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Quickie in der Britischen Kronkolonie – Speedy Hongkong Weekend – 2013

Von Fr., 29. November 2013 bis Mo., 2. Dezember 2013

Ein eng geplanter Bildungstrip im Rahmen eines flotten Wochenendes führte Annette und mich gemeinsam mit Eva und Thomas Hellmann Ende November nach Hongkong. Im Turbomodus geht es in der Nacht von Donnerstag auf Freitag mit Emirates von München aus hin und in der Nacht von Montag auf Dienstag wieder zurück. Dank der neuen A380 Verbindung der Middle East Fluglinie kamen wir selbst nach dem langen Flug entspannt und voller Tatendrang in der für uns Europäer sicher angenehmen und dennoch turbulenten und quirligen Metropole Asiens an. Das ist auch ein Muss, bei dem übervollen Sightseeing Programm, welches in ziemlich knappen vier Tagen auf unserer Agenda stand. Hong Kong Island, Kowloon, Lantau, Stanley, Aberdeen und New Territories. Es gibt auch auf engem Raum sehr viel zu sehen, so viel zu staunen! In unserem Base Camp - dem Hyatt Regency in Tsim Sha Tsui - konnten wir unsere Batterien rasch wieder aufladen und ich selber war am Montag schnell von der Nathan Road zu Fuss in unserem Büro bei Sympatex in der Canton Road. Der Rest unserer kleinen Reisegruppe konnte zur gleichen Zeit weiter auf Entdeckungsreise auf die Insel Lantau fahren ...

Mit dabei
  • Eva und Thomas Hellmann, Annette und Michael Kamm

Das ist doch eimal eine Aussicht! The Peak (太平山, früher Victoria Peak). Hongkongs Hausberg eröffnet einen einzigartigen Blick über die Metropole. Reizvoll ist bereits die Fahrt mit der Peak Tram, die seit 1885 den Peak mit den tiefer gelegenen Stadtteilen verbindet. Vom Peak-Tower, in dem die Tram endet, lässt sich bereits ein toller Ausblick auf die Stadt genießen.

Am ersten Morgen nach der Ankunft - gerade wenn man noch unter etwas Jetlag leidet - empfiehlt sich die Wanderung um den herrlichen Peak herum. Ein schöner Wanderweg durch eine beeindruckende Natur mit tollen Blicken auf das Meer. Dabei alles super nah zur unter uns liegenden lebendigen Millionenstadt.

Die Metropole Hongkong ist eine Sonderverwaltungszone der Volksrepublik China. Sie lässt sich in vier Regionen Kowloon, Hongkong Island, New Territories und Outlying Islands aufteilen. Die eigentliche Kernstadt erstreckt sich zu beiden Seiten des Victoria Harbours sowohl in Kowloon als auch auf Hongkong Island. Viele Fährverbindungen sowie Autotunnels und U-Bahnlinien verbinden die beiden Seiten der Stadt.

Hong Kong ist die Stadt mit den meisten Wolkenkratzern der Welt. Hier im Bild ist das grandiose Gebäude der Bank of China Tower - Architekt war der berühmte Pritzker Preisträger I.M. Pei.

Thomas und Eva sind immer noch sehr beeindruckt vom Anblick der 34 Meter hohen Big Buddha Statue auf Lantau Island.

Kulinarische Highlights in imposanter Höhe im Restaurant Felix des Peninsula Hotels

Unsere Reisegruppe einmal komplett aufgereiht bei einer kurzen Verschnaufpause - hier sitzen wir alle am Heritage, am Hafen nahen Ende des Shopping Districts von Tsim Sha Tsui in Kowloon

Eine Rundfahrt durch Aberdeen Harbour auf der Rückseite von Hongkong Island. Dieser Hafen ist die Heimat für die Fischerei Flotten, wohingegen Victoria Harbour zwischen Kowloon und Hongkong Island weltweit für seine unglaubliche Effizienz bei den großen Containerschiffe bekannt ist

Da schauen die Damen aber beeindruckt. Solch einen Hut muss man halt mit Würde tragen können bevor es zum Mittagessen in ein Floating Restaurant geht

Wie schnell die Zeit doch verfliegt. So viel gesehen, erlebt, erschnuppert, geschmeckt, gefühlt, erlaufen. Da darf die Sonne getrost untergehen, damit wir auch einmal wieder zur Ruhe kommen können...

Im Ambiente der Emirates First Class mit seinem herausragenden Service und einem extrem gemütlichen kleinen Schlafzimmer kann auch ein Langstreckenflug von 13 Stunden ganz entspannt und sehr erholsam verlaufen ... den Upgrade in diese Kabine gab es, da Annette in der Nacht des Rückflugs ihren Geburtstag feierte und unsere Champagner Versorgung in der Front Cabin wesentlich einfacher zu organisieren war

Hongkong ist eine Stadt, die von ihrem riesigen Hochhausmeer, deren Glanz sowie der Globalisierung lebt. Aber auch kulturelle und religiöse Elemente zeichnen die Lebensweise in der Millionenmetropole aus, die auf so einzigartige Weise die Moderne mit den traditionellen Werten vergangener Kulturen verbindet. Konfrontiert mit der Herausforderung von fehlendem Land entschied sich Hong Kong, nach oben zu blicken. Heute hat Asia's World City mehr als 7.600 Wolkenkratzer, Hochhäuser und andere ikonische Gebäude, die Hong Kong zu einem lebenden Vorzeigeprojekt der besten internationalen zeitgenössischen Architektur machen. Hongkongs Kulturszene
ist heute abwechslungsreich und lebendig.
Unter anderem die Geschehnisse in China im Juni 1989 und die Rückkehr Hongkongs unter die Souveränität der Volksrepublik haben dazu geführt, dass zahlreiche Künstler ihrer eigenen Identität als Hongkonger auf die Spur kommen wollen. 
Hong Kongs Kulturszene muss sich nicht verstecken:
In diesem Zusammenhang ist der Erfolg des Hongkonger Autorenkinos, das den Vergleich mit internationalen Standards nicht fürchten muß, ein eindrucksvolles Beispiel. Filmemacher wie Wong Kar-wei ('Chungking Express'), Derek Yee, Yim Ho ('Kitchen') und Clara Law haben längst international Aufsehen erregt und zahlreiche Festivalpreise eingeheimst. In ihren Filmen bedienen sie sich der Sehgewohnheiten des Hongkonger Publikums (Kung Fu, kantonesisches Melodram, Gangsterfilm, Soap-Komödie), behandeln aber andere Inhalte. Ihre Filme zeigen das Lebensgefühl einer Welt in Auflösung. Sie betreiben politische und geistesgeschichtliche Bestandsaufnahme und machen die Identitätsfrage zum zentralen Thema. Sie demaskieren die Entwurzelung und Entfremdung einer Gesellschaft, die sich jahrzehntelang nur um Geschäfte und Konsum kümmerte und dabei - durchaus im konfuzianischen Sinne - das Individuum ignoriert hat. 

Ein anderes typisches Hongkonger Kulturprodukt ist der im ganz chinesischsprachigen Asien beliebte 'Kanto-Pop' - Schlagermusik im kantonesischen Dialekt. Sie ist von großer kommerzieller Bedeutung und ihre Stars wie Andy Lau, Aaron Kwok oder Faye Wong sind weithin bekannt.

Fehler entdeckt, Änderungen & Ergänzungen gewünscht sowie eigene Photos zur Vervollständigung verfügbar? Bitte gerne per Mail an Michael@Kamm.info.