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Waterkant und dicke Pötte – Isarnixen in Hamburg und Travemünde – 2008

Von So., 15. Juni 2008 bis Mo., 16. Juni 2008

An einem frühen Sonntag Morgen in der Mitte des Monat Juni brechen Annette und ich - nach einer kurzen Nacht auf Grund einer Einladung bei Weidls in Großdingharting - zu einer Kurzreise in den Hohen Norden auf. Am Sonntag besuchen wir Bettina und Thomas Poullain sowie Sabine und Karsten Schmidt in Hamburg, bevor ich von dort aus Montag Früh zu einem Interview mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden des Wäsche Unternehmens Palmer-Lejaby nach Paris aufbreche. Noch am selben Montag Abend sind wir dann bei Alexander Stecher auf der MS Deutschland in Travemünde zu einem Event eingeladen ... Annette fährt von Hamburg aus nach Travemünde vor und ich komme mit einem normalen Taxi vom Flughafen Hamburg nach, da Patricia Riekel mit der für uns gemeinsam bestimmten Limousine einfach losgefahren ist. Am Ende passt dann doch alles und wir können nicht nur den Event an Bord, sondern auch die nette Stadt an der Ostsee geniessen. Travemünde ist einmalig schön und bietet das ganze Jahr über maritime Glücksmomente, die man nirgendwo sonst an der Ostseeküste erleben kannst! Schon 1802 startete Travemünde seine einzigartige Erfolgsstory als Seebad, die das Leben im einstigen Fischerdorf so richtig auf den Kopf gestellt hat. Typisch Travemünde heißt heute: Malerische Altstadt, historische Seebadkulisse, große Pötte im Hafen, Laufsteg Nordermole, herrlicher Sandstrand, ältester Leuchtturm Deutschlands und die legendäre Viermastbark Passat. Und auch das neue Travemünde ist durch die spannende Entwicklung des Seebads in den vergangenen Jahren atemberaubend. Moderne Architektur und entspannter Lifestyle mit der historischen Seebadtraditon perfekt verbunden. Große Pötte, kleine Pötte. Segelboote, Ausflugsschiffe, Frachtschiffe und Passagierfähren, elegante Kreuzfahrer, imposante Großsegler und tuckernde Fischkutter. Es ist ein stetiges Kommen und Gehen im Hafen von Travemünde. Majestätisch gelassen und beinahe unbeeindruckt von all diesem Treiben ruht die Viermastbark PASSAT – das schwimmende Wahrzeichen des Seebades - am Priwallufer.

Mit dabei
  • Bettina & Thomas Poullain, Sabine & Karsten Schmidt, Annette & Michael Kamm

Kein Besuch der Stadt ohne am Hafen und in der Speicherstadt vorbei zu schauen. Die Speicherstadt ist das größte Lagerhausensemble der Welt und erstreckt sich auf rund 26 Hektar zwischen Baumwall und Oberhafen. Der Komplex wurde zwischen 1883 und dem Ende der 1920er Jahre auf tausenden Eichenpfählen gebaut und steht seit 1991 unter Denkmalschutz. Seit 2008 gehört die Speicherstadt verwaltungstechnisch zum Neubaugebiet der HafenCity im Bezirk Hamburg-Mitte, die durch die überwiegende Verwendung zeitgemäßer Baumaterialien wie Glas und Stahl moderne Akzente setzt – ein spannender Kontrast zur neugotischen Backsteinarchitektur der Speicherstadt.

Schiffe gucken gehört in Travemünde einfach dazu und selbst die Menschen, die hier leben, können nie genug davon bekommen. Zu groß ist die Faszination des Treibens auf dem Wasser direkt vor den Augen. Mal schippern kleine Fischerboote an dir vorüber, mal kreuzen schnittige Segelboote vor der Mole im Wind. Langsam nähern sich die imposanten Fährschiffe aus der Ferne, werden immer größer und türmen sich plötzlich haushoch vor dir auf, wenn sie in die Travemündung zum Skandinavienkai, einem der größten Fährhäfen Europas, einlaufen. Auch stolze Großsegler und elegante Kreuzfahrtschiffe nehmen gelegentlich Kurs auf Travemünde und ziehen eindrucksvoll an dir vorbei. Ein einzigartiges und grandioses Schauspiel, das man so nur hier in Travemünde erlebst.

Fehler entdeckt, Änderungen & Ergänzungen gewünscht sowie eigene Photos zur Vervollständigung verfügbar? Bitte gerne per Mail an Michael@Kamm.info.