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Sonnwende bei Roman Sauermann – Terrassenfest in der Kaulbachstrasse – 2008

Am Sa., 21. Juni 2008

Lustige Sommerfeste benötigen wenig Anlass, sondern lediglich die passenden Gäste. Die Einladung von Roman erfolgt zum Tag der Sommersonnenwende und damit dem längsten Tag des Jahres. Es folgt die kürzeste Nacht. Es ist das Fest des Feuers und das Fest des Lichtes. Die Sommersonnenwende ist das Pendant zur Wintersonnenwende im Dezember. Früher war es Brauch das Jahr in eine Hälfte des Lichtes und eine Hälfte der Dunkelheit zu unterteilen. Es gab einen Sommer, dem ein Winter folgte. Heute wird dieser Tag gefeiert. Es war herrliches Sommerwetter auf Romans Dachterrasse in der Kaulbachstrasse und die Party in kleinem sportlichem Kreis konnte starten. Nebenher lief nämlich auch die Fussball Europameisterschaft und so auch der Fernseher ... virtuell kämpften im Wohnzimmer Holland und Russland ums Weiterkommen

Mit dabei
  • Roman Sauermann, Birgit und Volker Hannwacker, Domenica Dassler, Martina Knop-Sydow, Susanne Mathony, Steffen Haeusser, Johanna und Karl Rheinheimer, Annette und Michael Kamm

Je später der Abend, desto schöner die Gäste...

Annette und Domenica sind schon bester Laune .... Domenica lebte damals mit uns im Anwesen der Familie Moll zwischen Möhlstrasse und Ismaningerstrasse

Hier sieht man auch gleich, wieso .... denn auch Susanne und Michael freuen sich schon auf einen netten Abend

Zwischendurch sorgen auch noch die Gelenkübungen von Martina Knop für Heiterkeit.

Bunte Sommershorts die langen Beine von Susanne sorgen für Lässigkeit.

Und die Aussicht auf gute Drinks, leckeres Fingerfood und unterhaltsame Gespräche sorgt für eine glückliche Mitsommerseligkeit.

Bereits in der Blütezeit der Schwabinger Bohème um 1900 waren es die Künstler und Literaten, die sich rund um Universität und Kunstakademie ansiedelten und den Geist Schwabings prägten. „Schwabing ist kein Ort, sondern ein Zustand." So drückte es vor 100 Jahren die Schriftstellerin und „Skandalgräfin“ Franziska zu Reventlow aus. Schwabinger Urgesteine, wie der Fotograf Wolfgang Roucka, sehen das heute noch so: „Schwabing ist kein üblicher Stadtteil und lässt sich nicht mit Worten erklären. Man muss ihn erfühlen.“ In den Straßen, Cafés, Bars und Kneipen rund um die Universität trifft man die typischen Bewohner des Stadtteils, in dem auch bekannte Künstler leben, wie die Filmemacherin Doris Dörrie, die Sport-Moderatorin Katrin Müller-Hohenstein und die Schriftsteller Patrick Süskind und Hans Magnus Enzensberger, nebst Idealisten und Freigeistern, wie dem Kommune-1-Gründer und Alt-68er Rainer Langhans. Bereits Anfang des 20. Jahrhunderts lebten und arbeiteten hier gesellschaftskritische Schriftsteller, wie Erich Mühsam, Stefan George und Frank Wedekind, und auch die Avantgardisten des Blauen Reiters. Der Maler Paul Klee feierte ausgelassene Künstlerfeste im ehemaligen Schloss Suresnes in der Werneckstraße, wo er sein Atelier hatte. In der Ainmillerstraße lebten weitere namhafte Persönlichkeiten, wie das Künstlerpaar Gabriele Münter und Wassily Kandinsky, der Dichter Rainer Maria Rilke sowie die Zoologin Marianne Plehn. „Schwabing war eine geistige Insel in der großen Welt, in Deutschland, meistens in München selbst. Dort lebte ich lange Jahre. Dort habe ich das erste abstrakte Bild gemalt. Dort trug ich mich mit Gedanken über ,reine‘ Malerei, reine Kunst herum.“ Wassily Kandinsky Die Gemälde von Wassily Kandinsky und der weltweit größten Sammlung der Kunst des Blauen Reiters sind im Lenbachhaus zu besichtigen. Zu verdanken ist dies der großzügigen Schenkung von Gabriele Münter, die selbst Mitglied der Künstlervereinigung war. Die künstlerische Blütezeit Schwabings endete mit Ausbruch des Ersten Weltkriegs. Während der Zeit des Nationalsozialismus formierte sich in Universitätskreisen ein Teil des Widerstandes gegen das Hitler-Regime. Die Denkstätte Weiße Rose am Lichthof und das Bodendenkmal vor dem Haupteingang der Ludwig-Maximilians-Universität erinnern an die studentische Widerstandsgruppe, die für die Freiheit ihr Leben ließ. In Erinnerung an Georg Elser, dessen Attentat auf Hitler 1939 im Bürgerkeller missglückte, leuchtet am Georg-Elser-Platz täglich um 21.20 Uhr eine Neoninstallation.  Nach den starken Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg ist Schwabing wieder auferstanden. Renovierte Häuser im Jugendstil und Historismus strahlen zwischen typischen Bauten aus den 1960er-Jahren. Nach dem Krieg wurde das Viertel durch seine zahlreichen Clubs, Musikkneipen und Kabarett-Theater zum In-Viertel und Zentrum der Jugend- und Protestkultur.

Fehler entdeckt, Änderungen & Ergänzungen gewünscht sowie eigene Photos zur Vervollständigung verfügbar? Bitte gerne per Mail an Michael@Kamm.info.