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Beim Ring der Nibelungen – Walküren in der Maximiliansstraße – 1999

Am So., 11. April 1999

Die Walküre stellt die Anbetung des romantischen Musikdramas schlechthin dar und Richard Wagner schenkt ihr die liebkosenden Worte. Kaum ist der Vorhang geöffnet übernimmt das Orchester die Führung. Gewitter, Inzest, göttlicher Zorn, nicht unterdrückbare Leidenschaft. Alles scheint schon in lebendigen Maßen zu gären, das folternde Schicksal der Helden wird angekündigt. Dank seines ständig beweglichen Kompositionsstiles, wo jedes Instrument jederzeit Teile der Tragödie übernehmen kann, gelingt es Wagner gleichsam durch seien Leitmotive zu sprechen, Worte oder Handlungen zu formen. Sie bewegen sich zwischen den Sängern, in deren Stimmen, werden umgebildet und entwickeln so das Drama. Die Walküre ist der zweiter Teil des Ring des Nibelungen ( Rheingold als Vorspiel, Siegfried und Götterdämmerung als weitere Tage) und die populärste und widersprüchlichste der Tetralogie. Hier in der Bayrischen Staatsoper spüren Annette und ich bei unserem Besuch Mitte April was das ist: Oper. Nämlich etwas, was sich zwischen Körpern im Raum ereignet. Erhebend und gewaltig.

Mit dabei
  • Annette und Michael Kamm

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