Ochsenbraterei Light in Tracht – Sympatex Team auf der Wiesn – 2014
Manchmal ist weniger mehr. So ist auch dieser Wiesnbesuch mit einem nur kleinen Teil des Sympatex Teams eine große Gaudi. Und wir feiern ja auch schliesslich im Original. Denn mehr als 2.000 „Oktoberfeste“ nach Münchner Manier werden über den Erdball verteilt veranstaltet. Hiervon finden die Größten in Blumenau (Brasilien) und in Kitchener (Kanada) mit jeweils rund einer Million Besuchern statt, gefolgt von Frankenmuth/Michigan (USA) mit etwa 350.000 Besuchern. In China gibt es „Bierfeste“ der Superlative: Die im Juli und August stattfindenden Feste in Peking, Dalian und Quingdao weisen Besucherzahlen in Millionenhöhe auf. Das „Fest der Feste“ prägte das Image der weißblauen Metropole unverkennbar. Der Werbewert der Wiesn für München ist zwar nicht messbar, doch der Ruf, den München durch das Oktoberfest national und international genießt, schlägt sich in den Besucherzahlen nieder. Nicht zuletzt dank dieses einmaligen Volksfestes gehört München zu den führenden Tourismus-Metropolen Deutschlands.
- Nina Saxinger, Sarah Gromek, Jürgen Steffensen, Andreas Leitner, Stefan Brandt und Michael Kamm
Das Brotzeitbrettl ist reich bestückt, hungrig geht heut keiner heim. Und durstig sicher auch nicht.
An der guten Stimmung dürfen auch die heute daheim gebliebenen per Smartphone Video teilhaben.
Aber life dabeisein ist halt nicht zu toppen. Bei Nina Saxinger sollte nach einer Maß dann aber Schluss sein.
Auf geht's zum Oktoberfest 2021! Seit über 200 Jahren heisst es im September in München "Auf gehts zur Wiesn!". Nach dem traditionellen Anstich durch Münchens Oberbürgermeisters und dem weltbekannten Ausruf "O'zapft is!" startet auch heuer wieder die grösste und schönste Party der Welt. Millionen Besucher aus aller Welt In nur zwei Wochen zieht das Fest jedes Jahr zwischen 6 und 7 Millionen Gäste aus aller Welt zum Feiern auf die Theresienwiese. Warum ein bayerisches Bierfest so beliebt ist? Es ist schwer, die Anziehungskraft dieses Volksfests zu erklären. Zum einen ist es sicher der allerorts zitierte Mix aus "Tradition und Hightech". Denn die Wiesn ist, trotz modernster Fahrgeschäfte, High-Tech Zapfanlagen, Bio-Food und Sonnen-Kollektoren auf dem Zeltdach vor allem gelebtes bayerisches Brauchtum. Die Einmaligkeit des Fests machen aber die Besucher aus. Die vielen Nationen und völlig unterschiedliche Kulturen, die hier zusammentreffen und gemeinsam feiern. Auf der Bierbank sind alle gleich. Hier sitzt der Banker neben dem Punker, die Oma neben dem Hipster und der eingefleischte CSU-ler neben einem Politiker der Grünen. Bayerische Trachtler, fesch zurechtgemacht mit Lederhose, Festtags-Joppe und einem imposanten Gamsbart am Hut sitzen neben Australiern in verrückten, übergrossen "Känguruh-Kostümen" am selben Tisch und prosten sich zu. Massen von Italienern, Holländern, Amis, Neuseeländer, Japaner, Chinesen und Besucher aus aller Herren Ländern feiern gemeinsam und friedlich bayerisches Brauchtum und uralte Traditionen. Mit einem Bier in der Hand schunkeln Hamburger, Ostfriesen und Berliner zum "Bayerischen Defiliermarsch" und zu Alpenklängen aus der Tuba. Oder es hüpfen erwachsene Menschen zu Gassenhauern wie "99 Luftballons" von Nena laut singend auf Bierbänken herum. Und das am Tisch eines international agierenden Weltkonzerns. Alles eigentlich absolut undenkbar! Und doch jedes Jahr aufs Neue wieder genau so. Oft kopiert, nie erreicht Um es kurz zu machen. Das Münchner Oktoberfest kann man nicht erklären. Man muss die Wiesn einfach selbst erleben, um ihren Reiz zu verstehen und dem Charme zu erliegen. Hat einen jedoch einmal das Virus erfasst, kommt man immer wieder nach München. Spätestens im September, wenn es wieder heisst... "Auf geht's zur Wiesn!"
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