Törgellen in Südtirol – Family Outing zum Geburtstag unseres Vaters – 1992
Zum 59. Geburtstag unseres Vaters machen wir uns alle gerne für ein kurzes Wochenende von Bayern nach Südtirol auf. Meine Eltern lebten damals unter anderem in ihrer Bozener Wohnung und haben die Region Südtirol - wie auch wir Kinder alle - sehr geschätzt. So trafen wir uns zu unserem Familientreffen - zu dem Carolina, Larissa und ich direkt aus unserem Mallorca Urlaub angereist waren - in Bozen zum Sightseeing und Mittagessen. Das mit dem gemeinsamen Essen mit neun Personen war allerdings etwas schwierig, da wir keinen Tisch reserviert hatten. Wir haben östlich der Etsch im Berghotel Zirmerhof bei Radein gewohnt; einer wunderbaren Lage, zu der man von Auer aus in Richtung Dolomiten hochfahren musste. Paul war nach den anstrengenden Tagen auf Mallorca - wo er das erste Mal gelaufen ist - bei Carolinas Eltern in Murnau geblieben.
- Uta, Karl-Heinz, Thomas, Steffi, Larissa, Carolina & Michael Kamm, Ulrike & Adam Schall-Riaucour
Das Geburtstagskind Karl-Heinz mit Gattin Uta und dem Enkelkind Larissa auf dem Arm sowie uns drei Kindern Thomas, Ulrike und mir selbst sowie den Schwiegertöchtern Steffi und Carolina sowie dem Schwiegersohn Adam.
Das glückliche Paar Uta und Karl-Heinz ... kaum zu glauben, daß wir Kinder heute bereits alle älter sind als die beiden und keiner von uns Opa oder Oma ist. Und neben Larissa gab es damals auch schon Paul.
Beim Sightseeing in Bozen kann man sich nebenher auch locker ein Eis auf die Hand gönnen
Kinder und Schwiegerkinder .... die Zeit vergeht so unglaublich schnell ... lasst uns noch zum Törgellen gehen und über schöne Zeiten plaudern
Törggelen - von Torggl für Weinpresse - bezeichnet einen Brauch in Südtirol. Typisch für eine Törggele-Mahlzeit sind Sußer (Traubenmost in den ersten Tagen der Gärung) und junger Wein als Getränk sowie geröstete Kastanien, Nüsse und eventuell süße Krapfen. Als Hauptgericht gab es früher hauptsächlich Speck, Kaminwurzen (meist aus hauseigener Produktion) und Roggenbrot oder einfache Gerichte aus der Bauernküche Südtirols. Heute werden meist deftige Schlachtplatten mit Surfleisch, Sauerkraut, diversen Würsten (Blut-, Hauswurst) und Knödeln serviert. Ursprünglich besuchten im Spätherbst Städter und Wirte die Winzer, um im Presshaus den neuen Wein zu verkosten bzw. dessen Qualität zu überprüfen. Mittlerweile findet das Törggelen in Buschenschänken statt und wurde zur Touristenattraktion.
Die Oma und ihr Enkelkind Larissa ... ein Herz und eine Seele
Über was denkt unser Vater hier gerade wieder nach?
Larissa zurück daheim ... scheinbar hat sie alles im Griff und daher vermittelt daher einen recht zufriedenen Eindruck
Bozen ist die Landeshauptstadt Südtirols, einer autonomen Provinz in Italien, und als solche Sitz der Landesregierung und des Landtags. Seit 1948 ist die Stadt überregionaler Messestandort, seit 1964 Bischofssitz der neugeschaffenen Diözese Bozen-Brixen, seit 1997 mit der Freien Universität Bozen auch Universitätsstadt. Bozen wird zu den großen städtischen Zentren im Alpenraum gerechnet und gilt auf Grund seiner Bikulturalität als wichtiger Begegnungsort zwischen dem deutsch- und dem italienischsprachigen Kultur- und Wirtschaftsraum. Mit über 107.000 Einwohnern ist Bozen größte Stadt Südtirols und nach Innsbruck und Trient die drittgrößte in der Europaregion Tirol–Südtirol–Trentino. In ihrem Ballungsraum leben rund 250.000 Menschen. Das Stadtgebiet von Bozen liegt mitten in den Alpen zentral im Süden Südtirols und umfasst eine Fläche von 52,3 km², wovon lediglich 28 km² als permanenter Siedlungsraum genutzt werden. An dieser Siedlungsfläche hat die dichte städtische Bebauung den größten Anteil. Bozen liegt im Etschtal in einem Talkessel, der an drei Seiten von hohen Gebirgsgruppen eingerahmt wird: im Norden von den Sarntaler Alpen (Ritten und Tschögglberg), im Südosten von den Fleimstaler Alpen (Regglberg) und im Westen von der Nonsberggruppe (Mendelkamm). Im Bozner Talkessel trifft das Etschtal (von Nordwesten kommend und ab Bozen nach Süden streichend) auf das von Nordosten einmündende Eisacktal und das von Norden zulaufende Sarntal. Dementsprechend wird der Talkessel von den Flüssen Etsch, Eisack und Talfer durchflossen. An dieser Stelle gabeln sich die Alpentransversalen der oberen Etschtal- und der Eisacktalfurche, welche über historische Handelswegezum Reschen- und zum Brennerpass führen und damit die Stadt in den Mittelpunkt eines überregionalen Wegenetzes rücken. Die Altstadt liegt auf einer Höhe von 262 m s.l.m. Die höchste Erhebung des Bozner Stadtgebiets, der Titschen über Kohlern am Regglberg, liegt auf 1616 m s.l.m. Die niedrigste Stelle mit 232 m s.l.m. befindet sich am Etschufer an der Südgrenze der Stadt. Bozens Nachbargemeinden sind Leifers und Pfatten im Süden im Unterland, Eppan im Westen Richtung Überetsch und Terlan im Nordwesten im Etschtal; nordseitig grenzt Bozen am Tschögglberg bzw. Guntschnaberg an Jenesien und am Ritten an die gleichnamige Gemeinde Ritten; im Osten bilden im unteren Eisacktal zunächst der Eisack, im unteren Eggental dann der Eggentaler Bach die Grenze zu Karneid; im Südosten stößt Bozen auf dem Regglberg an die Gemeinde Deutschnofen. Die nächsten Großstädte sind Trient 51 km in südlicher und Innsbruck 85 km in nördlicher Richtung. Die Entfernung zur italienischen Hauptstadt Rom beträgt 520 km.
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