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Iberico vom Grill und Pizza aus dem Ofen – mit Hanni & Nani auf einen Schoppen beim Hinterholzer – 2008

Am Sa., 22. November 2008

Ende November sind wir anläßlich des 43. Geburtstags von Annettes älterer Schwester Nani zu einer kleinen Familienfeier im Gasthaus Hinterholzer eingeladen. Somit landen wir zu einem netten Abendessen - gemeinsam mit Sanne und Kirsten - beim Wirt und Besitzer Bernd. Seine Wirtschaft mit Biergarten und Bar liegt südöstlich von München in Hohenthann – dem Wohnort der Familie meiner Schwägerin Nani - mitten im schönen Oberbayern. Qualität ist das Rezept von Bernd, wobei uns bei heutigen Partying zu Nanis Geburtstag eine kleine Bar mit einer großen Auswahl an Cocktail`s und Spirituosen aus der ganzen Welt sowie eine Gaststube mit marktfrischen Produkten, selbstgebackenem Brot, ausgewählten luftgetrockneten Schinken und erlesenen Weinen erwartet. Zudem gibt es beim Hinterholzer einen Buchenholz-Grill in der Gaststube, an dem vom Steak bis zum ganzen Spanferkel alles zubereitet wird. Es ist hier sehr originell und es gibt großartiges Essen mit besonders aussergewöhnlichen Weinen zu fairen Preisen in einem Restaurant mit sehr entspannter Atmosphäre. Das urige und absolut empfehlenswerte Lokal mit der sehr guten Küchenleistung liegt in Hohenthann direkt an der Kirche. Die Speisekarte hängt in Form einer Tafel aus und die angebotenen Gerichte sind für eine Dorfwirtschaft teilweise fast exotisch. Was aus der Küche kommt, ist absolut überraschend, und zwar positiv. Alle Speisen sind qualitativ sehr hochwertig zubereitet, wobei besonders der deutlich italienische Schwerpunkt hervorzuheben ist, weshalb man auch unbedingt eine Pizza aus dem echten italienischen Ofen probieren muss.

Mit dabei
  • Nani und Jürgen Schunda, Susanne Hoischen und Kirsten Baufeld, Annette und Michael Kamm

Das Geburtstagskind Nani mit ihrer nächst jüngeren Schwester Ette; gerade mal ein Jahr liegt altersmäßig zwischen den beiden ...

Nicht nur Haarfarbe und Outfits sind ähnlich .... auch ihre Einstellung beim Umgang mit ihren liebevollen Ehemännern ist unter Copy / Paste zu verordnen

Einer der beiden bespaßt hier die nächst jüngere Schwester Sanne mit ihrer damaligen Partnerin Kirsten ....

.... und freut sich sichtlich ... was auch auf beide zutrifft

Susanne, die jüngste der drei Hoischen Girls ist ihren beiden großen Schwestern in manchem ... jedoch nicht allem ... ähnlich

Wer selbst Geschwister hat oder auch mehrere Kinder, der weiß: Sie lieben sich – und sind trotzdem oft (ein Leben lang) Konkurrenten. Was Geschwister voneinander lernen, ob es einen idealen Altersabstand gibt, was Geschwisterliebe fördert und warum Gleichbehandlung sogar ungerecht sein kann. Mit Geschwistern aufzuwachsen, ist in Deutschland immer noch der Normalfall: Von den 13 Millionen minderjährigen Kindern in Deutschland haben 47 Prozent eine Schwester oder einen Bruder, 26 Prozent haben zwei oder mehr Geschwister – so die Zahlen des Statistischen Bundesamts für 2014. Ganz vertraut – und doch nicht ähnlich. Sie kennen einander in- und auswendig. Sind oft die engsten Vertrauten. Trinken jahrelang den gleichen Apfelsaft und essen Fischstäbchen aus derselben Packung. Aber erstaunlicherweise heißt das nicht, dass Geschwister einander besonders ähnlich sind. Obwohl sie das Erbgut derselben Eltern in sich tragen, eine genetische Ähnlichkeit von etwa 50 Prozent haben und in derselben Umgebung aufgewachsen sind, unterscheiden Geschwister sich in ihren Persönlichkeitsmerkmalen und in ihrer Intelligenz zum Teil stärker voneinander als Menschen, die willkürlich ausgewählt und verglichen wurden. Diese Unterschiedlichkeit ist ein Grund mehr, warum Eltern ihre Kinder möglichst wenig aneinander messen sollten. Jedes der Geschwister hat seine ganz eigenen Stärken und Schwächen und braucht daher individuelle Anerkennung oder eben Förderung. Gerade Geschwister mit geringem Altersabstand genießen es sehr, wenn sie Papa oder Mama gelegentlich für sich allein haben und sich alles nur um sie dreht. Seine Kinder stets nach dem gleichen Maßstab zu beurteilen, hieße, ihnen nicht gerecht zu werden – auch wenn’s gut gemeint ist. Auch Lehrer vergessen zuweilen, dass herausragende Talente eines Kindes nicht zwingend eine Familientugend sind, die auf alle Geschwister gleich verteilt ist. Eine meiner Schulkameradinnen litt jedenfalls darunter, dass unser Mathelehrer vor der ganzen Klasse von ihrer großen Schwester als „mathematisches Naturtalent“ schwärmte – und erwartete von ihr wie selbstverständlich ähnliche Leistungen. Sie selbst kämpfte aber mit den binomischen Formeln genauso wie wir – und war stattdessen in Sport ein Ass. Die Kinderzimmer von Bruder oder Schwester sind ein ideales Trainingslager für die Zukunft. Denn nicht mit den Eltern, sondern mit Bruder und Schwester (oder beiden) wird für spätere Freundschaften und Partnerschaften geübt. Streiten und Kompromisse schließen, das andere Geschlecht kennenlernen, sich in Geduld und Verzicht üben – all dies tun Geschwister zwischen Legotürmen und Puppenhäusern miteinander. Geschwister bewerten, vergleichen und kritisieren einander. Sie lernen, sich anzupassen, und wollen dabei doch ganz anders sein als der andere. „Diese Rivalität wirkt als Entwicklungsmotor. Eifersucht ist sozusagen Mörtel für die eigene Identität“, sagt der Psychologe Hartmut Kasten, der seit vielen Jahren über die Beziehung von Geschwistern forscht. „Sie spornt zu Leistungen an und hilft, sich abzugrenzen“, so der Experte vom Münchner Staatsinstitut für Frühpädagogik. Kinder mit Geschwistern lernen häufig eher, sich zu positionieren und ihr eigenes Ich zu erkennen. Schulkameraden und manche Freunde verlieren wir aus den Augen, von Partnern kann man sich trennen – die Beziehung zu unseren Geschwistern aber ist etwas Unauflösliches. Selbst nach dem ärgsten Streit hören sie nicht auf, Bruder oder Schwester zu sein. „Die Geschwisterbeziehung ist eine der wenigen Horizontalbeziehungen, auf die Menschen heute dauerhaft aufbauen können“, sagt Hartmut Kasten. Geschwister sind einander beständige Begleiter und können unter Umständen stabiler Halt in den Stürmen des Lebens sein. Ob die Beziehung tatsächlich gut ist und auch bleibt, haben die Eltern nicht allein in der Hand. Doch sie können einiges tun, um sie zu fördern.

Fehler entdeckt, Änderungen & Ergänzungen gewünscht sowie eigene Photos zur Vervollständigung verfügbar? Bitte gerne per Mail an Michael@Kamm.info.