Besuch in der Grünen Lunge – über dem Schwabinger Bach am Englischen Garten – 1986
Unsere Trauzeugin Bettina und ihr Gatte Thomas kamen zu Besuch aus Münster nach München und wir organisierten einen kleinen Brunch in unsere Wohnung in der Altschwabinger Mandlstrasse 10. Auch Thomas Schwester Mareille Poullain kam vom St. Anna Platz aus dem Lehel zu uns an den Englischen Garten. Zudem stoßen Bruno und Susanne Weidl - beide ehemalige Studenten aus Münster und dadurch Freunde von Thomas und Bettina - sowie Sigi Nuemann als gebürtiger Osnabrücker und gemeinsam mit Bettina Trauzeuge bei Nicis und meiner Hochzeit im Jahr zuvor zu unserem Happening mit dazu. Wir verbrachten einen sehr schönen April Tag auf unserer Terrasse oberhalb des Schwabinger Bachs, von wo aus der Ausblick in den Englischen Garten einzigartig war. Der Schwabinger Bach ist ein Bach im Englischen Garten in München, der als westlichste der Bäche als ein Teilstück des Eisbachs beginnt. Nach dem Wasserfall nördlich der Prinzregentenstrasse wird er als Schwabinger Bach bezeichnet, fließt am Japanischen Teehaus vorbei und durchfließt die als FKK-Gelände bekannt gewordene Schönfeldwiese. Nach der Einmündung des Entenbachs umfließt er am westlichen Rand des Englischen Gartens den Kleinhesseloher See, bevor er den Mittleren Ring unterquert. Kurzzeitig geteilt dient er dann der Energieversorgung des Lodenfrey Parks. Auf Höhe des Nordfriedhofs mündet linksseitig der Nymphenburg-Biedersteiner Kanal ein. Am Aumeister trennen sich Schwabinger Bach und Mühlbach, der durch das Gelände des ehemaligen Freibads Floriansmühle verläuft.
- Bettina, Thomas & Mareille Poullain, Susanne & Bruno Weidl, Siegfried Nuemann, Nicola & Michael Kamm
Unser Besuch aus Münster genießt den herrlichen Blick in den Englischen Garten. Ohne Laub und Blätter im Winter kann man von unserer Terrasse weit sehen.
Es gibt viel zu erzählen … wenngleich es eher danach ausschaut, als ob sich hier Westfalen über seltsame Bayern amüsieren
So oft sehen wir uns ja nicht.
Ziggy, stylisch gestreift, hat sich der schönen Umgebung angepasst. Die Mandlstraße gleicht einem Schmuckkästchen: Jedes der malerischen Häuschen ist ein Unikat, eines schöner als das andere. Dennoch haftet der kleinen Altschwabinger Straße nicht der Ruf der abweisenden Dekadenz an, die vielen Nobelvierteln nachgesagt wird.
Wohl auch, weil hier dank des Standesamtes tagtäglich ein reges Kommen und Gehen glücklicher Menschen das Straßenbild bestimmt. Das färbt ab. Und lässt viele Münchner davon träumen, in der Mandlstraße Quartier zu beziehen. Dieser Traum ist unsere Realität.
Doch wer hier wohnen will, braucht das nötige Kleingeld: Die Mandlstraße zählt zu den teuersten Straßen der Stadt.
Es gehört eine Portion Glück dazu. Wie meistens im Leben.
Direkt unter unserer Terrasse gluckert der herrliche Schwabinger Bach.
Im Hintergrund treiben die Bäume aus. Erstes frisches Grün zeigt sich, die Luft ist herrlich lau ...
... die Gespräche kommen in Fluss und bleiben es. Hier die beiden Geschwister Mareille und Thomas
Sie wurde benannt nach Johann Freiherr von Mandl-Deutenhofen,(* 1588, † 1666) Kanzler und Hofkammerpräsident. In der Mandlstraße, wie auch in der angrenzenden Königin- und Seestraße, liegt der besondere Reiz in der Nähe zum Englischen Garten, der sich zur Ostseite unmittelbar hinter den Grundstücken erstreckt und Anwohnern nicht nur einen direkten Blick in die grüne Lunge der Stadt erlaubt. Die Straßenzüge zeichnen sich hier trotz ihrer zentralen Lage auch durch ein ruhiges Umfeld aus. Insgesamt befinden sich an der nur 350 m langen Straße fünfzehn denkmalgeschützte Objekte, zudem zählt die Straße zum Ensembleschutz Altschwabing
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