Mainhattan Skycrapers meet Historic Castle – Messe TechTextil in Frankfurt & TW Forum in Heidelberg – 2015
Und wieder mal eine Messe. Das Jahr 2015 war wahrlich geprägt davon. Da hiess es alle Kraft, Ideen und vor allem Budgets zu bündeln. Anfang Mai hatten wir mit den beiden unter unserer Holding zusammen geleiteten Marken Sympatex und Ploucquet einen ersten gemeinsamen Auftritt auf der Frankfurter Techtextil, weltweit der wichtigsten Messe für technische Textilien. Unsere Teilnahme hat auch einen unserer Wegbegleiter, Detlef Braun, als Chef der Messegesellschaft Frankfurt, besonders gefreut. Performance. Function. Future. Auf der Techtextil treffen sich alle zwei Jahre Branchenexperten aus der ganzen Welt. Das Erfolgsrezept der Fachmesse ist der übergreifende Charakter der Produktgruppen und Anwendungsbereiche. Da waren wir mit unseren beiden Marken mit dem claim "joint textile solutions" goldrichtig. Zum einen der Tection Bereich der Fa. Sympatex mit seinen schier unendlichen Einsatzmöglichkeiten funktionaler Textilien - vom Medical Bereich wie zum Beispiel OP Handschuhe bis hin zum Automotive Bereich wie z.B. Faltdächer für VW Camper. Aber das Pressehighlight unseres - wie immer - wieder cool gestalteten Messestandes war eine innovative Multifunktions-Jacke, die von Ploucquet entwickelt worden war. Neben den üblichen Features wie winddicht, wasserdicht und atmungsaktiv war sie auch noch beheizbar und man konnte mit ihr telefonieren und Musik hören - ohne großen Einsatz der Hände. Ganz zu schweigen vom Blinken für die gute Sichtbarkeit in der Nacht. Multifunktion - nicht nur zum Gassigehen. Wir hatten daher viel Traffic während der Messetage, die jedoch ziemlich übel eingeläutet wurden. Nach Fertigstellung des Aufbaus wurde in der Nacht eingebrochen und einige wertvolle Gerätschaften entwendet. Bei über 1.500 Ausstellern und bei einem Riesen-Gewimmel kann das schonmal unbemerkt bleiben. Und das Türschloss hat offensichtlich auch nicht gehalten, was es versprach. Nach einem guten Messetag sind wir dann mit unserem Team ganz entspannt in eine Sachsenhausener Kneipe gegangen, um bei hessisch Gebabbel Würschtel und Sauerkraut zu geniessen. Ganz urig und unaufgeregt. Am nächsten Tag - bei für diese Jahreszeit großer Hitze - bin ich in die Rhein-Neckar Metropolregion nach Heidelberg weitergefahren, keine 70 km vom hessischen Frankfurt entfernt. Das alljährlich stattfindende Textilforum hatte wieder zum Business Austausch eingeladen. Viele bekannte "Textil" Gesichter auf der Traditionsveranstaltung in der Heidelberger Print Academy. Ein Glaskubus mit 12 Stockwerken und einer freien Sicht vom Foyer bis hinauf zum Dach. Thematisch gespickt mit Reminiszenzen aus dem früheren Druckgewerbe. Die Roof Top Bar mit Blick auf das wunderschön beleuchtete Heidelberger Schloss am Neckar schlug dann Alles. Da wird das Netzwerken zur wahren Freude.
- Michael Kamm, Patrice Morin, Beate Hoerl
Safety first - nach dem Einbruch in der ersten Nacht haben wir unsere wertvollen Demo-Tools vorsichtshalber gesichert
Damit man auch entspannt unter dem VW Camper Faltdach schlafen kann. Entdecke die unendlichen Möglichkeiten funktionaler Textilien
Und sogar für die kids ist gesorgt. Fußsäcke für die Kinderbeinchen. Brainstorming haben wir gar nicht gebraucht. Anything goes
Multifunktionsjacke presented by Hessisch "Mädsche" Isabel Varell, Ex Playgirl von 1982
Highlight im Kneipenviertel von Sachsenhausen. Es geht doch nix über Würschtel und Sauerkraut. Wie bei Muttern
Architektur - Print Media Academy Die Print Media Academy ist ein eindrucksvolles Gebäude im Herzen Heidelbergs. Der 50 Meter hohe Glaskubus ist nicht einfach nur schön - es steckt auch voller Metaphern und Symbole, die auf Druckprozesse und die Geschichte der Druckkunst anspielen. Wer das Gebäude betritt, erfasst das Credo sofort: Denken braucht Raum. Vom Foyer aus kann man bis zum 12. Obergeschoss blicken: Bewegungsfreiheit für Ihre Ideen. Die beiden Türme, in denen Besprechungsräume untergebracht sind, symbolisieren "Druckzylinder". Im Untergeschoss ruht das rote, kuppelförmige Auditorium in einem Wasserbecken: Ein Hinweis auf die Bedeutung der zwei wichtigsten Elemente beim Drucken: Farbe und Wasser. Das Gebäude entstand im Zeitraum von März 1998 bis März 2000 und hat ein quadratisches Grundmaß von 37 Metern und ist 50 Meter hoch. Die Glasfassade besteht aus einer zweischaligen Konstruktion mit begehbarem Luftzwischenraum. Durch die transparente Fassade sind von außen folgende Elemente sichtbar: Zwei Zylindertürme mit Seminarräumen, Auditorium, Wasserbecken um das Auditorium, vier gläserne Aufzüge, Rolltreppen und die Winkelformen der Bürogeschosse. Architekten: Hensel-Bechtloff-Partner, Hamburg; H.J. Schröder, Architekt BDA/Partner H.P. Stichs, Heidelberg
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