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New Balance & Polartec Business – Blue Man Group in Boston & Plum Island vor Newbury – 2013

Von Sa., 14. Dezember 2013 bis Mi., 18. Dezember 2013

Die US Ostküste und besonders Boston sind in der Vorweihnachtszeit immer etwas ganz Besonderes. Kurz vor den Feiertagen standen nochmal wichtige Gespräche mit potentiellen Sympatex-Kunden auf der Tagesordnung. So flog ich von München aus mit dem spätesten Lufthansa Nordatlantik Flieger in die größte Stadt in Neuengland und Hauptstadt des Bundesstaates Massachusetts. Die Metropole ist eine der ältesten, wohlhabendsten und kulturell reichsten Städte der USA. Grantiger Atlantikwind und heftiger Frost hatte die Stadt mit Schnee und Eis überzogen - Dezember eben. Unser Meeting mit Polartec führte uns 40 km nordwärts nach Andover, wo ich mit Peter Lord - dem Produktverantwortlichen bei Polartec - und Stephen Kerns - dem Geschäftsführer unserer Sympatex US Niederlassung in Newburyport - ein gutes Meeting hatte. Ein weiterer grosser Name stand auf dem Programm. New Balance in Lawrence bei Boston und mein Treffen mit Brandon Banovic, dem Head of Sustainability, der an unseren Materialien für die NB Schuhe interessiert war. Ursprünglich in 1906 als Hersteller von orthopädischen Einlagen gegründet, nahm das Unternehmen in 1960 Fahrt auf. Sie produzierten den ersten Laufschuh "Trackster" mit wellenförmiger Sohle. Das war der Durchbruch. Das Unternehmen beschäftigt derzeit über 5.000 Mitarbeiter, war aber auch schon gebeutelt durch negative Presse, da wohl auch Rechtsextreme nicht nur von den Schuhen sondern insbesondere vom Markensymbol angetan sind. Ein aufgenähtes N wird von Neonazis gern als Nationalsozialist/-mus interpretiert bzw. ähnelt der "Zündel-Rune" des kanadischen Holocaustleugners Ernst Zündel. Der anhaltende Shitstorm hat die PR Abteilung bestimmt viele schlaflose Nächte beschert.

Mit dabei
  • Michael Kamm & Stephen Kerns

Technology und University Hub - die Boston Skyline im Sunset vom Hyatt Regency des Boston Logan Airport aus gesehen

Für Freunde der gepflegten kulturellen Unterhaltung - wie mich - gab es die traditionelle Aufführung des "Nutcracker". Ein Must Programm des Boston Ballett in der Vorweihnachtszeit

Ein weiteres Highlight wartete am nächsten Abend auf mich. Die Blue Man Group. Die Live Show im Bostoner Charles Playhouse mit den 3 Jungs im "Fantomas" Look war einfach nur gigantisch und hat mich für kurze Zeit komplett aus dem Hier und Jetzt gebeamt.

Frostige Schönheit by night. Kragen hoch ... Nach beruflichen Meetings und abendlichen Events stand in Boston natürlich auch noch x-mas shopping auf dem Programm. Die Liste von Annette für meine Besorgungen bei Macys und co. war ziemlich lang. Und wenn die Amerikaner etwas können, dann glitzernde und gemütliche Shopping Atmosphäre schaffen. Diese emotionale Eindrücke entstanden durch mein Zimmer im Hyatt auf der Flughafeninsel Logan mit einem grandiosen Blick übers Wasser auf die City.

Der star spangled banner - nichts geht ohne den US Patriotismus ... hier bei New Balance in Lawrence

Am nächsten Tag ging es von unserer US Niederlassung im beschaulichen Newburyport über den Merrimack River direkt nach Plum Island, einer kleiner vorgelagerten wunderschönen Insel. Dort verbrachte ich mit Stephen Kerns ein paar sonnige Stunden am Beach. Die 18 km lange Insel verdankt ihren Namen den Pflaumensträuchern, die wild am Strand und in den Dünen wachsen. Eine typische Ostküsten-Atmosphäre mit traumhaften Beach Houses aus Holz und bis zu 15 m hohen Dünen. A place to be - auch im Dezember! Perfektes East Coast Feeling, wie es nicht besser sein kann. Am besten gleich Rückflug canceln

Der Local Stephen Kerns zeigt mir seinen beneidenswerten Home-Turf. Plum island - so was wie das Ostküsten Sylt

Newburyport: Die erste europäische Ansiedlung stammt von 1635, als Einwanderer die Stadt Newbury gründeten. Die ersten Werftanlagen entstanden 1655. Während sich der Hafen zu einem Fischerei- und Handelsort entwickelte, blieb die Stadt landwirtschaftlich geprägt, weshalb sich der Hafen 1764 von Newbury trennte und als Newburyport eine eigene Stadtgemeinde bildete. In der Folge entwickelte sich Newburyport zu einer prosperierenden Handelsstadt. Im Vorfeld des Unabhängigkeitskriegs kam es hier zu den ersten Tea Party-Ausschreitungen gegen die britische Teesteuer (s. auch Boston Tea Party). Im Krieg von 1812 gegen Großbritannien war der Hafen ein Zentrum von Kaperschiffen, die hunderte von britischen Schiffen erbeuteten, aber selbst auch schwere Verluste erlitten. Ein großer Stadtbrand im Jahr 1811, die wirtschaftlichen Folgen der britischen Blockade im Krieg von 1812 und eine landesweite Finanzkrise im Jahr 1816 lösten eine wirtschaftliche Krise für die Stadt aus. Vom Ende des 18. Jahrhunderts bis Ende des 19. Jahrhunderts war Newburyport ein Zentrum des Schiffbaus, in dem u. a. die ersten Klipper gebaut wurden. Die Stadt gilt auch als Geburtsort der US Coast Guard. 1851 gemeindete die Stadt Teile von Newbury ein und erlebte im Zuge der Industrialisierung eine zweite Blütezeit, die im frühen 20. Jahrhundert endete. In den 1970er Jahren führte ein umfassendes Erneuerungsprogramm zu einer grundlegenden Sanierung des historischen Stadtzentrums, das Newburyport zu einem florierenden Tourismusort gemacht hat.

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