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Past Events - Review & Reminders

Bei Philipp Suchard am Röstigraben – Sichtseeing mit der Sprache der Liebe – 1979

Von Fr., 6. April 1979 bis So., 8. April 1979
Kristiane hat sich von ihrer frankophilen Leonberger Freundin Nicole zu einem Französisch-Sprachkurs in der Schweiz überreden lassen. Beide junge Damen sprechen die Sprache schon sehr gut und besuchen Frankreich auch regelmäßig, bzw. wird Nicole später sogar einen Franzosen heiraten. Hiervon war sie im April noch weit entfernt und so beschloss ich gemeinsam mit meinem Bundeswehrfreund Martin Kühner die Girls übers Wochenende in Neuchatel zu besuchen. Neuchâtel hat eine reiche, kulturelle und architektonische Vergangenheit. Die weithin sichtbaren Wahrzeichen der Stadt sind das Schloss und die Kollegiatskirche, eine gotische, reformierte Kirche aus dem Mittelalter. Die Universitätsstadt Neuenburg liegt am Nordufer des gleichnamigen Sees. Der mittelalterliche Stadtkern sowie das Schloss und die Kollegiatskirche aus dem 12. Jahrhundert machen den besonderen Charme Neuenburgs aus. Das Museum für Kunst und Geschichte im "Palais des Beaux-Arts" zeigt vier thematisch getrennte Sammlungen: Bildende Künste, angewandte Künste, Numismatik und Geschichte. Unter anderem ist hier die Automatensammlung Jacquet-Droz ausgestellt. Das Laténium ist das grösste archäologische Museum der Schweiz und zeigt über 50.000 Jahre Regional-Geschichte. Schwerpunkt des archäologischen Parks sind Funde aus der La-Tène-Zeit. In Neuchatel herrscht jene Gelassenheit, in der es einem leichtfällt, den Moment zu geniessen. Etwa beim Flanieren auf der langen Strandpromenade oder beim Bummeln durch den Markt auf der Place des Halles.
Mit dabei waren
  • Kristiane Dongus & Nicole Rehfuss, Martin Kühner & Michael Kamm
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Sommerurlaub zu Wehrdienst Zeiten – Sondergenehmigung für Sonnenfreuden in Milano Marittima – 1979

Von Sa., 16. Juni 1979 bis Sa., 30. Juni 1979
Im Juni meines "Bundeswehrsommers" nahm ich zwei Wochen Erholungsurlaub - mit vorheriger Sondergenehmigung für eine Auslandsreise - und bin gemeinsam mit Krissi und Martin Kühner nach Italien ans Meer gefahren. Völlig ins Blaue, da wir darauf vertrauten irgendwo eine Unterkunft zu finden. Dass wir uns für die Adria und dort für Milano Marittima entschieden hing sicher mit einem Tipp meiner Eltern zusammen, die in dieser Region als junges Paar ebenfalls Urlaub gemacht haben. Wir quetschten uns zu Dritt in meinen roten VW Polo, bezwangen den Brenner und kamen noch am ersten Tag an unserem Ziel an. Der Aufschwung des Stadtteils Milano Marittima im Städtchen Cervia an der Adriaküste der Emilia Romagna begann mit der Einrichtung einer Badeanstalt im Jahre 1882. Aus dem vernachlässigten Fischerdorf Milano Marittima, dessen Einwohner einst von Fischfang, Landwirtschaft und Salzgewinnung lebten, ist ein mondänes Urlaubsziel geworden. In den Anfängen Milano Marittimas als Badeort um 1911 waren die Strände des Ortes den reichen Familien aus der Lombardei und aus Mailand vorbehalten. Exklusiv für sie wurden Villen in den romantischen Pinienwäldern gebaut, die sich kaum sichtbar in die Landschaft einfügen. Restaurants wie das Al Caminetto und Bars wurden eröffnet und die Strände schnell in einen badetauglichen Zustand versetzt. Die Mailänder Architektur der damaligen Zeit und das Konzept einer außergewöhnlichen Gartenstadt wurden hier von einer Künstlergemeinschaft umgesetzt, wodurch Milano Marittima noch heute das Flair eines eleganten Urlaubsortes verströmt. Das 1927 eröffnete Hotel "Mare e Pineta" beherbergte Prominenz aus aller Welt und zeugt von der eleganten Lebensart seiner Gäste. Das Tennisspiel gehörte damals wie heute zum guten Ton, und die hauseigene Anlage ist Schauplatz hochklassiger Turniere direkt am privaten Strand. An den Stränden von Milano Marittima kommen Einheimische und Urlauber zusammen, um in den vielen Strandbars die regionalen Weine Trebbiano und Sangiovese zu genießen und dabei die Beachvolleyballer, Strandtennisspieler, Segler, Surfer, Schwimmer und sonstige Badende zu beobachten. Neben Sonnenbaden und abendlichem Ausgehen kann ich mich an einen Besuch auf einer großen Kart Anlage sowie verschiedene Runde Wasserski erinnern. Unseren Motorboot Kapitän bezahlten wir beim Wasserski übrigens mit den damals hoch gehandelten Benzingutscheinen, ohne die man nicht nach Italien in den Urlaub gefahren ist. Alles Tempi Passati ... und auch Martin würde heute nicht mehr - wie damals - eine gefälschte Uhr auf der Autobahnraststätte und damit sozusagen direkt an der Quelle erwerben
Mit dabei waren
  • Kristiane Dongus, Martin Kühner und Michael Kamm
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Susanne & Dieter Schön – St. Moritz, Salzburg & Prien am Chiemsee – 1979

Am So., 1. Juli 1979
Dieter und Susanne Schön gehören mit zu meinen langjährigsten Freunden, da ich Dieter bereits im Sommer des Jahres 1979 - und damit noch während meiner Bundeswehrzeit - enger kennen gelernt habe, nachdem wir uns die Jahre zuvor immer wieder als Jugendliche am Chiemsee über den Weg gelaufen sind. Nach dem Wechsel der beiden von der Uni Münster an die BWL Fakultät der LMU in München - damals übrigens gemeinsam mit Susanne und Bruno Weidl - hatten wir als Studenten einen recht engen Kontakt. Gemeinsam mit Nici waren wir beim Skifahren und Dieter und ich haben miteinander Regatta gesegelt. Dies sowohl mit meiner Dyas auf Ranglisten Regatta wie auch mit Liberas wie bei der Bodensee Rund. Dieter baute - ursprünglich gemeinsam mit seinem Vater und seinem Bruder Michael - später in Prien eine erfolgreiche Klinikgruppe auf, deren wirtschaftlicher Erfolg ihn aus steuerlichen Gründen erst nach Salzburg und später nach St. Moritz umziehen ließ. In dieser Zeit wurde unser privater Kontakt immer weniger, wobei wir uns dennoch immer wieder sehen.
Mit dabei waren
  • Dr. Susanne Nole-Schön und Dieter Schön
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Dyas Regatta-Saison – YCU in der Breitbrunner Bucht – 1979

Am Sa., 6. Oktober 1979
Für das bestandene Abitur in Neubeuern und zur Ausübung meiner damaligen Leidenschaft des Regattasegelns erhielt ich mit einer perfekt ausgerüsteten Dyas in Racing Version ein besonders großzügiges Geschenk von unserem Vater. Wir hatten das schöne Boot gemeinsam auf der Bootsmesse in Friedrichshafen im September 1978 bei der Firma Fritzmeier bestellt und es wurde im Frühsommer des Jahres 1979 an den Chiemsee ausgeliefert. Damals war ich noch als Wehrpflichtiger bei der Bundeswehr in Ulm stationiert und hatte mit Martin Kühner dort auch den passenden Vorschoter für die laufende Saison kennen gelernt. Mein Heimatclub war der Yacht Club Urfahrn am Chiemsee, der in idyllischer Lage am südlichen Eingang der Breitbrunner Bucht lag. In dieser Bucht ist auch der Hafen, in dem mir mein Bruder Thomas und unser Freund Jobst halfen, das Boot Winter fest zu machen. Mit der Dyas war ich viel auf Ranglisten Regatten unterwegs, wobei in der Saison 1979 zwischen Travemünde an der Ostsee bis Riva am Gardasee alles dabei war. Mein Ziel war ein Platz in der oberen Hälfte der Rangliste, was ich allerdings erst dann geschafft habe, nachdem ich dem versierten Regattasegler Dieter Schön - der wie ich Mitglied im YCU war - meine Pinne überliess und selber die Position als Vorschoter übernahm. Dann landeten wir bei denkwürdigen Regatten - Attersee, Achensee und Gardasee -auch jeweils auf einem der vorderen Plätze
Mit dabei waren
  • Jobst Heinemann, Nene von Huyn, Dr. Thomas und Michael Kamm
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Maschinenbau an der TUM – Betriebswirtschaft an der LMU – München – 1979

Von Do., 1. November 1979 bis Mi., 31. Juli 1985
Die Technische Universität München „TUM“ ist die einzige Technische Universität in Bayern und die zweitgrößte Technische Hochschule in Deutschland. Sie ist in das Elitenetzwerk Bayern eingebunden und zählt zu den besten Uni­ver­si­täten Eu­ro­pas. Auch die Ludwig-Maximilians-Universität "LMU" in München ist eine der führenden Universitäten in Europa mit einer über 500-jährigen Tradition. Nach meinem Abitur an einem neusprachlichen Gymnasium war das Maschinenbau-Studium an der TU München eine herausfordernde und lehrreiche Zeit für mich und ermöglichte mir durch den Standort der Universität in Schwabing einen idealen Start in meine heutige Wahlheimat München. Im Rahmen meines Studiums an der Fakultät für Betriebswirtschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität schloß ich meine Diplomprüfung neben den Fächern der Allgemeinen Betriebs- und Volkswirtschaftslehre mit den speziellen Prüfungsfächern Betriebswirtschaftliche Steuerlehre, Revisions- und Treuhandwesen sowie Privatrecht ab, und war somit akademisch und theoretisch gut für meinen ersten Job bei der Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungs-Gesellschaft Arthur Andersen vorbereitet.
Mit dabei waren
  • Michael Kamm
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Jahresrückblicke – 1979

Am Mo., 31. Dezember 1979
Die maoistisch-nationalistische Guerillabewegung „Rote Khmer“, die in Kambodscha eine Schreckensherrschaft ausübten, das Land gewaltsam in einen Agrar-Kommunismus führen wollten und deren Massenmorde an der Bevölkerung die Welt in Atem gehalten hatte, wurde zu Beginn des Jahres durch die Einnahme der Hauptstadt Phnom Penh durch vietnamesische Truppen beendet. Wenige Tage nach diesem Befreiungsschlag wurde die Volksrepublik Kambodscha ausgerufen. Zwischen der Ungarn und Österreich war mit Beginn des Jahres die Visa-Pflicht im Reiseverkehr aufgehoben worden. Wie weitreichend diese Entscheidung für den Ostblock und seine Bürger war, sollte sich bald herausstellen. Aber Ausreisewillige, die die DDR verlassen wollten, waren ohnehin ideenreich. Mit einem selbst gebauten Heißluftballon gelang es am 16. September zwei Familien, auf sensationelle Weise in den Westen zu flüchten. In der Musikszene machte Elton John von sich reden, als er bereits im Mai zu Konzerten in die Sowjetunion reiste. Er war der erste Popstar des Westens, der in diesem Land konzertierte. Er trat in Leningrad und Moskau mit insgesamt acht Auftritten vor das Publikum. Ein Highlight für die Raumfahrt und alle Interessierten war der Vorbeiflug am Jupiter, den die Raumsonde Voyager 2 nutzte, um Bildmaterial des Planeten und seinen Monden zur Erde zu liefern. Soweit zu einigen weltpolitischen Ereignissen im abgelaufenen Jahr. Was wir durch unsere sehr persönlichen Erfahrungen im Laufe des Lebens erkannt haben und dann eigentlich dauerhaft wissen sollten, könnten wir im Rahmen zukünftiger Handlungen ändern und eventuell auch besser machen. Daher erstelle ich für mich selbst kurze persönliche Jahresrückblicke, um diese als Basis für meine Ziele und Wünsche des nächsten Jahres zu nutzen. Nach wie vor gehöre ich zu den Menschen, die jeweils zum Jahreswechsel entsprechend gute Vorsätze für das neue Jahr fassen. In meinen Reviews sammle ich hierfür zuvor meine Erlebnisse und Eindrücke aus dem abgeschlossenen Jahr zusammen. Welche Themen und Überraschungen hat mir das Leben im zu Ende gegangenen Jahr gebracht und welche Aufgaben hatte ich zu lösen. Meine Rückbesinnung wird durch Memorys aus meinem Digital Photo Diary erheblich erleichtert, da ich über die letzten zwölf Monate bereits meine Erlebnisse und Eindrücke regelmäßig festgehalten habe und diese nun nur noch einmal Review passieren lassen muss. Mein Jahresrückblick ist daher rasch erfasst und bleibt mir als dauerhafte Erinnerung für Erlebnisse, Erfolge und Probleme in zum Teil sehr unterschiedlichen Jahren und Phasen meines Lebens. Inhaltlich werden meine Themen durch eine Reihe unterschiedlicher Fragen thematisiert, mit denen ich versuche, ein recht breites Spektrum aus verschiedenen Bereichen abzudecken.
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