Baby in Lignano – Puderquasten aus Bischofshofen – 1999
Mitte Mai fuhr ich mit Herbert für einige Tage von München an die Adria, um im Rahmen unseres Aufenthaltes die neue Princess der Familie Vogl von der Marina der Firma Feichtner in Lignano an seinen endgültigen Liegeplatz in den Porto San Vito in Grado zu überführen. Bis das Schiff zum Transport klar war verbrachten wir noch einige relaxte Tage im Hafen in Lignano und arbeiteten an Bord. Lignano Sabbiadoro ist ein Badeort an der italienischen Adria-Küste in der Region Friuli-Venezia-Giulia, der aus den drei Teilen Sabbiadoro, Pineta und Riviera besteht. Die Stadt erstreckt sich über eine acht Kilometer lange Halbinsel, deren Küste aus feinstem Sand besteht und verfügt somit über den zweifellos schönsten Strand der Region. Lignano ist in das historische Zentrum „Lignano Sabbiadoro", die wunderschöne grüne Zone von „Lignano Pineta” und die ruhige Oase „Lignano Riviera” aufgeteilt. Zahlreiche Hotels mit fünf, vier, drei oder zwei Sternen bieten tausende an Zimmern an. Zudem gibt es eine große Anzahl von Ferienwohnungen vor Ort. Das historische Zentrum, eine einzige Fußgängerzone, ist ein Paradies für den Abend nach dem Strandbesuch: Shopping, Restaurants und einladende Eisdielen, Bars, Pubs und Nachtlokale sorgen für schöne Momente und Entspannung. Zudem sind diverse Spiel- und Themenparks wie Aquasplash, der Zoo Punta Verde, Parco Junior, Gulliverlandia und der Lunapark eine echte Alternative zum Strandprogramm. Bootsurlauber finden übrigens mehr als 5.000 Stellplätze in den Häfen verschiedener Größen. Wer auch im Urlaub fit bleiben möchte, der kann am Sportkomplex von Lignano trainieren. Schwimmschulen, Segelschulen und Windsurf-Kurse werden an verschiedenen Orten von Lignano angeboten. Einer der besten Golfclubs im Nordosten Italiens ist der „Golf Club Lignano“ mit einem wunderschönen 18-Loch-Platz. Reitschulen organisieren fantastische Ausritte an der Küste, bei denen man die Sonne über der Adria bewundern kann. Es war also volles Programm geboten
- Herbert Vogl, Fri Bianchi und Michael Kamm
Am Wochenende genossen Herbert und ich gemeinsam mit Federico Bianchi das ausschweifende Nachtleben in Lignano, wobei der aus dem Friaul stammende und sich hier bestens auskennende Fri am liebsten ins seinem Stammlokal "Baby" saß. Herbert und ich checkten - nachdem Fri im Bett war - auch noch weitere einschlägige Adressen auf der Ausgehmeile von Lignano
Dabei boten sich uns zur alternativen Unterhaltung eine sehr vergnügte österreichische Vierer Damen Gruppe aus Bischofshofen an. Diese war - laut eigener Ausage - professionell im horizontalen Gewerbe tätig. So hatten wir es bei diesem Team mit einem in den österreichischen Bergen beheimateten Bordellbetrieb auf Betriebsurlaub an die italienische Adriaküste zu tun. Die Damen kümmerten sich in einem der Clubs so liebevoll um unsere Getränkeversorgung - Red Bull Prosecco - daß ich das scheinbar nett gemeinte Angebot: Moagst mi pudern oder budern einfach nicht verstanden habe und wir uns daher wieder unserem Schiffsliegeplatzthema gewidmet haben.
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