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Past Events - Review & Reminders

Willkommen in der Südsee – Tiki Style im Bayerischen Hof in München – 1997

Am Do., 9. Januar 1997
Im noch frühen Januar treffen sich Carolina und ich mit Nina und Herbert Vogl zu einem Abendessen im Hotel Bayerischen Hof. Wie schon mehrmals zuvor haben wir uns einen netten Tisch im Lokal Trader Vics im Keller reserviert.Hier kann man exotische Köstlichkeiten aus dem fernen Polynesien geniessen, die nach Original-Rezepturen zubereitet werden. Die verwinkelten Räumlichkeiten in authentischem Tiki-Style sind liebevoll mit Schnitzereien aus Tahiti und Hawaii, Kappi-Muscheln aus den Lagunen von Luzon und handgearbeiteten Tikis aus Fijii dekoriert. Seit vier Generationen befindet sich das Hotel Bayerischen Hof in München im Besitz der Familie Volkhardt. Seit 1992 wird das Traditionshotel von Innegrit Volkhardt geführt. Die Geschichte des Hauses reicht allerdings bis ins Jahr 1839 zurück. Damals erwarb der spätere Reichsrat und Ritter Anton von Maffei einen Gasthof am Promenadeplatz, um an selbiger Stelle auf Wunsch seiner Majestät König Ludwig I von Bayern ein Hotel zu errichten. Dieses Hotel wurde 1897 von Herrmann Volkhardt übernommen und sogleich modernisiert. Im Bombenhagel vom 24. auf den 25. April 1944 wurde das Hotel schwer getroffen. Doch bereits im Oktober 1945 konnte das Speiserestaurant als erstes Lokal im Zentrum von München wieder eröffnet werden, denn der Spiegelsaal im Bayerischen Hof war unter dem Schutthaufen wie durch ein Wunder fast unversehrt geblieben. Die Familie Volkhardt baute ihr Hotel in Etappen wieder auf. 1959 übernahm mit Falk Volkhardt die dritte Generation den Bayerischen Hof. Zwei Jahre später waren die sieben Stockwerke im zentralen Gebäude wieder völlig hergestellt. 1969 kaufte der Hotelier das angrenzende Palais Montgelas und liess den denkmalgeschützten, klassizistischen Bau von 1811 ins bestehende Hotel integrieren, was bis zu den Olympischen Spielen 1972 abgeschlossen war. 1974 wurde das Hotel Bayerischer Hof Mitglied der prestigereichen Vereinigung The Leading Hotels of the World. Aus gesundheitlichen Gründen ging Falk Volkhardt 1992 in den Ruhestand und übergab das Traditionshaus an seine Tochter Innegrit, die das Hotel noch heute führt. Unter ihr wurde der Betrieb vollständig renoviert und modernisiert.
Mit dabei waren
  • Nina & Herbert Vogl, Carolina & Michael Kamm
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Wandervögel im Bayerischen Oberland – Staffel-, Kochel- und Walchensee – 1997

Am Sa., 11. Januar 1997
Berge und Seen, Kirchen und Klöster, Städtchen und Dörfer. Das Bayerische Oberland ist Oberbayern aus dem Bilderbuch. Denn zwischen Isar und Loisach machen Voralpen-Landschaft, Kultur, Kur und Brauchtum gemeinsame Sache. Eine Gegend für Genießer, geeignet für Erholungssuchende, Sportler, Familien und Gourmets zugleich. Als Bayerisches Oberland bezeichnet eine Region Oberbayerns nördlich und einschließlich der Bayerischen Voralpen zwischen Lech und Inn. Die Landschaft erstreckt sich über die vier Landkreise Weilheim-Schongau, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen und Miesbach. Ab 1705 entwickelte sich hier während des Spanischen Erbfolgekrieges der erste Widerstand gegen die österreichischen Besatzer. Diese Bayerische Volkserhebung fand schließlich in der Sendlinger Mordweihnacht ihr tragisches Ende. Das Bayerische Oberland ist ein Gebiet, das noch weitgehend ländlich geprägt ist und in dem Kultur und Brauchtum bis heute eine große Rolle spielen. Die Region zählt heute zu den wirtschaftsstärksten in Deutschland. Einen großen Stellenwert hat hier neben der Land- und Forstwirtschaft auch der Fremdenverkehr, d.h. Urlaub in Bayern wie z.B. auf dem Bauernhof wird hier groß geschrieben. Heute leben im Bayerischen Oberland, auf einer Fläche von 3.953 km², rund 432.000 Einwohner. Bei deutschlandweit durchgeführten Umfragen bezüglich der Zufriedenheit des Wohnortes, belegt das Bayerische Oberland regelmäßig einen der ersten Plätze. Von 1988 bis 1997 wohnte ich in dieserr herrlichen Gegend - zunächst in Garatshausen bei Tutzing, dann in Seeshaupt und die letzten Jahre mit Carolina, Larissa und Paul erst in Hagen oberhalb der Loisach und anschließend am Murnauer Dünaberg - und habe die Zeit hier genauso genossen, wie unsere Kinder, die in Murnau aufgewachsen und in Kindergarten und Schule gegangene sind. Auch waren Larissa und Paul im Sommer gerne in den Bergen und an den Seen, im Sommer beim Wandern und im Winter beim Schlittschuhfahren oder bei Spaziergängen auf dem zugefrorenen Staffelsee. Oberhalb von diesem haben wir gewohnt und waren so in 5 Minuten dort.
Mit dabei waren
  • Larissa, Paul, Carolina und Michael Kamm
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Exclusive Yacht-Show mit Surf-Bazar – Messe Boot in Düsseldorf – 1997

Von Fr., 17. Januar 1997 bis So., 19. Januar 1997
Mitte Januar geht es für Michael Plank und mich wie jedes Jahr von München nach Düsseldorf, wo wir mit unserem Unternehmen North Sails an der weltweit wichtigsten Wassersport-Messe "BOOT" teilnehmen. Diese Veranstaltung ist immer ein Pflichttermin, da sie besonders für unseren wichtigsten Heimatmarkt Deutschland die beste Gelegenheit ist, während der insgesamt zehn Messetage mehrere Tausend Windsurfer als Endverbraucher direkt anzusprechen und über Produktneuheiten zu informieren. Die boot Düsseldorf - kurz boot - ist seit vielen Jahren die weltweit größte und international bedeutendste Boots- und Wassersport-Messe. Sie findet jährlich im Januar auf dem Areal der Messe Düsseldorf am Düsseldorfer Rheinufer statt. Ausrichter der boot ist die Messe Düsseldorf. Aussteller aus dutzenden Ländern präsentieren dem Publikum Produkte und Angebote zu folgenden vierzehn Themen: Angeln, Jetski, Kajaksport, Kanusport, Kitesurfen, Motorboot, Rudern, Segelsport, Surfen, Sporttauchen, Touristik, Wasserski, Windsurfen und Yachtsport. Schwerpunkte sind Segelyachten und Motorboote, technische Ausrüstungen wie Motoren, Elektrik und Elektronik, Navigation, Decks- und Innenausrüstung, Bekleidung und Schiffs-Zubehör sowie die Vorstellung von Wassersport-Revieren und Unternehmen, die Schiffe verchartern. Die erste boot wurde am 27. November 1969 eröffnet; 116 Aussteller aus acht Ländern und insgesamt fast 34.000 Besucher kamen damals. Die Ausstellungsfläche der Messe beträgt mehr als 220.000 m² in 17 Messehallen. In den besten Jahren kamen ca. 300.000 Besucher. Die jeweils ca. 1.650 Aussteller werden von etwa 2.000 Mitarbeitern der Messe Düsseldorf betreut. Zudem reisen in der Regel etwa 4.500 Journalisten zur Berichterstattung an. Neben der reinen Informations-Show der sich präsentierenden Marken - wie buchten bei den Windsurfern jeweils den größten Stand, um unsere Vormachtsstellung in Deutschland auch optisch zu dokumentieren - sind in der Surfhalle auch zahlreiche Händler vertreten, welche die Surfprodukte diverser Hersteller zu Messepreisen günstiger verkaufen. Da ging es in den kommenden Jahren wie auf dem Bazar zu. Neben langen Tagen auf dem Messestand erleben wir mit unserem Team vor Ort auch immer tolle Nächte an der längsten Theke der Welt in der Düsseldorfer Altstadt. Für Michi und mich war diese Boot-Messe unser letzter Auftritt als Geschäftsleitung von North Sails in Düsseldorf, da wir einige Monate unseren Abschied bekannt gaben.
Mit dabei waren
  • Michael Plank und Michael Kamm
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PADI Open Water Diver – Tauch-Ausbildung am Kochel- und Walchensee – 1997

Von Sa., 25. Januar 1997 bis So., 26. Januar 1997
Ende 1996 hatte ich mir vorgenommen zeitnah eine längst geplante professionelle Tauchausbildung zu absolvieren, um besonders bei meinen Taucheinsätzen im Rahmen unserer Boots-Törns mit unserer Temptation in der Adria auch unter Wasser zu wissen, was im Falle eines Falles zu tun ist. Die volle Zertifizierung als Taucher ist gleichzeitig das Ticket um überall auf der Welt zu Tauchen und das auch in anderen schönen Meeren der Welt als Hobby zu betreiben. Wenn man Tauchen lernen möchte, dann bietet sich der PADI Open Water Diver Kurs an, welcher der weltweit bekannteste Tauchkurs ist und als Tauch-Schein ein Leben lang gültig. Nach dem erfolgreichen Abschluß kann man überall auf der Welt mit einem ebenfalls zertifizierten Buddy tauchen. Man taucht im Ausbildungskurs bis zu einer maximalen Tauchtiefe von 18 Metern und der Kurs dauert in der Regel 4 Tage. Bei fünf Tauchgängen im flachen Wasser erlernt man alle Fertigkeiten, die man zum Tauchen braucht. Mit vier weiteren Tauchgängen im tiefen Wasser setzt man diese Fertigkeiten in die Praxis um. Bevor man mit dem Tauchen anfängt ist zu klären, ob man fit genug dafür ist. Das war ich damals und so checkte ich die Lage, wie und wo ich von Murnau aus im Winter weiter vorgehen kann. Von meinem aus Kochel stammenden befreundeten Geschäftsführerkollegen Florian Brunner erfuhr ich vom Padi Dive Center des Ehepaares Nicole und Franco Paravano, bei denen ich einen Kurs buchte, den ich dann gemeinsam mit Flo am Kochel- und Walchensee absolvierte. Der Walchensee liegt zwischen München und Mittenwald, eingebettet in eine herrliche Gebirgslandschaft auf einer Höhe von 803 m, ist 198 m tief, 7 km lang, 4 km breit und hat eine Wasseroberfläche von mehr als 16 qkm. Die meisten Tauchplätze am Sees liegen in unmittelbarer Nähe von öffentlichen Parkplätzen. Das Wasser hat Trinkwasserqualität, die ständig überwacht wird. Sichtweiten von 10 - 15 m sind normal, können aber selbstverständlich je nach Jahreszeit und Wettergegebenheiten im Hochgebirge variieren. Die fast überall zugänglichen Ufer bieten über und unter Wasser sämtliche Varianten vom flach abfallenden Sandstrand über Pflanzenregionen bis zu felsigen Steilwänden, Geröllhalden, Abbruchkanten und Überhängen. Der Fischreichtum ist über die Grenzen des Landes weithin bekannt mit Seeforellen, Saiblingen, Hechten, Renken, Barschen und Aalrutten. Haie gibt es keine ... und das Wasser war ziemlich kalt, als wir im Monat Januar bei 0° Grad und Schneefall mit Trockentauchanzügen in den See stiegen, um unsere Ausbildung zu beginnen. Anfang April waren wir mit dem Kurs fertig und haben auch unsere Prüfung bestanden, womit ich für weitere Tauchgänge in der Adria präpariert war.
Mit dabei waren
  • Florian Brunner und Michael Kamm
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Windsurfing Weltmarktführer aus dem Oberland – Übernahmepoker bei Mistral, F2, ART & Fanatic – 1997

Von Mo., 17. Februar 1997 bis Di., 18. Februar 1997
Mitte Februar war ich zum wiederholten Mal bei der Firma F2 im oberösterreichischen Kirchdorf, um über den Kauf und die Fusion von F2 mit Mistral zu verhandeln. Es war ein ambitioniertes Projekt, da ich Interesse an den F2 Windsurfing Board Stückzahlen für unsere Mistral Produktion und F2 selbst eher an den Mistral Boards für deren eigene Produktion in Österreich interessiert war. Obwohl wir freundschaftlich verbunden waren, kamen wir damals nicht zusammen, sondern erst drei Jahre später. Kirchdorf an der Krems liegt dabei auf 450 m Höhe am Fluss Krems im Traunviertel, dem hügeligen Alpenvorland im Süden von Oberösterreich. Der Ort an der Krems ist eine Stadtgemeinde im oberösterreichischen Traunviertel und Bezirkshauptstadt des Bezirks Kirchdorf mit 4711 Einwohnern. Es handelt sich, der Fläche nach, um die kleinste Bezirkshauptstadt Österreichs. Die Marke F2 - Fun & Function von Spaß und Funktion - wurde 1979 von der Peter Brockhaus GmbH in Wals gegründet. Peter Brockhaus verließ dazu den Windsurfprodukte-Hersteller Mistral und tat sich mit Jürgen Hönscheid für die Produktion und Vermarktung selbst entworfener Windsurfingbretter zusammen. Zur Verbreitung trugen auch die neuen Funboard Cups bei. Neben Hönscheid fuhr unter anderem auch Bjørn Dunkerbeck mit F2-Brettern. Im Jahr 2000 wurde F2 von der KJ Jacobs AG gekauft, um durch den Zusammenschluss der Marken F2, Mistral (1991 gekauft) und Fanatic, zusammengefasst in der Firma Boards & More, Weltmarktführer im Windsurf- und Snowboardbereich zu werden. 2003 wurde die Boards & More-Gruppe an ein von Yves Marchand geführtes Schweizer Investoren-Team verkauft. Vier Jahre später hat die Boards & More GmbH im Juni 2007 ihre Marke F2 an ein weiteres Investorenteam verkauft, das von Gerald Pascher und Reinhard Hofbauer durch die F2 International GmbH geführt wurde. Grund für den Verkauf von F2 war die Ausrichtung der Boards & More-Gruppe auf ihre Kernmarken Mistral und North Sails.

Wetterstein und Karwendel – Skiausflug ins Murnau nahe Tirol – 1997

Am So., 23. Februar 1997
Am Sonntag vor einer am nächsten Tag für mich beginnenden Reise zu North Sails France in der Bretagne gehen Carolina, Larissa, Paul und ich mit der Familie Vogl zum Skifahren auf die Rosshütte bei Seefeld. Ob Snowboarder, Carver oder Familien mit Kindern ... auf den Sonnenhängen des Skiparadieses der Rosshütte finden alle Wintersportler ihren Pistenspaß. Die Rosshütte Seefeld vereint sportliche Herausforderung durch perfekt präparierte Pisten mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, Naturerlebnis und einen abwechslungsreichen Tag mit atemberaubendem Panorama und gemütlichem Ausklang auf urigen Hütten. Das Skigebiet Rosshütte Seefeld wurde erst im Jahr 2021 sogar Testsieger in der Kategorie „Geheimtipp: Weltweit führendes Skigebiet bis 20 km Pisten“ ausgezeichnet! Eingebettet in eine atemberaubende Berglandschaft auf 1.200 Höhenmetern im Herzen der Tiroler Alpen bietet die idyllische Ortschaft für Ihren Urlaub eine ausgesprochene Vielfalt an Sport- und Freizeitmöglichkeiten für die ganze Familie. Seefeld ist (er)lebenswert und besticht mit Bodenständigkeit in Kombination mit schlichter Eleganz und anspruchsvollem internationalen Flair. Ferien für Genuss-Sportler und Familien werden in Seefeld in einem exklusiven Rahmen geboten. Auf weitläufigen preisgekrönten und bestens präparierten Langlaufloipen (Skating und Klassisch) und Spezialloipen fühlen sich Hobbysportler wie auch Profis zu Hause. Ein gut erschlossenes und modernes Ski Areal mit den 2 großen Skigebieten Rosshütte und Gschwandtkopf, unzählige Kilometer Winterwanderwege, Eislaufplätze, Naturrodelbahnen und vieles mehr laden zu unvergesslichen Ferien ein. Im Sommer locken traumhafte Wander-, Bike- und Kletterrouten in allen Schwierigkeitsgraden und ein großzügiger 18-Loch Meisterschaftsgolfplatz mit perfekten Fairways und Greens und ein 9-Loch Golfplatz für ein Spiel in einer außergewöhnlichen Berglandschaft. Die Bergbahnen haben auch im Sommer geöffnet und bieten zusätzlich ein herrliches Wandergebiet. Auf der Rosshütte führt ein neuer Panorama-Klettersteig auf die Seefelder Spitze. Für eine Abkühlung in Ihrem Urlaub sorgen am Wildsee das Strandbad „Strandperle“, das Waldschwimmbad „Sonja“ und das Olympia Sport- und Kongresszentrum inklusive Wasserrutschen und Saunalandschaft. Eine Region für Ferien ganz nach Ihren Ansprüchen. Das alpine Urlaubsdorf Seefeld gehört zu den 12 weltberühmten Tourismusdestinationen in den europäischen Alpen und ist Mitglied der „Best of the Alps“ Union. Die Zugehörigkeit in diesem mondänen Verband steht für gewachsene Strukturen, Lebenskultur, Sport, Events und florierenden Tourismus. 1964, 1976 und 2012 war Seefeld 3-maliger Olympiaaustragungsort der nordischen Bewerbe, 1985 Gastgeber der Nordischen Skiweltmeisterschaft und ist alljährlicher Veranstalter des Nordischen Weltcups. Nach 1985 hat die Olympiaregion Seefeld für 2019 den Zuschlag für die FIS Nordischen Skiweltmeisterschaften erhalten und konnte über 200.000 Besucher aus aller Herren Länder begrüßen!
Mit dabei waren
  • Nina und Herbert Vogl, Carolina und Michael Kamm
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First Class TGV mit Karl in die Bretagne – Business & Fun in Dinard, St. Malo & Mont St. Michel – 1997

Von Mo., 24. Februar 1997 bis Mi., 26. Februar 1997
Ende Februar breche ich zu meinem letzten Besuch bei North Sails Surf France - der französischen Vertriebsgesellschaft unserer Windsurfing Gruppe - nach St. Malo in der Bretagne auf. Wie so oft zuvor geht es zunächst mit einem Flug von München zum Pariser Flughafen Charles de Gaulle und von dort aus weiter zum Gare Montparnasse. Hier fährt der Hochgeschwindigkeits Zug TGV in die bretonische Hauptstadt Rennes ab, von wo aus ich die letzte Stunde mit einem Regionalzug nach St. Malo zurücklege. Ab Paris sitze ich Im TGV in einem Abteil mit Karl Lagerfeld, der wohl auf dem Weg zu seinem Schloß in der Nähe von Rennes war. Er reiste zusammen mit seinem Assistenten und las die ganze Fahrt über. Während meines Aufenthaltes in St. Malo wohnte ich in Dinard und fuhr mit Christophe an einem Abend ins östlich gelegenen Mont St. Michel und gingen auf dem Weg dorthin in ein hervorragendes Restaurant zum Essen. Ich kann mich an ein besonderes Gericht vom Salz-Lamm erinnern. An der Grenze der Normandie und der Bretagne gelegen, bezaubert der Klosterberg Mont-Saint-Michel Reisende aus aller Welt. Von Paris aus ist er in dreieinhalb Stunden zu erreichen. Der Mont Saint-Michel gehört zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Frankreichs. Er bietet seinen Besuchern ein unvergessliches Panorama auf seine Bucht und das Meer und lädt zum Innehalten ein. Es ist nicht verwunderlich, dass der Mont-Saint-Michel auch „La Merveille“ - das Wunder - genannt wird. Die Ursprünge des Heiligtums gehen auf das Jahr 708 n.Chr. zurück. Aubert, der Bischof von Avranches, errichtete auf dem Felsen ein Heiligtum, nachdem ihm der Erzengel Michael der Legende nach drei Mal erschienen war.
Mit dabei waren
  • Christophe Hamon & Michael Kamm
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Key Note Speaker wider Willen – Rhetorik Schulung mit Blick auf die Berge – 1997

Von Mo., 3. März 1997 bis Do., 6. März 1997
In der ersten März Woche gönne ich mir eine seit langem geplante Rhetorik Schulung bei der IHK. In den vergangenen beiden Jahren war ich immer häufiger als Key Note Spaeker zu Vorträgen eingeladen worden und wollte diese Auftritte zukünftig noch besser absolvieren und die Themen optimal präsentieren. Dazu habe ich mich zu einem Kurs im Schulungszentrum Feldkirchen-Westerham angemeldet. Hier findet man vor allem ein kreatives und professionelles Umfeld, in dem man Ruhe und Entspannung genießen und sich auf sein Seminar konzentrieren kann. Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung und unserem hohen Qualitätsanspruch können wir Ihre Bedürfnisse und die Anforderungen an Ihre Tagung, Weiterbildung oder Ihr Firmenevent jederzeit zu Ihrer Zufriedenheit erfüllen. Wir sind sowohl mit bewährten als auch neuen Veranstaltungsdesigns vertraut und begleiten Sie professionell und routiniert. Westerham bietet Ihnen die perfekte Bühne und ein außergewöhnliches Ambiente. Unser gesamtes Team konzentriert sich mit all seiner Erfahrung auf Ihre Veranstaltung. Wir erstellen Ablaufpläne, garantieren eine reibungslose Technik in Ihren gewünschten Räumlichkeiten, sorgen für eine auf Sie abgestimmte kulinarische und gastronomische Begleitung und erstellen attraktive, passende Rahmenprogramme. Von der stimmungsvollen Feuerschale zum Abschluss mit Blick auf die Berge bis zum Get-together oder Sektempfang auf der TeamPlattform hoch oben in den Bäumen - wir werden Sie begeistern. Jeder Veranstaltungsraum wird für Ihren Event individuell gestellt und Ihren Wünschen entsprechend vorbereitet. Die gewünschte Technik wird für Sie installiert und getestet und gerne auch mit der von Ihnen mitgebrachten Technik verbunden (alle Adapter sind vorhanden). Unser Technikteam versteht sich als Ihr Partner und ist jederzeit für Sie verfügbar. Westerham - die Akademie bietet die beste Möglichkeit für einen echten Perspektivenwechsel: Denn: Für inspiriertes Lernen und Denken sind vier Wände manchmal einfach zu eng, dazu braucht es viel frische Luft und einen anderen Blickwinkel – und beides findet man rund ums Seminarhotel in Hülle und Fülle. Der Schlüssel für eine gelungene Veranstaltung liegt neben der professionellen Organisation und der gastfreundlichen Betreuung immer auch im gastronomischen Angebot. Gastfreundschaft und Dienstleistung sind für uns mehr als Begriffe. Sie sind uns ein persönliches Anliegen. Unser Küchen- und Serviceteam wird Sie auch gastronomisch von einem Aufenthalt in Westerham überzeugen. Leichte, ausgewogene, frisch zubereitete und vor allem leckere Menüs mit regionalem Bezug oder internationaler Ausrichtung stehen auf unserer abwechslungsreichen Speisekarte. In schönem Ambiente und mit Blick auf das bayerische Voralpenland bieten wir Ihnen bei Frühstück, Mittag- und Abendessen eine reichhaltige Auswahl. Ob à la carte oder am Buffet – Sie haben die Qual der Wahl. Am Abend lädt Sie unser gemütliches bayerisches Bierstüberl ein, gemeinsam mit anderen Seminarteilnehmer/-innen, Freunden und Kolleg/-innen den Tag in Westerham ausklingen zu lassen. Sie werden überrascht sein, wie sehr diese Komponente zur Zusammenarbeit oder zum Teambuilding beiträgt.
Mit dabei waren
  • Michael Kamm
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Ground Zero mit neuem 1 WTC in Manhattan – Finales North Sails Board Meeting in New York – 1997

Von Fr., 14. März 1997 bis Mo., 17. März 1997
Mitte März geht es für Michael Plank und mich zum für uns beide letzten North Sails Board Meeting in die Vereinigten Staaten, da wir ja bereits im nächsten Quartal aus den Diensten der North Sails Gruppe ausscheiden. Wir treffen uns mit unseren weiteren Board Membern Tom Whidden, John McClary, David Johnson und Terry Kohler im grandiosen Big Apple an der Ostküste. Michi nimmt aus diesem Grund auch seine Gattin Petra mit, die - während wir unsere Meetings abhalten - beim Power-Shoppen ist. Einkaufen gehe ich nach unserem Meeting auch und besorge mir einen gerade neu auf den Markt gekommenen Satz Callaway Golfschläger. Das aktuelle New York hat immer viel Neues zu bieten: Hudson Yards besteht hauptsächlich aus Wolkenkratzern, die zum einen als Wohnkomplex und zum anderen als Büroräume genutzt werden. Zwischen den Gebäuden wurden mehrere Stadtparks angelegt. Außerdem wurden verschiedene Sehenswürdigkeiten gebaut, die einen Besuch mehr als wert sind. Das Edge Hudson Yards Observation Deck ist eine beeindruckende Aussichtsplattform auf dem 100. Stockwerk des Wolkenkratzers 30 Hudson Yards. Edge Observation Deck ist eine Open-Air-Aussichtsplattform, die in 335 Metern Höhe aus dem Gebäude herausragt und den Besuchern einen völlig neuen Blick auf Manhattan bietet. Edge ist nicht nur die höchste Open-Air-Aussichtsplattform in New York, sondern in der gesamten westlichen Hemisphäre. Auch The Vessel ist ein echter Blickfang. Die Struktur besteht aus 154 Treppen und 80 Aussichtsplattformen und erinnert an einen Bienenstock. Seit der offiziellen Eröffnung ist Vessel eine beliebte Attraktion und zieht täglich Tausende von Besuchern an. Das Gebäude ist umgeben von einem öffentlich zugänglichen Platz und Gärten. Little Island in New York ist ein Park auf Pfählen am Hudson River. Little Island befindet sich im Stadtteil Chelsea und bildet den Pier 55. Er besteht aus 280 Betonpfählen mit einer ausgeweiteten Spitze, auf der ein Stadtpark errichtet wurde. Der Park ist Teil des Hudson River Parks auf der Westseite Manhattans und sieht sehr futuristisch aus. Sie erreichen diese grüne Oase über einen der beiden Stege, die North Bridge und South Bridge, welche beide am Hudson River Greenway liegen.
Mit dabei waren
  • Michael Kamm, Michael Plank, Tom Whidden, John McClary, Terry Kohler und David Johnson
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Trimini Badespaß im Kochelsee untergegangen – Mit Lokal Hero im warmen Becken abgetaucht – 1997

Von Mo., 24. März 1997 bis Mi., 26. März 1997
Im Januar hatte ich gemeinsam mit meinem aus dem Ort stammenden und hier auch lebenden Mistral Sports Geschäftsführerkollegen Florian Brunner in der Tauchschule Paravano in Kochel begonnen meine Ausbildung zum PADI Open Water Diver zu absolvieren. Die praktischen Übungen fanden sowohl im Freiwasser des Walchensees wie auch im Becken des örtlichen Schwimmbads am Kochelsee statt. In grauer Vorzeit gab es in Bayern ein Förder-Programm „Freizeit und Erholung“.
 Der Gemeinde Kochel gelang es damals diesen Fördertopf anzuzapfen, woraus schlussendlich anfangs der 70-ziger Jahre das „trimini“, ein Vorzeigebad in Bayern, ein „Familien- und Freizeitbad“ entstanden ist.
 Das Bad liegt an einem der schönsten Flecken Bayerns direkt am Kochelsee vor fantastischer alpenländischer Lage. Berge, See, Freizeit und Erholung direkt vor der Nase. Im Luftkurort und Kleinzentrum Kochel gelegen, hat dieses Bad viele Jahre beste Dienste geleistet.
 Zugegebener Maßen hat man über die Jahrzehnte es versäumt, die Anlage „on top“ zu halten. Eine Kommune denkt da halt nicht unternehmerisch, sondern nur kostendeckend auf das unbedingt Erforderliche-Notwendige beschränkt, leider.
 Infolge dessen verursachte das Bad zunehmend Kosten, weil man es versäumt bzw. vermieden hat, die Anlage an die sich laufend veränderten Gegebenheiten im Freizeitverhalten, wie z.B. im Tourismus und bei Attraktionen, im Wettbewerb mit konkurrierenden Bädern anzupassen. Das so veraltete Bad verursachte einen wachsenden Kostendruck, der die Gemeinde schließlich zwang zu handeln.
 Neubau, Abriss mit Entsorgung, mögliche Alternativen?
 Die Gemeinde war unschlüssig. Unübersehbar ging es derweil mit dem trimini bergab und es war eine ganze Weile lang weg vom Fenster, bevor es in neuem Konzept wieder eröffnet wurde. Zum Glück konnte ich im Frühjahr 1997 noch meinen Tauchschein ohne Einschränkungen im warmen Becken absolvieren.
Mit dabei waren
  • Florian Brunner, Michael Kamm
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Steuerumbuchung zwischen Koper und Triest – Überführung DL 9871 aus Wilmington (Delaware) nach Grado (Friaul) – 1997

Von Do., 3. April 1997 bis Fr., 4. April 1997
Bereits im Jahr nach unserem Kauf einer Motoryacht der Marke Princess vom führenden Bootshändler Feichtner in Lignano an der oberen Adria drohte finanzielles Ungemach. Das vermeintlich gar so clevere Modell einer ausserhalb Europas registrierten Zulassung sollte dem Eigner zwar 20% Einfuhrumsatz-Steuer sparen und neue Boote damit erheblich günstiger werden lassen als mit Ausweis der Mehrwertsteuer. Die italienische Guardia Finanza wunderte sich allerdings im Jahr 1995 und 1996 über die sprunghaft gestiegene Anzahl von Booten mit amerikanischer Flagge in italienischen Gewässsern. Dies natürlich auch, da es wenig glaubwürdig erschien, daß zum Teil nur 10 Meter lange Boote zum Urlaub aus den Vereinigten Staaten in die obere Adria gekommen sein sollten. Daher wurde dem Gebahren der Firma Feichtner kurzer Prozess gemacht und unverzüglich begonnen die ohne Zweifel mit europäischen Besatzungen - mehrheitlich Deutsche und Österreicher - fahrenden Schiffe mit US Registrierung an die Kette zu legen und gegen die Eigentümer wegen Steuerbetrug vorzugehen. Auch mir blieb im November 1996 daher nur die Flucht in das damalige Nicht EU Land Slowenien, wo ich unsere Temptation über die Wintermonate in einem gerade noch neu zu bauenden Yachthafen in Koper unterbrachte. Anfang April fuhr ich dann mit Herbert Vogl von München aus nach Koper, um das Boot wieder abzuholen und im Anschluß offiziell aus dem Nicht EU Gebiet in der EU einzuführen. Dafür wurden dann im Hafen von Triest insgesamt 20% Steuer auf den geschätzten Gebrauchtbootwert von 500.000 Tsd DM fällig und ich war 100 Tsd Euro los.
Mit dabei waren
  • Herbert Vogl & Michael Kamm
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Hale-Bopp über dem Herzogstand – Komet & Deep Diver am Walchensee – 1997

Am So., 6. April 1997
Im Frühjahr 1997 habe ich - gemeinsam mit Florian Brunner - den Kurs samt nötiger Prüfung am ersten April Wochenende zum PADI Open Water Diver abgelegt. Praktischerweise ist in Kochel eine PADI Tauchschule beheimatet, die das Beckenschwimmen im Trimini Freibad von Kochel und die Freiwassertauch Einheiten im sehr kalten - aber auch klaren - Walchensee absolviert. Diese Prüfung wollte ich schon längst gemacht haben, um bei meinen eigenen Tauchgängen bei den familiären Boots-Trips mit der Temptation in der Adria zu wissen was wichtig ist. Nach unseren spannenden abendlichen Tauchsessions unter Wasser konnten Flo und ich anschließend vom Parkplatz aus den spektakulären Kometen Hale-Bopp am klaren Abendhimmel beobachten. Der Komet Hale-Bopp wurde am 23. Juli 1995 unabhängig voneinander durch Alan Hale in New Mexico und Thomas Bopp in Arizona entdeckt, als diese den Kugelsternhaufen M 70 im Sternbild Schütze beobachteten. Die erste unbewusste Ablichtung des Kometen geschah bereits 1993 von dem Siding Spring Observatorium in Australien und wurde entdeckt, als Archivmaterial erneut gesichtet wurde. Man vermutete früh, dass er in der Nähe der Sonne sehr hell werden würde. Die Vorhersage bestätigte sich, als er sein Perihel am 1. April 1997 durchlief. Hale-Bopp wurde daher auch als Der Große Komet von 1997 bezeichnet. Er war wahrscheinlich der am meisten beobachtete Komet des 20. Jahrhunderts und einer der hellsten für mehrere Jahrzehnte. Der Komet konnte über einen Zeitraum von 18 Monaten mit bloßem Auge beobachtet werden – doppelt so lange wie der bisherige Rekordhalter Flaugergues aus dem Jahr 1811. Es war eine spektakuläre Erinnerung und ist fest mit meinem Tauchkurs verbunden. Im PADI Open Water Diver Kurs lernt man sonst noch, was man wissen musst, um die Welt unter Wasser mit dem Tauchgerät zu erkunden. Dieser Kurs ist der Einstieg zu einem neuen sehr spannenden Abenteuer mit deutlichem Suchtfaktor. Der Open Water Diver Kurs besteht aus drei Teilen, Entwicklung der Kenntnisse, Tauchgänge im Pool und Schwimmbad und Freiwassertauchgänge im See. Im Teil „Entwicklung der Kenntnisse“ werden die Grundsätze, Konzepte und Begriffe erläutert, die man zu seiner Sicherheit kennen muss, um das Tauchen genießen zu können. Während der Tauchgänge im Pool / Schwimmbad erlernt und übt man die Tauchfertigkeiten welche für den Open Water Diver notwendig sind. Alles was man im Pool und im Schwimmbad gelernt hat wendet man dann in den Freiwassertauchgängen im See an und zeigt, dass man dies kannt. Nach Abschluss aller Prüfungsteile erhältt man ein PADI Open Water Diver Brevet (Zertifizierung), welches weltweit anerkannt ist und dazu berechtigt mit einem Buddy Tauchen zu gehen. Die Voraussetzungen für den Open Water Diver sind wie folgt zusammenzufassen: Das Mindestalter beträgt 15 Jahre, zudem natürlich Schwimmfertigkeit und eine erfolgreiche tauchsportärztliche Untersuchung. Fünf Lektionen im Schwimmbad und vier Freiwasser-Tauchgänge mit einem Tiefenlimit von 18 Meter. In den Kurspreis ist in der Regel eine Leih-Tauchausrüstung und alle anfallenden Tauchgebühren beinhaltet. Die Tauchsportärztliche Untersuchung, Badekleidung sowie zusätzliche Schwimmbad- oder Freiwassertauchgänge sind nicht enthalten. Der Kurspreis beträgt in der Regel zwischen 500,- und 600,- Euro
Mit dabei waren
  • Florian Brunner & Michael Kamm
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Perleffektierte Sargnägel in Nogaroblau & Misanorot – Werksabholung in Neckarsulm vor Show Down in Penzberg – 1997

Am Fr., 11. April 1997
Am frühen Freitag habe ich mich Mitte April in den Zug gesetzt und bin von Murnau via München und Stuttgart nach Neckarsulm gefahren, um dort bei Audi meinen neuen Firmenwagen abzuholen. Einige Monate zuvor hatte ich gemeinsam mit Michi Plank zwei identische Fahrzeuge des Typs S6 Plus Avant konfiguriert. Michi seinen in Nogaroblau und ich den meinen in Misanorot. Die roten Farbpigmente meiner Perleffekt Lackierung waren zunächst vergriffen, weshalb Michi sein Gefährt schon seit einigen Wochen fuhr, als meines erst zur Auslieferung kam. Der S6 Plus war dabei das erste eigenständige Fahrzeug der Quattro GmbH, die als Tochterunternehmen der Audi AG Modifizierungen an Audi Fahrzeugen vornahm und bei aktuellen Modellen auch noch vornimmt. Mit diesem Fahrzeug begann Audis Tochterunternehmen Quattro GmbH selbst mit der Fertigung von Fahrzeugen und übernahm später die Produktion der „RS“- und „R“- Reihen wie RS4; RS6 bis hin zum R8. Der S6 Plus hatte traditionell einen permanenten Quattro Allradantrieb, konnte ab April 1996 bestellt und ab Juni 1996 ausgeliefert werden. Der Preis betrug damals 120.500 Mark für den Avant. Insgesamt wurden 97 Limousinen und 855 Avants gebaut. Mit 1. Januar 2022 waren noch 15 Limousinen und 134 Avant in Deutschland zugelassen. Die Serienausstattung in Deutschland entsprach der eines normalen Audi S6 ab Modelljahr 1996. Der S6 Plus ist an einigen Details vom normalen S6 zu unterscheiden: Breitere Reifen-Räder-Kombination mit Rädern im exklusiven 6 Speichen 8 J x 17 Design mit fetten 255/40ZR17 Schlappen sowie einem Sportfahrwerk mit 20 mm tieferer Karosserie. Alle Chromteile sind schwarz eloxiert, wie Fensterschacht- und Dachzierleisten sowie Dachreling beim Avant und der Kühlergrillrahmen. Ein S6-Plus-Emblem im Kühlergrill rechts und auf dem Heckdeckel links. 16-Zoll-Bremsanlage (Zweikolben-Schwimmsattel) mit schwarz lackierten Bremssätteln vorne (323 mm). Beim Avant wurde eine größere Abrisskante an der Dachkante mit integrierter dritter Bremsleuchte eingebaut. Der S6 Plus wurde in zwei exklusiv reservierten Außenfarben (nogaroblau Perleffekt oder misanorot Perleffekt) angeboten. Optional waren auch andere Farben möglich. Eine Besonderheit im S6 Plus war das Tachoblatt bis 300 km/h. Das Design des Innenraums entspricht großenteils dem des Audi S6. Unterschiede sind die Sportsitze mit den Bezugskombinationen Leder/Alcantara (Alcantara in nogaroblau, silbergrau oder anthrazit) oder Naturleder in der Farbe anthrazit, das Kombiinstrumt mit Tacho bis 300 km/h und Zifferblätter in den Farben schwarz, grau-weiß oder blau sowie schwarzen Ringen um die Instrumente und einem S6-Plus-Emblem sowie schwarz eloxierte Innenbetätigungen der Türen und Handbremshebel im exklusiven Design, ein 3-Speichen-Sportlenkrad mit S6 Plus-Emblem und ein Dachhimmel in anthrazit. Auf jeden Fall zwei Autos, die uns beiden gut gefielen, aber scheinbar nicht alle so toll fanden. Obwohl ich genau darauf geachtet hatte, daß unsere Audi Renner in den laufenden Leasingkosten günstiger wurden wie unsere beiden zuvor gefahrenen BMWs, haben die bunten Kisten bei unserer Finanz Chefin Ingrid Genau eine Sicherung durchbrennen lassen und in der Folge wurden die zwei Firmenwagen zum Politikum und einige Wochen später mit Grund für die vorzeitige Auflösung unserer Arbeitsverträge.
Mit dabei waren
  • Michael Plank & Michael Kamm
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Österreich-Ungarische Temptation Wegelagerer – Misslungenes Steuermodell endet am Zollkai von Triest – 1997

Am Do., 17. April 1997
Nachdem ich zwei Wochen zuvor unsere Princess Temptation von ihrem steuerneutralen slowenischen Winterliegeplatz in der Marina Koper in die Marina Porto San Vito in Grado zurückgebracht hatte, steht heute ein Einklarierungs- und Steuerzahltermin im Industriehafen in Triest auf meiner Agenda. Ernst Kübel - unser Wiener Hutmacher und Liegeplatzfreund aus Grado - begleitet mich freundlicherweise. Es sind keine 20 Seemeilen von Grado nach Triest und daher sind wir in weniger als einer Stunde dort. Der Hafen Triest - Porto di Trieste - ist ein Freihafen und größter Seehafen des oberen Adriatischen Meeres. Der Tiefwasserhafen gilt als maritimes Tor für Norditalien, Deutschland, Österreich und Zentraleuropa beziehungsweise als Endpunkt der maritimen Seidenstraße mit ihren Verbindungen über den Suezkanal beziehungsweise die Türkei nach China, Japan und viele Länder Asiens. Der Hafen von Triest ist ein Logistik-Knotenpunkt und über die Baltisch-Adriatische Achse bis in den Ostseeraum und nach Skandinavien vernetzt. Der Hafen ist Teil der nordostitalienischen Grenzstadt Triest, in direkter Nachbarschaft zu Slowenien und dem dort befindlichen Hafen Koper. Wir wurden aufgefordert an einen Zollkai mit extrem ölverschmierter Kaimauer zu fahren, an dem per Angel und Bastkörbchen ein Steuerbescheid in Höhe von knapp 100 Tsd Euro Umsatzsteuer von oben herab gelassen wurde und ich meinerseits einen bankbestätigten Scheck zur Begleichung meiner Einfuhrumsatzsteuer Schuld nach oben befördern ließ. Zwei Stempel und eine Quittung weiter und der bislang amerikanisch beflaggte Dampfer bekam eine deutsche Flagge mit Heimathafen Seeshaupt. Herr Feichtner sollte ein sehr schlechtes Gewissen haben, da er den nicht eingehaltenen Steuervorteil immer als extremes Verkehrsargument benutzt hatte. Ich selbst hatte im Anschluß allerdings immer ein gutes Gewissen, nachdem ich keine Bedenken mehr beim Einklarieren in europäischen Ländern haben musste.
Mit dabei waren
  • Ernst Kübl & Michael Kamm
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Agility Training für die internationale Mistral Familie – Lizenzmeeting im Schloss Marbach – 1997

Von Sa., 26. April 1997 bis Mi., 30. April 1997
Nach unserem Firmenverkauf - damit sind Michi Planks und meine Beteiligung an der North Sails Surf Group gemeint - an den Kaffee-Magnaten Klaus Jacobs landete die Marke zunächst im Portfolio der Mistral Sports Group mit Sitz in der Schweiz. Später wurde durch den Zukauf der Wettbewerbs-Marken Fanatic und F2 die "Boards & More Gruppe" daraus, die einige Jahre ihren Sitz im österreichischen Kirchdorf bei Linz hatte. Mistral war seit seiner Gründung ein wirtschaftlich schwieriges Projekt, das niemals Gewinne erzielte, obwohl Jacobs über 20 Millionen Schweizer Franken investiert hatte. So hatte ich als neuer Geschäftsführer alle Hände voll zu tun, die Gruppe aus der Baisse zu katapultieren. Der reine Board & Surfsegelmarkt war einfach zu umkämpft, um dort noch Schätze heben zu können. Wir dachten daher in Expansion und Diversifizierung in andere Geschäftsfelder. Es galt, die positive Abstrahlung der Kernmarke optimal abzuschöpfen und zu transportieren. Daher lag es nahe, sich über Lizenzvergaben Gedanken zu machen, denn man konnte neue spezifische Betätigungsfelder wie Snowboards, Bekleidung, Schuhe, Brillen und vieles mehr natürlich nicht selbst stemmen. Aber die kalkulierten Lizenzeinnahmen lockten. Nicht nur gute Ideen waren gefragt, sondern auch eine eindeutige Führungsstärke, denn Lizenzen können bekanntlich ganz schnell aus dem Ruder laufen und sich kontraproduktiv auf das Kerngeschäft auswirken. Um genau das zu vermeiden und um die große internationale Truppe einzustimmen, organisierten wir ein Lizenzmeeting im schönen Schloss Marbach am Bodensee, das im Besitz der Jacobs Stiftung war und ist und somit auch Schulungszentrum der Gruppe geworden war. Das Schloss hat eine Geschichte, die bis ins 13. Jahrhundert zurückgeht und ein wunderbares Credo: "An einem Ort mit Vergangenheit lässt sich die Zukunft besser gestalten". Da rauchten die Köpfe während der Stratgiemeetings und wir legten zur Entspannung eine Menge kreativer Pausen ein. Es war mal wieder ein Paradebeispiel dafür, wie unterschiedlich die Kreativität unterschiedlicher Charaktere sein kann - Phantasie ist eben etwas was sich manche Leute gar nicht vorstellen können...
Mit dabei waren
  • Thomas Scheck, Leopoldo Poppi, Peter Reinschmidt, Mistral Team und Lizenz Partner und Michael Kamm
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Bei Willy am Tagliamento – Dentisten beim Geniessen – Zahltag bei der Guardia Finanza in Triest – 1997

Von Do., 1. Mai 1997 bis So., 4. Mai 1997
Zum verlängerten Wochenende nach dem ersten Mai bekommen wir Besuch von unseren Seeshaupter Freunden Werner & Conny Kräussel in Grado. Werner ist unser Zahnarzt und mit dem Ehepaar Kräussel sowie ihren Kindern Bernd und Bettina haben Carolina und ich in unserer Seeshaupter Zeit immer viel Spaß gehabt. Beide sind Geniesser und so fahren wir auch bei Ihrem Besuch an der Adria zu einem unserer Lieblingslokale an den Tagliamento. Vor mehr als 50 Jahren begann Willy in seiner Fischerhütte den Gästen gegrillte Fische anzubieten. Damals wie heute ist das Ristorante Willy ein Familienbetrieb, das jetzt von Willy´s Tochter geführt wird. Umgeben von einem idyllischen Garten, hat es den Charme der Fischerhütte nicht verloren. Das Ristorante Willy ist kein stylisches Lokal, aber es bietet hervorragende Fischgerichte. In der Küche steht ein großer Fogolar, auf dem jeder Fisch über Buchenholzfeuer perfekt gegrillt wird. An diesem Wochenende wurde ich neben dem Genuß am Grill allerdings auch von der Guardia Finanza in Triest gegrillt. Mit unserem Marina Freund Ernst Kübel aus Wien fuhr ich unsere Temptation von Grado aus in den Industriehafen von Triest und mußte das Boot Zoll technisch in der EU einklarieren, da es zuvor noch unter amerikanischer Flagge unterwegs war .... knapp 100 Tsd Euro waren per Bank bestätigtem Scheck fällig und wurden per Angel und in einem Bastkörbchen vom Finanzbeamten an einem hohen Pier hochgeholt.
Mit dabei waren
  • Conny & Werner Kräussel, Carolina, Larissa, Paul & Michael Kamm, Dina Neeb
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Rettungstaucher vor San Giorgio Maggiore – Casanovas im Gassenlabyrinth der Lagunenstadt – 1997

Von Mi., 7. Mai 1997 bis So., 11. Mai 1997
Im Mai brach ich mit meinem langjährigen Freund Rainer Rühle aus Stuttgart sowie meinen beiden Mistral Geschäftsführerkollegen Thomas Scheck und Florian Brunner zu einem mehrtägigen Törn per Boot durch die nördliche Adria auf. Mit dem Auto ging es gemeinsam von Bayern via Salzburg und Villach ins wunderbare Grado, wo unsere Tempation - eine Princess Motoryacht - im Porto San Vito ihren Heimathafen hatte. Der Standort Grado - im übrigen ein traumhaft schöner historischer Ort mit vielen ausgezeichneten Restaurants und einem tollen Strand - war idealer Ausgangspunkt für flotte Trips nach Slowenien, Istrien und die weiter südlich liegenden Kornaten. Unser erstes Ziel zum Einklarieren in Kroatien war die nette Stadt Porec, von wo aus es weiter nach Rovinj und im Anschluß zurück in den Norden direkt nach Venedig ging. Zwar war das Wetter für den Monat Mai zum Start unseres Trips noch etwas frisch - zumal wir gezwungener Maßen auch mal ins Wasser mußten - doch das tat unserer guten und ausgelassenen Stimmung auf dieser Reise keinerlei Abbruch. Die Erstellung dieses Berichts war mir übrigens erst durch Rainers Lieferung passenden Contents aus seinen Aschheimer Photo Kisten möglich, wobei Rainer mich zudem daran erinnerte, daß damals nur mitfahren durfte, wer zuvor eine Verschwiegenheitserklärung unterschrieben hatte ... sehr seltsam!
Mit dabei waren
  • Rainer Rühle, Thomas Scheck, Florian Brunner & Michael Kamm
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Blüthner & Grand Voyager – Kids mit Westy oberhalb des Murnauer Moors – 1997

Am Do., 15. Mai 1997
Im Sommer 1997 hatten wir als Familie bereits 6 Jahre lang in Murnau gelebt. Anfangs noch in einer großen gemieteten Villa in der Murnauer Strasse 1 in Hagen bei Murnau und später in unserem neu gebauten Haus in der Christoph-Probst-Straße 13 oben am Dünaberg im Westen der Stadt. Larissa und Paul fühlten sich in der überschaubaren Stadt in Front der Alpen mit der mächtigen Zugspitze und dem unter uns liegenden riesigen Murnauer Moor sehr wohl. Sicher auch, da sie in Kindergarten und Schule viele nette Freunde gefunden hatten. Larissa entwickelte sich in diesem Sommer zu einer guten Klavierspielerin und bei meinem Partner Michael Plank und mir stand der endgültige Abschied von der Firma North Sails an, nachdem wir das Unternehmen zu Ende des Jahres 1994 an Klaus Jacobs verkauft hatten. Auch hierdurch sollte sich in der Folge vieles ändern.
Mit dabei waren
  • Larissa, Carolina, Paul & Michael Kamm, Dina Neeb
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Der Weg ist das Ziel – Harley Transit vom Bayerischen Oberland nach Venetien – 1997

Von So., 18. Mai 1997 bis Mo., 19. Mai 1997
Die Pfingstferien von Larissa und Paul verbrachten wir - wie die meisten anderen bayerischen Eltern Schulpflichtiger Kinder - am liebsten im bereits sonnigen Süden. Wir planten daher einen zweiwöchigen Urlaub auf unserer in Grado an der oberen Adria liegenden Temptation. Aus dem Vorjahr hatte ich noch die wahnsinning lange Fahrt im Familien Chrysler im Gedächtnis, bei der wir - trotz frühem Start um 5:00 Uhr früh - annähernd drei Stunden im Stau der Blockabfertigung vor den Tauerntunneln verbrachten und dadurch fast 8 Stunden unterwegs waren. In diesem Jahr entschied ich mich dazu eine Genußfahrt auf zwei Rädern über die Landstrasse zu unternehmen und Carolina mit Larissa und Paul daher alleine im Voyager fahren zu lassen. Ich schwang mich daher früh morgens auf meine Harley und bin - ganz der Cruiser - ausschließlich über die Landstrasse von Murnau nach Grado gefahren. Meine Route führte mit über den Kochel- und den Walchensee durch die Jachenau ins Isartal, über den Achensee ins Inn- und Zillertal und über den Gerlospass ins Pinzgau und weiter im Osten ins Drautal. Durch Osttirol ging es dann hinter Villach über die italienische Grenze und via Udine bis nach Grado. Eine wirklich schöne Tour, die mich den ganzen Tag im Sattel sitzen ließ. Dafür hatte ich dann den Sommer über das Motorrad vor Ort in Grado und konnte es auch an der Adria nutzen. Hat sich auf jeden Fall rentiert ...
Mit dabei waren
  • Michael Kamm
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Frühsommer an der Adria – Grado und Istrien im Family Modus – 1997

Von Di., 20. Mai 1997 bis Mo., 2. Juni 1997
In den Pfingstferien sind Carolina, Larissa, Paul und ich wie im Vorjahr wieder an der Adria mit unserer Temptation von Grado aus unterwegs. Nachdem ich leider während des Urlaubs zwei berufliche Termine in München und Genua habe, bleiben wir mit dem Boot in der oberen Adria und in Istrien, damit ich - durch die kurze Entfernung zum Flughafen Ronchi dei Legionari nördlich von Triest - jeweils fliegen konnte und nicht mit dem Auto fahren musste. Die täglichen Verbindungen der Fluggesellschaft Air Dolomit, die sich damals noch im Besitz unserer Liegeplatz Nachbarn Alcide und Liliana Leali aus dem Porto San Vito, die auch Gründer der Airline waren und aus einer Stahlfamilie stammten waren ausgezeichnet. Vom Porto San Vito aus betrug die Entfernung zum Flughafen nur 25 km und so dauerte es gerade mal 20 Minuten vom Hafen bis zum Parkplatz vor dem Terminal. Kurze Wege dieses Regional Airports ließen mich zudem in nur 15 Minuten einsteigen und so war ich weitere 45 Minuten später in München oder Genau. Daher konnte ich sowohl ein wichtiges Meeting mit Leopoldo Poppi in Rapallo, wie auch ein Board Meeting mit Klaus J. Jacobs in Penzberg im Rahmen von Tagestrips wahrnehmen. In unserem Familienurlaub waren wir mit der Temptation in Piran, Porec und Rovinj auf der Istrischen Halbinsel aber auch mit dem Boesch Boot in der Lagune von Grado unterwegs. Mit uns war wie immer auch die Familie Vogl vor Ort und auch Susanne und Dieter Schön fanden mit ihrer chicen Fairline im Porto San Vito eine neue Heimat. Vom Porto San Vito war es ein Katzensprung über die Bucht von Triest an die Nordspitze von Istrien mit Slowenien und Kroatien. Die Region Istrien liegt im Norden Kroatiens und ist aufgrund der guten Infrastruktur und der Nähe zu den europäischen Nachbarländern die erste Adresse für einen Urlaub in Kroatien. Hier erwarten uns kristallklares Wasser, traumhafte Badebuchten, idyllische Küstenstädte, unzählige Sehenswürdigkeiten, eine intakte Natur und die weit über die Landesgrenzen hinaus bekannte Gastfreundlichkeit der Einheimischen. Entlang der Halbinsel Istrien reihen sich zahlreiche Urlaubsorte. Die Auswahl reicht vom kleinen Fischerdorf bis hin zur pulsierenden Stadt.
Mit dabei waren
  • Carolina, Larissa, Paul & Michael Kamm
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Weiche Landung – Ausmusterung von zwei alten Schlachtrössern mit bunten Fahrzeugen – 1997

Am Mi., 28. Mai 1997
Dummerweise hatte Klaus J. Jacobs als Chairman der in Zürich beheimateten AFG - Allgemeine Finanz Gesellschaft AG - die Eigentümerin der Mistral Sports Group und damit unsere beherrschende Muttergesellschaft war sich ausgerechnet einen Tag in der Mitte der Schulferien meiner Kinder zu Pfingsten ausgesucht, um ein Board Meeting in unserem Penzberger Headquarter anzusetzen. Half nichts ... ich musste meinen Urlaub unterbrechen und flog aus Triest nach München, um das Meeting als Vorsitzender der Geschäftsleitung zu leiten. Die Zeiten waren hart ... das Mistral Hardware Geschäft mit der Board Produktion war nach wie vor in den roten Zahlen und auch die Mistral Sportswear war kein Vorzeige Kandidat. Lediglich unsere ehemals eigene Marke North Sails, die Michi und ich im Dezember 1994 an Klaus Jacobs veräußert hatten, lieferte nach wie vor bessere Zahlen als geplant ab. Allerdings half auch das nichts ... wir waren aus verschiedenen Gründen zum Abschuß frei gegeben. Darüber kann man im Nachhinein lange sinnieren, ob es daran lag, daß die schützende Hand von Dr. Peter Haber nicht mehr in Zürich über uns wachte oder ob es unserer Finanzchefin Ingrid Genau nicht passte, daß wir weniger als sie gearbeitet haben, jedoch wesentlich mehr als sie verdienten und noch dazu sehr viel teuere und buntere Firmenwagen für uns bestellten, als sie das für richtig empfand und dass alles obwohl wir keine Eigentümer mehr waren. Auch nicht so wichtig ... wir bekamen einen fairen aber kurzen Abschied und Christian Ewert wurde für nicht sehr lange Zeit unser Nachfolger, bevor auch er wieder gegen Stefan Guter, Oliver Pabst, Herrn Helmberger aus Kirchdorf an der Krems und noch einige andere Herren ausgetauscht wurden. Michi Plank und ich fielen zum Glück weich, hatten ein gutes Package erhalten und ich flog nach einem positiven Gespräch mit Klaus J. Jacobs und Christian Ewert in der nächsten Air Dolomiti ohne Bad Feelings von München wieder zurück nach Triest, um meinen Urlaub fortzusetzen.
Mit dabei waren
  • Klaus J. Jacobs, Christian Ewert, Michael Plank und Michael Kamm
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Chimären in Kornaten & Dolomiten – Findungstrip von Enddreissigern auf der Temptation – 1997

Von Di., 10. Juni 1997 bis Di., 17. Juni 1997
Nach mehr als neun gemeinsamen Geschäftsführerjahren in der North Sails Surf Gruppe erfolgte am 28. Mai auch der gleichzeitige Firmenabschied von Michael Plank und mir. In der Penzberger Zentrale wurden wir durch Christian Ewert im Team mit Florian Brunner abgelöst. Durch den vorherigen Verkauf der Firma an Klaus J. Jacobs waren wir gut abgesichert, aber in einem Alter von 38 und 39 Jahren noch nicht im Rentenalter. Daher schlug ich Michi eine gemeinsame Bootsreise auf unserer Temptation in der bereits warmen Adria vor, bei der wir Zeit und Muße hätten über zukünftige gemeinsame Engagements nachzudenken. Wir brachen zu diesem Trip ohne unsere Ehefrauen auf, da sich Carolina um Larissa und Paul und damit Schule und Kindergarten kümmern mußte und auch Petzi anderweitig beschäftigt war. Allerdings erfuhr Michi erst am Tag unserer Abreise, daß sich diese Beschäftigung im außerehelichen Rahmen mit einem jungen Franzosen im selben Haus abspielte, in dem die beiden früher in Allach gelebt hatten. Nun denn ... unverhofft kommt oft ... und Veränderungen kündigen sich nicht immer vorher an. Michi und ich starteten unseren schönen Trip bei einem Mittagessen mit den beiden Eigentümern unserer North Sails Marketing Agentur in Salzburg und fuhren von dort aus im offenen Cabrio - wir waren auf dieser Reise mit Michis TVR unterwegs - am Nachmittag nach Grado weiter. Im Porto San Vito machten wir unsere Princess für einen Wochentörn klar und starteten am nächsten Morgen ganz früh in Richtung Süden durch. Unser erstes Ziel war die ACI Marina Piskera in den südlichen Kornaten, die von Grado 300 Kilometer bzw. 165 Seemeilen entfernt war. Selbst bei einer durchschnittlichen Reisegeschwindigkeit von 20 Knoten waren wir daher am ersten Reisetag länger als 8 Stunden unterwegs, zumal wir auch zum Einklarieren in Kroatien noch einen Stop in Istrien machen mussten. Nach Ankunft und Festmachen auf der Insel Piskera ging es zum Windsurfen und konnten später von unserem Liegeplatz auch die Ankunft einer Segelyacht unter französischer Flagge beobachten. Auf dem Vorschiff sahen wir einige braungebrannte junge Damen in Bikini und bei Michi - sonst gar nicht so sein Fall - entwickelte sich tatsächlich ein Jagdinstinkt. Noch am selben Abend wurde aus einem Plan - der nie einer war - nachhaltiger Ernst, denn er sprach Jasmin an Land an, lud Sie am Abend zu uns an Bord ein, baggerte die ganze Nacht an ihr rum und versorgte sich nach Anlaufschwierigkeiten am nächsten Morgen auch noch ihre Kontaktdaten in Frankfurt. Alles andere ist Geschichte ... im Sommer 2022 werden es 25 gemeinsame Jahre und zwei reizende ehelich geborene erwachsene Töchter. In jedem Fall war unser erster Tag an Bord so ein guter Start in unsere abwechslungsreiche Törnwoche, die uns durch die Kornaten, zu den Krka Wasserfällen, nach Istrien und auf der Heimreise nach Venetien und die Dolomiten führte.
Mit dabei waren
  • Michael Plank und Michael Kamm
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Harley Davidsons on Tour um die Sonnenalp – Hanntennjoch, Inntal-, Tannheimer- & Lechtal – 1997

Von Mi., 18. Juni 1997 bis So., 22. Juni 1997
Unmittelbar nach Rückkehr von meinem Adria Temptation Törn mit Michael Plank - welchen wir mit einer Übernachtung in Cortina und somit einem schönen Dolomiten-Stop verbunden hatten - packe ich in Murnau mein Bike Equipment zusammen, um mit Carolina für einige Tage ins Hotel Sonnenalp im Allgäuer Ofterschwang zu fahren. Wie schon in den Jahren zuvor treffen sich ca. 100 Harley Davidson begeisterte Hotelgäste zu Ausfahrten ins Allgäu und den Bregenzerwald. Unsere Touren bringen uns durchs Tannheimer- und Lechtal über das Hahntennjoch ins Inntal. Dort besuchen wir St. Anton, St. Christoph mit Mittagessen in der Hospiz Alm, fahren weiter nach Lech und Warth und über den Riedberg Pass nach Bregenz. Die Landeshauptstadt Vorarlbergs besitzt den bedeutendsten österreichischen Bodenseehafen, ist Verkehrsknotenpunkt wie auch Urlaubs-, Sport- und Kulturzentrum der gesamten Region. Bekannt wurde die Stadt vor allem auch durch ihre Bregenzer Festspiele, deren Bühne direkt auf dem Bodensee verankert ist. Auf der größten Freilichtbühne der Welt werden alljährlich im Sommer Opern, Musicals und Operetten aufgeführt. Und vom 1.064 m hohen Bregenzer Hausberg „Pfänder“ hat man den schönsten Überblick über diese 2000 jährige, quicklebendige Freizeit- und Einkaufsstadt. Weiter gehts nach Sonthofen, der südlichsten Stadt Deutschlands zwischen den Flüssen Iller und Ostrach. Sie ist umgeben vom Panorama der Allgäuer Hochalpen. Romantische Täler, einsame Hochmoore und blühende Alpenwiesen gilt es zu entdecken. Gemütliche Cafés und viele Gasthäuser laden zum Verweilen ein. Wie wäre es mit einem Besuch der wildromantischen Starzlachklamm. Der natürliche Schöpfer der Klamm ist die Starzlach, die zwischen Grünten und Wertacher Horn in 1.070 m entspringt und von zahlreichen Rinnsalen gespeist wird. Seit Jahrtausenden sucht sich dieser Gebirgsbach seinen Weg über Felsabstürze und zwängt sich durch kesselförmige Wassermühlen in die Klamm. Tolle Touren, die am Abend durch Parties in der Festhalle, im Nightclub und dem Golfhouse ergänzt werden.
Mit dabei waren
  • Carolina & Michael Kamm
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Wasserski am Starnbergersee – 1997

Am Sa., 28. Juni 1997
Mit Paul auf dem Boesch Boot am Starnbergersee; im Jahr 1990 habe ich Theo Freundorfer sein Wasserskiboot der Marke Boesch 580 Acapulco de Luxe abgekauft und danach zunächst mit einer Firmenlizenz auf Namen der Firma North Sails und später auf meinen privaten Namen genutzt. Unzählige Tage haben wir dadurch auf dem Wasser gebracht, habe Freunde besucht und sind in Lokale zum Essen gefahren. besonders gerne waren wir auch immer wieder beim Wasserskifahren, wie hier im Sommer 1997, als Paul noch ein kleiner Junge war. Achtung ändern: Müsste das laut Photo im Juli 2001 gewesen sein ...
Mit dabei waren
  • Paul und Michael Kamm
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Panathlon für Solidarität zwischen den Völkern – Golfturnier im Münchner Golfclub in Strasslach – 1997

Am So., 29. Juni 1997
Ende Juni nehme ich zum ersten Mal am Panathlon Golf Turnier im Münchner Golf Club auf der Anlage in Strasslach teil. Das Panathlon Turnier wurde damals von Uli Kreuzer - dem Ehemann von Marina Weiss - organisiert. In diesem Jahr hatte ich selber erst wieder aktiv ins Golfgeschehen eingegriffen und es war das erste Turnier, das ich bei einem fremden Club spiele. Der Münchner Golfclub – MGC - wurde am 16. Februar 1910 beim „königlich-bairischen Amtsgericht“ zu München in Band 8 unter Nr. 21 eingetragen. Es war der erste Golfclub in Bayern. Der Club hatte seinen ersten Sitz an der Ungererstraße und die Clubhaus-Eröffnung fand am 25. Juni 1910 statt. Sofort nach der Gründung des Clubs geht man an den Bau eines Neun-Löcher-Platzes auf dem Gelände. Man hat einen Pachtvertrag mit der Stadt München, der Voraussetzung für die Clubgründung ist. Das Jahr 1925 ist die offizielle Geburtsstunde eines Golfereignisses, das für uns heute der selbstverständliche Mittelpunkt unserer Golfsaison ist: die Münchener Golf-Woche. Im August 1941 kommt das endgültige »Aus« für den Platz an der Ungererstraße. Ab 1942, in den letzten Kriegsjahren, finden die Münchner Golfer in Feldafing eine Heimat. Im Jahr 1947 findet die Wiedergründung des Münchener Golf-Clubs durch Dr. Römer statt und die Münchener Golfer üben auf einem Fußball-Platz: Auf dem Trainings¬gelände der Sechziger an der Grünwalder Straße erhält der MGC die Genehmigung, Bälle zu schlagen. Der TSV 1860 München erwog damals sogar, ob er die Golfer evtl. als Mitglieder aufnehmen sollte. Im Jahr 1973 hat der DGV erstmals 100 Clubs mit 24.700 Mitgliedern und der MGC wird wieder Deutscher Mannschaftsmeister. Im Jahr 1975 wird Paul Krings wird Präsident und Bernhard Langer Deutscher Meister. MGC gewinnt zum 3. Mal hintereinander die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft. Und 1976 ist Jack Nicklaus zum 2. Mal in Straßlach und Bernhard Langer wird Sieger der „Nationalen Offenen“ in München. Im Jahr 1981 wird Reinhard Scheer-Hennings neuer Präsident. Christa Zahm ist zum 7. Mal Clubmeisterin. Head-Pro Heinz Fehring verlässt nach 11 Jahren den Club. Im Jahr 1992 stimmt der Münchner Stadtrat in einer Vollversammlung zu, dass der Golfplatz in Thalkirchen bleiben darf und 1993 wird in einer Mitgliederversammlung die Erweiterung des Straßlacher Platzes beschlossen. Pro Alex Cejka wird Deutscher Meister bei den Nationalen Offenen Meisterschaften. Im Jahr 2000 steht der MGC neunzig Jahre nach seiner Gründung in der Blüte seiner Jahre: 1175 aktive Mitglieder, 116 fördernde Personen plus 180 Jahresmitglieder in Thalkirchen. Martin Höcker wird Head Pro. Präsident Herwig Zahm scheidet 2002 nach drei Legislaturperioden aus seinem Amt und wird zum Ehrenpräsidenten des MGC ernannt. Bei der Mitgliederversammlung wird Dr. Michael Speth als neuer Präsident gewählt. MGC-Mitglied Dr. Wolfgang Scheuer wird erneut Präsident des DGV. Im Jahre 2004 wird das 40-jährige Bestehen des Platzes Thalkirchen gefeiert. Der Platz in Straßlach wird 2005/06 von dem amerikanische Golfarchitekten Perry Dye redesignt und dann umgebaut. Anschließend wird das Clubhaus erweitert und modernisiert. Ehrenmitglied Bernhard Langer spielte 2005 nach vielen Jahren anlässlich dem 60. Geburtstag von Holger Fuß wieder einmal auf dem Platz Thalkirchen. 2007 bekommt der MGC in Straßlach eine neue, viel größere Driving Range nach Süden hin. 2019 gilt als eines der erfolgreichsten Jahre in der Geschichte des MGC: Diese wurden in fast allen Altersklassen nicht nur auf bayerischer Ebene erzielt, sondern auch national und international. Und das sowohl im Einzel als auch in den Mannschaften.
Mit dabei waren
  • Michael Kamm
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Wir dampfen ab – North Sails Abschied auf der Bayern – Mitarbeiter, Family & Friends auf dem Starnbergersee – 1997

Am Di., 1. Juli 1997
Nachdem Michi Plank und ich am 28. Mai unseren letzten Arbeitstag bei der Mistral Sports Group hatten und das offizielle Ende unserer Jahre als Geschäftsführer auf den 30. Juni 1997 terminiert war, habe ich für Dienstag, den 1. Juli eine passende Abschiedsfeier organisiert. In Erinnerung an unsere lange und schöne Zeit rund um den Starnberger See mit Standorten in Garatshausen, Tutzing und Penzberg begingen wir unsere Farewell Party daher auch auf einem Fahrgastschiff der Weissen Flotte des Starnbergersees. Die sehr geschichtsträchtige MS BAYERN hat ihren Charme bis in die heutige Zeit bewahrt. Die beiden holzvertäfelten Salons sind noch original aus dem Jahr 1948 erhalten. Damals reiste man übrigens noch in der I. oder II. Klasse. Die Bayern ist ein Fahrgastschiff der Bayerischen Seenschifffahrt GmbH auf dem Starnberger See, das im Sommer dort im Liniendienst verkehrt. Der Neubau wurde von der Deggendorfer Werft durchgeführt und 1939 nach Starnberg geliefert. Die Indienststellung des Motorschiffs verzögerte sich bis 1948, weil wegen des Krieges der Ausbau nicht durchgeführt wurde und das Schiff halbfertig im Hafen von Starnberg lag. Die Bayern hat eine Gesamtlänge von 48 Metern und eine Breite von 10,4 Metern. Sie ist zugelassen für die Beförderung von 700 Personen und verfügt über 130 Innenplätze in zwei Salons mit je 65 Plätzen im Hauptdeck und im Oberdeck. Mit dem Sterben der Dampfschiffe beginnt dann die eigentliche Zeit der Motorschifffahrt. Als Ersatz für die „Tutzing“ I - ex Ludwig - lieferte die Deggendorfer Schiffswerft 1937 die „Tutzing“ II für 250 Personen. Der Ersatz für die „Bavaria“ verzögert sich durch die Kriegsereignisse, so dass die ebenfalls bei der Deggendorfer Schiffswerft bestellte „Bayern“ (700 Personen) erst ab 1948 zur Verfügung steht. So viele Gäste mussten wir an diesem netten Abend allerdings gar nicht unterbringen, doch kamen wir durch Mitarbeiter, Geschäftspartner sowie Freunde und Familie auch auf ca. 200 Personen, mit denen wir unterwegs waren. Bei der Abfahrt in Starnberg drohte uns noch eine bedrohliche Schlechtwetterfront mit Regen, die sich nach unserer Abfahrt dann jedoch in Richtung Berge verzog und den Himmel über dem See blau werden liess. Es war eine tolle Kulisse mit schwarzen Wolken im Süden und wohlwollendem Abendhimmel über der Bayern. Unsere Gäste haben wir mit einer Super Band und einem ganz ausgezeichneten Buffet an Bord verwöhnt und wir wurden in verschiedenen Reden durchaus für unser Management gelobt ...
Mit dabei waren
  • Team Mistral & North Sails auf der Bayern, Michael Plank & Michael Kamm
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Heal the World History Tour – Michael Jackson im Olympiastadion – 1997

Am Fr., 4. Juli 1997
Es waren sagenumwobene Konzerte, die im Sommer 1997 das Olympiastadion zum Beben brachten. Gleich zweimal, am 4. und am 6. Juli, jubelten Tausende von begeisterten Fans ihrem King of Pop zu, der im Rahmen seiner „Heal the World - History“-Tour auch in die bayerische Hauptstadt kam. Die HIStory World Tour war Michael Jacksons dritte und letzte Solo-Welttournee, welche Auftritte in Europa, Asien, Australien, Afrika und den Vereinigten Staaten umfasste. Startdatum war der 7. September 1996 mit dem Eröffnungskonzert in Prag, das letzte Konzert fand am 15. Oktober 1997 in Durban statt. Es gab insgesamt 82 Konzerte auf fünf Kontinenten in 35 Ländern. Mit etwa 4,5 Millionen Besuchern weltweit brach Jackson seinen eigenen Rekord der größten Tournee, welche bis dahin die Bad World Tour war. Alleine in Deutschland wurden damals 500.000 Konzertkarten verkauft. Ebenfalls mit der HIStory World Tour brach Jackson seinen mit der Bad World Tour aufgestellten Rekord der kommerziell erfolgreichsten Tour aller Zeiten, insgesamt beliefen sich die Einnahmen auf 165 Millionen US-Dollar. In der damaligen Phase meines bevorstehenden Umzugs von Murnau in die Münchner Möhlstrasse checkte ich das Angebot der Bayerischen Landeshauptstadt und so konnte ich mir diesen Event nicht entgehen lassen und war daher im Olympiastadion auch bei den begeisterten Fans mit dabei

Jongleure, Akrobaten, Gaukler & Narren – Ritterturnier bei Luitpold von Bayern im Schloss Kaltenberg – 1997

Am So., 13. Juli 1997
Nachdem es Carolina, Larissa, Paul und mir schon im Vorjahr in Kaltenberg sehr gut gefallen hat fahren wir auch diesmal Mitte Juli in Richtung Ammersee. Die weltgrößten Ritterspiele mit mehr als 1.000 Darstellern finden jährlich an drei Juli-Wochenenden auf dem Schlossgelände Kaltenberg in der Ammersee-Region statt.Das Kaltenberger Ritterturnier, von Luitpold Prinz von Bayern im Jahr 1980 ins Leben gerufen, ist eine historisierend-mittelalterliche Ritter-Stunt-Show auf dem Gelände des Schlosses Kaltenberg im oberbayerischen Landkreis Landsberg am Lech, etwa zehn Kilometer nordwestlich des Ammersees. Das Schloss wurde ab dem Jahr 1292 erbaut. Vor und nach dem Ritterturnier wird in der Arena und auf Open-Air-Bühnen rund um das Schloss ein Rahmenprogramm mit Musikern, Tänzern, Jongleuren, Geschichtenerzählern, „Hexen“, Hofnarren u. ä. dargeboten. Auf einem solchen mittelalterlichen Markt präsentieren Werkstätten entsprechende Handwerke in passendem Ambiente. Bei Tag und Nacht ist der Mittelaltermarkt der Handwerker, Marketender, Künstler und Schausteller für die Besucher geöffnet, spielen Musikgrupen zu Gesang und Tanz auf, tummeln sich Akrobaten, Künstler, Gaukler, Narren und Hexen in den Gassen zwischen den Marktständen, Bühnen, Lagern und Zelten. Viermal war die Veranstaltung mit 13.000 Gästen ausverkauft, mehr ist auf dem großen Schlossgelände aus Sicherheitsgründen nicht zulässig, doch trotz des Ansturms war es ein buntes und friedlichen Fest mit reibungslosem Ablauf, zu dessen Gelingen maßgeblich die mehr als 1400 Mitwirkenden beitrugen.
Mit dabei waren
  • Carolina, Larissa, Paul & Michael Kamm
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Kanonenstart am letzten Loch – Golf-Turnier von Merck Finck in Eurach – 1997

Am Mo., 14. Juli 1997
Mitte Juli hatte ich seit Jahren endlich wieder einmal Zeit bei einem Golfturnier als Teilnehmer mitzuspielen. Nachdem ich zum Ende des Monats Mai aus der Mistral Sports Group ausgeschieden war, hatte ich zunächst Urlaub mit Carolina und den Kids auf der Temptation gemacht, war im Anschluss auch noch einmal mit Michi Plank zu einem Findungstrip in der Adria auf dem Boot unterwegs, besuchte auf der Sonnenalp im Allgäu eine mehrtägige Harley Davidson Veranstaltung und hatte mich - gemeinsam mit Michi - im Rahmen eines "Wir dampfen ab" Events auf dem Ammersee von unseren Mitarbeitern verabschiedet. Nun ging es an meine weitere Golfkarriere und ich hatte beim Golfturnier der Privatbank Merck Finck auf dem Golfplatz in St. Eurach meine Teilnahme zugesagt. Bei herrlichem Wetter erwischte ich beim Kanonenstart die 14. Bahn als Startloch, was einer Höchtsstrafe entspricht, da man hierdurch mindestens 3 km mehr läuft als das restliche Starterfeld. Trotzdem war es nett mit Uschi und dem damaligen Vorstand des Clubs, der mich noch während der Runde zum Wechsel von Iffeldorf nach Eurach überredete. Das habe ich dann auch umgesetzt, denn In St. Eurach spielt man seit vielen Jahren Golf auf höchstem Niveau im Einklang mit Umwelt und Natur. So wurde St. Eurach auch schon früh vom Deutschen Golfverband ihm Rahmen seines Umweltprogramms „Golf & Natur“ mit der Urkunde in Gold ausgezeichnet. Heute existiert ein Platz, der harmonisch in die mit uraltem Baumbestand durchsetzten Voralpen-Natur integriert ist. Teiche und Nassbiotope geben dem Ganzen einen spielerischen Reiz. So entsteht in Eurach nie das Gefühl einer Wiederholung. Jede Bahn bietet neue faszinierende Perspektiven und eine spannende Herausforderung für Golfer jeder Spielstärke. Bereits 1977 kam es zur Austragung des ersten Profiturniers in St. Eurach. Der südafrikanische Weltstar Gary Player kämpfte mit acht seiner Kollegen, Roberto de Vincenzo, David Graham, Bob Charles, George Burns, Seve Ballesteros, Baldovino Dassu, John O‘Leary und Karl Heinz Gögele im St. Eurach Land- und Golfclub um die „Braun International Golf Trophy“ und 150.000 Mark, das bis dahin höchste je in Deutschland ausgesetzte Preisgeld. Seve Ballesteros gewann nicht nur die Trophy, er stellte mit 66 Schlägen den Platzrekord auf, der bis 1995 Bestand haben sollte. 17 Jahre später fanden weitere namhafte Golfprofessionals den Weg nach St. Eurach: Von 1994 bis 1996 waren die „BMW International Open“ zu Gast, darunter natürlich auch wieder Seve Ballesteros, der siebenmalige Gewinner der europäischen Order of Merit, Colin Montgomery, und Deutschlands erfolgreichster Golfer Bernhard Langer. 1995 unterbot in der 3. Runde der BMW International Open der Schwede Jarmo Sandelin die Bestmarke von Seve und stellte mit einer sagenhaften 63 einen neuen Platzrekord auf.
Mit dabei waren
  • Vorstand des GC Eurach, Uschi WWK und Michael Kamm
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Schmusekurs in der Adria – Kroatisches Kennenlernen von Michi & Jasmin auf der Temptation – 1997

Von Mi., 16. Juli 1997 bis So., 27. Juli 1997
Auf einer mit mir erlebten Bootsreise im Juni des Jahres hatte Michael Plank in der ACI Marina Piskiera auf der gleichnamigen Insel in der kroatischen Inselgruppe der Kornaten Jasmin Khan kennen gelernt und sich dann gleich unsterblich in sie verliebt. Es war nur ein gemeinsamer abwechslungsreicher feuchtfröhlicher Gesprächsabend an Bord der Temptation und dann war die junge Dame schon wieder mit ihrer Segelcrew weiter gesegelt. Vier lange Wochen musste Michi dann organisieren, telefonieren, sich Ausreden für Petzi einfallen lassen, Einladungen aussprechen und Eltern in Frankfurt besuchen, bevor er die Chance auf ein Wiedersehen mit Jasmin hatte. Das klappte dank umsichtiger Planung allerdings wie am Schnürchen, und die beiden Turteltäubchen hatten zwei Wochen Zeit sich enger bei einem weiteren Bootstrip in Kroatien kennenlernten. Bevor Michi und Jasmin in Grado anreisten verbrachte ich mit Fri Bianchi noch zwei Tage an Bord der Temptation. Wir trafen uns in Lignano, fuhren zum Tanken und Essen in Piran bevor es zurück nach Grado ging. Am Sonntag startete ich dann mit den angereisten Michi und Jasmin von Grado aus am ersten Tag nach Rovinj. Durch die voll ausgebuchte ACI Marina übernachteten wir vor Anker in der Bucht, bevor wir am kommenden Morgen früh über den Kvarner an Mali Losinj und Ilovik vorbei nach Veli Rat. Von hier aus ging es nach einem Spaziergang zum Leuchtturm weiter durch die küstennahen Inseln hinter Dugi Otok und Kornat in den Süden bis nach Piskera, wo sich die beiden ja am 12. Juni kennen gelernt haben. Von hier aus fuhren wir weiter nach Sibenik und Skradin und besuchten die Krka Wasserfälle. Am Abend ging es weiter bis nach Trogir, wo wir ein köstliches Abendessen in der Alta Bar "The End" in der Altstadt geniessen durften. in den folgenden Tagen sahen wir Kameni Zakan, Jancari, Kornat, Vrulje und Strizuja mit Übernachtung und Hummer 8250,. DM) in Zut. Am kommenden Tag gab es bei Elsa auf Ilovik Mittagessen und eine Übernachtung in Porec. Von hier aus ging es für zwei Tage direkt nach Venedig und von dort nach Sightseeing und Kultur weiter nach Jesolo und die Punta Faro. Bis zu unserer Rückkehr nach Grado hatten sich die beiden so gut kennengelernt, daß ihrer künftigen Ehe kaum noch Geheimnisse mehr im Weg standen
Mit dabei waren
  • Jasmin Khan, Michael Plank & Michael Kamm
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Trennungsphase mit anwaltlicher Scheidungsvorbereitung – Familienrechtler und das Bürgerliche Gesetzbuch – 1997

Am Mo., 28. Juli 1997
Ende Juli bin ich von meinem Bootstrip mit Jasmin und Michi aus Kroatien wieder gekommen und habe mich im Anschluss mit Carolina zu ihrer mit Fahrlehrerin Maria geplanten Trennung ausgetauscht. Aufgrund meiner schlechten Erfahrungen aus dem 1994 bin ich anschließend aus unserem Murnauer Haus ausgezogen und habe mir ab Mitte August eine Wohnung in München genommen. Bereits Ende August sind Carolina und ich soweit, daß es bezüglich unserer Ehe in Media Res geht und das Thema Scheidung nicht nur im Raum steht, sondern auch in eine organisatorische Umsetzung geht. Das Ende einer Ehe und somit die Scheidung in Deutschland ist nicht nur ein emotional aufgeladener Lebensabschnitt, sondern auch ein klar durch das Deutsche Familienrecht geregelte Rechtsakt. Das sogenannte Scheidungsrecht regelt, wann, wie und vor allem mit welchen Anforderungen eine Ehe geschieden werden kann. Rechtsgrundlage für jede Scheidung in Deutschland ist das Familienrecht. Dieses ist Bürgerlichen Gesetzbuch geregelt. Eine Scheidung ist nur aufgrund des Zerrüttungsprinzips möglich. Einzige Ausnahme ist hierbei die Scheidung aufgrund unzumutbarer Härte. Bevor eine Scheidung beantragt werden kann, gilt es das Trennungsjahr als Nachweis der Zerrüttung der Ehe zu vollziehen. Für das Scheidungsverfahren ist das Familiengericht zuständig, vor dem Anwaltszwang herrscht. Ablauf, Dauer und Kosten einer Scheidung sind grundsätzlich immer vom konkreten Einzelfall abhängig. Grundsätzlich kann eine rechtmäßig geschlossene Ehe in Deutschland ausnahmslos nur durch richterliche Entscheidung geschieden werden. Es ist somit für eine Scheidung zwingend nötig, das Familiengericht mittels Antragstellung anzurufen und dadurch das Scheidungsverfahren in die Wege zu leiten. Für dieses besteht im Übrigen der sogenannte Anwaltszwang. Dies bedeutet, dass man sich vor Gericht nicht selbst vertreten kann, sondern einen zugelassenen Anwalt als rechtlichen Beistand benötigt. Mitunter ein Grund dafür ist, dass es nicht ein Scheidungsrecht für sich in Deutschland gibt, sondern unterschiedliche Gesetze zur Geltung kommen, wenn man sich scheiden lassen möchte. Was der Laie oftmals pauschal als Scheidungsrecht bezeichnet, ist in der Rechtspraxis eine Kombination aus unterschiedlichen Gesetzen. Was auf den ersten Blick hin komplex und womöglich sogar verwirrend wirkt, hat durchaus seine Berechtigung. Denn der Gesetzgeber gibt in den einzelnen Rechtsgrundlagen für eine Scheidung in Deutschland wie einzelne Abschnitte im Scheidungsverlauf gehandhabt werden müssen. Zu den wichtigsten gesetzlichen Grundlagen zählen dabei das Familienrecht im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB), das Gesetz über das Verfahren in Familiensachen (FamFG), das Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) sowie das deutsche Gerichtskostengesetz (GKG). Den regelmäßigen Erhebungen des statistischen Bundesamt zufolge, wurden im Jahr 2020 rund 373.000 Ehe im gesamten Bundesgebiet geschlossen. Im gleichen Zeitraum ergingen rund 140.000 rechtskräftige Scheidungsurteile. Mit einer daraus resultierenden Scheidungsrate von fast 40% für das Jahr 2020 lässt sich sehr anschaulich darstellen, dass Eheauflösungen trotz einer durchschnittlichen Ehedauer von 14,7 Jahren zum rechtlichen Alltag gehören. Eine Ehe geht mit grundlegenden Verpflichtungen gegenüber dem Ehegatten einher und soll daher im Sinne des Familienrechts nicht unüberlegt geschlossen werden. Der gleiche Grundsatz gilt im Umkehrschluss auch für die Scheidung. Nur weil es einmal zu Konflikten kommt, soll und muss man nicht sofort an das Ende der Ehe denken. Aus diesem Grund sieht der Gesetzgeber im §1565 Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) vor, dass eine Ehescheidung nur dann möglich ist, wenn die Ehe als zerrüttet angesehen werden kann und keine Aussicht auf Fortsetzung der Ehe besteht. Dies nennt man auch Zerrüttungsprinzip, von dem es grundsätzlich nur eine Ausnahme gibt, nämlich den sogenannten Härtefall. Entsprechend kennt das Familienrecht auch nur zwei rechtliche Arten der Scheidung, die aufgrund Scheitern der Ehe und die aufgrund unzumutbarer Härte. In der Rechtspraxis kann jedoch zwischen den folgenden Scheidungsarten unterschieden werden. Ich selber habe den Münchner Rechtsanwalt Florian Liebl als rechtlichen Vertreter gewählt. Carolina hat eine Rechtsanwältin gefunden, die sie später noch einmal austauscht.
Mit dabei waren
  • Carolina und Michael Kamm
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Family Lunch im Inselwirt – mit Wind und Akku zur Fraueninsel – 1997

Von Sa., 9. August 1997 bis So., 10. August 1997
Am zweiten August Wochenende - ich bin am ersten August-Wochenende und somit genau am Tag von Lady Di´s tödlichem Unfall von Murnau in meine neue Wohnung in der Münchner Möhlstrasse gezogen - unternehme ich mit den Kids einen Ausflug an den Chiemsee. Wir segeln mit meinem Vater auf dem 30er Schärenkreuzer von Prien auf die Fraueninsel. Dort treffen wir uns mit meinem Bruder Thomas und seiner Familie, um im Restaurant Inselwirt ein gemeinsames Mittagessen zu geniessen. Thomas selbst kommt dazu mit seinem Elektroboot von Breitbrunn angedüst. Bestes Wetter ... beste Laune ... und wir haben alle viel Spaß auf der netten Insel.
Mit dabei waren
  • Thomas, Stefanie, Donata, Severin, Karl-Heinz, Larissa, Paul und Michael Kamm sowie Herbert Köstler
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Schwarzmarkt, Baudenkmäler & Konsulate – Möhlstrasse 32 in München-Bogenhausen – 1997

Am Sa., 16. August 1997
Bei meinen Hauptwohnsitzen war ich mein Leben lang sehr konstant. Hatte ich mich einmal für eine bestimmte Adresse in einem Lieblingsort entschieden, blieb ich dieser Wohnung lange treu und war auch ungern bereit meine dann über die Jahre entsprechend optimierte Bleibe wieder aufzugeben. Das funktioniert so lange sehr gut, wenn keine Ehen auseinander gehen oder berufliche Veränderungen nicht das permanente Leben am eigentlichen Arbeitsort erfordern und man dadurch nicht den Standort zu wechseln hat. Trotz meiner unterschiedlichen Lebens- und Berufsphasen blieb es bei mir so bei den Haupt-Wohnorten München, Lindau am Bodensee, Seeshaupt am Starnbergersee sowie Murnau am Staffelsee. In der Altbogenhauser Möhlstrasse wohne ich mittlerweile am längsten von allen Wohnsitzen. Nach meinem Einzug am Samstag, den 16. August 1997 bis heute ... und dies auch seit 1999 dauerhaft gemeinsam mit Annette. Die Wohnung hatte ich über eine Anzeige in der Süddeutschen Zeitung entdeckt und war gegen eine ganze Menge Bewerber erfolgreich aus dem Rennen gegangen. Mit dem Einzug in die Münchner Wohnung bzw. bereits in der Planungsphase der Einrichtung in der Woche vor dem Einzug habe ich auch mein Murnauer Eheleben beendet. Ich habe mich in der Möhlstrasse immer sehr wohl gefühlt und Annette und ich denken aktuell auch nicht daran, hier auszuziehen.
Mit dabei waren
  • Michael Kamm
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High Noon Kornati – Alternative Paarungen zwischen Zut und Murter – 1997

Von Sa., 16. August 1997 bis Do., 28. August 1997
Carolinas und meine Trennung im Frühsommer führten neben den üblichen negativen Veränderungen auch zur Stornierung des lang mit der Familie Vogl gemeinsam geplanten Familienbootsurlaubs auf der Temptation. Nachdem Carolina nach dem Cut nicht mehr mit in den Urlaub wollte, mache ich nun allein einen Bootsurlaub mit Vogls in altbekannten Gewässern. Nachdem ich schlecht alleine fahren konnte entschieden wir uns dafür, dass Vogls ihr Boot in Grado lassen und wir zu fünft mit unserem Boot, der Temptation fahren. Unsere Tour geht vom italienischen Grado über das istrische Umag nach Zut in den Kornaten. Weitere Punkte sind Palmizana, Hvar, Trogir und Milna sowie die Marina Frapa, Skradin und Murter. Dort waren wir wieder mal zum Abendessen in unserem beliebten Restaurant Tic Tac. Auf der Rückreise ging es dann über Piskera, Veli Rat, Ilovik nach Mali Losin. Lauter Perlen in der kroatischen Adria .... und ich würde gerne mal wieder mit dem Boot zurück in diese Region.
Mit dabei waren
  • Nina, Herbert, Patrick und Christina Vogl sowie Michael Kamm
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Königswiese & St. Georgs Kirche – Geliebtes Alt-Bogenhausen – 1997

Am Do., 28. August 1997
Nach der Rückkehr von meinem mit der Familie Vogl gemeinsamen Sommer Bootsurlaub auf der Temptation bin ich am 28. August 1997 in meine seit dem 16. August gemietete neue Wohnung in der Möhlstrasse eingezogen. Seitdem lebe ich im hochherrschaftlich schönen Altbogenhausen und möchte - wie auch Annette - auch nirgendwo anders in München wohnen. Vom Friedensengel am Europaplatz bzw. Prinzregentenstraße bis zur Montgelasstraße reicht unsere Möhlstraße. Kaum mehr als 800 Meter lang, bildet sie das »Rückgrat« des denkmalgeschützten Ensembles Bogenhausen und umfasst 35 Anwesen, zumeist noch großbürgerliche Villen der Erbauerzeit von 1880 bis Ende 1918. Benannt wurde sie bereits um 1895 nach dem Königlichen Hofgärtendirektor Jakob Möhl, der die Pläne für das neue Villenquartier vorlegte. Eine herrlich ruhige Gegend, schnell im Park - in den Maximiliansanlagen rechts der Isar und im Englischen Garten links der Isar - und mit dem Fahrrad zum Einkauf am Wiener-, Max-Weber- und Herkomer Platz oder zum Lust Shopping und Ausgehen in der Innenstadt, Maximilians- und Theatinerstrasse. Für den Spaziergang sind wir in einer Minute an der Königswiese, und für den Gottesdienst in der St. Georgs Kirche. Um uns herum herrschaftliche Gebäude ... die Möhlstrasse geniesst Ensemble Schutz. Sowohl Kindergarten wie auch Musikschule - die wir beide nicht mehr selber benötigen - sind um die Ecke ... allerdings auch Top Restaurants wie der Bogenhauser Hof. Als ich am Donnerstag gerade in die Wohnung eingezogen war, habe ich am Samstag nach Sport im Prince und Drinks im Lenbach in der Nacht noch meine Unterhaltungstechnik - Telefon, Musik, TV und Video - eingerichtet. Als der Fernseher spät nachts endlich lief und alle Sender neu programmiert waren, zappte ich mitten in der Nacht durch die Programme und blieb in der Nacht vom Samstag, den 30. auf Sonntag, den 31. August gegen 2:00 Uhr früh an der Live Berichterstattung zum Unfalltod von Lady Di in einer Pariser Unterführung an der Seine hängen. Die damals übertragenen Fernsehbilder sind mir bis heute als Erinnerung an meine ersten Tage in der Bogenhausener Wohnung geblieben

Un-Break my Heart – Toni Braxton in der Olympiahalle – 1997

Am Fr., 5. September 1997
Toni Braxton ist eine Soul-Sängerin aus den USA. Der 1967 in Baltimore geborene Weltstar hat sieben Grammys gewonnen und zählt zu den erfolgreichsten Sängerinnen ihrer Branche. Toni Braxtons bekanntester Song ist "Un-Break My Heart". 1996 war Braxtons zweites Album Secrets extrem erfolgreich. Die Platte verkaufte sich insgesamt mehr als zwölf Millionen Mal und brachte Braxton acht weitere Platinauszeichnungen ein. Mit dem Nummer-1-Hit You’re Makin’ Me High, I Don’t Want To und dem Kenny-G-Duett How Could an Angel Break My Heart festigte Toni Braxton ihre Prominenz im Musikgeschäft. Den größten Erfolg ihrer Karriere hatte die Sängerin anschließend mit der von Diane Warren komponierten und getexteten Ballade Un-Break My Heart: Der Song hielt sich elf Wochen an der Spitze der Billboard Hot 100 und erreichte auch Platz 1 in Österreich und der Schweiz. Als ich Anfang September des Jahres - kurz nach meinem Umzug von Murnau nach Bogenhausen - ihr wundervolles Konzert in der Münchner Olympiahalle besuchte, war sie als Künstlerin auf dem Zenit ihres Erfolges.
Mit dabei waren
  • Michael Kamm
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Robinson Club Esquinzo Playa in Separation Phase – Fuerteventura – 1997

Von Sa., 6. September 1997 bis Sa., 13. September 1997
Do you remember ... es war nicht wirklich leicht. Der erste Urlaub allein mit den Kindern nach einer vorherigen Trennung der Eltern. Da muss die emotionale Ablenkung vom neuen Zuhause auch erst einmal passen. Zum Glück sind wir im Robinson Club Esquinzo Playa auf Fuerteventura aber alle gut beschäftigt. Viel Sportprogramm, so z.B. Surfen und Gymnastik, Fitness und Schwimmen, dazu ein herrlicher Strand, malen im Kinder Roby Club, proben für die Kindershow und abends die Aufregung vor dem Auftritt. Auf der Bühne stehen und den wohlverdienten Applaus entgegennehmen. Soviel angenehme Ablenkung tut uns allen gut, jetzt, nachdem sich unser aller Leben verändert hat und verändern wird. Und ja, es waren schöne Tage in der Sonne der Kanaren ...

Sonderzug nach Pankow – Trip mit Porsche Zentrum München zur IAA in Frankfurt – 1997

Am Mi., 17. September 1997
Zwischen einem schönen Robinson Club Urlaub mit Larissa und Paul auf der Insel Fuerteventura und einem spannenden Porsche Renn-Training auf dem Salzburgring bin ich zur Präsentation des neuen Porsche 911 Cabrio der Baureihe 996 auf die IAA nach Frankfurt eingeladen. Das Porsche Zentrum München hat aus diesem Anlaß einen Sonderzug gemietet, mit dem wir in größerer Runde am Nachmittag vom Münchner Hauptbahnhof nach Frankfurt fahren, wo wir nach dem offiziellen Messe-Ende um 18:00 Uhr eine exclusive Führung in der Sportwagen Halle auf dem Porsche Stand erhalten. Nach drei Stunden geht es dann wieder zurück zum Zug und wir geniessen bei einem Abendessen und Disco an Bord die Rückfahrt nach München. Es war ein sehr netter Event mit einer Menge gleichgesinnter Porsche Fans und ich bestelle mir bereits am nächsten Tag das zuvor inspizierte Cabrio. Als Weltpremieren noch echte Überraschungen waren, staunten die Besucher der IAA 1997 über die neue Mercedes A-Klasse. So klein war noch kein Auto mit Stern. Schon auf der IAA 1993 hatte die Studie Vision A 93 die Reaktionen des Publikums getestet. Kurze Zeit nach der Weltpremiere 1997 lief dem Mini-Benz ein Elch über den Weg. Dabei glänzten viele berühmte Auto-Neuheiten auf der IAA. Angefangen vom Mercedes 300 und BMW 501 über den Porsche 901 alias 911, Mercedes 600, NSU Ro 80 und diverse Generationen des VW Golf bis zum VW ID.3 war Frankfurt stets die große Bühne. Dass Frankfurt einmal der Schauplatz glänzender Premieren sein wird, ahnte man in der Messestadt am Main im frühen 20. Jahrhundert noch nicht. Denn die Internationale Automobil-Ausstellung fand zunächst in Berlin statt. Ihre Anfänge lassen sich bis auf das Jahr 1897 zurückführen, als der Mitteleuropäische Motorwagenverein die Ausstellung „ Automobil-Revue“ ausrichtet. Aus diesen überschaubaren Anfängen entwickelt sich schließlich die internationale Leitmesse für Automobiltechnik. Nach dem Zweiten Weltkrieg an die Messeerfolge aus dem ersten Drittel des Jahrhunderts anzuknüpfen, ist schwer. Erstmals findet im April 1951 wieder eine Automobilausstellung in Deutschland statt, die wirklich internationalen Anspruch hat. Ausgetragen wird sie nicht mehr in Berlin, sondern in Frankfurt am Main. Hier hat auch der Verband der Automobilindustrie e. V. (VDA) seinen Sitz, der die IAA organisiert.

Ausgebremst beim Porsche Renn-Training – Rasantes Wochenende in der Gersbergalm am Salzburgring – 1997

Von Do., 18. September 1997 bis Sa., 20. September 1997
Nachdem ich mir als bekennender Schnellfahrer nach dem vollzogenen Verkauf der Firma North Sails im Frühjahr 1995 eine ganz persönliche Belohnung gönnen wollte, hatte ich mir einen Porsche Carrera 4 bestellt. Es war damals der letzte Luft gekühlte Sechszylinder, den ich auch gerne flott bewegen wollte. Da kam die Einladung meines Garmischer Porsche-Händlers Heitz zu einem Renn Wochenende im Salzkammergut gerade recht. Der Salzburgring lässt mit seinen 4.255 Metern Rennstrecke, 12 Kurven, 4 Geraden und einem Höhenunterschied von 25 Metern das Herz eines jeden ambitionierten Sportfahrers höher schlagen. Hier konnte auch ich bei einem Renntraining der Extraklasse Fahrspaß pur erleben. Besonders in meinem eigenen Porsche der Baureihe 993, der die Baureihe 964 im Modelljahr 1994 abgelöst hat. Diese war nicht nur in technischer, sondern auch in optischer Hinsicht eine erhebliche Weiterentwicklung. Die vorderen Kotflügel des 993 Carrera waren breiter und verliefen flacher.
 Auch die hinteren Kotflügel waren breiter geformt und verliefen geradliniger zum Heck mit den höher gesetzten Rückleuchten hin. Der 993 war zunächst als Coupé und Cabriolet mit Heckantrieb erhältlich. Zum Modelljahr 1995 folgten die Allradversionen Carrera 4 und 911 turbo mit Viscolamellen-Kupplung, in den Modelljahren 1996/97 der Carrera 4S sowie der Carrera S. Das ab 1996 produzierte Targa-Modell hatte erstmals anstelle des herausnehmbaren Faltdachs ein großes, elektrisch verstellbares Schiebedach aus getöntem Verbundglas. Der bisherige Überrollbügel konnte daher entfallen. Für den Antrieb der Carrera und Targa-Modelle sorgte ein neuer 3,6-Liter-Motor mit zunächst 272 PS Leistung. Heute klingt das wenig, damals hat es gereicht, daß ich mich zweimal auf der Rennrunde in die Auslaufzonen verabschiedet habe ... zum Glück, ohne Schaden anzurichten. Allerdings wollte ich den hinter mir fahrenden Porsche Turbo auch nicht vorbei lassen. Es war ein toller Ausflug mit netten Markenkollegen und von Porsche Heitz hervorragend organisiert. Zudem haben wir in einem Stück Paradies am Stadtrand von Salzburg, in der wunderschönen Gerstbergalm übernachtet. Kein Trubel. Kein Lärm. Nur frische Luft und idyllische Natur und ausgezeichnetes Essen.
Mit dabei waren
  • Team von Porsche Heitz in Garmisch-Partenkirchen, Michael Kamm
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Blind Date im Frankfurter Hof – Heppel liefert nach konkreter Vorgabe zeitnah – 1997

Von Do., 25. September 1997 bis Fr., 26. September 1997
Die erste Wochen in meiner neuen Bogenhauser Heimat in der Möhlstrasse verbrachte ich vorwiegend mit der Suche und dem Kauf von Einrichtungsgegenständen für die Ausstattung der Wohnung. Immerhin musste ich mich um komplett neue Möbel für 4 Zimmer, zwei Bäder und eine Küche sowie den Eingangsbereich kümmern und war daher im Dauereinsatz bei der Einrichtung, den Möbelhäusern Seiler in Murnau und Karstadt auf der Theresienhöhe. Zudem verbrachte ich fast jeden Tag eine Stunde im Fitness Center Prinz, traf mich mit Michael Plank, Martin Kühner, Rainer Rühle, meiner Schwester Uli und am 1. September meinem Freund Michael Hoesch, der mich im Rahmen eines gemeinsamen Mittagessen im Literaturhaus nach meinen zukünftigen Partnerschaftsplänen befragte. Eher belustigt zählte ich ihm meine zwanzig Kriterien für eine passende Freundin auf und er machte den Vorschlag, daß er die sehr umfangreiche Datenbank seiner Versicherungsagentur nach etwas passend Weiblichem durchforsten würde. Meine sehr anspruchsvolle und ausführliche 20 Punkte Liste war sicherlich nicht in den Kriterien für Versicherungskunden abgebildet, da für mich zunächst die Charaktereigenschaften Selbst- und Verantwortungsbewußtsein und Zuverlässigkeit, zudem Offenheit und Humor und des Weiteren Flexibilität und Anpassungsfähigkeit wichtig waren. Der vierte charakterliche Punkt sind eine emotionale Stabilität, Ausgeglichenheit und eine weitestgehende Unabhängigkeit. Weitere Punkte waren damals wie heute Charme und Rücksichtsnahme sowie Ehrlichkeit und Treue. Bei den Äußerlichkeiten bevorzugte ich schon damals gepflegte und elegante Erscheinungen, die minimal 5 Jahre und maximal 15 Jahre jünger als ich sein sollten, zwischen 170 cm und 180 cm groß sind und ein Gewicht zwischen 55 kg und 60 kg haben. Dies gepaart mit einer schlanken, weiblichen Figur mit Busen und langen Beinen. Zudem sollte die Dame meiner Wahl sportlich, fit und Nichtraucherin sein. Bezüglich ihrer Interessen waren mir vergleichbare Ansichten bei Themen wie Familie, Gesellschaft, Politik und Religion wichtig, sie sollte einen ähnlichen Lebensstil bevorzugen, modebewußt sein und zudem die gleiche Wünsche und Ziele ans Leben haben. Optimalerweise gepaart mit gemeinsamen Hobbies und Freizeit-Aktivitäten, sowie gleichen sexuellen Bedürfnisses und entsprechender Aufgeschlossenheit. Zu guter Letzt sollten sie - wie auch ich selbst - Unternehmungs- und Reise lustig sein. Was das soziale Umfeld angeht war mir eine vergleichbare Intelligenz mit guter Allgemeinbildung, einer finanziellen Unabhängigkeit sowie ähnlicher sozialer Herkunft, eigener Erfolg im Beruf oder Erfüllung in vergleichbaren Bereichen wichtig. Der letzte und damit 20. Punkt umfasst Kultiviertheit sowie eine kulturelles und musisches Interesse. Heppel war durch meine Liste so motiviert, daß er sich bereits nach einer Woche mit ersten Ergebnissen bei mir zurückmeldete. Da war ich allerdings mit Larissa und Paul im Sommerurlaub im Club Robinson auf der Insel Fuerteventura, von dem ich erst am 13. September zurück nach München kam. In der Folgewoche besuchte ich die IAA in Frankfurt und war für einige Tage zum Porsche Renn Training am Salzburgring. Zudem startete am 19. September das Oktoberfest, bei dem ich mehrere Einsätze hatte, wodurch ich mich seinem besten Single Hit (Laut Heppel echte 19 von 20 Punkte) Simone Draxler aus Frankfurt erst am 25. September 1997 intensiv widmen konnte. Dann aber gleich richtig, denn ich flog noch am selben Nachmittag von München nach Frankfurt und traf Simone zu einem Blind Date mit ersten Drinks im Hotel Frankfurter Hof und einem anschliessenden gemeinsamen Abendessen im Restaurant Gargantua in der Liebigstrasse. Am nächsten Morgen trafen wir uns noch zu einem Frühstück im Hotel, bevor ich um 9:30 Uhr zurück nach München flog. Zu diesem Zeitpunkt stand dann bereits fest, dass wir voneinander angetan waren und keine Woche später unsere intensive - jeodch nicht sehr lange - Liason begannen.
Mit dabei waren
  • Simone Draxler & Michael Kamm
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Geburtstag im Goldener Pflug in Umratshausen – Familienessen im Chiemgau – 1997

Am Sa., 27. September 1997
Anläßlich des 64. Geburtstags unseres Vaters sind wir Kinder zu einem Geburtstagsessen im Restaurant Goldener Pflug in Umratshausen eingeladen. Ich bin nach meiner Trennung von Carolina auch im September noch als Single unterwegs, habe auch Larissa und Paul nicht mit dabei, da sie in Murnau bei Caro sind und fahre von München aus alleine ins Chiemgau. Uli & Adam kommen auch ohne Kids und Thomas und Steffi haben Severin und Doni mit im Schlepptau. Wenn ich mich recht erinnere ware auch die Eltern Köster mit von der Partie. Der familiengeführte Landgasthof mit gemütlicher Atmosphäre ist in einem urigen Bauernhaus aus dem 16. Jahrhundert untergebracht. Das gemütliche Restaurant verfügt über einen Kamin und ist rustikal eingerichtet. Es gibt auch einen Biergarten, in dem gegrillte Speisen angeboten werden. Umratshausen liegt zwischen Frasdorf und Prien und damit im Zentrum des Chiemgaus. Die Region Chiemsee-Alpenland ist nicht weit von München, Tirol und Salzburg entfernt und bietet mit den Bayerische Alpen sowie dem Chiemsee – dem Bayerische Meer – attraktive Ziele. So erwartet einen hier auch das Schloss Herrenchiemsee sowie vielfältige Kultur und Tradition. Man kann durch bekannte Städte wie Rosenheim und historische Orte wie Wasserburg am Inn spazieren oder sich in Thermen oder in der Bilderbuchlandschaft mit Bergen, über 30 Seen, Wäldern und Mooren entspannen. Unbedingt erleben sollte man den Chiemsee mit Fraueninsel, Herreninsel und Schloss Herrenchiemsee. Urbanes Flair in Rosenheim, Wasserburg am Inn, Bad Aibling, Kolbermoor und Prien am Chiemsee. Berg-Erlebnisse und Almen in den Chiemgauer und Mangfall-Taler Alpen für Anfänger und Fortgeschrittene mit einer vielfältigen Kultur und schöner bayerischer Tradition. Es ist eine Bilderbuchlandschaft mit Bergen, Seen, Flüssen, Streuobstwiesen, Wäldern und Mooren, in der man Stille und gesunde Luft genießen kann.
Mit dabei waren
  • Karl-Heinz & Uta Kamm, Ulrike & Adam Schall, Thomas & Stefanie Kamm, Michael Kamm
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Birgit & Klaus Abendschein – Seeshaupt & Marbella – 1997

Am So., 28. September 1997
Birgit und Klaus Abendschein habe ich im Sommer im Golfclub in St. Eurach besser kennen gelernt, als wir zur selben Zeit von unserem vorherigen Iffeldorfer Club in den Euracher Club gewechselt sind. Wir waren schon einige Jahren zuvor entfernte Nachbarn in Seeshaupt gewesen, wo Birgit und Klaus bis heute direkt neben unseren damaligen Freunden Conny und Werner Kräussel - mit denen sie sich jedoch nicht sonderlich gut verstanden haben - wohnten. Klaus, der in Starnberg ein Kühl-Logistik Unternehmen für die Lebensmittelbranche betreibt wurde ein excellenter Golfspieler und so habe ich auch immer versucht seine Technik abzuschauen und mein Spiel zu verbessern. Dadurch kam ich auch in den Genuss gemeinsamer Trainingsaufenthalte mit unserem dann gemeinsamen Pro Jens Koriath in Südspanien. Dort hatten Birgit und Klaus ein großes Haus, in dem ich mit herbert Vogl, Roman Sauermann und Olaf Blank auch mehrmals die Gastfreundschaft der beiden erleben durfte. Durch meinen Austritt aus dem Club in Eurach - wo Birgit und Klaus immer noch regelmäßig spielen - sehen wir uns mittlerweile leider weniger. Da muss wieder geändert werden.

Im Talgo Richtung Norden – Gute Nacht Geschichten im Schlafwagen – 1997

Von Mi., 1. Oktober 1997 bis Do., 2. Oktober 1997
Während des Oktoberfestes Anfang Oktober war ich mit Michael Plank und Stefan Schneider abends im Löwenbräuzelt unterwegs. Bei dieser Gelegenheit haben wir zwei junge Damen - Karin Vötsch und ihre Freundin Daniela - kennen gelernt. Mit beiden haben wir uns ganz ausgezeichnet unterhalten, wobei sich Karin Vötsch gegen 22:00 Uhr dahingehend outete, daß sie uns demnächst verlassen müsse, um mit dem Schlafwagen kurz vor Mitternach von München nach Hamburg zu fahren. Spontan habe ich mich dazu entschlossen, Karin auf dieser Zugreise zu begleiten, um mich weiter mir ihr unterhalten zu können. Das war ausgesprochen nett, wir genossen die Schlafwagenfahrt und ich düste am nächsten Morgen gleich wieder mit dem Flieger nach München zurück. Im selben Jahr hatte die Deutsche Bahn eine neue Generation von Schlaf- und Liegewagenzüge unter dem Namen „Hotels auf Rädern“ auf den Strecken München–Berlin und München–Hamburg in Betrieb genommen. Die spanischen Züge - genannt Talgos - boten seitdem nicht nur wegen ihrer Neigetechnik eine ruhige, ruckelfreie Schlafwagenfahrt. Bordrestaurant und Bar, klimatisierte Schlaf- und Liegewagen, bei denen die Schlafwagen-Abteile alle mit Dusche und WC ausgestattet sind, gehören zum Komfort, den nicht nur Flugmuffel schätzen. Dieses Erlebnis wollten wir uns nicht entgehen lassen. Zum Glück waren wir damals schnell dabei. Denn in den vergangenen Jahren hat sich die Wirtschaftslage der als eigene Firma geführten Bahn-Tochter Autozug dramatisch verschlechtert. Allerdings sind viele Nachtzüge auch schlicht und einfach unrentabel geworden. Ein ehemaliger DB-Nachtzug-Manager: „Die Billigflieger, aber auch Neubaustrecken, durch die Fahrtzeiten stark verkürzt wurden, machen uns zu schaffen. Das Ende der Nachtzüge aus wirtschaftlichen Gründen ist jedoch leider absehbar. Die großen Zeiten glanzvoller Luxuszüge wie des Orient-Express von Paris über München nach Konstantinopel sind schon seit dem Zweiten Weltkrieg vorbei. Trotzdem sorgte bis Mitte der 90er-Jahre ein dichtes europäisches Netz an Nachtzügen sowie an Autotransportzügen mit Schlaf- und Liegewagen für eine stressfreie Urlaubsanfahrt. Allein von München fuhren 1991 täglich mehr als 30 Züge mit Schlaf- und Liegewagen in alle Richtungen, unter anderem nach Istanbul, Athen, Kopenhagen und Warschau. Übrigens habe ich mich am Abend meiner Rückkehr nach München wieder mit Michi Plank zum Ausgehen verabredet. Dann waren im Hippocampus Annette und Jasmin dabei ... der Rest der somit am gleichen Tag startenden Geschichte ist bekannt
Mit dabei waren
  • Karin Vörtsch und Michael Kamm
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Annette Kamm – Mönchengladbach und München – 1997

Am Do., 2. Oktober 1997
Die in Mönchengladbach geborene Annette und ich haben uns im Rahmen eines privaten Abendessens erstmals am 5. Januar 1993 im damaligen Haus von Carolina und mir in Hagen bei Murnau kennen gelernt. Ette war zu dieser Zeit mit meinem Studienfreund Michael Schubert aus Feldafing liiert, und sie wurde von Michi an diesem Abend nicht nur Carolina und mir sondern auch Petra und Michael Plank vorgestellt, die mit uns den Abend in Hagen verbrachten. Nach diesem einmaligen Treffen haben wir uns erst im am 2. Oktober 1997 - als ich als Single in Bogenhausen lebte - durch eine Initiative von Michi Plank wiedergetroffen, als wir gemeinsam mit Jasmin im Ristorante Hippocampus beim Abendessen waren. Als Folge dieses Treffens haben wir uns miteinander befreundet und sind im Frühjahr des Jahres 1998 in meiner Münchner Wohnung zusammen gezogen. Damals war Ette noch bei Bogner beschäftigt, in den Folgejahren war Annette in weiteren beruflichen Stationen in der Mode- und Fashion Industrie bei Strennesse und Escada, in der Medienbranche bei Condé Nast und in der Schmuck- und Luxusuhrenbranche bei Richemont tätig. So waren wir über viele Jahre beide ein stets beruflich aktives Paar, als welches wir am 6. September 2002 auch geheiratet haben. im kommenden Jahr dürfen wir dann bereits unseren 20. Hochzeitstag feiern ....
Mit dabei waren
  • Annette Kamm
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Bester Einblick für die Banker – Frühe Parallel Dating Phase in Frankfurt – 1997

Von Fr., 3. Oktober 1997 bis So., 5. Oktober 1997
Anfang Oktober fuhr ich am Freitag von München nach Frankfurt, um das bevorstehende Wochenende mit Simone Draxler zu verbringen. Durch einen engagierten Einsatz von Michael Hoesch auf Basis meiner 20 Punkte Liste hatte ich Simone im Rahmen eines Blind Date eine Woche zuvor im Hotel Frankfurter Hof kennen gelernt und war mit ihr bereits einmal zu einem Abendessen ausgegangen. Wir hatten dabei Gefallen aneinander gefunden und begannen nun eine gute Woche später eine Liaison. Das Wochenende in Frankfurt verbrachten wir mit Ausgehen, Shopping, Museums- und Galerie Besuchen sowie einer Abendessen Einladung von Simone in ihrer Wohnung in der Kaiserstrasse 18 in der Innenstadt, bei dem neben einer Reihe von netten Menschen auch Simone und Michael Hoesch zu Gast waren. Den Rest unserer verfügbaren Zeit verbrachten wir miteinander im Bett. Am darauf folgenden Wochenende absolvierten wir von Donnerstag bis Montag nochmals das selbe Programm und beendeten unsere kurze intensive Beziehung freundschaftlich und Szenenlos mit meiner Abreise am Montag zurück nach München. Dies war für mich dann auch wichtig, um in der Folge den Kopf für Annette frei zu haben, die zum damaligen Zeitpunkt noch mit Peter liiert, jedoch ebenfalls schon auf dem Absprung war.
Mit dabei waren
  • Simone Draxler & Michael Kamm
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Rekordtiefe Steuersätze in Wollerau am Zürichsee – Geschnetzeltes bei Peter Haber im Kanton Schwyz – 1997

Von Di., 21. Oktober 1997 bis Mi., 22. Oktober 1997
Im Herbst des Jahres 1997 geniessen Michael Plank und ich nach unserem Ausscheiden aus der an die Klaus J. Jacobs Holding veräußerten North Sails Surf Gruppe unser Leben in vollen Zügen und zählen beide - obwohl wir noch nicht einmal 40 Jahre alt sind - nicht zur berufstätigen Bevölkerung. Daher haben wir auch während der Woche genügend Zeit ab und zu einen gemeinsamen Ausflug zu unternehmen. Diesmal geht es Ende Oktober auf Einladung von Dr. Peter Haber an den Zürichsee in der Schweiz. Er war der frühere Vorstand der Klaus J. Jacobs Holding AG in Zürich und hatte im Jahr 1994 unseren Firmenkauf verhandelt sowie uns im Januar 1995 als Geschäftsführer unserer ehemals eigenen Gesellschaft mit attraktiven neuen Arbeitsverträgen ausgestattet. Er selbst lebte zwischen Starnberg - wo seine damalige Freundin mit einer gemeinsamen Tochter residierte - und Zürich, wo er sein Büro bei Klaus Jacobs im Seefeldquai hatte. Im Jahr 1996 schied er allerdings aus der Jacobs Gruppe aus und wir hatten einen engen Vertrauten verloren. Sein neues Haus in Wollerau - wohin er uns eingeladen hatte - war ein Highlight mit tollem Blick auf den See und mit den damals modernsten technischen Raffinessen ausgestattet. Es war bestimmt nicht günstig, jedoch lernten wir von Peter dass er einen optimalen Wohnsitz gefunden hätte. Wer in Wollerau wohnt, kann sich nicht über exzessive Steuern beklagen. Die Gemeinde ist seit langem bekannt für rekordtiefe Steuersätze ... das war auch gut so, da unser von ihm bezahltes Geschnetzeltes im lokalen Restaurant jeweils fast 50 CHF kostete. Dennoch dürften die Wollerauer Einkommensmillionäre schlucken, wenn sie die Steuerrechnung für das neue Jahr sehen. Verlangt doch der Fiskus im Vergleich zum Vorjahr rund 40 Prozent mehr. Das zeigen die neuesten Daten der Eidgenössischen Steuerverwaltung. Nehmen wir das Beispiel eines Verheirateten mit zwei Kindern. Bei einem Bruttoarbeitseinkommen von einer Million Franken muss er in Wollerau 8,9 Prozent für Kantons- und Gemeindesteuern abliefern. Im Vorjahr waren es noch 6,4 Prozent. Der Aufschlag ist happig, doch die Einkommensmillionäre fahren auch so in Wollerau immer noch am günstigsten. Alle anderen 2.323 Schweizer Gemeinden verlangen mehr. Also ein Trost ..... Peter Haber wechselte später mehrfach den Job und ich habe ihn dann leider aus den Augen verloren
Mit dabei waren
  • Peter Haber, Michael Plank und Michael Kamm
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Time to say Goodbye – Sarah Brightman im Münchner Gasteig – 1997

Am Mi., 22. Oktober 1997
1960 in London geboren, machte Sarah Brightman schon im Kindesalter mit verschiedenen Tanznummern auf sich aufmerksam. Kaum verwunderlich, dass sie nach verschiedenen Engagements dann auch eine Hauptrolle bei der Erstaufführung von "Cats" erhält. Schon verwunderlicher ist, dass sie nach kurzer Ehe ihren ersten Mann verlässt und den Musical-Autor schlechthin, Andrew Lloyd Webber, heiratet. Webber erkennt in ihrer Stimme ihr größtes Potenzial und siedelt sie im Klassik meets Pop-Bereich an. Sie singt mit Placido Domingo, ist der Star von Webbers "Phantom Of The Opera" und macht sich mit ihrer Sopran-Stimme als Musical-Interpretin weltweit einen Namen. Neben regelmäßigen Veröffentlichungen tritt sie weiterhin im Theater auf, singt 1992 mit Placido Domingo das Titellied der Olympiade in Barcelona und drei Jahre später "A Question Of Honor" für den Boxer Henry Maske bei seinem Titelkampf gegen Graciano Rocchigiani. Ihr größter Erfolg kommt 1996 im Duett mit Andrea Bocelli: "Time To Say Goodbye" ist europaweit an den Spitzen der Charts und schafft es als bis dahin meistverkaufte Single in Deutschland sogar ins Guinness Buch der Rekorde. Als Annette und ich bei unserem ersten gemeinsamen Event die Gelegenheit haben, sie im Münchner Gasteig zu sehen, ist sie der absolute Star am Musikhimmel.

Nani & Jürgen Schunda – Hohenthann – 1997

Am Fr., 31. Oktober 1997
Annettes ältere Schwester Christiane - die von allen Nani genannt wird - und ihren Ehemann Jürgen Schunda habe ich im Herbst 1997 auf der Promotionsfeier von Sanne - der jüngsten der drei Hoischen Töchter - in einer Wohnung in Haidhausen kennen gelernt. Nani war damals ob meines Anblicks an der Seite von Ette irritiert, da sie ihre Schwester in einer festen Beziehung mit ihrem Freund Peter Jung wähnte. Die Irritationen haben sich mittlerweile gelegt. Mit Nani und Jürgen haben wir ein gutes und intensives Verhältnis und sehen uns sehr regelmäßig. Mit Jürgen verbinden mich dabei besonders die gemeinsamen Hobbies Golf, Skifahren und Biken ... mit Nani sämtliche Familienthemen wie Kinder, Enkel, Weihnachten und der Gardasee .... alles prima
Mit dabei waren
  • Nani & Jürgen Schunda
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Dr. Susanne Hoischen mit Ginger – Salò, Hamburg & München – 1997

Am Fr., 31. Oktober 1997
Sanne ist die jüngste der drei Hoischen Sister und in einer einigermaßen direkten Linie nach Nani und Ette geboren, bevor 5 Jahre später auch noch Hannes als Nachzügler und kleiner Bruder auf der Bühne erschien. Sanne ist mit Abstand die akademischste Ausführung der vier Geschwister, wobei Ihr - wie ich so hörte - das Lernen und Abliefern guter Noten auch immer relativ leichtfiel. Nach Ihrem Abitur studierte die Medizin und promovierte in München, bevor sie sich an verschiedenen Uni Kliniken - Frankfurt und Hamburg - zu einer versierten Nephrologin ausbilden liess. Nach verschiedenen Stationen im medizinischen Bereich mittelständischer Klinik Gruppen wagte sich Sanne dann in die Welt der Private Equity und heuerte bei Diaverum, DaVita und Sanecum an. Für diese Unternehmen war und ist sie als COO und medizinische Leitung tätig und seit einigen Jahren aus selber unternehmerisch beteiligt. Sanne lebt neben dem Beruf ein unorthodoxes Leben in verschiedenen Wohnorten wie Hamburg, München und Saló und hängt an ihrer Familie und ihren Hunden. Ihre Partnerschaften sind schwierig zu durchschauen ... hier sollte man sich auch nicht zu viel Mühe geben. Sanne ist eine großzügige Tante und Schwester, sportlich aktiv und liebt es technische Geräte bei der Haus- und Gartenpflege persönlich zu bedienen. Alles prima 😂 👍

Bayerisch-Italienische Rezepte – Münchner Chef-Köchin & venezianische Geniesser – 1997

Von Mo., 3. November 1997 bis Do., 6. November 1997
Nach einigen Monaten Single Haushalt war ich der Meinung, daß es durchaus hilfreich wäre, wenn ich wüßte, wie ich meine neue Küche in der Möhlstrasse sowie die sich hiefür angeschaffte Kocheinrichtung nutzen kann. Am praktischen Wissen mangelte es bei mir durchaus erheblich. Daher buche ich einen Kochkurs bei der Münchner Volkshochschule und lerne im Rahmen der verschiedenen Termine erste eigene Gerichte zuzubereiten. Zudem lerne ich bei der Veranstaltung auch den aus Venedig stammenden Dr. Fabio Zoffi - damals Deutschland Geschäftsführer von Benetton - kennen, mit dem ich später geschäftlich engagiert bin. Fabio wollte unbedingt bayerische Gerichte kochen ... die VHS-Lehrerin und Chef-Köchin war aber auf die italienische ausgerichtet. Es ging hin und mehr und wir bekamen schlußendlich von beiden Genüssen was geboten. Essen ist mehr als eine Notwendigkeit? Kochen lernen ist kein Hexenwerk und jeder kann es versuchen. Zudem ist Kochen eine extrem wichtige Fähigkeit, welche einem sehr viele Vorteile im Alltag bringen kann. Wer kochen gelernt hat, gibt weniger Geld für Essen aus und kann sich auch viel gesünder und ausgewogener ernähren. Kochen kann sehr viel Spaß machen und für oder mit anderen zusammen zu kochen verbindet und ist eine schöne Aktivität. Gutes Essen ist Balsam für die Seele und Kochen ist nicht unbedingt eine lästige Aufgabe im Alltag. Es kann sehr viel Spaß machen mit anderen zusammen zu kochen oder neue Rezepte auszuprobieren. Zudem hat jedes Land verschiedene Gerichte und in jeder Kultur wird anders gekocht. Man kann also auch kulinarisch andere Kulturen oder die eigene, wie zum Beispiel die Deutsche Küche durch das Kochen traditioneller Rezepte besser kennenlernen. Wo kann man Kochen lernen? Es gibt viele Mittel und Wege, um das Kochen zu lernen. Wie man dabei vorgehen möchtest bleibt ganz einem selbst überlassen. Wenn man etwas mehr Geld und Zeit investieren möchte, dann lohnt sich auch der Besuch eines Kochkurses. An der Volkshochschule ist das auch durchaus bezahlbar.
Mit dabei waren
  • Fabio Zoff, Michael Kamm
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Die Reise zum Regenbogen – Circus Roncalli – 1997

Am Sa., 15. November 1997
Im Jahr 1975 kündigt der Art Director Bernhard Paul in Wien seinen gut bezahlten Job beim Nachrichtenmagazin „profil“ und wird Circusdirektor. Er besinnt sich auf seinen Jugendtraum und gründet in Wien den Circus Roncalli. Ein ausrangierter alter Circuswohnwagen bildet den „Grundstock“. In der Anfangsphase stößt André Heller zu dem Projekt. Mehr als zwanzig Jahre später ist aus dem Jugendtraum ein veritables Unternehmen geworden. Gemeinsam mit Larissa und Paul geniesse ich voller Begeisterung das Jubiläumsprogramm: 20 Jahre Circus Roncalli und stelle fest: Die Legende lebt!
Mit dabei waren
  • Larissa, Paul und Michael Kamm
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Capricorn Adventure – von Nassau & die Exumas via Turks & Caicos nach Puerto Rico – 1997

Von Mo., 24. November 1997 bis Do., 4. Dezember 1997
Ende November mache ich mich - Wetter bedingt nicht ungern - von München aus auf den Weg nach Paradise Island auf den Bahamas. Auf der bei Nassau und damit vor New Providence gelegenen Insel befindet sich der Paradise Harbour Club, in dem meine Eltern den Liegeplatz Ihrer Capricon haben. Die Capricorn ist eine Motoryacht vom Typ Tollycraft 61 und wir haben geplant Sie für die Wintersaison von den Bahamas nach Puerto Rico zu überführen, um von dort aus näher an den Süd-östlichen karibischen Inseln wie den Virgin Islands, den Antillen und Grenadines zu sein. Die zurück zu legende Strecke führt dabei über die Bahama Banks, an den Exumas, den Turks & Caicos Inseln sowie an der Dominikanischen Republik entlang nach Puerto Rico und ist circa 1.500 Kilometer lang. Auf dem Weg gibt es einige knifflige Passagen bei Nacht zu befahren, die höchste Aufmerksamkeit beim Navigieren erfordern. Deshalb ist meine Mutter froh, daß ich mit an Bord bin, um unseren Vater bei der Fahrt zu unterstützen. Nichts lieber als das ... its better in the Bahamas und ich düse los. Für gewöhnlich ist der schnellste Weg von München Non Stop nach Miami und von dort aus mit einem Wasserflugzeug oder einer Insel Hopper Propellermaschine zum kleinen lokalen Flugplatz von Paradise Island, dessen Start- und Landepiste direkt neben dem Paradise Harbour Club liegt.
Mit dabei waren
  • Uta & Karl-Heinz Kamm sowie Michael Kamm
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Caribbean Capricorn Explorer – San Juan auf Puerto Rico – 1997

Von Fr., 5. Dezember 1997 bis Fr., 12. Dezember 1997
Ein Anfang Dezember gemeinsam mit meinen Eltern durchgeführter Überführungstörn auf der Capricorn - ihrer im PHC auf Paradise Island vor New Providence beheimateten Tolly Craft - bringt uns von Nassau über die Bahama Banks, die Turks & Caicos Inseln und die Dominikanische Republik bis nach Puerto Rico. Der zu den USA gehörende Freistaat überzeugt neben Naturschönheiten und traumhaften Stränden auch mit sehenswerten Kultureinrichtungen. Im historischen Kolonialstil liegt die Hauptstadt San Juan an der Nordküste der Insel. Bei einem Bummel durch die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörende Altstadt kommt man an vielen Sehenswürdigkeiten vorbei. Prachtvolle Gebäude, wie die Gouverneursresidenz aus dem 16. Jahrhundert, erstrahlen dank einer Restauration im spanischen Kolonialstil, wieder in neuem Glanz. Beeindruckend ist auch die gewaltige Festungsanalge, die einst als Wehranlage für den Hafen errichtet wurde. Mit ihren sechsstöckigen Bastionen, die durch Tunnel verbunden waren, galt sie als uneinnehmbar. Ich verbrachte einige gemeinsame Tage mit meinen Eltern auf der beeindruckenden, tropischen Insel, bevor ich von San Juan aus wieder nach München zurückflog.

Sabine & Michael Hanewacker mit Melli, Lorena & Tini – Hohenthann – 1997

Am Mi., 17. Dezember 1997
Sabine und Michael Hanewacker habe ich - als beste Freunde von Nani und Jürgen aus Hohenthann - schon bald nach meinem Kennerlernen von Schundas im Dezember 1997 kennen gelernt. Die Familie mit ihren zu Katharina, Johanna und Anna-Lena gleichaltrigen Mädchen Melli, Lorena und Tini lebten immer in einer engen Beziehung zu meinem Schwager und meiner Schwägerin. Mikel ist seit gesamtes Berufsleben im Automobilverkauf tätig und war - als ich ihn Kennenlernte - bei der BMW Niederlassung in München tätig. Später wechselte er zu Porsche, wo er auch heute noch im Vertrieb in der Drygalski Allee aktiv ist. Mikel gehörte früher sowohl unserer Skifahrer wie auch Golfer Gruppe an, hat sich hieraus allerdings komplatt zurückgezogen und konzentriert sich mehr auf familiäre Themen. Dennoch sehen Annette und ich Hanewackers regelmäßig in Hohenthann, zumal Bine über viele Jahre für die Versorgung unseres Hundes Tati bei Reisen verantwortlich war.

House Warming Party – Käfer Party Service in der Möhlstrasse – 1997

Am Do., 18. Dezember 1997
Mein Umzug vom Murnauer Oberland ist nach drei Monaten im November langsam, aber sicher abgeschlossen. Nachdem viele Einrichtungsgegenstände - durch zum Teil erhebliche Lieferzeiten - neu angeschafft wurden, hat es länger als geplant gedauert bis alles fertig ist. Nun, wo alle Möbel stehen, die Farbe an der Wand getrocknet, ist und alle Kartons ausgepackt und eingeräumt sind können wir endlich anfangen, die Strapazen des Umzugs zu vergessen. Es ist daher Zeit für die klassische Housewarming Party im Dezember, um erstmals Freunde und Familie in die neue Wohnung einzuladen. Der Begriff „Housewarming“ kommt buchstäblich noch aus den Zeiten, als es keine Zentralheizung gab und die Gäste Feuerholz mitbrachten, um sie im Kamin des neuen Domizils zu entzünden. Da diese Zeiten zum Glück der Vergangenheit angehören, ist es heutzutrage eher im übertragenen Sinn zu verstehen. Unsere Gäste verbreiten in unseren neuen Räumen auch ohne Holz eine angenehm warme Atmosphäre. Es ist eine wunderbare Gelegenheit für uns Gastgeber, unseren Freunden nach dem Umzug unser neues Zuhause zu präsentieren. Gerne wird Brot und Salz mitgebracht. Die beiden Sachen stehen symbolisch für Wohlstand und auch dafür, dass immer etwas zu Essen im Haus ist. Wenn die zwei Dinge jedoch jeder schenkt, wird es schnell langweilig und die frisch Eingezogenen können sich vermutlich nun wochenlang von Brot ernähren. Nun kann endlich unsere Einweihungsparty stattfinden, auf die vermutlich alle Beteiligten schon gewartet haben. Ich hole weit aus und beauftrage den Party Service Käfer das Fest auszurichten ... kein günstiges Vergnügen, jedoch der perfekte Rahmen um ausgiebig in den neuen vier Wänden in der Möhlstrasse zu feiern.
Mit dabei waren
  • Michael Kamm, Annette Hoischen sowie ca. 50 Gäste
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Sommelier Woche mit Franz Pfefferkorn in Oberlech – Skiurlaub mit Mundraub im Goldener Berg – 1997

Von Fr., 19. Dezember 1997 bis Di., 23. Dezember 1997
Der erste gemeinsame Ski Urlaub führt Annette und mich in der Vorweihnachts-Woche an den Arlberg. Wie schon in früheren Jahren entscheiden wir uns für das Hotel Goldener Berg der Familie Pfefferkorn in Oberlech, zumal den Gästen in diesem Haus im Monat Dezember jeweils attraktive Motto Wochen angeboten werden. Diesmal ist es die beliebte Sommelier Woche, die nicht nur uns, sondern auch Elke und Kurt Rossknecht sowie Jasmin und Michael Plank nach Oberlech lockt. Wein spielt im Goldenen Berg immer eine besondere Rolle. Der Goldene Berg ist seit 1982 Mitglied des „Ersten österreichischen Sommelier Clubs“ und Seniorchef Franz Pfefferkorn war von 1991 bis 2013 Präsident des Clubs. Im hauseigenen Show-Weinkeller finden regelmäßig Weinverkostungen statt, welche von Herrn Pfefferkorn persönlich geleitet werden. Hier können die Gäste und auch Besucher von außerhalb viel Wissenswertes über Wein erfahren und von Herrn Pfefferkorns jahrelanger Erfahrung profitieren. Der Sommelier oder die Sommelière ist in der Gastronomie oder im Fachhandel beratend tätig. Er empfiehlt den Gästen oder Kunden Weine, die nicht nur ihren persönlichen Vorlieben entsprechen, sondern auch mit den dazu gereichten Speisen harmonieren. Die ursprüngliche Bedeutung von Sommelier ist Weinkellner. Sommeliers und Sommelièren erledigen den kompletten Weinservice: Sie beraten Gäste bei der Getränke- und Weinauswahl, berücksichtigen dabei die Speisenfolge und nehmen die Weinbestellung entgegen. Auch reine Weinverkostungen führen sie durch. Sie bringen den Wein mit den passenden Gläsern an den Tisch, öffnen, dekantieren bzw. karaffieren die Flasche gegebenenfalls und schenken ein. Bei der Erstellung und Gestaltung der Weinkarte und der Auswahl des Weinsortiments wirken sie ebenfalls mit. Sie sorgen für fachgerechte Lagerung und ggf. Kühlung des Weins. Des Weiteren pflegen sie die Geschäftskontakte mit Weinproduzenten und Weinhandel.
Mit dabei waren
  • Elke & Kurt Rossknecht, Jasmin & Michael Plank, Annette & Michael Kamm
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Season´s Greetings – Merry Christmas & Happy New Year – 1997

Am Di., 23. Dezember 1997
Im Monat Dezember finden wir jedes Jahr gerne die bei uns per Post eingehenden persönlichen Weihnachtskarten von Family & Friends im Briefkasten. Die jeweils liebevoll und zum Teil auch mit erheblichem Aufwand hergestellten Karten mit Photos der Freunde unter Einbindung deren Kinder und auch Haustiere schätzen wir als besondere Weihnachtsgrüße und Erinnerungen an das abgelaufene Jahr so sehr, daß wir die Karten seit Jahren konsequent ablegen und aufbewahren. Durch dieses Archiv, dessen antiquarisches Ablagesystem an den kleinen runden Löchern identifiziert werden kann, sind wir auch jetzt noch in der glücklichen Lage die Karten aus Ihren Ordnern im Aktenkeller zu befreien und auf unserer Website visuell dauerhaft sichtbar zu machen. In unserem digitalen Tagebuch werden sie uns daher auch immer einen eigenen Beitrag wert sein. An den Rückblicken der früheren Jahre können wir immer am schönsten sehen, wie die Kinder größer und erwachsener werden und auch die Eltern reifen. Zwar nehmen wir es uns auch immer wieder vor, selbst Weihnachtsgrüße mit persönlichen Photo Karten an unsere Lieben zu versenden ... bei dem Vorsatz blieb es allerdings bisher !!

Zwischen Schotterebene und Konzentrationslager – Weihnachten in Dachau – 1997

Am Mi., 24. Dezember 1997
Das erste Weihnachtsfest nach der Trennung von Carolina verbringe ich gemeinsam mit Larissa und Paul bei Uli und Adam in deren Haus in Dachau. Hier geniessen wir nicht nur die Gastfreundschaft meiner Schwester und meines Schwagers, sondern haben durch das große Haus mit den vielen antiken Möbeln, Bildern und Büchern auch das perfekte Umfeld für einen festlichen Weihnachtsabend. Noch dazu gibt es in dem Haus an der Münchner Strasse, in dem Adam aufgewachsen ist - ganz anders als in der Möhlstrasse - ein hochherrschaftliches Eßzimmer, in dem wir ein schönes Abendessen erleben und dann vor dem geschmückten Weihnachtsbaum die Geschenke auspacken. Nach unserem herrlichen Abend geht es für Larissa, Paul und mich wieder zurück in die Stadt, um im Anschluß bis zum 4. Januar in einen schönen Weihnachts- und Skiurlaub in das Hotel Goldener Berg in Oberlech am Arlberg zu fahren.
Mit dabei waren
  • Ulrike und Adam Schall-Riaucour, Larissa, Paul und Michael Kamm
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Speckknödel, Backhendl und Germknödel – Fondue im alten Goldenen Berg – Gourmet Tempel in Oberlech – 1997

Von Mo., 29. Dezember 1997 bis So., 4. Januar 1998
Same procedure than every year. Und immer wieder schön! Im Rahmen eines gemeinsamen Skiurlaubs über den Jahreswechsel mit Larissa und Paul, den Kids von Vogls und der Familie von Michaela und Rudi Kranz verbringen wir den Jahreswechsel im Hotel Goldener Berg in Oberlech. Auf dem Weg dahin legen Larissa, Paul und ich - von Murnau kommend - noch einen Besuch im Kinderparadies Oblettter am Stachus, einen Brunch im Seehaus und eine Runde Schlittschuhfahren im Prinze ein. Dann kann es nach Vorarlberg - wo wir unter anderem auch Dieter und Susanne Schön in Zürs treffen - losgehen. Paul ist in Oberlech mit seinem Skilehrer Martin und Larissa mit ihrer Skilehrin Birgit unterwegs. Am 2. Januar kommen dann auch noch Rossknechts, Vilsmeiers und Sauermanns in den Goldenen Berg und wir verbringen den letzten Abend mit den Kids bei einem schönen Fondue im alten Goldenen Berg. Am 4. Januar bringe ich die beiden zu Caro nach Murnau zurück und bleibe mit Ette bis zum 6. Januar mit Brunners vor Ort. Am letzten Wochenende haben wir dann zufällig Tommy Hilfiger und seine Gattin in der Gondel kennengelernt und mit Ihnen einen Skijacken Deal eingefädelt.
Mit dabei waren
  • Larissa, Paul, Annette & Michael Kamm, Nina, Christina, Patrick und Herbert Vogl, Michael, Stefan und Rudi Kranz, Susie & Tommy Hilfiger
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Jahresrückblicke – 1997

Am Mi., 31. Dezember 1997
Im Sommer waren die 99 Jahre Pacht abgelaufen, die im Jahre 1842 zwischen den Unterhändlern der britischen Krone und dem chinesischen Kaiser ausgehandelt und 1843 Bestand des Vertrages von Nanking geworden waren und die Hongkong unter der Kolonialherrschaft Großbritanniens zugebracht hatte. Großbritannien gab Hongkong wieder an China, ohne auf seinen weiteren Anspruch zu bestehen, der ebenfalls im Vertrag ausgehandelt worden war. China übernahm am 1. Juli die Hoheit über Hongkong, gewährte aber eine weitgehende Autonomie. Als der international renommierte Modedesigner Gianni Versace am 15. Juli sein Haus in Miami Beach betreten wollte, ahnte er nicht, dass er von dem gesuchten Serienmörder Andrew Phillip Cunanan verfolgt worden war, der ihn dann erbarmungslos durch zwei Kugeln in den Kopf ermordete. Wenige Tage erschoss sich dieser in einem Hotelzimmer. Nicht nur durch die britische Öffentlichkeit ging ein Aufschrei des Entsetzens, als am 31. August der Tod Dianas, der Princess of Wales, von den Medien verkündet werden musste. Die Prinzessin der Herzen war in Paris bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Die Gemahlin des britischen Thronfolgers, Prinz Charles, wurde am 6. September beigesetzt. Das tragische Unglück war ein Medienereignis von einem Ausmaß, wie es die Welt zuvor noch nicht erlebt hatte. Die TV-Übertragung sahen nach geschätzten Angaben etwa 2,5 Milliarden Menschen. Soweit zu einigen weltweit beachteten Ereignissen im abgelaufenen Jahr. Was wir durch unsere ganz eigenen und sehr persönlichen Erfahrungen im Laufe des Lebens erkannt haben und dann eigentlich dauerhaft wissen sollten, könnten wir im Rahmen zukünftiger Handlungen ändern und eventuell auch besser machen. Daher erstelle ich für mich selbst kurze persönliche Jahresrückblicke, um diese als Basis für meine Ziele und Wünsche des nächsten Jahres zu nutzen. Nach wie vor gehöre ich zu den Menschen, die jeweils zum Jahreswechsel entsprechend gute Vorsätze für das neue Jahr fassen. In meinen Reviews sammle ich hierfür zuvor meine Erlebnisse und Eindrücke aus dem abgeschlossenen Jahr zusammen. Welche Themen und Überraschungen hat mir das Leben im zu Ende gegangenen Jahr gebracht und welche Aufgaben hatte ich zu lösen. Meine Rückbesinnung wird durch Memorys aus meinem Digital Photo Diary erleichtert, da ich über die letzten zwölf Monate bereits meine Erlebnisse und Eindrücke regelmäßig festgehalten habe und diese nun noch einmal Review passieren lassen kann. Mein Jahresrückblick ist daher rasch erfasst und bleibt mir als dauerhafte Erinnerung für Erlebnisse, Erfolge und auch Misserfolge in zum Teil sehr unterschiedlichen Jahren und Phasen meines Lebens. Inhaltlich werden meine Themen durch eine Reihe unterschiedlicher Fragen thematisiert, mit denen ich versuche, ein recht breites Spektrum aus verschiedenen Bereichen meines Lebens in diesem Jahr abzudecken.
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