Um Ihre Website-Nutzung zu optimieren, verwenden wir Cookies. Sie stimmen der Verwendung von Cookies zu, wenn Sie diese Website weiter nutzen. Bitte lesen Sie unsere Datenschutzerklärung für weitere Informationen.

OK

Vom verlorenen Finale gegen Brasilien zum Trost in den Biergarten – Ausflug nach Maxlrain – 2002

Am So., 30. Juni 2002

Ein schöner Ausflug mit der ganzen Schunda Familie - Nani, Jürgen und die Kids sowie Andrea Bilger mit Manuel und Carlotta - führt uns nach Maxlrain. Es ist zudem der Tag des Fussball WM Finales Deutschland gegen Brasilien in Yokohama. Nach der Übertragung des Final-Spiels - das Deutschland leider 0:2 verloren hat - nehmen wir uns zum Trost die Zeit für einen Biergarten Besuch und einen Spaziergang zum nahen Golfplatz. Die Endrunde der Fußball-Weltmeisterschaft 2002 war die 17. Ausspielung des bedeutendsten Turniers für Fußball-Nationalmannschaften und fand vom 31. Mai bis zum 30. Juni 2002 erstmals in Asien und auch erstmals in zwei Ländern statt. Südkorea und Japan erhielten überraschend gemeinsam von der FIFA den Zuschlag, nachdem sie sich getrennt beworben hatten. Weltmeister wurde Brasilien mit dem Torschützenkönig Ronaldo (8 Tore), das sich im Finale gegen Deutschland, welches mit Oliver Kahn - der im Finale patzte - sowohl den besten Spieler als auch den besten Torwart des Turniers stellte, durchsetzte. Kurz darauf war unsere Hochzeit in Gardone mit Drea als Trauzeugin; sie selber heiratet 20 Jahre später, allerding nicht den anwesenden Kindsvater, sondern unseren Freund - und auch RDI Golf Partner - Markus Schulze.

Mit dabei
  • Nani & Jürgen Schunda, Andrea und Carlotta Bilger und Manuel, Michael & Annette Kamm und Kids

Herrlich gelegen im bayerischen Voralpenland: Das 1580 erbaute Renaissanceschloss Maxlrain mit Schlosskapelle, Schlossbrauerei und Wirtschaft.

Ein süffiges Bier aus der Schlosseigenen Brauerei ist ein guter Anfang und Stärkung zugleich.

Auf gehts zum zünftigen Sommer Sonntags Spaziergang.

An jeder Ecke gibt es etwas zu entdecken.

Mittlerweile haben auch wir Männer aufgeholt.

Schwager und Schwägerin, immer ein gutes Team.

Die beiden Hunde geben das Tempo vor

die Kinder die Pausen

oder war es andersherum?

Egal. Absperrungen werden kurzerhand zum Spielplatz umfunktioniert, Hauptsache alle haben ihren Spaß und noch eine ordentliche Portion Bewegung, bevor sich später am Tag alle um den Bildschirm versammeln.

Direkt bei Bad Aibling im oberbayerischen Voralpenland und nur etwa 60 km südlich von München liegt der kleine Ort Maxlrain. Die Alpenkulisse mit dem Wendelstein bildet den Hintergrund für das weitläufige Areal des Renaissance-Schlosses von Maxlrain, dem Wahrzeichen eines einmaligen Ensembles. Wunderbare Wander- und Radwege, der wohl schönste Golfclub Deutschlands, der Golfclub Schloss Maxlrain, und natürlich die kulinarischen Schmankerl in den gemütlichen Biergärten der Schlosswirtschaft und des Bräustüberls machen den Ausflug eines jeden Besuchers zu einem Erlebnis. Urkundlich belegt erbauten und stellten die Ritter Podalunc und Reginhart im Jahre 804 ihren Besitz unter den Schutz der Domkirche zu Freising, um es als Lehen des Bischofs in die Reichsordnung einzufügen. Die Maxlrainer erlangten im 15. Jahrhundert ihre größte Blüte und walteten als Reichsgrafen von Maxlrain und Hohenwaldeck bis Miesbach und Schliersee. In den alten Turnierbüchern findet man noch diesen urbairischen Namen. 1580 fiel das Schloß einem großen Brand zum Opfer, nur die Kapelle blieb bestehen und bildete den Kern des neuen Schlosses, welches in acht Jahren wieder aufgebaut wurde. Wieder mit hohem "gotischem" Dach, nun aber an allen vier Seiten von Zwiebeltürmen begrenzt. In den 20er Jahren des 18. Jahrhunderts schmückte die Kapelle und verschiedene Salons im Schloss der berühmte Wessobrunner Johann Baptist Zimmermann mit seinen leichten Rokokostuckaturen und Fresken. Die Reichsgrafen von Maxlrain erloschen anno 1734, der letzte Graf Johann Joseph Veit von Maxlrain starb als Fürstbischof am Chiemsee. Seine Tochter heiratete einen Grafen von Satzenhofen, deren Tochter einen Grafen Lamberg. Aus dieser Zeit finden sich im Maxlrainer Wald noch Grenzsteine mit den Initialen der Familie. Um 1730 erwirkte die Gräfin vom Kurfürsten Max Joseph III. die Erlaubnis, braunes Bier zu brauen, indem sie nachwies, dass die braune Brauhausgerechtigkeit schon seit mehr als 100 Jahren in Maxlrain exerziert worden sei. 1870 schließlich erwarb der berühmte Adlerjäger Max Graf von Arco-Zinneberg Maxlrain für seinen Sohn Ludwig, der mit seiner ersten Frau, einer Gräfin Schaesberg, den Ostflügel und mit seiner zweiten Frau, einer Prinzessin Lobkowicz aus Böhmen, den Westflügel hinzufügte und auch die Brauerei neu an der jetzigen Stelle errichtete. 1936 erwarb Leo Graf von Hohenthal und Bergen Maxlrain. Trotz seiner Tüchtigkeit führte das Leben für ihn große Härte im Schild, fielen doch sein erster Sohn Adolf und sein zweiter Sohn Wilhelm dem zweiten Weltkrieg zum Opfer, sein jüngster Sohn Peter verunglückte 1970 beim Sicherheitstraining auf dem Nürburgring. 1986 konnten sie mit großer Freude das 350-jährige Jubiläum der Brauerei feiern, die nach dem Motto "klein und fein" in ihrem direkten Umkreis hervorragende, frische Bierspezialitäten darbietet. In dieser Bescheidung liegt auch heute noch das Geheimnis der hohen Qualität aller Maxlrainer Bierspezialitäten. .

Fehler entdeckt, Änderungen & Ergänzungen gewünscht sowie eigene Photos zur Vervollständigung verfügbar? Bitte gerne per Mail an Michael@Kamm.info.