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Sales Sisters – Zwillingstreffen in Düsseldorf – 2005

Am So., 26. Juni 2005

Annette hatte während Ihrer beruflichen Engagements einige sehr nette Kolleginnen, die zu guten Freundinnen wurden. Carmen Theden war eine dieser Damen aus Annettes Zeit bei der Firma Strenesse in Nördlingen. Carmen betreute damals das Strenesse Vertriebsgebiet im Osten und lebte mit ihrem netten Mann Philipp samt Kids in Berlin. Ihre bei der Firma Boss im Vertrieb tätige Schwester Denise wohnte gerade mal 100 Meter Luftlinie von uns in der Ismaninger Strasse, bevor Sie ins Rheinland verzog, um dort mit Ihrem Ehemann Stephan Peiffer eine Familie zu gründen und gemeinsam Kinder zu bekommen, was leider nicht dauerhaft gut ging. Denise und Stephan haben wir Ende Juni in Düsseldorf besucht und einen kurzweiligen Nachmittag miteinander verlebt. Zu unserer Freunde kam auch noch ihre Zwillingsschwester Carmen vorbei. Wenn man man plötzlich das Gefühl hat, doppelt zu sehen, kann das mehrere Gründe haben: In diesem Fall war es allerdiings nicht der Genuss von Alkohol, sondern die verblüffende Ähnlichkeit der beiden Schwestern, die auch noch exakt zum gleichen Zeitpunkt beider Mütter wurden. Sachen gibt´s ....

Mit dabei
  • Carmen Theden, Stephan & Denise Peiffer, Annette & Michael Kamm

Ein schönes Trio, Ette gerahmt von Carmen und Denise. Oder Denise und Carmen?

Zwillinge sind immer ein Hingucker. Besonders Zwillinge, die sich gleichen "wie ein Ei dem anderen". Da werden die Erinnerungsbilder angeschaut und parallel entsteht auch gleich ein neues.

Die gemeinsame Zeit im Beruf verbindet, auch über die Distanz hinweg.

An diesem schönen, launigen Nachmittag der Wiedersehnsfreude

kann ich auch noch etwas an Bildmaterial beisteuern.

Der Düsseldorfer hat – zumindest wenn er selber zählt – mehr Szeneviertel als London, Hamburg oder Berlin. Gerne entdeckt er in seiner Nachbarschaft ein neues Notting Hill, ein Schanzenviertel mit anderen Mitteln oder einen rheinischen Prenzlauer Berg. Egal, ob Flingern Nord, Unterbilk oder Pempelfort diese Rolle gerade spielen müssen, sie haben alle eines gemeinsam: Der Düsseldorfer hat sie gut versteckt. Während Besucher und Zugezogene schnell die Altstadt und die Stadtmitte mit der Königsallee finden, liegen die Szeneviertel fein säuberlich hinter einem Ring rund um das Zentrum, der den Eindruck erweckt dahinter komme nichts mehr. Flingern Nord muss meist für alle Vergleiche auf einmal herhalten. Noch vor wenigen Jahren war das Viertel vor allem als Abkürzung und für die fettigste Pizza der Stadt bekannt. Heute liefert es die Definition für die Vokabel "Gentrifizierung": Wegen niedriger Mietpreise kommen Studenten, Künstler und Subkultur in einen Stadtteil. Die ersten Vermieter sanieren ihre Häuser, verlangen mehr Miete, die ersten alten Bewohner wandern ab. Cafés, Clubs und Modegeschäfte eröffnen, die Mieten steigen weiter, auch die Künstler und Studenten können sie sich nicht mehr leisten. Kurz vor diesem Punkt befindet sich Flingern nun: Die einzelnen Geschäfte (im Viertel gibt es abgesehen vom Supermarkt keine Ketten) bieten Mode, Schmuck und Möbel, die es sonst nirgendwo gibt, in den Cafés dominieren die aktuell politisch korrekte Bio-Limo und Gerichte nach Omas Rezept. Der Stadtteil Pempelfort hat das Prinzip "Aus alt mach neu, ohne etwas zu verändern" nicht ganz so radikal umgesetzt. Auf dem Gelände des früheren Bahnhofsgeländes entstanden sehr gute Cafés und Restaurants, ebenso in den Nachbarstraßen. Dann aber kamen die Freunde des Immobilien-Schaffens, setzten einen bunten Häuserkomplex aufs Gelände und reduzierten Pempelfort auf einzelne lohnenswerte Zeile. Unterbilk könnte problemlos einen Rekord aufstellen: die längste Kinderwagen-Kette der Stadt. Der Nachwuchs bestimmt rund um die Lorettostraße das Bild, sobald dieser laufen kann, ist er so lässig gekleidet, dass selbst die dazugehörigen Eltern lahm aussehen. Die trösten sich mit mediterranen Lebensmitteln, teurer Kleidung, in deren Preis inbegriffen ist, dass sie nicht nach Luxus aussehen darf, und den experimentierfreudigsten Designern Düsseldorfs.

Fehler entdeckt, Änderungen & Ergänzungen gewünscht sowie eigene Photos zur Vervollständigung verfügbar? Bitte gerne per Mail an Michael@Kamm.info.