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Wagyu & Sushi Event in Navigli – Narrativer Raclette Austausch im Würmtal – 2023

Am Fr., 3. Februar 2023

Während Annette im Rahmen ihrer Pomellato Verkaufsphase den Großteil ihrer Nächte in Mailand mit Kunden und Kollegen auf Piste ist, verbringe ich einen Abend mit Eva und Thomas Hellmann bei Nina und Herbert Vogl im beschaulichen Krailling im Würmtal. Der Abend in der Bergstrasse war sehr nett und ging bis gegen 1 Uhr 00 nachts. Die Nächte in Mailand sind länger und alles andere als langweilig. Man kann unvergessliche Abende in der Stadt der Mode genießen, denn vom nostalgischen Jugendstil-Cafés bis hin zu stylischen Bars hat Mailands Nachtleben alles zu bieten. Das Stadtviertel Navigli ist dabei das Herz des Mailänder Nachtlebens. An den Ufern des Naviglio lebten einst Arbeiter und Handwerker. Heute werden sie als romantische Viertel zum Bummeln entdeckt. Künstlerateliers, originelle Geschäfte, romantische Kneipen, Trödelmärkte und Sommerkonzerte machen die Navigli zu einem einzigartigen Schauplatz. Abends und nachts wird es hier durch seine Bars und Lokalen sehr lebhaft, wo sich Leute allen Alters treffen. Rita, Rebelot und Ugo ... die Liste unserer Lieblingsbars der Gegend wäre lang. Am besten macht man einfach einen Spaziergang durch die Straßen Alzaia Naviglio Grande und Ripa di Porta Ticinese auf der Suche nach dem Lokal, das am besten passt. Das Viertel der Studenten ist Colonne di San Lorenzo. Die Säulen von San Lorenzo gegenüber der Basilika am Corso di Porta Ticinese sind einer der berühmten Orte für das Studentenleben in Mailand. „Ci vediamo in Colonne“, „wir sehen uns in der Nähe der Säulen“ sagen die jungen Mailänder. Straßenmusik abends und nachts und viele Bars in der Nähe bilden ein perfektes Ambiente, um neue Leute kennenzulernen! „Dal Baffo“ in Corso Di Porta Ticinese serviert Cocktails, Bier und Getränke zum Mitnehmen, “La Hora Feliz”, “Todos a Cuba”, “Yguana”, “2O Twenty” sind alle perfekt für ein “Apericena“. „Il tasca“ e „Rattazzo“ sind mehr als Kneipen, sie sind einfach echte Institutionen. Das historische Brera-Viertel war in der Vergangenheit eine beliebte Gegend von Künstlern, die sich in Bars und Literaturcafés trafen, tranken und philosophierten. Heutzutage ist das Viertel eine großangelegte Fußgängerzone mit Restaurants aller Preisklassen: Von rustikalen Trattorias bis zum Sterne-Restaurant, Eisdielen und abends Cocktailbars. Nicht weit von Brera entfernt wird man auf weiteres spektakuläres Nachtleben treffen. Corso Garibaldi und Corso Como sind zwei Fußgängerzonen voller Bars und Diskotheken. Es ist die typische Szene, in der man V.I.P.s antreffen kann. Jung und Alt versammelt sich dort schick gekleidet nach der Arbeit und genießt den Feierabend. Im Sommer ist es nicht ungewöhnlich hunderte Menschen mit einem Cocktail in der Hand herumbummeln zu sehen. “Hollywood”, “Tocqueville 13”, “Shocking”, “Smoking Kills”, “Pulp Club”, sind das abendliche und nächtliche Ziel eines heterogenen Publikums zwischen 25 und 50 Jahren.

Mit dabei
  • Nina & Herbert Vogl, Eva & Thomas Hellmann, Annette & Michael Kamm

Um die aus der ganzen Welt anreisenden Kunden zu beglücken, werden bei Pomellato in Mailand weder Kosten noch Mühen gescheut und so gibt es zum exklusiven Dinner auch die passende Live Musik

Die Gäste sammeln sich um den wunderbar gedeckten Tisch und ein köstlicher Abend kann beginnen

Saublöd, daß bei den illustren Gäste auch türkische Juweliere dabei waren, die sich weder für japanisches Wagyu Beef noch für besonders köstliches Sushi begeistern könnten. Sie hatten sich einen Teller Pasta in Milano erhofft

Eventuell wurden Sie ja durch die Karaoke Einlage inspiriert ... auch eine Japanisch-Koreanisch Erfindung

Auch der Platz um den Arco della Pace am Ende des „Parco Sempione“ hat sich zu einem beliebten Treffpunkt für Aperitif-und Cocktailliebhaber gemausert. In der eindrucksvollen Kulisse des „Arco della Pace“ befinden sich mehrere Lokale (die berühmtesten sind “Jazz Café”, “Deseo” und “Living”), wo sich junge Leute zum Aperitif treffen. In der Via Piero della Francesca befindet sich das exklusive “Gattopardo Café”, eine Kirche aus dem frühen 20. Jahrhundert, die in den 1970er Jahren aufgelassen und entweiht wurde. Auch im Inneren des Parks befinden sich berühmte Lokale: die “White Bar” für einen Aperitif, “Old Fashion” und “Just Cavalli” für einen Tanzabend.

Nördlich von Corso Como, vom Bahnhof Garibaldi getrennt, befindet sich das Viertel „Isola“ (Insel). Dank vieler Renovierungsarbeiten hat dieses Gelände in den letzten Jahren eine Wiederbelebung erfahren. Als Sozialsiedlung gegründet, gilt es heute als das “Radical Chic” Viertel schlechthin mit allerlei Bars und Restaurants. Ein Besuch wert ist die Bar “Frida”, ein alternatives Lokal mit cooler Klientel und lockerer Atmosphäre. In der berühmten Diskothek Alcatraz in Via Valtellina finden häufig Live-Konzerte für ein jüngeres Publikum zwischen 18 und 30 statt. Das bekannteste Lokal von Isola ist sicherlich „Blue Note“, die italienische Version des berühmten New Yorker Clubs. Hier kann man Speisen oder einen Drink genießen; währenddessen spielen die besten Musiker der Jazz- und Blues-Szene der Welt. Südlich vom Zentrum, unweit einer der Stadttore Mailands, „Porta Romana“, befindet sich noch ein interessantes Viertel für das „Night Life“. Hier besteht das Publikum hauptsächlich aus 30- bis 40-Jährigen, die sich am Abend in stylischen Lokalen und in ruhigen Weinläden treffen. Für ein gutes Glass Wein probiert „Il Vinaio di Furio“ oder „La cieca Enoteca“; für einen unglaublichen Cocktail geht zum “Mom Café” in der Viale Monte Nero. Für ein romantisches Abendessen ist das Restaurant „Chiostri di San Barnaba“ eine perfekte Location. Wenn man die römische Küche liebt, dann ist „Giulio Pane e Olio“ in der Via Ludovico Muratori der perfekte Ort. Die Pasta „Cacio e Pepe“, „Carbonara“ oder „Gricia“ ist absolut zu probieren. Mailand ist tagsüber wunderschön und abends bezaubernd. Absolut “Dolce Vita“!

Am nächsten Morgen ging es für meine mittlerweile Lufthansa viel fliegende Gattin sofort mit dem Frühflieger von Linate zurück nach München

Ich war zu dieser Zeit - nach meiner Einladung bei Vogls am Vorabend - mit Tati bereits beim Tierarzt Oechsner in Haar gewesen, wo ich zufällig auch Ewald Manz mit seiner Gattin und ihrem bereits 18jährigen Hund getroffen habe

Gemeinsam mit Eva und Thomas durfte ich einen Raclette Abend mit politischen Diskussionen zu den besonderen Einstellungen der Deutschen zu Russland und Amerika geniessen ... Narrativer Austausch!

Bei einem Narrativ handelt es sich um eine sinn- und wertstiftende Erzählung. Sie erzählt keine historischen Fakten, sondern vermittelt ein bestimmtes Bild, das zum Beispiel eine Nation, eine Kulturgemeinde oder eine andere Art von Wertegemeinschaft miteinander teilt. In der Geschichte gibt es einige besonders bekannte Beispiele für Narrative. Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, das Leitbild der Französischen Revolution, ist ein Narrativ. Das kommunistische Manifest von Karl Marx und Friedrich Engels endet mit den Worten: "Proletarier aller Länder, vereinigt euch." Auch die damit transportierten Werte werden als Narrativ definiert. Ein bekannter moderner Mythos beziehungsweise ein Narrativ ist der Amerikanische Traum, der je nach zeitlicher Einordnung andere Facetten annehmen kann. Besonders berühmt ist die Chance, vom Tellerwäscher zum Millionär aufsteigen zu können.

Die Bezeichnung Narrativ wurde vom französischen Philosophen Lyotard erstmals verwendet. Er beschreibt Hegels auf sich selbst gerichteten Geist der Geschichte und Immanuel Kants Selbstbestimmung durch die Nutzung des Verstands als méta récits, als bedeutsame und prägende Konzepte. Ins Englische übersetzt mit meta narratives, ins Deutsche mit Narrativ. Während sich in den Geisteswissenschaften nur bei derart großen Erzählungen auf den Begriff Narrativ gestützt wurde, findet der Begriff heute auch in der Alltagssprache Verwendung, um Stories, Mythen und andere Erzählungen zu beschreiben. In der Wissenschaftsgemeinschaft ist man dem Begriff deshalb immer zunächst kritisch gegenübergestellt.

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