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Nachhaltigkeit, Resilienz & fairer Handel – Euratex Strategie Meeting im Düsseldorfer Industrie Club – 2023

Am Mo., 13. März 2023

Mitte März treffe ich mich mit Ingeborg Neumann - der Präsidentin des Gesamtverbands Textil+Mode - und Dr. Uwe Mazura - dem verantwortlichen Hauptgeschäftsführer - im Industrie Club Düsseldorf, um beim Präsidenten des Nordwestdeutschen Textilverbands Rolf Königs etwas Überzeugungsarbeit für die Euratex Strategie 2023-2025 zu leisten. Ich reise bereits am Vorabend von München aus mit dem Zug nach Düsseldorf, wo ich von Mathias Gehrckens abgeholt, am Abend von Susanne und ihm verköstigt und mit einem Nachtlager in der Friedingstrasse versehen werde. Am nächsten Morgen bringt er mich noch in die Stadt ... und holt dann später sogar meinen durch mich vergessenen iPad Stift ab. Rund um Service bei guten Freunden ist Gold wert. Der politische Rahmen der Europäischen Agenda hat sich nämlich verändert. Seit Ende des Multifaserabkommens und der EU High Level Group Textiles and Clothing 2004/2006 stand die Textil- und Bekleidungsindustrie bei den Verantwortlichen der europäischen Politik nur noch selten im Mittelpunkt. Dies hat sich seit der Verabschiedung der EU-Textilstrategie im März 2022 wieder geändert. Gründe dafür sind, daß im Rahmen des European Green Deal Textilien und Mode als zentraler Adressat für das übergeordnete Ziel der EU identifiziert wurden, um die heimische Industrie nachhaltiger und kreislauffähiger zu machen. Gleichzeitig hat die Europäische Kommission Textilien in ihrer neuen Industriestrategie als eines der vierzehn strategischen Ökosysteme identifiziert. Die EU erkennt die Bedeutung der Branche an, was eine besondere Unterstützung erfordert, um diese widerstandsfähiger und innovativer zu machen. Die derzeit amtierende Kommission hat auch ihre Vision in Richtung globaler Partnerschaften verändert und dabei mehr Wert auf Umwelt- und Sozialstandards, Transparenz und fairen Handel gelegt. Das Ergebnis ist eine durchsetzungsfähigere Handelspolitik, die darauf abzielt, die europäische Abhängigkeit von globalen Lieferketten zu verringern. Die Einführung dieser drei strategischen Ziele – Nachhaltigkeit, Resilienz und fairer Handel – hat auch zu einem neuen Interesse an der Textilindustrie geführt. Zur Verwirklichung dieser Ziele sind erhebliche Anstrengungen der Unternehmen und Investitionen erforderlich. In den kommenden fünf Jahren werden daher wichtige Weichen gestellt. Daraus erwächst die Aufgabe für die Verbände, die neuen EU-Gesetzgebungs-Vorhaben und ihre internationalen Auswirkungen sorgfältig und kritisch zu begleiten und dafür zu sorgen, dass die europäischen Unternehmen am Ende daraus gestärkt hervorgehen.

Mit dabei
  • Dr. Uwe Mazura, Ingeborg Neumann, Susanne & Mathias Gehrckens, Michael Kamm

Der Industrie-Club Düsseldorf hat viele und wechselnde Gesichter, wofür schon seine 1.000 Mitglieder sorgen. Zudem auch seine Einrichtungen und Angebote, die sich mit den Anforderungen der Zeit und den Erwartungen ihrer Nutzer wandeln. Gleich geblieben in den vergangenen 100 Jahren ist jedoch der Charakter des Clubs und seine Aufgabenstellung: ein Zentrum zu sein für Information, Diskussion und Kommunikation, für private und geschäftliche Begegnungen, für die Gesellschaft der Landeshauptstadt und des Wirtschaftsraumes Nordrhein-Westfalen.

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