Pick Ups & Blumen-Verkäufer – Ausflug nach Tijuana im mexikanischen Norden – 1976
Ende August ging es im Rahmen einer Amerika Reise mit unseren Eltern von San Diego aus über die Grenze in die mexikanische Grenzstadt Tijuana. Tijuana ist eine Stadt in Mexiko, die unmittelbar südlich der Grenze zu Kalifornien liegt. In der gut besuchten Hauptstraße, der Avenida Revolución, drängen sich Souvenirshops und lebhafte Bars. Zu den Wahrzeichen der Stadt gehören die klassizistischen Jai Alai Frontón Palacios und das Centro Cultural Tijuana, ein moderner Kulturkomplex im Bezirk Zona Río. Wir haben dort eine interessane Parallel Welt kennen gelernt; viele Mexikaner, die über der Grenze in den USA arbeiten gehen leben in dieser bunten und lebhaften Stadt. Wir sahen zahlreiche Blumenmärkte, extrem viele Busse und zuden auch einige ramponierte Autos. Nach dem Ausflug über die Grenze ging es zurück nach Los Angeles und von dort aus mit der Lufthansa zurück nach Deutschland. Bereits eine Woche später waren Thomas und ich wieder im Internat in Neubeuern, wo für mich die Kollegstufe und damit die letzten beiden Schuljahre begannen.
- Uta, Karl-Heinz, Thomas & Michael Kamm
Unsere Mutter bei einem der zahlreichen Blumenstände in Tijuana
Neben Souvenir-Läden gab es hier auch jede Menge Touristen
Die Fahrzeugkategorie Pick Up begegnet uns in der mexikanischen Grenzstadt auch das erste Mal in dieser Häufigkeit
Ein Pick-up (aus englisch pick up ‚aufnehmen‘ oder ‚mitnehmen‘) ist ein Pkw, Lkw oder Geländewagen mit offener Ladefläche. Der Pick-up unterscheidet sich vom Pritschenwagen durch die nicht-ebene Ladefläche mit Radkästenausschnitten. Die Bedeutung dieses Fahrzeugtyps ist in verschiedenen Teilen der Erde extrem unterschiedlich. Klassische Pick-ups bestehen aus einem Leiterrahmen mit darauf separat aufgeschraubter Kabine bzw. Fahrerhaus und Ladefläche („Pritsche“, engl. cargo bed oder cargo box) mit starrer Hinterachse und Blattfederung. In Nordamerika wird diese Gattung einfach Truck oder seltener Pickup truck genannt. Die Fahrzeuge basieren meist auf einem Geländewagen oder einem SUV. Sie gelten nicht nur als Nutzfahrzeuge, sondern werden überwiegend als normale Pkw mitunter auch als Freizeitautos bis hin zum Statussymbol eingesetzt. Das zeigt sich in den Ausstattungslinien. Wirklich für die Arbeit verwendet werden meist nur die spartanischen Grundversionen. Darüber rangieren Ausstattungslinien mit allen erdenklichen Luxus-Extras. Bei der Motorisierung dominieren in den USA hubraumstarke V6- und V8-Ottomotoren das Angebot, auch wenn bei Dodge, GMC, Chevrolet und Ford seit Jahren Dieselmotoren mit sechs oder acht Zylindern erhältlich sind. In Nordamerika werden Pick-up-Trucks mit Hinterradantrieb oder optional mit zuschaltbarem oder permanentem Allradantrieb angeboten.
Volle Straßen und jede Menge Trubel
Selbst eine Dampflokomotive fährt hier im Norden Mexikos durch die Stadt
Tijuana ist eine Stadt im Nordwesten von Mexiko im Bundesstaat Baja California an der Küste des Pazifiks. Die Bevölkerung belief sich 2019 auf etwa 1,902 Millionen Menschen vor Ort und über 2,3 Millionen im Ballungsraum. Die Stadt, die nur 29 Kilometer südlich der Stadtmitte und direkt an der südlichen Grenze der US-amerikanischen Stadt San Diego liegt, ist ein wichtiger Zielort für Touristen und Reisende aus Südkalifornien. Tijuana ist ein Teil der Metropolregion San Diego–Tijuana und der Megalopolis Südkaliforniens, die nördlich von Los Angeles anfängt und sich bis in die Mojave-Wüste erstreckt. Infolge des Drogenkriegs in Mexiko wurde Tijuana, gemessen an der Mordrate, im 2010er Jahrzehnt zu einer der gefährlichsten Städte weltweit.
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