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Night & Day – Visite in Seoul – 2013

Von Sa., 25. Mai 2013 bis Mo., 27. Mai 2013

Ich bin ein bekennender Korea und Seoul Fan. Zwar war mein erster Besuch in der Hauptstadt der südlich gelegenen Republik Korea bei regnerischem Wetter und ewig langen Staus im Auto im Jahr 2003 noch etwas anstrengend, aber je öfter man kommt, um so mehr weiss man besonders Seoul zu schätzen. Der Norden der Halbinsel Korea, dessen Hauptstadt Pjöngjang ist, nennt sich übrigens offiziell Demokratische Volksrepublik Korea und ist nicht ganz so attraktiv wie der gut entwickelte Süden. Wenn man - wie glücklicherweise ich seit fast 20 Jahren - einen kundigen Freund und Geschäftspartner wie Steven Kim an seiner Seite weiss, kann man sich komplett treiben und mitreissen lassen und alles wird gut. In vielerlei Hinsicht ist Seoul nämlich so, wie man es sich als Asien Laie vorstellen würde: Die Heimat des Korean Pop ist laut, bunt und schläft nie. Okay, ihre Bewohner schlafen im Schnitt etwa 4,5 Stunden pro Nacht, die Stadt selbst ist aber rund um die Uhr aktiv. Das volle Ausmaß an Energie und die vielen Facetten Seouls kann man sich jedoch nicht ausmalen, die muss man erleben. Zwar hatte ich auch diesmal im Mai nur zwei Tage vor Ort, die von morgens bis abends zur Durchführung von Interviews mit koreanischen Outdoor Magazinen und Kundenbesuchen herhalten mussten, aber es blieb ja dann noch der Abend. Die Übernachtung in der City, inclusive gigantischer Ausblicke auf die pulsierende Stadt, nächtlicher Spaß im JJs Club im Hyatt bis zur Begeisterung über die neuesten koreanischen Toiletten Innovationen, das Programm ist bunt und schnell und schrill!

Mit dabei
  • Steven Kim und Michael Kamm

Die Architektur der City von Seoul ist nicht so beeindruckend wie die Skylines von Hongkong oder Shanghai, dennoch sehr speziell. Zum Beispiel sticht das 63 Building mit seiner gold spiegelnden Fassade sticht sofort ins Auge. Mit seinen 249 Metern gehört es zu den größten Gebäuden Koreas und ist zugleich das höchste vergoldete Gebäude weltweit. Auch dort, vom 60. Stock aus, in der höchsten Kunstgalerie der Welt, ist der Ausblick ein Kracher! Futuristische silberfarbene Fassaden verstecken Galerien, Design Shops und Eventhallen. Architekturinteressierte finden ein weiteres Highlight der Moderne in Form des Dongdaemun Design Plaza von Zaha Hadid. Hinter der futuristischen silberfarbenen Fassade verstecken sich Galerien, Design Shops und Eventhallen. Darüber hinaus sind auf dem Gelände archäologische Funde aus der Joseon Dynastie, die während der Bauarbeiten gemacht wurden, ausgestellt – ein perfektes Beispiel für die vielen Gesichter Seouls.

Mit Stephen Kim im Business Modus in Downtown Seoul

In Seoul treffen sich Tradition und Moderne auf eine Art, die perfekt harmoniert. In keiner anderen asiatischen Millionenmetropole sind der historische Stadtkern und die klassischen Künstlerviertel so gut erhalten wie hier. Aber dennoch gibt es auch riesige Viertel mit modernen und von Glas überzogenen Wolkenkratzern – beides gehört gleichermaßen zu Seoul und macht den einzigartigen Charakter dieser Stadt aus.

Das aktive und ausgeprägte Nachtleben der Koreaner wird primär von den vielen Studenten geprägt und gepflegt, lädt aber auch uns als Gäste aus allen Generationen und Nationen zum feuchtfröhlichen Partizipieren ein. Die Frage ist nur, ob wir der hemmungslosen und übermütigen Feierkultur standhalten und bestenfalls folgen können. Unsere Party-Qualitäten konnten wir zumindest hier im JJ Club des Hyatt Hotels bei cooler Livemusik ausgiebig testen. Der Mann mit Hut ist Steven Kim ... und manchmal habe ich das Gefühl, daß er in dem Club wohnt ... er kennt zumindest jeden hier persönlich.

 In Korea kann es eine ganz schöne Herausforderung sein, auf eine Toilette zu gehen. Vor allem wenn man die Sprache nicht spricht und die ganzen Knöpfe an der Toilette nicht versteht. Dies ist nämlich bei der „Hightech-Toilette“ der Fall. Diese Toilette ist geheizt, säubert dir dein Gesäß und föhnt es sogar trocken. Diese Luxus-Toilette habe ich bis jetzt in einigen der Top Hotels gesehen. Sehr empfehlenswert.

Das koreanische Essen hat einen hervorragenden Ruf. Es gibt ein paar Spezialitäten, die man bei einer Reise unbedingt probieren sollte! Zum einen ist das Kimchi, ein eingelegter und sehr scharf gewürzter Chinakohl, der als Beilage zu fast allen Hauptgerichten gereicht wird. Korean BBQ, eine weiteren lokalen Spezialität, bei der man sein Fleisch selbst am Tisch grillt. Koreaner schätzen diese Art zu speisen vor allem aufgrund der Geselligkeit. Bibimbap, ein Gericht aus Reis mit Gemüse und Rindfleisch, zusammen in einer Schüssel serviert, sehr lecker! Street Food könnt ihr in Seoul zum Glück bedenkenlos essen. Und das solltet ihr auch, denn überall werden euch auf den Straßen die leckersten Gerüche entgegen schweben. Viele tolle Stände an einem Ort bietet der Gwangjang Markt oder der Dongdaemun Markt.

Fehler entdeckt, Änderungen & Ergänzungen gewünscht sowie eigene Photos zur Vervollständigung verfügbar? Bitte gerne per Mail an Michael@Kamm.info.