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Dolce Vita in Bella Italia – Vacanze in Gardone-Riviera – 2017

Von Fr., 16. Juni 2017 bis So., 2. Juli 2017

Mitte Juni starten Annette und ich zu zweieinhalb Wochen Urlaub an den Gardasee und sind dadurch wieder in der durch mich favorisierten Zeit vor Ort. Wir geniessen angenehme Temperaturen und noch keine überlaufenen Restaurants oder verstopfte Strassen mit Staus. Mit uns sind auch Uschi & Karl Pohler, Birgit & Ulli Lohr, Simone & Ben Thomsen, Eva & Thomas Hellmann, Katharina & Maximlian Schunda sowie alle Schunda Girls samt Freundinnen, Birgit & Klaus Schneider sowie Astrid & Michael Eidenmüller und ein Schwung Altneubeurer unterwegs. Wir unternehmen viel, machen Touren mit Boot, Cabrio und Vespa und gehen abends in der Regel mit Freunden zum Essen. Der Gardasee ist ja seit dem Jahr 2000 Annettes und meine zweite Heimat und so auch im Hochsommer in der Regel unsere einzige Urlaubsdestination. Der größte See Italiens ist dabei sicher nicht nur für uns eines der beliebtesten Reiseziele südlich der Alpen: Segeln, Surfen, Biken, Wandern, Wundern und zudem köstlich Essen gehen. Das ganze Sport- und Freizeit-Angebot mit Postkartenidylle. Das lockt jede Menge Touristen aus ganz Europa an. Wir kennen ihn und lieben ihn ja eigentlich wirklich alle. Im Zweifel haben wir schon mit unseren Eltern die ersten Badeurlaube am Südostufer verbracht, sind mit Freunden zum Surfen und Biken nach Riva und Torbole gefahren und haben später in den südwestlichen Orten italienische Eleganz kennen gelernt. Der Gardasee hat viele verschiedene Gesichter, aber er ist für uns immer die Inkarnation des italienischen Lifestyles. Palmen und Olivenhaine, Espresso im Centro Storico eines netten kleinen Städtchens nur zwei Stunden hinter dem Brenner. Dabei ist es völlig egal, ob man ihn nur einmal oder zehn Mal besucht hat, es gibt immer noch verborgene Schönheiten zu entdecken. Als seit vielen Jahren in Gardone Ansässige schauen wir zum Beispiel von unserem Haus aus direkt auf die Isola del Garda. Eine hübsche private Insel mitten im See. Mehr Romantik geht wirklich nicht. Darauf ein Schloss umgeben von einem Park mit Akazien, Pinien, Zitronen-Bäumen und Zypressen. Die Isola del Garda vor Gardone bietet eine fast unwirklich schöne Kulisse, die jede High-Society-Kinoschnulze in den Schatten stellt. Die Insel gehört der Familie Cavazza und ist für Besichtigungen und private Feiern zugänglich. Der Gardasee ist ein Top-Revier für Surfer und Segler. Dafür sorgen die zahlreichen Gardasee-Winde. Morgens bis mittags ist der Pelér oder Vento aktiv, ein Nordwind, der vor allem im Sommer unterwegs ist. Mittags wird er von der Ora abgelöst, einem thermischen Südwind, der bis zum Sonnenuntergang kräftig bläst. Je weiter nördlich, desto stärker. Deshalb sind die Surfer und Segler vor allem vor Riva und Torbole unterwegs. Am Lago di Garda sind es nicht immer nur die Sehenswürdigkeiten auf den ersten Blick, die interessant sind. Oben in Tremosine kann man sich einen Blick von der „Schauderterrasse“ im Hotel Paradiso auf den See gönnen. Fast kitschig schön ist die kleine Baia delle Sirene ... die Bucht der Sirenen ... zwischen Garda und Torri del Benaco bei der Halbinsel Punta San Vigilio. Die private Villa Brenzone nebenan ist ein historischer Adelssitz, und im benachbarten „Locanda San Vigilio“ lässt es sich stilvoll am Ufer tafeln und nächtigen.

Mit dabei
  • Uschi & Karl Pohler, Birgit & Ulli Lohr, Simone & Ben Thomsen, Eva, David & Thomas Hellmann, Andrea Bilger, Katharina & Maximlian Schunda, die Schunda Girls samt Freundinnen, Birgit & Klaus Schneider sowie Astrid & Michael Eidenmüller

Auf dem Weg zu einem schönen Abendessen nach San Vigilio

Tante Etti und Nichte Katharina ... die auch Annettes Patenkind ist

Auch Paul hat einen Besuch aus Mailand gemacht und ist mit uns zum Ostufer unterwegs

Hier konkurriert feinster Hummer Salat aus San Vigilio mit Tomasos Kalbshaxe aus dem Da Rino

Nina Vogl und Marion Goldstein noch beim Abendessen ... und Schneiders, Eidenmüllers und Ette schon beim Digestif und der Zigarre

Auch in den Norden des Sees fahren wir und baden dort in kühlerem Wasser

Anläßlich von Max Geburtstag gibt es eine Party Night in der Via Panoramico ... die Schunda Mädels haben ihre Girls im Schlepptau

Zudem findet im Nablus wieder das jährliche Neubeurer Altschülertreffen statt

Mit Thomsens sind wir im Lido 84 und mit Lohrs im Sogno zum Lunch verabredet

Ich mache eine Tour mit dem Carrera nach Tignale und Tremosine und gehe auf der Schaudertertasse zum Mittagessen

Der Blick von hier oben ist atemberaubend

Direkt unter mir windet sich die berühmte Strada delle Forra den Berg hinauf. Die Strada delle Forra wurde am 26. Mai 2022 nach mehrjähriger Sperrung wieder eröffnet und ist nun jeweils von 10 bis 19 Uhrt bergauf befahrbar. Die Rückfahrt zum Seeufer wird allerdings über Limone sul Garda empfohlen. Die in engen Schluchten in den Fels geschnittene "Strada della Forra" ist eine spektakuläre Bergstraße, die es wert ist, einmal gefahren zu werden. Vom Gardaseeufer bei Porto auf 65 Höhenmetern führt sie steil auf 423 Höhenmeter in das Dorf Pieve di Tremosine. An einigen Stellen ist sie so eng, dass sie nur als Einbahnstraße zu befahren ist, wobei eine Ampel den Verkehr regelt.

Als die Straße am 18. Mai 1913 nach vierjähriger Bauzeit eröffnet wurde, galt sie als ingenieurtechnisches Meisterwerk. Auch Winston Churchill soll die Straße noch im Jahre 1949 in einem Gardasee-Urlaub bewundert und als 8. Weltwunder bezeichnet haben, so begeistert war er von ihr. Heute ist die Strada delle Forra vor allem durch die Anfangsszenen des James Bond Films "Ein Quantum Trost" aus dem Jahre 2008 bekannt. Von dem Bau der ca. 6 km langen Straße war Tremosine sul Garda nur zu Fuß erreichbar und Waren mussten mühsam mit einer Seilbahn auf die Hochebene transportiert werden.

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