Giro d´Italia – Sommer Tour von Monaco di Bavaria via Riva, Grado, Lignano, Venezia & Bologna nach Ancona – 1999
Mitte Augist brechen Annette und ich zu einer herrlichen Sommer-Tour durch Italien und die Adria auf. Am ersten Tag geht es für uns von München bis nach Riva del Garda, wo wir im Hotel du Lac übernachten, um von hier aus am nächsten Tag entlang über das Ostufer bis nach Grado zu fahren. Hier treffen wir uns mit Conny und Fri Bianchi zu einem schönen Abendessen. Am nächsten Morgen ging es weiter nach Lignano, wo wir unser Auto parkten, um mit dem Zug von Latisana via Venedig und Bologna nach Ancona zu reisen. In Ancona besteigen wir am Abend die Fähre nach Split im südlichen Kroatien, um dort einen Tag später als Gäste von Susanne und Dieter Schön an Bord der Motoryacht Chrisco gehen. Italien ist so vielfältig und reich an Schätzen wie ein ganzer Kontinent. Die Landschaften – von den Alpen bis zu den karibischen Stränden Sardiniens, von den Wäldern Umbriens bis hin zu den Vulkanen zwischen Neapel und Sizilien, von der venetischen Lagune bis zu den sonnigen Feldern Apuliens – auch an die Kultur und die Geschichte des Belpaese sind überwätigend. Italien ist strabiliante (erstaunlich): Das ist das Adjektiv, das dieses Land so treffend beschreibt. Griechen, Römer, Byzantiner und Normannen, aber auch Araber und Germanen, und später Französen, Spanier und Österreicher: All diese Völker haben Italiens Erscheinung geprägt. Eine solche vielfältige Konzentration von verschiedenen Einflüssen kann man woanders kaum finden. Der Unterschied beispielsweise zwischen Venedig und Palermo oder Lecce und Como. Es sind unterschiedliche Welten, die auch voneinander entfernt sind. Jedoch sind sie auch nah und gehören zu einem Ganzen. Dieses Ganze verdankt man der Sprache und dem gemeinsamen Kulturgut. Es ist kein Zufall, dass Italien das schönste Land der Welt ist. Der Grund dafür ist sicherlich auch das geografische und klimatische Glück, aber es ist vor allem Künstlern wie Michelangelo, Leonardo, Brunelleschi und vielen anderen, die dieses Land gemacht haben. Überraschungen, wie beispielsweise die Ortschaften Asciano und Badia di Passignano in der Toskana oder die kleineren Inseln der Lagune in Venetien, man muß Italien langsam genießen – auch die berühmten Städte.
- Conny & Federico Bianchi, Annette Hoischen & Michael Kamm
Von den Römern vor zweitausend Jahren entdeckt war Grado bereits Ende des 19. Jahrhunderts ein bekannter Badeort und ist die Insel heute einer der ältesten Touristenorte an der oberen Adria: Zehn Kilometer Strand mit sehr feinem Sand, ganz nach Süden ausgerichtet, aufgeteilt in vier Abschnitte (Grado Pineta, Spiaggia al Bosco, GIT und Costa Azzurra).
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