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Darwinsche Höcker & Scharaden – Silvester im Filserhof am Weissensee – 1983

Von Fr., 30. Dezember 1983 bis So., 1. Januar 1984

Silvesterpartys können sehr vielfältig sein. Gerade in München reichen sie von unwirklich trashigen Veranstaltungen über angesagte Events im 70er-Jahre-Stil bis hin zur entspannten und lässigen Bar Meetings. Natürlich gibt es auch einige, wo man sich richtig schick und glamourös anziehen kann. Zum Beispiel in der zweistöckigen Kino-Location 35mm, während des Jahreswechsels auch „Haus der Cocktails“ genannt. Dort wird die ganze Nacht mit vielfältigen Cocktails und ausgezeichnet schmeckendem Essen gefeiert. In dem lässigen und Dresscode freiem Cord Club ist es möglich mit den Freunden ein entspanntes Silvester zu feiern. Wer sich für mehrere Musikrichtungen interessiert oder sich einfach nicht entscheiden kann, wozu er am Liebsten an Silvester tanzen möchte, für den ist Muffatwerk ein perfekter Ort. Dort wird bestes Electro, entschlossener Dancehall sowie lockeres Indie angeboten. Dies sind nur wenige Beispiele der coolen Silvester Partys in München, denn es gibt noch vieles mehr in der bayrischen Metropole. Lässige oder luxuriöse Silvester Bälle, Dinner oder Galas warten auf die Besucher. Aber das ist alles nichts für uns, da wir seit vielen Jahren Silvester immer und ausschließlich im privaten Rahmen feiern und in diesem Jahr zu acht ins Allgäu fahren, um auf dem Filserhof - dem zwischen Füssen und Pfonten gelegenen Anwesen meiner Schwiegermutter Marion - gemeinsam einen schönen Jahreswechsel zu feiern.

Mit dabei
  • Nicola Schielin, Michael Kamm, Andi Winkler, Chantal Boissonas, Barbara & Daniel Fikuart, Hans Nöthling, Conny Bianchi

Andi Winkler und Nici können beide mit der selben Anomalie aufwarten. Der nach Charles Darwin benannte Ohrhöcker wurde von ihm als evolutionäres Überbleibsel des vormals spitzen Säugetierohres gedeutet. Die beiden Protagonisten gehen fest davon aus, daß es ein Zeichen besonderer Intelligenz ist

Der Ablauf eines privaten Silvesterabends funktioniert in der Regel wie der Heilige Abend zu Weihnachten ... nur ohne Bescherung. Dies bedeutet, daß wir zum Beispiel durch einen Fondue Abend ein lang dauerndes Abendessen geniessen, bevor wir dann nach Mitternacht in einen ausgelassenen Party- und Vergnügungsmodus umschalten

Mit Chantal Boissonas und Barbara Fikuart am blumigen Fondue Topf

Der Spiele Abend kann starten ... hier gibt Andi bei Scharade Vollgas: Wie funktioniert das: Eine Person versucht ein Wort pantomimisch darzustellen, während der Rest der Gruppe versucht, das richtige Wort zu erraten. Es gibt viele verschiedene Varianten, wie man Scharaden spielt. Das einzige, was man braucht, um mit dem Spielen zu beginnen, ist eine Liste mit kreativen Pantomime-Begriffen. Man kann die Wortliste selbst erstellen oder sich Listen mit den besten Scharade-Begriffen besorgen.

Chantal ist schwer am Überlegen, was uns ihr St. Galler Studienkollege da vorspielen möchte

Daniel Fikuart ist als Nächster dran und versucht es mit einer Schraubeinlage .... keine Ahnung mehr, was das werden sollte

Conny widmet sich dann doch lieber wieder dem Abendessen

Nici und Hans Nöthling im verträumten Austausch ... mit Hans und unserem gemeinsamen Freund Ulli Seeberger - im übrigen Bruder der zu dieser Silvesterfeier auch anwesenden Barbara Fikuart - habe ich in unserem BWL Studium Mathematik und Statistik gelernt

Barbara Fikuart arbeitet sich an einer tänzerischen Einlage ab .... könnte der Begriff "Flamenco-Tänzerin" sein

Wie auch immer das Scharade Projekt gelaufen ist .... am Ende hatten wir ein wunderbares Silvester Wochenende in einer herrlichen Gegend und einem wunderbaren Bauernhof, der ausreichend Platz für uns alle bot

Eine Wanderung führte uns auch zur direkt vor dem Filserhof liegenden Ruine Falkenstein. Hier oben, auf 1277 Metern über dem Pfrontener Tal liegt die Burgruine Falkenstein auf einem steil abfallenden Felssockel. Die Ruine ist Deutschlands höchstgelegene Burgruine und König Ludwigs II letzter Traum. Der Bayerische König plante genau an dieser Stelle sein letztes und prächtigstes Schloss zu errichten. Von den Plänen des Königs berichtet heute ein kleines Museum unterhalb der Burgruine. Den fantastischen Ausblick auf die Allgäuer Alpen und hinüber zu Schloss Neuschwanstein, den schon der König genoss, können auch heute noch Besucher von einer Aussichtsplattform inmitten der Burgruine erleben. Digital ermöglicht eine Webcam inmitten der kleinen Burg einen Vorgeschmack auf dieses Panorama, wobei auch der Blick auf den Filserhof zu sehen ist

Fehler entdeckt, Änderungen & Ergänzungen gewünscht sowie eigene Photos zur Vervollständigung verfügbar? Bitte gerne per Mail an Michael@Kamm.info.