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Subkultur mit Johnny Logan – Geburtstag in der Kesselhalle – 2014

Am Sa., 25. Oktober 2014

Im Herzen Münchens, zwischen dem Park Café und den Pinakotheken, steht das 1936 als Heizkraftwerk erbaute Mixed Munich Arts, kurz MMA in Maxvorstadt. Das Zentrum der Location ist eine tief in der Erde liegende Kesselhalle mit einer Raumhöhe von imposanten 21 Metern. Die Industrie-Architekur des kathedralenartigen Raumes bietet eine einzigartige Atmosphäre und ist Schauplatz eines grandiosen Festes. Zu den beiden Geburtstagen von Rudi und Angelika - beide wurden im Oktober 60 - liess es das Ehepaar Gröger richtig krachen. Viele tolle Gäste, köstliche Verpflegung und beste Unterhaltung. Johnny Logan singt seinen berühmten Song, passend zum Thema des Abends. Rudi und Johnny kannten sich schon lange, wobei letzterer bereits 1980 das erste Mal den Grand Prix mit dem Lied „What’s Another Year“, gewann, das von Shay Healy komponiert worden war ... und genau ein Jahr später ist Rudi leider viel zu jung mit knapp 61 Jahren verstorben. Annette und ich haben Angelika und Rudi ursprünglich übers Golfen bei den Eagles kennengelernt und die gemeinsame Zeit mit den beiden am Gardasee - sie hatten auch ein Boot in Gardone - immer sehr genossen.

Mit dabei
  • Rudolf und Angelika Gröger, viele andere nette Gäste sowie Annette und Michael Kamm

Rudi Gröger erhielt viele Auszeichnungen, so wurde er u.a. 2005 als „Unternehmer des Jahres“ mit dem Horizont Award bedacht. Im Dezember 2006 wurde ihm „in Anerkennung seiner herausragenden Leistungen in der betrieblichen Führungspraxis insbesondere bei der Zusammenführung von technischem und betriebs-wirtschaftlichem Wissen in den Bereichen Innovation, strategische Unternehmensführung und betrieblicher Wandel“ von der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der TU München die Ehrendoktorwürde verliehen. Darüber hinaus ist Gröger Mitglied in zahlreichen Beiträten. 2005 wurde ihm der Bayerische Verdienstorden verliehen. Heute feiern wir diese großartige Geburtstagsfeier von seiner Frau Angelika und ihm!

Was für ein Anblick, was für eine Atmosphäre! Ein Grund dafür ist die unvergleichliche Stimmung in der riesigen Halle des ehemaligen Heizkraftwerks.

Licht aus, Spot an! Dies mit Nicole Staudinger im Vordergrund und dem entspannten Geburtstagskind dahinter

Johnny Logan: Dreimal gewann er den Eurovision Song Contest, heute Abend steht er auf der Bühne und singt für uns.

Die Gratulanten stehen Schlange ... Rudi war extrem umtriebig und so auch unglaublich gut vernetzt

Zu Ette kommt er besonders gerne an den Platz. Mit uns am Tisch saß auch Rusha Kern ... die Herausgeberin des Magazins Golfwelt. Happy Birthday Angelika und Rudi ... es war ein rauschendes Fest!

Ein Nachruf: Baldhamer Unternehmer stirbt völlig überraschend. Der langjährige o2-Chef, Dr. h.c. Rudolf Gröger aus Baldham, ist in der Nacht zum 6. Oktober im Alter von 60 Jahren überraschend gestorben. Gröger, der ursprünglich von T-Systems zu VIAG Interkom (heute Telefónica Deutschland) gekommen war, leitete das Unternehmen von 2001 bis 2007 als Vorstandsvorsitzender von o2 Germany. Innerhalb nur eines Jahres brachte er o2 Germany in die Gewinnzone und stieg in die Top 100 der Unternehmen in Deutschland auf. Gröger machte die Marke o2 durch persönliches Engagement weit über die Fachwelt hinaus bekannt. Er lud bekannte Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens wie die Schauspielerin Veronica Ferres oder die Opernsängerin Anna Netrebko ein, für o2 Werbung zu machen, auch Dieter Bohlen kam zur Einweihung des o2-Flagship-Stores am Münchner Marienplatz vorbei, wo neben Fachpublikum auch die Boulevardpresse auf “Rudi” wartete. 2007 verließ Gröger das Unternehmen, startete mit Partnern einen Mobilfunk-Discounter mit dem Namen Snoog Mobile und engagierte sich als Präsident der Munich Business School. Für seine “zukunftsweisende Sicht auf die Telekommunikation” verlieh ihm die Fakultät der Wirtschaftswissenschaften der Technischen Universität München die Ehrendoktorwürde. Gröger war gesellschaftlich engagiert, Mitglied mehrerer Beiräte und Business Angel für zahlreiche Start-Ups, wofür er den Bayerischen Verdienstorden erhielt. Gröger lebte mit seiner Frau Angelika seit rund 30 Jahren in der Gemeinde Vaterstetten, zuletzt in Baldham. Der Präsident der Munich Business School hinterlässt die Zwillingssöhne Christian und Michael. In einer Todesanzeige verabschieden sich Studierende und Mitarbeiter der Hochschule mit den Worten: “In tiefer Trauer und Verbundenheit nehmen wir Abschied von einem bewundernswerten Menschen, hoch geschätzten Kollegen sowie richtungsweisenden Vorbild.” Und Telefónica Deutschland schreibt: “Rudolf Gröger hat der Telekommunikationsindustrie in Deutschland entscheidende Impulse geliefert und die Entwicklung von Telefónica Deutschland und seiner Marke o2 maßgeblich geprägt.” 2005 sagte der engagierte Unternehmer in einem Interview mit dem Magazin LIVING&style: “Es gibt viele Menschen, für die Arbeit ein Selbstzweck ist, auch wenn sie wirtschaftlich keinen großen Erfolg bringt. Ich habe das große Glück neben Spaß an meiner Arbeit auch den wirtschaftlichen Erfolg zu haben. Ganz wichtig ist mir natürlich meine Familie. Außerdem bin ich, ich gebe es ja zu, ein Autonarr und genieße das ein oder andere schnelle Auto.”

Fehler entdeckt, Änderungen & Ergänzungen gewünscht sowie eigene Photos zur Vervollständigung verfügbar? Bitte gerne per Mail an Michael@Kamm.info.