Um Ihre Website-Nutzung zu optimieren, verwenden wir Cookies. Sie stimmen der Verwendung von Cookies zu, wenn Sie diese Website weiter nutzen. Bitte lesen Sie unsere Datenschutzerklärung für weitere Informationen.

OK

Im Zwinger von Elbflorenz – Sightseeing in der sächsischen Hauptstadt Dresden – 2013

Von Mo., 25. März 2013 bis Di., 26. März 2013

Dresden- die oft als Elbflorenz bezeichnete Stadt hat eine lange und bewegte Geschichte hinter sich. Da die Stadt in großen Teilen entweder noch erhalten ist oder aber wieder aufgebaut und liebevoll restauriert wurde, kann man auch heute noch an unzähligen Ecken in die Vergangenheit eintauchen und die schönen alten Gebäude bewundern. Gemeinsam mit Paul und dem Sohn von Stefan Sanktjohanser unternehme ich auf dem Weg zu einer Besichtigung unseres Produktionsbetriebs von Ploucquet in Zittau eine eindrucksvolle Sightseeing Tour durch diese an Kunstschätzen und Geschichte so reiche Stadt. Der Zwinger, die Semperoper, die schönen Kirchen, die Elbe, diese Stadt bietet ein Feuerwerk an Sehenswürdigkeiten.

Mit dabei
  • Paul und Michael Kamm

Glanzvoll erhebt sich die Semperoper über dem Theaterplatz an der Elbe und bildet das Zentrum der historischen Altstadt. In spätklassizistischer, an die Renaissance anklingende Architektur wurde der erste Bau nach Plänen von Gottfried Semper errichtet und 1841 eröffnet. Nach einem verheerenden Brand im Jahre 1869 ließen die Dresdner ihr geliebtes Theater sogleich wieder aufbauen. Der neue Bau, ebenfalls nach Plänen Sempers, wurde 1878 eingeweiht. 1945 wurde die Semperoper in den letzten Kriegsmonaten erneut zerstört. 1985 war der zweite Wiederaufbau erfolgreich beendet, und eines der schönsten Opernhäuser Europas konnte am 13. Februar 1985 mit der Aufführung von Carl Maria von Webers »Der Freischütz« wiedereröffnet werden. Die prachtvolle Innenausstattung wurde aufwändig nach den verfügbaren Originalvorlagen und Plänen rekonstruiert, Bühne und Zuschauerraum mit neuester Technik ausgestattet. Die Verwaltung und Proberäume fanden in einem modernen Funktionsbau Platz. Weltbekannt durch die grandiose Akustik und die unvergleichlichen Aufführungen zieht die Semperoper bis heute ein großes Publikum aus aller Welt an und verspricht unvergessliche Erlebnisse.

Dresden hat mehrere imposante Kirchenbauten, sowohl protestantische als auch katholische. Die Dresdner Herrscher, allen voran August der Starke, waren ja eigentlich protestantisch, doch für die polnische Königskrone scheuten sie sich nicht, den Glauben zu wechseln. So sind auch die Kirchen der Stadt sehr unterschiedlich.

Der Blick von oben auf Dresden ist großartig: Von den barocken Prachtbauten über moderne Bauten und über das Elbtal mit seinen grünen Wiesen, den Hängen und natürlich dem Fluss. Es gibt eine ganze Reihe historischer Türme und Aussichtsplattformen, die besucht werden können und von denen aus man eine tolle Sicht hat.

Der Dresdner Zwinger mitten in der sächsischen Landeshauptstadt ist eines der bekanntesten Barockbauwerke Deutschlands und neben der Frauenkirche wohl das berühmteste Baudenkmal der Stadt Dresden. Er beherbergt Museen von Weltruf und ist Bühne für Musik- und Theaterveranstaltungen.

Dresden trägt den Spitznamen Elbflorenz schon seit dem 19. Jahrhundert. Das klingt zwar erst mal abwegig, haben sich Florenz und Dresden doch komplett unterschiedlich entwickelt, das eine in der Toskana, das andere in Sachsen. Doch wer genauer hinschaut, erkennt durchaus Parallelen und Gemeinsamkeiten zwischen beiden Städten. Sowohl Architektur als auch das Stadtbild ähneln sich durchaus. Florenz hatte seine Hochzeit in der Renaissance, Dresden etwas später im Barock. Es sind diese barocken Bauten, die aus Italien inspiriert sind und von der florentinischen Architektur beeinflusst sind. Bekanntestes Beispiel ist die Frauenkirche mit ihrer steinernen Kuppel, seinerzeit die Einzige nördlich der Alpen. Denn auch die Kathedrale von Florenz besitzt eine Kuppel aus Stein. Auch der Bildhauer Balthasar Permoser, der das Bild des Zwingers gestaltete, lebte uns studierte in Florenz bevor er nach Dresden kam. Aber auch die Erbauer des Dresdener Logenhauses, dem Palais Kaskel-Oppenheim, der Villa Rosa, der katholischen Hofkirche oder der Sempergalerie ließen sich von Bauwerken aus Florenz inspirieren. So entstand ein prachtvolles Stadtbild an der Elbe. Das ist übrigens eine weitere Parallele: Auch mitten durch Florenz fließt ein Fluss.

Florenz und auch Dresden sind über die Jahre beides immer Orte gewesen, an denen viele Künstler lebten. Es war nicht zuletzt die Silhouette der Stadt und die schöne Lage im Tal an der Elbe, die Dresdens Reiz ausmachte. Während in Florenz Leonardo da Vinci, Michelangelo oder Galileo Galilei lebten, waren es in Dresden Balthasar Permoser, Daniel Pöppelmann (beide Erbauer vom Zwinger), George Bähr (Baumeister der Frauenkirche), der Architekt Christoph Knöffel sowie der italienische Maler Bernardo Bellotto, genannt Canaletto.

Fehler entdeckt, Änderungen & Ergänzungen gewünscht sowie eigene Photos zur Vervollständigung verfügbar? Bitte gerne per Mail an Michael@Kamm.info.