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Kommunion von Severin in St. Georg am Schloßberg – Family Event in Weihenlinden – 2002

Am So., 12. Mai 2002

Immer im Wonnemonat Mai stehen die meisten bayerischen Kommunionskinder in adretten Outfits Spalier vor den barocken Kirchen und so ist es auch diesem Sonntag Mitte des Monats. Zwar war ich noch etwas von einem Golfturnier am Vorabend in Eurach übernächtigt, doch trotzdem gemeinsam mit Annette pünktlich bei der Kommunion meines Neffen Severin - dem Sohn meines Zwillingsbruders Thomas - bei der katholischen Kirche St. Georg in Schloßberg, was zur östlich von Rosenheim liegenden Gemeinde Stephanskirchen gehört. Der Ort ist eine der größten Gemeinden im oberbayerischen Landkreis Rosenheim. Rathaus und Sitz der Verwaltung befinden sich im Gemeindeteil Schloßberg. Stephanskirchen ist mit Bad Endorf, Riedering, Prutting und Söchtenau eine der fünf Simssee-Gemeinden. Die Pfarrgemeinde St. Georg besteht seit dem Jahr 1904. Bis dahin war Schloßberg Teil der Pfarrei Riedering. Das Schloss Rosenheim auf dem Schloßberg wird bereits 1234 erstmals urkundlich erwähnt. Bereits 1392 ist auch eine Schlosskapelle nachgewiesen. Patron dieser Kapelle war der Heilige Georg. Als die alte Schloßkapelle 1809 abgebrochen wurde, dauerte es bis 1842, bis wieder eine Kirche in Schloßberg erbaut wurde. Auch diese Kirche, die bis 1928 an der Salzburger Straße 10 stand, war dem Heiligen Georg geweiht. Der Grundstein für die heutige Pfarrkirche St. Georg wurde 1895 gelegt, am 21. Mai 1905 fand die feierliche Weihe statt.
 Die Bewohner von Schloßberg - wo mein Bruder Thomas übrigens Pfarrgemeinderat ist - und den umliegenden Ortschaften hatten durch Spenden und Eigenleistungen mit großer Opferbereitschaft und Tatkraft beim Aufbau ihres Gotteshauses mit geholfen. Im Lauf der Zeit erfuhr das neuromanische Gotteshaus manche Veränderung. Schon 1930 wurde der ursprünglich hellrote Sichtziegelbau verputzt. Im Zweiten Weltkrieg wurden die vielfarbigen Fenster zerstört, Dach und Mauerwerk beschädigt. Der Künstler Markus von Gosen schuf in den 1960er Jahren die drei neuen Fenster in der Apsis. Die Fenster im Langhaus wurden durch farblose Scheiben ersetzt, ein großer Teil der Gemälde im Nazarenerstil übermalt. Nach der Kommunion ging es dann zum anschließenden Mittagessen nach Weihenlinden.

Mit dabei
  • Stefanie, Thomas, Severin & Donata Kamm, Uta & Karl-Heinz kamm, Ulrike & Adam Schall-Riaucour, Annette & Michael Kamm

Der Erstkommunion geht der Kommunionunterricht und der Empfang des Bußsakraments voraus. Die Erstkommunion wird meistens besonders feierlich und kindgemäß gestaltet; kirchenrechtlich und liturgisch ist allerdings keine besondere Form vorgeschrieben.

Fehler entdeckt, Änderungen & Ergänzungen gewünscht sowie eigene Photos zur Vervollständigung verfügbar? Bitte gerne per Mail an Michael@Kamm.info.