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Königin der Extreme – Aristoteles demütigt Maria aus Sirmione – 2021

Am Di., 8. Juni 2021

Junge Väter und jung gebliebene Großväter haben sich auch mal einen Ausflug von Mutter, Gattin und Nachwuchs verdient und so motiviere ich die beiden Salò Urlauber Max und Jürgen zu einer gemeinsamen Excursion nach Sirmione und Desenzano. Wir starten mit der Super Florida zunächst zu einem gemütlichen Mittagessen ins Ristorante Barracuda, bevor wir von dort aus - gut gestärkt - eine Sightseeing Tour durch das noch sehr ruhige Sirmione starten. Bis zu den Grotten an der Nordspitze der langen Halbinsel sind wir unterwegs, gönnen uns auf dem Weg ein köstliches Eis, fahren mit der kleinen Touristenbahn, in der wir einen Schwung Rheinländer kennen lernen und inspizieren auf dem Rückweg die Villa der griechisch-italienisch-amerikanischen Operndiva Maria Callas, die in Sirmione gelebt hat. Nach unserem Besuch in dieser pittoresken Touristenmetropole machen wir noch einen Abstecher nach Desenzano. Desenzano ist eine lebendige Gemeinde am südlichen Seeufer und mit ihren mehr als 20.000 Einwohnern die größte Stadt am See sowie weit weniger vom Tourismus dominiert als die Nachbarorte. Um den Hafen und in der Altstadt bezeugen wunderschön restaurierte Handelshäuser die lange Tradition Desenzanos als eines der wichtigsten Handelszentren Oberitaliens. An den vielen edlen Geschäften, dem großen Yachthafen und der eleganten Flaniermeile entlang des Sees zeigt sich der bis heute anhaltende Wohlstand der Stadt. Außerdem ist Desenzano Bischofssitz, Standort höherer Schulen sowie attraktiver Einkaufsort und hat mit seinen vielen Bars und Diskotheken ein buntes Nachtleben zu bieten. Nachdem wir uns hier schon früher einen umfassenden Eindruck verschafft haben, geht es dann zügig mit dem Boot zurück nach Salò, wo die Familien der Ausflügler warten.

Mit dabei
  • Jürgen Schunda, Max Schunda & Michael Kamm

Eine großzügige Cornetto Erdbeer Zitrone-Mischung aus meiner bevorzugten Eisdiele in Sirmione

On our way south ... Captain Max und Bordingenieur Jürgen haben alles im Griff

Neben der Verantwortung als Steuermann macht Max auch noch künstlerisch wertvolle Photos

Michele liegt gemütlich auf der Liegefläche achtern

Das Ristorante Barracuda bietet gastronomisches Vergnügen direkt am Heck des eigenen Boot ... vorausgesetzt, daß man ordentlich angelegt hat

Die Mittagssnacks können sich sehen lassen ... und die Getränkeauswahl ist umfangreich

Auf historischer Wanderung durch die herrliche Kulisse dieses pittoresken Ortes

Sirmione ist sowohl Touristenattraktion wie auch Thermalkurort am südlichen Gardasee Ein breiter Wassergraben trennt Sirmiones verkehrsberuhigte Altstadt vom Festland, das hier schmal und lang vier Kilometer in den Gardasee ragt und macht das viel besuchte Städtchen im wahrsten Sinne des Wortes zum i-Tüpfelchen des südlichen Seeufers. Neben der einzigen Brücke thront eine wunderschöne Wasserburg und die romantisch verwinkelte, bunte Altstadt macht Italienträume wahr. Nördlich davon lädt die parkartige Inselspitze zu einem idyllischen Spaziergang mit bezauberndem Seeblick ein. Am Ende der Zypressen- und Olivenhaine liegen die „Grotten des Catull“ – die Ruinen einer der größten römischen Villen Italiens. Hier an der Inselspitze ist das Ufer von einem breiten Ring aus Kalksteinplatten umgeben und man findet einige sehr schöne Badestellen. Die schwefelhaltige Boiola-Heilquelle, die neben der Halbinsel aus dem Boden des Gardasees entspringt, macht Sirmione schon seit Römerzeiten zu einem bedeutenden Kurort, der heute mit den Thermen „Catullo“ und „Virgilio“ zwei moderne Thermalzentren und mehrere Hotels mit Thermalabteilungen besitzt.

Der Blick in den Norden läßt am Ende des ersten Berges die Punta San Vigilio vermuten

Die beiden Ladies lieben unseren Wunsch nach Übergrößen

Und schon haben wir im kleinen Touristenzug Platz genommen und lassen uns für 1,20 Euro die 700 Meter bis zu den Grotten fahren

Auch unsere Rentnergang aus Köln - durchwegs 30 Jahre älter als wir - waren Passagiere unserer Bimmelbahn

Die ganz aufgeweckten frühen Römer - und so auch Catullo - kamen schon vor 2.000 Jahren zum Heil Baden nach Sirmione

Ein wahrlich herrlicher Herrenausflug in einem noch völlig leeren Sirmione

Dabei hält sich der rote Onkel wieder mal nicht an die italienische Maskenpflicht

Die Villa von Maria Callas ... ein schöner Platz am Gardasee, besonders wenn man schnell mal zum Singen in die Mailänder Scala oder in die Arena in Verona muss

Im Dezember 1923 in New York geboren und im September 1977 in Paris gestorben .... die Diva hat dazwischen in Sirmione gelebt

Ansteuerungsversuch zum alten Hafen von Desenzano, der nur durch die Unterquerung einer niedrigen Brücke erreicht werden kann

Das hat diesmal beim ersten Versuch nicht geklappt und muss bei nächster Gelegenheit nochmal geübt werden

Nachdem uns die Damen jedoch bereits vermissen .... geht es besser gleich mal nach Hause zurück

Maria Callas war eine griechisch-amerikanische Opernsängerin. Sie war eine der bedeutendsten Sopranistinnen des 20. Jahrhunderts. Sie wurde am 2. Dezember 1923 im New Yorker Stadtteil Washington Heights als Tochter der griechischen Einwanderer George Kalogeropoulos und Evangelia Dimitriadou geboren. Der vom Peloponnes stammende Vater änderte 1929 den Familiennamen in Callas, als er im griechischen Viertel von Manhattan eine Apotheke eröffnete. 1937 ging Maria nach der Scheidung ihrer Eltern mit Mutter und Schwester Jackie nach Athen. Ihren ersten öffentlichen Auftritt hatte sie im November 1938 in Cavalleria rusticana in Athen, als sie noch am Athener Konservatorium bei Maria Trivella studierte. Ab 1938 studierte sie Gesang bei Elvira de Hidalgo, ebenfalls am Konservatorium von Athen. Im August 1942 sang sie an der Nationaloper von Athen zum ersten Mal die Partie der Tosca, im April 1944 erstmals die Rolle der Marta in Tiefland. Bei der griechischen Erstaufführung von Fidelio im Theater des Herodes Attikus im August 1944 übernahm sie die Titelrolle. 1949 heiratete sie den italienischen Unternehmer Giovanni Battista Meneghini und nahm die italienische Staatsbürgerschaft an. Maria Callas trat in vielen Rollen auf. Ihr Repertoire umfasste 43 vollständige Partien sowie Arien aus weiteren 34 Opern. Zu ihren bekanntesten Interpretationen gehören Luigi Cherubinis Medea, die Violetta in Verdis La traviata und Bellinis Norma. Die Constanze aus Die Entführung aus dem Serail ist die einzige von ihr dargestellte Mozart-Partie. Ihr Verdienst liegt u. a. in der Interpretation und Darstellung von Belcanto-Opern Rossinis, Donizettis und Bellinis. Im Juli 1959 wurde Maria Callas durch Elsa Maxwell mit Aristoteles Onassis bekannt gemacht und begann kurz darauf eine Liebesaffäre mit dem griechischen Milliardär, die 1959 zur Scheidung ihrer Ehe mit Giovanni Battista Meneghini und 1960 zur Scheidung Onassis’ von seiner damaligen Ehefrau Athina Livanos führte. Auch nach Onassis’ Eheschließung mit Jacqueline Kennedy wurden er und „die Callas“ in den 1970er Jahren wiederholt in der Öffentlichkeit zusammen gesehen. 1969 spielte Maria Callas die Rolle der Medea im gleichnamigen Film von Pier Paolo Pasolini. Von 1971 bis 1972 unterrichtete sie zeitweilig ausgewählte Meisterklassen an der Juilliard School in New York. Zusammen mit ihrem früheren musikalischen Partner Giuseppe Di Stefano versuchte sie ein Comeback in mehreren Rezital-Tourneen. Am 16. September 1977 starb Maria Callas im Alter von 53 Jahren in Paris, Avenue Georges-Mandel Nr. 36, an einem Herzinfarkt. Die Trauerfeier nach byzantinischem Ritus fand am 20. September 1977 in der griechisch-orthodoxen Kathedrale Saint-Etienne in Paris statt. Unter den Trauergästen waren Fürstin Gracia von Monaco, Prinzessin Caroline, der Bariton Tito Gobbiund der Filmproduzent Franco Rossellini. Ihrem Wunsch folgend wurde ihr Leichnam eingeäschert und die Asche vor der griechischen Insel Skorpios im Ionischen Meer verstreut.

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