Kurfürstlicher Barockmaler in Nymphenburg – Dinner Invitation in der Stuberstrasse – 2003
Mitte März sind Annette und ich - nach einem gemeinsamen Skiausflug mit Michi in St. Anton - bei Jasmin und Michael Plank zu einem Abendessen in ihrer Wohnung in der Stuberstrasse eingeladen. Hier hatte sich Michi noch gemeinsam mit seiner früheren Garrin Petra eine schöne Penthouse Wohnung gekauft. Die Stuberstraße führt von der Kuglmüllerstraße zur Volpinistraße. Sie wurde nach Nikolaus Gottfried Stuber (* 1688; † 1749) einem deutschen Maler des Barockzeitalters benannt. Zu seinen wichtigsten Werken gehört das Altarbild der Klosterkirche in Aldersbach (1720/30), die Neugestaltung des Hochaltars der Stadtpfarrkirche St. Peter in München (ab 1730) sowie das Deckenfresko Die Verteidigung des Glaubens der Kirche des Deutschordensschlosses in Bad Mergentheim (1731–1734). Im Taufbuch von Brühl bei Köln wird er 1731 "kurfürstlicher Hofmaler" genannt. Vermutlich arbeitete er auch gemeinsam mit seinem Vater Caspar Gottfried Stuber an den Deckenfresken in der alten Pfarrkirche St. Margaret in Untersendling. Der ruhige Stadtteil Nymphenburg wird von Münchnern wie Touristen gleichermaßen wegen seiner Parks und Grünflächen geschätzt und bietet einen hohen Freizeitwert. Das berühmte Schloss Nymphenburg prägt das gleichnamige Gebiet westlich der Innenstadt und so thront das barocke Schloss Nymphenburg Über allen anderen Sehenswürdigkeiten im Stadtteil. Der beeindruckende Bau aus dem 17. und 18. Jahrhundert ist umgeben von einem weitläufigen Schlosspark. Auf dem Gelände befinden sich zudem kleine Lustschlösschen wie die Badenburg oder die Amalienburg sowie der Apollotempel. Der Botanische Garten mit Palmenhaus schließt sich nördlich an den Schlosspark an. Am östlichen Ende des Schlosskanals liegt der überdachte Hubertusbrunnen. Zu den bedeutendsten Sakralbauten in Nymphenburg zählen die evangelisch-lutherische Stephanuskirche und die katholische Kirche Christkönig. Nymphenburg wird oft als grüne Oase in der Münchner Innenstadt bezeichnet. Nicht nur der Park um das berühmte Schloss Nymphenburg und der nebenan gelegene Botanische Garten sind im Sommer großartige Orte für Erholung. Auch der weitläufige Hirschgarten mit Münchens größtem Biergarten, einem Hirschgehege und zahlreichen Spiel- und Grillmöglichkeiten ist sehr beliebt. Das städtische Dantebad im Bezirk Neuhausen-Nymphenburg zählt zu den beliebtesten Münchner Bädern. Immerhin hat es auch ein beheiztes Außenbecken und Sommerfreibad sowie eine große Saunalandschaft zu bieten. Das nebenan gelegene Dantestadion ist Münchens viertgrößte Sportanlage. Skateboard-Begeisterte können sich auf der Skateanlage am Hirschgarten austoben. Am Nymphenburger Schlosskanal treffen sich zu jeder Jahreszeit Jogger und im Winter auch Eisstockschützen. Durch seine repräsentative und gehobene Bausubstanz unterscheidet sich Nymphenburg vom benachbarten Neuhausen. Im Umkreis der Schlossanlage entstand gegen Ende des 19. Jahrhunderts eine malerische Bebauung mit Gründerzeitvillen. Viele dieser prachtvollen Häuser sind heute noch zu besichtigen, etwa in der Gegend um das Rondell Neuwittelsbach. Auch in der Villenkolonie Gern, nördlich des Nymphenburger Schlosskanals, finden Architekturbegeisterte einen großen Bestand an sehenswerten Altbauten aus der Jugendstil-Zeit.
- Jasmin & Michael Plank, Annette & Michael Kamm
Schloss Nymphenburg und sein Park gehören zu Münchens Top-Sehenswürdigkeiten. Was viele nicht wissen – in der Nähe des Schlosses gibt es den Botanischen Garten, eine Vielzahl von Museen und das tiefenentspannte Viertel Neuhausen zu entdecken.
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