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Past Events - Review & Reminders

Katalanische Erinnerungen – bei Alexander in Barcelona, Sitges und Segur de Calafell – 1976

Von Sa., 5. Juni 1976 bis So., 20. Juni 1976
Die Pfingstferien des Jahres 1976 habe ich als damals gerade 17 jähriger gemeinsam mit meinem Zwillingsbruder Thomas bei der Familie eines engen Internatsfreundes aus Neubeuern in Katalanien verbracht. Der Vater unseres Freundes Alexander Scholtz-Rautenstrauch war für die Firma Boehringer in Spanien tätig und lebte mit seiner Ehefrau, zwei Söhnen und zwei Töchtern – einige jedoch schon im Internat und an der Universität - in Barcelona. Die Familie hatte - neben ihrer Stadtwohnung in Barcelona - ein Strandhaus in Segur de Calafell und wir drei Jungs fuhren während unseres Aufenthaltes vor Ort je nach Lust und Laune jeweils mit dem Zug zwischen Calafell, Sitges und Barcelona hin und her ... je nachdem wo wir dachten, daß am meisten los ist und wir was erleben können. Das Gebiet von Katalonien ist dabei eine von 17 Regionen in Spanien und liegt im Nordosten des Landes zwischen dem Mittelmeer und den Pyrenäen. Katalonien gliedert sich in die 4 Provinzen Girona, Barcelona, Tarragona und Lleida und ist seit 1978 eine autonome Region innerhalb Spaniens mit eigener Regierung und eigenem Parlament. Wir können uns sicher noch aller erinnern, wie die vor einigen Jahren versuchten Unabhängigkeitsbemühungen ausgingen. In meiner damaligen Reisezeit war noch General Franco in Madrid am Ruder und regierte das Land mit harter Hand. Der Generalissimo dankte erst im Herbst des selben Jahres zugunsten des späteren Königs Juan Carlos ab und starb im November 1975. Das hat uns damals noch nicht interessiert, da es uns als Teenager wichtiger war einen tollen Urlaub in der großen Stadt Barcelonas, wo wir über die Ramblas, die Plätze der Innenstadt, den Hafen und die Kaufhäuser tigerten, und Segur de Calafell, wo wir uns dem Strandleben mit Katamaran Segeln widmeten zu geniessen. Auch die Stadt Sitges zählte mit seinem Nachtleben dazu.
Mit dabei waren
  • Alexander Scholtz-Rautenstrauch, Thomas und Michael Kamm
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Wilder Westen – Milwaukee, Rockies & Las Vegas – American Road Movie – 1976

Von So., 1. August 1976 bis Fr., 13. August 1976
Im Sommer 1976 bin ich gemeinsam mit meinem Bruder Thomas erstmals in die USA gereist. Dies geschah damals in einem Flug mit der für uns noch ganz neuen Boing 747 auf der Strecke von Frankfurt nach Chicago. Für uns ein super cooler Trip, da es erstmals Musik aus einfachen Kopfhörern und zudem einen Film auf einem Screen an der Kabinendecke gab. Mich selbst als Formel 1 Fan erinnert der Flug allerdings auch immer an den Unfall von Nici Lauda in seinem Ferrari 312 T2 auf der Nürburgring Nordschleife, der exakt während unseres Flugs geschah, was ich damals von der Stewardess erfuhr. Der Flug war zwar ein Erlebnis, aber wir waren nicht in den Urlaub unterwegs, sondern zu einem recht anstrengenden Praktikum in einer Giesserei in Milwaukee. Der Besitzer des Unternehmens ACECO war ein deutsch-stämmiger Studienfreund unseres Vaters und seine amerikanische Ehefrau eine sehr typische amerikanische Wurst-Fabrikantin aus Wisconsin. Durch die guten Beziehungen der beiden zur Universität von Wisconsin in Milwaukee konnten wir in unserer Zeit vor Ort in einem Studentenwohnheim wohnen, und haben dadurch schon einmal einige großgewachsene und muskulöse Afro amerikanische Studenten in der Gemeinschaftsdusche kennengelernt .... was mich gleich veranlasst hat, die nächsten Wochen in den USA etwas gesünder und sportlicher zu leben. Daneben haben wir uns in unserer Freizeit natürlich trotzdem die Brauereien der Bierstadt Milwaukee angeschaut und waren mit dem Giessereibesitzer Eckart Grohmann gemeinsam auf seinem Motorboot auf dem Michigan See und in den Kanälen der Stadt unterwegs. Zum Ende des Praktikums kamen unsere Eltern in die USA nachgereist und wir unternahmen mit Ihnen eine gemeinsame Reise durch den Mittleren Westen der USA mit vielen spektakulären Stationen wie Denver, den Rocky Mountains, Mesa Verde, dem beeindruckenden Hoover Damm, dem unvergleichlichen Grand Canyon und dem ultraheissen Death Valley. In dieser unwirtlichen Gegend spotteten wir dann auch überraschend die neue Daimler Benz S-Klasse im Hitzetest Auto. Extrem viele neue Eindrücke in einem riesigen Land, das wir die gesamte Zeit mit einem Auto bereist haben und dann einen relaxten Stop in Las Vegas machten

Von Yosemite nach Alcatraz & von San Francisco nach San Diego – 1976

Von Sa., 14. August 1976 bis So., 22. August 1976
Zusammen mit meinem Bruder Thomas und unseren Eltern habe ich im Hochsommer des Jahres 1976 einen wunderschönen und auch sehr langen Sightseeing Urlaub in den USA erlebt. Unser gemeinsamer Rundtrip führte uns unter anderem vom Yosemite National Park per Auto in die Bay Area. Zum Ersten Mal haben wir damals alle San Francisco besucht und waren absolut überwältigt! Diese tolle Stadt, und dann noch in den "wilden" Siebzigern. Wir haben unglaublich viel gesehen und zudem unzählige Kilometer zurückgelegt. Von den Riesenbäumen in den Wäldern Kailforniens - zum Bespiel den Redwoods im Norden sind wir ins Weinanbaugebiet nach Napa Valley und auch auf die Gefängnisinsel Alcatraz. Diese herrliche Stadt zu verlassen, fällt schwer. Aber unser Roadtrip geht weiter. "People in Motion". Mit dem Auto cruisen wir die gesamt kalifornische Küste über den Highway 1 runter bis nach San Diego über Carmel, LA, Long Beach und La Jolla. Die großartigsten Motive am Wegesrand, aber leider kaum Photos von dieser Etappe unserer Reise. Das wäre heute, zu Smartphone Zeiten undenkbar, aber die Erinnerung daran bleibt sowieso unvergesslich.

Westcoast Experiences – Universal Studios & Disney Land in Los Angeles – 1976

Von Mo., 23. August 1976 bis So., 29. August 1976
Im Rahmen einer wunderbaren Familienreise mit meinem Bruder Thomas und unseren Eltern entlang der amerikanischen Westküste besuchen wir die legendären Universal Studios Hollywood in Los Angeles County. Hier entstand der erste Universal-Studios-Themenpark. Der Park war zunächst nur ein Ausgangspunkt für die Studio Tour, die die Gäste hinter die Kulissen des Filmstudios blicken ließ. Die Kulissen der damals aktuellsten Filme - wie auch der Weisse Hai - bekamen hier eine bleibende Location. Zudem genehmigten wir uns - leider bei keinem schönen Wetter - auch noch einen Besuch im Diisney Land in St. Anaheim. Für uns Jugendliche ist diese Reise nach Kalifornien natürlich wunderbar, unsere Eltern haben sie sicher auch genossen. Wer möchte nicht ab und zu gerne einmal wieder staunendes Kind sein? Es gibt so viel zu sehen, das klassische Sightseeing Programm beschert uns einen Kick nach dem anderen. In einer, von einem netten Herrn privat gemieteten Wohnung direkt am Strand des Pazifiks können wir all unsere frischen Eindrücke gleich verarbeiten.

Pick Ups & Blumen-Verkäufer – Ausflug nach Tijuana im mexikanischen Norden – 1976

Von Mo., 30. August 1976 bis Mo., 1. September 1986
Ende August ging es im Rahmen einer Amerika Reise mit unseren Eltern von San Diego aus über die Grenze in die mexikanische Grenzstadt Tijuana. Tijuana ist eine Stadt in Mexiko, die unmittelbar südlich der Grenze zu Kalifornien liegt. In der gut besuchten Hauptstraße, der Avenida Revolución, drängen sich Souvenirshops und lebhafte Bars. Zu den Wahrzeichen der Stadt gehören die klassizistischen Jai Alai Frontón Palacios und das Centro Cultural Tijuana, ein moderner Kulturkomplex im Bezirk Zona Río. Wir haben dort eine interessane Parallel Welt kennen gelernt; viele Mexikaner, die über der Grenze in den USA arbeiten gehen leben in dieser bunten und lebhaften Stadt. Wir sahen zahlreiche Blumenmärkte, extrem viele Busse und zuden auch einige ramponierte Autos. Nach dem Ausflug über die Grenze ging es zurück nach Los Angeles und von dort aus mit der Lufthansa zurück nach Deutschland. Bereits eine Woche später waren Thomas und ich wieder im Internat in Neubeuern, wo für mich die Kollegstufe und damit die letzten beiden Schuljahre begannen.
Mit dabei waren
  • Uta, Karl-Heinz, Thomas & Michael Kamm
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Nicola Schielin – Lindau am Bodensee – 1976

Von Fr., 29. Oktober 1976 bis So., 31. Januar 1988
Nicola - die ich bis heute nur Nici nenne - habe ich erstmals am Allerheiligen Wochenende des Jahres 1976 bei der Familie Hoesch in Buchreuth am Chiemsee getroffen. Beide waren wir damals noch in der Schule - Nici mit Trixi Hoesch in der selben Klasse im Lindauer Mädchen Gymnasium - und ich selbst als Internats-Schüler in Neubeuern. Nach unserem ersten Kennenlernen Wochenende befreundeten wir uns fester ... und "gingen" dann miteinander. Zumindestens über die Dauer des folgenden Winter und natürlich als Fernbeziehung. Ich besuchte Nici dabei als noch 17jähriger ohne Auto mit dem Zug in Lindau am Bodensee. Dort verbrachten wir die nebligen Wochenenden im Winter-Saison bedingt leeren Hotel Bad Schachen, bei der Familie Hoesch in der Bäuerlinshalde sowie Nicis Freundinnen in Aeschach und auf der Lindauer Insel. Schon damals lernte ich Nicis Eltern kennen, da ich mit in deren Wohnung im Hotel Bad Schachen gewohnt hatte und verstand mich sehr gut mit Ihnen. Die Beziehung endete dann im kommenden Sommer unspektakulär durch unsere Distanzproblematik. Ich befreundete mich dann in Neubeuern mit Alexandra Zapp bzw. Nici später mit Peter Horst vom Tegernsee. Erst im November 1979 trafen sich Nici und ich bei einem Aperitif von Alexander von Stein-Lausnitz in München wieder. Nici war damals gerade in ihrem Trennungsprozess von Peter, der sich anderweitig orientiert hatte. Ich selbst war durch mein Maschinenbau-Studium in München seit einiger Zeit in einer Fernbeziehung mit Kristiane Dongus, die noch zu Hause in Leonberg ihr Abitur machte. Meine zweite Annäherung an Nici führte nach einigen Dates im Frühjahr 1980 zum Zusammenziehen in ihre Wohnung in der Schleissheimerstrasse und in der Folge zu einer offiziellen Verlobungsfeier am 12. Mai 1981. Unsere schöne Hochzeit in Lindau folgte vier Jahre später am 6. September 1985. Nicis und meine Ehe, die ja in der Kirche vor Zeugen auf ewig beschworen war, wurde allerdings bereits nach 3 1/2 Jahren am 27. März 1989 wieder geschieden. Am 13. Januar 1988 hatte ich mich nach dem ersten Treffen mit Carolina von Nici getrennt und war aus unserer Wohnung in der Schwabinger Mandlstrasse ausgezogen. Im April 1989 und damit schon 15 Monate später erwartete Caro mit Larissa unser erstes gemeinsames Kind. Bis kurz davor waren Nici und ich trotz meines Auszugs im Januar des Vorjahres noch verheiratet und so fand Nici die Schwangerschaft von Caro gar nicht gut ... und ist deshalb wohl auch bis heute nicht besonders gut auf mich zu sprechen. Ich kann es verstehen!
Mit dabei waren
  • Nicola Plaumann, geborene Schielin und verheiratete Kamm
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Marion Schielin – Lindau am Bodensee – 1976

Von Sa., 4. Dezember 1976 bis Mi., 10. Februar 2021
Marion Schielin war als Mutter meiner ersten Ehefrau Nici auch meine "erste" Schwiegermutter. Ich habe sie im Winter 1976 kennen gelernt und zeitlebens ohne Ausnahme - wie viele andere ihrer Wegbegleiter - als ganz besonderen Menschen immer sehr geschätzt und verehrt. Ihre großzügige und ausgleichende Art war die Basis für einen stets wertschätzenden Umgang mit Ihr und für mich auch mit der Hoffnung verbunden, daß Sie Ihrer Tochter diese reife Persönlichkeit später auch einmal vererbt. Leider ist Sie im Februar des Jahres 2021 im Alter von fast 97 Jahren auf dem Filserhof - ihrem zwischen Füssen und Pfronten liegenden Allgäuer Anwesen verstorben. Marion stammte aus Augsburg, wo ihr Vater Richard Filser ein mittelständisches Bauunternehmen führte. Durch den frühen Tod ihres Bruders übernahm sie als engagierte Unternehmerin den Betrieb, bevor dieser später mit dem Wettbewerber Dobler fusioniert wurde. Jahrelang pendelte Marion dennoch beruflich und familiär als verheiratete Ehefrau von Robert Schielin - Hotelier in Bad Schachen - zwischen Augsburg und Lindau. Am Bodensee wartete seit 1960 mit ihrer Tochter Nici auch eine anpruchsvolle junge Dame sehnsüchtig auf sie. Nach Roberts Tod baute Marion im Jahr 1981 ihr schönes Haus in Bad Schachen 2, in dem auch Nici und ich mit ihr bis ins Jahr 1988 unter einem Dach lebten. Nach Nicis Heirat mit Wolfgang Plaumann konnte Marion hier ab 1992 noch vier Enkelkinder verwöhnen. Sie war eine tolle Persönlichkeit, die stets an der Welt aller interessiert war, gerne Sport trieb und mit besonderer Passion Kunst und Kultur nachging. Ich verdanke ihr im Rahmen meiner Entwicklung zu einem kultivierten jungen Menschen viel ... nicht nur meine Liebe zu Oper und klassischer Musik durch ihre zahlreichen Einführungen und Einladungen zu diversen gemeinsam besuchten Festspielen.
Mit dabei waren
  • Marion Schielin
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Mondäne Pracht im Salzburgerland – Als Ski-Gast beim Würger von Gastein – 1976

Von Do., 23. Dezember 1976 bis Do., 6. Januar 1977
Unseren Familien Weihnachtsurlaub verbringen wir erstmals gemeinsam im österreichischen Bad Gastein im Salzburger Land, nachdem wir viele Jahre zuvor von Stuttgart aus in die Schweiz in die Winterferien gefahren sind. Zum Beginn unsere Ski-Karrieren waren wir drei Jahre lang in Pontresina, dann in Zermatt und zuletzt in Wengen im Berner Oberland. Mittlerweile ist die Schweiz so teuer geworden, daß sich unsere Eltern für Österreich entschieden haben. Hier waren wir als Kinder in den letzten Jahren auch schon mehrfach mit Sport Scheck Skireisen ohne Eltern in Saalbach-Hinterglemm, Neukirchen am Großvenediger und in Werfenweng gewesen, um dort jeweils in der Skischule den perfekten Schwung zu erlernen. Mittlerweile sind Thomas und ich im Sommer bereits 17 Jahre alt geworden und fahren längst allein auf den Stubnerkogel hoch. Gewohnt haben wir in Wührers Parkhotel Bellevue - dem damals führenden ersten Hotel am Platz. Zu diesem zählte auch die Bellevue Alm in der Piste und eine Discothek im Keller. Alles perfekt geeignet, um einen abwechslungsreichen Urlaub zu geniessen. Insgesamt 90 Pistenkilometer bieten die Skiberge, die von Bad Hofgastein über die Standseilbahn zum Kitzstein oder von Bad Gastein über die Gondel zum Stubnerkogel erreichbar sind. Das Skigebiet erstreckt sich zwischen 860 und 2300 Meter Höhe und besteht fast ausschließlich aus einfachen und mittelschweren Pisten. Die Gasteiner Bergbahnen AG hat rund 85 Millionen Euro in die Modernisierung des Skigebietes Schlossalm gesteckt. Das spektakuläre Highlight ist mit Sicherheit die neue Schlossalmbahn, die im Dezember 2018 in Betrieb ging. Der Neubau einer modernen Einseilumlaufbahn mit Kabinen für bis zu jeweils 10 Personen ersetzte die alte Standseilbahn und bringt die Gäste nun endlich nonstop und ohne Wartezeiten zur Bergstation.
Mit dabei waren
  • Uta, Ulrike, Karl-Heinz, Thomas und Michael Kamm, Pascal Kranewitter, Familie Klees aus Sao Paulo
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Jahresrückblicke – 1976

Am Fr., 31. Dezember 1976
In diesem Jahr beschäftigte Asien die Weltpresse massiv. Da war am 2. Juli die offizielle Wiedervereinigung Vietnams zu melden. Das Land war zu einer sozialistischen Republik geworden und wurde durch ein Einparteiensystem regiert. Das einstige Saigon wurde in Ho-Chi-Minh-Stadt umbenannt. China wurde von einer schweren Naturkatastrophe heimgesucht. Südlich der Hauptstadt Peking kam es zu einem Erdbeben der Stärke 7,8. Wahrscheinlich kamen 800.000 Menschen ums Leben. Das Erdbeben wird als die verheerendste Naturkatastrophe des 20. Jahrhunderts eingestuft. Im September des selben Jahres starb in China Mao Zedong, der diktatorische, kommunistische Staatschef. Er war durch die von ihm initiierte Kulturevolution nicht nur für die wirtschaftliche Schädigung des Landes, für die Zerstörung wertvollen Kulturerbes, sondern auch für den Tod von Millionen Chinesen verantwortlich. Mit seinem Tod war die Kulturrevolution offiziell zu Ende. Nach geschätzten Angaben gaben dem Toten etwa 1,5 Millionen Menschen das letzte Geleit. In der BRD fanden die Wahlen zum Deutschen Bundestag statt, bei denen Helmut Schmidt als Sieger gegen Helmut Kohl und als Bundeskanzler hervorging. Weniger spannend waren die Volkskammerwahlen in der DDR. Erwartungsgemäß wurde Erich Honeckerzum Staatsratsvorsitzenden gewählt. Der DDR-Liedermacher Wolf Biermann wurde im selben Jahr aus der DDR ausgebürgert, als ihm nach einem Konzert vor der IG Metall in Köln die Wiedereinreise verweigert wurde. Soweit zu einigen weltpolitischen Ereignissen im abgelaufenen Jahr. Was wir durch unsere sehr persönlichen Erfahrungen im Laufe des Lebens erkannt haben und dann eigentlich dauerhaft wissen sollten, könnten wir im Rahmen zukünftiger Handlungen ändern und eventuell auch besser machen. Daher erstelle ich für mich selbst kurze persönliche Jahresrückblicke, um diese als Basis für meine Ziele und Wünsche des nächsten Jahres zu nutzen. Nach wie vor gehöre ich zu den Menschen, die jeweils zum Jahreswechsel entsprechend gute Vorsätze für das neue Jahr fassen. In meinen Reviews sammle ich hierfür zuvor meine Erlebnisse und Eindrücke aus dem abgeschlossenen Jahr zusammen. Welche Themen und Überraschungen hat mir das Leben im zu Ende gegangenen Jahr gebracht und welche Aufgaben hatte ich zu lösen. Meine Rückbesinnung wird durch Memorys aus meinem Digital Photo Diary erheblich erleichtert, da ich über die letzten zwölf Monate bereits meine Erlebnisse und Eindrücke regelmäßig festgehalten habe und diese nun nur noch einmal Review passieren lassen muss. Mein Jahresrückblick ist daher rasch erfasst und bleibt mir als dauerhafte Erinnerung für Erlebnisse, Erfolge und Probleme in zum Teil sehr unterschiedlichen Jahren und Phasen meines Lebens. Inhaltlich werden meine Themen durch eine Reihe unterschiedlicher Fragen thematisiert, mit denen ich versuche, ein recht breites Spektrum aus verschiedenen Bereichen abzudecken.
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