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Sommerfrische reloaded – Wochenende bei Freunden im Salzkammergut – 1981

Von Fr., 8. Mai 1981 bis So., 10. Mai 1981

Auf ins Salzkammergut, wo wir in Schwaighofen, einem kleinen Ort östlich von Salzburg langjährige liebe Freunde von Nicis Mutter Marion besuchen. Das reizende Ehepaar - sie Österreicherin und er Berliner - betrieben bis Mitte der 70er Jahr das Hotel Splendid an der Maximilianstrasse in München. Altersbedingt trennten sie sich dann von dem schönen kleinen und edlen Stadthotel und sind ins Salzkammergut umzogen. Er stammte aus einer der schon vor den beiden Weltkriegen erfolgreichen Berliner Hoteliersfamilien und war als junger Mann viel mit Robert Schielin sen. in der internationalen Hotelerie unterwegs gewesen. Aus diesen Jahren in Amerika und Afrika hatte er tolle Geschichten zu erzählen. Das Ehepaar war - typisch leidenschaftliche Hoteliers - so gastfreundlich und charmant, daß wir gleich ungeplant über Nacht blieben. Wir hatten es so lustig, daß wir am nächsten Tag noch gemeinsam die herrliche Gegend genossen. Mondsee, Fuschlsee, Attersee; einer schöner als der andere.

Mit dabei
  • Marion & Nicola Schielin, Michael Kamm

Meine spätere, immer tadellos gekleidete Schwiegermutter Marion und ich waren stets ein gutes Team.

Der überaus unterhaltsame Ex-Hotelier aus Berlin hatte die spritzigsten und witzigsten Geschichten auf Lager.

Nici hatte sich optisch ein wenig an die Umgebung angepasst. Das Haus im Hintergrund, im zarten Rosé ist ja entzückend.

Der Hut steht mir doch gut? Um einem Sonnenbrand vorzubeugen, ist so ein klassischer Hut nicht nur praktisch, sondern das „Tüpfelchen am i“ zu Lederhosn und Trachengilet.

Wir zwei würden ziemlich gut hierher passen.

Der Ausblick in die freie Natur kann sich auch sehen lassen.

Peter Alexander hat es schon 1960 gewußt: Im Salzkammergut, da kann man gut lustig sein

Diese beiden waren wundervolle und herzliche Gastgeber.

Da mag man fast nicht mehr abreisen.

Wozu auch? Die Betten sind hurtig bezogen, die Gastfreundlichkeit liegt allen quasi im Blut... und wir bleiben einfach über Nacht!

Das Salzkammergut ist die Bezeichnung einer Region, die sich über Teile des oberösterreichischen Bezirkes Gmunden sowie über das Steirische Salzkammergut in der Steiermark und auch über Teile des Salzburger Flachgaues erstreckt. Der Begriff Salz im Wort Salzkammergut geht auf die reichen Salzvorkommen im oberösterreichischen Hallstatt und Bad Ischl zurück. Ein Kammergut war ein unmittelbarer beweglicher oder unbeweglicher (z. B. ein Land, eine Region) Besitz eines Landesherren. Die in diesem Kammergut vorkommenden Bodenschätze oder landwirtschaftlichen Erträge gehörten direkt diesem Landesherren und dienten zur Deckung seiner Lebenskosten. Im konkreten Fall war dies das Haus Habsburg mit seiner Grundherrschaft Wildenstein um Bad Ischl, die sich vom Traunsee bis zum Dachstein erstreckte. Die Erträge aus dem Salzhandel gingen also nach Wien in die habsburgische Privatschatulle. Es gelang den Habsburgern mit dem Salz aus dem Salzkammergut auf Kosten des Fürsterzbistums Salzburg im 17. und 18. Jahrhundert immer größere Absatzgebiete zu erobern. Der wirtschaftliche Aufstieg des Salzkammergutes war also mit dem Niedergang der Wirtschaftskraft des Landes Salzburgs verbunden. Historisch gehören naturgemäß keine Teile des früher eigenständigen geistlichen Fürstentums Salzburg zum Salzkammergut.

Fehler entdeckt, Änderungen & Ergänzungen gewünscht sowie eigene Photos zur Vervollständigung verfügbar? Bitte gerne per Mail an Michael@Kamm.info.