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New Siam Paragon Shop in Bangkok – Stipvisite bei Aigner in Süd-Ost-Asien – 2006

Von Sa., 20. Mai 2006 bis So., 21. Mai 2006

Im Mai war ich gemeinsam mit Olaf Drubba in den Diensten Aigners in Süd-Ost-Asiens unterwegs. Der thailändische Markt ist für uns seit vielen Jahren gesetzt, noch dazu, da wir als eine der Lieblingsmarken der Königin Sirikit auch als offizieller Lieferant des Könighauses gelistet sind. Unser lokaler Partner vor Ort war damals noch die Einzelhandelssparte der Golay-Buchel Holding S.A. mit Sitz in Lausanne. Dies war ehemals ein international tätiges Schweizer Schmuckwaren-Unternehmen. Die Aktivitäten konzentrierten sich auf die Verarbeitung und den Vertrieb von Kulturperlen, Diamanten, Farbedelsteinen und Goldschmuck. Das Unternehmen wurde 1887 von Louis-Auguste Golay in Le Sentier, im Vallée de Joux, gegründet. Golay handelte zunächst mit Naturperlen, Edelsteinen und anderen Produkten für Juweliere und Uhrenhersteller. Im Jahr 1985 ging das Unternehmen an die Börse. Mit der Gründung der Filialkette Oro Vivo expandierte Golay 1987 in den Uhren- und Schmuck-Einzelhandel. 1999 gründete Golay zusammen mit der Swarovski Gruppe das Gemeinschaftsunternehmen Signity, gleichzeitig wurde die Organisationsstruktur von Golay in die drei Divisionen Produktion, Grosshandel und Einzelhandel aufgeteilt. Auf seinem Höhepunkt im Jahre 2000 beschäftigte der Konzern 1'900 Mitarbeiter und erzielte einen Umsatz von 325 Millionen Franken. Mit der Veräusserung der Einzelhandelssparte Oro Vivo im Jahre 2004 und dem Anteil an Signity im Jahre 2006 begann Golay eine drastische Desinvestitionsphase, die im Jahr 2016 mit der Liquidierung der Firma endete. Wir waren damals schon in einer Transformationsphase mit Signity und eröffneten mit diesen einen neuen Shop im Siam Paragon Center in Bangkok, das wir im Rahmen unseres Besuchs besuchten. Thailand ist ein Schwellenland mittleren Einkommens, das vom Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen als Land mit einer hohen menschlichen Entwicklung eingestuft wird. Das Land konnte in den letzten Jahrzehnten die Armut deutlich senken. Dabei profitierte es vom Konsum einer wachsenden Mittelklasse und der zunehmenden Integration in den Welthandel. Thailands wichtigste Einnahmequelle ist jedoch der Tourismus. 2017 besuchten 35 Millionen Touristen das Land und die Hauptstadt Bangkok immer eine der meistbesuchten Städte der Welt.

Mit dabei
  • Olaf Drubba und Michael Kamm

Bangkok ist seit 1782 die Hauptstadt des Königreichs Thailand. Sie hat einen Sonderverwaltungsstatus und wird von einem Gouverneur regiert. Die Hauptstadt hat mehr als 8 Millionen Einwohner und ist die mit Abstand größte Stadt des Landes. In der Bangkok Metropolitan Region (BMR), der größten Metropolregion in Thailand, leben insgesamt 15 Millionen Menschen.

Die Stadt ist das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Thailands mit Universitäten, Hochschulen, Palästen und über 400 buddhistischer Tempelanlagen und Klöster sowie wichtigster Verkehrsknotenpunkt des Landes. Mit mehr als 17 Millionen ausländischen Touristen war Bangkok im Jahr 2013 die meistbesuchte Stadt der Welt, bevor sie 2014 wieder von London abgelöst wurde und seither auf Platz 2 rangiert. Seit 2016 steht Bangkok mit über 20 Millionen Touristen jährlich auf Platz 1 der meistbesuchten Städte der Welt.

Das Siam Paragon ist ein Einkaufszentrum im Stadtteil Pathum Wan von Bangkok, Thailand. Es hat den Beinamen „The Pride Of Bangkok“. Das Siam Paragon befindet sich an der Stelle des ehemaligen Siam Intercontinental Hotels. Das Gelände gehört dem Crown Property Bureau und war einst ein königlicher Park des nahe gelegenen Lotusweiher-Palast. Eröffnet wurde es nach drei Jahren Bauzeit mit einer großen Feier am 9. Dezember 2005.

Die Baukosten beliefen sich auf mehr als 300 Mio. Euro. Neben dem Emporium Shopping Center in der Sukhumvit Road gilt es als das exklusivste Einkaufsparadies in Bangkok. Die Leitung der Einrichtung obliegt einem Joint Venture von The Mall Group, die auch das Emporium managt und Bangkok Intercontinental Hotels Co.

Königin Sirikit ist die Tochter von Prinz Nakkhatra Mangala, dem Fürsten von Chanthaburi, und Mom Luang Bua Kitiyakara (geb. Sanitwong). Sie ist eine Urenkelin von König Chulalongkorn (Rama V.). Sirikit hat zwei ältere Brüder und eine jüngere Schwester. Als ihr Vater Botschafter in Frankreich, später in Dänemark und schließlich in England wurde, setzte Sirikit ihre Ausbildung in diesen Ländern fort. Zum Schluss besuchte sie ein Internat in Genf.

In Paris begegnete Sirikit 1947 zum ersten Mal Bhumibol Adulyadej, dem späteren König Rama IX. Die beiden sind durch ihre gemeinsame Abstammung von König Chulalongkorn entfernt verwandt. Nach Bhumibols schwerem Autounfall im Oktober 1948 in der Nähe von Lausanne besuchte ihn Sirikit oft im Krankenhaus. Es entwickelte sich eine Beziehung, die im Juli 1949 zur Verlobung und im April 1950 zur Hochzeit im Sra-Pathum-Palast in Bangkok führte.

Aus der Ehe gingen vier Kinder hervor: Prinzessin Ubol Ratana (* 1951), der frühere Kronprinz und spätere König Maha Vajiralongkorn (* 1952), Prinzessin Maha Chakri Sirindhorn (* 1955) und Prinzessin Chulabhorn Walailak (* 1957).

Den heutigen König Rama X. kennen wir in Bayern ja alle, da er vorzieht in Tutzing und Garmisch und nicht in Thailand zu leben. Schon seine Eltern waren große Fans von Bayern und so haben die beiden im Jahr 1965 auch einmal Prien am Chiemsee besucht und dabei meinen Bruder Thomas und mich als kleine Jungs in Lederhosen bewundert.

Fehler entdeckt, Änderungen & Ergänzungen gewünscht sowie eigene Photos zur Vervollständigung verfügbar? Bitte gerne per Mail an Michael@Kamm.info.