Trauerfeier für Hendrik Riedel – Pfarrkirche St. Anna im Lehel – 2017
Im Alter von nur 45 Jahren ist kurz vor Weihnachten Hendrik Riedel - Ehemann unserer Freundin Diane sowie Partner der Münchner Kanzlei GSK Stockmann verstorben. Hendrik war dort im Bereich Corporate tätig und betreute Mandate aus den Bereichen Compliance, Kapitalmarktrecht und M&A. Er war im August 2008 zu GSK gekommen und zuvor rund acht Jahre bei Beiten Burkhardt tätig, vor seinem Wechsel als Salary-Partner. 2010 gehörte er zu dem GSK-Team, das die Compliance-Beratung bei der Kanzlei forcieren sollte. Im darauf folgenden Jahr begleitete Riedel den Formel-1-Rennstall Williams an die Börse, nur einer von etlichen Börsengängen, die er im Lauf der Zeit betreute. Für GSK sei Riedels plötzlicher Tod in fachlicher wie menschlicher Hinsicht ein schmerzhafter Verlust, so die Kanzlei. „Wir haben einen von allen Seiten sehr geschätzten Menschen und Juristen verloren. Alle Kolleginnen und Kollegen sind tief betroffen“, sagte Co-Managing-Partner Dr. Oliver Glück. „Unsere Gedanken in dieser schweren Zeit und unser aufrichtiges Mitgefühl gelten seiner Familie, insbesondere seiner Ehefrau und seinen Kindern.“ Die sehr ergreifende Trauerfeier findet Ende Januar in der St. Anna Kirche im Lehel statt. Diane - Hendriks Ehefrau - hatten wir ursprünglich als eine Freundin von Roman Sauermann kennengelernt. Larissa war über längere Zeit Baby Sitterin der beiden Kinder, da auch Patricia Groth eine gute Freundin von Diane ist. Die katholische Pfarrkirche St. Anna im Lehel wurde in den Jahren 1887 bis 1892 nach Plänen Gabriel von Seidls im neuromanischen Stil errichtet und ist die Hauptpfarrkirche des Lehels und gilt als eines der besten Beispiele des Historismus in München. Das Kirchengebäude steht unter Denkmalschutz und befindet sich auf einer künstlichen Terrasse im Zentrum des Lehel gegenüber der Klosterkirche St. Anna. Nachdem sich das Lehel bei wachsender Einwohnerzahl immer mehr zu einem großbürgerlichen Stadtteil entwickelte, erwies sich ab der Mitte des 19. Jahrhunderts die Klosterkirche St. Anna im Lehel bald als zu klein. Es erwies sich als ein Glücksfall, dass der Platz gegenüber der Klosterkirche St. Anna dem Druckereibesitzer und Förderer von Karl Valentin Franz Erlacher gehörte, der diesen Platz für den Kirchenneubau stiftete. Den Münchner Architektenwettbewerb für einen Neubau gewann Gabriel von Seidl. Am 30. Oktober 1887 erfolgte die Grundsteinlegung, die Kirche selbst wurde am 22. Oktober 1892 geweiht. Während des Zweiten Weltkrieges wurde die Pfarrkirche St. Anna im Lehel 1944/45 bei den Luftangriffen insgesamt viermal getroffen. In den Jahren 1954 bis 1955 wurden die Kriegsschäden durch Harald Roth im Wesentlichen behoben. In den Jahren 1971 bis 1972 fand noch einmal eine Generalsanierung statt. Dabei wurde fast die gesamte neoromanische Ausstattung entfernt, auch wurden die Fresken, die im Querschiff von Carl Johann Becker-Gundahl stammten, mit Ausnahme der Chorapsis weiß übertüncht.
- Diane & Hendrik Riedel, Annette & Michael Kamm
Die katholische Pfarrkirche St. Anna im Lehel wurde in den Jahren 1887 bis 1892 nach Plänen Gabriel von Seidls im neuromanischen Stil errichtet und ist die Hauptpfarrkirche des Lehels und gilt als eines der besten Beispiele des Historismus in München.
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