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Gordon Setter MacBeth – Emotionale Einbindung in Familie & Hausordnung – 1987

Am Fr., 3. April 1987

Ein Gordon Setter ist ein sehr eleganter, zugleich durchaus kräftiger, mittelgroßer Hund. Er hat die klassische Erscheinung eines Jagdhundes. Er trägt ein mittellanges Fell. Er ist eine ausgesprochen gut proportionierte, harmonische Erscheinung. Der Gordon Setter zeigt keine Übertreibungen in seinen körperlichen Merkmalen. Die Oberlinie seines Körpers soll horizontal sein. Der offizielle Standard des Gordon Setters beschreibt ihn als einen eleganten Hund, mit den Konturen des Vollblüters. Sein Körperbau ist ausgewogen und mit dem eines leistungsfähigen Jagdpferdes vergleichbar. Er hat vollkommen harmonische Proportionen. Das Fell soll am Kopf, an den Vorderseiten der Läufe und an den Spitzen des Behangs kurz und fein sein, an allen anderen Körperteilen soll es mäßig lang, glatt und ohne Locken oder Wellung sein. Als Farbe wird ein „tiefglänzendes Kohlschwarz, ohne Rostschimmer, mit kastanienrotem, d.h. leuchtendem Brand“ gefordert. Die Rüden haben eine Widerristhöhe von etwa 66 Zentimetern und die Hündinnen bei 62 cm. Beim Gewicht gelten 25 bis 30 Kilogramm als Norm, wobei die Hunde eine Lebenserwartung von etwa 12 Jahren haben.

Er war ein besonders enger und treuer "Hundefreund" ...

... und ein Bild von einem Rüden ... Welthundesieger im Jahr 1986

Zwar mochte er es durchaus auch gemütlich ...

... und man sollte im Bewusstsein haben, dass der Gordon Setter ein Jagdhund ist. Das heißt er braucht viel Bewegung in der Natur. Allerdings wird er aufgrund seiner attraktiven äußeren Erscheinung, seines umgänglichen Wesens und seiner hohen Lernfähigkeit seit langem auch als Begleiter und Familienhund geschätzt. Der Gordon Setter hat – außerhalb der Jagd – ein ausgesprochen entspanntes, freundliches Wesen, dem Aggressivität geradezu fremd ist. Seine wachen Sinne, sein lebhaftes Temperament und seine körperliche Leistungsfähigkeit sind jedoch Verpflichtung, diesen Hund angemessenen zu fordern und zu fördern. Man muss mit ihm arbeiten und zudem Führungsqualitäten haben. Der starke, agile Hund braucht eine starke jedoch einfühlsame Hand. Wenn man Naturliebhaber ist und gerne wandert, ist er ein idealer Begleiter. Auf der Grundlage eines vertrauensvollen Verhältnisses und einer konsequenten Erziehung kann man diesen Jagdhund sogar ohne Leine kontrollieren. Es ist beeindruckend, wie gut er sich führen lässt, ohne dabei unterwürfig zu sein. Er ist ein mitdenkender Partner, weiß aber, wo die Hausordnung hängt. Die emotionale Eingebundenheit in seine menschliche Familie ist für ihn elementares Bedürfnis.

Elegante Erscheinung ...

... und Kuscheltier

Der Gordon Setter ist ein sehr eleganter, mittelgroßer Jagdhund und zählt zu den Vorstehhunden. Die ganz frühen Setter zeigten das Wild nicht im Stehen sondern vielmehr im Liegen an. Daher wurden sie Setting Dogs genannt, woraus später das „Setter“ entstand. Alle vier langhaarigen Setter, der English Setter, der Irish Setter, der Irish red and white Setter und der Gordon Setter stammen von diesen alten Setting Dogs ab und wurden erst ab 1860 in verschiedene Farben und Rassen getrennt. Die Setting Dogs wiederum sollen aus Kreuzungen von Spaniel und Pointer, dem klassischen Vorstehhund, entstanden sein. Die Nähe zum Pointer wurde 2017 durch eine umfassende Gen-Analyse über mehr als 100 Hunderassen mit mehr als 13.000 Hunden durch ein Team von Genetikern um Heidi Parker bestätigt. Setter sind über das Vorstehen hinaus auch hervorragende Apportierer aus dem Wasser. Der moderne Einzeljäger mit seinen zuverlässigen, weitreichenden Schusswaffen verlangte nach angepassten Jagdhunden, die alle Aufgaben des Jagdhelfers ausfüllen. So ging die jagdliche Bedeutung der klassischen Vorstehhunde zurück. Trotzdem sind die Setter immer noch sehr leistungsfähige Jagdhunde. Der Gordon Setter zeichnet sich durch sein schwarz-rotes Haarkleid aus. Diese Farbgebung wurde schon Ende des 18. Jahrhunderts beschrieben und ab etwa 1810 vom Lord Alexander Gordon of Banffshire in Schottland systematisch gezüchtet. Mit der Gründung des britischen Kennel Clubs 1873 wurde der Standard des Gordon Setters, wie wir ihn heute kennen, festgelegt. Seither werden dreifarbige Hunde nicht mehr zugelassen. Die offizielle Rassebezeichnung lautete damals jedoch noch „Black-and-Tan-Setter„. Erst 1924 wurde die Hunde nach dem Lord in „Gordon Setter“ umbenannt. In Deutschland vertreten der Gordon-Setter-Club Deutschland und der Verein für Pointer und Setter diese Hunderasse im VDH (Verband für das Deutsche Hundewesen). Zwischen 200 und 400 Gordon Setter Welpen fallen pro Jahr unter dem Dach des VDHs.

Im Schnee und auf dem Balkon genauso verspielt ...

... wie im Park ...

... und im Wasser

Er fuhr im Auto überall mit hin, obwohl er eigentlich fliegen konnte

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