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Austernbänke in der Stollbergstrasse – Große Meeresfrüchteplatte mit Kaisergranatschwänzen – 1999

Am Di., 7. Dezember 1999

In der Adventszeit treffen wir uns mit Annette und Michael Karbacher zu einem sehr nettten Abendessen im Austernkeller. In diesem Lokal, dessen dicht bestuhlten großen Raum man erst am Ende eines über Stufen nach unten führenden Ganges erreicht, hat die von Frankreich geprägte kulinarische Kultur der Siebzigerjahre erstaunlich korrekt überlebt. In den 80er und 90er Jahren waren wir oft dort, um Fisch und Krustentiere zu geniessen. Danach ist das Restaurant bei uns leider in Vergessenheit geraten und wir haben uns die immer hervorragende Speise- und Weinkarte schon sehr lange nicht mehr angesehen. Ganz ähnlich verhält es sich leider mit dem sehr netten Ehepaar Annette und Michael Karbacher. Nach deren Familiengründung waren die beiden so sehr mit ihren Kids beschäftigt, daß wir auch hier Anschluß und Sichtkontakt verloren haben ... beides schade.

Mit dabei
  • Annette & Michael Kamm, Annette & Michael Karbacher

Unsere Namenszwillinge, so ein nettes Paar!

Zwei Annetten, doppelt so nett, falls das überhaupt möglich ist.

Michael freut sich schon auf die frischen Austern. Austern gibt es bereits seit über 200 Millionen Jahren und die ersten Austern wurden von Menschen am Roten Meer schon vor 125.000 Jahren verspeist. Der Name „Auster“ leitet sich vom lateinischen ostrea, bzw. aus dem Griechischen ostreon für „Muschel“, oder „Knochen“ ab. Heute gelten Austern als Luxusgut.

Annette probiert derweilen den hier auch vorzüglichen Wein.

Austern gelten nicht nur als gesundheitsfördernd, man sagt ihnen auch eine aphrodisierende Wirkung nach. Italiens bekanntester Playboy Casanova schlürfte ca. 50 Austern pro Tag, um seine Manneskraft zu stärken. Restaurant-Besitzer Alexander Knobl und Brigitte Conrad sind deutschlandweit die Einzigen, welche sogar die ‘Rock Oystern’ aus Australien auf ihrer Speisekarte haben. Diese soll Casanova auch bevorzugt haben! Stammgäste freuen sich aber auch auf Standardgerichte wie Hummer, Kaisergranatschwänze oder Nordsee-Seezunge ‘Müllerin Art’. Da weiß man, was man hat. Tipp: die authentische Austernkeller-Bouillabaisse. Wenn z.B. Anna Netrebko in der Münchner Oper gastiert, sieht man sie oft zum Dinner hier.

Fehler entdeckt, Änderungen & Ergänzungen gewünscht sowie eigene Photos zur Vervollständigung verfügbar? Bitte gerne per Mail an Michael@Kamm.info.