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Past Events - Review & Reminders

Annelie & Fritz Curtius mit Philipp & Gordian – Lindau am Bodensee – 1980

Am Sa., 19. Januar 1980
Annelie und Fritz Curtius habe ich zusammen mit ihren beiden damals noch schulpflichtigen Söhnen Philipp und Gordian im Januar 1980 durch Nici in Lindau Bad Schachen kennen gelernt. Die Familie wohnte damals im ehemaligen Kutscher Haus der Villa Seuter in der Schachener Straße. Annelie hatte Nici in den letzten Jahren ihrer schulischen Laufbahn mit Französisch Nachhilfe auf die Sprünge geholfen und wir waren im Rahmen zahlreicher Wochenenden und Ferien, die wir in Lindau verbracht haben, gerne und oft zusammen. Alle Mitglieder der Familie sind zudem gute Golfer und Skifahrer, wodurch wir auch im sportlichen Bereich jede Menge Gelegenheit für gemeinsame Aktivitäten hatten. Annelie ist eine sehr kreative und künstlerisch begabte Frau und Fritz ist Daniel Düsentrieb und ein leidenschaftlicher Ingenieur mit grandiosen Ideen für nachhaltige Themen. Fritz stammt aus dem Geschlecht der Seutter von Lötzen - auf deren Grundstück die Familie damals bereits wohnte - und Gordian trägt heute durch Adoption auch wieder diesen Namen. Die Villa Elena – Villa von Seutter – war im Jahr 1893 durch den Münchner Architekt Eugen Drollinger für Richard von Seutter von Loetzen, den Direktor der Tabakplantage Grob & Näher und Miteigentümer einer Eisenbahn erbaut worden. Sein Großvater hatte bereits die nahe gelegene Villa Lotzbeck bauen lassen. Der Zweiflügelbau hat als Besonderheit auf der Westseite einen freistehenden Ausguckturm, der über eine schmale Galerie vom Westflügel zugänglich ist sowie einen kleinen Hafen.
Mit dabei waren
  • Annelie, Fritz, Philipp & Gordian Curtius
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Spektral-Labor & Bergkirchweih – Praktikum & Giesserei Sterben in Mittelfranken – 1980

Von Mo., 4. Februar 1980 bis Mi., 30. April 1980
Nach der Entscheidung unseres Vaters zum Verkauf des familiären Giesserei-Unternehmens auf Grund seiner gesundheitlichen Situation nach einem schweren Autounfall im Herbst 1978 habe ich den Sinn meines Maschinenbau Studiums hinterfragt. In Hinblick auf eine spätere gemeinsame Leitung des Familien Betriebs in Renningen bei Stuttgart hatte ich den technischen Zweig Maschinenbau und mein Bruder Thomas den kaufmännischen Weg Betriebswirtschaft gewählt. Daher war ich als Student an der TU München und Thomas an der Universität Regensburg gelandet. Ohne eigenes Unternehmen im Rücken schien uns beiden diese Wahl allerdings nicht mehr optimal und so habe ich mich mit Betriebswirtschft und Thomas mit Kunstgeschichte neu orientiert. Mit den beiden Fakultäten waren wir dann ab November 1980 beide an der Ludwigs-Maximilians-Universität in München positioniert. Vor dem Wechsel in die kaufmännische Fakultät habe ich allerdings noch ein drei monatiges technisches Praktikum bei der Firma Alumetall in Nürnberg absolviert. Dieses Unternehmen war damals ein großer Player im Aluminium Guss Bereich für die Automobil Industrie und somit für mich zu Maschinenbau Zeiten ein recht interessanter Bereich. So erinnere ich mich daran in den Betriebsabteilungen Chemisches und Spektral-Labor sowie Lehrwerkstatt und Werkerhaltung einige interessante Dinge neu gelernt zu haben. Noch viel lehrreicher war allerdings die Zeit zwischen meinem Dienst-Ende um 16:15 Uhr und dem Arbeitsbeginn um 7:00 Uhr morgens. Da ging es nämlich richtig ab, da ich das Glück hatte, daß mein Neubeurer Internatsfreund Peter Singer in Erlangen Medizin studierte und in Baiersdorf eine große Etagenwohnung einer prächtigen Villa bewohnte. Bei ihm war ich wunderbar untergebracht und bin - nachdem er schon zwei Jahre lang vor Ort war - unverzüglich in direkten Kontakt mit seinem hier bereits bestehenden Freundes- und Bekanntenkreise aus dem klinischen Umfeld Erlangens gekommen. Eine attraktive und sehr aufgeschlossene sowie erfahrene Krankenschwester namens Yvonne kümmerte sich während meines Praktikums als mittelfränkischer Neuankömmling um mich und wir hatten viel Spaß in dieser Zeit. Dies nicht nur auf der legendären Bergkirchweih in Erlangen, zu der ich extra noch einmal zurück nach Erlangen kam, sondern auch in den Anatomie Vorlesungen von Peter, in die ich in weissem Arztkittel mitdurfte, um mehr über die Lage der menschlichen Organe zu erfahren
Mit dabei waren
  • Peter Singer, Michael Kamm
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Küchenfee & Sex-Shop am Massmannpark – Schleißheimerstrasse 70 in der Maxvorstadt – 1980

Von Sa., 1. März 1980 bis Mi., 31. Juli 1985
Bei meinen Hauptwohnsitzen war ich mein Leben lang sehr konstant. Hatte ich mich einmal für eine bestimmte Adresse in einem Lieblingsort entschieden, blieb ich dieser lange treu und war äußerst ungern bereit meine über die Jahre optimierte Bleibe wieder aufzugeben. Das funktioniert dann sehr gut, wenn keine Ehen auseinander gehen oder auch berufliche Veränderungen nicht das permanente Leben am Arbeitsort erfordern und man dadurch nicht den Standort zu wechseln hat. Trotz meiner unterschiedlichen Lebens- und Berufsphasen blieb es bei mir so auch bei den Wohnorten München, Lindau am Bodensee, Seeshaupt am Starnbergersee sowie Murnau am Staffelsee. Bei Studentenwohnungen verhält sich das natürlich noch etwas anders. Während meines Maschinenbaustudiums an der TU München lebte ich noch in einem Appartement in der Gabelsbergerstrasse, das zwar nicht groß, jedoch dafür keine 200 Meter vom Hörsaal weg war. Mit dem Start meines BWL Studiums und der Beziehung mit Nici zog ich mir ihr zusammen in die Schleissheimerstrasse 70 um ... wobei auch die Wohnung gerade mal 500 Meter von der Gabelsbergerstrasse weg war. In dieser Wohnung - die Nicis Mutter Marion gehörte - blieben wir fünf Jahre, bevor wir dann im Sommer 1985 in die Mandlstrasse umzogen und die "Studenten Wohnung" vermietet haben. Was langfristig erfolgreiche Geschäftsmodelle angeht, sei der Hinweis gestattet, daß der Bauträger beim Kauf der Wohnung Marion noch versicherte, daß in die Ladenfläche im Erdgeschoss eine Apotheke einziehen würde. Es wurde dann allerdings ein Sexshop ... den es bis heute an selber Adresse immer noch gibt.
Mit dabei waren
  • Nicola & Michael Schielin
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Prinzipalmarkt & Lambertikirche – viele Annettes in Münster & Umgebung – 1980

Von Fr., 14. März 1980 bis So., 16. März 1980
Mit mehr als 55.000 Studierenden gehört das westfälische Münster zu den größten Universitätsstädten Deutschlands. Ein Besuch Mitte März bei meinen Freunden Bettina und Thomas - die hier BWL und Jura studierten - ist für Nici und mich eine gute Gelegenheit, das schöne Münster besser kennenzulernen. Ein bekanntes Wahrzeichen der Stadt ist der St.-Paulus-Dom aus dem 13. Jahrhundert mit gotischen und romanischen Elementen. Der Prinzipalmarkt ist von Giebelhäusern, dem gotischen Rathaus und der Lambertikirche aus dem Spätmittelalter umgeben. Wir fahren raus zum Aasee, besichtigen das Wasserschloss der bekannten Dichterin Annette von Droste-Hülshoff, besuchen die Olympia Reitanlage Warendorf in der Bettina damals Ihr Pferd stehen hatte. Im Leistungssport kannte Sie sich gut aus, da ihr Vater Berthold Beitz damals IOC Präsident war und Bettina mit ihm in vielen Sportstätten der Welt unterwegs gewesen ist. Der Besuch bei Thomas Vater Ludwig Poullain in der Annette Allee in Münster weist mir, namenstechnisch, schon einen Blick in meine weitere beziehungstechnische Zukunft. Auch unserem Hund Benjamin hatte der Kurztrip sehr gut gefallen, an die ausgiebigen Spaziergänge in so netter Gesellschaft dachte er sicher noch sehr gerne zurück.
Mit dabei waren
  • Bettina & Thomas Poullain, Nicola Schielin & Michael Kamm
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Conny & Fri Bianchi mit Carolina & Federica – Wien & Mallorca – 1980

Am Di., 1. April 1980
Baronesse Cornelia und Barone Federico Duca di Casalanza - wie Conny und Fri Bianchi korrekt heissen - sind seit sehr vielen Jahren besonders treue Freunde. Mit der aus München stammenden Conny habe ich gemeinsam an der Ludwig-Maximilian-Universität Betriebswirtschaft studiert und sie noch während meiner Zeit als Maschinenbaustudent im Frühjahr 1980 durch ihre BWL Kommilitonin Nici kennen gelernt. Ihren späteren Ehemann Fri - der aus Gorizia im Friaul bzw. Grado an der Adria stammt - stellte Sie erstmals zu meiner Hochzeit mit Nici im September 1985 an Ihrer Seite vor. Seit dieser Zeit haben wir sehr viel gemeinsam erlebt und die beiden mit Ihren netten Töchtern Carolina und Federica gerne an Ihren wechselnden Wohnorten München, Potsdam, Mogliano, Grado, Kitzbühel, Wien und Mallorca besucht. Immer in Erinnerung wird mir mein mit Fri gemeinsamer Überführungstörn auf der damals brandneuen Familien Motoryacht Fairline von San Remo über St. Tropez und Barcelona zu Ihrem Bestimmungshafen in Palma de Mallorca bleiben. Dazu an anderer Stelle mehr.

Malaga & Granada – Gibraltar & Tanger – 1980

Von Fr., 4. April 1980 bis Sa., 12. April 1980
Zu Ostern trafen sich mein Bruder Thomas und ich - jeweils vom Studium aus Regensburg und München kommend - mit unseren Eltern in unserem Familienhaus in Warmbronn. Unsere Schwester Ulrike war zu dieser Zeit für ein Jahr in den USA in Kalamazoo (Michigan) in der Schule. Das Wetter war extrem scheußlich und keine Besserung in Sicht, daher entschieden wir uns innerhalb einer Stunde die Koffer zu packen und den nächsten Flug von Stuttgart nach Malaga zu buchen. Es war zwar auch in Südspanien noch nicht richtig warm, aber zumindest überraschten einen dort keine Schneeschauer. Dafür war vor Ort Full Time Sightseeing Programm angesagt. Von unserem schönen und direkt am Meer gelegenen Hotel in Torremolinos - allerdings in der Vorsaison noch mit einer großen Baustelle daneben ging es nach Granada, Gibraltar und mit dem Boot nach Tanger in Nordafrika. Torremolinos liegt ja direkt an der Autobahn in der Nähe von Malaga und man ist schnell an der Costa del Sol unterwegs. Die Reise war spontan, sehr interessant und erinnert an eine sehr nette Woche von Thomas und mir gemeinsam mit unseren Eltern.

Michael Weiß & Stefanie Büchele mit Michaela, Cosima, Constantin und Conrad – Meckatz bei Lindenberg im Allgäu – 1980

Am Mo., 30. Juni 1980
Michael Weiß lernte ich als Studenten im Sommer 1980 über Nici in München kennen. Sie selbst kannte ihn schon wesentlich länger, da die Familie Weiß als regionaler Platzhirsch im Brauerei Geschäft nicht nur Lieferant des Hotels Bad Schachen der Familie Schielin war, sondern Nici mit Michael auch Tennis spielte. Michael war gemeinsam mit Hans-Peter Quodt, Buba und ihrem Bregenzer Freund Klaus Kuner als Quartett in dem Jahr mit ihrem BWL Studium an der LMU fertig, an dem ich angefangen habe. Nachdem Nici damals bereits BWL studierte trafen wir uns an ihrer Verabschiedung am Uni Brunnen in der Ludwigstrasse das erste Mal. Wir sahen uns in den Folgejahren unregelmäßig zumal Michael erst bei Becks im Hohen Norden tätig war, bevor er in die elterliche Brauerei ins Allgäu kam. Mit ihm und seiner Schwester Marina entwickelte sich eine Freundschaft, die sich dann auch auf seine Ehefrau Michaela und seine heutige Partnerin Stefanie übertrug. Michaels und Michaelas Ehe war durch Drillinge durchaus kinderreich, ging jedoch vor einigen Jahren auseinander und die beiden trennten sich als Paar. Stefanie lernten Annette und ich im Sommer 2020 bei einem Besuch der beiden am Gardasee kennen. Ette und ich haben sofort einen engen Kontakt zur ihr gehabt, sie ist ausgesprochen nett und sehr interessant. Für uns ist sie eine wahrhaftige Bereicherung unseres Freundeskreises. Im Inner Circle des erweiterten Lindauer Freundeskreises von Michael ist die Mutter von drei Kindern - die in Ravensburg noch mit ihren beiden jüngeren Schul pflichtigen Kids lebt - leider noch nicht angekommen und so treffen wir uns - unregelmäßig, jeoch ausgesprochen gern - dann auch eher in Italien oder in München mit den beiden.
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Grundausbildung junger Hunde – Weekend & Fun in Lindau-Bad Schachen – 1980

Von Fr., 8. August 1980 bis So., 10. August 1980
Früh-, Hoch- und Spätsommer in Lindau-Schachen am Bodensee, zu diesen Zeiten weiss der See ganz besonders zu bezaubern und diese Ecke des Sees, im bayerischen Teil, ganz speziell. Bevor meine zukünftige Schwiegermutter Marion Ihr Haus östlich des Hotels baute - in dem Nici und ich dann auch eine schöne eigene Wohnung hatten - wohnten wir noch in der großen Wohnung der Familie Schielin im ersten Stock des Hotels. Zum Baden und Surfen hatten wir jedoch bereits das Grundstück mit eigenem Seezugang. Für unseren Hund Benjamin waren diese Aufenthalte gleichfalls paradiesisch. Wir mussten ja auch nichts entbehren: Hier gab es alles, was das Sportlerherz begehrt. Einen Hoteleigenen Tennisplatz, idyllisch gelegen, direkten Seezugang für jegliche Art von Wassersport und einen sehr gepflegten Golfplatz in der unmittelbaren Nähe.

Simone & Wolf Mang mit Constantin & Isabelle – Obertshausen – 1980

Am Sa., 9. August 1980
Simone und Wolf Mang habe ich bereits während unseres gemeinsamen Studiums an der LMU in München im Jahr 1980 kennen gelernt. Das erste Zusammentreffen war nach meiner Erinnerung im Sommer, als Simone und Wolf von einer Alumni Veranstaltung im Schloss Salem via Hotel Bad Schachen - der Heimat meiner ersten Frau Nici - in ihre damaligen Wohnung in der Klopstock Strasse in München-Schwabing fuhren. Nici kannte Wolf – wenn ich recht weiß - schon aus ganz früher Jahren, da er mit seinen Eltern als Jugendlicher zu Gast im Hotel der Familie Schielin zu Gast war. In der Münchner Wohnung haben wir uns dann spät abends noch auf ein paar Drinks getroffen und aus dem kleinen Garten heraus Golfbälle auf den Mittleren Ring geschlagen. Über viele Studentenjahre in München hatten wir einen intensiven Austausch, waren im Winter gemeinsam zum Skifahren am Arlberg – an dem Simone und Wolf Stammgäste im Hotel Hospiz sind – mit den Kids im Eurodisney und auch immer wieder beim Golfspielen zusammen. Nach dem Studium zogen die beiden zurück nach Obertshausen, woher Simone stammt - und übernahmen durch den frühen Tod von Simones Eltern das familiäre Unternehmen für Faltenbälge. In der Folge machten wir alle klassischen Events gemeinsam durch ... eine herrliche Hochzeit der Mangs und drei von mir, wobei sich Wolf mit einer grandiosen Rede bei der Eheschließung Nr. 1 als Trauzeuge für Nr. 2 qualifizierte ... bei Nr. 3 musste dann sein guter Freund Herbert herhalten. Alles andere lief nach Plan ... wir tauschen uns bis heute gerne aus ... sehen wir uns leider selten, dafür aber gerne und verfolgen die jeweiligen familiären Entwicklungen mit größtem Wohlwollen. Mangs leben nach wie vor in ihrem schönen Haus in Obertshausen, haben jedoch mittlerweile auch eine Stadtwohnung in Frankfurt und sind zudem regelmäßig auf ihrer Motoryacht an der Cote d´Azur.
Mit dabei waren
  • Simone und Wolf Mang
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Venezianische Strand-Eindrücke – Grandhotel Excelsior & Circolo Golf Venezia – Spätsommer am Lido – 1980

Von Sa., 6. September 1980 bis So., 21. September 1980
Durch ein großzügiges Geschenk von Nicis Großmutter Clothilde - einer Wohnung in einem Appartementhaus am Lido vor Venedig und damit direkt am Meer gelegen - hatten wir seit dem Sommer 1980 ein neues Lieblingsziel in Italien. In wenigen Stunden fuhren wir daher gerne und oft in jeweils bester Sommerlaune mit dem Golf Cabrio von München bis zur Fährstation an der Piazzale Roma und von dort in einer halbe Stunde mit der Fähre auf die vorgelagerte Insel Lido di Venezia. Ziemlich weit im Westen - kurz vor dem Golfclub - und direkt am Strand lag das Appartement Haus mit unserem Refugium. Die Zeit vor Ort haben wir immer genossen: Täglich mit dem Vaporetto in die Stadt, alle Viertel genau erkundigt, gut gegessen und getrunken, Kunst, Shopping, Ausstellungen, Filmfestspiele, Golfspielen sowie die anderen Inseln in der Lagune besucht: Torcello, Murano, Burano. Zudem waren wir jeweils spät abends mit Benito Calderon - einem gebürtigen Venezianer und Freund von Nicis Schwester Isabelle - unterwegs. Benito leitete ein Lokal in der Stadt und führte uns nach Feierabend zu den lokalen Insider Ristorantes ohne Touristen, wo wir extrem viel Spaß zusammen hatten.

Popper im Englischen Garten – Relaxte Münchner Studienjahre – 1980

Am Sa., 11. Oktober 1980
Als Student im ersten BWL Semester habe ich nicht nur Siegfried Nuemann aus Osnabrück - der fünf Jahre später Nicis und mein Trauzeuge wurde - sondern auch Rainer Österwind aus Mülheim kennen gelernt. Die beiden Westfalen waren wie auch ich ins schöne München gekommen, um hier das Studentenleben zu genießen. Nici, die ich im Jahr zuvor noch während meines Maschinenbau Studiums kennen gelernt haben, hatte schon ein Jahr vor uns dreien mit dem BWL Studium angefangen, und so bemühte ich mich Ihren Vorsprung aufzuholen und anzuschliessen. Das waren noch unbeschwerte Zeiten, "those were the days", wie es im englischen so schön heisst. Uns ging es gut, jung verliebt, keine finanziellen Sorgen, studieren in einer der lebenswertesten Städte der Welt, wir haben schön gewohnt, der Englische Garten quasi vor der Haustür, immer viel unternommen und schon damals mit Benjamin - unserem Labrador Mischling - ausgedehnte Spaziergänge an der frischen Luft unternommen. Sigi war ein typischer Popper, so wie wir alle zu dieser Zeit in Benetton, Windsor oder Boss Klamotten unterwegs waren. In der Rückschau und auf den Fotos dieser Epoche betrachtet alles sehr brav und bieder.

Sabine & Karsten Schmidt mit Patrick, Kilian & Jakob – Hamburg – 1980

Am Mo., 27. Oktober 1980
Sabine und Karsten Schmidt gehören bei der Kategorie langjährige Freunde in die Schublade 40+. Sie sind somit beim Kennenlernen den ganz frühen 80er Jahren zuzuordnen, wobei ich Karsten - einen echten Hamburger - zunächst mit seiner Freundin Tina Hartmann - einer echten Hamburgerin - durch Nici kennen gelernt hatte. Mit Karsten hatte ich in München gemeinsam begonnen Betriebswirtschaft zu studieren und wir versuchten an der LMU die ersten Examina und Zwischenprüfungen zu bestehen. Bei einer Vorlesung saß dann zufällig die attraktive Blondine Sabine zwischen uns und Karsten hat sie angesprochen. Als ich beide beim nächsten Mal wieder sah, machten sie bereits einen recht vertrauten Eindruck miteinander und erst später habe ich herausgefunden, daß sie damals direkt am Wochenende miteinander weggefahren sind. Echtes Drama mit Tina, mit der Nici und ich bis heute befreundet sind ... allerdings auch mit Sabine und Karsten, die sich nach dem Studium nach Hamburg verabschiedeten und dort drei Söhne bekamen. Wir sehen uns dennoch regelmäßig, wenn wir im hohen Norden sind und haben in den Jahren, als unsere Kinder noch klein waren auch gemeinsame Urlaube verlebt. Sabine ist seit vielen Jahren für die Firma Unger tätig und Karsten - dessen Vater mal Vorstand der HASPA war - ist im Bereich Leasing engagiert
Mit dabei waren
  • Sabine und Karsten Schmidt
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Lucilla & Ziggy Nuemann – Impruneta bei Florenz – 1980

Am Mo., 3. November 1980
Siegfried Nuemann habe ich am Tag des Vorlesungsbeginns der Fakultät Betriebswirtschaft zum Wintersemester 1979 im Audimax der Ludwig-Maximilians-Universität in München kennen gelernt. Er stammt aus einer Unternehmer Familie in Osnabrück und war als Student damals ein typischer Vertreter der Popper Generation. Längere blonde Haare, immer modisch gestylt und mit einem trendigen VW Käfer Cabrio in der Uni Gegend unterwegs. Wir hatten sofort einen engen Kontakt und unternahmen neben dem Besuch der gemeinsamen Vorlesungen auch viel privat miteinander. Wenn ich mich recht erinnere bewohnte er zunächst eine Wohnung in Neuhausen, die - als er später mit Horst Reineken an den Altstadtring zog - von meiner Schwester Ulrike übernommen wurde. Leider beendete er sein BWL Studium zum Vordiplom und zog mit seiner späteren ersten Frau Birgit nach Teneriffa, wo er für den TUI Konzern in der Tourismus Branche tätig war. Nach einigen Jahren Inselleben kamen die beiden nach München zurück und Ziggy startete in der Werbefilmbranche durch. Herausragende Projekte wie das Audi Quattro Sprungschanzen Video hatte er mit seinem Partner produziert. Die Ehe mit Biggy ging in die Brüche und er lernte in der Toskana Lucilla kennen. Mit ihr und vier Kindern lebt er seit vielen Jahren im Süden von Florenz. Wir sehen uns unregelmäßig, jedoch immer wieder gern.
Mit dabei waren
  • Siegfried & Lucilla Nuemann
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Katharina & Herbert Vogl mit Patrick & Christina – Krailling – 1980

Am Fr., 7. November 1980
Herbert Vogl habe ich im November 1980 im Rahmen unseres BWL Studiums an der Ludwig-Maximilians-Universität in München kennen gelernt; unser erstes Zusammentreffen fand in der Schwabinger Schelling Strasse statt, in der mich Herbert im offenen Golfcabrio meiner damaligen Freundin Nici und unserem Labrador Benjamin auf dem Weg zur Vorlesung traf. Nina kam dann wenig später als damals noch in Freiburg studierende junge Zahnärztin hinzu. Richtig intensiv wurde unsere Freundschaft dann ab 1984 – als Herbert als angehender Steuerberater in den selben Beruf startete wie ich dann ein Jahr später auch. Nina und Herbert habe drei Ehen mit mir durchgemacht und Annette dann im Dezember 1997 das erste Mal getroffen. Mit Vogls und ihren beiden Kinder Patrick und Christina haben wir unzählige gemeinsame Erlebnisse, sei es in gemeinsamen Skiurlauben im Winter in Kühtai, Obertauern, Engadin und am Arlberg sowie in gemeinsamen Sommerferien in den USA, auf den Bahamas, Frankreich und mit unseren beiden Princess Motoryachten in Italien und Kroatien; nach vielen Jahren Segelsport im YCSS spielen wir seit mehr als 15 Jahren häufig zusammen Golf, wobei Herbert Mitglied unserer Ryder Cup Mannschaft „Links der Isar“ ist.

Kristin & Michael Veeser mit Laetitia, Kilian & Constantin – Konstanz – 1980

Am Sa., 8. November 1980
Michael Veeser habe ich als Studienfreund von Martin Kühner im November 1980 an der Hochschule in St. Gallen kennen gelernt. Er war gemeinsam mit Martin, Andi Winkler sowie Georg Schäfer und anderen Deutschen im ASC - dem Ausländerclub der HSG aktiv - und stammte aus Konstanz am Bodensee, wo sein Vater Unternehmer im Bereich der Kunststoffteile Produktion tätig war. Sowohl seine Eltern als auch seine Schwester Ute habe ich in den 80er Jahren im Rahmen verschiedener Treffen kennen gelernt. Kristin - die er auf einer Einladung seines Internatsfreundes Michael Hoesch kennenlernte - stammt aus dem Pforzheimer Raum, wo sie mit ihrer Schwester als Kinder eines Schmuckunternehmers aufwuchs. Michael und Heppel waren schon im Internat in Gaienhofen Freunde, wobei zu diesen Internatsfreunden auch noch Uwe Hasbargen und Günther Banholzer gehörten. Als Studenten haben wir viele gemeinsame Aktivitäten mit Michael und Martin erlebt, wir waren Skifahren und auch gemeinsam bei der Olympiade in Barcelona. Heute sehen wir uns nicht mehr so häufig, aber wenn .. dann immer wieder gerne. Michael und Kristin haben ihren beiden eigenen und mittlerweile erwachsenen Kinder Laetitia und Kilian und zudem Constantin, den Sohn der leider viel zu früh verstorbenen Schwester von Krissi als Kind angenommen.
Mit dabei waren
  • Kristin und Michael Veeser
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Studenten in Schwabing – Party Zutaten: Käse, Wein & Zigaretten – 1980

Von Sa., 6. Dezember 1980 bis So., 7. Dezember 1980
Im Sommer des Jahres bin ich von meiner ersten eigenen Wohnung in der Münchner Gabelsberger Strasse (Ecke Augustenstraße), die ich schon zu Zeiten meines Maschinenbau Studiums an der Technischen Universität München (TUM) bezogen hatte, in Nicis größere Wohnung in der Schleissheimerstrasse (Ecke Theresienstrasse) umgezogen. Die Luftlinie von der einen zur anderen Bleibe betrug nur wenige hundert Meter und damit blieb mein gewohntes und sehr geschätztes Viertel in der Augusten- und Schellingstrasse das gleiche. Die hübsche Wohnung in der Schleissheimer Strasse hatte Nicis Mutter Marion vernünftigerweise gleich einmal gekauft und diese Investition sicher nie bereut. Für uns als Studenten war sie perfekter Luxus und mit zwei Balkonen nicht nur im Sommer perfekt Party geeignet. Im Dezember trafen sich auf den Balkonen nur die Hardcore Raucher - von denen es damals eine ganze Menga gab - denn auch drinnen war es sehr gemütlich. Am ersten Dezember Wochenende gab es diesmal eine Adventsparty mit Käseplatten, Brotzeit udn Wein und die Hütte war schnell voll. Wenn ich mir heute ansehe, wie wir als Studenten ausgeschaut haben … schmeiß ich mich weg. In den Links gibt es Tipps, um so eine richtig gute 80er Party nochmal als Revival auferstehen zu lassen.
Mit dabei waren
  • Nicola Schielin, Tina Hartmann, Bettina von Molo, Sabine Klein, Marion Geiger, Manuel von Moeller, Siegfried Nuemann, Hans Noethling, Michael Schubert, Rainer Osterwind, Michael Kamm, Karsten Schmidt
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Wedelwoche in Zürs am Arlberg – Sportlicher Trip von Edel Studenten – 1980

Von Sa., 13. Dezember 1980 bis Sa., 20. Dezember 1980
Ein damals "Edel Studentischer Klassiker". Eine spektakuläre Wedelwoche in Zürs. Gemeinsam mit Nici und Robert Frowein für ein All Inclusive Schnäppchen von insgesamt 900 DM Vollpension incl. Skipass und Skilehrer für eine Woche im Haus Dr. Murr. Das war wirklich ein guter Deal, dem man sich nicht entgehen lassen durfte. Marion, Nicis Mutter und ihre Freundin Ilse Wiedemann mit ihrer Tochter waren zeitgleich auch da und haben im Hotel Lorünser gewohnt und uns dorthin zu köstlichen Essen eingeladen. Dazu noch Traum Wetter und Top Bedingungen. Aus dieser genialen Kombination können ja nur herrliche Erinnerungen entstehen.

Auf der Lenzerheide – Jahreswechsel in Graubünden – 1980

Von Sa., 27. Dezember 1980 bis So., 4. Januar 1981
Unsere Münchner Studenten Clique feiert auf Einladung unseres Osnabrücker Freundes Siegfried Nuemann den Jahreswechsel 1980 in größerer Runde in Lenzerheide. Sigis Vater, ein erfolgreicher Unternehmer aus Niedersachsen hat sich in bester Nachbarschaft die wunderbare Villa "La Turba" als Schweizer Feriendomizil gegönnt. Diese hatte nicht nur viele Gästezimmer, sondern für Fans schöner Autos auch noch eine Garage mit ansprechendem Inhalt. Unter anderem stand dort ein konservativer britischen Landedelmann ! Ich bin bis heute sehr erleichtert, daß ich damals - in ziemlich lustiger Stimmung - diesen britischen Range Rover mit gar nicht mal so hoher Geschwindigkeit auf eisiger und Schnee bedeckter Straße aus der Kurve in den Schneegraben befördert habe. Das robuste Fahrzeug war zum Glück für solche Ausflüge gebaut und hat den Ausritt - wie auch die Passgiere an Bord - ohne große Blessuren überstanden. Das Haus wurde später von Nuemanns an die Familie von Werner Gegenbauer, einen Berliner Unternehmer sowie Herta BSC Präsidenten verkauft. In den frühen 80er Jahren haben wir auf jeden Fall richtig viel Spaß miteinander gehabt und verbrachten die Nächte in netten Restaurants sowie im Haus und die Tage auf den schönen Pisten. Wild und unbeschwert, albern und ausgelassen, jung und wagemutig. Die Fotos sprechen für sich ... jung waren wiir natürliich auch noch
Mit dabei waren
  • Nicola Schielin, Michael Kamm, Siegfried Nuemann, Sabine Klein, Rainer Österwind, Marion Geiger, Horst Reineken, Andreas Petzoldt, Robert Frowein, Sybille Terahe, Martina Wedig
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Jahresrückblicke – 1980

Am Mi., 31. Dezember 1980
Die Sowjetunion startete zur Unterstützung der kommunistisch gesinnten Regierung Afghanistans zu Beginn des Jahres eine Großoffensive, die international verurteilt wurde. Die USA verhängten umgehend massive Sanktionen gegen die UdSSR. Auch an den XXII. Olympischen Sommerspielen, die in Moskau stattfanden, beteiligten sie sich nicht. Die Bundesrepublik und Japan blieben den Spielen ebenfalls fern, um ihren deutlichen Protest gegen den Einmarsch des sowjetischen Militärs in Afghanistan zu manifestieren. Insgesamt wurden die Spiele von 57 Ländern boykottiert. Den brutalen Kriegshandlungen folgte die Ratifizierung eines Vertrages zwischen der Sowjetunion und Afghanistan, der die Stationierung sowjetischer Soldaten rechtfertigen sollte. Wenige Monate später wurde von Seiten der UdSSR ein Teilabzug der Truppen aus dem südasiatischen Binnenstaat bekannt gegeben. Das weltberühmteste Bier- und Volksfest in München wurde am 26. September von einem Bombenattentat überschattet. Es waren 13 Tote und 200 Verletzte zu beklagen. Unter den Opfern befand sich der rechtsradikale Attentäter. Um den Gegebenheiten der modernen Zeit Rechung zu tragen, wurde in Karlsruhe eine neue Partei gegründet, die sich auf Bundesebene ausbreitete: „Die Grünen“. Vorrangige Programm-Themen waren Fragen des Umweltschutzes. Die Partei, deren links-demokratisch gesinnte Mitglieder sich zunächst durch eine zur Schau getragene Lockerheit im Parlamentsalltag präsentierten, gehört heute zu den etablierten, politischen Vereinigungen. Wie die Würfel auch fallen, einer hat sich zu einem Kultwürfel gemausert: der Rubiks Cube, oder besser „Zauberwürfel“, den der ungarische Designer Ernő Rubiks erfand. Deutschland wurde in Italien Fussball-Europameister. Soweit zu einigen weltweit beachteten Ereignissen im abgelaufenen Jahr. Was wir durch unsere ganz eigenen und sehr persönlichen Erfahrungen im Laufe des Lebens erkannt haben und dann eigentlich dauerhaft wissen sollten, könnten wir im Rahmen zukünftiger Handlungen ändern und eventuell auch besser machen. Daher erstelle ich für mich selbst kurze persönliche Jahresrückblicke, um diese als Basis für meine Ziele und Wünsche des nächsten Jahres zu nutzen. Nach wie vor gehöre ich zu den Menschen, die jeweils zum Jahreswechsel entsprechend gute Vorsätze für das neue Jahr fassen. In meinen Reviews sammle ich hierfür zuvor meine Erlebnisse und Eindrücke aus dem abgeschlossenen Jahr zusammen. Welche Themen und Überraschungen hat mir das Leben im zu Ende gegangenen Jahr gebracht und welche Aufgaben hatte ich zu lösen. Meine Rückbesinnung wird durch Memorys aus meinem Digital Photo Diary erleichtert, da ich über die letzten zwölf Monate bereits meine Erlebnisse und Eindrücke regelmäßig festgehalten habe und diese nun noch einmal Review passieren lassen kann. Mein Jahresrückblick ist daher rasch erfasst und bleibt mir als dauerhafte Erinnerung für Erlebnisse, Erfolge und Probleme in zum Teil sehr unterschiedlichen Jahren und Phasen meines Lebens. Inhaltlich werden meine Themen durch eine Reihe unterschiedlicher Fragen thematisiert, mit denen ich versuche, ein recht breites Spektrum aus verschiedenen Bereichen abzudecken.
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