Von der Sonne verwöhnt – Golf & Kunst in Marbella – 2003
Auf in den Süden. Genauer gesagt ins sonnenverwöhnte Marbella. Hellmanns, Vogls und wir haben das Lockvogel Angebot der Marriott Gruppe zum kostenlosen Tests Ihrer Hotels bei gleichzeitigem Seminar zum Time Sharing angenommen ... sind standhaft geblieben und haben den Trip im Oktober daher in bester Erinnerung. Ohne Kosten haben wir im Marriott Hotel gewohnt, dort noch Voucher für eine Runde Golf erhalten und abends sind wir dann mit Nina Nolte - einer langjährigen Freundin und vor Ort tätigen Malerin - und Ihrem Ehemann Thomas zum Essen und Feiern gegangen. Dazwischen haben wir beim Flanieren durch die Ramblas und Yachthäfen noch etwas Sightseeing genossen und Meeresluft inhaliert.
- Nina und Herbert Vogl, Eva und Thomas Hellmann, Nina Nolte sowie Annette und Michael Kamm
Nina und Thomas haben die Qual der Wahl. Nur mutig sein, hier ist alles köstlich.
Und immer wieder ein Genuss. Ein hervorragendes Dinner mit lieben Freunden in einem herausragendem Ambiente.
Nach einem so gelungenen Abend gelingt natürlich nun auch der Abschlag wie gewünscht.
So eine sonnige Runde in Südspanien macht auch der Ette Spaß
Allerdings ist auch der Spaßfaktor beim Steuern der kleinen Golfcarts nicht zu unterschätzen.
Nina, Thomas und Ette ist hier deutlich der fröhliche Teil unserer Golfgruppe beim Dinner in Marbella
Thomas - Nina´s früherer Ehemann - ist Galerist in Südspanien und somit auch für die Vermarktung von Nina´s Bildern zuständig
Nina hat wohl auf der Golfrunde einen Sonnenbrand abgekommen
Die Frage stellt sich, wem die Drei hier gerade zuhören
An Uhren ist auch Thomas immer interessiert
Vor allem in den Sechziger-, Siebziger- und Achtzigerjahren galt der Ort an der Costa del Sol als exklusiver Treffpunkt der Schickeria - und ganz besonders das Marbella Club Hotel. "Damals gab es jede Woche eine Themenparty", erinnert sich Rudolf Graf von Schönburg, der das Hotel viele Jahre lang leitete. Heute, so sagt es der 86-Jährige, "quillt es nicht mehr über vor lauter Promis". Immerhin Musiker Sting sei neulich da gewesen, auch Cristiano Ronaldo, Lady Gaga und Lenny Kravitz. Viel bewegender als das Jetzt dürfte für viele Menschen jedoch die Geschichte des Glamourtempels sein. Der Nachrichtenagentur dpa erzählte Graf von Schönburg, genannt "Conde Rudi", nun von der Welt von damals - ein bisschen Wehmut inklusive. Er erinnerte sich an Jahre der Kostümfeste im Beach Club unter freiem Himmel, "der besten Disko, die ich je gesehen habe". An Abende, an denen er und Hotelgründer Alfonso Prinz zu Hohenlohe die neuesten Platten auflegten und Promis aller Couleur zusammen tanzten, tranken und turtelten. Es seien Zeiten gewesen, "als elegante Leute kamen, die sich hübsch angezogen haben und einfach Spaß haben wollten", sagt "Conde Rudi". Gunter Sachs und Brigitte Bardot, Sean Connery, Maria Callas und Aristoteles Onassis zählte er zu seinen Gästen. James Stewart, Gina Lollobrigida, Kim Novak, Rennfahrer-Legende James Hunt und Milliardär Adnan Kaschoggi kamen ebenfalls. Auch Bundeskanzler und Monarchen mieteten sich im Marbella Club ein. 19 Bilder "Audrey Hepburn mochte ich besonders gerne, das war eine echte Dame", sagt "Conde Rudi" heute. 13 Jahre lang lebte er selbst im Hotel, seit 63 Jahren ist er in Marbella. "Da wird man zu einer Institution." Vor einigen Jahren wurde sogar eine Straße in Marbella nach ihm benannt, die "Avenida Conde Rudi". Der Marbella Club, der in seiner Anfangszeit nur 18 Zimmer hatte, war unglaublich gefragt. "Es gab Zeiten, wo es von bekannten Namen nur so gewimmelt hat. Jeder hat uns um unsere Kundschaft beneidet." Dabei hätten sie nicht in "schablonenartigen Hotelzimmern, sondern in Gästezimmern wie in einem Schloss" gewohnt.
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