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Teambuilding mit Sackhüpfen – Arthur Andersen in der Oberpfalz – 1987

Am Fr., 10. Juli 1987

In den frühen Jahren seines Berufslebens ist man ja bekanntlich voller Tatendrang. Thies Eggers, unser Chef während meiner Zeit bei Arthur Andersen im Büro München wußte das. So war es ein Leichtes für ihn, mich zu "überzeugen", den Anfang Juli anstehenden Betriebsausflug zu organisieren. Peter Schmitz, Studienfreund und Tax-Profi im Unternehmen, stand mir unterstützend mit guten Ideen zur Seite. Das Brainstormen ging los und eines war klar: Bewegung und Spaß unter freiem Himmel war ein Must, denn wir hatten alle das Bedürfnis, aus der täglichen "Sitzfalle" rauszukommen. Und auch mal weg aus dem Home-Turf Thomas-Wimmer Ring. Nach eingehender Recherche entschieden wir uns für die schöne Oberpfalz. Nicht zu weit weg mit viel Natur rundherum. Die Oberpfälzer mit ihrem doch gewöhnungsbedürftigen Lokalkolorit mussten wir ja nicht verstehen, wir waren ja unter uns. Oft reden sie ohnehin nur das Allernötigste und das dann mit ganz viel "ou" gespickt. Sehr amüsant! So wurde dann auch unser Bewegungsprogramm, in das wir Golf und Sackhüpfen gepackt hatten. Für Letzteres bedurfte es keiner Vorkenntnisse. Dafür war Mut zum Fallen gefragt. Das "First Aid" Köfferchen hatten wir für Notfälle natürlich auch dabei. Das Teambuilding und die nicht bierernst zu nehmenden Aktivitäten waren ein voller Erfolg und wir haben uns mehr als einmal kaputtgelacht. Der Outdoor-Tag wurde mit einem gebührenden Abendfinale in einem alten Gasthof in der oberpfälzischen Gemeinde Kallmünz gefeiert. Die Historie besagt, daß jeder, der das Kallmünzer Bürgerrecht hatte, sein eigenes Bier brauen durfte. Die Bier- und Brautradition haben wir dann auch in vollen Zügen genossen, bevor wir uns in guter Stimmung mit dem Mannschaftsbus auf den Heimweg begaben. Das Thema Sackhüpfen war dann für lange Zeit der Running Gag..

Mit dabei
  • Thies Eggers, Peter Schmitz, Johannes Amann, Joerg von Petrikowsky, Michael Kamm, Ulrike Hasbargen, Gerd Plettendorf, Michael Klaiser, Claus Schild

Tax Profi Peter war von den schweisstreibenden Aktivitäten befreit und war der Sackhüpf-Beauftragte

Der Tourbus vom Watzinger wartete schon. Für Juli war es ungewöhnlich kühl, aber den Teilnehmern - hier unter anderem meine Bürobuddies Joerg von Petrikowsky und Johannes Amann - wurde es schon warm...das wussten sie nur noch nicht

Peter und ich beim letzten Orga-Check im Bus, bevor es dann zum ersten "Hindernislauf" ging

Jour fix im Grünen - auch hier macht der Chef die Ansage und die Spannung steigt

Deutlicher Männerüberschuss im Team...ob das was wird … Thies Eggers, Claus Schild, Michael Klaiser und Jörg Zelger

Style-Noten gabs glücklicherweise keine beim legendären Sackhüpfen. Claus Schild hüpft und Michael Klaiser läuft

und Jörg Zelger fliegt! Scheinbar ein eindeutiger Alters- und Gewichtsvorteil gegenüber Johannes Amann

Klar, daß alles auch noch dokumentiert wurde - es lebe der Super 8 Film!

Karodecken, Bierchen und ne Menge Spass … und so scheint es zumindest bei Eva und Ulrike Hasbargen zu sein. Der Ausflug war ein voller Erfolg und ich hatte für mein Orgatalent bei Thies ein Stein im Brett

Der aus München angereiste Maler und Professor Charles Johann Palmié erkor 1901 einen neu eröffneten Gasthof in Kallmünz zu seinem Domizil während der Sommerfrische. Dem Wirtshaus gab er auch selbst den Namen „Zur Roten Amsel“ und illustrierte seine Außenfassade mit seinen Münchner Freunden al fresco. Palmié nannte Kallmünz die „Perle des Naabtals“. Kallmünz wurde alsbald zu einem landschaftlich inspirierenden Anziehungspunkt für Maler, die sich hier in immer größerer Zahl einfanden und teilweise auch dauerhaft niederließen. Schon 1901 zählte die Künstlerkolonie 38 Maler. Am bekanntesten wurde Kallmünz durch den mehrwöchigen Aufenthalt Wassily Kandinskys und Gabriele Münters im Sommer 1903. Kandinsky entwickelte danach einen neuen Malstil, mit dem er sich von der gegenständlichen Malerei ab- und der abstrakten Kunst der „Farbklänge“ (wie er sich ausdrückte) zuwandte.

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