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Akquise in Nordrhein-Westfalen – Workshops in Krefeld & Dinner Meeting in Wuppertal – 2000

Von Do., 2. März 2000 bis Fr., 3. März 2000

In den Anfängen unserer Beraterjahre haben sich Michi Plank und ich mit unserem m2b Ansatz noch recht schwer bei der Akquise neuer Mandanten getan. Nachdem wir den Münchner Markt abgegrast hatten, mussten wir so auch in anderen Regionen wildern. Über Wolfhard Smid, einen ehemaligen Geschäftspartner aus dem früheren North Sails Wassersportgeschäft - lernte ich die CEO - das Centrum für Ertragsoptimierung in Krefeld kennen gelernt und war im März mit den CEO Kollegen in NRW zu gange. Nachdem ich mit dem Auto unterwegs war, organisierte ich neben den Meetings in Krefeld auch ein Abendessen bei Holger Bramsiepe in Wuppertal. Bereits in den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts wird hier in den Städten Barmen und Elberfeld die Notwendigkeit erkannt, ein zusätzliches Verkehrsmittel in der Talsohle zu bauen. Der Kölner Ingenieur Eugen Langen beschäftigt sich in diesen Jahren mit der Idee einer Schwebebahn. Zurückgehend auf Seilbahnen und "hängende Schienenwege" entwickelte Eugen Langen in Köln 1892-93 ein modernes Schwebebahnsystem. Für die Realisierung in Wuppertal erfand Anton Rieppel 1895-96 ein ebenfalls patentiertes Tragwerkssystem. Die Realisierung in Wuppertal erfolgte 1898 bis 1903. Trotz erheblicher Anstrengungen gelang es gegen die Konkurenz der Standhochbahnen nicht, die Schwebebahn auch in anderen Städten zu etablieren. Die Anlage in Wuppertal blieb - bis auf die Bergbahn in Dresden-Löschwitz - ein Unikat. Wie die technisch verwandten Hängebrücken hatten auch Seilschwebebahnen einfachster Bauart ihren Ursprung vor mehr als 1000 Jahren in Fernost, wo in den Bergregionen von China, Indien und Japan Seilkonstruktionen zum Transport von Gütern verwendet wurden. Das eigentliche Zeitalter der Seilbahnen begann aber erst im letzten Jahrhundert, als sich die belastungsfähigeren Drahtseile durchsetzten.  Baron von Dürcker in Deutschland, besonders aber der Engländer Hodgson erfanden die Seilbahn in den 1860er Jahren neu, nun aber als Drahtseilbahn. Die in kurzer Zeit weit verbreitete Erfindung von Hodgson zeigte, welchen wirtschaftlichen Wert dem Lufttransport inne wohnte, legte eine Basis für den zeitgenössischen Wunsch feste Wege durch die Luft zu schaffen, um Lasten und später auch Personen transportieren zu  können.
 Eine tolle Anlage in Wuppertal, mit der ich auch noch vor unserem Abendessen unterwegs war.

Mit dabei
  • Holger Bramsiepe und Michael Kamm

Ende der Neunziger Jahre kommt es zum folgenschwersten Unglück in der Geschichte der Wuppertaler Schwebebahn: Nach Beendigung von Gerüstarbeiten war von der Baufirma ein Metallstück an der Fahrschiene nicht entfernt worden – der erste Zug stürzt in die Wupper. Fünf Fahrgäste verlieren ihr Leben und 47 Personen werden verletzt.

Fehler entdeckt, Änderungen & Ergänzungen gewünscht sowie eigene Photos zur Vervollständigung verfügbar? Bitte gerne per Mail an Michael@Kamm.info.