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Past Events - Review & Reminders

Karwendelspitze, Seefeld & Walchensee – Highlights am Alpenrand – 1989

Am Sa., 28. Januar 1989
Nach Carolinas Umzug von Frankfurt an den Starnbergersee, haben wir verschiedene Ausflüge ins Oberland und die Bayerischen Alpen gemacht, um unsere gemeinsame neue Heimat besser kennen zu lernen. Ende Januar unternahmen wir in diesem Rahmen - Caro schon im siebten Monat mit Larissa schwanger - einen Ausflug auf die Karwendelspitze bei Mittenwald. Diese spektakuläre Bergwelt ist schon sehr imponierend. Und liegt ab sofort in unserer mittelbaren Nachbarschaft. Herrlich. Die neue Heimat ist ab jetzt Seeshaupt und dieser Ort liegt idyllisch am südlichsten Ende des Starnberger Sees. Neben dem großen gab es auch noch einige kleinere Seen in der Gegend und so nutzten wir für unsere Rückfahrt nach Seeshaupt auch eine Route entlang des Walchensees - ebenfalls ein landschaftliches Highlight - und des Kochelsees. Zuvor gab es allerdings auch eine sonnige Mittagessen und Kaffee Pause im schönen Seefeld hinter der österreichischen Grenze in Tirol.

Roseninsel, Tutzing, Seeshaupt und Osterseen – Idyllisches Oberbayern für erwartungsfrohe Eltern – 1989

Am Sa., 18. März 1989
Im ersten Jahr unserer Beziehung sahen Carolina und ich uns noch recht selten, da Caro in Frankfurt lebte und als Lufthansa Stewardess in der Welt rumdüste und ich mich in meine neue Aufgabe bei North Sails einarbeiten musste, ebenfalls viel international unterwegs war und auch am Wochenende nicht immer vom Starnbergersee weg konnte. Durch Caros Schwangerschaft mit Larissa wurde dann allerdings alles anders, Carolina zog von Frankfurt zu mir, arbeitete während ihrer Schwangerschaft noch im Lufthansa Stadtbüro in München am Stachus und wir starteten unser privates soziales Leben auf dem Land. In Seeshaupt, dieser überaus idyllischen, am Südufer des Starnberger Sees gelegenen 3.000-Seelen-Gemeinde. Das kleine Städtchen begeistert mit einem eigenen Dampfersteg und einem einladenden Badeplatz, der sandig weich ist und flach in den See hinein verläuft. Doch der hübsche Erholungsort verspricht noch weit mehr und lockt mit Ausflugszielen wie den Osterseen, die nach einem Katzensprung erreicht sind. Davon profitieren auch wir, werden leidenschaftliche Spaziergänger am Starnbergersee und an den Osterseen, ab April mit Kinderwagen und die Freunde, die uns dort besuchen kamen, durften auch gleich mit!

Aufschlag bei Fritz Häring im Midgard Haus – Starnberger Osterlunch mit Hübners in Tutzing – 1989

Am So., 26. März 1989
Den Ostersonntag verbringen Carolina und ich mit Kerstin & Vincent Hübner am Starnbergersee. In Tutzing sind wir zu einem gemeinsamen Mittagessen in Härings Midgardhaus verabredet, dessen Wände mit Photos von Promis zugeplastert sind. Scheinbar waren sie alle da, von Kanzlerin Angela Merkel bis Schauspieler Gerard Depardieu. Fritz Häring, langjähriger Wirt vom Midgardhaus, hat rund 800 Fotos gesammelt, die ihn mit prominenten Gästen zeigen. Könige und Kanzler haben bei Fritz Häring in Tutzing gespeist, zu jeder Berühmtheit weiß er eine Geschichte zu erzählen. Nun räumt er das Midgardhaus nach 32 Jahren aus. Er steht entspannt an seinem "Paradeplatz", wie er die Stelle zwischen den beiden Stehtischen gegenüber der Eingangstür nennt. Hier hat er seine Gäste begrüßt - bis vor eine Woche, als er das Lokal zusperrte. Häring lässt den Blick schweifen über all die Fotos, die ihn mit Prominenten aller Genres zeigen. Die Wände sind voll mit den Bildern, auch an den Wänden des Gangs im Keller, der zu den Toiletten führt, ist kein Quadratzentimeter mehr frei. Das Midgardhaus liegt am Ufer des Starnberger Sees. Das denkmalgeschützte Gebäude gehört der Gemeinde Tutzing. Nun soll die Augustiner-Brauerei das Lokal übernehmen. Geboren wurde er in Taufkirchen an der Vils, die Eltern hatten eine Bäckerei, folglich lernte Häring brav Konditor. "Aber das hat mir nicht getaugt", sagt er, "ich wollte Koch lernen." Gert Käfer, den man damals den Münchner Feinkostkönig nannte, hat ihm imponiert. Wie es seine direkte Art ist, marschierte Häring schnurstracks ins Büro von Käfer, der ihn erst mal fragte, "welches Rindvieh" ihn denn überhaupt hereingelassen habe. Häring bekam den Job. Danach folgten Stationen bei Eckart Witzigmann und Heinz Winkler, damals im Tantris, der Häring haben wollte. "Aber ich bin kein Franzos'", sagt Häring, womit er meint, die französische Nouvelle Cuisine, die damals en vogue war, sei nicht sein Ding. "Ich hab' das alles gelernt, aber meine Soßen waren immer schwer, ich bin kein Kalorienzähler", sagt der 65-Jährige. Sein erstes eigenes Lokal war 1983 die "Schiffsglocke" in Possenhofen, doch Häring griff sofort zu, als er 1987 das Midgardhaus übernehmen konnte. "32 Jahre bin ich dort gewesen", sagt er, und es klingt so, als ob er sich selbst darüber wundern würde. Ob ihm das Aufhören schwer fällt nach gut drei Jahrzehnten? Nein, sagt Häring, "alles hat seine Zeit." Jetzt also Ruhestand.
Mit dabei waren
  • Kerstin, Cosima und Vincent Hübner, Carolina & Michael Kamm
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Dina & Rolf Neeb – Schwiegertiger in Murnau und Santiago de Chile – 1989

Von Mo., 3. April 1989 bis Di., 1. Dezember 1998
Durch meine standesamtliche Trauung mit Carolina am 3. April 1989 in Seeshaupt - die übrigens genau zehn Tage vor Larissas Geburt stattfand - traten Dina und Rolf Neeb als neue Schwiegereltern in mein Leben. Dina und Rolf stammen beide aus dem südamerikanischen Chile, wobei der deutschstämmige Rolf in Santiago geboren ist und Dina aus dem Süden des Landes kommt. Ihre Heimatstadt ist Concepcion, was gut 500 km südlich von Santiago liegt. Mit den beiden habe ich trotz zum Teil widriger Eheverhältnisse besonders nette Menschen als Schwiegereltern hinzugewonnen, für das Wohl ihrer beiden Töchter Patricia und Carolina das Allerwichtigste war. Auch nach der nicht gerade problemlosen Trennung von Caro habe ich zu Dina - Rolf war dann leider schon verstorben - bis heute ein immer nettes und entspanntes Verhältnis gehabt. Die Familie Neeb kam Ende der sechziger Jahre aus Südamerika nach München, wo Rolf viele Jahre bei BMW beschäftigt tätig. Nach seiner Pensionierung zog es die beiden wieder zurück in die weit entfernte Heimat. Dort haben Carolina und ich sie als Ehepaar und Familie auch mehrfach besuchten. Im Jahr 1995 erwarben wir dann sogar eine schöne Wohnung in Santiago, in der Dina und Rolf lebten. Nach Rolfs Tod kam Dina dann doch wieder nach München zurück, um näher an den beiden Töchtern und ihren vier Enkelkindern zu sein.
Mit dabei waren
  • Dina & Rolf Neeb
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Sanft, aber spät – Larissas erster Auftritt in der Starnberger Frauenklinik – 1989

Am Do., 13. April 1989
Jede Menge Aufregung bei unserem im April anstehenden wichtigen Großereignis mit ganz engem Zeitplan. Seit einigen Tagen warten wir gespannt auf den ersten großen Auftritt von Larissa, wobei Sie sich bei ihrer Geburt - wie so oft beim ersten Kind der Mütter - noch etwas Zeit lässt. Organisatorisch wurde im Vorfeld alles erledigt und so sind wir offiziell ganz sauber und ordentlich aufgestellt: Ich wurde am 28. März in Lindau von Nici geschieden, Caro und ich haben am 3. April in Seeshaupt geheiratet und dann auch gleich die Taschen für die Frauen-Klinik in Starnberg gepackt, da der 8. April berechneter Termin für Larissas Geburt war. Somit wurden sicherheitshalber auch unsere beiden Autos voll getankt in Fahrtrichtung zur Klinik vor der Haustüre geparkt. Nur blöd, daß noch in der Nacht vor Larissas Geburt ein volltrunkener Autofahrer Carolinas Auto bei einem nächtlichen Crash direkt vor unserem Haus in der St. Heinricher Strasse zerstört. Diesen Herren musste ich dann - selbst im weissen Bademantel auf der Straße unterwegs - darüber aufklären, daß man nicht einfach weiterfährt, wenn man besoffen ein anderes Auto zu Schrott fährt. Zum Glück hatten wir auch noch mein Fahrzeug, welches bei dem Unfall zum Glück intakt blieb, obwohl es direkt hinter Caros Auto geparkt stand. Schon in der nächsten Nacht haben wir es dann auch benötigt, denn die sanfte Geburt von Larissa in der Gynäkologischen Klinik von Dr. Horkel und Dr. Rexilius in Niederpöcking bei Starnberg direkt am See spielte sich dann am Donnerstag, den 13. April 1989 zwischen 1:00 und 4:00 Uhr mitten in der Nacht ab! Auf so ein Naturereignis kann man sich nur schwer vorbereiten. Caro und mir ist es da nicht anders ergangen.

Casa dei Gemelli – Tanti Auguri in Seeshaupt – 1989

Am Sa., 3. Juni 1989
Einer von den vielen Vorteilen, einen Zwillingsbruder zu haben ist, daß man immer ein gemeinsames Geburtstagsfest feiern kann. Mein Bruder Thomas und ich laden daher im frühen Juni Familie und Freunde zu unserem 30. Geburtstag an den Starnberger See ein. Eigentlich als sonniges Gartenfest geplant kam uns leider richtig kühles und feuchtes Wetter in die Quere. Und das Alles zu Anfang Juni, das ist ungewöhnlich. Dennoch ist die Stimmung in meinem Garten in Seeshaupt heiss! Ein spontan vom Catering Metzger aus Seeshaupt aufgestelltes Zelt, Full House und Party bis zum Umfallen. Die Wohnung - in die sich dann doch irgendwann alle zurück gezogen haben - war zwar anschließend verwüstet, doch der doppelte Geburtstag Spaß war garantiert!
Mit dabei waren
  • Thomas & Stefanie Kamm, Carolina & Michael Kamm, Nina & Herbert Vogl, Florian Piech, Hanswerner Bendix, Barbara & Daniel Fikuart, Martin Kühner, Rupprecht von Zumbusch, Bauer-Hack, Rainer Rühle, Thomas & Helmut Uder, Marion & Joseph Halbig, Martina Hamberger, Adam & Ulrike Schall-Riaucour, Uta & Karl-Heinz Kamm, Pat Howard, Eckart Wagner, Michael Veeser, Martin Kühner, Andi Winkler,
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Susanne & Mathias Gehrckens mit Antonia, Paulina, Hugo & Henri – Düsseldorf – 1989

Am Mi., 7. Juni 1989
Annette hat Susanne Gehrckens noch als Susanne Seidler bereits im Juni 1989 - genau am Geburtstag unserer Nichte Katharina - kennen gelernt. Ich selbst erst am 3. Oktober 1997 und damit acht Jahre später. An diesem Tag habe ich Annette – die ich bereits seit 1992 kannte - wieder getroffen und zu einem Abendessen in Ihrer Wohnung in der Stuntz Strasse abgeholt, die Sie mit Susanne als WG teilte. Mathias haben wir im Juni 2004 im Rahmen der Geburtstagsfeier von Jürgen Schunda in Hohenthann erstmals getroffen. Mit den beiden und ihren vier Kindern – die Zwillinge Hugo und Henri (2010) aus der bestehenden Ehe zwischen Susanne und Mathias sowie Antonia und Paulina aus der früheren Ehe von Mathias haben wir eine enge freundschaftliche Beziehung und sehen uns häufig am Gardasee. Hier haben wir in Gardone-Riviera viele Jahre das Haus in der Via Panoramica geteilt, bevor sie sich in San Felice ein eigenes Haus gebaut haben. Susanne und Mathias leben fest in Düsseldorf, wo der aus Hamburg stammende Mathias auch seine Beratungsfirma hatte, die er 2016 an Accenture verkaufte. Susanne kommt aus Leverkusen und ist daher mit der Region bestens vertraut.

Landflucht an den Starnbergersee – Sommer mit Larissa in Seeshaupt – 1989

Am Sa., 10. Juni 1989
Im Frühjahr 1988 war ich aus der Münchner Mandlstrasse 10 in Altschwabing in die St. Heinricher Strasse 33 nach Seeshaupt am Starnbergersee umgezogen und hatte dort eine herrliche Wohnung in einer alten Villa direkt am Wasser gefunden. Den Ort Seeshaupt habe ich wegen meiner am 1. April des Jahres 1988 neu übernommenen Verantwortung als Geschäftsführer der Firma North Sails im nahen Penzberg ausgewählt. Zudem bin ich zu Ende des Jahres mit Carolina zusammmengezogen, die bis dahin noch als Stewardess am Lufthansa Standort in Frankfurt lebte. Das im Landkreis Weilheim-Schongau rund 600 Meter über dem Meeresspiegel gelegene Städtchen Seeshaupt am Starnberger See ist mit seiner Idylle nur schwer zu übertreffen. Die 3.000-Seelen-Gemeinde begeistert im Norden des Ortes mit einem eigenen Dampfersteg und einem einladenden Badeplatz am großen Starnbergersee, der sandig weich ist und flach in den See hinein verläuft sowie einigen sehr netten Restaurants am Wasser. Im Süden des Ortes erstreckt sich die wundervolle Seenlandschaft der Osterseen, ein traumhaftes Landschaftsschutz Gebiet vieler kleiner miteinander verbundener Seen, das toll zum Wandern ist. Nicht nur deshalb ein herrlicher Platz, um in einen herrlichen Sommer mit der am 13. April 1989 geborenen Larissa zu starten.
Mit dabei waren
  • Dina Neeb, Ulrike Schall-Riaucour, Rolf Kröner, Carolina, Larissa und Michael Kamm
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Hofbauernbund am Königsee – Come Together in Bischofshofen – 1989

Von Fr., 16. Juni 1989 bis So., 18. Juni 1989
Die im weitesten Sinne "Ingolstädter Familie" unserer Mutter traf sich in meiner Jugend im Rahmen eines Familienfestes jedes Jahr zu Allerheiligen in großer Runde und hatte über alle Generationen hinweg jeweils immer viel Spaß miteinander. Unsere Zusammenkünfte fanden dann immer in den zum Teil sehr ansehnlichen Anwesen der Familie ... speziell bei unserer Großtante Mädi Hollweg und ihrer Tochter Traudl Dittmar ... statt. Der Stammbaum der Familie Hofbauer und Hollweg reicht dabei bis in das 18. Jahrhundert zurück, die Vorfahren der Familie unserer Mutter müttlerlichseits waren vorwiegend Gastwirte und Bierbrauer und so gab es für uns bei den Familienfesten auch ausreichend zu Essen und zu Trinken. Letzteres vorwiegend als Gerstensaft in verschiedenen Alternativen und das alles bereits ab dem jüngstem Alter. Meinen Cousin Hans-Peter sah ich schon im Alter von drei Jahren mit einem Weissbierglas in den Händen. Diesmal trafen sich die Hofbauers - das war der Mädchenname meiner Großmutter - und ihre Ahnen zum Familientreffen des "Hofbauernbunds" im schönen Berchtesgadener Land. Im dortigen Bischofshofen war unser Onkel Günther Schödel nach seiner Pensionierung als deutscher Diplomat privat zu Hause und im Juni gemeinsam mit unserer Tante Erika - seiner Gattin - unser Gastgeber. Die beiden waren viele Jahren im diplomatischen Dienst - selbst Erika war Tochter eines deutschen Diplomaten in China - und mit Ihren fünf Kindern in Auslandsstationen in Asien (China, Indien, Thailand und Indonesien) als Botschafter engagiert. Das war allerdings weit weg vom beschaulichen Königsee, den wir mit einem klassischen Elektromotorboot befuhren. Selbst dies war ein besonders schönes und durch die Natur um uns ein atemberaubendes Erlebnis. Die anschließende Wanderung bis zum Obersee und ein zünftiges Einkehren ist für alle ein großer Spaß. Abends findet ein großes Fest bei Onkel Günther und Tante Erika in ihrem Haus in Bischofshofen statt. Das musste ordentlich gefeiert werden! Die Familie war ja schließlich komplett da ...
Mit dabei waren
  • Günther & Erika Schödel, Uta & Karl-Heinz, Ulrike Kamm, Thomas & Stefanie Kamm, Michael & Carolina Kamm, sowie die Familienstämme Kleebinder, Dittmar, Hollweg, Fäustle
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We carry the future – mit Auto und Dampfschiff zur Torhalle und Insel Münster – 1989

Von So., 25. Juni 1989 bis Di., 27. Juni 1989
Ende Juni packen wir das Baby Larissa in Seeshaupt in ihren Maxi Cosi ein und brechen zu einem ersten Besuch mit der noch zweimonatigen jungen Dame bei meinen Eltern in Prien am Chiemsee auf. Mit uns ist meine Schwiegermutter Dina unterwegs, die meine Eltern noch gar nicht kennt und vor Ort treffen wir meine Freundin Cathy Pollak, die aus Salzburg zu Besuch an den Chiemsee kommt. Für Oma Uta ist Larissa das erste Enkelkind und daher ist die Freunde groß. Damit die kulinarische Versorgung nicht zu knapp kommt - und die Oma nicht in der Küche stehen muss - fahren wir mit dem Dampfer zu einem Mittagessen im Inselwirt auf die Fraueninsel. Der Chiemsee ist nicht nur durch seine herrliche Voralpenlandschaft bekannt, sondern vor allem auch wegen seiner zahlreichen Kulturgüter. Der Klassiker unter den Chiemsee-Ausflügen ist eine Schifffahrt mit Besichtigung von Schloss Herrenchiemsee, erbaut von König Ludwig II. Auch die Fraueninsel mit Benediktinerinnenkloster und romantischen Gärten ist wirklich einen Besuch wert.
Mit dabei waren
  • Uta und Karl-Heinz Kamm, Catharina Pollak, Dina Neeb, Carolina, Larissa und Michael Kamm
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Von Alpha bis Omega – Segeln mit der 30er Schäre am Chiemsee – 1989

Am So., 25. Juni 1989
Nachdem unser Vater in seiner Schulzeit noch Griechisch Unterricht auf dem Plan hatte kennt er sich im griechischen Alphabeth gut aus. Seinen 30er Schärenkreuzer taufte er - als geplant letztes angeschafftes Boot - daher aus gutem Grund Omega. Omega ist nämlich der letzte Buchstabe des griechischen Alphabets ist, welches mit Alpha beginnt. Mit diesem Boot gingen wir Ende Juni gemeinsam mit Carolina zum Segeln am Chiemsee, nachdem wir unsere 3 Monate alte Tochter Larissa bei Ihrer Oma in der Kranzhornstrasse in Prien geparkt haben. Die Omega war von unserem Vater genau nach seinen Bedürfnissen als klassischer Einhandsegler konzipiert und dann auch Rigg technisch umgesetzt worden. So hatte der 30er im Unterschied zu den nach Klassenvorschriften gebauten Booten ein starres Rigg und keinen Baum, sondern ein - wie bei einem Vorsegel - offenes Unterliek. Dadurch waren Wenden und Halsen völlig unproblematisch mit wenigen Handgriffen allein zu bewältigen, wobei das Boot am Wind und bei Halbwind Kursen ähnlich flott unterwegs war wie mit einem Baum. Der eleganten Linie des Bootes schadete die Konstruktion überhaupt nicht. Erst als ich meinem Vater das Boot zwei Jahre später abgekauft habe, veranlasste ich im Rahmen eines großen Refits den Umbau des Riggs zu einer Konstruktion mit Baum und verlegte die 30er Schäre vom Chiemsee an den Starnbergersee.
Mit dabei waren
  • Carolina, Karl-Heinz und Michael Kamm
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Sommerfest in Stromeyersdorf am See-Rhein – Friends in Konstanz – 1989

Am Sa., 22. Juli 1989
Ende Juli machte ich mich von Seeshaupt am Starnberger See auf den Weg nach Konstanz an den Bodensee. Dort war ich zum Sommerfest von Michael Veeser und Martin Kühner eingeladen. Direkt am See-Rhein befindet sich das Gelände Stromeyersdorf, das nach der gleichnamigen Textilunternehmerfamilie benannt ist, die mit Michael und Martin befreundet ist. Hier fand die Party der beiden auch statt, wofür zuvor in "Do it yourself Manier" eine kleines Zeltdorf zur Überdachung des Events gebaut worden ist. Passend zur Lokalität, denn das Unternehmen Stromeyer war ein bedeutender Zelthersteller, das jedoch leider in den Siebziger Jahren in die Insolvenz ging. Nach dem Konkurs stand das Fabrikgelände in Konstanz zunächst leer. Zwischenzeitlich gehörte das Gelände dem Bundesvermögensamt. Im Jahr 2000 kaufte die Genossenschaft Neuwerk das hundert Jahre alte Gebäudes der ehemaligen Stromeyer Zeltfabrik. Es wurde bis 2005 grundlegend saniert und erweitert. Heute vereinen sich auf rund 9000 m² Fläche Gewerbe, Handwerk, Hobby, Kunst und Kultur unter einem Dach. Viele Jahre zuvor hatten wir auf dem Gelände bei bestem Hochsommerwetter einen tollen Event, an den ich mich sehr gerne zurück erinnere.
Mit dabei waren
  • Martin Kühner, Michael Veeser, Kristin Geissert, Michael Hoesch, Uwe und Ulrike Hasbargen, Vera und Schäfer, Michael Kamm
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Windsurfer & Liegestuhl – Hochsommer in Seeshaupt – 1989

Am So., 30. Juli 1989
Wir geniessen unseren ersten Sommer mit Larissa als Kleinkind am Starnberger See. Es war wirklich eine glückliche Fügung und großes Glück, dass wir seit meinem Start bei North Sails in Penzberg im April des Vorjahres mit dem Anwesen in der St. Heinricher Strasse 33 in Seeshaupt ein Refugium mit Ideallage und eigenem Garten direkt am See gefunden hatten. Selbst einen Steg zum Anlegen von Booten hatten wir anzubieten. So kamen Freunde & Bekannte auch ohne Einladung immer gern zum Baden, Drinks und Austausch vorbei. Oder um Larissa zu bestaunen und sportliche Aktivitäten wiie Segeln und Windsurfen auszuprobieren, denn für die entsprechenden Produkte saß ich ja jetzt bei North Sails an der Quelle. Jedenfalls wurde es nie langweilig, und da man mit einem Kleinkind plötzlich nicht mehr so mobil ist, war unser Garten am Wasser - der im Hochsommer oft aussah wie ein Heereslager - ideal, um das soziale Leben weiterhin zu pflegen können.

Bandoneons & Faltenbälge – Kempinski Biergarten in Gravenbruch – 1989

Von Sa., 12. August 1989 bis So., 13. August 1989
Gemeinsam mit Carolina und unserem gerade mal vier Monate alten Kleinkind Larissa besuchen wir unseren Trauzeugen Wolf Mang mit seiner Ehefrau Simone in Obertshausen. Obertshausen liegt im südlichen Teil Hessens unweit von Odenwald und Spessart und dabei sieben Kilometer südöstlich von Offenbach am Main. Der schöne Biergarten, in dem wir einen gemütlichen Nachmittag verbringen gehört zum Hotel Kempinski in Gravenbruch. Wolf hatte gemeinsam mit Simone deren elterliches Unternehmen "Arno Arnold", eine ehemals erfolgreiche Bandoneon Manufaktur, übernommen und dafür auch das das eigene Familienunternehmen Oechsler in Ansbach nie selbst operativ geleitet, sondern fungiert dort bis heute als Vorsitzender des Aufsichtsrates. Wolf und Simone sind seit den ersten Studientagen enge und besonders liebgewonnene Freunde von uns. Das Kempinski Hotel in Gravenbruch, das wir damals das erste Mal kennen gelernt haben ist bis heute das Hotel, in dem Ette und ich immer wieder übernachten, wenn wir in Frankfurt zu tun haben.
Mit dabei waren
  • Simone, Constantin und Wolf Mang, Carolina, Larissa und Michael Kamm
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Seeshaupt am Starnbergersee – Nachbarschaften und Ufer-Villen – 1989

Am So., 20. August 1989
Seit dem Frühsommer 1988 wohne ich am Starnbergersee und habe schon eine ganze Menge von der schönen Gegend gesehen. Viel zu Schauen gibt es auch beim Segeln und Bootfahren entlang unseres Seeshaupter Ufers und weiter nördlich nach Tuttziing und Starnberg. Um die Jahrhundertwende wurde der Ort Seeshaupt als schöne Sommerfrische attraktiv. Viele betuchte Münchener bauten sich hier ihre Sommerhäuser, wovon zahlreiche Villen - meist in exklusiver Seelage - noch heute zeugen. Darunter waren auch viele Maler zu finden - Hermann Ebers, G. A. Horst, Maler der Münchner Schule und später des Blauen Reiters. Heinrich Campendonk wohnte lange Jahre im jetzigen "Marco Polo". Sie alle wurden angezogen von der Landschaft um Seeshaupt, vom Starnberger See und von den Osterseen. Wohl der berühmteste Zeitgenosse, der Seeshaupt zu seinem Sommerwohnsitz wählte, war der Hygieniker und Arzt Max von Pettenkofer. Die herrschaftlichen Villen am Wasser in der Nachbarschaft wurden und werden von prominenten Familien bewohnt. Den Flicks, den Pestalozzis, Jürgen Knauss, Philipp Humm. Im Januar 2021 kam ein neues Buch über die Häuser am See heraus: "Katja Sebald - Sehnsucht Starnberger See " das Buch habe ich mittlerweile und es ist nicht nur für die Anwohner sehr interessant und empfehlenswert.

Initiations-Sakrament in St. Michael – Larissas Taufe in Seeshaupt – 1989

Am Fr., 15. September 1989
Fünf Monate nach Larissas Geburt in Starnberg feiern wir Mitte September ihre Taufe in der katholischen Kirche des Heiligen St. Michael in Seeshaupt. Die Taufe ist als Initiation das erste und grundlegende Sakrament, durch das ein Mensch in die Glaubensgemeinschaft der Christen aufgenommen wird. Sie ist als Realsymbol für die besondere, unauflösbare Gemeinschaft des Getauften mit Jesus Christus bestimmt, durch den die Erbsünde ihre Macht über den Täufling verloren hat. Das Sakrament hat seinen Ursprung in der Taufe Jesu durch Johannes im Fluss Jordan. Die Familie versammelt sich am Südende des Starnbergersees um unseren Täufling und ihre Paten - Carolinas Schwester Patricia Neeb - und damit auch Larissas leibliche Tante sowie Martin Kühner - meinen Freund aus Ulmer Bundeswehrzeiten - der aus Todtmoos im Hochschwarzwald stammt und vor kurzem aus der Schweiz nach München gezogen ist. Beobachtend sind von meiner Familie Oma, Opa, Tante und Onkels mit dabei.
Mit dabei waren
  • Uta, Karl-Heinz, Larissa, Thomas, Carolina und Michael Kamm, Martin Kühner, Patricia Neeb, Ulrike & Adam Schall-Riaucour,
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Stadtkinder & Landeier – Bogenhausen & Seeshaupt – 1989

Am Sa., 16. September 1989
Für Carolinas ältere Schwester Patricia war nach Ihrer Rückkehr aus Chile - sie hatte nach Ihrem BWL Examen in München einige Zeit in Denver / Colorado und für Elisbeth Arden in Düsseldorf gearbeitet, bevor Sie zur HSBC in Santiago de Chile wechselte - auch unser kleiner Ort Seeshaupt am Starnberger See vorübergehend eine Anlaufstelle. Sie versuchte sich mit dem Staubsauger als schwesterliche Haushaltshilfe für Carolina sowie als kümmernde Patentante auch um die Versorgung der noch kleinen Larissa. Nach getaner Arbeit winkt dann zum Glück noch ein ausgiebiger Spaziergang mit Patenonkel Martin. Nach der Übernahme eines Jobs bei der HypoVereinsbank in München zog Patricia dann in die Osserstrasse in Bogenhausen, dem Stadteil in dem Sie auch heute wieder wohnt.

Weekender in Südtirol – 1989

Von Fr., 22. September 1989 bis So., 24. September 1989
Im spätsommerlichen Herbst ist ein flottes Wochenende in Südtirol mit Bozen und dem nahen Gardasee mit einer knapp dreistündigen Anreise aus dem südlichen Oberbayern immer eine prima Idee. So bilden wir - Carolina und ich - Ende September eine Vierer-Kombo mit Carolinas Schwester Patricia und ihrem damaligen Freund Christoph von Hirschberg aus Weilheim. Auf unserem Programm steht eine große Portion Sightseeing in der Stadt - unter anderem das Haus von Norbert Murmelter - sowie ein Besuch der Südtiroler Weinstrasse zwischen Eppan und dem Kalterer See und auch der erweiterten Region mit seinen vielen Burgen. Als Ausgangspunkt diente uns das grandios gelegene Hotel Reichriegler Hof oberhalb von Bozen, von wo aus wir auch einen Ausflug nach Riva am Gardasee und ins Capo Reamol unternahmen.
Mit dabei waren
  • Patricia Neeb, Christoph von Hirschberg, Carolina und Michael Kamm
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Stammwürze in der Wilden Maus – Wiesnbesuch in den Eighties – 1989

Am Mo., 25. September 1989
Ende September ging es von Seeshaupt aus zu einem lustigen Wiesnbesuch mit Martin Kühner und Patricia Neeb. Martin ist mein Bundeswehrfreund aus Ulmer Zeiten und zudem Patenonkel von Larissa und Patricia ist Caros Schwester und ebenso die Patentante von Larissa. Wie immer war es extrem amüsant ... Tracht war damals aber noch keine Pflicht. Bier, Fahrgeschäfte und gute Laune scho. Das Oktoberfest in München ist im übrigen das weltweit größte Volksfest. Es wird seit 1810 jährlich auf der Theresienwiese in der bayerischen Landeshauptstadt ausgerichtet, wobei es bislang nur wenige Absagen wegen Kriegen oder Pandemien gab. Die Wiesn ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor für die Stadt. Termin ist Mitte September bis Anfang Oktober. Veranstalter ist die Stadtverwaltung München, bzw. deren Referat für Arbeit und Wirtschaft. Für das Oktoberfest brauen einige Münchner Brauereien ein spezielles Bier, das eine Stammwürze von mindestens 13,5 % aufweisen muss und daher besonders beii ungeübten Biertrinkern ziemlich reinhaut.

Controlling in der Comfort Class – Elefanten, Schlangen & Condor Ladies im Dschungel Ceylons – 1989

Von So., 1. Oktober 1989 bis So., 8. Oktober 1989
In der ersten Oktoberwoche ging es für mich wieder für eine Woche zum "Controlling" unserer Produktionsgesellschaft North Sails Lanka nach Katunayake. Katunayake ist ein Vorort von Negombo an der Westküste Sri Lankas etwa 30 km nördlich der Hauptstadt Colombo. Mit knapp 61.000 Einwohnern zählt sie zu den größten im Gampaha-Distrikt. In dieser Stadt liegt nicht nur der Internationale Flughafen von Sri Lanka, sondern auch eine große Free Trade Zone. In dieser Freihandelszone sind eine größere Anzahl Export orientierter Produktionsunternehmen und auch unser Unternehmen North Sails ansässig. Damals wurde das Unternehmen noch durch den Australier Rob Antill und den Bayern Sepp Hammerlindl gemanaged. Beide sind eigentlich Segelmacher, deren Buchhaltungskünste regelmäßig überprüft werden mussten, da in unserem Betrieb viel Geld durch die Kassen floss. Nachdem Ende 1989 die Schrecken des Bürgerkriegs abflauten, flogen erstmals wieder Urlaubsflieger einigermaßen Non Stop von Deutschland nach Colombo. So hatte ich mir einen Platz bei Condor in der Comfort Class gebucht, damals war das eine kleine Premium Plus Klasse mit sechs komfortablen Plätzen in einem separaten Segment ganz vorne. Ich war alleiniger Passagier, betreut von zwei netten Stewardessen. Überhaupt war die ganze Condor Crew extrem zuvorkommend und daher lud ich spontan drei der jungen Damen - die wie ich eine Woche auf der Insel blieben - ein, mit mir einen Zwei-Tagesausflug in die Sri Lankesischen Highlands zu machen. Der Ort Kandy im zentralen Hochland gehört zu Sri Lankas beliebtesten Reisezielen. Sattes Grün, soweit das Auge reicht. Wolken hängen tief zwischen den sanft geschwungenen Hügeln. Wir besuchen eine der vielen Teeplantagen hier und fahren bis nach Nuwara Eliya ... der höchst gelegenen Stadt auf der Insel. Wie ein Flickenteppich reihen sich hier die Teepflückerinnen an den Hängen rund um die Teefabrik von Mackwoods auf. Die Büsche selber wachsen in dem milden Klima des Hochlands schnell, sodass alle fünf bis sechs Tage vom selben Busch geerntet werden kann. Für Exotik ist gesorgt: Elefanten und Schlangen am Wegesrand, ein Abendessen im Dschungel, die berühmten Kandy Dancer tanzen für uns. Die Zeit war super spassig und wir haben viel miteinander erlebt. Den Rest der Woche musste ich viel arbeiten und dann ging es mit allen zusammen wieder mit Condor zurück nach Deutschland. Fazit: Die schönsten Dinge passieren unerwartet.

Golfen im Gut Brandlhof – Sommercup in Hinterthal – 1989

Von Fr., 20. Oktober 1989 bis So., 22. Oktober 1989
Der Sommercup unserer Freundin Catharina Pollak - welchen Cathy im Haus Ihrer Familie im Hintherthal veranstaltet - lockt mich im Oktober ins Salzburgerland. Wir spielen ein privates Turnier auf der Anlage des Golfclub Gut Brandlhof in der Nähe von Saalfelden. Dieser Platz bietet Golfen im Salzburger Land mit einzigartigen Abschlägen zwischen Saalach und Steinernem Meer. Die Saalach ist auf der ganzen Runde allgegenwärtig. Der Gebirgsfluss Saalach entspringt in den Kitzbüheler Alpen und schlängelt sich durch unseren anspruchsvollen Golfkurs. Bei einer 18-Loch-Runde wird die Saalach sechs Mal überspielt. Als Spieler lieben wir diese Einzigartigkeit. Zur Anlage des Premium-Golfclubs Gut Brandlhof gehören eine weitläufige Driving Range mit zum Teil überdachten Abschlägen sowie ein Übungsgelände für Pitching, Putting und Bunkerspiel. Unsere Gastgeberin Catharina Pollak ist eine Studienfreundin aus München, die ich ursprünglich durch meinen Freund Peter Schmitz kennengelernt habe. Ihre aus Österreich stammende Familie lebte seit den Wirrungen des Dritten Reichs in Venzuela. In Hinterthal hat sie immer noch ein schönes Haus, in dem wir uns mit einer Gruppe von 12 Freunden zu einem sportlichen Wochende treffen.
Mit dabei waren
  • Peter Schmitz, Catharina Pollak, Kicki, Michael Kamm
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Ausflüge nach Tutzing – Ilkahöhe und Härings Wirtschaft – 1989

Am So., 22. Oktober 1989
Ein schöner Ausflug im Spätherbst mit den Kids Larissa und Pia ins herrliche bayerische Alpenvorland. Gute Tipps für kleine Trips in die nähere Umgebung Seeshaupts: Wie schön ist es doch zum Beispiel auf der wunderbaren Ilkahöhe - inklusive des schönsten Blicks von oben auf den Starnberger See und die Alpenkette südlich des Starnberger Sees. Gleichermaßen schön ist direkt am Wasser Härings Wirtschaft - an der Tutzinger Seepromenade - gelegen. Larissa ist zu dieser Zeit ein wirklich süßer Wonneproppen und schaut neugierig und munter in diese bunte und malerische Welt. Wir sind mit der gleichaltrigen jungen Dame Pia und Ihren Eltern Marion und Joseph Halbig - langjährigen Freunden aus der Studienzeit in München - unterwegs und geniessen den Goldenen Oktober.
Mit dabei waren
  • Marion, Pia und Joseph Halbig sowie Carolina, Larissa und Michael Kamm
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Planten & Blomen – Sightseeing mit Kids in der Hansestadt – 1989

Von Fr., 27. Oktober 1989 bis So., 29. Oktober 1989
Im bereits herbstlichen Oktober machen sich Carolina, Larissa und ich auf den Weg in den hohen Norden, bevor es in den Wochen ab Anfang November dann in den südamerikanischen Frühling geht. Unseren Besuch bei Bettina & Thomas Poullain verbinden wir mit ein wenig Hamburg Sightseeing. Die Stadt wird von Hunderten von Kanälen durchzogen, die zum Teil als Fleete bezeichnet werden und weist außerdem ausgedehnte Park- und Grünflächen auf. Auf der zentrumsnahen Binnenalster fahren Boote, rings um den Stausee liegen zahlreiche Cafés. Eine Hafenrundfahrt und der Besuch des botanischen Gartens Planten & Blomen bringt auch schon den Kleinsten Freude. Louisa ist so alt wie Larissa und die beiden staunen im Doppelpack. Da Shopping und Spaziergehen auch nicht zu kurz kommen, ist jeder glücklich und zufrieden.
Mit dabei waren
  • Carolin, Louisa, Bettina und Thomas Poullain, Carolina, Larissa und Michael Kamm
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Better Times in Venezuela – Caracas – weltweit führende Gewaltmetropole – 1989

Von Mi., 1. November 1989 bis Sa., 4. November 1989
In einer Rangliste der Städte nach ihrer Lebensqualität belegte Caracas im Jahre 2018 den 193. Platz unter 231 untersuchten Städten weltweit. Das war auch schon einmal ganz anders. Als Carolina und ich Ende der achtziger Jahre von München via Amsterdam und Saint Marten mit der KLM nach Caracas in die Hauptstadt Venezuelas gereist sind, war es noch eine richtig schöne und grüne Großstadt. Viele großartige Museen, eine gerade frisch gebaute neue U-Bahn, hervorragendes Essen in hübschen Restaurants. Damals hatten wir zentral im Hilton in der Stadt gewohnt. Beeindruckend fanden wir auch die tropischen, herrlich angelegten Parks und die gepflegte Innenstadt. Schon damals waren zwar korrupte Präsidenten wie Carlos Andrés Perez an der Macht. Doch leider kam es noch viel schlimmer als es war, besonders mit den Ultra Linken unter Hugo Chávez und seinem Nachfolger Nicolas Maduro. Heute ist die venezolanische Hauptstadt Caracas laut einer neuen Statistik der gefährlichste Ort der Welt. Mit fast 120 Tötungsdelikten pro 100.000 Einwohner weist die südamerikanische Metropole die höchste Mordrate außerhalb von Kriegsgebieten auf. Zwar hatten auch Carolina und ich 1989 erheblichen Stress mit dem Taxifahrer, der uns am frühen Morgen vom Hotel zum Flughafen brachte und uns dann Fahrpreis mäßig übervorteilen wollte. Nachdem wir uns darauf nicht einliessen und nach Zahlen des normalen Preises ausstiegen, fuhr er mit unserem Gepäck im Kofferraum vom Abflugsterminal davon. Zum Glück hat er unsere Koffer dann noch in Sichtweite 200 Meter entfernt weiter auf die Strasse geschmissen und uns nicht gleich umgebracht.

Curacao & Willemstad – Business & Pleasure – 1989

Von Sa., 4. November 1989 bis So., 12. November 1989
Es war wie so oft eine gelungene Kombination, daß ich eine Geschäftsreise in unsere internationale Firmenholding mit einem Strandurlaub auf den Antillen verbinden konnte. Mein Trip mit Carolina führt uns nach Willemstad auf Curacao, eine der drei ABC Inseln in der Karibik. Hier befindet sich seit einigen Jahren der offizielle Sitz des Headquarters der North Sails Surf Group. Durch die ursprünglich operativ tätigen Gesellschaften unserer Segelmacherei in Holland bot sich in den 80er Jahren eine steuerliche Holdinggesellschaft auf den Antillen an, in der die Konzernbuchhaltung ansässig war. Zum Jahresabschluss war dann jeweils das persönliche Erscheinen des Geschäftsführers vor Ort gewünscht. Die Inseln Aruba, Bonaire und Curaçao bildeten einst ein eigenes Land innerhalb der Niederlande. Inzwischen sind Aruba und Curaçao autonome Länder innerhalb der Niederlande, Bonaire gehört zu den BES-Inseln und ist eine besondere Gemeinde innerhalb der Niederlande. Gemeinsam ist den Inseln ihre Lage als Inseln unter dem Wind auf dem südamerikanischen Festlandssockel ca 250 km von Caracas entfernt vor der Küste Venezuelas. Dadurch liegen diese Inseln nicht mehr im Hurrikan-Gürtel der Karibik. Das Klima ist daher trockener als bei den Inseln über dem Wind, die im Bereich des Nordost-Passat liegen. Die Inseln sind aber nicht nur wegen ihrer Lage und Bebauung aussergewöhnlich exotisch ... sie sind extrem relaxed und bieten ein erholsames Strandleben.

Sozialwelten gleichaltriger Kinder – Entwicklungspsychologie & Sozialisations-Forschung – Klippan Baby Parade – 1989

Am Mo., 13. November 1989
Geht man der Fragestellung nach, inwieweit Gleichaltrige eine Rolle für den kindlichen Sozialisationsprozess spielen und das Individuum Sozialität und empathisches Verhalten entwickelt, so lässt sich feststellen, dass dies erst in jüngster Vergangenheit wieder in den Fokus der forschenden Wissenschaften gerückt und das Ergebnis einer allgemeinen Rückbesinnung der Pädagogik auf das kleine Kind mit seinen psychologischen und soziologischen Prädispositionen und Entwicklungsmöglichkeiten ist. Die Sozialwelt der gleichaltrigen Kinder hat als Thema der Entwicklungspsychologie und der Sozialisationsforschung in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. Inzwischen werden Peerbeziehungen und Gleichaltrigengruppen auch für Klein- und Vorschulkinder als wichtige Entwicklungsressource gesehen und der besondere Wert sozialer Erfahrungen wird für die gesamte kindliche Entwicklung, besonders die Abhängigkeit körperlicher, geistiger und gefühlsmäßiger Entwicklung von sozialen Beziehungen, viel höher eingeschätzt. Wir probieren es daher selber auch mal aus und laden diverse Freunde mit ihrem zu Larissa genau gleichaltrigen Nachwuchs zu uns an den Starnbergersee ein.
Mit dabei waren
  • Kerstin, Cosima und Vincent Hübner, Marion, Pia und Joseph Halbig, Iris und Alexander Freys, Carolina, Larissa und Michael Kamm
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Südostasien Weekend Memories – Stop Over in Singapur – 1989

Von Fr., 1. Dezember 1989 bis Mo., 4. Dezember 1989
Mit Übernahme meiner Verantwortung als CFO der North Sails Surf Gruppe war ich auch für die Ergebnisse der North Sails Produktionsgesellschaft auf der Insel Sri Lanka verantwortlich und somit immer wieder dort vor Ort. Um dem grausamen Bürgerkrieg in Sri Lanka bei längeren Aufenthalten vor Ort zumindest an den Wochenenden zu entkommen, fliege ich im Rahmen meiner Aufenthalte auch immer wieder von Colombo nach Singapur und organisiere mir ein Stop Over Weekend bei Bruno & Susanne Weidl. In der - im Vergleich zu Colombo - sehr modernen Stadt Singapur leben meine Studienfreunde Susanne und Bruno mit damals zwei von heute drei Kids. Bruno arbeitet für ein deutsches Handelshaus und Weidls sind in der großen deutschen Community voll integriert. Auch ich habe dort viele nette Leute kennengelernt und die Stadt Singapur genossen. Es gab tolle Hotels und grandiose Restaurants; alle ganz sauber und ordentlich und kein Vergleich zu Colombo. Mein Weg von Colombo dorthin war trotzdem weit und in der Regel holprig, da der Flug - der noch dazu mit knapp 3.000 Kilometer kein Short Cut war - stets über das gewittrige Golf von Bengalen führte. Allerdings war der Flug dafür immer nachts.
Mit dabei waren
  • Susanne, Bruno, Louisa und Maximilian Weidl und Michael Kamm
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Bostonian Beantown – Starting Point for Entrepreneurship & Location for Christmas Shopping – 1989

Von Fr., 8. Dezember 1989 bis Mo., 11. Dezember 1989
Kurz vor Weihnachten flog ich von München nach Boston im US Bundesstaat Massachusetts zum letzten North Sails Board Meeting des Jahres. Die Oststaaten Metropole empfing mich - wie meistens um diese Zeit - mit einem eisigen Wind. Bevor ich mich am Montag dem Board Meeting widmete, war am Wochenende erst mal Christmas Shopping für Carolina und Larissa angesagt. Die beiden waren gleichzeitig mit mir von München nach Chile geflogen, wohin ich Ihnen folgen werde. Die Auftragsliste von zuhause war lang, aber es hat Spaß gemacht die Geschenke zu besorgen, denn nirgends werden die Päckchen so liebevoll verpackt wie in den wunderbar vorweihnachtlich geschmückten Departments Stores der Stadt sowie in den kleinen Shops in der Newbury Street. Da wird Service ganz gross geschrieben. Gut ist, daß die Innenstadt sehr übersichtlich und kompakt ist und man sich sehr schnell orientieren kann. Die Ostküsten Metropole ist eine der ältesten, wohlhabendsten und kulturell reichsten Städte der USA. Sie beheimatet in ihrem Großraum sowohl die weltberühmte Harvard University als auch das ähnlich bedeutende MIT, beide in Cambridge gelegen. Im kulturellen Bereich sind die Symphony Hall und das in ihr residierende Boston Symphony Orchestra weltbekannt. Leider diesesmal ohne mich. Aber allein das weihnachtliche Flair beim Flanieren in der Stadt hat mich in gute Stimmung versetzt. Die Meetings mit unserem Board - unter anderem Terry Kohler, Tom Whidden und John McClary - liefen gut und ich hatte nach 1 1/2 Jahren an Bord eine starke Position für mich aufgebaut. Mein Co-Geschäftsführer Eckart Wagner hatte auch im laufenden Jahr durch seine sehr eigene Vorstellung was die Firma für ihn zu bezahlen hätte wieder etwas übertrieben und war dadurch bei den Eigentümern angezählt. Nachdem ich selbst nicht dauerhaft angestellt sein wollte, hatte ich bereits einen guten Plan Unternehmer zu werden. So unterbreitete ich dann auch dem North Sails Chairmann und Mehrheitseigentümer Terry Kohler - in Absprache mit den weiteren amerikanischen Eigentümern - ein Angebot zur Übernahme der Firma. Binnen weniger Monate erstellte ich einen realistischen Businessplan, finalisierte die Finanzierung und das Closing und auf dieser Basis konnten Michi Plank und ich bereits im Sommer Gas geben. Von Eckart Wagner und einigen wenigen seiner Vertrauten trennten wir uns und teilten die Verantwortung auf Michi Plank und mich auf. Eine gute Wahl. Eckart war ziemlich sauer, wurde dann jedoch Chef von AERO Sail, einem Segelprojekt von Daimler Benz und starb unerwartet früh im Jahr 2002 mit nur 64 Jahren. Nach den anstrengenden Meetings ging es für mich auf einen langen Flug nach Südamerika …. wenn man mal Stunden lang über die grüne Amazonas Hölle geflogen ist, weiß man, was ich meine. Allerdings hatte ich mein Arbeitspensum für 1989 hinter mich gebracht und konnte mich daher entspannt auf so eine Reise begeben. Von Boston via Miami und Rio de Janeiro nach Santiago de Chile. Dort wartete schon die chilenische Familie und Weihnachten konnte kommen...ein Jahr, das ich ganz sicher nicht vergessen werde.
Mit dabei waren
  • Tom Whidden, John McClary, Eckart Wagner, Michael Kamm
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Politische Umwälzungen im chilenischen Frühsommer – Beobachtung von Mauerfall und dem Ende von Pinochet – 1989

Von Di., 12. Dezember 1989 bis Fr., 15. Dezember 1989
In den Jahren, als Larissa und Paul noch nicht in der Schule waren und meine Schwiegereltern Dina und Rolf Neeb noch in Südamerika lebten, zog es Carolina und mich in den Schmuddelwetter Monaten gerne in den dann beginnenden Sommer in der südlichen Hemisphäre. Nachdem die Reise von München nach Santiago nicht unter 20 Stunden zu bewältigen war, war es absolut opportun den Aufenthalt vor Ort optimal zu verlängern, um dann auch Reisestress und Zeitumstellung unter einen Hut zu bringen. So starten wir bereits Anfang Dezember und blieben bis zum Jahreswechsel, um in dieser Zeit die gesamt Familie von Caro zu besuchen und die große Stadt zu geniessen. Da die gerade mal 8 Monate alte Larissa ausgesprochen gerne bei Oma und Opa bleibt, nutzen wir die kinderfreie Zeit zum Sightseeing in Santiago, der Hauptstadt und gleichzeitig größten Stadt Chiles. Sie liegt in einem Tal zwischen schneebedeckten Andengipfeln und der chilenischen Küstenkordillere. An der Plaza de Armas, dem prachtvollen Zentrum der kolonialen Altstadt Santiagos, befinden sich zwei neoklassizistische Wahrzeichen der Stadt: der Palacio de la Real Audiencia von 1808, in dem heute das Nationale historische Museum untergebracht ist, und die Catedral Metropolitana aus dem 18. Jahrhundert. Mit meinem Schwiegervater Rolf begebe ich mich auf die Spuren der grauenvollen Militärdiktatur und besuche auch mit ihm die im Dezember anstehende Wahl. Man erinnere sich an Augusto Pinochet, der durch Volksentscheid des Jahres 1988 im Jahr 1990 aus dem Amt gewählt wurde. Sein Nachfolger wurde Patricio Azocar. In Santiago haben wir im Dezember via Fernsehen die Folgen des Mauerfalls und den Zusammenbruch des Warschauer Paktes miterlebt, auch da gab es Revolutionen.
Mit dabei waren
  • Dina, Rolf, Patricia, Carolina, Larissa & Michael Kamm
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Via Sur nach Puerto Montt – Relaxen in Puerto Varas & Frutillar – 1989

Von Sa., 16. Dezember 1989 bis Mo., 18. Dezember 1989
Das erste Mal nehmen sich Carolina und ich während eines Familienbesuchs bei meinen Schwiegereltern Dina und Rolf in Chile auch Zeit für eine Reise in den Süden des langen schmalen Landes. In einem Reisebüro in Las Condes buchen wir eine aufregende Reise, die mit einer Zugfahrt in einem Schlafwagen von Santiago nach Puerto Montt beginnt. Allein die Fahrt dorthin - auf der wir einen interessanten deutschsprachigen Weltenbummler kennenlernen - ist sehr eindrucksvoll. Der Blick aus dem Zug zeigt uns die unendlichen Weiten von Patagonien, glitzernde Gletscher, riesige Seen und besonders schöne, da ebenmäßige Vulkane. Wir passieren auch die Provinzhauptstadt Consepcion, den Geburtsort meiner Schwiegermutter Dina, und sehen Valdivia und Osorno. Nach unserer Ankunft haben wir in Puerto Varas direkt am Lago Lhanquihue gewohnt. Von dort aus ging es nach ein paar Erholungs- und Eingewöhnungstagen mit Bussen und Booten durch das Grenzgebiet von Chile nach Argentinien. Wir haben diesen Trip durch die grandiose Natur der Region mit einer kleinen Reisegruppe unternommen, in der wir auch ein nettes Paar aus Caracas in Venzuela und ein zweites Pärchen aus Sao Paolo in Brasilien kennen gelernt haben.

Bienvenidos Lago Felix Frias – Puerto Blest in Argentinien – 1989

Von Mo., 18. Dezember 1989 bis Di., 19. Dezember 1989
In der Woche vor Weihnachten unternehmen Carolina und ich eine kinderlose Reise durch den landschaftlich besonders schönen Süden von Caro´s chilenischer Heimat. Unseren Trip absolvierten wir in verschiedenen Etappen, wobei der erste Teil eine interessante und historische Bahnreise - die eleganten Schlafwagen stammten noch aus den besten Jahren der Deutschen Reichsbahn - von Santiago durch das lange schmale Land bis weit in den Süden nach Puerto Montt verlief. In der Gegend des Lago Llanquihue blieben wir einige Tage, bevor es dann in unserem zweiten Modul auf dem Weg von Puerto Montt in Chile nach Bariloche in Argentinien an die Überquerung der südlichen Anden ging. Auf dem Weg dahin machten wir in Puerto Blest Stop. Dies ist ein herrlicher Ausgangsort für wunderbare Ausflüge und perfekt gelegen, um Wasserfälle zu sehen und in Kontakt mit der Natur zu sein. Die dortige Gegend ist schon immer von deutschen Auswanderen beeinflusst, was man unschwer an der hiesigen Architektur und dem kulinarischen Angebot merken kann. Umgeben von Bergen sind der Wald und der See einer der friedlichsten Orte in den Anden. Natur, Natur und nochmals Natur, mehr brauchen wir in diesen Tag nicht, um komplett abschalten zu können.

Switzerland in Patagonia – Bariloche in Argentina – 1989

Von Di., 19. Dezember 1989 bis Sa., 23. Dezember 1989
San Carlos de Bariloche ist die größte Stadt in der argentinischen Region Patagonien. Sie liegt am Nahuel Huapi, einem großen Gletschersee inmitten der Anden. Bariloche ist für seine alpenländische Architektur nach Schweizer Vorbild und seine Schokolade bekannt, die in vielen Geschäften entlang der Hauptstraße Calle Mitre verkauft wird. Zudem ist die Stadt ein beliebter Ausgangspunkt für Wanderungen und Skiausflüge in die nahen Berge sowie für die Erkundung des umliegenden Seengebiets. Sie ist das Ziel von Carolinas und meiner wunderbare Reisen durch Patagonien und das Grenzgebiet zwischen Argentinien und dem Süden Chiles, auf der wir gemeinsam mit unseren netten Reisebegleitern kurz vor Weihnachten über die grandiose Natur dieser Region staunen konnten. Unser Trip ging von der im Süden Chiles am Pazifik gelegenen Stadt Puerto Montt mit dem Bus, auf verschiedenen Booten, zu Fuss und mit Radtracks auf abenteuerlichen Pfaden über die Anden. Dies verbunden mit einer romantischen Übernachtung in der Einsamkeit der Natur. Caro und ich reisten allein - die kleine Larissa vergnügte sich derweil in Santiago bei Ihren Großeltern und einem Sie bespaßenden Kindermädchen.

Christmas Season in Chile – Party im Deutschen Club – 1989

Am So., 24. Dezember 1989
Im Dezember nehmen sich Carolina und ich eine Auszeit - mein berufliches Windsurfgeschäft war zu dieser Zeit des Jahres nämlich extrem ruhig - und verbrachten einen Monat in Südamerika. Dies natürlich auch, um den chilenischen Großeltern die im April des Jahres geborene Larissa live zu präsentieren. Caros Eltern lebten damals noch im Stadtteil Las Condes in der chilenischen Hauptstadt Santiago. Neben Reisen durch das Land und Trips in die Region haben wir uns auch die Stadt selbst ganz genau angesehen. Weihnachten wurde sowohl im Kreise der Familie wie auch im deutschen Club gefeiert und abends mit Patricia - Caros Schwester, die damals bei der HSBC in Santiago arbeitete - in die Clubs und Restaurants ausgegangen. Wir wohnten bei Dina und Rolf in deren Wohnung in Las Condes, wobei dieser Stadtteil eine wohlhabende Gemeinde ist, die für stilvolle Hotels und eine rege Restaurantszene bekannt ist. Von gehobenen chilenischen und japanischen Lokalen bis hin zu Fast-Food-Ketten ist hier alles geboten. Abends treffen sich Büroangestellte und Einheimische in Cocktailbars und traditionellen Bars. Auf dem Markt Pueblito Los Dominicos werden Kunsthandwerk wie Schmuck und Textilien sowie kulinarische Spezialitäten verkauft. An den bewaldeten Hängen im Naturpark Aguas de Ramón gibt es Wanderwege und Aussichtspunkte.
Mit dabei waren
  • Dina & Rolf Neeb, Patricia Neeb, Carolina, Larissa & Michael Kamm
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Jahresrückblicke – 1989

Am So., 31. Dezember 1989
Sieht man von dem Massaker in Peking auf dem Platz des Himmlischen Friedens ab, bei dem das Militär in allen Teilen der Stadt einen Volksaufstand brutal beendete, der mehrere tausend Opfer forderte, so war das Jahr 1989 unbestritten politisch das Jahr der Deutschen und des Ostblocks. Bereits im Januar verzichteten in Ungarn und Polen die Kommunisten auf ihren alleinigen Machtanspruch. Durch den ungarischen Abbau der Grenze zu Österreich wurde der Eiserne Vorhang im wahrsten Sinne des Wortes löcherig. Über Ungarn setzten sich gleich danach viele DDR-Bürger in den Westen ab und in der Prager Botschaft erzwangen sich Ausreisewillige die Genehmigung, die DDR zu verlassen. Das Eingreifen des bundesdeutschen Außenministers Hans-Dietrich Genscher war hierbei von maßgeblicher Bedeutung. In Leipzig zeigten im Oktober die Menschen ihren Unmut auf den Montags-Demonstrationen. Waren es am 2. Oktober 20.000 Teilnehmer, erhöhte sich in der Woche darauf ihre Zahl auf 70.000. Die politische Wende war unübersehbar geworden. Wieder eine Woche später nahmen bereits 120.000 Menschen an der Montagsdemonstration teil. Zwei Tage später, am 18. Oktober trat Erich Honecker von seinen Ämtern zurück. Seine leeren Worte zum 40. Jahrestag der DDR waren ohnehin verhallt. Dem Aufruf der DDR-Künstlerverbände, sich im Sinne einer Demokratie zu einer Demonstration auf dem Berliner Alexanderplatz einzufinden, folgten mehr als 500.000 Menschen. Ausschreitungen gab es dabei kaum. Am 9. November fiel die Mauer, die 28 Jahre lang nicht nur eine Stadt, sondern ein Land getrennt hatte, denn mit dem Fall der Mauer wurde auch die innerdeutsche Grenze geöffnet. Soweit zu einigen weltweit beachteten Ereignissen im abgelaufenen Jahr. Was wir durch unsere ganz eigenen und sehr persönlichen Erfahrungen im Laufe des Lebens erkannt haben und dann eigentlich dauerhaft wissen sollten, könnten wir im Rahmen zukünftiger Handlungen ändern und eventuell auch besser machen. Daher erstelle ich für mich selbst kurze persönliche Jahresrückblicke, um diese als Basis für meine Ziele und Wünsche des nächsten Jahres zu nutzen. Nach wie vor gehöre ich zu den Menschen, die jeweils zum Jahreswechsel entsprechend gute Vorsätze für das neue Jahr fassen. In meinen Reviews sammle ich hierfür zuvor meine Erlebnisse und Eindrücke aus dem abgeschlossenen Jahr zusammen. Welche Themen und Überraschungen hat mir das Leben im zu Ende gegangenen Jahr gebracht und welche Aufgaben hatte ich zu lösen. Meine Rückbesinnung wird durch Memorys aus meinem Digital Photo Diary erleichtert, da ich über die letzten zwölf Monate bereits meine Erlebnisse und Eindrücke regelmäßig festgehalten habe und diese nun noch einmal Review passieren lassen kann. Mein Jahresrückblick ist daher rasch erfasst und bleibt mir als dauerhafte Erinnerung für Erlebnisse, Erfolge und auch Misserfolge in zum Teil sehr unterschiedlichen Jahren und Phasen meines Lebens. Inhaltlich werden meine Themen durch eine Reihe unterschiedlicher Fragen thematisiert, mit denen ich versuche, ein recht breites Spektrum aus verschiedenen Bereichen meines Lebens in diesem Jahr abzudecken.
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