregionen Oberbayerns. Inmitten dieser Alpenidylle feiert unser Gardaseefreund Charly Hornberger - der mit erstem Wohnort in Bad Aibling zu Hause ist - seinen 55. Schnapszahl Geburtstag. Er läßt es ordentlich krachen, es gibt köstliches Essen, die Musik spielt auf, es wird fleissig getanzt und die Stimmung ist bestens. Die gesamte Familie ist versammelt und ein ganzer Schwung Freunde aus allen möglichen Richtungen und damit einige, die sich nicht so häufig sehen, sind dazu gekommen. Durch das das gute Essen und die angeregten Unterhaltungen ist es entsprechend spät geworden und so ist es umso besser, dass wir im Hotel gleich für die Nacht eingecheckt haben. So wird es auch für uns eine runde Geburtstagsfeier ohne Streß bei der Heimfahrt.
Mit dabei waren
  • Annette & Michael Kamm, Heike & Charly Hornberger mit Quirin, Dominik und Marius, Birgit & Klaus Schneider
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Believe it or not – Die Göttin der Popmusik Cher in München – 1999

Am Sa., 13. November 1999
Cher kommt nach München und promoted ihr Erfolgsalbum „ Believe“ in der Olympiahalle. Annette und ich sind Mitte November dabei. Sensationell sind während der Show ihre Outfitwechsel und natürlich sind auch ihre Songs ein Feuerwerk besten Entertainments. Cher wurde am 20. Mai 1946 in El Centro, Kalifornien als Cherilyn Sarkisian geboren. Sie ist eine US-amerikanische Sängerin, Songwriterin und Schauspielerin. Durch ihr Auftreten und Wirken in Musik, Film und Fernsehen wie auch in der Mode wurde sie zu einer Ikone der Popkultur. Ihr wird der Einzug weiblicher Eigenständigkeit und Selbstverwirklichung in die Unterhaltungsindustrie zugeschrieben. Dafür bekannt, kontinuierlich sowohl ihre Musik als auch ihr Image neu zu erfinden, wird sie auch als Göttin der Popmusik bezeichnet.
Mit dabei waren
  • Annette & Michael Kamm
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Die fünf Elemente des Schweins – Chinese Year of The Pig – Tombola mit Ring – 2007

Am Di., 27. Februar 2007
Wieder einmal Schwein gehabt ... unter diesem Oberbegriff könnte man diesen denkwürdigen Abend auch abhandeln, an dem Annette und ich zu einem sehr traditionellen Chinesischen Neujahrsfest ins Mandarin Oriental Hotel in München eingeladen sind. Gemäß der chinesischen Theorie der Elemente, wird jedes Tierkreiszeichen einem der fünf Elemente, Metall, Holz, Wasser, Feuer und Erde zugeordnet. Ein „Erde Schwein“ wie mich gibt es also alle 60 Jahre. Nach dieser Theorie werden die Charakterzüge einer Person durch das Tierkreiszeichen und das Element ihres Geburtsjahres bestimmt. Das Holz Schwein gilt dabei als gutmütig, freundlich, locker, großzügig, mutig, aber leicht reizbar. Das Feuer Schwein ist ehrgeizig, beharrlich, aber ungeduldig. Ein Erde Schwein wie ich selbst ist kommunikativ, bei Freunden beliebt, pünktlichkeitsliebend. Ein Metall Schwein offenherzig, nett, hilfsbereit und das Wasser Schwein sanftmütig, bescheiden, ernst, verantwortungsbewusst, aber zu sehr auf Gefühle achtend. Das chinesische Sternzeichen berücksichtigt die Charakterzüge jedes Tierkreiszeichens, wenn es um Kompatibilität in der Liebe geht. Leute von Sternzeichen, deren Charakterzüge gut zusammenpassen, werden gute Partner sein. Zwei Menschen, die in einem chinesischen Tierkreisjahr des Schweins geboren sind, werden in diesem Jahr in einer sehr glücklichen Stimmung sein. Sie können sich dafür entscheiden Ihre Familie zu vergrößern oder ein Haus zu kaufen. Schweine, die verliebt sind, können sich entscheiden, in diesem Jahr zu heiraten, um ein reibungsloses und glückliches Jahr zu erleben. Unter dem Wenchang-Glücksstern haben Schweine, die in Büro- und Kreativberufen tätig sind, in diesem Jahr ein starkes akademisches Potenzial, das eine Periode der Aufwärtsmobilität in Ihrer Karriere einläutet. Single-Schweine können in diesem Jahr die Liebe ihres Lebens treffen. Wenn Sie einen guten Eindruck von potentiellen Partner haben, müssen Sie Ihre Absichten rechtzeitig zum Ausdruck bringen und dürfen nicht zusehen, wie Ihnen das Glück entgleitet. Schweine-Geborene, die in der Wirtschaft tätig sind, sollten in diesem Jahr mehr Projekte ausprobieren, und auf diese Weise werden sie mehr Geld bekommen. Allerdings sollten Sie bei der Erkundung neuer Projekte nicht zu viel Geld auf einmal investieren. Investieren Sie zunächst einen kleinen Teil, und führen Sie dann gründliche Optimierungen entsprechend dem erzielten Nutzen durch. In diesem Jahr werden Sie einen vollen Terminkalender haben und viele soziale Kontakte pflegen. Sie müssen auf Magen-Darm-Probleme und Erkrankungen der Atemwege achten und Ihre Ernährung und Ruhe für eine bessere Gesundheit anpassen. Im Allgemeinen wird Ihr Gesundheitszustand durchschnittlich sein, und es wird keine größeren Probleme geben, aber Sie müssen sich um die Gesundheit der älteren Menschen in Ihrer Familie kümmern. Wenn sie sich unwohl fühlen, müssen Sie sich sofort in ärztliche Behandlung begeben, um nicht die beste Behandlungsmöglichkeit zu verpassen. Zu den Jahren des Schweines gehören 1935, 1947, 1959, 1971, 1983, 1995, 2007, 2019 und 2031. Ein Schweinejahr findet alle 12 Jahre statt. Mit einem runden und fetten Gesicht ist das Schwein das Symbol für Reichtum, Glückseligkeit, Ehrlichkeit und Praktikabilität in der chinesischen Tierkreiskultur. Das klingt doch vielversprechend und war dann sicher auch der Grund, weshalb ich an diesem Abend den Hauptpreis der Neujahrslotterie des Mandarin Oriental gewann. Der schöne Preis war ein sehr hochwertiger Ring des Juweliers Stern, der verständlicherweise unverzüglich von Annette vereinnahmt wurde.
Mit dabei waren
  • Annette & Michael Kamm
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Engagement Party am Massmannpark – Early Starters in Action – 1981

Am Di., 12. Mai 1981
Nach meinem Heiratsantrag im Rahmen eines Skiurlaubs am 12. März des selben Jahres in Morzine-Avoriaz folgte Mitte Mai die Feier zu Nicis und meiner Verlobung. Oft ist mit der Verlobung eigentlich eine kleine Feier im Kreis der Familie verbunden ... wir luden jedoch - der Quadratmetergröße unserer Studentenwohnung am Massmannpark in der Schleissheimerstrasse entsprechend - 60 Freunde und als familiäre Vertreter meine beiden Geschwister Ulrike und Thomas ein. Die Party war sehr lustig ... und dafür, daß sie an einem Dienstag unter der Woche stattfand auch sehr gut und zudem recht lang besucht. Lediglich Tuki Wrangel war ein No Show, da sie keinen Parkplatz fand. Eine Verlobung ist im übrigen das Versprechen, mit einer anderen Person die Ehe einzugehen. Im europäischen Kulturraum findet die Verlobung in aller Regel im Rahmen einer Liebesbeziehung statt. Eingeleitet wird sie durch den Heiratsantrag einer Seite, wobei dieser traditionellerweise bei heterosexuellen Beziehungen zumeist vom Mann erwartet wird. Die Verlobungszeit ist dann insbesondere eine Vorbereitungszeit auf die später zu schliessende Ehe. Sie endet am Tag der Hochzeit, es sei denn, ein Verlobter tritt von dem Verlöbnis zurück. Das Verlöbnis wird auch durch den Tod eines der Verlobten aufgelöst. Die Bezeichnung Verlobte wird auch zur Bezeichnung eines Brautpaares verwendet. Die Verlobung ist dabei ein nicht einklagbares Eheversprechen. Während der Verlobungszeit impliziert die Beziehung zwischen den Verlobten stärkere oder schwächere soziale und wirtschaftliche Rechte und Pflichten zwischen den beteiligten Familien sowie Verwandtschaftsgruppen. Alles schöne Theorie ... wir waren auf jeden Fall mal sehr früh verlobt und dadurch auch sozial legitimiert gemeinsam in einer Wohnung zu leben. Zudem haben wir im September 1985 und damit nach 4 1/2 Jahren Verlobungs- und Probezeit dann auch geheiratet.
Mit dabei waren
  • Nicola Schielin & Michael Kamm, Ulrike Kamm & Hans Meier, Thomas Kamm & Stefanie Köstler, Johannes Närger, Ziggy Nuemann, Manuel von Moeller, Tina Hartmann, Conny Bianchi, Marion Arnold-Cannet, Rainer Rühle, Bruno & Susanne Weidl, Dieter Schön, Miichael Scherer, Thomas Tochtermann, Michael Weiß, Hans-Jörg Manke, Josef Halbig, Brigitte & Ingrid Eutermoser, Martina Wedig, Sybille Terahe, Susanne Schmelz, Billy Manke, Ute Czerwanski und Madeleine Baronsee
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Charity Dinner des Sheba Medical Center – VIP Party im Suvretta House in St. Moritz – 2007

Am Sa., 17. Februar 2007
Glanz, Glamour und gute Herzen in St. Moritz! Der Schweizer Nobelort war Mitte Februar „The Place to Be“ für die Snow-Ciety. Neben dem Pferderennen „White Turf“ hatte die alljährlich stattfindende Benefiz-Gala „A hot Party in the Snow“ im luxuriösen Hotel Suvretta House die VIPs ins Engadin gelockt. In diesem einzigartigen Hotel in St. Moritz, das erst kürzlich von Conde Nast zum besten Skiresort der Schweiz gekürt wurde, fand am 17. Februar 2007 die 2. Benefizgala zugunsten des Sheba Medical Center, dem legendären „Krankenhauses des Friedens“ statt – wie immer für den guten Zweck. Unter dem Motto „Drink – dance – donate“ wurden Spenden für das „Sheba Medical Center“ gesammelt, das legendäre „Krankenhaus des Friedens“. Es handelt sich dabei um das größte und umfassendste medizinische Zentrum in Israel und dem gesamten Nahen Osten, das Patienten unabhängig von Herkunft, Nationalität und Religion offensteht. Die Gästeschar war international, aber vor allem auch viele VIPs aus München waren gekommen: Insgesamt kamen bis zum Ende des Abends dank Auktion und Spenden 410.000 Euro für die gute Sache zusammen. Danach wurde gefeiert bis der Schnee schmolz… wobei wir von Annette Zierer und Brigitte von Boch zu dem Event eingeladen wurden, auf dem wir auch meine ehemaligen Internatsmitschüler Wendelin von Boch und Helmut Nanz trafen, die uns im Anschluß noch in den Dracula Club abschleppten. Mit dabei war auch Judith Kaner-Epstein, Edgar Berger, Alexa Agnelli, Erik Droemer sowie Manuel Knapp-Voith. Für das musikalische Highlight sorgte dieses Mal Udo Jürgens, der zudem beim Dinner Annettes Tischherr sein durfte!
Mit dabei waren
  • Udo Jürgens, Brigitte & Wendelin Boch, Edgar Berger, Annette & Michael Kamm,
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Doubletten beim Weihnachtsmann – Nikolaus Party in Starnberg – 2008

Am Sa., 6. Dezember 2008
Am 6. Dezember wird im ganzen Land wieder Nikolaus gefeiert und diese Events kündigen als Vorboten so langsam das Weihnachtsfest an. Auch wir feiern eine lustige Nikolausparty bei Uschi und Karl Pohler mit ihren Kindern Nikolaus - Nici - und Manina in ihrem Starnberger Haus. Das ist ja das Schöne am Erwachsensein. Man muss keine Angst mehr vorm Nikolaus haben. Obwohl man eventuell ja während des vergangenen Jahres auch nicht immer brav war... Und tanzen dürfen die Gäste auch. Nur die guten Gaben fielen deutlich kleiner aus...
Mit dabei waren
  • Eva und Thomas Hellmann, Uschi und Karl Pohler, Nikolaus (Nici) & Manina Pohler Annette und Michael Kamm, Carsten & Isi von der Heyden
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Dita von Teese im Moet-Cocktail – GQ Night im Admiralspalast – Berlin – 2006

Am Do., 26. Oktober 2006
Bei den coolen Parties der GQ sollte man immer mit dabei sein ... sonst verpasst man ja was Spannendes. Ende Oktober wäre es die interessante Füllung des Moet Champagnerglas gewesen, das die französische Champagner Marke gemeinsam mit dem Lifestyle Magazin GQ ihren illustren Gästen im Berliner Admiralspalast kredenzt hat. Überdimensionierte Champagnergläser wurden Ditas Markenzeichen. Beziehungsweise das laszive Räkeln darin. Und was könnte eine passendere Alliance sein? Moet&Chandon, die GQ und Dita von Teese, das gibt ein perfektes Bild. Weit entfernt von einer herkömmlichen Burlesque-Show, hat Dita Von Teese dafür die klassischen Varieté-Shows der 1940er Jahre mit sehr viel Stil und noch mehr Fingerspitzengefühl modernisiert und weiterentwickelt – gleichsam attraktiv für Männer und Frauen. Von Teeses berauschende Live-Shows sind nicht ohne Grund weltberühmt und ziehen Fans aus aller Welt an – darunter auch eine Vielzahl Prominenter. Mit über einer Million verkaufter Tickets und von höchster Qualität, bilden die von Dita Von Teese produzierten Shows gleichzeitig die Grundpfeiler als auch die Spitze des modernen Burlesque-Revivals.
Mit dabei waren
  • Reinhard Haas, Tobias van Duynen, Marianne Jaeger-Booth, Sven Schrader, Uwe Seyfried und Michael Kamm
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Do&Co Theke mit Sushi- & Maki-Kreationen – Hummerkönig Attila übernimmt die Münchner Filserbräugasse – 2023

Am Do., 12. Januar 2023
Mitte Januar bin ich mit Milan Saric - einem früheren Kollegen aus Götz-Partners Zeiten - in München zum Abendessen verabredet, wobei wir uns im asiatischen Restaurant von Do&Co in der Innenstadt treffen. Im ersten Stock des Hotels befindet sich das DO & CO Restaurant. In der offenen Küche mit angrenzender Theke, können die Gäste bei der Zubereitung der Spezialitäten und internationaler DO & CO Klassiker zusehen. Das Restaurant verfügt außerdem über eine großzügige Terrasse und verwandelt sich am Abend zum coolsten Hotspot der Münchner Innenstadt. Milan ist mittlerweile bei Lincoln Capital gelandet und leitet deren Münchner Büro. Do & Co ist ein österreichisches Catering-Unternehmen, das auch in verschiedenen Ländern Restaurants betreibt. Der Unternehmenssitz befindet sich im 1. Wiener Gemeindebezirk Innere Stadt. Das Unternehmen wurde 1981 mit einem Feinkostgeschäft in der Wiener Innenstadt von dem türkischstämmigen Attila Doğudan gegründet. Do & Co betrieb ab 1987 das Catering für Lauda Air und ist seit 1992 im Event-Catering bei Formel-1-Rennen tätig. Seit 1998 notiert Do & Co an der Wiener Börse. Seit 1999 gibt es ein Logistikzentrum in New York. Im Jahr 2002 erfolgte die Übernahme des Traditions-Zuckerbäcker-Betriebs Demel am Kohlmarkt. 2004 übernahm Do & Co das Catering bei der Fußball-Europameisterschaft 2004 in Portugal. 2007 hat Do & Co die Luftfahrt-Catering-Sparte des Unternehmens Airest übernommen und beliefert neben Austrian, EVA Air und Malaysia Airlines insgesamt über 60 Fluglinien mit Mahlzeiten, die in 30 Küchen weltweit hergestellt werden. Weiterhin wurde dem Unternehmen der Zuschlag für die Fußball-Europameisterschaft 2008 in Österreich und der Schweiz, der Fußball-Europameisterschaft 2012 in Polen und der Ukraine und der Fußball-Europameisterschaft 2016 in Frankreich erteilt.
Mit dabei waren
  • Milan Saric, Miranda Bollag, Madeleine Mader & Michael Kamm
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First Date oberhalb vom Murnauer Moos – Dinner mit Planks, Michi Schubert und Annette in Hagen – 1993

Am Di., 5. Januar 1993
In der ersten Januarwoche laden Carolina und ich Petra und Michael Plank sowie Michael Schubert - meinen früheren Studienfreund aus BWLer Zeiten zum Abendessen in die Murnauer Strasse 1 in Hagen oberhalb der Loisach ein. Michi Schubert hängte sein Studium nach 2 Jahren an den Nagel und verdiente erst im Sport- und dann später im Mode-Einzelhandel sein Geld. Damals hatte er einen Mens Wear Shop in Murnau am Staffelsee, bei dem wir Stammkunden waren. In der Vergangenheit hatte er uns häufig und jeweils immer ohne Damenbegleitung besucht, diesmal bringt er erstmals seine Freundin zum Abendessen mit. So lernen wir Annette Hoischen kennen, die sich als Folge des gemeinsamen Abendessens immer mal wieder mit Petra und Michi Plank in München trifft, auch als ihre Beziehung mit Michael Schubert schon zu Ende ist und sie mit Peter Jung liiert ist. So kam es dann auch fast fünf Jahre später zu der weiteren Begegnung mit Annette in München, aus der dann unsere Beziehung resultierte.
Mit dabei waren
  • Petra & Michael Plank, Michael Schubert & Annette Hoischen, Carolina & Michael Kamm
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Auguri Franz von Salò – sechzig … na und! – 2018

Von Fr., 21. September 2018 bis So., 23. September 2018
Seit vielen Jahren sind Franz und Eva Bauer in Salò am Gardasee zu Hause und so hat sich Franz zur Feier seines runden Geburtstages auch Salò zum Feiern ausgesucht. Ein ganzer Schwung an Münchner Freunden und Familie hat die Reise an den Gardasee angetreten, wo die Gästeschar dann über drei Tage originell unterhalten wurde. Gemeinsame Ausflüge in die Region und köstliche Abendessen gaben Gelegenheit für einen intensiven Austausch untereinander. In den Restaurants Benaco und Orologio wurden tolle Menüs und hervorragende Weine offeriert. Ein schönes Fest mit vielen netten Leuten.
Mit dabei waren
  • Eva und Franz Bauer sowie Annette und Michael Kamm
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Kochen mit Seele & Rechnen mit Herz – Lunch Meeting mit Zeitzeugen in der Trattoria Anema & Core – 2015

Am Mo., 3. August 2015
In der ersten Augustwoche treffe ich mich mit Ellen Zimmermann, Beate Hoerl und Peter Eichner zum Mittagessen im Italienischen Restaurant Anema e core in der Lohengrinstrasse in Oberföhring. Peter Eichner ist am 8.4.1951 in Tegernsee geboren und wechselte nach seiner kaufmännischen Lehre im Jahr 1969 zur deutschen Vertriebstochter der größten amerikanischen Uhrenfabrik BULOVA in Pforzheim. Parallel Einstieg in den aktiven Automobil-Motorsport. 1974 Fahrer um die EM. Ab 1975 Repräsentant für weitere deutsche Uhrenhersteller. Im Jahr 1980 avancierte er zum Geschäftsführer der neu gegründeten deutschen Niederlassung in Pforzheim, der in Biel/Schweiz ansässigen OPTIMA AG. 1985 machte er sich selbständig und entwickelte Kollektionen für Karl Lagerfeld und andere große Weltmarken. Am 31.12.2012 schied er aus der Geschäftsführung der "pe.timedesign" aus. Die Firma wurde von der ILG (International Luxury Group), Luxemburg übernommen. Seit 2013 lebt er mit seiner Frau Renate wieder in München - dort, wo alles begann. Peter Eichner war zu meinen Aigner Zeiten unsere Lizenznehmer für Uhren, Schmuck und Schreibgeräte und dabei Partner des Schweizer Uhrenproduzenten und der Middle East Unternehme Naresh, Pishu und Meena Chainani aus Dubai. Durch seinen Umzug nach München ergab sich die Gelegenheit für einen Austausch in der Seele und dem Herz aus Neapel. Im "Anema e core" in Bogenhausen gibt es italienische Spezialitäten und traditionelle Musik und es geht ziemlich bodenständig zu. Paste, "Scampi al Pizzico" und sündig-süße Nachspeisen und daher gibt es neapolitanische Leckereien in südländischem Flair. Wer Seele und Herz besingen will, wandelt auf ausgetretenen Pfaden, das Lied "Anema e core" ist seit fünfzig Jahren von Neapel aus in der Welt herumgekommen, eine Erfolgsgeschichte. Wer mag sich schon Seele und Herz entziehen? Vielleicht hat deshalb der Neapolitaner Francesco Pecchia seine Trattoria in der Lohengrinstraße ANEMA E CORE genannt. Der alte Liedtext steht in der Speisenkarte, und er macht ratlos, weil außerhalb von Neapel kaum jemand die Sprache der Stadt versteht. Selbst einer der Kellner winkte ab, er könne das Lied nicht übersetzen, er komme aus Brindisi, sagte er so energisch, als folge er Lohengrin: "Nie sollst Du mich befragen." Im eher nüchternen Gehörlosenzentrum nahe der Effnerstraße liegt die Trattoria, und was der Umgebung an Flair fehlt, soll im Inneren südliches Gepräge ausgleichen. Im Gastraum weiß gedeckte Tische, ein großer Baum, keine Nippes und in der Regel auch keine Gäste, denn alles drängt sich in der angrenzenden langgestreckten Veranda mit vielen grünen Pflanzen. Bei Kälte wird sie mit Markisen und verkratzten, durchsichtigen Plastikfolien auf Wintergarten getrimmt, zwei lodernde Öfen verbreiten Wärme, Gartenlaternen mildes Licht - ein sorgfältig geplantes Provisorium. Wir kochen mit Seele und rechnen mit Herz steht in der Speisenkarte, wobei das Herz nicht nur uneigennützig für die Gäste schlägt, die Trattoria rechnet sich durchaus zu den gehobenen Restaurants, auch in den Preisen.
Mit dabei waren
  • Peter Eichner, Ellen Zimmermann, Beate Hörl, Michael Kamm
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Christmas Party in Haidhausen – Campus der Ideen in der neuen Balan – Agentur SOKO im Tapas – 2002

Am Di., 17. Dezember 2002
Mitte Dezember werden Michi Plank und ich als damalige Untermieter von Martin Busse zur Weihnachtsfeier seines Unternehmens SoKo eingeladen. Martin war ein ehemaliger North Sails Mitarbeiter, der sich nach seinem Abschied von unserem Unternehmen im Bereich der digitalen Vermarktung selbständig gemacht hat. Dazu hatte er am Anfang der Dachauerstrasse ein großes Büro gemietet, in dem auch Michi und ich mit unserer gemeinsamen Firma m2b eine Bleibe gefunden hatten. Die Weihnachtsfeier wurde allerdings ausserhalb in einem spanischen Lokal in Haidhausen gefeiert. Das Teatro - eine gemütliche Tapasbar - befindet sich in der Balanstraße 23 in den ehemaligen Räumen des Theaters Drehleier – einer bekannten Münchner Kleinkunstbühne. In dem Gebäude an der Ecke zur Pariser Straße wird spanisches Flair mit so viel Hingabe zelebriert, dass man fast vermuten könnte, es stecke das Fremdenverkehrsamt dahinter. Von tiefhängenden Lampen in Szene gesetzt und unter Glashauben geschützt, reihen sich an der über Eck gebauten, sicher zehn Meter langen Bar die Schüsseln mit Tapas aneinander. Im Rahmen der aufwändigen Sanierung zeigte es sich, dass hier ein echtes Schmuckstück verborgen war. Stucksäulen und hohe Decken kamen zum Vorschein. Die Inhaber machten sich mit Hingabe und Herzblut daran, dem Lokal seine einmalige Atmosphäre zu schenken. Nach über 20 Jahren ist das Teatro immer noch der gesellige Treffpunkt für Kenner und Liebhaber von Wein und Tapas. Heute ist es nicht mehr die einzige Tapasbar Münchens. Aber immer noch einzigartig. Was nicht nur an den kulinarischen Genüssen liegt, sondern auch am Gastgeber Momo. Hier findet die Weihnachtsfeier der SOKO GmbH von Martin Busse statt. Seine Firma ist der Spezialist für hochwertige, absatzorientierte Unternehmenskommunikation und optimierte Informationsprozesse mit ihren drei Geschäftsbereichen: SOKO Werbung, SOKO DP Fullservice und SOKO Solutions.

Stechers Stammtisch zum Nahen Osten – Gala Dinner mit Politischen Gästen im Adlon – 2007

Von Sa., 5. Mai 2007 bis So., 6. Mai 2007
Annette und ich sind zu einem Galadinner mit Anno August Jagdfeld, dem legendären Mister Adlon in besagtes Hotel Adlon zu Stechers Stammtisch eingeladen. Seit 1998 veranstaltet Alexander-Klaus Stecher die jährliche Live-Fernseh-Gala Stechers Stammtisch, einem abwechselnd in Berlin, München, sowie auf der MS-DEUTSCHLAND mit bis zu 400 prominenten Gästen aus Wirtschaft, Show, Kultur, Politik und Sport stattfindenden Gala-Dinner-Events mit Talkshow. Seit 2006 fungiert die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel dabei als Schirmherrin. Zu Stechers Ehrengästen in Berlin zählten u.a. der Israelische Staatspräsident und Friedensnobelpreisträger Shimon Peres, der ehemalige Präsident der UDSSR Friedensnobelpreisträger Michail Gorbatschow, Ex-Außenminister Hans-Dietrich Genscher, Bundespräsident Roman Herzog u.v.m. Seine Co-Gastgeberin ist seit 2004 die Herausgeberin der BURDA Style-Groupe und BUNTE-Chefredakteurin Patricia Riekel. Der heutige Abend ist der Vision des Friedens im Nahen Osten gewidmet. Kaum einem Konflikt auf der Welt kommt eine derart große Bedeutung zu wie gerade dem Nahost-Konflikt. Kaum ein anderer Konflikt fordert unser aller Engagement für eine friedliche Lösung mehr heraus. Insofern war der Austausch mit Simon Pérez ein absolutes Highlight dieser Veranstaltung im Adlon.
Mit dabei waren
  • Alexander Stecher, Annette & Michael Kamm
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Subkultur mit Johnny Logan – Geburtstag in der Kesselhalle – 2014

Am Sa., 25. Oktober 2014
Im Herzen Münchens, zwischen dem Park Café und den Pinakotheken, steht das 1936 als Heizkraftwerk erbaute Mixed Munich Arts, kurz MMA in Maxvorstadt. Das Zentrum der Location ist eine tief in der Erde liegende Kesselhalle mit einer Raumhöhe von imposanten 21 Metern. Die Industrie-Architekur des kathedralenartigen Raumes bietet eine einzigartige Atmosphäre und ist Schauplatz eines grandiosen Festes. Zu den beiden Geburtstagen von Rudi und Angelika - beide wurden im Oktober 60 - liess es das Ehepaar Gröger richtig krachen. Viele tolle Gäste, köstliche Verpflegung und beste Unterhaltung. Johnny Logan singt seinen berühmten Song, passend zum Thema des Abends. Rudi und Johnny kannten sich schon lange, wobei letzterer bereits 1980 das erste Mal den Grand Prix mit dem Lied „What’s Another Year“, gewann, das von Shay Healy komponiert worden war ... und genau ein Jahr später ist Rudi leider viel zu jung mit knapp 61 Jahren verstorben. Annette und ich haben Angelika und Rudi ursprünglich übers Golfen bei den Eagles kennengelernt und die gemeinsame Zeit mit den beiden am Gardasee - sie hatten auch ein Boot in Gardone - immer sehr genossen.
Mit dabei waren
  • Rudolf und Angelika Gröger, viele andere nette Gäste sowie Annette und Michael Kamm
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Come Together am Nymphenburger Schloss – Geburtstagsfeier zu Pfingsten in der Kemnatenstrasse – 2010

Am Sa., 22. Mai 2010
Unsere liebe Freundin Ulrike feiert ihren 50. Geburtstag und lädt dazu einen ganzen Schwung ihrer Freunde in das schöne Haus der Familie in der Kemnatenstrasse in Nymphenburg-Neuhausen ein. Die Kemnatenstraße führt von der Laimer Straße zur Zuccalistraße und wurde nach der Schwaige Kemnaten benannt, an deren Stelle das Schloss Nymphenburg errichtet wurde. Erstmals erwähnt wurde Neuhausen im Jahr 1170. Damals schenkte Rudolf von Niwenhusen dem Kloster Schäftlarn sein dortiges Landgut. Lange Zeit blieb Neuhausen ein kleines bäuerliches Dorf, das 1839 gerade mal knapp 400 Einwohner zählte. Nymphenburg wiederum entwickelte sich ein bisschen anders. 1664 wurde mit dem Bau des Schlosses begonnen, das bis ins 18. Jahrhundert hinein stetig erweitert wurde. Nach und nach entstanden auch Wohnhäuser rund um die Parkanlagen. Anders als in Neuhausen lebten hier aber keine Arbeiter, sondern die feine Gesellschaft. Noch im 19. Jahrhundert war der Stadtteil allerdings nach wie vor sehr ländlich. Nymphenburg war aber auch zur damaligen Zeit nicht nur elitäres Rückzugsgebiet, da bereits im Jahr 1890 am Romanplatz der Volksgarten Nymphenburg eröffnet wurde. Nach dem Vorbild des Wiener Praters gab es hier das ganze Jahr über Attraktionen: ein Velodrom, verschiedene Fahrgeschäfte, Varietés und sogar einen Heißluftballon, der mit einem Seil am Boden verbunden war. Dazu stand hier eine Würstchenbuden, Hendl-Bratereien und mehrere Biergärten, das Ganze für 20 Pfennig Eintritt. 25 Jahre lang konnte sich der Volksgarten halten, dann wurde das Gelände verkauft, die Stadt dehnte sich aus, Bauplätze wurden beliebter und viel Geld dafür bezahlt. Heute leben in Neuhausen viele junge Leute, die sich über den hohen Altbaubestand und die, im Vergleich zu anderen Vierteln, noch nicht ganz utopischen Mieten freuen. Es gibt viele Cafés, trotzdem ist alles ein bisschen weniger hip und gentrifiziert als anderswo.

Trockenes Business in samtroten Ambiente – Firmenjubiläum im Schwabinger Lustspielhaus – 2003

Am Fr., 11. Juli 2003
Von unserem langjährigen Versicherungsmakler Hubert & Co sind Annette und ich zum 50. Firmenjubiläum nach Schwabing eingeladen. Die Dr. Hubert & Co. Gruppe ver­mittelt seit über 70 Jahren erfolg­reich Versicher­ungen und Finanz­dienstleistungen. Das von Wolfgang Hubert in zweiter Gene­ration inhaber­geführte Unter­nehmen ist heute ein modernes Dienstleistung­sunternehmen. Durch die Entwicklung verschiedenster Spezialkonzepte ist es unserer Firmengruppe in den letzten Jahren gelungen, sich im Bereich ganzheitlicher Risiko- , Vorsorge- und Vermögensplanung eine überaus starke Stellung im Finanzdienstleistungsmarkt zu erobern. 
Der Event findet im Schwabinger Lustpielhaus statt. In seinem romantischen samtroten Jugendstil-Ambiente lässt sich hier wunderbar eine satirische Auszeit vom Alltag nehmen. Seine Künstlerliste ist im deutschsprachigen Raum nicht zu toppen: Georg Schramm, Bruno Jonas, Urban Priol, Matthias Deutschmann, Monika Gruber, Michael Mittermeier, Hagen Rether, Volker Pispers, Ottfried Fischer, Bodo Wartke, um nur einige zu nennen. Das Münchner Lustspielhaus zeigt auch eine beeindruckende musikalische Bandbreite, beginnend bei jungen Wilden wie LaBrassBanda und geht von Ringsgwandl über die Spider Murphy Gang, Ulrich Tukur bis hin zu Konstantin Wecker. Auch die Eigen-Produktionen mit eigenem Ensembles wie „Occams“, “Der Watzmann ruft“, das Nibelungenmusical „Siegfried“ oder das unsterbliche “Weiße Rössl“ haben eine begeisterte Anhängerschaft gefunden.
Damit neben Hirn und Lachmuskeln auch der Gaumen gut unterhalten wird bietet die Lustspielhaus-Küche eine abwechslungsreiche Karte, die neben Kleinigkeiten für den kleinen Hunger auch leckere Abendessen offeriert. Ette und ich saßen an dem Abend mit Karl Maierhofer - Sohn des ehemaligen Aufsichtsratsvorsitzenden der Etienne Aigner AG und heute ein guter Golffreund - sowie seiner Freundin am Tisch und ich hatte eine Woche vorher meinen ersten Arbeitstag bei Aigner gehabt.

Senso Unico aus der Via Veneto – digitale Technologien überrollen uns – 2001

Von Fr., 9. Februar 2001 bis Sa., 10. Februar 2001
Die Via Vittorio Veneto, kurz Via Veneto genannt, ist eine Straße in Rom, die von der Piazza Barberini bis zur Porta Pinciana führt und nach der Schlacht von Vittorio Veneto benannt wurde. Die Straße wurde in den 1880er Jahren während eines Immobilienbooms nach der Annexion Roms an das neue Königreich Italien gebaut. In den 1950er und 60er Jahren erlangte die Via Veneto internationale Bekanntheit als Zentrum der Dolce Vita ("das süße Leben"), als ihre Bars und Restaurants Hollywoodstars und Jet-Set-Persönlichkeiten wie Audrey Hepburn, Anita Ekberg, Anna Magnani, Gary Cooper, Orson Welles, Tennessee Williams, Jean Cocteau und Coco Chanel anzogen. Der Film La Dolce Vita von Federico Fellini aus dem Jahr 1960 verewigte den hyperaktiven Lebensstil, die Lichter und den kriechenden Strom hupenden Verkehrs in der Via Veneto. Auch der Film Totò, Peppino e... la dolce vita von 1961, der viele Szenen aus Fellinis Meisterwerk parodiert, spielt zum Großteil auf der Via Veneto, wo Totò einen umtriebigen Vermittler der raren Parkplätze spielt. Einige der bekanntesten Cafés und Fünf-Sterne-Hotels in Rom, wie das Café de Paris, die Harry’s Bar (Rom), das Regina Hotel Baglioni und das Westin Excelsior in Rom, befinden sich in der Via Veneto. Auf etwa der Hälfte der Strecke befindet sich im Palazzo Margherita die Botschaft der Vereinigten Staaten. In der Ecke der Maximilianstrasse und des Thomas-Wimmer-Ring eröffnete Ende der 90er Jahre ein italienisches Lokal desselben Namens, das über längere Zeit Annettte und mein Lieblingsrestaurant in der Münchner Innenstadt wurde. Auch Anfang Februar traf ich mich hier mit Fri Bianchi sowie Jasmin und Michael Plank, wobei später noch Roman Sauermann mit Uta Grünberger - der damaligen Freundin Klaus-Maria Brandauers - zu uns stieß. Wir haben köstlich gegessen und uns prima unterhalten
Mit dabei waren
  • Jasmin & Michael Plank, Fri Bianchi, Uta Grünberger, Roman Sauermann
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Wiesn Start in der Monti Box – Käfer Auftakt in Dirndl und Lederhose – 2007

Am Sa., 22. September 2007
Es ist Wiesn-Eröffnung und Annette und ich sind zum Start in das zwei wöchige Vergnügen von Monti Lüftner in seine „Monti-Box“ im Käfer-Zelt zu einem amüsanten Abend eingeladen. Seine Zwölf Personen Box hat Monti seit vielen Jahren jeden Wiesn-Abend fest reserviert, um mit Freunden, Fans und netten Geschäftspartnern ordentlich auf der Wiesn zu feiern. Ein Mann wie keiner: Bewundert, geliebt und umschwärmt! Um Monti Lüftner scharen sich die schönsten Frauen. Was ihn so besonders macht? Monti ist ein toller Zuhörer und zudem auf jede Frau so eingegangen, als wäre sie einzig auf der Welt. Er war ein Frauenflüsterer, hat ihre Seelen gestreichelt, war ein großer Charmeur und ein wunderbarer Gesprächspartner. Nur, wenn’s ums Heiraten ging, da hörte der gebürtige Österreicher Egmont Lüftner eigentlich sein Leben lang weg. Sein Freiheitsbedürfnis war stärker. Aber er war ein Ehestifter einer anderen heute nahe liegenden Ehe. Denn die Zeiten sind vorbei, in den Michael Käfer beim Wirteeinzug unbeweibt in der Kutsche auf die Theresienwiese fuhr. Käfers Wiesnschänke bekommt eine neue Wirtin. Am 07.07.07 geben sich der Promi Wirt und Clarissa Ehrenhuber das Ja-Wort. Die 37-jährige Clarissa lernte Käfer über Monti - der erfolgreicher Musik-Produzent war - kennen. Monti schlug die Anwältin für eine Stelle bei Käfer vor. Zum Vorstellungs-Gespräch kam es damals zwar, aber nicht zum Job. Gefunkt hat es dann bei einem erneuten Treffen etwas später. Gespannt warten wir auf die ersten Schritte als Wiesn-Wirtin im feschen Dirndl. Ob die Kinderwiesn, die bisher von Käfers erster Frau Sabine und deren Freundin, PR-Frau Andrea Schoeller organisiert wurde, heuer stattfindet, steht noch in Sternen. Wir denken, dass Clarissa Ehrenhuber diese schöne Charity-Veranstaltung bestimmt ebenso gut wie ihre Vorgängerin meistern würde. Auch ohne Kinder hatten wir mit Monti wie so oft einen Riesenspass und kamen entsprechend spät nach Hause
Mit dabei waren
  • Monti Lüftner, Nina Ruge, Goofy Förster, Wolfgang Seybold, Annette & Michael Kamm
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Break Every Rule – World Tour von Tina Turner – 1987

Am Di., 14. April 1987
Im Frühjahr war es das absolute Konzert-Highlight von Nici und mir. In den Jahren 1985 bis 2009 stand sie 24 Mal im Münchner Olympiapark auf der Bühne. Inklusive zweier Konzerte im Stadion. Rund 400.000 Zuschauer durften hier mit ihr all ihre Hits feiern! Auch im März und April dieses Jahres gab Tina Turner acht ausverkaufte Konzerte in der Olympiahalle. Break Every Rule World Tour war die sechste Konzerttournee der in Amerika geborenen Schweizer Sängerin Tina Turner. Die Tour unterstützte ihr sechstes Soloalbum Break Every Rule (1986). Es wurde von Pepsi-Cola gesponsert und brach in 13 verschiedenen Ländern Kassenrekorde: England, Deutschland, Niederlande, Schweiz, Belgien, Norwegen, Schweden, Spanien, Italien, Österreich, Frankreich, Irland und Dänemark. Es war die Tournee einer Künstlerin mit den dritt höchsten Einnahmen in Nordamerika im Jahr 1987. Ihre Show in Rio de Janeiro bleibt mit 180.000 Zuschauern das größte zahlende Konzertpublikum einer Künstlerin. Eine Show der Superlative und dass von einem Superstar ... das war der Abend definitiv auch für uns!

Ferragosto Preparations – Vorglühen zwischen Gargnano und Gardone – 2023

Am Mo., 14. August 2023
Mitte August nähern wir uns dem Höhepunkt des italienischen Sommers und bereiten uns allmählich auf den Feiertag Ferragosto vor, der jedes Jahr am 15. August begangen wird. Mit unserern Preparations sind wir nicht allein beschäftigt, da wir auch die Familien Lupfer, Neu und Pohler an unserer Seite bzw. mit an Bord haben. Tagsüber geht es sehr relaxed zu und wir verbringen in unterschiedlichen Konstellationen die Zeit am Pool, auf dem Bike oder dem Golfplatz. Abends treffen wir uns zum Essen und fahren mit Caroline, Franca und Jürgen ins Baia d´Oro nach Gargnano bzw. sind zum Grillen bei Neus in Gardone-Sopra eingeladen.
Mit dabei waren
  • Caroline, Franca & Jürgen Lupfer, Heike, Sophie, Leon & Christian Neu, Annette & Michael Kamm
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Event der Gala im Hotel de Rome – Event während der Fashion Week in Berlin – 2008

Von Mo., 28. Januar 2008 bis Di., 29. Januar 2008
Ende Januar bin ich vom Magazin Gala im Rahmen der Fashion Week zu einem Event im Hotel de Rome eingeladen. Hier trifft im Herzen Berlins Historie auf Modernen Lifestyle. Das Hotel de Rome befindet sich am historischen Bebelplatz und zählt zu den prestigeträchtigsten Luxushotels Berlins. Einst Sitz der renommierten Dresdner Bank, treffen in dem Gebäude aus dem 19.Jahrhundert heute Tradition und stilvolle Moderne aufeinander. Das zwischen 1887 und 1889 erbaute Gebäude diente bis 1945 als Hauptsitz der Bank. Es wurde einst vom Architekten Ludwig Heim im Renaissance-Stil entworfen und hatte ursprünglich drei Etagen. 1923 wurden drei weitere Etagen und eine Dachterrasse hinzugefügt. Im Fußboden der einstigen Schalterhalle und des heutigen Ballsaales finden sich noch immer die Namen der vier Hauptgeschäftsstellen der Bank – Dresden, Bremen, London und Berlin. Zu Sozialismuszeiten diente es kurzfristig als Kino. Das Spa de Rome befindet sich im ehemaligen Tresor der Bank. Zu den originalen Details gehören 15 cm dicke Stahltüren, die in ein Behandlungszimmer führen. Die Blattgold-Mosaike an den Wänden erinnern an die Goldreserven der Bank, die hier einst aufbewahrt wurden. Betreten Sie den beeindruckenden steinernen Eingangsbereich mit den großen magentafarbenen Urnen aus dem Atelier Prométhée und Olivia Steeles neonfarbenem Vogelkäfig – und Sie werden sofort von einem Gefühl des Glamours erfüllt. Genießen Sie auf der Dachterrasse bei einem Cocktail die leuchtende Berliner Skyline.
Mit dabei waren
  • Team der Gala, Peter Lewandowski, André Pollmann und Michael Kamm
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Erstkommunion von Leopold Thomas im Söllandler Bauerndom – Initiationssakrament im Vernunftsalter – 2014

Am So., 25. Mai 2014
Ende Mai sind Annette und ich von Michaela und Dierk Thomas zur Erstkommunion meines "gefühlten" Patenkinds Leopold nach Söll eingeladen. Als Erstkommunion oder erste heilige Kommunion wird der meist festlich begangene erste Empfang des Sakraments der heiligen Kommunion bezeichnet. In den orthodoxen und orientalisch-orthodoxen Kirchen sowie den katholischen Ostkirchen wird die erste Kommunion in Verbindung mit der Taufe gespendet, auch im Fall einer Kindertaufe. In der katholischen Kirche des Westens empfangen Kinder erstmals die Kommunion, wenn das sogenannte Vernunftalter erreicht ist, und zwar in der Regel in einer gemeinsamen Feier der Erstkommunion in der Pfarrgemeinde. Seit dem 19. Jahrhundert wurde der Weisse Sonntag zum bevorzugten Termin für die Erstkommunion. Bei der römisch-katholischen Taufe von Heranwachsenden und Erwachsenen empfangen diese bei ihrer Taufe zugleich die erste heilige Kommunion. Die Eucharistie gehört in der katholischen Kirche zusammen mit der Taufe und der Firmung zu den sogenannten Initiationssakramenten, das heißt solchen Sakramenten, durch die die Gläubigen Anteil an der göttlichen Natur erhalten, gestärkt und in die Kirche eingegliedert werden. Die Kommunion fand in der katholischen Kirche in Söll statt und im Anschluß trafen wir uns mit Familie und weiteren Freunden bei herrlichem Wetter zu Cafe und Kuchen auf dem Nobahof.
Mit dabei waren
  • Michaela, Dierk, Leo und Lena Thomas, Annette und Michael Kamm
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Moderne & traditionelle Architektur am Egg – Terrassenparty in Röthenbach – 2017

Am Fr., 14. Juli 2017
Die Sommerfeste von Susanne und Thomas Holderried sind legendär ... und deshalb reisen Annette und ich besonders gerne nach Röthenbach, um auch in diesem Jahr wieder als Gäste vor Ort zu sein. Hohe Berge, weite Wanderwege in idyllischer Natur und dazu viel Erholung - das Allgäu lohnt sich zu allen Jahreszeiten. Die Gemeinde Röthenbach besteht aus dem gleichnamigen Dorf und etlichen Weilern und Höfen. Eine beeindruckende Kulisse erstreckt sich während der rasanten Fahrt durch das Allgäu vor uns. Gewaltige Berge, sanfte Hügel, sattes Nadelgrün, dazwischen kleine Orte, in denen Seite an Seite traditionelle Bauwerke und moderne Häuser stehen. Beeindruckend sind die Häuser auch in ihrer Größe und Geradlinigkeit. Klare Linien, Glas und heimisches Holz: Moderne und traditionelle Architektur passen gut zusammen in Vorarlberg, aber auch hier im idyllischen Allgäu bei unseren Freunden, den Holderrieds. Sparsamer Umgang mit Ressourcen, bedachter Umgang mit der Natur, effektiv gestaltet für die Bedürfnisse der Nutzung, sowie Integration regionaler Kompetenz. Bis in die 90er Jahre entstanden immer mehr Häuser und Siedlungen, die wie seither geradlinig und aus Holz gebaut wurden, sich aber gleichzeitig mit den Veränderungen der Welt weiter entwickelten. Neben den Schindelhäusern mit kleinen Fenstern und Blumenkästen bekommt man mittlerweile viele großzügig verglaste Fassaden und Beton zu sehen. Außen und innen bleibt Holz das prägende Material. Baustoffe, die es möglich machen Energie zu sparen, indem sie Wärme speichern und dennoch der modernen Ästhetik entsprechen. Mit dem Eintritt in das neue Jahrtausend traten Begriffe wie Nachhaltigkeit in das Bewusstsein der Weltöffentlichkeit und Vorarlberg erlangte zunehmend eine Vorreiterrolle.
Mit dabei waren
  • Birgit Hannwacker, Roman Sauermann, Annette & Michael Kamm
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Abendessen in der KitzSkiWelt – Prama Dinner oberhalb von Going – 2008

Am Fr., 4. Januar 2008
Bevor sich Uschi & Karl Pohler ihr großartiges Haus am Astberg in Reith bei Kitzbühel gekauft haben, bewohnten sie eine sehr hübsche Ferien Wohnung in herrlicher Lage im kleinen Ort Prama oberhalb von Going. Hierhin waren Annette und ich Anfang Januar zum Abendessen eingeladen. Heute eine idyllische Ferienwohnlage und einige Jahrhunderte zuvor eine Bergarbeitersiedlung. Am Rerobichl zwischen Going und Oberndorf wurden ab dem 16. Jahrhundert Kupfer und Silber abgebaut. Die Bergknappen waren im Ortsteil Prama angesiedelt. Der Name „Prama“ ist keltisch und heißt: dort, wo die Brombeeren wachsen und ist wohl ein Hinweis auf die frühere keltische Besiedlung. Die Kelten haben in diesem Gebiet schon um 800 v. Chr. Kupfer und Silber abgebaut. Geschlossen wurde das Bergwerk um 1773. In der Spitzenzeit wurden jährlich circa 12.000 Kilogramm Kupfer und an die 7.000 Kilogramm Silber abgebaut. Unterhalb von Prama liegt Going, dessen Dorfkirche zu den schönsten Rokokokirchen Tirols zählt. Geweiht ist sie dem Heiligen Kreuz und dem Märtyrer Laurentius. Der Baumeister war Andrä Hueber, der Freskant Matthias Kirchner, beide aus Kitzbühel. Die Altäre und Heiligenfiguren wurden vom Goinger Thomas Blieml gestaltet. Am linken Seitenaltar steht in der Altarnische eine bemerkenswerte Madonna, etwa um 1480 geschnitzt. Heute ist das alles eher zweitrangig denn heutzutage lockt im Winter die SkiWelt Wilder Kaiser – Brixental und das Skigebiet Going-Ellmau. Ob breite Hänge zum Carven oder steile Pisten für einen Adrenalin-Kick, denn eines ist gewiss, sportliche Skifahrer finden am Wilden Kaiser ideale Bedingungen vor. Ganze 270 Pistenkilometer warten darauf erkundet zu werden. Ausgewiesene Rundtouren führen durch das Skigebiet und sogar noch weit darüber hinaus.
Mit dabei waren
  • Uschi & Karl Pohler, Annette & Michael Kamm
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Leidenschaftliche Modelleisenbahner in der Bergstrasse – Fondue & Rotwein in Krailling – 2021

Am So., 10. Januar 2021
Das neue Jahr startete leider so, wie das alte geendet hatte: Mit zahlreichen Covid19 bedingten Einschränkungen für unser privates Leben! Neben der Maskenpflicht waren reduzierte Anzahlen von Personen bei persönlichen Treffen, Ausgangssperren nach 21:00 Uhr und ausschließliches Arbeiten im Home Office die wesentlichen Themen, die uns alle beeinträchtigten. Dennoch waren Annette und ich am frühen Sonntag zum Abendessen bei Nina und Herbert Vogl in Krailling eingeladen und nahmen diese nette, wenn auch auf 20:30 Uhr beschränkte Einladung gerne an. Nina bereitete ein köstliches Fondue vor und wir egalisierten unseren Ausgangsschmerz mit einer guten Flasche Rotwein aus Herberts Keller. Diese Wochen und Monate waren ausschließlich dafür gut, lange liegengebliebene Projekte endlich einmal abzuarbeiten. Ich hatte dazu ja ein Digitales Photo Projekt auf meiner Website www.kamm.info initiiert, das mich auch dauerhaft täglich beschäftigte. In der ersten Januar Woche habe ich zudem noch damit angefangen, meine Modelleisenbahn Altbestände zu erfassen. Ein Exkurs hierzu folgt in diesem Beitrag.
Mit dabei waren
  • Nina & Herbert Vogl, Annette & Michael Kamm
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Pit Stop am Vittoriale – Aufwartung bei Gabriele d´Annunzio in Gardone-Sopra – 2023

Am Mi., 14. Juni 2023
Während Annette eine Geschäftsreise zu einem Pomellato Event in Bremen unternimmt hüte ich Haus + Hund in Gardone. Bei einer Fahrt mit der Vespa zum Einkaufen komme ich - wie so oft - in Gardone-Sopra am Eingang zum Vittoriale vorbei und entscheide mich spontan für einen Kulturstop, um dieser besonderen italienischen Gedenkstätte nach vielen Jahren wieder einmal einen Besuch abzustatten. Der Vittoriale degli italiani – was übersetzt Siegesdenkmal der Italiener bedeutet - ist ein Museumskomplex sowie der ehemalige Wohnsitz des italienischen Schriftstellers Gabriele D’Annunzio (1863–1938), der das Anwesen ab 1921 unter der Gesamtleitung des Architekten Giancarlo Maroni gestalten ließ. Das Gelände umfasst neun Hektar und besteht neben den Gebäuden und einem Freilichttheater aus Gärten, Parks, Plätzen und Wasserläufen. Jährlich besuchen etwa 300.000 Gäste den Vittoriale. Abgesehen von politisch-historischen Implikationen ist die weitläufige Anlage zweifellos eindrucksvoll durch ihre Größe und ein deutliches Zeugnis über den exaltierten Dichter Gabriele D’Annunzio. Die mit unzähligen symbolträchtigen Dekorations- und Erinnerungsstücken angefüllte Villa atmet noch den Geist des Symbolismus und des Fin-de-Siècle, auch wenn einzelne Objekte durch ihren Stil oder ihren militärisch-technischen Charakter deutlich dem 20. Jahrhundert angehören. Sie steht in der Tradition der Villen anderer Künstler-Fürsten wie Richard Wagner, Franz von Lenbach oder Franz von Stuck. Die Frage, ob das Kunst oder Kitsch sei, wurde unter dem Einfluss der künstlerischen und architektonischen Moderne lange Zeit im Sinne des Kitsches beantwortet. Erst seit einigen Jahrzehnten erfährt die Kunst des späten 19. Jahrhunderts mehr Wertschätzung. Nun ist die Villa so etwas wie ein spätes Neuschwanstein des Gardasees, teils bewundert wegen des Ausstattungsluxus, teils Monstrosität aus fernen Zeiten. Andere Teile des Baukomplexes sprechen eine andere künstlerische Sprache. Insbesondere das Freilichttheater und das Mausoleum, beide später als die Villa entstanden, stehen den marmornen Monumental-Bauten aus der Zeit des Faschismus näher. Ab dem 1. Februar 1921 mietete D’Annunzio die ehemalige Villa des deutschen Kunsthistorikers Henry Thode in Cargnacco, einem Ortsteil Gardone Rivieras. Das Anwesen war von der italienischen Regierung nach dem ersten Weltkrieg als Feindgut beschlagnahmt worden. Zwei Monate später, im April 1921, empfing er dort erstmals den italienischen Politiker und späteren faschistischen Diktator Benito Mussolini. Ende Oktober erwarb er das Anwesen und beauftragte den Architekten Giancarlo Maroni aus Riva del Garda mit dem Umbau der Villa. Am 22. Dezember 1923 vermachte er den Vittoriale in einer Schenkungsurkunde dem italienischen Volk und stattete das Anwesen mit zahlreichen militärischen Ausstellungsstücke aus. Unter anderem waren dies das Flugzeug des Typs Ansaldo S.V.A. 10, mit dem D’Annunzio gegen Ende des Ersten Weltkriegs am Flug über Wien teilnahm, ein Torpedoboot, das Vorschiff des Panzerkreuzers Puglia und ein Wasserflugzeug des Typs SIAI S.16.
Mit dabei waren
  • Michael Kamm
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Ritzi ISPO Dinner – STX Sales Alumni im Update Modus – 2020

Am So., 26. Januar 2020
Am ersten ISPO Abend trafen wir uns - wie auch schon im Vorjahr - zu einem gemeinsamen Abendessen mit dem ehemaligen Sympatex Vertriebsteam im Restaurant Ritzi in der Maria-Theresia-Strasse neben dem Maximilianeum - dem Sitz des Bayerischen Landtags in Haidhausen. Stephen war bereits am Mittwoch aus Boston angereist und in den Tagen vor unserem Meeting schon zum Skifahren in Kitzbühel sowie rund um den Wilden Kaiser in Tirol unterwegs. Haymo kam mit dem Zug aus Berlin und Mario hatte Niels, der aus Amsterdam mit dem Flieger anreiste direkt vom Flughafen abgeholt. Dirk - der keinen ISPO Aufenthalt plant - kam extra aus Ainring in die Stadt gefahren, um uns zu treffen und Ingo Horger fiel leider wegen einer privaten Verpflichtung aus.
Mit dabei waren
  • Niels Ijzerman, Mario di Pippo, Dirk Rosenbauer, Haymo Strubel, Stephen Kerns und Michael Kamm
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Festa Rossa – Geburtstag von Steffi Warchola an der Amalfi Küste – 2019

Von Fr., 17. Mai 2019 bis So., 19. Mai 2019
Steffi Warchola und Viktor Ebenbeck luden Freunde und Familien im Mai zu Ihren gemeinsam gefeierten Geburtstagen an die Amalfi Küste ein. Zusammen mit 80 weiteren Gästen aus Bayern verbrachten wir vier herrliche Tage im Golf von Neapel. Annette und ich starteten diese wunderbare Kurzreise gemeinsam mit Eva und Werner Conrad am Donnerstag und besuchten - nach unserem Flug von München nach Neapel - die Insel Capri, auf der wir auch über Nacht blieben. Freitag Abend ging es per Boot weiter nach Sorrento, wo wir uns mit dem Rest der Gästetruppe zum Feiern am Samstag und Sonntag trafen. Hier bekamen wir beste Unterhaltung geboten und genossen großartige Gastfreundschaft an der Amalfi Küste.
Mit dabei waren
  • Eva und Werner Conrad, Katja und Simpert Hafenmeier sowie Annette und Michael Kamm mit vielen weiteren netten Gästen von Steffi Warchola und Victor Ebenbeck
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Lodenfrey Doubletten – Wiesnbesuch mit Antevorte im Hofbräu Festzelt – 2019

Am Do., 26. September 2019
Gemeinsam mit Jürgen Groth, meinem Gründungspartner der Firma Antevorte, lud ich Ende September zwei Geschäftspartner, die zu engen Freunden wurden, zum Besuch des Oktoberfests 2019 ins Hofbräu Wiesn Festzelt nach München ein. Natürlich waren wir alle in Tracht unterwegs - zwei unserer Damen allerdings ohne vorherige Absprache im selben Outfit - und genossen den lustigen gemeinsamen Abend. Die Hausbox des riesigen Hofbräu Festzelts war in diesem Jahr als Folge unseres engen nachbarschaftlichen Kontakts mit Mika Petersenn und dem damit ermöglichten direkten Zugang zur "Wiesnzelt Reservierung" mehrfach Anlaufstelle für unsere Besuche auf dem Oktoberfest. Es hat extrem viel Spaß gemacht und wir waren als Tänzer und Sänger ein Hingucker in unserer Zeltecke.
Mit dabei waren
  • Eva und Werner Conrad, Jasmin und Michael Plank, Franca La Marca und Jürgen Groth, Annette und Michael Kamm sowie Jürgen Groths Schwester mit Ehemann
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Armutsgrenze von Wollerau bestätigt – Besuch ehemaliger Weggefährten am Zürichsee – 1998

Von Sa., 7. November 1998 bis Mo., 9. November 1998
Als Michael Plank und ich im 4. Quartal des Jahres 1994 mit der Jacobs Holding über den Verkauf unseres Unternehmens North Sails Windsurfing verhandelt haben, war der gelernte Banker Dr. Peter Haber der entscheidende Mann auf der anderen Seite unseres Verhandlungstisches. Als CEO der Allgemeine Finanzgesellschaft AG (AFG) war er nicht nur für die Konditionen und den Preis unseres Deals, sondern auch für Michi Plank und mein Gehalt als zukünftig angestellte Manager der Jacobs Gruppe verantwortlich. Er zeigte sich sehr großzügig und auch er hatte was davon, daß unser Geschäft zeitnah erfolgreich abgeschlossen wurde. Peter Haber hatte damals eine von ihm schwangere Partnerin mit Wohnsitz am Starnbergersee, die er durch die neue Konstellation nach der Übernahme als Aufsichtsrat sehr viel häufiger sehen konnte. Er schied zwar im Jahr nach unserem Closing bei Jacobs aus, doch blieben wir in Kontakt und so besuchte ich ihn Anfang November in seinem herrlichen Anwesen in Wollerau am Zürichsee. Wir gingen am Abend zusammen zum Nachtessen und ich am Tag darauf zum Shoppen nach Zürich. Einfamilienhäuschen mit gelblichen, vertäfelten Fassaden, Geranien vor den Fenstern und sauber getrimmte Hecken. Auf den ersten Blick sieht Wollerau aus, wie jeder andere malerische Ort in der Schweiz. Wollerau zieht die Menschen aber nicht nur mit dem Ausblick auf den Zürichsee an, sondern auch mit dem niedrigsten Steuersatz im Land. Eine Familie mit zwei Kindern und einem Vermögen von 3 Millionen Franken bezahlt gerade einmal 4.410 Franken Vermögensteuern. Und deswegen prägen nicht nur Einfamilienhäuschen zum Bild des 7.000-Seelen-Orts, sondern auch grosse, minimalistische Villen aus Beton, die auf dem Hügel über dem Städtchen thronen. In einer dieser Villen wohnte nicht nur Peter Haber, sondern bis vor kurzem auch Roger Federer. Selbst Formel 1-Star Kimi Räikkönen war vor einigen Jahren in Wollerau zuhause. Eine Studie der Gesellschaft für Konsumforschung fand kürzlich heraus: In keinem Ort der Schweiz können Menschen jeden Monat mehr Geld ausgeben als in Wollerau. Der durchschnittliche Wollerauer kann jährlich rund 104.000 Franken nach Belieben verjubeln. Was gerne vergessen wird: Laut dem Bundesamt für Statistik gelten hierzulande 615.000 Menschen, also jeder siebte, als arm. Die Armutsgrenze liegt in der Schweiz bei einem Durchschnittseinkommen von 2.247 Franken, bei einem Haushalt mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern bei 3.981 Franken. Diesbezüglich müssen wir uns bei Peter Haber keine Sorgen machen.
Mit dabei waren
  • Dr. Peter Haber, Michael Kamm
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1.000 Jahre Pferdehaltung in Bayern und 50. Geburtstag von Ria Fahrngruber in Schwaiganger – 1996

Am Sa., 20. April 1996
Im April sind Carolina und ich von unserer Freundin Ria Fahrngruber anläßlich ihres runden Geburtstags zu einem Fest im Gestüt Schwaiganger bei Ohlstadt eingeladen. Damals war Willy noch als Geschäftsführer der Firma Marker in Eschenlohe und ich bei der Mistral Sports Group in Penzberg aktiv. Mit den beiden Fahrngrubers verband uns alle neben der privaten Freundschaft auch das Faible für Harley Davidson Motorräder, weshalb wir regelmäßige gemeinsame Ausfahrten unternahmen. Die Geschichte von Schwaiganger blickt auf über 1.000 Jahre Pferdehaltung zurück. Früher diente Schwaiganger dem Militär als Remonten-Depot, heute hat sich das Haupt- und Landgestüt Schwaiganger als staatlich anerkannter Ausbildungsbetrieb der Fort- und Weiterbildung und der Zucht verschrieben. So wird die Ausbildung zum Pferdewirt mit den Schwerpunkten Pferdehaltung & Service, Klassische Reitausbildung und Zucht angeboten. Im Staatsgut Schwaiganger lernen derzeit zehn Auszubildende den Beruf Pferdewirt. In der Hufbeschlagschule finden Ausbildungslehrgänge zum staatlich anerkannten Hufbeschlagschmied statt. Desweiteren werden verschiedene Aus- und Fortbildungslehrgänge angeboten. Eine wichtige Aufgabe des Gestütes besteht in der Förderung der bayerischen Pferdezucht vor allem durch Versorgung mit züchterisch hochwertigen Vatertieren für die Rassen Warmblut, Süddeutsches Kaltblut, Haflinger und Edelbluthaflinger. Dies geschieht durch Zucht, Ankauf und Aufzucht streng selektierter Pferde sowie durch den Betrieb einer EU Besamungsstation. Schwaiganger verfügt dabei über Reithallen, Besamungsstation, Deckstation, Dressurplatz, Turnier- und Paradeplatz, Hufbeschlagschule mit Lehrschmiede sowie Lehrsaal und Werkstätten, Schul- und Ausbildungsstall. Das BaySG Schwaiganger und der Nebenbetrieb Guglhör bewirtschaftet 859 ha Fläche, davon 400 ha Grünland und 312 ha Wald. Der Tierbestand besteht aktuell aus 25 Zuchthengsten, 50 Mutterstuten, 180 Jungpferde und Fohlen, 20 Reit- und Fahrpferde als Schulpferde des Ausbildungsbetriebs, 2 Zuchtstiere und 20 Mutterkühe mit Nachzucht der bedrohten Haustierrasse Murnau-Werdenfelser sowie 5 Zuchtböcke und 130 Mutterschafe mit Nachzucht. Zum Teil sind dies auch die vom Aussterben bedrohte Rassen Alpines Steinschaf, Schwarzes Bergschaf und Brillenschaf.
Mit dabei waren
  • Ria & Willy Fahrngruber, Annette & Michael Kamm
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Stamm Kunden Betreuung bei Rapps im Inntal – Dinner Meeting mit Klartext in Brannenburg – 2005

Am So., 8. Mai 2005
Am Kommunionsonntag im Mai sind Annette und ich nach unserer Familienfeier im Gut Sonnenhausen zum Abendessen bei Sybille und Eugen Rapp in Brannenburg eingeladen. Das Unternehmer-Paar betreibt das Fashion Magazin Klar-Text und möchte mich mit Aigner unbedingt als Stamm-Kunde gewinnen. Wir haben uns so zu dem Treffen im wunderschönen Rappschen Anwesen überreden lassen und geniessen einen schönen Abend in Brannenburg miteinander. Der seit 1955 als staatlich anerkannte Luftkurort Brannenburg hat sich zu einem beliebten Urlaubsdomizil für Jung und Alt entwickelt. Der heutige Ort ist ein Zusammenschluss der ehemaligen Gemeinden Brannenburg, Degerndorf und Großbrannenberg. Im 12. Jahrhundert ist in den Urkunden von Prantunperch oder Prantenberg die Rede. Alle Belege aus dieser Zeit beziehen sich auf eine Burg. Berg, Berch oder Perch sind althochdeutsche Begriffe die für eine größere Anhöhe stehen. Woher der Ursprung für Prantun oder Pranten kommt ist unklar. Im Lexikon Bayerischer Ortsnamen wird vermutet, dass der weibliche Name Branda das ursprüngliche Wort für Brannen im Ortsnamen von Brannenburg ist. Die ersten „Sommerfrischler“ entdeckten die Gemeinde, die in einem weiten Talkessel des bayerischen Inntals liegt, bereits Ende des 19. Jahrhunderts. Heute kommen jährlich rund 24.000 Urlauber und zahlreiche Tagesgäste, die sich an den zahlreichen Wander- und Radelmöglichkeiten erfreuen. Auf dem Wendelstein und dem nahegelegenen Sudelfeld gibt es hervorragende Wintersportmöglichkeiten. Eine hohe Anziehungskraft übt auch die Wendelstein-Zahnradbahn aus, deren Talstation am Ortsrand von Brannenburg liegt. Die älteste Hochgebirgsbahn in den deutschen Alpen ist bereits seit 1912 in Betrieb. Ihr Ziel ist der Gipfel des Wendelsteins, er gilt als der markanteste Berg im Rosenheimer Land. Eine weitere besondere Attraktion ist die 300 Meter lange Wendelsteinhöhle. Die höchst gelegene Schauhöhle Deutschlands wurde 1864 entdeckt. Nach ihrer Renovierung im Jahr 2010 lohnt sich ein Abstecher in die Höhle. Eine innovative LED-Beleuchtung setzt das Innere spannend in Szene und an vier Stationen vermitteln interaktive Info-Stelen wissenswertes zu den Themen Geologie und Biologie sowie Psychologie und Philosophie. Brannenburg ist ein typisch bayerisch-ländlicher Ort geblieben. Die Häuser sind liebevoll gepflegt, die Biergärten gemütlich und die vielen Brauchtumsfeste sind für die Brannenburger Ausdruck ihrer Tradition und Gastlichkeit. Eugen Rapp, der immer freundliche Chefredakteuer ist leider viel zu früh im Jahr 2020 verstorben
Mit dabei waren
  • Eugen & Sibylle Rapp, Annette & Michael Kamm
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Rauchbier unter sieben Hügeln im Schlenkerla – Geburtstagsfest im mittelfränkischen Bamberg – 2001

Von Sa., 10. November 2001 bis So., 11. November 2001
Mitte November geht es für Annette und mich nach Mittelfranken, um den Geburtstag unserer Freundin Birgit Schneider zu feiern. Sie lebt mit ihrer Familie im Paradiesweg im schönen Bamberg und wir erhielten als Erstbesucher der Stadt eine Sightseeing Tour von Klaus. Wo liegt heute das Herz von Bamberg? Beim Alten Rathaus, zwischen den Armen der rauschenden Regnitz mit ihren Wehren, Terrassen und Brücken, den wieder aufgebauten Mühlen, darunter dem Zentrum Welterbe Bamberg in der alten Stelzermühle. Dorthin zieht es die Besucher der Stadt, oft als Fränkisches Rom bezeichnet wird, weil Bamberg wie Rom auf sieben Hügeln errichtet ist. Im Viertel zwischen Rathaus und Domberg gibt es nicht nur zahlreiche Gasthäuser wie das Schlenkerla, in dem die Bamberger schon seit 1405 ihren Bierdurst mit Rauchbier löschen, sondern auch eine wachsende Zahl von renommierten Kunsthandlungen. Die Bamberger Kunsthändler laden seit mehr als 25 Jahren parallel zu den Wagner-Festspielen in Bayreuth zum Sommer der offenen Türen und präsentieren, wie alte Kunst zum modernen Lebensstil passt. Von der unteren Brücke am Rathaus und dem übergroßen Standbild der Kaiserin Kunigunde geht der Blick in das ehemalige Schiffer- und Fischerviertel, Klein-Venedig genannt. Dort starten am Kranen die Bootstouren auf der Regnitz. Eine beeindruckende Stadt, die wir in den Folgejahren immer wieder gerne besucht haben.
Mit dabei waren
  • Birgit & Klaus Schneider, Annette & Michael Kamm
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Marsch von Schäftlarn nach München zur Sendlinger Mordnacht – Friedlicher war es bei Heppels Geburtstag in Ebenhausen – 2001

Am Mo., 29. Januar 2001
Spontan - wie so oft - lädt Heppel zu seinem 42. Geburtstag in den Gasthof Post in seiner Heimatgemeinde Ebenhausen im Isartal ein. Der Ortsteil der oberbayerischen Gemeinde Schäftlarn im Landkreis München wurde urkundlich erstmals 1130 unter dem Namen Emmenhusen erwähnt. Bis zum Jahr des Festes von Michael im Jahr 2001 war Ebenhausen Sitz der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), die seither in Berlin residiert. Von 1826 bis 1861 fand in Ebenhausen jährlich ein Fest zu Ehren des schwedischen Naturforschers Carl von Linné statt. Initiiert wurde die Tradition durch Carl Friedrich Philipp von Martius, den Gründer des botanischen Gartens in München, der zusammen mit Kollegen und Studenten in jedem Sommer einen Ausflug ins Isartal unternahm. Linné zu Ehren wurde von der Festgesellschaft 1828 ein Baum gepflanzt. Der Baum wurde vermutlich um die Jahrhundertwende gefällt. Ebenhausen liegt an der Bundesstraße 11, die von München nach Innsbruck führt. Es verfügt über einen eigenen S-Bahnhof, an dem die S7 verkehrt, die Wolfratshausen, München und Kreuzstraße miteinander verbindet. Der Bahnhof wurde für die historische Isartalbahn zwischen München und Bichl eingerichtet. In Ebenhausen ist das ehemalige, 1934 erbaute Postamt als Sehenswürdigkeit besonders erwähnenswert, ein Beispiel des Neuen Bauens in Bayern, dessen ursprüngliche Gestaltung nach umfangreichen Umbauarbeiten kaum noch zu erkennen ist. Sehenswert ist auch der Gasthof zur Post, von dem behauptet wird, dass Goethe dort auf seiner Reise nach Italien übernachtet haben soll. Das alles hat uns damals nicht wirklich interessiert, da wir uns primär in die Hände unseres Gastgebers begaben und einen besonders netten Abend erleben durften
Mit dabei waren
  • Simone & Michael Hoesch, Jasmin & Michael Plank, Annette & Michael Kamm
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Dinner in der Villenkolonie – Künstler Historie bei Sabine & Travis in der Klugstrasse – 2016

Am Fr., 18. März 2016
Mitte März haben Sabine und Travis Witteveen Annette und mich zu einem wunderbaren Abendessen in ihr herrliches Haus in der Klugstrasse im Münchner Stadtteil Gern eingeladen. Wir haben die beiden mit ihrer Tochter Kaya vor einigen Jahren durch Michaela und Dierk Thomas am Gardasee kennen gelernt und sehen uns seitdem immer wieder sehr gerne ... allerdings in größeren zeitlichen Abständen. Die Klugstraße, in der Travis und Sabine leben ist nach Ludwig Ritter von Klug († 1913), einem Geheimrat, Hofsekretär und Vorstand der ehemaligen Hofkasse benannt. Gern ist ein Stadtviertel der bayerischen Landeshauptstadt München. Zusammen mit Neuhausen und Nymphenburg bildet es den Stadtbezirk 9 Neuhausen-Nymphenburg. Der früheste urkundliche Beleg für Gern stammt aus dem Jahre 1025, als es zu den Lehen des Freisinger Bischofs Egilbert von Moosburg gehörte, während Neuhausen und Kemnaten - so der alte Name Nymphenburgs - erst in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts in Schäftlarner Klosterurkunden erwähnt werden. In einem Verzeichnis aus den Jahren 1149 bis 1155 wird es als Kerin erwähnt. Bis zur Säkularisation 1803 waren die fünf Anwesen im Besitz des Hochstifts Freising, als sechstes Anwesen wurde später das Jägerhäusl errichtet. Gegen Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich die Siedlung Gern von einem Bauerndorf zu einer Villenvorstadt Münchens. 1899 wurde die Landgemeinde Nymphenburg mit Gern nach München eingemeindet. Die Villenkolonie Gern ist die älteste Münchner Reihenhaussiedlung. Sie wurde ab 1892 um die Böcklinstraße durch die Firma Heilmann & Littmann errichtet. Es handelt sich um zweistöckige, in Gruppen zusammengefasste Haustypen im Landhausstil mit historisierenden Formen und unterschiedlichen Grundrissen, die heute zum Teil unter Denkmalschutz stehen. Wichtige Gebäude in Gern sind unter anderem das Gerner Bad, welches ein Erholungsbad am Nymphenburg-Biedersteiner-Kanal ist. Zudem das Dantebad und das Münchner Waisenhaus, wie auch der Taxisgarten und die St.-Laurentius-Kirche. Zu den Persönlichkeiten, die in Gern lebten gehören Lena Christ, die bekannte bayerische Schriftstellerin sowie der Baumeister Jakob Heilmann. Zudem Thomas Theodor Heine, der Simplicissimus-Zeichner, der in der Klugstraße wohnte. Auch Philipp Lahm, ehemaliger deutscher Fußballnationalspieler und Spieler des FC Bayern München wohnt hier.
Mit dabei waren
  • Sabine & Travis Witteveen, Annette & Michael Kamm
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Silvesternacht mit Optik – Private Party-Combo in der Via Panoramica – 2015

Von Di., 29. Dezember 2015 bis Fr., 1. Januar 2016
Seit einigen Jahren feiern wir den Jahreswechsel in der Regel am Gardasee und treffen uns dazu mit sich ebenfalls vor Ort aufhaltenden Freunden oder laden Family & Friends ein mit uns nach Italien zu fahren. Diesmal sind wir ganz privat mit Eva und Werner Conrad zu viert bei uns im Haus in Gardone-Riviera engagiert und machen uns einen gemütlichen Abend. Natürlich könnten tolle Silvesterpartys auch etwas vielfältiger sein. Gerade in München reichen sie von unwirklich trashigen Veranstaltungen über angesagte Events im 70er-Jahre-Schuppen bis hin zur entspannten und lässigen Indie-Bar. Natürlich gibt es auch einige, wo man sich richtig schick und glamourös anziehen kann. Zum Beispiel in der zweistöckigen Kino-Location 35mm, während des Jahreswechsels auch „Haus der Cocktails“ genannt. Dort wird die ganze Nacht mit vielfältigen Cocktails und ausgezeichnet schmeckendem Essen gefeiert. In dem lässigen und Dresscode freiem Cord Club ist es ebenfalls möglich mit den Freunden ein entspanntes Silvester zu feiern. Wer sich für mehrere Musikrichtungen interessiert oder sich einfach nicht entscheiden kann, wozu er am Liebsten an Silvester tanzen möchte, für den ist Muffatwerk ein perfekter Ort. Beim Feiern des Jahreswechsels am Gardasee kann man die unterschiedlichsten Eindrücke mit nach Hause nehmen. Die Übersicht in der Silvesternacht von der Via Panoramica punktet mit seiner Optik. Im Gardasee spiegelt sich die wunderschöne Umgebung und die umliegenden Gemeinden strahlen in der Silvesternacht. Von uns aus können wir zudem unzählige Feuerwerke verfolgen. Noch dazu ist es in Gardone einfach herrlich: Prächtige Villen und versteckte Anwesen, Parks mit üppiger Vegetation, seltenen Pflanzen und beständig warmes Klima – das Örtchen Gardone-Riviera hat seinen ganz eigenen Charme. Einst Nobelurlaubsort der Belle Epoque zog es gegen Ende des 19. Jahrhunderts das wohlhabende Bürgertum in Scharen an und ist auch heute noch die exklusivste Ecke des Sees. Die etwas dekadente Jahrhundertwende-Stimmung gepaart mit dem Duft des blühenden Jasmin, den prächtigen Zypressen, Palmen, Bananenstauden, Magnolien und Zedern verleiht dem Ort etwas Verwunschenes – es ist als wäre hier die Zeit stehen geblieben. Man spürt ständig den Charme vergangener Zeiten. Im Grunde besteht Gardone aus zwei Zentren: Gardone Riviera - die elegante Bebauung mit Hotels am See - und Gardone Sopra – der eigentliche Dorfkern, der mit seinen bunten Häuschen, dicht bewachsenen Balkonen und niedlichen Plätzchen dazu einlädt, erkundet zu werden. Einen Besuch lohnt auch der Museumskomplex „Vittoriale degli Italiani“ – das pompöse Vermächtnis des exzentrischen Nationaldichters Gabriele d’Annunzio. Im Amphitheather des Vittoriale treten in den Sommermonaten beim Tener-a-mente - Festival internationale Künstler vor einmaliger Kulisse auf. Vor allem Wanderfreunde und Reitsportbegeisterte kommen im bergigen Hinterland auf ihre Kosten. Gardone Riviera wird von der italienischen Umweltschutzorganisation Legambiente zudem immer wieder für sein besonders sauberes Wasser ausgezeichnet.
Mit dabei waren
  • Eva & Werner Conrad, Annette & Michael Kamm
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Anspruchsvolle Brasserie-Küche in der Münchner Innenstadt – Headhunter Dinner im Buffet Kull – 2009

Am Di., 13. Januar 2009
Ganz sicher bin ich mir heute nicht mehr, wie es zu dieser Vierer-Kombi mit Barbara Hartmann, Stephan Buchner sowie Annette und mir im Rahmen eines gemeinsamen Abendessens im Restaurant Kull in der Münchner Innenstadt kam. Allerdings weiß ich, daß die beiden Personalberater Barbara und Stephan in der Vergangenheit einmal miteinander liiert waren ... eventuell war es ja ein Revival. Stephan Buchner hatte ich über verschiedene Headhunting Projekte unabhängig von Barbara kennen gelernt. Wir hatten damals auf jeden Fall einen abwechslungsreichen Abend und unterhielten uns bei köstlichem Essen ausgezeichnet. Als Rudi Kull und Albert Weinzierl sich vor über 20 Jahren kennenlernten, war die Münchner Innenstadt abends menschenleer. Dennoch erschufen die beiden dort mit viel Mut und inspiriert durch Rudis Zeit in New York ein Restaurant, das München bereichert: ein französisches Bistro im New Yorker Style. Heute begeistert das buffet Kull nach wie vor mit seiner großstädtischen, kommunikativen Atmosphäre. Gedämpftes Licht durch bodentiefe Sprossenfenster, Spiegel an den Wänden und eng gestellte Tische sorgen für lebhaftes, urbanes Flair und bieten Raum für die anspruchsvolle Brasserie-Küche und damit Französische Lebensfreude gepaart mit New Yorker Esprit. Das buffet Kull gehört zu den Klassikern, zeitlos und immer modern. Hochwertige, mediterran inspirierte Fleisch- und Fischgerichte treffen auf ein ausgewähltes Wein- und Spirituosenangebot, französische Brasserieküche trifft New Yorker Lifestyle. Klassiker wie das NY-Style Filetsteak sowie zeitgemäße Fisch- und vegetarische Gerichte finden sich neben neu interpretierten Kompositionen. Die beiden Gastronomen betreiben neben dem Buffet Kull unter anderem die Bar Centrale, das Brenner, die Riva Bar, das Hotel und Ristorante Cortiina sowie die Grapes Weinbar. Das Ehepaar Weinzierl waren früher auch Nachbarn und Freunde von Witteweens in Gern und unser Buddy Dierk Thomas "kümmerte" sich um Christina Weinzierl Gattin im Rahmen ihres Urlaubs im Hotel Baia dei Pini in Torre, nachdem sich das Ehepaar Weinzierl getrennt hatte. So viel zu Revivals ...
Mit dabei waren
  • Barbara Hartmann, Stephan Buchner, Annette & Michael Kamm
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Schlagersänger im Aigner Fokus – Dinner mit Influencern im Restaurant Dallmayr in München – 2007

Am Mo., 19. März 2007
Mitte März treffe ich mich auf Wunsch von Alexander Stecher mit der Schweizerin Paloma Würth und ihm zu einem geschäftlich motivierten Essen im Restaurant Dallmayr. Alexander wollte mir bei dieser Gelegenheit Paloma vorstellen, um sie bei Aigner als VIP zu positionieren. Das war nett gedacht, jedoch hatten wir kein Budget mehr frei und so blieb es beim netten Kennenlernen und einem guten Essen im Restaurant Dallmayr. Alexander-Klaus Stecher wurde – wie sein Zwillingsbruder Manfred – am 23. Januar 1968 in Rosenheim geboren und ist ein deutscher Schauspieler, Talkmaster, Moderator, Autor, Popsänger und TV-Produzent. Schon als Kind stand er in der Sendung Das feuerrote Spielmobil vor der Kamera. Er nahm Schauspielunterricht bei dem Schauspieler Hans Clarin, war kurzzeitig auf der Otto-Falckenberg-Schule und machte später im Münchner Zinner Studio seinen Abschluss. Während seines Schauspielstudiums war er an diversen Bühnen in München und bei Tourneetheatern engagiert. Anschließend bekam er ein Volontariat beim Bayerischen Rundfunk, moderierte dort Unterhaltungssendungen und nahm ein Journalistik-Studium in München auf. Seitdem arbeitet er als Schauspieler, Moderator, Sänger sowie als Medienunternehmer und TV-Produzent mit seiner Produktionsfirma A.K.S.-Productions im Fernseh-, Radio- und Gala-Veranstaltungsbereich. Im Fernsehen trat er in Krimiserien wie Derrick, Der Alte und Siska auf, später vor allem in Rosamunde-Pilcher-Verfilmungen, auf. 1997 bekam Stecher eine eigene Late-Night-Show Stecher's Showtalk auf RTL-Television, die er mitproduzierte. Von 2000 bis 2006 moderierte er die tägliche Flirt-Show Alles Liebe bei dem Fernsehsender GoldStar TV von Premiere/SKY Deutschland. In einem monatlichen Spezial Alles Liebe V.I.P. interviewte Stecher bis 2019 prominente Gäste. Bei Sat 1 moderierte er 2003 zudem die tägliche Live-Sendung Klatsch-TV. Paloma Würth, die am 23. August 1979 geboren wurde, tritt unter ihrem Künstlernamen Paloma als Schlagersängerin in der Schweiz, Deutschland und Österreich auf. Im Finale des Internationalen Grand Prix der Volksmusik 2002, errang sie als beste Schweizerin den vierten Platz. Neben dem Gesang hat sie als Model im Jahr 2000 besondere Erfolge errungen: So wurde sie nicht nur zur Miss Switzerland gewählt, sondern errang auch den vierten Platz in der Wahl der Queen of Europe sowie den siebten Platz in der Wahl der Queen of the World. Im Herbst 2003 erschien Palomas Single Insel im Ozean. Im März 2004 folgte ihr zweites Album. Im Frühjahr 2005 erschien ihre erste Produktion mit dem deutschen Produzenten Ralph Siegel: Auf dem Album Die Leichtigkeit des Seins ist auch ein Duett mit Pierre Brice zu hören. Das Mitwirken von Paloma Würth 2005/06 im Musical Jonas & Madelaine war für die Ostschweizerin der vielbeklatschte Einstieg in das für sie damals neue Kulturgenre. Im Winter 2006/07 folgte die zweite Bühnenproduktion: The Glamour Sisters im Le Théâtre Kriens-Luzern. Paloma Würth ist, was das Essen betrifft, Unregelmässigkeiten gewohnt. Die Sängerin und Moderatorin ist beruflich viel unterwegs und verpflegt sich deshalb häufig in Restaurants und Hotels. Früher fand ich das total aufregend, so viel auswärts zu essen, sagt die Altenrheinerin. Doch mit der Zeit habe sie das Essen zu Hause mit der Familie oder mit Freunden schätzen gelernt. Es ist etwas anderes, wenn man gemeinsam kocht und anschliessend das Gericht geniesst, als wenn man es serviert bekommt. Wenn sie mit ihrer Band auf Tour ist, dann wird erst am Abend richtig gegessen. Fast immer gehen sie in ein Restaurant, um sich vor den Gigs noch einmal zu stärken.
Mit dabei waren
  • Paloma Würth, Alexander-Klaus Stecher und Michael Kamm
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Unesco Welterbe in Bamberg – Geburtstagsfeier in einem städtebaulichen Gesamtkunstwerk – 2013

Von Do., 7. November 2013 bis Fr., 8. November 2013
In der ersten Novemberwoche sind Annette und ich zu einer Feier anläßlich des Geburtstags unserer Freundin Birgit Schneider in Bamberg eingeladen. Ich komme an dem Tag gerade erst von einer Roadshow zur Refinanzierung von Sympatex aus Luxembourg zurück und erinnere mich an einen sehr straffen Zeitplan, um den Event in Bamberg rechtzeitig zu erreichen. Wir treffen uns mit der gesamten Familie und zahlreichen Bamberger Freunden in der Altstadt und geniessen einen besonders netten Abend. Birgit und Klaus Schneider haben Annette und ich im August des Jahres 2000 im Ristorante Alla Grotta in Lazise am Gardasee kennen gelernt. Unser erstes Zusammentreffen fand damals im Rahmen eines gemeinsamen Mittagessens mit Heike und Charly Hornberger statt, mit denen wir in diesem Sommer eine Woche Urlaub im Grandhotel Fasano verbracht hatten. An dem Tag unseres Kennenlernens waren wir zum Mittagessen mit Hornebergers Boot nach Lazise gefahren und hatten dort die Schneiders getroffen. Richtig intensiv wurde unsere Freundschaft dann ab 2001. Damals hatten Annette und ich eine eigene Wohnung in Fasano bezogen und mit der Riva Aquarama auch ein Boot am See. Schneiders waren damals mit ihren drei Kinder Sebastian, Conny und Philipp noch mit ihrer herrlichen 11er Performance unterwegs und Paul war als Gleichaltriger mit Philipp befreundet. Klaus ist Steuerberater und Wirtschaftsprüfer mit einer eigenen Kanzlei in Bamberg und hat mit Sebastian heute bereits den perfekten Nachfolger gefunden. Mit der Familie Schneider haben wir neben unseren regelmäßigen gemeinsamen Urlauben am Gardasee auch viele andere schöne Reisen unternommen. So waren wir mehrfach gemeinsam beim Skifahren und auch auf einer langen Asienreise durch China, Malaysia und Thailand unterwegs. Seit vielen Jahren spielen wir zudem zusammen Golf, fahren Motorrad und Bike und gehen besonders gerne zusammen Essen und Trinken. Im Jahr 2008 habe ich sogar einige Monate in Bamberg gewohnt, als ich bei der Firma Nici in Altenkunstadt Interim CEO war.
Mit dabei waren
  • Birgit, Conny, Sebastian, Philip und Klaus Schneider, Astrid & Michael Eidenmüller, Annette & Michael Kamm
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Dinner at a Royal Table – Charity Gala auf der Mainau – 2007

Am Fr., 15. Juni 2007
Ihre Majestät Königin Silvia von Schweden bittet zahlreiche Prominente aus Politik, Kultur und Wirtschaft am 15. Juni zu einem "Royal Dinner at a Royal Table" auf die Insel Mainau. Die Charity-Gala der Mentor Stiftung Deutschland ist der gesellschaftliche Höhepunkt eines internationalen Fachkongresses der zur gleichen Zeit in Karlsruhe stattfindet. Königin Silvia von Schweden ist Präsidentin der Mentor Foundation International. Mentor setzt sich als einzige weltweite Organisation ausschließlich für die Suchtprävention bei Kindern und Jugendlichen ein. Der Erlös der Charity-Gala, der sich aus Spenden- und Sponsorengeldern, einer exklusiven Tombola und der außergewöhnlichen Auktion "What you can't buy" zusammensetzt, kommt der Arbeit der Mentor Stiftung Deutschland zugute. "Mit diesem "Royal Dinner at a Royal Table" ist es gelungen, ein gesellschaftliches Ereignis ersten Ranges auf der Insel Mainau zu veranstalten, bei dem alle Gäste an einem Tisch mit Ihrer Majestät Platz nehmen werden", erläutert Jerome Braun, Geschäftsführer der Mentor Stiftung Deutschland. Brigitte von Boch-Galhau, die 1. Vorsitzende von Mentor Deutschland - von der Annette und ich zu diesem Event eingeladen wurden - freute sich neben vielen Persönlichkeiten, darunter Prinz und Prinzessin von Bayern, Prinz und Prinzessin von Hohenzollern, Dr. Philipp Herzog von Württemberg, vor allem hochrangige Vertreter der Wirtschaft aus Deutschland und der Schweiz begrüßen zu dürfen. Jette Joop, Rolf Sachs, Christian Flick, Celia von Bismarck, Dr. Florian Langenscheidt und Prof. Dr. Mang sind weitere Gäste am "Royal Table". Vicky Leandros, die seit Jahren Mitglied des Mentor-Vorstands ist, wird bekannte Chansons und Balladen darbieten. Durch den Abend führt Tagesschau-Sprecher Jan Hofer. Der internationale Standort der Insel Mainau hat drei Relaix & Chateaux Köche aus den angrenzenden Ländern zu ihrem Menü inspiriert. Für Deutschland kocht Johann Lafer, für Österreich Christian Gölles und für die Schweiz André Jaeger. Eine eigens für diesen Abend entwickelte Tischkonstruktion erlaubt es den Gästen, das Galadinner gemeinsam mit Königin Silvia zu genießen. Jeder Stuhl ist ein Unikat des Schweizer Künstlers Stefan Szczesny. Die Stühle können auf der Benfizauktion "What you can't buy" neben Reisen, Kunstobjekten und Kuriositäten ersteigert werden. 291 000 Euro für Königin Silvias Wohltätigkeitsprojekt Konstanz - Königin Silvia von Schweden kann sich nach einer Wohltätigkeitsgala auf der Insel Mainau über 291 000 Euro für ihre Arbeit gegen Drogensucht bei Kindern freuen.
Mit dabei waren
  • Königin Silvia sowie Annette und Michael Kamm
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Deutsche Eiche & Thailands Lemon Grass – Dinner Meeting mit Singapore Expats in Thalkirchen – 1996

Am Do., 22. Februar 1996
Ende Februar treffen sich Carolina und ich nach längerer Zeit endlich wieder einmal mit Susanne und Bruno Weidl in München. Die beiden leben zu diesem Zeitpunkt noch mit ihren Kindern in Südostasien, wo ich sie im Rahmen meiner Geschäftsreisen nach Singapur und Kuala Lumpur mehrfach besucht habe. Diesmal sehen wir uns also während eines Heimaturlaubs in München und treffen uns zu asiatischem Essen in Thalkirchen. Als Roland Kuffler und sein Schwager Dr. Erich Kaub am 23. Mai 1990 im ehemals urbayerischen Wirtshaus Deutsche Eiche in der Maria-Einsiedel-Straße in Laufweite der U-Bahn Station Taufkirchen in Isarufer- und Tierpark Hellabrunn Nähe das Mangostin Asia Restaurant eröffneten, kam dies einer kulinarischen Revolution nahe. Geplant hatte Erich Kaub eigentlich einen neuen Betrieb, den er "Alte Liebe" nennen wollte, doch als Kaub und Kuffler für ein Thai-Festival Ende der 80er Jahre Joseph Peter kennenlernten - seinerzeit seit sechs Jahren lang Executive Chef im Bangkok Hilton - war es um die Alte Liebe geschehen und einen neue Liebe zur authentischen, erstklassigen Thai- und Japan-Küche entbrannt. Im ehemals bayerischen Wirtshaus wurden drei Restaurant Bereiche konzipiert: das große "Lemon Grass" sollte den Trubel Bangkoks widerspiegeln, der "Keiko Japanese Room" ganz puristisch und hell die reduzierte Architektur Japans aufnehmen. Dieser Bereich wurde im Herbst 2006 komplett in einen Pacific Colonial Room mit Muschelkalk-Kamin für 30 bis 32 Personen umgebaut sowie "Papa Joe's Colonial Bar und Restaurant" mit schweren Möbeln und dunklem Holz das Erbe der Kolonialzeit darstellen. Roland Kuffler übernahm das Mangostin einige Zeit später. Von Vorteil war sicherlich, das Joseph Peter der thailändischen Sprache mächtig ist, was man auch heute noch hört, wenn er in der Küche mit seinen thailändischen Köchen und Köchinnen parliert.
Mit dabei waren
  • Susanne & Bruno Weidl, Annette & Michael Kamm
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Kein Dummschwätzer – Lunch Meeting mit Wolfgang Kubicki in Hannover – 2017

Am Mo., 9. Oktober 2017
Seit einiger Zeit habe ich mich mit der Mitgliedschaft in der Partei der Freien Demokratischen Partei (FDP) beschäftigt, da mir die Vorgehensweise unseres bayerischen CSU Ministerpräsidenten Seehofer nicht mehr passte. Bestärkt durch meinen beruflichen Golffreund Bernd Buchholz - den früheren Vorstandsvorsitzenden von Gruner & Jahr in Hamburg - habe ich mich noch vor Einreichung meines Antrags zur Mitgliedschaft auch mit Wolfgang Kubicki im Rahmen eines Mittagessens in Hannover ausgetaischt. Hier hatten eine Woche vor der Landtagswahl in Niedersachsen DIE FAMILIENUNTERNEHMER zu einem Politik-Talk mit FDP-Politikern geladen und diskutierten mit ihnen über die kommende Wahl und die anstehenden Koalitionsverhandlungen auf Bundesebene. Nach einer kurzen Begrüßung durch den Landesvorsitzenden der niedersächsischen Familienunternehmer, Kay Uplegger, stellte der Landesvorsitzende Stefan Birkner in seinem Vortrag die Positionen der Landes-FDP heraus. 

Christian Dürr, bisheriger Fraktionsvorsitzende im Landtag hob in seiner Rede die Bedeutung der Digitalisierung für Niedersachsen hervor. Die bisherigen Planungen zum Breitbandausbau der Landesregierung reichten bei weitem nicht aus, damit die niedersächsischen Unternehmen national und international wettbewerbsfähig bleiben könnten. Die FDP strebe an, den Menschen in Niedersachsen flächendeckend Gigabit-Geschwindigkeiten anzubieten. Zudem müsse die berufliche Bildung gestärkt werden, um dem Fachkräftemangel zu bekämpfen. Als Gastredner aus Schleswig-Holstein war auch Wolfgang Kubicki eingeladen. Kubicki ist ein deutscher Politiker, Volkswirt und Rechtsanwalt. Er war von 1990 bis 1992 Mitglied des Deutschen Bundestages und anschließend bis 2017 Abgeordneter im Landtag Schleswig-Holstein. Er gab einen Ausblick auf die kommende Jamaika-Koalitionsverhandlungen auf Bundesebene. Unverhandelbare Themen seien für die FDP die Bekämpfung der kalten Progression sowie die Abschaffung des Solis, so Kubicki. 

Er zeigte sich zudem zuversichtlich, dass sich der FDP-Vorschlag eines auf Einwanderungsgesetzes als geeigneter Kompromiss in den Koalitionsverhandlungen durchsetzen werde. Kubicki polarisiert ... ist aber mit seinen Ansichten immer schnörkellis direkt unterwegs.
Mit dabei waren
  • Wolfgang Kubicki, Michael Kamm, Bernd Buchholz
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Polymer Experten der Dutch States Mines – Wiesn-Abend im Nymphenburger Weinzelt – 2015

Am Do., 24. September 2015
Ende September komme ich vom Gardasee für ein paar Tage nach München, um unter anderem einer Einladung unseres Sympatex Lieferanten DSM aufs Oktoberfest Folge zu leisten. Das Unternehmen, von dem wir Polymer Granulat für unsere Membran Folien beziehen hat einige Tische im Nymphenburger Weinzelt reserviert. Ich verlebe einen besonders netten Abend mit Joost d´Hooghe, Paul Habets und Sascha Pendo, der Sympatex in Deutschland betreut. DSM – genauer gesagt die Koninklijke DSM N.V. - mit Sitz in Heerlen in den Niederlanden ist ein börsennotierter Chemiekonzern. Das Unternehmen hat etwa 22.000 Beschäftigte und verfügt über Standorte in 47 Staaten der Erde. Insgesamt hat DSM 210 Produktionsstandorte und Büros weltweit und setzte 2019 rund 9 Mrd. EUR um. DSM kommt aus dem englischen und steht für Dutch State Mines. Die Niederländischen Staats Bergwerke wurden dabei 1902 als Bergbauunternehmen gegründet. Im Laufe der Jahre wurde das Unternehmen auch im Chemiesektor tätig. In den 1960er Jahren traf die niederländische Regierung die Entscheidung, alle staatseigenen Kohlebergwerke zu schließen. 1973 wurde die letzte staatseigene Zeche geschlossen. Die Regierung förderte die Chemiestandorte, um Arbeitsplätze für die arbeitslosen Bergleute zu schaffen. 1989 wurde DSM privatisiert. Im Jahre 2002 verkaufte das Unternehmen seine Erdölabteilung an das saudi-arabische Unternehmen SABIC. Ebenso erwarb es den Unternehmensbereich Nahrungsergänzung und -zusatzstoffe von Hoffmann-La Roche, mit einem Produktionswerk in Kaiseraugst. Danach wurden weitere Hersteller von Nahrungsergänzungsmittel übernommen wie Martek im Jahr 2011, Ocean Nutrition Canada im Jahr 2012, Fortitech im Jahr 2012 und Tortuga im Jahr 2013. Heute produziert das Unternehmen Industriechemikalien, Arzneimittel, Antibiotika sowie Nahrungsergänzungsmittel und Vitamine etc. Im Mai 2022 gab DSM die Fusion mit dem Schweizer Aromahersteller Firmenich bekannt. Unter Vorbehalt der Zustimmung der Wettbewerbsbehörden wird der Abschluss der Transaktion für das erste Halbjahr 2023 erwartet. Das Unternehmen DSM kämpft auf europäischer Ebene gegen ein Verbot von Vitaminwerbung auf ungesunden Lebensmitteln. Das Unternehmen hat weltweit 25 firmeneigene Forscher in Universitäten platziert. DSM fördert die wissenschaftliche Arbeit von u. a. deutschen Professoren zum Thema Vitamine finanziell.
Mit dabei waren
  • Joost d´Hooghe, Paul Habets, Sascha Pendo und Michael Kamm
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Lusso Naturale in Fasano – Runde Veranstaltung eines oberfränkischen Clan Chefs am Lago di Garda – 2007

Am Sa., 6. Oktober 2007
Es ist zwar ein später Termin im Gardasee Sommer, aber dafür ein besonders schöner, denn unser Ober-Feier-Biest Klaus hat sich dazu entschieden seinen 50. Geburtstag nicht daheim in Bamberg, sondern an seinem jährlichen Urlaubsdomizil am Gardasee zu feiern. Für uns alle ein Pflichtermin, noch dazu, da Annette und ich die Familie Schneider ja auch hier kennen gelernt haben. Manchmal ist ein Name ja ein Sehnsuchtsseufzer, wie auch beim „Grand Hotel Fasano“. Kaum ein Haus ist zuletzt so erblüht wie das frühere kaiserliche Jagdschloss am Westufer des Gardasees in Gardone Riviera. 12.000 qm ist das von Palmen und Magnolien gesäumte Parkgrundstück groß, in das sich das Fasano schmiegt und dem Gardasee mit seiner grandiosen Terrasse elegant die Hand reicht. Der Inhaberfamilie ist es mit ihrem Blick für Details – und erheblichen Investitionen – gelungen, das Haupthaus und die benachbart im Park liegende Villa Principe immer noch eine Nuance mehr zu veredeln und das Refugium in die Kollektion der Leading Hotels of the World zu führen. Seit der Gründung 1928 vereint LHW in über 80 Ländern die besten Häuser der individuellen Luxushotellerie, fast immer in Familienbesitz und häufig mit ganz spezieller Historie. Und nicht zuletzt machen auch der See und die Umgebung das Fasano-Erlebnis so berückend angenehm. Ein Bootsausflug im hauseigenen Frauscher Day Cruiser mit eigenem Skipper? Eine Tour im natürlich, cremeweißen Fasano-Alfa-Spider-Oldtimer? Ein Bummel durch Salò oder eine Golfrunde im nahen Gardagolf Country Club mit seinen insgesamt 27 Löchern? Eine Weinprobe bei Ca‘ del Bosco, einem der schönsten Weingüter der Welt? Möglichkeiten über Möglichkeiten. All diese Möglichkeiten haben auch wie neben der Feier von Klaus Geburtstag, wobei die eigentliche Dinner Party nicht im Hotel, sondern ein paar Meter weiter im Ristorante Casino von Alberto Forneller - unserem heutigen Nachbarn in der Via Panoramica - stattgefunden hat.
Mit dabei waren
  • Birgit & Klaus Schneider, Astrid & Michael Eidenmüller, Heike und Charlie Hornberger, Annette & Michael Kamm und viele andere nette Gäste
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Fondue Bourguignonne – Silvester in der Maxvorstadt – 1984

Am Mo., 31. Dezember 1984
Unsere Silvesterfeier 1984 steigt bei Herbert und Nina Vogl, damals noch in deren "Penthouse" Studenten Wohnung in der Enhuberstrasse hinter der TU. Die umliegenden Häuser sind im Besitz der Familie und damit ist die Enhuberstrasse Vogl Territory. Herberts ehemalige Freundin Tuki Wrangel war auch mit dabei. Herbert und Nina bereits beide mit ihren Studien (BWL und Zahnärztin) fertig und wie so oft gab es auch damals Fondue! „Fondue“ kommt aus dem Französischen und heißt „geschmolzen“. Oberflächlich betrachtet handelt es sich dabei um ein geselliges Zusammenhocken um einen gemeinsamen Topf. Dabei war der Begriff Fondue ursprünglich einzig und allein für Käse verwendet worden. Bis dato hat sich das Bedeutungsfeld allerdings gehörig erweitert. Wie das Fondue bourguignonne mit dreierlei Fleischstücken, das Fondue orientale mit einer besonders kräftigen Bouillon, das japanische Seetang-Fondue shabushabu und andere internationale Variationen geht es bei allen im Grunde darum, mundgerechte Stücke zerteilter Leckereien in eine gut erhitzte Flüssigkeit einzutauchen, um sie auf diese Weise gegart in geselliger Runde zu verspeisen – und zwar immer aus einem Topf, weil das vermutlich verbindend wirkt. Das kann ich, jeweils teilweise, nur bestätigen.
Mit dabei waren
  • Nina & Herbert Vogl, Tuki von Wrangel, Nicola Schielin, Michael Kamm
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Steinbockalm Party – Wedding von Louisa Poullain & Chad Costello in Hinterthal – 2019

Von Sa., 3. August 2019 bis So., 4. August 2019
Anfang August führte uns die besonders nette Einladung der Familie von Thomas und Bettina Poullain anläßlich der Hochzeit Ihrer Tochter Louisa mit Chad Costello aus dem Sunshine State Kalifornien ins beschauliche Hinterthal bei Maria Alm. Das sehr schöne Familienfest fand auf der beeindruckenden Steinbock Alm auf 1.600 Meter Höhe statt. Die mehrheitlich aus Amerika angereisten Gäste haben ein sehr großzügiges Hochzeitsfest - leider bei keinem optimalen Wetter - erlebt. Wir haben bei dieser Gelegenheit nach vielen Jahren die nun erwachsenen Töchter mit Ihren Ehemänner und der versammelten Familie wiedergetroffen, sondern auch Thomas ältesten Freund Helmut und seine Gattin Mausi, die ich letztmals 1979 getroffen hatte. Annette und ich haben im wunderbaren Wachtelhof - einem kleinen und sehr exclusiven Hotel der Familie Hütter Bönan - gewohnt und die Eleganz dieses alten Jagdhofs sehr genossen.
Mit dabei waren
  • Annette und Michael Kamm, Bettina und Thomas Poullain, Louisa und Chad Costello, Helmut und Mausi Kurz
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Adventszeit in Bogenhausen – Weihnachtsdinner im Käfer Bistro – 2005

Am Sa., 17. Dezember 2005
In der Adventszeit gehen Annette und ich gemeinsam mit Barbara Hartmann, ihrem damaligen Freund Roman Sauermann sowie Eva und Thomas Hellmann zu einem Vorweihnachtlichen Abendessen ins Restaurant Käfer in der Prinzregentenstrasse. Diese Location ist beliebter Treffpunkt auf einen Kaffee für die Bogenhausener Nachbarschaft, Treffpunkt für einen informellen Business Lunch sowie Anlaufstelle für einen entspannten Sundowner nach Feierabend. Im Käfer Bistro im Feinkostladen mit seinem gemütlichen Innenbereich und der großen, überwiegend schattigen Terrasse is(s)t man den ganzen Tag. Schon in der Früh heißt das Team hier die ersten Gäste willkommen. Der Start in den Tag gelingt am besten mit einem ausgiebigen Frühstück. Neben der reichhaltigen Karte für die verschiedensten Geschmäcker besteht immer auch die Möglichkeit, sich sein persönliches Wohlfühlfrühstück mit süßen und herzhaften Köstlichkeiten aus dem gesamten Käfer Feinkost-Laden zusammenzustellen. Der Lieblingsschinken, ein besonderer Käse, Kreationen aus der Confiserie oder frisch geschnittenes Obst – kein Wunsch bleibt unerfüllt. Und natürlich gilt auch hier: Alles aus dem Feinkostladen kann direkt geordert werden. Und überhaupt: der Vater von Michael Käfer - Gerd Käfer - hat den Partyservice überhaupt erfunden. Dass man sich ein Buffet nach Hause liefern oder sogar ein Zelt für seine Gäste im Garten aufstellen lassen konnte, das gab es vorher nicht. Seine Großeltern hatten einen Tante-Emma-Laden in München-Schwabing, bevor sie 1933 hier ins Stammhaus zogen. Mehr wusste Michael Käfer auch lange nicht über seine Familien-Geschichte. Nach der Geburt seiner zwei Kinder vor zehn Jahren hatte er eine Autorin engagiert, um die Käfer-Historie einmal zu recherchieren und als Buch aufschreiben zu lassen.
Mit dabei waren
  • Barbara Hartmann, Roman Sauermann, Eva & Thomas Hellmann, Annette & Michael Kamm
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Abschied am Starnberger Waldfriedhof – Temptation Helmsman Eckart verlässt uns viel zu früh – 2002

Am Fr., 8. November 2002
Im frühen November führte mich mein Weg zum Starnberger Waldfriedhof, um meinem viel zu früh verstorbenen ehemaligen Geschäftsführerkollegen Eckart Wagner auf seinem letzten Weg zu begleiten. Eckart hatte nicht nur mich, sondern auch Michi Plank im Sommer 1988 zu North Sails geholt und wir haben mit ihm zwei Jahre lang bis Juli 1990 zusammengearbeitet. Nachdem wir dann im August des Jahres 1990 das Unternehmen handstreichartig zu 100% übernommen hatten, trennten wir uns von Eckart ... was ihm damals nicht gefallen hat. Später haben wir unseren Frieden geschlossen! Eckart Johannes Wagner war ein deutscher Segler, der an den Olympischen Sommerspielen 1960, den Olympischen Sommerspielen 1964 und den Olympischen Sommerspielen 1968 teilnahm. Er wurde in Kiel geboren. Mit dem charismatischen Macher, der an einem Schlaganfall nach einer Radtour am Starnberger See gestorben ist, verliert die deutsche und die internationale Segelszene eine bedeutende Persönlichkeit. Eckart Wagner hat als Crew an mehreren olympischen Segelwettbewerben teilgenommen. Sein eigener Olympia-Start im Starboot 1980 in Moskau fiel dem westlichen Boykott zum Opfer. Er war Weltmeister im Halbtonner (1974) und im Zweitonner (1977). Bekannter noch wurde Wagner aber für sein Engagement in der North-Sails-Gruppe, an deren Weg zum weltweit führenden Produzenten von Regattasegeln er maßgeblich beteiligt war. Als 26-Jähriger traf er den Gründer Lowell North und baute im Anschluss mit North Sails Deutschland die erste und ertragreichste Loft der Gruppe in Europa auf. 1981 startete er North Sails Surf und ließ Surfsegel in Asien fertigen. Er stieg nach dem Verkauf der North-Gruppe an den amerikanischen Industriellen Terry Kohler 1984 bis zum Vorstandsvorsitzenden auf. Eckart Wagner war dem Segeln und dem Wettkampf bis zum Schluss treu. Er hat bis ins 65. Lebensjahr sein Starboot weiter gesegelt, und seine letzte Regatta im Gold Cup auf dem Starnberger See konnte er zusammen mit Bruder Norbert gewinnen. Außerdem hat er Oldtimer-Rallyes bestritten und seine Tochter Kristin für ihre Olympiakampagne im Yngling trainiert. Sein Weggefährte Jay Hansen von der North Sails Group in den USA brachte es auf den Punkt: "Er lebte am Maximum bis zu seinem Ende, und das kam viel zu schnell.“ Die Friedhofsanlage, der Waldfriedhof in Starnberg, auf der er jetzt seine letzte Ruhe findet stammt aus dem späten 19. Jahrhundert und war so voll, daß die Trauerrede mit Lautsprechern in die Außenanlage übertragen werden musste.
Mit dabei waren
  • Eckart & Norbert Wagner, Michael Plank & Michael Kamm
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Start zur Eventwoche in den Tiroler Bergen – Dinner Einladung in Kitzbühel – 2006

Am Mi., 4. Januar 2006
Nachdem wir uns vom Mittagessen anläßlich der Feier des 70. Geburtags meiner Mutter im Restaurant Linde auf der Fraueninsel auf französisch verabschiedet haben - was nicht gut ankam - fuhren Annette und ich zu einer weiteren Einladung bei Alexa Agbelli und Uli Hieronimi in Kitzbühel. Die beiden hatten damals ein nettes Haus im Griesenauweg direkt am Hotel Tennerhof und hatten uns zu einem Abendessen in bunter Runde gebeten. Neben uns waren die Geschwister Julia und Andreas Mach, Alexandra Holland, Annette Zierer mit ihrem damaligen Freund Eric Droemer zu Gast. Wir hatten einen extrem lustigen Abend, der dann der Auftakt zu einem sehr abwechskungsreichen Aufenthalt in Kitzbühel wurde. Die Lage des Austragshäusls von Uli Hieronimi war ganz bezaubernd ... ich bin nicht sicher, ob sie das Haus heute immer noch bewohnen. Das direkt nebenan liegende charmante Luxushotel Tennerhof ist das individuellste und romantischste 5-Sterne Hotel in Kitzbühel. Das Hotel liegt in leichter Hanglage inmitten eines ruhigen Gartens und ist in Privatbesitz von Familie von Pasquali. Der Blick auf den weltberühmten Tiroler Ferienort Kitzbühel und die Panoramaaussicht auf die umliegende Bergwelt sind von atemberaubender Schönheit. 39 exklusive Zimmer und Suiten, ausgestattet mit Antiquitäten aus dem Familienbesitz, sorgen für Wohlfühlatmosphäre. Exklusivität erlebt man in den drei neuen Tennerhof Luxury Chalets. Drei Restaurants laden auf eine kulinarische Entdeckungsreise ein, darunter unser mit 4 Hauben und 17 Punkten von Gault Millau ausgezeichnetes Gourmetrestaurant Tennerhof mit Küchenchef Johannes Denk. Im Spa de Charme, Mitglied von Leading Spa Resorts, mit Außen- & Innenpool, Saunen und Dampfbad sowie modernen Ruheräumen, sammeln Sie neue Kraft für Ihren Alltag.
Mit dabei waren
  • Alexa Agnelli & Uli Hieronimi, Julia & Andreas Mach, Annette Zierer & Erik Droemer, Alexandra Holland, Annette & Michael Kamm
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Gesellschaftsfähig bei Helden in Harlaching – Dinner Einladung in der Harthauserstraße – 2021

Am Sa., 17. April 2021
Mitte April sind Annette und ich gemeinsam mit Vogls und Hellmanns zu einem privaten Abendessen bei Gaby und Martin Held in Harlaching eingeladen. Dies zum wiederholten Mal, wodurch es Zeit wird, daß wir uns zeitnah revanchieren und ebenfalls eine Einladung zum Essen aussprechen. Wer sich dabei gut benehmen kann, also gesellschaftsfähig ist, punktet nicht nur bei Geschäftspartnern und Vorgesetzten sondern auch bei Freunden und Bekannten. Auf gute Umgangsformen sollte man daher unbedingt achten! Seit Jahrhunderten wird in der Regel Freiherr von Knigge bemüht, wenn es um gute Manieren geht. Knigge ging es allerdings nicht darum, ein steifes Regel-Korsett zu schnüren, sondern zu vermitteln, wie Menschen anständig und rücksichtsvoll miteinander umgehen. Rücksichtnahme und ein höflicher Umgang mit den Mitmenschen sind auch heute nicht aus der Mode – und gute Umgangsformen öffnen Türen, geschäftlich wie privat! Bei einem formellen Essen ist jeweils folgendes zu beachten. Die Besteck-Regeln sind einfach: Verwenden Sie das Besteck immer von außen nach innen, passend zum jeweiligen Gang. Bei einem Amuse Geule liegt entsprechendes Besteck auf dem Teller, auf dem der Gruß aus der Küche serviert wird. Wie Sie das Besteck auf dem Teller ablegen, signalisiert, ob Sie mit dem Essen fertig sind oder nur pausieren: Gabel auf acht und Messer auf vier Uhr: Sie machen Pause und Messer und Gabel überkreuzt: Sie sind bereit für einen Nachschlag oder den nächsten Gang. Gabel und Messer auf vier Uhr: Sie sind fertig mit dem Essen. Die eingedeckten Gläser am Tisch verwenden Sie von rechts nach links. Sie fassen die Gläser im unteren Drittel des Stiels an. Ihre Serviette legen Sie am besten einfach gefaltet auf den Schoß. Stehen Sie vom Tisch auf, legen Sie sie locker gefaltet links neben Ihrem Teller ab. Auch nach dem letzten Gang legen Sie die Serviette neben dem Teller ab. Auf dem Teller hat die Serviette nichts zu suchen. In Maßen Alkohol zu trinken ist bei Geschäftsessen durchaus üblich. Wenn Sie auf Alkohol verzichten möchten, ist das natürlich kein Fauxpas – Sie dürfen ohne Begründung ablehnen. Auch als Gastgeber müssen Sie nicht mittrinken, sondern können genauso gut mit Wasser anstoßen. Wenn Ihnen der Kellner einen Schluck Wein zum Verkosten einschenkt, prüfen Sie, ob der Wein richtig temperiert ist oder gar nach Kork schmeckt. Ist der Wein in Ordnung, nicken Sie dem Kellner zu. Stoßen Sie nur mit Wein, Champagner und Sekt an. Findet Ihr Geschäftsessen auf dem Oktoberfest statt, dürfen Sie natürlich auch den Bierkrug heben. Zum ersten Schluck fordert der Gastgeber auf. Idealerweise heben Sie dabei einfach nur das Glas an und nicken einander zu – ohne die Gläser lautstark gegeneinander klirren zu lassen. Schlürfen, auf den Löffel pusten, Brot eintunken – all das ist beim Suppe-Essen strengstens untersagt! Führen Sie den Löffel nur mit der Spitze zum Mund und kippen Sie den Suppenteller nicht, um den letzten Rest Suppe auszulöffeln. Klare Brühen dürfen getrunken werden – alle anderen Suppen werden ausschließlich gelöffelt. Wenn Sie fertig sind, legen Sie den Löffel auf den Unterteller der Suppe. In besseren Restaurants wird gerne Fisch bestellt. Damit Ihnen das Zerlegen nicht den Angstschweiß auf die Stirn treibt, halten Sie sich am besten an diese Regeln: Flossen entfernen und mit dem Fischmesser von Kopf bis Schwanz durch den Rücken des Fisches fahren und so die Filets teilen. Die zwei Hälften aufklappen und dann die Gräten entfernen und auf einem extra servierten Teller platzieren. Weitere Tipps gibt es in den nächsten Essens Beiträgen.
Mit dabei waren
  • Gaby & Martin Held, Nina & Herbert Vogl, Eva & Thomas Hellmann, Annette & Michael Kamm
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Sommerfest im Schratzenweg – Family Business bei Schöns in Osternach – 1994

Von Fr., 29. Juli 1994 bis So., 31. Juli 1994
Ende Juli und damit im absoluten Hochsommer sind Carolina und ich von Susanne und Dieter Schön zu einem familiären Sommerfest an den Chiemsee eingeladen. Gerne nehmen wir die Gelegenheit zu einem Wiedersehen wahr, packen daher Larissa und Paul ins Auto und fahren von Murnau nach Prien. Dort parken wir die Kids bei meinen Eltern und machen uns auf den Weg zum Schratzenweg. Dieter und Susanne Schön gehören mit zu meinen langjährigsten Freunden. So habe ich Dieter bereits im Sommer des Jahres 1979 - und damit während meiner Bundeswehrzeit – im Yachtclub Urfahrn am Chiemsee enger kennen gelernt. Die Jahre zuvor sind wir uns segelnde Jugendliche am Chiemsee bereits mehrfach über den Weg gelaufen. Nach dem Wechsel der beiden von der Uni Münster an die BWL-Fakultät der LMU in München - damals übrigens gemeinsame Kommilitonen von Susanne und Bruno Weidl sowie Bettina und Thomas Poullain - hatten wir als Studenten einen recht engen Kontakt. Gemeinsam mit Nici waren wir beim Skifahren und Dieter und ich haben miteinander Regatta gesegelt. Dies sowohl mit meiner Dyas auf Ranglisten Regatta wie auch mit Liberas wie bei der Bodensee Rund. Dieter baute später - ursprünglich gemeinsam mit seinem Vater und seinem Bruder Michael - in Prien eine erfolgreiche Klinikgruppe auf, deren wirtschaftlicher Erfolg ihn aus steuerlichen Gründen erst nach Salzburg und später nach St. Moritz umziehen ließ. In dieser Zeit wurde unser privater Kontakt immer weniger, wobei wir uns dennoch immer wieder sehen.

Heal the World History Tour – Michael Jackson im Olympiastadion – 1997

Am Fr., 4. Juli 1997
Es waren sagenumwobene Konzerte, die im Sommer 1997 das Olympiastadion zum Beben brachten. Gleich zweimal, am 4. und am 6. Juli, jubelten Tausende von begeisterten Fans ihrem King of Pop zu, der im Rahmen seiner „Heal the World - History“-Tour auch in die bayerische Hauptstadt kam. Die HIStory World Tour war Michael Jacksons dritte und letzte Solo-Welttournee, welche Auftritte in Europa, Asien, Australien, Afrika und den Vereinigten Staaten umfasste. Startdatum war der 7. September 1996 mit dem Eröffnungskonzert in Prag, das letzte Konzert fand am 15. Oktober 1997 in Durban statt. Es gab insgesamt 82 Konzerte auf fünf Kontinenten in 35 Ländern. Mit etwa 4,5 Millionen Besuchern weltweit brach Jackson seinen eigenen Rekord der größten Tournee, welche bis dahin die Bad World Tour war. Alleine in Deutschland wurden damals 500.000 Konzertkarten verkauft. Ebenfalls mit der HIStory World Tour brach Jackson seinen mit der Bad World Tour aufgestellten Rekord der kommerziell erfolgreichsten Tour aller Zeiten, insgesamt beliefen sich die Einnahmen auf 165 Millionen US-Dollar. In der damaligen Phase meines bevorstehenden Umzugs von Murnau in die Münchner Möhlstrasse checkte ich das Angebot der Bayerischen Landeshauptstadt und so konnte ich mir diesen Event nicht entgehen lassen und war daher im Olympiastadion auch bei den begeisterten Fans mit dabei

Dinner Einladung in der Villenkolonie Neuwittelsbach – Bei Trixi und Hannes in der Prinzenstrasse – 2009

Am Fr., 24. April 2009
Ende April sind Annette und ich von Johannes und Trixi Närger zum Abendessen in ihr schönes neues Haus in der Prinzenstrasse eingeladen. Die Prinzenstraße ist eine der begehrtesten Wohnstraßen und nur wenige Schritte vom Nymphenburger Schlosskanal und dem Wittelsbacher Sommerschloss entfernt. Nymphenburg und das Ende des 19. Jahrhunderts südlich des Schlosskanals entstandene Neuwittelsbacher Villenquartier ist eine der nobelsten und exklusivsten Wohnlagen Münchens, geprägt von herrschaftlichen Residenzen, historischen Villen, parkartigen Gärten und Alleestraßen mit schönem altem Baumbestand. Rund um den nahen Rotkreuzplatz finden sich alle Einkaufsmöglichkeiten, von kleinen Läden über den Wochenmarkt bis zum Kaufhaus, außerdem gemütliche Cafés wie das bekannte Eiscafé Sarcletti, Apotheken, Post, Banken und der U-Bahn-Anschluss der U1 zum Hauptbahnhof. Die beliebten Restaurants Acetaia, Romans, Canal Grande und Kurfürst Maximilian, die Dom-Pedro-Grundschule, die Maria-Ward-Schule, das Käthe-Kollwitz-Gymnasium und das renommierte Nymphenburger Privatgymnasium sind jeweils zu Fuß oder per Rad erreichbar. Die Villenkolonie Neuwittelsbach befindet sich im Münchner Stadtteil Neuhausen-Nymphenburg. Sie gilt als vornehmes, einheitlich gestaltetes Villenquartier mit parkähnlichem Charakter. Sie entstand südlich des Nymphenburger Kanals ab 1880 rund um das Rondell Neuwittelsbach in Nymphenburg aus Anlass des 700-jährigen Jubiläums des Hauses Wittelsbach. Das Rondell Neuwittelsbach erhielt seinen Namen erst 1890 von der gleichnamigen Kolonie. Die Villenanlage erstreckt sich zwischen der Hubertus- und Renatastraße sowie zwischen der Nibelungen- und Prinzenstraße mit der Aiblinger-, Lachner- und Flüggenstraße sowie mit Teilen der Monten-, Roman- und Prinzenstraße. Trixi und Hannes hatten einige Jahre in Marblehead nördlich von Boston gelebt, als Hannes bei dem Leuchtmittel-Unternehmen Silvania beruflich tätig war. Nun ist er CFO bei Boesch-Siemens-Hausgeräte und die Familie kam nach München zurück. Ich hatte gemeinsam mit Hannes BWL studiert und er mit Trixi die jüngere Schwester der damaligen Studienfreundin von Nici - Isabelle Hüppe - aus Oldenburg geheiratet.
Mit dabei waren
  • Trixi & Hannes Närger, Annette & Michael Kamm
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Auf dem Bodensee mit der Hohentwiel unterwegs – Party Time bei Holderrieds – 2000

Am Di., 30. Mai 2000
Ende Mai sind wir von der Familie Holderried zu einem Event Ihres Familien-Unternehmens Demmel an den Bodensee eingeladen. Hier geht es an Bord eines herrlichen Dampfschiffs. Die Hohentwiel ist ein Jugendstil-Dampfschiff von märchenhafter Schönheit. Genau der richtige Ort, um stilvoll Parties und Jubiläen zu feiern. Das Wetter ist auch perfekt und so gehen wir alle in Lindau an Bord. 87 Jahre zuvor, am 11. Januar 1913 lief der neue Dampfer Hohentwiel in Friedrichshafen vom Stapel. Die Schweizer Werft Escher Wyss & Cie baute die Hohentwiel in Zürich – wie so viele andere Bodenseedampfschiffe. Entworfen und konzipiert wurde der Halbsalondampfer von dem deutschen Ingenieur Eugen Kittel im Auftrag der Königlich Württembergischen Staatseisenbahnen. Das Schiff, das Fest und das gesellige Beisammensein - ein unvergessliches Erlebnis!
Mit dabei waren
  • Annette & Michael Kamm, Susanne & Thomas Holderried, Elke & Kurt Rossknecht
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Sommerfest am Promenadeplatz – Innegrit Volkart lädt im Bayerischen Hof ein – 2006

Am Mi., 12. Juli 2006
Mitte Juli sind Annette und ich von Innegrit Volkart zum Sommerfest ihres Prachthotels Bayerischer Hof am Promenadeplatz eingeladen. Nicht lange zuvor war eine neue exklusive Dachterrasse fertiggestellt worden, die sich für diese Art von Parties besonders gut geeignet hat. Mit dem zweiten bayerischen König begann für München die Zeit der prunkvollen Bauwerke entlang der nach ihm benannten Ludwigstraße. In diesem Zuge wurde Joseph Anton von Maffei beauftragt ein altes Wirtshaus am Promenadeplatz zu erwerben, um es von Friedrich von Gärtner zu einem Hotel umbauen zu lassen, das 1841 Eröffnung feierte. Einst als Zuckerbäcker gestartet, erwarb der Gründer der Hoteldynastie, Herrmann Volkhardt, 1897 das Hotel Bayerischer Hof für 2,85 Millionen Goldmark und baute es im Laufe der Jahre im Stile des Fin de Siècle und mit über 400 Zimmern aus. Im Jahr 1903 kommt die Weingroßhandlung Volkhardt mit ihrem heutigen Sitz in München-Pasing dazu. Im Jahr 1992 übernahm Innegrit Volkhardt das Hotel. Sie investierte bisher über 180 Millionen Euro in diverse Architekturprojekte und Renovierungen. Zu Ehren ihres Vaters Falk Volkart - einem guten Freund meiner Schwiegereltern Robert und Marion Schilien - und als Reminiszenz an den alten Spiegelsaal eröffnete sie 2001 beispielsweise die "falk’s Bar". Neue Zimmer und Suiten, der Festsaal, das Atrium, die Empore und zahlreiche andere Umbauten folgten. Mit der Aufstockung des Hauses um eine Etage etablierte Innegrit Volkhardt zusammen mit der französischen Innenarchitektin und Designerin Andrée Putman den "Blue Spa" sowie mit dem französischen Design Studio Jouin Manku den Dachgarten. Für das unternehmerische Engagement und ihre visionäre Weitsicht wurde Innegrit Volkhardt, wie auch bereits ihr Vater, von höchsten Stellen mehrfach ausgezeichnet und geehrt.
Mit dabei waren
  • Innegrit Volkart, Annette & Michael Kamm
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Board Lounge im Merzhof – Purpose im Shareholder- & Marken-Managagement – 2023

Von Mi., 15. März 2023 bis Do., 16. März 2023
Mitte März bin ich von Guido Happe und seiner Board Academy zu einem Event der Board Lounge in den recht beschaulichen Odenwald eingeladen. Nachdem auch Mathias Gehrckens und Christian Langer Gäste der Veranstaltung sind, verabrede ich mich mit den beiden schon am Vorabend zu einem gemeinsamen Essen im Jagdschloß Kranichstein in Darmstadt, in dem wir auch recht angenehm übernachten. Christian - der aus Bruckmühl kommt - treffe ich bereits am Nachmittag in der Möhlstrasse und wir fahren von dort aus zusammen nach Hessen. Die restliche Truppe von insgesamt 25 Gästen sehen wir am nächsten Morgen in einem Anwesen der Industriellen Familie Merz in Groß-Bieberau. Hier bin ich bereits vor vielen Jahren im Rahmen meiner Gespräche mit dem Schreibgeräte-Unternehmen Senator - das damals noch im Besitz der Familie Merz war - einmal gewesen. Der Merzhof ist ein ehemaliger Bauernhof aus dem Jahre 1813 im hessischen Odenwald. Der Unternehmer und Familienmensch Friedrich Merz stammte aus der Rodauer Gegend und erwarb 1936 den Hof als Domizil für seine in Frankfurt ansässige Familie. Für die erste, zweite und dritte Generation der Unternehmer-Familie Merz war der Merzhof von zentraler Bedeutung: als Rückzugs- und Erholungsort, Zufluchtsstätte und Wohnort während des Zweiten Weltkriegs und den darauffolgenden Jahren. Nach aufwendiger Sanierung soll das denkmalgeschützte Ensemble des Merzhofs nicht nur ein geschichtsträchtiger Ort sein, sondern auch ein Ort der Bildung, Wissenschaft und Kultur. Ein schöner und besonderer Konferenzbereich mit großzügigem Außenbereich lädt in der Frankfurter Umgebung im Rahmen der Gemeinnützigkeit der Merz-Hof gGmbH passende Partner auf den Merzhof ein. Es ist ein wunderbarer, gepflegter und natürlicher Ort, an dem man Geschichte und den Odenwald spüren, sehen & erfahren kann. Während eines Rundgangs durch die historischen Ausstellungsräume treffen Sie unter anderem auf die Enkelkinder des Friedrich Merz und erfahren so aus erster Hand mehr über die Unternehmer-Familie Merz und mit welchen innovativen Ideen die Familie seit mehr als 100 Jahre ihr erfolgreiches Traditionsunternehmen führt. ​
Mit dabei waren
  • Guido Happe, Mathias Gehrckens, Christian Langer, Karsten Benz, Julia Goering, Lilo Gruse, Stefanie Schubert, Xenia Barth, Christian Baatz und Michael Kamm
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Geburtstagsfeier zwischen Glonn und Mangfall – Party Time in Hohenthann bei Tuntenhausen – 2000

Am Fr., 14. Januar 2000
Zwischen einem Besuch in der Volkssternwarte in der Rosenheimer Straße und einem Wochenende mit Larissa und Paul sind Annette und ich zu Sabine Hanewackers Geburtstag in Hohenthann eingeladen und fahren dazu gerne am Freitag Abend in den Münchner Osten. Hohenthann gehört aufgrund der Gebietsreform seit dem 2. Mai 1978 zur Gemeinde Tuntenhausen. Der Ort liegt im Bereich des Landkreises Rosenheim und befindet sich am nordwestlichen Rand des Landkreisgebietes. Die Ortschaft ist neben Nordhof, Stetten und Hopfen der am weitesten in den Landkreis Ebersberg vorgeschobene Teil des Landkreises Rosenheim. Von der erstmaligen nachweisbaren Erwähnung des Namens Hohenthann - besiedelt war das Gebiet bereits im 6. Jahrhundert nach Christus - im Jahre 1472 bis heute hat sich das Dorfbild und die Funktion des Ortes sehr verändert. Hohenthann liegt auf einem weithin sichtbaren Landriegel östlich des Moosachbeckens, und seine spitztürmige Kirche überragt mit Ihrer Höhenlage von 574 m die weitere Umgebung und bietet eine prächtige Sicht in die Alpen vom Untersberg bis zur Zugspitze. Offenbar lag der Ort früher am Rand eines Waldes. Diese Beschreibung hat natürlich bis heute ihre Gültigkeit nicht verloren. Hohenthann gliedert sich in den historischen Ortskern mit Kirche, Friedhof, Gasthaus und Dorflinde, die im Norden, Süden und Westen nach 1945 hin- zugekommenen Wohngebiete und die sich östlich anschließenden Neubaugebiete. Im Nordwesten liegt ein kleines Gewerbegebiet. Von einem ursprünglich überwiegend landwirtschaftlich geprägten Ort mit ca. 40 Häusern und 420 Seelen bis zum heutigen Einwohnerstand von rund 1.000 Bürgern und ca. 350 Häusern vergrößerte sich Hohenthann in den letzten Jahrzehnten um ein Mehrfaches seines historischen Kerns und wandelte sich zu einem Wohnstandort mit Gewerbe. Sabine und Michael Hanewacker habe ich schon bald nach meinem Kennerlernen von Annette und ihrer Schwester Christiane Schunda im Dezember 1997 kennen gelernt. Die beiden sind Best Friends von Nani und Jürgen und leben ebenfalls in Hohenthann. Die Familie mit ihren zu Katharina, Johanna und Anna-Lena gleichaltrigen Mädchen Melli, Lorena und Tini standen immer in einer engen Beziehung zu meinem Schwager und meiner Schwägerin. Mikel war sein gesamtes Berufsleben in der Automobil-Industrie und dort im Verkauf tätig und war als ich ihn im Jahr 1997 kennenlernte bei der BMW Niederlassung am Frankfurter Ring in München tätig. Später wechselte er zu Porsche, wo er auch heute noch im Vertrieb in der Niederlassung im Münchner Süden aktiv ist. Mikel gehörte früher sowohl der Gruppe unserer Dolomiten Skifahrer wie auch der Ryder Cup Golfer an, hat sich aus den gemeinsamen Events und Reisen jedoch zurückgezogen und konzentriert sich mehr auf familiäre Themen und sein lokales Golfspiel im Club Schloß Elkofen. Dennoch sehen Annette und ich Hanewackers regelmäßig in Hohenthann, zumal Bine über viele Jahre auch für die Versorgung unseres Hundes Tati während unserer Reisen verantwortlich war.
Mit dabei waren
  • Sabine & Mikel Hanewacker, Nani & Jürgen Schunda, Annette & Michael Kamm
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Köstliche Spareribs, beeindruckende Kastanien-Bäume und königliches Bier – Ausflug nach Leutstetten – 1993

Am Do., 8. Juli 1993
Wie es damals zu dieser Biergarten Combo kam weiß ich zwar nicht mehr, jedoch unternehme ich gemeinsam mit Martin Kühner und David Johnson - unserem North Sails Surf Group Partner und Statthalter an der amerikanischen Westküste - während meiner drei Monatigen Single Phase Anfang Juli einen Ausflug in den Biergarten nach Leutstetten. Kenner lieben die Terrasse, von wo aus man einen Blick ins Kastaniengrün des Biergartens hat. Und wenn schon von Berühmtheit die Rede ist: Ja, da ist dieser Biergarten, der weithin den besten Ruf genießt – wegen der köstlichen Spareribs, wegen der vollen Kastanien, wegen des königlichen Bieres … Leutstetten, wenige Kilometer nördlich von Starnberg und Starnberger See, ist der Geburtsort Prinz Luitpolds von Bayern. Hier, in diesem kleinen, schmucken Ort, nahm die Renaissance königlichen Bieres gleichsam ihren Anfang. Schließlich war es eben jener Prinz Luitpold, 1951 geboren, der das altbayrische Dunkel wieder in Mode bringen sollte und der damit den Grundstein legte für die König Ludwig Schloßbrauerei Kaltenberg. Das Außergewöhnliche hier ist die perfekte Kombination von á la carte und Biergarten, von königlich und bodenständig. Der Wirtefamilie Sattlegger – Hans Sattlegger hat das Gasthaus 1977 übernommen– glückt hier, was selten gelingt: Leutstetten ist für alle Gäste gleichermaßen interessant, ob sie nun im angeschlossenen „Theater am Hof“ Hochzeit feiern, im Radlertrikot im Biergarten einkehren, in gediegenem Ambiente fein zu Abend essen oder in der herrlich gemütlichen Gaststube bei einem König Ludwig Weissbier ratschend zusammensitzen. In der Schlossgaststätte Leutstetten fühlt sich einfach jeder wohl. Und im Biergarten erst! Kastanien mit üppigen Kronen, schlichte Holztische und –bänke, keinerlei Schnickschnack, dafür aber zum königlichen Bier wahrhaft köstliche Brotzeiten. Uns Drei hat es auf jeden Fall auch allen gefallen.
Mit dabei waren
  • Martin Kühner & David Johnson, Michael Kamm
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Champagner in der Skylounge – Sprudelige Unterhaltung bei Ruinart – 2006

Am Di., 10. Oktober 2006
Eine Einladung vom Maison Ruinart bringt Annette und mich im Oktober in Haidhausen hoch hinauf. Vierzehn Stockwerke über dem Boden „schwebt“ die SkyLounge.
 Eine der wohl eindrucksvollsten Eventlocations in München verwöhnt uns Besucher aufgrund der vollflächigen Glasfassade mit einem atemberaubenden Blick, der über die Dächer der Stadt hinweg bis zu den Alpen reicht. Die Räume sind in einem Verbindungstrakt der Telekom Hochhäuser nahe des Mittleren Rings. Die SkyLounge umfasst dabei eine Grundfläche von 300 m² mit integrierter Bar und ist mit einem stilvollen Holzboden ausgelegt. Klimakühldecke und Fußbodenheizung sorgen zu jeder Jahreszeit für das optimale Raumklima. Bei zu viel "Jump" schwingt die Brücke - viel Spass! Das Maison Ruinart, unser Gastgeber heute Abend, wurde 1729 als erstes Champagnerhaus überhaupt gegründet. Seit dieser Zeit hat sich das Haus mit seinem önologischen Knowhow ganz der Perfektion seiner Weine gewidmet; allem voran dem Chardonnay, der die Hauptrolle bei den Cuvées spielt und ihnen ihre Einzigartigkeit und ihren besonderen, aromatisch frischen Charakter verleiht. Die Maison Ruinart steht für Eleganz, Finesse, Reinheit und Klarheit. Ihre Champagner sind zeitlose Ikonen des Genusses. Ruinart engagiert sich immer wieder im Bereich der Kunst, nimmt an internationalen Kunstmessen teil und - das vor allem - beauftragt bekannte Künstler, ihre Vision des Hauses Ruinart  zu zeigen. Heute Abend ist nicht nur der uns bestens bekannte Deutschland Statthalter Thomas Hänle, sondern auch der eloquente CEO von Ruinart Stéphane Baschiera als Gastgeber mit vor Ort. Es war ein besonders amüsanter und unterhaltsamer Abend mit - verständlicherweise - bester Versorgung mit köstlichen Getränken.
Mit dabei waren
  • Stéphane Baschiera, Thomas Hänle, Anja Lorenz, Annette & Michael Kamm
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Papa ante Portas mit Gummiboot – Party Time bei Henri & Francesco in Bamberg – 2022

Von Sa., 8. Oktober 2022 bis So., 9. Oktober 2022
Unser Bamberger Freund Klaus Schneider ist nun offiziell Pensionär, hat bereits mit wenig Begeisterung seinen Rentenbescheid studiert und feiert dennoch an diesem Wochenende mit Family & Friends wie immer sehr großzügig seinen 65. Geburtstag. Dass sich Klaus jetzt nicht altersgemäß ins gewöhnliche Rentnerdasein verabschieden wird, das hat er uns wieder einmal durch eine seiner legendär gesellschaftskritischen Reden deutlich wissen lassen. Keiner der netten Gäste, die Klaus schon lange und gut kennen hätte auch damit gerechnet, daß er sein Büro zukünftig allein seinem Nachfolger und ältesten Sohn Sebastian übergibt. Dieser ist jetzt offiziell der gleich berechtigte 50/50 Partner seines Vaters und die beiden werden sicher ihre erfolgreiche Partnerschaft noch eine Weile gemeinsam fortsetzen. Neben der gesamten Familie, von der mittlerweile alle Kinder mit ihren Partnern und bereits vier Enkelkindern mit bei der Party dabei sind, waren viele Bamberger Freunde und auch einige der gemeinsamen Gardasee Freunde nach Oberfranken gereist. Neben Annette und mir waren daher auch Hellmanns, Hornbergers, Schmidts und Reimann-Andersens aus dem südlichen Bayern und Wien beim Feiern dabei. Am Samstag ging es unten in der Stadt ins Ristorante Henri II, das in Bambergs altem Mühlenviertel liegt. Das Lokal ankert wie ein Schiff mitten im Fluß Regnitz. Während links und rechts das Wasser rauscht, sitzt man in einem wunderbaren Ambiente mit modernem Interior-Design. Geradlinig, markant und schnörkellos. Das renommierter Küchenteam interpretiert traditionelle Gerichte neu und bereitet vor allem regionale und saisonale Produkte frisch von Hand zu und die Terrasse lädt zu einem sonnigen Aperitif ein. Am Sonntag waren wir dann noch bei Francesco oben am Berg. Die „Sieben-Hügel-Stadt“ Bamberg ist in Oberfranken das wichtigste Zentrum. Bekannt ist der Ort für seinen großen unversehrten historischen Stadtkern durch den Bamberg eine mitteleuropäische Stadt mit mittelalterlicher Grundstruktur repräsentiert.
Mit dabei waren
  • Birgit, Klaus, Sebastian, Conny & Philipp Schneider sowie Partner und Kids, Astrid & Michael Eidenmüller, Sylvia Ingenthron & Alexander Lux, Stephan Reimann-Andersen, Caro & Helmut Schmidt, Heike & Charley Hornberger, Ingrid & Michael Müller, Eva & Thomas Hellmann, Florence & Frank Nitsche, Jutta Reimann-Andersen, Edgar & Benedictine Mathieowetz, Annette & Michael Kamm
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Geburtstag in der Stuntzstrasse – ein Schweizer war der Namensgeber – 1998

Am Do., 3. Dezember 1998
Durch Annettes Job bei Bogner erfolgte auch Ihr Umzug aus Aßling in die Stadt. Mit Susanne Seidler, die damals noch BWL studierte, gründete sie eine gemeinsamen Wohngemeinschaft in einer netten 3 Zimmer Wohnung in der Stuntzstrasse. Nach ihrem Studium startete Susi erst bei der Firma Wilson und später zu Adidas in die Herzogenauracher Sportwelt. Nachdem Annette und ich in einer Beziehung waren nutzten wir vorwiegend meine Wohnung in der Möhlstrasse, und Ette war immer seltener in ihren eigenen vier Wänden. Ab dem Jahr 1999 hat sie die Wohnung daher möbliert über "Mister Lodge" untervermietet. Im Dezember 1998 wurde jedoch noch Annettes Geburtstag in netter Runde in der Wohnung gefeiert, und es war ein Schwung Freunde zu Gast.
Mit dabei waren
  • Michael Plank, Susanne Seidler (Gehrckens), Gaby und Birgit Denk, Roman Sauermann, Irek Myskow, Waltraut Nischt und Susanne Veller
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Wagyu & Sushi Event in Navigli – Narrativer Raclette Austausch im Würmtal – 2023

Am Fr., 3. Februar 2023
Während Annette im Rahmen ihrer Pomellato Verkaufsphase den Großteil ihrer Nächte in Mailand mit Kunden und Kollegen auf Piste ist, verbringe ich einen Abend mit Eva und Thomas Hellmann bei Nina und Herbert Vogl im beschaulichen Krailling im Würmtal. Der Abend in der Bergstrasse war sehr nett und ging bis gegen 1 Uhr 00 nachts. Die Nächte in Mailand sind länger und alles andere als langweilig. Man kann unvergessliche Abende in der Stadt der Mode genießen, denn vom nostalgischen Jugendstil-Cafés bis hin zu stylischen Bars hat Mailands Nachtleben alles zu bieten. Das Stadtviertel Navigli ist dabei das Herz des Mailänder Nachtlebens. An den Ufern des Naviglio lebten einst Arbeiter und Handwerker. Heute werden sie als romantische Viertel zum Bummeln entdeckt. Künstlerateliers, originelle Geschäfte, romantische Kneipen, Trödelmärkte und Sommerkonzerte machen die Navigli zu einem einzigartigen Schauplatz. Abends und nachts wird es hier durch seine Bars und Lokalen sehr lebhaft, wo sich Leute allen Alters treffen. Rita, Rebelot und Ugo ... die Liste unserer Lieblingsbars der Gegend wäre lang. Am besten macht man einfach einen Spaziergang durch die Straßen Alzaia Naviglio Grande und Ripa di Porta Ticinese auf der Suche nach dem Lokal, das am besten passt. Das Viertel der Studenten ist Colonne di San Lorenzo. Die Säulen von San Lorenzo gegenüber der Basilika am Corso di Porta Ticinese sind einer der berühmten Orte für das Studentenleben in Mailand. „Ci vediamo in Colonne“, „wir sehen uns in der Nähe der Säulen“ sagen die jungen Mailänder. Straßenmusik abends und nachts und viele Bars in der Nähe bilden ein perfektes Ambiente, um neue Leute kennenzulernen! „Dal Baffo“ in Corso Di Porta Ticinese serviert Cocktails, Bier und Getränke zum Mitnehmen, “La Hora Feliz”, “Todos a Cuba”, “Yguana”, “2O Twenty” sind alle perfekt für ein “Apericena“. „Il tasca“ e „Rattazzo“ sind mehr als Kneipen, sie sind einfach echte Institutionen. Das historische Brera-Viertel war in der Vergangenheit eine beliebte Gegend von Künstlern, die sich in Bars und Literaturcafés trafen, tranken und philosophierten. Heutzutage ist das Viertel eine großangelegte Fußgängerzone mit Restaurants aller Preisklassen: Von rustikalen Trattorias bis zum Sterne-Restaurant, Eisdielen und abends Cocktailbars. Nicht weit von Brera entfernt wird man auf weiteres spektakuläres Nachtleben treffen. Corso Garibaldi und Corso Como sind zwei Fußgängerzonen voller Bars und Diskotheken. Es ist die typische Szene, in der man V.I.P.s antreffen kann. Jung und Alt versammelt sich dort schick gekleidet nach der Arbeit und genießt den Feierabend. Im Sommer ist es nicht ungewöhnlich hunderte Menschen mit einem Cocktail in der Hand herumbummeln zu sehen. “Hollywood”, “Tocqueville 13”, “Shocking”, “Smoking Kills”, “Pulp Club”, sind das abendliche und nächtliche Ziel eines heterogenen Publikums zwischen 25 und 50 Jahren.
Mit dabei waren
  • Nina & Herbert Vogl, Eva & Thomas Hellmann, Annette & Michael Kamm
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Advent in pandemischen Zeiten – zwischen Omikron und Lockdown – 2021

Von So., 12. Dezember 2021 bis So., 19. Dezember 2021
Eigentlich verrückt, daß ein so sehr reduziertes Jahr wie 2021, in dem wir uns alle immer noch in der Umklammerung der Corona Pandemie befinden, so extrem rasch an uns vorbei fliegt. Kaum war unser Sommer in Gardone vorbei, stand der Monat Dezember und mit ihm der Advent vor der Tür. Die letzten Wochen vor dem Weihnachtsfest haben wir dann endlich wieder einmal genutzt uns mit Freunden in reduzierten Runden zum Essen und Austausch zu treffen. Advent, was lateinisch adventus Domini heißt und damit die Ankunft des Herrn bezeichnet ist ja die Jahreszeit, in der die Christenheit sich auf das Fest der Geburt Jesu Christi, nämlich Weihnachten, vorbereitet. Zugleich erinnert der Advent daran, dass Christen das zweite Kommen Jesu Christi erwarten sollen. Der Advent beginnt nach katholischer wie evangelischer Tradition mit der Vesper am Vorabend des ersten Adventssonntags und mit ihm auch das neue Kirchenjahr. Die Adventszeit in der vierwöchigen Form mit Bezug auf Weihnachten geht auf das 7. Jahrhundert zurück. Sie wurde „Zeit vor der Geburt des Herrn“) oder „Zeit der Ankunft des Herrn“ genannt. Papst Gregor der Große legte die Zahl der Sonntage im Advent für die Westkirche auf vier fest. Die vier Sonntage standen symbolisch für die viertausend Jahre, die die Menschen gemäß damaliger Auffassung nach dem Sündenfall auf den Erlöser warten mussten. Die Adventszeit galt wie die Fastenzeit vor Ostern seit dem Mittelalter bis in die Jetztzeit als „geschlossene Zeit“. In geschlossenen Zeiten durfte nicht getanzt und aufwändig gefeiert werden. Auch feierliche Trauungen durften in geschlossenen Zeiten nicht stattfinden, stille Trauungen dagegen schon. In jüngster Zeit gibt es Bestrebungen der Kirchen in Deutschland, einer Ausdehnung der Adventszeit durch den Einzelhandel mit einer Öffnung von Einzelhandelsgeschäften an Adventssonntagen Kampagnen und juristische Schritte Einhalt zu gebieten.
Mit dabei waren
  • Trixi & Johannes Närger, Birgid & Wilhelm Lieser, Mareille, Bettina & Thomas Poullain
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Ed Sheeran in München – Schunda Groupies mit Ette im Olympiastadion – 2022

Am Mo., 12. September 2022
Zum letzten Weihnachtsfest gab es als Geschenke einen ganzen Schwung Konzertkarten für Katharina, Johanna, Anna-Lena und Nani Schunda. Als performender Interpret wurde Ed Sheeran ausgewählt, der im September gleich drei Konzerte in München spielt. Nachdem Sanne und Katharina verhindert sind, ist Ette und eine Freundin mit von der Partie und macht sich auf den Weg ins Olympiastadion. Vor Tausenden Zuschauern gibt sich der Superstar bodenständig und liefert seine Hits ab. Wie bei den drei Riesenkonzerten von Andreas Gabalier, Helene Fischerund Robbie Williams spielt das Thema Regen erneut eine große Rolle bei den Gesprächen der Zuschauer. Einige sind sehr gut vorbereitet, haben Ponchos und Kopfbedeckungen mitgebracht, dafür gibt es am Eingang Verzögerungen wegen mancher Handtasche, die nicht größer als ein Din-A4-Blatt sein darf. Das alles macht den sehr vorfreudigen und quasi geschlossen glühenden Münchner Ed Sheeran-Fans nichts aus: die Laune ist bestens, das Stadion gesteckt voll. Es gibt zwei nette, relativ ähnlich klingende weibliche britische Vorbands, die junge britische Popsängerin Cat Burns und die Singer-Songwriterin Griff, die begeistert ist, an einem so großen Veranstaltungsort spielen zu dürfen und betont, dass der, wegen dem alle hier sind, fantastisch vorbereitet sei und sich das Publikum auf eine sensationelle Show freuen kann. Sie hat nicht zu viel versprochen. Der Abend wurde geradezu zauberhaft. Meist steht er ohne Band alleine mitten in der Arena des Stadions auf einer riesigen Bühne, die wie eine riesige Schallplatte aufgebaut und mit zahlreichen technischen Raffinessen ausgestattet ist und sich, ähnlich wie das Restaurant auf dem Olympiaturm mit dem performenden Ed dreht. Um ihn herum stehen hohe Säulen mit wiederum sich drehenden runden Scheiben, die etwas wie Maibäume aussehen, außerdem gibt es Leinwände in der Form von einem Plektrum. Ausgestattet mit Gitarre, Mikrofon und Loop-Station, mit der er dann Elemente der Songs einspielt, die dann den jeweiligen Song in Endlosschleife begleiten, um danach wieder gelöscht zu werden. Somit ist jedes der performten Werke ein Unikum – morgen wird es andere Loops geben. Doch gerade dieses reduzierte Konzept zieht das Auditorium in seinen Bann.
Mit dabei waren
  • Annette Kamm, Nani, Johanna und Anna-Lena Schunda
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Vom Vogelsinger zum Alpenpanorama – Geburtstag in Hohenthann – 2007

Am So., 14. Januar 2007
Mitte Januar sind Annette und ich in Hohenthann zu Sabine Hanewackers Geburtstag eingeladen. Hanewackers wohnen seit einiger Zeit in ihrem neuen Haus am Oberfeld und hatten damals auch noch Sabine und Michael Schunda als direkte Nachbarn. Diese verkaufen kurz später Ihr Haus und bauen in Grafing neu. Zum Geburtstag sehen wir die üblichen Hohenthanner Verdächtigen ... es ist eine eingeschworene "ländliche" Gemeinschaft, die sich oft und regelmäßig trifft, zumal ja auch alle nicht weit voneinander entfernt wohnen. Auf Basis der letzten veröffentlichten Zahlen hat das Kirchdorf Hohenthann, das zur Gemeinde Tuntenhausen gehört ohne ihre umliegenden Kleingemeinden 371 Einwohner und liegt auf 575 Meter Meereshöhe ... mit herrlichem Blick auf die Voralpen
Mit dabei waren
  • Sabine und Michael Hanewacker, Nani, Sabine, Jürgen und Michael Schunda sowie Annette und Michael Kamm, Markus Schurer
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Ariadne auf Naxos – Opernfestspiele in München – 1998

Am Do., 2. Juli 1998
Annette und mich zieht es zu Anfang des heissen Monats Juli und im Rahmen der Opernfestspiele ins Münchner Nationaltheater. Das Werk, Ariadne auf Naxos, steht auf dem Programm. Es ist das dritte Gemeinschaftswerk von Richard Strauss und Hugo von Hofmannsthal und entstand unmittelbar nach der Oper "Der Rosenkavalier". Dabei ist es als "Kammeroper" für ein 36-köpfiges Musikensemble konzipiert. Ursprünglich sollte es in Berlin am Theater von Max Reinhardt uraufgeführt werden. Diese fand dann jedoch in der ersten Fassung am 25. Oktober 1912 am Kleinen Haus des Hoftheaters in Stuttgart statt, als "Einlage" für Hugo von Hofmannsthals Bearbeitung von Molières Komödie "Der Bürger als Edelmann", wobei nur der Opernakt Ariadne - und damit ohne das Vorspiel aufgeführt wurde. Die Kombination von Schauspiel und Ariadne-Oper war ein großer Misserfolg. Erst nach einer Überarbeitung entstand die heutige Fassung und wurde am 4. Oktober 1916 an der Hofoper in Wien uraufgeführt. Strauss und Hofmannsthal einigten sich darauf, eine neue, vereinfachte Fassung der aufführungstechnisch zu komplizierten Ariadne von 1912 auszuarbeiten. Darin wurde Molières Drama durch ein neues, auskomponiertes Vorspiel ersetzt. Grundlage dafür bildete die ursprünglich nur kurze Passage, in dem die Entscheidung, Oper und Lustspiel gleichzeitig aufzuführen, vorbereitet wird. Die Rollen der originalen Oper wurden ins Vorspiel übernommen, ebenso wie die des Komponisten, der im ursprünglichen Stück nur eine kurze Sprechrolle hatte. Monsieur Jourdain kommt nicht mehr vor, für ihn spricht der Haushofmeister. Die Handlung spielt jetzt in Wien, nicht mehr in Paris, und das Vorspiel findet hinter der Bühne statt.
Mit dabei waren
  • Annette & Michael Kamm
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Ferragosto am Lago di Garda – Wendepunkt des Sommers – 2011

Am So., 14. August 2011
It´s Party Time an Ferragosto: Mit diesem besonderen italienischen Tag - der Name kommt aus dem lateinischen von feriae Augusti und bedeutet Festtag des Augustus - wird in Italien der Feiertag bezeichnet, der auf den 15. August fällt. Die katholische Kirche begeht an diesem Datum den Feiertag Mariä Himmelfahrt. Er gilt so als einer der wichtigsten kirchlichen und familiären Feiertage Italiens. Der 15. August gilt in Italien als der heißeste Tag des Sommers und kennzeichnet somit den „Wendepunkt des Sommers“. Der Feiertag geht auf den ersten römischen Kaiser Augustus zurück: Am 13., 14. und 15. August 29 v. Chr. feierte dieser in Rom nach seinen Siegen über Marcus Antonius und Kleopatra bei Actium und Alexandria einen dreitägigen Triumph – offiziell für die Eroberung Ägyptens. Die Jahrestage und später nur der 15. August waren von da an im ganzen römischen Reich Feiertage feriae Augusti. Im Zuge der Christianisierung wurde auf diesen wichtigen staatlichen Feiertag ein religiöses Fest gelegt – Mariä Himmelfahrt.
Mit dabei waren
  • Annette & Michael Kamm
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Lunch mit Golfern & Kickern in der Schön-Straße – Ristorante Da Fausto in Untergiesing – 1998

Am Mi., 30. Dezember 1998
Mit Susanne Gehrckens - damals noch Susanne Seidler - und ihrem Freund - damals noch Irek Myskow - treffen Annette und ich uns kurz vor dem Jahreswechsel im heute nicht mehr existierenden Ristorante Da Fausto in der Schönstrasse in Untergiesing zum Mittagessen. Irek war hier immer gerne zu Gast, da er als Manager für Sportler überall auf der Suche nach passender Kundschaft war ... und hierfür hatte sich das Restaurant angeboten. Unzählige Fotos dokumentieren im Ristorante Da Fausto, wer über all die Jahre hier gegessen hat: Gerd Müller, Giovanni Trapattoni, Werner Lorant, Karl-Heinz Wildmoser senior, Franz Beckenbauer, Lothar Matthäus, Diego Maradona und auch Gäste, die nicht so viel mit Fußball zu tun haben wie Christian Ude, Luciano Pavarotti oder Sterne-Koch Heinz Winkler. Und heute? Der Wirt Tassi sagt: Der 1860er Kapiän Benny Lauth kommt oft am Tag vor einem Spiel vorbei und bestellt unsere Spezial-Tiramisu, die wir mit Mandelbiskuit zubereiten. Dabei ist das „Da Fausto“ kein Schicki-Micki-Lokal. Das Restaurant ist für jedermann und für jeden Geldbeutel. Und hier werden oft Geburtstage und Hochzeiten gefeiert – nicht selten schmettert Fausto dann sogar ein Ständchen. Vor kurzem hätte es eine Hochzeit mit Sechzgern und Bayern gegeben, erzählt Fausto. Da habe er die Tische einfach zweifarbig dekoriert: rot und blau. Irek ist bis heute Geschäftspartner von Susanne und dabei ein exzellenter und fachkundiger Kenner der Golfbranche. Auf der PGA Tour und der DP World Tour ist er zu Hause. Als langjähriger SKY-Golfsport-Experte ist Irek Myskow eine wichtige Stimme des Golfs im deutschsprachigen Raum. Seine Analysen sind rational und crystal clear. Er berichtet aber nicht nur exzellent über die Golfbranche, sondern er kennt sie fast auch alle in der Golfbranche persönlich. Und viele Spieler vertrauen ihm als Manager. Von Sergio García, Joaquín Niemann, Carlos Ortiz, Paul Casey, Louis Oosthuizen, Charl Schwartzel, Matti Schmid, Vijay Singh, Sebastián Muñoz bis zu Matthias Schwab. Er macht Golf 24/7. Golf ist sein Leben.
Mit dabei waren
  • Susanne Gehrckens (Seidler), Irek Myskow, Annette & Michael Kamm
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Party in Altmünchner Vergnügungsstätte – Geburtstag auf der Praterinsel – 2000

Am Sa., 25. November 2000
Ende November sind Annette und ich von Dr. Georg Jacoby - dem Bruder von Jutta Schippan - und damaligen Freund von der später mit Andreas Giller liierten Silke Maas - zu seinem Geburtstagsfest auf der Praterinsel an der Isar eingeladen. Schorsch ist Anwalt bei Samson Partner in München und wir sehen uns leider nur gelegentlich. Der Prater hat seinen eigentlichen Ursprung als kaiserliches Jagdgebiet in den Donauauen bei Wien. Der Name Prater wird auf das lateinische Wort für Wiese oder Flussau - nämlich pratum - zurückgeführt. Seit 1869 wurde das Unternehmer Riemerschmid auf die Münchner Praterinsel verlegt, die schon damals eine beliebte Altmünchner Vergnügungsstätte war. 1870 wurde die auf der Praterinsel neu erbaute Essigfabrik in Betrieb genommen. Sie erregte über die Fachwelt hinaus großes Interesse wegen ihrer Größe als auch wegen des vom üblichen abweichenden Herstellungs-Verfahrens. Der Chemiker Justus von Liebig führte hier einige seiner Untersuchungen und Studien über die Tätigkeit der Essig-Bakterien durch, ebenso Max von Pettenkofer, der erste in Deutschland lehrende Professor für Hygiene. Nach dem Tod Anton Riemerschmids 1878 traten dessen Söhne Eduard und Heinrich Riemerschmid an die Spitze des Unternehmens. 1905 übernahm Carl Riemerschmid. Mit seinem Bruder, dem Architekten Richard Riemerschmid, baute er ein Schauspielhaus, das später die Münchner Kammerspiele beherbergte. Dieses wurde knapp 30 Jahre von der Familie selbst betrieben und ging in den 1930er Jahren an die Stadt München über. 1911 übernahm Carls Sohn Robert Riemerschmid die Unternehmensführung. Der Name Riemerschmid und die Praterinsel bleiben bis heute eng verbunden. Die ehemaligen Fabrikräume wurden lange Zeit im Sinne der Familientradition künstlerisch als Aktionsforum Praterinsel - eine Kulturinstitution in Privatbesitz - genutzt.
Mit dabei waren
  • Dr. Georg Jacoby, Silke Maas, Annette & Michael Kamm, Jutta & Martin Schippan
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Nichts für Vegetarier – Digitaler Vordenker im Goldenen Kalb am Viktualienmarkt – 2014

Am Mi., 29. Oktober 2014
Ende Oktober treffe ich mich auf Empfehlung unseres Sympatex Chairmans August von Joest mit dem ehemaligen 3M Investment Director Thomas Andrae zu einem Austuasch im Rahmen eines Abendessens im Restaurant Goldenes Kalb in München. Thomas Andrae war zuvor als Direktor für den Aufbau von 3M New Ventures, der Beteiligungsgesellschaft des Multi-Technologieunternehmens 3M, zuständig. Bereits seit Herbst 2015 berät er die Factory Berlin strategisch. "Ich freue mich auf die neuen Aufgaben in dem innovativen Umfeld der Factory Berlin. Wir schaffen hier Verbindungen zwischen jungen Talenten, progressiven Startups und den Führern etablierter Unternehmen - und ermöglichen ihnen, die disruptiven Potenziale digitaler Innovation konsequent zu nutzen", erklärt Andrae. Factory-CEO und -Gründer Udo Schloemer freut sich mit Thomas Andrae "einen so erfahrenen Digitalisierungs-Experten gewonnen haben". Mit seiner Expertise werde er die Factory und ihre Mission, die Digitalisierung der deutschen Wirtschaft voranzutreiben, "maßgeblich weiterbringen". Nach seinem Studium der Informatik und der Betriebswirtschaftslehre arbeitete Thomas Andrae mehr als zehn Jahre im Management- und IT Strategie- Consulting in Nordamerika und Asien. Nach dem Verkauf seines Unternehmens gründete er die Beteiligungsgesellschaft Linden Capital, mit Fokus auf frühphasige Investments in schnell wachsende Unternehmen an der Schnittstelle zwischen Technologie und Kreativität, bevor er 2010 zu 3M wechselte. Factory Berlin unterstützt Konzerne und mittelständische Unternehmen dabei, ihr Geschäftsmodell durch die Zusammenarbeit mit Startups zu transformieren und zu digitalisieren. Im Jahr 2011 von CEO Udo Schloemer gegründet, betreibt sie in Berlin Mitte den nach eigenen Angaben größten Startup-Campus in Deutschland. Auf derzeit 16.000 Quadratmetern bringt die Factory global agierende Technologie-Unternehmen mit Startups wie SoundCloud, Uber und Twitter, und jungen Talenten zusammen. Wir kamen im Rahmen eines guten Essens im Goldenen Kalb zusammen, wo wir uns mit der Anatomie des Rindes beschäftigten, denn hier gibt es hervorragend zubereitetes Fleisch. Nur für den kleinen Hunger zwischendurch ist das die falsche Adresse. Worum sich alles dreht im Restaurant "Zum Goldenen Kalb", das ahnt man bereits am Namen des Lokals. Zur Gewissheit wird diese Ahnung, blickt man auf die linkerhand vom Eingang gelegene Wand im Gastraum. Es ist eine künstlerisch verfertigte Lehrtafel in Sachen Anatomie des Rindes. Kein Zweifel also: Hier geht es um Fleisch, Fleisch und Fleisch. Die Qualität des Fleisches sowie das Können des Grillmeisters dürfte auch in einschlägigen Häusern entlang des Mississippi schwer zu überbieten sein. Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass die Tageskarte auch das eine oder andere Fischgericht ausweist, etwa gebratenen Thun, aber derlei Abstecher ins Maritime haben wir ausgelassen. Zu viel gibt es im Goldenen Kalb zu entdecken aus der Welt gebratener und gegrillter Huftiere, zumal wenn man selbst dem Reich der Karnivoren entstammt. Vegetariern hingegen sei an dieser Stelle geraten, die weitere Lektüre dieser Kritik kritisch zu überdenken.
Mit dabei waren
  • Thomas Andrae & Michael Kamm
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Merger & Acquisitions in Nymphenburg – Sommercocktail bei Sannwald & Jaennecke in der Zambonini Straße – 2000

Am Di., 27. Juni 2000
Ende Juni bin ich von Bernt Sannwald und Klaus Jaenecke zu einem Sommerfest in ihrem Büro in Nymphenburg eingeladen und besuche den Event gemeinsam mit Michael Plank. Vor Ort treffen wir neben einigen anderen bekannten Gesichtern unter anderem auch Michael Hoesch, der mit Bernt an der EBS studiert hatte. Sannwald & Compagnie berät als M&A Spezialist (Merger & Acquisitions) zu allen Aspekten in Zusammenhang mit dem Kauf und Verkauf von Firmen oder Geschäftsbereichen. Familienunternehmen, internationale Konzerne und die öffentliche Hand nutzen die Erfahrung und Professionalität bei der Umsetzung aller in Zusammenhang mit Unternehmensübertragungen anfallenden M&A-Aufgaben. Berndt Sannwald und Klaus Jaenecke sind davon überzeugt, dass eine vorbereitende, gründliche, objektive und kritische Beratung zu einer deutlichen Optimierung der Transaktionsergebnisse führt. Die heutigen komplexen Marksituationen erfordern oftmals sehr individuelle oder auch unkonventionelle Lösungen. Durch ihre Erfahrung sind sie in der Lage, komplexe oder kritische Situationen rechtzeitig zu antizipieren und entsprechend erfolgreich zu lösen. Sie erfüllen die individuellen Anforderungen einer anspruchsvollen Kundschaft, Projekte unternehmerisch zu führen und Transaktionen damit erfolgreich abzuschließen. Der Beratungs-Schwerpunkt liegt bei Unternehmensgrößen mit Umsatzvolumina bis ca. € 500 Mio. p.a. C. Bernt Sannwald ist Partner und Geschäftsführer der Sannwald & Compagnie. Er begann 1981 seine Karriere bei JPMorgan und arbeitete in Frankfurt, New York und Buenos Aires. Dabei konzentrierte er sich auf das M&A-Geschäft, den Corporate-Finance-Bereich und die Projektfinanzierung für bedeutende Infrastrukturprojekte der wichtigsten Kunden der Bank. Zusätzlich übernahm er die Beratung bei internationalen Privatisierungen in verschiedenen Industriebereichen. Im Jahr 1989 wechselte C. Bernt Sannwald zur M&A-Tochtergesellschaft der damaligen Delbrück Privatbank und konzentrierte sich auf den Kauf und Verkauf von mittelgroßen Unternehmen und gründete 1991 gemeinsam mit seinem Partner Klaus Jaenecke die Vorgängergesellschaft von Sannwald & Compagnie. Bernt Sannwald studierte Betriebswirtschaftslehre an der European Business School in Frankfurt, Paris und London. Branchenkonsolidierungen, Wertschöpfungserweiterungen und Diversifikationen der industriellen Interessen oder internationale Ausweitungen sind Motivationsfaktoren für den Kauf eines Unternehmens. Der Sommercocktal findet im früherern Büro von Klaus udn Bernt in der Zambonini Strasse in Nymphenburg statt. Die Zamboninistraße führt von der Klugstraße zur Notburgastraße südlich entlang des Nymphenburg-Biedersteiner Kanals und wurde 1900 nach dem Sänger Pietro Zambonini benannt.
Mit dabei waren
  • Klaus Jaennecke, Bernt Sannwald, Michael Kamm
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Sammlung Ingvild Goetz – Vernissage von Matthew Barney in der Oberföhringer Strasse – 2008

Am Mo., 18. Februar 2008
Gut zwei Jahre bevor ich die Leitung der Sympatex Gruppe übernahm, waren Annette und ich beim Ehepaar Ingvild und Stefan Götz - den späteren Eigentümern des Unternehmens - Mitte Februar zu einem Kultur Abend in ihr Anwesen in der Oberföhringer Straße eingeladen. Ingvild Goetz wurde 1941 als Tochter des Unternehmers Werner Otto - dem Gründer des Otto Versands - und damit in einer der wohlhabendsten deutschen Familien geboren. Die Sammlung Goetz wurde 1993 durch sie gegründet. In diesem Jahr eröffnete die Sammlerin ihr Privatmuseum in München-Oberföhring, das die Schweizer Architekten Herzog & de Meuron in ihrem Auftrag 1989/90 geplant und Meier-Scupin Architekten 1991/92 ausgeführt hatten. Es ist ein lang gestrecktes zweistöckiges Bauwerk mit zusätzlichem Zwischengeschoss, das sich auf einem parkähnlichen Grundstück - auf dem die Familie auch wohnt - befindet. Leicht, fast schwebend, ruht der schlichte Baukörper auf einem transluziden Sockel. Die Sammelleidenschaft von Ingvild Goetz reicht aber viel weiter zurück. Ihr erstes Kunstwerk erwarb sie schon 1969. Wir sind zur Vernissage des renommierten Künstlers Matthew Barney eingeladen. 1987 begann Barney mit einer über die Jahre weiterentwickelten Serie DRAWING RESTRAINT, die wie seine Abschlussarbeit Field Dressing (1989), zwei Themen zusammenführt: der Körper des Sportlers als energetische Skulptur und der Fetischcharakter von Sportgeräten. 1994 begann der Künstler mit der Arbeit an seinem monumentalen CREMASTER-Zyklus, einem fünfteiligen Filmprojekt, das von Skulpturen, die zum Teil als Set dienten oder daraus abgeleitet wurden, Fotografien und Zeichnungen ergänzt wird. Das Zentrum der Ausstellung, die Werke aus den Jahren 1992 bis 2006 umfasst, bildete dieser in einer Raum-Klang-Skulptur zusammengefasste CREMASTER-Zyklus, einschließlich der jeden Film begleitenden Vitrine.

Was ursprünglich in Form von Performances des Künstlers ohne Publikum ausgeführt wurde, hat im Film DRAWING RESTRAINT 9 zu einer poetischen und zugleich verstörenden Form gefunden. DRAWING RESTRAINT 9 spielt auf dem japanischen Walfangschiff Nisshin Maru. Der Soundtrack stammt von der isländischen Musikerin Björk, die eine Hauptrolle im Film übernommen hat. Die Gesamt Präsentation empfand ich etwas befremdlich … was man von den handelnden Akteuren allerdings auch behaupten kann.

Rallye von Annelie & Fritz Curtius in Lindau am Bodensee – 1990

Von Fr., 25. Mai 1990 bis So., 27. Mai 1990
Carolina, und ich sind zum 50. Geburtstag von Fritz Curtius nach Lindau eingeladen und nehmen zu diesem Trip auch Larissa und unsere Babysitterin aus Seeshaupt mit. Annelie - die aktive Gattin von Fritz - hat eine große Rallye mit vielen Gästen geplant. Wir können am Haggen - oberhalb von Bregenz - in einem entzückenden Haus am Berg wohnen, das wir uns mit Iris und Roman Sauermann teilen. Ein wirklich gelungenes Fest, sehr liebe- und fantasievoll gestaltet und mit tollen Gästen und traumhaftem Wetter belohnt!
Mit dabei waren
  • Carolina, Larissa und Michael Kamm, Kurt Rossknecht, Roman Sauermann
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Mit Schickeria Chicken in der Holzhütte – Wiesnbesuch im Käferzelt – 2000

Am Sa., 23. September 2000
Ein zünftiger Wiesnbesuch mit Annette und Michael Karbacher. Im Käferzelt, wie die Käfer Wiesn-Schänke im Volksmund genannt wird, feiert der Wiesn-Besucher nicht in einem klassischen Festzelt, sondern einem echt bayerischen Holzblockhaus. Das besondere Zelt bietet seinen Gästen eine idyllische Atmosphäre im Stil eines Bauernhofs in den Alpen. Urig, gemütlich, wie auf einer Skihütte, mit aufwändigem Blumenschmuck und Antiquitäten dekoriert. Und die Party geht länger als der übliche Schankschluss: Im Käferzelt darf bis halb ein Uhr nachts gefeiert und Bier und Champagner ausgeschenkt werden. Das nutzen wir gerne aus, es wird wie immer ein lustiger und langer Abend. Wir verstehen uns sakrisch gut, nicht nur durch die selben Akronyme und Vornamen und den geteilten Anfangsbuchstaben des Nachnamens K wie Käfer.
Mit dabei waren
  • Annette & Michael Karbacher, Annette & Michael Kamm
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Sonniges Plateau zwischen Hoher Salve und Wildem Kaiser – Weekend in Kitzbühel, Jochberg, Reith und am Noba Hof bei Scheffau – 2012

Von Fr., 3. Februar 2012 bis So., 5. Februar 2012
Direkt von der Messe Munich Fabric Start in München mache ich mich gemeinsam mit Annette auf den Weg nach Tirol, um das Wochenende zusammen mit unseren Freunden Vogl, Pohler und Hellmann in Reith und Jochberg zu verbringen. Auch bei Michaela und Dierk Thomas übernachten wir am Nobahof in Söll, wo zum damaligen Zeitpunkt im Frühjahr 2012 noch niemand etwas von Dierks Verhaftung im Oktober ahnte. Söll befindet sich am Fuße der Hohen Salve in der Ferienregion Wilder Kaiser. Nach Süden fällt das flache Passplateau in das Brixental und nach Norden in das Leukental ab. Das charmante Dorf mit seinen Weilern wird von zwei beeindruckenden Bergen flankiert: dem imposanten Wilden Kaiser, der zum Kaisergebirge gehört, und der Hohen Salve (1.828 m ü.d.M.), dem Hausberg von Söll. Im sonnigen Tal zwischen Wildem Kaiser und Hoher Salve lädt das Dorf mit einem ganzheitlichen Urlaubsangebot und regionalen Produkten zum Entspannen ein. Im Winter ist Jochberg der perfekte Ausgangspunkt für variantenreiche Skiabfahrten. Vom Ortszentrum aus kommen Sie direkt und schnell mit modernsten Liftanlagen ins Kitzbüheler Skigebiet, und wunderbare Abfahrten führen Sie wieder direkt ins Zentrum von Jochberg zurück.
Im Norden der imposante Wilde Kaiser, im Süden sanfte Hügel, im Osten das wunderschöne Wandergebiet Bichlach – Reith bei Kitzbühel ist in eine vielseitige Landschaft eingebettet. Die Gemeinde mit rund 1.680 Einwohnern stellt die entspannte Alternative zur 5 Kilometer entfernten, lebhaften Sportstadt Kitzbühel dar. Reith hat sich viel von seiner dörflichen Ursprünglichkeit bewahren können. Im Winter hat man als Schneesportler die große Auswahl: Das Skigebiet Kitzbühel als auch die SkiWelt Wilder Kaiser-Brixental mit ihren zahllosen Pistenkilometern und tollen Einkehrmöglichkeiten sind nah.
Mit dabei waren
  • Nina & Herbert Vogl, Eva & Thomas Hellmann, Uschi & Karl Pohler, Annette & Michael Kamm
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Villa Fiordaliso mit Caroline & Claretta – Ottima Cena in Gardone – 2022

Am Sa., 2. Juli 2022
Caroline Lupfer feiert ihren 39. Geburtstag und kommt aus diesem schönen Anlass gemeinsam mit ihrem Gatten Jürgen an den Gardasee, wo wir gemeinsame Tage verbringen. Am Samstag - ihrem Geburtstagsabend - sind wir vom Ehepaar Lupfer in das herrliche Restaurant der Villa Fiordaliso eingeladen. Umgeben von Zypressen und Pinien liegt die kleine Villa in Gardone am Ufer des Gardasees. Das geschichtsträchtige, neoklassizistische Gebäude, das 1903 erbaut wurde, ist heute ein exklusives kleines Hotel mit Gourmet-Restaurant, in dem sich ausgezeichnete italienische Saison-Küche auf der überdachten Gartenterrasse mit wunderschöner Aussicht auf den See genießen lässt. Das Restaurant ist mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet und zählt zu den besten am Gardasee. Neben einer Weinkarte mit großer Auswahl zaubert die Küche des Restaurants modern interpretierte Gerichte aus regionalen Produkten, die man im Frühjahr und Herbst in den charmanten, historischen Räumen mit verzierter Decke und Kamin oder im Sommer auf der Terrasse bei einer malerischen Aussicht auf den See genießen kann. Im Zweiten Weltkrieg lebte Claretta Petacci als langjährige Geliebte des faschistischen italienischen Diktators Benito Mussolini in der Villa. Petacci wurde am 28. Februar 1912 in Rom geboren und am 28. April 1945 in Mezzegra von kommunistischen Partisanen erschossen. Petacci stammte aus einer großbürgerlichen Familie, ihr Vater Francesco Saverio Petacci war Arzt in der Vatikanstadt. Claretta studierte Musik und lernte bei dem Violinisten Corrado Archibugi und hatte Mussolini bereits im April 1932 kennengelernt. Ihre Eltern förderten die sich anbahnende Beziehung und profitierten von ihr. So konnte die Familie 1939 in die Villa Camilluccia umziehen, ein im Stil des italienischen Rationalismus errichtetes gewaltiges Gebäude, das unter Leitung und Entwurf der Architekten Vincenzo Monaco und Amedeo Luccichenti für Mussolini entstanden war. Er hatte 1915 Rachele Guidi geheiratet, mit der er fünf Kinder bekam. Daneben unterhielt er mehrere Affären und hatte neun weitere Kinder mit acht anderen Frauen. Im Frühjahr 1945 versuchte Petacci mit Mussolini über das Veltlin in die Schweiz zu gelangen. Mussolini wurde jedoch in Dongo am Comer See am 27. April 1945 von kommunistischen Partisanen erkannt und mit seinen Begleitern gefangen genommen. Nach der Gefangennahme gab man der Legende nach Clara Petacci die Möglichkeit zur Flucht, aber sie lehnte ab und wurde zusammen mit Mussolini und dem Großteil seiner Begleiter erschossen. Möglicherweise wurde sie vor ihrem Tod noch vergewaltigt. Die genauen Umstände ihrer Erschießung und jener Mussolinis sind nach wie vor umstritten. Ihre Leichen wurden von einer aufgebrachten Menschenmenge geschändet und am nächsten Tag auf dem Piazzale Loreto in Mailand kopfüber aufgehängt und für Fotos zur Schau gestellt. 1984 wurde ihr Leben unter dem Titel Claretta mit Claudia Cardinale verfilmt. Ihre letzten Tage an der Seite Mussolinis sind auch Thema des Films: Mussolini - die letzten Tage
Mit dabei waren
  • Caroline & Jürgen Lupfer, Uschi & Karl Pohler, Birgit & Klaus Schneider sowie Annette & Michael Kamm
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Weihnachtsfeier für Surfer & Segler – Strandrestaurant Lido in Seeshaupt – 1995

Am Fr., 15. Dezember 1995
Die Weihnachtsfeier von North Sails und Mistral organisiere ich Mitte Dezember für all unsere Mitarbeiter im Restaurant Lido direkt neben unserem Yachtclub YCSS an der St. Heinricher Straße in Seeshaupt. Hier sind wir seit vielen Jahren Stammgäste, da Carolina und ich seit dem Jahr 1988 nur 300 Meter entfernt in der selben Straße gewohnt haben. Seeshaupt ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Weilheim-Schongau. Sie liegt in der Region Oberland am Südende des Starnberger Sees. Das Gemeindegebiet erstreckt sich vom Seeufer nach Süden zu den Osterseen, deren nördlicher Teil mit dem Stechsee sowie dem Frechensee im Gemeindegebiet liegen. Im Westen zieht sich das Gemeindegebiet auf den Höhenrücken zwischen Starnberger und Ammersee, diese Gebiete sind dem Eberfinger Drumlinfeld zuzurechnen. Es gibt die Gemarkungen Magnetsried und Seeshaupt. Seeshaupt wurde 740 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Der Name geht auf althochdeutsch seo (‚See‘) und houbit (‚Haupt‘) zurück. Die Siedlung liegt am „Haupte“, also am Ende des Sees. Bis zur Säkularisation im Jahre 1803 waren die Einwohner von Seeshaupt meist Abhängige der umgebenden Klöster Polling, Bernried, Benediktbeuern, Beuerberg und Habach. Am 31. März 1815 kam es im Dorf zu einem verheerenden Großbrand, dem 29 der damals bestehenden 42 Anwesen zum Opfer fielen. Auch der Dachstuhl der Kirche und der Glockenturm brannten aus, ein vollständiges Abbrennen konnte durch die Bernrieder Feuerwehr mit einer Feuerspritze verhindert werden. Der Wiederaufbau erfolgte noch im selben Jahr nach fortschrittlichen Plänen des königlich bayerischen Baubeamten Gustav Vorherr. Dabei wurde die geradlinige Anlegung von Straßen, Gärten und Gebäuden mit Prämien belohnt. Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges am 30. April 1945 kam im Ort ein Eisenbahn-Evakuierungstransport aus dem Dachauer KZ-Außenlagerkomplex Mühldorf mit 3000 Konzentrationslager-Häftlingen zum Stehen, die von US-Truppen befreit wurden. 92 von ihnen starben an den erlittenen Misshandlungen und wurden im Ort begraben und Mitte der 50er Jahre nach Dachau umgebettet.
Mit dabei waren
  • North Sails Team, Michael Plank, Michael Kamm
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Dinner Meeting in Oberstdorf – mit hochwertigen Juwelieren im Hotel Exquisit – 2020

Am Mo., 10. Februar 2020
An meinem ersten Arbeitstag bei Triumph in Bad Zurzach hatte ich noch Annettes Auto mit in der Schweiz, weshalb ich mich zum Tausch unserer Fahrzeuge am Abend auf den Weg ins Allgäu machte. Ette war zu Besuch bei Ihrem Kunden - Juwelier Müller - in Oberstdorf, dessen Eigentümer Jürgen Lupfer ein privater Freund von uns ist. Daher verabredeten sich Annette und ich auch mit dem Ehepaar Caroline und Jürgen Lupfer im Hotel Exquisit zum Abendessen, wo ich auch über Nacht blieb. Lupfers haben wir durch Annettes Job als Sales Manager für Jaeger-LeCoultre kennengelernt. Die Familie Lupfer sind als Juweliere langjährige Kunden der Richemont Gruppe - zu der Jaeger-LeCoultre gehört - und haben im Allgäu zwei eigene Ladengeschäfte für Uhren und Schmuck. Ein Geschäft ist in Kempten und ein anderes in Oberstdorf, wo Caroline und Jürgen auch gemeinsam mit Ihrer besonders netten Tochter Franca leben. Beide stammen auch aus der südlichsten Allgäu Metropole. Wir treffen sie im schönen Hotel Exquisit in Oberstdorf. Ein Hotel mit Geschichte: 1966 erwarb Josef (Beppo) Wagner zusammen mit seiner Frau Gerti ein Grundstück in der Prinzenstrasse in Oberstdorf. Mit dem Erwerb dieses Grundstücks war der Wunsch verbunden, ein kleines Hotel in bester Lage in Oberstdorf zu errichten. So entstand zunächst ein Hotel mit ca. 30 Betten, das bereits 1968 um einen Gebäudetrakt erweitert wurde und bis zuletzt für insgesamt 68 Menschen Raum zur Herberge bot. War zu Beginn zunächst nur an die Modernisierung des „alten“ Exquisit“ mit einer kleinen Erweiterung gedacht, so ermöglichten glückliche Umstände noch in der ersten Planungsphase den Erwerb eines Nachbargrundstücks und damit die Chance auf eine deutliche Erweiterung der Bettenkapazität.
 Ein Hotel im modernen Landhausstil, das den Geist der Zeit trifft – aber auch traditionelles bewahrt – aus Materialien, die Eleganz, Charme und alpenländische Gemütlichkeit vermitteln, das waren zusammengefasst die bestimmenden Attribute. Geschmeckt hat es auch sehr gut .... geschlafen habe ich prima, wenn auch nicht ewig, da ich frühmorgens wieder mit dem Fiat auf dem Rückweg nach Bad Zurzach war.
Mit dabei waren
  • Caroline, Jürgen und Franca Lupfer, Annette & Michael Kamm
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Die Mischung macht´s – Uschis Geburtstag in der Hosteria Fratelli in Haidhausen – 2023

Am Do., 3. August 2023
Wie immer feiert Uschi ihren Geburtstag genau eine Woche vor ihrem Gatten Karl, der am 10. August in die in unserem Freundeskreis zulegende Fraktion der 70er rundet. So kommen die beiden aus dem Tiroler Reith nach München und laden im schönsten Haidhausen ihre beiden Kinder Manina und Nici mit ihren Partnern Sebastian und Paulina, Lisa und Christoph, Diana und Jan Philip Wieners sowie Annette und mich zu einem schönen Geburtstagsessen ein. Allein diese nette Mischung aus lieben Menschen machte den Erfolg unseres unterhaltsamen und amüsanten Abends aus. Die zweite entscheidene Komponente war die Auswahl unserer Location: Die Hostaria Fratelli kommt wie ein Ferrari unter Münchens Italienern daher. So muss ein gutes Restaurant aussehen. Schlichte weiße Tischdecken mit weißen Stoffservietten, je ein Messer und eine Gabel daneben. Einfache Stühle, vereinzelt Kerzen, indirekte Beleuchtung und beeindruckende Lampen über der Mitte des Raumes. Kein Chichi mit einem Dutzend Besteckteilen und Gläserbatterien auf dem Tisch, keine geschwätzigen Kellner, die den Gast schleimerisch umgarnen. In diesem Ambiente, und im Sommer gerne auch vor der Tür auf der Steinstraße am Wiener Platz, agiert Rocco Gruosso, der Padrone höchstselbst. Er spricht mit dieser wohltuenden süditalienischen Färbung, die bei Italien affinen Deutschen sofort südliches Fernweh erzeugt. Aber im Ernst: Rocco umsorgt zusammen mit seinem Kompagnon jeden Gast auf vorzügliche Weise, handfest und zuverlässig, ansprechend mit weinroter Schürze gekleidet. Ein Schuss vom edlen Olivenöl im Schälchen, frisches Weißbrot und ein kleiner Gruß aus der Küche bilden den Auftakt. Nun kann nichts mehr schiefgehen und wir geniessen einen köstlichen Abend mit einem ausgezeichneten Menü sowie hervorragenden Weinen, daß Karl und Uschi bereits zuvor Probe gegessen haben. Die Themen bei der Herrenfraktion: Politik, AfD, schnelle Autos und die bevorstehende Dolomiten Porsche Tour der Pohler Family sowie die Entwicklung der eMobility. Die Damen unterhielten sich laut Ette über alles Mögliche: Schmuck, Schuhe, Jeansjacken und Gesundheit waren auf jeden Fall dabei ...
Mit dabei waren
  • Uschi & Karl Pohler, Manina Pohler & Sebastian, Nici Pohler & Paulina, Lisa Strauss & Christoph Pfaff, Diana & Jan Wieners, Annette & Michael Kamm
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Oscar der Kosmetikbranche – Prix de Beauté der Cosmopolitan in Wiesbaden – 2006

Am Mo., 13. Februar 2006
Mitte Februar reiste ich gerne nach Wiesbaden, wo im beeindruckenden Ambiente des Kurhauses Wiesbaden die Verleihung des Prix de Beauté stattfand. Unter der Leitung von Verleger Jürg Marquard und dem CEO Albrecht Hengstenberg sowie der MVG Geschäftsführerin Waltraut von Mengden wurden die Preise an die verschiedenen Gewinner überreicht. Wie begehrt die Auszeichnung mit dem Prix de Beauté-Diamanten ist, belegt die hohe Anzahl eingereichter Produkte: In diesem Jahr prüfte und bewertete die hochkarätige Fachjury rund 500 Produkte von etwa 150 Unternehmen nach Kriterien wie Innovationskraft, Wirksamkeit und Design. Für die Preisverleihung des Prix de Beauté und das anschließende Galadinner residiert die COSMOPOLITAN im prunkvollen Kurhaus von Wiesbaden. Die stilvolle Location verbindet historische Architektur mit modernstem Komfort. Hier wird alljährlich der rote Teppich ausgerollt - für das Who is Who der Kosmetik-, Marketing- und Agenturbranche. Im Stil Louis XVI. wurde der bekannte Rote Pavillon 1807 erbaut. Prachtvoll ausgestattete Räume, wie der Muschelsaal und der Weinsalon in gelbem Marmor, machen den Bau einzigartig und somit zum perfekten Ort für die Verleihung. Als eine der führenden Premium-Frauenzeitschriften zeichnet sich COSMOPOLITAN durch eine höchst kosmetikaffine Leserschaft aus. Aus diesem Grund vergibt COSMOPOLITAN bereits seit mehr als 10 Jahren den begehrten Prix de Beauté in 15 Kategorien für herausragende Neuheiten der internationalen Kosmetikindustrie. Die neunköpfige Fachjury, bestehend aus Dermatologen, Fachjournalisten und Experten aus Industrie bzw. Handel, hatte wieder alle Hände voll zu tun - es bewarben sich über 100 Unternehmen mit über 700 Produkten. Das ist immer eine tolle Veranstaltung, an der ich durch meine Tätigkeit als Geschäftsführer von Aigner Cosmetic gerne teilnehme. Interessante und attraktive Gäste der Branche verleihen dem Event entsprechenden Glanz.
Mit dabei waren
  • Petra Winter, Klaus Dahm, Beate Fastrich, Cornelia Hobhahn, Martina Leibl, Michael Kamm
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Beauty & the Beast – Musical Event im Stuttgarter Palladium – 1998

Von Mi., 11. Februar 1998 bis Do., 12. Februar 1998
Zu Ende der 90er Jahre waren Musicals groß in Mode und auch ich haben viele der neuen Produktionen mit Begeisterung besucht. Im Februar - Annette und ich waren damals erst ein paar Monate liiert - besuchten wir eine Aufführung im Palladium in Stuttgart und bei dieser Gelegenheit auch meine frühere Freundin Kristiane Dongus, die damals noch mit ihrem Mann verheiratet war und Hartmann hieß. Die Schöne und das Biest - im Originaltitel "Beauty and the Beast" - ist ein Musical, das von der Autorin Linda Woolverton, den Textern Howard Ashman und Tim Rice sowie dem Komponisten Alan Menken in Anlehnung an den gleichnamigen Walt-Disney-Zeichentrickfilm geschrieben wurde. Es feierte am 18. April 1994 unter der Regie von Robert Jess Roth am Palace Theatre auf dem Broadway in New York seine Weltpremiere und erreichte bis heute rund 25 Millionen Menschen in 13 Ländern. Das Musical wurde für neun Tony Awards nominiert und gewann 1998 den Laurence Olivier Award. Nachdem das Musical dann am 5. Dezember 1997 seine Deutschlandpremiere im Palladium Theater in Stuttgart alternierend mit Uwe Kröger und Kevin Tarte als ‚Biest und Leah Delos Santos als ‚Belle‘, hatte, sahen Annette und ich es uns drei Monate später gleich an. Was wenige wissen: Das französische Volksmärchen ‚La belle et la bête‘, war erstmals in der Märchensammlung von einem der ersten europäischen Märchensammlern, Giovanni Francesco Straparola (da Caravaggio), der in Venedig lebte. Das Motiv von „Der Schönen und dem Biest“ und der schönen, braven Tochter, die sich für den Vater opfert oder die der Vater opfern muss, reicht bis in das Alte Testament zurück – die deutsche Bezeichung des Märchens ist ‚Tausendschönchen‘
Mit dabei waren
  • Annette & Michael Kamm, Kristiane Dongus
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Sitz der EU, Nato und Euro Control – Visite bei Sabine & Christian in Brüssel – 2017

Am Mo., 20. November 2017
Im Rahmen des am nächsten Tags stattfindende Board Meeting der ETP besuche ich Ende November Sabine und Christian Ewert in Brüssel, gehe mit Ihnen sehr gut zum Abendessen und übernachte in ihrer neuen Penthouse Wohnung. Die Hauptstadt von Belgien und der Europäischen Union versprüht viel Charme und ist nicht nur kulinarisch mit seinen Waffeln, Pralinen, Pommes, Bier ein Highlight. Weltbekanntes Symbol von Brüssel und Denkmal des Atomzeitalters ist das Atomium. In der Nähe vom Atomium liegt das Schloss Schonenberg zu Laeken, der Wohnsitz der Königsfamilie, mit den Königlichen Gewächshäusern, die jedes Frühjahr traditionell für drei Wochen ihre Tore für Besucher öffnen. Kaum zu glauben, aber nicht etwa das Atomium, sondern die 61 Zentimeter hohe Bronzefigur Manneken Pis ist DAS Wahrzeichen von Brüssel und steht der Legende nach für Mut, Meinungsfreiheit und Widerstandsgeist. Weltkulturerbe ist der Mont des Arts. Der historische Kunstberg nahe dem Hauptbahnhof ist Ausgangspunkt für einen durchaus sehr abwechslungsreichen Streifzug durch die Brüsseler Museumsmeile. Den Königlichen Palast, ebenfalls Weltkulturerbe, kann man vom Nationalfeiertag am 21. Juli bis Anfang September kostenlos besichtigen. Im modernen Europaviertel liegt der Sitz der Europäischen Union. Der Besuch des Parlamentariums ist kostenlos. Pralinen sind das Lebenselixier der Belgier und nirgendwo gibt es so viele Chocolatiers wie in Brüssel. Auf der Schokoladenmeile Rue de l’Etuve befindet sich unter den besten Pralinenläden auch Choco-Story, das Kakao- und Schokoladenmuseum. Eine kleine Berühmtheit ist auch die Brüsseler Waffel, die man in fast jeder Straße kaufen kannst. Die Stadt nehme ich auch deswegen jedesmal etwas anders, immer jedoch auch multikulti und durch die vielen Nationen durch die ehemaligen afrikanischen Kolonien der Belgier wahr.
Mit dabei waren
  • Sabine und Christian Ewert, Lutz Walter, Michael Kamm
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Zwischen Maxvorstadt und Schwabing – Dinner in der Georgenstrasse – 2020

Am Do., 22. Oktober 2020
Uschi und Karl Pohler sind vor kurzem vom Lehel aus nach Schwabing umgesiedelt und haben am Anfang der Georgenstraße eine schöne und besonders großzügige Wohnung gegenüber dem Pacelli Palais gefunden. Im Oktober bin ich - nachdem Annette unterwegs ist - bei den beiden zum Abendessen in ihrem neuen Reich eingeladen und Uschi bereitet uns ein ganz besonders köstliches Essen zu. Die Georgenstraße ist eine in Ost-West-Richtung nördlich der Innenstadt verlaufende Straße in München, die die Maxvorstadt im Süden von Schwabing im Norden trennt. Sie führt von der Leopoldstraße im Osten bis zur Lothstraße im Westen. In der Straße stehen besonders an ihrem Anfang mehrere Prachtbauten wie das Pacelli Palais und der Piper Verlag. Verkehrsmäßig ist die Georgenstraße trotz relativer Zentrumsnähe verhältnismäßig ruhig. Vornehmlich finden sich in der Straße Wohnungen, kleinere Läden, Cafés und sonstige Kleingewerbebetriebe. Die geschlossene Bebauung der Maxvorstadt reichte in der Mitte des 19. Jahrhunderts vom Stadtzentrum aus nur bis zur Adalbertstraße, einer südlichen Parallelstraße der Georgenstraße. Die Georgenstraße entstand zwischen Landwirtschaftsflächen und wurde zunächst als „Tambosi-Anger“ bezeichnet. Ab dem 21. November 1856 erhielt sie den Namen Georgenstraße, wobei unklar blieb woher sich der Namen herleitete. Nachdem der frühere Weg zu einem Sommerbad am Würmkanal – der Georgenschwaige im Riesenfeld - geführt hatte leitet man heute den Namen von dieser Schwaige ab. Die Georgenstraße bildete somit eine geraume Zeit lang die nördlichste Ost-West-Straße auf Münchner Stadtgebiet vor der Burgfriedensgrenze zum damals noch selbständigen Dorf Schwabing. Ab 1873 wurde das Areal zwischen Adalbertstraße, Georgenstraße, der damaligen Schwabinger Landstraße - die heutige Leopoldstraße - und dem Türkengraben - der heutigee Nordendstraße - durch eine Baugesellschaft entwickelt.
Mit dabei waren
  • Uschi & Karl Pohler, Michael Kamm
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Indoor Kartfahren im Münchner Kart Palast in der Hansastrasse – Motorisierter Spaß mit Einschränkungen – 2005

Am Mi., 11. Mai 2005
Nachdem ich in den beiden Vorjahren jeweils in den Monaten April größere Kart Events mit Freunden im Kart Palast München organisiert hatte, gehe ich diesmal allein zu einem Kart Abend, um das Kart Gefühl wieder einmal auszuprobieren. Die Geschichte des Kartfahrens begann im Jahr 1956 als der erste Kart von einem amerikanischen Ingenieur gebaut wurde. In Europa wurden 1959 Karts auf der Pariser Automobilausstellung gezeigt. Im Jahr 1960 wurde in Deutschland der erste Go-Kart-Club gegründet und im gleichen Jahr ein erstes Rennen gefahren. Auf Kartbahnen wird mit Karts gefahren. Die Rennstrecken für Kartbahnen haben einen Aspaltbelag, was auch den Rennstrecken für Autos entspricht. Man unterscheidet zwischen Indoor- und Outdoor-Kartbahnen. Üblicherweise werden auf Kartbahnen Profirennen oder Amateurrennen ausgetragen. Der Kartsport gehört dabei zum Motorsport und wird gleichermaßen von Rennfahrern und Hobbysportler betrieben. Dafür stehen Leihkarts zur Verfügung. Diese haben acht bis zehn PS und erreichen Geschwindigkeiten bis zu 80 km/h. Der Kartsport wird meist von Kindern und Jugendlichen ausgeübt und bildet oftmals den Einstieg in den Motorsport. Der Kartpalast in München ist mittlerweile geschlossen, obei es im Vorfeld einen tödlichen Unfall durch eine Kohlen-Monoxit-Vergiftung gegeben hatte. Ein Mann hatte an einem Rennen und einer Feier im Münchner Kart-Palast teilgenommen und war danach gestorben. Der Notarzt hatte eine Kohlenmonoxid-Vergiftung bei dem übergewichtigen Mann vermutet. Weitere 48 Besucher klagten über Übelkeit und Kopfschmerzen. Auch bei ihnen wurden erhöhte Kohlenmonoxidwerte festgestellt, sie wurden ambulant behandelt. Es wurde eine technische Untersuchung der Kart-Bahn angeordnet, für die ein TÜV-Sachverständiger hinzugezogen wurde. Danach sollte die Bahn wieder freigegeben werden. Der Betreiber kündigte aber noch eigene Testreihen an, bevor die Bahn wieder für Besucher geöffnet werde. Der Betreiber des Kart-Palasts hatte bereits zuvor betont, die Lüftungsanlage sei hochmodern und regelmäßig nach den Vorschriften gewartet worden. Bisher habe es keine Beanstandungen gegeben. Außerdem seien im vergangenen Jahr neue Go-Karts mit neuester Katalysatortechnik angeschafft worden.
Mit dabei waren
  • Michael Kamm
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Weihnachtliches Paten-Essen in Ebenhausen – Jährliches Come Together in der Zeller Straße – 2015

Am Sa., 26. Dezember 2015
Annette und ich feiern den Abend des zweiten Weihnachts-Feiertages im Rahmen eines wunderbaren Paten-Essens als Gäste von Simone und Michael Hoesch immer wieder gerne in ihrem schönen Haus in Ebenhausen im Isartal. Die beiden organisieren an diesem Tag jährlich wiederkehrend ein wunderbares Come Together mit den in und um München herum verfügbaren Paten ihrer fünf Kinder. Dabei kommen bei einer Fullhouse Situation jeweils mehr als 20 Personen zusammen. Bei jeweils einem männlichen und einem weiblichen Paten sowie den jeweiligen Partnern ist das - zusammen mit den zahlreichen Mitgliedern der Familie Hoesch - eine ansehnliche Truppe, die gerade mal so an dem langen Tisch im großen Esszimmer der Familie Platz findet. Der nette Abend wird seit vielen Jahren auch immer ziemlich gleich zelebriert. Nach dem Eintreffen der Gäste treffen wir uns alle im Wohnzimmer vor dem Christbaum und dem Kamin, wo Heppel einige Flaschen Sekt aufmacht und wir dann gemeinsam auf einen schönen Abend udn unsere Patenkinder anstoßen. Für die mitanwesenden Kids ist dies auch immer eine schöne Gelegenheit zu berichten, was sie im abgelaufenen Jahr alles erlebt und erreicht haben. Auch wir freuen uns die weiteren Paten-Paare zu sehen und uns mit Ihnen auszutauschen. In der Regel sind weitere gute Freunde wie Uwe & Ulrike Hasbargen, Kristin & Michael Veeser, Steffi & Armin Kauf, Vreni & Georg Knott, Angie Kublinski, Günther Banholzer und auch Uta & Wilhelm Schröder dabei. Selbstverständlich sind auch Camilla, Adrian, Isabella, Alexa und mein Patenkind Tati mit von der Partie. Im Anschluss freuen wir uns auf ein schönes gemeinsames Abendessen, das von Simone vorbereitet wurde und auch immer wieder von einem Nachttisch von Annette ergänzt wird. Michael Hoesch habe ich bereits im Sommer des Jahres 1980 durch seine Verwandschaft – die Familie Hoesch aus Lindau bzw. Schafwaschen am Chiemsee – kennen gelernt. Simone habe ich ca sechs Jahre später erstmals in München getroffen, da Michael bei unserem ersten Treffen noch nicht verheiratet war. Ab dem Jahr 1985 habe ich Heppel sehr regelmäßig gesehen. Dies war besonders dadurch bedingt, daß er von Frankfurt mit Simone nach Bayern umzog und dann in München, im Chiemgau und später im Isartal lebte.
Mit dabei waren
  • Simone & Michael Hoesch, Michaela Ehrhardt & Andreas Wrba, Uwe & Ulrike Hasbargen, Kristin & Michael Veeser, Steffi & Armin Kauf, Vreni & Georg Knott, Angie Kublinski, Uta & Wilhelm Schröder sowie Annette & Michael Kamm
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Dinner in der Via Panoramica – Varianten reiche Abendessen in Gardone – 2022

Am Do., 30. Juni 2022
Annette und ich gehen sehr gerne in die wunderbaren Lokale am Gardasee aus, wir lieben es allerdings auch stressfrei und unkompliziert mit Freunden zu Hause zu essen. Ein perfektes Dinner und ein gelungener Abend bei einer Dinnerparty hängt dabei sowohl von der richtigen Menüauswahl wie auch einer optimalen Kombination und Koordination der Gäste ab. Nachdem wir in der Sommersaison fast jede Woche Freunde zum Essen in die Via Panoramica einladen haben wir mittlerweile ausreichend Routine, daß das immer klappt. Optimalerweise gibt man seinen Gästen von Anfang an das Gefühl, in seinem eigenen Haus willkommen zu sein und macht keine Show aus dem Event. Weder, wenn es nur ein nettes Abendessen unter der Woche ist oder doch eine größere Runde am Wochenende geplant ist. Bei Ankunft deiner Gäste sollte keiner mehr am Herd stehen – was bei mir sowieso nicht der Fall ist - sondern alles vorbereitet und fertig sein. Nachdem kein Gast gerne mit leeren Händen beim Gastgeber auftaucht, kann man im Vorfeld Aufgaben verteilen, wer was mitbringt ... Vorspeise, Nachspeise oder Getränke. Und so ist „Aufgaben verteilen“ immer ein guter Tipp für Dinnerpartys. Das mag dem einen oder anderen nicht besonders leichtfallen, aber das Mitbringen einer Flasche Sekt, von etwas Baguette oder einem Nachtisch ist praktisch und erspart Arbeit. Ein 3-Gänge-Menü ist Pflicht, wobei gemischte Vorspeisen, die in mehreren Schüsseln auf dem Tisch verteilt und im Laufe des Abends durch die passenden Bestandteile des Hauptgerichts ergänzt werden optimal sein können. Jeder Gast liebt jedoch einen vollgedeckten Tisch mit Snacks und Fingerfood. Oliven, verschiedene Sorten Käse, ein leckerer Dip, Cracker oder ein paar Scheiben gutes Brot sind nur eine kleine Auswahl an Möglichkeiten. Die kleinen Appetithappen sind der perfekte Start in einen schönen Abend, beschäftigen die Gäste zu Beginn und ergänzen den ersten Drink! Je exquisiter, desto besser und der Wein muss fließen: „Lasse keinen deiner Gäste auf dem Trockenen sitzen!“. Auch, wenn das stimmen mag, sollten es nicht immer nur alkoholische Getränke sein. Unabdingbar ist, ausreichend Wasser - am besten aus wieder befüllbaren Glasflaschen - zur Verfügung zu stellen. Neben den klassischen alkoholischen Getränken ist eine Auswahl an innovativen nicht-alkoholischen Varianten die Aufgabe eines jeden guten Gastgebers. Zwar ist der Gast König, aber etwas Hilfe hat noch nie jemandem geschadet und lockert sogar so mache angespannte Situation auf. Heute haben wir uns für Sushi entschieden und haben es dadurch besonders einfach. Die umfangreiche Order an Köstlichkeiten muss durch mich nur noch im Brunati abgeholt werden und alles läuft
Mit dabei waren
  • Caroline & Jürgen Lupfer, Eva & Thomas Hellmann, Mathias Gehrckens, Heike Neu und Esther, Uschi & Karl Pohler sowie Annette & Michael Kamm
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Trüffelschweine am Obelisk – Karl´s Kochkünste am Karolinenplatz – 2013

Am Di., 26. November 2013
Ein Abendessen bei den Rheinheimers war durch die besonderen Kochkünste des Hausherrn schon immer ein kulinarisches Highlight. In ihrer wunderschönen Wohnung hoch über dem Karolinenplatz bewirten uns Johanna und Karl in der Regel immer aufs köstlichste. Am heutigen Abend ist es sogar der jährliche Herren Abend und damit Luxus pur, was uns von Karl als Solist von tief unter der Erde auf unseren Tellern kredenzt wird. Der Edelpilz par Excellence: Der Trüffel! Trüffel sind unterirdische Schlauchpilze, die immer in Symbiose mit bestimmten Baum- oder Straucharten leben und von Hunden oder Schweinen erschnüffelt werden. Die Stars unter den Trüffeln sind schwarzer und weißer Trüffel. Die Saison der weißen Trüffel beginnt im Oktober und endet Silvester, die besten Trüffel findet man von Mitte November bis Ende Dezember. Die Saison der schwarzen Trüffel beginnt Anfang Dezember und endet Mitte März. Die edlen Trüffel sind so selten, dass ein Trüffelsucher mit Hund an einem ganzen Tag manchmal nur 60-80 Gramm weiße oder ein anderer nur 200-300 Gramm schwarze Trüffel findet. An vielen Tagen auch gar nichts. Daher ist Trüffel mit Andacht zu geniessen. Bei Karl ist es wenigestens so, daß - wenn man den Blick vom Teller erhebt und das herrliche Essen leider schon verschwunden ist - man immer noch diesen einzigartigen Blick auf den schönen Platz mit dem Obelisken genießen kann. Als Maximilian I. Joseph 1806 das Bündnis mit Napoleon einging, wollte er die für die 40.000 Münchner zu klein gewordene Stadt endlich vergrößern. Den neu gegründeten Stadtteil nannte er nach sich selbst Maxvorstadt und machte 1809 den Karolinenplatz, dem er den Namen seiner Frau gab, zum Knotenpunkt des neuen Viertels. Beides pragmatische Ansätze, die sicher nicht jeder Münchner kennt.
Mit dabei waren
  • Karl Rheinheimer, Dieter Müller, Roman Sauermann, Michael Kamm
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Spaghetti Bolognese und Vibrations Rakete – Multi Tasking fähiger Chef de Cuisine beim Einsatz in Nymphenburg – 2023

Am Sa., 7. Januar 2023
Bereits am 9. November des Vorjahres hatte Pascal seine erste Pasta Abend Einladung durch die eigens gegründete WhatsApp Gruppe "Spaghetti Bolognese" an Johanna und Karl Rheinheimer sowie Annette und mich versandt. Erst zwei Monate später konnte der gute Vorsatz gemeinsam mit Nani und Jürgen Schunda in einen konkreten Achtergruppen Event umgesetzt werden. Die Verzögerungen durch die Absagen bei den vorgeschlagenen Terminen waren vielschichtig. Einmal war es durch Ette und ihre berufliche Abwesenheiten in Milano begründet, dann durch Aufenthalte von Johanna und Karl in Kirchdorf sowie durch Home Runs von Tom Brady im Spiel der Seattle Seahawks gegen die Tampa Buccaneers in der Allianz Arena. Mittlerweile war Weihnachten und Silvester bereits Geschichte und wir trafen uns zum Ende der ersten Woche im neuen Jahr in Andrea und Pascals schöner Wohnung in der Aiblinger Strasse. Dieser wunderbare Abend wurde dann durch ein neues technisches Wunderwerk in der Küche optimal bereichert. Andrea und Pascals Küche war durchs Christkind zwischenzeitlich mit einer brandneuen Zweikreis Espressomaschine der italienischen Marke Rocket bestückt, der an diesem Abend größte Aufmerksamkeit sicher war. Mehrere von Pascal und auch mir selbst angefertigte Espresso Varianten wurden getestet, wodurch sichergestellt war, daß wir erst um 3 Uhr nachts in Bett gingen, da wir bis dahin hellwach waren. Das Abendessen mit Flusskrebs-Avocado Salat, köstlichen Spaghetti Bolognese, einer süßen Birne Helene und einem herzhaften Käse war - wie immer bei Pascal - sowieso ausgezeichnet. Der Wein war es sicher auch ... auf den musste ich jedoch leider verzichten 👍
Mit dabei waren
  • Andrea Clemens & Pascal Gryczka mit Lilly Mäusezahn, Johanna & Karl Rheinheimer, Nani & Jürgen Schunda sowie Annette & Michael Kamm
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Jahreswechsel in der Via Panoramica – Silvesterabend mit Eva & Werner in Gardone – 2015

Am Do., 31. Dezember 2015
Den Jahreswechsel verbringen Annette, Tati und ich sehr geruhsam zusammen mit Eva und Conrad bei einem gemeinsamen Abendessen in unserem Haus in der Via Panoramica in Gardone-Riviera. Nach unserem obligatorischen Weihnachtsessen bei der Familie Hoesch hatten wir uns auf den Weg an den Gardasee gemacht, an dem uns herrlich sonniges Wetter erwartete. Wir waren in Gardone und im winterlichen Salo unterwegs und bleiben am Silvesterabend dann jedoch privat mit Conrads zum Essen zu Hause und bewunderten die zahlreichen Feuerwerke aus erhöhter Lage. Direkt im neuen Jahr ging es dann weiter nach Bad Gastein im Salzburger Land, um dort mit der gesamten Familien den 80. Geburtstag meiner Mutter zu feiern. Eine besondere Tradition feiern Einheimische und Besucher in der Silvesternacht auf der Piazza Ill Novembre in Riva del Garda. Schlägt die Uhr zwölf und wurde der Morgen des 1. Januar gebührlich begrüßt, begehen Wagemutige den traditionellen Sprung in den Gardasee. Wer die Abwechslung liebt, das alte Jahr mit einer Party beenden und das neue Jahr mit einer Feier begrüßen möchte, hat mit einem Aufenthalt in Riva del Garda eine ausgezeichnete Wahl getroffen. Hier kann man um Mitternacht das vermutlich spektakulärste Feuerwerk des gesamten Gardasees bewundern. Zudem ist Riva del Garda zur Silvesterzeit Austragungsort verschiedener Theateraufführungen, die der nicht enden wollenden Party-Atmosphäre einen kulturellen Hauch verleihen. Alternativ sind die Urlaubsorte Desenzano oder Bardolino Top Adressen für Partyfreudige, die das neue Jahr in Regionen mit einer besonders großen Auswahl an Szene-Lokalen begrüßen möchten. Wer das neue Jahr nicht bei typischer Clubmusik oder durch musikalische Untermalung von Live-Bands ausklingen lassen möchte, entdeckt am größten See Italiens eine Vielzahl anderer Feiermöglichkeiten. Die farbenfrohen Feuerwerke, die man auf einer Bootsfahrt auf dem Gardasee um Mitternacht genießen kann sind eine spektakuläre Erinnerung.
Mit dabei waren
  • Eva & Werner Conrad, Annette & Michael Kamm
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Layla Fans im Champagner Publikum – Bessere Münchner Jugend im Schützenzelt – 2022

Am So., 25. September 2022
Am mittleren Wies-Wochenende sind Annette und ich am Sonntag Abend von Martin Kühner ins Schützenzelt eingeladen. Das Zelt ist besonders bei der Münchner Jeunesse Dorée beliebt und so herrscht in der Regel sehr ausgelassene Stimmung im Mittelschiff vor, wobei sich in den Boxen oft reservierteres Champagnerpublikum tummelt. Im Jahr 1896 fand das erste Landesschießen auf der Wiesn statt; seit 1926 sogar in einer eigenen Schützen-Festhalle. Seinen heutigen Platz zu Fuße der Bavaria nahm das Zelt schließlich 1961 ein. Hatte das Schützenzelt zunächst keine Bewirtung, tat es sich auch Jahrzehnte später noch schwer, Anerkennung an seinem abgelegenen Platz außerhalb der Wirtsbudenstraße zu finden. Für 2015 wurde vom Stadtrat eine Erweiterung auf eine Kapazität von 7.000 Besuchern gestattet. Der Kapazitätsverlust durch den nochmals verkleinerten Biergarten wurde durch eine Rundumgalerie überkompensiert. Die Speisenkarte gehört zu den teureren unter den großen Festzelten. Die Familie Reinbold, die das Zelt seit 1979 bewirtet und 2004 und 2015 jeweils neu bauen ließ, etablierte es in den letzten Jahren zu einem der Hauptanziehungspunkte der "besseren" Münchner Jugend. Dazu passend führt die Getränkekarte auch Weine, die sogar an einer Bar genossen werden können. Abgesehen von angehenden Juristen und Unternehmensberatern bewirtet die Familie Reinbold freilich auch eine große Zahl an Schützen. Besonders deutlich wird dies am ersten Sonntag, wenn das Zelt fast gänzlich in der Hand der Trachten- und Schützenzugteilnehmer ist. Traditionelle Blechmusik ist im Schützenzelt generell nur eine Randerscheinung ... und so genossen auch wir bei unserem Besuch die gängigen Wieskracher und hatten jede menge Spaß dabei. Ette und ich saßen dabei seit vielen Jahren wieder einmal mit Conny Kiefer sowie unserer Nachbarin Christina Schultze aus der Möhlstrasse 41 zusammen. Tina wurde als Christina Prinzessin zu Hohenlohe-Öhringen am 27. November 1961 geboren und ist die Tochter von Kraft Hans Konrad Fürst zu Hohenlohe-Öhringen und Katherina von Siemens. Sie heiratete im Juni 1995 Martins Freund Jan-Gisbert, führt den Ehenamen Schultze und den Titel Prinzessin zu Hohenlohe-Öhringen.
Mit dabei waren
  • Eva & Martin Kühner, Ursel Fritzmeier, Markus Brennecke, Susanne & Christoph Botschen
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Farewell Party mit dem Sympatex Team im Bistro Daherkomma in München – 2016

Am Mi., 7. Dezember 2016
Nach sieben sehr interessanten und für mich wundervollen Jahren lief zum Ende des Monats September mein Dienstvertrag mit der Firma Sympatex aus. Ab dem 1. Oktober hatte ich meine neue Aufgabe bei der CBR Fashion Group im Norden von Hannover übernommen, und konnte den Ausstand mit meinen engsten Sympatex Mitarbeitern erst Anfang Dezember feiern. Als Location für unser gemeinsames Farewell Dinner habe ich ein kleines Lokal ausgewählt, an dem ich bei meiner Fahrt ins Büro in Unterföhring zweimal täglich vorbei kam. Das "Daherkomma" am Herkomer Platz in Bogenhausen ist eine kleine lauschige Drink-Insel, ideal zum Runterkommen nach der Arbeit oder für einen netten Firmen Event. Ich habe mich sehr darüber gefreut, daß der harte Kern meines Sympatex Teams zu unserem gemeinsamen Event ins Bistro Daherkomma (ehemalige Bedürfnisanstalt Altbogenhausen) am Herkomer Platz gekommen sind. Trotz des Abschiedswehmut von all den loyalen Kollegen war es ein sehr lustiger Abend.
Mit dabei waren
  • Nina Saxinger, Birgit Beer, Monica Billes, Holger Bramsiepe, Hervé Clerbout, Sarah Gromek, Isabella Herrmann, Beate Hoerl, Niels Ijzerman, Yasemin Malcolm, Nicolas Moeller, Patrice Morin, Livio Pavelescu, Mario di Pippo, Michael Plank, Paul Raith, Dirk Rosenbauer, Christian Schmidt, Anne Solem, Haymo Strubel, Cathleen Riehl, Ingo Horger sowie Michael Kamm
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Deutscher Parfüm Preis – Myself lädt zum duften Event ins Berliner Springer Haus – 2007

Von Fr., 23. März 2007 bis Sa., 24. März 2007
Im März bin ich vom Magazin myself nach Berlin eingeladen. Die myself ist eine deutsche Frauenzeitschrift, die heute monatlich von der Funke Mediengruppe in München herausgegeben wird - damals war es noch ein Titel, der zur Condé Nast gehörte. Chefredakteurin ist seit dem Start der Zeitschrift im Jahr 2005 Sabine Hofmann. Der deutsche Parfumpreis Duftstars ist die höchste Auszeichnung der deutschen Parfumbranche. Die Duftstars werden seit 1993 jährlich in Deutschland verliehen. Immer an verschiedenen Orten. Diesmal findet der Event im Springer Haus in Berlin statt. Die Idee, Parfums mit dieser Auszeichnung zu ehren, geht auf die amerikanische Fragrance Foundation zurück, die den Preis bereits 1973 etablierte. Der Preis wird in mehreren Kategorien verliehen, darunter Klassiker, Exklusiv, Lifestyle und Prestige. In diesem Jahr waren es die folgenden Düfte: Narciso Rodriguez EDP Rodriguez, Kenzoamour, Create Woman von Intimately Beckham Men, Allure von Antaeus und der Publikumspreis ging an Armani Code von Boss Selection. An das amerikanische Vorbild angelehnt, hieß der Preis auch in Deutschland von 1993 bis 2005 „FIFI Award“. Der „FIFI Award“ wurde danach zum Deutschen Parfumpreis, die Sieger zu Duftstars. Der Deutsche Parfumpreis wird von der Fragrance Foundation Deutschland ausgerichtet. Ihr gehören Hersteller und Lieferanten der Parfumbranche, Händler und Medien an. Gemeinsames Ziel ist es, das Parfum als Kulturgut zu pflegen, als luxuriöses Accessoire darzustellen und seine Faszination einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Eine Fachjury aus den Bereichen Handel, Fachpresse und Design nominiert die Parfumneuheiten und Klassiker. Gewählt werden fünf Parfums pro Kategorie (Damen und Herren). Im Anschluss werden die Namen der nominierten Düfte der Öffentlichkeit bekanntgegeben.
Mit dabei waren
  • Michael Kamm und eine große Menge gut riechender Damen und Herren
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Bavarian Mountain Wedding & Würmtal Invitations – Seamless Start in new Jobs – 2022

Von Di., 30. August 2022 bis Do., 1. September 2022
In diesem Sommer haben nicht nur Paul und Feli ihre Hochzeit im Chiemgau gefeiert; auch weitere ungefähr gleichaltrige Kinder unserer Freunde und Bekannte kamen unter die Haube. So heiratet Kathrin Hasbargen ihren französischen Freund in den Allgäuer Bergen mit einer wunderbaren Feier auf dem Buchenberg nördlich des Grünten und Camilla Hoesch ehelichte ihren französischen Freund mit zwei Feiern in Frankreich und im Isartal. Irene und Hans Liebler luden Barbara, Eva und Thomas sowie Annette und mich zu einem köstlichen Abendessen in ihr schönes Haus in Gauting ein. Wie immer servierte uns Irene ein wunderbares Menü und wir Gäste führten mit Hans interessante Gespräche über alle möglichen Themen. Mit Nina und Herbert Vogl ging es für mich zu einem netten Abendessen ins Ristorante Rosario in Krailling, was nur wenige Minuten von meinem neuen Büro bei Proteros in Martinsried entfernt ist. Eva Conrad wird im Oktober ihren 60. Geburtstag in München feiern und wir sind schon sehr gespannt, wo dieser Event stattfinden wird. Annette und ich starten unsere neuen Jobs bei Pomellato und Proteros und haben dadurch mit völlig neuen Themen zu tun.
Mit dabei waren
  • Irene & Hans Liebler, Barbara Hartmann, Eva & Thomas Hellmann, Annette & Michael Kamm, Ulrike und Uwe Hasbargen mit Kathrin, Nina und Herbert Vogl, Eva Conrad und Fri Bianchi
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Aufschlag bei Fritz Häring im Midgard Haus – Starnberger Osterlunch mit Hübners in Tutzing – 1989

Am So., 26. März 1989
Den Ostersonntag verbringen Carolina und ich mit Kerstin & Vincent Hübner am Starnbergersee. In Tutzing sind wir zu einem gemeinsamen Mittagessen in Härings Midgardhaus verabredet, dessen Wände mit Photos von Promis zugeplastert sind. Scheinbar waren sie alle da, von Kanzlerin Angela Merkel bis Schauspieler Gerard Depardieu. Fritz Häring, langjähriger Wirt vom Midgardhaus, hat rund 800 Fotos gesammelt, die ihn mit prominenten Gästen zeigen. Könige und Kanzler haben bei Fritz Häring in Tutzing gespeist, zu jeder Berühmtheit weiß er eine Geschichte zu erzählen. Nun räumt er das Midgardhaus nach 32 Jahren aus. Er steht entspannt an seinem "Paradeplatz", wie er die Stelle zwischen den beiden Stehtischen gegenüber der Eingangstür nennt. Hier hat er seine Gäste begrüßt - bis vor eine Woche, als er das Lokal zusperrte. Häring lässt den Blick schweifen über all die Fotos, die ihn mit Prominenten aller Genres zeigen. Die Wände sind voll mit den Bildern, auch an den Wänden des Gangs im Keller, der zu den Toiletten führt, ist kein Quadratzentimeter mehr frei. Das Midgardhaus liegt am Ufer des Starnberger Sees. Das denkmalgeschützte Gebäude gehört der Gemeinde Tutzing. Nun soll die Augustiner-Brauerei das Lokal übernehmen. Geboren wurde er in Taufkirchen an der Vils, die Eltern hatten eine Bäckerei, folglich lernte Häring brav Konditor. "Aber das hat mir nicht getaugt", sagt er, "ich wollte Koch lernen." Gert Käfer, den man damals den Münchner Feinkostkönig nannte, hat ihm imponiert. Wie es seine direkte Art ist, marschierte Häring schnurstracks ins Büro von Käfer, der ihn erst mal fragte, "welches Rindvieh" ihn denn überhaupt hereingelassen habe. Häring bekam den Job. Danach folgten Stationen bei Eckart Witzigmann und Heinz Winkler, damals im Tantris, der Häring haben wollte. "Aber ich bin kein Franzos'", sagt Häring, womit er meint, die französische Nouvelle Cuisine, die damals en vogue war, sei nicht sein Ding. "Ich hab' das alles gelernt, aber meine Soßen waren immer schwer, ich bin kein Kalorienzähler", sagt der 65-Jährige. Sein erstes eigenes Lokal war 1983 die "Schiffsglocke" in Possenhofen, doch Häring griff sofort zu, als er 1987 das Midgardhaus übernehmen konnte. "32 Jahre bin ich dort gewesen", sagt er, und es klingt so, als ob er sich selbst darüber wundern würde. Ob ihm das Aufhören schwer fällt nach gut drei Jahrzehnten? Nein, sagt Häring, "alles hat seine Zeit." Jetzt also Ruhestand.
Mit dabei waren
  • Kerstin, Cosima und Vincent Hübner, Carolina & Michael Kamm
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Dinner Cruise ins Forsthaus am See – Abendessen mit Lars Isenberg in Pöcking – 2015

Am Mo., 27. Juli 2015
In der letzten Juli Woche nutzen Annette und ich das herrliche Wetter und unternehmen gemeinsam mit Lars Isenberg - unserem befreundeten Nachbarn aus der Möhlstrasse - einen Dinner Trip mit dem Boesch Boot von Seeshaupt ins Forsthaus nach Pöcking. Um das Forsthaus am See in Pöcking ist es lange Zeit ruhig geworden. Zu Unrecht: Denn hier steht Alessio Cecchetti am Herd, ein Mann, der in den besten Restaurants gekocht hat - und trotzdem nicht die begehrte Michelin-Auszeichnung anstrebt. Wer sich am Starnberger See nach einem Restaurant mit gehobener Küche erkundigt, erntet meist erst einmal ein Achselzucken. Meist fällt den so Gefragten nur ein Lokal ein: das mit einem Michelin-Stern ausgezeichnete "Aubergine" im Hotel "Vier Jahreszeiten" in Starnberg. Ansonsten? Herzlich wenig. Manche nennen noch das Schlossgut und Biohotel Oberambach, was sich aber genau genommen bereits im Nachbarlandkreis Bad Tölz-Wolfratshausen befindet. Wieder andere führen das Midgardhaus in Tutzing oder das Forsthaus Ilkahöhe im Tutzinger Ortsteil Oberzeismering an. Letzteres ist insofern bemerkenswert, weil es von Bernhard Graf geführt wird, dessen Restaurants am Starnberger See jenseits vom Aubergine dem Feinschmeckerführer Michelin immerhin eine Erwähnung wert sind. Und lange Zeit war Grafs Lokal nun einmal das "Forsthaus am See" in Pöcking. Als Graf 2016 von Pöcking nach Tutzing wechselte, zog seine neue Ilkahöhe auch wieder in die Bibel der Gourmets ein, während es um sein ehemaliges Forsthaus am See erst einmal ruhig wurde. Allerdings wird mittlerweile im Forsthaus am See in Pöcking wieder gekocht, und zwar recht fein. Verantwortlich dafür zeichnet ein Italiener, dessen Werdegang so manch einem Feinschmecker buchstäblich das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen dürfte. Denn Alessio Cecchetti hat international an den besten Adressen gearbeitet, sechs Jahre allein in Rom unter Heinz Beck im Drei-Sterne-Restaurant "La Pergola", im legendären "Maxims" in Paris, im "Mandarin" in London oder auch in New York in Frank Sinatras Lieblingslokal "Patsy's Midtown". Kein Wunder: Dem heute 47-Jährigen ist die Leidenschaft fürs Kochen buchstäblich in die Wiege gelegt worden. Schon sein Vater hatte in Rom ein Restaurant betrieben, und Alessios Spielplatz, wenn man es so nennen will, war die dortige Küche gewesen. Quasi tagein, tagaus verbrachte er seine freie Zeit zwischen Kochtöpfen und Schneidebrettern. Und wenn man sich den Koch so ansieht, wie er mit Messern hantiert und neue Kreationen entwirft, raumfüllend, sympathisch, einnehmend und permanent auf Italienisch parlierend, kann man sich auch heute kaum eine Sekunde vorstellen, in der es bei Cecchetti nicht um Essen und Trinken geht. Diese schon von Kindesbeinen an in Cecchetti schlummernde, tiefe Liebe zur Kulinarik brachte ihn nach dem Schulabschluss auf die renommierte Hotelfachschule "Istituto tecnico alberghiero internazionale di Roma Tor Carbone". Nach Beendigung seiner Ausbildung startete er seine berufliche Laufbahn im Hilton Hotel Rom. Dieser Anfang fand offenbar enorme Beachtung: Denn Cecchetti wechselt nach dem Hilton ins berühmte "Rome Cavalieri Waldorf Astoria Resort", dem Reich von Heinz Beck. Cecchettis neuer Chef stammte aus Niederbayern, hatte viele Jahre unter anderem mit dem kürzlich verstorbenen Sternekoch Heinz Winkler und dabei unter anderem im Tantris in München und der Residenz in Aschau im Chiemgau gearbeitet, ehe er 1998 dem Ruf des "Cavalieri" für das dortige Gourmetrestaurant "La Pergola" nach Rom gefolgt war. In seiner neuen Heimat Italien gelang dem Bayern Beck eine wahre Meisterleistung: Der Michelin bedachte seine Kochkünste 2001 mit zwei und seit 2005 durchgängig mit drei Sternen. 2003 wurde er zudem zum "besten Küchenchef Italiens" gekürt.
Mit dabei waren
  • Lars Isenberg, Annette & Michael Kamm
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Gasthof Post in Lech am Arlberg – Ski & Event-Vergnügen auf höchstem Niveau – 2004

Von So., 21. März 2004 bis Mi., 24. März 2004
Direkt nach meiner Rückkehr von einer Reise in den bereits sommerlich heißen Mittleren Osten sind Annette und ich In der letzten März Woche durch Bernd Runge - in seiner Funktion als Chef des in München ansässigen Condé Nast Verlags - zu einigen sportlichen Tagen in eines der Top Hotels am Arlberg eingeladen. Dies zusammen mit einer netten Truppe von weiteren Anzeigenkunden aus Lifestyle Branchen. Ein ganzer Schwung uns zum Teil bestens bekannter Manager aus den Bereichen Mode- und Fashion, Kosmetik, Schmuck & Uhren, die alle in den Hochglanz Magazinen des Verlags - so z.B. der Vogue, GQ, Vanity Fair und Glamour - inserieren. Das Hotel Gasthof Post ist dabei ein äußerst exklusives 5-Sterne-Haus im weltberühmten Lech. In diesem seit 80 Jahren im Besitz der Familie Moosbrugger befindlichen und seit über 40 Jahren zum auserwählten Kreis der renommierten »Relais & Châteaux -Hotels« gehörendem Haus erlebt man herzliche Begegnungen, erstklassige Kulinarik und Stunden der genußvollen Entspannung. Das Ambiente der »Post« ist in einer langen Familien- Tradition gewachsen. Aus einem starken, stolzen Bauernhaus mit dicken Mauern ist ein außergewöhnliches Luxushotel geworden und unter Beibehaltung seines ursprünglichen Charmes ein »Gasthof« geblieben. Die Stuben in vertrautem Holz, die kunstvoll bemalten Möbel, erlesene Antiquitäten und Jagdtrophäen, sowie die Liebe zum Detail vermitteln eine Atmosphäre hoher Heimatverbundenheit, Lebenskultur & Wärme. Den Gästen stehen 46 großzügige Zimmer und Suiten zur Verfügung. Die einen präsentieren sich traditionell und rustikal, die anderen innovativ und modern. Gediegen und edel sind selbstredend alle. Die Post in Lech ist übrigens auch ein beliebter Ort, an dem sich der europäische Adel gerne zum Wintersport aufhält. So nächtigen in dem 5 Sterne Haus „Gasthof Post Lech“ viele berühmte Gäste während ihres Skiurlaubs. Schon seit Ewigkeiten fährt die frühere niederländische Königin Beatrix in Lech am Arlberg Ski, ebenso wie Prinzessin Maxima mit Tochter Ariane, die offensichtlich begeistert sind von den tief verschneiten Hängen. Auch die schwedische Kronprinzessin Victoria, sowie Formel 1 Rennfahrer wie Sebastian Vettel und ehemals Niki Lauda, Sänger wie Xavier Naidoo, Herbert Grönemeyer, Nena und Robbie Williams kehren hier gerne ein. Nach einem aufregenden Tag auf der Piste lockt es die berühmten Gäste in die selben Lokale wie uns selbst mit Condé Nast, wie etwa in die Rud-Alpe, wo man exquisite österreichische Spezialitäten genießen kann. Je später der Abend wird, desto doller wird das Nachtleben – in der urigen Skihütte Schneggarei kann man schon mal den ein oder anderen Prominenten das Tanzbein schwingen sehen. Im Gegensatz zu anderen Promi Hotspots wie St. Moritz oder Kitzbühel geht es hier allerdings noch etwas ruhiger zu.
Mit dabei waren
  • Bernd Runge & Anja Schwing, Maria & Peter Levetzow, Thomas Schäfer, Heinz Hackl, Tom Meggle, Wolfgang Winter, Manfred Bogner, Annette und Michael Kamm,
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Weihnachtliches Paten-Essen in Ebenhausen – Jährliches Come Together in der Zeller Straße – 2019

Am Do., 26. Dezember 2019
Annette und ich feiern den Abend des zweiten Weihnachts-Feiertages im Rahmen eines wunderbaren Paten-Essens als Gäste von Simone und Michael Hoesch immer wieder gerne in ihrem schönen Haus in Ebenhausen im Isartal. Die beiden organisieren an diesem Tag jährlich wiederkehrend ein wunderbares Come Together mit den in und um München herum verfügbaren Paten ihrer fünf Kinder. Dabei kommen bei einer Fullhouse Situation jeweils mehr als 20 Personen zusammen. Bei jeweils einem männlichen und einem weiblichen Paten sowie den jeweiligen Partnern ist das - zusammen mit den zahlreichen Mitgliedern der Familie Hoesch - eine ansehnliche Truppe, die gerade mal so an dem langen Tisch im großen Esszimmer der Familie Platz findet. Der nette Abend wird seit vielen Jahren auch immer ziemlich gleich zelebriert. Nach dem Eintreffen der Gäste treffen wir uns alle im Wohnzimmer vor dem Christbaum und dem Kamin, wo Heppel einige Flaschen Sekt aufmacht und wir dann gemeinsam auf einen schönen Abend udn unsere Patenkinder anstoßen. Für die mitanwesenden Kids ist dies auch immer eine schöne Gelegenheit zu berichten, was sie im abgelaufenen Jahr alles erlebt und erreicht haben. Auch wir freuen uns die weiteren Paten-Paare zu sehen und uns mit Ihnen auszutauschen. In der Regel sind weitere gute Freunde wie Uwe & Ulrike Hasbargen, Kristin & Michael Veeser, Steffi & Armin Kauf, Vreni & Georg Knott, Angie Kublinski, Günther Banholzer und auch Uta & Wilhelm Schröder dabei. Selbstverständlich sind auch Camilla, Adrian, Isabella, Alexa und mein Patenkind Tati mit von der Partie. Im Anschluss freuen wir uns auf ein schönes gemeinsames Abendessen, das von Simone vorbereitet wurde und auch immer wieder von einem Nachttisch von Annette ergänzt wird. Michael Hoesch habe ich bereits im Sommer des Jahres 1980 durch seine Verwandschaft – die Familie Hoesch aus Lindau bzw. Schafwaschen am Chiemsee – kennen gelernt. Simone habe ich ca sechs Jahre später erstmals in München getroffen, da Michael bei unserem ersten Treffen noch nicht verheiratet war. Ab dem Jahr 1985 habe ich Heppel sehr regelmäßig gesehen. Dies war besonders dadurch bedingt, daß er von Frankfurt mit Simone nach Bayern umzog und dann in München, im Chiemgau und später im Isartal lebte.
Mit dabei waren
  • Simone & Michael Hoesch, Michaela Ehrhardt & Andreas Wrba, Uwe & Ulrike Hasbargen, Kristin & Michael Veeser, Steffi & Armin Kauf, Vreni & Georg Knott, Angie Kublinski, Uta & Wilhelm Schröder sowie Annette & Michael Kamm
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Blond Ambition Tour – Madonna im Olympiastadion – 1990

Am So., 15. Juli 1990
Die Blond Ambition Tour war die dritte Konzert-Tournee von US-Popstar Madonna. Sie wurde durch Asien über Nordamerika nach Europa geführt. Die Bühne wurde von ihrem Bruder Christopher Ciccone gestaltet. 2017 nannte die Musikzeitschrift Rolling Stone die Welttour eine der besten der letzten 50 Jahre. Hervorgehoben wurden besonders ihre Theatralität und die Einbindung von Mode des französischen Designers Jean Paul Gaultier und von ihm besonder der ikonische Cone Bra. Die Blond Ambition Tour gilt als Vorbild moderner Pop-Konzerte. Der Dokumentarfilm Truth or Dare gibt Einblicke hinter die Kulissen der Tournee. Carolina und ich waren von Madonna und ihrer Bühnen Performance gleichermassen begeistert, weshalb wir uns im heissen Juli sehr gerne von Murnau aus auf den Weg ins Münchner Olympiastadion machten, um den Madonna Event miterleben zu können.

Große Medien Nacht im Automuseum – Bambi Verleihung in Stuttgart – 2006

Am Fr., 1. Dezember 2006
Der Bambi ist ein jährlich in Deutschland verliehener Medien- und Fernsehpreis der Hubert Burda Media. Das Unternehmen ehrt damit aus seiner Sicht Menschen „mit Visionen und Kreativität, deren herausragende Erfolge und Leistungen sich im ablaufenden Jahr in den Medien widerspiegelten“. Die 58. Bambi-Verleihung fand am 30. November 2006 im Museum der Mercedes-Benz Welt in Stuttgart statt. Sie wurde von Harald Schmidt und Eva Padberg moderiert und live in der ARD übertragen. Annette und ich sind als Gäste von Hubert Burda vor Ort und freuen uns darüber sehr. Man trifft an diesem Galaabend jede Menge bekannter Gesichter aus dem Film-, Fernseh- und Mediengeschäft. Der Arbeit ist trotz seiner Länge immer sehr kurzweilig und es wird ein wunderbares Dinner offeriert, bei dem man mit und zwischen den dann ausgezeichneten Stars am Tisch sitzt. Wenn ich mich recht erinnere hatten wir in Stuttgart unter anderem Anna Netrebko und wie schon öfters Veronica Ferres direkt an unserer Seite. Nach dem Essen haben wir uns zu einer Mitternachts Curry Wurst mit dem Moderator Alexander Stecher und seiner Ehefrau Steffi getroffen. Mit Alexander und seinem Zwillingsbruder Manfred - zwei Rosenheimern, die auch gemeinsam singen - hatte ich im selben Sommer eine Photoproduktion auf der Aquarama am Gardasee gemacht, um ihre aktuelle CD mit italienischen Liedern zu promoten. Alexander hatte sich allerdings nicht lange nach dem Event von seiner Frau Steffi getrennt und ist heute mit Judith Williams verheiratet. Steffi war in der Folge dann zu unserer großen Überraschung eine Beziehung von Roman. Auch neben diesen stets aufregenden Beziehungskisten war es ein wunderbarer Abend im großen Stil!

Der König amüsiert sich – Rigoletto in der Arena von Verona – 2001

Am Fr., 17. August 2001
Während unseres Sommerurlaubs am Gardasee haben Annette und ich gemeinsam mit Heike und Charly Hornberger die wunderbare Gelegenheit, Guiseppe Verdis Rigoletto in der faszinierenden Arena di Verona zu sehen. Nach Nabucco war Rigoletto Verdis zweiter großer Erfolg. Die 1851 in Venedig uraufgeführte Oper basiert auf dem Versdrama Le Roi s‘amuse (Der König amüsiert sich) von Victor Hugo, das 1832 einen Skandal hervorgerufen hatte, da der König hier als Frauenheld in Erscheinung tritt. Verdis Librettist Francesco Maria Piave ließ seine Handlung deshalb bei einem namenlosen Herzog von Mantua spielen und machte dessen buckligen Hofnarren zur Titelfigur und zum Opfer des von Verdi oft verwendeten Fluch-Motivs. Die Live-Aufnahme einer Produktion aus der im ersten Jahrhundert nach Christus erbauten Arena di Verona bietet eine großartige Kulisse für Verdis Meisterwerk. Leo Nucci als Rigoletto reißt das Publikum durch seine äußerst glaubwürdige Darstellung mit, aber auch Inva Mula als Gilda begeistert die Zuschauer. Die Aufführung wird von Orchester und Chor der Arena di Verona unter der musikalischen Leitung von Marcello Viotti begleitet.
Mit dabei waren
  • Annette & Michael Kamm, Heike & Charly Hornberger
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Summer in the City – Marina & Uli Kreuzers Sommerfest im MGC Thalkirchen – 2016

Am Sa., 6. August 2016
Anfang August findet das Sommerfest von Marina und Uli Kreuzer im GC Thalkirchen statt. Die Thalkirchener Anlage war der erste Golfclub in Bayern und soll nun demnächst geschlossen werden. Der Neun Loch Platz gehört zum Münchner Golf Club, der schon lange in Strasslach im Süden von Grünwald beheimatet ist. Am 16. Februar 1910 wurde der MGC beim „königlich-bairischen Amtsgericht“ zu München in Band 8 unter Nr. 21 eingetragen. Heute feiern wir gemeinsam mit netten Gästen, ein paar Lindauer sind auch dabei. Diese schöne und gemütliche Location im Münchner Süden ist geradezu ideal für ein Fest. Wir haben den Abend sehr genossen und hoffen, daß es nicht das letzte Mal gewesen ist

Grüne Event-Location mit mediterranem Flair – Party-Vergnügen im Allacher Glashaus – 2001

Am Mi., 16. Mai 2001
Mitte Mai feiert Jasmin Plank ihren 35. Geburtstag und hat Annette und mich zu ihrer Party im Botanikum nach Allach eingeladen. Das Botanikum ist ein kreatives Konzept, das Natur, Mensch und Kunst verbindet. Bettina und Heinrich Bunzel gestalteten aus dem klassischen Gärtnereibetrieb im Nordwesten Münchens ein einzigartiges paradiesisches Kunst-Biotop und eine charmante, grüne Eventlocation mit mediterranem Flair. Das Botanikum verwirklicht Natur-Kunstprojekte, entwickelt außergewöhnliche Pflanzendekorationen für Messen und Veranstaltungen, sowie opulente Sommer-Begrünungen für Restaurant-Terrassen mit verschiedenen Pflanzen wie Oliven, Oleander und Palmen. Zudem bietet es mit einem Glashaus und einer Orangerie Platz für ca. 30–100 Gäste. Zwei ineinander übergehende Räume für Empfangs-, Tanz- und getrennte Sitzbereiche sowie einem Außenbereich sind ideal für kleinere Events, Familienfeste, Tagungen und Seminare. Lichtdurchflutete Glashäuser wie das Palmenhaus, ein Theater – und Grashaus mit diversen kleineren Ateliers bieten sich – inmitten von Gartenkunstwerken – für außergewöhnliche Events, wie Sommerfeste, Ausstellungen, Produktpräsentationen und andere Feiern an. Durch die verschiedenen Glashäuser und den schönen Außenbereich sind viele verschiedene Event- und Raumkombinationen bis max. 500 Personen möglich. Es können auch Tagesveranstaltungen in Kombination mit Abendpartys durchgeführt werden.
Mit dabei waren
  • Jasmin & Michael Plank, Annette & Michael Kamm
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Hochzeit von Simone Weinmann & Wolf Mang – Landhaus Hotel Waitz in Mülheim Lämmerspiel am Main – 1984

Von Sa., 5. Mai 1984 bis So., 6. Mai 1984
Simone und Wolf waren - nach Nina und Herbert Vogl - unsere ersten Freunde, die geheiratet haben. Die herrliche Feier fand in Simones Heimat bei Obertshaisen statt und das abendliche Fest war im kleinen Ort Mülheim. Der Name Mühlheim geht zurück auf die zehn Wassermühlen, die in früheren Zeiten an den Ufern der beiden Bäche Rodau und Bieber standen. Heutzutage ist mit der ehemaligen Brückenmühle nur noch eine der einstigen Mühlen vorhanden, wo auch die Mahleinrichtung in betriebsfähigem Zustand erhalten geblieben ist, so dass ein Museumsbetrieb möglich ist. Diese Mühle kann jedes Jahr am Pfingstmontag anlässlich des Deutschen Mühlentags besichtigt werden. Weitere Mühlen sind wohl als historische Gebäude erhalten geblieben, jedoch nicht mehr betriebsfähig.Beeindruckende Wiesenlandschaften, großartige Naturschutzgebiete, eindrucksvolle Flusslandschaften - und trotzdem ganz nah an der Großstadt Frankfurt mit all ihren kulturellen Angeboten. Wer in Mühlheim lebt oder unsere Mühlenstadt besucht, bekommt beides: unberührte, wunderschöne Natur, ein intaktes Gemeinschaftsleben der über 150 ehrenamtlichen Vereine und die Nähe zum prallen Großstadtleben. Das Landhaus Hotel Waitz Mühlheim ist, mittlerweile leider, war eine familiengeführte 4-Sterne-Unterkunft mit einer Sonnenterrasse, einer Gemeinschaftslounge und einem Außenpool vor Ort. Naherholungsgebiet Mühlheim und Wetterpark sind 5 bzw. 15 Autominuten von diesem Hotel entfernt. Seitdem Steffen Waitz Anfang April angekündigt hat, das über die Grenzen Lämmerspiels bekannte Landhaus-Hotel zum 31. Oktober des Jahres 2020 zu schließen und das fast 10 000 Quadratmeter große Grundstück zu verkaufen, kursieren Gerüchte, wird spekuliert und teils dramatisiert. Davon war im Jahr 1984 noch keine Rede, weshalb Nici und ich uns die Planung aufmerksam angesehen haben, um im Jahr darauf zu wissen, wie man standesgemäß heiratet
Mit dabei waren
  • Simone & Wolf Mang, Nina & Herbert Vogl, Annette & Michael Kamm
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Digitalkonferenz DLD in München – Lunch Event im Ederer & Party im Bayerischer Hof – 2007

Am Mo., 22. Januar 2007
Von Stephanie Czerny und Hubert Burda bin ich im Januar erstmals zur DLD eingeladen und besuche alle Veranstaltungen einschließlich der Einladungen zum Essen mit der wichtigsten Köpfen der Veranstaltung. Vom 21. bis zum 23. Januar 2007 findet die Münchner Digitalkonferenz DLD (Digital - Life -Design) in München statt. Bereits zum dritten Mal sind Verleger Dr. Hubert Burda und Hightech-Investor Dr. Yossi Vardi die Schirmherren. Sie bringen international führende Experten, Gestalter und Pioniere aus digitaler Industrie, Medien, Kunst und Design zusammen. DLD 2007 - hier ist die digitale Elite zu Gast in München: 
Eine Konferenz mit Niklas Zennström, Norman Foster, Luc Besson, Marissa Mayer, Peer Steinbrück und Nicholas Negroponte. Noch zwei Tage vor dem World Economic Forum (WEF) in Davos treffen sich 500 ausgesuchte Teilnehmer zum Austausch neuer Entwicklungen. Die Zukunft von Märkten, Gesellschaft und Lifestyle ist die Kernfrage dieser europäischen Innovationskonferenz. Die thematischen Schwerpunkte liegen in den Bereichen "Digital - Life - Design", weil alle Lebensbereiche immer stärker von der Digitalisierung beeinflusst werden. Gezeigt werden neue Strömungen in Kunst, Architektur, Design und wie NGOs (Non-Governmental Organizations) vernetzt arbeiten. Stephanie Czerny: "DLD, die Münchner Digitalkonferenz ist von hoher Offenheit, Nachhaltigkeit aber auch Heiterkeit geprägt. Das macht ihre besondere Atmosphäre aus und lässt die DLD-Community von Jahr zu Jahr wachsen." Zu einem interessanten Mittagessen geht es dabei in Restauranr Ederer, das im Jahr 2001 in den Fünf Höfen in der Münchner Innenstadt seine neue Heimat fand, bevor es ihn ins Westend zog, wo Hans Ederer bis 2018 das Wirtshaus „Zur Schwalbe“ betrieb. Die DLD Teilnehmer haben ihren Event dann übrigens mit einer grandiosen Party im Hotel Bayerischer Hof abgeschlossen, bei der ich auch dabei sein musste.
Mit dabei waren
  • Stephanie Czerny und Michael Kamm
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Hahnenkamm Rennen und AUDI Party – Kitzbüheler Höhepunkt des Jahres – 2008

Von Fr., 18. Januar 2008 bis Sa., 19. Januar 2008
Mitte Januar fahren Annette und ich auf Einladung von AUDI zum Hahnenkamm Rennen nach Kitzbühel. Für die einen ist es das berühmteste Ski-Rennen der Welt, für die anderen der gesellschaftliche Höhepunkt des Winters. Ende Jänner, wenn die Abfahrt auf der Streif und der Slalom am Ganslernhang stattfinden, wird Kitzbühel zum Nabel der alpinen Wintersportwelt. Schon in den Jahren 1894 und 1895 haben dort die ersten urkundlich erwähnten Skirennen stattgefunden. In den letzten Jahren hatte traditionell die Audi AG, einer der Hauptsponsoren, zur "Audi Night" ins Hotel ,Zur Tenne" eingeladen. Audi als Hauptsponsor des Skiweltcups empfängt hierzu jährlich ca. 400 geladene Gäste aus aller Welt im selbsternannten „Home of Quattro“. Neben dem spektakulären Rennen zählt die alljährliche Abendveranstaltung zum absoluten Highlight des gesamten Events. Seit dem ersten Rennen am Hahnenkamm steigt die Zahl derer, die das Geschehen vor Ort verfolgen, laufend. Befinden sich in den 1970er Jahren noch 21.000 Interessierte im Zielbereich, wächst die Zuschauermenge konstant, bis 1999 ein neuer Gästerekord verzeichnet werden kann: 99.000 Menschen sind live beim Rennen um die Kitzbüheler Siegergams dabei. Danach pendelt sich der Zustrom bei etwa 80.000-85.000 Menschen ein. 1979 besiegt Christian Neureuther den großen Ingemar Stenmark und bereitet dem Warten auf den ersten deutschen Slalomsieg am Ganslernhang seit Ludwig Leitner 1963 ein Ende. Danach heißt es jedoch wiederum warten. Erst 1989 gewinnt mit Armin Bittner wieder ein Deutscher, diesmal vor dem Italiener Alberto Tomba. Die Familie Neureuther verbindet übrigens eine besonders schöne Geschichte mit dem Ganslernhang: 35 Jahre nach seinem Vater Christian krönt sich Felix Neureuther 2014 zum Slalomsieger in Kitzbühel.
Mit dabei waren
  • Hans-Peter Kleebinder, Annette & Michael Kamm
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Adults Only im Schwarzen Adler in Kitzbühel – Geburtstag im Neuwirt und der Secret Bar – 2008

Von Sa., 23. Februar 2008 bis So., 24. Februar 2008
Zum 40. Geburtstag von Martin Kühner sind Annette und ich zu einem Abendessen im Restaurant Neuwirt im Hotel Schwarzer Adler Kitzbühel eingeladen. Gerne nutzen wir diese Gelegenheit für ein Wochenende in den Tiroler Bergen und buchen uns im Hotel Schwarzen Adler ein, wo wir dann am Samstag Abend ein tolles Geburtstagsessen geniessen. Adults Only ist ein ganz besonderer Ort für unvergessliche kulinarische Momente. Die Küchen-Philosophie reicht von Energy Cuisine bis hin zum perfekten Steak und traditioneller Tiroler Küche. Die Gastgeber Martina Feyrsinger und Jürgen Kleinhappl freuen sich, mit ihren Gästen gemeinsam einzigartige Erlebnisse zu schaffen. Nachhaltige und saisonale Produkte aus der Region sind im Restaurant Neuwirt in jeder einzelnen Kreation zu finden. Der neue Kitzbüheler Hotspot, die Secret Bar, verbindet geschickt das Restaurant Neuwirt mit dem Hotel Schwarzer Adler. Ganz unter dem Motto „Neue Qualität für alle ab 16 Jahren“ legt das Hotel seit Mai 2021 seinen Fokus auf Erwachsene. Im gesamten Restaurant Neuwirt finden ca. 130 Personen Platz. Zum Ausklang Ihres schönen Tages empfängt Sie die perfekte Atmosphäre der Secret Bar, um den "After Work Drink" stilvoll aus aller Welt zu genießen. Die Secret Bar im Neuwirt ist mit dem Hotel Schwarzer Adler verbunden und sorgt für ein gemütliches Flair. Das Hotel befindet sich am Rande der Altstadt, nur wenige Schritte von der Fußgängerzone entfernt. Die Hahnenkammbahn erreicht man bequem in wenigen Minuten entweder zu Fuß oder mit dem Shuttlebus, dessen Haltestelle sich direkt am Hotel befindet.
Mit dabei waren
  • Eva Fritzmeier & Martin Kühner, Annette & Michael Kamm
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Bunte Woche in Gardone und München – Abwechslungsreiche Relax-, Genuß- und Health-Termine – 2023

Von Di., 11. Juli 2023 bis Sa., 15. Juli 2023
Die zweite Juli-Woche verwöhnt uns mit hochsommerlichen Temperaturen und wir nutzen die schönen Tage in Gardone, um tagsüber entweder relaxed in der Via Seminario an Sannes Pool zu liegen (Ette) oder im Schatten des Portico in der Via Panoramico zu arbeiten (Michele). Abends ging es dann in verschiedenen Kombis mit Family & Friends zum Essen. So geniessen Ette und ich noch am Montag eine wunderbare Dinner Cruise mit Pohlers, Gehrckens, Conrads und Pfaffs zum Ostufer und fahren mit der Super Florida und Karls Aquarama nach San Vigilio. Als Kontrastprogramm zu dieser eleganten Variante sind wir am Freitag mit Uschi & Karl sowie Nani und Jürgen im Il Rudere in den Bergen zwischen San Michele und San Bartolomäo. Der herrliche Ausblick auf die Berge und den See macht den Charme dieses Restaurants aus. Zudem ist Eigentümerfamilie besonders nett und freundlich und bietet gute und leckere italienische Hausmannskost zu einem sehr gutem Preis-Leistungsverhältnis an. Der Weg auf den Berg lohnt sich. Sensationell sind die auf einem Dessertwagen nach Vor- und Hauptspeise aufgefahrenen selbstgebackenen Kuchen wie auch die riesige Auswahl an selbst erzeugten Grappi! Absolut familiär und authentisch. Für gerade mal 40 € pro Person bekamen wir ein großzügiges Dinner inkl. Getränke, Wasser und Kaffee serviert. Nicht ganz so günstig war die Rechnung im Nymphenburger Edelgriechen Kymata in der Volpini Straße. Allerdings wurde ich hier sehr großzügig von Katja und Simpert Hafenmeier sowie Andrea & Pascal und Nina Vogl zum Abendessen eingeladen, als ich mich zu meinem turnusmäßigen Termin im Rahmen meiner Teilnahme an einer Klinischen Studie in Grosshadern München aufgehalten habe. Am selben Tag war ich - während meiner Fahrt von Gardone nach München - noch mit meiner Mutter zum Mittagessen im Grünauer Hof bei Salzburg. Auf der Fahrt über Land - die A8 war am Chiemsee gesperrt - machte ich auf meinem Rückweg von Salzburg nach München zudem im Oldtimer Museum von Ernst Freiberger in Amerang einen Stop. Den Donnerstag bin ich nicht nur mit einem Arzttermin bei meienm Pneumologen Dr. Schnell, sondern auch mit einem Mittagessen bei Uli und Adam und einer abendlichen Bike Tour mit Michi Plank zum Abendssen am Deininger Weiher gebucht. Nicht zu vergessen wäre die Riva Fahrstunde samt verbundenen Darsena Lunch mit Barbara und Thomas am Dienstag, sowie eine sehr flotte gemeinsame Fahrt mit einem mir unbekannten Ehepaar mit Frankfurter Kennzeichen von Innsbruck bis nach Gardone. Wir haben auf diesem Speed Trip beide unzählige Male die Strassen-Verkehrsordnung missachtet und uns hierzu dann am selben Ziel in Fasano ausgetauscht.
Mit dabei waren
  • Eva & Werner Conrad, Susanne & Mathias Gehrckens, Barbara & Thomas Dörr, Nani & Jürgen Schunda, Uschi & Karl Pohler, Lisa Strauss & Christoph Pfaff, Annette & Michael Kamm
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After Business & Pre Dinner bei Max & Moritz – Inspirierende Gespräche mit alten und neuen Verbindungen – 2023

Am Di., 18. April 2023
Von Christina Kässhöfer und Michaela Gerganoff bin ich zu einem "After Business & Pre-Dinner" Event in der Max & Moritz Weinbar am Viktualienmarkt eingeladen. Die beiden Damen sind zwei engagierte Marketing und PR Ladies aus der Lifestyle und Fashion Branche. Als Treffpunkt für den geplanten Austausch mit inspirierenden Gesprächen von kultivierten Menschen, die etwas bewegen haben sie sich die Weinbar Max & Moritz ausgedacht. Max und Moritz, zwei waschechte Münchner, die am selben Tag im Klinikum Großhadern geboren wurden, eröffnen eine exklusive Weinboutique namens Max & Moritz. Bei Max & Moritz erhältt man süffige Tropfen und spezielle Raritäten aus den besten Weinregionen Deutschlands und Südafrikas – hier kann sich wirklich jeder Weinliebhaber mehr als wohl fühlen! Max & Moritz befindet sich direkt im Herzen Münchens auf dem historischen Viktualienmarkt. Der perfekte Ort um sich bei einem Glas oder einer Flasche Wein ins Getümmel zu stürzen. Die Idee für The WineStore entstand auf einer Reise nach Südafrika in den Semesterferien ihres Studiums. Max & Moritz kamen auf den Geschmack – des südafrikanischen Weines und des genussvollen Lebensgefühls dieser Region. Und so fragten sie sich, warum es eigentlich so schwer sein muss, die Chenin Blancs, Pinotages oder Sauvignons aus dem untersten Zipfel Afrikas auch in der Münchner Heimat ins Weinregal sowie ins Glas zu bekommen. Genau dieser weinsinnige Gedanke und ein recht zielgerichteter Durst waren der Beginn und Anreiz für Max und Moritz ersten eigenen Streich – einen ganz auf Südafrika spezialisierten Online-Weinshop, namens The WineStore zu gründen.
Mit dabei waren
  • Christina Kässhöfer, Michaele Gerganoff & Michael Kamm
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Tirols Berge rufen – Notte Italiana, Golf, Bike, Yoga & Hiking, Seidlalm & Rooftop Brunch – 2023

Von Fr., 8. September 2023 bis So., 10. September 2023
Uschi, Manina, Nici und Karl Pohler haben eine wunderbare und sehr viel versprechende Einladung zu einem kompakten Drei Tages Event im September in den Tiroler Bergen versandt. Am Freitag starten wir mit einer italienischen Nacht am Steghaus am Schwarzsee, bevor wir am Samstag zum Golfen mit Karl in Kaps, Biken mit Nici, Wandern mit Uschi und Yoga mit Marina weitermachen. Am Abend wird es in Dirndl und Lederhose auf der Seidlalm zünftig und am Sonntag gibt es einen schönen Abschluß im Kitzbühel Country Club in Reith. Unsere lieben Freunde leben im dortigen Schösserweg und damit mitten im Event Gebiet. Die Lage am idyllischen Astberg zwischen Reith bei Kitzbühel und Going bietet ideale Voraussetzungen für Naturverbundene, da nur wenige Nachbarhäuser das Landschaftsbild stören. Umgeben von Wäldern und Wiesen verspürt man hier ein Gefühl der Glückseligkeit. Der Blick reicht vom Kitzbüheler Horn über die Südberge bis zum Wilden Kaiser. Am gut erreichbaren Gipfel des Astbergs wartet ein kristallklarer Bergsee wo sich das Massiv des Wilden Kaisers spiegelt. Den Bergsee kann man bequem per Rad oder zu Fuß erreichen. Unterhalb dieses wunderbaren Platzes befindet sich das grandiose Haus unserer Freunde, in dem man auf der gesamten Wohnfläche alpinen Wohnkomfort geniessen kann. Großzügige Fensterflächen umrahmen die umliegende Naturkulisse und fluten die Räumlichkeiten mit ausreichend Tageslicht. Eines der vielen Highlights ist der offene Wohnbereich mit Altholz-Sichtdachstuhl im Dachgeschoss. Hohe Räume sorgen für ein alpines Wohngefühl. Wir freuen uns schon sehr auf dieses tolle Wochenende
Mit dabei waren
  • Uschi, Manina, Nici & Karl Pohler, Annette & Michael Kamm
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Rote Renner in Maranello – Insights im Ferrari Werk und in Modena – 2015

Von Mi., 16. September 2015 bis Do., 17. September 2015
Auf Einladung des Organisationsteam von Top Innovators reiste ich gemeinsam mit Herbert Vogl im September in die Emiligia Romana. Unser erstes Ziel war die Pista di Fiorano - eine private Rennstrecke im Besitz von Ferrari. Sie liegt in Fiorano Modenese, nahe dem Ferrari Stammwerk in Maranello, und wird hauptsächlich als Entwicklungs- und Teststrecke benutzt. Hier ging es für uns in medias Res. Eine spannende Driver Experience mit verschiedenen Ferrari Modellen auf den Strassen der Gegend, danach eine Werksbesichtigung: In der modernen Produktionsstätte des italienischen Sportwagenherstellers lässt sich sehr gut beobachten, wie die Montage der Karosserie, der Fahrgestelle, Fenster und der Motoren von statten geht. Laut dem manager magazin war Ferrari im ersten Halbjahr 2018 der profitabelste Automobilhersteller weltweit. Der Betriebsgewinn lag bei rund 69.000 Euro pro verkauftem Sportwagen. Nach der Produktion und dem Museum besuchten wir die Rennstrecke, Kunden von Ferrari ist es gestattet, ihre Autos auf dem Kurs Probe zu fahren. Dazu gibt es eindrucksvollen Hallen voller Kundenfahrzeuge - vorwiegend Formel 1 Fahrzeuge früherer Jahre, die ja alle keine Zulassung für öffentliche Strassen haben. Auch die Wagen, die zum Beispiel Michael Schumacher gehören, stehen in diesen Räumlichkeiten. Im Übrigen ist auch der Ferrari 599 GTB Fiorano nach der Strecke benannt. In den 16 Jahren von der Eröffnung der Strecke bis zu seinem Tod war Enzo Ferrari oft in seinem Haus, das innerhalb des Kurses liegt, oder direkt an der Strecke, um die Autos während der Testfahrten zu beobachten. Der Legende nach war der eigentliche Grund für den Bau der Strecke, dass der Firmengründer seine Autos und Fahrer in Ruhe, ohne die Anwesenheit anderer Formel-1-Autos oder der Presse, genießen wollte. In Wirklichkeit wurde die Strecke gebaut, weil die bisherige Teststrecke Ferraris, das Aerautodromo di Modena, nicht mehr seinen Ansprüchen gerecht wurde. Nach einer interessanten Stadtbesichtigung von Modena, der größten nahe gelegenen Stadt der italienischen Region Emilia-Romagna fahren wir zurück an den Gardasee .... in etwas angemesseneren Tempo.
Mit dabei waren
  • Herbert Vogl und Michael Kamm
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Dem Gründer Luigi Wimmer zu Ehren – Heikes Birthday-Dinner an der historischen Wiege des Gardasee Tourismus – 2023

Am Do., 13. April 2023
Heike und Christian Neu laden Annette und mich zusammen mit Susanne, Mathias, Hugo und Henri Gehrckens anläßlich Heikes Geburtstag - leicht zu merken da am selben Tag wie Larissa - zu einem Abendessen in das Ristorante Wimmer in Gardone ein. Wir geniessen alle einen entspannten und besonders kommunikativen Abend in sehr netter Runde und können an diesem Abend festhalten, daß die Pizzen eine bessere Bewertung als die zuvor hochgelobten Pfeffer Steaks erhalten haben. Gardone steht für Qualität und ist übrigens einer der bekanntesten und zeitlich gesehen auch der erste Ferienort am Gardasee und wurde im Jahre 1879 vom Österreicher Luigi Wimmer mit der Eröffnung seiner Pension namens Pizzocolo gegründet. Nach diesem Herrn ist auch das heutige Restaurant benannt worden. Die Pension von Luigi Wimmer wurde nach seinem Tod zum Grand Hotel Gardone erweitert und hat heute knapp 300 Zimmer mit Seeblick und liegt direkt neben dem Lokal. In den Anfängen des Gardasee Tourismus kamen die deutschen Gäste mit dem Zug bis nach Mori, von dort aus mit dem Bus weiter bis nach Riva, von wo aus sie per Boot bis Gardone gelangten. Ein besonderer Dank für die rasante Entwicklung des Fremdenverkehrs geht dabei an den Österreicher Luigi Wimmer, der die Kleinstadt mit dem Bau des aktuellen Grand Hotel beglückt. Wimmer war eine großzügige Persönlichkeit, der bereits mit 17 Jahren der Armee von Piemonte beitritt und mit Garibaldi kämpft. Im Jahre 1875 begibt er sich zur Behandlung seiner angeschlagenen Lunge nach Gardone, in das er sich dann auch gleich verleibt. Das milde Klima und die Schönheit des Sees überzeugen ihn so sehr, daß er bleibt und im Jahre 1881 hier auch zum Bürgermeister gewählt wird. Das bleibt er bis zu seinem Tod zwei Jahre später. Durch den Erfolg von Wimmer und seiner Pension entstehen weitere Hotels, Gasthöfe und Restaurants. Es entwickelt sich eine bedeutende touristische Aktivität, die die gesamte Küste zwischen Maderno und Salò umfasst. Viele vermögende Österreicher und Deutschen lassen in den folgenden Jahren prunkvolle Häuser errichten.
Mit dabei waren
  • Heike, Sophie, Christian & Leon Neu, Susanne, Mathias, Henri & Hugo Gehrckens, Annette & Michael Kamm
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White Dinner in Kempten – Jürgen 50Y Gala – Tradition modern gelebt – 2022

Am Sa., 23. Juli 2022
Jürgen Lupfer - ein Jüngling in unserem engeren Freundeskreis - feierte im Juli seinen 50. Geburtstag und hat uns für seine Gala Party - ein White Dinner - nach Kempten eingeladen. Dort hatte sein Großvater - der Uhrmachermeister und Augenoptiker Hans Müller - im Jahr 1935 das Uhren-, Schmuck- und Optikfachgeschäft Müller gegründet und damit den Grundstein für ein Unternehmen gelegt, in dem der Kunde im Mittelpunkt steht. Das sich mittlerweile in der dritten Generation befindliche Familienunternehmen im Allgäu wird heute von den Geschwistern Heike und Jürgen Lupfer geführt. Die Vermittlung einer exzellenten Schmuckkultur und die Liebe zu hochwertigen Uhren prägen die Philosophie des traditionsreichen Betriebs seit der ersten Stunde. "Tradition modern gelebt" lautet die Philosophie des Allgäuer Familienunternehmens. Mit ständig geschulten, langjährigen Mitarbeitern freut sich inzwischen die 3. Generation, Ihnen die Faszination Schmuck und die Begeisterung für Uhren näher zu bringen. Schmuckstücke und Uhren erinnern an schöne und erfolgreiche Momente im Leben. Sei es ein Brillantring zur Geburt, eine exklusive Uhr zum bestandenen Examen oder Trauringe, die Ihre Liebe besiegeln. Werte, die bleiben und Erinnerungen, die damit verbunden sind, erfreuen einen das gesamte Leben. Dafür arbeitet er mit viel Engagement und Leidenschaft. Schmuck am Puls der Zeit und Uhren bekannter Weltmarken helfen Wünsche zu erfüllen. Mit mehr als 20 Mitarbeitern ist Jürgen auch in Zukunft aktiv, um immer wieder neue Impulse der Zeit zu geben. Seit der Gründung existieren in der Schlößle Passage in Kempten, in zwei gegenüber liegenden, modern gestalteten Verkaufsräumen „Schmuck“ und „Uhren“, ein fachkundiges Beratungsteam mit Engagement und Liebe zum Beruf. Juwelier Müller bietet eine Schmuck- und Uhrenkollektion, bei der kein Wunsch offen bleibt. In der darüberliegenden Meisterwerkstatt stehen Uhrmacher mit einem umfangreichen Service für Ihre Zeitmesser zur Verfügung.
Mit dabei waren
  • Caroline & Jürgen Lupfer, Annette & Michael Kamm
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Guiseppe Tedesco e amici – Geburtstagsfeier in der Alten Spinnerei in Kolbermoor – 2018

Am Sa., 27. Januar 2018
Da hat sich Heike eine ganz besondere Location ausgedacht, um mit uns ihren Geburtstag zu feiern! Früher die Energiezentrale der alten Baumwollspinnerei – heute die perfekte Räumlichkeit für tolle Events wie den heutigen. Das Gelände der Alten Spinnerei im Herzen Kolbermoors liegt südlich von München im wunderschönen Alpenvorland und lädt zu Feierlichkeiten der besonderen Art ein. Das Kesselhaus bildete bis 1992 zusammen mit dem Turbinenhaus die ehemalige Energiezentrale einer alten Baumwollspinnerei, bis diese vom Betrieb genommen wurde. 2006 erwarb und revitalisierte die Familie Werndl die Alte Spinnerei und in dem alten Fabrikgelände entstanden einzigartige Räumlichkeiten in ganz besonderem Loftcharakter. Die geschichtsträchtigen Räumlichkeiten an der Alten Spinnerei umfassen das Kesselhaus mit dem imposanten Dampfkessel und den angrenzenden Rosengarten mit den Pagoden. Die stilvolle Location in direkter Lage am Mangfallkanal in duftender Blumenpracht bietet eine zauberhafte Atmosphäre, wo Tradition und Moderne aufeinander treffen. Köstlich gegessen haben wir im Giuseppe e amici, wo sich in der Alten Spinnerei italienische Gastfreundschaft, mediterrane Köstlichkeiten und ein einzigartiges Ambiente in denkmalgeschützten Räumlichkeiten aufs Schönste verbinden. Die Küche von Giuseppe hält neben klassischen italienischen Gerichten auch vegane und vegetarische Kreationen bereit. Wie ein kleiner "Kurzurlaub in Bella Italia" bei Giuseppe e amici. Es war ein wunderbarer Abend mit netten Freunden und natürlich der vollständig Versammelten Familie Hornberger. Charlie und Heike Hornberger sind ja mit dafür verantwortlich, daß Annette und ich heute am Gardasee unsere zweite Heimat gefunden haben. Allerdings war ich das allererste Mal mit den heutigen Besitzern der Alten Spinnerei - Klaus und Thomas Werndl - bereits im Jahr 1977 am Gardasee, um mit den beiden sowie Peter Singer, Thomas Bellers und Klaus-Peter Geisenhofer auf der Quartas bei der Regatta Cento Miglia mitzusegeln. Die Familie Werndl, die mit ihrem Büromöbelimperium erfolgreiche Unternehmer wurden, haben bis heute das direkt am See gelegene Haus zwischen Gargnano und Limone, an dem wir auf der Fahrt von und nach München immer vorbei fahren.
Mit dabei waren
  • Heike & Charlie Hornberger samt Familie, Birgit & Klaus Schneider, Annette & Michael Kamm
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Mit der Lufthansa Airline im Dialog – Austausch bei einer Fahrzeug Marke – 2015

Am Do., 11. Juni 2015
Das Vielfliegerprogramm Miles & More in der Diskussion. Das Lufthansa Management lädt mich - gemeinsam mit weiteren Senatoren und HONs - zu einem Dialog in München ein. Der interessante Austausch mit der Lufthansa Leitung findet im Roof Top Meeting Room der Mercedes Benz Niederlassung in der Arnulfstrasse statt. Neben dem reinen Vielfliegerprogramm sind auf der Lufthansa Service Thema dieses Treffens. Es sind interessante Gespäche, bei denen ich zufällig auch Hans-Peter Quodt treffe und wir geniessen einen grossartigen Blick über die Stadt ...
Mit dabei waren
  • Michael Kamm und Hans-Peter Quodt
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Zauber- und Hexengeschichten von Shakespeare und Verdi – Macbeth im Nationaltheater – 1998

Am Do., 16. Juli 1998
In Erinnerung an eine besonders enge Beziehung zu meinem mittlerweile leider verstorbenen Gordon Setter Macbeth besuche ich diese Oper gemeinsam mit Annette auch gerne an einem sommerlich heissen Donnerstag Mitte Juli. Der Schottenkönig Macbeth – Mac Bethad mac Findlàich – ist historisch belegt, er lebte von 1005 bis 1057 und wurde 1040 wurde zum König von Schottland gekrönt. Auch sein Tod durch die Hand von Malcolm wird in den Chroniken erwähnt. In seinem berühmten Drama hat William Shakespeare geschichtliche Fakten mit Zauber- und Hexengeschichten vermengt. In Verdis Fassung, die 1847 in Florenz uraufgeführt wurde, ist die Regierungszeit Macbeths auf wenige Monate reduziert. "Macbeth" ist Verdis zehnte Oper und eine von dreien, denen ein Drama von Shakespeare zugrunde liegt. Der Komponist dirigierte selbst die Uraufführung und wurde vom Publikum enthusiastisch gefeiert. Verdis Macbeth gehörte früher leider nicht zum Standardrepertoire der Opernhäuser. Vielleicht lag es an der mörderischen Thematik, die ohne nennenswerte Liebesbeziehung auskommen muss. Dafür ist die Psychologie des Ehepaares Macbeth umso interessanter. Worum geht es in dieser Oper: Jemand mordet sich, getrieben von seiner Frau, nach oben und endet, jede Unterstützung verlierend, im Wahn.

Benjamin Blümchen am Katzentisch im Keller – Bill Clinton am Schreibtisch im Oval Office – Silvester bei Vogls – 1993

Am Fr., 31. Dezember 1993
Dieses Jahr feiern Carolina, die Kinder und ich in Herbert und Ninas ehemaligen Haus in Unterpfaffenhofen gemeinsam Silvester. Die beiden Geschwister von Nina - Tanja und Michael - feiern mit ihren Ehepartnern mit uns. Traditionell gibt es Fondue und heitere Gespräche und wie immer amüsieren wir uns gut. Die Kids waren alle noch klein, aber am Katzentisch im Keller mit dabei.
Mit dabei waren
  • Nina & Herbert Vogl, Ulrike & Michael Neumann, Tanja & Dr. Christoph Schmidt, Carolina & Michael Kamm, Larissa & Paul Kamm, Patrick & Christina Vogl
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Oops! … I Did It Again – Britney Spears in München – 2000

Am Do., 26. Oktober 2000
Die Oops! … I Did It Again World Tour war die zweite Konzert-Tournee der US-amerikanischen Pop-Sängerin Britney Spears in Anlehnung an ihr zweites Studioalbum Oops! … I Did It Again. Die Tour fand in Nordamerika, Europa und Südamerika statt. Es war ihre erste Tour, die auch in Deutschland stattfand. Am 22. Februar 2000 gab Spears bekannt, dass sie eine Tournee zur Präsentation ihres zweiten Studioalbums Oops!… I Did It Again geplant hatte. Es war die erste Tournee von Britney Spears, die auch in Europa stattfand. Bevor die Tour begann, berichtete Forbes, dass der Konzertveranstalter SFX Entertainment (Live Nation), Spears pro Show nur ein Budget von 200.000 US-Dollar zur Verfügung stellte. Neben der Sponsoren der …Baby One More Time Tour Got Milk? und Polaroid kam Clairol Herbal Essences als Sponsor hinzu. Britney nahm deshalb einen Song namens I've Got the Urge to Herbal auf, der für deren Radio-Kampagne verwendet werden sollte. Die Musikzeitschrift Rolling Stone nannte Spears „eine der umstrittensten und erfolgreichsten Sängerinnen des 21. Jahrhunderts“. Sie habe – so das Magazin in einem anderen Beitrag – den Klang der Popmusik für immer verändert. Sie wird vom Guinness-Buch der Rekorde als „Best-Selling Female Artist“ bezeichnet, da sich ihr Debütalbum … Baby One More Time bis heute über 14 Millionen Mal in den Vereinigten Staaten verkauft hat, weltweit sogar 30 Millionen Mal. Noch bevor sie 20 Jahre alt wurde, konnte sie weltweit mehr als 37 Millionen Alben verkaufen. Allerdings war ihr Privatleben mehr als fragwürdig und erst Ende 2021 wurde die Bevormundung durch ihren Vater gerichtlich aufgehoben. In ihren besten Zeiten waren wir Ende Oktober bei Ihrem Konzert in der Münchner Olympiahalle und fanden die Performance gut.

Nashorn & Barracuda – Geburtstagsessen an Großwild & Raubtier Destinationen – 2021

Am Do., 3. Juni 2021
Mein diesjähriger 62. Geburtstag, den ich wie in vielen Jahre zuvor gemeinsam mit Annette in Gardone verbracht habe, fiel noch in die letzten Tage der italienischen Corona Restriktionen mit Kontaktbeschränkungen und nächtlichen Ausgangsperren, die erst zum 21. Juni 2021 beendet wurden. Für große Parties gab es daher am 3. Juni noch keine Freigabe, weshalb ich mich besonders gefreut habe von Eva und Franz Bauer am Abend vor meinem Geburtstag zu einem wunderbaren Essen im Ristorante Orologio in Salò eingeladen zu werden. Bauers sind liebe Freunde aus München und wie wir selbst sowie meine ebenfalls mit uns auf Achse gewesene Schwägerin Susanne durch einen Zweitwohnsitz im Raum Salò ansässig. Wir verbrachten gemeinsam einen tollen Abend, der noch dadurch gekrönt wurde, daß Alberto - der langjährige Chef der Osteria Orologio - sich als ebenfalls werdendes Geburtstagskind mit seiner Gattin Sarah zu uns gesellte und dadurch die in diesem Lokal besonders köstlichen Getränke niemals ausgingen. Meinen Geburtstagmorgen hatte ich zur Freude meiner Ehefrau zunächst einmal zum Aufhübschen bei meiner Stammfriseurin Dony verbracht, im Anschluß hieran verschiedene hauswirtschaftliche Aufgaben erledigt und dann mit Björn Weidehaas und seinem Sohn Leonhard einen Ausflug in das Ristorante Barracuda in Sirmione unternommen. Dort trafen wir uns mit meinem Triumph Kollegen Hans-Peter Hiemer und seiner Gemahlin Doris - übrigens ebenfalls Riva Boot Enthusiasten - zum Lunch. Am Nachmittag genoss ich dann noch ein Rolls-Royce Oldtimer Treffen am Vittoriale bevor wir am Abend zu einem weiteren und dann tagesgenau passenden Geburtstagsessen von Björn und Nina Weidehaas in das Restaurant Da Rino in Manerba eingeladen worden sind. Ebenfalls ein herrlicher Abend mit ausgezeichneter Bewirtung, der am Tag darauf durch unser grosses Finale einer weiteren Abendesseneinladung durch die Familie Jocher im Restaurant der Locanda San Vigilio am Ostufer abgeschlossen wurde. West-, Süd- und Ostufer wurden dabei mit verschiedenen Booten angesteuert, da wir unseren Trip nach San Vigilio großzügigerweise mit Uschi und Karl Pohlers wunderbarer Aquarama Splendida durchführen durften.
Mit dabei waren
  • Annette & Michael Kamm, Eva & Franz Bauer, Nina & Björn Weidehaas, Susanne Hoischen, Günther Jocher & Familie
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Just married in Aying – Hochzeit von Eva Fritzmeier und Martin Kühner – 1998

Von Fr., 17. Juli 1998 bis Sa., 18. Juli 1998
An einem herrlichen Sommerwochenende im Juli waren wir zur kirchlichen Trauung und einem wunderbaren Hochzeitsfest von Martin und Eva in Grosshelfendorf und Aying eingeladen. Martin kannte ich seit 1978, als wir im Rahmen unseres Wehrdienstes bei der Bundeswehr gemeinsam mit Rainer Rühle in der Ulmer Kienlesberg Kaserne stationiert waren. Eva ist die Tochter von Rupert Fritzmeier, dem Eigentümer eines Kunstoff verarbeitetenden Familienunternehmens aus Helfendorf, mit dem ich seit vielen Jahren privat - Hersteller meines Dyas Segelbootes - und auch beruflich - Hersteller unserer Mistral Surfbretter - zu tun hatte. Der am Freitag stattgefundene Polterabend und die am Samstag zelebrierte Trauung fanden in Großhelfendorf statt. Das grandiose Fest war am Samstag Abend im Brauerei Hotel der Familie Inselkammer in Aying. Viele ehemalige Studienfreunde und damit auch uns vertraute Gesichter waren zu Gast. Wie mir unser gemeinsamer BW Kamerad Rainer Rühle kürzlich erzählte, konnte er sich noch gut an einen Sketch erinnern, der sich intensiv mit Martins Verweilzeiten auf dem stillen Örtchen beschäftigte ... was immer er da auch so lange treibt .... ich wußte das nicht mehr
Mit dabei waren
  • Dr. Martin Kühner & Eva Fritzmeier, Michael & Kristin Veeser, Rainer & Julia Rühle, Annette & Michael Kamm
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Silvester in der Möhlstrasse – Rückgrat des denkmalgeschützten Ensembles Bogenhausen – 2006

Am So., 31. Dezember 2006
Nachdem Annette und ich am Vorabend noch von Stephanie und Alexander Stecher am Ammersee zum Abendessen eingeladen waren, verbringen wir den Silvester Abend des Jahres 2006 ganz gemütlich zu Haus in der Möhlstrasse. In unserer geliebten Wohnstrasse hatte sich im 19. Jahrhundert noch einmal eine adelig-großbürgerliche Lebenswelt entfaltet. Deren langsamer Niedergang in Kriegen, Inflationen und kulturellen Umbrüchen ist jedoch nicht umkehrbar. Das Quartier war - besonders in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg - ein Zentrum neuen jüdischen Lebens. Bekannt wurde sie auch, weil sich hier in der ersten Nachkriegszeit ein in Deutschland bedeutender Schwarzmarkt entwickelte. Kaum mehr als 800 Meter lang, bildet die Möhlstrasse das Rückgrat des denkmalgeschützten Ensembles Bogenhausen und umfasst 35 Anwesen, zumeist noch großbürgerliche Villen der Erbauerzeit von 1880 bis Ende 1918. Benannt wurde sie um 1895 nach dem Königlichen Hofgärtendirektor Jakob Möhl, der die Pläne für das neue Villenquartier vorlegte. Den Autoren Dr. Willibald Karl und Dr. Gisela Scola ist es zu verdanken, dass die Geschichte der Möhlstraße und ihrer Bewohner noch heute lebendig ist. Sein 1998 herausgegebener Bildband  »Die Möhlstraße. Keine Straße wie jede andere« (Neuauflage 2002) dokumentiert jedes einzelne Anwesen der Straße – oft belegt mit unschätzbarem fotografischem Material. Seine im Rahmen der Münchner Volkshochschule angebotenen Führungen durch diese Straße seien zudem ans Herz gelegt. Hier wird Historie und Kunstgeschichte nicht nur in trockenen Zahlen und Fakten abgerufen, sondern mit zahllosen Anekdoten und Geschichten das Bild von Menschen lebendig vor unsere Augen geführt, die hier ihr Zuhause hatten. Die Möhlstraße ist tatsächlich "keine Straße wie jede andere", drängt sich doch hier in diesem topographisch kleinen Raum weit über das Münchner Lokalkolorit hinausgehende deutsche Historie von über zwei Jahrhunderten zusammen. Wir lieben sie und freuen uns im Rahmen unserer reduzierten Silvesterfeier auf das kommende Jahr in Altbogenhausen.

Geburtstagsessen an der Tivoli Brücke – Einladung an Isar- und Eisbach im Lehel – 1996

Am Sa., 9. März 1996
Anläßlich seines Geburtstags lädt mein Schwager Adam Schall-Riaucour Family & Friends zu einem Essen im Ristorante Tivoli im Lehel ein. Carolina und ich kommen daher gerne von Murnau nach München und geniessen einen netten Abend mit Freunden und Familie. Das Restaurant Tivoli gibt es heute nicht mehr unter diesem Namen, obwohl das Restaurant ja direkt an der Tivoli Brücke liegt. Bereits in den Jahren zwischen 1830 und 1923 befand sich hier zwischen Eisbach und Isar die Ausflugsgaststätte Zum Tivoli mit Kaffeehaus, Karussell, Schwimmbad und Eislaufbahn, benannt nach der Stadt Tivoli östlich von Rom. Die Gaststätte war auch Namensgeber für das umgebende Stadtviertel Tivoli. Zuvor hatte das Gelände dem königlichen bayrischen und württembergischen Hofbankier Raphael Kaulla (1763–1828), dem Vater von Nanette Kaulla gehört. Mittlerweile wurde es zum Taverna del Sud und ist ein typischer Italiener ums Eck, in dem man ganz orderntlich essen kann. Das Restaurant gehört nicht zur Spitzenklasse, was sich positiv im Preis aber negativ in der Lärmkulisse, der lauten Hintergrundmusik und dem laufenden Fernseher äußert. Das Essen ist okay, von Trüffeln über Seafood-Salat, Fisch und auch Pizza war alles erhältlich. Das Ganze kann mit einem guten Wein abgerundet werden. In der Nähe des englischen Gartens und des Hotels Hilton gelegen besticht dieser Italiener durch eine abwechslungsreiche Karte. Diese wird oft ergänzt durch frischen Fisch! Im rustikalischem Ambiente fühlt man sich wie bei Freunden gut aufgehoben und verläßt die Taverna bestimmt mit einem Lächeln auf den Lippen. Vitello tonnato ist ein Gedicht! Die Taverna del Sud ist eine "cucina con pizzeria", heißt, dass man hier wie beim "ganz normalen Italiener" einfach nur gute Pizza und Pasta genießen kann. Aber mit dem Wort "cucina", also Küche, ist verbunden, dass hier auch wunderbare typisch mediterrane Speise-Kreationen gezaubert werden können. Es lohnt sich hier allemal, den Chef nach einer Empfehlung des Tages zu befragen oder sich ein Überraschungsmenue servieren zu lassen. Im Sommer kann man auch draussen sitzen.
Mit dabei waren
  • Ulrike & Adam Schall-Riaucour, Carolina & Michael Kamm
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Conrado Rubio am Plaza Bolivar – Lesung im Jüdischen Kulturzentrum am St. Jakobs Platz – 2022

Am Mo., 21. November 2022
Kurz vor meiner Lungenbiopsie im Klinikum Bogenhausen besuche ich die von Rolf-Dieter Krahmer - dem Präsident der MunichRe für Venezuela mit Sitz in Caracas - moderierte Buchpräsentation „Plaza Bolivar“ mit dem Autor Conrado Rubio - alias Konrad O. Bernheimer - im Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern und damit im Jüdischen Gemeindezentrum am St.-Jakobs-Platz 18 in 80331 München. In seinem ersten historischen Roman erzählt Conrado Rubio aus der jüngeren Geschichte seines Geburtslandes Venezuela. Sein Protagonist spiegelt die Tragik des Landes, wo hoffnungsvoller Aufbruch immer wieder an zerstörerischer Korruption scheitert. Don Juan Vicente Morales repräsentiert eine der letzten alten Familien Venezuelas. Seine Frau und sein einziger Sohn sind durch tragische Umstände ums Leben gekommen. Als er mit der Drogenabhängigkeit seines jungen Neffen konfrontiert wird, steht sein Leben endgültig an einem Wendepunkt: Er erklärt den Drogen und der Korruption in Venezuela den Krieg. In seinem Freund, dem Herausgeber der Zeitung in San Cristóbal, findet er einen Verbündeten im Kampf gegen die Missstände. Erst spät begreift Don Juan, dass er quasi wider Willen Politiker geworden ist. Als man ihn drängt, sich als Provinzgouverneur zur Wahl zu stellen, trifft er eine Entscheidung mit fatalen Folgen für sich selbst und sein Land. Conrado Rubio alias Konrad O. Bernheimer wurde 1950 in der Stadt Rubio in Venezuela, wohin die Familie nach der Enteignung durch die Nationalsozialisten geflüchtet war, als Sohn eines deutsch-jüdischen Vaters und einer venezolanisch-katholischen Mutter geboren. Im Alter von vier Jahren kam er nach Deutschland. 1977 übernahm er das traditionsreiche Familien-Unternehmen, das er zu einem international tätigen Kunsthandelshaus ausbaute. Seit seinem Rückzug aus dem Kunsthandel ist Konrad Bernheimer erfolgreicher Buchautor. Im Rahmen der Veranstaltung treffe ich Goggi und Günther von Pfister aus Seeshaupt .... Freunde meiner Schwester Uli und von Simone und Michael Hoesch
Mit dabei waren
  • Barbara & Konrad Bernheimer, Goggi & Günther von Pfister, Michael Kamm
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Weihnachtliches Patenessen im Isartal – zu Gast in der Zeller Strasse – 2022

Am Mo., 26. Dezember 2022
Seit dem Taufjahr meines Patenkindes Tatjana Hoesch gibt es in der Familie Hoesch die schöne Tradition eines gemeinsamen Weihnachtsessens der Familie mit eingeladenen Paten der fünf Hoesch Kinder. Dies jährte sich nun bereits zum 23. Mal und Annette und ich fahren voller Vorfreude von Bogenhausen ins Isartal, um uns dort mit der annähernd vollständig versammelten Familie Hoesch sowie Niels - dem Freund von Tatjana - und Nicola - der Freundin von Adrian- und Ulrike, Uwe und Tim Hasbargen zu treffen. Die Themen des Abends waren die Berufe der Kids und die bevorstehenden Pensionierungen der Eltern, wie auch das gute Essen und zukünftige Pläne. Hasbargens zieht es demnächst nach Kanada, wo sie bereits vor längerer Zeit ein Grundstück erworben haben. Hoeschs wohnen in ihrem großzügigen Anwesen in der Zeller Straße, wobei sie auf der anderen Strassenseite ein bedrohlich großes Wohnensemble vor die Nase gesetzt bekommen. Dabei war es hier immer so ruhig und beschaulich und auf dem Friedhof der Katholischen Kirche St. Michael in Zell sind die Schauspielerin und Puppenmacherin Käthe Kruse, ihre Tochter Maria Kruse, sowie der Schauspieler Karl Lieffen und die Schauspielerin Ingeborg Lapsien bestattet. Seit März 2021 ist auf dem Friedhof eine Gedenktafel für die im Jahr 1919 im Kloster Schäftlarn ermordeten Spartakisten zu finden. Eine erste Erinnerungstafel verschwand mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten. Im nicht weit entfernten Naturschutzgebiet Pupplinger Au und damit den Isarauen zwischen Schäftlarn und Bad Tölz fliesst die Loisach in die Isar. Die Wiege des Alpenflusses liegt dabei noch in Tirol. Wolfratshausen ist dabei die historische Flößerstadt an Loisach und Isar. Und in der Region bieten sich wunderbare Wanderungen entlang der beiden Flüsse an. In Ebenhausen ist das ehemalige, 1934 erbaute Postamt als Sehenswürdigkeit besonders erwähnenswert, ein Beispiel des Neuen Bauens in Bayern, dessen ursprüngliche Gestaltung nach umfangreichen Umbauarbeiten kaum noch zu erkennen ist. Sehenswert ist auch der Gasthof zur Post, von dem behauptet wird, dass Goethe dort auf seiner Reise nach Italien übernachtet haben soll.
Mit dabei waren
  • Simone, Alexa, Isabella, Tatjana mit Freund Niels, Adrian mit Freundin Nicola und Michael Hoesch, Ulrike, Uwe und Tim Hasbargen sowie Annette & Michael Kamm
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Wer ist Silvester – Antworten bei Uschi und Karl in Reith – 2012

Von Mo., 31. Dezember 2012 bis Di., 1. Januar 2013
Den Jahreswechsel in ein spannendes Jahr 2013 feiern wir als Gäste von Uschi und Karl Pohler in ihrem tollen neuen Haus in Reith bei Kitzbühel. Die Alleinlage des Anwesen inmitten der herrlichen Bergwelt mit wunderschönem Blick sowohl auf das Kaisergebirge, das Kitzbüheler Horn und den Hahnenkamm machen diese Destination in Reith zu einem Highlight und das nahe Angebot an Abwechslung zu einem Eldorado für Sportler und Genießer. Die Silvesterfeier ist vom Feinsten, wir sind mit vier Ehepaaren bei Pohlers eingefallen, denn neben Ette und mir sind auch Eva und Thomas Hellmann, Nina und Herbert Vogl sowie Ingrid und Olaf Blank mit von der Partie. In dieser Kombination haben wir einen wunderbaren Abend mit köstlichem Essen und entsprechenden Getränken sowie einem anschliessendem Feuerwerk. In den Bergen mit Schnee, lieben Freunden, einem edlen Tropfen, so kann das alte Jahr stilvoll zu Ende gehen und das neue gleich brilliant mit Sternenfunkeln beginnen.
Mit dabei waren
  • Uschi & Karl Pohler, Eva & Thomas Hellmann, Nina & Herbert Vogl, Ingrid & Olaf Blank, Annette & Michael Kamm
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Beste Vietnamesische Nachbarschaft – Dinner Meeting mit Milan Saric im Restaurant ChuChin – 2017

Am Fr., 24. März 2017
Ende März treffe ich mich mit Milan Saric - dem für das M&A Geschäft bei Goetz Partners verantwortlichen Partner - zu einem Austausch im Rahmen eines Abendessens im Restaurant ChuChin. Mit Milan hatte ich zwei Jahre zuvor den Verkauf von Sympatex vorbereitet und wir haben in dieser Zeit einen guten Draht zueinander gefunden. Mit dem ChuChin hat das umtriebige Gastronomenpaar Anh Thu und Trung Hieu Tran - der als Sohn wohlhabender Asiaten wie ich in Neubeuern das Internat besuchte - in Bogenhausen einen weiteren Vietnamesen im Sortiment, dessen Besuch durchaus lohnt. Hier habe ich mich zum Dinner mit Milan Saric verabredet. Das Chuchin ist eines von immerhin vier Lokalen, mit denen auch die Münchner davon überzeugt werden, daß vietnamesische Küche sich hinter den bekannten exquisiten Küchen der Welt nicht verstecken muss. Und es ist ziemlich erfolgreich offenbar. Damit sind sie nun in Bogenhausen angekommen. Nicht weit von Feinkost Käfer, dem kulinarischen Tempel jener spezifischen Münchner Mischung aus Geld, Glitzer und Gediegenheit. Und, ja, ein bisschen scheint das abzufärben. Das Chuchin, obwohl sehr ähnlich wie die Schwabinger Schwesterlokale Anh Thu und Cochinchina, ist bereits bemerkenswert Bogenhausen - sogar für Bogenhausen. Der Nachkriegsbau mag von außen vor den jugendstilhaften Prachtfassaden gegenüber arg unauffällig aussehen. Aber drinnen wirkt schon erstaunlich, was sich aus einem niedrigen, verwinkelten Gastraum so machen lässt. Viele Pflanzen stehen herum, in bunten Blumenmustern bemalte, dramatisch ausgeleuchtete Paravent-Paneele schmücken die Wände, die floralen Motive finden sich auf den zum Sitzen an den Tischen erstaunlich geeigneten Sofas wieder und in den hölzernen Raumteilern, die gemütliche Nischen und Separées abtrennen. Von Kolonialnostalgie geprägte Europäer mögen einen Hauch orientalischer Exotik verspüren, doch alles ist erfreulich frei von Fernost-Kitsch. Für Annette und ich mich in Lauflage ein Lokal, das wir häufig besuchen oder aber von dort Essen holen, um es zu Hause in der Möhlstrassse zu geniessen.
Mit dabei waren
  • Milan Saric und Michael Kamm, Hans Wolfgang Schäfer und Marion Süßenbach
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Technische Anwendungen im Rahmen eines Dinner Meeting – Apple Watch als Fernbedienung der iPhone Kamera – 2023

Am Sa., 11. März 2023
Unverhofft kommt häufig oft und nachdem wir Nina und Herbert Vogl bereits seit einiger Zeit nicht mehr alleine gesehen haben, laden Annette und ich die beiden zu einem Abendessen in die Möhlstrasse ein. Herbert war an diesem Abend zwar bereits schon ziemlich satt, da er direkt vom Spiel des FC Bayern gegen Augsburg aus der Allianz Arena zu uns kam. Dort war er als Gast der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich im Lounge Bereich eingeladen und hatte dort bereits ausreichend Futter bekommen. Im Rahmen unseres Essens haben wir die meisten aktuellen Themen - Privates, Politik und Wirtschaft - abgehandelt und uns dann noch technischen Themen gewidmet. So hat mir Herbert dann auch beigebracht, wie man die Kamerafernbedienung und den Timer auf der Apple Watch verwendet. Wenn du dein iPhone für ein Foto positionieren und danach ein Foto aus der Entfernung aufnehmen möchtest, kannst du nämlich deine Apple Watch verwenden, um das Kamerabild des iPhone anzuzeigen und das Foto aufzunehmen. Du kannst deine Apple Watch auch verwenden, um einen Selbstauslöser einzustellen, sodass du genug Zeit hast, um deinen Arm zu senken und in die Kamera zu blicken, wenn das Foto aufgenommen wird. Wenn du deine Apple Watch als Kamerafernbedienung verwendet möchtest, muss sie sich in Bluetooth-Reichweite deines iPhone und damit in einer Entfernung von ca. 10 Meter befinden. Wie immer war es mit den beiden sehr abwechslungsreich und bereichernd und ich habe was dazu gelernt
Mit dabei waren
  • Nina & Herbert Vogl, Annette & Michael Kamm
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Hochzeit von Sebastian & Patricia Schneider – Feier im herrlichen Bamberg – 2016

Von Fr., 29. Juli 2016 bis Sa., 30. Juli 2016
Annette und ich sind Ende Juli zur Hochzeit von Sebastian & Patricia Schneider in Bamberg eingeladen. Da wir Sebastian - Basti - und seine beiden jüngeren Geschwister Cornelia - Conny - und Philip - Fips - schon seit ihren frühesten Jugend kennen ist es uns eine besondere Freude, sie an diesem Ehrentag begleiten zu können. Wir gratulieren euch von ganzem Herzen zu eurem großen Tag und wünschen für die gemeinsame Zukunft alles Gute! Klaus & Birgit Schneider - die Eltern des Bräutigams - sind schon seit langer Zeit liebe Freunde von uns. Wir haben uns vor mehr als 20 Jahren am Gardasee kennen gelernt.
Mit dabei waren
  • Annette und Michael Kamm
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Zwischen Gieringer Weiher und den Alpakas am Astberg – bei Uschi & Karl im Tiroler Reith – 2012

Von Fr., 16. März 2012 bis So., 18. März 2012
Mitte März besuchen Ette und ich übers Wochenende unsere Freunde Uschi und Karl Pohler in Tirol. Die beiden haben sich ein besonders wunderschönes und großzügiges Haus in herrlicher Alleinlage zwischen Going und Reith unterhalb des Astbergs gekauft. Es bietet jede Menge Platz für die Familie sowie nette Gäste und zudem einen wunderbaren Blick in die grandiose Bergwelt. Es gibt keine direkt störenden Nachbarn, dafür jedoch ein zweites "Gästehaus" auf dem Grundstück. Das gesamte Anwesen ist auf alt getrimmt, dennoch ist es ein ganz neu gebautes Haus mit vier Etagen. Die externe Täuschung ist perfekt ... wobei das Haus auch intern bestens ausgestattet ist: Mit einem großen Fitness Bereich samt Indoor Pool sowie einen kleinem Kino und natürlich passender Garage im Untergeschoss bis über herrliche Wohn- und Eßzimmer und Schlafräume weiter oben. Wir sind schwer beeindruckt und geniessen ein schönes gemeinsames Wochenende in den Bergen.

Abendlicher Genuss in der Morgenröte – Dinner Meeting mit Gleichs im Alba – 2015

Am Di., 3. November 2015
Anfang November treffen sich Annette und ich - ich selbst zwischen einem Meeting mit Donald Schneider und August von Joest in Berlin und meiner Abreise am nächsten Morgen zum IVGT Meeting in Leipzig - mit Alfred und Helma Gleich zu einem Abendessen in unserem Viertel Bogenhausen. Die elegante Trattoria Alba liegt in der einsamen Oberföhringer Straße, wodurch keiner der vielen prominenten Stammgäste gestört wird. Viele Restaurants besitzen ja ein Eigenleben, das sich nicht erklären lässt. Manche, wunderbar gelegen und mit besten Köchen bestückt, dümpeln vor sich hin, andere blühen üppig im Verborgenen. Mit Werbung hat das wenig zu tun, auch nicht mit einer Website. Die Trattoria residiert in einer gelben Villa aus den 1930er Jahren mit einem Garten voller Kastanien. Im Inneren gehen zwei mit dunklem Holz vertäfelten Gasträume ineinander über, es gibt einen alten Kachelofen, an den Wänden hängen lichte Bilder, die Tische sind weiß gedeckt und auf der Bar stehen üppige Blumensträuße. Die Trattoria Alba ist eine Zone der absoluten Diskretion. Keiner der vielen prominenten Stammgäste wird gestört, auch das ist ein Geheimnis des Erfolgs. In Hochform ist, jedenfalls nach Meinung des Gault Millau, die Küche. 15 von 20 möglichen Punkten wurden der Trattoria Alba in den vergangenen Jahren regelmäßig zugeteilt. Haute Cuisine in der Oberföhringer Straße? Im Gault Millau findet man andere Worte, "cucina casalinga" steht da, "Küche nach Hausmacherart", was untertrieben ist. Die vernünftig kleine Speisenkarte beschränkt sich auf die nötigsten Angaben, nichts wird angepriesen. Die Weinkarte umfasst gute und erlesene Lagen aus italienischen Regionen, und selbst die offenen Weine, ein kräftiger weißer Sizilianer und ein milder Barbera, sind nicht zu verachten. In der Trattoria gibt es kein amuse geule. Auf den Tischen stehen Schälchen mit angemachten Tomatenwürfeln und gutes Brot. Was aufgetragen wird, mag nach Hausmacherart sein, und zwar so, wie man es sich erträumt, auch optisch: Die Kürbiscremesuppe mit einer gebratenen Garnele war samtig und mild, die Steinpilze, schön nature gebraten, lagen auf einem feinen Rucolabett, die überbackenen Auberginen, mit Tomaten und Gewürzen zu einem duftenden Miniauflauf geformt, waren ein sizilianisches Gedicht. Sanft gegart ruhten die Calamaretti, mit einer feinen Steinpilzfarce gefüllt, auf zwei Scheibchen Polenta, Pilze und Meeresgetier ergänzten sich wunderbar. Niemals geriet die Küche auch nur in die Nähe eines Formtiefs, nicht beim Fisch, nicht beim Fleisch. Die Dorade vom Grill kam saftig auf den Tisch, ebenso das Steinbuttfilet im leichten Spinatmantel, umgeben von einer duftigen Safransauce. Lammkarree, Entenbrust oder Rehfilet waren zart und rosa, mit Saucen zum Auslöffeln. Wer den Nachtisch verschmäht, ist selbst schuld, die Joghurtterrine mit Limone zum Beispiel, ein duftiger Traum, oder das Tiramisu, cremig, saftig, schnapsig. Es heißt, es sei das beste in München, was sich schwer beweisen lässt. Es ist einfach gut.
Mit dabei waren
  • Helma & Alfred Gleich und Michael Kamm
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Geburtstag in der Münchner Lindwurmstrasse – Multi Kulti in der Ludwigvorstadt – 2011

Am So., 27. März 2011
Ende März sind Annette und ich zu einem Geburtstagsessen bei meiner Schwägerin Susanne in ihrer neuen Wohnung in der Lindwurmstrasse eingeladen. Sanne hat sich bei ihrer Münchner Bleibe für die Ludwigsvorstadt entschieden, die ein geschäftiger und ebenso vielfältiger Stadtteil ist. Täglich nutzen tausende Menschen den Hauptbahnhof, seien es Berufspendler, Ausflügler oder Touristen. Südlich des Bahnhofs hat sich seit den 1960er Jahren vor allem die türkisch-stämmige Gemeinschaft angesiedelt, mit etlichen Geschäften, Cafés, Restaurants und Kultureinrichtungen. Jedes Jahr ab Mitte September schließlich zieht es knapp sechs Millionen Menschen aus München und dem Rest der Welt auf die Wiesn zum Oktoberfest. Einen krassen Kontrast dazu bildet das Klinikviertel, mit den Universitätskliniken und zahlreich angegliederten Instituten: Während vor allem im Bahnhofsviertel besonders viel Verkehr und Trubel herrscht, ist der südlich angrenzende Klinikbereich verkehrsberuhigt. Auch das Wiesnviertel ist eher ruhig, wenn nicht gerade das Oktoberfest oder eine andere Großveranstaltung stattfinden. Beim Spazieren durch die Straßen fallen vor allem die gründerzeitlichen Bürohäuser auf. Mitte des 19. Jahrhunderts war der Stadtteil als repräsentatives Villen- und Mietshausviertel konzipiert worden. Kulturell gibt es mit verschiedenen Kinos und dem Deutschen Theater ein gutes Angebot im Viertel. Der optisch dominierende Mittelpunkt im Stadtteil ist die Bavaria mit der Ruhmeshalle. Ludwig Schwanthaler schuf diese Monumentalstatue. Die wacht, gekleidet in einem Bärenfell, in der Hand einen Eichenkranz, bewaffnet mit einem Schwert und neben ihr der Löwe als bayerisches Wappentier, über die Theresienwiese. Die 18 Meter hohe Statue, genau an der Grenze und eigentlich zugehörig zum Stadtteil Schwanthalerhöhe, ist aus 1560 Zentnern Erz gegossen, das aus untergegangenen Seeschlacht-Kanonen stammt. Die Bavaria kann von innen erklettert werden und bietet einen herrlichen Blick über die Stadt. Die Ruhmeshalle im Rücken der Bavaria, eine dreiflügelige dorische Säulenhalle aus Marmor, wurde 1843 bis 1853 von Leo von Klenze errichtet. In ihr sind die Büsten vorbildhafter Bayern ausgestellt. Der Stadtteil geht ursprünglich auf das Stadterweiterungsprogramm der bayerischen Könige zurück. Er sollte ein modernes und grünes Viertel werden, mit der Bavaria als optischem Höhepunkt. Die Bezeichnung Ludwigsvorstadt taucht zum ersten Mal 1804 auf, benannt nach dem Kronprinzen und späteren König Ludwig I., der im Oktober 1810 anlässlich der Hochzeit mit seiner Therese ein großes Fest auf der nach seiner Gattin benannten Theresienwiese feierte - der Ursprung des heutigen Oktoberfests. Mit dem Aufbau des Hauptbahnhofs und dem Ausbau der Klinik entstanden zwei neue Schwerpunkte. Der Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg veränderte den Charakter des Stadtteils. Verwaltungsgebäude, Büros und Gastgewerbe verdrängten Wohnraum und Kleingewerbe. Das Bahnhofsviertel, im Zweiten Weltkrieg weitgehend zerstört, wurde mit Geschäftshäusern und vor allem mit Hotels und Gaststätten wieder aufgebaut. Fast zwei Millionen Gäste übernachten dort jährlich. Zur Ludwigsvorstadt, die mit knapp 52 Tsd Einwohnern westlich der Altstadt gelegen ist, gehören der Hauptbahnhof, die Theresienwiese und das Innenstadtklinikum.
Mit dabei waren
  • Susanne Hoischen, Nani & Jürgen Schunda, Annette & Michael Kamm
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Organisierter Widerstand durch Schutzgemeinschaft Hofoldinger Forst – Ruhiges Dinner ohne Fluglärm im Münchner Osten – 2004

Am Fr., 26. März 2004
Den Ort Sauerlach im Münchner Osten kennen die meisten von uns wahrscheinlich nur vom Durchfahren, wenn sie auf dem Weg von Wolfratshausen zur Salzburger Autobahn sind oder aber auf dieser A8 einen Stau umgehen wollen. Annette und ich kannten allerdings durch das Regattasegeln mit Susanne Mayer eine Freundin von Michael Hoesch, die uns Ende März zum Abendessen in ihr Haus in Sauerlach eingeladen hat. In einem kleinen Vorort lebte sie mitten in der Natur und sehr ruhig, wobei sie sich bezüglich der Ruhe freuen kann, daß Sauerlach einiges erspart geblieben ist: Als Folge des schweren Flugzeugunglücks am 17. Dezember 1960 kam es zu konkreten Überlegungen, anstelle des Flughafens München-Riem einen neuen interkontinentalen Großflughafen abseits des dicht besiedelten Münchner Stadtgebietes zu bauen. Als möglichen Standort schlug eine Kommission unter Leitung des bayerischen Arbeitsministers Richard Oechsle neben Sulzemoos im Nordwesten und Hörlkofen im Osten auch den Hofoldinger Forst im Süden der Landeshauptstadt vor. Obwohl er einige Nachteile aufwies – so wäre dort ein besonderes schwerwiegender Eingriff in die Flora und Fauna erforderlich gewesen – blieb der Standort Hofolding auf Grund der verhältnismäßig dünnen Besiedlung und der infrastruktuelleren Anbindung allgemein favorisiert. Denn auch Enteignungen wären kaum erforderlich gewesen, da 70 Prozent der geplanten Fläche bereits dem Freistaat gehörten. Da nahezu das gesamte Gemeindegebiet des heutigen Sauerlachs von den Planungen betroffen waren – insbesondere Arget, Lochhofen und Grafing lagen direkt in der geplanten Einflugschneise, schlossen sich 18 Gemeinden zur Schutzgemeinschaft Hofoldinger Forst – Bayerisches Oberland e.V. zusammen, die am 27. Mai 1966 auf Betreiben des damaligen Peißer Bürgermeisters Johann Mang gegründet wurde. Der dadurch organisierte Widerstand führte schließlich dazu, dass sich die Bayerische Staatsregierung unter Alfons Goppel am 5. August 1969 für den heutigen Standort des Flughafens München im Erdinger Moos entschied.

Perfekte Annäherung aufs Green – Jubiläums Party von Dony & Giorgio im GC Colombaro – 2023

Am So., 30. Juli 2023
Dony & Giorgio - sehr nette italienische Bekannte, die wir vor vielen Jahren über gute und günstige Haarschnitte sowie die entsprechende Empfehlung seitens Werner Conrad in Salò kennengelernt hatten - haben Grund zum Feiern. Giorgio rundet mit seinem 60er, verheiratet sind die beiden 30 Jahre und ihren Friseursalon haben sie bereits 40 Jahren. Grund genug eine schöne Party im Golfclub Colombaro in Cunettone zu schmeissen. Eva und Werner Conrad, Susanne & Mathias Gehrckens und ich sind die einzigen deutschen Gäste. Die sonstigen Gäste sind ausschließlich italienische Freunde und die Familie. Ette fällt wegen einer Augenlidentzündung aus. Zu den jährlich wiederkehrenden Partys gehören auch Geburtstagsfeiern, die je nachdem wie alt man geworden ist, ganz unterschiedlich ausgestaltet sein können. Wie bei den meisten Partys ist eine gute Vorbereitung die halbe Miete, damit der Event ein Erfolg und nachhaltig in Erinnerung bleibt. Hier war alles perfekt organisiert und die Location, das Essen und die Musik haben super gepasst. Man kann sich leider den Wochentag für eine Party nicht aussuchen. Damit die meisten Gäste auch Zeit finden und am nächsten Tag nicht früh zur Arbeit müssen, empfiehlt sich ein Freitag oder Samstag als Party-Tag. Wir waren an einem Sonntag eingeladen, was für eine Friseurmeisterin wie ein Samstag ist, da am Montag nicht gearbeitet wird und damit am ehesten eine Open End Party garantiert wird. Es sollte eine Location gewählt werden, die genügend Platz für alle eingeladenen Gäste bietet. Sie sollte einerseits nicht zu klein sein, so dass sich alle auf die Füße treten aber auch anderseits nicht zu groß, da sonst aufgrund der schieren Größe keine ausgelassene Stimmung aufkommen kann. Das hat ohne Ausnahme gepasst. Die Stimmung steht und fällt zudem unweigerlich mit dem Essen und dem Trinken. Somit sollte die Menge und die Auswahl wohl überlegt sein. Das hat ebenfalls bestens funktioniert, da die Verpflegung durch das Club Restaureant hervorragend gewesen ist.
Mit dabei waren
  • Dony & Giorgio, Eva & Werner Conrad, Susanne & Mathias Gehrckens, Annette & Michael Kamm
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Classici beim besten Italiener Bogenhausens – Dinner mit Friends im Hippocampus – 1999

Am Fr., 10. September 1999
Wenige Tage nach der Hochzeit von Jasmin und Michael Plank in Frankfurt treffen wir uns mit den beiden zu einem schönen Abendessen im Ristorante Hippocampus. Hier haben sich Jasmin und Annette am 2. Oktober 1997 kennen gelernt und wir sind zu viert immer wieder gerne hierher zum Essen gegangen, um Erinnerungen ausleben zu lassen. Hier in Bogenhausen, nur einen Katzensprung vom Prinzregententheater entfernt, öffneten sich im Juli 1996 die Pforten des Ristorante Hippocampus. Es ist nicht irgendein Italiener, sondern ein richtig nettes, lebendiges Ristorante mit klassisch-italienischer Cucina. Man kann à la carte wählen oder sich ein Überraschungsmenü zusammenstellen lassen. Auch auf die Weinempfehlungen können Sie sich verlassen! Dazu ein schönes Ambiente mit stilvollen Details wie halbhohen Nussbaumholz-Wandertäfelungen, Marmorboden und Jugendstillampen. Erst auf den zweiten Blick offenbaren sich die vorwiegend aus Italien importierten Kostbarkeiten: Die halbhohen Wandvertäfelungen aus edlem Nussbaumholz (Noce Nationale), der gelb-schwarz gemaserte Marmorfußboden aus Siena, die Jugendstil-Bronzelampen an den Wänden aus einem ehemaligen Luxushotel der 20er Jahre; die Zinkauflagen der kleinen Aperitif-Bar – eine äußerst seltene französische Handarbeit. Im Sommer genießt man die Terrasse: umgeben von einer üppig grünen Hecke sitzt man im Garten äußerst bequem auf stilvollen schmiedeeisernen Stühlen mit weichen hellen Polstern. Abends werden die großen Eisenfackeln angezündet, die dem ganzen Garten ein romantisches Licht geben und einem das Gefühl von Urlaub vermitteln. Nicht umsonst gilt die Gartenterrasse des Hippocampus als eine der schönsten in München. Das Hippocampus bietet auch für geschlossene Veranstaltungen und Business Events aller Art einen exklusiven Rahmen, wobei bis zu 50 Gäste im gesamten Restaurant Platz finden.
Mit dabei waren
  • Jasmin & Michael Plank, Annette & Michael Kamm
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Die Möhlstrasse – Beliebte Serie zum geselligen Austausch – 2000

Von Fr., 11. Februar 2000 bis Fr., 8. Dezember 2000
Im Frühjahr 2000 hatten wir die Idee, immer sechs Freunde zu uns nach Hause in die Möhlstrasse einzuladen und uns dort von einer Köchin direkt vor Ort aufs vorzüglichste bekochen zu lassen, damit wir selber mehr Zeit für die Gäste haben. Daraus wurde dann eine Zeitlang fast so etwas wie eine kleine Tradition. Es kam sehr gut an im Freundeskreis, acht Personen sind ja auch die perfekte Anzahl für eine gelungene Abendunterhaltung. Jeder kommt zum Zug, zweier, - vierer,- sogar achter Gespräche funktionieren wunderbar. Eine bunte Mischung der Gäste, guter Wein und feines Essen - das war die perfekte Rezeptur für großartige Abende. Das hat wirklich sehr viel Spaß gemacht - und viele Freunde neu zusammengebracht - und sollte wieder einmal neu ins Leben gerufen werden.
Mit dabei waren
  • Annette & Michael Kamm, Ulrike & Uwe Hasbargen, Nani & Jürgen Schunda, Berndt & Nadine Sannwald, Thomas & Susanne Holderried, Susanne & Bruno Weidl, Kerstin & Vincent Hübner, Klaus & Bixi Bachmann, Tina Hartmann, Christian von Bechtolsheim, Sylke Maas, Birgit & Volker Hannwacker, Michael & Jasmin Plank, Thomas & Stefanie Kamm, Armin & Steffi Kauf, Udo Graf Lambsdorff, Sigi & Lucia Nuemann, Martin & Eva Kühner, Ria & Willy Fahrngruber, Fabio Zoffi, Markus Schmidt, Andreas & Ira Stehmann, Simone & Michael Hoesch, Dirk & Gaby Schöppner, Batdorf, Mayerhöfer, Schippan,
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La Grande Dame von Veuve Clicquot – Kulinarische Erziehung im Maximilianeum – 2006

Am Mo., 3. April 2006
Annette und ich verbringen - auf Einladung unserer Freundin Alexa Agnelli von Moet Hennessy - einen herrlichen Abend in Münchens exklusivster Event Location: Dem Maximilianeum! Besondere Ereignisse verdienen ein exklusives Ambiente. In diesem Fall ist es die Präsentation des Cuvées La Grande Dame vom Hause Veuve Clicquot. Er wurde erstmals 1972 anlässlich des 200-jährigen Bestehens von Veuve Clicquot herausgegeben. Mit ihr erreichen die Weine des Hauses höchste Perfektion. In die Cuvée flossen Trauben aus acht der besten Grand-Cru-Parzellen ein. Madame Barbe-Nicole Clicquot Ponsardin selbst wählte seinerzeit die Spitzenlagen aus. Deshalb ist der Wein bis heute der Ausdruck ihres Weitblicks und Unternehmungsgeistes. Die außergewöhnlichen Abfüllungen erscheinen in einer exklusiven schwarzen Verpackung, eingehüllt in edles Papier in Lederoptik und -textur. Die handgeblasenen Flaschen mit eleganter Silhouette sind mit den Unternehmensemblemen Anker und Komet versehen. Zudem trägt jeder Korken ein Bleisiegel. Ein Zertifikat garantiert die edle Herkunft. Das Maximilianeum, der beeindruckende Bau am Ostufer der Isar, ist heute überwiegend als Sitz des bayerischen Parlaments in der Landeshauptstadt München bekannt. Ganz in der Nähe unseres Münchner Wohnsitzes gelegen, hatte das Gebäude ursprünglich jedoch jedoch keine politische Funktion, sondern eher eine kulturelle: Der bayerische König Maximilian II. (1848-1864) ließ das Gebäude 1857 als Ort der historischen und künstlerischen Erziehung seines Volkes und als Sitz einer Studienstiftung für hochbegabte Landeskinder errichten. Nach wie vor fahre ich fast täglich mit Tati auf unserer Fahrrad Gassi Runde bis hierin und dann wieder zurück in die Möhlstrasse.
Mit dabei waren
  • Silke Nauen, Annette & Michael Kamm
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Akrobaten, Clowns und wilde Tiere – Circus Krone mit Kids – 2009

Am So., 27. Dezember 2009
Gleich nach den Weihnachtsfeiertagen wartet auf Larissa und Paul sowie die Kids von Simone und Michael Hoesch gleich wieder ein Highlight! Akrobaten, Clowns, Tier-Trainer, wilde Tiere, Jongleure, Musiker im Circus Krone. Er ist in Deutschland der einzige Circus mit einem eigenen festen Haus für den Winter. Dorthin kehrt er alljährlich im Dezember nach ausgedehnten Tourneen durch viele Städte Deutschlands zurück. Dann begleitet der Zirkus mit jeweils drei komplett individuellen, internationalen Winterprogrammen im monatlichen Wechsel die Bewohner der bayerischen Landeshauptstadt durch den Winter. Für viele - wie auch für uns - ist dies ein traditionelles Weihnachts- und Wintervergnügen. Und so erwartet man auch in diesem Jahr wieder bis zu 400.000 Besucher, denen nacheinander die drei hochwertigen Programme geboten werden. Den Auftakt in die Wintersaison macht der Circus Krone traditionell am ersten Weihnachtstag mit circensischen Highlights aus aller Welt. Zum 90. Mal eröffnete der Circus Krone heuer eine Wintersaison in seinem Münchner Stammhaus. Das erste Programm beginnt traditionsgemäß am Ersten Weihnachtstag und läuft bis zum 31. Januar, wobei sich 44 Artisten, Tierlehrer und Clowns aus 10 Nationen ein Stelldichein geben und die begeisterten Gäste - wie auch unsere nette Gruppe - zu einer Grand Revue der internationalen Artistik mit den "Besten der Besten" aus aller Welt einladen.

Höchster Baum in Harlachinger Villenlage – Frühsommerliches Happening in der Lindenstrasse – 2010

Am So., 16. Mai 2010
Leider haben Annette und ich in der Vergangenheit immer wieder Einladungen zu Geburtstagen von Jasmin und Michael Plank wegen Verhinderung abgesagt. Diesmal sind wir zum Glück jedoch in München - auch wenn ich es nur knapp vom 24Stunden Rennen am Nürburgring zurück geschafft habe - und daher gerne dabei, als Jasmin Freunde und Familie zu einem Fest anläßlich des 44. Geburtstags von Jasmin in ihr schönes Haus in der Lindenstrasse einlädt. Der Name der Straße, in der die Familie Plank lebt und in der Jasmin heute ihren Geburtstag feiert, trägt ihren Namen seit 1912 und liegt in schönster Harlachinger Wohngegend oberhalb der Isar. Die Linden (Tilia) bilden eine Pflanzengattung in der Unterfamilie der Lindengewächse innerhalb der Familie der Malvengewächse. Linden-Arten sind laubabwerfende Bäume ... wovon besonders Michi berichten kann, wenn der Herbst kommt. Sie bilden keine terminalen Knospen, daher ist ihr Wuchs sympodial. Je nach Linden-Art erreichen sie maximale Wuchshöhen zwischen 15 Metern (z. B. Krimlinde) und 40 Metern. Planks besitzen die höchste Linde im Stadtteil und sie überragt alle anderen Bäumen in der Gegend erheblich. Der erreichbare Stammdurchmesser variiert ebenfalls von Art zu Art, liegt in der Regel zwischen 1 und 1,8 Meter. Sie können ein Alter von bis zu 1000 Jahren erreichen. Wie Thalkirchen auf der gegenüberliegenden Isarseite ist auch Harlaching ein Stadtteil mit viel Grün. Das Stadtbild Alt-Harlachings ist geprägt von reizvollen Villen und Einfamilienhäusern aus dem frühen 20. Jahrhundert. Den größten Freizeitwert in Harlaching bieten zweifellos die Isarauen, die bei jedem Wetter zu ausgedehnten Spaziergängen am Fluss einladen. Sportbegeisterte finden hier auch ausreichend Strecken zum Joggen und Radfahren. In der Gegendgibt es gleich zwei Schwimmbäder der Stadtwerke München: Zum einen im benachbarten Untergiesing das städtische Schyrenbad, das älteste Münchner Freibad, zum anderen das städtische Bad Giesing-Harlaching, das nach umfangreichen Sanierungsmaßnahmen 2013 wiedereröffnet wurde. In Harlaching befindet sich der Tierpark Hellabrunn, der das ganze Jahr über Besucher aus aller Welt in seinem Zoo begrüßt. Eine wunderbar Gegend zum Leben, weshalb die Planks hier auch nicht mehr wegwollen und das Sommerfest uns alle hiervon nochmals überzeugte.
Mit dabei waren
  • Jasmin & Michael Plank, Annette & Michael Kamm
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Blue Moon – Amici Gardesani & Nocciolo Duro – Cena & Bevande – Serata in Giardino – 2023

Am Sa., 3. Juni 2023
An meinem 64. Geburtstag am Samstag, den 3. Juni 2023 stand um 22.12 Uhr ein 100%iger Vollmond im Kalender und so sollte sich der Abend eigentlich ideal für ein Come Together mit Family & Friends im Garten der Via Panoramica in Gardone-Riviera anbieten. Annette und ich haben uns daher sehr auf einen Schwung überwiegend bewährter Gäste unserer lokalen Gardesana Connection gefreut. Durch ein für diesen Abend für 20 Uhr vorhergesagtes Gewitter mit Starkregen und Temperatursturz sind wir mit trockenen und warmen Sitzplätzen für 20 Gäste gefordert. Bei Oscar - dem Besitzer des nächstgelegenen Lokals Casa Mia in San Michele - besorge ich mir drei zu verbindende Tische für eine sechs Meter lange Tafel und entsprechend viele Stühle und transportiere sie mit der Hilfe von Mathias, Annette und René problemlos in unserem Anhänger zur Via Panoramica und am nächsten Tag wieder zurück. Das Restaurant Brunati in Salò bereitet ein köstliches asiatisches Essen vor, welches ich gemeinsam mit Ettes Schwester Sanne abhole und schon am Vortag habe ich bei unserem Getränke-Lieferanten Gardesana Bevande ausreichend Vorräte für die gesamte Sommersaison eingekauft. Ette übernimmt die Deko und das Tischdecken und so können wir unsere Birthday Party bereits um 19 Uhr starten und in deren Rahmen ein sehr gut sortiertes Brunati Asia Sushi Dinner geniessen. Der Starkregen blieb zum Glück aus - er kam dafür mit voller Wucht am folgenden Abend - bewölkt war es trotzdem und die Bewunderung eines komplett sichtbaren Vollmonds hat sich dadurch erübrigt. Die Temperatur blieb in einem angenehmen Rahmen, wodurch wir auch den gesamten Abend bis spät nachts auf der unteren Terrasse an der langen Tafel vor dem offenen Kamin sitzen bleiben konnten. Man berichtete von vielen guten Gesprächen und durch einige neue Paarungen auch über ganz andere Themen als bei den sonst üblichen Verdächtigen. Ein wunderbarer Geburtstags-Abend, an den ich mich sehr gerne zurück erinnere. Vielen Dank, daß ihr da wart.
Mit dabei waren
  • Eva & Franz Bauer, Eva & Werner Conrad, Mathias Gehrckens, Susanne Hoischen, Heike & Charlie Hornberger, Annette & Michael Kamm, Birgid & Wilhelm Lieser, Manuela & René Nebauer-Windisch, Heike & Christian Neu, Uschi & Karl Pohler, Andreas Stehmann
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Voralpine Hügellandschaft & schönster Aussichtspunkt am See – Dinner Meeting auf der Ilkahöhe – 2017

Am Fr., 15. Dezember 2017
Im Dezember treffen sich Annette und ich mit unseren "Tutzinger Freunden" Katja und Simpert im Winter, um gemeinsam auf der Ilkahöhe zu Abend zu essen. Für gewöhnlich sehen wir Katja und Simpert vorwiegend im Sommer, da wir uns in der Regel auf ihrem schönen Seegrundstück im Hans-Albers-Weg in Garatshausen, was interessanterweise zu Feldafing und nicht zu dem näheren Tutzing gehört. Allerdings gehört die Ilkahöhe zur Gemeinde Tutzing, ist aber ursprünglich ein eigener Ort gewesen: Oberzeismering. Genau genommen handelte es sich dabei um ein paar Bauernhöfe, die weit verstreut auf einem Moränenausläufer errichtet wurden. Ein karges Leben müssen die Landwirte geführt haben, denn die mageren Böden hier warfen nur wenig Ertrag ab. Ende des 19. Jahrhunderts änderte sich jedoch alles. Der Münchner Kommerzienrat Max Kustermann suchte - wie so viele andere Vermögende seiner Zeit - auf dem Land nach Immobilien und kaufte innerhalb von wenigen Jahren einen Bauernhof in Oberzeismering nach dem anderen auf. Der Ort verwandelte sich sukzessive in ein einziges Gut, das im 20. Jahrhundert an die Familie Carp verkauft wurde. Die letzte Eigentümerin aus dieser Familie, Elsa Carp, vermachte es schließlich ihrem Gutsverwalter Otto Frey. Im Besitz seiner Tochter Monika Wendelstadt, ihrem Mann Dietrich und deren vier Kindern ist es heute. Noch immer weiden auf den riesigen Flächen, die zum Anwesen gehören, Kühe, Pferde und Schafe. Die Ilkahöhe ist eine 728 m hohe Erhebung südlich von Tutzing und der schönste Aussichtspunkt am Starnberger See. Sie wurde in der Würmeiszeit vom Würmgletscher gebildet und ist ein Überbleibsel seiner Seitenmoräne. Der fantastische Ausblick reicht über den See, die voralpine Hügellandschaft mit den Chiemgauer Alpen bis hin zur Zugspitze. Das Essen vor Ort ist ebenfalls ausgezeichnet und das Restaurant wird mittlerweile von den früheren Eigentümern des Restaurants Forsthaus am See geleitet.
Mit dabei waren
  • Katja & Simpert Hafenmeier
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Insektenfänger Snapy – Sommerjagd in Nymphenburg – 2010

Am So., 11. Juli 2010
Seit einiger Zeit gibt es relativ moderate und durchaus tierfreundliche Gerätschaften auf dem Markt, um Insekten loszuwerden. Ob im Haus, im Auto oder beim Zelten, die Insektenfänger helfen dabei, dass alle Räume frei von Krabbeltieren sind. Die recht handlichen Fänger verfügen über einen Griff und eine durchsichtige Haube, die sich über die unerwünschten Gäste stülpen lässt. Dabei eignen sich die Geräte nicht nur als nachhaltige Spinnenfalle, bzw. zur angstfreien Spinnenabwehr, sondern sind auch bei Käfern wirkungsvoll oder eignen sich zum Einsatz als Mottenfalle. Die Tiere werden durch Öffnung der Fanghaube lebend gefangen und können unversehrt entfernt werden. Im Internet bestellt sind die Dinger sofort einsatzbereit für Haus, Garten, Outdoor und Auto und benötigen keinen Strom, Akku oder Batterien. Das Fanggerät ist einfach und hygienisch zu bedienen. Mithilfe einer Teleskopfunktion wird die Reichweite für eine sichere Abwehr auch aus etwas größerer Entfernung verlängert. Eine großzügige Fanghaube mit ausreichend Platz ermöglicht es, auch größere Insekten unbeschadet einzufangen. Das Öffnen und Schließen der Falle erfolgt durch eine durch Knopfbewegung, wobei der Vorgang auf für Kinder spannend ist. Die eingebaute Lupe macht den Zweck zum Spiel: Kinder lernen beim Beobachten von Insekten Nützliches zu Natur und Umwelt. So auch bei Leo Thomas, der sich von Ette in die Geheimnisse des Insektenfangens einweihen lässt. Ette und ich kamen am frühen Morgen von einer Oldtimer Rallye im Salzkammergut zurück, hatten unser durch Stephan Schörghuber zur Verfügung gestellten BMW unbeschadet zurück gebracht und dann den Nachmittag bei Michi und Dierk in Nymphenburg verbracht.
Mit dabei waren
  • Familie Thomas, Annette und Michael Kamm
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Happy Birthday mit all den Flaschen – Weinstube Sirtl in Grafing – 1999

Am Mo., 22. November 1999
Von Annettes ältester Schwester Nani sind wir zu ihrer gemütlichen Geburtstagsfeier - sie feiert im Übrigen immer am selben Tag wie unser Bobele Boris Becker - nach Grafing eingeladen. Dieses liebenswerte Städtchen im Herzen Oberbayerns - aus dem Nanis Ehemann und mein Golfpartner Jürgen stammt - liegt ganz in der Nähe des Wohnorts Hohenthann der Familie Schunda. Grafing befindet sich rund 30 km südöstlich von München im oberbayerischen Landkreis Ebersberg, eingebettet in die sanft-hügelige Landschaft des bayerischen Alpenvorlandes. Neben der charmanten Erscheinung des rund 14.000 Einwohner zählenden Ortes zeichnet sich Grafing durch eine perfekte Lage zwischen Isar und Inn aus. An Nanis Party-Abend sind wir in der Weinstube Sirtl, wobei der sehr deutsch anmutende Name es nicht ganz trifft. Die Küche ist italienisch, sehr gut, der Service nett, zuvorkommend und freundlich. Je nach Wetterlage sitzt man entweder in gemütlichen alten Gaststuben oder auf der Terrasse. Die Karte ist nicht allzu umfangreich, doch das Gebotene schmeckt einwandfrei. Die Flammkuchen und die Brotzeitteller sind sehr zu empfehlen. Das Gefühl ist wie zu Hause, sehr heimelig. Eine perfekte Atmosphäre für einen sehr gelungenen und sehr lustigen Abend. Durch den engen familiären Verbund der Hoischen Sisters und die aufgebaute und häufig benötigte Verteidigungslinie der angeheirateten Schwager kennen wir auch den Freundeskreise von Nani in und auswändig und können so den Abend in vertrauter Runde geniessen
Mit dabei waren
  • Nani & Jürgen Schunda, Bine & Mikel Hanewacker, Annette & Michael Kamm
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Höhenflüge & berufliche Abstürze an der Schwäbischen Alb – Geburtstagsparty & private Dramen in Schwabing – 2006

Am Fr., 12. Mai 2006
Mitte Mai sind Annette und ich von Paul Kestermann zu seiner Geburtstagsfeier in die neue Kestermann / Bily Penthouse-Wohnung in der Schwabinger Schleissheimerstrasse eingeladen. Gerade mal 200 Meter von meiner früheren Heimat mit Nici, als wir als Studenten in der Schleissheimerstrasse 70 gelebt hatten. Paul hatte ich im Jahr 2001 durch ein Beratungsprojekt in der Getränke-Industrie kennen gelernt. Gemeinsam mit Michi Plank verhalf ich ihm 5 Jahre zuvor zum erfolgreichen Verkauf seiner Firma und damit auch zur privaten Entschuldung. Paul war damals noch mit Dagmar Bily - Redakteurin bei der Burda Gruppe - verheiratet, die in dieser Zeit auch eine enge berufliche Bekannte und sehr geschätzte Freundin für mich wurde. Paul Kestermann war ein bunter Hund in der Gastro-Szene und witterte - mitten im Boom der Biermixgetränke - Erfolg mit einer eigenen hippen Marke. Caiman war geboren. Ein Bier-Caipirinha-Flavour-Mischgetränk aus 73 % Bier, Limettenaroma, braunem Rohrzucker und Cachaca-Aroma. Genau das richtige für die gaumenverwöhnte Party-Crowd, mit dem Hang zum Exotischen. Dachte man. Kestermann, seineszeichens auch DJ und Lebenskünstler, griff tief in die eigene Tasche, um die Werbetrommel für seine 0,33 Flasche mit auffälligem Krokodil-Logo zu rühren und sein Baby im Oktober 1999 an den Start zu bringen. Nächtelange Promotiontours durch die angesagtesten Clubs der Republik waren an der Tagesordnung. Aber auch das brachte sein tiefrotes Konto nicht wieder ins schwarze. Seine Bänker haben wohl auch zu tief in die Flasche geschaut, denn die registrierten erst Monate später, daß er erheblich in die Miesen stand. Sofortige Tilung wurde angeordnet und der Katzenjammer war groß. Nach einem Hilfeschrei von Paul machten sich Michi und ich an das Projekt "Markenverkauf Caiman". Unser temporärer HQ war der Kunstpark-Ost, passend zum Produkt. Von der Marktanalyse bis zu den Präsentationen bei potentiellen Käufern - alles wurde in Windeseile durchgepowert und binnen 100 Tagen konnte Herr Kestermann genüsslich auf beträchtliche € 1,5 Mio auf seinem Konto zurückgreifen. Und die bedeutende Holsten Brauerei in Hamburg hatte eine neue Marke in ihrem Portfolio und war fortan für den Vertrieb des Szene Getränks zuständig. Leider sah der neue Vorstand das Thema eher kritisch und beendete die Caiman Story nach 4 Monaten sang- und klanglos wieder. Ganz nach Kestermanns Motto "das Leben ist ein Spiel - getränkte Gedanken und gelebte Geschichten". Getränkt waren auch meine Segel-Buddies im Seeshaupter Yachtclub, denn ich schleppte so einige Kisten dorthin. Damit aber nicht genug. Fortan trug mein 30er Schärenkreuzer den Namen Caiman - bis heute wohl das einzige Krokodil auf und im Starnberger See.
Mit dabei waren
  • Dagmar Bily & Paul Kestermann, Annette & Michael Kamm
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Festabend & Friseurtermin in Beuerberg – Golfturnier des Porschezentrums München – 2004

Am Sa., 26. Juni 2004
Be prepared! Das Aufmanteln für den Abend Event des Porsche Golf Turnieres ist schon der halbe Spaß. Begeisterte Golfspieler und Porsche Enthusiasten trafen sich bei strahlendem Sonnenschein auf der Anlage des Golfclubs Beuerberg in der Nähe des Starnberger Sees zum PZM Golfturnier 2004. Zum Abschlag an den 18 Löchern des offenen und vorgabewirksamen Golf- Turniers waren mehr als 200 Freunde des PZM gekommen. Neben der sportlichen Herausforderung des Golfturniers nutzen viele auch die Möglichkeit eines der aktuellen Porsche Modelle Probe zu fahren. Bei der mit Spannung erwarteten Sieger- Ehrung überreichte Martin Lohmann dem Tagessieger Timo Schlitz und Susanne B. Böck, der Besten bei den Damen die begehrte Siegestrophäe. Beim Dinner und anschliessender Party in Beuerberg ist der Friseur zur Freude aller Damen immer vor Ort.
Mit dabei waren
  • Annette & Michael Kamm mit Christiane & Jürgen Schunda
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Nachtzug nach Lissabon – Briefing der Bacalaos in der Lisboa Bar in Haidhausen – 2015

Am Di., 10. März 2015
Bevor wir als Ryder Cup Truppe zu unseren jährlichen stattfindenden Golfturnieren reisen, treffen wir uns jeweils zu einem letzten Dinner Briefing in einem mit dem Reiseziel "emotional verbundenen" Lokal in München. Bevor wir also diesmal nach Lissabon in Portugal abfliegen treffen wir uns in der Lisboa Bar, denn hier ticken sogar die Uhren portugiesisch: Wer hier isst, muss südländischen Trubel mögen, denn Fussball, brasilianische Musik und ein Gespräch mit dem Nebentisch sind im Essen inbegriffen. All das kann uns nicht schrecken, wir haben dieses wunderbar authentische Lokal für unser Briefing Meeting gewählt. Passt es doch ganz hervorragend zu unserem diesjährigen Ryder Cup Wettbewerbs-Namen „Bacalaos“. Der Bacalao ist ein in Salz eingelegter und luftgetrockneter Klippfisch oder Stockfisch und fast ein Nationalgericht der Portugiesen. Die Lisboa Bar, die von sich selbst behaupten kann, das älteste portugiesische Lokal in München zu sein ist ein schlauchförmige Raum und hat mit den dunklen Holzvertäfelungen den Charme einer Bahnhofswartehalle. Die Marmorsäulen vor der langen Bar wirken etwas kitschig. Aus den Lautsprechern tönt laute brasilianische Musik. Was zunächst den gepflegten Restaurantbesucher in Angst und Schrecken versetzt, erweist sich jedoch bald als angenehme Zeitreise gen Süden. Für Portugal-Fans ist die Lisboa Bar schon lange ein Geheimtipp: Frischer Fisch, leckere Cocktails und der südländische Trubel bieten das richtige Umfeld, um den Urlaub am Tejo Revue passieren zu lassen. Sogar die Uhren gehen hier, im Herzen Haidhausens, portugiesisch - also eine Stunde vor. Man fühlt sich hier, als hätte man einen Nachtzug nach Lissabon bestiegen, um sich wie Lehrer Raimund Gregorius in Pascal Merciers gleichnamigen Roman auf die Suche nach einem Leben fernab vom Alltag zu machen. Leider gibt es diesen schönen Platz nicht mehr.
Mit dabei waren
  • Jürgen Schunda, Andi Schwabe, Markus Schulze, Martin Held, Mikel Hanewacker, Michael Kamm, Mathias Gehrckens, Herbert Vogl, Werner Conrad, Pascal Gryczka, Thomas Hellmann und Karl Rheinheimer
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Rechtsanwalt und Archäologe – Dinner Meeting bei der Kranz Family in der Nymphenburger Furtwänglerstraße – 2000

Am Fr., 4. Februar 2000
Am ersten Februarwochenende sind Annette und ich gemeinsam mit Nina und Herbert Vogl zu einem Abendessen bei Michaela und Rudi Kranz in Nymphenburg eingeladen. Die beiden Kranzens kennen wir seit einigen Jahren durch das gemeinsame Segeln im Yachtclub Seeshaupt, wo Rudi und Michael mit ihrem Sohn Stephan ein H-Boot segeln. Mit ihnen und Vogls waren wir in der Vergangenheit auch gemeinsam im Skiurlaub am Arlberg. Die Familie wohnt in der in Nymphenburg gelegenen Furtwängler Straße. Johann Michael Adolf Furtwängler (1853 in Freiburg im Breisgau; † 10. Oktober 1907 in Athen) war ein deutscher Archäologe und Sohn des Freiburger Gymnasial-Direktors Wilhelm Furtwängler und dessen Ehefrau Christiane, geb. Schmidt. Nach dem Studium an den Universitäten Freiburg, Leipzig und München und der Promotion bei Heinrich Brunn 1874 erhielt er von 1876 bis 1878 ein Stipendium des Deutschen Archäologischen Instituts und nahm an Ausgrabungen in Mykene, Olympia und Ägina teil. Nach seiner Habilitation 1879 in Bonn war er seit 1880 Direktorial-Assistent an der Skulpturensammlung in Berlin, seit 1882 am Antiquarium in Berlin. 1894 wurde Adolf Furtwängler Professor für Klassische Archäologie in München und zugleich Leiter des Museums für Abgüsse Klassischer Bildwerke. 1896 wurde er daneben Direktor der Glyptothek und des Antiquariums in München. Adolf Furtwängler war seit 1884 mit Adelheid Wendt (1863–1944) verheiratet, wobei das Paar vier Kinder hatte: Den Dirigenten Wilhelm Furtwängler (1886–1954), den Bergsteiger Walter Furtwängler (1887–1967), Martha Furthwängler (1891–1962), die 1912 den Philosophen Max Scheler heiratete, und Anna (1900–1974). Der Enkel Andreas E. Furtwängler (* 1944) ist ebenfalls Klassischer Archäologe. Rudi Kranz ist ein Rechtsanwalt in München, der seine Kanzlei in der Fürstenrieder Straße 90 im Stadtteil Schwanthalerhöhe-Laim betreibt. Mit fundiertem Wissen und langjähriger Erfahrung in verschiedenen Rechtsgebieten steht er seinen Mandanten zuverlässig und kompetent zur Seite. Als zugelassener Rechtsanwalt ist Rudolf Kranz darauf spezialisiert, seine Mandanten in rechtlichen Angelegenheiten zu beraten und ihnen bei der Lösung ihrer rechtlichen Probleme zu helfen. Seine Tätigkeitsbereiche umfassen unter anderem das Arbeitsrecht, Vertragsrecht, Erbrecht, Immobilienrecht und Strafrecht. Durch seine umfassenden Kenntnisse auf verschiedenen Rechtsgebieten kann Rudolf Kranz individuelle Rechtsberatung anbieten, die auf die Bedürfnisse und Ziele jedes Mandanten abgestimmt ist.
Mit dabei waren
  • Michaela & Rudi Kranz, Nina & Herbert Vogl, Annette & Michael Kamm
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Schöner geht´s nicht – Runder Geburtstag von Susanne Schön in Salzburg – 2018

Am Sa., 6. Oktober 2018
Wenn Susanne Schön etwas organisiert, dann nur auf höchstem Niveau. Daher startete die Feier anläßlich Ihres 60. Geburtstags auch erst einmal auf dem Mönchsberg hoch über Salzburg. Im dortigen Restaurant hatten wir schon Ihren 50. Geburtstag feiern dürfen.
Mit dabei waren
  • Simone Weinmann-Mang und Wolf Mang, Katharina und Herbert Vogl sowie Annette und Michael Kamm
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Mit Bella Donna und Tosca bei den Open Air Festspielen – Einladung nach Regensburg – 2005

Am Mi., 20. Juli 2005
Die Inhaberin der Exklusiven Damen Mode Boutique "Bella Donna" in Regensburg hatte Annette und mich zu einer Aufführung der Tosca im Rahmen der Regensburger Schlossfestspiele eingeladen. Gemeinsam mit Frau Lang machten wir uns an einem regnerischen Abend auf den Weg zu dieser Open Air Veranstaltung in der Hauptstadt der Oberpfalz. Die Thurn-und-Taxis-Schlossfestspiele finden seit 2003 jährlich im Juli im Innenhof und Park des Schlosses St. Emmeram in Regensburg statt. Mit bis zu 30.000 Besuchern pro Jahr gehören sie zu den größten Open-Air-Festspielen in Deutschland und ziehen Publikum weit über die Grenzen Regensburgs hinaus an. Die Festspiele erregen sowohl wegen ihres Programms als auch wegen ihrer prominenten Schirmherrin und zahlreicher bekannter Ehrengäste regelmäßig großes Medieninteresse. Schirmherrin der Thurn-und-Taxis-Schlossfestspiele ist Gloria von Thurn und Taxis. Die Festspiele werden von dem privaten Konzertveranstalter Odeon Concerte veranstaltet. Die Gesamtleitung der Festspiele hat seit 2003 Reinhard Söll. Die Veranstaltungen finden grundsätzlich im Freien vor der Kulisse des Fürstlichen Schlosses auf einer transparenten überdachten Bühne statt. Die Zuschauerkapazität pro Aufführung beträgt zirka 3.000 Besucher. Der Schlosspark vor der Ostfassade wird vor den Aufführungen und während der Pausen für die Besucher geöffnet und für die Bewirtung genutzt. Mit Giacomo Puccinis Opernklassiker "Tosca" beginnen heute im Schloss Thurn und Taxis in Regensburg die diesjährigen Festspiele. Die Open-Air-Inszenierung von "Tosca" zur Festspiel-Premiere wird von Solisten, Chor, Ballett und Orchester des Nationaltheaters Brünn auf die Bühne im Innenhof des Fürstenschlosses gebracht.
Mit dabei waren
  • Barbara Lang, Annette & Michael Kamm
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Salzburger Festspiele – Aufführung des Jedermann – 2007

Von So., 26. August 2007 bis Di., 28. August 2007
Eine wunderbare Einladung des Wirtschaftsmagazins Handelsblatt - organisiert durch deren aus Salzburg stammende Vertreterin Ursula Haslauer - ermöglicht es uns, eine der heissbegehrten Aufführungen von "Jedermann" im Rahmen der Salzburger Festspiele zu sehen. Seit dem Jahr 1920 reflektieren die Jedermann-Aufführungen der Salzburger Festspiele auf dem Domplatz mit ihren jeweils besonderen Besetzungen die deutschsprachige Theaterlandschaft und Filmszene präzise. Eine Vielzahl namhafter Schauspieler ist im Salzburger Jedermann aufgetreten, oft auch nur in kleineren Rollen. In dieser großartigen Kulisse unter freiem Himmel ist das Stück wirklich ein Erlebnis der ganz besonderen Art. Ein anschliessendes gemeinsames Abendessen auf Einladung unserer Gastgeberin Ursula Haslauer im Restaurant Ihrer Familie ist ein wunderbarer Abschluss des Salzburger Festspiel Events, bei dem wir tolle Kultur geniessen durften und viele nette Menschen getroffen haben.
Mit dabei waren
  • Ursula und Theo Haslauer, Thomas Schäfer, Patricia Rudigier, Norbert Endres sowie Annette und Michael Kamm
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Casa dei Gemelli – Tanti Auguri in Seeshaupt – 1989

Am Sa., 3. Juni 1989
Einer von den vielen Vorteilen, einen Zwillingsbruder zu haben ist, daß man immer ein gemeinsames Geburtstagsfest feiern kann. Mein Bruder Thomas und ich laden daher im frühen Juni Familie und Freunde zu unserem 30. Geburtstag an den Starnberger See ein. Eigentlich als sonniges Gartenfest geplant kam uns leider richtig kühles und feuchtes Wetter in die Quere. Und das Alles zu Anfang Juni, das ist ungewöhnlich. Dennoch ist die Stimmung in meinem Garten in Seeshaupt heiss! Ein spontan vom Catering Metzger aus Seeshaupt aufgestelltes Zelt, Full House und Party bis zum Umfallen. Die Wohnung - in die sich dann doch irgendwann alle zurück gezogen haben - war zwar anschließend verwüstet, doch der doppelte Geburtstag Spaß war garantiert!
Mit dabei waren
  • Thomas & Stefanie Kamm, Carolina & Michael Kamm, Nina & Herbert Vogl, Florian Piech, Hanswerner Bendix, Barbara & Daniel Fikuart, Martin Kühner, Rupprecht von Zumbusch, Bauer-Hack, Rainer Rühle, Thomas & Helmut Uder, Marion & Joseph Halbig, Martina Hamberger, Adam & Ulrike Schall-Riaucour, Uta & Karl-Heinz Kamm, Pat Howard, Eckart Wagner, Michael Veeser, Martin Kühner, Andi Winkler,
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Miami Sound Machine – Gloria Estefan in der Münchner Olympiahalle – 1991

Am Sa., 25. Mai 1991
Seit den 1980er Jahren ist die am 1. September 1957 in Havanna geborene Sängerin Gloria Estefan bereits im Musikbusiness aktiv und schrieb eine einmalige Erfolgsgeschichte. Erste Anerkennung über ihre Wahlheimat Miami hinaus erntet sie als Sängerin der Miami Sound Machine. Spätestens nachdem ihr Song "Reach" vom 1996er Album "Destiny" zum offiziellen Song der olympischen Spiele 1996 in Atlanta gekürt wird, ist sie auf der ganzen Welt bekannt. Eingängiger Pop, unterlegt mit Salsa-Rhythmen und einer hier und da eingestreuten Prise Soul fürs Herz sind die Zutaten, mit denen Gloria jongliert wie kaum eine andere. 1991 geht sie mit ihrer Show "Into the Light" auf Welttournee und Carolina und ich haben - noch kurz vor Pauls Geburt - die phantastische Chance, sie live und mitreissend in der Münchner Olympiahalle bewundern zu können.

Let´s Party – Sweet Sixties im Oeschberghof – Sport & Spaß mit Mathias & Dickus im Schwarzwald – 2022

Von Fr., 13. Mai 2022 bis So., 15. Mai 2022
Im Mai 1961 wurden Mathias und Dickus auf Kiel gelegt und so haben die beiden als bewährter Flottenverband 61 Jahre danach - Corona bedingt ein Jahr verspätet - mit uns über ein verlängertes Wochenende im Mai gemeinsam im Öschberghof am Rande des Schwarzwalds entsprechend ihre 60. Geburtstage nachgefeiert. Im Rahmen der Party wurde tolles Golf gespielt, geradelt, gewandert und Wellness genossen. Die eigentliche Geburtstagsfeier fand am Samstag Abend in der Öventhütte auf dem erweiterten Gelände der Hotelanlage statt. Das 5 Sterne Superior Resort Öschberghof liegt zwischen Schwarzwald, Schweiz und Bodensee. Eingebettet in die sanfte Hügellandschaft der Baar ist es ein wunderbarer Ort für eine genussvolle Auszeit. In 127 stilvollen Zimmern & Suiten findet man hier ein perfektes Hideaway. Ein großzügiger SPA Bereich lädt mit seiner Wellness Vielfalt auf 5.000 qm zum Verweilen ein. Für alle Fitness-Fans hält das GYM modernsten Indoor- und Outdoor-Geräte bereit. Auf drei Golfplätzen mit insgesamt 45-Loch und vielfältigen Übungsanlagen finden Sie ein einmaliges Golf Erlebnis! Das Sterne Restaurant Ösch Noir ist mit zwei Michelin Sternen und 17 Gault Millau Punkten ausgezeichnet. Der Geheimtipp für Restaurants im Schwarzwald! Gehobene saisonale Küche mit regionalen Einflüssen finden Sie im Esszimmer. Begeben Sie sich im Ristorante Hexenweiher auf eine Reise nach Italien. Die Öventhütte begeistert mit urigem Charme und alpenländischer Küche. Alles perfekt und das Wetter hat ebenfalls optimal mitgespielt. Die Anfahrt mit dem Auto - ich war mit Sannes Q7 unterwegs - war am Freitag über Augsburg, Ulm und Stuttgart so zäh, daß ich am Sonntag über die Schnellstrassen via Singen, Friedrichshafen und Lindau eine südlichere Route wählte, durch die ich noch bei Katja und Simpert Hafenmeier in Garatshausen am Starnbergersee einen Stop machen konnte und dennoch pünktlich zum "Geburtstagsabendessen" bei Jasmin und Michael Plank in Harlaching ankam.
Mit dabei waren
  • Die mir bekannten Nasen Gesichter gehörten Susanne, Antonia, Paulina, Hugo, Henri & Mathias Gehrckens, Barbara Markert, Remy Harache, Trixi & Christopher Conzen, Wilhelm Böllhoff, Franz Hartwig Betz, Simone Zwyer & Irek Myskow, Heike & Christian Neu, Andrea von Schroeder, Andrea Bilger & Markus Schulze, Evi & Werner Conrad, Stephan Mathes, Petra & Robert Harich sowie Michael Kamm. Weitere 170 Gäste aus dem Hamburger und Düsseldorfer Raum waren allerdings auch noch da.
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Jahreswechsel im Oberland – Ambivalente Paarungen – 1994

Am Sa., 31. Dezember 1994
Gute Silvesterpartys können sehr vielfältig sein. Gerade in einer Stadt wie München reichen sie von unwirklich trashigen Veranstaltungen über angesagte Events im 70er-Jahre-Schuppen bis hin zur entspannten und lässigen Indie-Bar. Natürlich gibt es auch einige, wo man sich richtig schick und glamourös anziehen kann. Zum Beispiel in der zweistöckigen Kino-Location 35mm, während des Jahreswechsels auch „Haus der Cocktails“ genannt. Dort wird die ganze Nacht mit vielfältigen Cocktails und ausgezeichnet schmeckendem Essen gefeiert. In dem lässigen und Dresscode freiem Cord Club ist es möglich mit den Freunden ein entspanntes Silvester zu feiern. Wer sich für mehrere Musikrichtungen interessiert oder sich einfach nicht entscheiden kann, wozu er am Liebsten an Silvester tanzen möchte, für den ist Muffatwerk ein perfekter Ort. Dort wird bestes Electro, entschlossener Dancehall sowie lockeres Indie angeboten. Dies sind nur wenige Beispiele der coolen Silvester Partys in München, denn es gibt noch vieles mehr in der bayrischen Metropole. Lässige oder luxuriöse Silvester Bälle, Dinner oder Galas warten auf die Besucher. Aber das war damals alles nichts für uns, da wir unsere Münchner Freunde Vogl und Plank ins bayerische Oberland nach Murnau lockten und hier in einem ausschließlich privaten Rahmen feiern. Neben den Münchner Buddies waren auch unsere unmittelbaren Nachbarn Lefkens und Gärtners samt sämtlicher Kids mit von der Party.
Mit dabei waren
  • Marianne & Ingo Lefken, Petra & Michael Plank, Nina & Herbert Vogl, Elke & Volker Gärtner, Carolina & Michael Kamm sowie sieben Kids
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Auf der Alm läuft alles rund – Party & Outdoor Event in St. Johann in Tirol – 2013

Von Sa., 12. Oktober 2013 bis So., 13. Oktober 2013
Es ist erst Mitte Oktober und schon liegt in diesem Jahr der erste Schnee in Bergen. Relativ spät im Herbst sind wir von Uschi und Karl Pohler zu einem wunderbaren Fest mit Outdoor Event in Tirol eingeladen und so gehts zu diesem Anlass nach Reith bei Kitzbühel. Ich selbst bin erst am frühen Morgen von einer Asienreise aus Hongkong kommend wieder in München gelandet, habe flott umgepackt und wir sind direkt mittags zu Pohlers Haus in Reith gefahren. Danach ging es weiter nach Jochberg, wo wir übers Wochenende bei Hellmanns gewohnt haben. Das PPP - Pohler Party Programm - ist recht abwechslungsreich, lustig und sportlich. Bevor es am Abend zum Essen in die Angerer Alm in St. Johann und am folgenden Tag noch zum Frühschoppen ins Restaurant zum Rehkitz an die reichlich gedeckten Tische geht, müssen die Gäste noch ein einfallsreiches Sportprogramm absolvieren. Da ist dann auch wirklich alles dabei .... jedoch halte ich mich Jet Lag bedingt doch ziemlich zurück.
Mit dabei waren
  • Uschi & Karl Pohler, Gaby & Jochen Stowasser, Trixi & Johannes Närger, viele Freunde sowie Michael Kamm
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Ritter von Taufkirchen – Historical Memories bei Leif und Nicola Hoffendahl-Köster in Arget – 2002

Am Sa., 26. Januar 2002
Wie ich damals nach vielen Jahren wieder mit Leif Hoffendahl - dem früheren Freund der damaligen Conny Bachmann und heutigen Conny Bianchi - zusammen kam, habe ich nicht mehr ganz sicher im Gedächtnis. Ich meine mich dunkel zu erinnern, daß wir uns Ende November bei der Vorstellung des neuen 7er BMW im Pavillion am Lenbachplatz getroffen haben. Auf jeden Fall waren Annette und ich von Leif und seiner Gattin Nicola Köster zum Abendessen in ihrem Haus in Arget zwischen Taufkirchen und Sauerlach eingeladen. Die Ortschaft Taufkirchen ist dabei 8 km südlich von München, im Hachinger Tal gelegen. Mit einem Umfang von 22 qkm ist der Ort flächenmäßig eine der größten Gemeinden des Landkreises München. Um 806 n.Chr. taucht erstmals der Name "hachinga" in einer Schenkungsurkunde von Abt Petto von Schäftlarn auf. 1148 wiederum wird "Taufkirchen" zum ersten Mal in einer Urkunde des Klosters Weihenstephan genannt. Das Geschlecht der Taufkircher bestimmt ab dem 14.Jahrhundert über 200 Jahre das Geschehen. Das Wappen dieser "Ritter" wurde von der Gemeinde als Gemeindewappen übernommen. Ab 1632 wütet auch in Taufkirchen der Dreißigjährige Krieg. Die Pest raffte einen erheblichen Teil der Bevölkerung dahin. Die Jesuiten ließen Taufkirchen durch weltliche Priester betreuen und kümmerten sich um die Kirche, dessen spätromanischer Turm als trotziger Wehrturm jahrhundertelang dem Schutz der Bevölkerung gedient hatte. Das erste Schulhaus der Gemeinde wurde 1864 erbaut, ein Feuerwehrhaus mit Schulraum und Lehrerwohnung 1892. Zu dieser Zeit wurden von Potzham bis Westerham am Hachinger Bach sogar Getreide-Mühlen sowie ein Sägewerk betrieben. Neben der Kirche stand die alte Tafernwirtschaft, heute Gasthaus Trenner. 1898 fuhr zum ersten Mal die Lokalbahn München-Ost-Deisenhofen mit einem Bahnhof in Taufkirchen. Seit 1900 gibt es im Ort elektrisches Licht. 1909 wurde die Filialkirche Taufkirchen zur Pfarrei " St. Johannes der Täufer" erhoben. Tolle Entwicklung ... heute fahre ich nur noch im Rahmen der Umgehenung eines Staus auf der Autobahn durch den Ort ...
Mit dabei waren
  • Leif Hoffendahl, Nicola Köster, Annette & Michael Kamm
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Maria Himmelfahrt in Bella Italia – Buon Ferragosto in Fasano – 2023

Am Di., 15. August 2023
Jeden 15. August - und damit an Ferragosto - herrscht in ganz Italien der komplette Ausnahmezustand. Um dieses Datum herum sind Italiens Städte völlig leergefegt, abgesehen von den vielen Touristen. Dieser Tag ist oft der heißeste in Italien und gilt gleichzeitig als Wendepunkt des Sommers. Jedenfalls nimmt sich jeder, der es irgendwie schafft, frei und flüchtet aus den Städten, aufs Land, in die Berge oder ans Meer. Es ist einer der wichtigsten religiösen Feiertage, an dem so gut wie niemand arbeitet, außer natürlich in den Hotels und Restaurants in den Ausflugsgebieten. Als Ferragosto bezeichnet man den Feiertag, der auf den 15. August fällt. Der erste römische Kaiser Augustus - nach dem der Monat August später auch benannt wurde - feierte drei Tage lang vom 13. bis 15. August im Jahre 29 v. Chr. seinen Sieg über Kleopadra und Marc Antonius und die Eroberung Ägyptens. Dazu hatte er angeordnet, dass dieser Tag nicht nur für die freien Römer, sondern auch für die Sklaven ein arbeitsfreier Tag sei. Die katholische Kirche legte etwa 500 Jahre später Mariä Himmelfahrt auf diesen Tag, den 15. August. In Italien ist es üblich, zum Buon Ferragosto zu gratulieren bzw. sich gegenseitig einen schönen Ferragosto Feiertag bzw. eine schöne Zeit rund um den Feiertag zu wünschen. Wenn man "Buon Ferragosto" sagt, ist das in etwa so, wie man sich „Schöne Weihnachten“ oder „Frohe Ostern“ wünscht. Für die Italiener ist ferragosto ohnehin so wie Weihnachten und Ostern zusammen. An sich ist nur der 15. August Ferragosto, aber in Italien nennt man so auch die Tage, an denen man sich rund um den 15. August Urlaub nimmt. Selbstverständlich sind auch Annette und ich vor Ort in Bella Italia und treffen uns an Ferragosto mit Freunden zum Abendessen im Rowing Bistro von Gardone.
Mit dabei waren
  • Uschi & Karl Pohler, Caroline, Franca & Jürgen Lupfer, Mathias Gehrckens, Andrea Bilger & Markus Schulze
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Hochzeit von Dr. Annette Edelmann & Dr. Rainer Magold – Künstlerhaus in München – 2001

Am Fr., 28. Dezember 2001
Am letzten Wochenende des Jahres sind Annette und ich von Dr. Annette Edelmann und Dr. Rainer Magold zu deren Hochzeit im Münchner Künstlerhaus am Stachus eingeladen. Unmittelbar nach einem Weihnachtsessen bei Hoeschs in Ebenhausen und vor der Abreise in unseren Ski-Urlaub nach Lech am Arlberg nahmen wir diese Einladung in der Münchner Innenstadt gerne an. Annette Edelmann haben wir als frühere Freundin von Roman Sauermann kennen gelernt und auch nach deren Trennung durch die räumliche Nähe und private Beziehung mit Jasmin und Michael Plank in Harlaching immer wieder getroffen. Die Beziehungs-Konstellation zwischen Annette und dem Anwalt Rainer fanden wir zwar seltsam, jedoch weiß man nie warum die Liebe wo hinfällt. Kunst und Gesellschaft miteinander vereinen – das ist die Gründungsidee des Künstlerhauses. Auch heute verfolgt die Münchner Künstlerhausstiftung noch das Ziel, Kunst und Kultur zu bewahren und durch ein Angebot verschiedener Aktivitäten oder Auftritte, das Künstlerische den Menschen nahezubringen. „Das Haus soll allen Künstlern ein Sammelplatz sein, ein Mittelpunkt für Frohsinn, Rat und erste Tat“ lautet es in der Gründungsurkunde von 1893, die bei der Grundsteinlegung verlesen wurde. Aus dem Kreis der Künstlergesellschaft Alltoria ist die Idee des Künstlerhauses entstanden – es sollte als Treffpunkt der Künstler und der Gesellschaft dienen. Im Jahre 1900 wurde das Gebäude von Prinzregent Luitpold von Bayern eingeweiht. Gabriel von Seidl erbaute das Haus als Neorenaissance-Gebäude. Es ist nicht nur Mittelpunkt der Geselligkeit sondern auch Ort vieler großer Feste. Unter Adolf Hitler musste das Künstlerhaus 1938 umgebaut werden. Auch der Künstlerhausverein wurde von den Nationalsozialisten aufgelöst, enteignet und in die „Kameradschaft der Künstler“ eingegliedert. 1944 zerstörte ein Fliegerangriff das Haus vollkommen. Architekt Prof. Dr. Erwin Schleich baute das abgebrannte Haus wieder auf. 1961 feierte dann das Künstlerhaus Wiedereröffnung unter Herzog Albrecht von Bayern – die Münchner versprachen sich einen Neuanfang im Glanz der Tradition. Im Jahr 2001 wurde das Künstlerhaus in eine Stiftung umgewandelt. Erhalt und Pflege des Baus und das Engagement in diversen Genres der Kunst sind Zwecke der Gründung.
Mit dabei waren
  • Annette Edelmann, Rainer Magold, Annette & Michael Kamm
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San Vigilio, Da Rino & Il Sogno – Restaurant Favoriten mit Anlege-Möglichkeiten – 2023

Von So., 20. August 2023 bis Mo., 21. August 2023
Jedes Jahr überarbeite ich die Liste meiner bevorzugten Restaurants am Gardasee, um immer auf einem aktuellen Stand mit den besten Tipps, entsprechenden Adressen, Telefonnummern und Ruhetagen zu sein. So habe ich über eine längere Zeit mehr als 70 Lokale gesammelt, die ich auch gerne weiterempfehle. Von diesen Lokalen sind 25 meine Top-Favoriten und zu drei davon sind wir in den Tagen nach Ferragosto mit dem Boot unterwegs. Annette und ich fahren dabei am Sonntag mit Uschi und Karl Pohler an einem traumhaften Abend nach San Vigilio und ich selbst am darauf folgenden Montag mit Eva, David und Thomas Hellmann ins Da Rino. Das seit dem Jahr 1967 von der Familie Cremonesi geführte Ristorante Da Rino befindet sich direkt am See in Manerba del Garda. Vom Restaurant und der Gartenterrasse aus genießt man einen herrlichen Blick auf die Bucht von Manerba und die Moränenhügel über Salò. Das Restaurant liegt am Hafen Porto Torchio in Manerba del Garda, dem Ausgangspunkt für Ausflüge in den Park Rocca di Manerba del Garda, zur Insel San Biagio und zur Insel Borghese – der Isola del Garda. Die Küche des Restaurants verwendet frische Erzeugnisse von lokalen Fischern und erstklassigen Fischgeschäften des Gardasees. Je nach Angebot des Marktes und Tagesfang bietet das Ristorante da Rino Vorspeisen auf Fischbasis, Carpaccio von der Forelle auf Rucola, geräucherte Forelle auf Salat mit Croutons, marinierter Döbel. Erste Gänge mit frischen Nudeln wie Bigoli al Torchio, mit Sardinen und Anchovis, dünne Bandnudeln mit Renke, Nudeln mit geräucherter Forelle und Zucchini, Spaghetti nach italienischer Art und viele andere Tagesgerichte wie Nudeln mit Flusskrebsen. Unter den Hauptgerichten Hecht vom Gardasee alla Barcarola mit Polenta, gedünstete Filets von der Renke mit Gemüse, gegrillte Sardinen, Filets vom Flussbarsch aus dem Gardasee, Forelle in Folie, Gardasee-Forelle, Schleie, Fleischgerichte und sonstige Angebote des Tages. Unter den Süßspeisen und Desserts gebackene Waffel mit Obstsalat und Cremeeis. Verschiede Kuchen, darunter die typische „Torta Bresciana“. Sowohl das in der Küche zur Zubereitung unserer Gerichte verwendete Öl als auch das Öl auf den Tischen im Speisesaal des Ristorante da Rino ist ausschließlich natives Olivenöl extra aus den Ölmühlen des Valtenesi.
Mit dabei waren
  • Uschi & Karl Pohler, Eva, Thomas & David Hellmann, Annette & Michael Kamm
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Gorbi, Genschman & die Deilmann Sisters – Stechers Stammtisch im Seebad Travemünde – 2008

Von Mo., 16. Juni 2008 bis Di., 17. Juni 2008
Mitte Juni haben Annette und ich ein dichtes Wochenendprogramm im hohen Norden und haben neben einem Besuch bei Bettina und Thomas Poullain sowie Sabine und Karsten Schmidt in Hamburg am Montag auch noch für einen Event zugesagt, der an der Ostseeküste stattfindet. Von Alexander Stecher sind wir nämlich auch in diesem Jahr zu „Stechers Stammtisch“ in Travemünde eingeladen. Wie schon an den vorhergehenden Veranstaltungen hat er prominente Talkgäste an Bord und so tauschen sich Michail Gorbatschow 
und Hans-Dietrich Genscher am 16. Juni 2008 über die gemeinsame Vergangenheit aus. An Bord der MS Deutschland lassen die beiden großartigen Staatsmänner in Travemünde die Deutsche 
Wiedervereinigung Revue passieren ließen und analysieren deren Folgen. Auch BMW war als Partner mit an Bord und so fuhren der ehemalige 
sowjetische Präsident und der frühere deutsche Außenminister standesgemäß und umweltfreundlich im BMW Hydrogen 7 
vor. Schirmherrin der Veranstaltung mit 
rund 300 prominenten Gästen aus Wirtschaft, Kultur, Politik und Sport war 
Bundeskanzlerin Angela Merkel. 
Wie in den Vorjahren führte Alexander-Klaus Stecher, unterstützt von 
Bunte-Chefredakteurin Patricia Riekel durch die hochkarätig besetzte Talkrunde. 
Vor Genscher und Gorbatschow standen unter anderem die Altkanzler Helmut Kohl 
und Gerhard Schröder sowie die ehemaligen Bundespräsidenten Walter Scheel und 
Roman Herzog bei "Stechers Stammtisch", der 2008 zehnjähriges Jubiläum feiert, 
Rede und Antwort. Erstmals fand die Gala außerhalb von Berlin und München 
statt. Beide Metropolen waren zuvor im Wechsel Austragungsorte der etablierten 
Veranstaltung - mit BMW als Partner. 
Sämtliche Einnahmen des Travemünder Abends sind für die Gorbatschow-Stiftung 
bestimmt, die sich neben der Bekämpfung der Armut unter anderem auch für den 
Schutz der Umwelt einsetzt Für uns war es ein schöner Abstecher an die Ostseeküste, von der aus dann via Hamburg wieder in den Süden ging.
Mit dabei waren
  • Alexander Stecher, Hans-Dietrich Genscher, Michail Gorbatschow, Patricia Riekel, Gisa und Hedda Deilmann sowie Annette & Michael Kamm
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Geburtstagsessen im Hinterholzer – Zu Ettes 35er in Hohenthann bei Tuntenhausen – 2001

Am Mo., 3. Dezember 2001
Annettes Geburtstag feierten wir in diesem Jahr zusammen mit Nani und Jürgen, Sabine und Michael Hanewacker sowie Andrea Bilger im Restaurant Hinterholzer in Hohenthann. In dem netten und überschaubaren Ort - in dem Schundas und Hanewackers seit einigen Jahren leben - ist der Hinterholzer mittlerweile das einzig verbliebene Lokal und geniesst Kultstatus durch die hier angebotenen köstlichen Pizzas aus dem Holzofen. Neben der ursprünglichen Kneipe gibt es seit einiger Zeit zwar auch Glas, Holz, Sichtbeton im Dorf, allerdings auch einige Beispiele mit Vorbildcharakter. Zu ihnen zählt das Gewerbegebiet der Gemeinde am westlichen Ortsrand des Dorfes Hohenthann, das vor kurzem auch das Ziel einer Exkursion des Landesvereins für Heimatpflege war. Bei dieser Veranstaltung des Referats Baukultur werden allmonatlich vorbildliche Gebäude und Architektur-Modelle vorgestellt. Die beherrschende Rolle in dem seit 30 Jahren bestehenden Hohenthanner Gewerbegebiet spielt die aus 130 Mitarbeitern bestehende Firma Gerg, ein Zulieferer für die Automobil- und Luftfahrtindustrie. In der ländlichen Hügellandschaft dieser Voralpenregion dominieren kirchenarchitektonische Preziosen wie Tuntenhausen und Beyharting, einen Hightech-Gewerbebetrieb erwartet man hier nicht unbedingt. Außerdem fallen die riesigen Fertigungshallen des Gewerbegebiets beim Vorbeifahren kaum auf. Das liegt zunächst einmal daran, dass sie mit ihrer Holzverkleidung eher an bäuerliche Stadelbauten erinnern, die sich traditionell unauffällig in die Buckellandschaft hineinschmiegen. Das Gewerbegebiet in diesem sensiblen Gelände zu erweitern, erwies sich in den vergangenen Jahren als eine anspruchsvolle Herausforderung. "Wir mussten die Hallen möglichst harmonisch in die Landschaft integrieren", sagte die Architektin Regina Gaigl, die das Bauprojekt seit zwölf Jahren planend begleitet. "Wir haben hier einen echten Glücksfall vor uns", stellte der Architekt Thomas Lauer, der als Bauberater beim Landesverein für Heimatpflege tätig ist, bei der Begehung des Geländes fest. Bei der Firma Gerg haben Nani und Bine übrigens auch für einige Jahre die Mittags-Verpflegung für die Mitarbeiter übernommen und diese bekocht.
Mit dabei waren
  • Nani & Jürgen Schunda, Sabine & Michael Hanewacker, Andrea Bilger, Annette & Michael Kamm
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Early Dinner im Hans-Albers-Weg – Corona Ausflug nach Garatshausen und Tutzing – 2021

Am Mi., 6. Januar 2021
In der noch strengen Corona Phase mit abendlichem Ausgangsverbot besuchen Annette und ich am Drei-Königs-Tag unsere Freunde Katja und Simpert Hafenmeier für ein gemeinsames und verschwiegenes Abendessen in ihrem Haus am Starnbergersee. Anfang Januar musste man noch früh dran sein und schon um circa 17:30 Uhr mit dem Essen beginnen, damit man spätestens um acht fertig war und bis um 21:00 Uhr jeweils vorschriftsmäßig in den eigenen vier Wänden in München zurück war. Der Ort Garatshausen gehört zur Gemeinde Feldafing im oberbayerischen Landkreis Starnberg und liegt am südlichen Gemeinderand, wo es direkt in die Gemeinde Tutzing übergeht. Bis zum 18. Jahrhundert gehörte der kleine Ort den Familien Schrenck von Notzing, Vieregg und Basselet von La Rosée. Aus der zuletzt genannten Familie stammt übrigens der Ehemann von Xandi Hoesch ab. Im Jahr 1834 erwarb Herzog Max in Bayern das Schloss und die Hofmark und übergab die Anwesen im Jahr 1867 an seinen Sohn Ludwig, der es drei Jahre später an seine Schwester Marie, der Gemahlin des letzten Königs von Sizilien, Franz II., veräußerte. 1887 übernahm eine weitere Tochter von Herzog Max, Helene, die Witwe des Erbprinzen Maximilian Anton von Thurn und Taxis den schönen Besitz. Das alte Schloss Garatshausen ist bis heute im Besitz der Familie Thurn und Taxis. Vom 16. bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts war das Dorf Feldafing ein relativ unbedeutender Teil der alten Hofmark Garatshausen. Heute ist Garatshausen mit der Nachbargemeinde Tutzing zusammengewachsen und bildet einen Ortsteil von Feldafing, so dass sich die früheren rechtlichen Abhängigkeitsverhältnisse nun umgekehrt darstellen. Bekannt wurde Garatshausen auch als Wahlheimat von Hans Albers, der 1933 ein über 27.000 Quadratmeter großes Anwesen auf dem sogenannten Garatshauser Mühlbergl, das früher den Namen Kalvarienberg trug, erwarb. Seine Lebensgefährtin und Erbin Hansi Burg-Blydt verkaufte das Areal später an den Freistaat Bayern.
Mit dabei waren
  • Katja und Simpert Hafenmeier, Annette & Michael Kamm
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Wohnlicher Ort im Wahnsinn – Kitsch, Stil & Skihütte – Red Bull im Marstall Zelt – 2015

Am Mi., 23. September 2015
Zur Mitte der zweiten Wiesn-Woche bin ich von der Red Bull Media Group zu einem Wiesn-Besuch im Marstall Festzelt eingeladen. Neben Wolfgang Winter ist da auch Peter Levetzow engagiert und ich habe viel Spaß an dem Abend. Learning from Las Vegas: Der neue Marstall ist wie die anderen Wiesn-Zelte vor allem ein dekorierter Schuppen. Und doch gibt es Unterschiede. Wirt Siegfried Able hat ein gigantisches Wohnzimmer geschaffen. Das neue Marstall-Zelt ist, abgesehen von seinem generell umstrittenen Neusein als Nachfolgebau des Hippodroms, schon insofern eine Herausforderung für die Architekturkritik, als es sich beim Marstall-Zelt weder um einen Marstall noch um ein Zelt handelt. Bautypologisch gilt der Marstall, dessen Name sich aus dem Althochdeutschen ableitet, als die Gesamtheit der Stallungen für Pferde und Wagen eines Fürsten. Nun ist aber Festzeltwirt Siegfried Able bei allem womöglich innerlich vorhandenen, zumindest lautmalerisch durchaus in Assoziationsnähe gelegenen Adel kein Fürst, sondern ein Gastronom. Wenn nicht gar ein Wiesnwirt. Auch ist es so, dass im Marstall-Zelt nach erstem Augenschein eher keine Pferde, sondern Gäste verkehren. Wobei sich zu später Stunde mitunter zeigt, dass manche Gäste das Zelt nach Pferdeart als Tränke missverstehen. Ein Zelt ist der Marstall auch nicht wirklich. Konstruktiv und bautypologisch ist er, da es sich um eine temporäre Architektur handelt, die zerlegbar und transportabel ist, schon ein Zelt. Phänotypisch aber müsste er dann auch als solches im Sinne guter, im Wortsinn Baukultur erkennbar sein. Das Marstall-Zelt aber ist das, was die anderen Zelte auch sind. Robert Venturi, amerikanischer Architekturtheoretiker von Rang, hat dafür in seinem Standardwerk "Learning from Las Vegas" (1972) einen wunderbaren Begriff geprägt: den "dekorierten Schuppen". Das soll jetzt nicht die zutiefst bayerische Kunstform der Bier-Beherbergungsarchitektur diskreditieren, die auf ihre Weise ganz schön archaisch bis zivilisationsgeschichtlich bedeutsam ist. Aber jedwede Wiesn-Architektur ist im Idealfall eben genau das, was die Geisterbahn auch ist: ein dekorierter Schuppen, wo man sich eher an Mass, Hendl und Dirndl als an der Formvollendung von Architektur und Interior Design berauscht. Deshalb zeigt zum Beispiel das Armbrustschützenzelt, was dabei herauskommt, wenn man eine Tiroler Skizirkushütte mit einem mittelalterlichen Türmchen aus dem Fränkischen zwangsvermählt. Oder das Fischer-Vroni-Zelt: Es sieht eigentlich kaum nach Fisch oder Vroni aus, dafür erinnert es an ein fachwerkhaft sich aufplusterndes Gestüt aus dem Münsterland. Bei der Deko wird es interessant - auch, nein, gerade im Vergleich mit den angestammten Festzelten. Deren Wirte haben sich bekanntlich schwer damit getan, des Neuen, also Ables Wirte-Adel anzuerkennen - und zwar wegen eines Mangels an Alteingesessenheit und Traditionsgaststättenhaftigkeit. Was aber macht man, wenn einem der Adel den Zugang verwehrt? Man zeigt ihm, wie verarmt und verkommen er in Wahrheit doch ist; man unterstreicht die Überlegenheit des prosperierenden Bürgertums, das sich vor dahergelaufenem niederen Landadel nicht verstecken muss.
Mit dabei waren
  • Michael Kamm, Red Bull Team
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Zu Gast beim Hofzwerg – Französischer Abend in der Cuvillié-Strasse – 2014

Am Fr., 5. Dezember 2014
In der Weihnachtszeit folgen wir einer lieben Einladung von Isabel und Michael Linde in deren damalige Wohnung in Altbogenhausen. Von uns aus müssen wir zu ihrem Haus keine große Wegstrecke zurücklegen. Die beiden wohnen in der Cuvilliés Strasse und damit als direkte Nachbarn meiner ehemaligen Schwägerin Patricia quasi direkt ums Eck von uns. Aber ... wer war eigentlich Cuvilliés? Als langjährigen Münchnern fällt uns natürlich als erstes das Cuvilliés Theater ein. Und sonst? François de Cuvilliés der Ältere war ein Baumeister, Bildhauer, Stuckateur und Ornamentschöpfer, der 1695 in Belgien geboren wurde und im April 1768 in München verstarb. Er begann seine Karriere als so genannter Hofzwerg in Diensten des bayerischen Kurfürsten Maximilian II. Emanuel zu Beginn des 18. Jahrhunderts. Hofzwerge nannte man kleinwüchsige Menschen, die in angesehenen Stellungen wie Kammerdiener, Page oder Sekretär am Hof tätig waren. Damals fand man das schick. Am Münchner Hof und unter den Fittichen des Kurfürsten stieg Cuvilliés schnell zum Zeichner auf und erhielt dann eine Ausbildung zum Ingenieur. Damit nicht genug, der Kurfürst schickte ihn im Jahr 1720 für vier Jahre nach Paris, um ihn dort die Baukunst erlernen zu lassen. Frankreich und der französische Hof von Versailles dominierten damals das Leben des europäischen Adels. Alle - auch der bayerische Kurfürst - eiferten dem französischen Hof in Sachen Mode, Etikette, Feiern und der Architektur nach. Ja, selbst die französische Sprache hielt Einzug an den Höfen Europas, und so sprach auch Cuvilliés Zeit seines Lebens in seiner Muttersprache. In München arbeitete er am Palais Piosasque de Non, an den Zimmern der Münchner Residenz, am Palais Holnstein, an der Amalienburg im Park von Nymphenburg und am Schloss Haimhausen. Auch die das Zuhause von Isabel und Michael war eindrucksvoll ... allerdings zogen die beiden im Folgejahr erst in eine eindrucksvolle Wohnung in der Widenmayer Strasse und dann später in ihr Haus in Baierbronn im Isartal.
Mit dabei waren
  • Isabel & Michael Linde, Claudia & Carsten Bücker, Annette & Michael Kamm
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Trudering übermannt Tuttlingen – Hochzeit von Andrea Bilger & Markus Schulze – 2016

Am Fr., 23. Dezember 2016
Direkt vor Weihnachten gibt es im späten Dezember noch ein sehr schönes Hochzeitsfest. Nach gefühlten 20 Jahren haben sich Andrea und Markus dann nämlich getraut. Wettertechnisch suboptimal, jedoch steuertechnisch super-optimal am 23. Dezember im Standesamt in Haar mit der gesamten Familie und vielen netten Freunden. Die anschliessende Feier im Ristorante Vinaiolo im Haidhausen war extrem lustig und zudem sehr stilvoll. Das Ambiente perfekt gewählt und die Stimmung ausgelassen und fröhlich. Andrea ist die langjährigste Freundin von Annette und war selber auch Trauzeugin bei unserer eigenen Hochzeit in Gardone gewesen. Sie weiss also aus nächster Betrachtung, wie standesamtliche Trauungen funktionieren. Wie Ette hatte Drea - die ursprünglich aus dem Schwarzwald stammt - ihre berufliche Karriere in der Textil- und Modebranche bei Bogner begonnen und ist danach zu Marc O´Polo gewechselt, wo Sie seit vielen Jahren in verantwortlicher Position tätig ist. Markus ist ein echter Truderinger und sein gesamtes Berufsleben in der Versicherungsbranche tätig. Zudem ist er einer meiner besten Golffreunde und selbstverständlich wichtiges Mitglied in unserem Ryder Cup Team RDI. Andrea hat mit Carlotta (20) eine Tochter aus ihrer Beziehung mit Manuel. Schön, dass die beiden sich nun einander die Hand fürs Leben gereicht haben. Mark Twain hat einmal gesagt: „Freude lässt sich nur voll auskosten, wenn sich ein anderer mitfreut.“ Und wir freuen uns riesig mit euch!
Mit dabei waren
  • Andrea Bilger, Markus Schulze, Carlotta Bilger, Mario Sasco, Susanne Gehrckens, Annette und Michael Kamm
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Nikolaus im Kutscherhaus – Adventsparty bei Annelie & Fritz Curtius – 1986

Am Sa., 6. Dezember 1986
Die Vorweihnachtszeit bei Fritz & Annelie Curtius in Lindau ist immer etwas ganz Besonderes. Aufregung und Anspannung all überall. Dieses Mal findet der ganz besondere Event noch im früheren Haus in der Schachener Strasse im Obergeschoß statt. Heute ist es soweit! Der Nikolaus kommt! Besonders die Kinder schwanken zwischen Vorfreude und Angst. Jetzt schnell überlegen, welche Fehler und Missetaten im letzten Jahr begangen wurden. Die Jugend war ganz angetan, sie hatten sich nichts zu Schulden kommen lassen. Selbst die Erwachsenen waren zufrieden, sie bekamen auch keine Schelte. Zu dem Zeitpunkt waren ja auch diverse Paare noch verheiratet, die es heute nicht mehr sind.
Mit dabei waren
  • Nicola & Michael Kamm, Annelie & Fritz Curtius mit Gordian & Philipp, Cornelius Wiedemann und Gattin
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Maschinenbauer und Juristen am Elisabethmarkt – Dinner bei Alexa & Karl Haeusgen in Schwabing – 2003

Am Mi., 19. März 2003
Eine sehr nette Einladung zu einem Abendessen bei Alexa und Karl Haeusgen - Freunden, die wir leider nur zu selten sehen - bringt uns zu einer der charmantesten Ecken Münchens. Dem Elisabethmarkt im Herzen von Schwabing, nach wie vor ein nachbarschaftlicher Markt: Es gibt frisches Obst und Gemüse, Fisch und Fleisch, Käse und Feinkost. Es ist nicht ein einzelnes Café auf dem Markt, sondern es ist das Gesamterlebnis, das begeistert. Man könnte sagen, er ist der kleine Bruder vom Viktualienmarkt, wobei er nicht so sehr von Touristen überrannt wird. Benannt wurden der Elisabethplatz und die Elisabethstraße 1898 nach der Kaiserin Elisabeth von Österreich (1837-1898), besser bekannt als Sisi. Sisi weilte des Öfteren bei der Verwandtschaft in Schwabing. Der bereits 1903 errichtete Markt am Elisabethplatz fiel im Zweiten Weltkrieg den Bomben zum Opfer. Der Betrieb wurde aber, soweit als möglich, durch Improvisationsgeschick der Händler und der Stadtverwaltung aufrechterhalten. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Verkaufshäuschen wieder aufgebaut. Die Standl von damals prägen noch heute das Bild des Elisabethmarktes. Der zur Nordendstraße gelegene Pavillon, das Milchhäusl, stammt vom Ende des 19. Jahrhunderts. Den Bau hatte der Arzt und Antialkoholiker Carl Brendel angeregt, der dann persönlich darüber wachte, dass hier jeden Morgen ab 5 Uhr früh Milch ausgegeben wurde. Er hatte sich die Gesundheit der Bevölkerung, speziell die "Eindämmung des Völkergifts Alkohol", zum Ziel gesetzt. Dies nur mit eingeschränktem Langzeiterfolg, denn heute ist hier ein kleines Lokal mit Biergarten eingezogen. Direkt hier um die Ecke hatten Alexa und Karl damals ihre schöne Wohnung, die sie allerdings schon seit langem gegen ein eigenes Haus eingetauscht haben. Mit uns waren im März auch Tim und Kerstin Zimmermann eingeladen.
Mit dabei waren
  • Alexa & Karl Haeusgen, Kerstin & Tim Zimmermann, Annette & Michael Kamm
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Vom alten Schinken zum Carpaccio – Kultureinladung in die Pinakothek – 2014

Am Mi., 29. Januar 2014
Was für eine nette Idee. Michael Hoesch lädt uns anlässlich seines Geburtstages in die alte Pinakothek ein. Eine schöne Gelegenheit, grandiose Meisterwerke zu sehen und gleichzeitig lieb gewonnene Freunde zu treffen. Manchmal vergißt man ja völlig, welche Schätze König Ludwig I. von Bayern für uns Normalsterbliche zugänglich gemacht hat. Nach soviel Kunst schmeckt das anschliessende Abendessen besonders gut. Eine wirklich gelungene Mélange. Eine kleine Geschichte der Alten Pinakothek. König Ludwig I. von Bayern war ein leidenschaftlicher Kunstsammler. Um 1820 entschied er, seine Schätze der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und beauftragte seinen Hofarchitekten Leo von Klenze mit dem Entwurf einer würdigen Kunstgalerie. 1826 begannen die Bauarbeiten. Zur Zeit der Fertigstellung galt die Alte Pinakothek als größter Museumsbau der Welt, ein Vorbild für andere Museen wie der Eremitage in Sankt Petersburg. Leo Klenze gestaltete sein Meisterwerk prunkvoll und funktional zugleich: Große, durch Oberlicht beleuchtete Säle werden perfekt durch Kabinettzimmer auf der Nordseite ergänzt. 1836 wurde die damals neue und heute Alte Pinakothek eröffnet. Zu ihren Schätzen gehört auch eine umfangreiche Kunstsammlung der Familie Wittelsbach. In den Bombennächten des Zweiten Weltkrieges wurde das Gebäude schwer beschädigt. Zum Glück waren die Gemälde zuvor ausgelagert worden. Die Art des Wiederaufbaus bis 1957 ist Geschmacksache, denn der Architekt Hans Döllgast entschied sich für Reparatur anstatt Rekonstruktion. Fehlende Fassadenstücke wurden mit einem unverputzten Ziegelmauerwerk ersetzt. Die Auswirkungen des Krieges sind somit bis heute sichtbar und nicht versteckt.
Mit dabei waren
  • Angie Kublinski, Annette von Pfister, Michael Veeser, Uwe und Ulrike Hasbargen, Andi Winkler sowie Annette und Michael Kamm und viele weitere nette Freunde von Hoeschs
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Oberland Birthday Dinner – Beckers Memories in Land- und Golf-Club St. Eurach – 2002

Am Sa., 9. November 2002
Unsere Seeshaupter Freundin Birgit Abendschein hat Annette und mich anläßlich Ihres Geburtstags zu einem Essen in das Restaurant des Land- und Golfclubs St. Eurach eingeladen. Mit einigen anderen netten Gästen geniessen wir außerhalb der Saison einen wunderbaren Abend mit der ausgezeichneten Küche von Jürgen Becker. Perfekte Küche und gute Weine, wobei man sich als Münchner das Trinken von Alkohol in Eurach allerdings immer verkneifen solte, denn dazu ist der Weg vom Club in die Stadt einfach zu lang. Bei entsprechenr Kontrolle kann so ein Abend dann überl ausgehen. Übrigens fiel dann auch der erste St. Eurach Medien-Tag voll ins Wasser – und wurde dennoch ein Hit. Denn nicht nur die Tatsache, dass neben den St. Eurach-Vorständen Evelyn Kolossa und Martin Wentzler 13 Journalisten-Kollegen und darunter viele Chefredakteure namhafter Golf-Medien sportlich antraten, sondern vor allem die Gespräche anstatt Golf waren überaus ergiebig. Allerdings ging nur unser deutsches Kicker-Idol Sepp Maier mit Handicap 6,3 trotz pausenloser „Petrus-Tränen“ mit Ingo Grünpeter von Golf aktuell und seinem alten Torwart-Spezl Bernd Dreher auf die Runde. Und das waren die Themen in Eurach: Frauen-Golf: Dazu äußerte sich keine Geringere als die seit 2008 ununterbrochene Deutsche Meisterin der Golflehrerinnen, Nicole Gögele. Die zusammen mit ihrem Mann Thomas das wohl erfolgreichste deutsche Golflehrer-Ehepaar darstellen und damit auch für die Golf-Journalisten interessante. Ebenso ein heißes Thema waren die Leading Golfclubs of Germany. Martin Wentzler, Präsident des St. Eurach LGC, erläuterte den Golf-Journalisten als Begründung für den Austrittes aus dieser Gemeinschaft – nach 12 Jahren Mitgliedschaft – mit (s)einer zunehmenden kritischen Betrachtung über die „Leading-Politik“ und verkündete zudem eine neue Gemeinschaft der „Top 5“ in München mit den Mitgliedern Feldafing, Riedhof, Münchner Golfclub, Wörthsee und St. Eurach. Zum Thema Genuss: Marianne und Jürgen Becker wurden mit 26 Jahren Verweildauer als dienstältestes Golfclub-Wirte-Ehepaar vorgestellt, bekochten die Medien-Vertreter gewohnt einstellig und Jürgen Becker gab ihnen auch ein Thema mit auf den Heimweg: Ich mache mir allmählich Sorgen über unsere Schnell-schnell-Gesellschaft, die sich selbst an freien Tagen zuviel an Terminen zumutet und nicht mehr relaxt auf einer schönen Clubterrasse im Kreise der Familie oder Freunde einen schönen Tag genießt. Die Verweildauer von Golfspielern in ihrem Club ist insgesamt um 40 Prozent gesunken, weil die meisten zum nächsten Freizeit-Termin hetzen.“
Mit dabei waren
  • Birgit & Klaus Abendschein, Nina & Herbert Vogl, Annette & Michael Kamm
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Weihnachtliches Patenessen in Ebenhausen – Jährliches Come Together in der Zeller Straße – 2009

Am Sa., 26. Dezember 2009
Annette und ich feiern den Abend des zweiten Weihnachts-Feiertages im Rahmen eines wunderbaren Patenessens als Gäste von Simone und Michael Hoesch immer wieder gerne in ihrem schönen Haus in Ebenhausen im Isartal. Die beiden organisieren an diesem Tag jährlich wiederkehrend ein wunderbares Come Together mit den in und um München herum verfügbaren Paten ihrer fünf Kinder. Dabei kommen bei einer Fullhouse Situation jeweils mehr als 20 Personen zusammen. Bei jeweils einem männlichen und einem weiblichen Paten sowie den jeweiligen Partnern ist das - zusammen mit den zahlreichen Mitgliedern der Familie Hoesch - eine ansehnliche Truppe, die gerade mal so an dem langen Tisch im großen Esszimmer der Familie Platz findet. Der nette Abend wird seit vielen Jahren auch immer ziemlich gleich zelebriert. Nach dem Eintreffen der Gäste treffen wir uns alle im Wohnzimmer vor dem Christbaum und dem Kamin, wo Heppel einige Flaschen Sekt aufmacht und wir dann gemeinsam auf einen schönen Abend udn unsere Patenkinder anstoßen. Für die mitanwesenden Kids ist dies auch immer eine schöne Gelegenheit zu berichten, was sie im abgelaufenen Jahr alles erlebt und erreicht haben. Auch wir freuen uns die weiteren Paten-Paare zu sehen und uns mit Ihnen auszutauschen. In der Regel sind weitere gute Freunde wie Uwe & Ulrike Hasbargen, Kristin & Michael Veeser, Steffi & Armin Kauf, Vreni & Georg Knott, Angie Kublinski, Günther Banholzer und auch Uta & Wilhelm Schröder dabei. Selbstverständlich sind auch Camilla, Adrian, Isabella, Alexa und mein Patenkind Tati mit von der Partie. Im Anschluss freuen wir uns auf ein schönes gemeinsames Abendessen, das von Simone vorbereitet wurde und auch immer wieder von einem Nachttisch von Annette ergänzt wird. Michael Hoesch habe ich bereits im Sommer des Jahres 1980 durch seine Verwandschaft – die Familie Hoesch aus Lindau bzw. Schafwaschen am Chiemsee – kennen gelernt. Simone habe ich ca sechs Jahre später erstmals in München getroffen, da Michael bei unserem ersten Treffen noch nicht verheiratet war. Ab dem Jahr 1985 habe ich Heppel sehr regelmäßig gesehen. Dies war besonders dadurch bedingt, daß er von Frankfurt mit Simone nach Bayern umzog und dann in München, im Chiemgau und später im Isartal lebte.
Mit dabei waren
  • Simone & Michael Hoesch, Uwe & Ulrike Hasbargen, Kristin & Michael Veeser, Steffi & Armin Kauf, Vreni & Georg Knott, Angie Kublinski, Uta & Wilhelm Schröder sowie Annette & Michael Kamm
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Feierbiester im Gewächshaus – Geburtstagsfeier von Michael Plank im Moosacher Botanikum – 2008

Von Sa., 3. Mai 2008 bis So., 4. Mai 2008
Es ist schon erstaunlich, welche besonderen Orte sich in München immer wieder finden lassen. Fast ein bisschen versteckt ist diese wunderschöne Feierlocation im Münchener Osten, in Moosach. Unser langjähriger Freund Michael Plank hat sie entdeckt und möchte genau dort in diesem Jahr in Begleitung seiner Familie und vielen Freunden ein Jahr älter werden, um damit seinen 50. Jahrestag zu erreichen. Inmitten vieler Gewächshäuser, die unter anderem von Künstlern aus München als Ateliers genutzt werden, können wir hier umgeben von Pflanzen und den buntesten Blumen, im Botanikum völlig ungestört bis in die tiefste Nacht feiern. Lichtdurchflutete Glashäuser – Palmenhaus, Theaterhaus, Grashaus und diverse kleinere Ateliers – inmitten von Gartenkunstwerken – bieten Raum für außergewöhnliche Events, wie z. B. Sommerfeste, Spielveranstaltungen, Ausstellungen, Preisverleihungen, Produktpräsentationen, Roadshows, Weihnachtsfeiern u.v.a. Das Grashaus gilt mit insgesamt 500 m² und einem Grasboden sowie einer offenen Glashausseitenwand als besondere Zusatzlocation dieses Event-Areals. Als weitere Attraktivität für Outdoor Events und Aktivitäten gilt eine große Wiese von ca. 2000 m² mit Amphitheater. Wir liessen es im Glashaus so richtig krachen, es wurde ein rauschendes Fest und wir hatten alle Riesenspaß bis in die frühen Morgenstunden des folgenden Tages.
Mit dabei waren
  • Jasmin & Michael Plank, Annette & Michael Kamm, Nina & Herbert Vogl
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Hundstage am Lago di Garda – Schattenplätze bei Lunch & Dinner – 2022

Von Sa., 23. Juli 2022 bis Di., 23. August 2022
Die Hundstage kommen jedes Jahr im Sommer, haben mit unseren Vierbeinern allerdings nichts zu tun. Warum die Tage trotzdem so heißen, welche Mythen sich um sie ranken und was an ihnen nicht mehr stimmt. Die Hundstage - lateinisch dies caniculares - sind nicht, wie bei uns gemeinhin angenommen, die besonders heißen Tage des Jahres. Die Zeit der Hundstage ist klar definiert, wobei sie jedes Jahr am 23. Juli beginnen und am 23. August enden. Ihren Namen verdanken die Hundstage dem Doppelstern Sirius und dem Sternbild "Großer Hund" - die Hundstage sind also kein meteorologisches, sondern ein astronomisches Ereignis. Zu Beginn des Römischen Reichs, das für die Zeitansetzung der Tage verantwortlich ist, ging der Stern Sirius an den Hundstagen gemeinsam mit der Sonne auf und unter. Der Hauptstern befand sich während der 30 Tage lang andauernden Hundstage im Sternbild "Großer Hund". Verschiedene Mythen und Interpretationen ranken sich um die Hundstage und die damit verbundene Sommerhitze. Für die Ägypter kündigte die Zeit, in der der Stern Sirius sichtbar war, das jährliche Nilhochwasser an, das den Boden überschwemmte und besonders fruchtbar machte. Die Griechen waren der Ansicht, dass die Verschmelzung des Sonnenlichts mit dem "Feuer" des Sterns während der Hundstage die Ursache für die große Sommerhitze sei. Arabische Astronomen bezeichneten die in der Sommerhitze besonders häufig erscheinenden Fata Morganen als den "vom Himmel tropfenden Speichel des Hundssterns“. Und noch heute ist die Bedeutung der Hundstage im Wortschatz der Russen verewigt: "Kanikuly" - das russische Wort für Sommerferien - leitet sich von "dies caniculares", den Hundstagen, ab. Die heißesten Tage des Jahres sind inzwischen allerdings aus meteorologischer Sicht Anfang Juli. An den Hundstagen hat das nichts geändert. Sie beginnen nach wie vor erst Ende Juli. Wie auch immer es sei ... wir haben in dieser Zeit über Wochen eine extreme Hitze mit keiner Wolke und überhaupt keinem Niederschlag am Gardasee erlebt. Das war nicht nur füruns, sondern auch für unsere Hunde eine enorme Belastung.
Mit dabei waren
  • Annette, Thomas & Michael Kamm, Jürgen & Nani Schunda, Steffi & Günther Warchola, Susanne & Mathias Gehrckens, Heike & Charlie Hornberger, Simone & Ben Thomsen
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Bogenhausener Sonntagsbrunch – Ladies Birthday Party in der Möhlstrasse – 2000

Am So., 3. Dezember 2000
Annette lädt anläßlich ihres 34. Geburtstags Freundinnen und Familie zu einem Sonntagsbrunch in unsere Wohnung in der Möhlstrasse ein. Neben Nani mit Anna-Lena kommen Drea mit Carlotta, Annette Karbacher mit ihrer Tochter sowie Susanne Seidler, Waltraut Nischt und Gaby Denk ohne Kids, wenn ich mich recht erinnere. Eine sehr nette Runde mit interessanten Themen, bei denen es nicht nur um Kinder und Haushalt ging. Brunch ist der Anglizismus für eine Mahlzeit, die aus Komponenten des Frühstücks und des Mittagessens besteht. Das Kofferwort Brunch stammt dabei aus dem Englischen und setzt sich aus Breakfast – und damit dem Frühstück und dem Mittagessen mit Lunch zusammen. Der Anglizismus Brunch, im Englischen entstanden im ausgehenden neunzehnten Jahrhundert, ist im Deutschen maskulin. Ein Brunch beginnt häufig am Vormittag und wird oft bis in den frühen Nachmittag ausgedehnt. Hotels und Restaurants bieten teilweise am Wochenende einen Brunch an, der als kaltes oder warmes Buffet zu einem Pauschalpreis angeboten wird. Die Auswahl beim Brunch reicht beim Essen von Brötchen, Brot, Croissants mit Marmeladen, Konfitüren, Honig, über Käse und Wurst, Ei und Suppen bis hin zu Kuchen und Torten. Grundsätzlich gibt es eine ausgewogene Mischung aus kalten und warmen Speisen. Als Getränke werden in der Regel Kaffee- und Teezubereitungen, Frischmilch, Mineralwasser sowie Fruchtsäfte angeboten, in der gehobenen Gastronomie zumeist auch Sekt. Der Brunch wird mittlerweile von vielen Restaurants angeboten, hauptsächlich am Sonntag. Somit hat sich in den letzten Jahren das Wort „Sonntagsbrunch“ in der westlichen Kultur verbreitet. Mit diesem Trend ist auch zu beobachten, dass nicht nur Gastronomiebetriebe Brunches anbieten, sondern auch Private einen Sonntagsbrunch für Familienangehörige, Freunde, Kollegen und Bekannte veranstalten.
Mit dabei waren
  • Nani & Anna-Lena Schunda, Andrea & Carlotta Bilger, Annette & Aline Karbacher, Susanne Seidler (Gehrckens), Waltraut Nicht und Gaby Denk
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Funkelnde Sterne von Burgwedel – Ole Deele mit Niels und neuem Küchenchef – 2016

Am Di., 22. November 2016
Während meiner Zeit bei der CBR Fashion Group in Kirchhorst im Norden von Hannover werde ich regelmäßig von ehemaligen Mitarbeiter aus Etienne Aigner und Sympatex Zeiten besucht. Ende November hat sich Niels Ijzerman aus Holland angemeldet und bleibt im Rahmen seines Besuchs auch über Nacht. Ich buche ihn in meinem Wohnort Burgwedel im Hotel Ole Deele ein und gehe dort auch im gleichnamigen Restaurant mit ihm zu einem köstlichen Abendessen. Burgwedel ist eine Kleinstadt in der niedersächsischen Region Hannover, die ein sehr gemütliches kleines Sterne Restaurant offeriert. Im Jahr 2015 bekam dieses Sternerestaurant Ole Deele einen neuen Küchenchef. Benjamin Gallein kommt zum 1. Juni aus dem Gourmet-Restaurant Münchhausen in Aerzen nach Burgwedel. Er war dort als Sous Chef von Achim Schwekendiek tätig. Einen Monat später folgt Oliver Fabris. Er war elf Jahre lang in Aerzen Restaurantleiter und wird diese Aufgabe auch in der Ole Deele übernehmen. Aber leider hat auch hier die Pandemie ihre Spuren hinterlassen. Die Inhaber des Sternerestaurants Ole Deele haben den Betrieb Ende Januar 2021 eingestellt. Die Corona-Situation hat die Überlegungen beschleunigt. In der Ole Deele hatten die Küchencherfs Benjamin Gallein, Tony Hohlfeld und Andreas Tuffentsammer stets einen Michelin-Stern erreicht. Seit 2018 gehört es in unserer Rangliste ununterbrochen zu den besten 100 Restaurants Deutschlands. Aber wenigstes bleibt der Gastronomieszene der Region Hannover eine ihrer bekannten Größen erhalten: Spitzenkoch Benjamin Gallein, bis vor Kurzem noch Küchenchef der ehemals sternegekrönten Olen Deele in Burgwedel, wechselt ins Restaurant Leineschloss im Gebäude des Landtags. Dort will er wieder einen Michelin-Stern erkochen.
Mit dabei waren
  • Michael Kamm
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Dinner Meeting beim Profi-Golfer oberhalb des Isartals – zu Gast in einer reichsten Gemeinden des Landes – 1998

Am Mi., 30. Dezember 1998
Zum Ende des Jahres sind Annette und ich zu einem Abendessen bei Ettes Freundin und Bogner-Arbeitskollegin Anita Gandl, geborene Pertl eingeladen. Sie war damals bereits mit dem Profigolfspieler Stephan Gandl liiert. Später haben die beiden geheiratet und den gemeinsamen Sohn Luke bekommen, bevor die Ehe recht bald danach wieder geschieden wurde. Gandls lebten damals in der Klingerstrasse in Grünwald und es war für uns eine längere Fahrt von der Möhlstrasse raus aufs Land. Grünwald ist eine Gemeinde und staatlich anerkannter Erholungsort im oberbayerischen Landkreis München. Der Ort liegt oberhalb des Isartals direkt südlich der Landeshauptstadt München und ist eine der reichsten Gemeinden Deutschlands. Das war erstmals 1994 der Fall, wobei die Gemeinde laut Haushaltsplan auch für das Jahr 2020 schuldenfrei ist. Angrenzende Nachbargemeinden Grünwalds sind München, Pullach im Isartal und Straßlach-Dingharting. Ansonsten grenzt die Gemeinde an die gemeindefreien Gebiete Grünwalder Forst im Osten und Perlacher Forst im Nordosten. Auf dem Gemeindegebiet gab es zahlreiche germanische, keltische und auch römische Siedlungen, da sich hier eine Furt durch die damals noch reißende Isar befand. Die frühe Geschichte Grünwalds hängt eng mit der Römerstraße zusammen, welche von Salzburg über Rosenheim, Deisenhofen und Oberdill – einen Gemeindeteil von Grünwald – schließlich zur Isar führte. Bis heute ist die Grünwalder Burg das Wahrzeichen der Gemeinde Grünwald, das lange Zeit als zinnenbewehrtes Jagdschloss den bayerischen Herzögen diente. Heute befindet sich dort ein Zweigmuseum der Prähistorischen Staatssammlung München mit wechselnden Ausstellungen. Grünwald war Anfang des 20. Jahrhunderts noch ein Bauerndorf. 1904 wurde die Grünwalder Isarbrücke über die Isar eingeweiht, die fortan die Gemeinden Grünwald und Pullach miteinander verband. Ein entscheidender Einschnitt in Grünwalds Geschichte war die Einweihung der Trambahnstrecke München–Grünwald am 13. August 1910. Diese Erschließung gab Grünwald einen starken Entwicklungsimpuls, da nun der Ausflugsverkehr deutlich zunahm und die Einwohnerzahl beständig anstieg. Dennoch behielt Grünwald als beliebter Villenvorort seinen Gartenstadtcharakter. Die Bavaria Filmstudios siedelten sich 1919 im Grünwalder Gemeindeteil Geiselgasteig direkt am Ortsrand zu Harlaching an. Helmut Jedele rettete das Studio Ende der 1950er Jahre vor dem Konkurs und machte es in der Folge zum „Bayerischen Hollywood“. Stars von Billy Wilder bis Wolfgang Petersen festigten in den folgenden Jahrzehnten den Weltruhm des Studios und machten Grünwald über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt. Mit einem Gelände von 370.000 Quadratmeter ist sie das größte Film- und Fernsehzentrum Europas und wird von vielen Touristen im Rahmen der „Bavaria-Film-Tour“ besichtigt. Durch die Nähe zu den Bavaria Studios und seine reizvolle Lage am Isarhochufer wurde Grünwald immer mehr zum schicken Nobelwohnort vieler Reicher und Prominenter wie Senta Berger, Josef von Ferenczy, Joachim Fuchsberger, Uschi Glas, Oliver Kahn, Carlos Kleiber, Patrick Lindner, Uwe Ochsenknecht, Kai Pflaume, Heinz Rühmann oder auch Mode-Ikone Rudolph Moshammer, der dort bis zu seiner Ermordung in der Nacht zum 14. Januar 2005 in einer Villa in Geiselgasteig lebte. Viele Schauspieler sind auf dem Waldfriedhof Grünwald begraben.
Mit dabei waren
  • Anita und Stephan Gandl, Annette & Michael Kamm
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Gastgeber & Arrangeure in der Möhlstrasse – der liberale Geist der Konversation – 2000

Von Fr., 11. Februar 2000 bis Fr., 10. März 2000
Anfangs des neuen Jahrtausends ... ja, das war damals noch die schöne Zeit der regelmäßigen privaten Abendessen bei uns in der Möhlstrasse. Kleine Gruppen mit jeweils 8 Personen, davon 6 geladene Gäste und wir beide, Ette und ich als Gastgeber und Arrangeure. Wir hatten immer verschiedene Köche engagiert, es waren jeweils gute Mischungen von netten Freunden und besonders gute Unterhaltungen. Der Geist der Konversation ist ein liberaler: Man lässt seinem Gegenüber genügend Platz für seine Rede. Und der Gesprächspartner ist darauf bedacht, nicht in einen Monolog zu verfallen, weil nur Rede und Gegenrede die Konversation lebhaft, offen und spannend macht. Und wer im Laufe der Zeit immer besser die Kunst der Konversation beherrscht, dem gelingt es, "eine Art von Elektrizität hervorzubringen, deren sprühende Funken die Lebhaftigkeit der einen mäßigt und die unangenehme Apathie der anderen verbannt". Manchmal leuchtete die Tafel geradezu...
Mit dabei waren
  • Annette & Michael Kamm, Ulrike & Uwe Hasbargen, Nani & Jürgen Schunda, Berndt & Nadine Sannwald, Thomas & Susanne Holderried, Susanne & Bruno Weidl, Kerstin & Vincent Hübner, Klaus & Bixi Bachmann, Tina Hartmann, Christian von Bechtolsheim, Sylke Maas, Birgit & Volker Hannwacker, Michael & Jasmin Plank, Thomas & Stefanie Kamm, Armin & Steffi Kauf, Udo Graf Lambsdorff, Sigi & Lucia Nuemann, Martin & Eva Kühner, Ria & Willy Fahrngruber, Fabio Zoffi, Markus Schmidt, Andreas & Ira Stehmann, Simone & Michael Hoesch, Dirk & Gaby Schöppner
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La Dolce Vita im Viertel der Eisenbahner – Schwieriges Vermächtnis in San Michele – 2003

Am Di., 11. März 2003
Mitte März treffen sich Annette und ich mit Kerstin und Vincent Hübner zum Abendessen in einem unserer Lieblingslokale ... der Osteria San Michele in Berg am Laim. Das Ristorante war viele Jahre ein Kleinod in abgelegener Lage und existiert heute leider nicht mehr. Sein von uns besonders geschätzter langjähriger Wirt Pietro Giardini hat heute das Ristorante Beccofino. Zum Thema der Baumkirchner Straße 1 würde Dornröschen passen, falls Kinder im Garten des früheren Lokals ein Märchen aufführen würden - das denkmalgeschützte Haus mit den grünen Fensterläden, Sprossenfenstern, dem Holzbalkon und dem Marienbild in der rechten Ecke des Erdgeschosses steht seit 2016 leer. Büsche und Sträucher wurden nicht mehr beschnitten, sie gedeihen gut. Irgendwann sollen hier jedoch Kinder wachsen und gedeihen und im Garten miteinander spielen. So wollte es die Erblasserin Luise Mahler-Lenz, die 2007 gestorben ist. Damals war das Haus, das nach seinen früheren Besitzern "Mahlerhaus" genannt wird, noch der Sitz der beliebten Trattoria San Michele; der Pächter und letzte Wirt Salvatore Viscomi verwöhnte im Garten seine Gäste mit Pasta und Wein. Zehn Jahre lang, so hatte es die frühere Eigentümerin verfügt, solle das auch so bleiben dürfen, solle ihr Adoptivsohn und Erbe der Nutznießer des Denkmals sein. Doch im Jahr 2017 solle das Häuschen an die Stadt fallen. Das Vermächtnis war verbunden mit einer Auflage: Hier sollen Mädchen und Buben betreut werden. Die Frau hoffte, dass so der Name Mahler in Berg am Laim geschätzt und präsent bleiben möge. Salvatore Viscomi ist längst weg, seine einst bei allen beliebte italienische Gaststätte namens "Trattoria San Michele" im denkmalgeschützten Mahler-Haus an der Baumkirchner Straße geschlossen. Die Vorgeschichte: Luise Mahler-Lenz hatte vor ihrem Ableben im Jahr 2007 testamentarisch festgelegt, dass ihr Haus zehn Jahre nach ihrem Tod ins Eigentum der Stadt München übergehen soll - jedoch mit der Auflage, dass es anschließend als Kindertagesstätte genutzt wird. Sollte die Stadt ihren Wunsch nicht erfüllen können, bleibt das kleine Denkmal im Besitz ihres Adoptivsohns Andreas Dittmann. Luise Mahler-Lenz verband mit diesen Verfügungen die Hoffnung, dass damit das Haus und der Name Mahler der Nachwelt erhalten bleiben. Nun sind seit ihrem Tod zehn Jahre vergangen, das Haus steht leer, aber die Stadt hat das Erbe bislang noch nicht angetreten. Das Haus ist zwar hübsch, aber auch verwinkelt mit einer engen, steilen Treppe; zudem gibt es drinnen keine Toiletten. Der Sanitär-Anbau, einst genutzt von den Besuchern der ehemaligen Gaststätte, steht auf dem Nachbargrundstück, das Andreas Dittmann ebenfalls geerbt hat und auf dem er auch wohnt. Bereits vor einigen Monaten hatte Dittmann erklärt, dass dieser Anbau in seinem Besitz bleiben und nicht mehr öffentlich zugänglich sein werde. Nicht eben gute Voraussetzungen für eine Kindertagesstätte. So darf über die Zukunft des Hauses weiter spekuliert werden. Der Bezirksausschuss hätte dort gerne ein Vereinsheim gesehen und brachte die Idee ins Spiel, dass die Stadt den Letzten Willen von Luise Mahler-Lenz an einem anderen Ort erfüllt und quasi im Tausch das Mahler-Haus für bürgerschaftliche Nutzung öffnet. Doch es scheint mehr als fraglich, dass sich der Testamentsvollstrecker auf eine solche Lösung einlässt, selbst wenn die Stadt sich dafür stark machen würde - was sie aber bislang nicht öffentlich als Ziel formuliert hat.
Mit dabei waren
  • Kerstin & Vincent Hübner, Annette & Michael Kamm
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Kaspressknödel, Käsespätzle und Kaiserschmarrn – kulinarische Alpenträume im Bergbauernhof – 2006

Am Fr., 6. Januar 2006
Das neue Jahr hatte Party mäßig gut begonnen und Annette und ich waren jeden Tag bei anderen netten Freunden zu Gast. Diesmal bei Jörg Weidinger ... einem besonders talentierten Koch. Um die Tiroler Küche wirklich kennenzulernen braucht man vor allem eins: Zeit. Und einen guten Appetit, denn die traditionellen Gerichte aus den Alpen sind seit jeher deftig und füllen hungrige Bäuche. Viele der Speisen werden seit Generationen so gekocht und kommen in privaten Haushalten ebenso auf den Tisch, wie im Wirtshaus oder in der gemütlichen Almstube. Kreative Interpretationen sind stets erwünscht, billige Ersatzprodukte bei den Zutaten streng verpönt. Wo soll man nun anfangen beim Probieren? Diese fünf Klassiker der Tiroler Küche haben so einiges gemeinsam: sie sind der Stoff kulinarischer Alpenträume. Kaspressknödel, Käsespätzle, Kaiserschmarrn, Kiachl und Kirchtagskrapfen. Wir haben die Qual der Wahl bei unserem schönen Abendessen in seinem herrlichen Bauernhaus oberhalb von Oberndorf in Tirol. Hier präsentiert sich die Landschaft wie aus dem Bilderbuch. In jede Richtung hat man einen imposanten Ausblick auf die markanten Berge der Region. Der malerische Ort liegt einerseits direkt am Fuße vom Wilden Kaiser und auf der anderen Seite ragt das Kitzbüheler Horn empor. Durch die fantastische Lage zu den Naturerlebnissen der Region ist Oberndorf in Tirol ein äußerst beliebtes Reiseziel für Familien. Im Winter geht's von Oberndorf in Tirol direkt ins Skigebiet St. Johann in Tirol. In Oberndorf in Tirol thront vor allen Häusern der Wilde Kaiser. In der Region gibt es kaum einen besseren Ort als Oberndorf in Tirol, um täglich beim Blick aus dem Fenster ins Schwärmen zu kommen. 


Mit dabei waren
  • Jörg Weidinger, Annette & Michael Kamm
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Boutique Hotel und Hideaway – Runder Geburtstag im Frasdorfer Karnerhof – 2000

Am Sa., 24. Juni 2000
Rainer Sticken - ehemaliger Gatte von Tina Hamberger und damit bester Freundin meiner Schwester Ulrike - hat Annette und mich zu seinem sehr runden 50. Geburtstag nach Frasdorf eingeladen. Tina stammt aus Rosenheim, was nur wenige Kilometer entfernt ist. Frasdorf liegt zu Füßen der Chiemgauer Berge, eingebettet in die sanften Hügel des Voralpenlandes, nur 8 km von Chiemsee und Simssee entfernt. Dies zudem zentral zwischen München und Salzburg und fernab von Hektik und Stress und das zu jeder Jahreszeit. Hier zwischen Chiemsee und den bayerischen Alpen liegt auch der traditionsreiche Landgasthof Karner. Dieses kleine denkmalgeschütztes Hideaway verbindet ländliche Behaglichkeit mit einem Hauch von Luxus und das in einer der landschaftlich schönsten Urlaubsregionen, die Bayern zu bieten hat. Das Boutique Hotel verzaubert nicht nur mit Architektur, geschmackvollem Interieur und charmantem Wellnessbereich, sondern auch mit zwei hochwertigen Restaurants: der Westerndorfer Stube und dem Gourmet Restaurant im Karner. Richtig schön vereint der typische Chiemgauer Landgasthof Tradition und Moderne. Geschmackvoll und gemütlich ist der Mix aus warmem altem Holz und wertigen, chic-modernen Einrichtungselementen. Küchenchef Manuel Wimmer und sein Team bieten ein durchdachtes saisonales Menü mit Produkten aus der nächsten Umgebung. Die Gerichte zeigen ein rundes Geschmacksbild und stimmige Kontraste und sind zudem noch sehr ansprechend angerichtet. Toll auch die Desserts! Und dazu die passende Weinbegleitung. Als Alternative gibt es das Zweitrestaurant "Westerndorfer Stube" und zum Übernachten hat der "Landgasthof Karner" hübsche Zimmer. Im selben Restaurant haben viele Jahre später übrigens auch Paul und Felicia ihre standesamtliche Trauung gefeiert.
Mit dabei waren
  • Martina Hamberger, Rainer Sticken, Michael & Annette Kamm
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Festa di compleanno – Bella Riva per Michele – 2010

Von Do., 3. Juni 2010 bis So., 6. Juni 2010
Und wieder werde ich ein Jahr älter. Und weiser? Das und weitere essentielle Themen diskutieren wir in altbewährter Runde beim entspannten Abendessen in der Casa Che Canta. Wie gesegnet ich doch bin, dass mein Geburtstag auf den Beginn des Sommers fällt. Der hier am Gardasee schon ein eindeutiger Sommer ist. Nicht wie in München, wo sich das Wetter um diese Jahreszeit oft noch etwas launisch gibt. Die Restaurants Bella Riva, La Darsena und Alla Grotta wurden von unserer Crowd bei dieser willkommenen Gelegenheit gerne heimgesucht.
Mit dabei waren
  • Jürgen Knop, Barbara Hartmann, Heimo, Annette & Michael Kamm, Eva, Thomas und Christopher Hellmann, Eva und Werner Conrad, Michaela und Dierk Thomas, Heike und Charly Hornberger
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Pink Panther – Breuer machts möglich – 2000

Am Fr., 25. Februar 2000
Auch wenn es niemand glaubt: Ette und ich können auch Fasching! Besonders und erst recht dann, wenn das Thema farblich so ansprechend ist! Pink Panther in Ebenhausen. Das Motto bei Hoeschs: Frivol in Rosa. Da lassen wir uns nicht zweimal bitten, nach kurzem gemeinsamen Brainstorming nichts wie hin zum Kostümverleih Breuer in der Schwabinger Hollenzollernstrasse und alles was Pink war, hatte keine Chance mehr und musste sich schleunigst in unsere Taschen ergeben!
Mit dabei waren
  • Simone & Michael Hoesch, Annette & Michael Kamm
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Mit Geheimagenten auf selben Terrain – Einladung ins Isartal – Start in den Februar – 2022

Am Sa., 5. Februar 2022
Am ersten Samstag des Monats Februar sind wir das erste Mal bei Marion und Kurt Goldstein in Pullach zu Gast. Mit uns sind auch Andrea und Pascal zum Abendessen eingeladen. Die Gemeinde im Isartal ist eine innovative, leistungsfähige und moderne Gemeinde im südlichen Landkreis München mit fast 10 Tsd Einwohnern. Sie liegt im S-Bahn-Bereich und hat einen hohen Wohn- und Freizeitwert. Die Isar zu Füßen, die Alpen in Sichtweite und die Landeshauptstadt in direkter Nachbarschaft: In Pullach lebt es sich ziemlich gut. Den Münchner Marienplatz erreicht man in etwa 25 Minuten mit der S-Bahn, je nachdem von welchem der drei Bahnhöfe man abfährt. Mit dem Fahrrad auf durchgehend gut ausgebauten Radwegen braucht man kaum länger. Mit dem Auto brauchen wir von Bogenhausen dennoch eine halbe Stunde bis in die Kagerbauerstrasse. Die bevorzugte Lage am Isarhochufer wissen nicht nur die Einwohner zu schätzen, sondern auch zahlreiche Firmen. Pullach ist stolz auf die vielen kleinen und mittelständischen Betriebe und Geschäfte im Ort, das große Angebot an Gaststätten und Cafés und das Renommee großer, international tätiger Unternehmen, die den Gewerbestandort schätzen. Die Gemeinde punktet zudem mit ihrem umfassenden Bildungsangebot und verfügt über eine Grundschule, eine Mittelschule, ein Gymnasium und die Tagesheimschulen der Erzdiözese München und Freising. Selbst eine eigene Volkshochschule mit einem umfangreichen Kursangebot und eine Musikschule gibt es in der Gemeinde. Auch in Sachen Freizeit hat Pullach eine Menge zu bieten: In der Gemeinde gibt es ein Freizeitbad mit zwei Saunen und einer großen Liegewiese, eine Sommerstockbahn, einen Bouleplatz, einen Schlittenhügel zum Rodeln, Freiflächen zum Fußballspielen sowie zahlreiche Spielplätze mit vielen Geräten zum Spielen und Toben. Tagesausflügler zieht es auf die zahlreichen Rad- und Wanderwege, etwa durch den Forstenrieder Park, oder zu den Sehenswürdigkeiten wie der Burg Schwaneck oder der spätgotischen Dorfkirche Heilig Geist.
Mit dabei waren
  • Marion & Kurt Goldstein, Andrea & Pascal Gryczka, Stephen Kerns, Annette & Michael Kamm
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Essenfassen beim Bundeswehr-Obergefreiten – Lunch Termin in der Tassilo-Strasse in Aschheim – 2021

Am Mi., 24. November 2021
Ende November besuche ich meinen Freund Rainer Rühle zu einem gemütlichen Mittagessen in seinem Haus in Aschheim, wo wir nach längerem endlich wieder einmal Zeit finden uns zu zweit über die uns bewegenden Themen des Lebens auszutauschen. Rainer hat für uns gekocht und so haben wir alle Zeit der Welt unsere diversen Punkte abzuarbeiten und auch in Erinnerungen zu schwelgen. Rainer Rühle und ich haben uns im November des Jahres 1978 kennen gelernt, als wir gemeinsam mit Martin Kühner im Rahmen unserer Wehrpflicht in der Kienlesberg Kaserne in Ulm an der Donau stationiert gewesen sind. In der Kienlesberg Kaserne war damals noch der Sitz des Stabes und damit das Hauptquartier des mittlerweile aufgelösten 2. deutschen Korps untergebracht. Rainer war in Diensten des G2 - dem für die militärischen Nachrichtendienste verantwortlichen Generalmajor und Zwei Sterne General - und ich selbst bewachte damals das Vorzimmer von Generalleutnant Carl-Gero von Ilsemann - dem in dieser Zeit verantwortlichen Kommandierenden Drei Sterne Generals des Korps. Neben der gemeinsamen Zeit in der Kaserne in Ulm verbanden Rainer und mich gemeinsame Heimfahrten nach Stuttgart, wo Rainer mit seiner Familie lebte und ich in Warmbronn bei Leonberg zu Hause war. Während dieser Zeit war Rainer mit Franziska Sapper und ich mit Kristiane Dongus liiert, wodurch wir auch an den Wochenenden gemeinsam private Dinge unternahmen. Nach der Bundeswehrzeit studierte Rainer in Stuttgart-Hohenheim Wirtschaftswissenschaften und startete nach seinem Examen seine langjährige berufliche Karriere bei Siemens in München. Seine letzte Station war beim Unternehmen Cellent / WIPRO bevor er seinen Ruhestand antrat. Mit seiner Ehefrau Julia - die leider viel zu früh als Folge einer Krebserkrankung verstarb - und ihren beiden Kindern Romy und Paul lebte Rainer in Aschheim, wo er noch heute wohnt. Zeitweise lebt er allerdings auch mit seiner neuen Partnerin Sabine bei Chieming am Chiemsee. Dort spielt er - wie auch in Aschheim Golf - weshalb ich ihn auch zu unserem nächsten Golf-Event ins Burgenland einlade. Als Frührentner hat er genügend Zeit mitzukommen und so besprechen wir auch sportliche Themen.
Mit dabei waren
  • Rainer Rühle und Michael Kamm
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Wir dampfen ab – North Sails Abschied auf der Bayern – Mitarbeiter, Family & Friends auf dem Starnbergersee – 1997

Am Di., 1. Juli 1997
Nachdem Michi Plank und ich am 28. Mai unseren letzten Arbeitstag bei der Mistral Sports Group hatten und das offizielle Ende unserer Jahre als Geschäftsführer auf den 30. Juni 1997 terminiert war, habe ich für Dienstag, den 1. Juli eine passende Abschiedsfeier organisiert. In Erinnerung an unsere lange und schöne Zeit rund um den Starnberger See mit Standorten in Garatshausen, Tutzing und Penzberg begingen wir unsere Farewell Party daher auch auf einem Fahrgastschiff der Weissen Flotte des Starnbergersees. Die sehr geschichtsträchtige MS BAYERN hat ihren Charme bis in die heutige Zeit bewahrt. Die beiden holzvertäfelten Salons sind noch original aus dem Jahr 1948 erhalten. Damals reiste man übrigens noch in der I. oder II. Klasse. Die Bayern ist ein Fahrgastschiff der Bayerischen Seenschifffahrt GmbH auf dem Starnberger See, das im Sommer dort im Liniendienst verkehrt. Der Neubau wurde von der Deggendorfer Werft durchgeführt und 1939 nach Starnberg geliefert. Die Indienststellung des Motorschiffs verzögerte sich bis 1948, weil wegen des Krieges der Ausbau nicht durchgeführt wurde und das Schiff halbfertig im Hafen von Starnberg lag. Die Bayern hat eine Gesamtlänge von 48 Metern und eine Breite von 10,4 Metern. Sie ist zugelassen für die Beförderung von 700 Personen und verfügt über 130 Innenplätze in zwei Salons mit je 65 Plätzen im Hauptdeck und im Oberdeck. Mit dem Sterben der Dampfschiffe beginnt dann die eigentliche Zeit der Motorschifffahrt. Als Ersatz für die „Tutzing“ I - ex Ludwig - lieferte die Deggendorfer Schiffswerft 1937 die „Tutzing“ II für 250 Personen. Der Ersatz für die „Bavaria“ verzögert sich durch die Kriegsereignisse, so dass die ebenfalls bei der Deggendorfer Schiffswerft bestellte „Bayern“ (700 Personen) erst ab 1948 zur Verfügung steht. So viele Gäste mussten wir an diesem netten Abend allerdings gar nicht unterbringen, doch kamen wir durch Mitarbeiter, Geschäftspartner sowie Freunde und Familie auch auf ca. 200 Personen, mit denen wir unterwegs waren. Bei der Abfahrt in Starnberg drohte uns noch eine bedrohliche Schlechtwetterfront mit Regen, die sich nach unserer Abfahrt dann jedoch in Richtung Berge verzog und den Himmel über dem See blau werden liess. Es war eine tolle Kulisse mit schwarzen Wolken im Süden und wohlwollendem Abendhimmel über der Bayern. Unsere Gäste haben wir mit einer Super Band und einem ganz ausgezeichneten Buffet an Bord verwöhnt und wir wurden in verschiedenen Reden durchaus für unser Management gelobt ...
Mit dabei waren
  • Team Mistral & North Sails auf der Bayern, Michael Plank & Michael Kamm
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Große Tiere beim Headhunter – Lars Beusker Show in der Brienner Straße – 2022

Am Do., 12. Mai 2022
Vom Headhunter Boyden bin ich durch Tapani Hänninen zu einem wunderbaren Abendevent in das schöne Büro der Personalberater in die Münchner Brienner Straße eingeladen. Die Berater veranstalten an diesem Abend gemeinsam mit 159.gallery eine exklusive Lars Beusker Show in ihren Räumlichkeiten. Der 1973 in Münster geborene Lars Beusker entdeckte bereits mit 15 seine Liebe zur Schwarzweiß-Fotografie. Nach dem Abitur folgte zunächst eine vierjährige Fotoassistenz und anschließend das Studium der Fotografie und des Designs bei Prof. Gottfried Jäger und Prof. Gerd Fleischmann. Er arbeitet als Modefotograf und leitet ab 2003 ein eigenes Design-Bureau mit Sitz in Stromberg. Seit 2013 arbeitet Beusker neben seinen Auftragsarbeiten an verschiedenen freien Projekten, stets in Schwarzweiß. 2017 eröffnete er seine erste Galerie in einem hierfür errichteten Bauhaus-Pavillon aus Holz und Glas. Fasziniert von einer ersten Afrikareise ist es nicht verwunderlich, dass ihn die Wildlife-Fotografie am meisten gefesselt hat. Die Nähe zu den wilden Tieren, die Ruhe in unberührter Natur und die Menschen in diesen Lebensräumern faszinieren ihn immer wieder. So oft er kann reist er in die Wildnis und fängt dabei einzigartige Momente in Schwarzweiß ein, so schön, wie man selten Portraits von wilden Tieren gesehen hat. 2018 wird diese Arbeit zu seinem neuen Markenzeichen, nachdem er die Modefotografie an den Nagel gehängt hat. Sidney M. Boyden wurde am 4. April 1900 in Cumberland, Wisconsin geboren und verstarb am 8. April 1993 in Plantation, Florida. Er war ein US-amerikanischer Unternehmer und Gründer der Personalberatung Boyden und gilt als der erste „Headhunter“, der Führungskräfte direkt ansprach (Executive Search). Nach einer Tätigkeit bei Booz Allen Hamilton gründete er 1946 in New York die Personalberatung, die heute Boyden World Corporation heißt und zu den wichtigsten Firmen der „Big Five“ (Heidrick & Struggles, Korn/Ferry, Russell Reynolds, Spencer Stuart, Ray & Berndtson) gehört. Anders als z. B. Korn/Ferry und Heidrick ist Boyden eine so genannte „network firm“, das heißt in jedem Land gibt es wirtschaftlich und rechtlich selbständige Firmen, die gegen eine Lizenzgebühr den Namen „Boyden“ benutzen dürfen.
Mit dabei waren
  • Joachim Sauter, Norbert Eisenberg, Wolf Hartmann, Achim Giebels, Lars und Willem Beusker, Michael Kamm
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That´s Amore – Hochzeit von Franca La Marca und Jürgen Groth – Hamburg 2019

Von Fr., 28. Juni 2019 bis So., 30. Juni 2019
Nach vielen Jahren wilder Ehe haben sich unser Freund und Geschäftspartner Jürgen Groth und seine bessere Hälfte Franca La Marca Ende Juni im Hamburg doch getraut und in Altona kirchlich geheiratet. Für diesen wunderbaren Anlass haben Sie sich ein herrlich sonniges Feier-Wochenende ausgesucht, anläßlich dem Annette und ich unseren Urlaub am Gardasee unterbrochen haben und von Bergamo nach Hamburg geflogen sind. Vom Flughafen Hamburg wurden wir durch Ben Thomsen mit einem ziemlich auffälligen neuen Rolls Royce Modell abgeholt und sind dann von Ihm in unser gerade angesagtes Hotel Sir Nikolai in der Hamburger Altstadt chauffiert worden. In diesem chicen Hotel residierten wir in schönen Räumlichkeiten sehr angenehm gemeinsam mit Eva und Werner Conrad und hatten es zudem nicht weit zum Shoppen ins Zentrum. Den ersten Abend verbrachten wir mit Simone und Ben Thomsen und Ihren Kids an der Alster bei Drinks und Abendessen. Zudem besuchte ich zuvor noch das am selben Wochenende ebenfalls in Hamburg stattfindende große Harley Treffen. Am nächsten Tag hatten wir eine tolle Trauung durch einen eng mit Franca und Jürgen befreundeten Pfarrer in Altona. Danach ging es zu einem lang dauernden und herrlichen Fest direkt an der Elbe. Bitte unbedingt einen Blick in das Photoalbum von Franca & Jürgen werfen.
Mit dabei waren
  • Franca La Marca und Jürgen Groth, Eva und Werner Conrad, Annette und Michael Kamm sowie weitere 100 andere Festgäste
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Sanfte Drumlin Hügel vor Hinterholzers Culatello di Zibello – Family Birthday Dinner am größten Buchenholz-Grill in Hohenthann – 2019

Am Di., 3. Dezember 2019
Annette begeht ihren 53. Geburtstag und wir beschliessen den Abend mit der engsten Familie - Schwester, Schwager und Patenkind - im Rahmen eines gemütlichen Abendessens in Hohenthann zu begehen. Es ist ein Dienstag und die gemütliche Kneipe - die auch das Vereinslokal unseres Golf- und Ski-Clubs Hohenthann ist - hat geöffnet. Das Gasthaus Hinterholzer mit Biergarten und Bar liegt dabei südöstlich von München in Hohenthann bei Tuntenhausen mitten im schönen Oberbayern.
 Eine kleine Bar mit einer großen Auswahl an Cocktail`s und Spirituosen aus der ganzen Welt. Eine Gaststube mit marktfrischen Produkten, selbstgebackenem Brot, ausgewählte luftgetrocknete Schinken wie Culatello di Zibello, DOP, Lardo, Jambon de Bosses DOP und erlesenen Weinen.
 Am großen Buchenholz-Grill in der Gaststube kann vom Steak bis zum ganzen Spanferkel alles zubereitet werden.

 Die Gemeinde Tuntenhausen wurde übrigens im Zuge der Gebietsreform aus den ehemaligen Gemeinden Beyharting, Hohenthann, Tuntenhausen und dem größten Teil der Gemeinde Lampferding gebildet.  Nicht auszuschließen ist, daß die Höfe in Tuntenhausen wie die in Ostermünchen vor hunderten von Jahren einen Teil des römischen Besatzungsheeres versorgten. In seiner 1815 veröffentlichten Geschichte der Wallfahrtskirche zu ”Duntenhausen” schrieb Joseph Möckel die Herkunft des Namens Tuntenhausen keltischem Ursprung zu. ”Dun”, nahm er an, bedeute ”die Erhabenheit der Erde”. Mit der Endsilbe ”-hausen”, womit eine befestigte Wohnanlage - eine Burg beschrieben wird, versteht er den Namen Tuntenhausen als Bezeichnung für ein Haus oder mehrere Häuser auf Hügeln. Die geographische Beschaffenheit der Landschaft bestätigt Klöckels Annahme. ”Drumlin” werden die sanften Hügel genannt, die sich von Bad Aibling über Jakobsberg, Tuntenhausen bis über die Attel hintereinander aufgereiht durch die Landschaft ziehen.  
Mit dabei waren
  • Schunda Nani, Katharina, Jürgen & Maximilian mit Annette & Michael Kamm
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Schwarzer Mauritius – Taufe von Moritz im Forsthaus in Feldafing – 1987

Am Sa., 12. September 1987
Moritz, das dritte Kind unserer Freunde Barbara und Daniel Fikuart wird getauft. Voller Dankbarkeit und Ehrfurcht vor dem Geschenk Gottes stehen Eltern an der Wiege. Viele wollen, dass ihr Kind getauft wird. Der Gedanke, dass Gott seine schützende Hand über ihr Kind hält, tut gut. Zu diesem schönen Anlass bin ich auch als Gast beim entsprechenden Familienfest im Restaurant Forsthaus in Feldafing am Starnbergersee. Barbara Fikuart ist die Schwester meines Studienfreundes Ulli Seeberger aus Bottrop, über den wir Nici und ich dann auch seine ältere Schwester kennen gelernt haben. Der Familie gehört eine Maschinenbau Firma, die zu den führenden Spezialisten im Bereich der Pumpentechnologie zählt. Das Unternehmen wird heute von Ulli geleitet und Barbara ist mit Daniel - damals einem Redakteur für das Windsurf- und Bike Magazin - verheiratet. Barbara war noch zu Studienzeiten eine besonders enge Freundin von Nici mit vielen ähnlichen Interessen; so haben beide häufig miteinander gestrickt. Dadurch war Barbaras zweit geborene Tochter Jamina auch das Patenkind von Nici.
Mit dabei waren
  • Barbara und Daniel Fikuart mit Jamina & Moritz, Ulli Seeberger, Hans Nöthling, Michael Kamm
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Headhunter als frivole Feierbiester – Heidrick & Struggles Sommerfest in Bogenhausen – 2000

Am Do., 13. Juli 2000
Heidrick & Struggles München läd in ihre hübsche Villa in der Keplerstraße in Altbogenhausen zum Sommerfest ein. Die Firma erfüllt als professioneller Personalberater die Anforderungen an Talente und Führungskräfte der weltweit führenden Unternehmen in den Bereichen Führungskräftevermittlung, Führungskräftebewertung und -entwicklung, Unternehmens- und Teameffektivität sowie Dienstleistungen zur Gestaltung der Unternehmenskultur. Heidrick & Struggles war vor mehr als 60 Jahren ein Vorreiter im Bereich der Führungskräftevermittlung. Heute stellt das Team integrierte Lösungen für Führungskräfte bereit, um Kunden die Möglichkeit zu bieten, die Welt zu verändern, one leadership team at a time. Unsere Freundin und erfolgreiche Headhunterin Barbara Hartmann, zu dieser Zeit Senior Consultant bei Heidrick & Struggles weiß dabei allerdings auch zu berichten: Aber koa Frau!" Diese Ansage bekommt sie mittlerweile immer wieder zu hören, wenn sie für Unternehmen Managerposten besetzen sollte. Natürlich nur unter vier Augen." Diese Situation hat sich komplett verändert. Mittlerweile gibt es sogar einen regelrechten Ansturm auf qualifizierte Frauen. "Heute fragen die meisten Unternehmen gezielt nach Kandidatinnen für Posten im Topmanagement", sagt Barbara, heute Geschäftsführerin der Personalberatung Heads. "Das Thema Frauen ist heute richtig sexy", bestätigt Heiner Thorborg. Er und seine Kollegen beobachten, dass es auch ohne Quote Erfolge gibt. Die Firmen wollten inzwischen als frauenfreundlich gelten. Aber der Markt sei wie leer gefegt. Personalberaterin Ulrike Wieduwilt, Partnerin von Russell Reynolds, suchte verzweifelt eine Führungsfrau mit internationaler Erfahrung für den Einzelhandel: "Eine solche war nicht zu finden.“ Damals waren die Zeiten allerdings, für mich zum Glück, noch etwas männerfreundlicher. Und es war ein schönes Sommerfest, bei dem Frauen wie Männer gleichermaßen ihren Spaß haben konnten. Die Männer ganz besonders, da ich mich an die für uns amüsante - die Betroffene ziemlich peinliche - Szene erinnere, in der sich eine angetrunkene Dame nicht mehr auf den Beinen halten konnte und im Partyzelt wie ein Maikäfer am Boden lag ... mit kurzem Rock, breiten Beinen ... und ohne Unterhöschen ... 😂😂
Mit dabei waren
  • Barbara Hartmann, Bruno Weidl, Mathias Hiebeler, Michael Kamm
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Asiatischer Sonntag mit Dinner Meeting im ChuChin – Saison Finish am Lago di Garda – 2023

Am So., 8. Oktober 2023
Am 8. Oktober endete meine diesjährige lange Gardasee Saison und ich fuhr nach sehr schönen 5 1/2 Monaten von Gardone nach München zurück, da ich am folgenden Montag zu einer Sitzung des Gesamtverbands Textil+Mode nach Berlin reisen musste. Annette blieb noch eine weitere Woche mit den Hunden am See und kam am Sonntag der Folgewoche zurück in die Möhlstrasse. Den ersten Abend daheim nutze ich - nach dem gemeinsamen Verfolgung des Bayern Spiels gegen Freiburg mit Michi - für ein Dinnermeeting mit Jasmin und Michael Plank sowie Kristiane Dongus im ChuChin. Krissi war in der Stadt, da ihre Tochter Svea mit gesundheitlichen Problemen in einer Klinik lag. Wir hatten einen sehr lustigen Abend mit vielen netten Geschichten aus unserer Vergangenheit und dabei extrem viel Spaß. Das Essen im ChuChin war wie so oft ausgezeichnet und der Service auch ...
Mit dabei waren
  • Kristiane Dongus, Jasmin & Michael Plank, Michael Kamm
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Carl Spitzweg mit Caspar David Friedrich in Unterfranken – Kufi Einladung bei Schäfers in Schweinfurt – 1988

Von Fr., 29. Januar 1988 bis So., 31. Januar 1988
Die Einladung von Schorsch Schäfer zu seinem 30. Geburtstag führt mich - wenige Wochen nach meiner Trennung von Nici - nach Schweinfurt ins nordbayerische Unterfranken. Georgs Familie ist in dieser Industriemetropole größter Arbeitgeber und schon sein Großvater war - wie auch der Vater - ein bedeutender Kunstmäzen. Daher geniessen wir neben guter Partystimmung in einem Jagdhaus der Schäfers auch Kunst in der Stadt. In einen großartigen architektonischen Bau aus Travertin, Beton und Eiche ruht das Museum Georg Schäfer. Das Museum entstand über einer vorhandenen Tiefgarage, die als Sockelgeschoss in die skulpturale Form des Neubaus integriert wurde. Die Bauplastik reagiert mit Ein- und Unterschnitten auf stadträumliche Bezüge, um das verhältnismäßig große Bauvolumen in den kleinteiligen, fragmentarischen Altstadtblock einzubinden. Ausladende Freitreppen begleiten den Besucher auf seinem Weg zur bedeutendsten Privatsammlung der Kunst des 19. Jahrhunderts im deutschsprachigen Raum. Wertvolle Einzelstücke sowie zusammenhängende Werkkomplexe von Carl Spitzweg und Caspar David Friedrich reihen sich neben unzählige bekannte Meister des Rokoko und Klassizismus sowie der Romantik und des deutschen Impressionismus. Auch für die wechselnden Grafik- und Sonderausstellungen ist die Institution mit ihren hochkarätigen Exponaten bekannt. Angelegt wurde die Sammlung ab den 1950er Jahren von dem Schweinfurter Großindustriellen und Sammler Dr.-Ing. e.h. Georg Schäfer (1896-1975). Zu seinen Lebzeiten wurden bereits viele Kunstwerke als Leihgaben in bedeutenden Museen gezeigt, dagegen konnten seine Museumsplanungen, u.a. von Ludwig Mies van der Rohe, noch nicht realisiert werden. Von seinen Erben wurden rund 1000 Gemälde und 4650 Zeichnungen, der Kern seiner Kollektion, in die 1997 gegründete Sammlung-Dr.-Georg-Schäfer-Stiftung eingebracht und seither durch umfangreiche Zustiftungen (2005, 2016, 2017) und weitere wichtige Leihgaben vermehrt. Damit beherbergt das Museum Georg Schäfer die bedeutendste Privatsammlung der Kunst des 19. Jahrhunderts aus dem deutschsprachigen Raum.
Mit dabei waren
  • Georg & Vera Schäfer, Martin Kühner, Michael Kamm
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Protagonisten der Doku-Soap „Kochprofis“ – Einsatz am Herd mit Franzi & Andi Schweiger im Hofbräukeller – 2023

Am Mi., 25. Januar 2023
Vom Management des Interim Providers Atreus bin ich Ende Januar zu einem Kochevent für Geschäftspartner in Haidhausen eingeladen. Mit einer Gruppe von 20 Personen treffen wir uns dazu in der Kochschule von Andi und Franzi Schweiger treffen. Kochen ist eine Leidenschaft, denn Kochen ist kreativ, sinnlich und eine Kunst. Die Experten kochen mit Liebe eigene Fonds, reduzieren die perfekte Sauce, bis sie sämig und cremig ist und können stundenlang über Wochenmärkte schlendern. Sie lieben es, in asiatischen Supermärkten fremdartige und exotische Lebensmittel zu entdecken. In einem exclusiven Feinschmecker-Kochkurs perfektionieren wir diese Künste. Ein echter Profikoch, der in den Sterneküchen der Welt zuhause ist und Seite an Seite mit den Stars der Kochszene gebraten und flambiert hat, verrät uns seine Geheimnisse. Gemeinsam kochen wir ein Menü und werden vom Schüler selbst zum Meister. Der Kochexperte verrät die besten Tricks der Profis, gewährt amüsante Einblicke hinter die Kulissen der internationalen Edelküchen und lässt uns für ein paar Stunden das Flair einer großen Gourmetküche schnuppern. Gemeinsam kochen wir ein raffiniertes 4-Gänge-Menü für anspruchsvolle Genießer. Dabei zeigt der Chef, wie wir unsere Fähigkeiten an Messer, Pfanne und Schneebesen noch verfeinern können. Genießen Sie nach getaner Arbeit Ihr herrliches Sterne-Menü mit einem guten Glas Wein und lassen Sie das Event entspannt ausklingen. Der am 5. März 1976 in Karlsruhe geborene Andreas Schweiger ist ein deutscher Koch und Fernsehkoch. Einer breiten Öffentlichkeit wurde er vor allem als Protagonist der Doku-Soap Die Kochprofis – Einsatz am Herd auf RTL II bekannt. Schweiger begann 1993 mit 17 Jahren eine Kochlehre im Restaurant Fallert in Sasbachwalden im Schwarzwald. Sein Weg führte ihn nach der Lehre über Vincent Klinks Restaurant Wielandshöhe in Stuttgart, das Londoner Hotel Dorchester und das Hotel Krone in Herxheim schließlich nach München, wo er unter Holger Stromberg im Mandarin Oriental tätig war. Im Jahr 2003 wurde Schweiger im Restaurant Cocoon in München erstmals Küchenchef, 2005 im G-Munich, erneut unter Holger Stromberg. Im Jahr 2006 machte er sich mit dem Restaurant schweiger² in München selbstständig, das er mit seiner Frau Franziska („Franzi“) Schweiger, einer ausgebildeten Konditorin, leitete. Ende 2016 übergab er sein Restaurant an seinen Küchenchef Dominik Käppeler. Wie gelingt das perfekte Parfais? Wie bleibt Fisch glasig und saftig? Wie entsteht eine knusprige Kruste über dem rosigen Fleisch? Vor allem das Spiel mit der Konsistenz gehört zu den Herausforderungen der gehobenen Küche - in unserem Sterne-Kochkurs lernen Sie die Handgriffe der großen Küchenchefs. Die Königsdiziplin der Sterneküche ist jedoch das innovative Kombinieren klassischer Zutaten zu neuen Kreationen.
Mit dabei waren
  • Atreus Team mit Kunden, Geschäftspartnern und Michael Kamm
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Vittorio Emanuele liebt Aida – Dinner statt Oper in Verona – 2013

Am Do., 27. Juni 2013
Die Arena ist unumstrittene Nummer eins der Highlights in Verona und auch immer wieder erneut einen Besuch wert. Trotz ihres hohen Alters von gut 2.000 Jahren ist die Arena di Verona das am Besten erhaltene römische Amphitheater in Italien. Große Teile des Baus sind allerdings nicht ganz so alt. Nach einem starken Erdbeben im 12. Jahrhundert war das Gebäude erheblich beschädigt und musste an vielen Stellen neu aufgebaut werden. Das ist dann auch großartig gelungen. Unserem geplanten Operabend "Aida" von Guiseppe Verdi sollte daher nichts im Wege stehen. Eigentlich. Das war ja unser Plan. Aber dann hat Petrus uns wieder einmal einen Strich durch die Rechnung gemacht .... und das nicht zum ersten Mal. Man ist für die Oper bestens präpariert und wartet auf den Start der Veranstaltung, bzw. das Ende des Regen, was jedoch beides nicht kam. Also wird ein alternativer Genuss im Ristorante an der Piazza Pre - direkt vor der Arena - gewählt.
Mit dabei waren
  • Johanna und Karl Rheinheimer, Eva und Thomas Hellmann, Conny Schneider und Manuel Laux sowie Annette und Michael Kamm,
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Hessisch ist Lässisch – Birthday Party zwischen Odenwald und Spessart – 1986

Am Fr., 4. April 1986
Unsere Freundin Simone Mang feiert ihren Geburtstag und lädt Nici und mich zu ihrem entsprechenden Fest in ihre hessische Heimatgemeinde Obertshausen ein. Der Ort ist einer von 13 Städten und Gemeinden des Kreises Offenbach und liegt in dessen nordöstlichem Bereich. Die liebenswerte Kleinstadt im hektisch bewegten Rhein-Main Gebiet, hat sich bis zum heutigen Tag seinen beschaulichen Charme erhalten. In den Jahren nach dem 2. Weltkrieg nahmen die beiden selbstständigen Gemeinden Hausen und Obertshausen überproportional an Einwohnern zu, einmal durch den Zuzug vieler Vertriebener, zum anderen durch ihre günstige Lage zwischen den umliegenden Großstädten Frankfurt am Main, Offenbach am Main, Hanau und Darmstadt. Ende des 19. Jahrhunderts erschließt die Fertigstellung einer Eisenbahn-Nebenstrecke die Region Offenbach-Dieburg-Reinheim. Dies ermöglichte vielen Bewohnern Obertshausens die Möglichkeit einer Erwerbstätigkeit in der Industrie. Die Landwirtschaft wurde nun als Nebenerwerb betrieben. Besonders in Offenbach am Main wurden zahlreiche Lederwarenbetriebe gegründet. Bald entstand der Begriff des "Heimarbeiters". Diese Form der Teilproduktion von Lederwaren in häuslichen Betrieben, ermöglichte die Mithilfe der ganzen Familie am Broterwerb. Nach und nach entwickelten sich daraus zahlreiche selbstständige Betriebe in Hausen und Obertshausen. Um 1965 bestanden in beiden Orten nahezu 130 kleine, mittlere und größere Unternehmen der Lederwarenbranche. So galten Hausen und Obertshausen in den 60er Jahren als zwei der reichsten Gemeinden Deutschlands, bezogen auf das Pro-Kopf-Steueraufkommen. Auch die Familie von Simone wurde früh in Obertshausen unternehmerisch tätig und gründete eine Firma für Akkordeons und Bandonions und ist heute ein führender industrieller Fertiger von Faltenbälgen. Ein Paar, das sich beim Tangotanz durch Führen und Gleiten ganz zur Musik eines Bandonions hingibt, schlägt in verblüffender Weise eine Brücke zu den Produkten der Weinmannschen Unternehmung. Durch die Bewegungen der Maschinen, die den Takt und Rhythmus für ihre Schutzabdeckungssysteme vorgeben, entsteht ebenfalls ein symbiotischer Tanz von Anmut und Eleganz.
Mit dabei waren
  • Simone und Wolf Mang, Nicola und Michael Kamm
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Tod in Venedig und Hannibal Lecter – Pulsmesser der Gegenwart in der Münchner Philharmonie – 2002

Am Do., 19. September 2002
Zum Ende des Sommers - wenn die neuen Zyklen unserer Abonnements für die Staatsoper und die Münchner Philharmoniker beginnen, freue ich mich jeweils sehr auf musikalische Abwechslung aus dem klassischen Bereich. So genießen Annette und ich im September einen Abend lang die wunderbaren Kompositionen von Gustav Mahler. Mahlers Musik ist immer da, sie ist selbst zu einer Erinnerung geworden, an jene Zeit, da der Mensch modern geworden ist und seine Psyche zur Kategorie seines Daseins. Visconti hat das Adagio der fünften Sinfonie in “Tod in Venedig” zum Leidmotiv erhoben, und selbst “Hannibal Lecter” mordet mit Mahler. Inzwischen sind Mahler-Interpretationen zu einer Art Pulsmesser der Gegenwart geworden. Der Dirigent Rafael Kubelik sagte einst: “Beethoven bezeichnet man immer als Prometheus, er wollte den Menschen den Himmel bringen. Für die Zukunft sehe ich in Mahlers Werken diese Mission.” Nach langen Interimsjahren im Münchner Herkulessaal erhielten die Philharmoniker 1985 mit der Philharmonie im Gasteig nach über 40 Jahren endlich wieder einen eigenen Konzertsaal. Ihre alte Heimstatt, die sog. »Tonhalle« in der Türkenstraße, war 1944 völlig zerstört worden. Im September 1999 wurde James Levine Chefdirigent der Münchner Philharmoniker. Mit ihm unternahmen die Münchner Philharmoniker ausgedehnte Konzerttourneen durch Europa, gastierten in der Carnegie Hall in New York und gaben 2002 ihr gemeinsames Debüt bei den Londoner »Proms«.
Mit dabei waren
  • Annette & Michael Kamm
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Cosmopolitans in South Beach – Ben´s Birthday Party in Miami – Cancellation – 2022

Von Fr., 11. März 2022 bis So., 13. März 2022
Mitte März sind Annette und ich zu Ben Thomsens Party anläßlich seines runden 60. Geburtstag nach Miami eingeladen. Ben und Simone feiern mit 30 Gästen im März nicht im tristen deutschen Norden, sondern im sonnigen amerikanischen Süden bei blauem Himmel im Sunshine State Florida. Ein netter und interessanter Gästemix trifft sich in einer internationalen Runde im kosmopolitischen Miami an der Südspitze des Bundesstaates. Leider müssen wir kurz vorher unsere Reise in die USA absagen, da unsere längst gebuchten Flüge durch die Lufthansa storniert werden und es für das kurze Wochenende keine Alternativen gibt. Auch die eigentlich mit uns reisenden Franca und Jürgen Groth müssen aus diesem Grund ihren mit uns geplanten Trip absagen, wodurch wir eine schöne Gelegenheit die Frühjahrsonne und warmes Wetter zu geniessen verpassen. In Miami spiegelt sich der kubanische Einfluss schon in den Cafés und Zigarrengeschäften entlang der Calle Ocho in Little Havana wider. Auf Barriereinseln im türkisblauen Wasser der Biscayne Bay liegt Miami Beach mit seinem Sandstrand South Beach. Dieser angesagte Ort ist für farbenfrohe Art-déco-Gebäude, weißen Sand, Strandhotels und trendige Nachtclubs bekannt. Dabei hat Miami gerade mal 442.241 Einwohnern und bedeckt ein Stadtgebiet von 143,1 km². Allerdings ist die Stadt Teil der Metropolregion Miami mit etwa 6,1 Millionen Einwohnern und einer Gesamtfläche von 15.890 km². Der Name „Miami“ kommt von dem indianischen Wort Mayaimi (großes Wasser), mit dem der Lake Mayaimi (heute Lake Okeechobee) und der dort lebende Indianerstamm Mayaimi bezeichnet wurde. Die Stadt liegt an der Mündung des Miami River in die Biscayne Bay, die ein Teil des Atlantischen Ozeans ist. Nach Jacksonville ist Miami die zweitgrößte Stadt Floridas. Die Mehrheit der Einwohner Miamis spricht Spanisch als Muttersprache. Warmes Klima, viele Strände, die Nachtclubs, das Wasser des Atlantiks und so viel mehr als die Fernsehserie „Miami Vice“ gibt es vor Ort zu geniessen. Die Stadt im Sunshine State Florida hat vieles zu bieten, was man anderswo in den USA nicht findet. Tropischen Charme und lateinamerikanisches Flair zum Beispiel. Auch die Boutiquen, die kulinarischen Spezialitäten, das Nachtleben und vor allem die Nachtclubs sind ein echtes Erlebnis.
Mit dabei waren
  • Simone & Ben Thomsen, Robert Frowein, Franca LaMarca & Jürgen Groth, Annette & Michael Kamm
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Über 100 Plätze tragen seinen Namen – Dinner Meeting in der Möhlstrasse – 2001

Am Di., 15. Mai 2001
Mitte Mai kommt unser Lindauer Freund Kurt Rossknecht zu Besuch nach München und wir geniessen ein gemeinsames Abendessen in der Möhlstrasse. Kurt hatte am Folgetag Termine bei der Schörghuber Gruppe für die er damals auf Mallorca verschiedene Golfplatzprojekt realisierte. Kurt gehört schon seit Jahrzehnten zur Elite der europäischen Golfplatzarchitekten. Zu seinen Projekten gehören u. a. international renommierte Golfplätze wie z. B. der Andermatt Golf Course in der Schweiz, Chervo Golf San Vigilio in Italien am Gardasee, der GC Wien-Süssenbronn in Österreich, der GC Eichenried in München als Ausrichter der BMW Open, der GC Olching, ebenfalls in München oder aber auch der GC Heilbronn-Hohenlohe in direkter Nachbarschaft zur Kaiserhöhe. Das Motto von Kurt, der selbst ein guter Golfer ist und auch mich zum Golfspielen brachte, war es immer, die Golfplätze zwar anspruchsvoll und herausfordernd zu designen, dabei aber möglichst naturbelassen und gut spielbar für Golfer aller Spielstärken zu gestalten.
Mit dabei waren
  • Kurt Rossknecht, Annette & Michael Kamm
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Beste italienische Verhältnisse in Unterhaching – Geburtstag im Ristorante Belvedere – 2005

Am Fr., 14. Januar 2005
Bine Hanewacker rundet und lädt Annette und mich zu ihrem 40. Geburtstag ins Ristorante Belvedere in Unterhaching ein. Für uns war es der erste und bisher auch letzte Besuch in diesem Lokal, da es nicht in unserer üblichen Gegend liegt. Wer das Belvedere nicht kennt, wird dieses ausgezeichnete italienische Restaurant wohl auch nicht besuchen, weil es sich versteckt in einem Wohngebiet am Rande von Unterhaching befindet. Diese besondere Lage stellt allerdings keinen Nachteil für das Belvedere dar, denn viele Gäste kennen und schätzen das Restaurant mit seinem Ambiente. Man schätzt hier die hervorragend zubereiten italienischen Speisen sowie den immer freundlichen, kompetenten Service. Konsequenterweise ist dieses Restaurant immer gut besucht. Das gilt insbesondere auch für die Mittagszeit. Die Leckerbissen aus der Vitrine laden zur köstlichen Vorspeise ein. Darüber hinaus findet man dafür auf der reichlichen Speisekarte viele weitere Vorschläge. Das gilt auch für die gut zubereiteten Hauptspeisen und die wechselnden Menüangebote. Ganz besonders köstlich finden die Gäste Pasta-Gerichte wie Linguine mit Venusmuschel oder wirklich klassische Spagetti „Aglio Olio“. Die Hauptgerichte überzeugen mit hervorragend zubereiteter Seezunge, Saltim Bocca oder Strachetti. Jedes Gericht ein Treffer! Dazu ein gutes Tröpfchen Wein und der Abend wird zum kulinarischen Erlebnis. Die Preise sind im leicht gehobenen Niveau, aber für diesen Italiener angemessen.
Mit dabei waren
  • Sabine & Michael Hanewacker, Nani & Jürgen Schunda, Annette & Michael Kamm
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Herbstfest nach Squeeze Out und Delisting – bei Linklaters am Prinze – 2004

Am Do., 7. Oktober 2004
Anfang Oktober sind wir beim Herbstfest der Anwaltskanzlei Linklaters am Prinzregentenplatz in Bogenhausen eingeladen. Ich hatte mit dieser international aktiven Groß-Kanzlei - und besonders mit deren Anwalt Rainer Traugott - das Squeeze Out und Delisting der Etienne Aigner AG von der Frankfurter Börse umgesetzt und daher einen engen Kontakt zum Münchner Beraterteam. Vor Ort haben wir nicht nur rainer Traugott und seine Ehefrau Ellen - heute meine bevorzugte Notarin - sondern neben vielen anderen - auch Martin Kühner sowie Ulrike und Uwe Hasbargen getroffen. In jedem Fall war es ein Event mit vielen Anwälten, WPs und sonstigen Finanzberatern.
Mit dabei waren
  • Annette & Michael Kamm, Ulrike & Uwe Hasbargen, Martin Kühner
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Französisches Bistro im New Yorker Style – Dinner Meeting mit Familie im buffet kull – 2006

Am Mi., 1. März 2006
Am ersten März treffen sich Annette und ich mit meiner Schwester Ulrike und ihrem Gatten Adam zu einem schönen Abendessen in der Innenstadt. Als Rudi Kull und Albert Weinzierl sich vor über 20 Jahren kennenlernten, war die Münchner Innenstadt abends menschenleer. Dennoch erschufen die beiden dort mit viel Mut und inspiriert durch Rudis Zeit in New York ein Restaurant, das München bereichert: ein französisches Bistro im New Yorker Style. Heute begeistert das buffet Kull nach wie vor mit seiner großstädtischen, kommunikativen Atmosphäre. Gedämpftes Licht durch bodentiefe Sprossenfenster, Spiegel an den Wänden und eng gestellte Tische sorgen für lebhaftes, urbanes Flair und bieten Raum für die anspruchsvolle Brasserie-Küche. Französische Lebensfreude. Mit New Yorker Esprit. Das buffet Kull gehört zu den Klassikern, zeitlos und immer modern. Hochwertige, mediterran inspirierte Fleisch- und Fischgerichte treffen auf ein ausgewähltes Wein- und Spirituosenangebot, französische Brasserieküche trifft New Yorker Lifestyle. Klassiker wie das NY-Style Filetsteak zeitgemäße Fisch- und vegetarische Gerichte finden sich neben neu interpretierten Kompositionen. Das Buffet Kull bietet neben den À-la-Carte-Gerichten auch ein Dreigang-Menü zum Preis von 39 Euro. Bei uns kam als Vorspeise eine gegrillte Urkarotte mit Hummus, Limonenjoghurt und Piment d'Espelette, die sich an maghrebinischen Einflüssen orientierte und durch erdige Intensität, erfrischende Säure und orientalische Schärfe überzeugte. Das danach gereichte Stubenküken war herrlich zart, ergänzt wurde der dezente Eigengeschmack mit einem Spargel-Kartoffelcrumble und Yuzujus. Ein glücklich stimmender Abschluss war die Passionsfrucht-Pavlova mit weißer Schokolade und geriebener Macadamia. Darin paarte sich schöner Schmelz mit säurebetonter exotischer Aromatik. Hier zeigte sich bestes Kochhandwerk und die sichere Kombinatorik der Küche. Die Weinkarte ist umfangreich, hochpreisig, umfasst über 80 Positionen und ist hervorragend sortiert. Als kleiner Service gibt sie zudem dem nicht so versierten Weinfreund eine erste Orientierung durch Kategorien wie beispielsweise "trocken, frisch, leicht zugänglich". Das ist schön. Nicht schön ist es indes, obwohl es immer mehr Münchner Standard wird, wenn bei den Weinpreisen ein Multiplikator von Vier aufgerufen wird. Wir werden nicht müde, uns eine gästefreundlichere Kalkulation zu wünschen. Zumal wir überzeugt sind, dass dann einige Gäste auch auf hochwertigere Gewächse umsteigen würden. Nichtsdestotrotz mundete uns ein 2014er Weißburgunder Triple G von dem Weingut von der Mark & Walter aus dem Badischen zum Preis von 47 Euro sehr. Am späten Abend traten wir insgesamt recht glückselig hinaus. Zwar nicht auf den Boulevard Saint-Germain, sondern auf die Marienstraße nahe der Polizeiinspektion 11. Dennoch, schön war er, unser französischer Ausflug.
Mit dabei waren
  • Ulrike & Adam von Schall-Riaucour, Annette & Michael Kamm
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Jüngsten-Ehrung – Geburtstag von Larissa in Seeshaupt – 1991

Am Sa., 13. April 1991
Die kleine Larissa wird schon zwei Jahre jung! Zu diesem Anlass veranstalten Caro und ich eine kleine Feier in der Seeshaupter Wohnung. Wir haben Kinder aus der Nachbarschaft und den Nachwuchs von Vogls eingeladen. Die beiden leiblichen Tanten von Larissa, meine Schwester Ulrike und Carolinas Schwester Patricia mit damaligem Freund Patrick feierten ebenfalls mit uns. Larissa in hübschem Kleidchen war natürlich der Star des Tages.
Mit dabei waren
  • Larissa, Carolina und Michael Kamm, Ulrike Schall-Riaucour, Patrick von Pfetten, Patricia Neeb, Nina & Herbert Vogl mit Christina & Patrick
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The Queen´s dining table – Einladung in der Königinstrasse – 2020

Am Fr., 21. Februar 2020
In Erwiderung unseres netten Firmungs-Event in der Wohnung von Uli und Adam am Max-Weber-Platz im Dezember luden Karin Porsche und Dieter Rickert Ende Februar als letzte Einladung vor dem Lock Down zum Abendessen in ihre herrliche Stadtwohnung in der Königinstrasse ein. Karin ist eine ausgezeichnete Köchin und hat uns ein tolles Menü serviert, wozu wir durch Dieter hervorragende Weine kredenzt bekamen. Es war ein wunderbarer Abend, an dem ich mit durch die großartigen Bilder an den Wänden wie in einem Museum fühlte.
Mit dabei waren
  • Annette und Michael Kamm, Katja und Simpert Hafenmeier, Ulrike und Adam Schall, Karin Porsche und Dieter Rickert
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The Name of the Game – Spieler am Massmann-Park – 1981

Am Fr., 8. Mai 1981
Die ältesten Nachweise für Brettspiele sind bildliche Darstellungen von Spielenden sowie ausgegrabene Spielpläne des Alten Ägypten, dort meist als Grabbeigaben, und aus Babylonien. ... Die ältesten, noch heute gebräuchlichen Brettspiele sind Go und Mühle, die beide gesichert bereits vor der Zeitenwende gespielt wurden. So weit zurück müssen wir gar nicht. In den frühen 80er Jahren ging man - wie heute - entweder aus oder man traf sich zum Spieleabend, da damals einige sehr schöne Spiele auf den Markt kamen. Allerdings, an diesem Abend reichte uns - gemeinsam mit Martin Kühner und Sigi Nuemann - in unserer Wohnung in der Schleissheimer Strasse auch ganz einfach und traditionell eine Runde "Mensch ärgere dich nicht". Eine schöne und unbeschwerte Zeit, die unbeschreibliche Leichtigkeit des Seins. Da waren wir noch in den ersten Semestern unseres Studiums und das ganze Leben war spielerisch und leicht.

Königreich der Gaukler und Paradies der Lebensfreude – Afrika Afrika von André Heller in München – 2006

Am Do., 27. April 2006
Die Firma JAB Anstoetz hat mich durch seinen quirligen Marketing Manager Philipp Keller zur Premiere von Africa Africa in München eingeladen. Toll, hier dabei sein zu können! Am 27.04.2006 füllt sich der große rote Zirkusbau nun erstmals mit afro-circensichem Leben und bis zum 16. Juni 2006 haben die Münchner und die vielen München-Touristen, insbesondere solche der ersten zwei WM Wochen Gelegenheit, sich für André Hellers Afrika Visionen begeistern. Von einem „Königreich der Gaukler und Paradies der Lebensfreude“ sprach der Spiegel in seinem Bericht über AFRIKA! AFRIKA!. Mit dieser Show, hieß es im ZDF, tue „André Heller dem Publikum, den Künstlern und einem ganzen Kontinent etwas Gutes“. In seltener Einhelligkeit rezensierten die Kritiker ein Zirkustheater, von dem es in der FAZ gar hieß, „ein Besuch von AFRIKA! AFRIKA! sollte vom Arzt verschrieben werden können.“ Tatsächlich war die Show bereits wenige Wochen nach der Weltpremiere am 14. Dezember 2005 in Frankfurt am Main ausverkauft. André Hellers sinnliche Entdeckung Afrikas fasziniert das Publikum mit Tempo, Energie und dem Ausdruck überschäumender Lebensfreude. Zu sehen ist das andere Afrika: der Kontinent eines unermesslichen Reichtums an kulturellen Traditionen und voller Kreativität. Fast zwei Jahre lang waren dafür André Hellers Mitarbeiter dafür in Afrika unterwegs. Zwischen Mali und Marokko, zwischen Ägypten und Südafrika, an allen Küsten und im Landesinneren sowie in der afrikanischen Diaspora haben sie faszinierende Künstler gefunden, Tänzer, Artisten, Musiker, Sänger, Exzentriker und Akrobaten. Das erklärte Anliegen von André Heller war es, den Afrikanern eine europäische Bühne zu eröffnen, die der Großartigkeit ihrer Kunst entspricht. Mich hat die Aufführung auch sehr berührt und so hat sich dann gleich der Wunsch gebildet verschiedene Länder dieses Kontinents bald einmal persönlich zu besuchen.

Hosteria Fratelli – Italienisches Dinner in Haidhausen – 2018

Am Mi., 21. November 2018
Auch unsere netten Freunde Uschi und Karl vom linken Isar Ufer kommen zum Essen gerne zu uns rechten Isar Anrainer. Nicht nur in Bogenhausen, sondern auch in Haidhausen kann man ganz ausgezeichnet ausgehen. Heute geht es in die Steinstrasse in ein besonderes nettes Lokal. So muss ein gutes Restaurant aussehen. Schlichte weiße Tischdecken mit weißen Stoffservietten, je ein Messer und eine Gabel daneben. Einfache Stühle, vereinzelt Kerzen, indirekte Beleuchtung und ein beeindruckender Lampenschirm über der Mitte des Raumes. Kein Chichi mit einem Dutzend Besteckteilen und Gläserbatterien auf dem Tisch, keine geschwätzigen Kellner, die den Gast schleimerisch umgarnen. In diesem Ambiente, und im Sommer gerne auch vor der Tür auf der Steinstraße am Wiener Platz, agiert Rocco Gruosso, der Padrone höchstselbst. Er spricht mit dieser wohltuenden süditalienischen Färbung, die bei italienaffinen Deutschen sofort Fernweh erzeugt. Rocco umsorgt zusammen mit seinem Kompagnon jeden Gast auf vorzügliche Weise, handfest und zuverlässig, ansprechend mit weinroter Schürze gekleidet. Ein Schuss vom edlen Olivenöl im Schälchen, frisches Weißbrot und ein kleiner Gruß aus der Küche bilden den Auftakt. Jetzt kann nichts mehr schiefgehen. Und das ist es auch nicht. Es wurde ein wunderbarer Abend in der „nördlichsten Stadt Italiens.“ Und das alles ganz in unserer Nähe, im schönen Haidhausen. Haidhausen wurde 808 unter dem Namen „haidhusir“ (Bedeutung: Häuser auf der Heide) als Ansiedlung mit einer Kirche urkundlich erwähnt. Und obwohl am heutigen Abend eher der köstliche Wein durch unsere Münder floß, zum Schluß noch etwas spannendes zum Bier hier. Im Isarhochufer von Haidhausen, im Gebiet des heutigen Gasteigs, wurden lange von Brauereien Kellergewölbe zur Kühlung des Bieres genutzt. Ein wie immer besonders netter Abend mit Uschi und Karl in unserer gemeinsamen Lieblingslocation.
Mit dabei waren
  • Uschi & Karl Pohler, Annette & Michael Kamm
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Platzrunde von Lufthansa Chefpilot – Geburtstag von Robert Salzl im Gut Kaltenbrunn – 2016

Am So., 6. März 2016
Lufthansa-Chefpilot, erfolgreicher Manager bei der Schörghuber-Gruppe und Präsident des Tourismusvereins Oberbayern – Robert Salzl war und ist in Beruf und Ehrenamt mit Vollgas unterwegs. Im neu renovierten und von Michael Käfer bewirtschafteten Gut Kaltenbrunn am Tegernsee feiert er seinen 75. Geburtstag. Und Annette und ich durften mit Ihm und vielen anderen netten Freunden feiern. Weitere Geburtstagsgäste an seinem Ehrentag sind Verleger Dirk Ippen, dem Tölzer Landrat Josef Niedermaier, Münchens Vizebürgermeister Josef Schmid, Ex-Lufthansa-Chef Jürgen Weber sowie Unternehmerin Alexandra Schörghuber und deren Sohn Florian.

Alpenwahn am Viktualienmarkt – Johannas Geburtstagsfeier in der Schmankerlhütte – 2019

Am So., 22. Dezember 2019
Einen dreiteiligen Budenzauber mit Alpenschänke, Schmankerlhütte und süsser Sünde samt diversen verführerischen Kreationen gibt’s nur einmal auf all den Münchner Christkindl- und Weihnachtsmärkten: Unser spezieller Weihnachtsmarkt ist dabei vom 14. November 2019 bis zum 01. Januar 2020 geöffnet und bietet inklusive der finalen Silvesterparty immer Super Spass mit open end! Johanna - Annettes Nichte - entführt uns hierher, um mit uns dort ihren Geburtstag zu feiern! „ALPENWAHN“ heisst der Winter- und Feiertraum bei Pop, Rock und Classics mit hausgemachtem Qualitätsglühwein nach eigener Rezeptur, frisch zubereitetem Flammkuchen sowie hauchdünnen Crepekreationen im Wirtsgarten am PSCHORR. Dies alles in Mitten des weltberühmten Viktualienmarkts im Herzen von München. Ob weiss oder rot-mittlerweile unverkennbar und stadtbekannt ist der hier täglich selbst „gebraute“ Alpenglüher. Die Rezeptur der zurückhaltenden Süsse und hervorstechenden beerigen Note überzeugt. Für größere Gruppen oder Firmenfeiern hat man sogar die Möglichkeit dort zu reservieren. Der Glühwein wird nach eigenem Geheimrezept laufend Nachproduziert, ist superlecker, frisch und auch wenn es mal ein paar mehr werden ist man am nächsten Tag fit. Das Highlight an der Bar ist der Apfelstrudel! Es ist ein Apfel-Zimt-Shot der so lecker ist das er eindeutig Suchtpotential hat! Dazu gibts Herzhaftes vom Grill und süsse Sünden. Alles wird vorort frisch vor den Augen der Gäste zubereitet, denn mit Liebe hausgemachtes schmeckt besser als die beste Industrieware. Über all dem wachen überdimensionale, bis zu 4 Meter hohe Skulpturen der bekannten Holzschnitzerfamilie Widauer aus Freilassing im Berchtesgadener Land – ein echter Hingucker! Die aufwendige Gestaltung des Marktes unterscheidet sich stark vom klassischen Christkindlmarkt und er befindet sich direkt am Viktualienmarkt - ein Markt für Münchner von Münchnern. Annette und ich haben den lustigen Abend besonders genossen, auch wenn wir die Oldies unter den vorwiegend U30 Gästen von Johanna gewesen sind.
Mit dabei waren
  • Johanna Schunda, Schunda Family, Annette & Michael Kamm
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Wintertrecking beim Lama-Bauern – Silvesterfeier im Tiroler Ellmau – 2009

Am Do., 31. Dezember 2009
In einer sportlichen Zehnerkonstellation feiern Annette und ich in diesem Jahr den Jahreswechsel mit den Ehepaaren Blank, Held, Hellmann & Vogl in Ellmau in Tirol. Hier haben nicht nur Helds ein Ferienhaus, sondern seit kurzem auch Nina und Herbert. Eva und Thomas Hellmann sind zwar auch Wahl-Tiroler, allerdings in Jochberg und damit eine gute halbe Stunde weiter südlich zu Hause. Wir essen und trinken gut ... und haben auch sonst sehr viel Spaß zu Silvester. Natürlich ist das wundervolle und landschaftlich großartige Gebiet um den wilden Kaiser in Tirol in erster Linie zum Berge runterwedeln in unseren Köpfen abgespeichert. Aber es gibt noch andere, ungewöhnliche Aktivitäten, die man dort unternehmen kann. Über 30 Lamas wohnen auf dem Koglhof in Ellmau und in der Wintersaison kann man den Tieren jeden Mittwoch und Sonntag von Dezember bis April ganz nahe kommen: Beim Wintertrekking darf jeder Teilnehmer sein eigenes Lama führen, wenn es durch die verschneite Landschaft des Wilden Kaisers geht. Treffpunkt ist der Koglhof, der bei den Einheimischen auch gerne "Lama-Bauer" genannt wird. Grund dafür ist "Lama-Mama" Ruth, die dort gemeinsam mit ihrer Familie die Lamas beherbergt. Die Winterwanderung führt direkt vom Hof in Ellmau in die romantische Winterlandschaft des Wilden Kaisers. Aber auch bei einer Schneeschuhwanderung auf ungespurten Wegen in den Tiroler Alpen, wenn die Sonne über dem Wilden Kaiser die Schneedecke funkeln lässt, zeigt sich die Natur einmal mehr von ihrer schönsten Seite. Durch tiefverschneite Wiesen geht es vorbei an den schönsten Aussichtspunkten mitten durch die Natur am Wilden Kaiser. Und die gilt es zu erhalten.
Mit dabei waren
  • Familie Held, Familie Blank, Familie Hellmann, Familie Vogl, Annette & Michael Kamm
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KaDeWe – 100 Jahre – Jubiläumsfeier in der Tauentzienstrasse – 2007

Am Mi., 10. Oktober 2007
Das Berliner "Kaufhaus des Westens" feiert seinen 100. Geburtstag. Als Aigner Vorstand sowie Lieferant feinster Lederwaren für die Premium Etage im Erdgeschoß stehe auch ich auf der illustren Gästeliste und reise daher gerne nach Berlin. Seit der Eröffnung im Jahr 1907 gilt der Konsumtempel als Hort des Luxus und der Superlative. Man nennt das Haus in einem Atemzug mit Harrods in London oder den Galeries Lafayette in Paris: das Berliner Kaufhaus des Westens (KaDeWe). Vor einem Jahrhundert eröffnete der Kommerzienrat Adolf Jandorf das KaDeWe am Rande des vornehmen Berliner Westens. "Jandorf hat 1907 mit seinem Kaufhaus des Westens den anspruchsvollen Einzelhandel revolutioniert", sagt der heutige Geschäftsführer Patrice Wagner anerkennend. Nach dem Vorbild amerikanischer Warenhäuser vereinte es viele kleine Fachgeschäfte unter einem Dach, es gab elektrisches Licht und einen Teesalon für die vom Einkauf erschöpften Damen. 1927 übernahm die jüdische Kaufmannsfamilie Tietz das Warenhaus, 1933 wurde sie von den Nationalsozialisten enteignet. Im Zweiten Weltkrieg stürzte ein amerikanisches Flugzeug ins KaDeWe, es brannte fast völlig aus. Während die umliegenden Häuser am Wittenbergplatz noch in Schutt und Asche lagen, feierte das KaDeWe bereits im Juli 1950 die Wiedereröffnung der ersten beiden Etagen mit 180.000 Besuchern. Den wohl größten Besucheransturm seiner Geschichte erlebte es nach dem Mauerfall 1989: Tausende DDR-Bürger stürmten die Warenwelt des Westens. Zum 100- jährigen Jubiläum kamen viele bekannte und weniger bekannte Stars, darunter Schauspieler wie Kostja Ullmann, Fussballspieler Jens Lehmann, Fernsehstar Oliver Kalkofe oder auch der bekannte "Playboy" Rolf Eden zur Feier.

My Love is Your Love – Whitney Houston in der Olympiahalle – 1999

Am Do., 2. September 1999
Die US-amerikanische Sängerin und Schauspielerin wurde mit ihrer unverwechselbaren Stimme und ihrem Gesangsvolumen, welches sie in drei Oktaven spielend beherrschte, die bedeutendste zeitgenössische Interpretin der Pop- und Soulmusik. Sie avancierte bereits nach dem Erscheinen ihres ersten Albums "Whitney Houston" 1985 zum internationalen Star. Mit über 170 Millionen verkauften Tonträgern, über 200 Gold-, Platin-, Silber-, und Diamantschallplatten sowie sechs Grammys hatte keine Sängerin vor ihr mehr Erfolg als die "Diva of Soul". Über 400 Preise wurden Whitney Housten in ihrer Karriere zugesprochen, darunter 2001 der BET Lifetime Achievement Award und 2004 der Women’s World Award. Ihr Soundtrack zum Film "Bodyguard", "I Will Always Love You", in dem sie auch die weibliche Hauptrolle spielte, wurde die erfolgreichste Single einer weiblichen Interpretin. Zu ihren erfolgreichsten Songs zählen weiter "Saving All My Love for You", "Greatest Love of All", "I Wanna Dance with Somebody", "One Moment in Time" und "I Look to You" ... Die "My Love Is Your Love"-Welttournee war die achte Konzerttournee des amerikanischen Aufnahmekünstlers Whitney Houston, zur Unterstützung ihres vierten Albums, "My Love Is Your Love." Ab Sommer 1999 spielte die Tour über 60 Shows in Europa und Nordamerika. Unvergeßlich war der Auftritt der Ausnahmekünstlerin, die übrigens von unserem leider viel zu früh verstorbenen Monti Lüftner - damals Chef von Ariola und Sony Musiic - entdeckt wurde im September in der Olympiahalle für uns!

Targa in der Veggie Bar – Karfreitags Dinner in San Felice del Benaco – 2022

Am Fr., 15. April 2022
In der Woche vor Ostern waren Mathias Gehrckens und Stephan Mathes von Düsseldorf aus mit ihren beiden betagten 911er Porsches im Konvoi an den Gardasee gefahren und hatten auf dem Weg nach San Felice auch noch einen Wandertag am Lago di Como eingelegt. Stephan ist Mathias früherer Geschäftspartner aus D-Group Zeiten und heute als Geschäftsführer bei der Personalberatung Treuenfels tätig. Susanne war mit Hugo und Henri noch anderweitig in NRW beschäftigt und kam erst am Ostersamstag mit dem Flieger nach Italien nach. Daher war es besonders nett, daß die beiden Herren Annette, Jasmin, Michi und mich am Karfreitag im Haus Gehrckens im Paradiso bekochten. Der Chefkoch Stephan sevierte ausschließlich vegetarische Gerichte. Gläubige Christen verzichten an Karfreitag, der Teil der Fastenzeit vor Ostern ist, auf Fleisch. Aus diesem Grund weichen viele Menschen an diesem Tag auf Fisch aus – darüber hinaus ist der Fisch ein Symbol für das Christentum und passt daher gut zu dem Feiertag. Beliebt sind beispielsweise Rezepte mit Lachs, Forelle oder Kabeljau. Aber auch leichte, vegetarische Gerichte – zum Beispiel mit Eiern oder saisonalen Zutaten wie Spargel – eignen sich für das Karfreitagsessen. Fleisch wurde früher nur zu freudigen Anlässen serviert, da es ein sehr teures Lebensmittel war. Da an Karfreitag aber an die Kreuzigung Jesu gedacht und der Tag als Fasten- und Abstinenztag verstanden wird, fällt das Essen von Fleisch weg. Heutzutage ist die katholische Kirche nicht mehr so streng mit ihren Essensvorschriften und macht beispielsweise Ausnahmen für kranke Menschen. Als sogenannter stiller Feiertag unterliegt der Karfreitag auch einigen gesetzlichen Einschränkungen, zum Beispiel existiert ein Tanzverbot, das aber von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich streng durchgesetzt Je nach Region gibt es verschiedene traditionelle Rezepte für den Karfreitag. Dazu zählen etwa Eier in grüner Soße oder gebeizter Lachs. Im Norden gibt es häufig Struwen: Dabei handelt es sich um dicke, Pfannkuchen-ähnliche Teiglinge, die aus Hefe bestehen und Rosinen enthalten. Sie halten lange satt und sind deshalb ideal für die Fastenzeit. Generell macht man nichts falsch, wenn man sich an Karfreitag fleischlos ernährt und stattdessen auf leichte Gerichte setzt. An Karsamstag endet dann die Fastenzeit und man kann sich mit einem leckeren Osteressen für seine Geduld belohnen.
Mit dabei waren
  • Mathias Gehrckens, Stephan Mathes, Jasmin & Michael Plank, Annette & Michael Kamm
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